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KMD #189 (mit Marco Rose und Michael Ballack)

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KMD #189 (mit Marco Rose und Michael Ballack)

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16007 Words, 96050 Characters

"Kicker Meets the Zone" wird präsentiert von Typico Sportwetten. "Kicker Meets the Zone" der Fußballpodcast mit Alex Schlüter und Benny Tander. Liebe Leute, da sind wir wieder herzlich willkommen, "Kicker Meets the Zone". Der Podcast mit dem ich bin ehrlich, mit dem einzigen Mann auf der Welt. Den ich mir als Nachfolger für Tommy Gotschalk bei Wetten das vorstellen könnte. Nämlich mit mir. Und Alex Schlüter ist auch da. Hallo. Guten Tag, schönen guten Tag. Ja, also humor, technisch bist du voll auf dem Niveau. Das ist brau. Darf man ja heute gar nichts mehr sagen. Ich seh dich mit so einem Bagger da reingefahren werden ins nächsten Sommer. Neh ist gut. Schönen guten Tag, Leute. Länderspielpause rum, wir sind wieder da. Zander war direkt wieder fleißig. Ich möchte gerne wissen, wie es dir geht. Ich hol euch ab. Wenn die Zander in Leipzig. Wenn die Zander gestern in Sinzheim. Autobahn und zwischendurch so ein paar Sprachnachrichten. Alter, wenn ich irgendwie halbwegs durch diesen Verkehr durch diese Scheißautobahn. Irgendwie noch durch. Also das ungefähr war unsere Kommunikation in den letzten Stunden. Er hat es offensichtlich geschafft, wie es der Gemütstzustandert zander. Fangen wir mal ganz vorne an. Ich nehme mich noch mal mit rein in den vergangenen Freitag. Da sitze ich hier und weiß, ich habe bei einem Wochenende vor mir, was ich größtenteils auf der Autobahn verbringen werde. Und ich versuche, solche Langstreckener mittlerweile nur noch mit dem Zug zu machen. Das ist aber nach Sinzheim aus verschiedenen Gründen ein bisschen kompliziert. Und sitze genau an diesem Ort, an dem ich jetzt aussitze, hier an meinem Schreibtisch. Und guck aus dem Fenster uns ihr plötzlich, es fängt an zu schneien. Und dann gucke ich in den Wetterbericht und denke mir, ja klar, wenn der Zander nach ungefähr 400 Jahren mal wieder eine lange Autotour vor sich hat, bis in den südwesten der Republik, dann ist natürlich Schnee angemeldet. Das war also eines der kleinen Obstikers, wie man so schön sagt, dass hier und da wirklich so ein bisschen Schneeregen dann war, dann gab's natürlich wieder Baustellen. Ohne Ende die Autobahn an sich ist ja nicht das Problem, die Leute, die da drauf fahren. Die sind ja das Problem. Aber die haben mich, sagen wir mal, ab der zweiten Hälfte, ich bin so ungefähr fünf Stunden gefahren. Das ist schon wirklich eigentlich so ein locker zwei Stunden, über dem, was ich eigentlich gerne hinterm Steuer sitze. Die haben mich dann in der zweiten Hälfte, als ich wieder am Osten war, aber gute Brücke gebaut, haben sie mich in Ruhe gelassen. Da war's okay. Ja, ich muss ja auch sagen. Ich hab ja oft die Route von München über den Osten nach Wolfsburg oder ganz hoch nach Hamburg mittlerweile. Und diese, was ist das A9, A3? Das ist mittlerweile, ich möchte was sagen. Das ist eine meiner Top 3 Autobahn. Es gibt die A9, das ist die von München nach Leipzigho. Genau. Die ist noch relativ, und dann gibt es aber die Beste ist die A38, die ist zwar nur zwei Spurig, aber die ist, dass meine Lieblingsautobahn in ganz Deutschland. Da kommen wir zum Beispiel von Leipzig nach Göttingen und nach Kasse und so weiter. Das ist diese Autobahn. Ja, ja, ja, ja, klar, die quer rübergehen. Ja, die hat ich als wir uns kennengelernt haben. Vor vielen Jahrhunderten hab ich die von Leipzig nach Göttingen, weil ich da gerade frisch fertig mit dem Studium war. Und noch viele Freunde hat eine Liebschaften, was man halt alles hinterlässt in so einer Uni statt. Und da bin ich dann oft, hatte ich kein eigenes Auto zu der Zeit, aber bin oft, das war meine Mitfahrzentralzeit, bin oft mit einem fremden Auto mitgefahren. Und hab diese Strecke darüber stimmt, das ist meine Top-Auto-Bahn. Schick mal eure Top-Auto-Bahn Deutschlands. Ich bin mir relativ sicher, dass nicht, ich wahnsinnig viele Investene-Riboblieg dabei sind, weil die sind einfach verstoff bis und aus Dach. Ich hab ja übrigens gedacht, dass ich einen Stadion-Punkt sammler am Sonntag, aber dann ist mir aufgefallen. Ich war schon mal in Sinzheim, aber das ist Ewigkeiten her, damals noch fürs Radio, als es jetzt halt ich fest, noch Tim Wiese in der Trainingsgruppe 2 gab. Der ist nämlich der unten, der Mix-Zonen damals rumgelaufen ist mir, aber erst wieder eingefahren, als ich schon im Stadion war, dass ich einmal dort beim Religationsspiel gegen Kaiserslautern, glaube ich, gegen Kaiserslautern war ich schon mal da. Also Stadion-Punkt Sinzheim war schon abgehakt. Wie viel Geld würdest du aufsetzen, dass es schon ein Podcast über Autobahn gibt? Definitiv. Also, ich laute dich aufs nächste Essen ein, wenn wir uns sehen, wenn es noch keinen. Naja, wobei Autobahn ist natürlich sehr spezifisch. Also Autopotcast wird es eine Milliarde geben. Geh mal von aus. Autobahnpodcast. Also, wenn du jetzt einen Findest, die beiden, wahrscheinlich sind es jetzt zwei Männern, sind wir ehrlich. Die meisten Laberpodcast werden deswegen von Männern gemacht, weil wir uns halt am liebsten reden hören. Wenn du da jetzt was findest, die würde ich gerne kennenlernen, die beiden. Die über Autobahnpodcasten. Santiago. Warte, warte. Santiago Crespo. Autobahnpodcast. Und jetzt wird's verrückt. Da scheint 'ne Spanier zu sein, der aber über die Autobahnpodcasten macht. Ich sehe nur spanische Titelbeschreibungen. Also offensichtlich einer, der so geil findet, dass man in Deutschland schnell fahren kann, dass sein eigenen Podcast darüber macht. Fantastisch. Vielleicht können wir den mal einladen und er erzählt, was seine Nummer eins Autobahn in Deutschland ist. Machen wir ein anderes Mal. Denn heute ist ja schon was anderes, anderes. Vielleicht erklären wir euch mal, wie das, was ihr gleich höher zustande gekommen ist. Wir haben vor einer ganzen Weile mal einen Moment gehabt. Ich glaube, ich habe dir davon berichtet, dass Michael Ballack mit mir in Leipzig im Stadion stand bei einem Champions League Spiel. Und mit Marco Rose schon eine besondere, eher für seine besondere Chemie hatte. Und man hat auch sehr direkt gemerkt, sie haben einige gemeinsame Themen. Beide in Ostdeutschland, Fußballerisch groß geworden, haben auch früh schon gegeneinander gespielt. Und dann sogar mal miteinander. Die Frage waren nur wie und wann genau. Und irgendwann kam die Idee, vielleicht holen wir die einfach mal zusammen. Und sprechen mit den beiden über die Themen, die sie bewegt. Und das ist jetzt schönerweise in dieser Länderspielpause zustande gekommen. Genau, wir waren fleißig. Also das Gespräch ist tatsächlich schon vor aufgezeichnet. Also auch vor dem Bundesligerspieltag aufgezeichnet mit Marco Rose und Michael Ballack. Und es geht eben um diese Sozialisation. Es ist auch für mich mal interessant zu hören gewesen, weil ich bin ja noch eins der letzten Kinder der DDR, wenn du so möchtest. Aber war ja nicht mal ein halbes Jahr bis dann vorbei war mit dem Start. Und die haben natürlich noch ihre Fußballerische Jugend dort verbracht. Also darüber haben wir gesprochen. Und dann sind wir aber irgendwann auch in die etwas größeren Themen gekommen. Weil wenn wir schon mal einen Trainer dort haben und auch einen super interessierten Experten, der sich auch viel mit diesem Job wirgleich merden werdet, beschäftigt hat, dann spieht natürlich das Thema moderner Trainer und was da alles mit dran hängt. Spiege eine große Rolle und dazu noch. Und das war so die Überschrift, die wir diesem Interview geben wollten. Das war so das große Thema, was wir selber mit reinbringen wollten. Wir haben dann Trainer und wir haben den ehemaligen Kapitano. Also können wir doch mal perfekt in dieser Konstellation schüben, über die Rolle, Mannschaftskapitän sprechen. Und es ist immer ehrlich, also wir haben danach schon darüber gesprochen. Das hat schönerweise echt gut funktioniert. Also das war glaube ich seit langem mein absolutes Lieblingskamende gespräch, was wir da geführt haben. Ihr werdet hören. Erstens das Michael Ballag im Laufe dieses Gesprächs. Eine ganze Menge Fragen direkt an Marco Rose gestellt hat. Denn den hat da einiges interessiert. Vielleicht sogar gejuckt, dass es doch nochmal was mit Trainer Michael Ballag wird. Aber da könnt ihr euch gleich einen eigenen Eindruck von machen. Und zweitens das, wie soll ich sagen, während dieser interessanten Gesprächsrunde einer bisschen nervös gewesen ist. Und zweimal, liebe Leute, zweimal. Ein Wasserglas vom Tisch, der bei uns in der Mitte stand, runtergestoßen hat. Also, wenn ihr Lust habt, ihr könnt ja mal genau hinhören. Und erstens die Time Codes, also die Momente schicken, in denen das passiert ist. Und zweitens vielleicht hört man es ja raus. Oder wenn man diese beiden Podcaster kennt, kann man es erahnen. Auch noch raten, wäre es gewesen. Das ist so eine kleine Nebenaufgabe für euch, in dem Gespräch, dass dann am Ende so groß geworden ist, dass wir entschieden haben. Wir bilden das komplett ab. Wir schneiden da jetzt auch nichts raus. Wir packen das hier so hin, wie es geführt worden ist. Sind übrigens auch Kameras mitgelaufen. Ihr könnt euch das auch im Bewegbild nochmal auf der Sohn auf der Plattform anschauen. Aber wir werden das stattdessen ganz austrahlen. Anstatt jetzt irgendwie zu sagen, wir kürzen das auf 40 Minuten runter. Darum fällt heute der Bundesliga Talk sehr, sehr kurz aus. Wenn man ganz genau ist, dann findet er nur bei unserem Keller statt. Genau, das gibt's dann ab kommender Woche wieder intensiver. So wie ihr das kennt, ein kleines Wort hinten raus zur Nationalmannschaft wird's noch geben. Weil uns da ein bisschen was auf der Seele brennt. Aber jetzt gibt es erst mal in aller Ausführlichkeit. Marco Rose, Michael Ballack, Alex Schlüter und noch ein. Hier ist das XXL Interview dieser Woche. Ihr Lieben, herzlich willkommen zu Kicker Mietz de Sohn. Trifft Marco Rose, trifft Michael Ballack. Schön, dass ihr euch ein bisschen Zeit nennt. Wir freuen uns. Ich hab diesen Mann hier in dieser Stadt vor vielen Jahren. Ich weiß nicht, wie vielen Jahren kennengelernt. Der andere sagt, es war kein guter Moment für die Welt. Ihr beide habt es auf dem Schirm. Ihr seid fast gleich ein, ich glaub, zwei Wochen auseinander. Marco, wann kann es sich daran erinnern? Wann du zum ersten Mal den Namen oder den Typen-Mechaner Ballack in deinem Leben kennengelernt hast? Nachwuchsfußball, glaub ich, ein paar Mal gegeneinander gespielt. Balle bei Kamakstadt. Und ich damals bei Lockleipzig. Und miteinander, deshalb Balle hat er irgendwann mal beim Interview gesagt. Wir haben doch U-21 Nationalmannschaften. Ich hab maximal Länderspiele für Sachsen. Aber wir haben unter Bernd Kupferschmied gemeinsam Sachsen auswalt tatsächlich. Das war's, mein Fried. Manfred, oh, ein Schulicht Kupferschmied. Das sein wir für ziehen. Ja, auch kein Problem, oder? Also Sachsen, aber in der Jugend. Oder willst du noch einen neuen Mythos kreieren? Nee, aber das ging bei mir wahrscheinlich fließend über in die Netze. Ich schaffte deswegen, hab ich ihm das auch zu getraut. Hansen Welt. Das ist immer schon immer bei dem Dialekt. Wir haben grad drüber gesprochen. Kommt sofort zurück. Das hab ich ihm natürlich auch zu getraut. Und dachte auch, dass du das. Aber es war dann doch nicht so. Es gibt eine anecdote, die kennst du ja auch nicht mehr aus unserer gemeinsamen Zeit in der Sachsenauswahl. Es gab ja immer diese Ländertuniere in Duisburg damals. Und Balle war natürlich klar. Unser Fix-Stern, unser Best-zu-Spieler. Und ich war froh, dass ich dabei war. Und irgendwann kam ich dann mal rein in so ein Spiel. Also von der Bank hat mich der Mannfred dann gebracht. Und dann kam alles zusammen. Hab ich einen Vowl gemacht. Zwei Meter Vormstrafraum. Der Schiedsrichter hat das V-Lauberleiter in den Strafraum verlegt. Dann gab es ja ein Meter von Gegner. Eins, eins, zwei, eins rückstand. Und der Mannfred hat mich wieder ausgewechselt. Tatsächlich. Also ich war weit weg von der Nationalmannschaft auf den Balle mir das zu getraut hätte. War das der Moment, als du gemerkt hast, vielleicht muss er doch etwas anderes machen. Das weiß ich ja gar nicht mehr. Das sind also Dinge, die bei mir hingebieten sind. Das ist ein Trauma, ist das am Ende, wenn du ein und ausgewechselt hast. Das stimmt, das glaube ich. Aber du nie tonieren Dysburg, das ist auch noch auf jeden Fall zusammenstritten. Ich habe deinen Wikipedia einen Tag noch mal gesehen. Da steht unter anderem drin, dass du zu Jugendzeiten sexischer Hellmeister warst. Also da stelle ich mir vor, dass ihr beide in so einer richtig klassischen, muffigen Toren hatte. Irgendwie so ein Sonntag miteinander verbracht haben. Ich glaube, ihr wart, was dir qualifiziert? Ich weiß gar nicht. Das war eine Schorin. Das war der DDR-Hallenmaßschaft, AK-12, Alterslasse-12. Ich glaube, wenn der mal seid, qualifiziert. Ich hatte nicht weit gekommen. Ich glaube, Schorin war im Finale in Öbranburg. Der Norden war damals auch ziemlich stark vertreten. Der Sieben hat ein bisschen mehr Kämpfen müssen. Er war auch Rewalität zwischen Norden und Süd. Und Öbranburg waren die ein paar gute Fußballer. Aber das war eigentlich das Highlight meiner Jugend, dass die DDR-Hallenmaßenschaft sonst ein paar Mal mit Kamakshad nicht so stark vertreten. Aber gab es diese Rewalität zwischen Kamakshad-Kämmlitz und Leipzig dann schon innerhalb von Sachsen? Ich will jetzt nicht mehr draus machen, als es war. Wir haben halt gegeneinander gespielt. Kamakshad Leipzig ist jetzt nicht das Riesending. Ich glaube, du hast früher als junger Spieler, hast ja dein Traum gehabt und deine Ziele gehabt. Ich kann mich noch in einem Verballer war, eine ganze Zeit lang auch schwierig, weil du relativ früh Schlotter und Knieprobleme hattest und lange aussetzen musstest. In 16? Genau, also das stand ja dann die Karriere auch dort schon am Anfang. Du hast es einfach für dich in deiner Stadt, in deiner Auswahl, um deine Zukunft gespielt und gekämpft. Und wir sind ja schon irgendwo Kinder der DDR, wir sind ein bisschen in dem System noch groß geworden. Da war ja schon dann auch Struktur und Zug dahinter. Und so haben wir versucht, unser Bestes zu geben, aber es war jetzt nicht ein Rewalität. Ich glaube, zwischen Leipzig und Kamakshad damals kennen sie es dann noch nicht. Das war eher lokal. Bei uns war es ja noch so, wir haben ja wirklich sehr lokal gespielt. Also es war dann eher mit Zwickau, für uns in Chemnitz und auch. Und haben selten gegen Dresden, Dynamo Dresden und Leipzig gespielt. Das war nicht wie vielleicht heute, wo die Jugend, wie Sie sagen, das ist ein größer aufgestellt, es weiterreist. Solche Toniere, Normalität sind für uns, war das schon etwas Besonderes auch. Es ist eigentlich nur eine Stunde, aber es war mittlerweile ja mit der neu gebauten Autobahn früher, war es ein bisschen länger. Genau, genau das war auch nicht. Mit den Weg ist das auch so schnell. Von daher, das war wirklich was Besonderes, wenn wir mal überregional. Das war es ja fast schon gespielt haben im Jugendalter, weil das wirklich nicht so oft praktiziert wurde. Und daher war es was Besonderes, also ein Toniere zu spielen, aber auch gegen die Nächste richtig große Stadt, dann eben in Sachsen, Leipzig oder Dresden mal zu spielen. Also von daher war es nicht schon überlegt. Olympiade gab es damals noch in Berlin oder auch im Norden war da immer mal irgendwie so ein Toniere, wo du überregional gespielt hast. Wenn schließlich schon die muffigen Tonhein anspricht, lass uns doch mal so ein bisschen in eure Anfänge auch noch mal rein gucken. Du bist aus einer Fußballer-Familie. Und von klein auf war klar, da ist immer dieser Ball um dich rum. Ja, das kann man so sagen. Und das ist das dann so ein bisschen wie bei jeder klassischen Fußball-Familie. Also bei mir, mein Papa war der, der mit dem VW-Bus, die ganze Mannschaft immer überall auch zählen. Auswertspielen gefahren hat, Eltern mit dabei, so war das bei dir auch. Bedingt, also mein Opa war halt ein großer Fußballer hier in Leipzig. Man hat ja auch einen Länderspiel für Deutschland damals gemacht. Irgendwann in 40er Jahren glaube ich. Da war ein toller Fußballer auch. Mein Papa war so eher Kategorie Haut drauf. Da war immer der lauteste am Platz. Dort habe ich allerdings dann am meisten Zeit auch am Fußballplatz verbracht. Motorlindenaue, Aktivist Espenheim. Ich bin da durch die Vereinzeime gekrochen. Ich habe relativ schnell den Geruch von Schlangeft. Das ist ja damals auch schon gehabt, diese Salbe, den Geruch werde ich nie vergessen in meinem ganzen Leben. Und so hat mein Vater mich dann zu spielen begleitet. Wenn ich am Boden lag, hat er gesagt, diese aufstehen. Sonst hatte ich mich aber insgesamt in Ruhe gelassen. Also ich glaube schon ein bisschen das klassische, was man dann immer erfährt. Wenn man Eltern hat, die einfach auch mit Fiebern. Gibt sie diesen Geruch eigentlich heute in den Kabinen auch noch? Also wird das auch noch getragen von modernen Fußballer oder hat sich das mittlerweile aus erzählt? Es gibt es noch ein bisschen weniger, gibt es vielleicht auch andere Möglichkeiten. Die Jungs bereiten sich auch ganz anders vor. Die brauchen es teilweise gar nicht mehr. Früher war das wahrscheinlich schon das Warm-Up. Das die Wärmesalbe heute machen sich die Jungs vorher auch anständig warm, schon in der Kabine. Aber tatsächlich gibt es es noch. Also ja, den Geruch, den gibt es auch noch. Wie war das, wenn ich hier. Fußballerisch auch groß geworden seid. Welchen Fußball hat man, hat man verfolgt? Bundesliga, Westdeutschland? War gar kein Thema oder.? Du warst ja auch geguckt heimlich. Wir sind ja hier offiziell. Erst mal die DDR-Oberliga. Die war natürlich präsent. Dein Heimatverein, deine Spieler so aus deinem Klub, die du, glaube ich, auch so portet hast. Obwohl du dir vielleicht in einer oder anderen auch mal als Vorbild genommen hast. Ganz normal. Also für mich war Bundesliga viel zu weit weg. Das war. Es war ja auch in den Medien nicht präsent. Also wie Margo sagt, also wenn dann irgendwie eine Kamera, eine Kamera sei ich in eine. eine Antenne in richtigen Win-Katrin gedreht wurde. Dann hast du vielleicht schon mal in Grießbild in ZDF bekommen oder so. Also im Zweiten, wenn der für ein paar Stunden in die Glück hat ist. Es war halt wirklich dann auch Luxus, kann man so sagen. Also ich kann mich dann nicht an irgendwelche großer Dingwestfernsehnserinnen oder beziehungsweise Spiele, die man da verfolgt hat aus der Bundesliga. Also in Dresden hat man gar nichts gesehen. In Kamakshad. Es war zu weit restlich. Als gekrieselt und in Leipzig konntest du schon, wenn du wollteest. Aber wir waren ja in Berlin dran. Genau, der DDR-Oberliga, Nachwuchs-Oberliga gab es damals. Da hat immer die Mannschaft vor Oberliga spielen. Die haben dann immer auch gegeneinander gespielt. Also das System damals war ja in dem er groß gewohnt sind, war ja schon durchdacht und gut. Und deswegen gab es auch in der kleinen DDR viele gute Fußballer, die am Ende rausgekommen sind. Und irgendwann habe ich dann angefangen, schon auch mal Europa-Pokal zu schauen. Werder Bremen damals, das habe ich ja schon ein paar mal gesagt. Was so die Mannschaft, die ich weiß, das war dann schon 90er-Jahre, glaube ich, immer wieder durch besondere Spiele hier und da mal weitergekommen ist. Und so hat man dann staunend, dann auch vielleicht mal Genwesten geschaut. Hat er nicht der kleine Micha auch irgendwie ein Bezug zu Werder Bremen? Ja, Riesen-Fan. Ich wundert es, dass du auch Fan von Werder warst du Fan von Werder Bremen? Ja, ich auch. Durch die Spiele. Ja, ja. Und das war ja keine Ahnung, was das damals war. Das war ja nach der Wende 14-14, wo wir waren, da ging's natürlich dann los. Du hattest ja Zugang zu, was die Kinder heute auch machen. Diese Panini-Bildchen oder diese Sticker und Autogrammkarten vor einer angeschrieben. Das gab es ja bei uns nicht so in der Form. Und in der Bundesliga gab es das. Und das habe ich gesammelt und Autorea gewonnen. Das war natürlich damals Ikone mit Mindenrufer, ohne Bratsel. Das waren alles, die da heils kam. Also ich war Bremen-Fan, hab auch einen Bremen-Bettwäsche geschlafen. Das war dann das nächste, was kam? Das durfte man noch. Ja. Das durfte man dann noch ein bisschen weiter. Jetzt sind wir ja schon weiter. Aber hast du wirklich dann diese Bundesliga für eine angeschrieben? Ja. Ja. Hab ich auch gemacht. Und da kam dann unterschiedlich viel zurück. Genau. Du sagst das richtig unterschiedlich viel zurück. Manche haben dich ignoriert. Also wirklich, das ist jetzt kein nur, weil ich da gespielt habe. Aber ich kann mich erinnern. Bei an München war da sehr aktiv. Von wohlfraut hatte ich glaube ich alle Jahre. Damals die Autogrammkarten war noch Position vor den Opelautos. Da war Opel noch Sponso. Und die Spieler haben dann vor dem Opelautob, sich positioniert und ein Foto gemacht. Ich weiß nicht noch. Aber auch kein es ist laut und bei der Bremen hat ich unheimlich viel. Ich glaub ich, die hatte ich vollständig. Ansonsten war es schwierig, glaube ich. Also wie du sagst, manche waren da aktiver, manche nicht. Ich bin ja der Wesse in der Runde. K.J.S. Kinder und Jugendsportschule. Ist was, womit ich nichts zu tun hatte? Zander. Ich bin ja kurz vor der Wende geboren. Wir haben meine Eltern nur davon erzählt. Ich hab natürlich da selber auch nichts. Die Liebesverwert oder den Kinder- und Jugendsportschule. Und die Liebesnutzung wird verwendet. Ihr seid beide durchgegangen. Wie kann man sich das vorstellen? Was sind deine Änderungen an die Zeit, an dieses System? Ja, in der DDR ging es schon sehr früh, auch sehr leistungsorientiert los. Man musste sich in K.J.S. test machen. Kann ich mich dran erinnern? In der Halle, Torschuss-Hallen-Test und Trippeln. Und schon wieren, links rechts. Wie alt war es? Ich weiß nicht mehr, ganz ehrlich. Fakt ist, man musste damals schon sich auch beweisen. Und das System insgesamt, die gesagt, man kann viel hinterfragen. Aber das war schon durchdacht und gut. Und es war viel Zug dahinter und wir haben viel gelernt. Wir mussten viel entbären. Aber es hat schon was mit uns gemacht. Und es wurde damals das, was ich jetzt auch mittlerweile gemacht hatte. Jetzt sind es Partner-Schulen relativ häufig bei Vereinen. Einfach Wert darauf gelegt, dass man vielleicht auch mal früh trainiert. Dann zur Schule geht und dann noch mal trainiert. Fakt war aber auch. Und da müssen wir gerade im Moment ein bisschen aufpassen bei uns auch. Dass man trotzdem Wert auf die schulichen Leistungen auch gelegt hat. Und nicht sich nur um Fußball kümmern konnte. Ich glaube, wir haben da schon einiges mitgenommen aus der Zeit. Ja, der Vorteil war natürlich, du hast es angesprochen. Die Aufnahmebedingungen waren da, da war der erste Wettkampf schon da. Wir hatten ja früher auch diese Sportfeste. Wir waren immer sehr DDR-Wern natürlich ein Land, was Sport als aushängig schild hatte. Und zufolge waren eben auch diese Kinder- und Jugend-Sportstulen strukturiert. Sie waren perfekt ausgelegt und entwickelt auf die Ausbildung jedes Einzelnen im dessen Sportart. Und natürlich, wenn man dann auch in so eine Schule aufgenommen wird, land man natürlich auch schnell in der Umgebung von anderen Spitzen-Sportlern, auch im jungen Alter. Und das sind ja alles die Elite-Badders. Und natürlich auch diesen Leistungsgedanken, den der automatisiert sich. Und spielerich, natürlich, als Kind, merkst du das erstmal nicht so. Aber trotzdem ist der Zug drin. Und neben dieser Organisation eben, wie Marco sagt, dass du eben keinen Unterricht verpasst, wenn du ein Turnier hattest, auswärtsspiele, weil wir waren reine Fußballerklassen oder reine Turnerklassen, reine Leicherteklassen. Also das war alles unterteilt. Und dann hast du eben keine Schule verpasst, wenn du ein Spiel hattest. Der Unterrichtstoff wurde dann eben fortgesetzt, an dem Tag, wo du eben weggefahren bist. Und dann ich mal sind Läre sogar mitgefahren, da gab es auch. Ja, umständen. Und dann mit der Unterricht ist quasi mit euch mitgekommen? Ja, nicht immer, aber ab und zu. Und ausnahm es halt schon Dysburg, kann ich mich erinnern, war der Fall ja. Spannend, okay. Ja, aber der Stoff ist einfach dann eben, du hast nix verloren, du musstest nix selber noch arbeiten. Sondern es war fließend und deswegen war eben die Ausbildung so gut. Schule und Sport kombiniert. Und als Leistungssportler ist das ja immer klar wie er schon gesagt hat. Du bist ja fokussiert auf dein Leistungssport, weil du weißt ja, als junger Kerl. Du bist gut in irgendwas. Wir waren zum Fußball und dann betleidend trotzdem der Fokus auf der akademischen Ausbildung. Und dann irgendwann, wenn du erwachsen wirst mit 17/18, ist es dann so weit, wo du sagst, okay, schaffst du so, du schaffst es nicht zwischen all diesen Elite-Sportlern. Und dann trennt sich natürlich nochmal die Spräu vom Weizen. Also, das sieht man heute auch schaffen trotzdem die wenigsten auch bei bestmöglichen Ausbildung. Ist natürlich klar für viele in Traum, aber ich nicht einfach zu schaffen. Nur es dann irgendwann an können, das wird bei dir. Wenn wir vorhin darüber geredet haben, wie das damals war mit dem man kann gar nicht so viel gucken, aber irgendwann so ein bisschen bremen. Von was hat der kleine Balle dann geträumt? Also, wenn man heutzutage sich im Bayern München-Trico sieht, irgendwann will ich es dahinschaffen, ist das bei dir auch so gewesen? Oder ist das dann nur auf die Ostvereine bezogen? Weil es ja doch irgendwie abgekapselt war, bis es dann zur Wende kam? Ja, also ich habe überhaupt nicht über einen Tellerrand hinausgeschaut, sondern habe da sehr lokal gedacht und klein gedacht. Ganz ehrlich, also ich hatte ja mit Margot's gesagt mit 16, ich schwere Verletzung, wo ich über ein Jahr raus war, dann 17, mich so ein bisschen reingekämpft im Amateur gespielt auch. Aber dann trotzdem eben mit 18, das erste Jahr, zweite Liga, Profi, Vertrag direkt unterschrieben. Aber natürlich direkt gemerkt, wenn du als junger Kerl auch so ein Jahr holst du nicht so schnell auf mit 16, 17. Das merkst du schon, in dem Alter und die Fysis fehlt ja einfach, oder hat mir gefällt. Und das habe ich natürlich schnell gemerkt im Profi-Bereich mit zehn Jahre Alter und Männern. Ich stand im Männern und spielst, die ich durchsetzen muss. Meckst du natürlich auch, oder merkst du erst mal, wo du hingehörst, wo du bist eigentlich und wo du hingehörst. Also das sind Welten. Aber das hört, holt man dann auch schnell auf. Also, genauso wie man diesen Gerb, diesen Sprung, wie so groß wie einem der erscheint, so schnell, weißt du dich ja auch rein, wenn du, das war ja unsere Stärke auch der Sport. Und dieses auch neben unserem Talent auch zu trainieren. Einfach viel zu trainieren zu trainieren zu trainieren und uns durch auch im Jugendalter schon durch Helden und Diefen durchzukäppen. Und dann ging die Karriere eben klein los. Aber hat dann zumindest mein Fall, glücklicherweise auch groß geendet, ich konnte meine Stationen dann eben auch so machen. Aber das war ein Prozess, das war überhaupt mit 18, noch nicht in meinem Kopf. Und Marco bei dir war es auf der Kippe, ob das mit dem Profi was wird oder nicht? Ja, also das hat sich jetzt überhaupt nicht abgezeichnet, wenn ich ehrlich bin. Ich musste immer kämpfen, in der A-Jugend, gibt Fotos, jünger Jagang oder 19. Da war ich echt der kleinste. Ich bin in einem Jahr dann gewachsen, ich glaube, gefühlt 20 Zentimeter. Dementsprechend habe ich auch Fußball gespielt, weil ich wusste überhaupt nicht mehr, wo links und rechts und oben und unten ist. Mir war schwindlich. Und dann war schon auch so die Tendenz, als ich noch das dir verein gesagt hat, du vielleicht was anderes machen und mehr Spielpraxis und so weiter und sofort. Und ich hab gesagt, nee, ich will, ich will bleiben, ich will probieren, ich will mich durchkämpfen. Und dann ging es über Amateure, ich hab eine Ausbildung gemacht, nebenher. Also es war jetzt nicht klar, dass ich Fußball Profi werde. Und dann habe ich aber irgendwann mal so die Chance bekommen. Zweite Bundesliga damals in Leipzig oben mitzutrainieren, reinzuschnuppern, man Einsatz zu kriegen, dann brauchst du auch mal ein bisschen Glück. Wir sind dann abgestiegen und so haben sich die Dinge bei mir entwickelt. Das ist jetzt nicht so eine große Karriere, wie bei Baller geworden. Aber trotzdem war es eine tolle Zeit für meine Zeit in Mainz. Was natürlich schon auffällig ist, man kannte Balle seine Geschichte jetzt gar nicht mehr. Es hat immer was mit Widerständen überwinden zu tun und das hat ein Spieler mit der Weltkarriere am Anfang machen müssen. Und das musste ich auch. Und das ist sicherlich schon was. Wenn man so heute ein bisschen schaut im Nachwuchs, auch was ich hier wahrnehme, was vielleicht im ein oder anderen Stück weit abgeht. Und damals muss man wiederstände tatsächlich. Du wirst dich jetzt nicht, dass du auch gleich abgestiegen bist. Aber das ist natürlich was wir irgendwo auch haben. Ich bin auch im ersten Jahr abgestiegen. Mit Chemnitz sind die 3.Lieder abgestiegen. Ich würde dann aufsteigen, zu halb sehr noch 5 da gewesen. Kann mich auch dann wirklich eine richtig gute Mannschaft gehabt. Dann gab es ein paar finanzielle Probleme und war unmut in der Mannschaft. Und haben dann die letzten 7 oder 8 Spiele verloren. Dann konnten eigentlich gar nicht mehr abstrecken. Ist dann doch irgendwie passiert, weil wir, wie gesagt, so ein Anti-Lauf hatten. Und das, was du gerade sagst, dieses erst mal gerade am Anfang, Verletzung, Absteigen, Negativerlebnisse. Das ist ja ein Negativerlebnis. Du wirst zwar Profi, es ist ein Teilerfolg, aber jetzt steigst du ab. Und es ging 11 Spiele gegangen. Weiß nicht, wie es weiterkommt. Ich weiss noch, ich bin im nächsten Morgen in die Kabine gekommen. Da waren Auflösungserscheinungen. Also da war der Trainer nicht da. Da war kaum Führung da. Da waren natürlich einen Job für einen Verein. So ein Abstieg. Damals Regionalliger war ja nicht viel heute. Die 3.Lieder, die Profi, sondern wirklich dann noch. Sehen die Amateure nicht auf dem Niveau. Und das ist schon etwas, was mit dir macht als Mensch und Leistungssportler. Und das, ich hatte eben, ich hab Abitur gemacht, hab dann erst mal, wie gesagt, gleich Profi vertragen und schieben. Und hab natürlich schon irgendwo auch alles auf die Fussball gesetzt. Weil ich dachte, okay, du konzentriest dich da drauf, bist ein junger Kerl, studieren kannst du immer noch oder einen Beruf machen. Aber das war dann eben auch, wie bei dir so ein Negativerlebnis. Und ich glaube daran wächst man auch unbewusst. Und diese Erfahrungen musst du einfach machen. Oder ist vielleicht gut, wenn du die machst, weil alles, was die Jugend heute zu da gefogt, geben, vorgegeben bekommt. Ist ja einem gewissen Rahmen in einem entwickt positiven Entwicklungsprozess. Das heißt, wenn man so eine Karriere planen kann, auch für junge Spieler ist das ja immer. Du plantst, du baust ja keine Rückschläge ein. Macht ja keiner. Die Rückschläge kommen immer aus einem Unfall oder aus einer Verletzung oder also irgendwas. Also irgendwas, was nicht vorhersehbar ist. Und das sind eben Sachen, glaube ich, wo man am meisten lernt, diese unvorhersehbaren Dinge. Und da entwickelt sich eben Charakter und da entscheidet sich auch im Charakter. Also noch mal Talente, neben mir, bei dir wahrscheinlich auch etliche in der Mannschaft gewesen, die fast oder ähnlich so gut waren. Aber die ist eben irgendwie nicht geschafft haben, weil das dann eben charakterlich nicht passt. Und das ist glaube ich da Unterschied im Leistungssport, im Spitzenssport, du brauchst doch oben. Das ist absolut da. Da hat sich überhaupt nichts geändert, glaube ich. Also das ist dann auch immer so dieser Vergleich früher, damals heute besser schlechter. Es tut mich auch immer sehr schwer damit. Ich glaube die jungsvollze Tage. Es gibt viele Spieler mit ähnlichen Talent, es gibt Spieler mit dem Charakter und dem Charakter. Aber was schon anders war, ist einfach, dass du kommst früher in so eine Kabine-Auflösungserscheinung. Und es ist jetzt keiner großartig da, der sich kümmert. Also du musst so dein eigenen Weg auch ein Stück weit finden und selber richtig mit der Situation umgehen, den Widerstand überwinden. Und heute gibt es dann schon so ein paar Leute im Umfeld immer wieder, die den Jungs Dinge rein singen, die viele Sachen auch abnehmen, was auch gut und positiv sein kann. Aber am Ende ist es auch wichtig, dass die Spieler ihren eigenen Weg finden und sich persönlich auch in der Persönlichkeit weiterentwickeln. Marco, was weißt du heute über Fußball, was du damals als aktiver noch nicht wusstest? Fußball hat sie schon stark verändert. Also als ich noch gespielt habe, habe ich das erste Mal über Raumdeckung, zum Beispiel in Hannover bei Ralf Ranglik gehört. Also dort habe ich erste Mal vier Rekette gespielt, also Dinge, die heute normal sind. Manche Dinge kommen sogar wieder zurück. Also wir spielen jetzt Bundesliga und es gibt ganz viele Mannschaften, die spielen nicht mit Libero. Das gibt es nicht mehr, aber die sehr manorientiert unterwegs sind. Also viele Dinge, die es früher mal gab, aus Taktik betrifft, kommen heute wieder. Der Fußball ist klesener geworden. Also wir hatten damals keine GPS-Systeme. Also viele sagen, haben sich extrem weiterentwickelt. Die Jungs sind noch mehr atleten als wir früher. Ernährung bringt die letzten Prozent Regeneration, Schlaf, alles Dinge. Also wir haben dann schon damals auch mal eine Diskur regeneriert und nicht nur einmal, sondern vielleicht sogar zwei oder drei Mal die Woche. Ich kann mich nicht erinnern. Es haben sich ein paar Dinge weiterentwickelt, verändert. Auch für die Spieler, das muss man auch sagen, nicht nur zum Vorteil. Kleserner, Social Media ist dazu gekommen. Es reden noch mehr Leute mit. Es gibt noch mehr Experten, und dementsprechend muss man sich auch ein Stück weit anpassen. Aber auch da sind viele Dinge sehr positiv in der Entwicklung und ein paar Dinge, auf die man vielleicht auch verzichten kann. Aber es ist auch schon interessant, oder ich könnte mir jetzt vorstellen, wenn man auch so, du hast ja dann auch eine Karriere bis Mitte 30 gehabt. Und da denk man doch, glaube ich, als Spieler so, man weiß irgendwie alles über Fußball, man weiß auch, wie so eine Kabine funktioniert. Und da hast du auch 100 Pro dann auch auf deinen Schritten als Trainer gemerkt, da gibt es so viele Aspekte, die ich aus Spieler sich noch überhaupt nicht darüber nachgedacht hatte, weil ich mir mit mir beschäftigt war. Ja, als Spieler habe ich gedacht, Trainer sein ist schon geil. Also als Spieler, dann jeden Tag trainieren, Belastung, dann auch der Druck, den am Wochenende hast, in Mainz, Aufstiegskampf, Abstiegskampf. Das war ja immer eins, entweder eine zweiten oder in der ersten Liga, die mir so gedacht war, als Trainer, wenn du einfach nur Entscheidungen treffen kannst und dann wirst du Trainer. Und auf einmal merkst du, der Tag ist dann doch eigentlich zu kurz, um alles abzubilden, was du so brauchst und die Verantwortung, die du hast, nicht nur deiner Mannschaft gegenüber, sondern dein Verein, den Mitarbeitern. Also das ist dann schon eine komplexe, sehr komplexe Aufgabe. Also natürlich lernst du inhaltlich dazu. Ich war schon immer ein Typ, der für seine Meinung eingestanden ist, aber der auch immer gesagt hat, ich bin jetzt nicht der, der in ersten Fußball genet hat. So, ich lerne gerne dazu, ich entwickele mich gerne weiter, ich höre gerne zu, ich lerne auch gerne noch von meinen Spielern, die mittlerweile auch sehr, sehr Fußball schlau sein können. Und dementsprechend lasse ich viele Dinge auch jetzt noch einfach auch passieren. War das bei dir ähnlich, dass du auch so ein bisschen die Rolle des Trainers unterschätzt hast, dass man als Spieler mit sich. Ich bin ja weggeblieben davon, ich hoffe, dass du nicht unterschätzt hast, ja, egal, egal. Ich dachte, macht es mir jetzt so ein bisschen schmackhaft, vielleicht, dass es doch sehr reizvoll ist, macht es schon aufpassen. Das glaube ich, also ich glaube, das Feedback, das am Wochenende mit der Mannschaft zu gewinnen, wenn der Schluss für forthöhnt ist, glaube ich, wie er Spieler unbezahlbar und vor einigen als Trainer, weil du natürlich, er sagt es gerade, du hast nochmal eine andere Verantwortung. Das Spieler ist das Enttour, mit der Mannschaft, das heißt, du tausende mal 100. Mal erlebt über die Jugend ins erwachsenen Alter, aber wenn du Trainer bist, das verschiebt sich das, und glaube ich, eine völlig andere Gefühlslage. Ich habe das. ja, ich hatte sehr intensive natürlich auch Jahre als Spieler und die haben mich eigentlich sehr erfüllt. So dass ich dieses andere Seite als Trainer bis heute gemienen habe. Ich habe es versucht, ich habe die Belizehns gemacht in Wales. Das würde mich auch interessieren, du hast ja in Deutschland gemacht. Da war schon so ein bisschen warum in Wales auch, weil ich den Umfang oder beziehungsweise die Ausrichtung dort besser fand, Flexibilität flexibler war. Dann kam Corona dazwischen, habe ich das dann so ein bisschen aus den Augen verloren, aber ich habe trotzdem gemerkt, weil ich wollte es mal spüren, ist schwierig. Du musst schon auch diese Verbissenheit haben wie als Spieler, und die habe ich wahrscheinlich bis heute nicht. Um mit diesen ganzen, mit dieser Verantwortung und mit diesen ganzen Charakteren der Spieler auch zu Recht zu kommen. Du brauchst ja auch eine Führungsstärke, brauchst du sowieso, aber du brauchst auch eine gewisse Lockerheit und eine gewisse Raum, den du dir selber gibst. Aber auch dieser gesamten Mannschaft, diesen gesamten Gebilde, Fußballclub war alles was dazukommen. Das ist ja Wahnsinn heute, was du als Chefdreiner alles bedienen musst. Vor allem bei einem Club der solche Ambitionen noch hat und dem Geallen gerecht zu werden, ohne dass du dich selber, dass du nicht zu verbissen bist, wie ich als Spieler war. Und da, wie gesagt, gibt es vielleicht auch die wenigen, die große Spieler waren, die auch gute Trainer gewonnen sind, sondern vielleicht auch ab und zu machen. Weil es ein völlig anderes Anforderungsprofil ist, das war ja Mourinho das beste Beispiel, den ich ja auch sehr schätze, der nicht anders wie du. Ich glaube noch nicht mal auf dem Level gespielt hat, aber das an Astrainer eben auch hinkriegt und auch will. Du musst jetzt auch wollen. Ich glaube sonst kannst du kein guter Trainer sein. Du brauchst eine Lockerheit, eine gewisse Distanz zu dieser ganzen Materie, aber du brauchst natürlich auch einen unheimlichen Antrieb, um diese Motivation auch jeden Morgen mitzubringen und die zu übertragen. Muss ich selber motivieren, aber du musst ja auch vor allem über Tragen oder sehe ich das absolut falsch. Ja, ich glaube, es ist so genau die Balance, also eigentlich, so wie du ich beschreibst, könntest du guter Trainer sein, weil du hast von Verbissenheit gesprochen. Ich glaube, um Gier und das ist natürlich was, was du unbedingt in einen Leistungsorientierten Verein, in einen ambitionierten Verein, in eine Mannschaft reintragen musst, in jedes Training, was du vorleben musst, glaube ich auch als Trainer. Und auf der anderen Seite aber hast du ja gesagt, du hast vielleicht nicht ganz, oder du warst dann schon auch einer, der gerne mal losgelassen hat. Und die Gelassenheit ist, glaube ich, das Thema heutzutage für ein Trainer, die du nach außen hinveralning brauchst im Umgang mit Medien, Social Media, dich dort nicht immer locken zu lassen. Was nicht einfach ist, gebe ich ehrlich zu, weil ab und zu, musst du dich auch mal wehren, willst dich auch mal wehren. Auf der anderen Seite weiß ganz genau, wenn du es zu häufig machst, dann ist eigentlich relativ schnell klar, dass es dir als den Neutik, als nicht gelassen genug ausgelegt wird. Wie soll du hier auf gerade ein Thema in München z.B. Ja, nicht nur in München, also es betrifft uns ja alle und das ist alles nachvollziehbar und auch Thomas-Reaktion. So in den letzten Wochen, ich verstehe das zu Tag, auf der anderen Seite noch mal weiß man, was das Feedback kommt und am Ende, das wissen wir alle, geht zum Ergebnisse. Aber ich finde, du könntest tatsächlich mit deinen Charakterzügen können Sie trennen. Ich finde es nur spannend, dass du gesagt hast, dass du vielleicht als Spieler zu verbissen warst. Das finde ich interessant. Man kann nicht zu verbissen sein. Er hat das erkennt mich auch privat ein bisschen und ich war sicherlich auch einer, der loslassen konnte, also zumindest außerhalb vom Platz. Das war für mich ganz wichtig, also diesen Ausgleich zu haben und diese, nicht in dieser Disziplinblase zu stecken, die du ja vermeintlich auch wissen gerade brauchst als Profisportler. Wenn du nicht Diszipliniert bist und dich Disziplinieren kannst, kannst du nicht auf diesem Level erfolgreich sein oder da überhaupt hinkommen. Und das war für mich wichtig, du brauchst einfach einen Ausgleich und der Ausgleich heißt eben auch mal loszulassen, mal Dinge zu tun, die andere Jugendliche auch machen oder junge Menschen. Und das ist ganz wichtig, um das war für mich auch wichtig, um dann wieder Kraft zu tanken, tankvoll zu bringen, um dann auch wieder Top Leistung zu bringen. Aber mich würde eben auch interessieren bei dir, wie siehst du denn den perfekten Dreh? Oder wo glaubst du, warum ist ein. Es gibt ja, ich sage Ihnen jetzt mal Klop, der ja auch die meineser Schule durchlebt hat, der sicherlich den deutschen Drehner und so bleiben, im Moment auch der Top Drehner ist zurecht. Aber auch in Morinio, in Angelotti, die ich ja hatte, ein Diff unterschiedlicher Ansätze hatten, in Felix, Margarten, Christoph Daum, sehr erfolgreich. Wo ist denn, wo siehst du für dich? Weil du warst ja auch Spieler. Du weißt genau, was ich mein, wenn wir in der Kabine sitzen, der Trainer spricht zu dir, du musst glaubhaft sein, du musst was rüberbringen, aber gleichzeitig darfst du nicht zu ausrechenbar sein. Weil du ja jeden Tag, alle drei Tage, bestmöglichen Spiel hast und du darfst dich nicht abnutzen. Diesen Spagat zu finden in der Ansprache, in der Tlaubwürdigkeit, aber auch in das Entscheidende in der Unberechenbarkeit. Als für mich war es immer als Spieler gut und die beste Konstellation, wenn ich ein Trainer nicht hundertprozentig lesen konnte, wenn er so einen gewissen, so eine 20, 30 Prozent Craisiness hatte. Also gerade wenn wir Spiele verlieren, wenn du weißt, wie der Trainer reagiert, schreit mal kurz schimpft, aber wir wissen eigentlich schon, wie der was trainiert wird, die nächste Tage ist glaube ich nicht so gut. Also ich fand es immer wichtig und das hält die Mannschaft auf Spannung über einen längeren Zeitraum. Das Wort Harmonie ist dann wieder, dieses genau, dieses Spagat zwischen, ich komme an den Spieler an, aber ich lassen auch, ich lasse eine gewisse Distanz zu um zu wissen, ganz nah, aber bin ich eben auch nicht. Ich glaube, das ist die Schwierigkeit oder wie es da deinen Ansatz oder wie handelst du das, gibst du dir da was vor oder ist das bist du da einfach natürlich. Hat Marco 20, 30 Prozent Craisiness in dieser Frage? Hab ich ganz sicher. Finde, was die Frage schon selber verfasst beantwortet. Also ich finde für mich persönlich das allerwichtigste ist eine Authentität, weil es gibt nicht den einen Stil, mit dem man erfolgreich ist. Also ich glaube, du hast gerade Felix Magert erwähnt, der sicherlich ein erfolgreicher Trainer, weil er ist deutscher Meister geworden, hat Titel gewonnen, mit der Art und Weise, wie er führt, wie er trainiert. Und so ein paar Geschichten um seinen Führungsstil gibt es ja auch. Und das ist seine Art und Weise und die ist erfolgreich, dann hast du Trainer wie Kloppo, die sicherlich ganz anders ticken, den ich selber auch hatte. Ich glaube, das Wichtigste, was ich sagen will, ist, dass du bei dir bleibst. Also wenn du Felix Magert irgendwann in die Kabine gekommen bist und gesagt hatte, Jungs, das war so toll heute. Ich laute euch morgens zum Frühstück ein und dann auch mal mal drei Tage frei. Das wäre Crazy. Wir haben ja schon wieder bei Crazy, denn alle gedacht, das ist Crazy. Aber das hätte nicht gepasst zu ihm. Also der Authentität ist das Wichtigste und dann finde ich genau diesen Spannungsbogen, diese Balance zu finden, nicht immer ausrechenbar zu sein. Wir arbeiten auch mit in englischen Wochen, mit unterschiedlichen Freien Tagen, also nur mal so als kleines Beispiel, manchmal direkt nach dem Spiel, manchmal machen wir Regenerationen und machen nächsten Tag frei. Aber was ich, das ist ja Trainingsmethodig, das ist ja eine Idee, die du hast vom Fußball. Ich frags mal anders, das ist umgang. Genau, ich meine deine Persönlichkeit, deine eigene Persönlichkeit, du bist ein Typ, du weißt ja, wie du bist. Und du erwischt dich ja, du hast ja jetzt viele Trainerstationen gehabt, du erwischt dich ja, du landst ja auch dazu, um gewisse Situationen, dann eben vielleicht auch nicht den Fehler zu wiederholen oder Dinge, die du richtig gemacht hast, zu wiederholen. Und daraus entwickelt sich ja für dich eine Trainingsmethodigne Ansprache. Ist das was, wo du sagst, ich wenn ich komm, arbeite mit einer Mannschaft neu, wo du kommst, hinkommst und sagst, ich bin jetzt so wie ich bin, weil ich glaube an mich, ich glaube deswegen verpflichtet mich da vor allem, deswegen bin ich auch gut. Oder guckst du dann ein bisschen nach dem Spielermatter, nach der Dynamik des Clubs, nach der Stimmung des Clubs. Ich mein, wenn du. Ich glaube, das beides wichtig ist, ich glaube, dass es wichtig ist, dass du du selber bleibst und dich nicht verändert sind in irgendeiner Form und es gibt so einfach so ein paar Dinge, die sind mir wichtig und an den Rüttel, ich auch nicht. Und das sind ganz einfache Sachen, das, was wir um vor uns über unsere Geschichte geredet, früher mit auf dem Weg bekommen haben, was wir gelernt haben, Teamfähigkeit, Anstand. Und also jetzt so ganz simples Sachen. Und trotzdem habe ich über die Jahre auch gelernt, dass wir in einer Fußballmannschaft viele Kulturen haben und das manche Dinge, die ich für extrem wichtig halte in anderen Kulturen vielleicht nicht ganz so wichtig sind. Und dann muss man auch sich ein Stück weit darauf einlassen und versuchen, gemeinsam Weg zu finden. Also was wie Pünktlichkeit auf die Minute zum Termin oder? Ja, also bei mir kann auch mal einer zu spät kommen, das passiert ja. Also ich bin jetzt auch nicht gefeiert davor, dass mein Wecker mal ausfällt und ich auf einmal, das ist mir jetzt noch nicht passiert. Und ich auch einmal wach wäre und denke, oh, eigentlich hätte ich jetzt gerade Training. Gibt es bei dir schon mal kommuniziertes Strafdrehen oder bist du da kein Freund davon? Also, richtig wurde gesagt, wir haben einfach schlecht gespielt und jetzt tue ich die Mannschaft mal auch merken lassen, dass ich einfach unzufrieden bin. Also ganz einfach das Mittel, wo die vielleicht auch sagt, das ist halt der das scheiß denn jetzt. Aber wenn mir gab es noch nie kommuniziertes Straftraining, weil ich hatte es beim Felix und ich hatte es auch beim Christoph Daum. Das ist eine Wohnung. Ohne ich sprach ansprache überhaupt, ohne Kommunikation, da gab es einfach nur ein Message von Kotrin und 39 draußen sein und dann weiste was dann kam. Und beim Christoph da hat es halt mal auch mal lächelt mit Schubkarre und so über einen halben Platz, das war genau so ein Straftraining. Aber hat das oft die lustige Art und Weise gemacht. Also deswegen ist das ja auch irgendwie, wie kommst du dann eben an beim bei deinen Spielern beziehungsweise ist das vielleicht auch die letzte Möglichkeit? Was rauszukitzeln, aber ich habe das noch kennengelernt. Du hörst nicht die letzte Möglichkeit. Also noch mal kommunizierte Straftraining gab es bei mir noch nie. Aber was bei mir schonmal vorkommt ist, wenn ich eine Trainings-Einheit sehe, die mir nicht gefällt, dann reagiere ich auch mal in eine Trainings-Einheit spontan. Und dann, wenn das halt gerade nicht so funktioniert, mich mir das wünsche, dann wird halt mal gelaufen. Ich frage, weil du gerade Erziehung angesprochen hattest, weil du sagst, wir koppeln ja und da gebe ich dir völlig recht. Ich bin ja auch so, wir sind ja so erzogen, wie wir erzogen, haben Erfahrung gemacht und wenden die auch an im Alter. Und wir haben ja auch im Jugendalter sicherlich, wenn du auch, wahrscheinlich mal die eine oder andere Strafeinheit gehabt, deswegen wird es mich interessieren, ob du das als heute in der Pädagogik als Maßnahmen siehst, die trockt durchaus weiterhin eine wirksame Methodik ist. Oder eher, weil deine Spieler sicher auch, deine Generation sich verändert hat, eher doch im kommunikativeren Bereich, im Erklärungsbedürftigeren Bereich liegt. Und somit der Ansatz in ganz andere ist, das meint ich jetzt eher, aber auch wollte ich hinaus. Auch da wieder Balance finden. Also noch mal, es gibt durchaus Trainings-Einheiten, die gibt es nicht oft. Aber wo ich gesagt habe, so reicht auf geht's, eine Beine in die Hand und wir laufen, es gibt es nicht oft, aber das ist auch schon vorgekommen. Und ansonsten versuchen wir viel über Kommunikationen auch abzubilden. Und auch in der Kommunikation kann man ja mal verständnisvoll sein. Wie du gerade auch gesagt hast, wo die Jungs vielleicht gar nicht damit rechnen, einfach Dinge ruhig aufzuarbeiten und zu analysieren. Oder dann halt auch mal relativ klar und eindeutig und laut und mal auch individuell auch vor der Mannschaft mit klare Kritik, mit klaren Ansprechen. Und mal dann aber auch sehr allgemein gehalten. Also ich glaube, das ist einfach wichtig, dass du, und es darf aber auch nicht geplant sein, finde ich. Genau, das wollte ich gerade vor uns, muss von, inwieweit lässt du da die Emotionalität zu? Oder die sagst du dir abends, wenn das und das passiert? Oder morgen das und das passiert? In dem Spiel muss ich gucken, dass ich nicht so und so reagiere. Nimmst du dir sowas vor, weil du ein emotionaler Typ bist oder hast du dich dabei, das geht unter Kontrolle? Oder wünschst du dir vielleicht selber mal ein bisschen mehr Emotionalität zuzulassen? Da habe ich mich vielleicht auch Stück weiterentwickelt, früher auch insgesamt sehr emotional und habe sofort alles rausgepoltert und jetzt versuche ich schon auch damit. Hat dir das zu arbeiten? Hat das, fandest du das Schade? Hat dir das geholfen oder war das ein Nachteil für dich? Weil du sagst, ich hab mich da weiterentwickelt? Genau, das ist nämlich der Punkt, ist diese Emotionalität, weil du die nicht steuern kannst. Hilft dir die in deinem Händling als Trainer, wie die Mannschaft dich sieht, weil du halt so unberechenbar bist. Und dir auch authentisch, oder? Genau, ist diese emotional, nicht gesteuert oder nicht händlbare Emotionalität in diesem Moment, weil die habe ich ja bei vielen Trainern erlebt. Und die hat den Trainern, die dann wieder in normalen 90% kommunikativ waren, aber diese 10-20% waren für mich als Spieler, wo ich immer dachte, die sind nicht unwichtig für das Gesamtgebilde, weil, wo ist denn dann raus und habe gesagt, oh, der alte heute wieder, jetzt müssen wir aber weißt du was mein? Absolut. Und das, ich glaube, das ist im Sport wichtig, dass man so eine Konstellation hat oder eine Idealposition für einen perfekten Trainer, um den mal so zu beschreiten. Du musst es, also ich finde es wichtig und auch nicht. Ich finde es wichtig und richtig, jetzt gibt es auch zwei Punkte für mich, Punkt eins, muss meine Meinung und meine Emotionalität, muss nicht immer die richtige sein. Und da musst du dann, finde ich, aufpassen. Und das ist dann das zweite, das sind wir bei dir, was du vor uns gesagt hast, wenn du das immer zulässt und immer wieder machst, dann sagen die Jungs irgendwann, jetzt kommt der wieder hier rein und schreit. Weil es für Moor-Achtung Jungs morgen kommt da wieder um die Ecke der alte, schreit wieder an, macht die Ohren so, so weißt du. Also genau das ist halt, glaube ich, dann einfach auch der Punkt, dass du ein Gefühl dafür entwickeln musst, wann passt, wann macht es Sinn ohne, dass du das planst. Weil dann ist es nicht mehr authentisch. Und dann gibt es halt eine Tage, da bricht es aus mir raus und dann gibt es eine Tage, da kann ich das ganz gut kontrollieren. Weil es mir einfach wichtig ist, dass wir Dinge sachlich aufarbeiten und inhaltlich und nicht nur über Emotionalität. Wenn man das ganz gut hinkriegt, dann nennt man sowas Krisenmanagement. Ja, wenn man eine Krise hat, ist ein Großwände, die hat mir heute mal auch schnell. Aber das ist super spannend, weil wir weiss noch, wie wir mit Christian Streit zusammensasen und ich hing gefragt haben, wie er eigentlich mit seinen Ansprachen umgeht. Wie viel davon aus dem Bauch auskommt und ob da irgendwie etwas geplant ist und hat er uns relativ gut vermittelt, dass das schon, er versucht, das authentisch zu mal, er macht sich jetzt vorher nicht das Bild auf mit den Graugänzen oder was auch immer. So, er versucht, dass es an ebenso rüber kommt, wie es auch gerade in ihm geht. Aber ein bisschen Plan gehört auch trotzdem dazu. Du weißt doch, dass du jetzt vielleicht auch mal das aus der Mannschaft rauskitzeln willst. Und das ist auch dieser Spagat, den ich so interessant finde an deinen Job. Ja, die Frage ist ja, wie kitzelt man eine Mannschaft? Wie kitzelt man einige einzelne Spieler? Also, ich nehme noch mal Authentität, steht überall. Und weil du jetzt die Graugänze erwähnt hast, muss ich Hansi dann auch mal einen Schutz nehmen, weil das mache ich sehr gerne. Ich glaube einfach, dass das jetzt nicht Hansi ist, die Idee war, die noch mal mit den Graugänzen, sondern dass ihm dazu geraten wurde. Und dann kann man als Trainer heute Tages großen Staff und dann lässt man sich auch gerne beraten und manchmal trifft man dann halt auch falsche Entscheidungen und ab und zu sind sie gut und richtig. Nachher sind wir immer schlauer, also am Ende können man sagen, stell vor, dass es zu mir gut gelaufen ist und dann hätte die Graugänze rausgepacken, wir hätten alle gesagt. Ich wollte grad sagen, am Ende argumentieren wir immer vom Ergebnis weg. Und wenn das gut ist, dann war vorher alles richtig und super und wenn es nicht gut ist, dann ist meistens alles falsch gewesen. Du, ich habe gerade die unterschiedliche Ansprache an die unterschiedlichen Typen, die man in der Mannschaft ja schönerweise hat angesprochen hast, ist der Kapitän immer der wichtigste Ansprechpartner für dich? Einer der wichtigsten auf jeden Fall, also es gibt ja in der Mannschaft immer eine Menge Jungs, wenn man sie so nach und nach kennen lernt, die man gerne mal fragt, aber also die Rolle Kapitän, wenn wir ihnen dann irgendwann mal bestimmt haben, ist schon eine wichtige für mich und eine Videobahn, ist für mich ein sehr, sehr wichtiger Ansprechpartner. Bestimmst du oder lässt du wählen? Unterschiedlich, wir haben dieses Jahr gewählt tatsächlich und Willy ist zum Kapitän gewählt worden. Ich glaube aber auch schon Jahre, wo ich bestimmt habe, es gab auch eine kleine Geschichte, vielleicht dazu. Bin a Klattbach gekommen, Lars Stindl war über Jahre Kapitän und Serena denkst du dir, lief gut, passt, musst du jetzt auch keine Baustelle aufmachen, gab auch kein Grund, das zu ändern und dann habe ich in Mannschaftsrat, glaube ich wählen lassen. Und in Kapitän habe ich bestimmt mit Lars damals und Lars hat das auch angenommen und dann kam er aber danach zu mir und hat gesagt, Trainer, ich hätte schon gut gefunden, wenn mir vorher mal darüber reden ist, weil mir mehr ist auch wichtig, wenn ich das Feedback von der Mannschaft habe, dass ich einfach auch den vielen Jahren jetzt einfach auch nach wie vor der richtige bin. Und es fand ich super gut und im nächsten Jahr haben wir dann auch gewählt und dann ist er wiederbestätigt worden. Man sieht, da kommt dann auch Feedback und es kommt fast zurück und es ist auch wieder so ein Punkt gewesen, wo du dann als Trainer natürlich dazugelernt hast. Weil ist für dich diese Wahl wichtiger, diese Akzeptanz des Kapitänes, weil er deinen verlängerte Arm ja auch in vielen Sachen ist, wer das für dich übergeordnet wichtig ist, also diese Akzeptanz hat. Oder andersrum wäre es dir wichtiger, einen Kapitän zu haben, der und du bist ja der Trainer, du gibst ja vor, wie wie ihr spielt, was ihr für eine Mentalität hat, durch deine Art und Weise, durch deine Ansprache. Der diese Kriterien erfüllt, also was wäre eigentlich, wenn gewählter Kapitän diese Ansprüche, die du vor Körpers, wie du deine Mannschaft siehst, eben nicht hat, würdest du eingreifen und wenn ja wann, erst beim Misserfolg, würdest du es laufen lassen? Ich glaube, wenn du in die Rolle Kapitänen rein wächst, dann hast du schon viel von dem, was du als Trainer erwartest. Es ist ja auch nix übermenschlich ist. Aber manchmal gibt es ja diese Spieler, die ankommen in der Mannschaft? Ja, aber aus anderen Dingen bewegründen. Also wenn ich jetzt so mit der Frage habe ich mir noch gar nicht so auseinandergesetzt, aber wenn ich ehrlich bin, wäre mir das wichtiger, dass es der Kapitän der Mannschaft ist. Also wenn ich jetzt entscheiden könnte, wenn ich das Gefühl habe, der Spieler, der hat ein großes Gehör im Team und wir können dadurch eine gute Verbindung zur Mannschaft auch aufbauen, ich mit ihm. Aber er bringt jetzt nicht so viel von dem auf dem Platz, was ich mir vielleicht vorstelle, dann wäre mir die Verbindung Kapitänmannschaft schon wichtiger. Also wie er ist genau der Typ, den ich mir als Kapitänen vorstelle. Könntest du mir vorstellen, das kann dann zum. Ich weiß gar nicht, ob du das mal hattest in deinen Jahren mit der Binde am Arm, wenn ihr einfach eine so diametrale Auffassung von Fußball habt, das ist zu häufig als Führungsspieler oder Zwischenführungsspieler und Trainer anhegt. Also hast du mal einen Trainer gehabt, bei dem du Kapitän warst, bei dem du beeindruckst, dass unsere Idee von Fußball ist echt gegensätzlich. Du musst ja nicht nur die Idee von Fußball sein, kann ja auch sein. Nee, das meint ich gar nicht, dass du sehr fachlich bezogen bist, sondern ich meinte das wirklich als Typ. Als Typ, ja, also ich sage mal so, wenn ich sehr auf Volksorientiert bin. Bin ich manchmal natürlich, also nicht auf mich bezogen, als Leist und als Topspieler oder vielleicht auch eventueller Kapitän, sehr auf Volksorientiert, bin ich oft auch sehr verbissen. Und wie weit geht man für den Erfolg? Ja, und wie verbissen ist man für den Erfolg? Und das kommt ja auch nicht immer gut an, auch in meiner Ansprache in der Kabine. Wir suchen immer noch Führungsspielern, der Trainer kann auch nicht mal alles händeln. Also am besten er hat zwei, drei wirklich Führungsspieler, die viel auch in der Kabine für ihn regeln, das ist ganz, ganz wichtig. Und zu den bestmöglich auch einen guten Trat hat, weil diese verlängerten Arme, weil dann hast du natürlich eine optimale Konstellation in deiner Mannschaft vom Trainer über die Führungsspieler in meiner einzelnen Mannschaftsteile. Aber genau das ist der Punkt, also was bringt einen Kapitän, wo mein Verhältnis zu ihm war super ist und der verkürpert genau das. Und er ist aber nicht akzeptiert in der Mannschaft, das geht nicht, das funktioniert nicht. Also die Akzeptanz, Kapitän, Mannschaft und aber die über eine Wahl ist ja dann eh klar, dass sie da sein muss. Und dann macht eine Wahl auch total Sinn, finde ich. Und alles andere muss ich dann einfach auch mit dem Inverhältnis mit einem Kapitän hinbekommen. Das ist aber auch kein Hexenwerk. Aber ich finde, spannendes Thema. Alles, was wir so reden, hat sehr viel mit Zwischenmenschigkeit zu tun, mit einer gewissen Empathie, mit Charakter, und das Inhaltliche, das ist das, was du meinst, das gibt sowieso am Ende der Trainer vor. Also da gibt es auch keine, da sollte es auch keine großen Diskussionen geben. Dort kann man aufeinander zugehen und dann kann man auch in die Mannschaft reinholchen, womit fühle ich mich wohl. Was habe ich für Spielertypen, wie funktioniert was, also das glaube ich auch wichtig. Aber dort sollte es nicht zu viel Spielraum geben, finde ich, sondern dort sind klare Vorgaben auch wichtig. Du hast mich ja gefragt, was wie ich das sehe, weil ich weiß sicherlich auch kein einfacher Kapitän. Ich war natürlich sicherlich auch manchmal ein bisschen arsch. Und ich will nicht sagen, unfair zu einem Mitspieler, aber ich habe natürlich, war sehr emotional in meinem Leistungsgedanken. Und war natürlich, habe immer das selber erwartet, was ich und den Anspruch auch an meine Mitspieler gestellt und erwartet, was ich an mich selber gestellt habe. Das habe ich im Jugendalter dann oft, mein Vater manchmal zu mir gekommen und hat gesagt, ich muss ein bisschen ruhiger, weil die sind nicht alle. Ich will nicht sagen, auf deinem Niveau, aber es ist, und das muss ich auch lernen. Als Jugendlicher, dann ins Erwachsenealter rein, du kannst halt dein Charakter nicht einfach so verstellen, aber das ist ein Lernprozess. Und deswegen meint ich auch, dieses Kapitän sein, ich glaube, was ich meinte, ist auch eher im Jugendalter angesessen, dass eben auch Mitspieler in der Mannschaft, dieses Profi-Bereich ist das dann eher normal, dass diese Kapitänen, die gewählt werden, auch wirklich alles verkörpern und viel ausfüllen. Leistungsgedanken, empathisch sind, gut ankommen in der Mannschaft. Also, wenn das natürlich alles gegeben ist, gut die Kommunikation und auch reinfordern, das warst du sagst. Aber das zu akzeptieren eben für Mitspieler, weil das ist oft auch unbequem, dieses einfordende und da kommt es auf die Art und Weise wiederum an. Wie forder ich ein, ne? Und da ist nicht jeder, da hat auch nicht jeder Kapitän diese besondere Gabe und Stärke eben einfühlen genug sein auf seinem Mannschaft, weil du willst ja, es ist immer noch ein Leistungsspot, es ist immer noch am Wochenende, steht überall, wie du gesagt hast, das Sieg und dem ordne ich alles unter. Und wenn das jeder versteht, ist das bestgehst scenario, aber es gibt halt auch innerhalb einer Mannschaft unterschiedliches Denken. Also, nicht immer Volkswagen, sondern alle wollen gewinnen, klar, aber wie komme ich dahin und wie viel Opfer ich für den Sieg? Das ist ja auch das, was, wo ich oft gefragt wurde, was der Unterschied vom FC Bayern zu vielen anderen Klubs. Warum ist der FC Bayern über viele viele Jahre so erfolgreich? Weil das natürlich auch irgendwo implantiert wurde in diesen Verein über diese, ich sage nenne es jetzt mal, Calleins Rummenige, Uli Hühnes, über viele Jahre, runter zum in die Führungsspieler, bei der Auswahl, aber auch ich, also ich zum FC Bayern gekommen bin, ich hab das gemerkt hab. Leverkusen gespielt, Casas Lauter und also Top Klubs, aber es war noch mal ein Unterschied. Und das ist auch nicht gewisse Härte, also das ist auch nicht immer, ich sage mal nicht immer ein Genuss und ein Enjoinment, das jeden Tag zu erleben, weil es halt auch im brutaler Leistungsgedanke ist. Und das meint ich eben auch im Zwischenplatz. Und das ist ja der Best-Case für einen Trainer, wenn du eine Kabine hast und nicht immer nur Friede, Freude, Eierkuchen ist, sondern wo du Spieler Trainer hast, Kapitän, erfahrene Spieler, auch junge Spieler, die mit Leistung vorangehen, eine Kabine hast, die unbequem ist, auch mal unbequem sein kann. Also wo insgesamt, man füreinander da ist, wo man eine gute Atmosphäre hat, aber es sich auch unangenehme Wahrheiten austauscht. Und wenn du so eine Kabine hast, dann ist die Gefahr, dass du dich als Trainer verbrauchst, die ist dann nochmal geringer, weil du viel weniger einen Tag hast. Also die vier weniger einen, wir arbeiten dran, wir wollen auch dort besser werden, wir wollen auch dort nächste Schritte gehen, aber wir haben schon Spielertypen, die das leisten können. Und das musst du dann aber auch immer wieder zulassen und das ist ein Prozess und bei den Bayern ist es über Jahre gewachsen. Über Jahrzehnte, wahrscheinlich mittlerweile schon, weil dort halt immer der Anspruch da ist, du musst deutscher Meister werden, ist ja klar. Lest du eigentlich, wie soll ich da sagen, besondere Zugänge von einzelnen Spielern an dich auch zu, denn das besondere an deinem Job, an das Bundesliga-Trainer ist ja, du hast da einen Kader, also viele individuelle Menschen, zu denen du ja nur ganz logisch, auch unterschiedliche Beziehungen hast. Der ein oder andere liegt dir vielleicht ein bisschen mehr, der, also auch menschlicher eben, der andere vielleicht ein bisschen weniger, aber du musst dir alle fair gleich behandeln. Hast du trotzdem, ich muss daran denken, weil ich gerade beim NCT mitbekommen habe, dass da ja ein Bernardo Silver, weil er diesen wahnsinnig engen Drach zu Papp hat, teilweise von der Mannschaft vorgeschickt wird, wenn gesagt wird, ey, wir bräuchten vielleicht einen Tag, trinkst frei, kannst du mal zum Coach gehen. Lest du so was in deinem Kader auch zu, oder würdest du sagen, nee, es ist ja eine Art bevorzugen von gleichem Spielern. Scheint in dem Moment in der Welt, aber Bernardo Silver fragt ja dann, ob alle frei haben können. Deswegen ist das Clembo, da hat er ein Problem, ob ich im Team war. Hast du so was in deinem Mannschaft auch? Ich habe nichts gemacht. Du musst es da so ändern. Ich habe aber nicht eingeschönt. Auf jeden Fall, lass ich das zu. Und es ist auch wichtig, weil wir sind teilweise mehr zusammen, als wir mit unseren Familien. Wir hatten jetzt hier letzte Woche, wir haben drei Aussagespiele hintereinander gehabt. Wir waren in Belgrad, wir waren in Hylfner, in Mainz und in Wolfsburg. Bis ständig im Hotel und hockst, ständig aufeinander. Dann ist es schon wichtig, dass man sich schätzt, dass man sich auch ein Stück weit kennt. Und es gab oft genug schon Momente, wo Führungsspieler zu mir gekommen sind. Wir sind nicht immer nur einer bei mir. Sondern einer war der Käfkuschum, der ist der Xaver Schlager. Dann kommt der UC-Mar vorbei. Dann kommt der Willi, dann kommt der Emil, der Pete Gulaschi. Und wenn ich das Gefühl habe, dass das aus der Mannschaft kommt, dass das Sinn macht und dass das okay ist und dass das passt, dann bin ich der erste, der dann auch sagt, die Jungs. Klar, machen wir so. Wenn das drumherum dann stimmt. Und wenn wir dann dafür wieder an Ketten ziehen in die nächsten Wochen und in den nächsten Spiel, dann ist das glaube ich wichtig und richtig. Ich fand das Wort zulassen fand ich super interessant. Du hast gesagt, du hast viel von deinen Mitspielern eingefordert, aber du hast dann offenbar ja auch einen gewissen Freiraum von deinen Trainern eingefordert, um die Mannschaft so führen zu können, wie du das für richtig gehalten hast. Ich glaube das von Automatismus. Du merkst es zu deinem Trainer, was du für einen Verhältnis hast. Das merkt eigentlich jeder Spieler relativ schnell in Form, wie der Trainer mit dir spricht, wie er dich anschaut, wie wenig oder viel er mit dir redet. Aber du merkst natürlich auch in die Legende Spieler merken auch umgedreht Schätzen, die den Trainer auch ein. Und ich nehme Beispiel Christoph Daum, relativ jung alter einer meiner wichtigsten Trainer, wenn ich der wichtigste, hat jetzt nicht so viel außerhalb des Platzes mit mir gesprochen. Also der war dann auch sehr manchmal sehr launig, aber ich konnte es einschätzen. Ich habe gewusst, das ist jetzt nichts persönliches, sondern er ist so, wie er ist und viele Spieler misinterpretieren das auch. Und haben dann eben auch Schwankungen in ihren Leistungen, weil sie ja selbst vertrauen verlieren. Also ich hatte große Spieler neben mir, die zu mir gekommen sind und sagen, mich auch in der Nationalmannschaft noch, also in der Nationalspieler, die gesagt haben, ich hatte halt, da hat wieder nicht mit mir geredet, mein sie spiel, oder was? Also du merkst auch auf diesem Niveau, wie wichtig es ist für Spieler und umgeteert und wie sensibel dieses Gebilde ist und wie sensibel teilweise Spieler sind. Und das macht es umso wichtiger für einen guten Trainer, das Gefühl eben zu geben, aber du brauchst natürlich auch die Intelligenz der Spieler und die Härte und deswegen zurück auf deine Frage. Ich habe natürlich irgendwo die Trainer haben gemerkt, dass ich viel wegnehmen und viel auch durch meine, ja, vielleicht offensichtliche Robustheit, auch die ich vielleicht ausgestrahlt habe, die ich auch nicht immer hatte. Aber das nimmt auch viel weg und der Wuste, es geht auf jeden Fall in die richtige Richtung und wenn sie in die richtige Richtung und fördern ist für die Mannschaft, dann lässt sich Trainer das auch auch zu, glaube ich. Hast du dich als Kapitän an diese Situation angepasst? Was du immer der selbe Kapitän oder is es was anderes in der Nationalmannschaft mit den Leuten, mit denen du da gespielt hast und dem Trainer Kapitän zu sein im Vergleich zu Bayern, etc., weil du sagst, es ist ein Automatismus, aber du hast ja Antennen. Dass du merkst, hier ist meine Ansprache vielleicht ein bisschen autoritärer, hier habe ich, tschuldigung, natürlich dann besonders extrem, wo ja im Grunde 7-8 Kapitän gefahrt, hier halte ich mich dann zurück, ein bisschen mehr zumindest. Ja, also wieder, hat wieder was mit Intelligenz zu tun, ich glaube, ich meine, ich war jetzt nicht Kapitän. In London auch und bei Bayern war ich eigentlich nicht Kapitän, sondern nur Ersatzkapitän in der Oli und bei Chelsea hast du es gesagt, zweit oder dritter mal, aber da waren ja 7 Nationalmannschaftskapitän. Also auch da musst du dich eher zurücknehmen und du merkst ja, wie viel starke Spiel hast du auch neben dir und wie viel Egos hast du neben dir und das alles entscheidende ist, dass es läuft zum Schluss, dass der Erfolg da ist. Und wenn du nicht selber auf der Strecke bleibst, weil du musst natürlich auch an dich denken, du willst spielen, das ist allerwichtig, du willst dein Beitrag leisten, aber du hast natürlich Konkurrenz und du musst was zulassen, aber nicht zu viel, dass du deine eigene Stärke verlierst. Das ist eine Prozess, das ist eine Qualität von dem Spieler, die du dann hast, die dich zu einem überragenden Spieler macht oder nur zu einem normalen, in Anführungsstrichen oder zu einem Indianer, wie man so schön sagt, der Austausch bei ist. Also in den Mannschaft lebt ja von solchen Strukturen auch und das ist ein klassischer Fälle, hat es dann alles genannt. Nationalmannschaft war natürlich klar, wusste ich natürlich auch um die Wichtigkeit, die Aufmerksamkeit und ich bin da ja auch reingewachsen. Also ich bin nach und hatte natürlich auch mit Oliver Kahn und hatte vor mir Kapitänin, die sehr stark waren und von denen ich gelernt hatte, auch aus meiner Jugend. Und habe natürlich so den Ansatz gehabt, neben meiner Persönlichkeit auch, wie gesagt, viel einzufoldern. Aber die Jungs, und das hat das Gefühl, haben sie auch gemacht, also sie waren froh, so jemand zu haben, an dem sie sich dann auch eben mit dem sie auch spielen und an dem sie sich orientieren können. Weil ich glaube, das habe ich auch zu gelassen, glaube ich war auch ein guter Typ, also außerhalb des Platzes, ich habe es vor uns beschrieben, bin dann, habe die Jungs auch mitgenommen, braum zu gelassen. Also muss ich ganz ehrlich sagen, kein Disziplinvanartiker, was ich jetzt von meinem Mitspielern jetzt wollte, also im Gegenteil. Da war mir das Team viel zu wichtig, auch meine Erziehung war so, dass, wie Marco das von uns eben gesagt hat, auch man Fehler machen darf und Fehler macht. Aber wie gesagt, wenn es dann auf dem Trainingsplatz ging oder auf dem Spielfeld da war, gab es natürlich dann keine Ausreden mehr. Wenn diese Chelsea-Konstruktion, Marco, wenn du das hörst, sechs oder sieben Nationalmandschaftskabitäne, kannst du auch zu viele Führungsspieler geben in so einem Mannschaft? Eigentlich nicht, also es kommt immer auch auf das Niveau an, auf dem du spielst. Am Ende geht es ja auch ums Ego ein Stück weit, also was sind das für Typen? Wir reden jetzt viel über diese Rolle Kapitän und die ist sehr wichtig, aber ich habe auch mal gesagt, an sich dieses Amt ist jetzt für mich gar nicht so ein so ein entscheidendes. Aber wir merken jetzt schon, dass die Rolle trotzdem natürlich eine wichtige ist im Verhältnis-Mandschaft-Trainer. Wer füllt sie wie aus? Was gibt es als Trainer dem Kapitän für Aufgaben auch mit, wie sehr lässt es laufen? Und am Ende ist es entscheidende, was sind es für Typen? Also wenn die so wie Balle gerade sagt, selber ist ein guter Typ, ja kann es ganz gut einschätzen, es bei Bayern so zu machen, in der Nationalmandschaft ist so zu machen, sich dort ein bisschen zurückzunehmen und Führungsspieler spüren sowas. Und ich finde, richtige Führungsspieler lassen auch Führungsspieler an ihrer Seite zu und fangen nicht irgendwann an, dann sie wegzutreten oder so eine Ego-Nummer aufzumachen. Dann fängt es an unangenehm zu werden, dann kriegst du ein Problem, aber da solltest du eine Kaderzusammstellung dann auch aufpassen. Ich weiß nicht, wie es bei Chelsea gelaufen ist, war ja nicht so eine unerfolgreiche Zeit, oder? Nein, das war schon. Wir hatten natürlich einen starken Trainer, das war es an Ohr, also wenn du dann Trainer hast, ja, das war sicherlich sehr extrovertiert. Also war die Morinio-Zeit dann? Ja, am Anfang überdurchschnittlich und viele brauchten auch noch mal diese Führung von so einem Trainer. Aber ansonsten, wie es für uns gesagt hat, musst du dich auch ein Stück weit zurücknehmen, weil das war dann wirklich, wenn man viel Alfa Tiere aufeinander getroffen hat. Ja, das kann leistungsfördernd sein, bis zu einem gewissen Punkt. Das ist halt immer die Frage der Balance des Mixes, der Chemie, es muss passen. Und wenn es passt, dann schießt die Rakete nach oben raus und wenn es nicht passt, dann kann das sein, dass das Ding. Die um die Ohrn fliegt komplett, ne? Also, es ist, glaube ich, wie überall in der Wirtschaft, die Gruppe muss halt einfach funktionieren. Mannschaftssport, Team, in einem Verein gehören, dann noch viele Dinge drumherum dazu und ja. Ich habe zum Abschluss noch eine Frage, jetzt, wo wir so viel über so viele Jahre geredet haben, also von der Schlangenseibe, den Jugendjahren, bis zu dem, was dich dann auch als Trainer geprägt hat, was dich als Kapitän geprägt hat. Was ist es heute? Was geblieben ist? Also, wo du heute sagst, das ist auch über all die Jahre und all die Entwicklungen, das war's in ihrem Fußball so sehr liebe? Der Grundsätzlich Fußball. Also, der Fußball hat schon über die Jahre, was mit uns gemacht, denke ich. Wir haben richtig schöne Zeiten, wir. Ich durfte im Pokasie jetzt im Sommer feiern, außergewöhnlich toll mit unseren Fans. Jeder Sieg, jedes Aufwachen danach ist, was Besonderes. Auf der anderen Seite geht das halt, vor allem in dem Geschäft Fußball halt wirklich so schnell, barm, barm und hoch und runter und auf einmal. und dann verlierst zwei Spiele ineinander und dann ist schon wieder die Krise da und also so ehrlich, muss man schon sein, das macht schon auch was mit dir über die Jahre. Und das hat jetzt nichts mehr damit zu tun, wie ich damals als kleines Kind durch die Räumigkeiten von Motorlindenau gerobbt bin und Schlangen selber gerochen habe. Da bin ich jetzt auch kein Romantiker, das ist jetzt etwas anderes mittlerweile für mich in der Verantwortung. Ich habe einfach ein paar andere Themen, aber es ist Fußball und ich habe seit ich fünf bin Fußball gespielt. Ich habe ein kaputtes Knie, ich liebe es heute trotzdem noch Fußball-Tennis zu spielen, das sieht alles nicht mehr schön aus. Wenn ich im Ball sehe, dann will ich hin, dann will ich hinterher, selbst wenn wir dreimal hintereinander verloren haben, komm ich abends nach Hause, was mache ich an, Fußball. Und ich gucke mir Fußballspiele an, weil es einfach das ist, was ich liebe, was ich kann, was mich begeistert, was mich emotionalisiert. Und deswegen ist es einfach schön. Das ist mein Schlusswort, das war mein Schlussstatement zum Thema Fußball, fast die Nation Fußball. Und ich bin mir sicher, dass er auch mit kaputtem Knie immer noch besser Fußball-Tennis spielt als du. Aber das wollte ich nicht noch mal in die Mitte dieser Vierer runterstellen. Schönes Gespräch, finde ich, zockt gerne, wie ihr seht. Aber meine Meinung steht. Sie steht allerdings. Wir haben ja schon gesagt, also der bundesliger Spieltag, den analysieren wir in diesem Fall, an diesem Wochenende oder nach diesem Wochenende. Nicht, weil wir das dann nicht in aller Gänse so machen können, wie wir das gerne wollen. Aber schüb man, hat es ja schon vorher angekündigt. Wir haben natürlich einen Mann, der wie predestiniert ist dafür, diese neuen Spiele komprimiert in die wichtigsten Fakten- und Storylines des Wochenendes zu packen. Neues aus dem Datenkeller, präsentiert von Typico Sport-Wetten. Der zwölfte Spieltag der Bundesliga-Song war mal wieder ein Spieltag voller Premiere- und Rekorde. Ja, gut jetzt vielleicht nicht beim Old Time Classic 0-0 zwischen Heidenheim und Borum. Aber abseits dessen gab es wahllich historische Dinge in der Bundesliga. Mit Marie-Louise Eta stand erstmals eine Frau als Co-Trainerin von Marco Grote an der Seitenlinie in der Männer-Bundesliga. Hoffentlich ein erster wichtiger, wenn aber auch längst überfälliger Schritt. Mit Grote und Eta an der Seitenlinie punktete Union dabei erstmals nach neuen Bundesliga-Niedergang in Serie und traf endlich wieder nach 506 Minuten ohne eigenen Bundesliga-Tor. Für Eta geht es nun ebenfalls als Co-Trainerin unter Neukot-Schninert-Bier-Litzer weiter. Erst mal nicht direkt weiter geht es hingegen für Felix Brüch, der Schiedsrichter Zog sich und jetzt bitte kompetatorin Standard spruch, ausgerechnet in seinem 344. Bundesliga-Spiel ein Kreuzband-Riss zu. Erst mal gute Besserung an der Stelle, aber immerhin mit dem Spielen Frankfurt stellte Brüchte den Rekord für die meisten Bundesliga-Spieler eine Schiedsrichter von Wolfgang Stark ein. Ein weiteren Rekord stellte auch bei Erleberkusen auf. Die Werkself erzielte an den ersten 12 Spieltagen immer mindestens zwei Tore. Das war zuvor noch keine einzigen Bundesliga-Mandschaft gelungen. Ob das Team von Schabi Elon so diesen Rekord am Sonntag im Topspiel gegen Brust der Dortmund ausbaut, das seht ihr live auf der Sonne. Typico geht auf alle Fälle von mehr als zwei Bayer-Treffern aus und gibt nur eine 1,4-Quote auf über anderthalb Tore der Werkself. Ab 18 Jahren erlaubt nach Weidlist ist besteht Zuchtrisiko Hilfe unter buwei.de Neues aus dem Datenkeller, präsentiert von Typico Sportwetten Mein allerletzter Take zu diesem Bundesliga-Spieltag ist übrigens ein hoch auf die gute alte Wärmesole, schlüb man. Wir haben ja darüber gesprochen, wir sind beide so frostballen und ich hab das jetzt in Sinsheim gemerkt, es gibt diese Wärten. Laura Rontorra hat mir die empfohlen bei unserer letzten gemeinsamen Sendung. Diese Sohlen, die man einfach aus der Verpackung aufmachen und sobald die Ansauerstoff kommen, werden die warm. Und die bleiben ungelogen für acht Stunden warm. Und ich hab das war immer mein größtes Problem. Die kalten Füße dann irgendwann in der zweiten Halbzeit ziehen. Das zieht dann irgendwie dem ganzen Körper die Temperatur weg. Und jetzt sah es sich dort gestern, ich hätte auch in Bermuna-Short sitzen können. Ein hoch auf die Wärmesole, liebe Freunde. Ja, das ist ein Game-Changer, hab ich auch, hab ich noch nicht rausgeholt, aber wird auf mich zukommt. In der Champions League unterwegs bei den Bayern wahrscheinlich ist dann der Moment gekommen, dass ich die ersten Wärmesolen, man nimmt mir oft zweiter von, rauswohle. Übrigens Apropos Wärme. Hitzkopf Ramos, Sergio Ramos, hat zugeschlagen, hast du das mir gekriegt für mich die Szene des Wochenendes. Wir haben ja noch nicht viel über den internationalen Fußball geredet in dieser Saison. Bisher müssen wir natürlich auch mal intensivieren. Mittlerweile ist er ja Abwehrchef bei seiner alten Liebe beim FC Sevilla. Und hat Auswertspiel bei der Sociedat San Sebastian. Und dann passiert am Ende dieses Spiels vorögendes. Er greetscht sein Gegenspieler um, Sergio Ramos. Bekommt dafür vom Schiedsrichter Gelb Roth. Geht zu dem Hin, meckert und sagt, kannst du nicht machen auf keinen Fall. War eine Fehlentscheidung. Schaut dir das nochmal an. Der Schiedsrichter schaut es sich an und gibt dem Roth. Hast du die andere geile Story mitbekommen, was Ramos angeht? Der hat doch bei einer Erung Shakira für ihren Anti-Pike-Song geärbt. Ist dir das eigentlich unter, das war noch davor. Sensationell, oder was für ein Plotwist, dass der große Rival, die sich immer bekriegt haben mit Real und Wasser, jetzt der ehemal, ich weiß nicht, ob sie schon geschieden sind, aber der Ex von Pike, dann auch noch ein Preis überreicht, für ihren Song gegen Gerard Pike. Das ist so ein bisschen, sieht man normalerweise nur beim Wrestling, solche Storylines. Aber mit Ramos geht das auch im Fußball. Ich glaube, wenn wir jetzt gerade auf internationaler Ebene sind, dann sollten wir das internationale Fenster noch mal ein bisschen beleuchten. Deutschland hat gespielt gegen die Türkei, Deutschland hat gespielt gegen Österreich. Ich glaube es gäbe einige beim DFB, die sagen, da draußen nicht weiter drüber reden, aber wir machen es. Ja, also ich sage mal, ich bin ja fast dazugeneigt mittlerweile, dass wir manchmal einfach ein Bundesligerspieltag ausfallen lassen und damals durchschnaufen, weil aktuell sind die Länderspielpausen so, dass wir eigentlich senden müssen. Das sind wir mal ganz ehrlich, also das Ding gegen die Türkei in Berlin schon wild gewesen, mit der Frage, wie es Harvards positioniert. Ich fand es ein bisschen verwunderlich, das wurde ja vorher dann so korportiert. In Harvards gibt es den Linksverteidiger, wenn man dann ein paar Minuten Spiege sehen hat, hat man ja gesehen, was die Idee von Joja Nagezmann war. Viele sind trotzdem bei der Meinung geblieben. Das war kein klassischer Linksverteidiger. Du hast mir ja einmal erklärt, dass diese Joker, diese Nagezmannchen Joker, das es die halt gibt. Ja, genau, das war ja auch seine Position, wo du dann größer gemacht hast. Die von Leroy Sane, der dann auch direkt auf leider genau die Art und Weise, wie man es befürchtet, einen Gegentor verschuldet. Weil sie eben trotzdem dann keine zusätzliche Absicherung hinter sich haben. Also, was ja richtig ist, ist, dass sie natürlich keinen Außenverteidiger mehr hinter sich haben. Das hat man bei dieser Szene als Sane sein Gegenspieler hat laufen lassen, deutlich gesehen. Und bei Harvards ist das grundsätzlich natürlich dann auch die große Herausforderung, obwohl der da keine riesigen Schnitzer gehabt hat. Aber wie findest du denn grundsätzlich die Idee, dass er das so gemacht hat, der Joja Nagezmann? Weil ja, das Überthema ist, ist denn noch Zeit für Experimente. Also, sagen wir mal so. Sein Vorgänger haben auch wir, dass ja immer mal um die Ohren gehauen, aber vor allem haben andere ihm das um die Ohren gehauen. Dass dazu viel experimentiert wird. Ich weiß noch, wie ich mit Rudi Völlergut, der hat auch gerade, abseits des Platzes noch eins war, andere unnötige Baustellen aufgemacht. Aber da gehe ich lieber gar nicht erst darauf ein. gesprochen habe über, ja, über Experimente, wie viel kann man sich noch erlauben? Und so, da ging es noch um Hansi Flick Joja Nagezmann. Ich meine, die Fenster werden immer weniger. Er hat es ja damit erklärt, dass er einfach so viel Qualität wie möglich auf dem Platz haben möchte. Das war so eine der Erklärungen. Und sind wir auch ehrlich, es gibt jetzt nicht diese offenbar für ihn number one Variante für diese Position dort. Da wird Raumspiele verbessert der Saison bei RB Leipzig. Großens war jetzt gar nicht mit dabei. Es ist schon weiterhin noch so wie Herr Nagezmann? Glückwunsch zum Nachwuchsstimmt, hast recht. Wir hat Nagezmann gesagt, anderthalb linksverzeitiger, auf die ihr zugreifen kann. Und dafür aber 10, 6er und einen Haufen 10er, wenn du so willst. Deswegen kann ich die. Es war weiterhin auf das große Trade-Angebot mit England oder so. In einer Nation die bessere Austenverteidiger hat, dass wir so 2, 6er abgeben und dafür im Trade ein Walker holen oder so. Oder als solange noch nicht nominiert war, den Fremppong noch schnell eingedeutet hätten oder wie auch immer. Und ihn dann einfach auf die andere Seite gestellt. Von daher kann ich die Grundidee schon nachempfinden, was er dann natürlich nach dem Österreichspieg gesagt hat. Das ist ja glaube ich das relevantere von den beiden Spielen, von der ganzen Art und Weise her. Auch wenn es dann nach dem Aussitzer von Leristanie in der zweiten Halbzeit nur so halb zu bewerten ist, ist ja, dass er vielleicht davon abrücken muss. Das ist vielleicht wieder mehr dieser arbeitenden Bevölkerung, sage ich jetzt mal auf bestimmten Positionen braucht. Und also, weil sie mir ehrlich, du hast es ja auch gesehen. Also dieses Österreichspiegel war schon auch bis zum Platzverweis wirklich bedenklich. Was hat nicht am meisten gestört? Also ja, das Problem ist eben, man muss ja herausfinden, was genau das Problem ist. Ja, aber das und das weiß ich nicht. Ich habe da gesessen, ich habe auch danach darüber nach, da wie oft haben wir auch, wenn die Mikros auswander darüber diskutiert oder habe ich mit Kollegen darüber diskutiert, dass ich das nicht raffe. Ich raffe nicht, was da passiert. Das ist jetzt der zweite Trainer. Ich bin mittlerweile fast an dem Punkt, dass du die noch als ich gesagt habe. Wir haben jetzt den 17. Trainer, der die Bayern-Kabine verloren hat. Vielleicht sollten wir mal nicht über die Trainer, sondern über die Kabine reden. Offensichtlich für mich, kriegt diese Mannschaft, die Qualität, die für mich weiterhin zweifelt, ohne da es ja, es gibt Unwuchten im Kader, im Sinne von auf manchen Positionen, gibt es mehr Qualität, auf anderen Positionen, ist das vielleicht nicht das absolute Top-Level. Trotzdem ist das eine gut bestückte Nationalmannschaft. Sané, Gnabri, Würz, Moosjala und wie sie nicht alle heißen Günduan, können wir jetzt alle durchgemalten. Es muss möglich sein, aus diesem Spielermaterial, was er vollkreiches rauszumachen. Aber aus irgendeinem Grund ist das offenbar nicht der Fall. Und ich bin total ratlos. Also ich checke einfach nicht, warum das Personal auf dem Feld dann auch so spielt, wie es spielt. Denn ja, wir können natürlich jetzt viel reden, da interessiert mich auch deine Gedanken überfrachtet. Da nahe ich jetzt mal, sie vielleicht doch war, ist das taktisch so die richtige herangehensweise Dreierkette, B-Papo. Es gibt dann immer noch Spieler auf dem Feld, die das mit Leben fühlen müssen. Und auch, wenn vielleicht mal irgendwas nicht hundertprozentig passig ist oder sich nicht hundertprozentig passig anfühlt, der Trainer wurde gerade gewechselt. Es gibt keine Ausreden mehr für diese Mannschaft. Es ist schon auch etwas, wo mir zu wenig die Spieler mit reingenommen werden. Ja, also ich bin auf jeden Fall auch der Meinung, dass eine Diskussion, ob ein Julien Nagelsmann sie überfordert, in die völlig falsche Richtung geht. Da würden dann wir Medien auch was sehr falsch machen. Denn das ist ja die größtmögliche Entschuldigung für die Spieler, die sich natürlich erst mal in ihr eigene Nase fassen müssen, er überfordert sie. Und übrigens, wenn man darüber redet, das war natürlich jetzt ein gefundenes Fressen für die, die Julien Nagelsmann da an den Karrenpissen wollten. Macht man das? Oder fährt man ihn? - Ey, I don't know. Nein, das ist möglich, aber ich weiß nicht, glaub ich, ich glaub, man pinkelt jemand an den Karren, doch ist es richtig. Oder mindestens mal ans Bein. Denn dieses Ding mit einem Kajawatz auf der linken Seite ist natürlich ein Experiment, das erst mal auch ein gewissen Mut verlangt. Den Julien Nagelsmann bekanntermaßen ja hat. Aber dass das dann gleich so einer Überforderung führt, das ist überhaupt nicht gesagt. Also das sind viele, die haben das bei Bayern, du hast es gesagt, schon so erlebt, da ist es halt nicht Harvard, sondern Davis, ja, ist noch mal ein anderer Typ und hat das viel häufiger gespielt, ist da auch reingewachsen. Aber das als, ja, mehr als nur als Frage in den Raum zu stellen, finde ich, ist zumindest mal die falsche Reihenfolge. Denn erst einmal, da bin ich bei dir, musst du die Mannschaft in die Verantwortung ziehen, die solche Leistungen bringen. Dann auch sagen ganz allen voran, Leroy Sané, das war für mich das bedenklichste von all dem, was ich in dieser Länderspielpause gesehen habe. Und das für mich entscheidende und besorgendes Erregnste ist, dass ich da nicht über 0,5 Sekunden erschubst sein Gegenspieler wegrede, sondern etwas, was ich angebarnt hatte. In der ersten Halbzeit, Ende erster Halbzeit schon mal eine Aktion, bei der ich auf dem Sofa sitzt und denke, wo, was ist denn mit dem gerade los? Will dir sich jetzt gerade eine rote Karte abholen, der läuft quer über den Platz und tritt dann fast zufällig mehr den Ballerzen gegnern, sonst ist er da schon vom Platz und kriegt sich offensichtlich vom Pulzer dann in der zweiten Halbzeit nicht runter, so das kurz nach wieder anfift, das passiert, das ist schon krass. Und dann ist es sicherlich gut, dass er sich direkt vor der Mannschaft entschuldigt hat, bei der Mannschaft entschuldigt hat. Ich glaube, der Rest ist dann weniger dolle zu beurteilen, dass er das auch noch mal eine Öffentlichkeit tut, aber es geht ja um die Mannschaft und dann ist es zumindest gut, dass er das getan hat. Wir dürfen nicht vergessen, was bei den Bayern war mit Julia Nagelsmann als Trainer, also da habe ich wirklich Sorge gehabt, das wir in dem Moment und man konnte schon sehr viel zwischen den Zeilen lesen. Ich glaube, man musste es sogar um die Situation halbwegs zu verstehen, als als Julia Nagelsmann im Anschluss des Spiels dann am Mikrostand bei den bei den öffentlich-rätlichen Kollegen, aber meine Sorge war schon groß, dass man in dem Moment erkannt hat. Das mit Nagelsmann ist doch schwieriger als man das vielleicht bedacht hat, auch wenn wir sogar darüber geredet haben, dass das natürlich ein Problem werden kann. Aber in dem Moment ist es noch mal so richtig, Alarmstuferrot gewesen und da hilft dann auch ein Sandro Wagner nicht, der die Sprache der Spieler spricht, denn das Language ist schwer irgendwie zu kommunizieren. Wir haben zwei Gedanken noch dazu, auch mal ein dickes Schauder an Ralf Rangnik und seine bundesliga Austertruppe und was der damit den macht, klar, viel RB-Philosophie und einfach jetzt auch schon länger diese Mannschaft in seine Vorstellung reingedrückt. Und wir haben ja auch mit Michael Greger, die letzte Saison darüber gesprochen. Da siehst du halt einfach, das ist eine Mannschaft, die fühlt sich komplett wohl in dem Korset, was gerade ist, alle sind irgendwie stehen hinter der Idee. Das ist das, wo ich einfach nicht checke, warum das bei der deutschen Nationalmannschaft nicht läuft. Wir können trotzdem natürlich darüber sprechen. Auch da, ich bin ratlos. Was ist die beste Besetzung für diese Doppel 6 unter all den Kandidaten, die wir haben, passt ja großer, das ist gar nicht gespielt. Hast du eine andere ich mit dabei gehabt, Goretta Gündoann haben jetzt gegen Österreich begonnen. Kimi, ich ist auch noch mit in der Verlosung. Was ist die Rani-Kedire, haben wir auch mal hier immer thematisiert. Wie machen wir es mit der Dreierkette? Haben wir das Personal für eine Dreierkette dahinten. Sollt man lieber vieler Kette spielen. Was ist mit den Verteidigern? Ja, ich glaube, so Dreierkette ist gescheitert. Das ist relativ schnell erledigt. Ja, auch sagen. Mein Problem ist auch, dass du einen Fußballspielst, wie ihn Bayern versucht zu spielen, nur dass Bayern in Verteidiger hat, die 2K mal schneller sind im Schnitt. Also die Grundfrage muss ja sein. Kannst du dir das mit dem Personal erlauben? Ja, Tony Rüdiger ist nicht langsam. Jhonortantar ist nicht langsam, aber wenn du das mit so viel Risiko alleine, wenn wir uns diese beiden Joker anschauen, mit so viel Risiko spielst, dann brauchst du eigentlich absolute Geschwindigkeitsmonster dahinten. Das sieht man in Leverkusen, da ist der langsamste von denen. Da sieht man bei den Bayern, da wäre ein Tab mit Abstand der langsamste. Also es ist immer noch eine Findung und ich glaube, man muss bei Dreierkette den ersten Kreuz setzen. Das ist es dann nicht. Ich glaube, ich würde aktuell immer noch die Variante Kimmich rechts wählen, also genauso wie du nages man zitiert hast, weil so kriegt man die besten Leute auf dem Platz. Und dann kannst du eben mit Günah und Goretz in der Mitte spielen. Aber die Variante jetzt mit Dreierkette, also kann ich mir nur ganz schwer vorstellen, dass wir die nochmal erleben mit Blick aus Tonya. Denn wenn das hier jetzt, du hast ja meine Frage eigentlich nicht beantwortet. Fandst du es okay, dass er experimentiert hat, dass er das noch mal versucht hat, hätte ja die Lösung werden können. Für mich ist jetzt spätestens dann mit der nächsten dauert ihr jetzt ewig lange. Also jetzt kannst du jetzt war es vielleicht noch mal so weit. Klar ist das nächste Länderspiel kannst du nicht mehr experimentieren. Das sind wir uns eigentlich war es jetzt für dich okay, dass das noch mal gemacht hat oder war es schon quatsch. Für mich ist es okay, weil er immer noch ein neuer Trainer ist und seine Mannschaft noch nicht so viel bei Sam hat. Der kennt ihn natürlich aus Zeiten in Leipzig und München kennt ja viele von denen. Aber das kann ich schon nachvollziehen, dass das jetzt noch mal irgendwie passiert. Und ich sag dir noch was ist übrigens auch ganz komisch über all die Dinge über die wir gerade diskutieren. Ich glaube trotzdem, dass wir eine gute EM spielen. Ich halte es mit Schavi Alonso. Es ergibt keinen Sinn. Wir hatten ja so einen Stimmungshoch durch diese USA-Reise und jetzt wieder den absoluten Dauner durch das, was wir da jetzt erlebt haben mit vielen vielen fragezeichen. Es ist für mich plus, plus übrigens, das muss ich immer sagen, in der Startaufstellung gegen Österreich haben die beiden vielversprechendsten nicht gespielt wird so ein musealer. Genau, die waren gar nicht von Beginn an dabei, wird es wohl dann eingewechselt. Ich kann mir das nicht vorstellen, dass das wieder in dem Debake endet, wie das in Katar der Fall gewesen ist. Ganz im Ernst oder bin ich begloppt, aber da musst du es mir jetzt sagen, sind diese Mannschaft deutlich schlechter, qualitativ als ich glaube. Ich glaube, dass Deutschland in Europa mal ist, da wird, also mir musst du darüber nicht reden. Dann sind ja wir da zumindest auf einem Trichter, aber ich habe natürlich jetzt auch dann schon viel wieder gehört, die es dann wirklich auf die Qualitätsnummer geschoben haben. Und meine wegen, das kann man auf einzelnen Positionen machen, aber haben wir nicht hier sogar den Satz gesagt, du musst nicht auf jeder Positionwelt klasse sein, sondern die 11 insgesamt muss dann in sich stimmig und Weltklasse sein. Und das kann ja wohl bei diesem Spielermaterial, muss das ja wohl möglich sein. Ja, irgendwie schön. Aber es ist schon so, dass es noch ein langer Weg ist und das, was es, also ich glaube nicht, dass die Qualität der Spieler, die Qualität der Mannschaft, eine erfolgreiche Europameisterschaft verhindert. Wenn dann ist es tatsächlich, diese zwischenmenschliche Ebene, die für uns stuttur, die kraktaliche Ebene, all das, das Binnenverhältnis zwischen den Spielern, mit dem Trainer. Das hat mir jetzt am meisten Sorgen gemacht bei dieser Partie und es hat ja in, also Lüdernagesmann konnte nicht alles sagen, was in seinem Kopf war, nach diesem Spiel. Und das hätte ich wahrscheinlich als Medienberater auch definitiv verboten, denn dazu ist es dann jetzt auch zu früh für ihn. Aber da war eine Menge los in diesem Jahr durchaus intelligenten Kopf und entsprechend gespannt bin ich, was in den nächsten Monaten passiert. Aber das große Problem ist eben, du gehst jetzt mit diesen beiden Niederlagen in einige Monate Pause und dann ist das nächste Länderspiel im März. Und dann muss irgendwie oft, dann sind wir auch als Zielgeraden und dann muss es passen. Ja, ich glaube, damit sind wir hier auch als Zielgeraden. Und ich hoffe, ihr seht das auch so. Gebt uns gerne wie immer Feedback und nächste Woche dann wieder ausführlich Bundesliga. Macht euch eine schöne Woche, liebe Grüße und bis bald euer, kam der Team. Kicker Meets the Zone, der Fußballpodcast, präsentiert von T-Bego Sportwetten, mit Alex Schlüter und Benny Zander. Copyright WDR 2020

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