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258: Kinder kriegen in Deutschland

39m 0s

258: Kinder kriegen in Deutschland

In dieser Episode des Pop-Casts diskutieren die Gastgeber Manuel und Karri mit Gast Ursula über das Thema „Kinder kriegen in Deutschland“. Ursula ist Mutter zweier Kinder und berichtet aus eigener Erfahrung. Zunächst erklärt sie den Ablauf einer Schwangerschaft: Nach der Feststellung beim Frauenarzt erhält man den Mutterpass, der alle Untersuchungen dokumentiert. Regelmäßige Termine umfassen Gewichts- und Urinkontrollen sowie Ultraschall – bei Kassenpatientinnen sind drei Schallungen Standard, Privatpatientinnen können häufiger untersucht werden. Ein besonderer Aspekt in Deutschland ist die freie Krankenhauswahl: Viele Eltern besuchen Informationsabende und besichtigen Kreißsäle, um sich für eine Geburtsklinik zu entscheiden. Ursula betont, dass die Kaiserschnittrate mit rund 33 % relativ hoch ist – sie selbst hatte zwei Kaiserschnitte aus medizinischen Gründen. Der Mutterschutz sieht sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt vor, in denen die Mutter freigestellt wird und volles Gehalt erhält. Ein wichtiger Tipp von Ursula ist, sich frühzeitig um eine Hebamme zu kümmern, da diese in vielen Regionen knapp sind. Die Hebamme unterstützt vor allem im Wochenbett, berät beim Stillen und überwacht die Entwicklung des Babys. Ursula empfiehlt, bereits in den ersten Wochen nach der Schwangerschaftsfeststellung aktiv zu werden, um einen Platz zu sichern. Die Episode endet mit dem Hinweis, dass in einer Folgefisode über Kinderbetreuung und -erziehung gesprochen werden soll.

Transcription

5573 Words, 33457 Characters

German
* Musik * Hallo, Manuel. Hallo, Karri. Da kaputt, rappelt das Eis in deinem Gin Tonik. Richtig, Manuel. Wie schön du das bemerkt hast. Ich freue mich auf die heutige Episode. Ich hab extra Popcorn und Gin Tonik mitgebracht. Ja, es ist ja auch schon eine späte Stunde. Normalerweise nehmen wir um diese Uhr Zeit nicht mehr auf. Aber diesmal hat das Thema der Woche auch damit zu tun, warum wir so spät aufnehmen, wenn ich das so verraten darf. Das darf so verraten. Wir haben heute Besuch von einem wunderbaren Gast. Willkommen, Ursula. Hallo, Karri. Hallo, Manuel. Ich bin etwas nervös, weil ich ja auch großer Fan von einem Pop-Cast bin. Alles klar. Ja. Da. Und es ist wirklich selbst, dass wir jetzt mal live dabei sein zu dürfen. Aber ich freue mich auf. Ja, vielen Dank. Das ist schön, Ursula. Du kannst ja schon mal direkt berichten, wie das bei uns hinter den Kulissen abläuft. Wir haben ja jetzt schon ein Vorbereitungsgespräch gemacht. Würdest du sagen, wir sind professioneller als du dachte. Oder weniger professionell als du dachte. Also, ich hab mir schon gedacht, dass ich auf jeden Fall sehr professionell seid. Aber es hat meine Überwartung eigentlich sogar fast noch übertroffen. Dank Manuel's ordentlicher Vorbereitung. Ja. Ja. So ist das bei uns. Manuel ist der ordentliche, der plant alles, der macht die Technik. Und dann kommen ich einfach mit Popcorn. Und Chintonic. Und Chintonic. Ja, toll, dass du hier bist, Ursula. Und wir reden heute über ein Thema, dass du selber vorgeschlagen hast und dass wir hoch spannend fanden. Denn wir haben da noch nie darüber geredet, weil tatsächlich Manuel und ich weniger Kontakt haben, mit Kindern. Hab ich das schön eingeleitet. Das hast du gut eingeleitet. Das Thema der Woche, ich spiel mal kurz unseren Jingle, damit es offiziell ist. Das Thema der Woche. Das Thema der Woche, ich finde, es klingt wirklich witzig. Aber mir persönlich ist keine alternative Formulierung eingefallen. Ist Kinder kriegen in Deutschland. Ja, das kriegt wirklich witzig. Aber tatsächlich ist es so, dass wir natürlich auch viele Leute haben, die uns zuhören, die junge Eltern sind, vielleicht bald Eltern werden. Oder die, dass einfach mal interessant finden zu hören. Wie das eigentlich in Deutschland ist, Kinder zu bekommen und Kinder zu haben, vielleicht auch Kinder aufzuziehen, Kinderbetreuung, all das Themen, die wir hier mal besprechen möchten. Ursula hat das selber vorgeschlagen. Denn in dem Sinne ist Ursula im Gegensatz zu uns eine Expertin. Denn du hast zwei ganz bezaubernde Kinder, Ursula. Ja, genau. Danke. Ja, so ja. Natürlich sind sie bezaubern, ja. Mal mehr, mal weniger. Genau, die sind zwei und neun Jahre alt. Genau. Und schlafen jetzt. Und ja, solltet jetzt schlafen. Ja. Deswegen nehmen wir zu später Stunde auf, weil du gesagt, das ist sonst zu laut im Hintergrund. Genau. So ist hier Ruhe im Haus garantiert. Genau. Wie schön. Ich finde, das ist ein schöner Vorschlag. Das ist ja tatsächlich, also, ich kann da vor. Da nicht von Erfahrung sprechen, aber ich schätze mal, wenn man selber Eltern wird, wenn man Mutter wird, wenn man Vater wird, beschäftigt man sich ja mit vielen Themen zum allerersten Mal. Und das ist natürlich etwas, wenn man das dann in einem fremden Land macht, dann ist das nochmal eine ganz andere Geschichte und vielleicht braucht man dann noch mehr Hilfe, vielleicht muss man auch noch mehr recherchieren, vielleicht laufen auch einige Sachen anders ab. Deswegen finde ich, das super spannend, das heute einfach mal zu besprechen. Und wir haben uns ein bisschen vorgenommen, dass wir heute mal über die Zeit reden, vor der Geburt und um die Geburt herum. Und wenn euch das dann interessiert, dass wir dann noch eine zweite Episode machen. Und dann vielleicht darüber reden, wie Kinder aufwachsen in Deutschland, über Kinderbetreuung, Kindererziehung. Und dass ihr uns dann vielleicht am Ende dieser Episode ein paar Fragen schickt für das nächste Mal. Was haltet ihr davon? Viel. Ja, es ist für einen super Plan, Karin. Ja, dann steigen wir mal ganz unverblümmt ein mit Thema Nummer eins Schwangerschaft. Ja. Wie war das bei euch Ursula? Ihr wart plötzlich irgendwann Schwanger und was macht man dann in Deutschland? Ja, genau. Wir waren wirklich wortwörtlich beim ersten Kind plötzlich Schwanger. Also bei Nummer eins, was quasi überraschend. Und gar nicht so wirklich geplant. Und dann Nummer zwei war dann genau das Gegenteil. Also sehr gewünscht, aber lange nicht geklappt. Und sehr, daher dann sehr geplant, hat dann ein bisschen länger gedauert. Aber es ist dann ja zum Glück noch was geworden. Genau. Ja, und was macht man dann, wenn man weiß, dass man Schwanger ist, ja, man, der erste Weg ist dann erst mal zum Frauenart zu gehen oder Güneckologe, sagt man auch in Deutschland. Ja, eigentlich Frauenart ist ein, irgendwie ein mitziger Name, oder? Heutzutage kommt dir schon fast ein bisschen antikviert vor. So das irgendwie, das ist so ein, aber es ist ein natürlich sehr verständlicher Name, der Frauenart oder die Frauenärztin. Genau. Und der oder die stellt dann die Schwangerschaft fest. Und was passiert dann? Was macht man dann an regelmäßigen Untersuchungen oder was ändert sich dann vielleicht auch in Deutschland? Also sobald man weiß, also wenn die Vermutung hat, dass man Schwanger ist, lässt man sich ein Termin geben. Und wenn dann dort beim Güneckologen, bei der Güneckologien festgestellt wird, das ist auch schon ein Herzschlag zu sehen ist, dann bekommt man in Deutschland den Mutterpass. Das ist ein ganz wichtiges Dokument in der ganzen Schwangerschaft, wo alle Untersuchungen eingetragen werden. Und den sollte man als werdende Mutter, ja, wenn man jetzt reißt oder auch sonst möglichst immer bei sich führen, falls es irgendwie ein Notfall gibt. Und dann hat man regelmäßige Termine, also in den ersten Monaten alle vier Wochen einen Termin und in den letzten Wochen alle zwei Wochen. Und dort werden dann unterschiedliche Untersuchungen gemacht. Also von Gewicht, Kontrolle über Urin, Probe, Untersuchung bis hin zum Ultraschall. Und da gibt es einen kleinen Unterschied. Ihr habt ja auch schon mal eine Episode darüber gemacht über das System, in Deutschland, wie man sich versichern kann. Genau. Und als Privatpatientin zum Beispiel kann man sich immer schein lassen. Das kann der Arzt dann immer irgendwie abrechnen und ich muss da nichts drauf zahlen, aber als Kassen erstes. Was kann man sich scheinen lassen? Ja, genau. Das sagt man so. Jemanden sich scheinen lassen oder der Arzt schallt. Also, es wird ein Ultraschall gemacht und das werbt dazu, ist dann wirklich scheinen. Das ist ein werb, was man nur kennt, wenn man schon mal schwanger war oder dabei war. Ich kenne das nur von "Ich schall dir gleich eine". Sag mal, sagt man das? Gleich schalz. Gleich schalz? - Gleich schalz? - Gleich schalz? Ne. Egal. Also der Arzt schallt einem. Genau, der Arzt oder die Arzt sind schalteiden und ja, entweder ist es 3 Mal so in der ganzen Schwangerschaft oder mehrmals, aber 3 Ultraschalle stehen einem normalerweise zu. Genau. Ich hätte gedacht, dass das Öfter geht zum Beispiel, aber ja, das aus meinem Lajen wissen heraus, was ich dann interessant finde, was ich immer höre von Paaren oder auch Einzelpersonen, die schwanger sind, ist, dass man sich dann irgendwann ein Krankenhaus aussucht und auch eine Hebammer aussucht. Und das finde ich ganz interessant, dass das so funktioniert. So ein bisschen, also ich hab schon richtig von so Krankenhausturen gehört, so wie man sich eine Schule für ein Kind aussucht. Ich hätte gedacht, in unserem System, der wird einem einfachen Krankenhaus zugewiesen und fertig ist, aber man kann sich das tatsächlich aussuchen, wie und wo das Kind zur Welt kommt. Ist das so? Ja, das ist so. Und das ist auch eine richtige Werbeveranstaltung. Wie du es gerade beschrieben hast, also die Krankenhäuser geben sich da schon auch Mühe, weil natürlich umso mehr Geburt dort stattfinden, umso mehr Geld wird eingenommen. Und man kann einfach auf der Homepage von jedem Krankenhaus dann anschauen, wann da der nächste Infoabend oder die nächste Kreis-Saal-Tour stattfindet. Genau. Und dann dort hingehen und sich das anhören. und ja letztendlich ist da glaube ich auch immer das Bauchgefühl dann entscheid. Also man das Gefühl, okay hier fühle ich mich wohl, hier kann ich mir das vorstellen und ob dann, ob es dann zwei Kreisele mit Badewande gibt oder nur ein oder das ist dann irgendwie letztendlich egal, wenn man nach, weil man vorher eh nicht sagen kann, wie voll es dann an dem Tag ist, wenn es dann soweit ist und welchen Kreiseal man dann zugewiesen bekommt. Genau, aber das ist so, man sucht sich das Krankenhaus selbst aus. Vielleicht was ist ein Kreis-Saal, dieses Wort kennen wahrscheinlich viele Leute nicht. Der Kreisal ist der Ort, wo dann die tatsächlich geburnt stattfindet. Also sobald man wirklich in der aktiven Phase der geburnt sich befindet. Ist das wie ein OP-Raum oder ist das wie ein Zimmer, wie muss man sich das vorstellen? Ja, es ist eigentlich ein recht normales Zimmer, nicht wie ein OP-Raum, aber dort befinden sich. Kreis-Saal klingt so, das klingt so ein bisschen, das klingt oft, auf Deutsch auch ein bisschen offiziell, ne? Ein Saal ist ja eigentlich ein großer Raum, wo irgendwie ein Event stattfindet. Kann dir jetzt auch leider gerade nicht erklären, wo das Wort herkommt, wahrscheinlich hat das irgendwie. Das googelt manuell jetzt. Ja, okay. Wahrscheinlich war das früher immer ein Kreis. Aber es wird ja mit SZ geschrieben. Ja, echt, das wusste ich gar nicht. Mein ganzes Leben dachte ich, es wäre ein Kreis-Saal. So wenig weiß ich über dieses Thema Kreis-Saal. Nein, es ist ein normales Zimmer, wo sich aber dann und die unterschiedlichen Tools befinden, die man dann eventuell braucht, so unter einer Geburt. Also zum Beispiel hängt da dann so ein langes Tuch von der Deck, wo man sich so dran greifen kann, wenn man in den Wien ist, zum Beispiel, ja und halt andere Dinge. Und eventuell halt auch eine Badewanne, wenn das so ein Luxus-Kreis-Saal ist, da hat man halt die Badewanne mit dem Zimmer, wenn man dann sich beilegt, man möchte vielleicht auch eine Wassergeburt machen. Genau. Das Wort Kreis-Saal kommt von einem Verb, das nicht mehr genutzt wird, nämlich Kreisen und Kreisen bedeutet, in Geburt zu wehend liegen oder Gebären. Also das, was man im Kreis-Saal macht. Ja, genau. Aber ich wollte noch mal sagen, ich finde das irgendwie trotzdem witzig, dass also normalerweise kann man sich ja überhaupt nicht aussuchen, zu welchen Krankenhaus man geht, wenn man jetzt mal ins Krankenhaus muss, so für eine Behandlung. Manchmal vielleicht schon, aber meistens nicht. Und es ist auch irgendwie so, dass man im Krankenhaus nicht so am wenigsten Service Gedanken hat, habe ich das Gefühl. Aber da scheint es dann genau umgekehrt zu sein, dass sich die Krankenhäuser um dich als Kunden bemühen, dass das irgendwie schon ein komisches Gefühl, oder? Weil das ist ja dann nur dann so und danach nie wieder nach der Geburt sei ungefähr. Ja, ja, aber das ist so, ne? Also da haben wir auch wirklich interessante Veranstaltung mitgemacht. Wie viel Krankenhäuser habt ihr euch angeguckt? Beim ersten Kind zwei und beim zweiten, weil dann das eine zu gemacht hat, wo wir das erste Kind bekommen hatten, musste dann beim zweiten Kind ein neues Krankenhaus her und dann haben wir uns noch ein weiteres Krankenhaus entschieden. Ja, und wir haben uns also, wir haben uns dann für einen Krankenhaus entschieden, was halt ein bisschen kleiner ist, was jetzt keine Kinderintensivstation hat. Das ist zum Beispiel ein wichtiger Faktor für viele werdende Eltern, ob sich in dem Krankenhaus auch eine Kinderintensivstation befindet. Weil wenn es so weit kommen sollte und dass diese Intensivstation nicht vorhanden ist, muss das Baby dann abtransportiert werden in das nächste Krankenhaus, was halt eine Intensivstation hat. Und das ist dann natürlich nicht ganz so schön. Ja, wir haben es da so ein bisschen drauf ankommen lassen. Wir wollten lieber ein kleineres Krankenhaus, was auch ein bisschen mehr auf natürliche Methoden setzt und man kann sich zum Beispiel auch über die Kaiserschneetrate im Internet der jeweiligen Krankenhäuser informieren, wenn ein das zum Beispiel wichtig ist. Genau. Es gibt also auch noch unterschiedliche Geburtsmöglichkeiten. Ja, genau. Jetzt müssen wir erstmal das Wort Kaiserschneet im Nachkuchen, weil das ist auch so ein komisches Wort. Kaiserschneet ist quasi, wenn das Kind quasi nicht natürlich geboren wird, sondern ein Schnitt, das kann man schon verstehen, wenn man also mit einem Schnitt sozusagen den Bauch öffnet und das Kind ausholt, ist das jetzt zu brutal beschrieben. Das heißt ja auf allen Sprachen so, weil Zäser der erste war, der so geboren wurde oder nicht. Ich guck das gerade nach. Das stimmt man, das wusste es du. Hast du das für wer mit millionär gelernt? Nein, das weiß ich, weil ich auch mit. Ja, eigentlich heißt das ja. Genau, da auf Englisch heißt das auch Siserion-Section und ich bin auch mit Kaiserschneet auf die Welt gekommen, daher weiß ich das. Das hat mir mir als erstes zu überflüstert, als ich da rauskomme, oder? Du bist ein Kaiser. Nein, natürlich nicht. Ja. Schöne Erklärung, Kaiserschneet von Zäser, das ist ja interessant, das wusste ich noch nie. Hier wieder tolles, tolle Fakten werden hier auf den Tisch gelegt. Ja, was kann man denn da, also kann man das selber beeinflussen, kann man das selber wählen, welche Geburt man hat und was passiert da in Deutschland normalerweise oder gibt es ja vielleicht so irgendwie bestimmte Trends in Deutschland, kann man das sagen. Also die Kaiserschneetrate, das habe ich vorher noch mal kurz nachgeguckt, liegt in Deutschland bei knapp 33 Prozent, was in den letzten Jahren noch mal sehr gestiegen ist. Also es ist schon relativ hoch. Ich habe nämlich auch gefunden, dass die VRO eigentlich eine Rate von 10 bis 15 Prozent nur empfiehlt und alles darüber hinaus eigentlich gar nicht gut ist und auch gefährlich für die Mütter werden können. Bei einem Kaiserschneet, also 33 Prozent, das heißt also der Trend liegt schon noch eher bei der natürlichen Geburt, aber die Rate ist schon relativ hoch. Man kann sich für einen Kaiserschneet vorher bewusst entscheiden und da einen Termin vereinbaren und das machen. Das geht oder der Kaiserschneet Facility unter der Geburt, wenn man merkt, okay, es geht hier nicht weiter, hier besteht gerade Gefahr für Mutter oder für Kind, weil das Kind falsch liegt zum Beispiel. Genau, aber mir was beim ersten Kind, zum Beispiel so, dass ich eine Schwangerschaftsvergiftung entwickelt habe und dann musste der ganz schnellen Kaiserschneet gemacht werden. Da gibt es unterschiedliche Gründe. Beim zweiten Kind wurde bei mir auch ein Kaiserschneet gemacht, weil es einen Geburt stillstand gab. Das heißt, ich hatte zwar wehnen, aber es ist einfach nichts passiert und das über eine sehr, sehr lange Zeit. Oh wow, okay, also man kann sich selber entscheiden oder es kann medizinische Gründe geben. Bevor wir jetzt über die Geburt sprechen, wird mich nochmal eins interessieren. Wie ist das denn mit arbeiten und schwanger sein in Deutschland? Was macht man denn eigentlich? Wann sagt man das Team Arbeitgeber und ab wann hat man dann sozusagen, ist man freigeschellt und wie läuft das alles ab? Man sagt es eigentlich im Arbeitgeber meistens so nach der zwölften Woche und dann muss man es auch tun oder weil man dann, weil dann der Arbeitgeber auch ein nur schützen kann. Also bestimmte Maßnahmen treffen kann. Und wenn dann alles gut verläuft, die Schwangerschaft dann ist man sechs Wochen vor dem ausgerechneten Entbindungstermin im Mutterschutz und muss nicht mehr arbeiten und acht Wochen nach der Geburt. Und während dieser Zeit kommt man auch das volle Gehalt. Mutterschutz ist also die Zeit, wenn man quasi vor und nach der Geburt und in der Zeit wird die Mutter geschützt vor, genau, Belastung, Vorarbeit. Ja, genau, das ist so quasi das Minimum an Zeit, was man, also was man sich als Frau, als Mutter dann hier neben kann, was einem dann zustät. Die kann man dann nachher verlängern, das heißt dann Elternzeit, aber das können auch genauso gut die Fetanehmen. Aber dieser Mutterschutz, der ist quasi, der ist gesetzlich verankert, der steht jeder Mutter zu. Das ist, ja, das ist spannend. Was würdest du denn sagen, wenn jetzt jemand dich fragt aus einem anderen Land, der die in Deutschland ein Kind bekommt, gibt es noch irgendwas speziell ist, wie so eine Geburt abläuft, irgendwas, was vielleicht, ich mein vielleicht kannst du das nicht vergleichen, weil du ja nur in Deutschland Mutter geworden bist, aber was wäre jetzt ein Tipp, die nur noch geben würde, dass jemanden, der in Deutschland ein Kind bekommt. Gibt es irgendwas Besonderes noch? Ich glaube nicht, dass das jetzt so besonders ist, aber du hattest es gerade schon angesprochen. Also es ist sehr wichtig, sich vorher noch eine Hebarmel zusätzlich zu suchen. Und da muss man auch sehr schnell aktiv werden. Das ist so ein kleiner Tipp. In bestimmten Regionen Deutschlands ist mittlerweile unglaublich schwierig geworden, überhaupt noch eine Hebarmel zu bekommen, weil es leider nicht so viele Hebarm gibt, weil die leider auch nicht besonders gut bezahlt werden. Wir so oft in Pflege berufen. Genau, also deswegen, Hebarm sollte man eigentlich quasi direkt versuchen zu kontaktieren, wenn man den ersten Scharerschafts-Sest positiv gemacht hat, ohne Witz. Ja, also Münster, wo ich ja wohne, ist das wirklich sehr extrem. Also auch das betrifft auch andere Dinge. Also man macht dann vor der Geburt ja auch noch einen Scharerschaftsvorbereitungskurs. Und auch hier muss man sich wirklich sehr zeitig, frühzeitig, darum kümmern, dass man da einen Kurs bekommt. Und solche Dinge mal sehr schnell, weil die Deutschen ja sehr gerne sehr alles so durchplagen, also durcharmel, sondern auch, das ist schon so eine, ja, das betrifft ja mehrere Menschen. Und da muss man schon frühzeitig noch mal rein passieren. Nee. Das ist interessant. Ja, ich habe also, das habe ich von vielen Eltern oder Werden in Eltern gehört, dass man, also man weiß dann, wir bekommen ein Kind und denkt, ja, haben ja noch ein paar Monate Zeit, bis das alles was wirt. Und dass man dann später verstellt, verdammt, ich hätte den Kinderwagen schon kaufen müssen, als wir noch gar nicht schwanger waren, so ungefähr, weil es bei vielen Sachen so eine lange Vorlaufzeit gibt, wo auch bei einigen Sachen wie zum Beispiel Kinderwagen, wie man bestellen muss, die manchmal lange Lieferzeiten haben. Was macht denn so eine Hebamme? Vielleicht kannst du noch mal erzählen, wofür braucht man eine Hebamme? Eine Hebamme braucht man vor allem für die Zeit nach der Geburt. Aber man, also, dass wenn man dann zu Hause ist mit dem Baby, diese Zeiten nennt man Wochenbett, also die so ungefähr die acht Wochen nach der Geburt im Wochenbett. Da braucht man die Hebamme. Und dann zum Beispiel berät sie ein, was das Thema still betrifft. Sie guckt auf das Baby, ob sich alles normal entwickelt. Zusätzlich geht man natürlich auch mit dem Baby zum Kinderart, also zur Kinderärztin, aber die Hebamme ist gerade so in den ersten zwei Wochen, eigentlich fast jeden Tag dann bei einem zu Hause oder hier in zweiten. Also, dies eigentlich wie eine Krankenschwester, die zu dir nach Hause kommt? Genau. Und wenn man möchte, kann man sich aber auch schon vorher mit der Hebamme treffen. Und sie kann auch quasi diese Arztb Suche, die wir ganz am Anfang kurz besprochen haben, ersetzen. Also sie kann genauso eine Vorsorgeuntersuchung machen, wie ein Arzt. Und ich habe das zum Beispiel auch in Anspruch genommen und habe das dann im Wechsel gemacht. Dann bin ich einmal zu Hebamme gegangen und den nächsten Termin habe ich dann beim Arzt wahrgenommen. Und das ist schon ganz spannend, weil sie halt wirklich, wie man das auch so filmen kennt, oder dann dieses Röhrchen rausholt. Ich weiß nicht, ob du es vielleicht mal gesehen hast und das dann an den Bauch hält und dann darüber halt den Herzschlag des Kindes hören kann. Das ist schon verrückt. Magisch. Ja. Und wenn man plant eine Hausgeburt zu machen, dann braucht man auch eine Hebamme. Weil das sollte man auch besser nicht alleine tun. Genau. Das geht. Also man, ja, okay, offensichtlich geht es bei manchen Leuten. Was ist das wahrscheinlich auch einfach? Aber das heißt, das kann man richtig planen, dass man zu Hause ein Kind bekommt. Ja, genau. Also ich hatte zum Beispiel auch eine Hebamme, die das gemacht hätte. Es bieten nicht alle Hebam an, weil das heißt natürlich auch, dass du in ständiger Bereitschaft sein musst. Und so eine Hausgeburt kann dann halt auch mehrere Stunden. Also da waren es es sehr unplanbar. Und ich hätte mir beim zweiten Kind das durchaus vorstellen können, aber das hat ging dann leider aus medizinischen Gründen nicht. Ja. Genau. Ja, das ist besonders an Besonderheiten in Deutschland fällt mir jetzt sonst ad hoc, irgendwie nichts ein. Ich glaube, das Besondere ist, glaube ich, wirklich unser soziales Thema. Also wenn man das, das glaube ich schon sehr unterschiedlich zu anderen Ländern, also was wir gerade besprochen haben mit dem Mutterschutz oder dann mit der Elternzeit, die man nehmen kann. Ja. Ich glaube, dass wir da schon sehr gut da stehen. Was war auch eine Sache, die ich noch fragen wollte, wie sieht das denn aus mit Kosten? Also wenn du jetzt sagst, du hast eine Hebamme, du gehst regelmäßig zum Ahrstum, du hast den Krankenhaus suchen und das Krankenhaus bemüht sich richtig um dich, weil sie Geld verdienen, was zahlt man denn selber und was zahlt die Krankenversicherung? Also sehr bezeitmal man eigentlich nichts, sei da man nimmt halt Sonderleistungen anspruch. Also wie gesagt, die, wenn man mehr möchte als die drei Ultraschale zahlt man eventuell etwas selbst, aber das ist auch nicht besonders viel oder wenn man die Hausgeburt macht, dann zahlt man der Hebamme ihren Bereitschaftsdienst, dem muss man extra selber bezahlen. Aber ansonsten werden auch die Hebamme Leistung von der Krankenkasse übernommen und die Krankenhausleistung natürlich auch. Ja, das ist schon toll in Deutschland, also einmal das, dass man sich da keine Sorgen machen muss, dass man später eine Rechnung bekommt und dann mit der Elternzeit, das weiß ich auch von mehreren Freunden und Bekannten, die kann man sich ja frei aufteilen zwischen den Eltern teilen. Also das ist sozusagen, kann man komplett einteilen, entweder gleichzeitig oder nacheinander, du nimmst so viel, ich nehm so viel. Also das ist schon sehr flexibel, oder? Ja, total. Also ich weiß gar nicht, ob das jetzt allen Hörerinnen und Hörern von euch klar ist, was eigentlich Elternzeit heißt, weil das glaube ich schon wirklich was speziell Deutsch ist, oder? Das glaube ich auch, ja, erzähl das ruhig nochmal, was ist die Elternzeit? Also eine Elternzeit ist eine Unbezahlte, Auszeit vom Beruf, Firmen-Tar und Väter. Und die Zeit dann dafür vorgesehen, dass man halt sein Kind in der Zeit selbst betreut und erzieht. Genau. Und diese Zeit darf bis zu drei Jahren lang sein. Und ich kann, wie du gerade gesagt hast, frei entscheiden, wann ich diese Zeit mir nehme. Ich kann bis zum dritten Geburtstag vom meinem Kind Elternzeit nehmen. Und einen gewissen Teil davon, also nicht die ganzen drei Jahre, kann ich sogar bis zum achten Geburtstag das Kind es nehmen. Also zum Beispiel manche Eltern sagen dann, okay, wenn mein Kind eingeschult wird mit sechs Jahren, das ist noch mal so eine Umbruchstzeit, da möchte ich am Anfang gerne ein bisschen enger, wie da mein Kind betreuen können und das unterstützen, dann nehme ich dann noch mal ein halbes Jahr Elternzeit zum Beispiel. Und wie viel Zeit steht einem? Also erstmal wär zahlt das dann, was passiert dann genau? Du bist freigeschellt vom Arbeitgeber, das heißt, ein Arbeitgeber zahlt dich nicht mehr, du bekommst ja aber trotzdem Geld. Ja. Was bekommt man dann und wär zahlt das? Also diese drei Jahre sind nicht komplett bezahlt, es gibt ein Teil dieser Elternzeit ist bezahlt und in der bekommt man das sogenannte Elterngeld. Das bekommt man aber im Standardfall für zwölf, beziehungsweise 14 Monate, also ungefähr ein Jahr. Von diesen drei Jahren kriegt man Geld. Die andere Zeit ist wirklich dann umbezahlt er Erziehungsurlaub früher, ist das auch in Deutschland Erziehungsurlaub. Aber weil das Erziehen von Kindern halt kein Urlaub ist wurde dieses Wort abgeschafft. Das macht Sinn. Ja, das macht auf jeden Fall Sinn. Genau. Und in dieser Zeit also das Elterngeld hast du recht bezahlt nicht der Arbeitgeber, sondern das bezahlt der Staat. Und wie viel ist das? ca. 70% von dem jährlichen Durchschnittsgehalt, was man vor der Geburt verdient hat. Was ja schon mal ganz gut. Ja, auf jeden Fall. Und was mich jetzt noch interessieren würde ist, wie viel Elternzeit nehmen. Also nutzt man das immer alles oder kennst du zum Beispiel auch Mütter und ich mein befördert, ist das teilweise noch mal anders. Da man teilt sich das ja entweder auf, aber meistens ist es ja so, dass die Mütter dann den Großteil der Elternzeit nehmen. Wie lange warst du nach der Geburt zu Hause und was sind so die Durchschnittzeiten, die du vielleicht kennst aus deinem Umfeld? Kennst du Mütter, die nach acht Wochen schon wieder arbeiten gegangen sind oder ist das eigentlich fast nie der Fall in Deutschland? Doch, ich denke, das gibt es schon, das ist aber definitiv die Ausnahme. Also der Klassiker ist, wie du gerade gesagt hast, dass man ein Jahr rausgeht als Mutter, eventuell etwas kürzer. Aber so, das ist so der Durchschnitt, dass die Frau meistens schon zwölf Monate zirka nimmt. nimmt und man bekommt 40. Das ist ein bisschen Monate Geld, wenn der Vater auch sagt, ich nehme mindestens auch zwei Monate. Das ist so ein bisschen momentan so der Klassiker, dass der Vater einen Monat nach der Geburtelternzeit nimmt und am Ende noch mal oder zwischendurch noch mal ein Monat. Dann geht man eigentlich zusammen auf Reisen, aber manche Fäter nutzen es aber auch, um dann das Kind in den Kindergarten zu bringen und da die sogenannte Eingewöhnung zu machen, also das Kind an den Kindergarten zu gewöhnen, während dann die Mutter schon wieder arbeitet. Aber es ist so ein grober Wert. Zum Beispiel ich bin macht dem ersten Kind nach zehn Monaten wiederarbeiten gegangen. Jetzt nicht ganz zwölfen, oder? Malina hab ich es dann genau bei meinem zweiten, geht da bis genau anders um gemacht, aber ich dann sogar fast zwei Jahre draußen. Das heißt, man kann aber theoretisch, dass auf so oft ein, theoretisch könnte die Frau nach acht Wochen arbeiten gehen und der Mann nimmt ein Jahr Elternzeit und bleibt zu Hause. Ja, auf jeden Fall. Ja. Und das ist ja eigentlich das Interessante. Das heißt, es gibt ja schon einen Trend in den letzten Jahren, das Fäter auch mehr Elternzeit nehmen. Also, wenn ich nur so aus meinem, das sind jetzt keine empirischen Daten, aber wenn ich mich so im Bekanntenkreis umgucke, da war das doch wahrscheinlich vor 20 Jahren oder auch länger oder weniger Zeit in Deutschland auch eher ungewöhnlich. Und jetzt ist das aber schon so, dass es bei den meisten Arbeitgebern, das ist ja auch immer noch so. Die Frage ist, dass auch sozial akzeptiert beim Arbeitgeber, dass es doch schon so eher ist, dass auch die Fäter mehr Zeit nehmen und dass es auch mehr akzeptiert wird, dass Fäter sich eine Auszeit nehmen für die Kindererziehung. Ja, also das ist immer noch ein Prozess würde ich sagen. Und es ist auch noch nicht auf allen Führungs- etagen, glaube ich, angekommen. Aber da tut sich auf jeden Fall was. Also das auch immer mehr Fäter sich Zeit nehmen und dann die Mütter wieder in den Beruf gehen können. Es gibt aber auch die Möglichkeit, das wurde jetzt relativ neu eingeführt, um einen Anreiz zu schaffen, dass beide Eltern möglichst schnell wieder in den Beruf gehen, dass beide Eltern in Teilzeit arbeiten und zusätzlich obendrauf noch ein Elterngeld bekommen, das nennt sich dann Elterngeld plus. Aha, man wird also dafür bezahlt, dass man seinen Kindern weniger Zeit schenkt. (Lachen) Nein, dass man sich aufteilt. Aha, okay, also es ist nicht weniger Zeit. Es geht nur darum, dass man früher dann schon zurückkommt mit Teilzeit oder in Teilzeit. Genau, ja. Ja, okay. Voll spannend. Manuel, welche Fragen sind dir jetzt noch offen geblieben? Nee, alle Fragen, so weit erst mal überantwortet. Jetzt ganz so es geht. Ich hatte ihr keine Fragen. (Lachen) Ja, ich meine, ich finde, ich glaube, ich habe die ganze Zeit so über die Leute nachgedacht, die das jetzt hören und denken, wow, was für ein Paradies-Deutschland. Also, wahrscheinlich geht es vielen Amerikanern so, denn die das hören andererseits weiß ich, dass es auch Länder gibt, die da noch ein bisschen fortschrittlicher sind. (Lachen) Aber ich denke, das läuft im Großen und Ganzen schon ganz gut in Deutschland. Ich finde, ich das so höre von dir. Und ich bin sehr gespannt, welche Fragen unsere Höhre innen noch haben. Denn was war jetzt der Plan für Teil 2, Karri? Also jetzt haben wir ja über die ganzen Vorbereitungssachen und die Geburt und so die Rahmenbedingungen gesprochen. Und was wäre Teil 2? Teil 2 wäre alles, was ihr nach Wissen möchte. Zum Thema "Das Kind ist da". Also, es geht ja dann weiter. Es ist ja ein langes Thema, was man macht in der Kindererziehung. Kinder betreuung ist ein großes Thema. Wann gibt man das Kind, z.B. in eine Kita oder zu einer Tagessmutter oder was gibt es noch, ein Tagessvater? Gibt es dann. - Vater? Ja, hatte ich auch eine Zeit lang. Und wie findet man überhaupt so was? Welche Ansprüche hat man da ab wann kann man das machen? Ich glaube, da gibt es vielleicht noch ein paar ganz interessante Themen, die wir besprechen könnten, oder, Ursula? Ja, genau. Und ja, also ich freue mich über alle Fragen, die da kommen. (Lachen) Zum Abschluss wollte ich noch ganz kurz fragen, und dann läuft das dann eigentlich. In Deutschland ist ja ein Land, wo man alles gut geregelt hat. Und es gibt ja die ganz berühmten Bürgerämter in Deutschland. Das kennt jeder, der hier eingewandert ist. Der muss sich als erstes anmelden. Und dann bekommt er alle ordentlichen Daten in Deutschland. In Deutschland muss man sich überall anmelden. Wie funktioniert das denn bei einem Kind? Wann meldet man das beim Amt an? Und was wie funktioniert das? Das Exzter noch mal nachgeguckt. Man muss sein Kind innerhalb einer Woche in Deutschland anmelden. Das ist die Frist. Und zwar beim Standesamt. Und dann bekommt man vom. So schnell kriegt man doch gar kein Termin. Ja, das Gute ist. Muss man auch schon beim Schwangerschafts-Test machen. (Lachen) Nein, aber das Gute auch hier wieder Serviceorientierung, also die Krankenhäuser, übernehmen das für ein. Das heißt, man muss nicht mal selbst dahingehen, sondern die schicken dann die Geburtsbescheinigung zum Standesamt. Und dann bekommt man dann die Geburtsokunde. Das Kind, das und diese Geburtsokunde, ist total wichtig, weil nur mit der Geburtsokunde kann man dann alles weitere Regeln, zum Beispiel das Elterngeld beantragen und so weiter. Und das Standesamt meldet dann das Kind an beim Einwohnermeldeamt. Und das Einwohnermeldeamt wiederum, das sorgt dann dafür, dass dann bald Post nach Hause kommt, an das neu gewohrene Kind. Nämlich die erste Post ist nämlich dann die Steueridentitätsnummer. (Lachen) Genau. Post vom Finalsamt. - Natürlich. Bitte geben Sie Ihre Steuererklärung fünftig zum ersten Geburtsdach ab. (Lachen) Und was auch krass ist, also das ist nicht in jeder Stadt, glaub ich, ist das so, dass man dann auch relativ schnell Post bekommt vom Amt für Kinder und Jugendliche. Sagt so ja, wir haben gehört, und Sie haben ein Kind bekommen. Wir würden Sie gerne besuchen, wann dürfen wir denn mal kommen? Und dann kommt das Jugendamt zu dir nach Hause. Und ja. Und guckt mal, was Klaus da so erzählt, den lieben langen Tag. Richtig. Und warum kommen die dann, um zu gucken, ob das Kind unter guten Bedingungen aufwächst? Oder wie? Ja, um einmal so die Lage zu checken. Und einem, aber auch ganz viele Tipps zu geben, wo man jetzt hier in der Stadt sich überall als junge Mutter oder junger Vater ja, sich an weh man sich da wenden kann, was einem die Stadt alles so zu bieten hat. Gibt ein kleines Geschenk. Also, ja. - Toll. Genau. Das gibt's im Berlin, glaube ich nicht. (Lachen) Erst die Steuernummer und dann der Kontrollbesuch vom Jugendamt. So wird man in Deutschland begrüßt als neuer Bürger. Das ist doch ein Super-Titel für diese Folge. Ja. (Lachen) Toll, Ursitz. Schön, dass du bei uns warst. Es hat mich total gefreut. Ja. - Und ja, du hattest gack ein Grund in der Wüsste. Das war doch total schön, was wir heute alles besprochen haben. Und ich glaube auch, für viele sehr interessant, vielleicht viel Neust dabei, auch vielleicht ein bisschen hilfreich gewesen. Und wir freuen uns auf eure Fragen, wenn ihr Fragen habt zum Thema Kinderkriegen, Kindererziehung, Kinderbetreuung in Deutschland, schreibt uns doch gerne eine Frage auf. Wie macht man das, Manuel? Easy German.fm. Dort könnt ihr uns schreiben oder eine Audio-Nachricht schicken. Dann freut sich Ursula umso mehr, wenn sie uns demnächst hoffentlich noch mal besucht im Podcast. Ja, sehr gerne. (Lachen) Danke, Ursula, dass du bei uns warst. Sehr, sehr gerne. Danke, dass ich hier dabei sein durfte. Und ein bisschen Easy German. Luftschnuppern durfte. Ah, toll. (Lachen) Bis bald. Bis bald. Hab noch einen schönen Abend. - Bis bald. Ciao.

Podcast Summary

Key Points:

  1. - Thema der Episode

Summary:

In dieser Episode des Pop-Casts diskutieren die Gastgeber Manuel und Karri mit Gast Ursula über das Thema „Kinder kriegen in Deutschland“. Ursula ist Mutter zweier Kinder und berichtet aus eigener Erfahrung. Zunächst erklärt sie den Ablauf einer Schwangerschaft: Nach der Feststellung beim Frauenarzt erhält man den Mutterpass, der alle Untersuchungen dokumentiert.

Regelmäßige Termine umfassen Gewichts- und Urinkontrollen sowie Ultraschall – bei Kassenpatientinnen sind drei Schallungen Standard, Privatpatientinnen können häufiger untersucht werden. Ein besonderer Aspekt in Deutschland ist die freie Krankenhauswahl: Viele Eltern besuchen Informationsabende und besichtigen Kreißsäle, um sich für eine Geburtsklinik zu entscheiden. Ursula betont, dass die Kaiserschnittrate mit rund 33 % relativ hoch ist – sie selbst hatte zwei Kaiserschnitte aus medizinischen Gründen.

Der Mutterschutz sieht sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt vor, in denen die Mutter freigestellt wird und volles Gehalt erhält. Ein wichtiger Tipp von Ursula ist, sich frühzeitig um eine Hebamme zu kümmern, da diese in vielen Regionen knapp sind. Die Hebamme unterstützt vor allem im Wochenbett, berät beim Stillen und überwacht die Entwicklung des Babys.

Ursula empfiehlt, bereits in den ersten Wochen nach der Schwangerschaftsfeststellung aktiv zu werden, um einen Platz zu sichern. Die Episode endet mit dem Hinweis, dass in einer Folgefisode über Kinderbetreuung und -erziehung gesprochen werden soll.

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