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KI ist wie eine E-Mail-Adresse: Warum bei thermondo jeder Zugang zu KI hat

42m 38s

KI ist wie eine E-Mail-Adresse: Warum bei thermondo jeder Zugang zu KI hat

Bei Thermonno nutzen über 1000 Mitarbeiter KI, vom Handwerker bis zum CEO, um Ideen wie eine App für Kundenberatung schnell und unkompliziert umzusetzen. KI wird hier nicht als luxuriöse Option, sondern als grundlegendes Werkzeug verstanden – vergleichbar mit einem Kugelschreiber oder einem Schraubenzieher –, das jedem Mitarbeiter zur Verfügung steht. Der Fokus liegt nicht nur auf der Effizienz, sondern auf der Verbesserung der Kommunikation zwischen Menschen mit unterschiedlichen Denkweisen: KI übersetzt dritte Dimensionen und komplexe Gedanken in eine für andere verständliche Sprache. Dies führt dazu, dass Ideen schneller im Team getragen und aufgebaut werden können. Ein entscheidendes Element ist die klare Verantwortung der Mitarbeiter: Sie übernehmen die Verantwortung für die Inhalte, die KI generiert, selbst wenn diese von einer Maschine stammen. Zudem werden KI-Tools durch strenge Sicherheitsregeln und Quality-Management überwacht, um Datenintegrität und Datenschutz zu gewährleisten. Die KI wird nicht nur für interne Prozesse eingesetzt, sondern auch im Kundenkontakt – etwa durch einen AI-Chat-Partner, der 65 % der Kundenfragen beantwortet. Die Unternehmen betonen, dass KI eine demokratische und inklusive Methode ist, die jedem Mitarbeiter die Möglichkeit gibt, kreative Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Trotz der großen Potenziale gibt es Herausforderungen wie KI-Battles oder übermäßiger Einsatz, die sich im Laufe der Zeit regulieren. Der Schwerpunkt liegt auf einem grundlegenden Veränderungsprozess: Menschen werden nicht nur durch KI effizienter, sondern auch besser miteinander verbunden und vertraut. Das Ziel ist es, eine nachhaltige, menschliche und technologische Synergie zu schaffen, die die Innovationskraft des Unternehmens und die Wertschöpfung für Kunden stärkt.

Transcription

6410 Words, 38567 Characters

German
Bei euch bei Thermonno haben mehr als 1000 Angestellte die Möglichkeit KI zu nutzen. Vom Handwerker bis zum CEO, warum brauchen alle den Zugriff? Weil ich auch niemanden sagen würde, er bekommt keine E-Mail-Adresse. Das ist das Gleiche. Oder ich würde auch niemals sagen, Kugelschreiber gibt's erst ab VP-Level, weil AI ist nicht ein nice to help. Der Insulator hat eine Idee für eine App und die Geschäftsführung bei einem Teile davon, das ganze ohne Entwickler-Team und ohne Budgetantrag. Das passiert, wenn mehr als 1000 Angestellte Zugang zu KI haben, sie finden eigene neue Lösungen. Genau darüber habe ich mit dem CEO von Thermonno gesprochen, Thomas von Schwarzenfeld war mein Gast in dieser Folge, für ihn hängt das ganze am Menschenbild der Führung, wer sich für Schlauer hält als seine eigenen Leute. Der wird KI nicht für alle zugänglich machen. Die meisten Menschen, die man fragt, was hat KI in deinem Leben verändert, sagen, so was wie, ich bin effizienter geworden oder ich habe diese eine Aufgabe automatisieren können. Ich bin ein Tagst, KI hilft dir, deine Gedanken so zu erklären, dass andere sie besser verstehen. Wie so eine Art Übersetzer. Kannst du mir dafür ein Beispiel geben? Ich bin Lagastiniker. Als ich zur Schule gegangen bin in den 70er und 80er-Jahren des letzten Jahrhunderts, war das ein totes Urteil. Und Lagastiniker haben eine andere Art zu denken, wir denken dreidimensional und wir denken nicht in linearen Zeit abhängen. Und das jemanden zu erklären, der nicht Lagastiniker ist, ist wahnsinnig schwierig. Eine AI versteht die Art, wie ich denke, weil für eine AI gibt es auch nicht eine lineare Zeitaxe. Eine AI ist das egal und eine AI kann immer in multidimensionen denken. Aber auf der anderen Seite, durch ihr Training versteht sie jeden, der linear denkt und deswegen kann sie das Menschen, wie ich in ihrem Kopf den ganzen Tag machen, perfekt übersetzen in die Sprache, derer, die anders sind als wir. Und wenn wir das präzisieren oder konkretisieren, hast du ein Beispiel, wo du sagst, das ist ein, ich weiß ich, ich hatte eine App Design im Kopf und dann konntest du das irgendwie mit KI erklären oder wo zeigt sich das? Heute früh saß ich zusammen mit unserem Team, weil die mich gefragt haben, wie schaffst du es in kürzester Zeit eine komplette App zu bauen, ohne dass du selber programmierst. Und ich habe es runtergebracht, im Prinzip auf drei Punkte, der erste Punkt ist, ich erzähle einer KI, wie ich denke und was ich will, ich sag ihr, was die Limitierung sind und ich frag sie mir zu helfen und am Ende kommt eine fertige App raus, in dem Fall eine App, mit der wir die Heißlastberechnung machen können, normenkonform und das Ganze nach sechs Tagen, allerdings habe ich in den sechs Tagen wahrscheinlich anderthalb, vielleicht zwei Stunden mit der KI dazu verbracht, das ist ein Ergebnis. Du hast gesagt, in den 70er-80ern war das ein Todesurteil, wann hast du gemerkt, dass mit KI jetzt dieser Switch da ist, das heißt, wow, das ist mein Übersetzer. Das war verhältnismäßig früh, ich habe angefangen mit pünstlicher Intelligenz und mit Machine Learning Heasteless damals noch 2017-2018 zu arbeiten und habe da festgestellt, dass hier etwas ist, was mit Übersetzungsleistung machen kann, die für mich oft schwierig ist, weil es eben Muster erkennt, so wie ein Legastiniker oft sehr gut ist, in Muster zu erkennen und diese aber eben umsetzen kann, in eine Darstellungsform sei es Text, sei es Grafiken oder Tabellen, die für linear Denker funktionieren. Also bei dir gibt es diesen Legastiniker, KI hat einen großen Impact dadurch gehabt, weil es sozusagen als Übersetzter funktioniert und du hast auch gesagt im Volksspiel, das geht eigentlich in beide Richtungen, also jemand, der nicht Legastiniker ist und nicht so so ein Denkverständnis hat wie du, kann mit KI das für sich darstellen, wie verändert das irgendwie eure Teamarbeit oder hast du ein Beispiel, wo jemand so eine Idee dann einfacher ins Team getragen hat? Ja, ich sehe das bei mir im Team, wir haben das ganze Spektrum von Menschen wie mir, die auf dem ganz weit außen auf dem legastänischen Spektrum sind, alles ist 3-dimensional, alles ist multidimensional und wir haben die, die ganz klar linear sind und was wir eben sehen ist, dass dieses neue Tool KI ihnen hilft zu verstehen, dass man Dinge iterativ machen kann, dass man, wenn man das Ende sich einmal formuliert, den Weg dahin jemand sehen kann, weil das was den meisten Menschen schwer fällt, ist dieses, ich weiß, ungefähr was ich haben will, aber wie fang ich mir jetzt an dahin zu kommen, dieses, was mal bei einem Schriftsteller oder Schriftstellerin des weiße Blatzendrom nennt, dieses, wie fang ich an und das ist für uns Legastiniker völlig egal, weil wir sehen das sowieso, aber wenn du ein ganz krassalinerer Denker bist, dann ist das oft die schwerste Hürde und was du machen kannst, ist du kannst der KI sagen, ich will eine Software, die mir hell hilft, die Adressen meiner Freunde zu sortieren, erklär mir, wie ich dort hinkomme und dann macht diese Software das, also die Leistung, die bei mir so im ohne sich drüber nachdenken, im Kopf abläuft, macht dann für dich die Karin, die sagt dir okay, als erstes, wo soll sie laufen, willst du sie auf dem Handy haben, soll sie eine Webseite sein, soll es im Lokal sein, sie fragte dich und hilft dir das Ziel zu erreichen. Bei euch bei Termondo haben mehr als 1000 Angestellte die Möglichkeit KI zu nutzen, vom Handwerker bis zum CEO, warum brauchen alle in Zugriff? Weil ich auch niemanden sagen würde, er bekommt keine E-Mail-Adresse, das ist das gleiche oder ich würde auch niemals sagen, Kugelschreiber gibt es erst ab VP-Level, weil AI ist nicht ein nice to have, AI ist ein Werkzeug, wie einen Kugelschreiber, wie einen Schraubenzieher, es hilft mir meine Arbeit zu machen und klar, es gibt Menschen bei uns im Unternehmen, die nutzen das sehr viel mehr, weil sie einfach sehr viel mehr Dinge haben, die sie mit einer Maschine tun, also mit einem Computer oder einem Smartphone und dann haben wir natürlich auch Mitarbeitende, die hauptsächlich mit ihren Händen arbeiten, die nicht ständig ein Laptop oder eine Smartphone in der Hand halten sollten, aber auch die sitzen abends da und müssen zum Beispiel eine Reisekostenabrechnung machen oder ganz viele von unseren Leuten, die haben eine Idee, letztens Mitarbeiter aus dem Feld, ist ein Installateur, der immer wieder den Kunden erklärt, wie unsere Anlagen funktionieren und der hatte die Idee, dass uns dafür eine App bauen. Das hat er gemacht, hat eine KI, die wir im zur Verfügung stellen genutzt, hat einen kleinen Dummy gebaut, einen Klickdummy gebaut, den haben wir uns angeschaut und davon wird jetzt eine ganze Menge bei uns auch in die App einfließen. Und ich wäre ja bescheuert als Unternehmer, wenn ich meinen Menschen diese Fähigkeiten nehme, ihre Kreativität, ihre Fähigkeiten für mich als Unternehmen einzusetzen. D.h. es gibt schon auch so ein Bottom abgedanken, jeder kann Ideen haben und soll sie erstmal ausprobieren und ins Team tragen und dann kann eben diese Idee am Ende für alle ausgerollt werden oder für den Kunden ausgerollt werden. Genau, am Ende sind wir alle von den Kunden abhängig, wenn die Kunden uns nicht mögen, dann können wir alle unseren Strand legen und unseren Brand holen. Die Menschen, die vorne bei den Kunden stehen, die die Arbeit machen, mit der wir wirklich Geld verdienen, weil wir ich als Innovationsentwickler, ich bin Dienstleister für die Menschen, die hier das Geld verdienen, Sales und die Installateur. Und die kennen ihre Kunden viel besser als ich, nur was wir ganz oft sehen ist, nicht jeder hat es Talent frei zu sprechen, nicht jeder hat es Talent seine Ideen schlüssig zu formulieren und sein wir ehrlich, gerade wir Manager, wir hetzen von Termin zu Terminen, wann haben wir denn mal die Zeit in Ruhe jemandem zuzuhören, der nicht auf diesem High Speed redet, wie wir das tun und denkt. Und jetzt haben wir einen Tool, das können diese alle Menschen nutzen in unserem Unternehmen und sie können damit ihre Gedanken soweit fertig machen, dass selbst jemand wie ich versteht, was sie mir erklären wollen. Nicht umsonst sagt man, explain it to me like I'm a CEO, all five year old, ist ungefähr oft das Verständnis nibro. Ich finde den Gedanken ganz interessant, wir sollen durch KI das so das, was propagiert wird, effizienter werden und gleichzeitig haben wir dadurch trotzdem nicht mehr Zeit und jetzt löst so, wie du es beschrieben hast KI im Problem, das eben Probleme in kürzerer Zeit beschrieben werden können, sodass du auch die Zeit nehmen kannst, die wenige, die du hast und eine schnell greift. Gelbe ist nicht auch eine Idee zu sagen. Ich fährt schneller in den Aufgaben, die ich habe durch KI und habe dadurch mehr Zeit, um mich auch länger mit den Ideen auseinanderzusetzen und sie müssen vielleicht nicht immer 100% und punkt und point sein. Also Unternehmer und ich bin mal ein ganzes Leben lang unternehmer gewesen, ich habe 13 Firmen gegründet und verkauft, ist, habe ich nie das Problem, dass ich irgendwie, wenn ich irgendetwas schneller mache, anschließend mehr Zeit habe und dann nicht weiß, was ich mit meiner Zeit machen muss, weil ich habe immer mehr Dinge, die ich tun könnte oder tun sollte oder tun kann, als ich Stunden im Tag habe und das ist auch das, was mich antreibt, das treibt glaube ich auch ganz viele Manager an und es treibt auch ganz viele Leute auch in meinem Team, die nicht Manager sind, treibt das an und deswegen hast du Recht, wir schaffen viel mehr und haben am Ende nicht mehr so viel Zeit. Das ist eine freie Entscheidung und würde ich Zeit haben und ich nehme sie mir oft ganz bewusst, dann verbringe ich die Zeit mit meiner Frau oder mit meinen Freunden, weil das ist das, was mir dann auch wieder Energie zurückgeht. Ich würde die Zeit, die ich mir freischafere jetzt nicht dafür benutzen, um nachhalb ausgegehörnde Idee mir anzugucken und dafür haben wir diese Technologie damit sie eben fertig und ausgegoren ist, auch bei Leuten, die das zum ersten Mal in ihrem Leben machen, für die das neu ist, eine Idee wirklich auf dieses Niveau zu bringen, dass andere Menschen sie sofort erfassen können und verstehen. Das heißt aber auch so ein bisschen KI, wenn man sie so versteht, wie eine E-Mail-Adresse jeder sollte Zugang haben, ist, ich weiß nicht, ob es zu hochgeriffen ist, aber ich sag es ist einfach mal so ein demokratisches Tool auch, ich kann eine Idee haben, die kann ich schnell und gut formulieren, jeder hat das gleiche zum Stück, wer das gleiche Tool und kann diese Idee, wenn sie gut ist, umsetzen. Ich glaube Technologie ist nie demokratisch, wir haben als wir die Social Media eingeführt haben und entwickelt haben 2007 Mr. Sonnt Breaking Point, wo Facebook auf mobile Telefon kam, das ist immer dieses wunderschöne Argument, es ist demokratisch und auch, es ist es nicht technologie, es zu tiefst und demokratisch, weil sie immer den Bevorteil, der sie, dem sie gehört und immer den Bevorteil, der sie kontrolliert und den Bevorteil, der sie nutzen kann. Und Social Media ist es und demokratisch, so was es auf dieser Welt gibt. Eine Person Mark Zuckerberg entscheidet, was wir sehen, was wir glauben sollen und er macht alles, nur aus wirtschaftlichen Gründen, was alles was mehr Geld bringt, bringt mehr Klicks, weil das bringt mehr Geld, damit wird der Content gefördert und Wut und Empörung ist das, was uns Menschen am meisten triggert, deswegen sehen wir das. Und Meta weiß, dass Social Media direkt verantwortlich ist für Selfarm von Teenager, Jungmedchen und sie machen nichts dagegen und AI ist genau das gleiche, AI ist nicht demokratisch, AI ist ein Befeger für die, die es nutzen und was es macht ist es, es gibt, so wie das Internet mir die Möglichkeit gegeben hat als Legastäniker aus einem einfachen Hintergrund erfolgreich unternehmen zu gründen, weil ich diese Technologie beherrscht habe, gibt es jetzt wieder vielen Menschen die Möglichkeit erfolgreich unternehmen zu gründen, erfolgreich Forschung zu betreiben, reicht zu werden, wenn sie es richtig nutzen. Und das in einem Marsle, was noch viel extremer ist als es war beim Internet. Dann drängt sich aber mir jetzt die Frage, warum habt ihr es für alle ausgerollt, wenn ihr sagt, es ist eigentlich und demokratisch, es ist dann einfach so einen kostennutzen Gedanke, wir profitieren davon, auch wenn wir gerne nicht entthrobbing oder chatch-gbithi beziehungsweise auch mal ja unterstützen wollen würden. Wir sind ein Unternehmen, wir sind ein gewinnorientiertes Unternehmen, wir sind verpflichtet gewinn zu machen, weil sonst gibt es uns nicht, sonst haben wir auch keine Arbeitsplätze. Wir sind nicht für die Demokratie in dem Land zuständig, dafür haben wir demokratische Parteien, dafür haben wir ein Bildungssystem, was diese Aufgabe erfüllen sollte und muss. Wir werden nie etwas tun, was der Demokratie schadet, weil ich liebe Europa, das ist ein wunderbarer Kontinent, ich habe viele gesehen, ich bin viel in Asien unterwegs, Lateine Amerika, USA, ich lebe hier sehr gerne, ich finde es ganz toll hier, ich mag unsere vielfältige Gesellschaft, aber es ist nicht meine Aufgabe als Thomas, die Demokratie hier zu fördern. Wir machen das aus reinwirtschaftlichen Überlegungen, weil wir wissen, wenn wir allen Mitarbeitern die besten Werkzeuge geben, werden sie die beste Arbeit leisten und damit uns als Unternehmen voranbringen, das hat dann auch Folgen für die Demokratie, insofern, als dass wir mehr Menschen mit auskömmlichen Jobs haben, die vielleicht weniger frustriert sind, deswegen weniger an den Rechten oder linken Rändern wählen, aber das ist nicht unsere politisch, wir haben kein politisches Mandat und wir haben auch kein erzieherisches Mandat, wir sind im Unternehmen. Dann kommen wir zurück zum Unternehmen und zu euren Angestellten, was ich ganz oft höhere, wie in Interviews, aber auch bei Link in See ist das eben KI, ist kein Technologie-Thema, wird gesagt, sondern Menschenthema und dass man gut kommunizieren muss und die Angestellten mitnehmen muss, damit es funktionieren kann, wir habt ihr das gemacht, wir habt ihr die Leute mitgenommen. Wie nehmen wir Menschen mit? Wir nehmen sie auf diese Reise zu künstlicher Intelligenz, genauso mit, wie wir sie auf alle Reisen mitnehmen, die Dinge verändern, weil wir Menschen inneren Veränderungen eigentlich nicht mögen. Und ein ganz wichtiger Punkt dabei ist natürlich, dass wir den Menschen erklären, warum wir das machen. Wir erklären den Menschen auch, was in it for you, weil am Ende wenn für die Leute nichts sinnvolles dabei rauskommt, warum soll ich das machen? Also, sagen wir mal ganz ehrlich, also, warum soll ich mich als Mitarbeiter oder Mitarbeiter mit dem Thema beschäftigen, wenn ich nichts davon habe? Wir erklären den Menschen durchaus, dass das eine Technologie ist, die sie können müssen, wie alle anderen Zukunftstechnologien auch, genauso wie ich heute wahrscheinlich kaum noch einen Arbeitsplatz finde, wenn ich nicht eine E-Mail schreiben kann, wird man irgendwann keinen Arbeitsplatz mehr finden, wenn man nicht bedienen kann. Und das ist, glaube ich, etwas, was wir den Leuten ganz klar mitgeben, aber wir unterstützen sie auf. Wir haben Trainingsmodule dafür, online, offline, wo wir die Leute auf diesen Themen fördern, gesagt bei mir im Team, wir machen jede Woche, machen wir ein AI Breakfast, wo wir Themen, die in der Woche aufgetaucht sind, wo Leute vielleicht eine Grenze gestoßen sind, kein Weg gefunden haben, wir sind lösen, wo wir gemeinsam uns überlegen als Team, hey, wie können wir das Problem lösen? Und da nehmen wir die Leute sehr aktiv mit, allerdings muss man auch einst sagen, dass allermeister machen die Leute alleine, weil sie einfach diese Technologie faszinieren finden. Ja, die meisten bei uns im Unternehmen, den muss ich nicht über AI erzählen, die nutzen das schon so in und out, das ist, also das ist echt erstaunlich, wie schnell dieses Instrument sich hier durchgesetzt hat. Ich habe dich auf der AI-Energitagung vom Handelsblut gesehen, da hast du auf der Bühne gesagt, der mehr wird den Mitarbeitendes schaffen, wenn man in den Freiräumen gibt, kreativ zu sein, der ist unfassbar. Kannst du mir dann Beispiel geben? Das beste Beispiel ist wahrscheinlich wirklich dieser Kollege, der diesen kompletten Klick damit für diese Onboarding-Strecke von unseren Kunden gemacht hat. Das, wie gesagt, das ist einfach außenstand, ich glaube, der hat noch nie in seinem Leben irgendwas programmiert und das ist gekommen, oder zum Beispiel bei mir im Team ein Wachstudent, der für uns diese ganzen Kundenanfragen abarbeitet und was ihn genervt hat ist, dass er nicht genau wusste, wie viele sind noch offen, wie viele sind schon erledigt, der sich einfach mal kurz hingesetzt hat, ein Prompt eingesprochen hat in die AI, ein Dashboard gebaut hat, was wir jetzt im Team nutzen um zu tracken, sind wir on track mit unseren Kunden aufgaben und den Sachen, oder sind hier noch Kunden, die auf was warten. Und wie messt ihr so ein Mehrwert von so was? Die Diskussion, die auch im Netz auf LinkedIn sehr viel geführt wird und wo immer wieder das kommt, da wird auch immer diese eine Studie aus dem letzten Jahr zitiert, irgendwie, dass die Firmen alle kein Mehrwert spüren von der AI. Ich vergleich das immer damit, wie berechne ich den Mehrwert zwischen einem mittelmäßigen Mitarbeiter oder Mitarbeiterin und einer Overperformerin. Am Ende ist es etwas, was ich nur im Geschäftserfolg messen kann und das sehen wir ganz deutlich. Wir sehen, dass unsere Bottomline wächst, wir als Unternehmen über proportional schnell wachsen. mehr als wir es vorher getan haben und wir sehen auch eine Kurve, die ziemlich parallel geht zu der Adoption Rate of AI im Unternehmen und daher können wir die Koalition ziemlich klar darstellen, kann ich jedes Mal den genauen Mehrwert nennen, wenn ich ein Projekt mache, nicht unbedingt. Ich versuche es, wir packen KPIs an Projekte, aber das sind dann eher die großen AI-Projekte. Das ist dann sowas wie zum Beispiel Theo unser Unterstützer für Kunden, wenn sie Fragen haben auf unser Webseite oder das ist zum Beispiel unser Home Energy Management System Thermon of Smart, wo unsere Algorithmen die AI basiert laufen und einfach den Kunden 15-20% Energiekosten sparen. Das kann ich in Euro umrechnen. Das sind die großen Betz, die wir machen mit AI und gerade bei Thermon of Smart sieht man sehr gut wie diese neue Technologie bis zum Endkunden durchschlägt und wirklich mehr wertschafft. Aber dass ich heute den ganzen Tag drei verschiedene Sachen gemacht habe, die jetzt als Software hoffentlich heute Abend fertig sind, die meine Kolleginnen und Kollegen nutzen können, das kann ich nicht wirklich in Eurus beziffern. Die eine wird wahrscheinlich eine Software ablösen, die wir im Moment im Abo haben. Ok, da kann ich sagen, da sparen wir irgendwie keine Ahnung, 2.000 Euro im Monat oder sowas. Aber bei den anderen Sachen ist es teilweise sowas wie es gibt ein neues Dashboard, was die Kolleginnen und Kollegen des Leben einfacher macht. Wie will ich das beziffern? Ich merke es nur einfach in mehr Produkte, also in mehr Outcome. Das heißt, es braucht auch manchmal Mut und so einen Vertrauen, dass das schon funktionieren wird, wenn ich die richtig verstehe, wenn man nicht direkt den Wert immer benennen kann, gerade am Anfang. So würde ich das gar nicht bezeichnen, weil es gibt zwei Sorten von Managers mit denen oder Managerinnen mit denen ich spreche. Das eine sind Managerinnen und Manager, die nutzen AI so wie andere, die oft das Office-Baket von Microsoft, nämlich das ist ihre Arbeitsumgebung. Diese Menschen zweifeln nie dran, dass die AI sie extrem viel effektiver, produktiver und damit Wertvoller macht. Und die zweite Sorte ist, die haben davon gehört, die nutzen irgendwie ChatGPT, wenn sie zuhause irgendwie wissen wollen, ist das der Pilzgiftik oder nicht, den sie da im Wald gefunden haben. Fertig. Diese beiden Kategorien, ich war einfacher das jetzt ja, gibt es unter diesen, unter der Kategorien, die mich dann sozusagen mit Eiffan mehr zu tun haben, nämlich die die AI schon massiv nutzen, gibt es wiederum zwei und da gibt es die eine, die sagt, wenn es mich besser macht, wird es jeden anderen und jede andere im Unternehmen auch besser machen, die rollen AI einfach aus. Und dann gibt es die anderen, die immer der Meinung sind, es sind viel schlauer und viel Effizente als alle ihre Kolleginnen und Kollegen, die haben früher schon nicht entabled, sondern diktiert in ihrem Führungsstil und die rollen AI nicht aus, weil sie denken, die anderen können das nicht. Und die halt einfach, die einfach, ich habe einen gross Mindset für Menschen, ich bin der Meinung, jeder Mensch kann alles lernen, ja. Ich habe mit Hilfe von Maschinen schraden gelernt. Das heißt, wenn, wenn das dein Mindset ist, dann verstehst du so fort, okay, wenn es mich viel effektiver und schneller macht, wird es jeden anderen auch effektiver und schneller machen, das Geld, was ich hier investiere. Und es sind wir ehrlich, klar, wenn ich jetzt eine Antropic Lizenz 450 Euro bei 1500 Mitarbeitenden ausrollt, dann ist das richtig viel Geld. Aber wenn ich im Google Workspace arbeite, habe ich das sowieso schon, ja. Und die ist auch gut. Oder ich gehe auf andere Tools oder ich gehe auf die Open LLMs, die es jede Menge gibt, das ist keine wirkliche Kostenfrage. Das finde ich ein schönes Gedanken, dass du sagst, warum sollte ich so viel besser oder so viel schlauer sein und warum sollte nicht andere auch ein Wetter vom profitieren, wie ich da vom profitiert hab. Bevor wir zum nächsten Thema kommen, habe ich fünf schnelle Fragen an dich, einfach mal aus der Hüfte schießen. Erst, wenn du morgen allen den KI Zugang wegnehmen müsstest, wer schreit am laudesten? Ich, ein Tag ohne KI, wie oft kommt er bei dir vor? Immer dann, wenn ich mit meiner Frau irgendwo wandern bin oder mit unserem Kämpfer über Landfahrt. Wann hast du dich das letzte mal über KI aufgeregt? 14 oder 15 Minuten, bevor wir diesen Podcast angefangen haben? Ich hätte mich ständig drüber aufhalten. Irgendwie die nicht macht, was ich will und dann muss ich dir das noch mal erklären. Oder ihm oder es? Wofür nutzen andere KI, wo du es nicht nutzt? KI ist nicht mein Freund. Ich benutze das nicht, um irgendwelche privaten Themen oder Emotionen zu diskutieren. Brainstorm, lieber mit KI oder mit dem Team. Ganz philosophisch, sehr verschwendig mit beiden Parallei. Es ist eine Frage, was ich erreichen will. Wenn ich ein klare Ziel habe und ich weiß, wohin ich will, dann mache ich das am liebsten mit KI, weil sie ist unfassbar schnell und präzise und hat einfach alle Informationen und sagt ganz selten, ich denke oder ich glaube. Allerdings, wenn ich drüber nachdenke, was unsere Strategie bis Ende 20/27 ist, dann mache ich das, was wir letzte Woche als Team gemacht haben. Wir schließen uns einen Tag ein und reden vor allen Dingen sehr viel darüber, wie wir auf die Welt schauen und was wir erwarten, wie die Welt aussieht, Ende 20/27 und dann leiten wir daraus Dinge ab und dann gehen wir aber auch zu alle zurück an unsere KI und präzisieren das Arbeiten des Aus- und kommen dann mit den passenden Vorschlägen. Ich wollte noch mal zurückkommen, weil ich das spannend fand. Du hast eben gesagt, du hast heute mit KI gearbeitet und ich glaube, dass du nächste Woche oder so wollt, dass dann umsetzen, was du programmiert hast. Wie soll auch dir dafür, dass das sicher ist? Weil so was ich gehört habe, ich kann nicht coden. Ich habe jetzt um meine eigene App mal gemacht mit KI, weil das lustig fand und cool und weil es mir geholfen hat und weil die App dich ersetzen wollte, die hat auch mal Geld gekostet. Die sind nur auf meinem Handy. Für mich geht nicht ins Internet nichts, da ist das Risiko, so wie es verstehe, geringer. Bei euch ist es ja wahrscheinlich ein bisschen anders. Wie soll auch dir dafür, dass das alles sicher ist? Das wichtigste sind die Leitplanken, die man da KI gibt. Wir haben sehr strikte Leitplanken, die über alles rüber laufen am Ende nochmal mit einem QM, was die KI selber macht. Aber wo sie genau drin weiß, wer ist die Zielgruppe dieser App? Sind das Menschen in einem bestimmten kleinen Team? Sind das Menschen in einem ganzen Unternehmen oder geht es raus? Das zeigt schon mal welche Daten überhaupt in diese Erpreinfließen dürfen und welche angezeigt werden dürfen. Das ist das erste. Damit stellen wir sicher, dass sie auch nicht sich Daten holt, die sie zwar nachher nicht anzeigt, aber irgendwo zwischenspeichert. Ganz klare Guidelines, was darfst du? Was darfst du nicht? Und darüber testen, könnte ich es stundenlang darüber reden, wie man das aufsetzt, damit das wirklich sicher ist, damit die sich nicht selber austricksen kann, blabla, ist nicht ganz trivial, muss man machen, ist wichtig. Das zweite ist, dass wir alle Apps, die nicht nochmal über einen externes QM von unserem Tech-Team gehen. Also alles, was ich hier raushau und dann irgendwie in die Welt schicke, das läuft über einen Frontend. Bei uns, das ist also nicht eine App, die irgendwo gehostet ist, über Lovellbel oder sonst war es, sondern die ist in über einen eigenes Frontend gehostet und nur über dieses Frontend zugänglich und dieses Frontend liegt hinter unserer Wall, sprich, ohne einen 2-Factor-Authentifizierung komme ich gar nicht erst in das Tool rein, wo diese App bereitgestellt wird. Damit verhindern ich, dass eben zum Beispiel jemand, der nicht Teil dieses Unternehmens ist oder dem ich die nicht freige, also zum Beispiel, ich habe auch Apps, die sind nur für drei, vier Leute freigegeben, es gibt welche, die sind dann für eine bestimmte Gruppe im Unternehmen freigegeben und es gibt auch welche, die sind für alle freigegeben, aber das managen wir darüber, das managen wir niemals in der App, die wir programmiert haben, weil das ist, da brauche ich genau das gleiche QM, was ich auch habe, wenn ich jetzt mit Flutter oder was auch immer eine App programmieren würde, ganz kurz QM, den die App kürzen, kenn ich nicht? Quality-Management. Qualitätssicherung. Ja, seitdem ich KI integriert habe, hat sich da was verändert wie unterschiedliche Bereiche miteinander sprechen, also ich sag mal, der Vertriebler mit der Handweckerin. Nein, wie wir untereinander sprechen, das ist gleich geblieben, das einzige was ist und das ist glaube ich so eine Entwicklung, die fast alle Unternehmen machen, ist dieses, man fängt so langsam an, macht zu seiner eigenen Sachen, dann irgendwann kommt dieser Punkt, wo sind so KI-Battles entstehen, also jeder antwortet mit seiner KI auf die KI-generierte Antwort des anderen und dann entstehen so Battles, die völlig überladen sind, an Fakten und Zitaten und Begründungen und hast nicht sehen, kann er das mehr lesen und dann kommt man wieder zurück zu einem normalen, wo wir sagen, wir arbeiten die Dokumente. Ja, ich leh es alles, was ich kriege, immer parallel mit mit nach KI, aber ich sitze dann mit meinen Kolleginnen und Kollegen in dem Meeting, wir diskutieren, die Sachen. Wir entscheiden die Sachen selber. Dieses Thema, das glaubet jeder hat mal diese KI-Bettels erlebt in einem Unternehmen. Die muss man los werden. Die sind unproduktiv, kosten unglaublich viel tocken und schaffen null mehr wert. Das ist das, was jeder von uns will, ein besserwässer sein, sein wir ehrlich. Und da hilft uns natürlich die KI total dieser besserwässer zu sein, der irgendwie die normen noch zitieren kann. Oder ich hier noch irgendwie aus irgendeinem uralten Kalender rausgefunden, du hast aber mal gesagt am 16.5. 2012, dass im Endeffekt schreiben beide sich in Großbrust haben und ich habe übrigens recht und ich weiß es besser. Alle haben Zuruf auf KI, wie sagt ihr dafür, dass es nicht so ein Wildwuchs an KI use case es gibt. Das erledigt sich auch von alleine. Am Anfang macht es total Spaß und dann kriegst du plötzlich 5 über die Chatkanäle 5, so KI generierte Morning Reports und Dashboard Reports und hast du nicht gesehen. Die Leute kriegen ziemlich schnell mit, dass sie Leute sich aus diesen Chats abmelden, weil sie einfach keinen Mehrwert bringen. Und dann erledigt sich das. Man muss auch ein bisschen den Menschen einfach auch diese Freiheit geben, das auszuprobieren, so ein bisschen auch mal over the top zu gehen und nicht immer gleichart es ist, aber das die Leute machen, das reguliert sich. Die meisten Dinge auf dieser Welt, wenn man die Leute machen lässt, reguliert sich schon allein. Die Frage, die für mich da so ein bisschen mit zusammenhängt auch, wer ist denn zuständig bei euch für KI. Gibt es da verschiedene Ebenen oder ist es eher bei der IT angesiedelt oder wie es das gelöst. Jede Mitarbeiter, jeder Mitarbeiter ist selber zuständig für KI. Die KI ist meine Verantwortung. Das was sie ausspuckt ist meine Verantwortung. Das Argument, ah, das hat aber die KI gemacht, das zählt nicht. Wenn die KI etwas falsch macht, das ist deine Verantwortung. Das hilft in vielen Menschen auch die ersten Schritte in Personalführung zu machen, weil das ist das gleiche als wenn ich ein Team führe. Und ganz viel ist ähnlich bei KI, wie Teamführung. Die Guidelines, die was kann die KI bei uns, was kann sie nicht, welche Daten hat sie zugriff, welche nicht. Gibt es Gruppen, die bestimmte Daten zu greifen können, ja oder nein, finanz, kann auch finanz Daten zu greifen, der reißt nicht das Unternehmens, das macht die IT, also das macht, da haben wir bei uns dedizierte Leute es machen, aber die machen das auch mit jeder Software, also Salesforce. Ich kann bei Salesforce auch nicht alles machen. Ich habe halt bestimmte User Rights und per dich, ja, ich habe wahrscheinlich ziemlich eingeschränkt die User Rights bei Salesforce, weil ich brauche nicht, aber das ist natürlich ganz klar geregelt wie bei jeder Software auch. Wer mir jetzt vor allem über KI bei euch im Unternehmen geredet, wie kommt KI denn beim Kundenkontakt zum Einsatz? Ich glaube wir sind so eng verwoben in unserer heutigen Welt mit KI, dass aus der Kundenkommunikation überhaupt nicht wegzudenken ist, weil das fängt damit an, wann sehe ich welche Werbung von Termondo, welche Lendingpage sehe ich, wenn ich auf diese Werbung klick, dann gebe ich ein paar Daten an, die bestimmen, bin ich ein geeigneter Kunde für dieses Unternehmen oder nicht, auch diese Auswertung läuft natürlich KI gestürzt. Dann habe ich Kollegen, die mit mir besprechen, um zum Beispiel auch einen Termin festzulegen, wenn einen Mitarbeiterinnen von Termondo nach Hause kommt zu den Kunden, um sie zu beraten, da läuft im Hintergrund eine KI, die den optimalen Termin für alle Beteiligten rausfindet. KI ist überall, auf der anderen Seite, wenn ich dann sozusagen ganz aufs andere Ende gehe, ich bin Kunde bei Termondo, ich habe eine Frage, kann ich auf die Webseite gehen, da ist Theo, den kann ich so ziemlich alles fragen. Und der findet für ganz viele Sachen eine Antwort in der Zwischenzeit, ist es so, dass ungefähr 65% der Fragen, die uns Kunden stellen, von Theo perfekt beantwortet werden. Den Rest, da sind wir noch nicht soweit, da arbeiten wir dran, weil uns das eben auch hilft. Je mehr Theo für uns beantworten kann, desto mehr Zeit können wir uns nehmen persönlich mit Menschen zu reden. Das ist so ein bisschen wie beim Arzt. Mir bringt es nichts, wenn ich irgendwie die Sprechstunde komme und nur anderthalb Minuten habe mit dem Arzt. Da habe ich lieber für 80% meiner Fälle eine AI, die mir sagt, was ich habe, aber dafür habe ich dann 15 Minuten mit der Ärztin oder dem Arzt, wenn es mir wirklich schlecht geht. Da wollen wir auch hinkommen. Ich nehme an, wenn ihr Wärmepromme einbaut, dass ihr relativ viele Daten auch über die Häuser sammelt, in denen das passiert. Wie wird mit diesen Daten umgegangen und wissen, wie es, wie wird den Kunden das gekennzeichnet? Wir machen natürlich eine komplette Datenaufnahme, dazu sind wir auch gesetzlich verpflichtet für die Heizlastberechnung. Diese Daten müssen wir auch speichern, die Daten müssen wir auch immer zur Verfügung haben für die Anträge, für die Förderung. Und diese Daten sind sehr abstrahiert. Aus denen kann ich lesen, wie viel Räume hat das Haus und wie viel Wohnfläche hat das Haus und wie viel Heizungen hat das Haus und ist es gut gedämmt oder nicht. Mehr weiß ich nicht, ich weiß nicht, wo der Schrank steht, ich weiß nicht, wo es Bett steht und ich weiß auch nicht, wo die Bilder von der Großmutter stehen. Das interessiert mich auch nicht. Alle unsere Daten unterliegen dem europäischen Datenschutz. Wir sind nicht nur daran interessiert uns dort an die Gesetze zu halten, sondern das ist auch ein innerenter Kern von uns. Datenschutz ist wichtig. Da investieren wir auch sehr viel rein. Und das nächste ist, diese Daten werden im Prinzip wieder genutzt, wenn ich mit Thermonlos Smart meine Wärmepumpe optimieren will und damit Strom sparen will und Geld sparen will, dann nutzen wir diese Daten, weil die uns helfen, das Haus zu modellieren und eben besser vorher zu sagen, wann die Wärmepumpe wie laufen sollte. Ansonsten werden diese Daten nicht genutzt. Du hast auf der AI-Energie gesagt, ein aktuelles Ziel von euch ist, API-First zu denken. Was genau bedeutet das? API-First ist, glaube ich, sozusagen, das, was Sie vor Ort sitzen ist für das, was wir wirklich machen wollen, nämlich AI-First. Und AI-First heißt, ich überlege mir nicht, wie kann ich einen bestehenden Prozess mit AI schneller, effizienter wie auch immer machen, sondern ich denke andersrum, ich denke, wie muss ein Prozess sein, damit er für die Kunden oder den Kunden optimal ist und schon einer AI gemacht werden kann, weil eine AI schläft nicht, eine AI ist nicht krank, sprich, wenn ich ein Prozess über eine AI abwickeln kann, habe ich eine viel höhere Stabilität und kann meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Fälle freieräum, die wirklich komplex sind. Und wie sieht das in der Praxis aus? Also es klingt jetzt gut für mich, aber es klingt noch ein bisschen extrakt für mich, was wie kann wir das genau vorstellen? Also zum Beispiel, wenn wir uns überlegen, wie sorgen wir dafür, dass ein Kunde oder eine Kunde immer einen Termin bekommt, der auf der einen Seite so frühwürmöglich ist oder der anderen Seite aber für diese Person auch passt und bei der wir einen Team haben. Bisher haben wir das im Prinzip gemacht, dass wir als Erstes geguckt haben, was möchte die Kunde? Dann haben wir überlegt, welches Team können wir dazunehmen und dann haben wir überlegt, was ist sozusagen diese Mischung daraus? Wir haben festgestellt, dass die AI viel komplexere Termin logikern behaschen kann als ein normaler Mensch. Deswegen haben wir das Thema umgedreht. Wir haben jetzt etwas, was Termine vorschlägt, basierend auf dem, wo wir annehmen, dass es für alle Beteiligten der optimale StreetSpot ist und damit haben wir die Terminvergabe Zeit, also die Zeit bis ich einen Termin krieg, deutlich reduziert. Wir haben jetzt viel über Veränderungen gesprochen im Team, bei Termondo, am Ende würde ich noch einen kurzen Ausflik mit dir wagen auf die Energiebranche, welche Veränderungen oder auf welche Veränderungen wartest du noch in der Energiebranche? Einen wird es uns ermöglichen, viel fragmentiertere Energieessetz Synchron zu steuern und damit nicht erst in den 20 30ern wie unsere Wirtschaftsministerin, das prognostiziert hat die Preise zu senken, sondern fast schon über Nacht. Da warte ich auf die Regulatorik, die uns das erlaubt. Die Regulatorik ist in einem sehr langen Tempo unterwegs. Das war bisher nicht so schlimm, weil wir auch in der Technologie noch nicht mit Maschinengeschwindigkeit unterwegs waren. Wenn du sagst, Maschinengeschwindigkeit meinst du Geschwindigkeit, die sich nicht an den menschlichen Bioridmus orientiert oder was genau meinst du? Ich meine damit tatsächlich wirklich Maschinengeschwindigkeit insofern, als das, wenn wir denken, braucht das Zeit, selbst wenn wir nicht schlafen würden. Eine Maschine, wenn sie genügend Rechenkapazität hat, braucht nur noch ein Bruchteil dieser Zeit. Wir sind heute mit AI in Maschinengeschwindigkeit unterwegs, das heißt Zeit wird irrelevant um von Punkt A nach Punkt B zu kommen. Die Regulatorie muss hier mithalten, weil wir sonst nur die Externalitäten den Menschen aufbürden, indem wir in ihrem vorgarten Data Center bauen, indem wir noch mehr Energie verbrauchen, dadurch die Energiepreise weiter steigen, aber sie die Vorteile nicht bekommen. Das sehe ich als Verantwortung der Politik, das regulatorische Framework zu bauen, damit eben nicht nur das negative auf die Gesellschaft kommt und das positive bei den wenigen bleibt, die besitzen, sondern dass wir diese enormen Potenziale, die AI uns bringt für den Energiemarkt wirklich ausschöfen können. Ich kann es jetzt nicht aus dem Kopf beziffern, aber wenn wir in der Lage wären, alle Stromspeicher, die heute bei Privatkunden stehen, voll flexibel, einzusetzen, hätten wir eine Preisreduktion, die erheblich ist. Und wir sparen uns vor allem auch unglaublich viel Investment in den Verstruktur, weil wir eben viel lokaler auch Energieströme ausgleichen können. Aber das ist eben, da sind wir leider überreguliert auf der einen Seite, unterreguliert auf der anderen Seite und deswegen können wir diese Vorteile leider noch nicht weitergeben und da hoffe ich sehr darauf. Und dann abschließende Frage, wie optimistisch bist du, dass das passiert? Ich bin sehr optimistisch. Ich glaube an die Menschen, ich glaube auch an die Intelligenz der Menschen und auch wenn es manchmal nicht so anfühlt, als würde unsere Politik das tun, was notwendig ist, am Ende setzt sich eine Gesellschaft durch und sorgt dafür, dass die Dinge so kommen, dass sie für die Gesellschaft funktionieren. Ja, es gibt auf und ab. Aber ich bin wahnsinnig optimistisch, dass wir es schaffen werden, die ganzen Möglichkeiten, die uns AI bietet, wirklich für das gute in dieser Welt und für die Weiterentwicklung zu nutzen, weil das so inherent ist. Wir haben in der Geschichte gesehen, wozu Menschenfähig sind im negativen, aber wir haben es als Gesellschaft immer wieder geschafft, davon zu befreien und unseren eigenen Egoismus zu überwinden und für alle die Welt besser zu machen. Und daran glaube ich ganz fest, dass wir es auch diesmal schaffen, allerdings kann ich nicht sagen, ob wir nicht zwischendurch auch durch die einen oder anderen sehr dunklen Seiten gehen werden. Das ist auch ein eigentlich ein ganz schönes Schlusswort. Vielen Dank Thomas, wir das nette Gespräch. Sehr gerne. War ein tolles Gespräch. Hoffentlich bis bald.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Bei Thermonno haben über 1000 Mitarbeiter Zugang zu KI, unabhängig von ihrem Beruf oder ihrer Position, um Innovationen wie App-Ideen zu entwickeln.
  2. KI dient als Übersetzer für unterschiedliche Denkweisen – etwa zwischen dreidimensionalen Legastinikern und linearen Denkern – und hilft, komplexe Gedanken verständlich darzustellen.
  3. Der Erfolg von KI liegt nicht nur in Effizienz, sondern in der demokratischen Teilhabe: Jeder Mitarbeiter kann Ideen entwickeln, testen und in das Team bringen, ohne dass spezielle Kenntnisse erforderlich sind.

Summary:

Bei Thermonno nutzen über 1000 Mitarbeiter KI, vom Handwerker bis zum CEO, um Ideen wie eine App für Kundenberatung schnell und unkompliziert umzusetzen. KI wird hier nicht als luxuriöse Option, sondern als grundlegendes Werkzeug verstanden – vergleichbar mit einem Kugelschreiber oder einem Schraubenzieher –, das jedem Mitarbeiter zur Verfügung steht. Der Fokus liegt nicht nur auf der Effizienz, sondern auf der Verbesserung der Kommunikation zwischen Menschen mit unterschiedlichen Denkweisen: KI übersetzt dritte Dimensionen und komplexe Gedanken in eine für andere verständliche Sprache.

Dies führt dazu, dass Ideen schneller im Team getragen und aufgebaut werden können. Ein entscheidendes Element ist die klare Verantwortung der Mitarbeiter: Sie übernehmen die Verantwortung für die Inhalte, die KI generiert, selbst wenn diese von einer Maschine stammen. Zudem werden KI-Tools durch strenge Sicherheitsregeln und Quality-Management überwacht, um Datenintegrität und Datenschutz zu gewährleisten.

Die KI wird nicht nur für interne Prozesse eingesetzt, sondern auch im Kundenkontakt – etwa durch einen AI-Chat-Partner, der 65 % der Kundenfragen beantwortet. Die Unternehmen betonen, dass KI eine demokratische und inklusive Methode ist, die jedem Mitarbeiter die Möglichkeit gibt, kreative Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Trotz der großen Potenziale gibt es Herausforderungen wie KI-Battles oder übermäßiger Einsatz, die sich im Laufe der Zeit regulieren.

Der Schwerpunkt liegt auf einem grundlegenden Veränderungsprozess: Menschen werden nicht nur durch KI effizienter, sondern auch besser miteinander verbunden und vertraut. Das Ziel ist es, eine nachhaltige, menschliche und technologische Synergie zu schaffen, die die Innovationskraft des Unternehmens und die Wertschöpfung für Kunden stärkt.

FAQs

Weil KI ein grundlegendes Werkzeug ist, wie ein Kugelschreiber oder ein Schraubenzieher. Jeder Mitarbeiter kann davon profitieren, unabhängig vom Beruf oder der Position.

KI kann Gedanken von Legastinikern – die dreidimensional und nicht linear denken – in eine formale, lineare Sprache übersetzen, sodass auch andere Menschen sie verstehen.

Ja, wie im Beispiel eines Installateurs, der mit KI eine App für Kundenanläufe entwickelt hat. Die KI hilft dabei, Ideen in funktionierende Software zu verwandeln.

Der Mehrwert wird anhand von wirtschaftlichen Kennzahlen wie Steigerung der Bottomline oder Einsparungen bei Energiekosten gemessen, etwa bei Thermon of Smart mit 15–20 % Energieeinsparungen.

Jeder kann Ideen haben, sie mit KI formulieren und in das Team bringen, unabhängig von Erfahrung oder technischem Hintergrund, was die Kreativität und Zusammenarbeit fördert.

Durch klare Richtlinien, strenge Zugriffsrechte, eine eigenständige App-Infrastruktur hinter einer Firewall und eine externe Qualitätssicherung (QM).

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