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KI für Sparfüchse – Ist KI bald nur noch für Reiche?

from Der KI-Podcast

44m 13s

KI für Sparfüchse – Ist KI bald nur noch für Reiche?

Der KI-Markt entwickelt sich zunehmend zu einer zwei-Klassengesellschaft, bei der nur wenige mit kostenintensiven, hochleistungsfähigen Modellen wie Opus 5.5 arbeiten können, während die meisten auf kostenfreie Versionen angewiesen sind. Diese kostenfreien Modelle bieten zwar heute noch einen erstaunlichen Nutzen, aber die Qualität und Zuverlässigkeit sinken bei fehlendem Budget – oft fühlen sich Nutzer wie bei einem Handyvertrag, wo sie trotzdem Antworten erhalten, aber nur mit reduzierter Leistung. Die großen KI-Unternehmen wie OpenAI oder Google erzielen Einnahmen hauptsächlich durch Abos und pro verbrauchte Token. Dabei geht es nicht nur um Geld, sondern um ein zunehmendes Ungleichgewicht: Während die Nutzer mit geringem Budget immer weniger Nutzen erhalten, können reiche oder große Unternehmen auf teure, hochleistungsfähige Modelle zurückgreifen, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Dies führt zu einer Situation, in der Intelligenz zunehmend mit Geld korreliert wird – etwa bei KI-Agenten, die in Konkurrenz miteinander um Ressourcen wie Fitnesskurse oder medizinische Behandlungen kämpfen. Auch komplexe technische Probleme wie die Navier-Stokes-Gleichung wurden durch die Nutzung von KI-Agenten gelöst, aber dies kostete Milliarden von Token. Die Zukunft könnte also ein System sein, in dem nur die reichsten Personen Zugang zu hochwertigen KI-Lösungen haben. Dennoch bleibt der große Vorteil: Selbst mit wenig Geld kann der durchschnittliche Nutzer heute bereits sehr viel erreichen. Der entscheidende Fokus liegt daher nicht nur auf der technischen Leistung, sondern auf der Gerechtigkeit im Zugang: Es gibt Lösungen wie lokale KI-Modelle oder Plattformen wie OpenRouter, die Flexibilität und Sparsamkeit ermöglichen. Trotzdem bleibt die Frage, wie man eine gerechtere Verteilung von KI-Technologien sichert, besonders in Ländern wie Europa, die selbst nicht an KI-Entwicklung beteiligt sind. KI wird also nicht nur ein Werkzeug für die Wissenschaft und das Leben, sondern ein zentrales Element der sozialen und wirtschaftlichen Struktur – und mit ihr auch eine neue Form von Ungleichheit.

Transcription

7922 Words, 48604 Characters

German
Fritz, wir sind hier für eine neue Folge der KI-Potcast oder wie wir eigentlich seit dieser Woche sagen sollten, der SE-Potcast. Stimmt. Der Superintelligence-Potcast. Der Superintelligence-Potcast, US-Präsident Donald Trump, möchte KI umbenennen SE in Superintelligence und deswegen machen wir eine komplette Folge nur darüber. Nein, das stimmt nicht. Wir reden überhaupt nicht darüber, sondern wir sprechen über das, was diese neue KI SE oder was auch immer eigentlich mit uns macht und vor allem wer am Ende davon profitieren kann. Wir haben nämlich diese Woche nicht nur diese noch viel wichtiger Info bekommen, der Umbenen der KI, sondern auch mindestens ein ganz spannendes neues Modell von Kloat Opus 5.5, nämlich ist jetzt auf dem Markt. Hast du das schon ausprobiert, Fritz? Ich bin sehr krank gewesen die letzten Tage. Ich habe gar nicht viel ausprobiert mit KI mit den neuen Modellen, aber das passt ja vielleicht auch ein bisschen zu unserer heutigen Folge. Weil es geht ja darum, dass nicht jeder dieses neue Modell direkt ausprobieren kann. Ja, manche nicht wegen Krankheit und andere nicht aus finanziellen Gründen. Das neue Opus 5.5 Modell ist nämlich sehr stark, werden wir am Schluss der Folge darüber sprechen unter, was haben wir mit KI gemacht. Aber es ist eben nur verfügbar, wenn ich das bezahlabbohaben bei Anthropics Kloat und das gilt mittlerweile für sehr viele der aktuellen Modelle. Das neue GPT 6 Astra, zum Beispiel kann ich aktuellen um benutzen, wenn ich Geld bezahle für Chatchy-Pity und diese, ich sag mal, kluft zwischen dem, was die gratis Variante der KI anbieter hergibt. Und das, was die bezahlvariante hergibt, die geht immer weiter auseinander. Ich habe jetzt diese Woche auch das Gerücht, dass Chatchy-Pity bald einen 500 Dollar-Abo-Plan vorstellen könnte. Also bisher kennen wir den vor 20 und für 200 Dollar mal sehen. Vielleicht ist es bald noch viel mehr. Wir geraten hier vielleicht in so eine Art KI zwei Klassengesellschaft. Ja, wenn KI immer besser wird, dann wird auch die Zahlungsbereitschaft für KI immer höher und nicht alle Leute können diese Zahlungsbereitschaft haben. Die Frage ist natürlich, kommen wir in eine Welt, wo sich manche Leute die beste KI leisten können und anderen nicht. Und was bedeutet das für uns? Das ist ein Thema, dass ihr euch auch explizit gewünscht habt in ein paar E-Mails an uns, deswegen reden wir heute darüber, sind wir längst in einer KI zwei Klassengesellschaft. Und wenn ja wie bekomme ich als Nutzer heute schon die meiste KI für wenig Geld, für den schmalen Taler? Und dann fragen wir uns auch, welchen Vorteil können am Ende die wirklich schwulhabenden reichen User und Unternehmen durch KI haben, der vielleicht anderen Leuten verwert bleibt? Das ist der KI-Podcast, der SE-Podcast. Danke. Super Fritz. Fritz, lass uns jetzt mal genau reinschauen in die Art und Weise, wie eigentlich KI heute Geld verdient und was das für uns Nutzer am Ende bedeutet. Also was müssen wir eigentlich darüber verstehen, wie Geld in die KI für einen Reinfließt und wie es wieder rauskommt und wie wir dabei möglicherweise auf der Strecke bleiben? Ja, Gregor, du hast gerade ja schon Opus 5.5 erwähnt, das erst mal in der leistungsfähigsten Variante oder überhaupt erst mal nur in der modernsten Variante nur für die bezahl-Accounts in ein Tropics-Klod verfügbar ist. Bei Astra, bei dem großen neuen Chatchipiti-Modell vor ein paar Wochen, hat man das ja auch gesehen, das gab es Anfangs nur in der Chatchipiti-Klod-Pro-Variante. Immer noch tatsächlich, oh mein Gott, ich habe selber gemerkt, ich bin ja gerade runtergegangen bei ein Tropic, bei meinem Klod-Account, bin ich in die 20-Dollar-Variante wieder runtergegangen, weil ich einfach auch bei besten will nicht die ganze Zeit für so viele Modelle so viel Geld ausgeben kann. Und jetzt habe ich kein Fable mehr, also das ist nicht verfügbar für mich, für mich normal sterblichen in dieser Version. Und das ist schon was, glaube ich, dass man manchmal vielleicht so ein bisschen vergisst, wenn man den KI-Prot-Cost hört und wir die ganze Zeit über die superintelligenz und den Take-Off und die Singularität und all diese neuen Modelle reden, das ja, auf die Art wie die allermeisten Leute KI verwenden, nämlich in einfach der kostenfreien Version, viele dieser neuen besten Fähigkeiten nur sehr begrenzt oder teilweise gar nicht vorhanden sind. Und das hat natürlich auch damit zu tun, wie diese Firmen ja ihr Geld verdienen. Also KI-Unternehmen wie Open AI, wie Entropic, wie Google, haben würde ich sagen zwei große Ausgabenpunkte, stark vereinfacht. Das eine ist das Training neuer Modelle, also die Entwicklung von zukünftigen KI-Modellen. Und das andere ist, dass zur Verfügung stellen von den bereits bestehenden Modellen. Es ist größtenteils etwas, was man auch inferenz nennt, also das tatsächlich ausrechnen der Tokens, der Wörter, die dann am Ende auf unseren Bildschirmen und unseren Apps landen. Das kostet natürlich auch Rechenleistung. Das sind so die zwei großen Ausgabeposten, neben noch ein paar anderen, aber die zwei großen. Und auf der anderen Seite, auf der Einnahmenseite, gibt es im Moment eigentlich nur Nutzerinnen und Nutzer, die tatsächlich Geld ausgeben für die KI. Es gibt noch möglicherweise auch ein bisschen Werbung, da experimentiert Chatchipiti gerade damit aber die Haupt-Einnahmenseite bei diesen Firmen ist einfach nur Abos und zunehmend auch sogenannte AP-Nutzung, also dass ich dann quasi nicht einfach nur ein festen Preis zahle im Monat, sondern pro tatsächlich verbrauchten Tokens. Also wie man das teilweise auch aus, ja auch von der Wasserrechnung kennt oder so, da zahl ich nur das, was ich verbraucht habe und das ist dann eben hier genauso. Und jetzt ist es aber ein bisschen fies, weil es ist nicht einfach nur so, dass ich beispielsweise, wenn ich kein Geld für KI ausgebe oder nur wenig Geld, dass ich einfach weniger KI bekomme. Also das ist beispielsweise so, wenn ich, wenn man ein Handyvertrag nachdenken, da habe ich halt eine bestimmte Menge an Gigabyte, die ich im Monat verbrauchen darf und abgenommen gewissen Punkt ist es halt vorbei und ich zahl extra. Bei der KI ist es ein bisschen anders, bei der KI ist es so, ich bekomme in der Regel, in Chatchipiti und Co immer noch Antworten, ich bekomme nur schlechterer Antworten. Also eben durch ein schlechteres Modell, das bedeutet, wenn ich zum Beispiel für die Arbeit oder für die Uni oder sonst irgendwie KI benutzen möchte, dann wird die KI wahrscheinlich mehr Fehler machen. Wenn ich kein Geld ausgebe, sie wird unpräziser sein, sie wird weniger lange arbeiten an Problemen. Also all das, was ich eigentlich möchte von der KI, in der mich verlässlichkeit und richtiger Ergebnisse, da kann ich mich zunehmend weniger drauf verlassen, wenn ich eben nur in der Gratisvariante stecke. Was natürlich eher sehr perfide ist, weil wenn mein Datenvolumen von meinem Handyvertrag aufgebracht ist, dann spür ich das ja. Aber bei so einem Chatbot, der gibt mir trotzdem Antworten und es fühlt sich vielleicht auch so an, als ob das gute Antworten sind und ich weiß gar nicht so genau möglicherweise, wie viel besser diese Antworten tatsächlich sein könnten, wenn ich in einem anderen Modell stecken würde. Ja, das ist auch ein Problem, das glaube ich viele Leute haben, die beispielsweise nur die Gratisvarianten kennen, den ist dann gar nicht bewusst, was eigentlich mittlerweile technisch möglich ist, weil es eben zu viel Geld kosten würde. Trotzdem, wenn man mal ein bisschen positiver, bekomme ich aktuell mit den Gratisvarianten oder auch mit den einfachen bezahlvarianten immer noch relativ viel für mein Geld eigentlich. Also die KI ansieht ja die großen. Wenn ich gerade das war, bekommst du auf jeden Fall viel für den Geld, weil da gibt es da ein komponat. Absolut ist ja nicht selbstverständlich, dass sowas einfach kostenlose Verfügung gestellt wird. Tatsächlich ist es so, es gab eine Untersuchung von semi-analysis, das ist ein Marktforschungsinstitut und die beschäftigen sich eben viel mit der KI-Wirtschaft und der Chipwirtschaft. Und was die gemacht haben, ist die haben sich mal konkret die günstigsten Abos von Claude und Chat-GPT angeschaut, die jeweils 20 Dollar im Monat kosten. Also die günstigsten Abos ist ja genau. Genau, mal mal geguckt, wie viel Nutzung bekommt man eigentlich raus aus denen? Also was kostet auf der anderen Seite die Unternehmen wohl diese Nutzung? Und dabei kam raus, wenn man wirklich das maximal macht mit seinem Claude-Account, dann bekommt man da ungefähr 100 US Dollar an Tokens. Dabei raus und bei Chat-GPT sind es sogar 175 US Dollar pro Monat, also fast das 10 Fache von dem, was sich dafür zahle. Und das ist schon interessant, weil bei den Grad des Accounts ist es ja offensichtlich, dass der Unternehmen da erst mal Verluste mitmachen muss. Aber dass das sogar bei den 20 Euro Varianten so ist, das hat mich dann schon überrascht und vor allem, dass diese Unterschied so krass ist. Es ist insofern sehr interessant, aber auch vielleicht einleuchtend, wenn man sich mal anguckt, wie andere Technologie-Produkte in der Vergangenheit funktioniert haben. Und das war ja oft sehr ähnliches, gab ein Startup mit einer neuen Geschäfts-Eidee, also sagen wir mal, Uber zum Beispiel oder Google mit irgendwie einer neuen Fähigkeit wie Cloud Speicher, Instagram am Anfang. Als es noch ohne Werbung war, alles Produkte, die erst mal versucht haben, möglichst viele Nutzer zu bekommen, die das Produkt nutzen und dafür einen sehr guten Deal bekommen. Um den Markt zu erobern. Und dann, wenn man das gemacht hat als eines dieser Startups, dann hat man sukzessive angefangen, das Produkt ein bisschen anzupassen, ein bisschen teurer zu machen. Ich meine, viele Hörer werden sich vielleicht auch daran erinnern, dass ihre Netflix-Aboß auch mal günstiger waren in der Vergangenheit. Dann werden die irgendwann hochgeschaltet Netflix hat ja selber auch jahrelang krasse Verluste gemacht. Und dann sagt man, wir haben jetzt also diesen Kundenstamm uns aufgebaut, wir haben unsere Investoren davon überzeugt, dass da ein Markt existiert, den wir jetzt mehr oder weniger dominieren. Und jetzt, wo wir in irgendwann dominieren, fangen wir an, damit dann tatsächlich profitabel zu werden. Und ein bisschen, ein bisschen könnte es sein, dass wir jetzt in der KI-Welt vielleicht was machen. was Ähnliches sehen werden. Der Unterschied ist aber zu den meisten der Epsi-Dug gerade genannt, also Uber, Netflix und so weiter, dass sich ja da meistens dann am Ende nicht mehr für mein Geld bekommen. Also ich zahl einfach nur mehr Geld, aber das, was sich dafür kriege, ist im Wesentlichen das Gleiche. Es ist immer noch jemand, der mich von A nach B fährt, oder es ist halt immer noch Serien und Filme. Der Vorteil bei der KI ist, dass natürlich durch den massiven Fortschritt, den wir da sehen, ich für das gleiche Geld, teilweise ja vergaere kein Geld, aber noch auf einmal auch viel bessere KI bekommen. Also ich erinnere mich sehr gut an unsere Anfangszeit hier im KI-Podcast, wo wir noch über GPT-Viel gesprochen haben. Und das, was man damals für 20 Euro im Monat bekommen hat. Also da haben wir den Sprung gemacht, wie glaube ich, vom ersten Automobil von Karl Bens zu S-Klasse ungefähr. Das ist schon wirklich gewaltig, was mittlerweile für das Gleiche oder gar kein Geld zur Verfügung steht, was nach Wurzeln sehr viel mehr Geld gekostet hätte. Und da finde ich dann schon wieder diese Parallelen zu diesen vergangenen Softwareprodukten möglicherweise ganz einleuchten. Facebook und Instagram sind vielleicht das beste Beispiel dafür, die Kosten bis heute kein Geld für den normalen Nutzer. Aber der Nutzer ist halt das Produkt geworden, sagt man ja immer. Also durch die Werbung verdienen die ihr Geld. Und du als Nutzer bist die Person, die dann dort sich kontent anguckt und durch Werbung beeinflusst wird. Und das ist ja was, was sehr nahe liegt, ist, dass das bei KI zum Beispiel auch passieren könnte. Also gerade Werbung haben wir jetzt gesehen, geht ja schon los bei GPT. Ja, ich kann mir gut vorstellen, dass wir so eine Art Zwei-Teilung sehen werden von dem KI-Markt mittelfristig. Also, dass es einerseits, ich sag mal, Verbraucher KI gibt, die haben KI für normal los, für normale Leute, ChatGPT und wahrscheinlich auch Meta werden da sehr interessant sein. Wenn wir schon ein paar mal über Meta gesprochen, den Facebook und Instagram-Konzern, die haben seit kurzem in den USA eine neue App, die heißt Mews, die gibt es bei uns in Europa noch nicht. Das könnte auch sein, dass es eine ganze Weide dauert, bis die hier auftaucht. Es ist ein US-Aberrelativ erfolgreich, der zu ein kleines flauschiges Maskottchen sieht irgendwie ganz süß aus, ist wohl auch relativ einfach zu bedienen und scheint eine ziemliche Erfolgsgeschichte zu sein. Die man natürlich, das kann Meta besser als irgendeine andere Firma, dann irgendwann sehr gut mit Werbung profitabel machen könnte, ja, dann weiß die KI eben alles Mögliche über meinen Alltag, weil ich alles Mögliche mit ihr bespreche. Und im Zweifelsfall sagt die KI einfach, du gehst morgen auf ein Date, wie wir es eigentlich mit diesem Schampo. Ich glaube, dann wüsste du endlich deine Schumpen los. Oder was auch immer, also die Möglichkeiten sind ja wirklich endlos, da Geld rauszuholen und das könnte schon ganz gut funktionieren. Und dann gibt es natürlich noch die andere Möglichkeit, dass nicht über Werbung finanziert wird, sondern, wie wir gerade ja schon besprochen haben, über Geld bezahlmoteln, ja, also ich gebe den einfach Geld für die bessere KI und das, ja, wird dann wahrscheinlich nicht jeder machen. Also ich kann mich währende Zukunft vorstellen, wo jeder einfach den ganzen Haufen Geld ausgibt für KI entweder, weil er nicht kann oder weil er nicht möchte, das heißt sehr viele werden wahrscheinlich einfach die gratis Werbefinanzierten KI's benutzen. Und einige, wenige werden Geld ausgeben und je mehr Geld, desto besser wird dann auch die KI nicht dafür kriege. Und das durchaus Vorstellbar, dass wir noch nicht am Ende dieser Abomodellsteigerung angekommen sind. Also, gerade gibt es Gerüchte von 500 Euro zugängend pro Monat, aber es kann natürlich auch 1.000 Euro sein oder 2.000 oder noch mehr. Das kommt immer darauf an, ob es Leute gibt oder vielleicht auch Unternehmen gibt, die sagen, ja, für unseren Juskels, für unsere Anwendung, ist das eine logische sinnvolle Investition. So, jetzt fritzig weiß ich, wie es dir geht. Ich persönlich habe nicht so viel Lust, 1.000 Euro im Monat auszugeben für einen KI Zugang. Und ich glaube, die meisten Leuten geht das so. Werden gleich noch darüber sprechen, warum das wahrscheinlich früher oder später relativ problematisch und schwierig werden könnte. Aber jetzt möchte ich, bevor wir so weit sind, kurzen bisschen optimistisch bleiben. Weil das Tolle ist ja dadurch, dass ich heute auch für sehr wenig oder gar kein Geld, ziemlich starke Modelle bekomme im Vergleich zu vor einem Jahr, kommt es immer ein bisschen darauf an, mit wem vergleichig mich eigentlich. Also, die Durchschnittsperson, die heute einfach nur mit keinem oder wenig Geld KI benutzt, ist wahrscheinlich denjenigen, die überhaupt keine KI benutzen, immer noch sehr weit voraus. Erst dann, wenn ich mich wirklich mit den absoluten Cracks und Topusern vergleiche, erst dann grade ich auf einmal in Hintertreffen. Also, Leute haben ja immer Angst, gerade beim KI-Thema, zurückzufallen. Das man nicht mehr mitkommt. Aber ich glaube, es ist schon mit relativ wenig Geld relativ leicht, zumindest so weit zu kommen, dass man eigentlich ziemlich nah an der Spitze ist, von den Menschen, die KI nutzen und wirklich was rausholen. Man kann es ja noch mal ein bisschen freundlicher formulieren. Und zwar überhaupt nicht wirklich in dieser Kategorie, ich vergleiche mich mit anderen Leuten, sondern einfach mit der Frage, kriege ich auch für wenig Geld oder vielleicht sogar für gar kein Geld, einen großen Nutzen aus KI. Und ich glaube, das ist das, was viele Leute interessiert. Und da haben wir ja zum Glück, weil wir der immer noch der KI und nicht der SE-Podcast sind, ja auch Tipps dabei. Vor allem du hast Tipps dabei. Ja, ich habe mir das mal jetzt genau angeschaut, weil man muss dazu sagen, es waren sie nicht schwierig ist, ja, die ganze Zeit den genauen Überblick zu behalten. Aber der Vorteil dabei ist gerade, weil dieser Markt zu umkämpft, ist gerade weil der jeder drauf möchte, fischen diese ganzen verschiedenen Anbieter schon auch gerade relativ verzweifelt nach Nutzen. Also, man bekommt schon relativ viel raus, wenn man bereit ist, auch mal hin und herzuwechseln. Also, das erste, was ich glaube, ich empfehlen würde, wenn man preiswert viel KI bekommen möchte, dass der KI für Sparfucks-Optimierung betreiben möchte, dann ist es tatsächlich einfach möglichst viel rauszuholen aus den gratis Chatbots der großen Anbieter. Also, vor allem Google Gemini, beispielsweise, bietet sehr viel für sehr wenig. Also, da bekommt man schon mit den kostenlosen Accounts-Zugriff auf das aktuell beste Modell. Und auch Chat GPD in der Gratis-Variante ist ziemlich stark. Also, auch Chat GPD in der Gratis-Variante erlaubt aktuell unbegrenzte normale Textchats mit dem relativ kleinen Modell, aber immer noch ein relativ gutes Modell, GPD 5.6 Luna. Und für die allermeisten Probleme genügt das auch, muss man sagen. Also, das ist ja auch mal so ein Thema. Man braucht nicht für alles gleich die ganz große Kanone. Teilweise tut's ja auch mal das kleine Luftgewehr. Aber, Gregor, was ist wenn ich jetzt das mache? Und dann doch eines Tages, ob mei mir die KI abdreht, plötzlich den Free Accounts sehr viel schlechter macht, weil sie vielleicht gemerkt haben. Ja, dieser Typ von dieser Einen IP-Adresse, der ist doch ein regelmäßiger Nutzerseitender gewissen Zeit. Den könnten wir doch so langsam mal in Richtung eines Bezahl-Accounts nutschen. Sprich, ich bin immer noch abhängig davon, dass diese großen Firmen eigentlich jederzeit sich umentscheiden können, was sie mir bieten für meine Free Experience. Gregor, kann ich da auch was machen? Also, erst mal glaube ich, lohnt es sich da einfach sehr offen zu bleiben, auch mal Accounts zu wechseln. Gerade sind wir noch in der Welt, wo es viele Anbieter gibt und so langs viele Anbieter gibt, wird es auch immer jemanden geben, der dann so eine Interesse an dir hat. Und dann sagen wir euch da auch so, wenn die nicht mehr wollen, dann kommen doch zu uns. Wenn man aber wirklich davon immer sicher gehen will, dann muss man das machen, was Marie immer wieder ganz gerne macht hier. Und worüber sie auch gerne spricht im Podcast, nämlich mit lokaler KI arbeiten. Also es gibt ja auch Modelle, die ich mittlerweile auf meinem eigenen Rechner laufen lassen kann. Das ist ein Stück besser, wenn man ällicherweise ein Computer hat, der ein bisschen was drauf hat, so ein aktuelles MacBook Pro oder so. Das kostet natürlich leider wieder auch Geld. Aber das tolle dabei ist, mit so einem Modell wie Quen38, ja, in der kleinsten Variante. Da kann ich schon ein ziemlich gutes Modell laufen lassen, ohne, dass ich irgendwelches Gelderverausgebe außer den Strom für den Betrieb, weil ich da eben nicht wie bei Chatchipity und bei Gemini und so weiter online einen Cloud-Anbieter nutze, sondern ich lade mir dieses Programm einfach runter, wie jede andere Software auch und betreibe die bei mir lokal auf dem Rechner. Das heißt, niemand kann mir das wegnehmen, niemand kann auf einmal das Abo-Modell wechseln, kann auf einmal den Preis erhöhen. Ich glaube, jetzt merkt man es auch schon jetzt, gerade wir auch ein bisschen in das Tüftler-Eck. Also da muss man auch Lust drauf haben. Ich glaube, ich kriege noch mal, wie der Ile ist, von höhereren und höhereren, die Lust darauf haben, sich mit so etwas zu beschäftigen. Für viele ist es wahrscheinlich dann aber auch ein bisschen viel verlangt, zu sagen, man lade doch dann eigenes Modell runter und besorgte dann den sprechen, eine eigene Infrastruktur und so weiter. Es ist wahrscheinlich auch ein bisschen Overkill für viele, was man aber auf jeden Fall wissen sollte, ist man muss auch gar nicht unbedingt direkt eins dieser teuren Abos abschließen, sondern wenn man einfach sich diese Flexibilität behalten möchte, immer die neuesten Modelle auszuprobieren und aber nicht ein festes Abo dafür zahlen zu müssen, dann gibt es mittlerweile Anbieter, die das bündeln. Also einer von denen ist beispielsweise OpenRouter, es gibt aber auch noch einige andere, die das möglich machen, wo ich beispielsweise 10 Euro, 10 Dollar im Monat bezahle und dann bekomme ich quasi einen Stück Gut haben für dieses Geld, was ich verteilen kann auf alle möglichen Modelle, die halt auf dem Markt gerade zur Verfügung sind. Da kann ich GPT ausprobieren, ich kann Kloot ausprobieren, ich kann Gemma ausprobieren und das wird dann insgesamt teilweise auch richtig lohnen. Ja, also dann bekomme ich vielleicht, wenn ich irgendwann feststelle, dass die Psyk ein eher obskures chinesisches Modell für meine Zwecke eigentlich total gut funktioniert und auch noch richtig günstig ist, dann muss ich nicht jedes Mal überlegen, was lohnt sich jetzt eigentlich als Abo, muss ich jetzt hin und her wechseln, sondern ich habe eine neutrale Plattform, auf der ich einfach das Modell nehmen kann, was für mich am günstigsten ist, keine hin und her wechseln. Also das auch das, ja, wird gerade Schritt für Schritt beliebter, weil das hin und her wechseln zwischen diesen verschiedenen Chatboards ja schon auch ein bisschen nervt. Gerade jetzt, wo glaube ich, für zunehmend mehr Leute KI weggehen wird, von einfach, ich habe einen Chatboard mit dem ich schreibe hinzu, ich habe einen Agent, dem ich komplexere Aufgaben über einen längeren Zeitraum anvertraue, da wird das dann noch mal relevanter. dass es ja unterschiedliche Modelle gibt und nicht für jede einzelne Aufgabe, die ich meinem Agent gebe, brauche ich immer das teuerste Top-End-Modell. Es gibt ja viele Zwischenschritte, die so ein Agent macht, kleine Entscheidungen, die man dann günstigeren Modellen geben kann, wo der Agent ja auch selber dann ganz gut, wo die immer besser drin werden, das zu entscheiden. Und das ist ja genau das, was die großen KI-Firmen eigentlich hinter der Kulisse machen, wenn man dort agentisch arbeiten lässt, aber das kann man sich natürlich auch selber basteln. Und das, glaube ich, werden zunehmend mehr Leute machen und vielleicht auch zunehmend für mehr Unternehmen wird das interessant werden. Ja, natürlich gerade in vielen Firmen wird ja auch darüber diskutiert, dass die Kosten für diesen KI-Einsatz ja völlig explodieren, wenn man auf einmal auf agentisches Arbeiten umstellt und Leute halt mehrere Agenten, die ganze Zeit für sich arbeiten lassen, wenn dann jede dieser Aufgabe immer von dem allergrößten, allerschwersten Modell umgesetzt wird, dann geht das natürlich massiv ins Geld, das heißt, das muss man schon mitdenken, weil da einen kleinen Überblick darüber bekommen möchte, der auch nicht veraltet, das ist das Schöne daran, von der Seite Artificial Analysis gibt es eine Übersicht, die vergleicht immer, muss man immer ein bisschen überschlagen, die Qualität oder das Level an Intelligenz verglichen mit den Kosten, die das Ganze verursacht, also ich poste den Link auch gerne in die Show Notes rein, da kann man dann sehen, es gibt quasi einen Quadranten links oben, da sind die guten und günstigen Modelle und dann rechts oben hat man die guten aber sehr teure Modelle und kloth ist so das klassische Beispiel für eine KI-Familie, die zwar ziemlich stark ist, aber halt auch sehr teuer und links oben liegen dann beispielsweise vor allem die Google-Modelle oder die GPT-Modelle, aber auch zunehmend chinesische Open Source-Modelle, die vielleicht jetzt nicht ganz ganz ganz vorne mit spielen, aber das braucht man ja für ganz viele Aufgaben gar nicht, da reicht einfach ein schnelles günstiges Modell. Der einzige Nachteil dabei, das merkt man glaube ich aber auch, wenn man sich diese Übersicht anguckt ist, das wird wieder sehr unübersichtlicher der Markt ist so, wie sich deswegen ist vielleicht mein letzter Tipp jetzt am Ende von diesem Punkt auch sich davon nicht allzu sehr verrückt machen zu lassen, also wahrscheinlich sind die allermeisten KI-interessierten Menschen. Einfach ziemlich gut beraten, wenn sie sich so ihren Lieblings-Chat-Bot raussuchen, denen sie irgendwie gerne mögen, womit man sich vielleicht schon ein bisschen wohlfühlt, wenn man die andere Funktion freigeschaltet hat und dann zumindest das 20 Euro Abo ausgibt. Da wollen wir jetzt auch keinen empfehlen, weil da gibt es hellig gesagt viele und die unterscheiden sich gar nicht so groß, aber man bekommt, wenn man es vorhin schon gehört, sehr viel für seine 20 Euro mittlerweile im Monat, das heißt zumindest aktuell kann sich das schon für sehr viele lohnen. Zumindest noch und damit kommen wir jetzt ein bisschen in den Blick in die Zukunft, weil die Frage ist vielleicht schon, wie lange bleibt das noch so, aktuell hast du natürlich, wenn du dein 20 Euro Abo hast und meinetwegen vielleicht sogar auch im Free Account ein relativ breiten Korb an KI-Dienstleistungen, den du da so kriegst, mit denen du das allermeiste eigentlich ganz gut machen kannst, was sich für dich als so normaler Juxer im Alltag an Aufgaben bietet. Aber was wir ja schon auch gerade sehen sind, jetzt dann erste Fälle, wo gerade agentische Fähigkeiten, die wir gerade schon angesprochen haben, Dinge machen, die darüber hinaus gehen. Also vielleicht erinnern sich noch manche Leute an diesen Fall aus Australien von dem Nettenherden, der seinem KI-Agenten den Auftrag gegeben hat, ihm glaube ich einfach irgendwie, was war das Tennisunterricht zu buchen oder nein, das Pilates. - Pilates, ja danke genau, also einfach so eine Fitness-Einheit zu buchen und dieser Agent hat dann andere Leute aus der Warteliste von dem Fitness-Studio rausgelöscht und den eigenen Nutzer höher platziert. Ist erst mal natürlich schon ein spannender Fall in sich selbst gesehen, aber was dann sehr, sehr schnell natürlich aus dieser Nachricht geworden ist, dass Leute darüber nachgedacht haben, "Neja, was passiert denn in der Welt?", wo ja alle Leute dann vielleicht solche Agenten haben, die irgendwo irgendwelche Fitnesskurse buchen. Und mein Agent buch dann was und dein Agent Gregor schmeißt meinen Raus und meiner versucht dann wieder mich rein zu buchen und unsere beiden Agenten konkurieren möglicherweise so um die besten Spots bei alle möglichen und dann ist natürlich schon denkbar, dass in so einem Fall, wenn ich jetzt einfach den normalen 20 Dollar aktaut habe, irgendwann nicht einfach mein Tockenlimit erreicht habe und meiner Kanda nicht weiter bei diesen Wettrüsten mitbuchen und mich wieder rein speichern und deiner, der du den 200 Dollar aktaut möglicherweise hast, kriegt dann halt die besseren Plätze. Und das ist schon eine Frage, ob diese Zukunft uns möglicherweise "Neja" ist als wir denken. - Ja, es fühlt sich, glaube ich, gerade halt noch so Science-Fiction-Mails sich an, weil die allermeisten Menschen ja auch nicht ihre KI Agenten so arbeiten lassen, aber die Technik ist halt mittlerweile da. Also technisch geht, das technisch kann ich mittlerweile meinen KI Agenten für mich verhandeln lassen. Ich kann den E-Mails schreiben lassen, ich kann den aufs Internet loslassen und dort Webseiten ausfüllen und in meinem Auftrag nachrichten verschicken. Und das scenario, was du da aufmachst, das erinnert mich auch ein bisschen an so die Vorstellung, wie vor Gericht, ja, ich hab vielleicht ein Rechtsstreib mit Irgendwem und ich bin vielleicht eigentlich im Recht, aber die Gegenseite kommt mit so teureren Anwälten. Das meine Seite, vielleicht nicht chancenlos ist, aber einfach im Nachteil ja deutlich unterlegen, als Außenseite in diese Auseinandersetzung rein geht. Und wenn wir in eine Welt reinkommen, wo KI Agenten immer mehr für uns machen, ich weiß nicht, ob wir uns da nicht schon Gedanken darüber machen müssen, was das eigentlich bedeutet, dass mehr Intelligenz einfach durch mehr Geld erreichbar ist und ich mir gar keine Mühe geben muss, sondern ich kann einfach Geld tauschen in Intelligenz und diese Intelligenz sorgt, dann am Ende dafür, dass ich wieder mehr Geld reinbekommen, weil ich mein Gerichtsverfahren gewinne. Ich meine, in gewisser Hinsicht, das interessant ist ja, dass wir in dieser Welt ja irgendwo auch schon leben. Also, es ist ja jetzt schon so, dass es gar keine absolute Vorstellung ist, dass es nicht nur menschliche Anwälte sind, die auf den beiden Seiten angeheuert werden, sondern eben auch KI-Modelle, die von diesen Anwälten benutzt werden. Ja, also es ist auch keine Zukunftsvision, die ich so wahnsinnig toll finde. Ich glaube, niemand fällt dir das wahnsinnig gut. Außer ist zufällig eben selber superreich und es wird dadurch noch mal schwieriger, dass gerade so lauter Sachen passieren, die in diese Richtung drängen, ja, diese auf so eine Zukunft hindeuten, aktuelles Beispiel auch vor wenigen Wochen, der Durchbruch um Navier Stokes, die Navier Stokes Gleichung, hat dich noch nie davon gehört. Ich glaube, du auch nicht fritz, das ist ein sogenanntes Millennium-Problem. Also eines von einigen sehr schwierigen matematischen Problemen, wo wirklich die schlausten Matematiker der Welt sich seit Jahrzehnten die Zähne dran ausbeißen und jetzt halt auch in der Eiferkurze angekündigt, wir haben übrigens eine Lösung gefunden für dieses Problem. Es gibt da jetzt ein bisschen Streiterein darüber, wie gut diese Lösung ist. Also da gibt es Mathematiker-Bief, den ich nicht verstehe, weil ich dafür diese Formulierung besser verstehen müsste, da muss man glaube ich tief drin sein, im Fach um das sagen zu können. Aber das eigentlich interessant dabei ist, die haben dieses Problem halt nicht gelöst, indem sie in Haufen Smarter-Matematiker vor so eine Tafel gesetzt haben, die dann halt schlau nachgedacht haben, wie man sich das immer vorstellt im Film. Sondern die haben einfach nur ihre KI-Agenten für 5 Millionen US-Dollar-Token-Nutzung durchrödeln lassen, eine Zeit lang, viele verschiedene KI-Agenten haben in einem Team dabei zusammengearbeitet und am Schluss war halt dieses Ergebnis da. Und das ist halt was, da kann man ja wirklich nur mithalten, wenn man das Geld hat und könnte das jetzt so was sein, was anderswo auch passiert. Also ist es am Ende nicht nur so eine Mathematische Gleichung, die sich so lösen lässt, sondern auch andere Probleme. Früher hätte ich da Leute dafür gebraucht, heute schmeiß ich einfach Geld auf KI und die KI macht den Rest für mich. Und was natürlich vor allem insofern sehr speizier ist für unser Thema heute, dass auch mir ein, das ja gemacht hat, weil sie das Gerücht gehört haben, das andere Leute dran arbeiten. Also es gab ein Gerücht in der Mathematikerwelt, das irgendwelche Mathematiker an, auch diesem Navier-Stokes-Problem arbeiten. Und auch mir ein meinte, dann gucken wir doch mal, ob unser Neues Modell, das wir gerade trainieren, das noch nicht veröffentlicht ist, das nicht auch könnte. Und das ist auch eine Welt, in der ich ungern leben wollen, würde, in der man sich dann vielleicht gar nicht mehr traut, von neuen Ideen zu sprechen, ja zu erzählen. Ich versuche gerade Problems, Y mit KI zu lösen, weil man dann quasi nur so eine Art Kopfgeld damit aussetzt, welches halt von denjenigen eingelöst werden kann, die das meiste, eigene Gel zur Verfügung haben oder dann halt sagen, ja gut, ich habe bei viel besseren KI-Genten, dann komme ich auch viel schneller zum Ergebnis. Das ist noch ein bisschen spekulativ, ja, wir sind nicht in der Welt, in der das so funktioniert. Und ich glaube auch, dass hier sehr oft menschliche Expertise und menschliches Urteils vermögen und menschliches vielleicht auch manchmal Genie noch unterschätzt wird, so bei vielen der Problemen, die wir wirklich lösen müssen im Alltag. Aber es ist zumindest was, worüber wir uns mittelfristig einfach sehr viel mehr Gedanken machen müssen, weil früher es einfach nicht so leicht gewesen wäre, einfach Geld zu tauschen gegen Arbeitsleistung und jetzt auf einmal KI geht es eben doch. Und jetzt kann man natürlich sagen, ja okay, dann gehe ich persönlich zu meinem Yoga-Studio des Vertrauens und macht dort eine Yoga-Sturde aus ohne dass irgendwelche Agents da eine Rolle spielen und umgehe dieses Problem auf diese Art und Weise. Aber es gibt ja so viel mehr neue Lösungen und neue mögliche Probleme, die KI vielleicht lösen könnte in Zukunft. Also ich kriege oder sage am Ende mal nur noch kurz eins, das mich wirklich gerade sehr zum Nachdenken gebracht hat und zwar was ist denn, wenn in schon sehr nahe Zukunft. Das, was jetzt passiert ist bei dem Navier-Sturks-Problem, nämlich das obmei 10.000 KI-Agenten für Millionen von Dollar über eine Woche lang hat rechnen lassen und die einen extrem komplexes Problem was ist, wenn das sehr bald schon, vielleicht möglich ist, wenn jemand einen super seltenen, ganz, ganz ungewöhnlichen Krebs hat. Also eine Krebserkrankung, die noch nicht gut erforscht ist und ich dann sagen kann, okay, da setze ich jetzt einfach 10.000 Agenten drauf, die finden eine Lösung für konkret diesen Krebs, bauen irgendeine Art, mRNA, Heilmittel und damit kann ich diesen Krebs lösen. Das ist natürlich erst mal, ja, was total toll ist. Das ist ja irgendwie eigentlich einer dieser KI-Durchbrüche, die wirklich die Welt besser machen würden, aber natürlich kostet das wieder Geld. Und natürlich ist das dann was, wo die Frage sich schon stellt, wenn so etwas ein paar Millionen Dollar kostet, wer kann sich das dann leisten? Und wie stellen wir sicher, dass sich das vielleicht auch nicht nur Leute leisten können, die einfach ein paar Millionen Dollar rumliegen haben, sondern möglicherweise alle? Und das ist noch eine sehr ungelöste Frage. Und wir haben in Europa das extra Problem, dass wir halt diese KI selber nicht bauen. Das heißt, wir sind abhängig davon, dass jemand anderes uns die zur Verfügung stellt, zu den Preisen, die er dann auch möglicherweise uns diktiert. Und wir müssen aber hoffen, dass da weitere genug Leute da sind, die uns das verkaufen zu einem guten Preis. Aber in der positiven Variante, und vielleicht wäre das dann ein gutes Schlusswort am Schluss dieser Folge, ist halt einfach was möglich, was vorher nicht möglich war. Und dann gab es vielleicht am Anfang eine Phase, wo das nur manche wenige nutzen konnten, aber auch das war ja bei fast jeder Technologisu, also auch durch die Luft fliegen, war mal sehr teuer und konnten nur sehr wenige machen und mittlerweile ist es relativ erschwinglich geworden. So könnte es, wenn es gut läuft, ja auch mit KI und dem, was die KI uns ermöglicht laufen. Und das vielleicht beruhigende da ist, dass wir dann da, am Ende wieder mit Fragen zu tun haben, die jetzt gar nicht in ihrer Natur fundamental neu sind. Weil die grundsätzliche Problematik, wie geht man damit um, wenn es ja einen Monopolisten oder ein paar Olegopolisten gibt, die einen Produkt anbieten und Preise setzen können, mehr oder weniger, wie sie wollen, die ist ja gut bekannt und erforscht in der VWL. Und das haben wir ja auch seit vielen Jahren schon uns darüber Gedanken gemacht, wie geht man damit um mit großen, mächtigen Firmen, die dann irgendwelche absurden Preise abrufen. Und diese Frage wird uns wahrscheinlich auch in der KI Revolution in Zukunft begleiten. Und es ist ja aber grundsätzlich erst mal cool, wie du sagst, dass das dann für Lösungen neuer Probleme sein wird, für die wir aktuell noch keine Lösungen haben. Fritz, das Verteilungsproblem der KI in Zukunft mag ungelöst sein, aber ein Problem können wir direkt jetzt lösen, nämlich was wir mit KI gemacht haben, letzte Woche vielleicht sogar Probleme gelöst. Es ist schön, dass ich wieder dem Arnemst gute Überleitungen zu machen, nachdem ich letztes mal so versagt habe. Das stimmt. Schlechte Überleitung jetzt von mir, magst du auf mich überleiten und mich fragen, was ich mit KI gemacht habe. Jetzt bin ich enttäuscht, aber kann ich gerne machen, Gregor, was hast du denn mit KI gemacht, letzte Woche? Ja, ich hatte nämlich darauf getest vorhin und zwar das neue Opus 5.5 Modell von Entropic ist raus seit letzter Woche, ist wahnsinnig stark, also wenn man eben den bezahl Account hat für Klod oder wenn man sowas wie OpenRouter nutzt und verschiedene Modelle ausprobieren kann, dann ist jetzt wieder Opus 5.5 ganz vorne, es fühlt sich wirklich immer so ein bisschen an, wie Bundesliga zu kommentieren und jetzt ist der auf Platz 1 und jetzt ist der auf Platz 1, dann vielleicht noch nicht doch nicht Bundesliga, sondern irgendwie ein Sport, wo auch mal andere Vereine gewinnen, aber ja, also gerade ist wieder Entropic mit Klod ganz vorne, ist sehr angenehm, damit zu schreiben, kann sehr gut verschiedene Probleme lösen und ich habe eine Sache damit gemacht, die ich auch an den Genot verlinken kann und werde, weil es ehrlich gesagt unmöglich ist, das jetzt einfach nur in Worten zu fassen, was dieses neue Opus 5.5 Modell zum Beispiel sehr gut kann, ist grafische Arbeit, also zum Beispiel so bewegliche Grafiken zu bauen und Animationen und so weiter und das ist deswegen wichtig, weil es nochmal was anderes ist als einfach nur KI Video, ja wir kennen ja KI Videos schon seit Längerem das Problem mit KI generierten Videos über sogenannte diffusion Modelle ist nur, dass die sich dann sehr schlecht bearbeiten lassen, also wenn ich einmal ein KI Video erstelle, dann kann ich nicht einfach sagen, okay ich möchte hier die Schriftart anders haben oder ich möchte, dass sich dieses Pixel nach hier verschiebt, das geht dann nicht, sondern ich muss dann quasi das komplette Video neu generieren. Hier, was Klodopus macht, ist es baut das Ganze wirklich als eine bewegliche Grafik, das heißt ich habe maximale Kontrolle darüber, ich kann alles möglich damit anstellen, ich kann das in eine PowerPoint-Präsentation verwandeln und so weiter und was ich gemacht habe, war ich habe die letzte Folge von uns, von Letzter Woche, als Text eingegeben in Klodopus und habe gesagt, baum mal aus dieser Folge einen visuellen Film, der die ganze Geschichte der Folge erklärt, der einfach alles über das wir sprechen in einem Film zusammenfasst und sei dabei bitte auch möglichst kreativ, also triffen paar kreative Entscheidungen und ich möchte nur eine einzige Sache erklären aus diesem Film, weil sonst wird es ein bisschen schlechtes Radio hier und zwar du einst dich Fritz am Ende unserer Folge haben wir eine Hörerin zitiert, die uns erzählt hat, dass sie mit Klod, ich glaube es war Klod, eine Bügelperlenvorlage hat erstellen lassen in einer Größe, die sie vorher nicht hatte, also es war ja 29 mal 29, mal 29, wollte sie glaube ich haben und Klod hat sich jetzt in deswegen auch entschieden diesen kompletten Film in Bügelplattenform zu machen. Also das, also alle diese Bilder, die da gebaut werden, in den Film und quasi statt in Bügelperlenform auf einer Bügelplatt. Es ist wahnsinnig verheerern zu sehen, es macht so viel Spaß, es gibt Kameraffarten, es gibt Geräusche, ich habe nach den Geräuschen nicht gefragt, die Karriere die einfach generiert. Wenn euch das interessiert, schaut einfach mal rein, die Show notes und guckt euch diesen Film an, da geht ungefähr fünf Minuten, man kann auch einfach ein bisschen weiterklicken, wenn man will. Also wieder mal so, ich sah es wirklich davor mit offenen Mond und dachte mir, wie weit sind wir eigentlich gekommen seid, seit dem Anfang unseres kleinen Podcasts hier, wo wir darüber geredet haben. Auch ja, vielleicht kann man mit KI bald irgendwie, bald irgendwie Coach schreiben mal sehen. Also wirklich, wirklich beeindruckend. Ich erinnere mich noch, wie wir, also ich glaube vor dem Jahr oder so, oder schon noch länger habe ich mal mit unserem Redakteur Christian über so Ideen geredet, könnte es nicht irgendeine Video-Variante vom KI Podcast geben und könnte man da nicht theoretisch mal damit rumprobieren, dass man automatisch mit KI dann das alles so visualisieren lässt. Und damals fanden wir noch, dass es einfach noch nicht gut genug ist, das zu machen. Und jetzt sind wir halt an dem Punkt, wo man das ja theoretisch natürlich machen könnte. Also super, super spannend. Ja, was hast du denn mit KI gemacht? Hast du dich auch mal wieder beeindruckend lassen von irgendwas? Ja, ich habe auch viele Opus 5.5 Videos online gesehen, also sehr viele so vor allem Musikvideos zu so einem bestimmten KI-Song, den ich ganz interessant fand. Aber ich habe vor allem eine andere Sache auf Social Media beobachtet, über die ich mit dir kurz sprechen wollte. Und das kann sein, dass du die auch gesehen hast. Sicherlich viele unserer Hörer werden das gesehen haben, weil das glaube ich unglaublich viral gegangen ist. Und zwar Videos von einem jungen Herren, würde ich sagen, mit einem sehr interessanten Harschnitt, so ein Blonder-Pop-Harschnitt. Sieht ein bisschen aus wie so ein Paragio aus dem Mittelalter und so einer kleinen Circus-Direkter-Bärtchen auch in Gold hat so einen braunen Anzug an. Der macht Schattenboxen, der hast du diese Videos gesehen. Also das ist eine perfekte Beschreibung von diesem Mann. Meine Teilnehmer. Ich bin mir sicher, ob mir das gerückt. Meine Teilnehmer, ich muss es glaube ich sehen. Ich glaube, Leute haben das gesehen. Also die haben hunderte Millionen von Aufrufen auf Instagram und auf TikTok und auf anderen Plattformen. Also ganz, ganz, ganz viel, einfach weil so ein ganz komischer Eye-Catcher ist. Der sieht einfach total seltsam aus. Der macht diese ganz komischen Sachen, der macht dieses Schattenboxen. Man guckt sich das an. Es ist irgendwie so ein Hip-Hop-Biet dazu, oft furchtbar absurd. Und es hat Leute fasziniert. Und was dann passiert ist, dass dann andere Videos aufgetaucht sind. Von anderen Typen, also Jean-Philan-Trop, heißt dieser erste, es scheint in Franzose zu sein. Dann gab es einen Engländer, der dann in Braueninharren, aber auch mit so einem Topfarschnitt war und auch so Schattenboxen Videos gemacht hat. Dann immer so ein Text dazu, gemacht hat, so "Ja, komm, komm doch nach England, Jean." Und dann regeln wir das hier und so. Und wieder andere von so einem ganz hageren Typ auch wieder mit dieser Topfrisur, dann mit einem roten Anzug, der irgendwie auf einem Spielplatz so Klimzüge macht, an der Schaukel und lauter Sachen. Und ich habe das gesehen über den letzten Tage. Klingt völlig absurd. Es ist absurd. Und ich dachte mir so, ja, ist das ja interessant. Also irgendwie, ich wusste nicht, ist das irgendeine Subkultur. Da gibt es jetzt plötzlich so viele Leute mit dieser Frisur, wo kommen die alle her und irgendwie ganz spannend, dass die da jetzt irgendwie überall aufgetaucht sind. Hab mir nicht viel dazu gedacht, bis mir dann ehrlich gesagt, muss ich zugeben, nicht selber klar geworden ist, sondern durch Hinweise von anderen Leuten, von anderen Videos klar geworden ist, dass das natürlich KI generierte Videos sind. Dass das Figuren sind, die durch KI-Hicks-Field heißt so ein Modell, also durch so Video-Modelle quasi so KI-Filter, also dass Leute von sich selber Filme machen, wie sie zum Beispiel in irgendeinem Restaurant sitzen und Schatten boxen und ein Bild von dieser absurden Figur nehmen. Und dann sieht man diese absurde Figur, die wird dann quasi so drübergelegt über die Bewegungen. Und das sieht einfach täuschen echt aus. Und das interessante daran ist jetzt, dass ich ja aber nur wieder Behauptungen habe von anderen Leuten, die sagen, hey, das ist KI generiert. Und mittlerweile wirklich eigentlich nicht mehr weiß, ob das stimmt. Oder ob nicht doch dieser Jean-Filter-Trop, ob es den nicht doch in echt gibt und vielleicht nur die Reaktionen darauf, wie generiert sind und dieser Typ selber tatsächlich irgendwo existiert. Also es ist fast nicht mehr möglich, sowas jetzt in kurzer und irgendwie nicht ausatender Recherche mal eben feststellen, ob das was du siehst, tatsächlich in der Realität existiert oder nicht. Und das wird glaube ich echt noch eine Weile dauern, bis wir uns daran gewöhnt haben. Ja, ich glaube, was du Und jetzt braucht es die Nachricht von Pat. Patrick hat uns nämlich geschrieben, was er mit KI gemacht hat. Patrick hat keine Sinnkrise erhalten letzte Woche. Zumindest wenn dann schreibt er nichts darüber. Was er macht, ist er hat seit vielen Jahren eine Alexa zu Hause und die ganze Familie nutzt da eine Einkaufslistenfunktion. Jetzt ist aber so, wie er seine Alexa konfiguriert hat, gab es dann Abdeh und jetzt können dann nicht mehr alle drauf zugreifen auf die gleiche Art und Weise, sondern auch nur noch eher und mit so einer komischen App. Und man muss das Problem gar nicht so genau verstehen. Ich glaube, das zentrale Problem ist, die ganze Familie möchte halt diese Einkaufsliste benutzen können und früher ging das und jetzt geht es nicht mehr. Jeder kennt das ja, also wie eine App-Nepf-Funktion auf einmal nicht mehr. Und wie er das jetzt gelöst hat, ist er hat eine Art Server-App entwickelt, wo er eben eine künstliche App dieses Problem hat übernehmen lassen, weil die richtige App das nicht mehr macht. Und jetzt funktioniert es wieder. Jetzt kann wieder die ganze Familie die Einkaufsliste benutzen. Also so ein kleines Problem wegen nerviger Technologie, was er erfolgreich gelöst hat mit seiner eigenen Willenskraft. Will ich fast schon sagen. Also da gibt es nach wie vor sehr viele schöne Sachen. Insbesondere, wenn man, das ist dann wahrscheinlich auch wieder der Fall, ein bisschen Geld zu Verfügung hat. Also es würde mich nicht wundern, wenn die Gratis-Variante dieser App nicht liefert, oder vielleicht sogar eine, die gar nicht so unbedingt sicher ist. Also, ja, wild sind da komischen Zeit. KI kann tolle Sachen machen, aber eben nur, wenn man genau weiß wie und wenn man genau weiß, an welche Stelle man ansetzen möchte. Vielen Dank fürs Teil auf jeden Fall Patrick und schön, dass es wieder klappt mit der Einkaufsliste. Es ist ja eine herrliche Überleitung, weil natürlich zu wissen, wie und zu wissen, wo und zu wissen, was man alles machen kann in der KI-Revolution. Dafür kann man eigentlich nichts besseres tun, als den KI-Podcast weiterhin zu abonnieren und zu hören und zu teilen, mit Leuten im Umfeld, damit die auch das wissen können. Und da freuen wir es natürlich, wenn ihr das macht. Und uns treu bleibt. Und wenn ihr auf eure Einkaufsliste noch Tee draufschreiben möchtet, dann seid ihr quasi nur noch ganz knapp entfernt. Und wenn ihr eure Einkaufsliste auch noch Tee draufstehen habt, dann könnt ihr gleich noch Science Tee-Time mit dazu funktionieren. Das fritz, was meinst du? Das ist ein Bootcast-Tipp. Oh je, mini. Ich mache das, okay, das war jetzt zu weit, warte, ich mach's noch mal. Und wenn ihr schon auf eure Einkaufsliste Tee draufgeschrieben habt, dann könnt ihr das ganz auch noch verlängern zu Science Tee-Time wissen auf eine Tasse Tee. Das ist nämlich unser Bootcast-Tipp der Woche. Ich sehe fritz, rauf, sich die Haare, aber da muss er jetzt durch die Folge ist. Ehrum, da geht es nämlich jede Woche um lauter spannende Themen rund um Wissenschaft und in einen aktuellen Folge, auch rund um Roboter und künstliche Intelligenz. Da gibt's ein Interview mit Prof. Daniela Rus, eine der weltweit führenden Köpfe der Robotik und künstlichen Intelligenz. Science Tee-Time gibt es genauso wie uns in AID Sounds und überall sonst wo es Podcasts gibt. Und hier noch ein Bootcast-Tipp. Willkommen bei Science Tee-Time. Das ist der Bootcast in dem ich, Karo Matsuko. Und ich, Frank Seibert, abwechselnd junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treffen. Ganz entspannt bei einer Tasse Tee. Wir sprechen über ihre spannende Forschung. Zum Beispiel, wie das Gehirn unser S-Verhalten steuert. Bis hin zur Frage, wie viel Sternenstaub ihnen steckt. Und bei jedem Thema tauchen wir tief ein. Zu jedem Schwerpunkt gibt's mehrere Folgen. Wir sprechen in unserer ersten Staffel über die ganz großen Themen, über gute Ernährung, das Weltall und natürlich über künstliche Intelligenz. Es geht aber auch um persönliches. Wir geben euch spannende Einblicke vom Berufsalltag als junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Wie war ihr Weg in die Forschung? Was begeistert sie daran? Und, was sind die größten Herausforderungen? Science Tee-Time, spannende und inspirierende Gespräche über das rumreiche Leben oder das knallharte Überleben in der Forschung. Ehrlich, nabar und oft auch überraschend. Also schnappt euch eure Lieblingstasse und macht es euch gemütlich. Science Tee-Time, Wissenschaft auf eine Tasse Tee. Ab jetzt in ARD Sounds.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Markt für KI entwickelt sich zunehmend zu einer zwei-Klassen-Gesellschaft, wo nur wenige mit bezahlbaren, leistungsfähigen KI-Modellen arbeiten können.
  2. Kostenlose KI-Modelle bieten heute bereits eine erstaunliche Leistung, aber die Qualität und Reliabilität sinken bei fehlendem Geld, was zu einem versteckten Nutzenverlust führt.
  3. Unternehmen verdienen hauptsächlich durch Abos und Token-Verbrauch, wobei die Kosten für die Nutzer oft nicht transparent sind und schlechteren Ergebnissen bei geringem Budget entsprechen.
  4. Es entstehen zunehmend neue KI-Modelle wie Opus 5.5, die in kostenintensiven bezahlten Versionen verfügbar sind, während viele Nutzer auf die kostenfreie Version angewiesen sind.
  5. Es wird eine zunehmende Tendenz zu sicheren, lokalen KI-Lösungen bemerkt, die Nutzern die Kontrolle über ihre Daten und die Unabhängigkeit von Cloud-Abos bieten.
  6. KI-Agente können in Zukunft komplexere Aufgaben übernehmen, was zu Konkurrenz zwischen Nutzern führen könnte und somit zu einem Ungleichgewicht in der Zugänglichkeit von Intelligenz führt.
  7. Der technische Fortschritt in KI erlaubt es, komplexe Probleme wie mathematische Gleichungen oder medizinische Behandlungen zu lösen, aber nur bei ausreichendem finanziellen Aufwand.
  8. Während KI neue Lösungen schafft, bleibt das zentrale Problem der fairen Verteilung und des Zugangs für alle Menschen, insbesondere in Ländern ohne eigene KI-Entwicklung.

Summary:

5 arbeiten können, während die meisten auf kostenfreie Versionen angewiesen sind. Diese kostenfreien Modelle bieten zwar heute noch einen erstaunlichen Nutzen, aber die Qualität und Zuverlässigkeit sinken bei fehlendem Budget – oft fühlen sich Nutzer wie bei einem Handyvertrag, wo sie trotzdem Antworten erhalten, aber nur mit reduzierter Leistung. Die großen KI-Unternehmen wie OpenAI oder Google erzielen Einnahmen hauptsächlich durch Abos und pro verbrauchte Token.

Dabei geht es nicht nur um Geld, sondern um ein zunehmendes Ungleichgewicht: Während die Nutzer mit geringem Budget immer weniger Nutzen erhalten, können reiche oder große Unternehmen auf teure, hochleistungsfähige Modelle zurückgreifen, um bessere Ergebnisse zu erzielen. Dies führt zu einer Situation, in der Intelligenz zunehmend mit Geld korreliert wird – etwa bei KI-Agenten, die in Konkurrenz miteinander um Ressourcen wie Fitnesskurse oder medizinische Behandlungen kämpfen. Auch komplexe technische Probleme wie die Navier-Stokes-Gleichung wurden durch die Nutzung von KI-Agenten gelöst, aber dies kostete Milliarden von Token.

Die Zukunft könnte also ein System sein, in dem nur die reichsten Personen Zugang zu hochwertigen KI-Lösungen haben. Dennoch bleibt der große Vorteil: Selbst mit wenig Geld kann der durchschnittliche Nutzer heute bereits sehr viel erreichen. Der entscheidende Fokus liegt daher nicht nur auf der technischen Leistung, sondern auf der Gerechtigkeit im Zugang: Es gibt Lösungen wie lokale KI-Modelle oder Plattformen wie OpenRouter, die Flexibilität und Sparsamkeit ermöglichen.

Trotzdem bleibt die Frage, wie man eine gerechtere Verteilung von KI-Technologien sichert, besonders in Ländern wie Europa, die selbst nicht an KI-Entwicklung beteiligt sind. KI wird also nicht nur ein Werkzeug für die Wissenschaft und das Leben, sondern ein zentrales Element der sozialen und wirtschaftlichen Struktur – und mit ihr auch eine neue Form von Ungleichheit.

FAQs

Weil viele fortschrittliche KI-Modelle nur für bezahlte Accounts verfügbar sind. Nur mit Geld kann man Zugriff auf leistungsstarke Modelle wie Opus 5.5 oder GPT-6 Astra erhalten.

Es bedeutet, dass reiche oder wohlhabende Nutzer die besten KI-Modelle nutzen können, während andere nur auf kostenlose, eingeschränkte Versionen zugreifen, was eine Ungleichheit in der Zugänglichkeit von KI schafft.

KI-Unternehmen verdienen hauptsächlich durch Abos und pro verbrauchten Token, wobei die Kosten für den Nutzer je nach Abonnement variieren und die Qualität der KI bei kostenlosen Versionen oft begrenzt ist.

Weil sie in der Regel nur auf weniger leistungsstarke Modelle zugreifen, die fehleranfällig und unzuverlässig sind, während die hochwertigen Versionen nur für Bezahlkunden verfügbar sind.

Man kann auf kostenlose Modelle wie Google Gemini oder ChatGPT in der Gratis-Version zurückgreifen, oder lokal lauffähige KI-Modelle wie Quil38 nutzen, ohne Cloud-Abonnement zu bezahlen.

Ja, Plattformen wie OpenRouter bieten eine neutrale Umgebung, bei der Nutzer 10 Euro im Monat für Zugriff auf verschiedene KI-Modelle zahlen und flexibel zwischen ihnen wechseln können.

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