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KI bei OTTO

42m 16s

KI bei OTTO

In diesem Podcast-Gespräch erläutert Dr. Michael Müller-Wünsch, Technologievorstand bei Otto, wie künstliche Intelligenz und agentische Systeme den Handel und die Arbeitsweise im Unternehmen verändern. Er reflektiert über seine frühen Erfahrungen mit KI in den 1980er-Jahren und stellt fest, dass die technische Infrastruktur heute ausgereift ist, während die Erklärbarkeit von KI-Entscheidungen weiterhin eine zentrale gesellschaftliche und ethische Herausforderung darstellt. Bei Otto wurde frühzeitig eine sichere LLM-Umgebung geschaffen, um Mitarbeitenden einen geschützten Raum für Experimente zu bieten, ergänzt durch Schulungen, Workshops und sogenannte „GenAI-Enabler“, die den verantwortungsvollen Umgang mit der Technologie fördern. Müller-Wünsch betont, dass Abwarten die schlechteste Strategie sei, und empfiehlt Unternehmen, frühzeitig Partnerschaften und Communities zu nutzen, um Wissen aufzubauen. Persönlich nutzt er einen „CIO-Agenten“, der Dokumente analysiert, relevante Nachrichten bündelt und Meetings aufbereitet, was die Qualität von Entscheidungen und Diskussionen steigert. Im Bereich „Agentic Commerce“ sieht Otto eine Abkehr vom klassischen Such- und Klick-Paradigma hin zu dialogbasierten Einkaufserlebnissen, bei denen KI-gestützte Assistenten Kunden individuell beraten können – insbesondere bei erklärungsbedürftigen Produkten wie Möbeln oder Elektrogeräten. Diese Entwicklung könnte den Handel grundlegend verändern und eine neue Qualität der Beratung bieten, die bisher nur im stationären Fachhandel möglich war.

Transcription

5513 Words, 36111 Characters

German
* Musik * Ich muss anerkennen ein. Ich habe die Geschwindigkeit nicht vorhersehen können, mit der wir uns bewegen. Ich kann sie nach vorne hin nicht vorhersehen. Also ist eine Möglichkeit, dass es die schlechtste sich verstecken. Es geht vorbei. Oder zu sagen, lass uns rausgehen und die Chance ergreifen. Herzlich willkommen im Inside-IT-Podcast. Wir freuen uns sehr, dass sie dabei sind. Viel Freude mit der neuen Episode. * Musik * Mein heutiger Gast ist Doktor Michael Müller-Wünsch, Bereichsvorstand-Technologie bei Otto in Hamburg. Sie ist ein Jahr des Jahres 2022. In der Branche kennen ihn viele Schlicht als Mübel. Zumindest hat Frau Serrett enorm wohl wollen, von ihnen so gesprochen und selbst in ihrem Portrait auf Otto. Die E-Werden sie so genannt. Ich freue mich sehr, dass ich auch Müvys sagen darf. Herzlich willkommen im Podcast. Hallo, grüße dich. Es wird bestimmt eine spannende Zeit. Du hast ja ein spannendes Thema mitgebracht, über so einen Haltendürfen. Wir sprechen heute vor allem über Agentik AI und da über AI im Commerce umfällt. Für mich ein ganz interessanter Aspekt, weil viele die AI intensiv nutzen, noch gar nicht drüber nachdenken, wie sich der Handel wandeln wird dadurch. Bevor wir da aber einsteigen, du hast in Anfang oder Mitte der 90er-Jahre an der TU Berlin künstliche Intelligenz studiert und dazu gevorst und promoviert, jetzt interessiert mich natürlich nach Jahrzehnten, bevor KI zum Titel thema wurde. Was ist von damals mit dem heutigen Zastand zu vergleichen? Und gibt es Punkte, die du für unmöglich gehalten hast, die für uns aber heute selbstverständlich sind? Ja, in der Tat meine erste Berührung mit KI war 1982-83 und meine Doktorarbeit hatte tatsächlich was mit KI in der Strategieentwicklung zu tun. Und wir haben auf Methoden zurückgegriffen, wie Case-Base-Resinning vor allen Regeln basierte Systeme, weil immer noch neuronale Netze und was uns damals extrem wichtig war, dass die KI sich erklären, also Erklärbarkeit der Lösung zu schaffen, was wir damals nicht hinbekommen haben und deswegen gab es ja auch unter anderem den KI Winter tatsächlich performante technisches Systeme bereitzustellen, die auch auf vernünftigen großen Datenbeständen, Modelle bauen und auch Conclusios ziehen. Das heißt also, was wir alles im Labor mehr, mehr der weniger hinbekommen haben, funktioniert heute im Großen, also die technische Infrastrukturen sind da, die Entwicklung ist fantastisch, was wir aber nicht hinbekommen haben, ist wirklich Erklärbarkeit der KI in all seinen Dimensionen bis hin zu ethischen Fragestellungen, wirklich gelöst zu bekommen, sodass es eben immer noch in unserer Gesellschaft viele Frage zeichen, um den Einsatz von KI gibt, die es jetzt einfach auszuräum gilt, die mehr wieder in die Diffusionen in allen gesellschaftlichen Bereichen aber im Halt auch Unternehmen haben. Das ist eine ganz wunderbare Überleitung zu KI bei Otto im Arbeitsalltag, welche Leitplanken oder Befähigungen und vielleicht sogar Nutzenmessungen gibt es, damit man sehen kann, dass die KI-Adoption in der Belegschaft nicht nur auf dem Papier oder bei dem Tokenverbrauch erfolgt, sondern eben auch direkt in der Arbeitsweise ankommt. Ja, lasst mich vielleicht ein bisschen ausholen, was Otto eigentlich mit KI und Agents und der Technologie insgesamt macht und schon gemacht hat. Wir sind ja aus unserem Geschäftsmodell heraus, schon ein Datengetriebenes Unternehmen. Wir haben nie unseren Kunden in der eigenen Ladentür gesehen, weil als wir noch Katalog hatten, haben wir Katalog geverschickt und hatten einen Postkarten zurückbekommen oder Anrufe. Heute ist das natürlich alles in den digitalen Orn gegangen. Insofern haben wir heute ein Fundament für gute KI-Systeme des Daten, Daten, die man nutzen kann, um Dinge zu trainieren, um Muster zu erkennen. Deswegen gibt es schon seit über 10 Jahren eine, ich nenne das mal, und das ist fast spannend, dass man das so sagt, die traditionelle KI, die seit einer Decade in der Planung, die in der Vorkaste, in der Bilderkennung, KI-Anwendungen geschaffen hat, die wir heute in unserem Geschäftsmodell benutzen. Das ist ja der eine Teil. Das heißt, wir haben schon Menschen, die heute lange, langjährige Erfahrungen, umgang mit KI in diesen traditionellen KI-Anwendungsgebieten haben. Wo wir auch auf der Lernkohle sind, ist das, was quasi mit dem Launch der 1. NLM von OpenAI, ChatGPT 22 gestartet hat, die baut man eigentlich KI-Systeme so auf das Menschen, davon profitieren oder auch die gesamte Organisation profitiert. Und uns war von der 1. Minute an wichtig, dass unsere Mitarbeiterinnen weiter viel lernen können. Insofern haben wir Zugang zu den Modellen in einem gesicherten Raum geschaffen. Gesichert, das war eben die Idee, eine eigene LLM-Umgebung zu schaffen mit Auto Group GPT, wo die Mitarbeiter wussten, sie können Prompten programmieren und wussten, dass das immer in einem abgesicherten Raum stattfindet, mit den Daten, die aus unserem Unternehmen entstehen, die hier Verbändung finden. Das heißt, es war in Lernweg, aber auch in Weg. Wie kann man vertrauensvollen, antwortungsvollen Umgang mit Technologie sich erschließen als Mitarbeiterin? Das heißt, wir haben ein Technus-Punament zur Verfügung gestellt. Und das zweite, wir haben in die Ausbildung eingesteckt. Wir haben Lernprogramme über unsere Lernplattform zur Verfügung gestellt. Aber wir haben auch viele Workshops und auch Multiplikaturenprogramme etabliert. Die ersten waren unsere Gennei am Bazzardoren, die einfach Kolleginnen und Kollegen erklärt haben, wie KI funktioniert, wie Gennei funktioniert, was dann unter den Begriffen von Agenten zu verstehen ist. Das war so die erste Phase, so vor knapp zwei Jahren, also schon ganz lange her. Und jetzt kommt quasi die nächste Phase, ist das Ennebelment. Wie baut man dann an seinem Arbeitsplatz verantwortungsvoll agentisches Systeme, die Arbeitsproduktivität vielleicht erhöhen können? Und das machen heute unsere Gennei ennebler, oder auch eine andere Gruppe, die wir sehr stark aus unseren jüngeren Mitarbeitern rekrutieren, unseren Ninjas, unser EIN Ninjas, die eben allen helfen, verantwortungsvoll und klug den Umgang zu erlernen und zu erproben. Und sofern haben wir aus der Unternehmensperspektive jetzt eine sehr lebendige Grassroad Community, die sich dieses Thema erschließen. Und wir glauben und sind davon überzeugt, gut ausgebildete Leute, gut trainierte Leute, werden jetzt in der nächsten Evolution stufe, wenn es dann tatsächlich um Produktivität, um Disruptive Arbeitsmodeller geht, dass sie dann klug mit der Technologie und verantwortungsvoll mit der Technologie umgehen können. Was empfehlen Sie jetzt, nehm Sie, oder nicht aus einem hochtechnologischen Umfeld und zu einem Datengetriebe, in einem Umfeld kommt, wie ihr es seid. Das Thema ist häufig, dass die sehr spät in der Adoption sind, sehr spät, einen Komplenichipiti in diese Richtung bereitstellen. Und damit Tür und Tor öffnen für DSGVO-Problematiken, etc. Ist da Schlüssel zum Erfolg, genau das, was du gesagt hast, wir brauchen möglichst schnell die Möglichkeit, sich im geschehrten Raum damit zu beschäftigen und die Ausbildung des Zutun. Also, wir haben ja das Problem, dass wir gar nicht genügend qualifizierte Menschen heute in unserer Gesellschaft haben. Und man kann ja über alle Strukturen hinweggehen. Also, es sind ja nicht nur Unternehmen, meistens die Kollegen, die fehlen, sondern auch in unseren Ausbildungstrukturen sei es in Schulen, dass Kinder und Jugendliche rangeführt werden und auch in den Universitäten. Und es geht dabei nicht um das Wissensgebiet als solche, sondern über die Arbeitsmethodiken, die sich da anschließen. Jetzt könnte man den Einrad geben, der nicht von mir käme, dann warten wir mal ab, bis sich so alles gesettelt hat. Abwarten ist in solchen Sachen immer die schlechteste Empfehlung. Was es mittlerweile gibt, ist in vielen Regionen in Deutschland, die Communities, wir haben beispielsweise in Hamburg den A-Rig, das ist auch der Community, die helfen gerade auch mittelständischen Unternehmen, die vielleicht nicht so den Zugang, das hast du gerade gesagt, leuern, haben alleine überhaupt mal Fachwissen nutzbar zu machen, man sich unterhakt, sich hilft. Es gibt natürlich auch Beratungshäuser, aber man muss es mit meiner Kollegen Hilfe das eine. Und es zweite ist, sich dann eben zu überlegen, wie kann man in gesicherten Umgebungen anfangen zu lernen? Und man muss ja nicht gleich immer mit dem Tafel über anfangen und seine Forschungsabteilung in die KI reinschmeißen, sondern kann. Dann kann er auch erst mal mit Gebieten anfangen, die vielleicht noch nicht ganz so kritisch sind, wo es vielleicht um Kontenerstellung geht, wo es um eben Dinge gibt, die nicht gleich mit den Unternehmensgeheimnissen und Gleichzusetzen, die in Unternehmen natürlich sie richtigerweise zu beschützen hat. Also, mein ganz klare Skredo ist es anfangen. Wenn man alleine ist, nach Partnern suchen, wir als Otto-Otogub, wir helfen in unserer Region und wir haben eine andere Unternehmen, das wär mal Zugang zu unseren Experten ermöglichen. Das für Community ist das für Workshops, das wir Mitabsmachen. Und da hat sich einiges entwickelt, mit den Universitäten Hekkartons, die wir organisieren, wo aber das nicht auf einen Unternehmen beschränkt ist, Otto oder die Otto-Otogub, sondern eben für Unternehmen, die auf Fläche aus der Region kommen, wo man das dann auch logistisch klug machen kann. Ich könnte sehr schön, weil ich glaube, solche informellen Strukturen, die man bauen kann, dazu ganz wichtig sind, um innerhalb von Leitblanken, die man eng zieht, bezüglich Datenschutz, etc. sich weiterentwickeln kann, aber dann auch die Möglichkeit hat, auszuprobieren und zu spielen. Ich selber komme gerade von einer Viertelstunde, von einem Austausch mit einem anderen Beratungsunternehmen, wo wir uns einfach ausgetauscht haben, wie entwickeln wir über KI und welche Testing Leitplanken, Security Test Leitplanken geben wir KI, absolut unterstützen. Jetzt interessiert mich natürlich, was ist dein persönlicher KI-Hailer-Jus-Case, der entweder bei dir selber auf deinen Agenten läuft, um deinen Arbeitsalltag zu strukturieren oder vielleicht auch fürs Unternehmen? Was sind die Lieblings-Jus-Cases von Mübeln? Also, mein Jus-Case ist tatsächlich alles, was um das Thema Dokument und Meeting sich dreht. Also als Vorstand ist man ja doch in seiner Arbeit sehr stark in gremien eingebunden oder in Programm und Steuerungstrukturen, Steuerkreise, wo es die Notwendigkeit gibt, entweder Dokumente selber zu erstellen oder Dokumente zu bewerten und zu analysieren. Und es gibt eben den CI/O-Agent, der mein Skillset hat, der über die Jahre jetzt quasi sich natürlich auch weiterentwickelt hat, der aus einer ganz bestimmten Perspektive Entscheidungsvorlagen durchschaut. Also ich schau halt, mein Agent schaut eben darauf, gibt es bei Investitions- oder Dokumentationsunterlagen Perspektiven, die mit Technologie was zu tun haben, muss mein Bereich, die der Technologiebereich sich auf irgendwas einstellen, die Risiken, die durch Cyber entstehen relevant bei dem Thema, was dazu zur Diskussion ist. Und da einmal eine Analyse zu bekommen, ab Technologierelevante Themen adressiert wurden oder adressiert werden, wie sie besprochen werden, was für Empfehlungen vielleicht sich dableiten, welche. Und das ist ein zweites Thema, was ich immer wieder auftrapaziere, es geht nicht nur darum, bei Technologie Dinge zu bauen, sondern man muss ja auch betreiben. Also gibt es, ich nenne das immer, ich denke, vom End gibt es Betriebskonzepte, die berücksichtigt werden beim bauen. Und da bekomme ich quasi meine erste Analyse. Und dann gibt es daraus abgeleitet Talking Points, die mir wichtig sind, die wir adressieren sollen. Und damit codifizierig quasi für die Organisationen, die Perspektiven, die mir wichtig sind. Und ähnlich kann das natürlich mit anderen Kollegen genauso machen. Also der CMO, der CEO, können auf die Art und Weise über so einen digitalen Chief of Staff diese Dinge aufbereiten. Und das führt zu einer anderen, oder wird führen zu einer anderen Meeting-Kwalität in der gesamte Organisation, weil wir die gesamte Qualität der Diskussion erhöhen. Das zweite Thema, was ein Agent bei mir macht, ist die von unseren Technologipartnern, die relevanten News für mich zu konsolidieren, zu sagen, was ist dann bei Partner AB und CSU los, was ich vielleicht in einem nächsten Quarterly oder in einem nächsten Management Meeting berücksichtigen soll. Und Jüngst, und das liegt ja so ein bisschen an unserer Infrastruktur. Wir sitzen hier für unsere Collaboration-Aufgaben auf einem Microsoft-Stack. Nur sehe ich sehr stark einen Agent, den Facilitator, der mir hilft, Meetings sauber aufzubereiten, aber eben auch sehr schnell Agent-Readable-Dokuments zu erstellen für den Follow-Up, sodass dann der Agent quasi auf meinen sogenannten "CIO Workspace" operieren kann und all die Dinge, die so über einen Tag, wenn ich so manchmal acht, zehn Meetings habe, dass ich abends rausgehe und sage, okay, was sind eigentlich die ganzen "Echievements"-Resultate des Tages gewesen? Wie muss ich mich auf die nächsten Sessions vorbereiten? Und das sind, sagen wir mal, die drei am häufigsten genutzen Dinge. Und so selber für mich habe ich mir so ein Travel Agent noch gebaut, mal der mir ein bisschen bei Eiseplanung hilft. Den gibt es einmal für die private Welt und den gibt es für die Business-Welt. Und der gibt mir dann immer so Tipps und Tricks, wenn ich irgendwo hin muss. Sehr schön. Den habe ich auch natürlich. Jetzt interessiert es mich natürlich, wenn es diesen Müh-Wiu-Agenten schon gibt, der Vorlagen und Dokumente bewertet, gibt es den auch für die Belegschaft, damit die vorab, bevor du ein Dokument bekommst, das Challenge können, ob das der Qualität des CIOs genügetut, das wäre natürlich total toll in der Vorbereitung von Gremien, zu sagen, ich exzapiere mir daraus bereits das Feedback, das Potenzial kommt und Tune damit die Vorlage, um alle Punkte zu betrinken, würde ja auch die Qualität der Diskussion steigern. Ja, also wir sind bei dem Thema "Egentic Working" gerade am Anfang der Reise. Das sind im Wesentlichen selbst Experimente, die ich mache. Aber die Idee ist tatsächlich, dass über die Zeit der Organisation, wenn wir dann auch mit den entsprechenden Gremien, die natürlich bei solchen Arbeitsumstellungen auch zu berücksichtigen sind, Vereinbarungen getroffen haben, dass wir sagen, okay, wie findet das eigentlich in unsere gesamte Arbeitsorganisationen? Ich mache keinen Hilder daraus, also jeder Christ kennt mich hinreichend gut. Kann gerne meine Dänke bemuster durchdenken und durchleuchten. Aber im Moment habe ich meine Ergenden noch nicht so Publik gestellt, dass ich zum Gläsern ein Mügen werde. Sehr gut. Jetzt haben wir in den kurzen Blick nach innen auf KI und KI Adoption gelenkt. Der zentlich gerne auf dieses Außenbild schauen. Wir haben mit "Egentic Ey" was vor uns, was glaube ich, die viele, die dem Handel fremd sind und den Prozessen im Handel noch gar nicht begreifen können. Welche Rolle spielt "Egentic Commerz"? Was macht es mit einem Kast immer in dem B2B-Context vermutlich maßgeblich oder potentiell dem B2C-Context? Magst du uns das mal erklären, wie Otto auf "Egentic Commerz" blickt als Unternehmen? Wir haben unsere Reise Anfang diesen Jahres wirklich operativ gestartet. Im letzten Jahr ist mir immer mehr die Möglichkeit klage worden, die KI und "Egentic" für die Journeys, die Schopper und Consumer Journeys machen kann. Ich habe mir an einer Stelle auch mal hinreisen lassen. Wir werden ein "New e-commerce paradigm" auf Interaction definieren. Was meine ich damit? Bis dato sind wir sozialisiert über den Webfrontend, über die Mobile App, das wir normalerweise über einen Suchflitz und unseren Bedarf artikulieren, hoffentlich die richtige Reihenfolge von Suchworten finden, um dann über eine mal mehr weniger inspirierende Suchantwortlist ein Angebot ausgespielt zu bekommen, nach den verschiedensten Kriterien. Und dieses "Paradigm" funktioniert ja seit 30 Jahren sehr, sehr gut, ist aber, wie ich auch gerade angedeutet habe, ich gar nicht so ein natürliches Interaction pattern, was wir aus dem Einkaufen erkennen. Was wir doch alle wollen ist, dass der gegenüber, oder die gegenüber uns den Floor ja und den Mövel so gut kennen, dass sie sagen, wir erkennen den Bedarf und daraus entsteht der Dialog. Und was wir jetzt gerade bei dem Thema AI und "Egentic" kommen wir aus "Experimentieren", ob wir quasi über den Intend, also sozusagen die Idee des Einkaufs abgeleitet, den Dialog gestalten können, indem dann Karisesthemen, onze Fly, also in dem jeweiligen Moment, das passende Angebot für den Dialogschritt ausspielen. Und was damit einhergeht, ist, dass wir Zugang zu Weltwissen von Produkten bekommen. Und gerade bei Erklärungsbedürftigen Produkten kann das eine große Rolle spielen. Die Beratungsqualität, die in der Vergangenheit sich meistens auf ein Foto. vielleicht ein Video und einen statischen Text reduziert hat, auf eine andere Qualität zu bekommen, weil ich auf dem Sprach nie wo das Anfragenen in der Sprache des Anfragenen ihm eine Antwort auf sein Bedarf geben kann. Und zwar "On the Fly in real time". Das ist eine hochgarlich technische Herausforderung gewesen, die wir jetzt auch gemeistert haben mit einem unserer großen Technologiepartnern, das für genauso ein Sales Assistant gelornt haben, der in der Lage ist, neben dem traditionellen und sehr bewerten Interaktionspattern such ein Gabe suchliste, dass wir dort einen zusätzlichen Eingabeformat haben, wo ich übersprache und zwar wirklich gesprochen, ein Einkaufs- oder Verkaufs-Diolog, der sich insbesondere bei Erklärungsbedürftien und Produkten als sehr spannenderweise starten können. Und dass das die Welt, in die wir glauben, in die wir hineinkommen werden, vielleicht werden wir gar nicht mehr zwei Einstickspunkte haben, sondern wahrscheinlich wird das Mörtn in einer Einstickswelt und daraus leitet sich die sehr hochgradig effizienter sehr in der Transaktion gedacht, der Einkaufsituation ab und dann gibt es den vielleicht etwas länger und das Beobatt und wir auch in den Zahlen bei uns, dass es da mehr Interaktionsschritte gibt, Beratungsintensivere Einkaufs- oder Beratungsmögliche Einkaufsituation zu schaffen, wenn ich vielleicht ein Sofa kaufen will oder ein Kühlschrank kaufen will oder eine Kaffeemaschine haben will oder eine Matratze auswählen will, dass eben dann über die KI in einem sehr klug geführten Dialog wirklich das bestmögliche Produkt, indem nämlich im Moment angeboten wird, wenn der Anwender oder der Käufer dort entsprechend unterwegs ist. Das ist auf jeden Fall, dass was wir heute schon an Pattern sehen, im B2C umfällt, man muss fairerweise sagen, dass die Adoptchen noch nicht so große, also wir haben jetzt auch 30 Jahre das andere Pattern gelernt, so kliniert und kliniert. Und wir sind ja Gewohnheitswesen wie Menschen, ich glaube aber je mehr Menschen das sehen und auch zu erinnern kennen, dass sie dann eben sagen, wow, das ist ja eine Erklärungs- und Beratungsqualität, die eigentlich bisher immer nur aus dem Stadtzimmer im Fach an die Kenne auf einmal wirklich in der digitalen Welt verfügbar gemacht und zwar 24 mal 7 und nicht wenn die Ladenöffnungseiten des Stadtzimmern handelt sind. Jetzt habe ich ja was ganz neues gelernt, weil ich habe diesen Blick auf Agente-Commerce immer nur auf B2B gelenkt gehabt, da können wir gleich noch darüber sprechen. Im B2C hatte ich diesen Ansatzpunkt gar nicht, dass quasi Hilfe in Erklärungsbedürftigen, Produkten etc. dafür bekommen können. Danke erst mal dafür. Jetzt haben wir über Jahre und Jahrzehnte dieses OneClick-by-Experience optimiert. Wir gehen damit ja ganz klar weg davon für den Kunden auch für einfache Produkte, weil die Sprache des natürliche Wirt darin oder es ist maßgeblich eben für komplexe Produkte oder Produkte, wo ich eine irrsinnige Auswahl habe, die alle vielleicht eine gewisse Ähnlichkeit haben. Also ich glaube, da gibt es jetzt noch nicht die endgültige Antwort, aber was ist die Hypotese, die man in malen Raum stellen kann? Man kann sich natürlich auch vorstellen, dass für einfache Produkte wir gar nicht mehr selber in den Dialog treten, sondern dass wir den Agenten den Einkauftheten lassen. Also dass der Agent, ich vielleicht noch fragt, brauchst du nicht wieder Rundefutter, das ich nehme, das Rundefutter, was ich schon immer genommen habe, und bestell das an der bei der präferierten Einkaufstelle. Und irgendwann mal sagen wir, auch mit so groß, mich gar nicht mehr fragen, bestell einfach mal alle 14 Tage und gegebenenfalls gebe ich dir irgendwann mal eine Informationen, wenn das jetzt nicht der richtige Bestand ist, den nicht zu Hause brauchen. Also die Vermutung könnte sein, dass da, wo wir wirklich sehr, wenn sie auch manchmal low-interest-Produkt, also die nicht jetzt so eine große Einkaufsinteresse mitbreitet, also das Einkaufen von Waschpulver hat jetzt also auch nur eine begrenzte Attraktivität, wahrscheinlich im Einkaufsalätnis, dass man das eben den Agenten machen lässt. Oder eben halt noch diese klassische Frage, wenn ich eine Produktsuchermache, ich brauche diesen nähmlichen Kleber, um zwei Teile zusammenzukleben, den ich weiß genau, dann hilft mir die Maschine. Und der andere Teil ist tatsächlich der, dass wir auf einmal, in dem Konsumenten ein Produkt anbieten können, oder eine Beratungssituation anbieten können, die über mehr stufigen länger andauen in Dialogheit gehen, mit einer Beratungsqualität, die er bis dato eigentlich nur beim Spezialfachern gesehen hat. Wenn er denn jemandem im Gang gefunden hat, der ansprechbar ist. Ja, das glaube ich ist ein ganz gutes Beispiel, weil ich glaube viele von uns nutzen heute Large-Linke-Witch-Models in der Produktauswahl, bevor das Kaufserlebnis dann kommt, aber diese Integration halt ich für extrem sinnvoll, auch wenn ich nie darüber nachgedacht hatte vor unserem Gespräch. Jetzt erwarten wir, habe ich mehrere Studien gelesen im B2B-Sourcing, das immense Teile der Komoditi-Einkäufe, Ersatzteile, Verbrauchsmaterialien, etc., künftig durch Agenten laufen. Und dann vielleicht in Fabriken auch gleichzeitig die Servicetechniker orchestrieren dazu und so weiter. Wie positioniert sich Otto in diesem B2B-Markt und geben da die Änderungen im Handel eine Chance für das Unternehmen? Naja, im B2B-Markt, wir haben ja heute B2B Kunden, die vor allen Dingen unsere Digitaldienstleistung in Anspruch nehmen, weil wir sind ja ein digitales Ökosystem, wo wir unsere Lieferanten, unsere Produktlieferanten haben, aber eben halt auch Markplatzsteine, die ihre Produkte mit unserer digitalen Reichweite selber vermagten wollen. Da ist eigentlich das Product of Free in B2B-Bereich im Wesentlichen ein Datengetriebenes, weil wir stellen dann über Daten Marketingleistungsverfügung und ähnliche Dinge. Was ich mir aber sehr gut vorstellen kann, ist, dass tatsächlich Agenten anfangen in den Nichthandels waren, also da wo es nicht um die Schuhe, den Kühlschrank und so was geht, sondern um den Bleistift, um einen schönes Beispiel zu nehmen oder den Computer für Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dass dort Agenten tatsächlich solche Beschaffungsvorgänge austeuern. Das ist bei uns noch nicht der prominente Case, aber sammermann rein technologisch und prozessual ist das total logisch, dass man so eine Richtung denkt und dass damit diese Bestellvorgänge über Technologie allgemein abgebildet werden. Auch man dafür tatsächlich ein Agenten wahrscheinlich helfen auch andere traditionelle IT Lösungen, also ich selber habe vor 40 Jahren, ne, vor 30 Jahren, auch solche Wendermenage Inventory Systems gebaut, wo wir einfach aufgrund von bestimmten Abverkaufsignalen oder Nutzungs-Signalen die Nachbestellung für bestimmte Produkte ausgelöst hat haben. Da brauche ich gar nicht mit so einem tokenbasierten, teurem KI-Modell draufgehen, das kann ich auch nochmal mit recht traditioneller Technologie auch sehr sehr gut lösen. Auch wie ein Tiele vergessen klassische Workflows durch KI-I-Gerns gerne mal. Gehen wir ganz kurz nach innen, was darf ein Agent bei Otto bewusst schon oder vielleicht nie autonome entscheiden und wo halt, wo wollt ihr bewusst Menschen im Lupe halten, wenn es um das Verkaufs- oder Kaufserlebnis geht? Ich halte es generell für wichtig, dass Unternehmen keine Bewertung und Entscheidungen über Menschen durch den Agenten machen lassen. Also was man immer machen kann, ist man kann sich Daten vorbereiten lassen, aber die ultimative Entscheidung von Einstellung bis Ausstieg, die darf kein Agent machen. Also da entspricht nicht unserem Wertekanon. Wir sprechen ja auch oft von Augmented Working, also da, wo Mensch und Technologie, also Augmented Technologisch zusammen spielen, wo wird dann wiederum in die andere Qualität, das Arbeitsergebnis des Hineinkommen, aber es ist für mich eine absolute Logozone, wenn es um Menschen geht, da Technologie Entscheidungen treffen zu lassen, über diese Menschenheit hinaus. Ich finde ja tatsächlich diese Eurigulierung im EUI-Ekt und Systeme zu klassifizieren, sehr, sehr wertvoll, auch wenn wir häufig über die Regulatorik jaman als Bürgerinnen und Bürger waren der Stelle glaube ich tut, sonst tatsächlich gut noch mal drüber nachzudenken. Bei all den Fähigkeiten der KI, was wir tatsächlich damit tun wollen. Absolut. Also ich glaube, klar, du hast natürlich genau auch einen wundem Punkt getroffen, als unter nehmen, stören wir schon oft über Regulatorik. Wir haben sehr früh unsere KI-Anwendung inventarisiert, dass wir gesagt haben, welche gibt es überhaupt? Das ist allgemein einsichtbar auf welcher Basis, also welcher Datenbasis arbeiten dieses Themen, was für Methon und Technologien kommt so zum Einsatz. Und damit schaffen wir einfach die Transparenz, die eben auch im EU-KII gefordert ist. Und das ist für mich ein absolutes Muss, wenn man Technologienunternehmen benutzen will, dass man wirklich auch den Verantwortungsvollen Umgang hoffentlich auf einem starken Wertesystem, was unser Gesellschaft entschricht zum Einsatz bringt. Jetzt habe ich in der Vorbereitung gelesen, dass du 2022 bei der Auszeichnung als Jörg, das Jahres gesagt hast, Tech ist im Erlösmodell angekommen. Ich fand es sehr interessant, weil inzwischen hat der Marktplatten einen recht respektablen Volumenanteil, was ich nachgelesen habe. Würdest du den Satz heute verschärfen im Sinne von Tech ist vom Teil des Erlösmodells zum primären Wachstumstreiber geworden? Ich will da gar nicht irgendwie koketieren mit irgendwelchen Disziplinen, was aber klar ist und das wird ganz unstritti auch im Vorstand oder in einer gesamten Organisation diskutiert. Unser gesamtes Geschäft, wo der würde und ohne funktionieren und Leistungsfähige und innovativen Technologie gar nicht sich weiterentwickeln können. Und insofern ist daraus natürlich mindestens implicit abbleibt, dass hier zum Wachstumstreiber und vielleicht auch ermöglicher werden. Ich stelle aber auch immer wieder in den Raum bei aller Technologie, Fähigkeit, die sich Otto in der letzten Decade erarbeitet hat, mit Daten, mit Algorithmen zu arbeiten. Otto ist auch geprägt durch unser Warn- und Servicegeschäft. Also das ist etwas, das ist unsere DNA. Nicht umsonst haben wir 19 Millionen Artikel im Angebot. Wir haben einen herausragenden, gerade logistik angebot, gerade in der Großstück logistik, wo wir die Waschmaschine an den Verwendungsort bringen, sie anschließen, die alte Mitnehmen. Also all diese Dinge, das dreht sich um die Ware. Und wenn die Ware nicht existent wäre, nicht attraktiv wäre, dann könnte Technologie da jetzt auch kein Wunder produzieren. Und insofern gehört für mich zu Otto, wie neben der starken Technologie eben auch ein starkes Warn- und Serviceangebot dazu, um weiterhin erfolgreich und wachsend im Unternehmen zu sein, was wir aktuell sind. Also mit dem Marktplatz ist für mich Tech ein bisschen zum Produkt von Otto selbst geworden. Hast du dann Ausblick dazu, ob sowas ähnliches mit einer Agenteninfrastruktur auch passieren kann? Ja, also ob es jetzt Agenteninfrastruktur im Detail ist, liegt mich da bitte nicht fest, aber was ich glaube, ist, dass wir uns weitere Alössmodelle erschließen werden können im agentischen Kontext, wenn es zum Beispiel über die ganze Connectivity und die Agent Readability geht auf füchselig über die ich jetzt gerade benutze habe. Aber wir kommen ja weg aus traditionellen technischen Interaktionsmodellen, wo wir über die Eistandards Unternehmen zusammengebracht haben. Und es wird jetzt spannend werden. Und ja, da gibt es auch durchaus Gedanken an meinem Kopf und auch andere Leute, wie bringen wir eigentlich diese Konaktivitiv in so einer agentischen Welt zum Leben. Und das kann dann auch Teil eines neuen Alössmodells werden. Und wir sollten sehr aufmerksam sein, was Technologie uns anbietet. Weil damit haben wir halt auch die Chance, Resilienter zu werden, dass es nicht nur, ich habe zwar eben gerade einen großen pitch für Wabe und Services gemacht, um den erfolgreichen Verkauf der Waschmaschine oder das roten T-Shirts geht, sondern auch, um wirklich herausragende Technologieprodukte vielleicht auch mit besonderen Algorithmen, die von unseren Ingenieuren entwickelt werden gehen kann. Und da würde ich heute nicht nein zu sagen, sagen, halt das kann ja nie passieren, sondern lass uns mal die Zeit sehen, wie sich Dinge entwickeln. Ich habe schon einmal mit meiner Prognose falsch gelegen, als ich im Jahr 2020 behauptet habe, dass im Jahr 2030 50 Prozent unserer IT-Landschaft durch KI und Agenten geprägt wird. Es passiert eigentlich schon heute, wir sind viel früher dran. Aber immerhin hast du es Profuzzeitenser werden. Ja, in Jahr 2020 war das eine mutige Aussage und glaube ich noch gar nicht so vorstellbar. Und die ehrlicherweise jetzt auch, wenn ich auf meinen eigenen Lebensweg und Wissensweg als junger Forscher zurückblicke, hätte ich mir auch kaum vorstellen können, dass 40 Jahre später es jetzt alle Orten stattfindet, was wir früher in Forschungslaboren gedacht haben. Ja, wenn man sich das anschaut, ich habe hier lokale, lokale 120 B-Modelle, weil ich relativ viel RAM auf meiner Maschine ab netterweise, deshalb, was ich nie denken können, selbst vor drei, vier Jahren noch nicht genau. Jetzt ändert sich oder du transportierst eine sehr o-rolle, so unglaublich nah am Geschäft, was ich sehr, sehr beeindruckend finde. Ist es ein Handels-Fenomen? Ist es ein Phenomen, dass ihr so intensiv Daten über euer Geschäft habt oder ist das was, was du jedem CEO im Auditorium mitgeben magst, nicht nur die Dienstleisterrolle zu füllen, sondern durchaus das Geschäft aktiv mitzudenken. Und, sag mal, mal, ein Schlüsselfaktor ist sicherlich unsere Eigentümer und Gesellschaft der Struktur und da möchte ich gerne mal unseren Ehrenvorsitzern, das Aussichtsrat Herrn Prof. Otto herausschälen, aber auch seinen Sohn mittlerweile, der das ja jetzt übernommen hat, beide stehen dafür, dass Technologie-Kompetenzen auf der obersten Geschäftsführungs- ebene vertreten sein soll. Und mit meinem Eintritt wurde auch dieses Ressour so definiert vor jetzt fast elf Jahren, dass ich mit meinen Kollegen, die für den Einkauf oder für Marketing verantwortlich bin, gesamtheitlich für den Erfolg des Unternehmens verantwortlich zeige. Und dieses Setup der Technologie, den Raum zu geben, den Platz zu geben auf der obersten Leitungs-Ebene stellt einfach auch schon da, dass wir nicht nur eine Kostenzeile in einer Geonfaus sind, sondern dass wir eben an der inhaltlichen Diskussion des Unternehmens maßgeblich als Technologen beteiligt sind. Und in einer heutigen Welt bei Unternehmen einer einschlingigen Größe, und ich meine jetzt nicht nur Großkonzerne, auch kleiner und mittler Betriebe, kann man ja ohne Technologie-Kompetenz auf der Geschäftsführungs- ebene kaum sich eine Zukunft vorstellen. Irgendwo wird das Eingang finden. Vielleicht erschliess ich mir im Umsatz zusätzliche Märkte und Erlöse, das was wir bei Auto gemacht haben, oder ich erschliess mir Kosten und Skalierarbeit, wenn es um Fachkräfte oder Fachwissen geht. Und ich würde jedem anraten, jedem Eigentümer und jedem Unternehmenslenker sehe ich, ein Technologen an die Seite zu nehmen, mit dem er das Geschäftsmodell und die Zukunft eines Unternehmens sicherstellen kann. Das bedeutet aber eben halt auch, dass wir ausgebildet, dass wir Technologen brauchen, die Lust und die Fähigkeit haben, sich in diesem Diskurs so begeben. Das muss man natürlich auch wollen. Ich sehe das aber bei vielen meiner sehr ok Kollegen, dass sie das auf jeden Fall machen. Vielleicht zum Abschluss in der Konzuma-Wahrnehmung wird handelt und auch die Zugehörige logistik immer immer schneller. Welche Führungsprinzipien oder Zusammenarbeit sind nötig, damit auch die Transformation und die Mitarbeiter schafft dieses Tempo und diese Qualität der Skalierung mitgehen können? Das spricht natürlich ein wirklich richtigen Punkt an. Bei aller Technologie, wir bauen Technologie von Menschen für Menschen und all die Innovationsgeschwindigkeit, Diskussionen müssen die Fähigkeit von Menschen auch immer wieder berücksichtigen, Veränderungen auch annehmen zu können, lernen zu können. Und mein Credo, was ich auch durch mein eigenes Vorleben immer wieder deutlich gemacht habe, ist das Ausbildung sehr wichtig ist und damit den Leuten auch die Chance zu geben, vielleicht engste uns Sorgen besser einordern zu können. Und insofern ist in dem Handel sicherlich die Ware, die Technologie, aber eben halt auch die Logistik wiederrichtigerweise sagst, für großer Bedeutung. Es ist aber auch von großer Bedeutung, dass für den Menschen helfen sich inhaltlich weiterzuentwickeln. Das heißt Führungskräfte müssen Freiräume geben, zum Lernen, müssen Chancen geben, dass sich Menschen weiterentwickeln können und wir müssen Abstand nehmen von dem perfekten. Warum sage ich das, wenn man in so einer irgendeinem Geschwindigkeit unterwegs ist, passiert Fehler. Und da muss man eben auch lauben aus diesen Fehler lernen zu können, sich weiterentwickeln zu können. Und können wir müssen glaube ich und ich selber habe auch nicht vorhersehen können, was in den letzten zwölf Monaten für eine der große Entwicklung war. Jetzt kann man sagen, Mensch der Mann hat doch sogar mal Gevorstände im Gebiet, warum hat er das nicht gesehen und ich muss anerkennen ein. Ich habe die Geschwindigkeit nicht vorhersehen können mit der wir uns bewegen und ich kann sie auch nach vorne hin nicht vorhersehen. Also ist eine Möglichkeit, dass es die schlechtste sich irgendwo zu verstecken und zu hoffen, es geht vorbei oder zu sagen, kommen, lass uns rausgehen und lass uns die Chance ergreifen. Und was ich so ein bisschen vermisse und das vielleicht so ein bisschen der Peljah auch zum Abschluss unseres Wunderbarngesprächs wir brauchen die Mentalität, die Chance zu sehen. Ich habe vor kurzem mal Hashtag Makerland ins Leben gerufen wir müssen Lust aufs Machen haben und damit entstehen auch Risiken und wenn wir das einfach für uns auch akzeptieren, dass wir mal hinfallen, wir werden dann wieder aufstehen, dann glaube ich, daran, dass wir in Deutschland mit unserem Wissen, mit den tollen Menschen und wir bei Autorinnen und mit unserer Firma wirklich noch eine ganz große Artige Zukunft haben werden. Miu, vielen Dank dafür. Ich bin fasziniert von deiner Technologien Nähe, deiner miterbeitenden Nähe in der KI-Adoktion wie ich sie jetzt erfahren durfte, deinem Engagement für Aus- und Weiterbildung, da habe ich auch viel darüber gelesen, wie es dir am Herzen liegt. Ich nehme für mich aus dem Gespräch mit, dass ich Agentik um das auch im Bituzymodell noch mal ganz neu denken muss, selber für mich und ein ganz großes Dankeschön nach Hamburg, danke, dass du uns all diese Einblicke in Autor ermöglicht hast. Sehr gerne Florian und bis bald mal wieder. Bis bald, danke schön, tschüss. Das war's auch schon wieder. Dankeschön fürs Zuhören. Denkt natürlich an ein Abo, eine Rezension und schaut in die Show Notes. Ihr findet Florian unter www.bwe.com oder auf LinkedIn. Bis zur nächsten Episode hierbei Inside IT.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Michael Müller-Wünsch, Technologievorstand bei Otto, diskutiert den Wandel durch KI und agentische Systeme im Handel.
  2. Er betont die historische Entwicklung der KI seit den 1980er-Jahren und die ungelöste Herausforderung der Erklärbarkeit.
  3. Otto setzt auf sichere KI-Umgebungen, Schulungsprogramme und eine aktive Community, um Mitarbeitende zu befähigen.
  4. Persönliche KI-Anwendungen wie ein „CIO-Agent“ helfen bei Dokumentenanalyse, Meeting-Vorbereitung und Nachrichten-Konsolidierung.
  5. Im Bereich „Agentic Commerce“ sieht Otto eine Zukunft mit dialogbasiertem Einkaufen, besonders für erklärungsbedürftige Produkte.

Summary:

In diesem Podcast-Gespräch erläutert Dr. Michael Müller-Wünsch, Technologievorstand bei Otto, wie künstliche Intelligenz und agentische Systeme den Handel und die Arbeitsweise im Unternehmen verändern. Er reflektiert über seine frühen Erfahrungen mit KI in den 1980er-Jahren und stellt fest, dass die technische Infrastruktur heute ausgereift ist, während die Erklärbarkeit von KI-Entscheidungen weiterhin eine zentrale gesellschaftliche und ethische Herausforderung darstellt.

Bei Otto wurde frühzeitig eine sichere LLM-Umgebung geschaffen, um Mitarbeitenden einen geschützten Raum für Experimente zu bieten, ergänzt durch Schulungen, Workshops und sogenannte „GenAI-Enabler“, die den verantwortungsvollen Umgang mit der Technologie fördern. Müller-Wünsch betont, dass Abwarten die schlechteste Strategie sei, und empfiehlt Unternehmen, frühzeitig Partnerschaften und Communities zu nutzen, um Wissen aufzubauen. Persönlich nutzt er einen „CIO-Agenten“, der Dokumente analysiert, relevante Nachrichten bündelt und Meetings aufbereitet, was die Qualität von Entscheidungen und Diskussionen steigert.

Im Bereich „Agentic Commerce“ sieht Otto eine Abkehr vom klassischen Such- und Klick-Paradigma hin zu dialogbasierten Einkaufserlebnissen, bei denen KI-gestützte Assistenten Kunden individuell beraten können – insbesondere bei erklärungsbedürftigen Produkten wie Möbeln oder Elektrogeräten. Diese Entwicklung könnte den Handel grundlegend verändern und eine neue Qualität der Beratung bieten, die bisher nur im stationären Fachhandel möglich war.

FAQs

Der KI-Winter wurde unter anderem durch fehlende Erklärbarkeit der KI-Lösungen verursacht. Damals gelang es nicht, performante technische Systeme mit großen Datenbeständen zu bauen und verständliche Schlussfolgerungen zu ziehen.

Otto schafft einen gesicherten Raum mit einer eigenen LLM-Umgebung, in der Mitarbeiter prompten und programmieren können. Zusätzlich gibt es Lernprogramme, Workshops und Multiplikatoren wie GenAI-Enabler und Ninjas, die den Umgang mit KI vermitteln.

Er empfiehlt, sofort anzufangen und nicht abzuwarten. Unternehmen sollten Partner suchen, etwa über Communities wie den AI-Hub in Hamburg, und in gesicherten Umgebungen lernen, bevor sie kritische Bereiche angehen.

Sein CIO-Agent analysiert Dokumente und Entscheidungsvorlagen aus Technologieperspektive, erstellt Talking Points und konsolidiert relevante News von Technologiepartnern. Zudem nutzt er einen Facilitator-Agenten für die Meeting-Aufbereitung und einen Travel-Agenten für Reiseplanung.

Statt der traditionellen Suche mit Suchbegriffen wird der Einkauf über einen Dialog gestaltet, der den Bedarf des Kunden erkennt. KI ermöglicht eine Beratungsqualität, die früher nur im Fachgeschäft verfügbar war, und zwar rund um die Uhr.

Im B2C-Bereich hilft agentischer Commerce besonders bei erklärungsbedürftigen Produkten wie Sofas oder Kühlschränken. KI führt einen klugen Dialog, um das bestmögliche Produkt im jeweiligen Moment anzubieten.

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