Keine Wertschätzung vom Partner / von Partnerin? Das könnt ihr nun tun!
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Fehlende Wertschätzung in einer Beziehung ist nicht selten, besonders in stressreichen Phasen oder bei langen, intensiven Projekten, aber dauerhafte Mangelgefühle sind ein Zeichen für tief verwurzelter Wertschätzungsmangel aus der Kindheit. Wertschätzung ist kein automatischer Zustand, sondern ein aktiver Prozess, der durch offene, reflektierende Kommunikation und gemeinsame Reflexion stabilisiert werden kann. Beide Partner sind häufig betroffen, was zeigt, dass es sich um ein gegenseitiges Mangelgefühl handelt. Die Lösung beginnt mit der Rückverfolgung der ersten Verletzungsphase, um die Ursache zu identifizieren. Viele Menschen fühlen sich nicht gesehen, weil sie Wertschätzung durch Handlungen, Geste oder Sprache erfahren, nicht nur durch Worte. Es ist entscheidend, dass die Kommunikation nicht vorwurfsvoll, sondern empathisch und wertschätzend erfolgt. Eine wichtige Maßnahme ist die tägliche oder wöchentliche Reflexion über das Gefühl der Verbundenheit und die persönlichen Wünsche. Dabei wird klar, dass Wertschätzung individuell ist und nicht durch ein festes Maß definiert werden kann – es hängt von den persönlichen Bedürfnissen und der Beziehungskultur ab. Durch regelmäßige Achtsamkeit, aktive Kommunikation und die Wiederherstellung des Fundaments kann eine gesunde, wertschätzende Beziehung wiederhergestellt werden.
Fühlst du dich von mir gewertschätzt?
Sehr häufig ja, aber nicht immer.
Aber ich glaube, ich wertschätze dich auch nicht immer.
Aber würdest du sagen, dass das dann normal ist,
sich nicht immer zu wertschätzen?
Absolut.
Also gerade in stressigen Phasen im Leben, glaube ich, ist das ganz normal,
dass so wie Weihnachten zum Beispiel man einfach auch vielleicht gestresst ist
und viele To-dos hat und die Wertschätzung meiner Erfahrung nach
häufig etwas ist, was dann in der Tonalität zum Beispiel nicht so rüberkommt.
Und das würde ich sagen, ist der Unterschied,
dass es eher darum geht, kommt das an?
Ich denke, dass wenn das Fundament stabil ist,
man sich schon dauerhaft eigentlich wertschätzt.
Aber die Frage ist ja, kann ich das transportieren?
Und je gestresster ich bin, desto höher mein Stresslevel,
desto niedriger mein Energielevel ist,
desto schwieriger fällt es natürlich mir,
dann Wertschätzung zu zeigen vielleicht
wie schon gesagt, die Tonalität, die Körpersprache ist anders.
Vielleicht sind die Sätze ein bisschen einsilbiger,
wenn besonders viel Stress da ist.
Und dann merkt man, dass das dann fehlt.
Und ich glaube, dass das auch temporär gar kein Problem ist.
Problematisch wird es dann, wenn man merkt,
dass man in so ein richtiges Mangelgefühl kommt.
Und ich finde auch, an diesem Punkt sollte man ehrlich sein.
Also natürlich könnten wir jetzt hier sagen,
ja, ich fühle mich immer gewertschätzt, es ist alles immer super.
Das ist aber nicht das Leben.
Also so ist das Leben nicht.
Es gibt immer Phasen, auch in einer Partnerschaft,
wo man weniger Ressourcen hat, wie du sagst,
oder wo man einfach auch gestresst ist,
wo man andere Prioritäten hat,
wo andere Prioritäten sich vorschieben.
Und da kann man nicht 100% wertschätzend sein.
Das wäre schön, ich kenne niemanden.
Das ist der Vorteil daran, dass wir Coaches und Paartherapeuten
und keine Influencer sind.
Wir müssen quasi nicht so tun,
als hätte man das perfekte Leben,
was doch jeder mit den einfachsten Möglichkeiten erreichen kann.
Sondern wir können als Coaches sagen,
auch wir haben Phasen, wo man dann sich nicht so gesehen fühlt.
Aber es sind eben Phasen und das Fundament ist stabil.
Und es ist Arbeit dran.
Absolut.
Und ich glaube, das Besondere bei uns ist ja auch,
dass wir beide sehr daran gelegen sind,
uns das schnell rückzumelden.
Also dem anderen auch wirklich mitzugeben, zu sagen,
du mir hast aufgefordert,
du musst das machen.
Irgendwie heute die Situation.
Das hat mich jetzt zum Nachhinein auch traurig gemacht,
dass wir das nicht anders machen konnten.
Oder da hätte ich mir gewünscht oder wie auch immer.
Also dass man das nicht hinnimmt
und in so ein Strudel gerät von,
naja, so ist das nun.
Sondern schon beide die Motivation haben,
zu sagen, wir möchten es aber gerne anders haben.
Und man merkt dann natürlich dadurch eine Aufwärtsspirale,
dass dadurch, dass man darüber kommuniziert,
dass immer weniger Dinge werden
und man sich dann auch teilweise ja bewundert,
dass man sich bewusst dafür entscheidet,
indem wir einen Öko-Check machen,
prüfen, können wir das machen,
wollen wir das machen, welche Auswirkungen hat das,
wie lange machen wir das.
Wir sprechen immer davon, so ein Sprint,
den kann man so acht bis zehn Wochen mal ganz gut durchhalten
und kann dann auch schauen,
dass man dann eben auf etwas Zweisamkeit und Co. verzichtet.
Und das ist eben etwas,
wenn man das vorab beleuchtet
und die Erwartungen entsprechend sind
und weiß, okay, in der Phase kann ich eben nur das und das erwarten,
dann ist das okay.
Aber wenn natürlich,
wenn dann die Erwartung trotzdem da ist,
ja, aber das ist doch stressig,
aber man kann doch trotzdem und so weiter
und man dann in Enttäuschung gerät
und merkt, oh Mensch,
das sind jetzt aber auch schon zwei Jahre,
die diese langen Projekte dauern
und es kommt immer Thema an Thema
und wir finden die zur Ruhe,
dann wird es irgendwann kritisch.
Ich habe im Coaching mal jemanden gehabt,
die haben sich auch auf acht Wochen committet,
dann so einen Sprint zu machen,
aber die hat gemerkt,
umzuschlagen.
Das bedeutet,
dass die beiden nicht über sechs Wochen hinausgehen sollten
mit so intensiven Sprints
oder zumindest nach sechs Wochen
mal ein, zwei Wochen Pause einlegen müssten,
um sich zu regenerieren.
Wenn du an dieser Stelle angekommen bist,
bist du im Podcast der Lebensidealisten.
Ich bin Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches
und helfen euch raus aus der Krise hinein
in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Wärtschätzung ist sehr häufig ein Thema bei Paaren
und vor allen Dingen auch ein Thema damit bei uns in Coachings.
Und meiner Erfahrung nach ist es,
dass es manchmal auch sehr schnell gehen kann,
dass Menschen sich nicht anerkannt und gewertschätzt fühlen.
Und da finde ich,
den Blickwinkel,
der ja auch bei uns in der Ausbildung ein Thema gespielt hat,
immer sehr interessant,
dieses, wer ist für dein Glück verantwortlich?
Weil, wenn natürlich
mein Glück ganz stark
von meinem Partner oder meiner Partnerin
abhängig ist, dann bin ich natürlich
beim Thema Wertschätzung und Anerkennung
auch ganz anders davor.
Weil dann brauche ich das ja, um glücklich zu sein.
Und das erlebe ich
immer wieder in Coachings, dass
immer gesagt wird, ja,
ich wünsche es mir doch so sehr.
Für mich ist das
doch total selbstverständlich,
dass man das netter sagt.
Oder für mich ist das doch wichtig.
Du möchtest doch auch glücklich sein.
Und der andere sagt dann häufig sowas wie,
ja, aber ich kann das nicht immer leisten.
Und du hast so einen hohen Anspruch.
Und ich sehe die Situation so nicht.
Ich möchte dich gar nicht unglücklich machen,
aber wir sind einfach unterschiedlich.
Und das ist ganz schwierig für mich,
diesen Druck standzuhalten,
dass der Tag dann für dich gelaufen ist,
wenn das nicht so ist, wie du dir das wünschst.
Gut, da gibt es natürlich auch Menschen,
denen das sehr schwerfällt,
Lob, Anerkennung, Wertschätzung auszusprechen.
Oder das so zu zeigen.
Das trifft insbesondere
auf Menschen zu,
die das eher so sich selbst geben können.
Es gibt Menschen, die
sind da eher nach außen gerichtet,
andere eher nach innen gerichtet.
Und wer nach außen gerichtet ist,
der braucht das sehr vom Außen,
dass er da so gespiegelt wird und dann entsprechend
Lob, Wertschätzung, Anerkennung bekommt.
Und typischerweise sind eher so
gerade Unternehmer, Selbstständige,
hohe Führungskräfte, Manager so gepolt,
so von der Persönlichkeitsstruktur her,
dass man sich das selber geben kann.
Denn man hat ja gerade als
Selbstständiger und Unternehmer kein
Überein, der einem das geben kann.
Und normalerweise wirst du selten
von unten nach oben gelobt und gewertschätzt,
sondern eher in der Hierarchie von oben
nach unten. Und dann ist das auch häufig,
weil man selber das Gefühl hat,
das nicht so zu brauchen,
weil man sich quasi innerlich selber ganz gut auf die Schulter
klopfen kann, dass man auch
das natürlich andere nicht so gibt,
weil man ja immer von sich auf andere schließt
und das Gefühl hat, dann brauchen andere das nicht.
Ich finde das auch bei Kindern immer super spannend
zu erleben, weil Kinder sind ja so
herzlich ehrlich
in diesem Punkt. Also ein Kind
kann einem ja sehr deutlich Ablehnung zeigen
und auch sehr deutlich Zuneigung
zeigen häufig und damit
auch so eine Form von Wertschätzung.
Da merkt man auch, wie
schwierig es für Erwachsene ist,
Wertschätzung anzunehmen
oder nicht zu bekommen.
Wir haben ja auch da ganz viele alte Glaubenssätze.
Das muss ein Kind machen und
so muss ein Kind sich benehmen und das ist doch
ein wertschätzender Umgang und respektvoll
und Kinder haben das, finde ich, sehr
intuitiv, weil sie ja noch so
impulsgesteuert sind,
dass sie auch vielleicht im Übermaße das
eine oder andere dann zeigen.
Und das finde ich mal sehr spannend, dann zu erleben, wie Erwachsene
darauf reagieren.
Insbesondere dann, wenn vielleicht noch
eigene Prägungen eine Rolle spielen.
Und wenn man
so einen starken Mangel an Wertschätzung
Liebe, Aufmerksamkeit hat,
dann kann es auch durchaus sein,
dass da noch alte Mangelgefühle
aus der Kindheit vorliegen,
wo man selber noch nicht so
den Topf der Eltern aufgefüllt
bekommen hat und deswegen
sein Leben lang immer so ein wenig
auf der Suche ist. Erinnerst du dich noch
an ein Coaching? Das war
bei dir, meine ich, ein
Einzelcoaching. Das ist schon mehrere Jahre her.
Da hatten wir noch vor Ort Coachings.
Da hatte ein junger Mann
ein Coaching, da ging das um das Thema
geliebt sein, also auch ja eine Form
von Wertschätzung, geliebt werden.
Da hattet ihr das behandelt und
da hattest du ihn etwas gefragt und da ist
er sehr emotional, hat er sehr emotional
reagiert.
Ja, da kam es im Einzelcoaching
auch zu der Frage, ob er sich von seinen Eltern geliebt
fühlt. Und die Frage,
die hat dann dazu geführt, dass
so diese Reflexion das erste Mal
so richtig stattfand und das ins
Bewusstsein getreten ist, was bei ihm
sehr viel Traurigkeit ausgelöst hat.
Und wir dadurch den Punkt gefunden haben,
wo wir daran arbeiten können, denn
das kann auch irgendwann eben zur Last für die
Beziehung werden, wenn man aus der
Vergangenheit heraus immer auf der
Suche ist und immer dann, wenn
die Partnerin, der Partner das nicht so
liefern kann, wie man das braucht,
es muss ja immer ein bisschen mehr sein,
weil man noch die Eltern mit ausgleicht
und dann ist ganz schnell so ein Mangelgefühl
da und wenn das dann kommt,
das ist für den Partner eine Last und das merkt man auch
unbewusst, dass da irgendwie zu
viel von einem gefordert wird und man immer das
Gefühl hat, ich bin
nie genug. Egal was ich mache,
es reicht nie aus, dass
du sagst, du bist zufrieden, du fühlst dich gesehen,
gewertschätzt, geliebt, egal was ich
mache und immer wenn ich mal einen kleinen
Moment nicht aufmerksam bei dir
bin und mal ein bisschen was
anderes fokussiere, dann fühlst
du dich sofort im Ausschluss,
hast ganz schlechte Gefühle
und wir geraten in Streit. Das ist meistens
ein Zeichen dafür, dass man das aus
der Kindheit mitbringt. Ich hatte mal
ein Paar im Coaching, das ist auch schon ein bisschen länger
her, da hat sie sein Verhalten
immer ganz doll gewertschätzt.
Also ganz doll gelobt,
eine große Wertschätzung.
Ausschätzung darüber gemacht.
Also eigentlich sein Leben, wie er sagte, immer kommentiert.
Und jetzt wird man denken, es ist doch schön im positiven Sinne,
dass man immer gesagt wird, das hast du toll gemacht.
Und danke, dass du das gemacht hast.
Und das hast du wieder so toll gemacht.
Aber er hat gesagt, das war ihm zu viel.
Weil er hat das Gefühl, er ist nicht mehr mit ihr auf einer Augenhöhe,
sondern er fühlte sich so ein bisschen wie als kleiner Junge.
Er hat immer gesagt, du hast ganz toll den Flur aufgeräumt.
Das hast du richtig toll gemacht.
Oder auch das Abendbrot für die Kinder.
Mensch, das hast du so toll gemacht, dass du das hinbekommen hast.
Und als sie dann irgendwann sagte, sie ist so stolz auf ihn,
da hat er gesagt, da hatte er genug.
Und dann hat er das im Freundeskreis mal angesprochen.
Und die anderen Männer, die konnten das überhaupt nicht verstehen.
Er sagt, freu dich doch darüber, dass deine Frau so nett mit dir umgeht
und dass sie so sagt, dass du das so toll machst.
Die wünschten sich das eher, dass ihre Frauen es auch mal sagten.
Aber er sagte, nee, das ist mir zu viel.
Weil ich habe auch immer das Gefühl gehabt,
ich muss da so nachziehen.
Und mein Leben wird dadurch so kompliziert,
weil ich bin so nicht.
Ich würde so nicht reden die ganze Zeit.
Und ich möchte das auch nicht, dass sie mit mir so redet.
Und sie ist so aufgewachsen, dass sie ganz viel Lob bekommen hat.
Und das war für sie normal.
Weil wenn man den anderen das nicht ausspricht,
dann fühlt der andere sich nicht geliebt in ihrem Blickwinkel.
Je nachdem, wie man geprägt ist,
kann das ja auch ein Schamgefühl machen,
so in den Mittelpunkt gerückt zu werden.
Und dass das so hervorgehoben wird.
Manchmal ist natürlich auch dann die Frage,
fühlt er das authentisch?
Ja.
Also wenn er das nicht so fühlt,
dass er eine besondere Leistung abgeliefert hat,
dann ist das vielleicht komisch.
Fast lächerlich manchmal, ne?
Und das ist ja auch etwas, wo man aufpassen muss,
dass das eben wirklich authentisch ist.
Dass man das nicht inflationär benutzt.
Dass da eben auch dann so eine gewisse Besonderheit drin steckt.
Und das ist ja teilweise auch die Diskussion.
Zum Beispiel gab es mal eine Folge im Lanz und Precht Podcast,
wo es um die Diskussion ging,
dass man, wenn man die Kinder für Selbstbewusstsein
und Selbstverständlichkeiten zu hoch lobt,
dass so der Ansatz von Precht war zu sagen,
dann fühlen die sich nachher alle wie kleine Genies für Normalitäten.
Also wenn man so lobt und sagt,
hey cool, du hast jetzt mit Löffel gegessen.
Hey super, du kannst dir die Schuhe zubinden.
Oh toll, du kannst deine Hose hochziehen.
Wunderbar.
Also dass das zu viel Lob und Wertschätzung gegeben wird
und dadurch die Kinder vielleicht normale Dinge
als etwas ganz Besonderes erleben,
sich dadurch sehr besonders fühlen.
Aber eigentlich der Durchschnitt sind,
da ging es nur darum, dass man so rausgeht
und irgendwann auf die normale Welt trifft.
Und dann merkt man, man ist gar nicht so gut.
Ich hatte das im Wechsel von Abitur zu Studium.
Dieses anders gelagern.
Aber bis dahin war für mich Mathe total trivial und einfach.
Und das war so, immer in jeder Klassenstufe war ich der Schnellste,
habe das den anderen erklärt.
Und das war für mich einfach so ein Selbstläufer.
Und dann im Studium, ich habe mal begonnen,
Informatik zu studieren.
Und dann kommt,
dann kommst du in den Mathekurs
und merkst auf einmal, boah krass.
Damals dachte ich in meinem Weltbild, ich bin richtig gut.
Auf einmal sehe ich die anderen, die da sind,
sind viele nochmal so unfassbar viel besser und schneller,
dass man so merkt, okay, ganz neuer Horizont.
Und da war auch so dieses zu merken,
anders gelagert jetzt, aber auch zu merken,
okay krass, ich bin gar nicht so unfassbar gut,
wie ich immer dachte.
Ich bin jetzt hier in diesem Level,
da war ich so unterer Durchschnitt.
Aber vielleicht haben wir ja ein besseres Level in unserem Podcast.
Also wenn ihr schon mehr Folgen von uns gehört habt
und habt das Gefühl, wir helfen euch weiter,
liefern euch spannende Impulse,
ihr könnt einiges für eure Beziehung anwenden
oder erlangt Klarheit, warum manche Dinge so sind, wie sie sind,
dann hinterlasst doch gerne eine Bewertung bei Apple, bei Spotify
oder abonniert unseren Kanal bei YouTube
und schreibt einen Kommentar, da freuen wir uns sehr drüber.
Es gibt ja so einige Herausforderungen,
die auftreten bei fehlender Wertschätzung.
Lass uns da nochmal so ein bisschen detailliert draufschauen.
Also Anerkennung, Wertschätzung und Respekt
ist ja in unserer Methodik Systemgesetz Nummer zwei.
Und ehrlich gesagt auch eine Sache,
wenn wir so mit Paaren analysieren,
an welchen Punkten sie sich voneinander verletzt fühlen,
eigentlich ist so ein Dauerbrenner.
Also der von sehr vielen hervorgebracht wird,
dass gesagt wird, ja, das ist ein Punkt,
das läuft in unserer Beziehung nicht gut.
Wertschätzung, Anerkennung.
Du sagst mir nie, dass du dich,
oder du sagst mir nie, dass ich etwas gut gemacht habe.
Du kannst da schwer aufmerksam sein,
mir die Anerkennung geben.
Du kannst gar nicht sehen, was ich hier alles mache.
Das ist häufig ein Thema.
Ja, und dann nochmal so zum theoretischen Aspekt.
Also Systemgesetz zwei heißt,
die sind jetzt nach Reihenfolge,
also nach schweren Graben so ein bisschen sortiert.
Systemgesetz eins ist Zugehörigkeit,
keine Aufmerksamkeit.
Auslös, weil es das schlimmste Gefühl ist,
was wir haben können.
Ein Ausschlussgefühl, also Trennung,
Fremdgehen, Affäre, Fremdverlieben.
Einfach, wenn wir uns irgendwo zugehörig fühlen
und werden abgelehnt und sagen,
du bist nicht mehr dabei.
Das fühlt sich besonders schlimm für uns an.
Evolutionär betrachtet ist es eben möglich,
dadurch zu sterben,
wenn wir die Zugehörigkeit zu einer Gruppe verlieren.
Im nächsten Step, das zweitwichtigste für uns,
ist eben dann Anerkennung, Wertschätzung,
Respekt.
Und darin enthalten ist auch das Gefühl von
ich fühle mich geliebt und gesehen.
Und das ist das zweitwichtigste Systemgesetz.
Daher zeigt sich eben auch,
warum dieses Thema Wertschätzung
in der Partnerschaft
einen besonders hohen Stellenwert hat.
Weil es wirklich sich vom Gefühl her
ist es das zweitschlimmste quasi,
was uns passiert,
wenn wir uns nicht geliebt,
nicht gesehen, nicht gewertschätzt fühlen.
Das wird immer, finde ich, besonders gut deutlich,
wenn Menschen nochmal den Unterschied machen,
zwischen ich bin Single und fühle mich einsam
und ich bin in der Beziehung und fühle mich einsam.
Dann ist tatsächlich für die meisten
in Beziehung einsam sein
nochmal deutlich schlimmer
als Single zu sein und einsam zu sein.
Da merkt man so dieses
mir fehlen jetzt Dinge,
die ich eigentlich haben könnte.
Ich fühle mich nicht,
also dieses Systemgesetz ist verletzt,
während ich als Single einfach weiß,
dass das gerade nicht hergestellt werden kann.
Häufiges Thema sind halt diese
unausgesprochenen Erwartungen,
dass man ja in einer Partnerschaft hofft.
Man kennt sich gut.
Der andere weiß doch, wie ich ticke,
was ich brauche.
Wir sind doch ein eingespieltes Team.
Ich muss meine Erwartungen doch nicht noch sagen.
Ich möchte einfach so gekannt
und anerkannt werden.
Und wenn das nicht eintritt,
dann ist man enttäuscht.
Da denkt man sich, hm, der andere wusste das doch,
dass mir das wichtig ist.
Und wenn ich dann enttäuscht werde,
dann kann es sein, dass Systemgesetz 3
sich auch verletzt anfühlt.
Nicht der Ausgleich von Geben und Nehmen.
Wir brauchen in der Beziehung
immer einen gewissen Ausgleich,
dass wir das Gefühl haben,
jeder gibt viel rein oder nimmt was raus,
aber so im gleichen Maße.
Wir sind quasi so grob ein Team.
Nicht auf einen Punkt bezogen,
so insgesamt stellen wir ein gutes,
harmonisches Team dar.
Und oftmals ist der Ausgleich von Geben und Nehmen
auch durch Wertschätzung.
Das weiß man ja zum Beispiel aus dem Job.
Wir haben Mitarbeiter,
die wenig Lob und Anerkennung bekommen.
Die fordern mehr Gehalt
als ein Mitarbeiter,
der viel Lob und Anerkennung bekommt
und sich gewertschätzt und gesehen fühlt.
Und das ist in der Beziehung ähnlich,
wenn einer zum Beispiel
deutlich mehr Hausarbeit macht als der andere.
Aber der, der weniger macht,
den anderen ständig kritisiert
und dadurch Wertschätzung, Anerkennung,
Respekt verletzt wird,
dann merke ich auf einmal,
ah, warte mal, für mich eh 20, 80%.
Ich mache mehr als du.
Du schätzt das nicht wert, dass ich mehr mache als du.
Das war vorher mein Ausgleich.
Jetzt ist der weggegangen.
Jetzt lass mal auf 50-50 gehen.
Wenn du das so scheiße findest wie Staubsauger,
dann machst du das ab jetzt.
Und dann entstehen aus der mangelnden Wertschätzung
oder vielleicht auch aus ungünstig formulierter Kritik
entstehen dann auf einmal noch diese Folgeverletzungen
und weitere Dynamiken,
wo dann auch vielleicht manchmal Themen
durch fehlende Wertschätzung
auf einmal so blinde Flecken werden.
Dass man darüber nicht mehr spricht.
Dass sich so Dynamiken entwickeln.
Auch der eine macht was, nicht der andere.
Genau, und das ist immer eine schwierige Sache,
wenn wir in diese Dynamik reinkommen.
Also wenn die Ellenbogen ausgefahren werden,
wenn man sagt,
nee, da muss ich jetzt auch mal für mein Recht einstehen.
Ich will auch ein Stück vom Kuchen haben.
Das läuft ja nicht richtig.
Dann sind wir in so einem Einzelkämpfer-Modus
und weit weg vom Wir-Gefühl.
Dann achten wir sehr doll auf den Ausgleich.
Dann schauen wir noch mehr danach,
dass wir in Konfliktsituationen auch,
dass wir in Konfliktsituationen auch,
dass wir das Gefühl haben,
ich bin als Gewinner hervorgegangen.
Was ja an sich immer ganz schwierig ist.
Wir sagen ja auch immer,
wenn aus einer Konfliktsituation ein Gewinner
und ein Verlierer vorgehen,
dann haben beide verloren.
Weil ein Gewinner ist es ja nur kurzzeitig.
Der Verlierer verletzt halt meist relativ zeitnah wieder zurück.
Und dann geht dieses ganze Ping-Pong-Spiel von vorne los.
Und der Verlierer ist in einem eigenen Team.
Genau, das sieht man in dem Moment ja häufig aber dann ja nicht.
Da ist ja das Wir-Gefühl nicht da.
Und man denkt in dem Moment so,
jetzt habe ich mich durchgesetzt,
jetzt machen wir es mal so, wie ich es will.
Aber das ist ja alles nur ein Schein.
Weil man halt ja an anderen Punkten wieder zusammenkommt.
Und dann fängt es wieder von vorne an.
Ja, und dann sind beide am Arbeiten,
teilen sich die Care-Arbeit zu einem gewissen Anteil,
den Haushalt.
Und beide laufen so auf Hochtouren und kommen durch die Woche.
Und jeder hat am Ende das Gefühl,
ich mache hier so viel für die Familie
und keiner dankt es mir.
Ja.
der andere auch.
Keiner hat Zeit, das überhaupt dem anderen auszusprechen, dass er dankbar ist. Und dann ist man an so einem Punkt, wo beide eigentlich am Rennen sind, das Gefühl haben, dass sie ganz viel reingeben, wenig Wertschätzung zurückbekommen, der andere auch und schon sind wir in dieser Spirale drin, die dann in Schuldzuweisungen und Vorwürfen endet.
Das habe ich mal sehr häufig, wenn ich mit Paaren arbeite, am Anfang besprechen wir mal die Ziele, also wenn sie vorspulen sozusagen, wie möchten sie gerne am Ende aus dem Coaching rausgehen, welche Themen, welche Ziele möchten sie gerne erarbeiten.
Und da ist häufig der Punkt, dass mal jemand sagt sowas wie, ich würde mir wünschen, dass wir in der Partnerschaft, also dass ich mehr gesehen würde, dass meine Arbeit mehr gesehen, dass ich mehr Wertschätzung bekomme.
Und da zu wirklich 95 Prozent kommt in dem Moment häufig von der anderen Seite her, was machen wir?
Das sagst du doch auch nicht. Das wünsche ich mir auch. Das kannst du gleich auch auf meine Seite schreiben. Bei mir ist genau das gleiche Gefühl, weil das spiegelt sich immer so sehr.
Und dann sitzen da eigentlich zwei Personen, die beide in dem gleichen Punkt verletzt sind und beide wie verletzte kleine Kinder da sitzen und sagen, ja, aber du hast doch, ja, aber du hast doch.
Und beide sagen, ja, aber nee. Aber ich habe auch gesagt, dass du den Garten, dass du das gut gemacht hast. Und dann sagt der andere, ja, aber ich habe auch gesagt, dass mir das Essen geschmeckt hat.
Ja, aber es ist ja nur das Essen. Ja, aber das ist ja auch nur der Garten. Und dann geht das am Horn los und dann denkt sie, ja, eigentlich möchtet ihr beide Wertschätzung, aber der Ausgleich von geben und nehmen ist häufig dahinter nicht stimmig.
Beide sind überlastet, beide sind zum Hamsterrad drin und dann wird man halt auch sehr sensibel.
Und das ist auch so ein Punkt, wo man dann eingreift, weil genau da setzt ja die Methodik an, nämlich nicht diesen Schlagabtausch zu entwickeln, sondern an dem Punkt zurückzugehen, wann war es mal gut?
Wann war denn die Wertschätzung füreinander?
Wann war voll da? Wann hat das erste Mal sich jemand von euch nicht mehr gewertschätzt und gesehen gefühlt? Und weil da kann man anfangen, was zu lösen ohne Ping-Pong-Spiel.
Ja.
Da kann man nicht sagen, du warst vorher. Nee, das gab es da nicht. Das ist das erste Mal. Und da kann man anfangen, das eher wie Dominosteine in die andere Richtung umfallen zu lassen und diese ganzen Verletzungen und Folgeverletzungen, die eintreten, zu lösen, ohne dass man sich gegenseitig vorhält, weil das ist ja die Dynamik, die dann entsteht.
Ich habe das nicht gemacht, weil du hast davor, aber man findet immer weiter zurück bis ein Davor.
Nur meistens, wenn wir so darüber sprechen, dann ist das schon ein paar Jahre her, dass es die erste Verletzung gab und wir sind schon so eskalativ im Streit, dass wir gar nicht mehr, wenn wir es zumindest bis zum ersten Punkt zurückhangeln würden und sagen würden irgendwann, ja und da hast du damals und man sagt, stimmt, das war das erste Mal, dass es passiert ist, aber bis dahin kommt man nicht.
Das hört vorher auf.
Ja.
Und dann geht man raus.
Ja.
Dann hat sich nochmal alles der letzten Jahre an den Kopf geschmissen, so diesen Rundumschlag und dann ist man im handfesten Streit dann gelandet.
Ja und das führt nicht selten dann zu körperlichen Symptomen, dass auch letztendlich da Druck im Bauch ist, Herzrasen, zittrige Knie, man mit dem anderen nicht mehr ins Gespräch gehen mag, Menschen ungern nach Hause kommen, weil sie wissen, dann gibt es Kritik, lieber ein bisschen länger bei der Arbeit bleiben, all diese ganzen Dinge, die dann als Folgen entstehen.
Gerade beim Thema Geschenke, dass man sagt.
Oh nein, jetzt kommt wieder ein Geburtstag, jetzt Weihnachten.
Da weiß ich, egal was ich tue, das kommt nicht gut an, das ist keine, ich schaffe es nicht, diese wertschätzende Haltung rüberzubringen.
Also man weiß manchmal gar nicht mehr, wie man den anderen berühren kann im Gefühl.
Ja, das ist natürlich auch so eine insgesamt angespannte Situation, die sich dann auf die Grundstimmung so auswirkt, dass man insgesamt schlechter kommuniziert, insgesamt so ein bisschen anspannter.
Und merkt, dass einfach die Kommunikation so ein bisschen härter ist, einsilmiger, weniger liebevoll, weniger umsichtig, man auch durch die fehlende Wertschätzung und Liebe mehr auf sich schaut.
Es entwickelt sich so ein Ich und Du.
Es kann auch passieren, dass die Kommunikation die Augenhöhe verliert.
Ja, es gibt viele verschiedene Varianten, was dann passieren kann.
Da erinnere ich mich immer an Paare im Coaching zurück, die schwer abends zum Beispiel miteinander weggehen können.
Ja, weil das denen schwerfällt, wenn sie gerade auch zusammen Alkohol trinken, also auf einer Party sind, auf einer Hochzeit sind, was auch immer, oder mit Nachbarn zusammensitzen, dass die wertschätzende Haltung für manche schwer ist dann zu halten.
Weil wenn wir Alkohol zum Beispiel trinken, dann kommt der Impuls der Ehrlichkeit manchmal hervor.
Das weicht den Deckel so ein bisschen auf, so die verdrängten Dinge, die drunter sind, das wird so ein bisschen aufgeweicht.
Man kann das nicht mehr so gut verstehen.
Genau, und dass die dann rückblickend sagen, das sind die Abende, wo es so viel Verletzung gibt, weil wir so wenig wertschätzend an einem gewissen Punkt miteinander umgehen.
Und auch da kann sich das Alleinsein trotz der Beziehung widerspiegeln, wenn man dann nämlich auf die Party geht und der eine biegt links ab, der andere biegt rechts ab.
Das haben wir auch schon häufiger in meinen Coachings gehabt, dass jemand sagt, Mensch, ich gehe gar nicht mehr gern mit dir zur Party, weil ich sehe dich da sowieso nicht.
Gerade wenn der eine dann vielleicht den größeren Freund hat.
Und der andere sich dann da gar nicht so zurechtfindet und gar keinen so richtig hat, wo er sich gerade anschließen kann.
Dann ist das auch immer recht verletzend, ist Ausschluss, Anerkennung, Wertschätzung, Respekt verletzt.
Also beides, Systemgesetz 1 und 2, das macht was.
Und auch da verliert man sich dann so ein bisschen.
Da erinnere ich mich an eine persönliche Geschichte, wo du gerade sagst, so Party.
Ich weiß nicht, ob du dich zurückerinnerst, wir waren mal, da war ich schwanger, auf einer Party eingeladen in so einem, ja was war das?
So ein. Nicht so ein Schloss, kann man nicht sagen, aber hier bei uns im Ort so ein größeres Gebäude, was ganz schick dekoriert worden ist.
Ein antikes Gebäude.
Ja, genau.
Und da sind wir zusammen hingegangen und ich kannte da an diesem Abend, würde ich sagen, drei Leute und du 30.
Also es war eine größere Veranstaltung.
Und ich war halt schwanger, hab eh so gedacht, schwanger auf so einer Veranstaltung, mal gucken, wie es so wird.
Also jetzt auch schon ordentlich schwanger.
Und dann war das so, dass man da so im Kreis gehen konnte.
In dem Gebäude.
Ja.
Und dann haben wir uns verloren, weil du wolltest für mich was zu trinken holen und ich wollte irgendwie auf Toilette und ich hab das nicht so ganz gereiht, wie dieses Gebäude aufgegangen ist oder wie man da langläuft.
Und hab dich nicht mehr wiedergefunden.
Und dann stand ich da mit meinem Bauch, lauter Musik und meinem Wasser in der Hand.
Und da hab ich gedacht so, oh, wo ist der denn jetzt?
Wie kann das denn sein, dass wir uns jetzt auf dieser Party so verloren haben?
Also der muss doch gucken, wo ich bin.
Und ich hab da halt nicht verstanden, dass es im Kreis geht.
Und da hab ich richtig so gemerkt, so rückblickend, sodass so auch man in so einer Haltung, wenn man alleine ist, also unter vielen Menschen, dass man das immer intensiver fühlt mit der Zeit.
Weil man ja alle anderen Menschen so in Kontakt zieht.
Und das ist bei mir wirklich eine Erleichterung.
Was hat sich nachher alles aufgeklärt?
Das war meine eigene Dummheit, dass ich falsch rumgelaufen bin.
Aber das fand ich ganz spannend, weil das ist ja häufig so ein Thema bei großen Veranstaltungen.
Obwohl man ja sagt, man ist unter Menschen.
Und man findet man ja so schnell Anschluss.
Aber wenn man halt zu dem Part gehört, und ich würde jetzt nicht sagen, dass ich jemand bin, der irgendwie es schwer hat, Bekanntschaften zu schließen,
kann halt das schnell als wenig wertschätzend empfunden werden, wenn der andere sich nicht um einen kümmert.
Ja, gerade in der Situation, wo man das dann erwartet, wenn man vielleicht weiß, dass jetzt eine Party, wo eher Menschen sind, die ich kenne,
dann würde man ja erwarten, dass man immer so mitgenommen wird, vorgestellt wird, mit dabei ist, so integriert wird.
Genau.
Und nicht, dass der eine dann loslegt und wegläuft und der andere dann da steht.
Genau, in der Kombination natürlich schwanger, da muss man ja auch häufiger auf Toilette, ist das natürlich schwierig, den anderen zu integrieren.
Wobei das immer ein schöner Gesprächsöffner ist, so dieses, die Schwangerschaft, der Bauch ist sichtbar, immer so, wie weit bist du denn?
Das war auch ein schöner Abend, aber in dem Moment merkte ich so, es kann doch nicht sein, dass ich jetzt hier alleine stehe.
Also so ein Punkt von Wertschätzung, natürlich wahrscheinlich auch hormonell bedingt.
Ja.
Aber das ist so ein Punkt, glaube ich auch, der es auch so schwierig macht, manchmal als Paar durch Abende zu kommen, mit in größeren Veranstaltungen, wenn man halt da nicht so einen festen Rahmen hat.
Weil dann muss man sich um sich als Paar halt auch kümmern.
Und da zeigt sich halt auch manchmal so ein bisschen, wie schnell das gehen kann, dass man sich da verliert, dass es wichtig ist, sich möglichst schnell wieder zu verbinden.
Und wenn man so will, ist das Thema Wertschätzung eigentlich so einfach, weil man muss ja nur,
man muss ja nur Lob, Anerkennung aussprechen, sich einfach mal freuen darüber, dass da andere Essen gemacht hat und das zum Ausdruck bringen.
Es kostet ja nicht mal viel Zeit und Arbeit.
Es sind manchmal nur ein, zwei Sätze und dann ist ja die Wertschätzung, Anerkennung da.
Und das ist ja auch gar nicht jetzt mit irgendwelchen materiellen Dingen zu bemessen.
Das finde ich immer so schön, wenn man jetzt auf Kinder oder was schenken, die einem zu Weihnachten schaut oder zum Geburtstag, dann bekommst du halt ein Bild.
Ja und.
Die Wertschätzung ist eben, dass das Kind sich Mühe gemacht hat und dieses Bild gemalt hat.
Es geht nur um den emotionalen Wert, dass das Kind eben diese Mühe sich macht, das Bild malt und das reicht halt aus.
Das ist ja zwischen einem Ehe- oder Liebespaar genauso, dass es ganz häufig ja vielmehr um die Mühe geht, die man sich macht und nicht um das Ergebnis.
Gerade bei Geschenken immer ganz wichtig, dass man eben nicht schaut, gefällt mir das Geschenk?
Das wäre natürlich super, wenn das so wäre.
Aber kann ich mich auch anerkennen?
Ja, ich glaube, das ist ein sehr guter Punkt, weil ich finde, das ist ein sehr guter Punkt, weil ich finde, das ist ein sehr guter Punkt, weil ich finde, das ist ein sehr guter Punkt.
drauf achten, wie geben wir
Wertschätzung, wie empfinden wir Dinge.
Also wir sind da manchmal, glaube ich, auch sehr hart unterwegs.
Und ich finde auch, man kann das ja auch
unterschiedlich zeigen. Also Wertschätzung
kann ja durch die Sprache kommen, indem ich
das ausspreche, aber auch einfach durch
Hilfe.
Ich finde es zum Beispiel immer sehr schön, wenn
ich montags abends nach dem letzten Coaching
nach Hause komme und du hast dann schon meine
Wärmflasche fertig gemacht. Ich esse ja
dann auch ein bisschen später, denn mein Essen
da schon steht. Also unausgesprochen
sozusagen, dass
du in dem Moment an mich denkst
und sagst, okay, ich habe hier was vorbereitet.
Das ist auch eine Form von Wertschätzung,
zu sagen, da hat jemand einen langen Tag gehabt,
ich weiß, was gebraucht wird,
daran zu denken.
Aber auch dann ein
Gesichtsausdruck, eine Geste,
eine Mimik, etwas Ausgesprochenes,
irgendetwas, dass das da ist,
denn
das hilft natürlich auch dem, der sich die
Mühe gemacht hat. Also wenn man dann
einfach sich hinsetzt und los isst
und sich die Wärmflasche auf den
Schoß macht und isst einfach nur das in sich
hinein, dann ist
das eben Standard, erwartungskonform,
alles klar, hat er erledigt.
Wenn da aber dann
ein Danke kommt, man sich freut und man
vielleicht nochmal sagt, Mensch, das schmeckt gut heute
oder was auch immer, dann hat man das Gefühl,
okay, das hat sich gelohnt
und das hat auch dem
anderen, man sieht ja einfach
dadurch, dass es dem anderen auch etwas
wert ist, deswegen ja Wertschätzung, es ist dir
etwas wert, dass ich das gemacht habe
und es hilft dir,
und du fühlst dich dabei gesehen und
spiegelst mir das einmal zurück,
dass ich einfach weiß, okay,
das, was ich gemacht habe, war gut,
dann wiederhole ich es natürlich viel lieber,
als wenn ich das mache und das Gefühl habe, okay,
das, was ich gemacht habe, war neutral.
Und im schlimmsten Fall setzt du dich noch hin
und sagst, die Wärmflasche ist ja schon
fast wieder kalt, ne?
Hast du die gemacht von einer Stunde schon
und das Essen ist auch schon kalt.
Jetzt sag nicht, du hast
doch die falschen Bohnen genommen. Ich hab doch
extra gesagt, die oben rechts.
Ja, also, wenn dann noch
so da entsprechende Kritik kommt,
wo man eigentlich selber
das Gefühl hat, ich hab eine gute Leistung
gebracht, ich hab dran gedacht, ich hab
sogar schon ein bisschen mehr gemacht, als
nur das Essen hingestellt, ich hab eine Wärmflasche
gemacht, schon das Wasser eingeschenkt,
du brauchst quasi nur noch durchgehen,
alles, was du magst, ist da.
Und dann krieg ich so einen Dämpfer.
Genau, ja.
Und ich finde auch das total spannend,
dann zu sehen, wie Kinder darauf reagieren, also
wie unser Sohn dann drauf reagiert,
und das letztens, als er
krank war, fand ich das auch so süß, als er
dann sagte, ja,
was machen wir denn jetzt?
Und dann sagte ich, naja, wenn du krank bist, ne, guck mal,
ich mach dir jetzt eine Wärmflasche, oder wir können
das und das machen. Und dann sagt er, ich finde das
so schön, dieses Kümmern.
Und ich glaube, das ist das, was halt auch
so schön ist, dass die das auch wirklich sehen,
dass man denen sich Mühe gibt
und was das zum Gefühl bei dem anderen macht, ne,
dieses Gefühl von Geborgenheit auch gesehen werden.
Ja, bevor wir nochmal gleich zu einigen Relevanten
Fragen kommen, die wir beantworten wollen,
weil das ist ja eine Q&A-Folge,
an der Stelle nochmal der Hinweis,
wenn ihr das Gefühl habt,
das Thema Wertschätzung ist
bei euch tatsächlich schon
so weit, dass ihr
eher in einem Krisengefühl drin seid, weil
der Mangel fühlt sich einfach
so drastisch für euch an,
dann meldet euch sehr gerne für das
telefonische Erstgespräch bei uns, dann
schauen wir gemeinsam, wie wir euch optimal
unterstützen können.
Starten wir mit unserem Q&A-Test.
Teil. Frage Nummer 1.
Ist fehlende Wertschätzung nach einigen Jahren
nicht normal in einer Beziehung?
Fehlende
Wertschätzung sicherlich nicht,
aber es läuft natürlich wie
alles im Leben in Wellen, in Phasen
ab. Wir haben natürlich, wenn wir
mehr Ressourcen, mehr Energie haben,
die Möglichkeit, auch mehr Wertschätzung auszusprechen.
Wenn wir weniger Ressourcen,
Energie haben, dann sind
wir weniger umsichtig und wertschätzend
und natürlich gibt es dann
ja die erste Phase der Beziehung,
die Verliebtheit, da sind wir natürlich
besonders groß in Wertschätzung,
Liebe zeigen und dann
verläuft das nachher eben
in entsprechenden Wellen.
Aber eine Beziehung braucht eben aktive
Pflege, deswegen auch das Spiegeln,
wenn wir uns da im Mangel fühlen,
wenn wir das Gefühl haben, das ist nicht gut,
das reicht gerade nicht aus,
insbesondere, wenn die Phase
etwas zu lange läuft und dann
auch aktiv im Wir-Gefühl zu schauen,
wie können wir daran arbeiten,
denn wenn man nichts tut, dann entsteht
irgendwann eine gewisse Distanz
oder eher ein Gefühl
von WG,
nettes Zusammenleben,
aber eben nicht das Gefühl eines Liebespaars
und man kann sich natürlich auch einige
Dinge ausdenken,
wie man wieder zu mehr Wertschätzung kommt.
Also man kann Date Nights
durchführen, man kann eben
ein Zufriedenheits- bzw. Dankbarkeits-
Journal führen
und dafür sorgen, dass man sich selber
eben jeden Tag kurz daran erinnert,
habe ich heute denn überhaupt
mal Momente gehabt, wo ich dem anderen
gezeigt habe, dass ich ihn wertschätze,
ihm liebe, dass ich dankbar bin
für Dinge, die er heute getan hat,
um sich da jeden Tag so ein Stück weit
wieder darauf zu fokussieren. Manchmal ist es
ja auch einfach eine Gewohnheit geworden,
das nicht mehr zu tun und dann
kann man sich da entsprechend rausarbeiten
durch Selbstreflexion. Wie geht man
mit mangelnder Wertschätzung in der Beziehung um?
Wichtig ist, dass man
mangelnde Wertschätzung, wenn das
im Gefühl so ist, ausspricht,
also dass man ganz klar sagt,
was einem fehlt, dass einem halt die Wertschätzung
fehlt, dass ein Mangelgefühl da ist und
das Bedürfnis von Wertschätzung nicht erfüllt
ist. Und dann geht man gemeinsam
ins Gespräch.
Das ist ganz wichtig, dass man gemeinsam
reflektiert, seit wann ist das
Mangelgefühl da? Also häufig
sagte ich ja vorhin auch, ist das ein Spiegel
auf beiden Seiten, also dass beide vielleicht auch sagen
können, okay, bei mir ist das
schon seit einem halben Jahr, der Nächste
sagt dann, ja, nee, also vom
halben Jahr war bei mir noch alles gut.
Das merke ich als so
seit zwei Monaten, da hat
sich was irgendwie verändert zwischen uns, also
dass man da ins gemeinsame Reflektieren geht,
nicht mit Vorwürfen, sondern ganz bewusst
halt mit dem Gedanken,
wir wollen mal schauen, wann ist die
Ursache dafür entstanden? Weil das, was wir
jetzt am Ende sehen, ist ja die Wirkung, also die
fehlende Wertschätzung, aber was ist die Ursache?
Wann ist das erste Mal aufgetreten?
Und dann zusammen
überlegen, wie kann man es im
Alltag anders umsetzen? Da hattest du
eben schon ein paar Punkte genannt, also was kann man
praktisch verändern, damit
wieder ein gutes Gefühl beim Thema
Wertschätzung entsteht?
Wichtig
ist halt der Punkt, dass man
an der Beziehung arbeiten darf
und muss. Ich finde da immer auch den Spruch
lieben ist ein Verb, man muss es
tun, passt auch ganz gut
zur Wertschätzung, also es ist ein aktiver
Prozess, wo beide dran beteiligt
sind, wo beide dran arbeiten dürfen.
Wie sage
ich meinem Partner oder meiner Partnerin,
dass ich mich nicht wertschätzt
fühle?
Wir haben ja nun gesehen, dass Wertschätzung
ein Systemgesetz ist, Systemgesetz
Nummer zwei und
immer wenn es um Systemgesetzverletzungen
geht, ist es wichtig, sich
einen guten Rahmen zu schaffen.
Das machen wir nicht zwischen Tür und Angel,
da gibt es auch kein Feedback, es ist eine
Verletzung, die gelöst wird, das
heißt, wir sorgen dafür, dass wir den
passenden Rahmen haben, dass
beide in der Bereitschaft sind für das Thema.
Bereitschaft heißt,
wir haben eben Zeit, wir haben Ruhe,
keine Kinderturben um uns
herum, keinen Druck
hinten raus, wir haben das Handy im Flugmodus
vielleicht, wir machen uns das nett,
legen uns vielleicht auch was
Snacks hin, ein bisschen Getränke,
also sorgen dafür, dass wir einen guten Rahmen haben,
um ins Gespräch zu gehen, denn
wir wollen jetzt gemeinsam eine Verletzung
lösen und unser Fundament
stabilisieren, das ist etwas Gutes
für unsere Beziehung und eben nichts
Schlechtes, dass wir das tun.
Das hilft uns sehr weiter, auch
im Wir-Gefühl, immer dann,
wenn jemand ausspricht, dass er
sich nicht gesehen und gewertschätzt fühlt,
könnte man eigentlich erst mal
mit Dankbarkeit reagieren,
dass das ausgesprochen wurde, denn
nur durch das Aussprechen werden
wir überhaupt in die Lage versetzt,
daran arbeiten zu können. Wenn das
jemand in sich hineinfrisst,
dann entwickeln sich daraus Spiralen, ohne
dass ich was weiß und derjenige
ist innerlich immer mehr in schlechten Gefühlen
und ich weiß davon gar nichts und
habe das Gefühl, dass es dem anderen damit
gut geht und auch nur durchs Aussprechen,
haben wir ja als Paar realistisch
die Möglichkeit, was zu verändern,
damit der Status so nicht erhalten
bleibt. Ansonsten geht es
natürlich darum, das sprachlich richtig durchzuführen,
keine Vorwürfe,
zu sagen,
was hat man beobachtet, objektiv,
welches Gefühl hat das gemacht,
der andere schaut, ob er das Gefühl
sehen und anerkennen kann,
dafür Verantwortung übernehmen kann
und Ansätze findet, wie er mit
dem Wissen hätte anders handeln können
und ist natürlich auch hier
nochmal wieder wichtig, an dem Punkt
anzusetzen, wann war es mal gut,
wenn das jetzt schon mehrere Verletzungen waren,
die entstanden sind, dann
bei der ersten beginnen chronologisch
und nicht die letzte nehmen oder nicht zusammenfassen,
sondern wirklich
die fünf Verletzungen zum Beispiel dann
nehmen und sagen, hey,
vor vier Monaten habe ich reflektiert,
da habe ich das erste Mal so ein ungutes
Gefühl gehabt, da lasst uns mal
beginnen und gemeinsam Verletzungen lösen.
Wie war es denn für dich vor vier Monaten?
Hast du dich da gewertschätzt und gesehen,
gefühlt, dass man auch den anderen mit
berücksichtigt, weil es ist ja im Wir-Gefühl,
wenn ich mich da verletzt gefühlt habe,
wegen Anerkennung, Wertschätzung,
könnte es ja sein, dass
du dich vorher verletzt gefühlt hast.
Also lege ich nicht sofort mit meinem los
und sage, vor vier Monaten
in der Situation hat das bei mir
das erste ungute Gefühl gemacht.
Wie war es an dem Punkt für dich?
War es für dich dort passend?
War es gut? Hast du dich gesehen
und gewertschätzt gefühlt? Und wenn der
andere dann in sich geht und sagt,
ich habe mich nicht verletzt,
Ehrlicherweise nicht. Ich habe davor etwas.
Dann löst man die Verletzung zuerst.
Wenn man sagt, nee, war alles gut, dann kann man loslegen.
Wie viel Wertschätzung in einer Beziehung ist denn genug?
Tja, was ist gut genug? Eine spannende Frage.
Also das kann natürlich ganz unterschiedlich sein.
Menschen haben verschiedene Bedürfnisse nach Wertschätzung.
Und da gibt es keinen statistischen Wert, dass man sagt,
mindestens dreimal am Tag muss man dem anderen gesagt haben,
dass man darüber dankbar ist oder dass man das und das wertschätzt,
das gibt es natürlich nicht.
Auch die Art und Weise, wie wir sagten, von Wertschätzung
ist sehr unterschiedlich, häufig auch an die Sprache der Liebe gekoppelt.
Also wenn jemand zum Beispiel die Sprache der Liebe,
der emotionalen Worte hat, dann wird er das oder sie das sehr gerne hören,
sprachlich ausgesprochen, wo die Wertschätzung empfunden worden ist
oder was gut gemacht wird.
Wie viel Wertschätzung also genug ist, das darf das Paar und sollte das Paar ganz
individuell für sich entscheiden und auf das eine Gefühl hören.
Das kann man herausfinden, indem man sich sehr häufig zusammen reflektiert,
also sich zum Beispiel einmal die Woche zusammensetzt.
Das muss jetzt auch kein Stundengespräch werden,
sondern einfach mal ganz kurz einchecken und sagen, okay, wie fühlt sich das an?
Wie ist das zwischen uns? Fühlen wir uns verbunden? Wie ist die Stimmung?
Gibt es irgendwas, was du dir von mir wünschen würdest?
Ist dir das aufgefallen, dass ich mich darüber gefreut habe?
Also da so in die Reflexion gehen.
Und über das Thema Wertschätzung mal gemeinsam sprechen.
Wie kann man mehr Wertschätzung in der Beziehung zeigen?
Dann hauen wir da mal schnell fünf Punkte raus.
Eigentlich haben wir sie alle schon gehört, aber nehmen wir sie nochmal in der Reihenfolge.
Das erste ist Systemgesetzverletzungen lösen, also das Fundament stabilisieren,
damit man eine wertschätzende Haltung zueinander hat.
Das zweite ist offen über Wünsche und Bedürfnisse sprechen,
sodass der andere überhaupt weiß, wie wünsche ich mir das? Wie brauche ich das?
Denn ich gehe normalerweise von mir selbst aus.
Und wenn eine Differenz da ist und ich brauche weniger Anerkennung und Wertschätzung als du,
dann spreche ich das eben in dem Maße aus,
weil ich das Gefühl habe oder davon ausgehe, dass es für dich dann auch genug sein wird,
weil es ja auch für mich genug ist.
Aber es kann ja sein, dass für mich genug für dich Mangel bedeutet.
Das lerne ich aber nur, indem du es mir offen kommunizierst und aussprichst.
Sprachende Liebe ansehen und reflektieren ist ein wichtiger Punkt.
Zu schauen, was zeigt dir denn, dass du dich gewertschätzt und lieb fühlst,
und was zeigt dir denn, dass du dich gewertschätzt und lieb fühlst?
Und was zeigt es mir? Auch das kann unterschiedlich sein.
Wenn ich das durch gesprochene Worte brauche und du durch Hilfe und Unterstützung,
dann sage ich dir die ganze Zeit, dass ich dich wertschätze und liebe.
Und du sagst die ganze Zeit, ich fühle mich nicht gesehen und gewertschätzt und geliebt.
Und ich habe keine Ahnung, warum das passieren kann, denn ich sage es doch dauernd.
Aber es kommt bei dir nicht so an.
Ich müsste dich unterstützen, dir helfen, für dich da sein.
Und dann würdest du das entsprechend sehen können und anerkennen können.
Es ist natürlich immer wichtig, aktiv an der Kommunikation zu sein.
Wie kann ich das alles sprachlich richtig machen?
Wie kann ich dafür sorgen, dass das auch wirklich bei dir ankommt, was ich ausdrücken möchte?
Und man kann natürlich auch nochmal auf sich selber gucken und die eigenen Anteile.
Fällt es mir im Allgemeinen schwer, Wertschätzung, Lob, Anerkennung auszudrücken?
War das schon in anderen Beziehungen ein Thema zuvor?
Oder habe ich das wirklich nur in der Partnerschaft?
Und da war es auch eine ganze Zeit lang gut und ist irgendwann entstanden.
Um eben zu wissen, ist das ein Thema, was in der Beziehung entstanden ist?
Oder ist das ein Thema, das in der Beziehung entstanden ist?
Oder braucht es vielleicht ein Einzelcoaching oder eine Selbstreflexion, wo man nochmal in sich geht und merkt,
ach, da liegen Bestandteile in mir, die ich mit in die Beziehung bringe.
Wir hoffen, ihr konntet einiges aus dieser Folge mitnehmen zum Thema Wertschätzung
und freuen uns sehr, dass ihr bis zum Schluss dran geblieben seid und mitgehört habt.
Und natürlich freuen wir uns auch, dass ihr in der nächsten Folge wieder dabei sein werdet.
Bis dann!
Auf Wiedersehen!
Podcast Summary
Key Points:
Fehlende Wertschätzung ist in Beziehungen normal, besonders in stressigen Phasen, aber dauerhafte Mangelgefühle sind problematisch und zeigen oft alte Prägungen aus der Kindheit.
Wertschätzung ist kein automatisches Gefühl, sondern ein aktiver Prozess, der durch klare Kommunikation, gemeinsame Reflexion und ständige Achtsamkeit unterstützt wird.
Die Verletzung von Systemgesetz zwei – Anerkennung und Wertschätzung – führt zu einem tiefen Gefühl der Absonderung und ist oft ein Hinweis auf ein verletztes Fundament.
Beide Partner sind meist betroffen, da es sich um ein gegenseitiges Mangelgefühl handelt, was durch die Zurückführung auf frühere Verletzungen gelöst werden kann.
Kleine, tägliche Praktiken wie Dankbarkeitsjournal oder gemeinsame Reflexion helfen, Wertschätzung als Gewohnheit zu etablieren.
Die Art und Weise, wie Wertschätzung ausgedrückt wird, variiert zwischen Personen – sprachliche Lobformen, Handlungen oder Geste sind alle wirksame Ausdrucksformen.
Strenge, vorwurfsvolle Kommunikation führt zu Spiralen, während eine empathische, reflektierende Gesprächsweise Wiederherstellung ermöglicht.
Die Wertschätzung in einer Beziehung muss individuell entschieden werden, nicht durch ein festes Maß oder Ziel, um authentisch und nachhaltig zu sein.
Summary:
Fehlende Wertschätzung in einer Beziehung ist nicht selten, besonders in stressreichen Phasen oder bei langen, intensiven Projekten, aber dauerhafte Mangelgefühle sind ein Zeichen für tief verwurzelter Wertschätzungsmangel aus der Kindheit. Wertschätzung ist kein automatischer Zustand, sondern ein aktiver Prozess, der durch offene, reflektierende Kommunikation und gemeinsame Reflexion stabilisiert werden kann. Beide Partner sind häufig betroffen, was zeigt, dass es sich um ein gegenseitiges Mangelgefühl handelt.
Die Lösung beginnt mit der Rückverfolgung der ersten Verletzungsphase, um die Ursache zu identifizieren. Viele Menschen fühlen sich nicht gesehen, weil sie Wertschätzung durch Handlungen, Geste oder Sprache erfahren, nicht nur durch Worte. Es ist entscheidend, dass die Kommunikation nicht vorwurfsvoll, sondern empathisch und wertschätzend erfolgt.
Eine wichtige Maßnahme ist die tägliche oder wöchentliche Reflexion über das Gefühl der Verbundenheit und die persönlichen Wünsche. Dabei wird klar, dass Wertschätzung individuell ist und nicht durch ein festes Maß definiert werden kann – es hängt von den persönlichen Bedürfnissen und der Beziehungskultur ab. Durch regelmäßige Achtsamkeit, aktive Kommunikation und die Wiederherstellung des Fundaments kann eine gesunde, wertschätzende Beziehung wiederhergestellt werden.
FAQs
Ja, es ist normal, dass Wertschätzung in stressigen Phasen oder bei geringer Energie reduziert wird. Diese Schwankungen sind ein natürlicher Teil des Lebens und der Beziehung.
Man fühlt sich nicht gesehen oder geliebt, fühlt sich enttäuscht und bemerkt, dass Anerkennung und Respekt fehlen, besonders bei wichtigen Tätigkeiten des Partners.
Man sollte offen und wahrheitsgemäß sprechen, ohne Vorwürfe, und gemeinsam reflektieren, wann das Mangelgefühl entstanden ist und wie es sich entwickelt hat.
Wertschätzung ist ein zentrales Systemgesetz der Beziehung. Sie vermittelt das Gefühl der Zugehörigkeit, des Respekts und des gegenseitigen Vertrauens, was das Fundament einer glücklichen Beziehung bildet.
Man kann Wertschätzung durch offene Kommunikation, kleine tägliche Gesten wie eine vorbereitete Wärmflasche oder durch Ausdruck von Dankbarkeit und Anerkennung zeigen.
Das zeigt eine Verletzung des Systemgesetzes zwei – es kann auf tiefere Muster zurückgehen, wie frühere Erfahrungen oder fehlende Anerkennung in der Kindheit.
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