In dieser Podcast-Folge spricht Philipp Hambach mit Professor Dr. Anja Richard über soziale Robotik und deren Potenzial, ältere Menschen im Alltag zu unterstützen. Richard erklärt, dass ihre Forschung an der Mensch-Maschine-Interaktion darauf abzielt, Maschinen so zu gestalten, dass sie entlastend wirken, etwa in der Pflege oder bei der medizinischen Versorgung von Long-COVID-Patienten. Ein zentrales Projekt war die Arbeit mit Senioren und dem Roboter „Pepper“, der durch sein kindliches Erscheinungsbild schnell Nähe aufbaut. Überraschenderweise wünschten sich die älteren Teilnehmer keine Überwachung, sondern praktische Aktivitäten wie Kochen oder Sprachübungen – ein Beispiel dafür, wie wichtig partizipative Entwicklung ist. Richard betont, dass soziale Robotik nur als Ergänzung zur menschlichen Interaktion dienen sollte, nicht als Ersatz, und dass Transparenz entscheidend ist, um Nutzer nicht zu täuschen. Auf die Frage nach Ängsten vor Robotern entgegnet sie, dass solche Szenarien aus Filmen unrealistisch seien, da Roboter kein Bewusstsein entwickeln könnten. Vielmehr liege die Verantwortung in der ethischen Gestaltung und dem richtigen Einsatz der Technik, um echte Vorteile zu schaffen, ohne menschliche Bedürfnisse zu vernachlässigen. Insgesamt zeigt sich, dass soziale Robotik großes Potenzial bietet, wenn sie gemeinsam mit der Gesellschaft entwickelt wird.
Und damit herzlich willkommen zurück zu einer weiteren Folge von "Hör mal Werder forscht", dem offiziellen Podcast der Thea können. Mein Name ist Philipp Hambach und an meiner Seite sitzt wieder Annalyser Schradin. Hi und herzlich willkommen zu unserer neuen Folge. Unser heutiger Gast ist Professor Dr. Anja Richard. Sie ist Professoren für Innovationsmanagement an der Fakultät für Anlagen, Energie und Maschinensysteme. In dieser Folge reden wir mit ihr darüber, wie sozialer Robotik ältere Menschen unterstützen kann, wie man menschliche Bedürfnisse in der Interaktion mit Maschinen berücksichtigt und, ob wir in der Zukunft Angst verrobert haben müssen. Frau Richard, was machen Sie so in Ihrem Alltag als Forscherin? Ja, schön guten Tag zusammen. Also, im täglichen Alltag als Forscherin, setze ich mich insbesondere mit Menschmaschineinteraktion. Und da speziell der sozialen Robotik auseinander. Das heißt, ich kümmere mich darum, wie Mensch und Maschine in sozialen Kontexten zusammenarbeiten und wie wir das so gut gestalten können, dass es uns eine Hilfe ist, mit diesen Maschinen zu arbeiten und möglicherweise eben auch Entlastung, Schafft an Bedingungen, wo wir vorher gesagt haben, okay, das ist eher belasten, so zu arbeiten. Mhm. Das heißt, in Projekten diese haben, da beschäftigen Sie sich größtenteils mit Menschmaschineinteraktion. Und ich würde gerne wissen, warum ist das denn in Alleinstellungsmerkmal ihrer Arbeit? Ich glaube, das ist gar nicht so in Alleinstellungsmerkmal, weil es beschäftigen sich ganz viele mit Menschmaschineninteraktion. Das ist halt ein wichtiger Aspekt in der heutigen Zeit. Wir arbeiten so viel mit Maschinen wie unserem Handy, mit Chat GPD und anderen Anwendungen zusammen. Das ist schon wichtig, dass die gut gestaltet sind. Wir werden es aber auch gut umsetzen in ethischer Hinsicht. Zum Beispiel, wir das auch so gestalten, dass wir Transparenzmöglichst versuchen zu schaffen, dass es ja insbesondere im Feld KI nicht immer so gegeben gibt. Es gibt viel Diskussion darüber, deswegen, als wäre es schlimm, wenn ich mich alleine damit beschäftigen würde. Da braucht es wirklich ganz viele, die das tun. Und wir tun das gerne auch zusammen, als es eine Community, die sich durch großen Zusammenhalt und Kooperation auszeichen. Das finde ich toll. Es hat sich gut an es ja gegenseitige Bereicherung, sage ich mal. Und dann kann das Thema gar nicht aus einer Disziplin erschlagen, sondern um wirklich gute robuste Lösungen zu finden, muss es interdisziplinär oder sogar transdisziplinär gestaltet werden. Am besten noch mit der Bevölkerung direkt zusammen. Und deswegen alleine arbeiten, gibt es da quasi nicht. Und das ist toll. Okay. Ich habe letztens gelesen, dass generell sehr viel Potenzial für ein besseres Leben, für alle Menschen, sage ich mal, in der Maschineninteraktion steckt. Was denken Sie darüber? Ja, das hat auf jeden Fall Potenzial. Die Frage ist, wie wir besseres Leben definieren würde ich sagen. Wenn es darum geht, dass wir an Grenzen stoßen, zum Beispiel mit dem Gesundheitssystem und wir über Robotik in der Pflege nachdenken, dann gibt es viele Potenziale, die wir auch gerne nutzen. Wir machen Projekte dazu, zum Beispiel um Long COVID-Betroffene, die nicht mehr in ambulanzen gehen können, weil ihr Zustand das nicht erlaubt, wieder andersmedizinische Versorgungssystem anzubinden, indem wir mit avatarinnen versuchen, dargespräche anzuregen, wo die Kraft dafür da ist und dann Daten zu ermitteln, die wir übertragen können. Auf der anderen Seite machen wir Robotik in der Pflege, dass ältere Menschen mit robotischen geräten Zuhause länger selbstständig leben können. Das sind alles tolle Aspekte und Potenziale, die man hat in der sozialen Robotik und Menschmaschineninteraktion. Aber es gibt natürlich auch Aspekte, die wir Menschen untereinander weiterhin gestalten sollten und nicht dadurch Kräfte ersetzen sollten, sondern das immer als Ergänzung, als Eton betrachten. Das ist mir sehr wichtig, weil soziale Robotik bleibt nicht sozial, wenn wir uns nicht auch um die Effekte kümmern. Und deswegen muss man immer das Gesamtbild betrachten und da gibt es Potenziale, aber die muss man verantwortungsvoll nutzen. In der Gesundheitswesen ist ja auch immer der Fachkräftemangel ein ganz großes Thema. Wie sehen Sie da in der kommenden Zeit die Entwicklung? Sie hatten ja gerade schon gesagt, dass es eher ein unterstützenes Element ist, die soziale Robotik. Aber wie kann ich mir das dann konkret vorstellen? Also, stellen Sie sich zum Beispiel vor in der Pflege, sagen wir mal in der häuslichen Pflege, haben die Pflegekräfte ja x-minuten Zeit pro Patient. Und da muss ganz viel in diesen Minuten geschaffen werden. Es müssen Zustände, Werte, alles abgefragt werden. Es muss der Patient gewaschen werden, etc. Also es gibt viele Leistungen, die in ein sehr kleinen Zeitfenster reinpassen müssen. Und da bleibt wenig Zeit, dem Mensch ein Mensch zu sein, weil man so viel strukturierte Kommunikation benötigt, um alles abzufrüstücken, was man auf dieser Liste dann abhaken muss als Pflege dien. Jetzt ist es aber so, dass die Geräte, wenn sie zu Hause gut implementiert sind, in einer Umgebung mit auch entsprechend angebundenen Sensoren und so weiter, schon viele dieser Daten aufnehmen können. Und sie können auch durch Unterhaltung mit den Patienten schon Zustände ermitteln, weil sie einfach diese gesprochenen Sprachen, die Fragen, die gestellt werden analysieren können. Und das ein sogenanntes Patient-Reported Outcome Measurement, also einen subjektiven Befindensbericht dieser Patienten mit den objektiven Daten koppeln können. Der Pflegedienst bekommt das direkt zur Verfügung gestellt und damit bleibt viel mehr Zeit für echte Interaktion, für echte Kommunikation, für Zuwendung durch die Menschen, die dann eben auch nicht ein größeres Zeitfenster haben, aber wenigstens ein gut genutztes Zeitfenster. Und das wäre zum Beispiel eins der Ziele, dass man da technische Kommunikation, soziale Robotik, Sensorik, all das einsetzt, was man tun kann, um möglichst mehr Zeit, die wir mit den Menschen verbringen zu haben, sie auf echte Interaktion zu verwenden. Und wie kann diese Menschmaschine Partnerschaften im Sinne sozialer Innovation gestellt werden, wie kann es gelingen? Also ich glaube ein wichtiger Aspekt, und das haben wir auch in einigen unserer Projekte lernen dürfen, ist wirklich die Bedürfnisse zu dieser Menschmaschine Interaktion aus der Bevölkerung kommen zu lassen. Ich erinnere mich an unser prägene Robot. Das haben wir zusammen mit der Diokonie Michael Zufen gemacht und haben da, sind ja innen nicht befragt, sondern in Workshops mit ihnen erarbeitet, was sie mit einem sozialen Roboter wie Pepper, wenn sie den Kennenst und kleiner Humanoider Roboter. Was sie da mit ihm gemeinsam machen möchten. Und wir hatten natürlich so unsere Vorstellung, als wir in diesem Workshop gegangen sind und haben ganz tolle Anwendungen gehabt, wo wir die Gesundheit überwachen und dann möglichst sicher stellen wollten, dass die Menschen gut geht. Und die Menschen hatten ganz andere Ideen. Und diese Nioen wollten gar nicht überwacht werden. Sie gesagt, wir sind alt genug. Wir brauchen keine Überwachung. Es stellt dir euch vor. Nee, sie wollten mit dem Pepper kochen und sie wollten gewisstes machen. Sie wollten Sprachtraining haben. Da gab es eine Dame, die ein Aphasie erkrankt war und sie wollte gerne mit dem Pepper ein bisschen mehr üben, weil die Logopädenthemiene halt so schwer zu bekommen sind. Solche Dinge wollten sie mit der sozialen Robotik erreichen. Und darüber haben sie dann toleriert, dass man auch ein bisschen Gesundheit überwachen dann machen kann, weil ihnen das natürlich auch selber wichtig ist, aber nicht um jeden Preis und nicht einfach nur so. Darauf waren wir erst mal so gar nicht gefasst, weil wir so voll in den technischen Möglichkeiten waren. Und das zeigt einfach, wie wichtig es ist, dass wir die Bevölkerung einbinden müssen. Und das ist nur dann gelingt und es waren wirklich sehr schönes Projekt, das zu zeigen, wie gut das den Menschen getan hat, auch mit so einer Technik zusammenzuarbeiten, wo sie zunächst mal vielleicht gar nicht wussten, was ist das für ein Gerät und was kann das. Und ist mir das vielleicht auch ein bisschen unheimlich. Das hat es nachher sehr, sehr gut aufgelöst und die waren sehr traurig, als der Pepper dann immer wieder ausgezogen ist. Und das zeigt einfach, es gibt total viele Potenziale, das als soziale Innovation zu gestalten, aber nicht aus unserer technischen Brille, sondern wirklich mit der Gesellschaft gemeinsam. Und dann sieht man, was es wirklich für ein Potenzial hat. Ja, es ist super spannend. Ich habe ganz kurz Fragen für die Zuhören, wie muss ich mir Pepper vorstellen? Es ist ein kleiner ungefähr ein Meter, 20, glaube ich, pusher Roboter, der ein Gesicht hat wie das Kindenschema. Also hat große Augen, hat an der Seite seine Boxen mit den Erhören und in drinnen natürlich auch seine Sinsurik mit der Ersprache verarbeiten kann, erfährt. Also hat nicht zwei Beine, sondern hat quasi so eine Säule auf, die er steht. Er hat zwei Hände mit auch fünf Fingern, aber die Fingern werden von einem Seilzug bedient. Das heißt, er kann jetzt nicht in Glas halten oder so, weil dafür muss man einzelne Finger bewegen können. Aber er kann so grobe Gegenstände schon greifen, allerdings ohne Gewichtsbelastung, also ein Schaumstoffball oder so könnte er wahrscheinlich gut festhalten, aber jetzt nichts, was irgendwie schwer ist. Das heißt, er kann ihn nicht assistieren im Haushalt oder sowas. Er kann aber gestick umsetzen mit seinen Händen und auch seinem Oberkörper, der er kann ein bisschen rotieren mit dem Oberkörper. Das heißt, er kann schon sich Menschen ähnlich verhalten, nicht so, dass sie nicht wissen, dass da ein Roboter vorhin steht.
Auch der Fino-Typ ist total Roboter und nicht irgendwie menschenähnlich. Aber er spricht viele Menschen direkt an. Also das was typischerweise passiert, wenn sie mit dem Pepa durch eine Menge gehen, dann wollen alle den Kopf berühren. Alle streichen den über den Kopf, weil es einfach ist wie ein Kleinkind. Der verfolgt auch mit Blick. Das heißt, wenn er einen Nutzer erfasst hat, dann wendet er den Kopf auch mit. Also, ja, das erzeugt sofort so eine Nähe und so eine Interaktionsbereitschaft. Und es ist ein gutes Gerät für Menschenmaschine Interaktion. Auch wenn man zugeben muss, dass er technisch jetzt nicht auf dem neuesten Stand der Dinge ist. Der wird auch nicht mehr hergestellt. Aber es war so das Gerät der letzten zehn Jahre, sagen wir mal, was so den Eintritt in die soziale Robotik für jeder man sichtbar gemacht hat. Den gab es im Museen oder gibt es auch noch im Museen an irgendwelchen Messen. Also überall, wo so Menschmaschine Interaktion populär gemacht werden sollte, war eigentlich ein Pepa im Einsatz, deswegen ist er relativ bekannt. Also, wir hat jetzt gerade eben schon mal darüber gesprochen, dass sie in der Diakonie, da hatten sie Rentner in Befrag, was sie denn sich wünschen von so sozialer Robotik. Wie können wir es aber schaffen, dass wir diese Person nicht abhängen mit der Entwicklung? Weil ich mich schon vorstellen kann. Also Menschen, die jetzt Rentner in sind, kommen aus einer Zeit ohne Smartphones, ohne Internet, ohne teilweise Farbfernsehen. Und dann setzen wir denen halt ein Roboter vor die Nase. Da ist der Schock dann vielleicht doch auch mal ein bisschen größer, glaube ich. Absolut. Also es gibt natürlich auch Unterschiede bei Menschen in jedem Übrigen in jeder Altersklasse. Das ist gar nicht so. Alters abhängig wie man so denkt. Aber die Antwort ist eigentlich ganz einfach. Wir haben die nicht nur gefragt, wir haben das mit denen zusammen entwickelt. Also die haben als Co-Entwickler in unseren Anwendungen eine wesentliche Rolle gespielt. Und das war der Schlüssel. Also das mit ihnen gemeinsam zu entwickeln und auch zu überlegen, welche mentalen Modelle haben, die denn eigentlich von so einem Gerät und was denken, die denn wie es funktioniert. Und kann nicht meine Anwendung mich daran anpassen, wie die Struktur bei den Leuten auch verhanden ist und nicht irgendwie, ich stöpe was über, was man jetzt neu lernen muss. So eine Art von Technostres braucht theoretisch niemand zu haben, weil man kann es einfach mit den Menschen zusammen entwickeln. Und das hat so viel Freude gemacht und die waren nachher so drinnen in dieser Denke, dass sie wirklich auch zu Experten geworden sind. Und das man natürlich nicht jeden erreicht mit einem Medium, das ist glaube ich immer so. Aber die Zielgruppe war viel offener und viel bereiter, als ich sie gedacht habe, dass sie sind. Also sie hatten wirklich Lust, da drauf mit dem Gerät zusammen zu arbeiten. Und da gab es bei einem Workshop eine Dame, die mir in der Inhung und ich bin das immer so toll. Und die wurde mit dem Taxi aus einer anderen Einrichtung immer hergebracht, da, wo wir dem Workshop veranstalt haben. Ja, dann immer, da gab es ein paar ein bisschen was zuerst nehmen, dann immer dem Taxifahrer noch so ein schnütchen Teller rausgereicht, damit er noch ein bisschen länger wartet und sie noch ein bisschen bleiben kann, so total Klasse zu sehen, mit wie viel Freude, die Leute dabei sind und das, ja, das verschäcken wir alles, wenn wir nur aus unserer Technischen Brille gucken würden. Und deswegen ist mir das ein ganz wichtiger Aspekt insgesamt in meiner Forschungsarbeit, dass wir das krokreativ machen. Ja, absolut. Das sind ja jetzt total positive Beispiele, irgendwie wie Menschen auf diese Humanoine Roboter reagiert haben. Gibt es, sag ich mal irgendwelche Hard-Facts oder Punkte, wo sie sagen, das muss erfüllt sein, damit Menschen eine gute Intaktion haben mit Roboter oder dass sie positiv reagieren. Also insgesamt kann man sagen, dass Geräte, die zum Beispiel dieses Kindchen-Schema bedienen, natürlich auf Mechanismen in uns Menschen zurückgreifen, die uns irgendwie intrinsisch gegeben sind. Die Reaktion auf ein Roboterarm wird nie so empathisch herzlich offen sein, wie jetzt auf so ein Pepaar-Roboter. Weil man diesen kleinen Humanoid viel besser einschätzen kann. Der kann einem auch nichts tun, da sieht man sofort an so ein Gerät. Der könnte keinen Schaden anrichten. So ein Roboterarm, schon wenn man nicht weiß, dass der einen nicht treffen kann und sein Surg an Bord hat, die sozusagen genau diese Koalition vermeiden. Das heißt, ich glaube, es geht viel um Einschätzbarkeit, um auch eben Dinge, die uns ansprechen in der Kommunikation. Also wenn wir über Chat-Bots zum Beispiel reden oder auch Kommunikationssysteme, die wir auch auf Roboter legen können, dann spielt es schon auch eine Rolle, wie empathisch kann das Gerät wirken. Das verproben wir auch in einem großen BMBF Projekt zur Zeit und darstellen wir einfach fest, wenn der Roboter die Kommunikation mit Emotionen aufladen kann, dann funktioniert sie natürlich besser, weil wir uns menschlicher gesehen erfüllen. Das ist ein wichtiger Aspekt für langfristige Kommunikationen so ein Gerät. In kurzen Fälle, das ist vielleicht nicht so auf, aber wenn wir darüber reden, dass wir auch ein Bonding zur Maschine aufbauen möchten, dann ist das schon wichtig. Es hat allerdings eine Kärseite, dass wir natürlich gleichzeitig immer vermitteln sollten, dass der Roboter das gut kann, heißt nicht, dass der Emotionen hat. Also wenn ich anfange, dem Gerät Dinge zuzuschreiben, die einfach algorithmisch bedingt sind, weil das gut funktioniert und er ist gut kann, dann hat das eine etische Komponente auch darüber Transparenz zu verschaffen. Ohne den Nutzer an der Stelle zu verlieren, aber das eben ein Gerät ist und kein Mensch. Und das ist ein schmaler Trade-of-dem-versuchen mit zu Design, da gibt es auch keine goldene Formel viel. Aber das muss man einfach beachten, weil das ist so eine gewisse Gefahr, wenn man guckt, wie viele Menschen mit ChatGPT anfangen sich selbst zu Therapieren, anstatt ein Psychologen aufzusuchen. Das sehe ich kritisch. Ja oder auch, dass jetzt mal KI-Beziehungen immer populärer werden, Romantische, die Real sind für den Menschen, der involviert ist. Also man schreibt der Maschine kompetenzen zu, attribute zu, die sie nicht hat. Und dafür sind wir als Forschende auch verpflichtet bei der Entwicklung der Geräte, eben dafür zu sorgen, dass es da in gewisser Sache einfach auch Sicherheit gibt für den Nutzenden zu jeder Zeit Transparenz darüber zu haben, wie diese Maschine das erarbeitet, was sie an den Tag legen. Und das ist eben ein großes Thema, dass wir in der Zukunft aus meiner Sicht noch besser limissen, wenn ich mit ChatGPT angucke, sehr beeindruckend nutzen wir auch für unsere Forschung. Aber es ist nicht besonders Transparenz und es birgt eben genau diese ältischen Gefahren auch in sich, dass wir ja Menschen fehlleiten durch so was. Holly Wurt und die Filmindustrie benutzen Roboter ganz gerne mal als Antagonisten, als das Böse, was die Menschen irgendwie in manchen Zenarien vernichten möchte, ohne unterwerfen möchte. Ich frage mich dann immer so, wie sehen Sie das, wie realistisch ist das oder woher kommt diese Angst überhaupt vor Roboter? Also ich finde es furchtbar, mir alle ist mein, ich gucke diese Filme auch. Ja, ich finde es schrecklich, weil für meinem Beruf ist das nicht gut, für alle Angst vor Roboter namen. Und es ist auch völlig unangemessen, das hat mich wirklich finde ich. Ich glaube, das ist ein bisschen so eine alte menschliche Angst in uns drin, dass zu viel Technizismus, dass das uns irgendwann überrollen könnte, dass es sich gegen uns wenden könnte, was wir erfinden etc. Das lässt sich an Roboter natürlich besonders gut verkörpern. Und manche Dinge sind ja auch tatsächlich relativ gut gemacht. Also wenn man sich zum Beispiel solche Serien wie Westworld anguckt, weiß nicht, ob sie das kennt, ist so eine HBO-Serie, wo Roboter in so einer Art Vergnügungspark existieren, Menschen können sich da einbuchen. Und dann mit den sehr homenuin, sehr menschlich wirkenen Robotern Dinge tun, die man halt im Echten leben nicht tun kann. Einfach mal jemanden erschießen oder andere schlimme Dinge. Und da können sich quasi alle auszuruben bis sich die Roboter gegen die Menschen wenden und sich rechen. Und das ist tatsächlich, fand ich nicht schlecht gemacht, der wird dann sozusagen erläutert, wie diese Roboter ein Gedächtnis entwickeln. Also wo einfach die Speicher nicht mehr gelöscht werden nach jedem Einsatz, sondern dann über Erinnerung ein Gedächtnis trainiert wird und sie daran arbeiten, sozusagen diese Erinnerung zu erwidern und darauf mit Rache zu reagieren. Als das gesehen habe ich gedacht, ja, okay, es ist irgendwie ausgetüftelt, ausgedacht, aber hat natürlich nichts damit zu tun.
wie das normalerweise technisch zu lösen wäre. Und Robert an ein Bewusstsein zu geben, ist technisch natürlich noch nicht zu lösen. Und ich weiß auch nicht, ob noch nicht die richtige Formulierung ist. Wahrscheinlich wird es nie zu lösen sein, und das ist gut so. Weil wir wollen ja nicht klonen, sondern wir wollen ja technisch unterstützen. Das heißt, es liegt auch eigentlich fern unseres Ziels, das was da gezeigt wird, zu tun. Insofern finde ich, kann man da eigentlich relativ berühmt sein. Es gibt aber natürlich andere Gebiete, die beunruhigen, so wenn zum Beispiel unbemante Waffensysteme autonomes Verhalten an den Tag legen können. Das sind ja auch Roboter. Und Boston Dynamics hat natürlich mit dem Atlas sehr deutlich gezeigt, so was gut geregeltes, wo man nur jede Systeme so alles fähig sein kann. Das ist eine Gefahr, aber ehrlich gesagt, ist jede Technik in den falschen Händen eine Gefahr, mit nahezu allem kann man Schaden anrichten. Und das ist in der Robotik halt auch so. Das heißt aber nicht, dass man als normaler Mensch, als ganze Nation, irgendwie Angst haben muss vor der Robotik. Aber es geht wie immer darum, dass Technik nur in den richtigen Händen auch gut ist. Und das ist aber eigentlich kein Unterschied zu anderer Technik. Ja, natürlich mit viel Verantwortung verbunden alles Neues, alle Innovation, die man da schafft, mit Humanoid oder anderen Robotern. Wie integrieren Sie Ihre Forschungsergebnisse, Ihre Lehre? Und was sind die Herausforderungen dabei? Also ehrlich gesagt integrieren wir gar nicht nur Ergebnisse in die Lehre, sondern die ganze Forschung. Wir machen das mit den Studierenden gemeinsam, weil es eben auch wieder der Aspekt, das mit Menschen gemeinsam das zu gestalten, die vielleicht auch eine andere Brille haben, als jetzt der schon ausgebildete Forscher. Das heißt, wir machen es eigentlich immer so, dass wir in Forschungsanträgen, die wir stellen Aspekte drin haben, die wir auch mit oder von Studierenden untersuchen lassen. Und sie aktiv in die normale Forschungslogik einbinden, ohne dass wir da jetzt spezielle Caster dies aufmachen müssen, oder so, sondern die Forschung einfach ganz normal wird uns zusammen. Wir müssen da immer so ein bisschen das takten, weil das mit dem Semester takt natürlich nicht so ganz einem Forschungsprojekt. Entspricht, aber auch da sind wir jetzt mit den Jahren, würde ich sagen, relativ gut geworden, so die richtigen Logiken in die Projekte einzubringen, dass das passt. Und in sofern forschen die einfach mit uns gemeinsam, die machen Studie mit uns gemeinsam, gehen mit uns ins Feld und verproben das in alle möglichen Situationen, Einkaufszentren, Museen, etc. Sie führen Umfragen durch, da, wo wir vielleicht noch zu wenig Statistik haben. Sie forschen mit uns auch an grundständiger Forschung im Labor, wo wir noch gar nicht wissen, funktioniert das. Also versuchen wir uns gemeinsam so ein Proof of Concept zu erarbeiten, ob bestimmte Dinge eben denkbar wären oder nicht. Also all das, was eigentlich auch ein normaler Forscher tut, versuchen wir mit den Studierenden gemeinsam. So machen und erleben dabei, dass da sehr, sehr, sehr pfiffige Ideen, weil rauskommen auf die wir so manchmal auch nicht kommen, weil wir auch Betriebsblöden werden für das, was wir tun. Und das ist immer sehr erfrischend, deswegen mach ich das super gerne. Wir nehmen auch mit den Studierenden ein Challengers-Teil. Und da haben wir nicht selten die Challengers auch gewonnen als THK können. Zum Beispiel die Ingenie ohne Grenzen-Challenge. Und das ist einfach toll zu sehen, was Studierende drauf haben, die ja eigentlich noch in einem Bildungszustand sind, den wir immer als unfährlich, eigentlich erleben wir so unfährlich ist das gar nicht. Sondern die haben einfach wahnsinnig viele gute Ideen an Bord. Und wenn wir in die Werkzeuge geben, das wahr werden zu lassen, dann ist es einfach toll von wie viel kompetenten vor Ideen sprühenden Menschen wir umgeben. Das ist auch für mein Feld des Innovationsmanagements ganz gut, dass man einfach weiß, okay, Innovation ist uns sicher, wenn wir nur die vielen guten Ideen ein bisschen in die Bahn lenken können, dass sie Realität werden. Jetzt hat sich nach einem tollen miteinander an. Das macht auch super Spaß. Also ich möchte nichts davon missen, weil es einfach so bereichend ist, diese vielen unterschiedlichen Dinge tun zu können. Sicherlich ist das manchmal auch eng getaktet und man hetzt von A nach B, um das alles hinzukriegen. Aber es ist einfach für mich der tollste Beruf der Welt, das alles machen zu dürfen. Nutzen Sie eigentlich auch Augmented Reality oder generell virtuelle Welten in dem Lehrkonzept? Und wenn ja wie? Also nutzen wir. Wir haben einen Strang, der sich mit Augmented und virtuellity, wir nennen das X-Reality befasst und setzen das zum Beispiel da ein, wo wir Realitäten nicht so ohne weiteres herstellen können. Also ich habe eine große Vorlesung, die heißt bis jetzt, das war ich deswegen, weil sie wechselt ihren Titel in der Reaktkreditierung. Die heißt bis jetzt Arbeitstechniken und Projektorganisation. Und die Studierenden, als ich bekommen bin, her an Ideen können, haben das als Singen und Klatschen mit Zeichen. Weil es so war, dass wir da sechs, siebenhundert Studierende versucht haben, einen großen Hörseln und mehreren Schagen damit vertraut zu machen, wie wir Projektmanagement machen müssen, damit Projekte gelingen. Und das haben Sie so ein bisschen als Singen und Klatschen empfunden, weil das halt nicht so praxisnah war, weil die Kohorte so wahnsinnig groß war, dass wir natürlich auch an die Grenzen gestoßen sind mit den Formaten. Und da fing es auch gerade erst an mit Digitalisierung in der Lehre und so. Und da war es dann so, dass wir gedacht haben, wir brauchen eine Umgebung, wo wir die Studierenden das fühlen lassen können. Es nützt nicht, das so verkopf zu erklären, sondern wir müssen sie fühlen lassen können, was es bedeutet, wenn Instrumente nicht greifen, weil sie nicht angemessen sind, an die Situation und wie man dann zu besseren Entscheidungen kommen kann. Und dann haben wir so eine Welt gegründet. Das heißt Future In. Und das ist ein Mixed Reality Game, wo sie zunächst in einer Augmented Reality Welt eine Instanzmahltung, einer Halle, einer Produktionshalle planen. Und die müssen Sie nachher auch in Betrieb nehmen und müssen diese Produktion quasi neu aufsetzen. Und die Fehler, die Sie dabei machen, führen dazu, dass sie in Betriebnahme nachher leichter oder schwieriger. Das heißt, sie müssen mit ihrem eigenen Verhalten leben und müssen gucken, wie gut muss ich das eigentlich planen, damit ich nachher und das haben wir dann in der Virtual Reality in die Betriebnahme geführt, dass ich das nachher in Betrieb nehmen kann. Das musste danach noch mal kurz aus der Virtual Reality raus, weil wir Corona Zeit hatten. Und diese Headset ist nicht gut desinfizierbar waren, sodass wir das als Desktop Variante brauchten. Haben aber dann auch gemerkt, es kaliert natürlich viel, viel besser als Desktop Variante. Deswegen ist es jetzt sozusagen das Augmented Reality Game und eine Desktop Variante, wo man diese Fabrik in Betrieb nehmen muss. Und wir merken aber da dran, wie gut das ist, dass Sie das erleben können und wie wichtig auch diese Einsichten sind, die man eben nicht im Hörseilvermittel inkann. Und gleichzeitig hat man dann Instrument, was auch für große Gruppen einfach gut geeignet ist. Und dann kommen wir Menschen aber natürlich wieder dazu, damit nicht nur das Game im Mittelpunkt steht und reflektieren mit denen, was an eurem Verhalten hat euch eigentlich zum Erfolg geführt. Und das teilen wir dann wiederum mit allen Gruppen, die gespielt haben, damit wir so diese Erfolgsfaktoren gemeinsam rausarbeiten. Ja und dann geht's irgendwann auch in die Prüfung und in die Dokumente, die dann erstellt werden müssen auf Basis dessen, was da erlebt wurde. Und das funktioniert eigentlich ganz gut, dass ich glaube es nicht mehr singen und klatschen. Es ist jetzt eben Projektmanagement, Teamentwicklung und all das erleben können. Und das hat sich sehr gelohnt. Ich muss aber auch dazu gestehen, dass es sehr viel komplexer war, so ein Spiel zu entwickeln, als ich mir das gedacht habe am Anfang. Aber das lebt eben auch davon, dass die Studierenden das mitentwickeln. Also unsere Entwickler sind keine Profis, sondern sind Studierende. Und das ist halt auch sehr cool und macht echt viel Spaß. Aber es heißt eben auch, dass wir vielleicht ein paar mehr Interationen brauchen als die Profis. Aber auch das ist ja wieder ein Learning. Also es hat auch das schöne alle jedes Ergebnis bringt uns irgendwie weiter. Er hat sich super spannend an. Da hört man, meine ich jetzt auch schon ein paar Mal raus, dass die Rolle der Studierenden bei ihnen ganz andere einnimmt, als man das so aus klassischen Studierenden und lehrenden Verhältnis kennt. Ja absolut, also das ist glaube ich wirklich uns wichtig, dass wir ja so diese Gemeinsamkeit haben. Und wir haben ja auch Studiengänge wie den MPAC-Studiengang, wo wir ja mit den Studierenden ganz anders arbeiten, wo wir Semesterstrukturen aufgelöst haben, wo die wirklich nicht irgendwas vorgesetzt bekommen wie ein Korekulum, sondern einfach sich das Thema selber erarbeiten und uns als Coach es anfordern. Da sind Kollegen wesentlich stärker drin involviert als ich. Ich begleite das gerne als Dekanen und da, wo ich unterstützen kann, dann tue ich das natürlich auch gerne, weil das einfach noch eine ganz andere Art ist, mit den Studierenden zusammenzuarbeiten. Und die Angst, immer dass man dann nicht alles lernen, weil man fordert ja nur an und vielleicht übersieht man ein Gebiet, Wir haben jetzt so ein bisschen.
mehr im Semester sehen können, das passiert nie. Die übersehen nicht. Die lernen genauso viel, wie diejenigen, die in einem normalen Kurikulum sind, nur halt völlig selbst gesteuert. Und das ist auch eine ganz spannende Sache und zeigt auch nochmal, dass wir uns trauen sollten, solche Form mit den Studien auszuprobieren, damit wir nicht eingefahren mit unseren Methoden sind, sondern auch selber immer nochmal neues entdecken können, um uns weiter zu entwickeln, weil die Generationen entwickeln sich ja auch weiter in ihren Kompetenzen. Ja, wir haben bei, wo wir gerade bei neuen Entwicklungen sind, wir haben auch einen neuen KI-Klaster an der Tür können. Wie sehen Sie die Rolle dieses Klaster? Ja, ich würde ehrlich gesagt sagen, ich weiß es noch nicht. Ich mache das auch mit Freude, da die Menschen zusammenzubringen, die was mit KI-Tun an der THK können. Einfach weil wir gemerkt haben, dass das sehr zerfasert ist, über unsere Hochschule ganz viele machen was, aber wir können natürlich schlagkräftiger sein, wenn wir alle zusammen da auftreten und wahrgenommen werden, weil es gibt hier auch um uns herum ganz viel KI. Und ja, da, wenn wir da mitspielen möchten, als größte technische Hochschule, dann sollten wir sichtbarkeit haben. Das war so ein bisschen die Idee hinter dem Klaster und es kamen glücklicherweise dazu, dass wir einen rechen Klaster einwerben konnten, angefördert ist, sodass wir auch die Kapazitäten haben und die jetzt nicht irgendwo extern anmieten müssen. Das fördert die Sache natürlich sehr, aber das ist ja ein riesen Hochschulweites Projekt, wo natürlich auch die technischen Fakultäten eine große Rolle spielen, aber eigentlich alle Fakultäten eingeladen sind, das mit uns zu machen und es findet sich gerade noch wirklich sagen. Wir haben so die ersten meetings gehabt, wir haben überlegt, wie wir da zusammenarbeiten können, auch wie wir uns aufstellen, mit einer Mitgliederversammlung und wir reporten zu einem Beirat und so weiter. Das hat jetzt alles schon stattgefunden und es gab eine Anschubfinanzierung von der TH können dafür und jetzt wird sich zeigen müssen, ob aus dieser Anschubfinanzierung auch so ein drittmittelgesteuertes KI-Klaster werden und bleiben kann und das hoffen wir natürlich sehr. Deswegen auch an dieser Stelle nochmal wäre das Hilbert und mitmachen möchte sehr, sehr gerne einfach bei Thomas Quats, Beiestein oder mir melden, weil wir freuen uns über jedes neue Mitglied und das ist alles eine Bereicherung, weil da auch viele neue Projektideen entstehen. Jetzt gerade gibt es sich so viele Ausschreibungen, weil die Regierung sich immer noch findet, aber in nichts ist so trotz, wird es bald wieder losgehen und dann ist es toll in so einer Community auch gemeinsam Projekte weiter beantragen zu können. Ein paar konnten wir schon einwerben, deswegen können wir sagen es funktioniert ganz gut, aber wir freuen uns über jeden der Teil dieser Aktionen und Bewegung sein möchte, weil ja das ist auf jeden Fall gut, wenn wir uns zusammen schließen können, an RTH-Klein und das Thema KI weiterbringen. Klingt ja für ihn vergrößert, also gerne melden. Sie hatten im vorgespräch zu dieser Folge, hatten Sie erwähnt, dass ihr Weg in den akademischen Bereich eher ein zufälliger war. Ich möchte Sie sagen, mal kurz ausführen, was das bedeutet. Ja, also es war so, dass ich eigentlich ausgebildet war oder unter der Annahme auch mein Abschluss gemacht habe, dass ich irgendwann mal Personal arbeiten machen möchte in großen Konzernen. Ich habe an der Arbeiterarchen Kommunikationswissenschaften, Betriebspädagogik und Psychologie studiert, also nicht besonders typisch für eine Maschinenmode kann. Und habe ich schon immer gerne, dass ich das muss ich zugeben privat mit Systeme handiert, mit Digitalisierung, mich beschäftigt. Mit Computerprogramm, mich befasst, das war immer schon irgendwie eine Leidenschaft, aber das habe ich in die so beruflich gesehen, ehrlich gesagt und dann war ich in Australien im Auslandsjahr und kam zurück und musste nur noch meine Abschlussprüfung machen und wollte einfach noch ein bisschen Geld verdienen. Und dann gab es da diesen Maschinenbau, leerstuhl der jemanden Suchte. Das war Informatik im Maschinenbau an der Arbeiterarchen und dann habe ich da angefangen und dann fand ich das total spannend, was sie so gemacht haben und die haben auch interdisziplinär gearbeitet und ja irgendwie habe ich Feuer gefangen an der Stelle mit Ingenieuren zusammen zu arbeiten und bin dann ein bisschen länger geflieben, als ich eigentlich vorhat und auch nicht nur zum Geld verdienen, sondern die haben einfach auch meine Lust an der Wissenschaft. Und ich wollte dann plötzlich promovieren, weil das ja ungewöhnlich ist als ja nicht technische Wissenschaftlerin an einem solchen Lehrstuhl zu promovieren, gab es aber gerade nicht so die Stellen, deswegen habe ich mir ein Stipendium besorgen können, aber ich auch sehr dankbar, dass das geklappt hat und habe dann einfach nebenbei ein bisschen gearbeitet und so, ja, bin ich da reingewachsen und habe danach der Promotion auch da eine Abteilungsleitung und später eine Geschäftsführung übernommen und so kam es dann letztlich auch zu der Profisur an der Arbeiterarchen, das war eine Junioprofissur auch im Maschinenbau und ja, es ist so, dass ich ja ein bisschen angelernt bin im Maschinenbau, würde ich sagen und dass mich nie wieder losgelassen hat diese Begeisterung der für eine heute ist es genau umgekehrt, ich könnte mir gar nicht mehr vorstellen, dass ich Personalarbeit im Konzern, ich habe Konzernen beraten auch in Personal Sachen, weil ich nebenbei noch ein Unternehmensberatung mache, aber an der Stelle hat das auch super Spaß gemacht, aber es hätte mich glaube ich als Hauptjob nie so erfüllt, wie das, was ich heute machen darf, deswegen bin ich total dankbar, dass unser Wissenschaftssystem auch solche Karrieren ermöglicht und es mir wichtig, das auch weiter zu geben an die Studierenden, wenn man mein Lebenslauf sieht, die das super geplant aus und das würde glaube ich keiner vermuten, dass da so viele Zufälle eine Rolle spielen und deswegen möchte ich eben Mut machen, der das Gefühl hat, ich plan das irgendwie gerade nicht, oder ich kann es nicht plan und das macht mir Angst, das ist nicht so, dass nur der Mainstream da durchkommt und man keine Chance hat, irgendwas zu werden, was man vielleicht jetzt noch aus Ausbildungssicht oder aus Studiensicht noch nicht erlangt hat, sondern man kann tatsächlich vieles werden, wenn man sich da reinhängt und wenn man die Begeisterung hat und ich glaube, dass es das, was meine Karriere getragen hat bisher und es hoffentlich auch weiterhin tut, weil ich einfach die Begeisterung jeden Tag aus neue Haare und Spür und das auch trotz der stressigsten Phasen nicht weniger wird und ich glaube dann kann man sagen, hat man das in richtigen Beruf gefunden so. Was würden Sie denn Studierenden raten, die sagen, ich würde gerne ähnliche Karriere machen oder in ähnlichen Bereich wie kann ich das schaffen, was muss ich machen? Also ich glaube, es ist immer wichtig gute Grundlagen zu haben. Das bedeutet, wenn man so interdisziplinär arbeiten will, wie es jetzt in meinem Fall der Fall ist, dann muss man wissen, wo sein wissenschaftliches Zuhause ist. Weil nur von dort aus kann ich mich eigentlich in die Interdisziplinarität rein entwickeln. Brauch also meine Grundlagen umzuwissen, wo sind auch die Grenzen meiner Disziplin und wo bin ich andere Disziplin an und ein? Und wie fühle ich das zu einem möglichst guten Gesamtbild zusammen, dass die Lösung die hinterher rauskommt, auch robust ist? Und deswegen ist mir das immer wichtig zu sagen, okay, die Grundlagen, die sind wichtig. Und von dort aus kann man nahezu alles machen mit der nötigen wissenschaftlichen Kreativität und Fundierung. Das muss ich auch dazu sagen, es ist kein Geschenk, was einem in den Schuß fällt, sondern das ist schon auch harte Arbeit, aber die macht halt Spaß. Und das ist das Wichtig. Ich kann keinem versprechen, dass es ein Ponnihof ist, sondern ich kann nur versprechen, dass wenn man das gefunden hat, was ein da wirklich entfacht, dass es dann auch wirklich Spaß macht, hart daran zu arbeiten. Und das ja ratig auf vielen Studierenden, die manchmal so ökonomisch in Studium planen. Ich habe so und so viel Zeit und dann kann ich das und das für diese Prüfung investieren, aber ich muss ja das und das noch machen. Da habe ich immer ein bisschen ehrlich gesagt, weil es ist so, dass ich glaube, dass man das so nicht rechnen kann. Natürlich ist das ein mathematisches Modell, das da zu legen und man hat nur x Prozent an Zeit zur Verfügung vielleicht für ein Modul. Aber ich muss auch wissen, wo ich mich richtig rein investiere und dann zele ich auch nicht die Stunden. Also dieses, was wir in der Augmented und Virtual Reality Flow erleben, nennen, dass ich einfach da drin bin und mache. Und gar nicht auf die Uhr gucken, ich habe gedacht, ich will zwei Stunden lernen, jetzt muss ich noch eine viele Stunde oder so. Dann ist es das nicht. Da muss man für sich selber entscheiden, wie man damit sich selber umgehen möchte, aber ich kann nur sagen, sucht so lange, bis ihr den Funken findet und dann macht was draus. Danke für die Tipps. Gut, dann würde ich weiter machen mit dem Quick-Fire, was wir vorbereitet haben. Schnell, schnell, schnell, antworten. Lieblings-Sypher-Film mit Robertan. Star Wars. Feldversuch oder programmieren. Feldversuch. aufstehe oder nachtäune.
Früher. Lustig ist der Moment mit einem Roboter. Da gab's viele. Lustig ist auf dem Nervetag jemand, unseren Verhärt Kopf gefragt wie, ich hab schon vergessen, was hat er gefragt, weil da mal irgendwas sehr komplexes auf Latein lauten würde und er hat so flüssig geantwortet, dass der ganze Stand, inclusive uns selbst wirklich nur mit der Kinderlade runtergeklappt hat, weil niemand von uns eingeschätzt hätte, dass er das so flüssig konnte. Aber ja, es ist manchmal so, dass das auch so ein Lacky Punch, das war Chat GPD angebunden, manche funktionier das sehr, sehr gut und dann überrascht, dass wie gut das ist und das war so ein Moment, der war wirklich sehr lustig. Aber es hätte auch niemand wieder legen gekonnt, weil wir natürlich alle nicht so intensiv lettreiben und so werden. Wer weiß, was er dann wirklich gesagt hat. Siehs oder seid sich? Siehs. Heifeln oder C++ fürs Programmen? Palten. Tipp für junge Menschen auf dem Lebenslauf. Durchatmen. Wir bringen ja immer noch eine Frage mit von einem vorherigen Gast, der aus einem anderen Fachgebiet auch meistens ist und wir haben eine Frage von Matthias Bömer für Sie. Und zwar wie lange nutzen Menschen im Alter von 16 bis 29 Jahren das Smartphone am Tag. Ich hab eine Tochter, die in dieser Altersrichtung geht. Also wenn ich die als Maßstab nehmen würde ich sagen, sechs Stunden. Die Antwort, die er uns gegeben hat, ist 212 Minuten, also ca. 3,5 Stunden. Aber ich kann mir auch mal noch sagen. Ich glaube, in einzufällen ist es doch auch hohe. Aber ich hab es eben auch noch mal geprüft, meines auch höher. Dann würde ich noch fragen, welche Frage Sie mitgebracht haben für den nächsten Gast. Ja. Und zwar würde ich gerne wissen vom nächsten Gast. Wie viel Prozent der Menschen denkt denn wohl, dass Chatboards echte Emotionen haben? Sehr gute Frage. Das hat man schon gefragt. Das gibt mehrere Studien dazu. Die sind auch leicht unterschiedlich, aber man kann so eine Range. Ich bin ein bisschen crazy, weil da würde ich gar nicht dran denken, wenn ich ein Chat Board überrascht. Super spannend. Ich bin mich sehr gespannt auf die Antwort. Dann bleibt uns nur noch Danke zu sagen für die großen Folge, für die tollen Fragen dann worden. Und für Ihre Zeit liken und abonnieren nicht vergessen. Wir hören uns dann beim nächsten Mal wieder, wir sehen uns auf dem Campus. Danke, dass ich da sein dürfte. Ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Professor Dr. Anja Richard forscht an der Mensch-Maschine-Interaktion, speziell an sozialer Robotik, um Menschen im Alltag zu entlasten.
Soziale Roboter wie „Pepper“ können ältere Menschen unterstützen, etwa durch Sprachübungen oder Gesundheitsmonitoring, aber nur als Ergänzung, nicht als Ersatz für menschliche Zuwendung.
Die Bedürfnisse der Nutzer müssen partizipativ in die Entwicklung einfließen – so wollten Senioren mit dem Roboter kochen und trainieren statt überwacht zu werden.
Roboter mit kindlichem Erscheinungsbild erzeugen Empathie und Nähe, doch es braucht Transparenz, um falsche Emotionen oder Vertrauen zu vermeiden.
Ängste vor Roboteraufständen (z. B. aus Filmen) sind unrealistisch, da Bewusstsein technisch nicht erzeugt werden kann; wichtig ist der verantwortungsvolle Einsatz von Technik.
Summary:
In dieser Podcast-Folge spricht Philipp Hambach mit Professor Dr. Anja Richard über soziale Robotik und deren Potenzial, ältere Menschen im Alltag zu unterstützen. Richard erklärt, dass ihre Forschung an der Mensch-Maschine-Interaktion darauf abzielt, Maschinen so zu gestalten, dass sie entlastend wirken, etwa in der Pflege oder bei der medizinischen Versorgung von Long-COVID-Patienten.
Ein zentrales Projekt war die Arbeit mit Senioren und dem Roboter „Pepper“, der durch sein kindliches Erscheinungsbild schnell Nähe aufbaut. Überraschenderweise wünschten sich die älteren Teilnehmer keine Überwachung, sondern praktische Aktivitäten wie Kochen oder Sprachübungen – ein Beispiel dafür, wie wichtig partizipative Entwicklung ist. Richard betont, dass soziale Robotik nur als Ergänzung zur menschlichen Interaktion dienen sollte, nicht als Ersatz, und dass Transparenz entscheidend ist, um Nutzer nicht zu täuschen.
Auf die Frage nach Ängsten vor Robotern entgegnet sie, dass solche Szenarien aus Filmen unrealistisch seien, da Roboter kein Bewusstsein entwickeln könnten. Vielmehr liege die Verantwortung in der ethischen Gestaltung und dem richtigen Einsatz der Technik, um echte Vorteile zu schaffen, ohne menschliche Bedürfnisse zu vernachlässigen. Insgesamt zeigt sich, dass soziale Robotik großes Potenzial bietet, wenn sie gemeinsam mit der Gesellschaft entwickelt wird.
FAQs
Soziale Robotik beschäftigt sich damit, wie Menschen und Maschinen in sozialen Kontexten zusammenarbeiten. Ziel ist es, diese Interaktion so zu gestalten, dass sie entlastet und hilft, etwa in der Pflege oder bei der medizinischen Versorgung.
Soziale Roboter können älteren Menschen helfen, länger selbstständig zu Hause zu leben, indem sie Daten aufnehmen, Unterhaltungen führen und den Pflegedienst entlasten. Dadurch bleibt mehr Zeit für echte menschliche Interaktion und Zuwendung.
Durch Workshops und Co-Entwicklung mit der Zielgruppe werden echte Bedürfnisse sichtbar, die sich von technischen Annahmen unterscheiden können. So entstehen Anwendungen, die wirklich nützlich sind und besser akzeptiert werden.
Indem man Technik gemeinsam mit den älteren Menschen entwickelt und an ihre mentalen Modelle anpasst, statt sie mit Neuem zu überfordern. Das reduziert Technostress und fördert die Akzeptanz.
Roboter, die dem Kindchenschema entsprechen, wie der Pepper, wirken sympathisch und einschätzbar. Auch empathische Kommunikation und Emotionen in der Interaktion fördern eine positive Bindung.
Es besteht die Gefahr, dass Menschen der Maschine Emotionen oder Kompetenzen zuschreiben, die sie nicht hat, wie bei KI-Beziehungen. Transparenz darüber, dass es sich um Technik handelt, ist deshalb entscheidend.
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