Katharina die Große (2/2) – Ihr Vermächtnis für Russland
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Nach ihrer Machtergreifung stand Katharina die Große vor der gewaltigen Aufgabe, ihre Herrschaft zu festigen. Da sie nicht aus der Herrscherdynastie stammte, inszenierte sie sich durch eine prunkvolle Selbstkrönung in Moskau als legitime, russische und tiefgläubige Zarin. Sie regierte als aufgeklärte Autokratin: Sie war diszipliniert und reformwillig, um Russland zu modernisieren, scheute jedoch vor einer Abschaffung der Leibeigenschaft zurück, um den Adel nicht gegen sich aufzubringen. Ihre Herrschaft wurde durch die größte Krise ihrer Regierungszeit erschüttert: Einen Betrüger, der vorgab, ihr ermordeter Ehemann Peter III. zu sein. Dieser „Wiedergänger“ verlas ein Manifest und versprach den Bauern Freiheiten, was einen großen Aufstand auslöste. Katharina reagierte entschlossen auf diese Bedrohung. Gleichzeitig förderte sie aktiv die wirtschaftliche Entwicklung, indem sie mit einem Ansiedlungsmanifest Fachkräfte aus ganz Europa, vor allem aus Deutschland, anwarb, um die dünn besiedelten Gebiete Russlands zu stärken.
Große die Frage zum Einstieg, Niels schaust du eigentlich gern Horrorfilme? Ich würde als Kind vor meiner Mutter mal vergessen vor einer Edgar Wallace Produktion, das waren damals die Horrorfilme. Meine Jugend, der schwarze Abt, hieß das. Und meine Mutter war ins Gespräch vertieft mit einer Nachbarin und ich konnte das viel zu lange gucken. Da hatte ich einen solchen Schreck, und ich traut mich kaum noch ins Bett, seitdem bin ich korriert. Ja, ich auch. Also ich gucke auch keine Horrorfilme. Aber natürlich so ein bisschen über das Genre schon Bescheid. Und zum Beispiel weiß ich, dass es da immer mal wieder Untote gibt, die aus dem Grab klettern, um die lebenden Maso richtig zu erschrecken. Und genau so einem Wiedergänger bekommt es auch die russische Zahrin Katharina, die zweite zu tun. Und zwar im September 1773. Wir befinden uns in irgendeinem gar nicht so wichtigen Dorf in der Südostecke des europäischen Teils von Russland, also ganz weit draußen. Und da ist ein offizieller Boote aufgetaucht und der verließt ein meine Fest. Und das zitiere ich mal. Wie ihr mir als Getreu des Klaren bis jetzt gedient habt, so sollte ihr mir auch künftig Treu und Gehorsam sein. Herret aus, bis ich zu euch komme, mit wahrhafter Treue, treu untertäniger Freude und mit kindlicher Liebe zu mir eurem Herrscher und Vater. Und danach seid bestreb, den unwandelbarer Treue zu dienen. Dafür werde ich euch genähe dich verleihen, ewige Freiheit, Flüsse, Wiesen, alle Nutzungsrechte, Gewerbe, Salär, Pulver und Blei, würden und Ehren und die Freiheit. Wer aber nicht geheucht, der wird meinen gerechten Zorn gegen alle meine Feinde an sich selbst erfahren. Also da nimmt jemand den Mund ganz schön voll. Klingt ein bisschen wie das Wahlprogramm der AfD, alles versprechen. Ja, und sich nicht darüber Gedanken machen, wie man das erfüllt. Aber die Frage ist, wer ist dieser Herrscher, der da so großmäulige Versprechung macht, Katharina, die große Dizaren, kann es ja nicht sein. Denn in diesem Manifest ist ja von einem Vater die Rede, die Auflösung dieses Rezels. Das ist ziemlich erhammer, denn das Manifest endet mit folgenden Worten in Wahrheit und erzeichnet von Peter dem Dritten, dem großen Herrscher von ganz Russland. Wenn ihr im ersten Teil dieser Doppelfolge aufgepasst habt, du hast das natürlich. Dann wirst du denken, Peter der Dritte, den haben wir ja schon kennengelernt, der ist als Karl-Peter-Urrich von Holstein Goddorf zur Welt gekommen, ist dann von seiner Tante der Zahren als Tron-Folger nach Russland beordert worden, hat darauf die deutsche Prinzessin Sophie Auguste Friedriche von Anhaltserbst geheiratet, der legendär schrecklicher Ehe. Allerdings und es endet damit, dass er einen tödlichen Anfall von melancholischen Hemeroiden bekommen. Und daran verschlägt er. Das war die offizielle Version. Genau, die offizielle Version ist vermutlich, hat ihn jemand umgebracht, wer genau wahrscheinlich der Bruder von einem der Günstlinge von Katharina, also von Peters Frau, es war 1762 und seitdem herrscht Katharina also known as Sophie Auguste als Zahren über Russland. Das heißt, der vermeintliche Autor dieses Manifests, das ich da gerade zitiert hab, ist schon seit 13 Jahren tot. Wie kann er sich dann als strenger Vater des russischen Volkes aufspielen? Und wie findet Katharina das eigentlich? Kleiner Spoiler nicht gut. Denn dieser Zombi-Zahr, sondern nicht einmal, der wird sie in die größte Krise ihrer langen Herrschaft stürzen. Ich bin Joachim Tälgenbischer, ich bin Nils Minkma und das ist, was bisher geschah. In unserer zweiten und letzten Folge über Katharina die große erzählen wir, was die Zahren mit der Macht anstellt, nun da sie das größte Reich der Welt regiert, zurücklehnen, das weiß ich, kann sie sich nicht. Ihre Herrschaft steht anfangs nämlich auf ziemlich wackeligen Füßen. Im Grunde hat sie keinerlei Anspruch auf ihren hohen Posten. Und deswegen darf sich Katharina keinen Fehler erlauben. [Musik] Wir sind ja neulich mit unserem Live-Programm in deinem Wohnort Wiesbaden aufgetreten. Nils, feine Gegend und auch ein toller Abend. Ja, war toll. Danke noch mal an alle von euch, die da waren, waren eine ganze Menge. Bei dieser Gelegenheit haben wir auch mal bei dir zu Hause vorbeigeschaut. Du hast uns dein Büro gezeigt, auch sehr beeindruckend. Viele Zeugnisse aus deinem bewegten, interessanten, spannenden Leben. Und unter anderem habe ich mir gemerkt, hinkter an der Wand eine handschriftliche Notiz der großen französischen Schauspielerin Jan Moro. Die hast du offensichtlich mal getroffen. Ja, genau damals war ich bei Williamsonz-Woche-Relakteur. Und da habe ich sie betreut und sie ist wirklich eine Dame. Er hat uns auch gut auf Trapp gehalten. Also man erledet schon einiges mit ihr. Aber danach sie ist eine Dame von unglaublicher Illeganz gewesen. Da hat sie mir einen kleinen Brief geschrieben als Dank her. Ja, sehr schön. Vielleicht kannst du ja dann auch diese Frage beantworten, die ich mir hier für dich überlegt habe. Was haben Jan Moro, Marlene Dietrich, Catherine Sita Jones und Helen Mirren gemeinsam? Alles tolle Schauspielerin, große Schauspielerin. Ja. Wir haben bestimmt auch eine große Frau verkehrt. Ja. Auch ein kleinen Hinweis. Ja, du liegst richtig. Also diese großen Schauspielerin haben alle schon mal Katharina die große gespielt, jede auf ihre eigene Art. Also der schon eine große Spannbreite zwischen Marlene Dietrich und vielleicht Helen Mirren. Aber uns interessiert ja die echte Katharina. Also wie müssen wir uns die vorstellen? Die kurze Antwort lautet, ich zitiere mal, Mr. Spock faszinierend. Also eine Sache ist ganz klar und auch durch die Quellen eine gut belegt. Sie hat ihre Zeit genossen, wirklich in ihren Bannen gezogen. Das Aussehen, das ist ja so eine Sache. Also im Zeitalter vor der Erfindung der Fotografie, gemälde sind geschönt oder auch manipuliert. Schriftliche Schilderungen gibt es natürlich die gehen weit auseinander. Ich habe mal zwei mitgebracht. Nummer eins. Große Himmelblauer Augen. Einen sprechen Ausdruck, schwarze lange Wimpern. Eine kühne Nase. Einen Mund, der die Küße herbeizulockenschehen. Vollendete Hände und Arme. Schlange, eher große Figur, leichten und doch malestätischen Gang. Ein angenehmes Tanvre der Stimme und ein Lachen, so heiter wie ein Temperament. Klingt ziemlich begeistert. Ja, auf jeden Fall. Der schon fast verliebt, könnte man auch sagen. Und das stimmt auch, denn dieses Zitat stammt von Stanislaus Bonnier Towski. Den haben wir auch im ersten Teil schon kennengelernt. Das war ja einer ihrer Liebhaber. Also nicht wirklich eine neutrale Quelle. Und das merkt man, wenn man die nächste Beschreibung daneben legt. Ich zieht hier mal ungratius. Eine enge Brust, ein langes Gesicht, besonders das Kind. Ein stehendes Lächeln auf den Lippen, aber ein flacher eingetrückt der Mund. Das ist ein Zeitgenosse, der zu Katharina's Gegnern bei Hof erzählt. Merkt man vielleicht. Aber auch der kann nicht leuten, dass man von der Zahren einfach hingewissen sein muss. Faszinierende Frau. Ist das Charisma natürlich ein schönheit ideale Verändern sich auch. Und die liegt immer im Auge des Betrachters. Aber es ist natürlich schon frappierend, dass über Frauen das aussehen von Frauen immer viel geschrieben wird. Das aussehen von Männern weniger. Michelle LeMontani hat immer geschrieben, es ist eigentlich bei Männern ganz einfach, um gut auszusehens einzig wichtig ist die Größe. Bei Männern ist das ein Scheidende, was Frauen am Männern schätzen, ist die Körpergröße. Und die wird in der Tat meistens, wenn wir Beschreibungen von Königen, von Herr Scharn oder anderen wichtigen Figuren der Geschichte lesen, wird bei Männern wie groß wahrer der. Das ist was Michelle LeMontani, der das bei Merk hat, muss man sagen, war recht klein. Also sagt das zu seinem eigenen Nachteil. Aber bei Frauen haben wir ewig diese Beschreibungen, die einen finden, sie hübsch, die anderen finden sie nicht so hübsch. Es ist sehr schwer, aber ihre bedeutende Macht und politische Bedeutung sorgt natürlich auch dafür, dass sie Aufmerksamkeit erregt. Also das ist eine Frau, die niemanden kalt lässt. Ja. Und sie punktet auch eher mit ihrem Auftreten. Also sie hat das gar nicht nötig, irgendwie da über das Aussehen zu kommen, sondern sie hat sehr viel Scham, sehr intelligent. Aber du hast recht genug von den Äußerlichkeiten. Wir gehen jetzt zurück zur Geschichte. Ich habe es eben schon angedeutet. Katharina hat ein gewaltiges Problem. Sie kommt nämlich nicht aus der, ja, brustischen Herrscher-Dinastie. Das waren damals auch schon die Roma-Nofs. Und es hat sie auch niemand zur Nachfolgerin ernannt. Sie hat sich eine Macht geputscht. Haben wir beim letzten Mal gehört. Das war im Sommer 1762. Sie hat auch Glück, denn es gibt zu dieser Zeit niemanden, der ihr so richtig den Ton streitig machen könnte. Sie hat ja auch diese einflussreichen, garte Regimenter auf ihrer Seite. Trotzdem muss das erste Ziel aber klar sein. Sie muss ihre Herrschaft festigen. Ein Trunfall, wir hat sie schon. Das ist ja mal wichtig, allerdings nicht wie alle wissen am Hof und nicht von ihrem Mann, Peter. Genau, aber der ist schon anerkannt worden. Also dafür hat sie schon gesorgt. Der erste Punkt auf ihrer keiseilichen Tuduliste ist die Krönung. Sie weiß nämlich, also wenn sie gesalt wird von den geistlichen und wenn sie sich dann öffentlich mit der Zahnkrone zeigt, dann wird auf das Volk sie als legitime Herrscherin akzeptieren. Und deswegen bricht sie dann am 1. September 1762 mit ihrem ganzen Hofstart von St. Petersburg nach Moskau auf. Zwei Wochen lang lebt Katharina da im Kreml. Zusammen mit ihrem söhnlichen Paul. Das ist der schon angesprochenen Tonfolger. Abgeschlossen von der Außenwelt, bereitet sich auf das große Ereignis vor. Und drei Wochen später ist es dann so weit. Am 23. September 1762 um 5 Uhr morgens. Da feuern 21 Kanonen Salut um 8 Leuten dann die Glokken und Soldaten.
neben vor der Entschlafenskathedrale Aufstellung. Ich bin kein Experte, was die Geschichte der Bibel angeht und das neuen Testaments. Ich weiß, ich weiß, ob er entschlafen ist. Könnte Maria sein? Oder frage ich den richtigen? Na gut. In dieser Kathedrale soll die Krönung stattfinden, wie schon seit 2 Jahrhunderten üblich, um 10 Uhr verlässt dann Katharina ihre Gemächer. Und sie trägt ein hermelienbesetzes Kleid aus Seitenbrokat, sechs Kammerhärn tragen ihre Schleppe, an der Spitze läuft der Beichtfater und so schreitet sie dann zur Krönungskirche hinüber. Die gibt es noch heute, wenn man Fotos vom Kremse sieht, so fünf goldene Kuppeln, die diese Kathedrale Krönen kann man nicht verfehlen, ist relativ klein, also ein kompakter Innenraum, aber dafür angefüllt mit goldenen und silbernen Ornamenten, ikonen, alterren und von der Mittelkuppel hängt ein riesiger Leuchterherab, der mehr als eine Tonne wiegt. Und unter diesem Leuchter nimmt Katharina Platz, steht schon ein mit Diamanten und Robinen verzierter Sessel. Da trägt sie dann laut das orthodoxe Glaubnis, bekänten es vor auf russisch natürlich, weil diese Sprache hat sehr gelernt. Interessanterweise krönst sie sich selbst. Also sie setzt sich die Krone aufs Haupt, ergreift reichs Abtel und Zepter. Und dann steht sie Kerzen gerade da, während noch mal draußen Kanonen salbe um salbe abfeuern. Der wichtigste Schritt aber ist die Salbung. Und das macht der Erzbischof von Naufgerot, da kniet Katharina Nieder, der geistliche Trägt, geweites Öl auf ihre Stirn, Prust und Hände auf. Dann wird noch abendmal gefeiert. Also Katharina trinkt vom Wein und ist vom Brot. Wenn noch ein paar letzte Gebeten angestimmt, und dann ist die Feier zu Ende. Und natürlich an Napoleon, zur Kaiserkrühnung, weil sich auch selber die Krone aufs Hauptsetz und das sind auch ähnliche Probleme, eigentlich. Die sind eigentlich, wir erwähnen ein Poor-Körmlinge, die versuchen, dann ihre dünnastische Macht irgendwie abzusichern auf verschiedene Art und Weise. Napoleon hat das später geschrieben, ich habe eigentlich alles versucht, was es geht, damit ich anerkannt werde. Und Katharina auch. Also es ist schon ganz schön kompliziert, obwohl man denkt, man ist schon sah, man hat schon die Macht in Russland in ihrem Fall. Aber sich da so richtig zu verankern in der Geschichte, wenn er es die, das ist eben dann noch ein komplizierter Prozess, auch wenn man längst im Amt ist. Ja, ich würde sagen, dass beide, also Napoleon und Katharina, die Govs, Experte für symbolische Kommunikation sind. Also sie sind auch Fachleute für Machtinszenierung, auch zum Zwecken der Legitimation. Also bei Katharina ist wirklich so alles, was sie macht. Ein wichtiger Faktor ist immer, dass sie sich überlegt, wie wirkt das auf andere Menschen. Also wie kommt das bei Hoferan? Wie findet der russische Adel, das, die Kirche, die Armee, das Ausland? Und auch das russische Volk, als ganzes hat sie im Blick. Das war ihre Tuduliste, ne? Die Lerktionspunkte. Genau, genau. Sie hat, als sie zum ersten Mal nach Russland gekommen ist, da noch als Braut des Tronfolgers, dieser unglückliche Peter der Dritte, da hat sie ja diesen Aktionsplan aufgestellt und Punkt 3 war, dem russischen Volk gefallen. Und da trägt die Krönung natürlich bei. Das soll jetzt aber nicht heißen, dass sie will, dass die Leute im Land irgendwie mitreden können. Also Katharina ist eine Autokratin, da ist sie ganz zahrin. Aber sie will geliebt werden. Also auch, weil sie weiß, dass das ihre Herrschaft stabilisiert. Napoleon hat das nicht auch mal gesagt, dass die Soldaten den Feltern lieben sollen. So etwas, ich weiß es nicht. Ich krieg's nicht mehr so ganz zusammen. Aber sie will auf jeden Fall nicht durchfurcht allein regieren, sondern sie wird respektiert und auch geschätzt werden. Und mit dieser Krönung sendet sie eben auch das Signal, schaut mal her, ich bin eine echte russische Herrscherin und ich bin auch eine recht gläubige Christin. Und das ist den Leuten, ja damals extrem wichtig. Sie vermeidet auch so ein paar von den Fehlern, die Peter der Dritte begangen hat. Wir erinnern uns, der hat sich ja auch von vielen Holsteinischen Beratern umgeben. Hat den Russen nicht so richtig getraut. Das macht Katharina nicht. Also sie hat ganz demonstrativ nur so einen russischen Beraterstab. Und sie reist auch durch das Imperium herum, zeigt allen ihre Macht und lernt auch ein bisschen was über das Land. Also sie ist ja auch eine sehr neugierige Frau. Das ist die Symbolpolitik, aber sie macht natürlich auch richtige Politik. Sehr energisch, sogar. Das heißt, bei Katharina vor allem, sie ist wahnsinnig discipliniert und fleißig. Deutsche Tugenden. Deutsche Tugenden ist aber auch so ein bisschen Frauen an der Macht. Haben sie immer schwer und müssen irgendwie mehr leisten. Wie faule Männer, wie Peter der Dritte einer war. Also Katharina hat einen festen Tagesplan, lieb des Akten durchzuarbeiten. Eine Aktenfresserin würde man das, glaube ich, heute sagen. Und das ist ein Novum. Also dadurch unterscheidet sie sich von all ihren Vorgängern auf dem russischen Tron. Priorität eins bei diesem ganzen Regieren ist natürlich, sie will ihre Macht sichern und dafür muss ihr den russischen Staat stärken. Also sie muss ihnen modernisieren. Russland ist zu dieser Zeit nämlich im Vergleich zu den westlichen Staaten immer noch sehr rückständig. Ja, noch fast bis ins 90er-Hundert. Geld nicht als einfach als wilde. Aber wenn ihr bei den Russensprächtern denkt, man dann so barbarer im Bären fällt. Ich weiß nicht, ob es so schlimm ist, aber es ist natürlich sehr beuerlich geprägt, dünn besiedelt und Katharina macht sich daran, das Land zu reformieren. Also vor allem die Verwaltung ist sehr, sehr wichtig. Und sie entwirft sogar eigenhändig ein neues Gesetzbuch. Heißt die große Instruktion. Tritt dann aus verschiedenen Gründen letztlich nicht in Kraft. Aber immerhin. Und eine Bilanz zu ziehen von diesem Reform-Eifer ist nicht so ganz leicht. Also es ist immer noch ein Stritten wie effektiv ihre Reform jetzt waren. Aber also den Willen hat sie gehabt. Das kann man nicht abstreiten. Bisschen so die ideologische Triebfeder dieses Reform-Eifers. Das ist die Begeisterung für die Aufklärung. Also Katharina hat schon als junge Frau immer sehr viel gelesen. Sie hat ja mit Peter dem Dritten auch wirklich wenig Ablenkung. Und der anderen hat sie auch die Werke von Montes Quill-Verschlungen. Und ihre Mutter stand ja auch dem alten Friedrich im zweiten von Preußen-Senner. Da ja auch sehr stark auf intellektuelle Begleitung. Es ist sozusagen seine Regenenschaft durch Walter Lähen, Sunsociva. Und so ein gewissen moderne Modernität. Ich glaube, es ist schwere Form und moderne einzuführen. Ohne auch den technischen Fortschritt und die Wirtschaft der Entwicklung, die es damals einfach nur nicht sogar, aber dass man in der Politik versucht hat, schon ein bisschen voranzumachen, dass es effektiver zu werden und so das gibt aber, wie du sagst, konnte das sehr effektiv sein. Aber letztig mal, ja, es gibt Spuren, man hat sich da schon bemüht. Ja, sie hat auch, weil du Walter schon erwähnt hast, mit diesem vielleicht berühmtesten Aufklärer auch eifrig korrespondiert, waren also Briefreunde. Ja, und sie hat diesen fortschrittlichen Gedanken, also Rationalität, Herrschaft der Vernunft, geistige Freiheit und so weiter. Das hat sie schon gut gefunden, aber es hat eben eine ganz klare Grenze. Also da, wo ihre Macht berührt war, ihre persönliche Macht war Schluss. Mhm. Also heißt jetzt nicht, dass sie irgendwie keine Ahnung. Russland demokratisieren wollte oder so. Ist ja auch kompliziert, weil diese Macht rutscher. Wir haben es ja gesehen bei der Krönung auf dem Prinzip des Gottesgeneidentums, heißt, die Macht wurde Katharina von Gott verlin. Sie ist seine Sachwalterin in Russland auf Erden. Und wenn wir jetzt, wie die Aufklärer sagt, ja, mit dem lieben Gott, wir wissen nicht, dass wir ja doch eher so ein abstraktes System, kann der jemanden macht verleihen, das ist doch sehr fraglich. Könnte nicht, könnte sich eine andere Quelle auf Erden geben von der Macht, nämlich das Volk oder so. Dann wird es natürlich kritisch, das heißt, sie kommen da leichten an selbst Widerspruch. Ja, man nennt das auch den aufgeklärten Absolutismus, Friedig der große von Preußen, wird auch in diesem Kreis der aufgeklärten absolutistischen Herrscher. Aber du hast es schon gesagt, da gibt es eine Grenze. Und es gibt auch, es haben wir Felder, wo Katharina vor größeren Reformen zurückschreckt. Das Wichtigste ist die Leib Eigenschaft. Also in Russland befinden sich die meisten Bauern immer noch in einer persönlichen Abhängigkeit von ihren Guts herren. Ist nicht ganz klarerei, ist aber auch nicht ganz unehenlich. Katharina findet das nicht gut, aber sie kann sich nicht zu einem Verbot durchringen, auch wenn sie dafür sicherlich von ihren aufklärerischen Brieffreunden gefeiert worden wäre, weil, wenn sie die Leib Eigenschaft abschafft, dann macht sie sich die Adeligen, die ja auch Großgrundbesitzer sind, zum Feind, die braucht sie aber, sonst kann sie gleich einpacken. Und das ist dann einfach Pech für die Bauern. Also an der Leib Eigenschaft wird in Russland nicht gerüttelt und das dauert noch, ja, ich glaube, bis in die 80er-60er-Jahre bis die Leib Eigenschaft dann tatsächlich abgeschafft wird. Ein anderen Erfolg feiert sie aber. Und für diese Aktion ist Katharina vor allem in Deutschland noch heute bekannt. Also ich habe schon erwähnt, glaube ich. Russland ist damals sehr dünn besiedelt und da will die Zahren abhilfe schaffen. Die Rationspolitik, würde man heute sagen. Ja, sie wirbt ausländische Fachkräfte an. Behebt den Fachkräftemangel. Und zu diesem Zweck veröffentlicht sie 1763, also ganz kurz nach ihrem Amtsantritt, ein Ansiedlungsmanifest. Und das wird in ganz Europa verbreitet. Die Reaktion ist darauf, aber besonders stark in Deutschland. Und in diesem Manifest fordert die Zahren Bauern und Handwerker auf, nach Russland zu kommen, dass sich da nie dazu lassen, unter sehr komfortablen Bedingungen, es winken unter anderem bis zu 30 Jahre Steuerfreiheit und die Befreiung von Militärdienst. Das spricht viele Leute in Deutschland an und so entstehen dann im Laufe der Jahre, vor allem an der mittleren Wälger und 200 Deutsche-Sieblung. Also eine Wurzel der Russland-Deutschen, die wir auch noch kennen. Aus der Stahllinfolge. Peter der Großakt habe ich auch schon deutsche angeworben, aber das ist die größte Anwerbeaktion. Geht eben zurück auf eine deutsche Zahren, die wusste, wenn sie sich da ins Land holt.
Das war die Innenpolitik, wenn wir jetzt mal auf die Außenpolitik gucken. Da sind die ersten Jahre von Katharina Asherschafft noch eher ruhig. Es wird sich noch ändern, so viel kann ich schon versprechen. Und da steht dann bald ein wichtiges Thema im Mittelpunkt und dieses Thema heißt Polen. Wichtig, Polen in der Mitte des 18. Jahrhunderts, das ist nicht das Polen, das wir heute kennen, es ist sehr viel größer, es liegt auch weiter östlich. Und es heißt noch nicht mal Polen, wenn man es ganz genau nimmt, sondern der offizielle Name des Landes lautet Republik, der polnischen Krone und des Großvirstentums Litauen. Da gehören auch Teile des heutigen Belarus dazu, auch der Ukraine. Und da leben nicht nur Polen, sondern auch Autodokse Weißrussen und Ukraine, natürlich auch. Und absolut einmalig ist das Regierungssystem in Polen Litauen, die Adligen wählen den König nämlich selbst. Ist eine sehr seltsame Mischform aus Republik und Monarchie. Ja, ist da Französchen Geschichte. Und aus meinem Unterniebuch, kann ich noch das Schicksal vom Spätrin Französchen König heinlich dem dritten, der wartet auf den, dass der Ton frei wird, ist dann guter stirbt. Und in der Zwischenzeit hatte sich dann mal schnell zum König von Polen wählen. Es war eine schreckliche Episode, hat sich sehr schlecht genommen, hat da es nachher bei Nacht und Nebel musste er fliehen. Also diese polnischen Adigen waren auch schon sehr selbstbewusst. Und es war auch schon damals relativ moderner Staat in mancherlei Hinsicht, damit konnte der Amauri überhaupt nicht umgehen. Aber jetzt treffen wir auch ganz direkt auf unsere aktuelle Gegenwart, weil dieses riesige Gebiet, also Litauen Polen und bis zu Ukraine, das ist natürlich darauf beruft, sich ja auch der russische Präsident bei seinen schönen langen Geschichtsmonologen. Nach dem Opfer war alles mal uns, will ich wieder zurück haben. Das heißt, diese Fragen hat er jetzt uns wieder serviert. Also wir hielten hierfür gelöst und so. Weil letztlich auch alles geregelt, aber er bleibt mir putin, hat dieses Faszide aufgemacht. Die Beziehung zwischen Katharina, der großen und Vladimir Putin, die ist spannend. Da kommen wir nachher noch mal drauf zurück. Also zu Katharina's Zeiten ist dieses große Polen, die Faktorenart russisches Protektorat. Die Russen haben das Ziel, die Polen schwach zu halten, denn sie können sich noch daran erinnern, dass Polen auch deutlich mächtiger war. Also gab auch mal Zeit, wo das macht Verhältnis anders aussah. Und das polnische Regierungssystem ist die beste Garantie dafür, um Polen am Boden zu halten, denn die Adeligen, die Streiten ständig untereinander und der König ist zwar König, aber er hat nicht so viel zu sagen, schon gar nicht so viel wie Katharina als Zaren. Und manchmal stirbt so ein König natürlich auch. Und das ist eben auch schon erwähnt. Dann ist die Frage der Nachfolge wirklich weit offen. Da kommen eben auch europäische Adelige, in Frage und Sachse war ja auch schon mal König in Polen August der Stärke. Und 1763 ist es mal wieder so weit. Der polnische Königsposten muss besetzt werden. Und Katharina hat da wirklich einen exzellenten Kandidaten in der Tasche. Es ist ein alter Bekanter und für uns auch. Es ist Stanislav Porniatowski, Katharina Frühere Liper, Vater ihres zweiten Kindes. Polen, Adeliger, perfekt. Was auch noch für ihn spricht, er kommt zwar aus dem polnischen Hochadel, aber er hat selbst keine eigene Hausmacht. Er ist im Gewissen Sinne auch abhängig von Katharina und dann sind die beiden ja auch noch durch ihre gemeinsame Geschichte miteinander verbunden. Obwohl das nur Untertreibung ist. Also Porniatowski liebt Katharina noch immer. Also ein bisschen rührend. Also er hoff sogar, dass sie ihn irgendwann dann doch noch heiratet. Von ihm haben wir diese Beschreibung an vom gehört. Genau, die Lippen, die die Küße irgendwie anziehen. Also das ist wirklich wahr. Der war die ganze Zeit noch verknallt in sie. Aber sie wird ihm diesen gefallen, nicht tun, sie wird ihn nicht heiraten, aber immerhin. Sie macht ihn zum polnischen König. Und zwar ist das am 7. September, 764. Da wird Porniatowski als Stanislavs der zweite August zum König von Polen und Großfürst von Litauen gewählt. Einstimmig, ohne Probleme. Was vielleicht auch daran liegt, dass Katharina 8000 russische Soldaten nach Waschau geschickt hat. Man weiß ja nie, sicher ist sicher. Und damit hat Katharina das größte außenpolitische Problem. Wunderbar gelöst, in politisch läuft auch alles glatt. Niemand stellt mal ihre Macht infrage. Also wenn wir jetzt Mitte der 760er auf Russland blicken, dann können wir sagen, das sieht ganz so aus. Als stündend Katharina ruhige Jahre auf dem Zahrentrohend, bevor. Aber wie das manchmal so ist im Leben, plötzlich kommt alles ganz anders. Im Sommer 762 hat Zahrent Katharina ihren Ehemann Peter vom Ton verdrängt und selbst die Macht in Russland übernommen. Und danach hat sie mit viel Geschick und großer Disziplin ihre Herrschaft stabilisiert. Das ist die Ausgangslage. Ich fragte euch aber vorher mal was ganz anderes. Erinnerst du dich noch an unseren Stalin-3-Teiler? Ja, natürlich. Der bleibt in Erinnerung aus ganz vielen Gründen. Da haben wir auch ganz kurz über den deutsch-soviertischen Nichtsangriffspackt aus dem August 1939 gesprochen. Lange Geheimheiten, lang abgestritten von der Sowjetunion. Mit heute bei manchen Altlinken, Nostalgekern, immer noch gar den Zweifel gezogen. Und auch wieder von der offiziellen russischen Regierung. Jetzt auch wieder. Ja, kein Thema, auf das man gerne angesprochen wird. Ja, diese Leutung bezieht sich auf das geheimen Zusatzprotokoll. Da haben wir Hitler und Stalin unter anderem Polen von der Landkarte getilgt. Und deswegen wird dieser Pakt auch manchmal als die vierte polnische Teilung bezeichnet. Die ersten drei polnischen Teilung. Die finden aber im 18. Jahrhundert statt. Und das bringt uns zurück zu unserer Protagonistin zu Katharina der großen. Denn wenn es eine Person gibt, die mehr als alle andere Verantwortung für diese drei Teilungen trägt. Und dass es wirkliche völkerrechtliche und moralische Katastrophen, dann ist es eben unsere Zaren. Wie genau es zu den Teilungen kommt, das erzähle ich euch gleich. Mir geht es um einen anderen Punkt. Es geht mir um die verschiedenen Perspektiven auf Katharina, die große. Denn man könnte auch sagen, es gibt, so zu sagen, wenn man sich die Sicht der Nachwelt anschaut. Nicht nur eine Katharina, sondern gleich mehrere. Bessere und schlechter. Und das hängt halt sehr davon ab, welchen Stellenwert man diesen polnischen Teilung einräumt. Also die Russen erst recht jetzt unter der Herrschaft von Vladimir Putin. Für die ist Katharina eine Vergrößerin des russischen Reichs. Ist die Zaren, die Russland endgültig zu europäischen Großmacht gemacht hat. Und dementsprechend sind die polnischen Teilungen ein großer Erfolg. Die Deutschen sehen das ein bisschen differenzierter. Erwehen auch die negativen Aspekte. Aber wenn man über Katharina die Groß in Deutschland spricht, dann schwingt auch immer so ein bisschen stolz mit, dass eine deutsche Prinzessin es so weit gebracht hat. Ich erinnern noch mal an das Katharina, will das Angela Merkel auf dem Schreibtisch stehen hatte. Hast du ja in einem ersten Teil erwähnt? Also irgendwie schon eine Identifikationsfigur auch. Ja genau, ich meine das ist ja das faszinierend. Also historischen Persönlichkeiten da schärfen wir auch sozusagen unser Urteil. Wie man so eine Persönlichkeit in der Geschichte, wie man einen Menschen überhaupt beurteilen kann. Oder braucht man mehrere Ansätze und ist mal besser mehrere Perspektiven. Eindruckend ist es auch mit Napoleon ganz ähnlich. Es gibt Napoleon Fans, die sagen das war ja der größte überhaupt. Und viele andere haben wir auch gemacht, weisen doch auf die sehr blutigen Aspekte und diese Paranoia und die Geheimpolizei. Und so was hin von einem Wert und deswegen ist es ja so fasziniert sich mit solchen Figuren zu beschäftigen, weil man es eben immer wieder mit neuen Schlartlich dann immer wieder auch was Neues entdeckt und auch je nachdem in welchem Land man über so eine Person diskutiert. Ja ich noch mal zu Angela Merkel, ich habe mir wirklich verkniffen. Jetzt die Paralleelen zwischen Angela Merkel und Katharina der großen herauszuarbeiten. So sehr ich hinkende Vergleiche mag. Okay beide haben einen Mann aus dem Amt gedrängt, um selbst an die Macht zu kommen. Aber vielleicht hört es da schon auf. Aber genau dieser Punkt, den du angesprochen hast, es hängt ein bisschen davon ab in welchem Land man sich befindet. Und in Polen, da hat Katharina große heute einen füchterlichen Ruf. Also da gilt sie wirklich als Monster und auch als besonders schlimmes Exemplar in einer ganzen Reihe von. Ja, ostischen Feinden, die Polen irgendwie im schlecht behandelt haben, bis eben hin zu Putin. Und in Polen machen wir jetzt auch weiter, denn da spitzt sich die Lage Ende der 706 Jahre gefährlich zu. Also wir erinnern uns im Jahr 1764, da hat Katharina ihren Ex, Stanislaus Bonnet-Atofski auf den polnischen Tron gehoben, nicht im Wort Sinne, sie hat ihm da zum Macht verholfen und sie hat eben gedacht, okay den kenn ich, der wird ein schwacher König sein und den kann ich irgendwie lenken. Aber es ist ja auch manchmal so, nicht jeder Plan geht auf, denn Bonnet-Atofski, der macht sich dran, seinerseits Polen zu stärken. Vor allem will er das W-Torecht der Abgeordneten im polnischen Adels-Pallement abschaffen, das ist so der wichtigste Punkt, der den polnischen Staat immer wieder lämt. Klar, ich meine, der imitiert ein bisschen seine Ex, die ja auch dann eben sich mit Russen umgibt und versuchen, ein bisschen das russische in Russland zu stärken und das will er eben im Punkt der Polen machen. Ja, gefällt ihr vielleicht nicht. Nee, das gefällt ihr nicht. Obwohl das ja genau nach ihrem sozusagen ideologischen Maßstäben abläuft, aber das wird sie ihm nicht durchgehen lassen. Katharina schickt truppen nach Polen, es geht ziemlich drunter und drüber, es gibt auch einen Bürgerkrieg, den Russland oder die Seite, die mit Russland verbündet, ist Ende 1768 gewinnt. Übrigens auch weil Poniatopfs-Gesicht dann doch wieder auf die Seite der Russen, also die Seite Katharina schlägt, ist ja ein bisschen inconsequent, aber er ist ja auch verliebt. Also das haben wir ja gesagt. Ich habe ja auch immer einen gemeinsamen Tochter, also. Ja, das ist glaube ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr am Leben, aber es verbindet sie natürlich schon eine Menge. Und jetzt, nach dem Ende dieses polnischen Bürgerkriegs und dieser Intervention, da wird es ein bisschen kompliziert für euchte, denn der russische Erfolg in Polen, der Ruhige.
eine andere Macht auf den Plan und das ist das osmanische Reich. Warum dazu muss man wissen, dass der Sultan im Konstantinopil damals der direkte Nachbar von Polen ist. Also zu Polen gehört damals auch die Westokreine zum osmanischen Reich fast ganz Südosteuropa. Da stoßen die also aufeinander. Und weil wir hier gerade über Grenzen sprechen, hol ich noch mal den großen historischen Dirk-Ewelt-Adlass heraus und verrate euch das auch Russland eine sehr lange Grenze zum osmanischen Reich besitzt und auch zum den osmanischen Wasalen. Das sind die muslimischen Krim-Tataren, die beherrschen damals die Halbinsel. Und diese Grenze, die verläuft irgendwo so durch die Steppe in der heutigen Ukraine und Südostland. Wichtiger Punkt. Russland hat im Jahr 1768 noch keinen Zugang zum Schwarzen Meer. Hier rennen wir uns im malen Helmut Schmitzehlich, den im maligen Bundeskanzler und späteren herausgebeid der Zeit, das war ein seiner Standardargumentheit und Russland will immer ein Zugang zu einem Eisfreien Meer haben. Genau. Weil es kein großer Freund von wochen, Menschenrechts und Volksüberrieditätsargumenten hat mal, es gibt Machtinteressen und dazu gehört eben, dass Russland das ein Eisfreism hier brauchen, den Zugang zum Schwarzen Meer über die Krim. Genau. Bislang hat Katharina sich mit dieser Frage nicht sonderlich intensiv auseinandergesetzt, aber jetzt muss sie es eben, weil die osmanen dem russischen Reich tatsächlich es ist 1868 den Krieg erklären. Da gehe ich jetzt nicht ins Detail, ich mach es kurz, Russland gewinnt, zur Lande und das ist die eigentliche Sensation auch zu Wasser, weil sie hatten ja vorher keinen Zugang zum Schwarzen Meer, also da auch keine große Flotte. Es schaffen sie aber trotzdem und das liegt auch an einem genialen Kommandör, den wir schon kennen, das ist nämlich Alex Sey Orlov. Der Riese, einer der starksten Männer seiner Zeit, hat wahrscheinlich die Schiffe persönlich gerudert. Es ist auf jeden Fall auch ein ganz gute Organisator und das ist ja der mutmaßliche Mörder von Peter dem Dritten, haben wir in der letzten Folge gehört. Am Ende dieses Krieges steht dann ein Friedensvertrag, der bringt Russland dann unter anderem Gebiete am Schwarzen Meer ein, die Krim noch nicht, die wird zu einem unabhängigen Staat erklärt, das tatarische Krim-Kanat und wir schauen uns später noch an, was daraus wird. Aber erst mal zurück nach Polen, da wird es jetzt richtig bizar. Denn dieser Krieg gegen das osmanische Reich, der durch Russlands vorgehen in Polen ausgelöst worden ist, der hat jetzt wiederum Auswirkung auf Polen. Denn es ist ja im 18. Jahrhundert so ein Machtmobil-Leh. Also die Großmächte sind darum, bemüht sozusagen, da die Balance zu halten und die ist jetzt verrutscht, dadurch, dass Russland sich da in der Schwarz-Mär-Region vergrößert hat. Und Preußen und Österreich sind jetzt besorgt, Russland könnte ja zu stark werden. Krieg gegen Russland wollen sie nicht führen, aber stattdessen kommt 172 eine andere Idee auf, wenn Russland in der Schwarz-Mär-Region Gebiete hinzugewend, dann müssen Preußen und Österreich irgendwo anders was bekommen. Dann ist das Gleichgewicht wiederhergestellt. Ich habe es ja im Studium immer mit so fünf Bälen vorgestellt, die so ein bisschen plastisch sind. Einen, die werden größer, da müssen sich wieder ausgleichen. Das funktioniert wirklich sehr gut, wenn man das abstrak macht. Weil es damals ja auch keine Volksverrenität gibt. Das heißt, die Monarchen können wirklich die Länder regieren, wie so abstrakt gebildet oder wie so geometrische Aufgaben, die zu lösen sind. Und man musste sich nicht groß Gedanken machen, wie finden die Leute das? Machen die mit, sind sie unhappig, operierender Problemlos mit Gewalt. Das heißt, diese Idee der Demokratie, ich französische Revolution und so hat natürlich auch das insofern kompliziert gemacht. Zum Glück würde ich sagen. Zum Glück auch, wenn ich jetzt mal die polnische Seite einnehme, Gott sei Dank, denn es sind die Polen, die diesen Preis bezahlen müssen. Das ist das unglaubliche, diese Entschädigungsmasse, die Päusen und Österreich verlangen. Die nehmen man einfach den polnischen Start weg. Und die Polen haben ja eigentlich damit überhaupt nicht zu tun. Und Polen verliert bei dieser ersten polnischen Teilung ein Viertel seines Staatsgebiet und ein Drittel seiner Bevölkerung. Also Katharina, die sich hat sich Gebiete in Belarus und auch im Baltikum, die Päusen, Westpäusen und die Österreicher kriegen auch noch was ab. Das ist wirklich eine unglaubliche Geschichte, denn da operieren ja jetzt nicht Stalin und Hitler, also wirklich anerkannte Feinde der Menschheit, sondern das sind ja Herrscher, die sich sehr viel auf ihre aufgeklärte Regierungsführung einbilden. Katharina, die große, früchte Zweitung von Päusen, Maria Theresia. Und die sind da gnadenlos. Ganz kleinen Trost hat es dann doch noch für die Polen, weil danach ist erstmal Ruhe und es beginnt so eine frietliche Epoche in der Polen weitgehend in Ruhe gelassen wird. Bei Katharina kann dagegen von Ruhe keine Rede sein. Diese polnische Teilung, die ist gerade erledigt, da kommt dann quasi aus dem Nichts eine ganz andere Herausforderung auf sie zu. Und damit sind wir jetzt endlich bei dem geheimnisvollen Mann angelangt, der sich Peter der dritte nennt. Damit habe ich schon verraten, er nennt sich nur Peter der dritte. Er ist es nicht, weil es ja untote außerhalb von Horrorfilm nicht gibt. Sorry to inform you. Und natürlich ist auch Peter der dritte nicht von den Toten aufverstanden. Aber wer ist er dann? Also am Anfang weiß eigentlich niemand in St. Petersburg, wer da plötzlich den Aufstand gegen Katharina gewagt hat, nach und nachsick hat dann aber die Wahrheit durch, der angebliche Peter ist in Wirklichkeit. Ein etwa 30-jähriger Don Kursacken namens "Jemellian Pugatsoff". Die Kursacken, das sind ja so legendäre freie Reiterkrieger, auch eine wichtige Rolle in der russischen Geschichte gespielt. Ja und dieser Pugatsoff, der hat bis zu dem Zeitpunkt, wo er sich in einen Totenzahren verhandelt hat, eher so ein erfolgloses Leben geführt, war Soldat in der russischen Armee, aber 1773 landet er dann in so einer kleinen Stadt im Süden des Urals. Da ist die Stimmung schon sehr aufgewührt und die Zeichen stehen auf Rebellion und Pugatsoff setzt sich da so ein bisschen an die Spitze der Bewegung. Ja, aber es führt eigentlich zu einem ganz interessanten Thema, das wir uns heute nicht mehr gibt. Das ist die Identifikation von Personen. Das ist in der Früh neunzeiten Riesen-Thema und auch damals. Es gibt ja so einen berühmten Fall, hat auch Montagne schon drüber geschrieben. Falls das Machthang her, wo eine Frau ihren Ehemann in den Krieg ziehen sieht und noch einigen Jahren kommt der Regen wieder rutt. Und ihr Mann ist aber gefallen und das ist ein ganz anderer Mann, der sagt aber, ich bin ein Ehemann und sie nimmt ihn auch als ihren Ehemann wieder an. Irgendwann fällt es auf. Man kann das dann doch sehr lange identifizieren, dass das gar nicht da wahre ist. Und beide werden hingerichtet. Aber das sind solche Probleme. Wie kann ich vorfingerabdruck vor DNA, vor Papierverwaltung sicherstellen, dass eine Person, eine andere Person ist und deswegen kommt es zu diesen Fällen der verstoßenen König, der vertauschte Prinz, der wiederkehrt. Und ich komm das durch die ganze, das war ein Riesenproblem, der damaligen Zeit, dass wir heute nicht mehr haben. Aber klar, für Katharina ist so was nicht einfach zu lösen. Es ist auch nicht das erste Mal in der russischen Geschichte, dass so was passiert. Also das hat es in den vergangenen Jahrhundert immer mal wiedergegeben, dass irgendjemand sich als ein verstorbener Herrscher oder auch als Tronfolge ausgegeben hat. Warum Purgertschopft das nun macht? Das wissen wir gar nicht genau. Wir wissen nur, dass er relativ schnell mehrere Tausend aufständisch um sich schad und dann am 12. September, 7.73 losschlägt. Bei seinen Anhängern ist auch nicht so klar, ob die jetzt gecheckt haben, dass sein Hochstapler ist oder nicht. Vielleicht war es ihnen auch egal. Also vielleicht haben Sie ja dann ja, dass es etwas, was wir tun müssen, um unseren Aufstand irgendwie mehr Durchschlagskraft dazu verleihen, mehr Legitimation, denn zweifelsfrei, also dieser Aufstand von Purgertschopft, der entfaltet eine gewaltige Wucht. Purgertschopft kann in der Urale region und in Westseberien dann relativ schnell mehrere Ortschaften und vor sehr oberen später wendet er sich dann nach Nordwesten, landet in zentral Russland, also in der Wäugeregion, die plündern und verwüsten Gutsöfe ermorden, Adelige und Staatsdiener. Also es ist eine echte Rebellion, die da ausbricht. Spricht schon mal dagegen, dass der Pädat der dritte ist, weil dem ist ja nie was gelungen, ja, der du mit Zinsolgarten gespielt. Insofern ist es Tüchtigkeit. Tüschee. Wenn das sein würde, würde Katharina sagen, es kann ja gar nicht sein. Aber es passt so ein bisschen zu einer absoluten Allergie und das ist ja auch die hohe Zeit der Gerüchte. Du hast ja keine Informationen, Zeitung oder so die überdingssondern es ist ja wirklich das Medium des Gerüchts, so eine regiert öffentliche Ordnung. Und wenn man hört, da kommt der Geheim mit Zahr und das wird es aufgebaut, was sich da irgendwie nicht dann kann natürlich das ganze lang so das Stress setzen. Ja, also Zinsolgarten hat dieser falsche Peter nicht unter seinem Kommandos, sondern das sind wirklich so eine sehr bunte Truppe von uns zufriedenen. Also es sind zum Teil Kursacken, die sich gegen die Einschränkung ihrer traditionellen Freiheit wären. Es sind auch angehörige nicht russischer Völker dabei, die ihre traditionelle Lebensweise nicht aufgeben wollen. Aber auch ganz viele Leib-eignene Bauern. Also die einfach keine Lust mehr haben sich von ihren Guts Herrn unterdrücken zu lassen. Und dementsprechend sind auch die Ziele und Wünsche dieser Kämpfer sehr verschieden. Purgatioff, der macht sich überhaupt keinen Kopf, er hat auch kein ernsthaftes politisches Programm, er verspricht einfach allen alles. Erst mal eine gute Taktik ist wie so ein ungedeckter Schek. Irgendwann fliegt das natürlich auf, aber erst mal funktioniert das. Und was Purgatioff auch macht, er arbeitet die ganze Zeit weiter an seinem Zahrenmütter. Also er baut sich so einen richtigen mobilen Hofstaat auf, er nennt Minister, hat so hohe Geistliche, die ihn umgeben hat auch ein eigenes Hof ceremoniell. Und in dieser Logik ist dann eben Kategorie.
Also die Zahren, eine Usupathorin, die hat ihren Mann verraten, hat versucht ihn zu umzubringen. Ist ja aber nicht gelungen. Denn Peter der dritte ist ja jetzt zurückgekehrt und wird sie vom Ton stoßen. So der Plan. Dann müssen an die Reichsbürger, die auch sagen, die Bundesrepublik Deutschland gibt's gar nicht. Ja. In der alte Königse und so weiter. Ja. Aber ich hab mal in der Tat bei dabei, hab ich mal im Mülus als Kind mit meinem Husvater den Franzischen König getroffen. Nein. Franzischen König. In der Wahl glaube ich auch Zahren von Russland. Es war so ein Blumenhändler, war als original bekannt in Mülus im Elsass. Und ja, wir haben in meinem Besuch abgestattet. Er hatte so eine Art Panthasi-Uniform und so war sehr, sehr höflicher Mann. Da hat er ja ja. Ja, als wegen der Revolution muss er halt hier Blumen verkaufen und so dabei ist. Und so. Ist ja auch mal ja State anreden und so. Aber er hat nicht geputcht, er hat keine. Nee, nee, aber er war friedlicher. Ja. Friedliches Purgertschopfe leider nicht. Trotzdem nimmt Katharina die ganze Sache anfangs nicht so richtig ernst. Aber dann als Purgertschopz zu dem Erfolg gefeiert, da ist sie dann auch sehr besorgt. Und vor allem fürchtet sie, um ihr Ansehen im Ausland. Also sie hat ja sehr vieler Briefreunde. Und da spielt sie dann ja diese Revolution systematisch herunter. Also sie schreibt zum Beispiel an Voltaire. Also dieser Purgertschopf, das ist doch nur ein Räuberhauptmann. Und der wird schon bald am Geilgenenden. Die ersten Versuche, diese Revolution militärisch niederzuschlagen, die sind nicht besonders erfolgreich. Also Katharina setzt zu wenig Truppen ein. Und das liegt auch daran, dass zu dieser Zeit auch immer noch dieser Krieg mit dem osmanischen Reich tobt. Also so viele Soldaten hat sie gar nicht zur Verfügung. Und das führt dazu, dass Purgertschopf zeitweilig im Volga-Gebiet richtig große Städte einnehmen kann. Also für kurze Zeit auch Kazan. Das liegt nur 700 Kilometer von Moskau entfernt. Also nur weil für russische Verhältnisse das echt ein Katzen sprung. Also die Gefahr rückt schon immer mehr. Dennoch würde ich sagen, also so richtig gefährdet ist Katharina das Herrschaft. Nicht durch den Zombizahn, Peter den Dritten. Aber die war schon mal ein Anfang gesagt, zum bodische Kommunikation ist das, was ihre Herrschaft letztlich sichert. Und auf zum bodische Ebene ist sowas schon Blöten. Ja, das sieht schon sehr schlecht aus. Und auch dieser Überraschungseffekt, den Purgertschopf am Anfang nutzt, der ist natürlich sehr enorm, kann man nicht anders sagen. Aber mittelfristig hat so ein Amateur Herr keine Chance gegen die Profis. Und so kommt's dann auch, also Katharina ist trocken, schlagen dann Purgertschopfs Männer bei Kazan und zwar sehr eindeutig. Der falsche Zahr flieht dann die Volga hinab nach Süden. Dann zum Oral, wo ja sein Rebellion begonnen hat und ja sein Herr zerfällt. Und am Ende ist es wirklich tragisch, weil er wird von seinen eigenen Leuten an den Feind verraten. Das war Ende des Ende von Peter, dem Dritten, ich meine. Ja, so will er es. Das zweite ist wieder. Da kommen wir jetzt dazu. Das ist deutlich klarer als das Ende des wahren Peter des Drittens. Das war ja alles hinter verschlossenen Türen. Denn Purgertschopf wird in einem eisernen Käfig nach Moskau gebracht. Da wird er verhört, öffentlich ausgestellt. Er bekennt jetzt auch seine Schuld. Also hält nicht daran fest, dass er wirklich Peter der Dritte ist. Es wäre jetzt auch ein bisschen albern, weil es wissen jetzt alle, wer er ist. Er hofft auf Gnade. Also, denkt, komm, es war doch alles nicht so gemeint. Aber natürlich ist Katharina klar, dass Purgertschopf sterben muss. Zugleich scheint sie aus einer gewisse Hochachtung für ihn zu haben. Sie verbietet nämlich, dass er bei den Verhörern gefoltert wird. Und sie ändert auch die geplante Hinrichtungsart. Purgertschopf soll nämlich nicht bei lebendigen Bleib gefeiert werden. Immerhin. Kleiner Trost. Feiner Zug von ihr. Diese Fertigung bei lebendigen Bleib waren auch relativ selten. Ich glaube, ich mich zu erinnern. Meistens wurde dann die leiche gefeiert, bei lebendigen Bleib des wurde. In Frankreich zum Schluck macht bei dem Mörder von Hannochtem Virtenrauer. Da wollte die Witfe, dass er bei lebendigen Bleib gefeiert wird. Auch um abzulenken davon, dass sie vielleicht was damit zu tun hatte. Sie hat nicht ab das Gerücht "Ging um" und dann hat sie auch noch verfügt. Kleines Detail-Kinder zuhören, bitte weghören, dass man ihm schmolzensquächsel war in die Wunden. Auch in die Wunden, wie es damit noch mehr leidet. Das sind aber Ausnahmen, jedenfalls unser Purgertschopf. Vielleicht ist da ja auch Katharina als aufgeklärte Absolutistin. Am Werk, denn es ist ja eine gewisse Humanität. Also nicht so eine brutale Körperstrafe, die da verhängt wird. Aber natürlich, das Ergebnis ist klar. Am 10. Januar 1975 findet dann in Moskau die Hinrichtung statt. Und zwar auf dem Bolotnajaplatz. Es liegt am anderen Ufer der Mosk war, also gegenüber von den roten Mauern des Kremels. Und es ist ein Samstagmorgen. Und da klar tausende Menschen haben sich hier versammelt, um zu sehen, wie Purgertschopf der falsche Peter der Dritte seinem Ende entgegengeht. Auf dem Schaford erwarten schon mehrere Schafrichter. Und dann hält ein Schlitten vor dem Blutgerüst, die Menge round. Als da ein Mann aussteigt, den sie mittlerweile alle kennen. Das ist Jemellian Purgertschopf. Er wird begleitet von einem geistlichen und zwei Beamten. Geht dann die wenigen Stufen hoch zum Podest. Und da wird dann noch mal die Anklage gegen ihn verlesen. Und er wird zwischen drinnen auch noch mal nach seiner Identität befragt. Und daraufhin spricht der geistliche noch ein paar Worte zu diesem Tod geweiten. Purgertschopf versucht daraufhin, dann diese wenigen Minuten, die er noch hat, dazu zu nutzen, sich vom Volk zu verabschieden. Also er verbeucht sich nach allen Seiten, bittet auch um Verzeihung für seine Taten. Da verlieren dann die Henker, die Geduld und die Buchtreib praktisch noch so lang zu reden. Ja, genau, es ist noch ein bisschen hinauszuzögern. Das dauert dann den Henkan zu lange. Also sie stürzen sich auf ihn, reißen ihm den weißen Schafspelz vom Leib, mit dem er sich dagegen die Kälte schützt. Purgertschopf sinkt auf die Knie und die Axt geht nieder. Und dann wenige Augenblickes später präsentieren die Henker den Zuschauer, das abgeschlagene Haupt des Rebellen. Und weil Katharina die große ja irgendwie ein Herz hat, wird's an Körper, erst danach in vier Teile zerrissen. Es sind immer Momente der Wahrheit, die sich in Richtung, das ist mal sehr schwer. Deswegen ist Schaulustigen und so, man weiß nicht, was macht er jetzt, im Saby-Various-Deward gesehen, wo es in Richtung auch völlig schief geht. Das ist immer auch für die Macht, die diese Todesstrafe ausübt. Im Moment ist riesig groß und vieler, jemanden die Purgertschopf, das letzte Mal, sich überhaupt zu einer Version der Geschichte zu zeigen. Also, das sind diese brünten letzten Worte ja auch so ein Publikumspandett. Es sind schon die Stimmen, die Leute denen, was sagt da im letzten Augenblick. Und das wurde auch immer wieder, es war so ein Klassiker, auch der populären Literatur, was die Leute auch vielleicht manchmal in witzigen Sachen gesagt haben. Oder so was, wie gesagt, mein Doktor Vater, ich hat mal einen neuen sagt, das war der schönste Tag im Leben, den Delinkwenden, endlich standen sie mal im Mittelpunkt. Purgertschopf hatte also seine fünf Minuten Brühmtheit lange vor in die Wahl. Na ja, also ich glaube, das war die Sache nicht wert. Aber zurück zu Katharina, die hat es geschafft. Also, sie hat die vielleicht größte Krise ihrer Regierungszeit überwunden. Der vermeintliche Peter der Dritte ist besiegt. Zwölf Jahre sitzt sie jetzt schon auf dem Ton und ihre Situation ist besser. Denn je, sie hat jetzt noch 22 Jahre als unumstrittende Zahrin von Russland vor sich. In diesen Jahren, da lässt sie sich vom berühmtesten ihrer vielen Liebhaber Fassaden errichten, die bald dann schon sprichwörtlich sind. Also, da. - Also, da. - Und sie sagen, wie man. Da, da könnte man auch sagen. Und sie macht etwas, dass auch ein russischer Herrscher unserer Zeit unternommen hat. Sie anigtiert die Grimm. Wir sind jetzt im Jahr 1774. Katharina, die große sitzt seit zwölf Jahren auf dem Ton. Und sie hat alle großen Konflikte fürs erste gelöst. Also die Lage in Polen, sie hat den Tötenkrieg gewonnen auch die sogenannte Pugatioff-China überstanden. Und jetzt tritt ein neuer Mann in ihr Leben. Und Achtung, jetzt wird es mal ganz kurz nicht jugend freundet. Nils, wusstest du, dass Katharina die große in ihrem Palast ein geheimes Kabinett mit Sex möbeln hatte? Dass sie eine unersättliche Nymphomanen war und dass sie bei dem Versuch gestorben ist, mit einem Pferd Sex zu haben? Ja, das ist. In der Tat wahrscheinlich die eine Sache, die man gleich lernt, wenn man was über Katharina die große überhaupt lernt, wie man von Napoleon den Hut kennt. Und dass er die Hand im Rock hatte. Bei Katharina habe ich das schon in der Schule gelernt, weil wir einen deutschlerer hatten. Hans Eckert, ja, sehr gut war, die hatten auch ein Geschichte, die hatten einen vielen anderen fächern. Und Eva hatte eine Faszination mit Katharina der großen aus genau diesem Grund. Weil er sie uns dargestellt hat als jemand mit einem ausschweifenden erotischen Leben. Und einer unangefruchten, erfolgreichen Regenenschaft als Zahrin. Und für ihn hatte das eine große persönliche Bedeutung. Das habe ich erst viel später erfahren, weil er sagt, er war sehr gewisshafter Lehrer. Und das war ihm ganz, ganz wichtig, seinen Job gut zu machen. Und dass wir als später auch unseren Job gut machen. Dennoch schließt das aber nicht aus, dass man in Privatleben sich nochmal austropt. War damals der Forschungsstand, war nicht so aber, es war ihm sehr, sehr wichtig, er kam da einige mal drauf zu sprechen. Weil er ein Mann war, der Homosexueller und der, das in der damaligen Zeit aber verschweigen musste. Und das war für ihn, war das so eine Art Trost und Mantra zu sagen, ja, es gab eben auch Politiker und Politikerinnen, die das trennen konnten. Die irgendwie in Privatleben hatten, was vielleicht damals nicht überall antlang gefunden hätte, so wie das bei ihm auch war. Und die dennoch sozusagen öffentlich und in ihrem Beruf herausragendes leisten, was er sich bestimmt auch vorgenommen hatte, war auch ein sehr, sehr guter Lehrer. Und das verglaub ich seine Art und mit uns zu ein bisschen darüber zu reden.
und mit dem Pferd und die Nymphomanie, das ist alles Quatsch. Das sind alles haltlose Gerüchte, die Katharina's Gegner über sie verbreitet haben. Also diese Fantasie von Katharina als Sexmonster. Die kommen erst nach ihrem Tod auf und zwar im revolutionären Frankreich, weil da gilt Katharina als die Verkörperung des alten Regimes, auch als typische Vertreterin dieses dekadenten Hochadels. Und weil sie eben eine Frau ist, kommt diese Kritik dann eben auch mit reichlich Sexismus und Frauenfeindlichkeit daher? Ja, es gab auch das entsprechende Medium dafür, dass diese Romant vieles aufnampen sich, hat mich vieles so viel nicht zu tun, sondern es waren erotische, so eine erotische Natur im Vorrevillezimmer in den Frankreich totaler Bestseller und da brauchst du natürlich immer Stoff. Es ging dann nur um alles, die von zwischen Königshaus, aber auf viel Umnommen. Und ehrlich gesagt, alles mögliche, was Menschen sexuell machen können, kommt da drin vor, ein markitis-Sadis nur ein ganz kleiner Autor in diesem ganz, ganz großen Spektrum. Und Katharina, du hast schon gesagt, ist eben als Mega-Promy. Den Geschichte eignet sich da total jeder, hat irgendwie eine Vorstellung. Mit der konnte man dann alles machen, also sie konnte sich auch kaum dagegen wehren, gegen diese Gerüchte. Aber sie war ja auch alleinstehend insofern, da kommt ich jetzt mögliche. Also es gibt einen Aspekt ihrer Persönlichkeit, die sozusagen diese Verleumdung nicht ermöglicht hat, aber das ist so ein Berührungspunkt. Sie war für diesen sexistischen Unsinn, sag ich mal, die perfekte Zielscheibe, weil sie, wie wir heute sagen, würden sexuell selbstbestimmt lebt. Also sie hatte ja die Ehe mit Peter im Dritten, sehr unglücklich, und danach hat sie nicht wieder geheiratet, zumindest nicht offiziell. Und sie hat sich mit Liebhabern umgeben. Das sind die sogenannten Favoriten. Und wir haben ja schon einige von denen kennengelernt. Es sind insgesamt, so weit wir das überschauen können, ein gutes Dutzend Partner, über vier Jahrzehnte verteilt. Also alles wirklich nicht, irgendwie besonders spektakulär. Sie ist auch mit einigen über Jahre zusammen und mit anderen dann wiederum nur ein paar Monate. Man muss sich auch ihren Alltag sehr, sehr geregelt. Sie ist dauernd von Menschen umgeben. Alles, was sie macht, wird auch protokuliert. Das heißt, wenn die neuen Favoriten kommen, wird das am Hof auch registriert. Katharina ist auch noch sehr zugewandte Frau. Die verbringt Stunden und Stunden mit diesen Männern und Lies mit ihnen. Und verbringt viel Zeit und kümmert sich um sie fast ein bisschen zu viel. Also kann oft den Eindruck haben, dass der Korte Bonanza sie ein bisschen erstickt. Mit ihrer Liebe, also es handelt sich jetzt keineswegs um, irgendwie an eine Nühmesexualität oder solche Praktiken, sondern das sind wirkliche Beziehungen, die werden auch eingeführt, die bekommen Titel. Sie werden auch gut versorgt. Also sie wird behandelt auf jeden Fall mit Respekt. Und es ist aber auch bekannt mit, wie im Sie jeweils zusammen ist. Ja, es ist ganz weit entfernt von diesem Zerbild des nymphomarischen Sexmonsters. Also sie ist das, was wir heute eine serielle Monogrammistin nennen würden. Also sie hat immer nur einen Favoriten gleichzeitig. Und das ist für sie die perfekte Lösung, also ihre berufliche Unabhängigkeit, als Zaren zu bewahren. Und gleichzeitig aber auch ihre privaten Bedürfnisse zu befriedigen, also Liebe und Nähe. Und so ist es ja ein Mensch. Und ich würde sagen, sie lebt da ein sehr modernes Leben. Sexuell selbstbestimmt, unabhängig. Und das ist sozusagen genau das, was ihre Kritiker natürlich noch zu ihren Lebzeiten und auch Postfum richtig auf die Pime bringt. Und deswegen diese Gerüchte. Ja, aufgerecht der große Säule, auch eine der ganz übelen Lestermäuler seiner Zeit gewesen sein. Der hat diese Sache mit dem Pferd offenbar in die Welt gesetzt oder auf jeden Fall weiter verbreitet. Ihr Biograf, der Biograf ihres Lebensgefährten, auf dem wir gleich noch kommen. Der Simon C. Bach Montefurre schreibt einem ganz tollen Buch über Katharine Di Große, dass das eben, dass ich Männer fantasien sind, die da prüensiert werden. Dass sie andererseits aber auch eben als mächtige berühmte karesmatische Frau umgeben war von jüngeren Männern, eher geizigen jüngeren Männern. Und hat, mein, warum soll sie jetzt keine Affäre mit den haben, wenn sie es kann? Man, das ist, sie war der Wiesel im Kind im Süßigkeitenladen. Warum auch nicht? Warum auch nicht? Und das noch mal dazu gesagt, also wenn man sie mit ihren Stankamtskollegen vergleicht, also über die hätte man vielleicht das ein oder andere Gerüchte über irgendwie ein, weiß das bei Männern, der männliche Form des Nymphomonysex-Softs oder so verbreiten können. Das wäre näher dran an der Wahrheit gewesen. Also, du hast ihn schon so hier angedeutet, also im Jahr 74 beginnt dann die wahrscheinlich größte Liebschaft ihres Lebens. Da tritt ein neuer Favorit in ihr Leben, das ist Gregori Portiomkin. Möglicherweise vielleicht sogar ihr zweiter Ehemann. Es gibt Gerüchte, dass sie ihn geheiratet hat, den Beweis dafür hat aber noch niemand gefunden. Katharina kennt Portiomkin schon lange. Also der war sogar als offizier bei dem putsch gegen Peter mit dabei. Und war auf ihrer Karosse da in der Augenblick noch kurz aufgesprungen. Ich habe ihn vielleicht ein bisschen Potemkin geschrieben. Also, er ist genau Potemkin. Für das Potemkin Potemkin, Potemkin, Schedörfer und so man kennt ihn, aber es wird ausgesprochen, Portiomkin. Genau, ich habe mich da beraten lassen von einem russes Sprecher. Also, dieser Portiomkin ist auch so ein Haudegen. Also, das ist schon ihr Type, also offizier gut aussehen, Schamand. Damals wird daraus nichts, weil da ist Katharina ja immer noch mit Gregori Orlov zusammen. Haben wir auch schon kennengelernt. Portiomkin, der macht Karriere in der Armee, der erringt auch Erfolge in dem Krieg gegen die Osmanen. Und dann irgendwann trennt sich Katharina von Orlov. Und da ist dann die Zeitreif für Portiomkin. Am 1. März, 1774, da ist er 34 Jahre alt. Das heißt knapp zehn Jahre jünger als Katharina. Und an diesem Tag zieht er in die favoriten Wohnung im Winterpalast ein. So was gibt es wirklich damals und das ist eine eigene Wohnung, die über eine Privatreppe mit dem Schlafzimmer der Zahren verbunden ist. Es klingt irgendwie ja irgendwie anrüchiger als es ist. Es ist einfach so, die können sie sozusagen unabhängig vom Hof und ungesehen, so zu sagen, sich besuchen. Was sie sonst nicht können, sie können keinen Schritt tun, ohne dass gleich sechs Leute in der Edie Schleppe tragen. Also sehr praktisch. Katharina, so viel kann man sagen, ist hin und weg. Es haben sich Briefe an Portiomkin erhalten. Ich zitiere mal, ich kann meine blöden Augen nicht von dir wenden. Ich vergesse alles, was mir die Vernunft gebietet und bin ganz benommen, so oft ich beide bin. Ich finde es schön. Ich rühlt sowas so Menschlichkeit gerade bei solchen übergroßen Figuren der Vergangenheit. Diese riesigen Paläste haben auch natürlich eine Quellenmässig, einen Vorteil. Es wird wahnsinnig viel geschrieben, auch wenn sich alle im Haus befinden, aber in verschiedenen Flügeln. Dann rennen solche Booten immer hin und her mit zu kleinen Zetteln wie so Chatnarrichten heute. Und das ist natürlich eine super Quellen. Ja, und was noch schöner ist, nach allem, was wir wissen, erwidert Portiomkin, die sind ihm auch. Also sie sind wirklich ein sehr glückliches Paar. Wie das so bei manchen Beziehungen ist, das ganze hält aber nur zwei Jahre. Sie streiten dann auch häufiger und was noch wichtiger ist. Portiomkin will sich wohl auch zu sehr in die Regierungsgeschäfte einmischen. Das ist für Katharina eine rote Linie, auch sicherlichen Grund, warum sie nicht mehr offiziell heiratet. Weil dann hätte sie plötzlich da einen Kompagion, den sie vielleicht dann dann auch nicht mehr kontrollieren kann. Aber sie finden eine wirklich gute Lösung. Also auch, wir heißt es, ein Conscious on Coupling. Sie gibt Portiomkin eine neue Aufgabe und zwar weit weg von St. Petersburg, also 1776, er nennt sie ihn zum Gouverneur für die südlichen Gebiete. Das Reich ist also im großen Ganzen dem Süden der heutigen Okreine. Also er hat was zu tun, stützt sich in diese neue Aufgabe, gründet Dörfer, Siedelbauern an und er zeigt sich da als wirklich sehr kompetenter Verwalter. Also die Schwarzwerregion, die verwandelt sich in einen blühenden Teil des Zahrenreiches. Und die Zahren und Er bleiben engste Freunde. Also Portiomkin bleibt ihr wichtigster Berater und was auch interessant ist, er wählt auch weiterhin die neuen Favoriten für sie aus. Also guckt da, dass sie dann guten Typen hat und es zieht dann nach ihm auch neuer Gute aussehen, der offiziell in die Favoritenwohnung ein. Und das ist das Muster, das bleibt eigentlich bis zu ihrem Tod bestehen. Er hat ja auch mal so eine Phase, eine passende Freundin für ihr in meinem Ausgewählt. Das Lost Weekend, für unsere große John Lenn, meine Sohn, vier Jahre alt, aber schon großer John Lenn-Fan, der wird sich sehr über so eine Folge freuen. Zurück zu Portiomkin, der ist so erfolgreich im Süden, dass Katharina 1783 einen großen Schritt zur weiteren Vergrößerurung ihres Reiches tun kann. Und zwar macht sie etwas, dass uns ja unangenehm bekannt vorkommt, muss man wohl sagen, sie annektiert die Krim. Also das war ja vorher das Kanat der Krim Tatan, also ein muslimisches, turgsprachiges Volk. Und es wird jetzt russisch und so verkündet sie, das soll es auch auf ewig bleiben. Spätestens jetzt ist Portiomkin wirklich der mächtigste Mann in Russland, er wird von der Zahren mit Emtern und Würden überhäuft. Und sie hört auch an den meisten Dingen auf seinen Rat. Und Portiomkin, der ist auch der Zahren-Einfluss-Dat-Hey, das läuft so gut bei mir, da unten im Süden, kommt doch mal vorbei. Und schau dir das persönlich an und das macht sie auch pünktlich zu ihrem 25-jährigen Tron-Jubeläum. Und am Morgen des 18. Januar 1787, da formiert sich in St. Petersburg ein gewaltiger Zug. Es sind 14 auf kufen montierte Kutschwagen, 124 Schlitten und 40 Gepeckwagen.
Die sich da im Bewegung setzen, es ist 17 Grad unter 0. Eisig, du weißt das ja, du weißt ja schon mal im eisigen Sibirien. Ich kann mir das nur so vorstellen. Aber immerhin, der Hofstadt ist gut eingemummelt. Auch die ausländischen Gesanden sind dabei, tragen Beerenfälle und Biberfälle mitzen. Auf dem Schnee kommt man ja auch sehr viel schneller voran. Jetzt vielleicht auf irgendwelchen Matschigen wegen. Und an jeder Poststation stehen dann auch noch frische Fährde bereit. Und es warten dann beheizte Quartiere auf die Reisenden. Und überall, wo dieser Zug auch ankommt, da sind die Wege von jubeln in Menschen gesäumt. Und die alle wollen trotz der Kälte der Zahrin zu jubeln. Also läuft, läuft bei Katharina. Nach etwa zwei Wochen erreicht diese Reisegesellschaft Kiev. Und von da soll es dann per Schiff auf dem Diäppe weitergehen. Aber da müssen Sie erstmal warten, bis der Fluss eisfrei ist. Und erst am 1. Mai, also drei Monate später, geht's dann weiter. Auf sieben riesigen Galeren mit 73 kleineren Schiffen. Und jetzt hat Katharina zwei interessante Begegnungen mit gekrünten Häuptern. Und einer davon ist ja ex. Und zwar nach 30 Jahren trifft Katharina zum 1. Mai. Stanislaus Poniatowski wieder. Den hat sie ja zum König von Polen gemacht. Also er kommt da bei ihr an Bord, neun Stunden. Essen zusammen schauen sich zusammen ein Feuerwerk an. Es ist auch alles ganz harmonisch, aber mehr läuft da nicht. Und ich glaube, Poniatowski ist ein bisschen enttäuscht. Auch 30 Jahre später noch. Ja. Die andere Begegnung, das andere Spitzen treffen, das da stattfindet. Das ist Josef der zweite Römischdeutscher Kaiser und Herr des österreichischen Hauses Habsburg. Das ist eine ganz lustige Anieckdote, weil die beiden, die wollen auf keinen Fall als zweite an dem Ort des Treffens ankommen. Sie hättest sich sozusagen über Land entgegen und treffen sich dann schließlich auf freim Feld irgendwo, praktisch ohne Gefolge und das Abendessen kocht dann Potiumkinn. Also, das kann auch noch. Er kann alles. Da müssen sie improvisieren und Katharina schreibt dann später in einem Brief. Seit ihren Krönungen sind die beiden Mayestäten niemals so großartig und so schlecht bedient worden. Ganz könzeneite eigentlich. Josef der zweite Reste, mich überlau, nicht da eigentlich gar keine Lust auf diese ganze Veranstaltung. Und es geht dann weiter bis runter zu Krimner. Da findet dann der Höhepunkt der Reise statt. Elftage, voller Paraden, Manöver, Feuerwerk und so weiter. Bankette. Das ist der Maktion. Das ist der Maktion. Das ist schon was. Ja, da werden wir gern dabei gewesen. Und es ist eine tolle Inszenierung und dahinter steckt natürlich Potiumkinn. Der ist für die gesamte Organisation verantwortlich. Und das macht er sehr gut. Also er ist ein sehr guter Reiseleiter. An dieser Stelle kommen jetzt endlich zu der Redewendung, die du auch schon angetisert hast. Also, Potiumkinn hat sich ja im Deutschen in den potjumpischen Dörfern erhalten. Also das besagt ja. So aufküpte eigentlich Kulissen, die aufgestellt werden. Wenn Rheinrennen Herrscher vorbeikommen, oder der Chef vorbeikommen, man will das alles ein bisschen schöner machen als es in Wahrheit ist, damit da keine Beschwerden aufkommen. So was, und Potiumkinn schon da wird eigentlich dafür, dass kaum noch jemand weiß, wer er ist. Muss man sagen, wer jetzt sich so voll bergönt hat, ist es immer noch eine sehr beliebte Redewendung. Ja, so ein geschicktes Teuschungsmalweber. Ja, dann wo man eben Kulissen aufbaut und um den Eindruck von Wohlstand oder so hervorzurufen, wo eigentlich nichts ist. Würde ich sagen, machen auch viele Leute, die diese Redewendung nicht kennen. Also dieses Manöver ist schon sehr weit verbreitet gerade im Berufsleben. Kommt mir auch bekannt vor. Steckt da drin ein fünkchen historischer Wahrheit? Ja, so ein bisschen. Also, Potiumkinn hat jetzt nicht irgendwie ganze komplette Dörfer da irgendwie als Kulissendorf errichtet. Das ist eine Erfindung von gehessigen austauschländischen Gesanden, nipp man an. Aber auch von russischen Adenigen, die einfach auf Potiumkinn eifersüchtig waren. Aber er hat natürlich überall wo die Zahren vorbei gekommen. Es ist die Verhältnisse geschön. Der hat diese Orte herausgeputzt. Das hätte ich mich noch heute noch so gemacht. Ich war mal bei einem Besuch des amerikanischen Präsidenten, der hat Stabby-Jubusch dabei, da irgendwo in MacPom. Wir waren unterwegs und diese Marktplätze und alles, was er gesehen hat, waren wirklich top restauriert, renoviert geputzt. Und natürlich gesichert und so. Das ist eigentlich, es ist eigentlich auch heute, heute noch so sitte im Sinne von, man möchte einen schönen Empfang bereiten, die Bilder so gut aussehen und Potiumkinn als toller Reiseleiter. Natürlich dafür gesorgt haben, dass sie jetzt nicht durch Slums und durch Soelens kauftieren müssen. Ja, also alles halb so wild. Die Reise ist ein voller Erfolg und das gefällt einer ganz anderen Partei überhaupt nicht. Und das ist das osmanische Reich. Also, die fand das schon nicht gut, dass Katharina die Krim anektiert hat. Das war ja vorher auch, so ihr wasalen Staat. Und das Katharina dann auch noch so selbstbewusst, ihre Macht demonstriert in der Schwarz-Merygion. Das bringt das fast dann zum Überlaufen. Der Soldat erklärt Russland an den Krieg. Und Katharina muss dann ganz schnell zurück nach St. Petersburg reisen. Ich werde diesen Krieg jetzt hier nicht in aller Ausführlichkeit schildern. Es geht gut aus fürs Zahnreich und es stehen dann am Ende noch mehr Gebiet gewinne und auch diese russische Position in der Region wird stabilisiert. Puttyomkin leider kriegt das nicht mehr mit. Der hätte sicherlich am meisten davon profitiert. Der stimmt schon im Oktober 1791 an der Malaria. Was Katharina wirklich schwer trifft. Obwohl sie ja nicht mehr mit ihm liiert ist. Sie ist wirklich am Boden zerstört und sie kommt über diesen Verlust. Auch für den Rest ihres Lebens nicht wirklich hinweg. Also, sie hat wirklich ein Herz. Ja, da gibt es ja bewegende Brief und Zeugnis. Ja. Sie macht ihren Job natürlich weiter und ihr Job. Das ist in dieser Zeit mal wieder Polen. Also den Polen geht es gegen Ende von Katharina's Regierungszeit noch mal so richtig an den Kragen. Auch hier würde ich sagen wäre Stoffe einen großen Polen-Märteiler, den wir vielleicht irgendwann mal machen. Gut, wie der. Kurzfassung. Also 1791 verkündet das polnische Parlament eine sehr moderne Verfassung. Das will Katharina nicht dulden. Sie schickt wieder Truppen, die Polen verlieren auch, weil Stanislaus Poniathofsgie sich am Ende mal wieder auf die russische Seite schlägt. Also, den hat sie wirklich in der Tasche. Kommt dann alles bekannt, bisschen bekannt vor. Ja. Und dann gibt es noch einen polnischen Aufstand. Es gibt zwei weitere Erteilungen und dann ist Polen im Jahr 1795. Komplett von der Europäischen Landkarte verschwunden ist für uns heute eine große Ungerechtigkeit und für die Polen zu allen Zeiten schon. Klara politisch konfliktlinie nach der franzischen Revolution. Versuchen eben Länder wie Polen auch schon zu modernisieren ohne so eine Revolution. Alleiden zu müssen, weil auch sehr blutig muss man ja sagen. Und mit den Verfassung, das versuchen die europäischen Machthaber dann die Heiligalians fast ein ganzes Jahrhundert lang zu verzögern, dass das überall kommt. Und Russland ist damals die Format der Reaktionen, und das ist unabhängig von den aufkläherischen Gedanken von Katharina. Sie wäre auf keinen Fall so eine blöge Verfassung da irgendwo dulgen. Und wie in modernen Zeiten auch, denkt sie, wenn es unser Nachbarland sie da mal anfängt, das ist ein bisschen wie Putin unter Ukraine. Wenn sich das rum spricht mit der Demokratie und der Zuwendung zu Europa, da wenn es jetzt sich lieber gewalt. Ja. Da ist die ganz realpolitikerin, trotz ihrer Sympathien für die Aufklärung. Sie hat also gegen Ende ihres Lebens noch mal so richtig auf unruhmlicher Art und Weise in die Weltgeschichte eingegriffen. 74, da ist sie selbst 66 Jahre alt, herrscht sie uns seit zwei und 30 Jahren im Über Russland. Da fängt das Leben an, wird es dann später heißen, aber damals gab es noch keine Lüge. Genau, deswegen ist das Paketterina auch nicht so. Sie denkt schon ja auch an das, was nachher kommt, das ist für Monarchen ja immer die Tronfolge. Für sie ist die Sache ja eigentlich klar, sie hat ja einen Sohn für den Peter der Dritte, offiziell die Faterschaft übernommen hat. Der ist mittlerweile 40 Jahre alt, Paul heißt er, es gibt aber mal wieder ein Problem. Katharina und ihr Tronfolger hassen sich. Also Paul, der ja sehr wahrscheinlich überhaupt nicht Peter Sohn ist, verärrt aber seinen verstorbenen Vater. Also treibt so einen regelrechten Kult um ihn. Von Politik hat da keine Ahnung, Zinsoldaten aufgehängten Ratten und ein. Ja, vor allem für seine Bräusen, Liebe und so. Von Politik versteht er nichts, weil Katharina ihn auch systematisch von den Regierungsgeschäften fernhält. Jetzt kann mit dem nichts anfangen. Es liebt aber ihren Enkel, das ist der Sohn von Paul, das ist Alexander, der dann später auch auf Napoleon treffen wird, wenn euch das interessiert. Und der ist auch schon fast im erwachsenden Alter. Und Katharina hat deswegen den Plan einfach Paul bei der Tronfolge zu übergehen und stattdessen dann Alexander zu ihrem Nachfolger zu machen. Das recht hat sie, also die Zahrin kann. Und Freie und Freie wählen. Erinnert mich in der Konzentration ein bisschen an Königin Isabel die zweite Charles und Printulien. Da gab's ja auch so Gerüchte, man. Ich glaube es war aber ein Gerüchten nur in der Boulevardpresse, aber so grüß ist der Move, genau. Aber es kommt dazu nicht mehr, denn Katharina stirbt, bevor sie da noch diese Pläne umsetzen kann. Am 17. November, 1796, da trinkt sie morgens noch ihren Kaffee und fängt an zu arbeiten. Sie ist ja eine Aktenfresserin, aber dann finden ihre Bedienzitten sie zusammengebrochen in ihrem Kabinett. Sie schlägt noch einmal die Augen auf und dann schließt sie für immer. Also Katharina, die große stirbt mit 67 Jahren. Und nach 34 Jahren als mächtigste Herrscher in Europas an einem Schlag anfall. Und jetzt kommt die Rache des ungeliebten Sohnes. Also Paul lässt nämlich nach ihrem Tod den Leichnamen von Peter dem dritten Exfumieren und Katharina gemeinsam mit ihrem wirklich verhasten Ex-Extremien.
dass ihr in der offiziellen Grafstätte des Zahren bestatten. Sie liegen nebeneinander. Ich darf heute immer noch. - Schon, da ist schon. Das echt mies, weil sie sich dagegen nicht mehr wehren kann. Ich sage, wenn man da auf die Sterben hinterher wird, nur schon klut damit ein Leben. Ich glaube, man muss es einfach ertragen. Und ich damit abfinden, dass man daran nichts mehr ändern kann. Paul ist jetzt meine Theorie, nicht ganz historisch geschichtswissenschaftlich. Der ruiniert sich damit sein Karma mit dieser Rachsucht. Weil er wird nämlich schon 181 in der letzten Palastrevolution der russischen Geschichte abgesetzt. Er wird ermordet und dann durch seinen Sohn Alexander ersetzt. Eine Amtshandlung, die er in seiner kurzen Rihungzeit gemacht hat, die überdauert ihn, aber denn Paul hat die Nachfolgeregelung wieder geändert. Also nach ihm ist die Nachfolge wieder streng, dünnastisch geregelt. Und das heißt auch, dass unter diesem Regime Frauen in Russland nicht mehr an die Macht kommen. Also Katharina ist die größte Zahrin, die Russland je hat und sie ist zugleich auch die letzte. Also ab da liegt das geschicktes russischen Zahnreis wieder in der Hand der Männer und das Ergebnis gut. 1917 Revolution. Ist ein anderes Thema. Ganz zum Schluss würde ich noch einmal die Frage stellen, ob Katharina denn jetzt wirklich diesen Beinahm die große verdient hat. Ich würde mich natürlich interessieren, was du dazu sagst. Ja, das sind natürlich Zuschreibungen, die aus der Geschichte kommen, die wir heute noch mal ganz anders prüfen würden. Wenn wir heute jemanden als Groß Bezeichnen oder große Männer oder große Frauen sehen, werden sie das mit den Augen der damaligen Zeitgenuss noch Katharina eher klein sagen. Man wie kann die, wie ein als ein Mandela, wie Willy Brandt, der verehrt wird oder Frankreich Simon-Way. Also die Frauen, die wir heute als Vorbilder ansehen, werden damals wegen mangelnem Stand von Geburt an, kein Adel und so weiter, keine militärische Macht, keine militärischen Erfolge. Das waren ja so die Kriterien für historische Größe. Heute haben wir eher viel mehr Demutmenschlichkeit, Geschick ohne Gewalt. Diese Sachen sofern älten sich das. Aber ich finde generell diese Beschäftigung mit solchen Figuren. Das sind ja, das sind so Figuren im historischen Schauffenster, über die macht man sich halt Gedanken und es ist gut zum Nachdenken. Ich finde das ist unheimlich gut, um sich ein Urteil zu bilden, um den Verstand zu schärfen, Kritik zu üben, zu differenzieren auch, dass man lernt, im Mensch ist nicht immer so oder so Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber zu welcher Phase, welche Chancen werden da gewesen, welcher Risiken? Wie hat sie versucht, ihre Probleme zu lösen? Letztlich werden alle russischen Herrscher irgendwie vor Reiter der Reaktionen wollen ihr Territorium, das ist das, was Russland ausmacht. Das Landbesitz mehreren wollen, versuchen zu modernisieren, und das sind so ein bisschen konstanten, die mit der Funktion einhergehen. Bei ihrer Persönlichkeit ist es natürlich auch so eine anrührende Geschichte dieser Aufstieg. Von Serbst in den Kremel und so wie sie da auch diese lange Zeit übersteht, ihr Privatleben und so, das sind faszinierend Aspekt, aber klar, die große würde man sie heute wahrscheinlich nicht mehr nennen. Wer sie wirklich immer noch als große Verert ist, Fladim Jputhin? Also der legt ganz klar, sagen wir an den realen Maßstab an. Also sie hat Russland vergrößert, hat sie wirklich als Großmacht etabliert. Das findet Putin toll, wie er nicht. Manche sagen, sie ist groß, weil sie eine große Reformerin und Modernisiererin war. Würde ich jetzt sagen, na ja, da hätte sie auch durchaus mehr machen können. Stichwort "Live-Eingeschafft" hat sie nicht abgeschafft. Zum Beispiel, wenn wir jetzt in die Ukraine gucken heute, da merkt man, dass das Katharina Bild auch wirklich gekippt ist. Also in Odessa ist ja eine ukrainische Hafenstadt. Da hat man 2022 ein großes Katharina, denkt mal, demontiert. Mit der Begründung, dass es eben den russischen Imperialismus symbolisiert, unter dem die Ukraine heute mehr denn hier zu leiden haben. Also das ist auch wieder eine andere Perspektive auf Katharina. Ich persönlich, wenn du mich jetzt ganz persönlich fragst, würde sagen, sie ist in einem Punkt für mich schon groß gewesen. Und zwar ist sie gewissermaßen ein Paradebeispiel für weibliche Selbstermächtigung. Also dass sie es zur mächtigsten Frau der europäischen Geschichte gebracht hat, das kann man schon argumentieren, dass es wirklich eine große Leistung und dann, wenn man guckt, woher sie gekommen ist aus dem kleinen Zerbst, das ist schon groß. Das war es mit dieser Folge von "Was Bisseg geschah". Wir sind ja auch im Tagenbücher und Nils Minkma. An Rias Sedelmeier hat bei der Recherche unterstützt. Sound Design, Winds or Lever, Series Producer Simone Terbrack.
Podcast Summary
Key Points:
Katharina die Große stand nach ihrer Machtübernahme 1762 vor der Herausforderung, ihre Herrschaft zu legitimieren.
Ein zentrales Ereignis war ihre Selbstkrönung in Moskau, um sich als rechtmäßige, russische und gläubige Herrscherin zu inszenieren.
Sie regierte als aufgeklärte Autokratin, die reformieren, aber ihre absolute Macht nicht gefährden wollte (z. B. Beibehaltung der Leibeigenschaft).
Ein großes Problem war der Betrüger Jemeljan Pugatschow, der sich als der ermordete Zar Peter III. ausgab und einen Bauernaufstand anzettelte.
Zur Stärkung des Landes förderte sie die Einwanderung von Fachkräften, besonders aus Deutschland, durch ein Ansiedlungsmanifest.
Summary:
Nach ihrer Machtergreifung stand Katharina die Große vor der gewaltigen Aufgabe, ihre Herrschaft zu festigen. Da sie nicht aus der Herrscherdynastie stammte, inszenierte sie sich durch eine prunkvolle Selbstkrönung in Moskau als legitime, russische und tiefgläubige Zarin. Sie regierte als aufgeklärte Autokratin: Sie war diszipliniert und reformwillig, um Russland zu modernisieren, scheute jedoch vor einer Abschaffung der Leibeigenschaft zurück, um den Adel nicht gegen sich aufzubringen.
Ihre Herrschaft wurde durch die größte Krise ihrer Regierungszeit erschüttert: Einen Betrüger, der vorgab, ihr ermordeter Ehemann Peter III. zu sein. Dieser „Wiedergänger“ verlas ein Manifest und versprach den Bauern Freiheiten, was einen großen Aufstand auslöste.
Katharina reagierte entschlossen auf diese Bedrohung. Gleichzeitig förderte sie aktiv die wirtschaftliche Entwicklung, indem sie mit einem Ansiedlungsmanifest Fachkräfte aus ganz Europa, vor allem aus Deutschland, anwarb, um die dünn besiedelten Gebiete Russlands zu stärken.
FAQs
Der angebliche Autor war Peter der Dritte, der bereits 1762 gestorben war. Er wurde in dem Manifest als wiederkehrender Herrscher dargestellt.
Sie ließ sich am 23. September 1762 in Moskau krönen, um ihre Legitimität zu demonstrieren. Dabei krönte sie sich selbst und betonte ihre russische und orthodoxe Identität.
Sie wollte die Verwaltung modernisieren und entwarf ein neues Gesetzbuch, die „Große Instruktion“. Zudem förderte sie die Einwanderung von Fachkräften aus Europa.
Sie fürchtete den Widerstand des Adels, der die Leibeigenschaft stützte und den sie für ihre Herrschaft brauchte. Daher ließ sie die Leibeigenschaft bestehen.
Sie korrespondierte mit Aufklärern wie Voltaire und ließ sich von Ideen wie Rationalität und geistiger Freiheit inspirieren. Ihre Macht als Autokratin stellte sie jedoch nie infrage.
Die Beschreibungen variieren stark: Ein Liebhaber pries ihre blauen Augen und anmutige Figur, während ein Gegner ihr langes Gesicht und flachen Mund kritisierte. Ihr Charisma wurde jedoch allgemein anerkannt.
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