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Katharina die Große (1/2) - Aus Deutschland auf den Zarenthron

79m 59s

Katharina die Große (1/2) - Aus Deutschland auf den Zarenthron

Die Folge erzählt die Geschichte von Katharina der Großen, beginnend mit ihrer Hochzeit im Jahr 1745. Die Braut war die 16-jährige Prinzessin Sophie Auguste von Anhalt-Zerbst, der Bräutigam der zwei Jahre ältere Herzog Karl Peter Ulrich von Holstein-Gottorf. Obwohl die Hochzeit in einer prächtigen Kathedrale in St. Petersburg stattfand, war die Ehe von Anfang an katastrophal: Die beiden konnten sich nicht ausstehen, hatten keine gemeinsamen Interessen und sprachen kaum miteinander. Katharina beschrieb später, wie gelangweilt und einsam sie war. Aus dieser scheinbar unbedeutenden Verbindung zweier deutscher Adeliger wurde jedoch eine der folgenreichsten des 18. Jahrhunderts, denn sie führte zur Macht im größten Reich der Erde – Russland. Katharina, die aus einem winzigen Fürstentum stammte und in bescheidenen Verhältnissen aufwuchs, kämpfte sich aus dieser unglücklichen Ehe heraus. Nach 17 Jahren endete die Ehe mit einem rätselhaften Todesfall (möglicherweise Mord), und Katharina wurde zur Zarin. Sie regierte 34 Jahre lang und ist bis heute die einzige Frau, die den Beinamen „die Große“ trägt. Ihre Anfänge waren alles andere als kaiserlich: Ihr Vater war zunächst preußischer General, und ihre Kindheit war unspektakulär, geprägt von einer geheim gehaltenen Rückgratverkrümmung. Die Zarin Elisabeth, Tochter Peters des Großen, hatte den Bräutigam als Thronfolger bestimmt, da sie selbst keine Kinder hatte. So wurde aus der unglücklichen Braut schließlich Russlands berühmteste Herrscherin.

Transcription

13586 Words, 83230 Characters

German
Ich hab mir überlegt, wer fang mal heute mit einer Royal Wedding an. Es gibt eigentlich kaum was, was die Leute mehr lieben als kündigliche Hochzeiten. Der Adel, da sind alle dabei. Du auch? Ja, ich finde, das ist ein ganz tolles Thema, um irgendwie mit Leuten immer noch nicht so gut kennt, sehr gut ins Gespräch zu kommen. Wir sind, das waren ja die Puminenten von früher und diese Einschätzung. Wie findet man jemanden, ist da auf einem guten Weg. Enttäuschter ein, ist man Fan und so. Das hat man eben früher schon seit Jahrhunderten Europa am Adel durch exzertiert. Deswegen hat man, finde ich, haben alle so ein bisschen Blick dafür. Und das sind Familien, da kennt sie auch jeder aus. Also ich finde, das ist ein Thema von dem sich und habe mich viel lernen und ableiten lässt. Ja und ich hab ein paar mitgebracht, über das sich wirklich viel sagen lässt. Und es geht los, hab ich ja schon gesagt, bei der Hochzeit. Und zwar findet die Stadt am 21. August 1745. Es sind zwei junge deutsche Adelige, die wollen sich das Jahrwort geben. Die Braut, das ist die 16-jährige Prinzessin aus einem winzigen Füßen-Tum, namens Anhalt zerbst und sehr bei diesen Gelegenheiten immer sehr wichtig. Sie trägt ein ausladendes Kleid aus Silberbrookat. Wirklich sehr prächtig. Und der Bräutigam, der ist zwei Jahre älter. Ist eher ein unscheinbarer Typ. Das ist der Herzog von Holstein Goddorf. Klingt jetzt erst mal nicht nach einem weltgeschichtlichen Ereignis. Aber so kann man sich erren, diese vermeintlich unbedeutende Hochzeit, zwei Jahre deutsche Adeliger. Das ist eine der folgenreichsten Verbindungen des ganzen 18. Jahrhunderts. Es geht dabei nämlich um die Macht im größten Reich der Erde. Damals wie heute Russland, damals ein zaren Reich. So territorial auf jeden Fall, genau. So ein Territorial. Und deswegen findet diese Hochzeit auch nicht irgendwo in der deutschen Provinzstadt, sondern in einer Kathedrale in St. Petersburg. Von dieser jungen deutschen Braut. Und das Wettig, habt ihr alle schon mal gehört. Das ist nämlich die zukünftige Zahrin Katharina. Die zweite genannt die große. Und die wird Sago und Schreibe, vier und 30 Jahre lang auf dem russischen Tron sitzen. Ja, großes Vorbild. Das ist für uns von unserer früheren Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die hat ja nur ein hessorisches Foto in ihrem Kanzlerinbüro stehen. Und das war das von Katharina in der deutschen Herrscherin über Russland. Oh, das wusste ich nicht. Spannendes Detail. Also ein Bild von dem Breutigam, glaube ich, hat niemand in seinem Büro stehen. Der wird auch nicht ganz zu berühmt werden wie Katharina. Er wird zwar auch mal Russland regieren, aber nicht für lange Zeit. Also zwei deutsche arte, die geheiraten einander um später einmal zahrin zu werden. Das ist ja schon mal ziemlich seltsam. Aber noch etwas anderes macht dieser Hochzeit zu einer ganz bezahren Angelegenheit. Die Brautleute können sich auf den Tod nicht ausstehen. Also es gibt weder körperliche Anziehung, noch persönliche Sympathie. Gemeinsam Interessen haben sie auch nicht. Das ist ein paar, das hat sich vor der Feier nicht zu sagen, nach der Hochzeit nicht zu sagen. Und auch wenn die sagen, Veranstaltung nicht, Katharina hat das dann später mal so beschrieben. Mein teurer Gatte beschäftigt es sich gar nicht mit mir. Ich gähnte und langweilte mich. Mit niemandem konnte ich ein Wörtchen reden. Er hat ein bisschen ein Michael Jackson und Lisa Marie Presslay oder so. Es gibt ja manchmal so ehen, wo man denkt, was ist das für eine Idee. Merkt ihr, dass da komme, glaub ich noch mal drauf zurück auf diese Frage. Aus einer Ehe, die so beginnt, da kann natürlich nichts werden. Sie wird dann noch 17 unglückliche Jahre dauern und dann mit einem rätselhaften Todesfall enden. Möglicherweise auch mit einem Mord befohlen von der Braut persönlich. Ich bin Joachim Taelgenbischer. Ich bin Nilsminkma. Und das ist was bisher geschah. Wir erzählen euch in dieser Folge von einer deutschen Prinzessin, die alles, was sie liebt und kennt, hinter sich lässt, um den russischen Tonfolger zu heiraten. Aber dieser Traum, der entpuppt sich recht bald als Horror, der ehemann ist unreif, die eh erfüchterlich die neue Heimat fremd. Aber Katharina lässt sich nicht hängen, ganz im Gegenteil, sie kämpft und gewinnt. Und so wird aus der unglücklichen Braut schließlich Russlands berühmteste Zahrin. Katharina, die große. [Musik] Kennst du noch die gute alte Game Show Familienduell? Muss passen, ne? Ja, habe ich erwartet. Ich habe einen Tag in der 90er-Jahren sehr populär, in deinem verlorenen Jahrzehnt, den Dark Ages von Nilsminkma, haben wir ja schon zur Genüge drüber gesprochen. Ist schön, weil dann kann ich dir jetzt ein bisschen was darüber erzählen. Also beim Familienduell mussten zwei Teams, zwei Familien raten, welche Antworten eine Stichprobe von 100 Leuten, jeweils auf eine bestimmte Frage gegeben hat. Ich gebe dir mal ein Beispiel. Wir haben 100 Leute gefragt. Nennen sie eine historische Persönlichkeit, die den Beinam der oder die große trägt. So, und jetzt kommst du, hast die Sendung nie gesehen, darfst jetzt einfach mal eine Runde spielen. Wer fällt dir da so ein? Eine war eine Alexander. Alexander der große. Ja, würde ich sagen, das ist der große, große. Der erste, der greatest. Der greatest. Aber noch. Es gibt viele andere. Wir haben sogar schon mal eine Folge drüber gemacht. Karl der große. Es gibt Friedrich den großen von Poissen. Es gibt Konstantinien den großen Römischer Kaiser. Es ist ein relativ großer Klub, der sich aber durch eines ausheignet. Es sind praktisch alles Männer. Und es gibt nur eine einzige Frau, die es in diesen Klub reingeschafft hat und das ist Katharina die zweite. Wichtiger Punkt. Auf Russisch lautet ihr Name übrigens Je Katharina Ftaraya Alexe Evna. Aber wir werden sie jetzt Katharina nennen mit dem deutschen Namen. Alexe Evna, der Vater Name, der aber irgendwie er zugefügt wurde, damit es einen gibt. Genau, Alexe Evna ist der Vater Name, ist ja im russischen so. Mit der Ponte, dass ihr Vater ganz anders hieß, kommen wir noch dazu. Wir wollen heute vor allem rausfinden, wie Katharina das geschafft hat. Also wie kommt man in diesem Klub der großen Reihen als Frau? Wirklich ist ein. Ja, ein größeres Alleinstellungsmerkmal kann ich mir gar nicht vorstellen. Vielleicht hatte Angela Merkel ja deswegen ihr Bild im Büro. Angela Merkel hat es ja auch dorthin geschafft, wo vorher noch keine andere deutsche Frau gewesen ist. Ich bin ganz 34 Jahre, also bis zum jetzigen Stall. Die lebt ja noch. Meinst du, kann nochmal wiederkommen. Die Rekord nochmal einstellen. Schauen wir mal. Also zurück zu Katharina, da kann ich verraten. Ihre Anfänge sind alles andere als kaiserlich. Eine Info habe ich euch schon gegeben. Katharina, die große ist eine geborene Prinzessin von Anhalt Zerbst. Gibt es immer noch ein beschauliches Städtchen mit etwa 21.000 Einwohnern, hab ich nachguckt, liegt knapp 40 Kilometer südöstlich von Marktburg. Soll man vor allem im Oktober besuchen. Herbst im Zerbst. Keine nahm Sätze. Nee, finde ich gut. Aber ich war da doch nie. Muss ich sagen, aber nach dieser Folge möchte ich es gerne mal nachholen und das Besuch im Zerbst. Ich war mal ganz in der Nähe, Kürten, die Bachstadt. Er hat mein Partner in der Weile gelebt, da war ich mal, ist eine schöne Gegend. Also es ist wirklich jetzt keine Gegend in der Behrtobt, aber wirklich schön. Noch ein Fanfekt für Geografienerz und vielleicht für zukünftige Quizkandidaten. Von der Fläche her ist Zerbst die 5 größte Gemeinde in Deutschland und damit deutlich größer als Köln oder München. Ist jetzt nicht so wichtig, aber hab ich gelesen, wollte ich euch mitteilen. Aber es ist ganz klar, der claim to fame, also das was Zerbst wirklich zu bieten hat, so an weltistorischem Rum ist eben die Tatsache, dass das mal "A" die Hauptstadt eines winzigen Fürsten-Tums-Nahms-Anhalt-Zerbst gewesen ist und dass Katharina die große aus genau diesem Fürsten geschlecht stammt. Falls du jetzt tolle Pläne entwirft, für das Stadtmarketing von Zerbst hab ich noch einen Dauner, Katharina ist weder in Zerbst geboren worden, noch ist sie da aufgewachsen. Du hast ja auch schon angedeutet, dass sie da auch wenig Nostalgie hin hatte oder auch nicht mehr. So oft dann da war nachdem die Zahrin war, eigentlich gar nicht mehr. Nee, aber ich wollte noch erklären, warum sie da nicht geboren worden ist, wenn ihr Vater doch aus dieser Fürstenfamilie stammt. Ihr Vater war zum Zeitpunkt ihrer Geburt gar nicht regierender Fürst, sondern er war general im preußischen Diensten, und musste sozusagen sein Geld anders verdienen. Und deswegen ist seine Tochter Sophie Auguste Friedriche von Anhalts Serbst am 2. März 1729 in einem ziemlich bescheidenen Eckhaus in Städtien geboren worden, damals preußisch, heute polnisch. Und da hat ihr Vater nämlich als Stadtkommand dann gearbeitet. Falls ihr euch jetzt sagt, er warte mal, Sophie Auguste Friedriche, wo ist denn da das Katharina? Das gab's da noch nicht. Also das ist ihr Geburtstnahme, den Namen Katharina, den hat sie erst sehr viel später angenommen. Der Adel wächst ganz oft so die Namen. Micheren, das ist ein bisschen ihrer Herkunft an Paris Hilton. Paris Hilton, man denkt ja, mit der Nachnahme, der denkt, Maria Dere. Und so diese Hilton-Kette, aber in Wahrheit gehört die auch so ein verarmten Zeug dieser Familie an. Und die hatten ganz wenig Geld. Und so ein bisschen stelle ich mir ja dieses Anhalts Serbst. Ist eben so ein bisschen diese deutsche Kleinstaaterei, damals, wie sie ja oft beschrieben kritisiert wurde, wirklich ein bisschen keine sehr glanzvolle Veranstaltung. Ja, also wenn ihr jetzt Adel hört und so, denkt nicht wer sei, denkt nicht irgendwie, ein Hund Zollanschlösser oder so, das ist nicht glamurös und es lässt sich auch wirklich nicht viel spannendes über Kindheit dieser späteren Zahren erzählen. Wir wissen, dass ihre Eltern sie ein bisschen in die Nähe sind. Fieke oder Fieckchen genannt hat. Und das Spannste, was dann noch passiert ist, wenn sie mal mit ihrer Mutter eine Reise macht, nach Hamburg oder nach Berlin, also eigentlich alles relativ unspektakulär. Das größte Drama ihrer Kindheit, das ist als die Ärzte bei ihr eine Rückgratvergrümmung feststellen, was jetzt auch nicht wirklich die schlimmste Diagnose ist, die man sich ausmahlen kann. Die Eltern reagieren darauf aber trotzdem. Also das Mädchen muss Tag und Nacht ein Korsett tragen. Außerdem versuchen die Eltern auch diese Geschichte, also, dass die kleine eine Rückgratvergrümmung hat, das heimzuhalten. Warum? Weil wenn diese Erkrankung bekannt würde, dann könnte das die Pläne, die die Eltern für ihre Tochter haben, durch Kreuzin. So viel Auguste soll nämlich in möglichst hohe Kreise einhairaden. Und das ist sehr hart. War war damals so eine Prinzessin mit dem Krumm rücken, die hat weniger Chancen auf dem adeligen Heiratsmarkt. Ja, und da adel kann ja, sie können ja tatsächlich außer diesem Soldatenjob des Fahrtags nicht arbeiten gehen. Sie können nicht an der Börse spekulieren. Sie können wenig Möglichkeiten sozusagen zu Reichtum zu kommen, außer ein Sekinder zu verheiraten. Das ist eben damals die einzige Wachstumsmöglichkeit, wenn man nur will, sie können keinen Industrieanlagen kaufen, oder wie die Familie von Kaffge einer Asbestfabrik. Alles geht nicht. Es gibt praktisch eine Landwirtschaft. Und Landwirtschaft kann man nur in der Familie, sozusagen erwärben im Nenswertensstil durch Heirab. Insofern muss man diese Eltern schon verstehen, die sind ja jetzt nicht besonders schlimme quasi. Ja, keine Verkubler-Eltern, sondern das war so ein bisschen das. Die Spielregel damals, obwohl die Mutter, ich hier, scheint mir schon so ein bisschen hier kind. Heiß auf Mutter kann man nicht sagen, aber. Nee, so ein bisschen ambitioniert auf jeden Fall, wie du sagst, im Kreise zu kommen. Adel auf dem Radelmutter, vielleicht. Obwohl man auch sagen muss, die Beziehung von Sophie August zu ihren Eltern ist relativ eng. Also vor allem auch zum Vater, das ist schon jetzt überhaupt nicht besonders kalt oder lieblos. Aber klar, das Spiel, das diese Familie spielt, ist das Heiratsspiel. Und da muss die Tochter die bestmöglichen Voraussetzung haben. Deswegen das Korsett. Das funktioniert am Ende auch. Also sie ist dann, als sie älter, es kern gesund. Und kann dann von ihrer Mutter vor allem auf dem Heiratsmarkt angebriesen werden. Es finden sich dann auch recht bald einige ziemlich gute Kandidaten. Trotzdem wartet man erst mal ab im Hause, anhalts herbst. Immer gucken, ob sie dann noch was Besseres findet. Außerdem ist sie ja auch noch sehr jung. Und dann plötzlich, 742, verbessert sich der Status der Familie. Denn jetzt wird der Vater doch noch Fürst von Anhalts herbst. Da ist Sophie Auguste gerade mal 13. Heißt also ab ins Schloss. Ich hab mal mir nachguckt, wie dieses Schloss aussieht. Dass es im Krieg ziemlich zerstört worden war, aber auch davor nicht wirklich so prächtig, dass man sich jetzt irgendwie vorstellen sollte, dadurch den Palastgarten von Versai im Bauerndress gestreift ist, sowie Marie Antoinette oder so. Also das ist ziemlich, ziemlich gewöhnlich noch. Ja, jetzt ist ein riesen Problem damals, weil auch die Lange reile. Wenn man so auf dem Land saß, im Schloss, konnte es ja nicht irgendwie richtig ausgehen. Als Fürsten Tochter ist es gerade die Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung waren doch sehr begrenzt. Deswegen ja auch viele in diesen Artigenkreisen im Blückspiel verfallen. Weil diese Abende, so eh nicht lang sind, man geht nicht schon. Da hat einen Kartenspiel ohne Ende und nimmt das Unhalseinlauf. Ein bisschen so wie in einem Jane Austen-Roman. Da wird immer entweder Karten gespielt oder das wird Hausmusik gemacht oder dann wird halt so ein bisschen gequatscht. Also wichtiger Hinweis, die kleine Sophie Auguste ist eine große Leserrate. Wird sie auch bis ins hohe Alter bleiben. Also sie liest und liest, sehr bildungshungrig, auch ärgeizig. Also Glückspiel hat sie, glaube ich, nicht gemacht. Also das ist das eine. Ihr Vater ist jetzt endlich Fürst viel wichtiger für ihre spätere Laufung. Das Bahn sage ich mal, es ist ein anderes Ereignis, das ungefähr zu dieser gleichen Zeit stattfindet. Aber in St. Petersburg, in der Hauptstadt, das russischen Zahrenreis. Da gelangt nämlich eine Frau auf den Ton, die schon bald die entscheidendste Rolle in so vieles Leben spielen wird. Die heißt Lisa Bett oder auf Russisch. Jetzt muss ich mich nochmal kurz konzentrieren. Elisabetha Petrovna. Und dieses Petrovna, also Tochter des Peter. Das gibt schon einen Hinweis darauf, wer diese Frau ist. Sie ist nämlich eine Tochter des wohl berühmtesten Zahren von allen und auch ein Mitglied unseres exklusiven Clubs, den wir eben schon kennengelernt haben. Peter dem großen. Der ist schon lange nicht mehr am Leben, der ist schon seit 16 Jahren tot. Aber ich würde mal sagen, es ist ein Schatten. Er liegt immer noch auf diesem Reich. Also, da bin ich noch nicht ganz als Vater, dann sehr grausammann. Gut, dass du das sagst. Er hat seinen eigenen Sohn zu Tode volltern lassen. So, aber man heute nicht mehr die Pädagogie gewarnt davor. Ja. Aber es war schon viel Zeit genommen. Ja. Das hatte schon wirklich eine ausgesprochen sadistische Arde, die auch damals schon geschockt hat. Ja, interessante wichtige Figur könnte man auch noch mal ein Zweiteiler drüber machen, weil er auf der einen Seite eben dieser Modernisierer ist, der ja auch dann, nach Westeuropa geht, in die Niederlande zum Beispiel und sich da möglichst viel abzugucken, versucht Russland sozusagen fit zu machen. Auf der anderen Seite eben auch extrem brutal sadistisch, also auch eine unangenehme Figur. Ich wollte aber noch mal auf das Thema Tonfolge in Russland zu sprechen kommen. Ja. Das ist ja in allen Monarchien extrem wichtig. Es ist leider auch in Russland zumal extrem kompliziert. Und ich gehe da jetzt nicht jetzt detaill, ihr müsst euch nur eine Sache merken, weil Peter der große mit seinem Sohn wenig anfangen konnte. Wie gesagt, er hat die Zutode volltern lassen, es ging wirklich schrecklich aus. Deswegen hat er bestimmt, dass der jeweilige Herrscher frei auswählen darf, wer seinen Nachfolger wird. Oder seine Nachfolgerin. Das ist mal progressiv. Also das ist schon wirklich sehr ungewöhnlich. Und das hat es auch vorher in Russland nie gegeben. So, das sind die Grundvoraussetzung. Auch dafür, dass es dann Katharina die große dann später mal auf den Ton schaffen wird. Ja, ich verfolge es hier immer mit einem Auge sozusagen auch die frantösische Geschichte, weil sowas und das war in Frankreich nicht möglich. Eine Frau konnte nicht Königin werden regenten schon, aber eben nicht Königin, nach dem angebisalischen Gesetz, auch so sehr dubiose Angelegenheit, wenn man sich dieses Gesetz genauer anschaut. Aber ich glaube, es hat für Frankreich ein riesiges Problem geschaffen. Und zu eine Phase der Stabilität, für wir sie jetzt 34 Jahre eine Zahre auf dem Ton, das war dann nicht möglich. Und ich glaube, das war wirklich ein Vartala-Feder. Insofern hat Peter hier schon, was bei all seinem Waren sind in der Sonne zu getrieben hat, was ganz wichtiges Geleistet für uns. Jetzt kommen ich hier als Anglophieler da, um die Ecke, die dieser wird die erste, auch das beste Beispiel dafür. Das ist wirklich gut, ist auch das Konzept Königin irgendwie mitzudenken und vielleicht auch mal auszuprobieren. Und jetzt sitzt also in den 70-40er Jahren in Russland, ja, eine Tochter von Peter dem großen auf dem Ton. Das ist eben diese Zahre in Elisabeth. Die sitzt halbwegs fest im Sattel, würde ich sagen, aber sie hat auch ein großes Problem. Sie hat keine Kinder. Also sie hat auch keinen Erben. Sie weiß auch, dass sie wohl keine mehr bekommen wird. Unter anderem deswegen, weil sie dich heiraten will. Sie will auch keinen Mann an ihrer Seite haben. Kann man durchaus nachvollziehen, wenn man so die Kandidaten kennt? Sie hat ja oft auch eine Lebensversicherung. Diese Männer und diese Zahre, das hatten wir schon in verschiedenen anderen denastischen Konstellationen, dass die Männer dann ja gern mal dazu neigen, sich eine andere Frau zu nehmen und die andere umzubringen oder wie Zwerse. Also man wird dann schnell zu einer echten Gefahr. Gerade wenn es schon ein Trunfolger, dann gibt irgendwann einen Brauchmann, die Königin nicht mehr. Also das ist eben auch eine Lebensgefahr. Maria Stewart, genau. Das war sozusagen da, wo es wirklich schiefgegangen ist. Elisabeth, die erste, die nicht geheiratet hat, smarter Move. Also so ist das bei der Zahre in Elisabeth auch. Und deswegen muss sie sich aktiv um die Tronfolge kümmern, denn das gehört ja auch zu ihrer Jobbeschreibung als Zahrin. Und jetzt wird's bizzer. Sie findet nämlich einen Wunsch nachfolger. Und zwar ausgerechnet in Kiel an der Warterkant. Genau, Landeshauptstadt von St. Louis-Holstein heutzutage. Da lebt nämlich ihr einziger Neffe und auch Nächsterverwander. Jetzt Kletter ich noch mal in den Stammbaum. Also Peter, der große, hatte nämlich noch eine weitere Tochter, die hat den Herz von Holstein geheiratet. Und Peter hat also einen Holsteinischen Enkel, den sucht sich jetzt Elisabeth als Erben aus. Dieser junge Mann heißt Karl-Peter-Ulrich von Holstein Goddorf. Bist du im Kapee genannt in einer Junge? Kapee? - Kapee-U, vielleicht. Karl-Peter-Ulrich könnte auch den Namen sein, eines schließlich Holsteinischen Ministerpräsidenten. Karl-Peter-Ulrich von der CDU haben immer eine große Reserve an Politikern dort. Und auch einen Robert Harbeck an. Und natürlich in meiner Zeit, die Uwe Barschill und Björn Engholm und lebt auch immer noch grüß zu gehen raus. Also alles tapfere Politiker. Und ein wunderschönes Land, schöne Grüße an den wahren Norden aus Hamburg. Also dieser Erbe kommt aus der selben Sippe, aus der auch die Mutter von unserer Sophie Auguste stammt. Das ist ein wichtiger Hinweis. Also der designierte Erbe der russischen Zaren und die spätere Katharina, die große sind also Kursars zweiten Grades. So wie Elisabeth II. und Prince Philip übrigens. Die waren auch, glaube ich, Kursars. Ja, im Aradel ist das lästig, das nicht so richtig vermeiden. Das ist schon praktisch ein Fremder. Kursar zweiten Grades ist nicht engester Verwandtschaft. Sophie und Kapee-U, Kapee-Ulrich von Holstein Gottdorf, die haben sich sogar schon mal getroffen. Aber Sophie war von ihm nicht gerade begeistert. Tja, bleibt doch so. Sie hat offensichtlich gute Menschenkenntnis. Aber es gibt, glaube ich, auch noch ein unerlichen Sohn von Peter, in einer Festung lebendig begravet. Oh Gott. Der geistig verwirrt, weil er wusste allerdings immerhin, dass er der Zahr, also der Anspruch, hatte auf den Zahrntronen auf jeden Fall, aber weit kam man nicht. Illegitime Kinder von großen Herrschern, dass er noch mal ein ganz anderes Fasstakt würde. Verstängte Kinder wahrscheinlich. Ja. Vertauschte Kinder, der Mann in der Maske, auch so ein riesige kulturelle Phantasmer-Gurie. Ja. Da gibt es auch ein paar Geschichten, die kommen aber eben natürlich nicht für die Tonfolge in Frage und sind deswegen so ein bisschen. so sagen. Kinder zweiter Klasse muss man ganz klar sagen. Aber am Drücker ist natürlich Zarian Elisabeth, die macht jetzt ein Nägel mit Köpfen und beordert diesen Neffen, diesen Kipeter Ulrich, umgehend zu sich nach St. Petersburg. Es ist ein riesiger Karrieresprung für den jungen Mann. Den Preis, den er dafür bezahlen muss, ja, er muss irgendwie seine Heimat verlassen und er bekommt auch einen neuen Namen aus Kipeter Ulrich wird piotre, also Peter. So wird er dann später auch als Zahe heißen und ein zukünftiger Zah braucht natürlich auch eine Frau. Und Zarian Elisabeth hat auch schon eine Idee, wer da in Frage kommen könnte. Es ist der Neujahrstag 1744, da befinden wir uns nicht in Russland, sondern in Zerbst, genauer gesagt, im fürstlichen Schloss. Ich habe es schon erwähnt, es eh ein bescheidenes Anwesen und da sitzt die Familie Anhalt Zerbst gerade zu Tisch, waren vorher noch im Gottesdienst in der Schlosskapelle und jetzt kommt ein Diener und bringt ein Bündelbriefe herrein, die Postes da. Und die Eltern öffnen jetzt die Briefe und gucken die so durch und eine von diesen Briefen scheint die Aufmerksamkeit von der Mutter ganz besonders zu fesseln und ihre Tochter Sophie, die wird ziemlich neu gericht, denn ihre Mutter ließ diesen langen Brief leise nicht laut und zieht sich dann nach dem Essen mit ihrem Mann in den Salon zurück. Und da ist irgendwas in Gange ab und zu kommt auch ein Berater noch dazu, nur Sophie, die muss draußen bleiben. Und diese Teenagerin ist übrigens ein Mädchen mit hellbraunem Haar und sehr klugen Augen, wie ich finde, ich habe ein paar Porträt es angeguckt, die spürt, dass das Schreiben etwas mit ihr und ihrer Zukunft zu tun hat. Aber die Eltern sagen nichts, also drei Tage lang wird Sophie Auguste komplett im Dunkeln gehalten, dann ruft die Förstin ihre Tochter zu sich und verreht ihr was in dem Schreiben steht. Die russische Kaiserin möchte das Sophie Auguste mit ihrer Mutter nach Russland reist und zwar so schnell wie möglich und ohne Zeit zu verlieren. Der Vater wird nicht mit eingeladen, ne? Ah, wichtiger Punkt. Nee, das ist Frauensache. Die Schlüsselworte, Heirat oder Braut, die stehen nicht in diesem Brief drin, aber trotzdem ist allen klar, warum es bei dieser Reise gehen soll, Sophie Auguste für die Rieke von Anhalts Herbst soll die Braut des künftigen Zahren werden. In dem Alter, wo man hier noch als heutzutage als Kind gilt, diese frühe Neuzeit hatte schon ihre brutalen Seiten. Ja, das ist natürlich ultra hart. Es ist aber auch eine große Chance für diese Familie und auch natürlich für Sophie Auguste. Ich wollte noch mal kurz erläutern, wie es zu dieser Verbindung zu dieser Idee bei der Zahren überhaupt kommen kann. Also, eins habe ich schon erwähnt, Kai Peter Ulrich und Sophie Auguste sind miteinander verwandt. Das ist ja aus den nastischer Sicht schon mal eine ganz gute Sache, man bleibt so ein bisschen unter sich. Dennoch kann man schon fragen, also warum sucht sich Ibiza-Bett, die ja ein euerrasisches Riesenreich regiert, ausgerechnet ja so eine deutsche Provinz-Prozessin aus. Gibt es dann nicht vielleicht noch jemand, ein besseres? Eine Russin. Ja, eine Russin ist es eher so, dass es gar nicht so viele junge Frauen gibt, die für so einen Match in Frage kommen. Also der europäische Hochadel hat da sehr hohe Ansprüche, was die Rangordnung angeht und bleibt auch gerne unter sich. Also der Genpul ist ja ohnehin etwas eingeschränkt. Ich würde jetzt mal sagen, es ist eher so ein aufflassbares Planschbecken beim Hochadel, nicht besonders geräumig. Und wo es viele Prozessen gibt oder sagen wir überdurchschnittlich viele Prozessen gibt, ist Deutschland. Also man könnte zugespitzt sagen, deutsche Prozessen sind damals das, was heute deutsche Autos sind. Es ist ein begehrter Exportartikel. Das kommt so. Deutschland ist ja damals in viele souveräne Fürsten-Tümer aufgesplittert und das heißt es gibt dort auch besonders viele hocharliege Herrscher-Familien, deren Töchter dann wiederum als Heiratskandidaten für den Export in Frage kommen. Ja, auch will ich es zu gehen, wenn man im Hochall in Versailles oder in der Nähe vom London auf einem dieser schönen Schlösser, warum soll man dann weggehen. Und ja, so einheit Serbs ist natürlich auch nicht so wahnsinnig, hält sich nicht unbedingt, wenn man da gewisse Ambitionen hat, weil diese auch sehr klein sind. Weitere Vorteil ist, dass ja auch damals Peter's Burg diese Machtkämpfe dort sind ja wirklich beachtlich. Und es gibt ja der ganze Hof in so viele Fraktionen unterteilt. Das heißt, jemanden, der Prinzessif von außen hat jetzt auch nicht die starke Hausmacht sozusagen bei den inneren Kämpfen. Das heißt, man kann da eher, man kann dann eher, ich soll sich konzentrieren, das Baby zu bekommen oder mehrere Babys und jetzt nicht putches zu organisieren gegen die Zahren oder gegen ihren Ehemann. Für dennoch alles anders kommen. Aber irgendwie, ich kann mir vorstellen, dass da auch so ein kalküdesjemand von außen zuholen, ist ein eher Schwachnung. Formbar. Und es gibt noch einen weiteren Grund für dieses Match. Es mischt auch noch einen Mann, mit denen ihr vermutlich auch kennt, gehört auch zum elitären Club der Großen. Das ist Friedrich der zweite von Päusen, der alte Fritz, Friedrich der Große, der will sich mit Russland gut stellen und hat großes Interesse daran, dass jemand zu Zahren aufsteigt, die gute Verbindung hat zu Päusen. Und es hat so viel, ja. Ihr Vater war ja präusischer General. Und Friedrich hat also auch ein paar Stripengezogen am Petersburg-Auf über seine Mittelsleute und das hat auch ja schließlich Erfolg gebracht. Die Familie selbst, also die ersten Familie von Anhalts Herbst, für dies das natürlich schon auch irgendwie hart, die wissen schon, dass das bedeutet, dass ihre Tochter in die Fremde schicken und wahrscheinlich dann auch nie wiedersehen werden. Am Ende sind sie sich aber eigentlich, ja, dass so viel diese Chance unbedingt ergreifen sollte. Vor allem bei der Mutter und auch bei der Tochter siegt dann schnell der Ergeiz. Kannst du mir so einheitig Klummfeeling oder für die Tochter? So ein bisschen, wir ja ja erobern jetzt mal, zeigen mal, wozu wir in der Lage sind. Stell uns mal nicht so an. Ja, der Vater, der ist eher so ein Jahr, fremdelt ein bisschen mit dieser Idee. Der liebt ja seine Tochter auch sehr, wir sind nicht verlieren. Dann ist er noch überzeugt, der Protestant und Russland ist ja russisch orthodorx. Das schmeckt ihm alles nicht. Aber was ich interessant finde, die Zahren, die er diesen Brief geschrieben hat, die diese Problematik vorausgesehen und hat geschrieben, also ihr kommt nach Russland, aber den Vater lasst dir mal bitte zu Hause, der ist ausdrücklich nicht erwünscht. Hätte sich vielleicht diesen zukünftigen, schwiger, so ein Angesehen und gesagt, nie im Leben. Ja, da. Guter Punkt. Aber der Vater von Sophie Auguste, der legt ja keine Steine in den Weg und so macht man sich dann schnell an die Vorbereitung für die große Reise nach Russland. Praktischerweise hat die Zahren in dieser Wett auch einen ordentlich Geldbetrag mitgeschickt, mit diesem Brief, Kohle ist also da und bald kannst dann losgehen. Am 10. Januar 744 reist die Familie ab. Für Sophie ist das ein Abschied. Für immer, sie wird Deutschland nie wiedersehen. Ihr großes Abenteuer beginnt. Im Winter 1744. Da bricht die deutsche Prinzessin Sophie Auguste Friederike von Anhalt Zerbst. Mit ihrer Mutter nach Russland auf. Dort soll sie, das ist der Plan der amtierenden Zahren Elisabeth den Tronfolger Peter Heiraten. Der ist übrigens auch gebürtiger Deutscher, der kommt aus Kiel. So. Nee, jetzt haben wir schon ganz schön viel geredet, aber die heimliche Hauptfigur dieser Folge, die haben wir noch gar nicht erwähnt. Russland. Ja, mich erinnert das ein bisschen an Griechland und die Geschichte der griechischen Nationalbewegung, wo ja auch das Bayerische Königsaus eine große Rolle gespielt hat. Hier haben wir diesen Einführste deutschen Arles in Russland. Das heißt, man sieht noch mal diese Wechselwirkungen. Gerade ein bisschen dieses kosmopolitische auch bei der Konstruktion von solchen Nationali. Heute wird dann immer von der russischen Seele, der russischen Weit und so weiter geschwärmen. Wie vor dem ewig-authentischen Griechland in Wahrheit ist man in Europa ja schon viel eher aufeinander angewiesen, gibt es viele Rückbezüge und kommen wir eigentlich nur zusammen voran. Ja, zumindest der Hochadel ist damals schon super national. Also der russische Kaiserfamilie sehen wir jetzt. Hat dann ordentlich einen deutschen Einschlag. Was mir aufgefallen ist und was ich sehr erstaunlich fand, ist das Russland des Jahres 744. Das ähnelt von der Ausdehnung her ziemlich exakt dem Russland von heute. Was wirklich bemerkenswert ist, weil da in den letzten Jahrhunderten sicher viel getan hat. Ganz identisch ist es nicht. Also, Eastland und ein Teil von Lettland gehören damals zum Zahnreich genauso wie der nördliche Teil der heutigen Ukraine mit Kiev. Das ist heute anders. Aber ansonsten kommt das recht gut hin. Ja gut, das ist ja auch der Grund vom russische Präsident da, seinen Gästen immer seit Jahren, schon Stundenlangevorträge hält. Das ist alles seines ist. Das muss ja auch seit der Gäste da mit dem Rekurs auf historische Ansprüche komplett nerven. Und für wir wissen ja, zu was das geführt hat. Ja, er hält ja dann eigentlich immer, wenn er irgendjemanden trifft, dass man so ein geschichtlichen Vortrag, der, glaube ich, was man so hört, schlimmer ist als die schlimmste Podcastfolge, die wir jemals aufgenommen haben. Wir planen ja auch keine Erroberungskrieg. Also noch nicht. Ich nicht. Ich kann aber nur für mich sprechen, was du so schildefürst. Aber gut, wenn du das jetzt hier sagst, dann sind wir beruhigt. Wenn man jetzt Russland zu dieser Zeit, also 744, mit West und Mitteleuropa, vergleicht, dass er auch mit der Gegend aus der ja so viel Auguste kommt, dann muss man sagen, Russland ist schon ziemlich rückständig. Ja, das Image der Russen an den übrigen Königsrüfen ist auch wirklich das von einem barbarischen, uhrigen Volk, so aus den Wäldern, die kommen mit Messern gar will essen können. Und auch diese Handel mit Pelzen, mit solchen ganz primitiven Materialien, da ist sehr teuren, aber irgendwie eben nicht verarbeitet, sondern sehr natürlichen Materialien. Das ist alles, Das macht es natürlich den Russen schwer, woanders in der Gruppe am Hof aufzutreten. Ja und dementsprechend ist für diese junge Prinzessin aus Zerbst das Zahnreich auch eine wirklich fremde Welt, aber sie wird sich an dieser Welt anpassen und sie wird sich schließlich erobern. Vorerst ist es aber geheim, wohin so viel und ihre Eltern im Januar 1744 aufbrechen. Die offizielle Version ist es geht nach Stetin, also in die Geburtstadt der Prinzessin. Sie machen dann erstmal halt in Berlin, da ist die Familie bei König Friedrich an dem zweiten eingeladen, da verabstidet sich dann auch der Vater, der ist ja nicht erwünscht in Russland. Der alte Fritzzieter so ein bisschen die Fähden, wir haben ja schon erwähnt. Es gibt doch ein Gerücht, habe ich bei der Vorbereitung wie aufgeschnappt, dass der leibliche Vater sei von unserer Sophie, weil er mit der Mutter schon lange befreundet ist, sie sich immer so schöne und er war tatsächlich neun Monate vor ihrer Geburt bei der Mutter zu Besuch oder die Sorgen zu schaffen sich da. Also es gibt es einen kalendarschen Zusammenhang, aber bei all dem, was wir über das private Leben von dem alten Fritzwissen halt ich sehr ausgeschlossen. Nur weil er die Gelegenheit hatte, vielleicht kalendare scheiß das ja nicht, dass da auch wirklich was gelaufen ist, das ist aber gut, dass du so tief in die Adesberichterstattung eingestiegen bist. Nein, die alte Fritz war rumsäxuell und ich glaube nicht, dass da die Gefahrungs. Ja, bei den Adel werden ja auch viele Gerüchte verbreitet, vielleicht auch einfach nur eine üble Nachrede aus der Zeit. Auch über Katharina, aber das kommt ja in der zweiten Folge, wenn wir das noch machen. Da machen wir einen ganzen Abschnitt dazu. Danach reisen dann Mutter und Tochter in Kognitur weiter, sie nennen sich Gräfen reinbeck und Tochter, bis sie dann den Boden des Zarenreis betreten, ab da sind sie dann wirklich offizielle Staatsgäste, es geht dann weiter per Schlitten, nicht per Postkutsche, ist deutlich einfacher, es sind ja wirklich im tiefsten Winter unterwegs, also das bestimmt eisig kalt. Und diese Reise dauert insgesamt 41 Tage. Also von Zerbst bis nach Moskau, am 9. Februar, 74. Da ist es dann endlich so weiter, treffen sie in einem Hölzernen Palast in Moskau, endlich die Kaiserin Elisabeth, freundlicher Empfang, man tauscht Höflichkeiten aus, wäre auch ein bisschen komisch, wenn nicht. Sie sind ja sozusagen hergeordert worden und zum Abendessen stößt dann Peter dazu. Also der designierte Tronfolger, auch da bleibt die Stimmung gut, Sophie, Schlaues Mädchen, wirklich hochintelligend, die findet den aber nicht so gut. Also die merkt sofort, der ist echt kindisch unterwegs. Ganz halt im Handy spielt keine Angst. Wahrscheinlich, das ist die Entsprechung. Also sie ist 14 Jahre alt und erst zwei Jahre älter, also 16 und sie denkt sie aber, also der kommt mir sehr unreif vor. Ist ja in dem Alter oft so und und so. Die Mädchen da schon ein bisschen weiter sind. Ja, aber ich würde jetzt mal sagen, der Peter ist jetzt auch ein eher ein besonders kindischer 16-Jähriger. Zugleich wird Sophie und ihrer Mutter schnell klar, die Zahren hat sich längst entschieden. Also Sophie soll Peter heiraten und dafür muss sie ein paar Sachen erst mal abhaken. Also sie muss vor allem den orthodoxen Glauben annehmen und sie muss russisch lernen. Was jetzt passiert mit Sophie, das ist eine der bemerkenswertesten Verwandlung der Weltgeschichte. Denn diese deutsche Fürsten Tochter, die transformiert sich innerhalb weniger Jahre in eine echte Russen. Und das schafft sie nur, weil sie unglaublich ärgeizig ist, entschlossen, klug, discipliniert. Also das ist eine Kombination von Tugenden, die wahrscheinlich vorher niemand in diesem unaufälligen Mädchen dazu getraut hätte. Sie überrascht sie alle. Also auch da vielleicht die Parallel der Angela Merkel. Kohlz-Mädchen, ja, ist ein bisschen deutsche Tugenden. Muss man sagen, derzeit wird das so vielleicht, da entsteht das so diese Idee von, ja, es hat natürlich eine lange Tradition, diese Bildungsbürgerliche Tradition sich anzustrenken, um was zu schaffen. Und vor allem das auf Bildung zu setzen. Ganz klassisch. Das kommt natürlich auch vom Protestantismus her. Aber diese Tugenden, das man eben viel ließ, sich anstrengend, sich auf ehren beweisen muss, auch um Gottgefälliges Leben zu führen. Und so, das ist natürlich eine ganz starke, kulturelle Dimension, die hier dazukommen. Ja, ich glaube, es ist noch auch noch was anderes, was da mitspielt. Es ist einfach auch natürlich die Erfolgsstrategie einer Frau, die zwar adlich ist, aber natürlich ist man vergleich zu Peter immer noch benachteiligt ist. Peter dem fällt das alles in den Schuss. Der muss sich überhaupt nicht besonders anstrengen. Und der würde ich das auch nicht besonders, also der seinen Herz hängt immer noch an Holstein, da ist auch dann schon Herzog und er kann auch mit Russland nicht viel anfangen. Und Katharina, also die spätere Katharina hat eigentlich nur diese eine Chance. Sie muss sich sagen anstrengend, sie muss vorankommen, sie muss zeigen, dass sie irgendwie bereit ist, sich zu integrieren. Sie muss einfach herrte arbeiten als dieser faule kindische 16-Jährige, dem das alles in den Schuss gefallen ist. Also es ist ja ein Phänomen, das man bis heute beobachten kann und was man immer wieder in der Arbeitswelt auch wieder gespielt sieht. Ja, also das ist auf jeden Fall vielleicht projiziert, dass auch da rein, aber mir kommt es so vor. Vielleicht noch einen Punkt zu Peter, der ist ein ganz großer Fanboy von Friedrich II. Also dem preisischen König. Das ist ihm sehr viel näher als Russland, was Skurril ist, weil er irgendwann mal Russland regieren sollte sich ein bisschen mehr mit befassen, aber gut. Am 28. Juni 1944 kannten Sophie in einer feierlichen Zerromonie den russisch orthodoxen Glauben annehmen. Und bei dieser Gelegenheit bekommt sie dann auch noch ihren neuen Namen verpasst. Sophie, Sophie, ist glaube ich auch in Russland ein Name, hat zu dieser Zeit da aber keinen guten Klang. Also hieß nämlich eine verrätere halbschwester von Peter dem großen ist verbrannt. Deswegen also je Katharina und weil man im russischen eben auch ein Vatersnamen braucht, kommt noch ein Alexey Evna hinzu, Tochter des Alexey. Ihr Vater heißt zwar gar nicht Alexey, aber na ja, checkt keiner, gibt keine Wikipedia. Checkt keiner. Füchse sind gar keine Rudeltiere. Wer das für diese, das diese Anspielung verstehst du nicht. Aber die höhere Notöre zumindest die in den 90er Jahren Musik gehört haben. Egal. Also damit steht jetzt der Verbindung von Katharina und Peter nichts mehr im Weg und so werden die beiden dann gleich am nächsten Tag im Kremel miteinander verlobt. Ich finde wir haben jetzt schon eine relativ gute Vorstellung davon, wie Katharina so tickt, klug, entschlossen, ergeizig. Und dazu passt, dass sie jetzt erstmal einen Aktionsplan entwirrt. Ich will auf jeden Fall nicht nach Zerbs zurück. Also nein, dass sie denkt obwohl es doch da herausfordernd ist. In Russland hat sie jetzt sagt sie, dass was lassen wir jetzt nicht entgehen. Nene, sie ist sehr fokussiert und sie geht strukturiert vor. Also ihr Aktionsplan, den es wirklich gibt, der um fast genau drei Punkte. Punkt Nummer eins, Peter gefallen. Punkt Nummer zwei, Elisabeth gefallen, also der Zahrin. Punkt Nummer drei, dem russischen Volk gefallen. Sehr strukturiert, sehr fokussiert, klingt gut, klug und einleuchtend. Es gibt nur ein großes Problem und das ist Peter. Denn sie lernt ihn natürlich jetzt besser kennen. Und also desto mehr sie über ihn erfährt, desto mehr stört sie seine unreif erat. Und was noch viel schlimmer ist, Peter interessiert sich auch nicht für Katharina. Also der spielt lieber mit seinen Spielzeugsoldaten. Ich stelle mir das so vor, ist wie so ein Teenie, der nicht von seiner Playstation loskommt. Ja, ja, der tolle britische Autos Simon Siback-Monthure hat ja ein tolles Buch geschrieben über die Zeit damals, vor allem über den obersten Potemkin, den Freund, den späteren Freund und die Pawar von Katharina. Und da beschreibt er Peter mit dem ganz tollen Wort, nämlich er sagt er wäre ein Paradomaniac gewesen. Also ein Mann, der Obstifif zwanghaft begeistert ist für Paraden. Also Paraden von Spielzeugsoldaten, später von Echten Soldaten, das war so sein Ding. So alles in so eine Review. Kommt ja auch dazu, dass sogar seine Frau muss dann auch für ihn mit so einem Gewehr wache stehen und so das ist genau. Das ist so sein Ding. Ja, ich sag ja, man weiß es nicht, ist es in sucht, ist es wahnsinn. Nichts gegen Fethische, ich finde das ist okay, aber natürlich sollte das engste Umfeld nicht darunter leiden. Also dieses Desintresse, das ist schon hart und dann kommt noch was dazu, Peter erkrankt an den Pocken. Das ist Anfang 145. Und das dauert eine ganze Weile, bis er davon genesen ist und als ihn Katharina danach zum ersten Mal wieder sieht, ist sie komplett entsetzt, vorher sei er immerhin ganz gut aus. Und jetzt ist er von Pocken nahm entstellt. Heuseres und Charakter passen da so ein bisschen zusammen. Er hatte auch da, ja, da war es mich auch fast in die, er hat diesmal eine Ratte in seinem Zimmer am Galgenbaumel Tod. Und dann hat sie gefragt, was das soll und dann hat er, die hat die Todestrafe wurde da vollzogen, weil die Ratte einen seiner Spielzeug da haben, die damals irgendwie aus irgendwas gefertigt wurden. Und es ist aber wahr zum alten Käse oder so und es hat die Ratte sich schmecken lassen und da hat er sie aufgehängt, aber auch nicht abgehängt. Also das ist so, das ist halt Peter. Na klar, er muss ja die anderen sozusagen abschrecken. Aber Tierquälerei in jungen Jahren ist ja bekanntlicher Maßen, ganz schlimm ist. Ganz große Rat-Fleg. Katharina, die hat dieses Verhältnis zwischen Ian Peter mal so zusammengefasst, dieser Mangel an Aufmerksamkeit und diese Kälte, sozusagen am Vorabend unserer Hochzeit, nahm mich nicht gerade zu seinen Gunsten ein. Und je näher der Zeitpunkt kam, desto weniger konnte ich mich der Einsicht verschließen, dass meine Ehe unglücklich werden könnte. Das ist natürlich schlimm, weil sie auch so schlau ist. Also sie sieht natürlich, was da passiert und in was für einer misslichen Lage, sie da ist, Fremdesland, Fremdekultur, Fremdesprache und der Typ, der ist jetzt eine einzige Anker in dieser Fremdenwelt, ist einfach ein absoluter Totalausfall. Er kam leider nicht mehr dazu selber, um im Moran zu schreiben, das ist meine Kenntnis, nach Trennung oder Scheidung. die Partner sehen das immer ganz völlig unterschiedlich seine Sicht kennen wir leider nicht. Ja, das Exklusivinterview von Peter mit der Galer ist nicht überliefert. Aber du hast schon einen sehr guten Punkt, also mit den Quellen. Und ich muss an dieser Stelle mal was ganz wichtiges anmerken, dass sie tat, dass ich da gerade vorgelesen habe. Das stammt aus Katarina's Memoan. Also sie hat sich mal hingesetzt und hat ihr eigenes Leben, leider nur bis zum Jahr 1978 aufgeschrieben. Es ist ein faszinierendes Dokument, leider auch keine besonders zuverlässige Quelle. Denn Katarina geht's da nicht um die Wahrheit, sondern um ihre Wahrheit. Also sie will möglichst gut da stehen. Man würde auch sagen, ja, es ist PR. Wir müssen da also vorsichtig sein. Eines scheint aber einiger Maßen gesichert zu sein. Peter ist ein ziemlicher Idiot. Reden wir nicht drum rum. Er hat auch am Hof jetzt keine, also er gibt es wenig Leute, die sich dann irgendwie auf seine Seite stellen. Seine Fraktion ist sehr begrenzt. Und es gibt viele Belege auch dafür. Ja, außerhalb. Und auch die Zahren in dieser Bett, die in ja aus Deutschland hergeholt hat, als designierten Erben. Die hält auch nichts von ihm. Das muss man einfach klar sagen. Trotzdem denkt Katarina nicht im Traum daran, Russland zu verlassen. Sie will Kaiserin werden und sie zieht das jetzt durch. Also sie hat sehr viel investiert und das will sie natürlich nicht aufgeben. Und weil das so ist, heiratet sie Peter auch. Wir haben ja am Anfang diese ominöse Hochzeit vom 21. August 745 beschrieben. Also sie zieht das eben durch. Und diese Hochzeit ist der Auftakt zu einer Ehe zwischen zwei Menschen, die sich nicht mögen. Und die einander auch nicht zu sagen haben. Ich habe gehört, dass soll es heute auch noch geben. Sogar bei manchen Leuten in großen Machtpositionen. Ich erwähne jetzt nicht die Namen, um nicht einige Leute zu triggern, aber vielleicht wisst ihr wenig meine. Aber zum Glück, mein nehm großen historischen Kontext ist es natürlich seltener geworden. Weil es einfach diese arosierten und diese muss eben vor allem, gibt es noch eine Monarchie und es gibt es auch in vielen Ländern. Aber in Investor-Pas ist es zum Glück, haben wir eine Freiheit daher. Der Partner war natürlich auch natürlich, da noch wieder zu trennen. Und so hat sich schon da gibt es schon einen gewissen Fortschritt. Ja, alles Optionen, die Katarina nicht zur Verfügung stehen. Sie ist da jetzt gefangen. Und es wird nicht unbedingt leichter, denn zwei Wochen nach der Hochzeit reißt dann ihre Mutter zurück nach Zerbs. Die war sozusagen in dieser Übergangsphase noch dabei. Auch das ist ein Abschied für immer. Und ja, Katarina ist jetzt großfürstin, das ist ihr neuer Titel. Sie lebt jetzt ja eine Epoche der langeweile, der Isolation und der Frustration. Sie ist ja tronfolger-Gattin und die Tronfolger sitzen ja so ein bisschen im Wartezimmer der Weltgeschichte. Prins Charles kann davon ein Lied singen. Das kann schon wirklich sehr öde werden. Und man schaut es drüber an der Weltgeschichte. Ja, das danke. Das ist für dich für dich eingefügt. Freut mich, dass dir das gefällt. Und sie ist verheiratet. Man könnte sagen, die ersten Jahre einer Ehe zu erkunden zu erleben. Nein, die ist komplett freutlos. Da tut sich gar nichts, auch sexuell nichts. Peter ist auch da nicht an seiner Frau interessiert. Gibt's große Theorien, warum das so ist. Eine Theorie, er hatte eine schmerzhafte Vorhautverengung. Deswegen war Sex für ihn irgendwie nichts, was er machen wollte. Vielleicht, assexuell, vielleicht. Also, das ist euch soll Daten. Spiel soll Daten. Sie teilt ja auch das Bett, glaube ich, auch immer tatsächlich mit seinen Spielzeugen. Mit seinem Kurscheltieren und seinem Haus-Tieren und seinen Spielzeug-Soldaten und so weiter. Das stelle ich mir sehr schmerzhaft vor. Das macht meinen Sohn, nämlich auch manchmal, dass das Spielzeuge im Bett deponiert. Wenn man sich dann so umdreht und plötzlich von so einer Pop-Troll-Figur aufgespießt wird, dass es schmerzhaft gut ist. Aber die ist ja nicht so wichtig. Katharina ist eine belesene Frau. Das heißt, die wird schon wissen, dass es eigentlich so nicht gehört. Also, dass man ja nicht unbedingt ins Bett geht als frisch verheiratet, dass es eh ein paar Umdarmitzen soll abends spielen. Diese Ehe wird wirklich jahrelang nicht vollzogen. Also, Schlimmessex-Leben gab es auch bei anderen Adelsparen, aber das ist wirklich hier nochmal eine extrem Situation. Ich erinnere an dieser Stelle nochmal an Katharina's Aktionsplan. Da war ja Punkt 1 Peter gefallen. Also, das hat schon mal nicht geklappt. Und weil das so ist, wird es auch mit Punkt 2 ziemlich schwierig. Das war ja Elisabeth gefallen. Der Zahrin will aber vor allem eines. Die will eine die tronfolge sichern und dafür muss Katharina einen Sohn gebären. Was, wie wir alle wissen und die Leute damals auch, das wird ohne Sex sehr, sehr unwahrscheinlich, dass das noch was wird. Und die Zahrin Elisabeth wird dem entsprechenden mit den Jahren immer ungeduldiger. So, das ist ja der eigentliche Zweck dieser Ehe. Es vergehen sieben Jahre, bis sich dann endlich eine Lösung findet. Also ab, 7.02. Ja, ich finde schon, das ist eine Lösung. Oder ist fast schon eine Erlösung, würde ich sagen. Also ab 7.02. Da hat Katharina ihren ersten Liebhaber. Wir nehmen an, dass die Zahrin da grünes Licht gibt. Und dieser Mann, das ist ein gut aussehender Kammer her, namens Sergei Saltykof. Und der ist sozusagen der erste in einer ganz langen Reihe von Liebhabern. Über Katharina Sexleben ist ganz viel geschrieben worden. Auch ganz viele Lügen. Und das ist so ein eigenes Thema. Das haben wir uns für die zweite Folge aufgehoben. Da geben wir dann noch mal wirklich rein und schauen uns das an. Was ist Mütos, was ist Wahrheit? Wie das Anklivirk gehen, rein und schauen uns das anders. Klingt jetzt etwas zweideutig. Aber es ist, man muss es wirklich analysieren, weil das ist umfällig eine der ersten Sachen, auf die man angesprochen wird. Wenn man in den Namen Katharina die große nennt und werden wir dann erörtern. Dieser Saltykof, der zählt in dieser Reihe der Liebhaber nicht zu den bedeutenden Männern. Aber eine Sache, man neben der Tatsache, dass er der erste ist, macht ihn besonders. Er ist höchst wahrscheinlich der Vater eines Zahren. Denn am 20. September 1954, da bringt Katharina tatsächlich ein Sohn, namens Paul zur Welt. Damit hat sie ihre wichtigste Flicht erfüllt. Mit der Erziehung des Kindes hat sie gar nichts zu tun. Das, wenn nimmt die Zahren in dieser Wett, Katharina wird das Baby auch gleich nach der Geburt weckenommen. Um sie, das finde ich auch wirklich schlimm. Also, wenn man das so ließt, um sie kümmert sich niemand. Also, sie wird einfach Stunden lang allein gelassen, so eine kalten Raum auf einer harten Liege. Das Baby ist weg. Ja, es hat tatsächlich irgendwas von Zucht. Es war damals ein Landwirtschaftenergische Gesellschaft. Und die haben ja tatsächlich viel Zucht waren sehr wichtiger. Teil auch der Wirtschaft und der Kultur und sowas. Und ehrlich gesagt, davon hat das was, also von mithilichen Gefühlen. Und so ist da wenig die Rede, obwohl der im Rest von Europa das schon langsam Thema wird. Dass das sowas gehen kann. Aber ich hier beschwerze sich und auf der anderen Seite der eigentliche Vater, der Tronfolger. So, da ist ja offizielle Vater der Tronfolger. Ist noch nie aufgefallen durch irgendwelche Gefühle für den kleinen Paul. Nein, aber er kennt ihn offiziell als sein Sohn an. Wahrscheinlich weil einfach heilfroh ist, dass es jetzt endlich einen Erben gibt. Und das sind dann seine Tante. Also die Zahren nicht mehr so nervt. Die Historiker gehen heute davon aus, dass Peter natürlich nicht der Fall. Also das weiß Peter auch selbst. Sondern dass es eben salty-Coffee ist, der Liebhaber von Katharina. Aber das ist ja manchmal so auch in den besten Familien. Da wird dann einfach schweigend darüber hinweg gesehen. Und das ist halt so eine Lüge, mit der man dann lebt. Und wenn alle damit ganz gut leben können, dann hat sie halt bestand. Geburtes Tronfolgers ist traumatisch. Haben wir schon gesagt. Aber damit ist Katharina der Erfüllung von Punkt 2 ihres Aktionsplanes. Der Kaiser in gefallen, deutlich näher gekommen. Salte-Coffee, also der Vater dieses späteren Zahren, mit dem es dann bald vorbei folgt, dann so gleich der nächste Liebhaber. Das ist ein Mann mit deutlich mehr Format. Ein polnischer Adler namst Stanislavs Poniatowski. Und dieser Mann ist wirklich die erste, richtig große Liebe in Katharina's Leben. Wird auch der Vater ihres zweiten Kindes, ist eine Tochter, die Ende 1757 geboren wird. Auch dieses Kind erkennt Peter als sein eigenes an. Eine Unterschrift, ziemlich lieber als zu versuchen. Und wertvolle Zeit, aufzubringen, die bei seinem Zinsoldaten fehlt. Stanislav Poniatowski ist übrigens auch der Sekretär des englischen Gesanden. Also er ist schon auch ein Politiker. Muss man sagen, das ist auch sehr interessant, weil zum ersten Mal mit Katharina jemand über Politik redet. Ich muss mal lachen, weil es gibt so einen französischen Innenminister. Ich glaube, Tompidutzeit. Boniatowski ist gleich Familie. Aber wahrscheinlich ein bisschen großartig. Das Sadezfamil, das war so ein Korpulenta, ein bisschen pompöser. Vielleicht lächer ich aber auch ein bisschen mit allen Wassern gewaschen. Französcher Politiker, der großen Zeit des Späten, das ist nicht mehr der Späte-Gulismus. Aber es waren größer Stryppenzier, dann muss ich mal denken. Ich werde nach dieser Folge mal googeln und dann ein historischen Abgleich mit unserem Poniatowski machen. Der wird auch in dieser Geschichte noch mal auftauchen. So viel kann ich euch verraten. Nicht in diesem Teil, aber dann in der nächsten Folge. Wir sind also jetzt Ende 7,57, Anfang 7,58. Und das ist für Katharina eine ganz gefährliche Zeit. Sie steckt nämlich in einer tiefen Krise. Das liegt nicht an Poniatowski, ist auch nicht an den Kindern, die sie da zur Welt bringt. Dahinter stecken andere Gründe, die sind sehr kompliziert. Ich will euch da jetzt nicht langweilen. Ich fasse es mal ganz kurz zusammen. Also es liegt daran, dass ich Katharina in die Politik einmüscht. Und das bringt ihr mächtige Feinde ein. Zentrale Thema damals ist der 7-jährige Krieg. Haben wir schon in unseren Amerika folgen drüber? Genau, in Amerika begann. Genau. Fast global, unspärm. Das ist phänomen. Genau, jetzt gucken wir auf den anderen Schauplatz. Da kämpft Russland vor allem gegen Päusen. Und wir haben ja schon erwähnt. Katharina hatte ja diese Verbindung zufrieden. Im zweiten, den Päusenkönig, und da liegt natürlich der Verdacht nahe, dass sie in St. Petersburg am russischen Hof und zu Gunsten von Päusen irgendwie integriert. An diesen Vorwürfen ist praktisch nichts dran. Aber Katharina, die auch noch sehr jung ist und unerfahren, verhält sich jetzt auch nicht super geschickt. Schlitterter also so in eine Krise. Dazu kommt noch ein weiteres Problem, Peter. Aus welchen Gründen auch immer, nimmt sich jetzt doch eine Gediebte. Vielleicht interessiert die sich auch für Spielzeugsoldaten. Vielleicht haben sie dann eine Gemeinsamkeit. Das kann Katharina auf der persönlichen Ebene völlig egal sein. Das ist wahrscheinlich auch, aber politisch lauert dann natürlich eine neue Gefahr. Denn Peter könnte jetzt irgendwie ein Vorwand finden, um dann Katharina zu verstoßen und dann diese Mertresse zu heiraten. Also sie könnte wirklich ihr Polposischen dabei hofe verlieren. Ja, Elisabeth, die Regente hält es wahrscheinlich alle Fäden in der Hand. Du machst vielleicht gleichgewicht der Kräfte am Hof, aber was ist wenn sie stirbt? Darauf werden wahrscheinlich Peter und auch Katharina schon spekulieren. Wie prüziert man sich dann? Wer kriegt den Tronfolger und so weiter? Ja, es läuft also nicht gut für die Großfürstelle in Katharina. Als dann das Jahr 1758 beginnt, da ist sie fast 29 Jahre alt, wenn ich richtig gerechnet habe. Da muss sie erwarten, dass ihre Zeit am Zahnhof schon bald zu Ende gehen könnte. Und dann wäre alles, was sie in den letzten 14 Jahren erdultet hat, alles, was sie sich erarbeitet hat, umsonst gewesen. Es gibt nur einen Glück, das entscheidet Gott sei Dank nicht ein mächtiger Hüflingen oder ihr Ehemann, der sie ja ziemlich hast, sondern dafür ist allein die Zahrin zuständig. Und am Abend des 12. April 1758 ist es dann so weit. Katharina, die wartet schon seit Wochen auf eine Gelegenheit, das jetzt endlich mit Elisabeth zu klären. Und jetzt im April hat sie endlich einen Termin bekommen, aber wie man das halt so macht, die Herrscherin lässt sie noch ein paar Stunden schmoren und erst um halb zwei Uhr morgens wird Katharina zur Zahrin vorgelassen. Das ist auch so eine russische Eigenarbeit, diese Nachtthermina, der Stahl, die hat noch eine Stahlen voll, das er auch ganz viel in der Nacht so verhandelt hat, ungearbeitet hat. Ja, ist schon ziemlich skurril. Und als Katharina dann die Gemächer der Zahrin betritt, da erwartet sie eine böse Überraschung. Denn die Zahrin ist nicht allein. Peter ist da, schon mal schlecht. Und dann auch noch einer von Katharina's Feinden bei Hofe. Und dann steht da so ein Wandschirm und dahinter vermutet Katharina, dass dann noch ein weiterer Gegner sitzt. Und ich glaube, das ist sogar richtig, was sie da vermutet. Und Katharina wählt in dieser Situation eine sehr klugel Strategie. Also sie wirft sich der Zahrin zu füßen, sie versucht dann nicht irgendwie noch sich zu rechtfertigen. Also sie sagt, ich habe mich falsch verhalten. Ich bin in Zurecht in Ungnade gefallen bei ihnen, bei der Zahrin, aber auch bei meinem Garten und sie weint und sagt, ich will jetzt einfach Russland verlassen und einfach nach Zerbst zu meiner Familie zurückkehren. Und das ist alles, was ich will. Was sie natürlich in Wahrheit nicht will. Ganz klar. Und Elisabeth lässt sich davon erstmal nicht beeindrucken. Sie überhofft Katharina mit Vorwürfen, sagt, du hast dich in Dinger eingemischt, die dich nichts angehen. Und überhaupt du hältst dich für stolzer und klüger als alle anderen. Schon. Wo man sich dem Nagell auf den Kopf trifft, das ist sicherlich so. Dann aber schaltet sich Peter in dieses Gespräch ein. Und das ist Katharina's Rettung. Sie schreibt später, sein Verhalten ist voller Galle, Gehessigkeit und Aufgebrachtheit. Also Peter, der zeigt jetzt ganz offen, wie sehr seine Frau verachtet. Betreibt's, nomm. Er übertreibt und das sieht nicht gut aus. Und deswegen erreicht er damit genau das Gegenteil von dem, was er eigentlich bezwecken will. Denn je länger das Gespräch dauert, desto milder wird die Zahren. Also desto freundlicher wird sie zu Katharina. Und als das Gespräch vorbei ist, da ist von den Vorwürfen gegen die Großvirste überhaupt nicht mehr die Rede. Angeblich sagt sie ja, für Lust hat sie ja noch zu. Also die Zahren der Katharina. Ich glaube, wir haben noch viel zu besprechen. Das ist eine sehr schöne, sehr schöne Satz von mächtigen Personen. Wir haben noch viel zu besprechen. Er vielleicht erkennt die Zahren auch einfach in Katharina ein Spirit, ein verwandtem Geist. Wie dem auch sei. Also Katharina hat ihren Kopf noch mal gerettet und sie darf in Russland bleiben. Einer muss Russland allerdings verlassen. Das ist ihr Liebhaber der Pole Ponyatowski. Zudem kommen wir aber in der nächsten Folge dann noch mal. Was Katharina auseinet und das merkt man auch bei dieser Szene, sie ist lernfähig. Und sie wird diesen Fehler nicht noch mal begehen. Sie lernt aus dieser Krise. Sie wird in Zukunft sich deutlich vorsichtiger verhalten. Sie wird sich nicht so leichtfertig in die Politik einmischen. Und sie weiß auch jetzt, wie sehr Peter sie hast. Sie hat dazu gelernt. Nach diesem großen Eklag geht das Leben bei Hof erstmal normal weiter. Bis sich dann Ende 1761 die Gesundheit der Zahren-Rapide verschlechtert. Viele bei Hof, Katharina zählt dazu. Die hoffen jetzt, dass Elisabeth noch mal vorher vor dem Tod die Nachfolge. Die sind dann auch noch mal neu regelt. Mittlerweile wissen alle, dass sie von Peter nicht zählt. Und es gibt auch eine Alternative. Sie könnte ja den Sohn von Peter und Katharina, also diesen kleinen Paul. Als Tronfolge einsetzen, dann müsste Katharina als Regente für ihn erst mal herrschen. Ist ja noch ein Kind. Superplan. Ist ein sehr schöner Plan. Aber leider tut Elisabeth Katharina diesen gefallen nicht. Sie ändert nichts an der Tronfolge. Die plötzlich tot. Am 25. Dezember 1761 zu Weihnachten werden um vier Uhr morgens die Türen zu ihrem Sterbezimmer geöffnet. Und ein hoher Würdenträger verkündet. Ihre keiserliche Majestät, Elisabether Petrovna, ist im Herrn entschlafen. Gott erhalte unseren genähtigen Herrscher den Zahren Peter den Dritten. Der Feiert auch schon ein paar Zimmer weiter. Da kommen das die leiche. Kalt ist sein Neutern. Es wäre ihm zuzutrauen. Also die Zahren ist tot. Es lebe der neue Zahre. Aber der ist Katharina erklärter Feind. Was nun? An Weihnachten 1761. Da ist die alte Zahren Elisabeth gestorben, obwohl so alt war sie gar nicht. Ich glaube Anfang 50. Aber durch ihren Tod ist aus der Großfürstin Katharina die Zahrengattin Katharina geworden. Mit 32 Jahren hat sich die Prinzessin aus der Provinz damit ihren Traum erfüllt. Die Zahre hat allerdings einen gewaltigen Haken. Ihr Mann, der neue Zahre, ist so gleich ihr größter Feind. Ich würde sagen, das ist eine schwierige Gesamtlage, die vermutlich auch die besten paar Therapäuten der Welt überfordern würde. Oder wie siehst du das? Klar, es ist ein Machtkampf und auch ein Kampf um Lehmen und Tod, weil die natürlich jetzt nicht vorgesehen ist dort, dass man als geschehene Leute, partnerschaftlich und freundschaftlich um die Erziehung des gemeinsamen, auf den Papiergemeinsamen Kindes kümmern, sondern man muss den anderen beseitigen, dass es ein bisschen die Spielregeln dort. Und das werden wir mal sehen, aber es sind natürlich nicht die einzige schlimme Ehre, die wir aus der Geschichte kennen. Wir hatten ja schon die Familie der Petole Meer, der was ja so ähnlich. Da mussten wir ihre Geschwister heiraten. Und da einzige Ausweg in diesem Machtkampf auch den anderen jeweils umzubringen, das Schwesterherzbruderherz und Ehepartner in einer Person. Aber als Franzosen denken wir natürlich auch an die Bartolomirus nach. Oh ja, das ist ja diese Ehre. Die ist ja durchs Wochen. Zwischen Magrichter Nervar und Oriden Nervar, die da geschossen wird im Sommer 1572, die in das schlimmste Massaker überhaupt in der Französischen Geschichte übergeht. Die beiden waren jetzt nicht unbedingt feinde, aber so richtig und am guten Stern stand ihr sehr. Wodewolgen von uns hier antisast, würde ich noch ja streuen sehen. Reinwerfen, also dessen Ehre war jetzt nicht, ich weiß gar nicht, wie wir verheiratet war, aber da ging es ja um die sehr unglückliche Ehre des denischen Königspares, also auch ziemlich Katastrophal. Ich würde aber trotzdem sagen, ganz oben im Ranking der Katastrophalzen eh in der Welt Geschichte steht immer noch Katharina, die große und Peter der Dritte. Trotzdem hält ihre Ehre fast 17 Jahre lang, dann folgt aber das dicke Ende. Und das ist ziemlich spektakulär. Wir sind jetzt Anfang 1762. Kurz nach dem Tod der alten Zahren und Katharina beginnt jetzt Pläne zu entwerfen, wie sie selbst die Macht in Russland übernehmen kann. Sie tut das einerseits, weil sie glaubt, dass sie besser regieren kann als jemand. Was stimmt? Muss man ganz klar feststellen. Das ist aber nicht der einzige Grund. Sie braucht die Macht auch, um sich zu schützen. Denn vorher hat ja Elisabeth, die verstorbene Zahren, sie protagiert, hat sie so ein bisschen abgeschirmt. Jetzt ist die Zahren nicht mehr da und Katharina schwebt entsprechend in großer Gefahr. Sie weiß ja, wie sehr Peter sie hast und was es eben schon angedeutet, vermutlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis er versuchen wird, sie loszuwerden. Ja und die Macht bewegt sich auch da am Hof immer in Kreisen. Das heißt, sie kann auch schon abschätzen, dass sie eher Unterstützung hat, weil gerade auch außen politisch, dass wir immer sehen, Peter einfach nicht um die Ecke denken, und natürlich auch sehr stark gegen mächtige Interessen in Russland vorgeht und dann nehmen wir Dinge in ihren Lauf. Ja, also die Ausgangslage ist, Katharina muss ihrem Mann zu vorkommen. Sie muss ihn stürzen, bevor sie nach Hause schickt. Das wäre noch die harmloseste Lösung. Vielleicht will er sie auch einsperren oder sogar rumbringen lassen. Die Frage ist nur, wie kann sie das schaffen? Sie hat ein Problem, sie ist Hochschwanger. Also, natürlich nicht von Peter, sondern von einem neuen Favoriten. Dieser Mann heißt Gregori Orlov und es ein Kriegshält, es ein Hautigen, Katharina ist vollkommen. hin und weg wird beschrieben als russischer Riese. Also da muss auch körperlich wirklich sehr groß gewisern von beträchtlicher körperlicher stärker später, einmal entgleist irgendwie ihr Wagen, wir haben ja da schon die, Frankreich heißen immer noch Montagnorius, also die Achterbahn. Und der Egeisterweite und Orlov kann den Schlitten mit seiner Kraft einfach in der Spur halten. Also ist schon eine echte, echtes Naturwunde an der Mann. Ja und hat auf vier Brüder die genauso sind. Also kommt was zusammen. Die Orlovbande. Ja, er ist offiziell und er dient in einem Garderegiment. Die sind damals besonders wichtig in Russland. Also da kommen ja sozusagen nur die stattlichsten Kale für Entfrage. Und er hat, wie du sagst, auch noch vier Brüder in ähnlichen Positionen. Er ist also sehr gut vernetzt. Er ist erchter Machtfaktor. Das ist natürlich ein Vorteil, den Katharina auf ihre Habenseite hat. Nur sie ist eben schwanger. Ihr sind erstmal die Hände gebunden. Sie muss hoffen, dass Peter nicht so schnell zu Porte kommt. Bis es so weit ist, da hält sie sich erstmal zurück. Also sie tritt nur selten in der Öffentlichkeit auf. Ja, bei der Trauerfeier für Elisabeth, da muss sie natürlich dabei sein. Da benimmt sie sich ganz vorbildlich. Anders als Peter, der bringt aus Spaß den ganzen Trauerzug durcheinander. Ist auch so ein bisschen Rache an der Tante, die er nicht wirklich sonderlich gern gehabt hat. Ja, ich habe gelesen, dass er wartet, bis sozusagen der Leichenwagen ein bisschen vorfährt, so 30 Meter, erhältte alle und da müssen alle rennen. Was ist das? Ich hab's auch bei Kindergeburt sagen, so ein Spiel. Und da müssen wir alle losrennen. Das Problem ist nur, dass er so eine Schlepper hat und so was. Und ähn, würden Träger, ältere würden Träger ihm das alles halten. Das heißt, die müssen dann auch plötzlich rennen. Also er lacht sich kaputt, hatten einen Spaß. Von ist die Zeit, das macht kein so guten Meinung. Nee. Und Katharina, die ja die Siegerin in dieser Geschichte ist, hat ihren Mann dann später auch in ihren Erinnerungen als totale Niete dargestellt und wir folgen ja auch, wenn man ehrlich ist, ein bisschen dieser Darstellung. Es gibt da wie gesagt auch kein Widerspruch, muss man sagen, aus den Quellen. Es gibt niemanden, der jetzt ein gutes Ort will, einlegt. Ja, aber natürlich gibt es den Blick der nachgeborenen Historikerin und Historiker und man kann schon sagen, also als Z zeigt Peter, ja, paar gute Ansätze, schafft zum Beispiel die Geheimpolizei ab, er macht sich aber eben auch ganz viele neue Feinde. Was auch dazu führt, leider, dass er bestimmte Geheimeneformationen dann gar nicht erhält. Zum Beispiel, wer da was gegen ihm im Schilde führt. Das war vielleicht auch ein kurzes. Ja, das war nicht so clever. Und also eine wichtige Entscheidung, die eben viel Feinde macht in Russland, hat mit der Außenpolitik zu tun. Für diese Entscheidung ist er bis heute berühmt, vor allem in Deutschland, er beendet nämlich sofort den Krieg mit Päusen. Also es ist ja immer noch siebenjähriger Krieg, aber da macht er jetzt Schluss. Warum macht er das? Haben wir auch eben schon erwähnt, er ist ein wahnsinniger Fanboy vom alten Fritz, also vom Päusenkönig Friedrich, dem großen. Dieser Moment, also dieser überraschende Tod, dann von Elisabeth und dieser Kurswechsel von Peter, der ist als Mirackel des Hauses Brandenburg bekannt. Und also Mirackel ein Wunder und das ist es schon, denn wenn Peter nicht plötzlich Frieden geschlossen hätte, dann hätte Friedrich diesen Krieg vermutlich verloren und dann wär es wahrscheinlich auch mit Päusen als Großmacht ausgewesen. Ja, der alte Fritz war eine echten Bedrängnis. Ja, die Situation ist ja sehr knapp. Aber Fitta übrigens, der Kathedrisch, die preußische Geschichte und der hat dann wirklich in seinen letzten Wochen im Bunker gesessen und irgendwie so ins Geheim auf so eine Wiederholung dieser Geschichte gehofft. Also das sozusagen einer Russfeld hätte das genau können. Ja, haben sich die Obernazis da ausgemacht. Ja, also das, wenn Russfeld stirbt, dann die USA plötzlich aus dem Krieg aus Scheiden, also ein neues Mirackel, das nicht passiert. Aber das ist ganz, ganz, ganz wichtige Entscheidung von Peter, wo auch Peter Weltgeschichte bestimmt hat. Als nächstes kommt Peter auf die Idee, einen neuen Krieg zu starten und es vergegen Dene mag mit Päusen. Ist ja auch gleichzeitig noch Herzog von Holstein. Das kommt in Russland überhaupt nicht gut an und vor allem nicht bei diesen Garderegimentern, wo auch die Orlofs dienen und mit diesen Einheiten sollte man es sich auf keinen Fall verschärzen und Peter wird das noch am eigenen Leib erfahren. Und jetzt noch der letzte Fehler, den er macht, erholt lauter Holsteinische Berater an den russischen Zahnhof. Die sind bestimmt kompetent. Ich habe keine Vorurteilung gegen Schlesi-Holstein und das nährt eben bei den russischen Adeligen am Hof, den Verdacht, dass Peter ja, der deutsche Marionette ist oder zumindest die deutschen Interessen für wichtiger hält als die russischen. Ja, auch beim Klerus. Ich glaube, ich hängt immer noch so ein bisschen dieser ideal des Protestantismus an, obwohl er natürlich pro forma russisch orthodoxer Christ ist und der Klerus ist auch wirklich nicht wahr mit ihm. Also, es heißt, er hat Armee, er hat den Hof gegen sich, es wird langsam ein bisschen viel und seine Ex. Er hat immer noch seine Spielzeugsoldaten, aber die sind natürlich im Ernst fallen nicht so viel wert. Katharina, die verfolgt das alles sehr aufmerksam und ihr entgeht auch nicht, dass ihr man ihr noch feindlicher gegenüber auftritt. Vor allem nachdem sie dann Ende März, 72, einen kleinen Sohn zur Welt gebracht hat, im Juni, 72, da beschimpft Peter sie bei ein paar Kett für alle Hörbar als Aduda. Das heißt in etwa Idiotin und man kann sich ungefähr dieses hüfische ceremoniell vorstellen, wo es eben sehr höflich zugeht. Ja, ich habe aber langt nach dem Toast auf sein auf die kaiserliche Familie, also auf ihn und seine Familie und fragt sie, dann warum sie nicht aufsteht, um auch ihm einen Toast in Bieten und dann erinnert sie ihn als sie auch Teil seiner Familie ist und da kommt ihm zu dieser Injury. Öffentlich in Julia schlecht. Ja, sehr unangehnämnde Situation ein bisschen Orkwood und es ist natürlich auch eine Kampfansage. Also Katharina und ihre Berater, die Orlovbrüder, vor allem die Wissen jetzt müssen wir schnell sein, sie müssen putzen gegen Peter und noch am Tag nach dem Bankett. Also wirklich unmittelbar danach bestimmt Katharina dem Putschplan zu. Fanfekt, das Wort Putsch ist eine Schweizer Erfindung, heißt so viel wie heftiger Stoß oder knall in Schwiezerdütz und wird erst nach einem Umsturz in Zürich. In den 1830er Jahren dann international bekannt, also vor allem dann auch im deutsch brachigen Raum. Putsch, so wie das schmeckt auch. Lüpputsch. Lüpputsch. Nicht zu verwechseln mit Punch. Aber zurück zu Katharina und ihren Mitverschwörern, die wollen mit Hilfe der Garderegimente Peter festnehmen und dann Katharina als alleinige Kaiser in Ausrufen. Das ist der Plan. Allerdings sind nicht alle Verschwörer auch vollständig darüber informiert. Einige, die sind so halb informiert, die denken Katharina soll nur die Regentschaft für ihren Sohn antreten. Aber in einem sind sich wirklich alle beteiligten einig Peter muss weg. Muss man erstmal schaffen. Ja, muss man erstmal schaffen. Es gibt auch einen Termin für diesen Startstreich, der ist sozusagen festgelegt, dann passiert aber etwas unvorhergesehenes. Am 27. Juni, 7 zu 62 wird einer dieser Verschwörer verhaftet und jetzt droht dieser Plan aufzufliegen. Es muss jetzt alles sehr viel schneller gehen. Die Verschwörer müssen Tatsachen schaffen, bevor Peter reagieren kann, was er dann sicherlich auch tun wird. Ein Glück im Unglück haben die Putschisten. Der Zahr ist nicht in St. Petersburg zu diesem Zeitpunkt, also in der Hauptstadt, sondern etwa 30 Kilometer entfernt in einem Schloss namens Oranienbaum. Katharina, die befindet sich auch ganz in der Nähe in einem anderen Schloss, das heißt Peterhof. Und genau da sind wir jetzt in Peterhof, früher Freitag morgen, 28. Juni, 7 zu 62 und im Park des Schlosses da trifft ein Reiter ein und der trägt die Uniform eines Gardeoffiziers und der hat es offensichtlich sehr sehr eilig. Es ist klar ein Orlovbruder, genauer gesagt Alex Sey, eben einer der Bruder von Katharina's Liebhaber Kregordi Orlov und dieser Mann, der begebt sich sofort zu einem steinern Pavillion an der Küste, da schleft nämlich Katharina. Orlov, denn in seinen Namen wird dann sofort in das Schlafzimmer der Zahr in vorgelassen und dann begrüßt er sie mit den Worten, sie müssen aufstehen. Alles ist fertig für die Proklamation. Katharina, die ist ja im Bild, die erkennt sofort, was Sache ist, macht sich bereit für den Aufbruch in die Hauptstadt. Sie zieht sich ein schwarzes Kleid an, denn offiziell ist sie immer noch in Trauer für die verstormene Zahr in und dann setze sie sich mit Orlov in eine Kutsche und macht sich auf den Weg diese wichtigen Brüder, ihre wichtigen Verbündeten, die haben mittlerweile schon die einflussreichen Garderegimenter auf Kurs gebracht, mit Erfolg, denn als Katharina dann den Stadtrand von St. Petersburg erreicht, da wird sich von jubelnden Soldaten und auch anderen Einwohnern begrüßt, geht dann in die Kaserne der Garderegimenter und da gelogen ihr die Soldaten dann die Treue. Ich weiß nicht, wie viel Erfahrung du mit Putschen hast, aber solltest du sagen, das läuft schon mal ganz gut, oder? Es muss schnell gehen, einen Detail, was mir immer gut gefallen hat, ist, dass sie unterwegs in der Kutsche auch die Kutsche ihres Friseurs zufällig trifft und den Friseur dann gleich mitnimmt. Michelle heißt da, also von zu, ist das so, das ist Michelle und da macht ihr dann auch die Haare auf dem Weg da hin. Mein Wasser bestimmt zu pass kommt zur Ende Juni, das sind ja auch die weißen Nächte von St. Petersburg, das heißt, der wird nicht richtig dunkel, deswegen sind alle schon ganz früh morgens, wahrscheinlich da auf den Beinen, weil Sommer, Sonnenwände und ganz lange Tage. Ja, es läuft gut, muss man sagen. Also Katharina kann es jetzt wagen, in die Stadt hineinzufahren und wohin geht sie zuerst, sie fährt in eine Kirche. Genauer gesagt, die Kathedrale der heiligen Mutter von Kassan, das ist genau der Ort, an dem sie Peter 17 Jahre zuvor geheiratet hat, also da wo die Szene stattgefunden hat, mit der wir diese Folge begonnen haben, da wird sie schon erwartet von einem hohen Geistlichen und auch ihr Sohn Paul, der ist mittlerweile sieben Jahre, ist da der Geistliche, verließ dann eine Proklamation, die hat kradariert. einer vorsorglich selbst geschrieben. Und die Tüchtigkeit? - Ja. Nichts im Zufall überlassen. Und darin wird sie zur neuen Kaiserin, zur Zahrin und Autokratin von ganz Russland erklärt. Paul, ihr kleiner Sohn, wird bei der gleichen Gelegenheit zum Tonfolger deklariert. Wenn wir mal resumieren, also Katharina hat die Unterstützung des Militärs. Sie hat den Segen der Kirche. Das ist mehr als die halbe Miete. Jetzt geht sie noch zum Winterpalast und da leisten ihr dann auch noch die höchsten staatlichen Würdeträger, den Treuerheit. Und danach zeigen sich dann Katharina und Paul auf dem Balkon des Palastes und die Menge bejubelt sie. Das einzige, was jetzt noch fehlt, ist eine Pressemitteilung. Also der Rest des Landes muss informiert werden. Katharina hat schnell einen Manifest geschrieben. Und darin steht, sie habe auf Wunsch ihrer Untertanen die Macht übernommen, um Gefahren für die Heilige Kirche und für das Vaterland abzuwenden. Klassische Begründung. Und dieses Manifest wird dann schnell gedruckt und in vielen Exemplaren überall verteilt. Damit ist der Putsch vollbracht und es ist kein einziger Tropfen Blut geflossen. Ja, hör mal, gut vorbereitet von langer Hand. Und man am sein natürlich auch auch einen ungeschickten Agieren von Peter zumindest, dass seine Regenenschaft wirklich für Russland auch der Untergang gewesen wäre. Peter, der ungeschickte, das wäre auch ein sehr guter Beinahme für diesen zaren Peter den Dritten. Und das ist ja auch noch. Das passt eben auch zu ihm, der bekommt von diesen Ereignissen in St. Petersburg erst mal überhaupt nichts mit. Hat er die Geheimpolizei aufgelöst. Vielleicht steht der Augen, denkt, "Hum, so, seltsam ruhig so, schaulich." Also erst gegen Mittag, da ist ja Katharina schon längst zur Zahren ausgerufen worden. Da erfährt er von Oranienbaum zum Schloss Peterhof weil er damit Katharina wo zum Essen verabredet ist. Und die ist dann natürlich nicht da. Da denkt er sich komisch, schickt Boden in die Hauptstadt. Die soll immer rausfinden, wo sie sich aufhält. Und erst als keiner dieser Boden zurückkommt. Da der hat Peter dann vielleicht ist er ja doch eine Verschwörung gegen mich im Gange. Damit ist die Sache für ihn eigentlich gelaufen. Also er hat es zwar immer noch tausend ihm ergebene Holsteinische Soldaten. Beise ich, er könnte, wenn er wollte, noch gegen Katharina ziehen. Dazu kann er sich aber nicht durchringen. Dann versucht er in der Nacht noch eine Festung auf einer Insel, Grundstadt, heißt die zu erreichen. Aber die Besatzung ist schon zu Katharina übergelaufen und droht dann auf ihn zu schießen. Soll ich auch dann betrunken oder mir, weil die Betrunken da angelangt sind. Macht kracht, halt, es ist kein guten Eindruck. Es macht keinen guten Eindruck. Und als sie sich damit mit seinem Boot nähert, sagen die wir schießen auf dich. Und dann macht der Kerr, zieht sich nach Schloss Oranienbaum zurück. Und ja, er gibt sich in seinen Schicksal. Spielst du mit Zellenzin Soldaten? Das wissen wir nicht. Was ich weiß ist, dass Katharina natürlich nicht ablässt. Also sie ist in der Nacht schon unterwegs und zwar reitet sie von Petersburg in Richtung Oranienbaum, also zu Peter. Und sie hat sich für diese Gelegenheit die grün rote Uniform eines Garderobasz angezogen mit einem schwarzen Dreispitz. Auf dem Kopf, sie reitet einen Apfelschimmel und sie hat auch noch 14.000 Soldaten mitgebracht. Das ist doch, hilft doch, ihrem Argumenten nachdruck zu verleihen auf jeden Fall. Ja, da gibt es auch so eine rührende Szene, weil sie dann feststellt, sie hat diese Uniform und dengst. Und das schwert, aber ihr fehlt ein Teil, um das Schwert am Gürtel festzumachen. Da braucht man noch so einen eigenen, eine kleine Vorrichtung, ein Adapter. Ein Adapter. Und da kommt direkt aus der Menge ihrer Entourage. Er schneid sehr schneidiger Obers, namens Potemkin. Und pietet ihr sein Adapter. Riestät, bitte schön. Der wird auch noch wichtig werden. Und der wird noch wichtig werden. Ja. Kletzuffold. Also dieses Bild von Katharina in dieser Garderobasz-Uniform, das ist eines der ekonischen Bilder ihrer Laufbahn. Und wenn euch das interessiert, dann schaut doch mal bei Instagram vorbei, bei was bisher geschah Punkt Podcast. Da haben wir eine Darstellung dieser legendären Szene vor euch rausgesucht. Es ist auf jeden Fall ein Bild, das Katharina ziemlich gut auf den Punkt. Und während sie da nach Oranienbaum unterwegs ist, wechselt sie Briefe mit ihrem Mann. Also, ein bisschen schräg. Und am nächsten Tag hält sie dann auch Peters Abdankungsurkunde in der Hand. Ich zitiere mal, ich Peter ent sage aus meinem eigenen Freien Willen, dem Tonerussland bis zum Ende meiner Tage. Teil dieser Botschaft ist nicht so ganz wahr. Und es ist auch ja, es ist ein ziemlich unwürdiges Ende. Ich habe ja schon erwähnt, dass Peter ein großer Fan von Friedrich II. Also, dem Päusenkönig, und der hat sich über diesen Abgang mal so geäußert. Also, Peter hat sich enttronen lassen, wie ein Kind, das man ins Bett schickt. Ja, es gibt sie, in diesem Riefen versucht er auch zu verhandeln. Dann sagt, willst du die halbe macht, sondern wir uns die macht Teilen und sie antwortet aber nicht. Und sagt, okay, also willst du die ganze Macht, aber lasst mir wenigstens kann ich zusammenleben mit meiner Lebensgefährtin. Auch kein Antwort, okay, ohne Lebensgefährtin. Kann ich meine Geige behalten, mein Hund und meine Dienerschaft. Ich glaube, die Geige lässt sie ihm dann noch. Wir sehen ja, wie es weitergeht. Ja, so einer der Vorschläge von Peter ist, dass Katharina ihn nach Holstein ausreisen lässt. Also, die Heimat seiner Familie. Das wäre natürlich eine ganz gute Lösung, dann ist er irgendwie aus dem Lande. Aber er ist immer noch ein Player. Also, er könnte natürlich von Deutschland aus versuchen, Katharina zu bekämpfen, sie vielleicht zu stürzen. Das ist also zu gefährlich. Erst mal entscheidet sie sich deswegen für eine Übergangslösung. Peter wird auf einem Land gut untergebracht, ohne seine Geliebte. Aber dafür mit einem Bewacher. Klar, ist ein Orlovbruder, ist Alexei Orlov. Und jetzt kommt's. Eine Woche später ist Peter tot. Großes Rätsel der Weltgeschichte ist es bis heute ungeklärt, wie genauer er ums Leben kommt. Es gibt aber viele Hinweise, dass seine Bewacher vielleicht sogar Alexei Orlov persönlich in umgebracht haben. Wirklicherweise nach dem Peter wiederstand geleistet hat. Und dann ist es irgendwie erschiefgelaufen. Das entspricht zumindest der Schilderung, die Orlov dann in einem Brief an Katharina schickt. Und in diesem Brief gibt es sich auch ziemlich zerknärcht. Also, ich bin bereit zu sterben als Strafe für das, was ich da getan habe. Aber mit diesem Szenario kann Katharina natürlich nicht an die Öffentlichkeit gehen. Und deswegen schlägt sie vermutlich nach im Handbuch der Autokraten. Und da gibt's ja das gute Kapitel Fake News. Und deswegen lässt sie dann am nächsten Tag verbreiten. Peter sei an einer Kulik gestorben. Ich glaube sogar an Himoroeiden, sie sagt sogar an einem Anfall von melancholischen Himoroeiden. Ich hab irgendwo gelegen. Das heißt gewesen, was man in ganz Europa nicht so richtig inlaubt, das füttern dazu. Als sie später dann zahren ist und einem verschiedene auch französische Philosophen einlädt. Wie auf Dalombeer, dann sagt er, "Honey, ich hab auch Himoroeiden." Das ist doch sehr gefährlich. Ja, das ist nicht gut für ihren Ruf. Und du sagst es, also schon die Zeit genossen, unterstellen Katharina, dass sie was mit Peters Tod zu tun gehabt hat. Also, motiv hat sie natürlich. Sie hat auch die Gelegenheit dazu. Wir wissen nur leider nicht, ob das stimmt. Das ist keine Beweise. Und ja, das ist halt eben so manchmal in der Geschichte. Ich hab auch darüber nachgedacht und ich finde eine Tatsache, die spricht dagegen, dass es einen direkten Mordbefehl von Katharina gegeben hat oder dass sie wahrscheinlich auch nicht davon wusste, wenn die Orl auf Brüder irgendwie vorgehabt haben, Peter aus dem Weg zu räumen. Denn jetzt in diesem Moment, kurz nach dem erfolgreichen Staatsstreich, da ist Peters Tod sehr, sehr peinlich. Also, weil es genau dieses Fass aufmacht. Also hat sie seinen Mord befallen und es schlägt eben europaweit Wellen. Sie hätte ihn auch einfach mal ein paar Monate da unter Verschluss halten können, keine Ahnung, vielleicht eine Krankheit vorteuchen oder vor spielen lassen. Und dann irgendwann hätte sich glaube ich ein günstiger Zeitpunkt gefunden, um ihn wirklich keilt zu stellen. Die Orl auf selber können das natürlich auch unter sich ausgemacht haben. Vielleicht hat er mal immer muss hier mit stärker regieren und so ohne dass sie sie da groß gefragt haben. Krigori Orl auf, fühlt sich ja auch schon so quasi für den Partner der Zahrin und kann sich sowas vielleicht schon rausgenommen haben. Ja, also ich glaube eine so kluge Frau wie Katharina, die hätte sich einen anderen günstigeren Zeitpunkt gewählt. Aber wie gesagt, die Wahrheit liegt im Dunkel. Aber wie auch immer, dass jetzt wirklich gewesen sein mag mit dem Tod, Mitte Ermordung von Peter Lennbritten. Eins ist klar, Katharina ist damit am Ziel angelangt. Sie ist jetzt Zahrin. Darf es wollte sie ja immer, das hat sie jetzt geschafft. Es gibt da allerdings noch ein paar Probleme. Also, erstens entstammt sie weder der Zahrinfamilie. Noch ist sie legitime Tonerben. Und zweitens, vielen Russen gilt sie immer noch als Ausländerin und manchen sogar als Mörderin. Ihre Macht, die hat sie ja in den Händen, die stützt sich, ja, bis lange nur auf diese Elite Soldaten, also diese Garderegimenter, wenn sich Katharina unter diesen Bedingungen auf dem Ton halten will, dann muss sie sich etwas einfallen lassen. Was das sein könnte, das hören wir in der nächsten Folge. Oder wenn jetzt unseren Steady Abonnenten gehört, dann könnte den nächsten Teil jetzt schon hören. Viel Spaß damit. Das war's mit dieser Folge von "Was Bisseg geschah". Wir sind hier auch im Tagenbücher und Nils Minkmar. Andreas Sedelmeier hat bei der Recherche unterstützt. Sound Design, Winds or Lever. Series producer, Simone Terbrack.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Folge beginnt mit der Hochzeit von Katharina der Großen (damals Prinzessin Sophie Auguste von Anhalt-Zerbst) mit Herzog Karl Peter Ulrich von Holstein-Gottorf am 2
  2. August 1745 in St. Petersburg.
  3. Die Ehe war von Anfang an unglücklich
  4. Aus der unglücklichen Braut wurde später Russlands berühmteste Zarin – Katharina die Große, die 34 Jahre lang regierte.
  5. Katharina stammte aus einem kleinen deutschen Fürstentum (Anhalt-Zerbst) und wuchs in bescheidenen Verhältnissen auf; ihr Vater war zunächst preußischer General.
  6. Ihre Kindheit war unspektakulär, aber sie war eine große Leserin und ehrgeizig. Eine Rückgratverkrümmung wurde geheim gehalten, um ihre Heiratschancen nicht zu gefährden.
  7. Die russische Zarin Elisabeth (Tochter Peters des Großen) bestimmte ihren Neffen Karl Peter Ulrich zum Thronfolger – genau den Mann, den Katharina heiratete.
  8. Elisabeth selbst hatte keine Kinder und wollte nicht heiraten, um nicht von einem Mann bedroht zu werden.

Summary:

Die Folge erzählt die Geschichte von Katharina der Großen, beginnend mit ihrer Hochzeit im Jahr 1745. Die Braut war die 16-jährige Prinzessin Sophie Auguste von Anhalt-Zerbst, der Bräutigam der zwei Jahre ältere Herzog Karl Peter Ulrich von Holstein-Gottorf. Obwohl die Hochzeit in einer prächtigen Kathedrale in St.

Petersburg stattfand, war die Ehe von Anfang an katastrophal: Die beiden konnten sich nicht ausstehen, hatten keine gemeinsamen Interessen und sprachen kaum miteinander. Katharina beschrieb später, wie gelangweilt und einsam sie war. Aus dieser scheinbar unbedeutenden Verbindung zweier deutscher Adeliger wurde jedoch eine der folgenreichsten des 18.

Jahrhunderts, denn sie führte zur Macht im größten Reich der Erde – Russland. Katharina, die aus einem winzigen Fürstentum stammte und in bescheidenen Verhältnissen aufwuchs, kämpfte sich aus dieser unglücklichen Ehe heraus. Nach 17 Jahren endete die Ehe mit einem rätselhaften Todesfall (möglicherweise Mord), und Katharina wurde zur Zarin.

Sie regierte 34 Jahre lang und ist bis heute die einzige Frau, die den Beinamen „die Große“ trägt. Ihre Anfänge waren alles andere als kaiserlich: Ihr Vater war zunächst preußischer General, und ihre Kindheit war unspektakulär, geprägt von einer geheim gehaltenen Rückgratverkrümmung. Die Zarin Elisabeth, Tochter Peters des Großen, hatte den Bräutigam als Thronfolger bestimmt, da sie selbst keine Kinder hatte.

So wurde aus der unglücklichen Braut schließlich Russlands berühmteste Herrscherin.

FAQs

Katharina die Große, geboren als Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst, war eine deutsche Prinzessin, die zur Zarin von Russland wurde. Sie regierte 34 Jahre lang und ist die einzige Frau, die es in den Club der historischen Persönlichkeiten mit dem Beinamen 'die Große' geschafft hat.

Die Hochzeit fand am 21. August 1745 in einer Kathedrale in St. Petersburg statt. Die Braut war die 16-jährige Prinzessin von Anhalt-Zerbst und der Bräutigam war der Herzog von Holstein-Gottorf.

Die Beziehung war sehr schlecht; sie konnten sich nicht ausstehen, hatten keine gemeinsamen Interessen und keine körperliche Anziehung. Katharina beschrieb die Ehe als langweilig und einsam.

Katharina kämpfte und gewann, obwohl die Ehe unglücklich war und ihr Ehemann unreif. Sie ließ sich nicht hängen und wurde schließlich zur mächtigsten Herrscherin Russlands.

Zarin Elisabeth, die Tochter von Peter dem Großen, hatte keine eigenen Kinder und suchte einen Nachfolger. Sie wählte ihren Neffen Karl-Peter-Ulrich, der später Katharinas Ehemann wurde, was Katharinas Weg zum Thron ebnete.

Die Hochzeit war eine der folgenreichsten Verbindungen des 18. Jahrhunderts, da sie zur Machtübernahme Katharinas in Russland führte, dem größten Reich der Erde, und sie zur berühmtesten Zarin machte.

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