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Kalter Krieg - Eisenhower startet "Space Race"

41m 4s

Kalter Krieg - Eisenhower startet "Space Race"

Der Podcast beleuchtet das Space Race als zentrales Wettrennen im Kalten Krieg, das 1955 von US-Präsident Eisenhower initiiert wurde. Beide Supermächte, USA und UdSSR, nutzten das Fachwissen deutscher Raketeningenieure aus dem Zweiten Weltkrieg und trieben ihre Raumfahrtprogramme mit enormen Ressourcen voran. Die Sowjetunion ging früh in Führung: Der Start von Sputnik 1 1957 löste in den USA den sogenannten "Sputnik-Schock" aus, und 1961 wurde Juri Gagarin der erste Mensch im Weltall. Als Reaktion darauf verstärkten die USA ihre Anstrengungen erheblich. Präsident John F. Kennedy gab 1961 das ehrgeizige Ziel aus, noch vor Ende des Jahrzehnts einen Menschen zum Mond und sicher zurückzubringen. Dies mündete in den Programmen Mercury, Gemini und schließlich Apollo, die 1969 zur ersten bemannten Mondlandung führten. Langfristig sicherten sich die USA damit den Sieg in diesem technologischen und ideologischen Wettstreit. Das Space Race beflügelte nicht nur die Wissenschaft, sondern auch die Populärkultur – von Disney-Filmen bis zu Star Trek – und demonstrierte, wie staatliche Mobilisierung, private Initiative und zivile Nutzung der Raumfahrttechnologie zusammenwirken können.

Transcription

6565 Words, 41882 Characters

German
* Musik * Deutschlandfunk. * Musik * Der Weltraum. Space. Unendliche Falten. * Musik * Wobei so unendlich sind die gar nicht. * Musik * Deutschland funk Noah. Deine Podcasts. Eine Stunde History. * Musik * Mit Markus Dichmann. Zumindest für uns Menschen ist der Weltraum nicht allzu unendlich. Er ist nicht endlich. Denn weiter als bis zum Mond sind wir noch nicht gekommen. Sicher will ich nicht reden. In der Raumfahrt gibt es Riesenfortschritte. Wir können Kapseln und Raumsonden schon bis tief ins All schicken. Aber ich glaube, Dwight D. Eisenhower. Der wird sich das anders vorgestellt haben. 1955 vor 70 Jahren. Da hat Eisenhower das Rennen ins All ausgerufen. Das Space Race war eröffnet. Und warum die ganze Menschheit damals zu den Sternen geguckt hat. Das erzählen wir euch heute in eine Stunde History. Aus den prallgefüllten Schatzkammern der Menschheitsgeschichte. Euer Deutschlandfunk, Noah Historiker, Dr. Matthias von Hellfeld. Ich glaube, ein Zwischen, alles über dich zu wissen Matthias. Zum Beispiel auch, dass du noch nicht im Weltraum warst. Ja, das mache ich aber noch. Das ist schon mal krass. Du kannst es bitte sein lassen, ich würde mir Sorgen machen. Der Startschuss Matthias für diese Space Race. Darüber wollen wir heute sprechen. Den gab also der damalige US-Präsident Dwight D. Eisenhower im Juli 1955. Warum ausgerechnet im Juli 1955? Das war so ein erster Höhepunkt in Anführungsstrichen, das kalten Krieges, also die Vereinigten Staaten gegen die Sowjetunion. Es hatte den ersten Krieg dieses kalten Krieges in Luchinas schon gegeben. Der war ein Jahr zuvor zu Ende gegangen, obwohl es mit dem Ergebnis der Unabhängigkeit von Laos und Kampotcher und der Teilung wird nams. Aber dieser kalte Krieg wurde auch auf dem Gebiet der Raumfahrt, der Raketenantriebe und der Entwickt und neuer Langstrecken-Raketen geführt. Es wurde jede Menge Geld investiert. Und das Rennen, das da eröffnet wurde, das muss man schon sein. Das war am Anfang völlig offen. Das ist wichtig, dass wir vor Augen zu führen. Wir haben es am Anfang mit zwei Supermächten auf Augenhöhe zu tun. Absolut. Die UDR-SSR konnte aus dem Staatshaushalter ja planwirtschaftlich verwaltet, wurde gelder verteilen, wie es wollte. Die USA hatten eine erfolgreiche Nachkriegswirtschaft und beide Seiten bedienten sich aus dem Pool deutscher Raketen-Experten, die im Zweiten Weltkrieg das Raketenprogramm der Nazis in Penemünde bearbeitet hatten. Die USA hat mit der Operation Overcast viele Wissenschaftler aus Deutschland in die USA gebracht. Der bekannteste Runde war vielleicht während her von Braun der Raketen-Konstrukteur des dritten Reiches. In der UDR-SSR hieß das ganze Operation Osawa Kim, eine strengen Geheim-Mediter-Operation mit der unter anderem deutsche Ingenieure in die Sauer den Hühlen gebracht wurden, die das Bordsystem oder die Steuerung von Raketen konstruieren konnten. Ich habe hier ganz am Anfang Matthias alle Nerdswerden das geschnallt haben, mit Jean-Luc Picard angefangen mit dem Kapitän, das Raumschiff Enterprise. Und Star Trek, ja, der gehört in die Enterprise dazu. Ist ja auch so eine Geburt der 60er Jahre, der Weltraum, der Flug da hoch, der Flug da raus in die Tiefen ist als das Beschäftigt uns Menschen ja schon sehr lange, sehr intensiv auch. Herr Hanne, der sich da auch wirklich intensiv mit Beschäftigt hat und der das auch sehr, sehr gut publizieren konnte, das war Werner von Braun. Der hat nämlich Anfang der 1950er Jahre eine Idee publiziert gerecht, außerhalb von Wissenschaft, Dialektör, uns war. Eine von Menschen bewohnbare Raumstationen. Diese Raumstation hatte ein Durchmesser von rund 70 Meter. Das sollte als eine Art Weltraumhotel auch von ganz normalen Menschen genutzt werden können. Und das muss man ja klar sagen, fasziniert natürlich viele unter anderem eben auch Walt Disney. Und der machte daraus die Filmreihe "Man in Space". Man kann sich gut vorstellen, wie das in der Öffentlichkeit angekommen ist. Auch durch den Film "Man" endet sie monen. Bei diesem Film da wirkte Werner von Braun als Berater mit. Es entstand also eine Kombination von Wissenschaft und Unterhaltungsindustrie wie übrigens öfters in den Vereinigten Staaten. Die Walt Disney Streifen haben 40 Millionen Menschen gesehen und Präsident Eisenhower bekam eine Kopie für Spendergott. Wir weiß auch was für Gedanken Ihnen das wiederum gebracht hat, weil er genau derjenige war, der das Space Race ausgerufen hat. Wir waren jetzt schon mal einen kleinen Blick vor aus Matthias aus Amerikanischer Sicht. Kann man heute sich stolz auf die Amerikanische Busklopfen. Hat man es schon gewonnen, das Space Race. Also wenn es langfristig und nach in einem Betracht ist, dann haben die USA das Rennen gewonnen. Sie waren 69 als erste auf dem Mond. Aber erst mal hatte die Sowelltonjohn die Nase vorne im Oktober 1957. Da ging dieses Piepsen in die Walt. Das Versputnik 1, der erste Satellit im Weltraum und er kam aus Moskau. Damit hatte die UDSR vielen Amerikaner einen gewaltigen Schreck eingegagt. Und die Sorge ausgelöst, die könnten tatsächlich technisch schlechter darstehen als die Sowelltonjohn. Und das konnten die USA natürlich nicht auf sich sitzen lassen. John F. Kennedy, der später Präsidentwurf für das Raketen und Raumfahrtprogramm, ab 1961, dann wieder richtig hoch. Denn es war eben ein Wettlauf, einen Wettrennen ins All das Space Race. Und unser Einstuhndhistorikollege Armin Himmerat. Der erklärt und verkauft euch dieses Space Race jetzt als genau das, was es ist, nämlich als ein Wettrenn. Herzlich willkommen zu unthore.meisterschaft dem Sportmagazin von Deutschlandfunk Nova. Und wir gehen direkt rein in die Schlussphase des heutigen Spieltags der Sternenliga, sowohl für die USA als auch für die Sowelltonjohn. Geht es ja heute um alles bei diesem Furnuel. Im Cape Canaveral-Stadion beobachtet meine Kollegin Sabine Obitwin, die US-Amerikaner. Im Kostmodrom bei Konur ist Werner Hans Schmaars für uns vor Ort. Und den Anfang unserer Sternenliga-Konferenz machen wir in Cape Canaveral. Wo die US-Amerikaner mit ganz viel Selbstbewusstsein aufgelaufen sind. Wir sehen Sie jetzt gerade auf dem Weg nach vorne mit Fichtner und Rollerer. Und Sie sind gleich schon bei Mitte 1955 angekommen. Und die haben sich das vorgenommen. Heute wollen wir richtig vorlegen. Das war ja auch im Vorfeld schon deutlich geworden. Da hatte Trainer Eisenhauer sich sehr selbstbewusst gegeben. Und das sollen die Jungs jetzt natürlich auch auf den Rasen bringen. Wie läuft es denn in der Sowelltonjohnen Werner Hans Schmaars? Das ist in diesen ersten Minuten der Begegnung noch nicht so richtig zu erkennen. Denn die Russen haben ihre Vorbereitung ja zum großen Teil in Geheimen betrieben. So dass wir jetzt wirklich gespannt sind, was diese neu zusammengestellte Truppe von Trainer Christsoff zu leisten vermagt. Im Team spielt auch ein deutscher Legionär mit Helmut Grötrup, der ja nach der letzten Saison von Pene Münde nach Bayko nur gewechselt ist. Und wir sind. "Drefer! Trefer in Cape Canaveral!" Ich höre gerade in Cape Canaveral ist was passiert. So wie eine Bitte. Ja, hier hat es gerappelt. Das hat Eisenhauer gerade ganz geschickt gemacht. Da hat er erst ein bisschen verzögert, haken links, haken rechts. Aber dann hat er nicht lange gefackelt und hat angekündigt einen Erdumkreisenden Saateliten ins All zu bringen. Da ist der Jubel hier natürlich riesig. Wie reagieren jetzt die Russen Werner Hans Schmaars? Die bleiben ganz cool. Christsoff an der Seitenlinie ist völlig tief und entspannt. Und schon geht es wieder nach vorne. Tichon Rabov zu Koroljor, wieder Tichon Rabov. Und der startet zu einem Solo quer über den Platz. 2, 3, 4 Tage mehr sind das nicht. Und da ist die! Die Antwort der Russen Treffer. Sie wollen auch einen Erdumkreisenden Saateliten nach oben jagen. Und jetzt wird hier natürlich gejubelt nach diesem Ausgleichtreffer, der ja wirklich direkt im Gegenzug gefallen ist. Die USA wegen ab. Die USA wollen bei ihrer Taktik bleiben. Die wollte ich nicht unter Druck setzen lassen. Werner von Braun hatte vor dieser Begegnung mal gesagt, dass er die technischen Fähigkeiten von Christsoff und seinen Leuten für nicht besonders gut hält. Aber da muss er aufpassen. Das kennen wir ja, wenn man den Gegner unterschätzt. Dann kann sich das schnell reichen. Da werden die Gesichter ganz schnell ganz lang. Die Russen haben mittlerweile ihren Rhythmus gefunden. Ein ums andere Mal geht es nach vorne bis zum Oktober 1957. Haben Sie es jetzt schon geschafft? Da merkt man die viele Arbeit im Trainingslager. Und da gibt es doch nicht. Da sieht der unfassbar. Da schnappen sie sich einfach den Sputnik eins. Und dann jagen sie ihn mit voller Kraft in den Himmel hier über bei Konur. Was für ein Abschuss. Das dürfte den Amerikanern überhaupt nicht schmecken. Das dürfte ihnen ziemlich in den oren klingeln. Hier in den USA herrscht jetzt natürlich Blankessensetzen. Ja, da herrscht Panik. Damit haben sie nicht gerechnet. Das zieht ihn jetzt wirklich den Boden unter den Füßen weg. Die Fans sind chockiert. Die Spieler sind chockiert. Und der Trainer ist das auch. Und dazu Sabine Orbitvin haben sie auch allen Grund. Denn hier geht es jetzt schon wieder nach vorne. Die Russen im Vorwärtsgang. Die sind ja überhaupt nicht zu bremsen heute. Jetzt sind sie schon wieder vier Wochen weiter. Und da kommt Leica und hebt nämlich am Auto. Leica und Sputnik zwei im engen Zusammenspiel ganz schnackelos. Und Zack ist das Ding in der Luft. Die Russen haben gerade wirklich einen Lauf. Während hier in den USA natürlich jetzt die Diskussionen losgehen. Da stehen sie zusammen und fragen sich. Sind wir wirklich so schlecht. Haben wir so wenig Ingenieureinnen und Ingenieure fehlt. Unsere Nachwuchs vielleicht schlicht die Bildung, um damit zu halten. Ich sehe jetzt gerade, dass ich da am Spielfeld ran. Explorer eins und NASA für die Einwechslung fertig machen. Für beide ist es ja eine Premiere heute hier. Dabei ist klar, Eisenhower muss jetzt Geld in die Hand nehmen. Muss sich um den Nachwuchs und die Bildung kümmern. Klar ist aber auch sein Trainerstuhl der Wackel. Schon wieder hat sie ja im Kostowodrom gefunkt. Schon wieder haben die Russen der Troffen Juregen. Der neue Schubingsdar kam in der 1961. Ein Spielminute aufs Feld. Schon klingelt hier wieder was für ein Spiel. Da haben sie in den USA den Trainer gewechselt. Den jungen John F. Keneh die geholt. Der hat sofort angekündigt, bis Ende des Jahrzehens einen US-amerikaner auf den Mond zu bringen. Ganz schön ambitioniert. Sie haben gehört, da war der Schlusspfiff. Es ist zur Umsetzung durfte es noch dauern. Das war sie. Unsere Sternendiga-Konferenz für heute zurück ins Studio. Was für eine spannende Begegnung, was für einen spannender Spieltag. Das Rückspiel gibt es am 20. Juli 1969. Dann sind wir auch wieder mit dabei. Hier bei Thore.meisterschaft. Dem Sportmagazin von Deutschland-Funk Nova. Machen Sie es gut. Der Wettlauf ums All. Das Space Race im kalten Krieg Aminemirat. Die Space Race hat uns zurückgenommen. Das befügelt die Fantasie. Matthias hat uns von den Hollywoodstreifen überreisen. Alle erzählen Jules Verne. Der hat uns schon 865. Fast 100 Jahre vorm ersten Mondflug. In den 1960er-Hier-Angegnern auch die Enterprise. Die Wettlauf ist mehr als kalter Krieg. Er macht auch was in unseren Köpfen. Das weiß Schriftsteller Paul Henry Campbell. Der sich mit dem Space Race beschäftigt hat, recherchiert. Am Ende auch Gedichte geschrieben hat. Über diesen Wettlauf ins All. Hallo, Herr Campbell. Sie sind in Boston geboren. Sie haben eine deutsche amerikanische Witter. Vielleicht können Sie uns aber auch mal ein bisschen in den amerikanischen Teil. Sie haben die USA und die USA in den Space Race. Da haben wir uns ausgerufen. Warum war das wichtig? Es war eine strategische Wettkampf zwischen den Vereinigten Staaten. Das ist ein Wertunion unterwegs. Die Amerikaner haben gesagt, wir müssen unsere gesamten Bemühungen und Anstrengungen gegenüber dem zentralistischen Staat zusammenführen. Wir müssen den ganzen Ding einen Namen geben. Wie das Marketing dann auch zuschlägt haben, die das in Space Race getannten. Wie Fern hat das der amerikanischen Seele damals geschmeichelt? Oder sie stolz gemacht? Oder ihr vielleicht auch Angst gemacht? Weil die Sowjetunion schon weit vorangeschritten war. Wie kam die Idee des Space Race damals in den USA an? Natürlich hatte man erst diesen Schock der Atomarenbedrohung. Die Atombomben, die man selbst produziert hat. Man hat erst mal ein Pesimismus von Technik erlebt. Ich glaube, das genial an Eisenhower war, dass er das gewendet hat. Wir wollen die Technologie für Ziviles weggenutzen. Wir wollen den großen Frontier, also den Pioniergeist unserer Nation, Ansprechung neu beleben. Das hat, glaube ich, gezündet. Das ist dabei eine mächtige Krücke gehabt, dass man zum Beispiel ehemaligen Nazivissenschaftler braucht, um dieses Rennen zu gewinnen. Nach der Lektion der Atombomben sogar noch. Leute, wie Werner von Braun, die vorher noch die Raketen entwickelten, die auch auf amerikanische Soldaten gerichtet waren. Das nahm man dann einfach in Kauf, weil der Optimismus plötzlich so groß war. Ja, nach 1945 haben die amerikaner 120 Wissenschaftlerzöcker von Salzburg in einer Aktion nach Amerika geführt. Man muss bedenken, dass sowohl die Weimarer-Bublik als auch das Nazierreich sehr viele Ingenieure hatte. Die hatten zum Beispiel Werner von Braun in Dora, unter Zwangsarbeitsbedingungen Menschen dazu verpflichtet, diese Raketen zu entwickeln, die London bombardiert haben. Und diese Menschen hat man jetzt in einer Forschungseinrichtung in Erle Bermer zusammengeführt und hat gesagt, jetzt werdet ihr für die USA arbeiten. Das ist, glaube ich, etisch nicht, einfach frei. Die Sowjetunion hat das auch gemacht. Aber so ist die Geschichte furchtbar. Das Space Race wird ausgerufen. Sie haben es ja gesagt von Dwighti Eisenhoher dem damaligen S-Präsidenten, ein geschickter Schachzug. So haben sie es eben beschrieben, Herr Kempel, sein Gegenüber in der Sowjetunion, im Politbüro ganz oben, war Nikita Kussoff. Der hat das Rennen aber auch angenommen. Kann man vielleicht anders rum sagen, oder? Es kann was schon sagen. Es ist ein zentralistischer Staat und der hat daraus eine Heldenverährung gemacht. Also die Sowjetunion, die hatten das Fittensirren Yugoslavien. Die haben diese Partysaden vererrt. Und dann haben sie ihre neuen Helden geschafft, wie Jury Gagarin oder auch sogar das Space-Od. Und Eisenhoher hat hier was anderes getan. Er hat eben die gesamte Privatwirtschaft, die freie Bildung, die Wissenschaftsfreiheit, all diese Dinge dazu ermächtigt, eine Menschheitsanstrengung zu machen. Und ich glaube, das ist der Unterschied zwischen der Sowjetunion und den Vereinigten Staaten zu dieser Zeitpunkt. Die Sowjetunion hat dann ja mit Sputnik den ersten Satelliten im allegroßen Sputnikschock. Und das haben sie gerade Jury Gagarin angesprochen, auch der erste Mensch im Weltall aus der Sowjetunion. Aber so wie sie das gerade beschreiben, kämpelt diese Umstrukturierung des Landes für eine große Menschheitsanstrengung dann eben die erste Mondlandung auch der US-Amerikaner. Die haben das Space-Race vielleicht also anders aufgebaut, sodass man am Ende, ich meine, die Geschichte wird immer von den Diggern geschrieben. Und so ist es schon klar. Aber so dass man am Ende eigentlich doch siegreich hervorgegangen ist aus diesem Space-Race. Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben, aber man muss auch erst mal Sieger werden. Und ich glaube, die Sowjetunion ist damit nach diesem Propaganda-Erfolg von Sputnik und auch von diesem Hund Leiker in so ein Atrium-Valismus verfallen. Und diese Heldenverärung, diese Dinge, die gab es in Amerika in dieser Weise nicht. Sondern man hat irgendwie ganz schnell zeigen können, wie diese Wettlauf auch der Zivilbevölkerung zu gut bekommt. Ob das jetzt irgendwie neue Textilien sind, ob das jetzt berühlen sind, die nicht verkratzen, ob das jetzt das Satelitenfernsehen ist. Also man hat glaube ich andere Dinge in den Vordergrund gestellt und dadurch eine ganz andere Zustimmung zu diesem Technikprojekt und zu diesem Technik-Wettlauf geschaffen als in der Sowjetunion. Und vielleicht auch eine ganz andere Langfristigkeit geschaffen in diesem großen Projekt, weil egal ob NASA oder SpaceX die US-Amerikaner sind heute immer noch die Hochburg der Raumfahrt. Naja und schauen Sie auch wie das Nachwerk. Erinnern Sie sich noch an den ersten Corona-Infstoff, den Sputnik V, der war noch weniger wirksam als dieses AstraZeneca. Und damit haben die Russen sozusagen auch wieder ein Versuch, dein Propaganda-Erfolg zu machen, der einfach nicht funktioniert hat. Und hier hat man wieder dieses Beispiel. Also es geht um gesellschaftliche Akzeptanz. Es geht um die Verbindung von Wissenschaft und der zivilen friedlichen Nutzung dieser Wissenschaft. Und es geht natürlich auch um eine Beflühlung der Immagination mit einer positiven Bestimmung. Die aber nicht triumverlistisches. Ja, das haben die Amerikaner einfach besser gemacht. Sagt Schöff Scheller Boy, Henry Campbell bei uns in einer Stunde in die historie herkämpelt. Danke fürs Gespräch. Ja, danke für das. Also langfristig waren es eben doch die Amerikaner, die das Space Race gemacht haben, auch wenn die Sowjetunion die ersten großen Erfolge zu verbuchen hatte. Was natürlich Matthias in den USA wirklich für hochrotte Kuppel gesorgt hat? Ja, man kann fast sagen, Schock-Stare, ja, die wussten gar nicht, was sie machen sollten. Aber John F. Kennedy, der wurde 1961 der 35. US-Präsident, der gab die Parole aus. Oder das Versprechen kann man schon fast sagen, bis Ende der 1960er Jahre, den ersten Menschen zum Mond und Achtung wichtig auch wieder zurückzubringen. Das war natürlich nicht nur für das amerikanische Volk gedacht, sondern vor allem natürlich auch für die Sowjetunion, denn USA und UDSSR befanden sich nach wie vor. Im kalten Krieg und der strebte einem Höhepunkt nach dem anderen zu. Also der Kampf der politischen Systeme, Kapitalismus auf der einen und Sozialismus auf der anderen Seite. Die USA legten Programme auf, von denen zwei auch bei uns sehr bekannt geworden sind, Gemini und Apollo. Darüber hören wir aber gleich noch mehr. OK, Gemini und Apollo, die Namen sind wirklich bekannt. Aber welches war das dritte? Mercury, das war nämlich das erste. Es wurde 1958 gestartet und dauerte bis 1963. Im Rahmen dieses Projektes wurde getestet, wie man lebe Wesen in eine Erdumlaufbahn bringen und sicher zu Erde zurückbringen könnte, versuche wurden gemacht mit Schweinen und Affen. Die die Test übrigens alle überlebt haben und diese Test waren dann Vorbereitung für Gemini und Apollo, die ja bekanntlich 1969 zum Rundlandung führten. Also aus der Schockstare, ab ins Cockpit, könnte man sagen, vom Sputnik-Schock zu Gemini und Apollo. Diesen Weg, den wollen wir jetzt noch mal entlang gehen, mit dem Raumfahrtexperten, der mit einem alten Eugen reichel. Hallo, Grüß Sie. Schön, dass Sie der Weißen reichen. In 1955 haben wir jetzt besprochen, ruft Eisenhower das Space Race aus und auch wenn Herr Kempel gerade beschrieben hat, dass die US-Amerikaner im Grunde, im Laufe der Zeit siegreich aus diesem Space Race her vorgehen, hatte man es doch am Anfang, stichwort Sputnik-Schock, eigentlich erst einmal verloren, oder? Ich dachte, es gab vorher kein Space Race in. Da gab eine Veranstaltung, die das internationale Geophysikalisch jahregenat worden war. So eine wissenschaftliche Groß-Show auf verschiedenen Gebieten und da hatte man sowohl von den USA als auch von der UDS-Wertam, als auch gekügnete als Athleten in Saal bringen zu wollen. Und da hat aber einen USA kaum jemand ernst genommen. Also die UDS-Wertes-Rheiner-Arbeiter und Bau- und Start betrachtet praktischer Strittweltland mit der Tomwaffen und das die zu so was in der Lage sein sollten, hätte man nicht gekauptet. Da war man tatsächlich eben sehr, sehr überrascht an diesen 4. Oktober 1957 als Finachricht kam, die Sowjetunion hätte diesen Satelliten gestartet. Das heißt, man nimmt eigentlich das Rennen, dann erst so richtig auf. Genau, ich würde sagen, das war der Startpunkt. Vorher hat man das nicht gestrennen betrachtet, denn man hat sich weit vorne gesehen und hat vor allem auch Drehgeraketen nicht als Konkurrenzfähig betrachtet. Und hat ja die Statik ist in Bomberflotte, die so wird hatten sowas nicht und doch das wäre ausreichend. Aber jetzt kamen eben die so jetzt mit dieser riesigen Rakete, der als sieben, die als viel später im Westen bekannt wurde und die das ganze dann umgerempelte. Wir haben gerade dann auch eben schon mal die Namen JFK, also John F. Kennedy hier ins Rennen gebracht, auch mit seiner großen "The New Frontier"-Rede dann als erstpräsident vor eben von den neuen Grenzen spricht, die die Menschen auch zu knacken haben und knacken wollen. Ist es dann unter ihm eigentlich die Zeit, wo auch so dieser Geist aufkommt, ne, ja, beschicken Menschen jetzt nicht nur ans All, sondern wir schicken sie auch gleich noch auf den Mond. Das kam aus dieser Konkurrenzituation und man muss sich ja vor Augen halten. Erst ginge für einige Jahre soweit die Sowerte unüber und lag immer vor. Erst im Mond sondern gab es da das erste Liebewesen im Weltraum und dann natürlich auch Gagarin als ersten Menschen im Weltraum. Und die Amerikaner hatten immer den Einzrupp, die typieren uns ein ums andere mal, die müssen viel besser sein als wir. Und deswegen hat Kennedy oder besser gesagt lünden, Johnson unter ihm diese bedeutende Tilmerk, die ist ja fast nicht zu erreichen, die Tilmerke, um wirkliche Chance haben, die sowieso jetzt abzuhängen. Man hat ja auch diskutiert, was anderes zumachen, vielleicht der Hauptstation oder sowas. Aber das betrachtet immer nicht das genug. Man wollte wirklich die Superliorität die Überlegenheit der USA zeigen. Und deswegen dieses wirklich weit entfernte Ziel, weit entfernte Technologie, nicht von der Zeit. Das wollte man ja in nur neun Jahren schaffen oder weniger, was man dann auch getan hat. Wir zählen sonst noch mal ganz kurz mit einem Namen. Weiterer Reiche, sie haben linden wie Johnson gerade erwähnt. Der wird dann ja später auch US-Präsident. Man verbindet ihn heute, glaube ich jedenfalls meistens mit dem Vietnam Krieg. Sie haben ihn jetzt aber gerade auch unter Kennedy in diese Era einsortiert. Welche Rolle hat er da? Einfach fiete Präsident. Und vor sitzen das Space-Kaunzel und er war der stärkste Vertreter, den die USA wahrscheinlich in dieser Position jemand zarten. Aber stark an Raumfahrt interessiert und er war innerhalb der Raumfahrt stark daran interessiert, dass möglichst vieles in seinen Bundesland nach Texas kommt. Deswegen ist er das Kontrollzeit zum justen heute in Texas. Wie wichtig war das alles damals herreichelt für die USA? Jetzt mal vielleicht kontrafaktisch gedacht, weil es kontrafaktische Geschichte macht. Aber ich frag trotzdem mal, wie groß wäre die Schmach gewesen für die USA sich zum Beispiel auch jetzt mal im Mundprogramm von der Sowjetunion abhängen zu lassen? Wer schon sehr groß gewesen ist, war ja auch da, und die Sowjetzermacht des Mondorrennen aufgenommen und wenn ihr dann verloren, aber die Schmach wäre sicher groß gewesen, hätte sicher einen Jahrzehnte langen Einfluss auf das Selbstbewusstsein der Vereinigten Staaten gehabt. Aber man kann es ja nicht immer rückwirken aus der Geschichte betrachten, sondern muss es je mal aus der Zeit ziehen. Also es wäre nicht Schmach, wäre eine Schande gewesen, sich von so armen Bauern, sozialistischem Bauern da schlagen zu lassen. Und deshalb Polo-Bora, müssen nicht deswegen auch so lange durchgehalten worden, weil der Gedanke im Hintergrund war. Bis zuletzt haben er geglaubt, die Sowjetunion könnte das gewinnen und die Chancen und Ansätze waren da. Es war wirklich in der Rennen, es war wirklich in Wettbewerb und der Amerikaner lieben auch Wettbewerbe. Das stimmt wohl. Die USA, sie haben Apollo angesprochen, ja, reiche setzen damals, sie haben insgesamt drei Raumfahrtprogramme ein Mercury, Gemini und Apollo. Könnten sie die vielleicht in groben Zügen mal eben voneinander unterscheiden? Mercury war das erste bemannte Raumfahrtprogramm der USA, da ging's drum. Gibt es überhaupt. Also viele Dinge waren völlig ungekehrt. Man wusste zum Beispiel nicht, man kamen im Weltraum schlucken oder überfällt einen da nicht die gigantische Einsamkeit oder wird man vielleicht noch eine Stunde schwer in die Unsigkeit waren, sie nicht. Also all diese Dinge waren ungekehrt. Da mussten wirklich die härtesten Test-Peloten ran, um das auszuprobieren und das hat sich dann im Ende auch rausgestellt, dass das alles schaffbar und machbar ist. Und wir sind ein bisschen etwas anecdotiges sein. Das wird die Astronauten dann wegen der Einsamkeit liegen, der man sich für Sorge gemacht hatte. Im Ende belächtigt fühlten, wenn sie dauernd angefunkt wurden. Und nicht mal in Ruhe auf die Erde runter schauen konnten. Das war Mercury. Was waren Gemini und Apollo? Gemini da hat man die Fertigkeiten dann gelernt, die für die Mondrandung notwendig waren. Der war die im Hinterraum, Ronde, wo im Weltraum, also da sie zwei Raumschiffe treffen können, mitten an der Koppeln können, EVA, extraweikulare Aktivität, also auszusteigen aus seinem Raumfahrzeug, musste man auf dem Mond ja auch. Und Bahnwechsel und derlei Dinge, also mal lernte die Fähigkeiten für die späteren Apollo-Programm. Und konnte ja aussortieren, was geht nicht, was geht und was muss man verbessern. Mit den EVA, den Ausstiegen zum Beispiel hat es bis ganz zum Schluss dieses Gemini-Programms gedauert, und deshalb wirklich beherrschte, also am Anfang waren das lebensgefährliche und lebensbedrohliche Dinge, wenn man mit den neuen mit ziehen Sören beispielsweise betrachtet, dahinter, wenn man bei einer oben lassen muss. Also es war ein gefährliches Programm, mit dem ausgelotet wurde, wie geht es bei Apollo und was können wir bei Apollo machen? Und Apollo war dann das eigentliche Mondlande-Programm. Mit Apollo 11, dann ja auch erfolgreich, allerdings, Herr Reichel mit Apollo 17, 1972 war das dann. Eigentlich ja auch schon wieder das letzte Mal, das US-Astronauten auf dem Mond waren. Ist im Grunde kurz nachdem sie entwickelt worden ist, die Idee der bemannten Raumfahrt auch schon wieder begraben worden oder warum haben wir das seitdem nicht mehr hingekriegt? Der Anzatz war damals ein Anzatz, also erst mal Apollo hat damals für die US-A relativ viel Geld gekostet, vier Prozent des Protossozialproduktes. Das ist wahr. Das viel, heute sind 0,3 oder 0,4 Prozent also ein Fähn oder von. Nächsten fährt bevor dem wirten Amkrieger angesprochen, hat Geld für den Krieg gebraucht. Der hat alles zusammengegrasst, was ging. War ein Raumfahrt komplett desinteressiert. Und man wollte auch einen neuen Anzatz bringen und der Form der Schattel. Also zunächst mal ein wiedervergängbares Raumfahrzeug des günstig lastenden in den Norbert bringt. Und als das Apollo-Bogrant zu Ende war, 72, also das Modprogramm. Es ging ja noch weiter mit der Raumfahrt, sonst keiner und mit einem sowjetischer mellikanischen Flug. Aber es war zu Ende, da hat man ja halt 10 Jahren fliegen, da wahrscheinlich wieder zum Mond. Da bauen wir ein modularis Raumfahrzeug in der Erdumlaufbahn zusammen und schicken es dahin. Aber es war natürlich nicht so. Es hat hier später rausgestellt, dass der Riegnetwicklung nicht dahingeht und es waren. Für die Raumfahrtentwicklung würde ich sagen fast verloren. Ja, zähnte. Wo stehen wir heute? Herr Reiche, die USA, habe ich vorhin noch mit Herrn Kempel besprochen. Schon immer noch die Hochburg in Sachen Raumfahrt, oder? Absolut, aber nur noch relativ knapp vor den Genesen. Gestern war zum Beispiel ein sehr interessanter Test, ein sogenannte PAD-Aboard-Test für die kinesische Mondkastel. Die auch so ein bisschen an der Apollo erinnert, war ganz spannend. Und ich hab fast den Eindruck, dass die kinesen möglicherweise für diese zweite Phase der Mondwanderung in vordena-Milikanern dort sein werden. Sagt Raumfahrt-Experte, euer Reiche hier bei uns in einer Anstimme und historie, Reiche. Vielen Dank fürs Gespräch. Gerne. Also nur ums nochmal klar zu machen, seit den Apollo-Missionen über die Welt, der eben gesprochen haben, seit diesen Apollo-Missionen ist kein Mensch mehr auf dem Mond gewesen. Selbst wie man sich manchmal so vorkommt, es ist nicht der echte Mond. Aber Matthias im Weltall passiert natürlich trotzdem eine ganze Menge. Zum Beispiel eine Gründe wieder so eine Art Veterin. Fliegen da oben jede Menge Raumstationen um. Ja, ich hab auch gestauen. Insgesamt sind es mittlerweile 14 Raumstationen, die da in Umlauf gebracht wurden. Die bekannt ist, ist natürlich die ISS. Das ist eine Kooperation zwischen der russischen Führderation und den USA. Und sehr vielen weiteren Staaten von den 14 genannten Raumstationen waren zwei unbemand. Die ersten Versuche Anfang der 1970er Jahre waren das sorgwärtisches "Syldjut und Kosmos-Programm", wobei es zu Todesfällen bei wiedereinsritt in die Erdatmosphäre gekommen ist. Diese beiden Projekte wurden dann abgelöst von der Raumstation Mirr, bis 2001 das größte Raum, stationsprojekt Russlands mit 28 Besatzungen, die jeweils über einen längeren Zeitraum an Bord geblieben sind. Heute gibt es eben noch die ISS. Eine, was das gesagt Matthias, eigentlich wirklich erstaunlich Kooperation der USA mit der russischen Führderation. Es mischen auch noch die europäische Raumfahrt Agentur Esamit und auch die entsprechenden Organisationen, Japan und Kanadas. Aber wenn man auf die beiden dazu erst genannt schauen, USA und Russland. Wenn man überlegt, dass Russland die Ukraine angegriffen hat und wie die Weltpolitische Lage zu es Matthias viel lange wird, die ISS eigentlich noch geben können. Also das ist im Moment jedenfalls unklar. Erst hat Russland nach dem Überfall auf die Ukraine erklärt die Station zu verlassen. Dann aber sind sie wieder zurückgerudert. Es könnte vielleicht doch bis 2028 gehen. Das jedenfalls ist das neueste Datum, das ich gefunden habe. Mittlerweile aber, das muss dann auch beachten, gibt es mit Elon Musk einen weiteren Player im Weltraum. Weil er nämlich mit seinem Unternehmen Space X die Karten tatsächlich neu gemischt hat. Aber man sieht da ist sehr viel Zukunftsmusik drin. Ja, wer mit wem da oben im All und vor allem, wo für. Es war seit den Apollo-Missionen kein Mensch mehr auf dem Mond. Aber die Raumfahrt ist immer noch in unseren Köpfen und immer noch auch in unseren Budget. Besprechen, was man mit einem, der unseren schönen blauen Planeten schon von außen gesehen hat, der tatsächlich da oben war im All, nämlich mit Thomas Reiter Astronaut im Hohlstand. Hallo ja Reiter. Guten Tag, herzlich willkommen. Tafi, ich sehe erstmal Fragen, Reiter, wie das da oben ist im Weltall, wie sich das anfühlt. Das ist fantastisch. Ich habe heute ja noch viele Gelegenheiten auf Vorträgen in Schulen, Universitäten bei allen möglichen zuhör, gucken darüber zu berichten. Und damit verblasst dieses Bild nicht, sondern die Gewissermaßen in der Änderung gebrannt. Das ist toll. Hatten Sie da nie irgendeine Melancholie uns kleine Menschen so von oben von außen zu sehen, wie klein auch diese paar tausende Jahre Menschheitsgeschichte eigentlich sind, durch die wir uns jede Woche so in eine Stunde in history durchwühlen? Ja, so ich momento gab es in der Tat. Man ist ja nun den ganzen Tag mit wissenschaftlichen Aufgaben beschäftigt, muss die Station am Laufen halten und natürlich gibt es dann auch Momente, wo man einfach mal diesen Schritt von dieser Wissenschaft möchte ich mal sagen zurücknehmen und einfach mal diesen Blick auf unseren wunderschönen Planeten oder eben auch in die tiefen des Weltraums genießt und von der Schattung einfach begeistert. Und denk mal an daran, wie Wahnsinn eigentlich so was wie der Klimawandel ist und wie die Kleine und nicht die Krige und Konflikte, die wir uns gegenseitig antun. Absolut, ja der Blick von oben auf die Erde, wie ich eben schon sagte, ist also faszinierend wunderschön und der Wunsch wäre die Wirklichkeit auf unserem Planeten dem Anblick, den er von außen dietet gewissermaßen mit den Einzelang zu bringen. Diesen Perspektivwechsel, den versteh ich, ich finde ich auch beeindruckende Reiter, aber ich habe jetzt mal so sehr rational, sehr weltlich gedacht, wo für brauchen wir die Raumfahrt eigentlich? Weil sie ist teuer und der Ertrag selten gleich erkennbar. Ich denke, dass die Raumfahrt in den Jahrzehnten, die hinter uns liegen, sich mehr und mehr in den Alltag hineingeschlichen hat. Unsere modernen Infrastrukturen, unsere modernen Volkswirtschaften würden ohne die aus der Raumfahrtstammendienste kaum mehr funktionieren. Alleine werden sie da dran denken, dass wir wie selbstverständlich heute mal eben in Navi eingeben, wir wollen von Anachbähnen, das zeigt uns dann genau, wie lange wir brauchen. Unterhin steckt eben eine riesige Infrastruktur im Weltraum. Sie haben das Thema Klimawandel angesprochen. Das, was wir heute über den Klimawandel wissen. Das wissen wir größtenteils dank der Satelliten, die globale Datensätze heben und uns eben diese Zusammenhänge, diese Mechanismen, die da ablaufen, besser verstehen lassen. Und das geht dann hin bis zum Untersuchend, die wir an Borte internationale Raumstation machen, wo es um Medizin geht, um die Entwicklung neuartiger, Medikamente, neuartiger Werkstoffe. Also die Bandbreite, all diese Dinge, die wir tatsächlich heute nutzen, auch wenn es nicht vielleicht in jeder Mann bewusst sein gleiche Erscheinmarkt ist sehr sehr lange. Die Raumfahrt hat sich ja lange über Ziele definiert, zum Beispiel eben zu Mond zu reisen oder das erste Land zu sein mit einem Satelliten im All heute wird gelegen, nicht der Maß so in den Raum geworfen. Was sind denn aus Ihrer Sicht, vielleicht aber tatsächlich interessante konkrete, wirklich verfolgebare Ziele in der Raumfahrt? Ja, ich muss dann alle erst erst stellen, natürlich jetzt nochmal so wie die Kommerz in Aspekte mit. Die Steigerungsraten in der globalen Raumfahrtindustrie, zumindest über das vergangenen Jahrzehnt, sind enorm Steigerungen von fünf bis zehn Prozent. Es gibt kaum andere Industriebereiche, wo die Steigerungsraten so hoch sind. Also die Nutzung, all dieser Dienst, die aus dem Weltraum kommen, Navigation, Telekomniation, Erdbeobachtung, ist enorm und nur um das mal in absoluten Zahlen zu sagen. Im Jahr 2024 waren das fast 600 Milliarden Euro Umsatz weltweit, 75 Prozent dieses Umsatzes stammen aus diesem Dienst. Aber gut, natürlich hat die Raumfahrt auch diese Komponenten, das neue, das Unbekannte zu ergründen, das fasziniert, das ist etwas, was glaube ich viele Menschen nachvollziehen können. Und wir haben so ziele genannt, Nihl-Ansdruck und Maß, ja, selbst da, gewisse sentimentale Sätze, dass mich bei elf Jahre alt als Nihl-Ansdruck und was alter in der ersten Fussabdrücke auf dem Mond hinterließen. Und ich warte natürlich auf den Moment, dass Menschen wieder auf die Mondoverfläche zurückkehren und dann vor allen Dingen beim nächsten Mal auch ein europäischer Kolleginnen mit dabei sein werden. Und das könnte in diesem Jahrzehnt passieren, der Maß, den sie genannt haben, da ist bisschen weiter weg, das wird sicherlich noch ein paar Jahre dauern, vielleicht zehnt vielleicht 20 bis da mal Menschen inkommen. Aber rein wissenschaftlich gesehen ist der Maß, der Ort, den wir erreichen können, an dem wir möglicherweise den Nachweis erbringen können, dass Leben auch außerhalb der Erde entstanden ist. Das könnte durchaus auch in diesem Jahrzehnt oder Anfang nächsten Jahrzehnt passieren. Und das wäre natürlich eine Wahnsinseerkendnis, dass wir die Nachweis erbringen, dass Leben nicht nur auf der Erde entstanden ist, sondern tatsächlich auch in dieser Unendlichkeit jederzeit bei den richtigen Dingen entstehen konnte. Jetzt würde ich aber noch mal zum Kommerziellen zurückkommen wollen, Herr Reiter, denn wir haben ja heute hier mal mit dem Space Race angefangen. In dieser Zeit war die Raumfahrt nicht nur Raumfahrt, sondern eben auch eine Auseinandersetzung der Systeme. Da ging es weniger um Kooperation mehr tatsächlich um Wettkampf. Wenn wir darüber reden, wie heutzutage teilweise ja auch Privatfirmen versuchen, ins Welt allzukommen, ist das Kooperation oder ist das Wettkampf? Ja, ich denke, das gehört immer zusammen. Auch wir bei der ESA stellen fest, dass natürlich es in vielen Bereichen der Raumfahrt natürlich eine Kooperation gibt, aber es gibt ein Wettbewerb. Und wenn das ein gesunder Wettbewerb ist, dann beflügelt der ja. Es gibt natürlich auch ratendes Wettbewerb, der sehr destruktiv sein kann. Ihre Anmerkung zu dem Wettlauf in der Raumfahrt, in den 60er, 70er Jahren, ja, da war es tatsächlich so eine Demonstration der technologischen Leistungsfähigkeit der großen Blöcke Westgegen aus. Es spielt heute immer noch so ein kleines bisschen mit. Wir haben gerade über den Mond gesprochen. China ist auf dem Weg zum Mond, die haben es geschafft zweimal bereits, sanft auf der Erdabgewandenseite des Mondes zu landen, was wirklich eine beachtliche Leistung ist. Und sie möchten auch als nächsten Schritt natürlich Menschen zum Mond bringen. Insofern wird es interessant, ob China jetzt als nächster Schritt dann Menschen dort hochbringt oder ob es in den USA in Kooperation mit Europa sein wird. Also ein Wettbewerb gehört auch immer mit dazu, aber die Kooperation, die wir gerade auch in der Europäischen Raumfahrtagentur haben, haben eben den vergangen Jahren eben gezeigt. Das sind wichtige Aspekte, die zur Völkerverständigung beitragen, auch von der Smom-Tan sehr schwierigen Ecken dafür sind. Sie dienen dazu natürlich die Lasten. Klar, solche Erforschungsprojekte, solche Explorationsprojekte kostet natürlich Geld und diese Lasten auf viele Schultern zu verteilen. Und damit können dann natürlich auch all die, die an der Kooperation beteiligt sind davon profitieren. Völkerverständigung wäre natürlich eine schöne Perspektive, reiter. Wir haben vorhin auch schon mal kurz die ISS erwähnt, wo zum Beispiel die USA und Russland auch immer noch und auch Europa auch gemeinsam arbeiten. Aber Sie haben jetzt auch zum Beispiel China in Spielgebracht, drohen wir nicht manchmal diese kleinnichtigen Konflikte unserer Welt, über die wir vorhin gesprochen haben, dann ins Weltall zu tragen. Ja, immerhin kann man sagen, die ISS ist noch so ein leuchendes Beispiel für die Nationale Zusammenarbeit. Da funktioniert es noch. Und so schlimm diese momentan geopolitische Lage ist, ich denke zumindest geben solche Projekte ein bisschen Perspektive, dass es auch irgendwann mal wieder hoffentlich besser gehen wird. Also das wäre zumindest der Wunsch und dass man auf die Art und Weise Kommunikationskanäle offen hält, dass man mit den Leuten, die jetzt beispielsweise in dem ISS-Programm über Jahrzehnte miteinander gearbeitet haben, die sich alle persönlich sehr gut kennen, dass man eben mit denen auch zukünftig weiter zusammenarbeitet. Aber die andere Seite, diese Entwicklung über die wir da sprechen in der Raumfahrt bringt eben auch mit sich, dass der Weltraum mehr und mehr Bedeutung für zivilonmilitärische Sicherheit bekommt. Und das ist einfach ein Fakt, dass nur die stichworte Navigation, Telekommunikation, Erdbeobachtung, das sind inherent do-lu-sthemen, die natürlich auch Komponenten, wie gesagt für die zivilonmilitärische Sicherheit haben. Insofern wird trotz all dieser Forschungsprojekt, über die wir gesprochen haben, sicherlich auch in der nahen Zukunft diese militärischen Anwendungen zunehmen. Sagt der Mann, der diesem wie gesagt schön blauen Planeten nehmen wir da haben und wir haben es ja nur diesen einen schon mal von außen gesehen, hat nämlich Thomas Reiter, danke fürs Gespräch erreiter. Sehr gerne, hat dich, Mann. Jetzt waren wir eben in Gegenwart und Zukunft der Raumfahrt, können uns zum Schluss aber vielleicht doch noch mal ein bisschen nostalgide Matthias, du hast ja unfassbarerweise tatsächlich vor der Glotze geklebt, als der Armstrong da oben auf den Mund getrunt ist. Ja, ich war, ich hatte erst gedacht, ob ich damit könnte, aber da hat mich geklappt, jedenfalls ich hab's im Fernsehen von Volk tagelang gab es davor schon live Sendungen mit Experten, mit Schaltungen nach Cape Canaveral, wo das ganze Unternehmen gestartet ist. Reporter, die von den Vorbereitungen der Astronauten berichteten, ist lag also richtig Spannung in der Luft und in den Studios, die noch etwas altertymlich im heutigen Blick sind, wurde die Kapsel nachgebaut, dann wurde da reingekrochen und genau erzählt, was man da alles machen muss. Man wurde regelrecht zu einem kleinen Raumfahrt-Experten, man wusste Bescheid über den Eintritt zu winken in die Erdatmosphäre oder wieviel gerade das hitzeschild der Raumkapsel aushalten muss und so weiter. Das ist so ein bisschen wieviel spätere Generation mit Corona, wo plötzlich alle wussten, was ein Erwert ist. Und was MRNA ist und so. Muss du alles überraum warten? - Genau. Ich fand's jedenfalls total spannend und auch ein bisschen aufregend. Das war wie ein riesiges Abenteuer. Und tatsächlich dachte ich damals, das geht immer so weiter. Mares, Venus und so weiter. Aber du weißt ja, Matthias, warum in die Ferne schweifen, wenn das Glück liegt, doch so nah. Wer braucht das Weltall, wenn wir hier z.B. direkt vor der Haustür eine Straße haben, die fast einmal um die ganze Welt führt. Und wir durften sogar live vor Ort draußen unter freiem Himmel auf dieser Straße oben drauf. Eine Ausgabe, eine Stunde history aufnehmen. Das gibt's nächste Woche zu hören. Die Straße, von der ich rede, ist die Via-Regia, die einmal quer durch Europa und mitten durch Erfurt führt. Da war mir nicht. Danke, Matthias, für diese Woche. Ich bemerkust dich mal bis dahin eine schöne Woche euch. Deutschland von Knova, eine Stunde history. Jeden Freitag neu, in der Deutschland von App. Deine Podcasts.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Das Space Race begann offiziell 1955 durch US-Präsident Dwight D. Eisenhower als Wettlauf im Kalten Krieg zwischen den USA und der UdSSR.
  2. Beide Supermächte rekrutierten deutsche Raketenexperten aus dem Zweiten Weltkrieg, wie Wernher von Braun, und investierten massiv in Technologie.
  3. Die UdSSR erzielte frühe Erfolge mit Sputnik 1 (1957) und Juri Gagarin als erstem Menschen im All (1961), was den USA einen "Sputnik-Schock" versetzte.
  4. Die USA antworteten mit Programmen wie Mercury, Gemini und Apollo, wobei Präsident John F. Kennedy das Ziel der Mondlandung bis Ende der 1960er Jahre ausgab.
  5. Langfristig gewannen die USA das Rennen durch die Mondlandung 1969, wobei das Space Race auch die Populärkultur prägte und zivile Innovationen vorantrieb.

Summary:

Der Podcast beleuchtet das Space Race als zentrales Wettrennen im Kalten Krieg, das 1955 von US-Präsident Eisenhower initiiert wurde. Beide Supermächte, USA und UdSSR, nutzten das Fachwissen deutscher Raketeningenieure aus dem Zweiten Weltkrieg und trieben ihre Raumfahrtprogramme mit enormen Ressourcen voran. Die Sowjetunion ging früh in Führung: Der Start von Sputnik 1 1957 löste in den USA den sogenannten "Sputnik-Schock" aus, und 1961 wurde Juri Gagarin der erste Mensch im Weltall.

Als Reaktion darauf verstärkten die USA ihre Anstrengungen erheblich. Präsident John F. Kennedy gab 1961 das ehrgeizige Ziel aus, noch vor Ende des Jahrzehnts einen Menschen zum Mond und sicher zurückzubringen.

Dies mündete in den Programmen Mercury, Gemini und schließlich Apollo, die 1969 zur ersten bemannten Mondlandung führten. Langfristig sicherten sich die USA damit den Sieg in diesem technologischen und ideologischen Wettstreit. Das Space Race beflügelte nicht nur die Wissenschaft, sondern auch die Populärkultur – von Disney-Filmen bis zu Star Trek – und demonstrierte, wie staatliche Mobilisierung, private Initiative und zivile Nutzung der Raumfahrttechnologie zusammenwirken können.

FAQs

Der damalige US-Präsident Dwight D. Eisenhower rief das Space Race im Juli 1955 aus, als Teil des Wettstreits im Kalten Krieg.

Werner von Braun war ein ehemaliger deutscher Raketenkonstrukteur, der für die USA arbeitete und maßgeblich an der Entwicklung von Raketen und der Vision bemannter Raumstationen beteiligt war.

Der Sputnik-Schock wurde durch den Start des ersten Satelliten, Sputnik 1, durch die Sowjetunion im Oktober 1957 ausgelöst, was die USA technologisch überraschte.

Die USA intensivierten ihr Raumfahrtprogramm, gründeten die NASA und Präsident John F. Kennedy kündigte an, noch vor Ende der 1960er Jahre einen Menschen zum Mond und zurück zu bringen.

Die wichtigsten Programme waren Mercury (1958-1963) für erste bemannte Erdumlaufbahnen, Gemini für weiterführende Tests und Apollo, das 1969 zur ersten Mondlandung führte.

Beide Supermächte rekrutierten nach dem Zweiten Weltkrieg deutsche Raketenexperten wie Werner von Braun (USA) oder Helmut Gröttrup (UdSSR), um ihr Raumfahrtwissen zu nutzen.

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