Die alten Römer sind für viele Dinge bekannt, darunter ihre lebensechten Porträtskulpturen, die es uns heute ermöglichen, römischen Kaisern in die Augen zu schauen. Überraschenderweise besitzen wir die meisten Darstellungen nicht von einem Herrscher, sondern von einem jungen Mann namens Antinoos, der durch seine sagenhafte Schönheit berühmt wurde. Er war der Geliebte von Kaiser Hadrian, der im Frühjahr 129 n. Chr. mit ihm nach Pergamon reiste, um an den Dionysos-Festspielen teilzunehmen. Hadrian, der seit zwölf Jahren über das römische Reich herrschte, liebte die griechische Kultur und war auf dem Höhepunkt seiner Macht. Sein Privatleben war jedoch von einer unglücklichen Ehe mit Sabina geprägt, während sein Herz Antinoos gehörte. Die Quellenlage zu Hadrians Leben ist spärlich, da wichtige Werke wie eine Autobiografie verloren gingen. Dennoch wissen wir, dass er durch die Adoption seines Vormunds Trajan aufstieg und später als Kaiser eine Friedenspolitik verfolgte. Antinoos starb bald darauf auf mysteriöse Weise, was Hadrian in tiefe Trauer stürzte. Die Geschichte erinnert an eine antike Version von Agatha Christies "Tod auf dem Nil", ohne dass ein Detektiv das Rätsel löst. Hadrian bleibt eine faszinierende Figur, die zwischen Krieg und Kultur, Liebe und Verlust oszillierte.
Die alten Römer sind ja für ganz viele Dinge berühmt. Also zum Beispiel für die Akkwidukte, die Gladiatorenspiele und so weiter. Aber auch für ihre Lebensnan Porträtskulpturen. Deswegen können wir heute, ja, rund 2000 Jahre später, immer noch den Kaisern in die Augen schauen. Was glaubst du denn, von welcher Figur aus der römischen Geschichte besitzen wir die meisten Darstellung? Später würde ich sagen, es ist zelsarigen Astrix, der ist weit kündigstlich für dich sagen Augustus, Octavian. Sehr gute Tippler, liebste richtig. Also auf Platz 1 liegt tatsächlich Kaiser Augustus, der erste Kaiser des römischen Reis. Dich gefolgt, dann aber schon von dem Herrscher, über dem wir heute sprechen wollen, Kaiser Hadrian. So weit so gut, das ist jetzt noch nicht so sensationell, wirklich überraschend ist Platz 3 in dieser Rangliste. Denn diesen Platz legt ein junger Mann, der überhaupt keinen Herrscher war, der kein General war und auch kein großer Denker. Sein Clamed to fame ist seine sagenhafte Schönheit. Also ihr müsst euch jetzt vorstellen, ein junger Mann, so ein bisschen wie so ein italienisches Männermodel, vielleicht auch so eine Anzeige für Gucci oder Valentino. Ich kann mich da jetzt nicht so super gut aus. Dunkellocken, markante Nase, volle Lippen und sein Name ist Antinoos. Da stellt sich natürlich die Frage, wie hat es ausgerechnet ein gewöhnlicher junger Mann aus der Provinz zu einem der bekanntesten Gesichter des Imperium Romano gebracht? Das hängt mit einer manchmal unterschätzten Kraft der Weltgeschichte zusammen. Mit der Liebe. - Schön gesagt. Da habe ich Herrn Minkma einen lächeln abgerungen. Das freut mich, den Schwung nehme ich jetzt gleich mit. Ich nehme euch jetzt nämlich mit in den April 1929 nach Christus. In die Stadt Pergamon, in Kleineasien, in der heutigen Türkei, da wird an diesem Tag gefeiert. Und zwar ist diese Stadt damals Teil des krisischen Kulturraums und typisch krisch ist auch dieses Fest, dass die Einwohner jetzt begehen. Es sind nämlich mehr tegige Festspiele zu Ehren des Gottes Dionysos. Das weißt du natürlich, dass der Gott der Extaße des Rausches und des Weins ist. Und tausende Menschen sind in der Stadt unterwegs, um diesem äußerst populären Gott zu holigen. Das machen sie mit Tieropfern, auch mit Trinkelagen, was ich deutlich schöner finde als Tieropfer. Da hat er von Cleopatra die Tolemäer. Die haben sich auch immer gerne als die neuen Dionys, also viel plural schwer, aber. Der jeweilige egyptische Fahrer hat sich auch immer gerne den neuen Dionysos genannt, weil das so eine populäre Sache war, und man gerne mal über den Durs trinken konnte. Damals war ja nicht so moralisch unterwegs, dass man wenig trinken sollte. Da sollte es ja wirklich die Extaße eine göttliche Dimension einnehmen, so würde ich es formulieren. Ich formuliere es mal, sei Lob, saufend als Gottesdienst. Nicht schlecht. Und die Leute von Pergamon, die Ströben an diesem Tag hoch zur Oberstadt, sie wollen nämlich dem Ehrengast zujubeln, der wohl extra für diese Dionysien, so heißt dieses Festoffiziell nach Pergamon gekommen ist. Dieser Mann ist der mächtigste Mensch der Welt. Sein offizieller Name lautet Imperator, Zäser, Divi, Traiani, Filius, Traianus, Hadrianus, Augustus. Uns ist er besser bekannt als Kaiser Hadrian. E.K.A. - Hadrian. Ja, genau. Der Herrsspritavale schon seit zwölf Jahren über das größte Reich der Erde, das Imperium Romanum. Hadrian ist Römer, klar, aber er verärrt die griechische Kultur. Deswegen reißt er immer mal wieder in den griechischen Osten. An diesem Apriltag ist Hadrian aber nicht allein nach Pergamon gekommen und er bringt eine Menge Leute mit, klar, also Gefolge aus Dienern, Beratern, Würdenträgern, die meine ich alle nicht. Sondern er zeigt sich auch mit einem Menschen in der Öffentlichkeit, den er mehr als alles andere auf der Welt liebt. Und der ihm vor allem auch halt gibt bei seinem sehr schwierigen Job als Kaiser. Und noch mal nein, ich meine nicht seine Ehefrau Sabina, die es auch mit dabei in Pergamon, aber Hadrianz Herz gehört jemand anderem. Das ist ein junger Mann von vielleicht gerade mal 19 Jahren, der ihn auf all seinen Reisen begleitet. Ihr Arn ist schon der geliebte des Kaiser's, niemand anderes, als er eben schon erwähnte wunderschöne Antinoos. Hadrian, der befindet sich im Frühjahr 129 auf dem Höhepunkt, beruflich und auch privat. Das Reich ist in einem ziemlich guten Zustand, weil er das Crew gemanagt hat und er hat den Mann an seiner Seite den erliebt. Aber was Hadrian an diesem Tag in Pergamon noch nicht weiß, der glückliche Teil seines Lebens, der nähert sich dem Ende zu. Denn Antinoos wird schon bald auf mysteriöse Weise ums Leben kommen. Ich bin ja auch im Tälgenböscher. - Ich bin Nilsminkmar. Und das ist was bisher geschah. Es ist das berühmteste Schulepaar der römischen Antikel. Kaiser Hadrian und sein Jugendlicher Liebhaber Antinoos. Wir haben die beiden sich kennengelernt, es ist tatsächlich Liebe. Und was wird dem Kaiserlichen geferten am Ende zum Verhängnis? Mich erinnert diese Geschichte so ein bisschen an eine Antikeversion von Agatha Christie's tot auf dem Nils, nur dass leider kein Erkühlproro am Ende alles auflöst, aber keine Sorge, die historische Detektivarbeit übernehmen heute nielt zu dich. * Musik * Es ist so weit nils, endlich kann ich dir meine liebste Small Talk-Frage stellen. Benutz ich in ganz vielen Kontexten. Hast du eigentlich ein römischen Liebdingskaiser? Es war halt das deine Pick-Up-Line, deine Frau kennengelernt hast. Klar. Aber ich verrate nicht, welchen Kaiser sie gewählt hat. Exquisite Wahl wusste ich sofort diese Frau ist die richtige für mich. Nee, ich sag es schon, es ist schon wenig originellz häser. Du bist häser. - Ja. Ganz offiziell hat das nicht zum Kaiser geschafft, aber ich würde sagen, er ist für der Wegbereiter. Klassisch. Klassisch, ich hätte vielleicht gedacht, dass du Augustus sagst. - Ja, es schwang zwischen beiden. Also Augustus finde ich natürlich auch sehr wichtig. Aber ich will jetzt nicht sagen, dass ich wie Elon Musk jeden Tag an trommensche Imperium denke, aber sozusagen diese Galaxie, der Kaiser, Nero, Caligula, den ist das schon Figur, finde ich, die Zuaustaltung noch von modernen Verhältnissen, mit denen man ganz gut zu denken kann. Auf jeden Fall. Viele Leute würden aber nicht Augustus oder Cesar sagen, sie würden Hadrian's Namen nennen. Auf diese Frage, zum Beispiel unserer Ressascher Andreas Seidelmayer, der hat uns auch bei dieser Folge unterstützt, der hat mir erzählt, dass er sich als Kind für Hadrian begeistert hat, unter anderem deswegen, weil der kaum Kriege geführt hat. Ich persönlich und jetzt kommt ein kleines Geständnis. Ich fand Hadrian als Kind dagegen ziemlich doof. Und genau aus dem selben Grund, aus dem Andreas in Toilfand, nämlich diese Friedenspolitik. Also das fand ich irgendwie sehr unrömisch. Mein Favorit war Hadrian's Vorgänger, 3 Jahren, der hat am Anfang des 2. Jahrhunderts nach Christus das römische Reich so groß gemacht, wie nie zuvor und auch nie danach. Und dann kommt eben Hadrian und tut nichts mehr dafür, dass neue Gebiete erobert werden. Das war für mich als Kind damals, als würde meine Lieblingsmannschaft im Fußball aufhören, oder freiwillig aufhören, Tore zu schießen, ist ein Gefühl, dass du nicht nachvollziehen kannst? Nee, nein. Nein. Aber manchmal an Walsontagen hängt ich an der großen Volkspartei an und die hat sich auch seit einiger Zeit weiter zu gewinnen. Von daher so ein bisschen, von Ferne kann ich es nachvollziehen. Schön schräges Bild, Kaiser Hadrian als die SPD des römischen Reiches. Sehr gut. Ich bin zum Glück jetzt gereift und natürlich kann ich jetzt auch Hadrian's verdienste würdigen. Die sind ziemlich zahlreich. Es dauert allerdings eine ganze Weile bis Hadrian allein über die Zukunft. Das Imperium ist bestimmen kann. Dafür muss er erst mal ein ziemlich langweg zurücklegen. Der beginnt im Jahr 76 nach Christus. Da wird er in eine recht angesehene Familie hineingeboren, also stammt aus der römischen Oberschicht. Es gibt nur einen kleinen Markel. Die Familie kommt nicht aus Italien, sondern aus der Provinzgenauer gesagt, aus dem heutigen Südspanien. Wo Hadrian jetzt genau geboren worden ist, da gibt es etwas Streit, also manche sagen, kommt wirklich aus Anderlusien, also aus einer Stadt in der Nähe des heutigen Sevier. Und andere sagen, nee, er ist in oder bei Rom geboren worden, weil sein Vater da gerade einen wichtigen Posten bekleidet hat. Wir wissen aber, dass Hadrian definitiv einen Teil seiner Kindheit und Jugend in Spanien verbracht hat. Mehr aber auch nicht. Und das liegt daran, dass die Quellenlage für sein Leben ziemlich dünn ist. Wundert erst mal, weil er ist ja wirklich ein später, ein berühmter Mann. Aber du weißt es natürlich, leider hat sich nur ein Bruchteil der antiken Geschichtswerke überliefert. Und für zwei Prozent, oder? Ja. Und man studien gelernt, also wirklich sehr, sehr wenig. Mein das Tolle, all diesen Herkunden ist immerhin eine Election, lässt sich doch daraus bedenken, das vor dem Nationalstaat, sondern diese Flexibilität und die lange Dauer des römischen Imperiums, auch daher damit zusammenhängt, dass man eben aus allen Ecken der bekannten Welt, sozusagen Talent und Nachwuchs rekrutieren konnte. Dass man nicht so fixiert war, auf das für eine Dünnastie. Ich will jetzt nicht hohen Zollernennen, aber vielleicht hohen Zollern. Das ist das erste genannt. So bringt er Nachwuchs, sondern man kann, hat es ein bisschen der Kreis, der der möglichen Eliten ist schon etwas weiter. Und das hilft natürlich sicherlich, dass das Imperium so lange besteht. Ja, also was du gesagt hast, stimmt nicht ganz am Anfang des Keiserreichs, dann aber genau in der Phase, in der wir uns jetzt befinden, drittes Jahrhundert, da fängt das an, das eben auch Provinz-Römer auf den Keisert.
Das ist ein neues Blut, das ist immer gut. Und 3 Jahren ist tatsächlich auch der erste kleiner Spoiler. Ich wollte noch einmal was zu den Quellen sagen. Es ist besonders schade, dass wir so wenig über Hadrian's Leben wissen, weil eine der größten römischen Schriftsteller Soetonen, der hätte aus erster Hand über Hadrian schreiben können, hat nämlich eine Zeit lang für diesen Kaiser gearbeitet. Soetons werkt, die Kaiser wieten, die haben sich auch erhalten. Aber er hat nicht über Hadrian geschrieben, wahrscheinlich, weil er noch am Leben war und zweitens sein Chef war. Da hat er sich nicht dazu geäußert, kann man auch irgendwie nachvollziehen. Wo wir gerade von verpassten Chancensprechen zu den vielen verschollenden Büchern, der Antike, zählt auch eine Autobiografie, die Hadrian selbst kurz vor seinem Tod geschrieben haben soll. Die wäre natürlich extrem aufstussreich, ist leider auch futsch. Gut, aber da gibt es ja eine sehr berühmte moderne Entsprechungen, nämlich die Memo-Arten des Kaiser Hadrian von Magrid Jusse nach. Welche Schriftsteller in den Frankreich geboren wurde und vor allem die erste Frau, die in die Akademie Französ aufgenommen wurde. Also eine echte Figur der Französischen Literaturgeschichte. Und der hat humanistische Fächer studiert, kann sich da sehr gut aus, um dachte irgendwann, dass dieses Buch verschollen ist, da muss man doch was machen können und hat das ja, dass ein unumstrittenes Meisterwerk wurde auch direkt bei seiner veröffentlichen, als solches bekannt. Insofern haben wir da einen Gesungen gewissen, eine Ahnung, wie das Buch hätte aussehen können. Der Titel ist "Ich zähmte die Wölfen", es sind frühen 50er-Jahren erschien und es ist wirklich sehr zu empfehlen. Erinnert mich auch ein bisschen an eines meiner Lieblingsbücher I-Claudius von Robert Graves. Das ist nämlich auch so eine fiktive Autobiografie, als vom Kaiser Claudius. Wenn wir irgendwann mal einen Buchklub gründen sollten, müssen wir uns merken, zwei Bücher haben, die wir besprechen können. Es ist ein interessantes Genre, die fiktive Kaiser-Biografie, wenn ihr da tiefer einsteigen wollt. Aber zurück zum jungen Hadrian, was wir trotz der spärlichen Quellen wissen, ist, dass sein Vater stirbt. Als er gerade mal zehn Jahre alt ist, also Hadrian, nicht der Vater. Glücklicherweise hat der verstorbenen Vater von Hadrian ein Kussin. Der kümmert sich jetzt um den Jungen. Wahrscheinlich hätte es Hadrian ohne diesen Mann niemals so weit gebracht. Dieser Mann ist ein erfolgreicher Politiker, auch herführer. Der heißt, drei Jahren und er wird später mal Kaiser werden. Ganz wichtig. Aber zunächst hat auch Hadrian nichts mit dem Ton zu tun. Das ändert sich im Jahr 1996 nach Christus. Da wird der Kaiser domizian ermordet. Daraufhin übernimmt der Senat die Initiative, die Senatoren, einen aus ihren Reihen zum neuen Herrscher. Dieser Mann heißt Nerva, ist der Geheimtipp unter den römischen Kaiser. Wenn ihr mich mal trefft, meine klassische Smalltalk-Frage, stelle, wenn ihr dann Nerva antwortet, dann sage ich, "Oha, okay, respekt." Diese Person kennt sich gut aus. So ein bisschen wie unter den SPD-Fusizen, Hans-Johren-Fugeln. Die Kennenglieder den Übergang zwischen Willy Brandt und Sonskalapher und Teil der Generation gemacht hat auch ein ganz feiner Mann. Und immer ein bisschen unterschätzt. Gibt wenige Leute, man redet viel und noch überschröder und so andere. Aber Hans-Johren-Fugel hat immer einen Platz in der Rinnerung. Und ja, es für Leute sich gut ausgehen. Und als Münchner Oberbürgermeister damals die Olympiade nach München geholt, wichtiger Mann, dieser Nerva der regiert nur ganz kurze Zeit. Der ist auch nicht wirklich berühmt. Aber er stellt die Weichen für ein goldenes Zeitalter. Aus Sicht des Senats hat Nerva zwei Vorteile. Er ist alt. Er hat keine Kinder. Also, ist der perfekte Übergangsherrscher. Nerva macht aber eine wichtige Sache. Er adoptiert 3 Jahren. Also Hadrian's Form und das macht er, weil 3 Jahren das Vertrauen der Armee genießt. Nerva ist ungedient sozusagen. Also hat kein Kommando inne gehabt. Und also durch 3 Jahren's Adoption und dadurch, dass er ihn zum Nachfolger macht, bringt er auch die Armee auf seine Seite. Ist halt immer ein bisschen riskant, zu was zu machen. Das ist natürlich ein kluger Schritt. Andere haben es nicht gemacht, weil eben so jemand, der ein Land wurde als Nachfolger und auf der Seiten der Mies, ist natürlich erhöhte Putschgefahr. Das ist ganz klar. Das macht man ja nicht mehr als nur, wenn man das Ende schon ein bisschen in Sicht hat oder keine großen Ambitionen hat. Aber der den amtierenden Kaiser quasi um die Ecke bringen lässt oder putscht, ist schon sehr, sehr groß. Aber bei Nerva verläuft es ja ganz gut bzw. der zellwerte. Der politische Wetterbericht erhöhte Putschgefahr im Südosten. Nerva stirbt dann auch recht bald. Und 3 Jahren ist da gerade mit den Legionen in Köln, also an der Rheingrenze zu Germanien. Und es ist Hadrian persönlich, der im Dito des Nachrichts überbringt, die auch gleichzeitig die Nachricht ist, dass er Kaiser ist. Wenn wir uns jetzt Hadrian anschauen, für den ist dieser Tonwechsel natürlich auch ein ganz krasser Einschnitt, also seinen Formund, der auch keine Kinder hat, der ist jetzt auf einmal Kaiser. Und es kommt jetzt bei ganz vielen Leuten sicherlich auch bei Hadrian, der Gedanke auf, okay, eigentlich kann 3 Jahren ja mich dann adoptieren und dadurch also zum Nachfolger machen. 3 Jahren hat damit aber erstmal keine Eile und die Jahre gehen ins Land und Hadrian wird verständlicherweise immer ungeduldiger. Er kann sich ein bisschen ablenken, er macht nämlich Karriere. Also er wird Senator, er wird dann auch später Konsul. Auf sehr guter Redner, glaube ich, fällt eben Senat durch seine tollen Reden auf. Und wirklich vielseitig gebildet, aber man würde passen, weil er sich wirklich für ganz viele Dinge auch vor allem für die Bildung interessiert, kommen wir gleich noch dazu. Er ist aber auch ein guter Herrführer. Also 3 Jahren ist ein großer Erobra, ein großer Kriegsherr und Hadrian ist an seiner Seite. Kämpft zum Beispiel im heutigen Rumänien gegen die Daka, so eine der ganz großen Triumph für die 3 Jahren feiert. Wenn ihr ein Rom wart und die 3-Jahrensseule kennt, da ist das alles noch drauf abgebildet, diese Kriege. Ich hab gesagt, dass 3-Jahren Hadrian nicht adoptiert, trotzdem wird die Bindung zwischen diesen beiden Männern immer enger. Hadrian heiratet nämlich im Jahr 104 die Großnichte von 3 Jahren. Die heißt Sabina. Ist jetzt keine besonders glückliche Ehe. Die haben sich nicht viel zu sagen und es gibt auch keine sexuelle Anziehung zwischen den beiden nach allem, was wir wissen. Denn das liegt daran, dass Hadrian sehr wahrscheinlich schul ist, so will man das heute nennen. Also seine Frau steht eben nicht besonders nah. Eine andere aber schon. Das ist nämlich ihre Mutter. Das ist eine seiner engsten Vertrauten. Und wenn wir uns jetzt in diese Sabina hineinversetzen, dann kann es sein, dass ihre Ehe ein bisschen empfindet, wie später Princess Diana. Die hat gesagt, ihre Ehe sei ein Bit crowded gewesen. Also ein bisschen vollgedrängt von Leuten, die da eigentlich nicht reingehören. Du hast schon gesagt, schwul, das ist jetzt keine Kategorie, die die Römer damals die Zeitgenossen eigentlich so benutzt haben. Oder ich meine, es gab es natürlich um sexuelle Menschen wie zu jeder Zeit in der Menschheitsgeschichte. Aber man hat nicht so gedacht, schul, straight und gay. Oder so, das war jetzt keine dichitomie, glaube ich. Da kommen wir gleich noch dazu. Okay, ja, ja. Das ist eine Frage. Wir müssen wir ein bisschen auseinander klamüsan, die Antikenvorstellung und Haltung dazu. Ich wollte noch einmal hier so das Personkarussell vervollständigen. Also es gibt Sabina, das ist die Frau von Hadrian. Es gibt deren Mutter und dann gibt es noch eine andere Frau. Die Hadrian-Säffelnäher steht als die eigene. Und das ist die Ehefrau von 3 Jahren, das ist Plotiner. Die ist die eigentliche treibende Kraft. Das ist eine große Förderin. Die hat auch die Ehe mit Sabina arrangiert. Und sie wird auch später noch eine große Rolle in Hadrian's Leben spielen. Ich will jetzt nicht verraten, was sie genau macht oder was sie gemacht haben soll. Also Hadrian ist jetzt mittlerweile Mitte 30, ist verheiratet und macht dann jetzt erstmal das, wovon ich auch hin und wieder mal träume, ergönnt sich ein Sabatikel. Also es ist ein Jahr ohne Krieg, ohne Amt und deswegen reißt er erstmal für ein Jahr nach Athen. Denn Hadrian liebt Griechenland, er ist schon sehr früh von seinen Mitmenschen als Graykulus versportet worden, also als kleiner Grieche. Man muss dazu sagen, Athen ist zu dieser Zeit natürlich Teil des römischen Reichs. Es ist politisch völlig bedeutungslos, aber kulturell ist die Stadt das große Zentrum, vielleicht sogar das Zentrum im römischen Reich, der vergleichlich nahe, dass das so ein bisschen wie Paris um die Jahrhundertwende. Es ist auch nicht London, es ist auch nicht New York, aber kulturell geht da noch was. Ja, genau, der wie heute, ich habe mir auch viele Schwermier. Auch haben ja so eine Asien-Sänsuch, dass man denkt, dass es so das ursprüngliche philosophisch mit größerer Weißheit ausgestattete Land, so ein bisschen die Heimat der Menschheit in geistiger Hinsicht, also dass man denkt, ja, weißheit ist, so pilier zu tun, da leid Lama oder hat so ewige buddhistische Weißheiten, da kenn ich einige, die das früher schon immer gemacht haben und sei es nach Tibet oder sei es nach Bali, sonst irgendwohin in Asien, das ursprüngliche Leben und auch ein gewisses Rafine-Mont. Dann dir immer, sehen sich ja selber ein bisschen als Macher und als Kriegführer und ein bisschen als Weltpolizist und so weiter, ist nicht sehr raffiniert und nicht sehr nice. Man ist da immer in diesen Feldlagern auf so kratzigen Decke und ist da irgendwas, stoppt irgendwas in sich rein. Aber so dieses schöne Leben und dieses Spazieren gehen und zu viele so viel über den Sinn des Lebens und so was. Der Sport, die Mode, paar Fümmen waren, das waren alles Sachen, die man asoziert hat. Cleopatra, wir haben sehr schon erwähnt, wird ja auch nicht.
weil in Riechenland leben. Damals ist das so, was, wenn man ja so jemand von besonderem Geist sein möchte, geht man Griechen. Also die Rafi-Ness, das sagst genau richtig. Die haben die Römer importiert, nicht nur aus Griechenland, aber auch aus Mori- und so. Aber da genau dahin fühlt sich Hadrian hingezogen. Verbringt da, wie gesagt, ein Jahr, übernimmt da sogar dann auch so ein Amt in der Stadt, also in Athen. Und es ist nirgends wo Niedergeschrieben, aber ich bin mit ziemlich sicher, diese Zeit ist die schönste Zeit in Hadrian bis herrigen Leben. Und man kann ihm diesen Aufenthalt in Athen danach sogar im Gesicht ansehen, weil er trägt ein Vollbad nach dieser Zeit. Das ist für Griechen normal, aber für die römische Elite überhaupt nicht. Also die zeigen sich nur glattrasiert. In Adplenungen auch an die an die persischen Herrschaften, das Booten aus dem Osten, die hatten immer diese Berte und die Römer wollten da ein bisschen fortschrittlicher rüberkommen. Ja, ich bin jetzt nicht der Experte für Haarmodel. Ich kann aber sagen, dass bei Hadrian das mehr ist als nur ein Fashion Statement. Also er inszeniert sich mit diesem Bad auch so ein bisschen als Philosoph in der griechischen Tradition. Du hast es eben schon angedeutet. Die Römer sind die Pragmatiker, die Griechen, die intellektuellen, so ein bisschen Holzschnittartig dargestellt. Manchmal liest man auch, dass Hadrian diesen Bad sich nur zugelegt hat, weil er seine Arzne naben, überdenken wollte. Das ist Quatch. Also dahinter steckt wirklich diese Griechenlandbegeisterung. Du trägst ja eher so ein bisschen drei Tagebad. Hast du schon mal Vollbad getragen? Nee. Ja, ich habe mir den Bad mit Mitte 20 stehen lassen, um von meinem Babyface abzulenken. Und einer meiner Kollegen hat damals gesportet. Joachim trägt nur Bad, damit man uns keine Kinderarbeit vorwerfen kann. Ich würde sagen, heute sieht man mir schon ein bisschen mehr mein Leben im Geschenzen. Mehr mein Leben im Gesicht an, aber damals war ich wirklich ein echtes Babyface. Ich habe damals mit meinem Bad kein Beauty-Trend gesetzt. Bei Hadrian ist das anders. Und weil das so ist, kann ich euch jetzt einen kleinen Lifehack verraten. Es ist jetzt nicht so super nützlich. Also man kann damit jetzt nicht im Supermarkt irgendwie eine besonders schmackhafte Melone aussortieren. Hat was, was mir sehr fern liegt. Das ist leider über Montenio. Ja. Sondern der Bad hilft dabei römische Kaiserportres grob zu datieren. Also hat ein Porträt kein Bad, dann ist es vermutlich ein Kaiser oder ein Denker oder sowas. Der Vorhardrieren gelebt hat, hatte einen Bad, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass er nach Hadrian gelebt hat. Also ich hoffe ihr könnt das bald in eurem Alltag irgendwann mal anwenden. Ich sage für eine gewisse Reife auch des Imperiums. Ja. So, in den Mannesjahren, kann man denken, vor allem die Nachfolger von Hadrian sind ja auch nochmal sehr bedeutende Denker. Und große Kaiser kommen wir auch noch dazu. Das Hadrian sagt, hört mal zu, ich trage jetzt Bad. Das ist schon mal ein Zeichen eines großen Selbstbewusstseins. Er ist in dieser Zeit auch zugleich aber auch freundlich, hat auch ein höfliches Wesen, ein ausgeprägten Gerechtigkeit Sinn. Und er ist vielseitig interessiert. Also Kunst, Literatur, Architektur, Technik, Militärkunde, Politik, Religion. Hadrian interessiert sich eigentlich für alles. Und er hätte wahrscheinlich früher auch den Brockhaus durchgelesen, wenn es den schon gegeben hätte. Und er hat auch zu allem eine Meinung. Und diese Meinung behält er nicht gerne für sich. Anders gesagt, Hadrian redet überall rein und er kann damit seinen Mitmenschen auch ziemlich auf die Nerven gehen. Was hat er gemein mit einem anderen mir sehr lieben Kaiser, nämlich mit Napoleon Bonaparte, der auch sich für alles interessiert hat und auch alles besser wusste und sich immer reingemischt hat und immer gerne zur Sitzung der Akademie. Der Wissenschaftengegang ist da auch wirklich viel geblabert hat. Wie man so und sagen würde, auch zu fragen, von denen er vielleicht gar nicht so viel verstanden wie andere. Aber er hat sich da beteiligt, ist vielleicht auch ein Markt mal von so manchen Aufsteigern, die sagen, okay, ich hab das durch Kraft meines Willens und meine Intelligenz hier zu was gebracht. Und jetzt will ich mal gucken, was ihr so drauf habt. Ja und ich muss aber sagen, bei Napoleon geht es deutlich schlechter aus die Sache als Bahadrian. Der macht nämlich steile Karriere. Also im Jahr 113, da muss er aus Griechenland zurück nach Rom. 3 Jahren plant er mich den nächsten Feldzug und dieser Feldzug, der ist so der größte Feldzug den 3 Jahren sich vornehmen. Der soll es nämlich gegen Rom's Erzfeind im Osten gehen. Das sind die Parta. Hadrian soll damit helfen und dieser Feldzug der läuft, anfangen sie auch richtig gut. Also bis zum Sommer 116, da kann 3 Jahren ganz Mesopotamien erobern, also etwa den Irak bis zum persischen Golf. Und das ist der Punkt, wo das frömische Reich seine größte Ausdehnung erreicht hat. Das ist die Karte, die ich schon als achtjähriger sehr intensiv studiert habe. Also scheinbar irgendwie steht das Reich auf dem Gipfel der Macht. Dann wird aber relativ schnell deutlich, dass das eine Illusion ist. Also die Situation kippt recht schnell. Noch im selben Jahr, also 116 nach Christus, da brechen an allen möglichen Orten im Imperium Aufstände aus. Also in Ägypten, rebellierte jüdische Bevölkerung, an der Donau nutzen verschiedene Völker. Die Situation aus, dass ja vielerömische Legionen abgezogen sind, um eben im Osten zu kämpfen. Und selbst in den Gebieten, die 3 Jahren gerade unter Worfem hat, da riegt sich jetzt massiver Widerstand. Für Hadrian ist diese Krise eine Chance, denn 3 Jahren schickt seinen fegsten General an die Donau. Und Hadrian erbt quasi dessen Posten, also ab sofort ist er Stadthalter der Provinz Sürien. Und residiert in Antiochia, ist heute in der Türkei. Und dann passiert noch etwas 3 Jahren, mit Ernsthaftkrank. Und er spürt dann recht bald, dass er nicht mehr lange leben wird. Und jetzt will er nur noch zurück nach Rom. Er kommt aber nur bis Selinos. Das ist ein Ort an der Ostküste, an Anatolians. Und da kann er dann nicht mehr weiterreißen. Ja, diese Partafälzüge, die hier sind immer, die stehen immer und dann flächten Stern. Ja, das ist ein ordentlicher Huddel, wie du sagen würdest, so ein Partafälzug. Ich nehme euch jetzt mit nach Antiochia. Das ist der 9. August, 117 nach Christus. Die Hitze des Sommer, die liegt wie so ein Schleier über der Stadt. Und da erreicht ein beritterter Kurier das Westthor. Der kommt aus Selinos, also aus der Stadt, in der 3 Jahren irgendwie krank da niederliegt. Und er bringt eine wichtige Nachricht des Kaisers mit. Deswegen wird er auch sofort zum Stadthalter vorgelassen. Das ist Hadrian, der residiert in einem Gebäude auf einer Insel im Fluss Orantes. Und dieser Kurier desto immer mit Staub bedeckt, übergibt jetzt in Hadrian's Amtstube dieses Versiegelte schreiben an den Stadthalter. Und Hadrian ließ schweigend diese Zeilen und da wird ihm klar, dass dies die Nachricht ist, auf dir schon seit Jahren wartet. 3 Jahren hat ihn nämlich adoptiert und damit auch zu seinem Nachfolger erwoben. Wir wissen nicht, was ihm durch den Kopf geht, ob er jetzt endlich, das er sich freut. Aber wird auf jeden Fall das registrieren und dann wird er sich sofort die entscheidende Frage stellen. Wie geht's 3 Jahren in Silinos eigentlich? Wie lange wird der Chef noch leben oder lebt er überhaupt noch? Das weiß er eben nicht genau. Und was ihm wahrscheinlich auch noch durch den Kopf spuckt, ist die Frage, hat 3 Jahren wirklich die Entscheidung getroffen, Hadrian zu adoptieren. Oder ist er vielleicht sogar schon zu krank dafür und in Wahrheit steckt Plotiner dahinter. Das ist ja seine Frau, die große Förderin von Hadrian. Hadrian weiß ja auch, dass die ihm schon seit langer Zeit sehr zugetan ist und ihn sehr unterstützt. Und das wissen auch ganz andere Leute im brömischen Reich. Es werden dann auch recht bald Gerüchte, die Runde machen. Also das Wildeste ist, dass Plotiner den Tod von 3 Jahren, also ihres Mannes, erst mal verheimlicht hat. Und dann hat sie ein Stimmenimmitator in das Krankenzimmer geschmuggelt. Und der hat sich dann hinter einen Vorhang gestellt, hat sich also als Sterben da 3 Jahren ausgegeben und habe dann in dieser Rolle Hadrian's Adoption verkündet. Wer wissen ist nicht, aber vielleicht hatte Plotiner ja doch ihre Hände im Spiel auf die eine oder andere Weise. Hadrian nimmt diese Adoption jedenfalls so hin. Und 2 Tage später, also in der Nacht auf den 11. August 117, da hatte ein Traum. So brichtet das zumindest eine Quelle. Ein Feuerstrahl aus dem Himmel berührt ihn, er bleibt aber unverletzt und die Römer geben ja eine Menge auf Träume. Und möglicherweise ist das ja ein Oben, das ein Aufstieg zum Kaiser unmittelbar bevorsteht. Ja, genau, die Traumdeutung ist nicht das Physikentfreut erfunden worden, sondern das ist ein klassisches Medium der alten Geschichte. Da ist ja eine Bibelspiele auch Träume eine ganz große Rolle und dann denkt man in den Traum von Kaiser Konstantin später und so. Wenn zum Ho-Politik geht, wird es so ganz irrational und träumereisch. Man braucht einen Winck aus dem Himmel. Und es ist in diesem Fall wirklich so, denn an diesem Tag, also trifft ein weiterer Bote in Antioch hier ein. Und der bringt wieder eine Schicksalsschweren nachricht, 3 Jahren ist gestorben. Es ist Hadrian's Weg, die macht frei. Wenn er jetzt in Rom wäre, dann würde der Senat ihn als neuer Kaiser bestätigen. Jetzt ist er unglücklicherweise mehr als 2000 Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Er hat ja auch viele Soldaten mit dabei in Antioch hier und als die dann erfahren, dass 3 Jahren tot ist, da wollen die nicht mehr warten. Und rufen Hadrian, das ist ja der Mann, der sich seit Monaten führt und dem sie auch vertrauen, den rufen sie jetzt zum Kaiser aus. Also schlagen mit ihren Schwertern auf die Schilder, ist ein großes Götöse. Ist für Hadrian ein bisschen unglücklich, weil er eigentlich den Dienstweg gewahren möchte. Und jetzt haben die Soldaten ihn da quasi überholt. Und das erste, was er macht, ist, dass er dem Senat schreibt und entschuldigt sich dafür.
dass er seine Herrschaft ohne die Bestätigung des Senats angetreten hat. Aber trifft er offensichtlich den richtigen Ton, denn paar Wochen später kommt er die Antwort des Senats in Antioch hier an. Kurzform alles gut. Ja, es gibt ja verschiedene Wege Kaiser zu werden und so was. Und Hadrian sich hat sich eigentlich alle drei, diese dünnastische Zeichnung oder Änennung und dann die militärische und dann die politische durch den Senat, das schaffen nicht alle römischen Kaiser, alle drei Faktoren für sich zu gewinnen, aber eben Hadrian. Ist schon mal gute Anfang. Also die Basis ist gut bereitet. Ja, eigentlich müsste Hadrian jetzt nach Rom zurückreisen, um da seine Macht komplett abzusichern. Da kann aber keine Rede davon sein. Wir haben es ja eben schon gehört. Schon vor drei Jahren, es tut, war die militärische Lage schwierig. Und jetzt mit dieser Nachricht, dass der Kaiser tot ist, da spitzt sich die Situation weiter zu. Also Hadrian muss sich erst mal um die Sicherheit seines Reiches kümmern und dafür wird er eine epuchale Entscheidung treffen. Im August des Jahres 117 nach Christus. Da ist drei Jahren eine der größten Kaiser, den die Römer je hatten, verstorben und noch auf dem Totenbett, da hat er seinen Verwandten und eng vertrauten Hadrian adoptiert und damit zu seinem Nachfolger ernannt. Aber auf diesen neuen Kaiser wartet eine denkbar schwierige Aufgabe. Da kommen wir gleich dazu. Ich will jetzt erst mal wissen, nein, nicht, ob du Rom magst. Ich finde, das ist so der Grundkonsens, ohne den wir diesen Podcast nicht machen könnten. Deswegen frage ich dich was anderes. Was ist dein Lieblingsort in der ewigen Stadt? Muss nicht antik sein, aber wer natürlich schön wenn? Der kleine Markt, Kampondifuri, das finde ich schön. Okay, für dich absolut zaubehaft. Das ist das mittelalterliche Rom, das akzeptiere ich aber, obwohl ich schon eine starke Vorliebe für die Antike habe. Ich habe während des Exams ein Buch gelesen und zwar "The Oxford Archaeological Guide to Rome". Das war so meine Bettlektüre, hat mich irgendwie beruhigt. Und da ist wirklich noch der letzte Antike überrest verzeichnet, zum Beispiel auch solche Koriositäten wie der riesige Marmor-Fuß im Stadtviertel Pinyar. Gehörte früher zu einer acht Meter großen Monumentalstarte. Du bist Kaiser, Baustunding und alles, was davon 2000 Jahre später übrig ist, ist eine Sandale. Immerhin würde ich sagen. Immerhin? Ja. Aber es ist ein schönes Foto-Motiv. Da lebte jemand offensichtlich auf großem Fuß. Wir haben diesen Witz auch noch gemacht. Aber es hat ja ganze Genre gegeben, die Sandalenfilme, also die Sandale. Ohne Sandale kann man sich die ganze Antike gar nicht vorstellen. Also jeder kriegt Sandale. Astrix und Obelix ist sogar die Sandale, so zu sagen, ironisiert, weil die Römer kauft ihres Zaubertranks immer aus den Sandalenhauen, bleibt nur noch eine Sandale am Boden. Also Sandale ist schon ein ganz wichtiges Symbol. Ich finde, das hatte eigentlich noch Glück gehabt mit seiner Monumentalstarte. Vielleicht war es auch ein Gott, vielleicht war es gar kein Kaiser. Aber ich schweife ein bisschen ab. Ich wollte eigentlich einen anderen Punkt machen. Mein Lieblingsort, beziehungsweise mein Lieblingsraum in Rome, den verdanken wir Hadrian. Ich meine, das Pantheon mit seiner irren, in der Mitte geöffneten Kuppel, immer wenn ich in Rome bin, dann versuche ich dort vorbei zu gehen, weil man da quasi mit einem Schritt die Antike betreten kann, sogar der Fußboden im Pantheon ist noch original. Also es ist praktisch der Boden, über den unter anderem Hadrian gelaufen ist, in seinen Sandalen, seinen keiserlichen Sandalen. Also Pantheon ist bei mir ganz weit oben. Du warst bestimmt auch schon da, oder? Der Engelsburg ist natürlich auch das Wehrer, sozusagen, das Kampot, die Führerie Wehrer, das glaube ich, mein zweiter Ort, den ich nennen würde, ganz, ganz beeindruckendes Bauwerk. Träuler Blick von da oben. Finde ich auch gut. Ist ja so eine Art Kulage, Bauwerkskulage, denn haben wir ja ganz viele Papeste, dann später auch dran rumgebaut. Aber der Kern stammt auch von Hadrian. Ist ja ursprünglich als sein Mausoleum errichtet worden und auf diesem Mausoleum haben dann die Papeste ihre Festung gebaut. Auch toll. Und das dritte Highlight befindet sich nicht in Rom, sondern ein bisschen außerhalb. Das ist die Villa Adriana, das ist die Hadrianz-Villa in Tivoli. Da würde ich sagen, kommt man den Menschen-Hadrian wahrscheinlich am nächsten. Da hat er sich so eine Art Antiges-Legoland bauen lassen, also mit so verkleinerten, architektonischen Anspielungen auf berühmte Bauten aus seinem Reich. Es ist wirklich toll, also wenn ihr in Rom seid und ein bisschen extra Zeit mitbringt, dann solltet ihr da unbedingt mal vorbei schauen. Ja, es kann man sich vorstellen, da so ein Frühlingsmorgend, da du bist da römischer Kaiser, hast diese Willa, Ristermorgend, Zwachen gemacht und ich in den ganzen Hudeln mit Wehlern und Meils und so was. Hast du wirklich da deine Ruhe, oder so? Ein herrliches Leben, was da manchmal führen konnte. Also ich glaube, das Leben als römischer Kaiser hatte schon seinen eigenen Hudel. Hadrian hatte schon auch viel auf dem Tisch, wie man ja heute sagt, viele Themen. Aber zurück zu unserer eigentlichen Geschichte im August 117 nach Christus. Da ist Hadrian 41 Jahre alt, er steht jetzt auf dem Gipfel der Macht, er ist Kaiser. Nur erkannt dieses Neueramt gar nicht so richtig genießen, denn das Imperium befindet sich in Aufruhe und wie jeder Top Manager muss Hadrian jetzt erst mal Prioritäten setzen und das macht er auch und zwar auf radikale Weise. Mit seinem ersten Beschluss, da erklärt Hadrian, kurzer Hand, den Partakrieg für unnötig. Konkret heißt, dass er gibt alle Eroberungen in Mesopotamien auf und zieht die Legion hinter die alte Grenze am Euphrat zurück. Das ist ein wirklich unerhörter Vorgang. Rom hat vorher noch nie freiwillig irgendwas hergegeben, dass es einmal erobert hat. Das hat mich als Kind damals auch so gegen Hadrian aufgebracht. Wie konnte er nur, war ja sehr karten fixiert. Wir wissen aber heute, das ist ja eine relativ bekannte Sanierungsstrategie, die gesund Schrumfung hat ein bisschen das gemacht, kann man verglichen mit Michael Gabbaccioff. Der auch gesagt hat, wir müssen jetzt nicht dauernd unsere Nachbarländer colonisieren und unter Jochen, sondern wir ziehen uns mal auf unsere eigenen Probleme zurück als Sowjetunion und vor allem Russland, als Teil dieser Sowjetunion. Das sind ja auch Menschen, die wirklich in die Geschichte eingehen, die sagen, okay, wir haben jetzt lang genug gekämpft an dieser Front und anderer Vergleich wäre der von Joe Biden im Rückzug aus Afghanistan, sagen wir mal auch verbündete, im Stichlässt das kam in der Erinnerung nicht so gut an. Also das ist immer reskanz für das historische Urteil so was zu machen. Jemand kritisches wie Du als Kind hat es ihm übel genommen. Ich tändiere eigentlich dazu, dass er zu begrüßen. Vor allem er wusste ja auch, wover der Sprich, der er war da an der Front gewesen, hat es lang genug gemacht. Also ich als Kind, ich war so unter uns wirklich so ein richtiger kleiner Legung militärist, bin ich zum Glück nicht mehr. Also mein Kind, ich will jetzt nicht als Maßstab nehmen. Aber dahinter steckt schon eine strategische Neuausrichtung. Das hat Gorbatsch auf sich auch gemacht. Bei ihm ist der Prozess dann etwas entglitten, aber er hat ja nichts mehr. Aber die Idee ist, dass die Zeit der Erubrung jetzt vorbei sein soll, nicht nur im Osten. Adrian hat Begriffen, wenn das Reich noch weiter wächst, dann lässt es sich nicht mehr verteidigen, dann greht sozusagen das Ganze in Gefahr. Und was er vermeiden will, ist das, was wir heute als Imperial-Overstretch bezeichnen. Also als imperial überDenung, dass ich so ein Reich zu weit ausdehnt und dann ein Punkt erreicht, wo das Ganze irgendwie ins Wanken geredet. In seinem Fall hat das Ganze gut funktioniert. Aber es bleibt noch eine ganze Menge Arbeit. Er kann jetzt nicht nach Rom zurückreisen und sich da als neuer Imperator feiern lassen. Also in Mesopotamien hat er die Lage zwar beruhigt, aber es gibt auch noch Ägypten. Da schlichtet er den Dauerkonflikt zwischen den griechischen Einwohnern und der sehr starken jüdischen Diaspora. Macht er alles sehr geschickt. Also Mesopotamien check, Ägypten check, dann gibt es noch die Krise im Donaugebiet. Löst er auch durch Verhandlungen mit diesen barbarischen Völkern aus sich der Römer und schließt da auch Klugeverträge. Und was er auch noch macht, er lässt die Brücke über die Donau abreißen, die 3 Jahren als Zeichen der römischen Macht errichtet hat. Also hat er ja nix, wo Friedensvertrages okay. Aber man muss ja nicht die Barbahn mit so einer Brücke einladen, aufs andere Ufer rüber zu kommen. Den kreativ modernen In-Einflussferen kann man das so sagen, so eine Politik. Ja, vielleicht das Gleichgewichtsmang jeder hat eben so seine Reiche und man soll sich da nicht unbedingt gegenseitig überfallen. Es ist vor allem Ende von dieser universalen Machtambition. Also 3 Jahren hat sich auch so ein bisschen in der Tradition von Alexander dem großen gesehen. Also wir obern die Welt. Bis es nichts weiter vongibt. Und das ist im Gewissen sind eine Bescheidener und natürlich klar, man grenzt sich ab. So okay, ihr bekommt das, die Parta bekommen da den Osten und so weiter. Können wir uns sagen, dass er auch auf Soft-Power setzt? Also wir haben ja schon gesehen, es ist ein Mann von Kultur und Bildung. Das erdenkt man muss eben dadurch auch eher wirken in die Welt. Bin keine Experte, aber ich würde sagen, die Römer haben auch immer auf Soft-Power gesetzt. Also war ja sehr, sehr attraktiv, auch die römische Lebensweise und so weiter. Das war ja nun nicht alles mit Waffengewalt erreicht. Wenn wir jetzt mal so eine erste Zwischenbilanz ziehen. So eine hundert Tagebilanz ist ein bisschen mehr. Dann fällt die bei Hadrian beeindruckend aus. Also er hat in sehr kurzer Zeit gezeigt, was ihn von drei Jahren seinem Vorgänger unterscheidet. Der er sehr erfolgreich und auch sehr beliebt war. Also er mehrt nicht mehr den eigenen Rum. Darum geht es ihm nicht in erster Linie, sondern er will das Reich langfristig stabilisieren und er nimmt dafür sogar in Kauf, dass das nicht allen gefällt. Dass er in den Augen mancher generelle und senatoren sogar als Schwächling oder Verreter gilt. und Hadrian zieht aber mit großen Mut und großer Konsequenz.
sein Plan durch. Da würde ich sagen, ist schon ein Charakteristikum eines bedeutenden Kaisers und auch eines bedeutenden Politikers. Auf jeden Fall, und ich meine, er muss das ja auch nicht fürchten diesen Vorwurf so richtig, weil er hat das ja bewiesen, dass er das kann, dass er sehr erfolgreich sowohl politisch agieren kann im Senat als auch militärischer erfolgreich agieren kann. Insofern ist er da eigentlich von allen Seiten ganz gut abgesichert. Trotzdem bekommt er Ärger zu Hause, also außerhalb von Rom, es ist noch in den Provinzen und regelte alles. Da gibt es eine Verschwörung in Rom. Und diese Verschwörung wird aufgedeckt, die Verschwörer werden hingerichtet. Alles noch, wie gesagt, während Hadrian abwesenheit. Möglicherweise hat Hadrian radikale Kertwende diese Verschwörung erst provoziert. Also weniger Eroberung bedeutet ja auch weniger Karrieremöglichkeiten für Feldherren, Senatoren und so weiter. Und es gibt noch ein besonderes Problem. Diese vier hingerichteten Verschwörer, das waren alles hochrangige Senatoren, es waren Exkonsulen und die ohne Verfahren zu Tode zu bringen, das ist ein ordentlicher Tabubruch in Rom damals. Und als dann Hadrian im Juni 118 endlich nach Rom kommt, da muss als erstes erst mal Stimmung machen, muss erst mal diese Krise ausbügeln. Das macht er auch, also erhält eine Rede vor dem Senat. Und es ist ein bisschen so, als würde er sich vor Gericht verteidigen. Also er sagt, ich hab von diesen Hinrichtungen nichts gewusst, das war alles. Der Kommandeur meiner kaiserlichen Garde, das ist ein bisschen zu weit gegangen. Also über Eifern sozusagen. Und Hadrian selbst, also trägt dafür keine Verantwortung. Wissen wir nicht, ob das nur eine Schutzbehauptung ist. Kann man vielleicht schwer vorstellen, dass ein Stadthalter vier Senatoren hinrichten lässt, ohne sozusagen das grüne Licht des Chefs. Also das keine Sache, keine Kleinigkeit, die man eben so macht, dass man es dann nachher leugnet ist, im Milo, die diese Bespannung zwischen Senat und Kaiser ist der so eine Grundkonstanten in der alten römischen Politik. Die ist ja schon Peter, der Wissenschaftler hier geschrieben, das war ja auch der Grundvormrömische Kaiser, so oft verrückt geworden sind. Dass das eben diese Spannung so groß war, zwischen ihrer Rolle im Senat immer auch von denen akzeptiert werden zu müssen, erster unter gleichen quasi sein zu müssen und absolut daher überleben und tot auch zu sein. Manchmal sogar als Leben der Gott zu gelten und das war beides sehr schwer auszuhalten. Kann man auch vorstellen, also es gibt keine Soziologie. Wenn ich schwöre, dass Hadrian ins Geheim gefloucht haben muss über diese römische Elite immer in Rom. Da wurden nepobabies, immer in Familien niemals rausgekommen und er kommt aus Spanien und arbeitet sich hoch mit seinem Ziefatter 3 Jahren. Das waren wahrscheinlich sahen sich als Leistungssträger, die wirklich was machen, die die vor Ort gehen an die Grenzen. Das Reich ist und dafür werden die anderen da nachtig allen Zungen in Honig und immer noch mehr Falten Sprüche klopfen. Ich bin sicher so ungefähr, dass ich privat geäußert habe. Und vielleicht hat er ja auch in Wahrheit den Befehl für diese Hinrichtung gegeben. Wir wissen es nicht. Jetzt jedenfalls wurde vor dem Senat steht, gelobt der hoch und heilig, dass so was nicht mehr vorkommen wird. Und ja, diesen Kommandeur, der den er da zum Sündenbock gemacht hat, der verliert sein Amt, aber er verliert nicht seinen Kopf. Also Hadrian sorgt dafür, dass der Reich fällt. Ein weiteres Argument, vielleicht dafür, dass Hadrian da seine Finger mit ihm spiel hatte. Aber dieses Verhältnis zwischen Senat und Kaiser ist ja sehr spannend, weil klar, das befindet uns im römischen Kaiserreich. Aber die Jure, also reinrechtlich, existiert die Republik ja noch weiter. Also es ist diese Fiktion, dass der Senat weiterhin dekische Kekke bestimmt und der Kaiser dann jeweils nur der Prinzeps ist oder Prinkeps, also der erste untergleichen. Aber es ist schon sehr gefährlich, man sie jetzt hälser, dieser kleine Unfall. Na, der Unfall. Ja. Genau. Wen Hadrian jetzt auch noch auf seine Seite ziehen muss, nun da den Senat so wieder eingefangen hat, das ist das Volk von Rom. Und da gibt es ja seit jeher ein geeignetes Instrument, das sind Geschenke. Da tankerwalt. Heute Tage, würde man den Tankrabatt ins Feld führen. Ja, das was heute, der Benzinpreis ist damals wahrscheinlich der Brotpreis. Also die Kaiser haben ja zum Beispiel auch im sonst Korn ausgegeben, die Bevölkerung. Hadrian verteilt auch Goldmünzen, an alle Bürger der Stadt und was ich ganz spannend finde, er verkündet eine große Schuldenamnesty. Also Schulden, die die Bürger beim Start haben, die müssen sie nicht mehr zurückzahlen. Und Last-Bot-North-List zu seinem 43. Geburtstag im Januar 119, da veranstaltet er gigantische Gladiatorenspiele, also Brotenspiele. Kennen wir, haben wir auch schon in unserer Folge über Komotus darüber gesprochen. Hat immer so schlechten Ruf, Brotenspiele. Bei einem als Kennen ist eigentlich, finde ich es gar keine schlechte Idee, um so ein Band zu stiften. Zwischen den, was ist, gut, ich spule, war ein bisschen blutig, aber mit dem Brot, ich meine, im Übrigen, auch der französische Staat setzt ja immer noch den Preis des Baguettes fest. Also der Präsident selber. Es ist wirklich eine alte römische Tradition, die sich ja, das so gutes billiges Brot ist schon wichtig, konstant, das zivilisierten Leben zu. Auf die Gefahr, das wäre jetzt wirklich ganz anders abbiegen. Ich habe neu irgendwie gelesen, dass die Französinnen und Franzosen gar nicht mehr so gern das klassische Baguette konsumieren. Was das denn dazu? Es ist halt ungesund. Das muss man sagen. Aber immerhin billig. Es ist alllicher. Adrian, der schafft mit diesen Maßnahmen die Wende. Also er ist akzeptiert, auch diese Friedenspolitik, die findet jetzt mehr Unterstützung. Und dazu trägt auch Adrian's persönliches Auftreten bei. Also es ist immer höflich, es interessiert, bescheiden, nahbar. Im Jahr 21 nach Christus. Da hat Adrian die Lage soweit im Griff, dass er endlich etwas machen kann, wo nachher sich wahrscheinlich schon die ganze Zeit sehnt. Er kann endlich auf Reisen gehen. Und zwar so richtig. Ich weiß, du kannst dich natürlich auch noch an Johannes Paul II erinnern. Der hatte ja auch eine unglaubliche Reisewut. Ich ändere mich immer noch, dass er dann den Boden das Rollfeld geküsst hat, wenn er dann irgendwo angekommen ist. Da war eben auch kein gebürtiger Römer, sondern Polen, wie man weiß. Und ja, vielleicht ist diese Stimmung dann in Rom auch etwas drücken. Man kann mir vorstellen, weil so eine Elite, so von sich selbst überzeugt ist, ganz lange. Schon da ist es für außen seit er vielleicht nicht so es war an sich angenehm. Es ist persönliche Neugier. Also das Adrian so viel rumreist, er reist nämlich mehr als jeder römische Herrscher vor ihm und auch nach ihm. Es ist aber auch Politik dabei. War bei Johannes Paul II auch dabei. Er möchte die Entscheidung nicht aufgrund der Papier, der Aktenlage fällen, so wie man heute sagt, sondern er will auch persönlich sich anschauen, wie es in den Provinzen aussieht. Er will vor allem die Truppen des Reiches inspizieren, gerade an den Grenzen. Also Grenzicherung ist ja ganz wichtiger Teil seiner Friedenspolitik. Es gibt aber eben auch noch einen anderen Grund. Adrian hat einfach Spaß am Reisen. Also es neugierig. Er will die Wunder der Welt mit eigenen Augen sehen. Wir wissen zum Beispiel, dass er im Jahr 125 nach Christus, da ist er Ende 40, den Edna auf Sizilien besteigt. Das ist ein ganz schön langer Weg. Also der ist ja über 3000 Meter hoch. Aber er will es eben erleben, auch irgendwie eine sehr moderne Vorstellung. Und er macht dann auch eine erste große Reise, die führt ihn nach Galjen, dann nach Germanien, also in den Römischbeherrschten, also am Reihen und schließlich setzt Adrian über nach Britannien. Das ist ja so der letzte Außenposten im Nordwesten vom Römischen Reich. Und im spätzummer 122 befindet er sich an einer Stelle nördlich des Flusses Tain. Es heute ungefähr die Grenze zwischen England und Schottland. Er ist da extra hingeritten von seinem rund 100 Kilometer weiter südlich gelegenen Hauptquartier in Ebo-Rakum. Gezeute noch, es ist Jorck. Und Adrian hat nur ein kleines Gefolge bei sich. Und es hier hergekommen in dieser Eienöde. Ist es nicht, aber es ist schon für einen Römach, glaube ich, der Rand der Welt ist. Wer ist auch für mich schon der Rand der Welt, in Nordeneland. Und Gott, deswegen, was man da alle ein essen muss. Aber es wäre für uns wie heute die nettesten Menschen. Den Polen. Mit dem ganz Europa. Ja. Die Faröhre einsehen oder so was. Also völlig an einen Rand der Zivilisation. Also da kann er natürlich ja, wird da kein Römischen anderen Seenator begegnen. Sicherlich. Also jedenfalls keinem, der da freiwillig sich aufhält. Und Adrian ist hier hergekommen, weil er den Bau einer gewaltigen Grenzanlage begutachten möchte. Die hat er kurz zuvor in Auftrag gegeben. Die Römer beherrschen ja Britannien zum großen Teil schon seit ungefähr 80 Jahren. Da hat es auch zum Anfang von Hadrian Regierungszeit aufstände gegeben. Einheimische Stämme haben die Römer angegriffen. Die konnten von Hadrian Struppen niedergeschlagen werden. Aber Hadrian will mehr. Also er will dauerhaft Sicherheit in dieser Provinz schaffen. Und deswegen gibt es eben dieses ergeizige Bauverhaben. Also er möchte auf einer Länge von knapp 120 Kilometern einen durchgehenden Wallerichten vom heutigen Newcastle Approntine bis zum Soulwave Firth im Westen. Also einmal querüber über die Insel und vermutlich diskutiert Hadrian da mit dem Befehlzhaber vor Ort. Also wo genau soll die Grenzlinie verlaufen, wie aufwendig soll der Bau sein, welche Materialien sollen benutzt werden. Und auch der Befehlzhaber, der ist ja auch ein Befehlzhaber. Und der Befehlzhaber ist ja auch ein Befehlzhaber.
und sich die detaillierten Ausführung seines Kaisers anhören. Der war schon im Arm. Der war schon bei seiner Frau beim Arnbrutschen gefliucht haben, über den Chef, der da aus Rom kommt und wieder irgendwelche extravaganten Wünsche hat. Aber, ja, Hadrian ist eben ein Aufsteiger und jemand, der sich in vielen Dingen auskennt. Ja, und außerdem ist Kaiserbefehl, Kaiserbefehl. Und deswegen verspricht dieser Befehlz aber natürlich Hadrian alles nach dessen Wünschen bauen zu lassen. Und natürlich auch so schnell wie möglich. Und irgendwann reitet Hadrian mit seinem Gefolge dann wieder von dann zum nächsten Posten an dieser neuen Grenzlinie. Den Hadrianzweil, den gibt es ja immer noch. Und er ist neben dem Pantheon und noch ein paar anderen Sachen sicherlich heute die bekannteste Hinterlassenschaft von Hadrian. Trägt ja auch seinen Namen der Hadrianzweil. Und er ist nicht nur extrem aufwendig, er ist auch sehr erfolgreich. Denn ungefähr 250 Jahre hat dieser weil militärische Bedeutung für die Römer dann verlassen sie Britannien. Damit ist es aber noch nicht vorbei. Denn der Hadrianzweil hat auch ein popkulturelles Echo gefunden. Bist du Kenner von Game of Thrones? Bist du, ich kenn's ein bisschen, ja ja ja ja, sehr beeindruckende Serie. Ich hab nicht alles gesehen aber. Aber dann weißt du natürlich, dass es im Norden von Westeros diesen riesigen Eisweil gibt. Der treibt ja so das zivilisierte Gebiet von dem als wild und bedrohlich imaginierten Norden. Und dann nach Syrien und schließlich kommt er in die heutige Türkei nach Kleines Asien. Und da in einer Region namens Betynien, östlich von Istanbul am Schwarzen Meer, da trifft er die Liebe seines Lebens. Und das ist klar, Antinoos, den haben wir ja schon Anfangs der Folge kennengelernt. Der betyne junge, wie man ihn dann später auch nennt, der ist zu diesem Zeitpunkt. Wir finden uns jetzt im Jahr 123 wirklich noch ein Junge. Wir wissen gar nicht, wann genauer geboren worden ist. Es vermutlich nicht älter als zwölf Jahre alt, vielleicht maximal 13 Jahre alt. Und da müssen wir dazu sagen, wir wissen gar nicht viel über Antinoos. Aber diese Herkunft ist natürlich interessant betynen. Es gibt ja auch über Julius Caesar. Gibt's ja auch diesen Spot, wurde dann genannt im Spot, die Königin von Betynien, weil er mit dem dortigen König Nikome des Offenbar eine Affäre hatte. Und da im Passive-Rolle eingenommen haben soll. Und deswegen Königin von Betynien. Also das so sozusagen als Heimat auch zum griechischen Einflussbereich gehörnde. Heimat der raffinierten Lebenskunst, der raffinierten Erothics ein soll. Und auch der Erothic unter Männern. Das haftet Betynien nur ein bisschen anoffenbar. In der Antike ist es ganz interessant, dass er sich danach so einem Umschaut oder ihn da trifft. Da würde ich sagen, dass es in der ganzen griechischen Welt sozusagen ein bisschen ein Thema. Wir wissen aber wirklich viele Dinge nicht. Also wir wissen nicht, wie Antinoos auf Hadrian trifft, ob er ihm vorgestellt wird oder ob Hadrian irgendwie zufällig sieht und denkt, oh Gott, der ist so unglaublich schön. Wir wissen, Antinoos ist kein Sklave, also es ist ein freier Mensch. Vielleicht ist es wirklich die Schönheit, denn eins des unbestritten Antinoos sieht unverschämt gut aus. Es ist ein problematisches Thema, muss man auch dazu sagen. Also wenn ihr jetzt an pedophilen Sex denkt, es ist sehr unwahrscheinlich, dass Hadrian sich Antinoos schon so früh sexuell nähert. Also man vermutet, dass der Junge erst mal im Jahr 123 nach Italien gebracht wird. Das soll er dann römisch erzogen werden. Hadrian reist erst mal alleine weiter nach Griechenland. Erst im Jahr 128, also da ist Antinos um die 17 Jahre alt. Da werden die beiden ein paar. Als Hadrian seine zweite große Reise antritt, da ist Antinos dann mit dabei. Diese Reise führt die beiden dann auch nach kleinen Asien, also in die heutige Türkei. Damit sind wir dann wieder bei unserer Eingangszene angelangt, dem Dionysos Fest in Pergamon und bei einem Kaiser auf dem Höhepunkt seines Lebens. Also eine der berühmtesten Liebesgeschichten, der Antike ist damit in Gang gekommen. Aber was ist das eigentlich für eine Beziehung? Ein sehr mächtiger Mann bei 50 und ein unbedeutender Jüngling aus der Provinz kann das überhaupt ein Verhältnis auf Augenhöhe sein. Und wie finden das eigentlich Hadrian zu Zeit genommen? Im Jahr 129 reist der römische Kaiser Hadrian mit seinem geliebten Antinos durch die östliche Hälfte des Imperiums. In Pergamon haben sie schon an den Festlichkeiten zu erndes Gottes Dionysos teilgenommen. Bald steht dann die ultimative Touristen-Destination auf ihrem Programm. Ägypten. Bevor wir jetzt aber gleich hören, wie es mit Hadrian und Antinos am Niel weitergeht, würde ich mal ganz kurz darüber sprechen, was das eigentlich ist zwischen den beiden. Und vor allem auch, ob so eine Beziehung zu Hadrian's Zeiten gesellschaftlich akzeptiert wird. Also ich meine, damit zum einen die Homosexualität an sich und zum anderen auch den riesigen Altersunterschied, kleine Erinnerungen, als die beiden ein paar werden, whatever that means, es Hadrian etwa 52 Jahre alt, Antinos höchstens 17. Und da liegt für uns moderne Betrachter natürlich der Gedanke nahe, dass sich da um ein Missbrauchsverhältnis handelt. Es kommt ja auch noch ein Machtgefälle dazu, auf der einen Seite der Kaiser, auf der anderen Seite ein einfacher Junge aus der Provinz. Also ein Verhältnis auf Augenhöhe ist das schon mal nicht, das kann man feststellen. Aber darüber hinaus sind es schon moderne Gedanken, die uns da umtreiben und die beruhen eben auf unseren modernen Moralvorstellungen. In der Antike sieht man die Sache anders und man sieht sie sogar genau anders rum. Also Homosexuelle Beziehung sind in der Antike nur dann geduldet, wenn es eine klare Hierarchie zwischen den Partnern gibt. Also das betrifft das Alter aber auch die gesellschaftliche Stellung. Es muss also ein Ungleichgewicht geben und was man auch dazu sagen muss, also diese Regeln, was da akzeptiert ist und was nicht, die sind natürlich von den mächtigen Männern festgelegt worden, nicht von den jungen Männern. Genau, der Unterschied ist nicht der zwischen Homosexuelle und heterosexuell den wir heute machen würden, sondern das wird eher Sexualität, wird ja wie eigentlich jeder andere Lebensbereich auch vor allem als Machtverhältnis gedäutet und da ist es immer der freierömische Bürger darf eigentlich alles. Das ist irgendwie ein bisschen egal, ob er jetzt mehr auf Männer steht oder auf Frauen, dass es ein bisschen wie die Bevorsuchter Haarfarbe oder so, das ist eigentlich ein Detail. Wichtig ist eben nur, dass er so der Macher ist und der Aktive beim Sex. Und mit Sklaven darf man sowieso alles machen, aber wenn man sich dann unter Partner Welt da ist es schon wichtig, dass man so ein bisschen jemanden hat bei dem das geht. Das wäre bei Antinus da Fall gewesen, weil da keins Klave war, das war also nicht unbedingt informierend für einen älteren Mann einen jüngeren Partner zu haben. Aber die Frage ist eben ganz drastisch, wo man wer liegt oben und wer liegt unten. Allerdings sehen wir bei Cesar, demnach gesagt wird, dass er da eben auch der passive Teil war. Man macht sich halt über ihn lustig, aber es hat da keine, wenn man jemand mächtiges war hat, man da keine strafprozess oder so was zu befürchten. Es wird nur dann schlimmstenfalls über dich gekichert. Aber Cesar selbst soll das glaube ich auch eher mit Humor genommen haben, dass man ihn Königin von Betunien genannt hat. Das heißt, es ist nicht so ein richtiges Problem, wenn du da Kaiser bist. Aber jetzt haben wir auch was in eine neue Situation, nämlich echte Liebe und eine dauerhafte Partnerschaft. Und ich glaube, das erklärt sich ein bisschen mit dem Rekurs von Hadrian auf diese griechischer Welt. Die Srafinema in der Errotik sucht, die Erotik als Medium sozusagen zur sprituellen Erhöhung. Auch sieht es schon was Besonderes sein. Es ist nicht ein Partner unter vielen, sondern es ist schon sein Partner im Leben. Und zu dem, ja, mit dem man sich so was aufbaut, heute würden wir von Romantik sprechen, aber es soll eben so eine Verfeinderung sein. Auch bei Aristoteles, bei Socrates, du hast schon, spielt die Liebe unter Männern eine ganz, ganz große Rolle. Was ist dann das Richtige? Wie kann man das meist draus ziehen? Du hast dann für den Geist nicht nur für den Körper und diesen Weg glaube ich geht Hadrian da. Ja, die Regeln sind aber ganz klar. Also da hast du schon auch eben angesprochen. Also die Rollenverteilung, also der mächtige und der weniger mächtige, der spiegelt sich so auch im Bett. Und genau das, was wir ja anstreben in der Regel. Also eine Beziehung zwischen gleichberechtigten, erwachsenden Menschen, die es in der Antika eher unerwünscht. Und streng nach den Regeln ist das sogar so, dass eine homosexuelle Beziehung aufgelöst werden muss, wenn der Jüngere zu alt wird. Also wenn er über 20 ist, dann sozusagen geht er jetzt dieses Machtverhältnis aus den Fugen. Und dann gilt eben so nach der herkömmlichen Moralvorstellung eine homosexuelle Partnerschaft zwischen erwachsenden als Schande. Was wir leider nicht wissen ist, wie Jüngene Männer und auch teilweise noch die Teenager das überhaupt finden. Hören Sie das freiwillig, profitieren Sie vielleicht davon ist das Ganze eine Form der Verschleier und Prostitution. So eine viele karrere Möglichkeit. Manche Jüngene Männer werden ja da wirklich gut ausstaffiert, gerade die, die so ein bisschen Femininen wirken, die eine gewisse Eleganz haben, die man teuren Kleidern, und so was und Schmuck verwöhnen kann. Die zur Ziel der eines ganzen Hauses dann auch dienen können. Wenn man sie so abends präsentieren kann, das würde ich sagen sind wie heute Gerog und Popstar sind es einfach besendere Mütter Jüngene Männer. Ansonsten haben wir auch keinen Quellenbeleg für Proteste. Also jetzt gerade bei Antinus ist schon an der Seite von Haruja. Ja, das eine steht das andere natürlich nicht an.
Es kann sein, dass man profitiert, aber trotzdem da unterleidet unter diesen ungleichen Machtverhältnissen. Ich bin mir sicher, dass in jeder Konstellation das für die betroffenen Menschen in der Antike nicht immer leicht war, mit dieser Situation unzugehen. Also man hat die eigene Gefühlslage, man hat die gesellschaftlichen Vorstellung, den man gerecht werden muss. Und wir werden jetzt auch gleich noch sehen, dass wahrscheinlich auch Antinos und Hadrian damit ihre Probleme haben. Aber zurück erst mal zu dem Reise Kaiser Hadrian, der ist nicht nur ein Tourist, der möglichst viel von der Welt sehen will, weil er einfach neugierig ist, sondern hinter seiner Rastlosigkeit da verbrückt sich auch eine bestimmte Vision vom Imperium Romanum. Also klassische Sicht war, Rom ist die zentrale Italien, ist sozusagen der Mittelpunkt ist reich, ist die Provinzen liefern zu, reicht um und so weiter, Rohstoffe und so weiter. Aber Hadrian möchte eben, dass die Teile des Imperiums gleichberechtigt sind. Er kommt ja selber aus einer ziemlich abgelegenden Provinz, also das ist eine andere Sichtweise auf das römische Reich. Mitte des Jahres 130 landen dann Hadrian und Antinos mit ihrem Gefolge in einem besonders reichen Teil des Imperiums in Ägypten. Erst mal sind sie in Alexandria, kennen wir beide noch aus früheren Folgen dieses Podcasts. Dann geht es zu dem Pyramiden von Gisee, was man halt so macht als Tourist in Ägypten und dann ja, buchen die etwas, was heute noch bei Touristen sehr hoch im Kurs steht, eine schöne Kreuzfahrt auf dem Niel. Und knüpfen da ein bisschen an an die Flitterwochen zwischen Cezar und Kluopatra, wo Cezar ja auch viel älter war als Kluopatra und das haben sie sich doch immerhin gegönnt. Und ein paar Tage, so eine Kreuzfahrt, Flitterwochen, quasi ein bisschen, machen ja auch viele Brautpaare, so eine Niel aus Flug. Es ist schon schön. Ja und der findet im Oktober 130 statt und da kommen sie bis zu einem Ort, namens Hermopolis, liegt ziemlich genau auf der Mitte zwischen den heutigen Städten Cairo und Luxor und an diesem Ort erignet sich die größte Tragödie im Leben des Kaisers Hadrian. Es ist wie gesagt ein Tag Ende Oktober, die Ägypta-Feiern zu dieser Zeit gerade ein großes Fest zu Ehren des Osiris, der Gottes Jenseits und der Wiedergeburt, Hadrianz Barke, dieses Prachtschiff liegt immer noch nach Hermopolis vor Anker. Wir können jetzt nur vermuten, was der Kaiser genau an diesem Tag so macht. Wahrscheinlich geht er auch hier seinen Regierungsgeschäften nach, also ließ Berichte und dazeichnet Dokumente frisst sich durch die Akten, empfängt Besucher. Kinging. Wie ist denn im Film? Kinging. Kinging. Kinging. Ja, es ist Bissie Kinging. Vielleicht räuchte auch ab und zu mal in sich hinein und dann spürt er seinen Alter, er fühlt sich nämlich nicht so gut. Also es ist jetzt, rechnen wir mal kurz nach, Mitte 50 und so seit einiger Zeit geht es mit seiner Gesundheitwerk ab und auch sein geliebter Antinus, der hat das mitbekommen. Und gut möglich, dass Hadrian dann irgendwann an diesem Tag merkt, ich hab Antinus schon seit Stunden nicht mehr gesehen. Vielleicht denkt er sich erst mal naja, das war gestern ja Osirisfeier, es wurde viel getrunken, vielleicht schlefte er noch seinen Rausch aus, er ist ja nicht Kaiser, muss er nicht arbeiten. Aber irgendwann wächst die Sorge um Antinus dann so sehr, dass Hadrian bei seinen Bedienzeten nachfragt, auch von denen hat niemand Antinus seit Stunden gesehen und so schickt Hadrian dann schließlich ein Trupplos, die den geliebten finden sollen. Und tatsächlich kommt bald die Nachricht, dass der Verschwunden entdeckt worden ist oder genauer gesagt seine Leiche. Wahrscheinlich ist der lehplose Körper von Antinus an das Ufer des Niels gespült worden und Hadrian alternd persönlich zur Funtstelle ist total schockiert, hält dann diesen kalten Leichnam im Arm und dann beginnt er zu weinen. Ein Antike Autor, der berichtet Hadrian habe wie ein Weib um seinen geliebten Geweind ist natürlich ein besonders blöder sexistischer Spruch, so als wäre tiefe Trauer irgendwie nur was für Frauen. Gut, der Eure, jetzt keine korrektness, sozusagen in die Antike, das war natürlich schon andere, schon andere Zeiten, wo der Mann eben nach der Lehre der Stoah seine Gefühle im Zaum halten muss, noch gerade militärischer Anführer und Kaiser soll eigentlich möglichst keine Gefühle zeigen und schon gar nichts für ein junger Mann. Aber er tut es und das zeigt eben Hadrian ist wirklich am Boden zerstört und diese Trauer ist echt, dies unendlich groß und klar, sobald auch diese Nachricht vom Tod des Antinos in der Welt ist, beginnt sofort die Gerüchte Küche zu kochen, niemand weiß wie Antinos ums Leben gekommen ist bis heute, sorry. Aber viele haben dazu eine Meinung der römische Historiker Cassius Dio schreibt zum Beispiel Antinos, Hadrian's Liebling, starb entweder, weil er in den Niel viel wie Hadrian berichtet oder was wo die Wahrheit ist, weil er als Opfer da gebracht wurde. Erklärung Nummer eins ist also, es war ein Unfall und diese Version hat offensichtlich auch Hadrian verbreitet, Erklärung Nummer zwei, es war ein Opfer. Aber was genau ist damit gemeint, das gucken wir uns gleich mal an, vorher aber noch zwei andere Theorien, die von modernen Historikern vorgebracht worden sind. Die erste Theorie ist, Antinos könnte von eversüchtigen Hüfling ermordet worden sein, das ist wenig plausibel, weil Antinos auch gar kein Machtplayer am Ruf war jetzt auch nicht gefahr, zum Nachfolger einand zu wehren. Er sollte Hadrian sterben, davon war er gar nicht die Rede. Er war auch kein Stripenzier nach allem, was wir wissen, also sehr unwahrscheinlich. Und die zweite moderne Theorie, die ist sogar noch abwegeiger, die besagt, dass Hadrian persönlich was mit dem Tod zu tun gehabt hat, zum Beispiel, weil er ja seiner Überdrüssig geworden ist, weil er schon neuen Favoriten hatten, auch darauf findet sich in den Quellen kein Hinweis und seine Reaktion, die besagt auch was anderes. Ja, ich meine auch in diesen Antiken Quellen finden sich doch immer die Fingerspuren von solchen Morden, wenn er uns das Cleopatra ihren Bruder ist, der Bruder ist auch im Niel ertrunken. Da weiß man, dass sie dafür gesorgt hat, dass er auch seine schwere Rüstung anhat. Ja, das ist ja geplumpt, ist das. Also hast du halt immer, es gibt doch immer so kleine Hinweise, so ganz stump sind die Quellen da nicht und in diesem Fall ist das Reise wirklich vollkommen. Es bleibt ja aber noch diese Opfer-Team, die ist sehr interessant, schon allein deswegen, weil Cassius Diore jetzt nicht der einzige Antike Autos, der sie erwähnt, damit es jetzt aber nicht irgendwie so ein Opfer gemeint, dass er dazu gezogen worden ist und man ihm das Herz rausgerissen hätte oder sowas, sondern es geht um ein freiwilliges Opfer. Also die Theorie ist, Antinus ist freiwillig für Hadrian in den Tod gegangen, weil er geglaubt hat, dass er seinem Krankenliebhaber dadurch die verbliebenen Lebensjahre, die er noch hat, sozusagen übertragen konnte. Also eine Selbsttürtung aus Liebe quasi. Und es war ja am Du hast es ja schon erwähnt, es war am Abend des Festes zu ehemann des Usiris, der so ein Gottes, ja der Unterwelt des Todes des Jenseits und natürlich der Wiedergänger und der Wiedergeburt. Also so, das war schon auch ein besonderes Datum an dem Tag, wenn man sowas vorhat, eigeln sich das Datum natürlich dafür. Hat auf jeden Fall eine hohe so symbolische Bedeutung. Für uns ist diese Vorstellung total schräg. Wir wissen aber, dass das für die Zeit genossen jetzt gar nicht so abwegig war. Und jetzt wird es interessant. Also wenn wir jetzt mal diesen Gedanken eines Suizid von Antinus weiter verfolgen, dann bringt sich da auch noch ein anderes Motiv für diese Tat auf. Das ist noch fast einleuchtender als der Opfergedanke. Und das hängt eben zusammen mit dem, was wir eben über die Akzeptanz Homosexuelle Beziehung in der Antike gesagt haben. Die werden wie gesagt meist nur geduldet, wenn einer der zwei Männer sehr jung ist. Antinus, der ist aber im Jahr 130, entweder schon 20 oder steht kurz davor. Und jetzt, ich spekuliere jetzt mal ein bisschen, also könnte es sein, dass Antinus an diesem Oktobertag verzweifelt ist, weil er weiß, dass Hadrian und er angesichts der gängigen Moralfvorstellung keine Zukunft haben, oder was auch möglich ist, weil er weiß, dass der Kaiser diese Liebesbeziehung fortsetzen will. Antinus, das aber aufgrund seines eigenen Alters nicht mehr möchte. Auch ein Szenario. Man kann die auch verbinden. Also möglicherweise sieht Antinus keine gemeinsame Zukunft mehr. Und in dieser ausweglosen Situation denkt er sich in der Gute, dann werde ich mich als Opfer Hadrian hingegen und dann schenke ich ihm noch ein paar weitere Lebensjahre. Und es gibt tatsächlich einige Forscher, die dieses Szenario für das wahrscheinlich erhalten. Aber wie gesagt, auch das sind nur Vermutungen. Er kommt aus der Sache nicht mehr raus, so kann es nicht Schluss machen mit dem römischen Kaiser. Vielleicht würde ich dir nicht raten. Auch ein anderes Leben für sich. Die Fassen also Körbe und so. Fassen die nie so gut aus. Also ich werde auch ein anderes Leben für sich erträumt und so was ja, also auch nach der Verzweiflung natürlich ist da denkbar. Oder diese osiris Verbindung auf jeden Fall, dass es an dem Ort ist und an zu diesem Datum spricht schon eher für eine buste Tat. Abschiedsprieferter nicht hinterlassen. Das war nicht so der Style oder es nicht gefunden worden. Aber trotzdem reden wir noch über ihn. Also das heißt, wir wissen, das Andenken ist auf jeden Fall auch das ist ja auch so eine antike Kategorie. Wie denkt man über sich nach deinem Tod? Das war Ihnen ja sehr, sehr wichtig und Hadrian tut ja einiges dafür, dass er nicht vergessen wird. Ja, also wir wissen nicht, was genau passiert ist. Leider sind auch Antinos Motive, so die große Lehrstelle in dieser Geschichte. Wir haben aber eine sehr konkrete Vorstellung davon, was da ist.
nachkommt und das danach beschäftigt Archäologen und Kunsthistoriker bis heute. Hadrian veranstaltet nämlich um seinen verstorbenen geliebten ein regelrechten Personkult. Also das Reich wird mit Statuen des Antinoes überflutet. Also Experten schätzen, dass es uns 2000 Statuen gewesen sind. Davon haben sich, glaube ich, mehr als 100 erhalten. Findet ihr auch in allen großen Museen vom Lufre bis, glaube ich, bis in Berlin. Und in diesen Darstellung wird Antinoes oft mit den Attributen von Gottheiten versehen. Also z.B. mit Dionysos Appol in Ägypten auch von Osiris. Hadrian geht aber noch weiter. Er vergöttert Antinoes im wahrsten Sinne des Wortes. Er lässt ihn nämlich zu einer Gottheit erheben. Das finden die Zeitgenossen schon so ein bisschen merkwürdig, weil das ist eine Erung, die steht eigentlich nur kreisern und ihren Verwandten zu. Hadrian geht da wirklich all in in der Trauerarbeit. Ja, ich habe bei unserem kollegialen Podcast, bei unseren Freunden aus UK, The Rest of History, da hört dann die These des Antinos. Das wusste ich überhaupt nicht sehr sehr interessant. Auch so ein abgegen Spieler war für das junge Christentum. Also so eine Art Konkurrent, weil er eben auch von unten kam, dann als Gott gestorben ist, tragisch gestorben ist, vor der Zeit gestorben ist. Es ist sich vielleicht als Opfer gegangen ist und dass man das irgendwie Leute ihn so vererert haben, wie später Daniel Jesus Christus vererert wurde und dass die Christen so ein bisschen auf diesen Kult so ein bisschen komisch geguckt haben, nicht nur wegen der Schulenkonditation, sondern eben auch, weil das echte Konkurrenz war zu Jesus von Nahtzeit. Interessant. Also wir wissen aber von Antinos, wie er ausgesehen hat, das wissen wir, weil Jesus nicht. Hadrian der geht sogar noch weiter, der Freustelligkeit Heiver. Er sagt auch, ich habe einen neuen Stern am Himmel entdeckt. Das ist die aufgestiegene Seele von Antinos und du kennst es ja, wenn ein Chef, ein sehr mächtiger Chef irgendwas behauptet, dann finden sich sofort auch irgendwelche Leute, die sagen ja, Chef, ich habe es auch gesehen. Und tatsächlich, wie Sie es sagen, natürlich. Aber es zeigt auch ein bisschen, finde ich diese menschliche und diese poetische Seite von Daniel. Die wirklich sehr schön ist. Er hat ja auch dann, kommen wir nach dazu zu seinem Mausoleum aus ein schönes Epitav schreiben lassen. Und so als es schon jemand, der wirklich weiterdenkt und sehr sehr tief empfindet. Das ist eigentlich auch schön. Also wir können uns sicher sein, dass das von seiner Seite liebe war. Bei Antinos sind wir uns nicht so sicher. Und das letzte, was er noch machen lässt, ist er lässt eine neue Stadt errichten. Und zwar genau gegenüber von dem Ort, an dem die Leiche gefunden worden ist, am Niel und diese Stadt heißt Antinoopolis. Also ist nach Antinos benannt. Dieser ganze Aufwand, der lässt sicher auf eine tief empfunde Liebeschließen. Aber vielleicht auch auf ein schlechtes Gewissen. Also vielleicht Ahnthadrian, das Antinos sich für ihn geopfert hat und fühlt sich jetzt eben bemüßigt, ihn da posthum zu entblonen, da ihn da irgendwie zu ehren. Es ist aber auch ein Weg für ihn. Ich meine, es ist auch Politiker, sozusagen seine Legacy, sein Vermächtnis zu transportieren. Die Antinos-Staton gehört ja das ja schon erwähnt zu der am meisten dargestellten Person, der Antike, die wir halt überhaupt kennen. Und das sind immer so kurz gewassiontätische Darstellung. Das ist eben nicht so der klassische Römer, sondern es ist mit griechischen Elementen, mit ägyptischen Elementen. Das heißt diese Vision von Ahnthadrian, dass das Reich aus verschiedenen Elementen zusammengesetzt wird. Das verkörpert sich dann noch mal in diesem Antinos-Bildnis, zugleich diese griechische Tradition der Schönheit, der Liebe. Er ist auch unverschämt, gut aussehen. Ja, das finde ich nirgends. Man kann ihn ja sich anschauen, also wenn man ihn erkennt, ich habe ihn auch schon neulich mal bei einem Friseur im Schaufenster gesehen. Also dann sieht man ihn an vielen Orten, das liegt auch daran, dass Antinos heute so eine Art gay eiken ist. Also eine schwulen Ikone, irgendwie eine Identifikationsfigur. Also man findet das wirklich an vielen Orten, ich habe es einfach mal gegugelt und habe eine Eventagentur in Barcelona gefunden, die heißt Antinos und die hat sich auf die Organisationen Schuder Hochzeiten spezialisiert. Sehr coole Instagram-Seite auf jeden Fall. Also Antinos hat da so ein zweites Leben und fasziniert. Also wenn man diese Geschichte kennt und eben, dass man seinen Gesicht kennt, aber viel mehr eben dann doch nicht. Ja, dann kann sich so ein bisschen hineinfühlen. Das ist ja oft so ein bisschen das Rezept für historische Legenden, dass jeder darin was erkennen kann, was ich noch selber im Leben beschäftigt und erinnert uns natürlich an diese Tradition, meine Banalität. Aber ist so das natürlich eine Homosexualität immer in der Geschichte. Vor kamen so lange, es Menschen gibt und das großen Figuren der Menschheitsgeschichte schwul waren, über die können Juszeiser, bisexuell. Frittrichter große, Alexander, Alexander der große und eben Hadrian. Das heißt, wir haben da und haben mich viele Beispiele, dass es natürlich ein Wahnsinn ist, wie man Homosexuelle Männer, lesbische Frauen mit Moralvorstellung und natürlich auch mit gesetzen werden ja auch die Folge über die Frangforderung und Sexualenprozessen, drangsaliert und gequält hat. Auch das lertige Geschichte, das ist wirklich ein Wahnsinn gewesen. Das stimmt. - Noch heute noch tut. - Hadrian, der ist beim Tod des Antinos 54 Jahre alt und er hat noch knapp acht Jahre zu leben und das sind wahrscheinlich die unglücktesten Jahre. Seiner gesamten Existenz, er hat seine große Liebe verloren und dann kommen noch diese Gesundheitsprobleme dazu. Also sollte Antinos sich wirklich für Hadrian geopfert haben, um ihm da noch mal ein paar Lebensjahre zu verschaffen oder bessere Gesundheit, dann hat das nichts gebracht. Also Hadrian leidet an Ödem, er hat krasses Nasenbluten, habe ich gelesen, das deutet auf eine chronische Herzinsuffizienz hin, er hat viele Ärzte, klar, aber die können ihm nicht so wirklich helfen. Und dann muss er auch noch das machen, was er eigentlich vermeiden wollte, er muss Krieg führen, es ist keine Eropbrungskrieg, da bleibt er sich treu, aber es ist trotzdem ein brutaler Krieg, wird hunderttausende Menschenleben kosten. Es ist ein Aufstand in Judea, also im heutigen Israel, das dauert drei Jahre bis Hadrian den Nieder geschlagen hat und es wirklich brutal und vermutlich fühlt sich das für Hadrian, obwohl er gewonnen hat, wie eine Niederlage an. Denn er hatte ja diesen Traum eines friedlichen Reiches, in denen die Provinzen im Einklang mit der zentralen Leben, der hat sich damit ziemlich erledigt, weil auch dieser Krieg, dieser barkochbar Aufstand, so heißt es, der hat gezeigt, dass letztlich oben das Land. Das Imperium dann eben doch nur mit Waffengewalt zusammenhalten kann und muss das so ein bisschen das traurige Finale seiner Herrschaft. Die letzten Lebensjahre verbringt Hadrian meistens in dieser Villa bei Rom, die wir schon erwähnt haben und er spürt auch, er hat nicht mehr lange zu leben. Das fühlt ihn mit Frustration, dann mischt sich dann noch die Trauer um die Einsamkeit. Die Einsamkeit, obwohl natürlich immer von Leuten umgeben ist, aber der Verlust seines Gefährten lasst sich ja dich auch auf seiner Seele und das verändert sein Wesen. Hadrian wird im Alter immer reizbarer, überwürftig gründlos mit langherigen Vertrauten, es gibt eine Stelle bei dem berühmten Arzt Galen, der hat so besondere Verletzungen gesammelt und da ist auch eine, die Hadrian verursacht haben, soll er soll nämlich ein Sklaven mit einem Schreibgriffe aus Wut das Auge ausgestochen haben. Was er auch wieder macht, am Ende erlässend Natur hinrichten, das was er eigentlich anfangs versprochen hat, dass das nie wieder vorkommen wird. Der Auslöser war eine angebliche Verschwörung gegen ihn. Und dann schließlich stirbt auch noch der Mann den Hadrian als sein Nachfolger erwählt hat. Also es läuft denkbar schlecht. Das ist der Moment, wo er schon fast auf dem Totenbett ist, wo sich Hadrian noch mal zu einer Glanztart aufraft. Er findet nämlich den perfekten Tonfolger. Es ist ein bis dahin ziemlich unbekannte Mann namens Antoninus Pius, der wird dann nach Hadrianst tot die Friedenspolitik weiterführen und wird dem reich sicherlich die glücklichste Periode seit der Geschichte verschaffen. Und noch besser, Hadrian sagt auch schon okay nach Antoninus Pius soll der nächste das Kaiseramt übernehmen, den lege ich jetzt auch schon fest. Und das ist niemand anderes als der berühmte Mark Aurel. Vater des Ehren Komotus haben wir schon eine Folge drüber gemacht. Ich ein Sohn wohl für die römische Software Mark Aurel auch mit seinen Weisheiten. Ja, fast finde ich die Summe dessen was in Rom gedacht und gelebt wurde. Boch das ja heute noch sehr sehr viel gelesen ist. Also diese Traditionen die die Hadrian da begründet, die ist schon beachtlich. Auch wenn er selber ja wahrscheinlich eher zu leiden hatte und seinem an seinem Ende aber insgesamt ist diese Karriere schon Respekt erheist. Bemerkenswerte Menschenkenntnis, so wichtig bei Führungskräften. Er hat da wirklich zwei Top-Nahrfolger aus dem Hut gezaubert. Das macht ihm wirklich niemand nach. Also das ist auch einmalig in der römischen Geschichte. Dass da ein Herrscher auf zwei Generationen hin den perfekten Nachfolger findet. Aber das Ende ist bitter, also sein eigenes Ende. Jetzt da alles geregelt hat, will Hadrian nicht mehr leben. Also er bittet auch bedienstete und Freunde ihn zu vergiften oder ihm schwer zu bringen. Niemand traut sich ihm diesen Wunsch zu erfüllen. Man will nicht derjenige sein, der dem Kaiser, also das Schwert geben hat, in das er sich stürzen kann. Klar, wie will man dann beweisen, dass es auf kasselichen Auftrag geschasern und als Kaiser mal da ist er schon mal sehr ergrechnet. Ein Arzt, der in dieser Situation steckt, der begeht sogar so die Zieht, um da irgendwie ein Ausweg zu finden, ist natürlich kein Ausweg. Aber es ist schwer mit Hadrian.
gegen Ende. Was er dann aber doch noch ganz zum Schluss macht, er findet nochmal die Kraft, ein Gedicht zu schreiben. Und dieses Gedicht ist ausnahmsweise mal überliefert worden, heute ziemlich berühmt. Das spricht Hadrian nämlich zu seiner eigenen Animula, seiner kleinen Seele, und ich zitiere mal, kleine Seele, schweifend, zärtliche, Gast und Gefährt in meines Leibes. Worhin wirst du nun fortgehen, hinab an Orte, bleich, ein wenig star und nackt und keine Späse mehr machen, wie du's gewohnt bist? Ja und dieses wirklich schöne Gedicht steht auch über dem Eingang des Mausiliums von Hadrian und da sieht man schon mal seine ganze proetische und kulturelle Dimension. Da kommt man eben nochmal sehr nah und am 10. Juli 138 ist es dann so weit im Alter von 62 Jahren, Sturppkeisan Hadrian wird verbrannt und dann seine Asche in seinem Mausoleum beigesetzt, also heute die Engelsburg. Jetzt ist es ja so, dass für Angehörige dieser Berufsgruppe also römischer Kaiser der Tod nicht das Ende ist, die werden dann ja zu göttern erhoben, jedenfalls im Regelfall und so ist das auch bei Hadrian, also der Senat entstießt sich okay, Hadrian ist ein Gott und damit ist Hadrian teil einer exklusiven Runde mit den besten römischen Herrschern verein und auch mit der Liebe seines Lebens mit dem göttlichen Antinus. Das war es mit dieser Folge von "Was Bisseg geschah", wir sind ja auch im Tagenbücher und Nils Minkma. An Rias Sedelmeier hat bei der Recherche unterstützt Sound Design, Winds und Lever, Series Producer Simone Terbrack. * Musik *
Podcast Summary
Key Points:
Kaiser Hadrian und sein jugendlicher Geliebter Antinoos sind das berühmteste Liebespaar der römischen Antike.
Antinoos, bekannt für seine außergewöhnliche Schönheit, ist nach Augustus und Hadrian die dritthäufigste dargestellte Person im römischen Reich.
Hadrian, ein Bewunderer der griechischen Kultur, reiste 129 n. Chr. nach Pergamon, um an den Dionysos-Festspielen teilzunehmen.
Die Quellenlage zu Hadrians Leben ist dünn; eine verlorene Autobiografie und Soetons fehlende Aufzeichnungen erschweren die Forschung.
Hadrian stieg durch die Adoption seines Vormunds Trajan auf, der später Kaiser wurde, und heiratete aus politischen Gründen Sabina, während er Antinoos liebte.
Antinoos starb unter mysteriösen Umständen, was Hadrian tief traf und zu einer umfangreichen Verehrung des Jünglings führte.
Summary:
Die alten Römer sind für viele Dinge bekannt, darunter ihre lebensechten Porträtskulpturen, die es uns heute ermöglichen, römischen Kaisern in die Augen zu schauen. Überraschenderweise besitzen wir die meisten Darstellungen nicht von einem Herrscher, sondern von einem jungen Mann namens Antinoos, der durch seine sagenhafte Schönheit berühmt wurde. Er war der Geliebte von Kaiser Hadrian, der im Frühjahr 129 n.
Chr. mit ihm nach Pergamon reiste, um an den Dionysos-Festspielen teilzunehmen. Hadrian, der seit zwölf Jahren über das römische Reich herrschte, liebte die griechische Kultur und war auf dem Höhepunkt seiner Macht.
Sein Privatleben war jedoch von einer unglücklichen Ehe mit Sabina geprägt, während sein Herz Antinoos gehörte. Die Quellenlage zu Hadrians Leben ist spärlich, da wichtige Werke wie eine Autobiografie verloren gingen. Dennoch wissen wir, dass er durch die Adoption seines Vormunds Trajan aufstieg und später als Kaiser eine Friedenspolitik verfolgte.
Antinoos starb bald darauf auf mysteriöse Weise, was Hadrian in tiefe Trauer stürzte. Die Geschichte erinnert an eine antike Version von Agatha Christies "Tod auf dem Nil", ohne dass ein Detektiv das Rätsel löst. Hadrian bleibt eine faszinierende Figur, die zwischen Krieg und Kultur, Liebe und Verlust oszillierte.
FAQs
Auf Platz 1 liegt Kaiser Augustus, der erste Kaiser des Römischen Reiches, gefolgt von Kaiser Hadrian. Überraschenderweise belegt Platz 3 ein junger Mann namens Antinoos, der kein Herrscher oder General war, sondern für seine Schönheit bekannt ist.
Antinoos war ein junger Mann aus der Provinz, bekannt für seine sagenhafte Schönheit, und wurde der geliebte Begleiter von Kaiser Hadrian. Er erlangte Berühmtheit durch seine Beziehung zum Kaiser und ist heute einer der am häufigsten dargestellten Figuren der römischen Antike.
Die genauen Umstände sind nicht überliefert, aber Antinoos begleitete Hadrian auf all seinen Reisen und war sein engster Vertrauter. Ihre Beziehung wird als tiefe Liebe beschrieben.
Nur ein Bruchteil der antiken Geschichtswerke hat sich überliefert, und Hadrians eigene Autobiografie ist verschollen. Zudem schrieb der Historiker Sueton nicht über Hadrian, da dieser noch lebte und sein Chef war.
Die Memoiren des Kaiser Hadrian von Marguerite Yourcenar ist ein berühmtes fiktives Werk, das Hadrians Leben aus seiner Perspektive schildert. Es erschien in den frühen 1950er Jahren und gilt als Meisterwerk.
Hadrian war sehr wahrscheinlich schwul, was in der römischen Antike nicht als Kategorie existierte, aber zu einer fehlenden sexuellen Anziehung zwischen ihm und Sabina führte. Sabina empfand die Ehe als überfüllt von anderen Menschen, die Hadrian näher standen.
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