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Kacke, Strafen, Tierschutz - ein wilder Ritt (Achtung EKEL!)

from Furminant - Der Hundepodcast mit Johanna und Alex

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Kacke, Strafen, Tierschutz - ein wilder Ritt (Achtung EKEL!)

In dieser Podcast-Episode diskutieren die Gastgeberinnen Johanna und Alex zwei Hauptthemen. Zunächst geht es um die Frage einer Hörerin, wie man Hunden das Wälzen in Exkrementen abgewöhnen kann. Die Podcasterinnen erklären, dass es keine wissenschaftlich fundierte Erklärung für dieses Verhalten gibt. Eine Theorie besagt, dass Hunde ihren Eigengeruch mit dem Geruch von Prädatoren überdecken wollen. Ein planvolles Training sei kaum möglich, da die Situationen unvorhersehbar sind. Als praktische Tipps werden Wegtreue, Voraussicht und das frühzeitige Unterbrechen des Verhaltens durch Beobachten der Körpersprache des Hundes genannt. Zudem wird die Notwendigkeit betont, den Hund nach dem Wälzen gründlich zu reinigen. Im zweiten Teil kritisiert Alex die oft falsche Interpretation von Studien zum Thema Strafe in der Hundeerziehung. Sie erklärt den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität und bemängelt, dass Formulierungen wie "erhöhtes Risiko" eine Kausalität suggerieren, die die Daten nicht hergeben. Es wird aufgezeigt, dass Hunde, die mit positiver Verstärkung erzogen werden, in Tests besser abschneiden und weniger Stress zeigen. Abschließend wird der Begriff "Dominanz" diskutiert und klargestellt, dass er in der modernen Verhaltensbiologie nichts mit Aggression zu tun hat. Zum Schluss wird der Tierschutzverein Special Dogs vorgestellt und um Spenden gebeten.

Transcription

13509 Words, 80085 Characters

German
Sprecher*in 1 Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Episode Feminant eurem Erfolgspodcast. Ich heiße heute Alex herzlich willkommen in unserem gemeinschaftlichen Podcast, über den er jetzt die Regie führt und ich mal wieder nicht so ganz weiß, was mich erwartet, aber Alex sagte, er weiß es auch nicht so ganz genau, also Hallo erstmal. Sprecher*in 2 Ja, einen wunderschönen guten Tag. Ich fand es schön, dass du auch um Erlaubnis gefragt hast. Darf ich denn Hallo sagen in deinem Podcast? Das fühlt sich also, da fühle ich mich direkt so in den Machtverhältnissen, jetzt auch wieder wohl. Sprecher*in 1 Das denke ich mir doch. Sprecher*in 2 Nachdem ich angelernt wurde, hier mit Johanna, hat die Ganze mit, also da war die Regie ehrlicherweise der Rote Knopf, der gestartet und gestoppt hat, was die Aufnahme so macht. Aber ja, ich fühl mich damit ganz wohl. Ich weiß auch nicht so genau, was wir machen, ich hab n bisschen was vorbereitet, aber ich lass mich gerne in diverse Richtungen tragen, sag ich mal. Und genau erstmal geht es jetzt los, ich sag herzlich willkommen. Sprecher*in 1 Ich war schon ganz erschrocken, das kenne ich noch gar nicht, diesen Sound. Alex muss sich noch gewöhnen an seine kleinen bunten Knöpfchen. Sprecher*in 2 Da habe ich an falschen bunten Knopf gedrückt. Das ist Feminant der Hunde Podcast. Sprecher*in 1 Puh. Sprecher*in 2 Genau ja. Habe ich einen falschen Knopf, das ist, muss ich sagen, ehrlicherweise ein bisschen doof. Ich habe halt diese ganzen personalisierten Sounds, die ich halt alle da drauf gespielt habe, da muss ich immer erstmal klicken, ich hätte gerne die zweite Seite, vielleicht kann ich die erste Seite noch mal irgendwie löschen, weil die brauche ich ja tatsächlich einfach nie, die will ich auch nicht haben, aber genau bisher sind die irgendwie immer standardmäßig eingestellt und ich klicke da einfach oben links auf den Knopf, wo eigentlich unser Intro liegt, wo dann aber irgendeine andere Musik liegt. Ja, pass auf, wir starten direkt rein, ohne hier groß Zeit zu verlieren. Ich habe etwas vorbereitet aus folgender Kategorie entschuldigen Sie. Eine Frage habe ich aber noch. Sprecher*in 3 Hallo ihr beiden, mich würde sehr interessieren ob ihr schon mal erfolgreich Hunde trainiert habt, die sich in irgendwas ekligem wälzen. Sei es Gülle, Kuhfladen oder für mich wirklich besonders ekelhaft menschliche Hinterlassenschaften. Ich wohne leider in einer Gegend, die auch sehr touristisch ist, wo viele Wanderer durchkommen, wo Jogger irgendwie durch schöne Gegenden laufen und leider sich dort erleichtern und sobald mein Hund irgendwas derartiges wittert, ist er leider dort und ich kann mir quasi aussuchen, ob er das jetzt fressen wird oder sich jetzt gleich reinschmeißen wird und sich wälzen wird. Gegen das Fressen kann man ja immerhin noch einen Maulkorb drauf machen. Aber gibt es irgendwas? Gibt es irgendwie eine Hoffnung, dass ich das darin wälzen loswerden könnte? Freilauf ist sonst gar kein Problem, mit dieser einzigen Ausnahme, also auf alles andere hört er mit dem Rückruf aber nicht, wenn irgendwas super eklig da liegt, wo er sich drin wälzen könnte. Sprecher*in 2 Ja, ist eigentlich die richtige Antwort, ja. Sprecher*in 1 Ja. Sprecher*in 2 Ja, ja, also ich kann pass auf. Ich kann erstmal sagen, ich habe mich danach auf Recherchearbeit erstmal begeben und habe geguckt ob es in irgendeiner Form Informationen gibt, warum sich Hunde sehr gerne in menschlichen Hinterlassenschaften wälzen und ich habe aber nichts wirklich fundiertes gefunden. Also wo man jetzt sagen würde, da gibt es irgendeine Form von wissenschaftlicher Erklärung. Ich eine Theorie, gerade auch was so Wildtiere angeht, also andere Prädatoren zum Beispiel wälzen sich angeblich gerne quasi im Kot und in Hinterlassenschaften von anderen Top Prädatoren, aber auch das ist nicht bewiesen und auch da gibt es deutliche Widersprüche, weil einige, also zum Beispiel Wölfe, das Halt bei gewissen Kotarten halt gar nicht machen. Wo es aber auch Prädatoren sind, so und wo es eigentlich dann vorkommen müsste. Und ich habe jetzt nichts gefunden, wo ich sagen würde, guck mal, da hat man zumindestens eine Begründung, so ne wie es jetzt vielleicht beim Gras fressen, also Gras fressen, nicht Gras fressen, weil es geht ja nicht um Gras fressen, aber fressen von gewissen Dingen Erde oder so, dass man vielleicht sagt, Mensch, der Hund hat Bauchweh oder dem fehlt irgendwas, der hat ist Mangel ernährt, ich habe nichts finden können, warum die Hunde sich Welten. Ich weiß aber, dass du ja sehr welts erfahren bist mit deinen Hund mit Ekelbert. Ja, genau, das heißt, ich setze da total auf deine Expertise, was da hilft. Sprecher*in 1 Manchmal bin ich erfolgreich. Was angeht, muss ihn leider enttäuschen. Jeder. Sprecher*in 2 OK, schade. Sprecher*in 1 Ja, aber aber es ist. Ich find's ganz spannend. Weil also Berta ist auch so ne kleine Pottsau tatsächlich ja. Und Berta macht das aber auch ausschließlich mit Hinterlassenschaften von beispielsweise Wildschwein. Fuchs. Nee, nein, nein, nein, nein, Wildschwein ist falsch, Fuchs, also, Fuchs eigentlich nur Fuchs tatsächlich, ich dachte irgendwann mal, dass es Wildschwein gewesen wäre, aber es war gar kein Wildschwein. Sprecher*in 2 Also Fuchs ist jetzt um diese Prädatoren. Theorie noch mal rauszuholen, der zumindestens vom Phänotyp Berta am ähnlichste prädator würde. Sprecher*in 1 Ich sagen ja, und es ist aber ganz spannend, weil zum Beispiel Hinterlassenschaften von Kaninchen oder dergleichen, die ja absolut keine Prädatoren sind, da wälzt sie sich nicht drin, da hat sie auch noch nie drüber nachgedacht, sich drin zu wälzen, das snackt sie eher. Sprecher*in 2 Ja, die sind ja aber auch. Wieso Leckerchen geformt muss man ja auch schon sagen. Sprecher*in 1 Aber dasselbe gilt für menschliche Hinterlassenschaften. Damit hab ich jetzt inzwischen nicht mehr so viel zu tun. Aber als ich mit Berta noch auf Sankt Pauli wohnte, gab es so ein so n Park, da war ordentlich was los und da war das auch immer ne Sorge die da war. Das ne Sorge die mich begleitet hat, da hat sie sich allerdings nie drin gewälzt, sondern das hat sie sich auch eher einverleibt, weshalb ich grundsätzlich diese These jetzt erstmal bestätigen würde. Dass das vielleicht etwas damit zu tun haben könnte, dass man sich eben so ein bisschen aufwertet, sozusagen mit Prädatorengeruch sozusagen. Ne. Allerdings muss ich jetzt auch eben zur Ernüchterung kommen. Ich habe zwar die Möglichkeit das Berta in dem Moment zu verbieten, wenn ich es entweder vorher sehe oder sie währenddessen erwische, aber. Es ist mir nicht gelungen, vielleicht auch einfach aufgrund der Tatsache, dass es nicht oft genug passierte und wir dahingehend wenig wiederholungsmöglichkeiten hatten oder dergleichen. Und weil ich es auch nie aktiv forciert habe, muss ich auch gestehen, dass so ne Regel draus wurde von es ist einfach pauschal immer verboten das zu machen. Ich kann aber sagen was unfassbar doll geholfen hat um es einfach auf ein maximales Minimum zu reduzieren. Ist einfach eine Wegtreue. Das hilft schon. Das hilft allerdings nicht gegen Fuchs Kacke, denn die liegt ganz häufig mitten auf dem Weg, vor allem an Kreuzung. Ja, aber da hilft tatsächlich ein bisschen ja Voraussicht, weil ich finde, man sieht es seinem Hund an, bevor er es tut, also ich sehe es Berta an, wenn sie so auf eine bestimmte Art und Weise an der Stelle schnüffelt. Dass sie sich im nächsten Schritt wälzen wird. Und dann kann ich es halt eben noch mit einem Nein unterbrechen. Das heißt Berta, Nein, denkt nicht dran und dann lässt sich es auch, aber das ist etwas, also gerade gegen dieses Hinterlassenschaften von Menschen, die findet man ja glücklicherweise in den seltensten Fällen mitten auf dem Weg, dahingehend würde ich sagen, haben wir die Vorfälle, wo Berta menschliche Hinterlassenschaften. Frisst und die findet man ja durchaus auch mal im Wald oder im Gebüsch oder dergleichen. Aber das haben wir definitiv auf 0 reduziert in den letzten Jahren. Also das ist Ewigkeiten schon nicht mehr vorgekommen, aber Fuchs, Fuchs, Kacke passiert schon noch dann und wann, wenn ich es nicht mitbekomme und da habe ich ehrlich gesagt auch ganz persönlich wenig Erfolg mit gehabt, das unter ein generelles Verbot zu stellen. Sprecher*in 2 Du hast ja auch die Problematik. Also Wegtreue ist ja das eine, aber wenn du so wie du gesagt hast, die Dinge die den Hund interessieren, mitten auf dem Weg sind oder direkt am Rand, weil wegtreue beheißt ja, also für mich zumindestens auf so einem Waldweg. Natürlich darf der Hund aber links und rechts am Wegesrand auch schnuppern und so und. Da auch irgendwie mal markieren oder die Markierung der anderen Hunde dann irgendwie untersuchen und dann ist es ja auch immer so. N schmaler Grat zwischen ich habe noch die Kontrolle über den Hund in so einer Situation und der Hund darf auf einmal gar nichts mehr und muss quasi mitten auf dem Weg hinter mir her dackeln und das ist ja auch nicht mehr Hund sein, sozusagen ne, also das finde ich dann auch immer sehr schwierig. Die Frage ist halt so n bisschen ob der Hund. Weil sie ja gesagt hat, der Freilauf sitzt ansonsten und der Hund hört darauf alles, wenn der Hund halt die Witterung davon aufgenommen hat, ob er dann noch abrufbar ist. Das ist halt so ein bisschen die Frage, finde ich, weil dann könnte man ja diesen von dir genannten Punkt, ah, ich sehe, der Hund will jetzt hinter so einem Baum oder in ein Gebüsch irgendwie rein, könnte man da ja am ehesten vielleicht noch intervenieren, ansonsten würde ich persönlich glaube ich. Ich weiß gar nicht, ob ich da nicht je nach Häufigkeit glaube ich, wäre ich dann so bei Schleppleine so, weil also wenn es jetzt einmal die Woche vorkäme, wäre ich bei schleppleine. Ich glaube einmal alle 2 Wochen würde ich es glaube ich schon einfach sauber machen also und es wird ja ich glaube nicht, dass es so oft vorkommt, glaube ich halt. Sprecher*in 1 Also ich habe halt gerade überlegt, ich muss Berta ja, wenn es gen Herbst geht. Und es draußen eklig ist. Und Urselig ist sowieso nach jedem Spaziergang von unten zumindest einmal abduschen. Und ich weiß jetzt nicht, wie oft das vorkommt. Ne, wenn es dir jetzt natürlich irgendwie mehrfach die Woche passiert, dann ist es schon echt nervig, aber. Ich würd mal so sagen, Berta muss ich einmal im Monat oder alle 2 Monate duschen, weil sie sich in irgendwas gewälzt hat. Ja und dann dusch ich die halt ja einmal. Blöd ist leider immer, dass so nach der ersten Dusche dieser Geruch meistens noch nicht so komplett weg ist. Das ist das was da dran einfach wirklich sehr schade ist. Der Hund sieht dann zwar optisch sauber aus, aber du riechst schon, dass da noch n bisschen was los ist. Und wenn du jedes mal deinen Hund dann mit Tomaten einreist, hast du halt auch. Sprecher*in 2 Immer dann hast du bald n echten Fuchs. Vielleicht ist das bertas Ziel. Sprecher*in 1 Ja, das ist ein nerviges Thema, aber ich glaube, ich wäre da tatsächlich auch so ein bisschen Kategorie. Ey, man lebt halt auch einfach mit einem Tier zusammen, ne, und das ist vielleicht so ein bisschen, was damit einhergeht, ich würde gucken, dass man halt wirklich guckt, dass man es abgebrochen bekommt, wenn es sich anbahnt und dass man so ein bisschen versucht herauszufinden, woran kann ich es meinem Hund anmerken, bevor es passiert, aber ich habe es aus Berta jetzt. Nicht also nicht rausbekommen ehrlicherweise. Und ich glaube, es ist auch so n bisschen schwierig, weil es lässt sich ja so schwer auch n planvolles Training zum Beispiel aufsetzen. Also du, na. Sprecher*in 2 Ja, außer du Kackst regelmäßig in den Wald. Alle 15 Meter und hast du halt ne regelmäßige Übungsszenario und dann kann man direkt auch testen auf was geht der Hund denn, hat er Präferenzen für gewisses Futter, also der Menschen gewisses Essen hat der Hund, macht er es bei den eigenen Halterinnen auch. Sprecher*in 1 OK, das ist einfach jetzt zu viel. Sprecher*in 2 Das OK. Sprecher*in 1 Das ist dann einfach das. Sprecher*in 2 Ist dann vertiefen wir das nicht weiter. Und bleiben dabei. Planvolles Training ist nicht so richtig möglich. Sprecher*in 1 Ja, es ist leider echt n bisschen schwierig. Also den Trainingsaufbau, den möchte ich nicht begleiten. Sprecher*in 2 Sag ich mal so. Stell dir mal vor wieso n wieso n begegnungstraining wo du halt so 10 Leute einlädst mit Hunden. Sprecher*in 1 Es wäre so. Sprecher*in 2 Wir verteilen erstmal jetzt unsere Probanden genau, wir verteilen erstmal unsere Probanden, die gehen erstmal ohne den Hund die Runde. Und machen alle in den Wald. Und dann holen Sie ihre Hunde und gehen alle. Und dann sind da mindestens 10 Haufen im Wald und man kann das üben. Sprecher*in 1 Der sechsteilige Fuchs Kacke alarmschreie Kurs. Sprecher*in 2 Ja, ist vielleicht könnt ihr mal in die Kommentare dieser Podcast Folge schreiben, ob ihr euch da seht, dann würden wir vielleicht mal. So n Praxisworkshop zu. Sprecher*in 1 Dem auf die auch Maulkorb ne muss ich ehrlich sagen. Also wenn ein Hund menschliche Hinterlassenschaften frisst ne find ich n Maulkorb auch. Also ich weiß gar nicht ob ich das nicht vielleicht sogar noch schlimmer finde als wenn der Hund es einfach frisst, weil. Sprecher*in 2 Hä? Natürlich ist das mit Maulkorb schlimmer, ja klar. Weil er drückt es ja rein, dann frisst er das. Und dann also er frisst. Sprecher*in 1 Ja eh was fressschutz davor hast. Sprecher*in 2 Ja, aber er hat ja trotzdem irgendwas da von dem. Sprecher*in 1 Maul, weil Fressschutz. Sprecher*in 2 Ist ja nur für wirklich feste Dinge und wenn dann da. Also ne warum? Man muss sich ja auch fragen, warum machen Menschen in den Wald oder irgendwohin. Das ist ja also entweder wohnungslose Menschen, Menschen, die in irgendeiner Form da gerade in Not sind, oder aber oh, ich hab vielleicht Magen Darm, ich hab vielleicht Durchfall oder so, ich bin vielleicht besoffen und hab dann vom Alkohol dünneren Stuhl oder so und dann dann ist es ja nicht ne richtig, also das was ich hier mal gesehen hab, auch Balu hat das nämlich sehr gerne gemacht mit Maulkorb. Das war widerlich hoch 1000 so, aber das war auch nicht ne feste Wurst oder so, sondern das war wirklich eklig. Ist ne interessante leckere Folge heute und dann hat er sich das da alles reingezogen und dann hing aber alles auch noch am Maulkorb und dadurch dass er sich dann manchmal auch so geschüttelt hat oder so danach hat er das Halt in seinem Kopf überall verteilt und du musstest dann diesen Maulkorb noch durch die Gegend tragen bis nach Hause so. Sprecher*in 1 Das ist alles so schlimm. Sprecher*in 2 Das ist wirklich schlimm. Also ja oder umziehen vielleicht. Sprecher*in 1 Ja, oder was? Also was? Tatsächlich finde ich ganz sinnig sein kann. Eine Bekannte von mir, die hat das, die hat so eine Kleine nicht elektronisch oder so, aber die hat einfach so einen großen Wasserkanister mit so einer kleinen Brause quasi wo du so halt dann einfach. Durch den Wasserdruck sozusagen eine kleine Brause hast, dass du den Hund, noch bevor du ihn ins Auto tust, abspülen kannst. Das finde ich, ist vielleicht, wenn man weiß, man hat so ein Hund, ist vielleicht auch schon ganz erleichternd, dass man das Gröbste vielleicht schon mal beseitigen kann, bevor man den Hund in den Kofferraum setzt, ist vielleicht auch eine Idee, aber. Sprecher*in 2 Da gehst du jetzt von aus Menschen mit Auto. Oder wenn halt kein Auto. Und du gibt ja auch Leute die ne so wie du auf Sankt Pauli, die laufen halt dann da rum. Sprecher*in 1 Ja gut, dann muss ja eh zu Fuß, aber dann muss ich den Hund nicht noch zum Beispiel. Also das hab ich, wenn ich jetzt mit dem Hund dann nach Hause gehe, aber dann muss ich ihn nicht noch irgendwo in mein Auto setzen oder dergleichen, das hab ich gerade gedacht, wenn du dann, dann hast du da noch den ganzen Ekelkram und dann musst du den Hund noch, das fand ich immer am schlimmsten, dass du dann den ekligen Hund noch in dein Auto, dann war danach ja auch das Auto kontaminiert. Das ist alles, ist alles nicht besonders schön, ehrlich. Sprecher*in 2 Schön hinten in diesen Filz von vom Kofferraum so rein. Sprecher*in 1 Rein da spricht man viel zu selten drüber, wie eklig Hundehaltung manchmal auch einfach. Sprecher*in 2 Ja, absolut und auch. Also auch Elternschaft. Sprecher*in 1 Also das ist, es ist wirklich, das Leben wird einfach auf so einer ästhetischen Skala, also um so viel weniger schön, sobald man Hunde hat und desto mehr Hunde mal hat, wenn dann auch noch n Kind dazu kommt. Ich hab letztens das war der Wahnsinn, ich hab letztens so Fotos und Videos gesehen. Hier von uns im häuslichen Umfeld, als unser Kind noch n Baby war und noch nichts irgendwie machen konnte. Ne irgendwie wie ordentlich alles einfach baut auf die Sau und das war ja die Anzahl der Hunde, war ja dieselbe und trotzdem hab ich gedacht ey wie wie wie kann es denn sein, dass dieses, dass dieses Kind mindestens genauso viel Dreck und also Unordnung vor allem irgendwie macht, das war letztens war unser Kind erstmalig. 2 Nächte mit den Großeltern weg und nicht zu Hause und wir waren aber zu Hause und alleine das war schon so, dass du gedacht hast, es ist einfach so crazy, wie es einfach es bleibt einfach du. Du stehst morgens auf und dann gehst du abends ins Bett und über n Tag musst du nur n paar Dinge noch wegräumen oder vielleicht weil du gekocht hast oder so, aber ansonsten es ist so hab ich gedacht es ist ich hab ganz vergessen wie das wie das ist. Ich hab das. Sprecher*in 2 Manchmal an so Sommertagen, wenn du quasi so morgens rausgehst. Und dann bist du den ganzen Tag einfach draußen und die Kinder sind maximal mal drin, um auf Toilette zu sein. Aber bei uns ist ja auch die Toilette so n bisschen abgekapselt vom Rest der Wohnung und da sind die Kinder eigentlich dann gar nicht, dann ist es wirklich einfach, dann geht man abends auch so rein und denkt so, es ist ja wirklich noch aufgeräumt, es ist ja. Sprecher*in 1 Noch ne ordentliche Wohnung. Sprecher*in 2 Das ist ja krass. Ja, ja, da, da malt man sich das nicht aus. Hunde bringen natürlich Dreck rein, aber Hunde räumen selten Regale aus, die lassen nicht irgendwo, also je nach Haushalt nicht irgendwie ihr Spielzeug überall liegen und so ne also das ist schon ist schon einfach so. Sprecher*in 1 Ich finde am am Undankbarsten ist die Kombination aus Kleinkind und Junghund. Das heißt, das Kleinkind lässt Dinge liegen, der Junghund will. Sprecher*in 2 Sie macht sie kaputt. Ist. Sprecher*in 1 Einfach. Sprecher*in 2 Gottlos? Ja, das ist hier gerade auch so, dieser Pflegehund, den wir gerade haben. Der hat jetzt auch schon schon 23 Sachen kaputt gemacht. Ist ja ganz normal. Find also ist ja auch nicht ne und ich find man stumpft auch ab so. Also dann sagt man irgendwann so ach ja OK dann ist das jetzt halt auch kaputt so ist halt so. Sprecher*in 1 Es ist halt total witzig, weil unser Kind, wir haben so ne Regel, wenn unser Kind die Dinge selber kaputt macht, einfach durch sehr groben Umgang oder dergleichen, dann ersetzen wir sie nicht einfach. Wenn aber etwas einfach durch die Hunde zerstört wird, ja dann ersetzen wir es logischerweise, weil dann unser. Sprecher*in 2 Kind das Kind schon mal etwas kaputt gemacht und dann einem Hund ins Körbchen gelegt und. Sprecher*in 1 Gesagt, Nein, aber absolut, wenn man gesagt hat, oh, wie ist das denn passiert, dann wurde die Schulter von einem Hund geschoben, aber es ist so ein bisschen, ich weiß ja durchaus, welche Hunde hier was kaputt machen und welche. Sprecher*in 2 Und die, die es kaputt machen vielleicht. Man sieht ja meistens irgendwelche Spuren von Bissen. Am Plastik oder am. Sprecher*in 1 Holz. Sprecher*in 2 Und nicht einfach, was auseinandergebrochen ist, weil es hingeschmissen wurde. Aber geil, Boah ey, ja, Hera hat wieder meinen Hubschrauber genommen und den einfach kaputt gemacht, sehr schön. OK, das heißt abschließend halten wir fest, man kann jetzt nicht super viel machen außer Wegtreue vielleicht. Sprecher*in 1 Du, ich will ja nicht ausschließen, ne, wir sind ja auch nicht die einzigen beiden Expertinnen irgendwie im Bereich Hund, ich will gar nicht ausschließen, dass es Kolleginnen gibt, die da tolle Erfolgsgeschichten zu verkünden haben, aber wir sind es ganz offensichtlich nicht. Sprecher*in 2 Ich hab nur weitere Tipps. Hab ich nur die auch alle eklig sind. Das ist halt sowas wie wenn es einem weniger schwerfällt die eigene Kacke wegzumachen, den Hund vorher schon mal einzureiben und gucken ob es dann weniger wird. Sprecher*in 1 Alex Nein, wir müssen jetzt, da dieses Thema müssen wir jetzt wirklich abschließen, das ist ja. Sprecher*in 2 Das ist ja nee, da kommen keine guten Gedanken mehr raus. Pass auf, dann kommen wir mal direkt hierzu und jetzt müsst ihr eure Ohren Achtung nicht erschrecken, wenn ihr Glas in der Hand habt oder irgendwie Porzellan oder so einmal kurz wegstellen, ich geb euch noch 2 Sekunden und dann geht es hier rum, das macht mich wütend sauer. Sauer. Sprecher*in 1 So. Sprecher*in 2 Pass auf, ich habe ja, ich habe gearbeitet, Johanna und ich habe mich, ich habe festgestellt heute, dass ich jetzt seit einer Woche jeden Abend gearbeitet habe, das ist wirklich also und immer so, auch lange gearbeitet habe, also bis bis spätabends und immer sehr früh aufgewacht bin. Das ist aber nicht das, was mich sauer macht, sondern das Resultat der Arbeit, was dabei rausgekommen ist. Ich hab bei Underdogs Seminare online einen Vortrag gehalten zum Thema Schwachstellen des Strafbasierten. Sprecher*in 1 Ich weiß ja nicht, worüber du sprichst. Ich verfolge dich auf Instagram. Ich bin sehr froh, dass du darüber sprichst, weil sonst hätte ich dich tatsächlich heute drauf angesprochen. Super, guck mal. Sprecher*in 2 Ey, du solltest vielleicht häufiger deine Körper halten. Du bist auf einmal viel lauter geworden. Sprecher*in 1 Ist es so, ist es besser jetzt so? Sprecher*in 2 Ja, jetzt hab ich dich viel besser. Kann ich dir. Sprecher*in 1 Den Schnitt natürlich unangenehm, aber jetzt muss. Sprecher*in 2 Ich nein, es ist ja beim Schnitt ist gar kein Problem, weil ich hab beim Schnitt ein ein Level, ein Autolevel und dann passt es das automatisch an. Das ist vollkommen in Ordnung, ich habe mir quasi alle relevanten Studien zum Thema Strafen angeschaut, was heißt angeschaut, ich hab mir die natürlich nicht alle komplett durchgelesen, sondern ich habe. Auch natürlich KI benutzt, um überhaupt also ein paar Studien, kannte ich ein Paar, habe ich einfach reingefüttert, weil ich auf Websites gelesen habe, zum Beispiel so Zitate wie aus, also das möchte ich gerne einmal hier richtig zitieren deswegen. Finde ich das beide Wege. Also da ging es um um den Unterschied zwischen Gewaltfreier Hundeerziehung und Bedürfnisorientierter Hundeerziehung. Beide Wege lehnen beide Wege, lehnen Strafe und Dominanzdenken ab und orientieren sich an modernen Erkenntnissen der Verhaltensbiologie und Lernpsychologie so. Da könnte man, und dann habe ich noch so ein paar andere Zitate da quasi rausgesucht und da waren auch Studien immer genannt und dann habe ich mir diese Studien auf jeden Fall angeguckt und ich habe grundsätzlich unterschieden zwischen, weil ich ja auch immer interessant finde oder das wichtig finde, den Leuten das mitzugeben. Wie kommen die Leute überhaupt an ihr Wissen, also was gibt es überhaupt für eine Art von Studien und bei bei Strafen gibt es im Prinzip. Ja, 2 oder 3 unterschiedliche Herangehensweisen. Wir haben einmal so Fragebogenstudien, die sehr viele Daten liefern, die sehr mit wenig Geld und wenig Aufwand für die Forschenden zur Verfügung stehen, standardisierte Fragebögen, die auch überall auf der Welt verschickt werden können und somit natürlich prima vergleichbar sind, auch für die ganze Welt. Und dann gibt es halt etwas aufwendigere Testungen, wo wir Hunde tatsächlich beobachten oder testen in irgendwelchen Szenarien. Oder sie werden was ganz oft gemacht wird, dass so Methodenvergleiche kommen. Also wir haben, sagen wir mal, jetzt 100 Hunde und 50 packen wir in die Hundeschule, die jetzt etwas mit Leinenruck oder mit Strom, ganz oft ist immer mit Strom. Irgendwas erarbeiten und die anderen 50 Hunde erarbeiten. Das gleiche mit positiver Verstärkung und dann wird geschaut, wie geht es den Hunden quasi dabei. Also was für ein Ausdrucksverhalten zeigen die zeigen, die Blickkontakt zum Menschen und manchmal wird auch noch getestet, war das denn überhaupt erfolgreich, was wir da dem Hund beibringen wollten, aber das ist schon, dass das ist noch nicht oft passiert, dass das überhaupt kontrolliert wurde, auch ob das erfolgreich ist oder nicht. So, und ich habe jetzt einfach nur mal exemplarisch eine Studie rausgesucht, die häufig genannt wird, weil sie auch eine sehr große Stichprobenanzahl hat, also vergleichsweise große Stichprobenanzahl, und. Ich störe mich sehr doll und das ist das, was mich sauer macht an Formulierungen beziehungsweise nervt mich da auch absurd die KI, weil die KI einem ja immer, wir haben da ja schon mal drüber gesprochen, dass KI eigentlich immer nur so gut ist wie du selber, weil du halt n Plan haben musst. Was mach ich da überhaupt? Und du die Ergebnisse, die Formulierungen auch einordnen können musst, kann das sein? Stimmt das so ein bisschen, wie wir früher in im Matheunterricht, da hat man dann ja gesagt, so, ich habe gerechnet, 15 / 3 sind 5 so und dann mache ich noch mal die Probe, ist denn auch 5 * 315 so und wenn da dann auf einmal rauskommt, nee, das ist aber 27, dann sollte ich vielleicht noch mal nachrechnen, weil vielleicht habe ich irgendwo einen kleinen. Einen Fehler gemacht und genauso ist es bei KI und dem Umgang mit Studien und mit allem anderen auch definitiv. Und ich möchte ganz kurz die Studie einmal vorstellen und dann woran ich mich störe. Also wir haben hier knapp 15000 verschickte Fragebögen, also super viele. Jetzt ist erstmal so, es sind aber nur 27 ausgefüllt zurückbekommen also gekommen ne, aber es sind immer noch. Es ist aber immer noch 3897 Fragebögen. Das ist für eine Studie zum Thema rund um das Thema Strafen, wo andere Stichproben oft so 20 Hunde sind, ist das vergleichsweise viel, so die Definition von Aggressionsverhalten in diesen. In dieser Studie war Bellen vorschnellen Knurren oder beißen. Also wenn der Hund ein Verhalten davon gezeigt hat, war er quasi in der Kategorie. Dieser Hund hat Aggressionsverhalten gezeigt. Sprecher*in 1 Ist ja auch schon wilder Stunt, muss man mal sagen. Sprecher*in 2 Ist genau ist schon wilder Stunt, ist aber jetzt noch nicht das wildeste, was uns dann gleich aufstoßen wird. Pass auf die Ergebnisse, die einfach nur, also ganz ganz kurz noch zu was wurde da gemacht, Fragebogen heißt du kriegst ein langes Papier. Und dann trägst du einen. Wie alt ist der Hund, was hast du überhaupt für n Hund? Besuchen sie Hundetraining und dann eben auch welche Verhaltensweisen zeigt ihr Hund? Also ne zieht ihr Hund störend an der Leine, springt ihr Hund sie an, zeigt ihr Hund Aggressionsverhalten gegenüber Fremden, zeigt ihr Hund Aggressionsverhalten gegenüber bekannten Menschen, gegenüber Artgenossen, geht ihr Hund jagen. All solche Sachen sind da halt beschrieben und du setzt halt ein Kreuzchen, ja oder nein eben. Ob das also so n bisschen wieso n anamnesebogen, wenn man jetzt ne neue Zahnarztpraxis hat, wo man dann sagen muss ich war die letzten 10 Jahre beim Röntgen, ja nein, ich habe Allergien gegen ne bla bla. Ich glaube, das hat jeder schon mal gemacht. Dann kommt hier als Ergebnis, also das hat ohne Filter jetzt nur die KI mir ausgespuckt, Ergebnisse, Aggression gegen Fremde war häufiger als Aggression gegen Familienmitglieder kann ich erstmal mit Leben, ist ja erstmal nur ein Fakt, also es wurde häufiger angekreuzt, dass Hunde gegen Fremde als gegen Familienmitglieder aggressiv sind. Macht tatsächlich auch irgendwie Sinn, weil wer will schon Hund haben und Hunde wurden nie darauf selektiert, gegen Familienmitglieder aggressiv zu positive. Jetzt kommt der Satz positive Strafe oder negative Verstärkung waren mit einem höheren Risiko für Aggression gegen Familienmitglieder und Aggression gegen Fremde außerhalb des Hauses verbunden, so das. Das ist also, und wenn ich den lese, dann bedeutet das für mich, wenn ich, wenn ich positive Strafe oder negative Verstärkung einsetze, dann ist gibt es ein höheres Risiko dafür, dass mein Hund aggressionsverhalten mir gegenüber oder Fremden gegenüber zeigt, und zwar in einer Kausalität so. So also in einem Zusammenhang, dass ich denke, dadurch wird es ausgelöst. So verstehe ich das ein höheres Risiko Menschen die Rauchen, haben ein höheres Risiko an Lungenkrebs zu erkranken. So, wir kennen solche Sätze und wir ziehen da einen Zusammenhang, eine Kausalität, das ist letztlich das, was ist dann, was daraus gemacht wird, was es aber eigentlich meint, ist, dass. Wenn wir uns von diesen 3800 Fragebögen irgendeinen beliebigen raussuchen, und da gucken wir zuerst, ah, guck mal, der, der hat hier angekreuzt, dass er negative Verstärkung benutzt, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass in diesem Fragebogen auch angekreuzt wurde, dass der Hund aggressionsverhalten zeigt, die ist halt höher, als wenn der Mensch das nicht angekreuzt hätte. Sprecher*in 1 Ist ja so n bisschen so. Man muss sich ja mal überlegen. Stell dir mal vor du hast ne ne Firma und du stellst Kosmetik her für Menschen die Akne haben und unreine Haut, dann wirst du unweigerlich vermutlich mehr Menschen mit unreiner Haut und Akne in deinem Kundinnenstamm haben als Menschen, die zum Beispiel Strumpfhosen verkaufen. Das heißt aber nicht, dass dein Produkt Akne. Macht oder unreine Haut, sondern dass deine Kundschaft offensichtlich ein Thema mit unreiner Haut und Akne hat und deshalb häufiger dein Produkt kauft. Das ist so. Sprecher*in 2 Genau das ist der Unterschied zwischen einer Korrelation, also etwas tritt gleichzeitig auf und einer Kausalität. Es tritt auf wegen Bedingung A so ne. Und man kann genauso gut. Also es gibt tatsächlich dann auch, also so sind ganz, ganz, ganz viele Studien, auch wirklich Studien, die herangezogen werden von Menschen, die Strafen vehement ablehnen und sagen, das ist ganz schlimm, und Hunde können da nicht lernen, werden herangezogen, weil es gibt auch noch weitere Aussagen wie sowas wie im Prinzip lässt sich ableiten, ein Satz, je weniger es. Strafen angewendet werden, weil hier wurde es nur quasi absolut, setzt jemand strafen ein oder nicht. Aber es gibt auch Studien die untersucht wurden, quasi überwiegend Strafen oder überwiegend belohnungsbasiert oder gar nicht, quasi belohnungsbasiert und gar nicht strafend und da lässt sich schon ablesen. Je weniger Strafen eingesetzt werden und je mehr Belohnungsbasiert, desto weniger zeigt der Hund Problemverhaltensweisen. Man kann ja aber auch die Kausalität umdrehen und genau sagen, wenn Hunde kein Problemverhalten zeigen, dann brauche ich auch weniger Strafen oder weniger negative Verstärkung, ne und die Hunde, die quasi gar keine Problemverhaltensweisen zeigen. Da kann ich auch rein positiv das Ganze über Training lösen. So und diese diese Kausalität, also welche Begründung steckt jetzt dahinter, da gibt es 0,0 belastbare Daten, also gar nicht. 0. Nada, es gibt es einfach nicht, weil was müsste dafür gemacht werden, dafür müssten wir eine in einer ausreichend großen Stichprobenanzahl also ich sag mal so 1000 Pfunde bräuchte man bestimmt 500. Teilt man zufällig der einen Hundeschule und 500 zufällig einer anderen Hundeschule? Und auch dann hat man ja nur diese Hundeschulen. Eigentlich müsste man wahrscheinlich 5000 nehmen und 10 verschiedene Hundeschulen jeweils auf beiden Seiten, die zufällig zuordnen und dann nach einem Jahr oder anderthalb oder 2 Jahren gucken, wieviel Problemverhaltensweisen zeigen denn die Hunde und dann könnte man. Auch Rückschlüsse darauf ziehen, wo oder ob Strafen die Anwendung von positiven Strafen, die Anwendung von negativer Verstärkung, auch Straf, aggressionsverhalten oder Problemverhalten beim Hund begünstigen. Denn das, was immer noch herangezogen wird und das also ich kenne mich da in der in der sag ich mal Verhaltensbiologie an der Stelle nicht aus. Aber es wurden dann weitere Tests gemacht, dass Hunde also ganz einfacher Versuchsaufbau links steht ein Napf, der enthält Futter, rechts steht ein Napf, der enthält kein Futter, das kriegt der Hund erstmal beigebracht, so und wenn er das verstanden hat, dann werden Näpfe auf so Zwischenpositionen gestellt, das heißt so halb links oder halb rechts. Aber nicht mehr ganz links und ganz rechts. Und dann gehen Hunde, die auch mit Strafen erzogen werden, langsamer zu diesen Näpfen hin. Im Mittel gehen Sie langsamer zu diesen Näpfen hin als die Hunde, die mit positiver Verstärkung gearbeitet werden. Daraus schließt man, dass diese Hunde pessimistischer sind und Pessimismus eines Tieres geht wohl mit Wohlbefinden einher, so. Ne, das also, aber es ist halt etwas sehr, sehr, sehr isoliertes. Eine weitere Erkenntnis ist, dass Hunde, die mit Strafen, weil das wurde auch man versucht, so langsam dahin zu kommen, nicht nur reine Fragebögenstudien zu machen, sondern auch zu gucken. Ja, können wir auch irgendwie weitere Erkenntnisse noch gewinnen? Also zum Beispiel, Wir nehmen auch mal Cortisolproben im Alltag der Menschen und gucken mal, sind die Hunde vielleicht im Alltag auch gestresster, so grundsätzlich, wo auch noch keine Kausalität bewiesen wäre, sondern nur ne Korrelation, aber man versucht so, dass das Bild so n bisschen mal größer zu machen, mehr Erkenntnisse zu erzielen und ein Test war, dass die Hunde. Dann erstmal getestet wurden wie wie Grundgehorsam generell läuft. Also Sitz sollten Sie zum Beispiel machen und danach wurde den Hunden ein neues Verhalten beigebracht, nämlich ein Handtarget, also die Nase berühren, also mit der Nase so ein Touch quasi von von irgendwas und da haben die Hunde, die mit positiver Verstärkung gearbeitet wurden besser abgeschnitten als die, die auch mit Strafen gearbeitet wurden. So ne was ich mir aber auch grundsätzlich erklären kann. In dem Sinne, dass man natürlich, also wenn man mal überlegt, wie Hunde mit positiver Verstärkung, die sind ja permanent dabei, Dinge zu lernen, die der Mensch vorgibt. Sprecher*in 1 Und tendenziell würde ich sagen, häufig besser trainiert im Sinne von. Sie lernen halt also gerade so was so ja so trickähnliche Formalismen oder so angeht würde ich sagen, können Sie besser, also ich sehe es ja zum Beispiel auch mit den Abgabehunden. Mhm, wir haben so viele Hunde, die in der Vergangenheit mehrheitlich oder rein positiv erzogen wurden, und die sind ganz häufig ganz, ganz loss. Wenn es darum geht, eigene Lösungen zu finden außerhalb eines solchen Trainingssettings, also wenn es gerade halt nicht darum geht, sich irgendein Trick zu erarbeiten oder dergleichen, sondern zum Beispiel zur Ruhe zu finden, ohne dass du ihnen sagst, wo sie liegen sollen, zum Beispiel ne, und gleichzeitig können sie aber sehr, sehr schnell so Dinge, wo man ihnen einen konkreten Auftrag gibt, also das war bei Freitag zum Beispiel, war das Superkrass, der war ganz schlecht da drin. Einfach nicht gesagt zu bekommen, was er jetzt zu tun hat. Wenn ich dem gesagt hat, dass er auf seinen Platz gehen soll, konnte er da Ewigkeiten liegen. Wenn ich ihm aber einfach nur gesagt hab, nee, bei mir jetzt gerade mal nicht, dann stand der Lost im Raum und stand da und war so OK, was mache ich jetzt war Todesgestresst hat sich gekratzt, hat sich geschüttelt, hat irgendwie gehechelt wie ein bekloppter, weil er nicht wusste was jetzt mit ihm zu tun sei. Und genauso draußen. Ne, es war super schnell dem halt irgendwie beizubringen, dass wenn er n Hund sieht, dass er mich angucken kann und dass es sich lohnt, was ich ja zwischenzeitlich so n bisschen mit ihm als Management gemacht hab, da war der relativ flott dabei sowas zu verstehen, aber dieses wie kann ich damit umgehen, wenn ich jetzt einfach nur nicht nach vorne preschen und schreien darf, das ist bei dem einfach wirklich schwierig und da hast du so gemerkt, der hat halt. Gelernt auf gewisse Arten und Weisen zu lernen, über viele Jahre, und darin war ein. Sprecher*in 2 Löseverhalten an Futter zu kommen, das ist eigentlich das, was die Hunde gut können. Sprecher*in 1 Richtig genau. Aber so selbstständig sich logische Dinge erschließen, wie man einfach jetzt klar kommt oder was man jetzt mal tun kann, da war der unfassbar schlecht drin und ich finde diesen Unterschied, den merkt man Hunden unfassbar doll an tatsächlich, ich merk das zum Beispiel auch bei Berta, mit der ich ja früher auch viel. Geklickert habe und so Freeshaping und so gemacht habe, wenn ich mit der irgendwas Neues ausprobieren will, ist die super flott. Wenn ich hingegen Apollo nehme mit dem 2 Jahre lang so was gar nicht gemacht wurde, der ja nicht mal sitz konnte und so und nicht mal wusste, dass man Leckerlis nehmen kann um etwas zu machen, der ist so langsam was das angeht so n bisschen so wie Louis halt ne, also da merkst du so an Hunden sehr sehr schnell auf was für ne Art und Weise haben Sie gelernt zu lernen, was fällt ihnen dahingehend leicht? Und was fällt Ihnen schwer? Also dementsprechend ja, ist das für mich total logisch, dass Hunde, die tendenziell eher rein über positive Verstärkung und vielleicht negative Bestrafung erzogen wurden, dass die grundlegend bei sowas einfach schneller sind als andere Hunde, ist nachvollziehbar. Sprecher*in 2 Voll so. Dann gibt es noch so 23 Erkenntnisse, die ich einfach gerne mit dir teilen würde, einmal. Wurden Hundeschulen verglichen? Da wurde Sitz und Leinenführigkeit verglichen. Sitz war dann in der aversiven Hundeschule, so dass die Hunde das beigebracht bekommen haben, über einfach Leine hochziehen und der Hund soll sich hinsetzen. Also da wurde wurde einfach nur mit negativer Verstärkung quasi gearbeitet und Leinenführigkeit über Leinendruck beim Leindruck gibt es auch 0. 0. Unterschiede zum zum also nicht in der Körperhaltung, nicht in den Stresssignalen, nur dass der Hund nicht so oft zu den Menschen guckt wie bei der positiven Verstärkung. Was der logisch ist, weil er kein Futter erwartet, aber beim Sitz Halt erhöhte erhöhte Stress. Anzeichen würde ich aber zum Beispiel auch nicht so, also würde ich nicht so machen, dem Hund das so beibringen, Sitz und dann sind halt so Sachen manchmal so. Die Aversiven Schulen nutzten im Schnitt zwischen 27 und 101 aversive Reize pro Einheit. So, und da hab ich auch gedacht, Wow, Alter, das ist ja, also dann ist ja aber auch dann ist ja aber auch ja ja gut, das waren einfach 6 hundeschulen in in Portugal. Die beobachtet wurden. Das heißt, das wären normale Stunden gewesen, Dreiviertelstunde, Stunde und dann über 100 straffrei zu setzen, finde ich, ist auch bei einem schon in 10 bei einem Hund. Sprecher*in 1 Ja, das schon, das schon. Echt Crazy. Sprecher*in 2 Das ist schon verrückt, oder? Sprecher*in 1 Ja, das ist also ich habe gerade mal überlegt, fühlt sich das nur so verrückt an? Aber nein, das ist absolut verrückt. Sprecher*in 2 Nein, das ist verkehrt. Ja, ja, weil der Sinn einer einer Bestrafung ist ja auch das. Dass du dem Hund beibringen möchtest, die Strafe zu vermeiden und ein anderes Verhalten zu zeigen. Und wenn du das so oft machen muss. Also ich finde auch 27 mal schon viel, also wirklich viel, naja, genau und dann aber auch so dieses Thema ja ein ich meine wir haben schon ganz ganz oft besprochen dieses Herdbeispiel ich greife auf den Herd und ich verbrenne mich, ich kann lernen, dass der Herd für mich gefährlich ist, wenn er heiß ist und. Aber ich baue auch keine negative Beziehung zum Herd generell auf und esse jetzt nur noch kaltes Essen. Das ist, das haben wir schon oft besprochen, aber es gab tatsächlich auch eine Untersuchung, die ist vermutlich also, wenn man fair sein möchte, muss man dazu sagen, dass wir eine sehr, sehr kleine Stichprobe haben, aber es wurde untersucht, ob bei Polizeihunden, bei Malis 42 Hunde. Und da sollten die Hunde im Fuß bleiben. Und das wurde einmal untersucht und wir haben einmal Hunde, die jagen gegangen sind, also wo Hunde einem Köder hinterherlaufen sollten. Also das war die Bedingung, dass sie das Halt machen, und sie durften keine, sie durften keine Vorerfahrung mit Ehehalsbändern in irgendeiner Form haben und. Und dann wurde, jetzt muss ich mal gerade kurz gucken, weil das war eine ultra kleine ultra kleine Stichpunkte 30 Hunde wurden rekrutiert und 19 haben zuverlässig dem Köder quasi hinterher, sind hinterher gerannt. So und diese 19 Hunde wurden noch in 3 Gruppen aufgeteilt, das heißt das ist halt 6 Gruppengröße 6, das ist schon mal klar und. Und wir haben dann folgende Situation. 2 Trainer haben das Halt gemacht, die hatten beide Erfahrungen mit mit e Halsbändern, aber auch mit positiver Verstärkung und die 3 Gruppen waren die erste Gruppe wurde so wie ich das verstanden habe klassisch konditioniert, also nicht der Hund geht jagen und kriegt einen Stromreiz, sondern wenn der Hund am Köder war hat er einen Stromreiz bekommen mit dem e Halsband. Die zweite und dritte Gruppe wurde mit Futter konditioniert. Die haben ein Rückrufwort bekommen, was mit Futter aufgebaut wurde. Banana und die zweite Gruppe, da hat sich der Köder wie in der ersten Gruppe einfach weg bewegt, also der ist sofort weggefitscht und die sollten dann quasi zurückkommen und die dritte Gruppe, da wurde das langsam aufgebaut, also der Köder hat sich erst gar nicht bewegt, dann nur ein ganz bisschen bewegt und erst dann schneller bewegt und. Und da ist das Ergebnis Gruppe A. Ach genau, es waren 5 Sitzungen, 5 Sitzungen wurden gemacht, damit und nach 2 Sitzungen hörten alle Hunde der Gruppe A auf, den Köder zu jagen. Und es gab dann 3 Testungen im bekannten Gelände. Mit diesem mit diesem Köder. Alle Hunde sind dem nicht hinterher gejagt und dann wurde es noch mal in einem fremden Gelände getestet, in einem neuen Gelände, 4 von 6 Hunden haben auch da dem Köder nicht hinterher gejagt, in Gruppe B und Gruppe C hörte kein einziger Hund im Training oder im Test auf zu jagen, keiner und. Und in Gruppe C haben die Hunde auch nur auf den Rückruf gehört. Solange das noch Stillstand. Sobald sich das bewegt hat, sind die da hinterher gegangen, so was jetzt nicht, weil Stichprobe viel zu klein, auch nicht generell sagen soll, guck mal mach das mal mit Strom oder so, das ist keine Handlungsempfehlung, das ist auch gar nicht erlaubt in Deutschland verboten genau außer für Jägerinnen und vielleicht. Sprecher*in 1 Jägerinnen mit Strom arbeiten. Sprecher*in 2 Ja, sicher. Sprecher*in 1 Wirklich? Sprecher*in 2 Ja. Ja, natürlich schon immer. Sprecher*in 1 Bist du, bist du ganz sicher. Sprecher*in 2 Also außer es wurde jetzt kürzlich irgendwie geändert, aber das war immer erlaubt, wirklich ja. Sprecher*in 1 Das war mir nicht bewusst, das habe ich wirklich nicht gewusst. Sprecher*in 2 Guck mal, ich recherchiere das hier nur mal schnell. Aber in. Sprecher*in 1 Dieser Prozessepisode gehen die Jagdscheinanmeldungen rapide nach oben. Sprecher*in 2 Du kannst ja auch für deinen Hund eine Ausnahmegenehmigung beantragen beim Veterinäramt. Du kannst eine Genehmigung bekommen für Stromhalswinder ja, das ist ja, also ich weiß nicht, ich kenne niemanden, der das gemacht hat, ich kenne halt nur Leute auf dem Land, die sagen, so, Hey, klar habe ich Strom auf dem Hund, da wird der Hund halt nicht. Sprecher*in 1 Hinterherjagt. Also mir war nicht bewusst, dass es da Lücken gibt, tatsächlich. Sprecher*in 2 Okay also jetzt sagt, das Internet sagt, Nee, man darf das nicht. Sprecher*in 1 Das erzählen Jäger vielleicht. Sprecher*in 2 Hä? Ich habe irgendwo, ich habe das doch irgendwie da, da wäre interessant, wenn sich da mal ein Jäger oder eine Jägerin meldet bei uns, weil ich habe irgendwie im Kopf, dass das aber immer erlaubt war. Ich erzähle das seit 15 Jahren allen Leuten. Sprecher*in 1 Ich wüsste nicht, dass das so ist. Tatsächlich. Sprecher*in 2 Okay ja gut, also hier steht nur ist verboten auch für. Sprecher*in 1 Hier ist ja auch keine Jagdhundeverordnung. Sprecher*in 2 Ja mein Gott, ne, aber ich hab ja heute morgen noch geteilt. Das Tierschutz ist Tierschutzgesetz, ist das interpretiert. Sprecher*in 1 Absolut. Also es würde mich jetzt nicht komplett wundern, aber ich höre das gerade zum ersten Mal. Sprecher*in 2 Ja, okay, so bitte. Sprecher*in 1 Kläret uns auf. Sprecher*in 2 Ja, kläret uns auf, dann lassen wir das natürlich. Also dann, dann ist es auch für, ich sag jetzt einfach mal, ich habe jetzt gelesen, dass es nicht erlaubt sei für Jägerinnen. Vielleicht ist in meinem Kopf auch nur ja, die machen das Halt so oder haben das gemacht. Diese Info ist auch in meinem Kopf, also tatsächlich. Irgendwo so rundum. Ich habe angefangen, mich mit Hunden zu beschäftigen, also irgendwo so rund um das Jahr 2. Sprecher*in 1 1012 2. Sprecher*in 2 1013 noch erlaubt genau das, das habe ich doch gelernt, dass Stachel, also dass Strom verboten ist, Stachel ist erlaubt. Ja, ja. Sprecher*in 1 Das habe ich absolut. Ja, das ist ja, seit wann ist das verboten seit 2020 oder? Sprecher*in 2 So ja, ist noch nicht so lange her. Ja genau, nee, aber grundsätzlich ist es halt so, dass die es offensichtlich ja möglich ist, den Hunden. Dass sie lernen können, auch unter Schmerzeinwirkung. So, und das ist ja also ne, das wird ja so oft geschrieben, Hunde können dann nicht lernen, die Hunde sind dann so doll im Stress, dass es. Dass es irgendwie das Lernverhalten total blockiert. Und ja, ich würde mir da einfach mehr Differenziertheit wünschen in der Interpretation, mehr Vorsicht quasi die Aussagen von KI zu hinterfragen. Ich habe nämlich noch mal auch gefragt, so ey, dieser Satz ne mit diesem erhöhten Risiko steht der so wortwörtlich in dieser Studie vielleicht in der Diskussion oder sonst was? Steht das da irgendwo? Und siehe da, nein, es steht dort nicht, sondern da. Da wird von einer erhöhten Wahrscheinlichkeit gesprochen, also quasi genauso wie man es halt sagt. Es ist eine Korrelation, aber dieses dieses Wörtchen geht mit einem erhöhten Risiko ein, das Macht ja total was in der Interpretation dieser Aussage bei den Menschen, weil wir das im Sprachgebrauch einfach. Anders benutzen. So und. Sprecher*in 1 Ja, eben. Also ein Risiko ist immer, dass das führt dazu, und eine Wahrscheinlichkeit kann halt eben bedeuten, es tritt einfach gleichzeitig auf, ja. Sprecher*in 2 Genau ne so und das das ist halt ja einfach etwas wo ich euch dazu einlade sich damit mal zu beschäftigen, wieso Studien funktionieren und gleichzeitig auch dieses Thema Dominanzdenken. So, ich finde das also das Wort dominanzdenken finde ich auch schwierig und wir haben ja beide gesagt, auch schon bei diesem Thema der Feminanten grandiosität, ne, dieses irgendwie natürlich ich, ich habe es nie ehrlicherweise nie gelernt, wie rum es jetzt war, natürlich intuitiv anleiten, natürlich erziehen oder irgendwie so oder andersrum und du hast ja auch in der Feminanten einen Vortrag gehalten zum Thema. Rang und Dominanzstrukturen und so unter Hunden. Aber da kann man ja jetzt auch nicht von sprechen, dass solche Dinge irgendwie veraltet sind so, sondern im Gegenteil, es ist wissenschaftlicher Konsens es. Sprecher*in 1 Klingt auch für mich, also auch ich bin ja so erzogen, dass das für mich total hinterwäldlerisch, hinterwäldlerisch, kann man das so sagen. Das klingt komisch, aber ihr wisst was ich meine, es klingt für mich total altbacken. Von Rangstrukturen zu sprechen oder dergleichen ist also es ist passt auch nicht zu mir, wie ich mich normalerweise ausdrücke und wie ich mir das leben so vorstelle und so. Ich habe ja durchaus auch eine progressive Weltanschauung und dergleichen, aber am Ende des Tages ist das halt eben, wie Hunde sich organisieren in Gruppen, und das ist der der Terminus, der Halt eben auch in der Wissenschaft dafür verwendet wird. Und dementsprechend ist es nicht alt. Es ist halt einfach das, womit wir arbeiten und ist deswegen nicht weniger modern oder dergleichen, nur weil es halt eben so heißt. Das ist schade, dass das so heißt und dass wir kein blumigeres Wort dafür haben, weil dann wird es uns wahrscheinlich besser gehen damit, aber das ist. Sprecher*in 2 Ja, aber ist ja auch gaga, dass das wieder nur so das ist das gleiche, wie Leute sagen. Sag doch nicht Strafe, sag Konsequenzen. Sprecher*in 1 Ja, aber der. Sprecher*in 2 Inhalt ist ja der Gleiche. Sprecher*in 1 Aber es ist, wir leben ja nun mal auch generell in so einer sprachsensiblen Welt und gerade wir leben in so einer Sprachsensiblen Bubble auch wo man immer irgendwie guckt, wie kann man irgendwie Sprache so anwenden, dass es irgendwie, also dass sich niemand irgendwie unwohl dabei fühlt und so, das ist ja. Sprecher*in 2 Welt ne so also wie fühle, wie fühle ich mich, ist ja fast wichtiger geworden als wie sind die Fakten? Sprecher*in 1 Ja, richtig, absolut genau das ist, das ist natürlich, das ist natürlich. Ich also es ist für mich komplett nachvollziehbar, dass das in vielen Menschen so eine Ablehnung irgendwie hervorruft. Ne, also ich bin ganz sicher, dass wenn ich ein Webinar anbieten würde, zu Rangordnung. In der Mensch Beziehung oder so. Ja das ist ja mega mega abschreckend, da denken sie alle meine Kinder da hat man direkt dieses Bild im Kopf was auch ich hatte, dass ich jetzt mit so einem Holzstab immer durch die Gegend laufe und den meinen Hunden vor die Beine kloppe, wenn sie mich überholen wollen oder dergleichen, das sind ja so die Assoziationen, die man damit hat. Und es geht ja aber gar nicht um irgendwie alleinige Herrschaft oder irgendwie das ständige Unterdrücken von anderen Individuen oder um rohe Aggression und Gewalt. Das ist ja gar nicht, was das aussagt, das ist ja auch das, was die Studien überhaupt nicht hergeben, dass ranghohe oder ranghöhere Tiere sich besonders aggressiv verhalten, das ist gar nicht was das ergibt, die und diese ganzen Untersuchungen ne, und trotzdem ist das eben diese Begrifflichkeit, die verwendet wird und eigentlich. Ist aber, wenn man sich dann inhaltlich damit auseinandersetzt, stellt man fest, dass ein hoher Rang innerhalb einer sozialen Gruppe bei Hunden vor allem irgendwie was zu tun hat, zum Beispiel mit Alter oder Erfahrung oder dergleichen und nicht mit besonders aggressivem Auftreten, irgendwie Kaltschnäuzigkeit, oder? Sprecher*in 2 Das kommt noch von von auch diesen Gehegebeobachtungen, auch von so Leuten wie Dorit muss man sagen. Also weil, Dorit hat ja. Auch Wölfe und Hunde in so Gehegehaltung untersucht und zu dieser Zeit ging man ja noch davon aus, dass das haben wir ja immer da steht, ich weiß nicht, wie oft das Wort Ritualisiert in der Hundepsychologie steht oder im Ausdrucksverhalten und es quasi darum geht. Diese soziale Struktur, diese dominanzhierarchien Rangordnung, wie auch immer man sie dann am Ende nennen will. Aber dass Hunde quasi unterschiedliche Positionen haben, mit unterschiedlichen einhergehenden Privilegien, dass die quasi ritualisiert immer wieder. Beinahe fast täglich quasi so gefestigt werden. Also ich verprügel mal den, der unter mir steht, damit er noch weiß, wo er steht, so, so, quasi Runtergebrochen steht es da drin, natürlich ein bisschen fanciger ausgedrückt, und das weiß man ja, aber und ich glaube, weil dieses von wegen Alpha und Alsen Krams aus dieser Zeit kommt, haben wir automatisch so eine Denke im Kopf, dass halt Rang und dominieren. Finanz einhergeht mit ich muss dem aber auch. Ich muss den so das, was quasi uns immer so vorgeworfen wird, ja man muss den klein halten, man darf den nicht auch sich entwickeln lassen, so, der muss regelmäßig muss der ne Schelle kriegen damit er weiß wo sein Platz ist. So und das geht ja wirklich gar nicht damit. Sprecher*in 1 Einher? Nein, gar nicht. Ich hab das letztens hab ich, da hab ich darüber nachgedacht, weil ich gedacht hab, ey, viele Leute. Die so durch die Weltgeschichte laufen und Menschen vom positiven Hundetraining überzeugen wollen, kommen ja selber. Sprecher*in 2 Klopf, klopf, klopf, Entschuldigung haben sie 5 Minuten Zeit, um um mit uns über Airplus zu sprechen? Bisschen. Sprecher*in 1 Verrücktes, aber die kommen ja selber häufig daher, dass sie mal strafen angewendet haben bei ihren Hunden. Und ich hab mich das letztens mal so gefragt, dass ich gedacht hab, das wäre auch interessant, wie sich genau diese Hunde verhalten würden ohne diese Vorerfahrung mit Strafen in der Vergangenheit. Ich mein irgendwas wird ja dazu geführt haben, dass Menschen damit nicht zufrieden waren mit dem Resultat und deswegen dann entschieden haben, sie machen es jetzt anders und dann hab ich aber gedacht, was wäre denn wenn ich jetzt aufhören würde meine Hunde in gewissen Momenten irgendwie zu strafen, dann hab ich gedacht, OK, wenn ich jetzt irgendwie mal Berta als Beispiel nehme, das Schlimmste was passiert. Ist, dass ich mal sage, Berta Ey oder dergleichen. Ne, also das ist die schlimmste Strafe, die Berta eigentlich so erfährt im Alltag. Ich rucke da nicht an der Leine oder dergleichen, die läuft also die ist auch einfach so gut wie nie an der Leine, aber wenn sie an der Leine ist, dann rucke ich da nicht dran rum und da habe ich gedacht, könnte ich wohl mit Berta von jetzt an einfach bewusstermaßen immer auf positive Strafen verzichten, da habe ich gedacht ja denke ich, also ich glaube wir würden absolut durchs Leben kommen, das würde funktionieren. Dann könnte ich halt zum Beispiel nicht mehr sagen, Ey oder Nein, aber ich glaube, ich würde anders klarkommen. Das würde vielleicht dazu führen, dass Berta sich in gewissen Momenten immer mal wieder so ein bisschen wegschummeln würde oder ein bisschen mehr rumtrödeln würde, und ich müsste sie wahrscheinlich häufiger rufen, als ich es jetzt tue, weil sie immer wieder auch positive Erfahrungen damit macht, sich wegzutrödeln, wenn ich sie dann zurückrufe und dann auch eine Belohnung gebe. Das könnte ich mir vorstellen. Ich glaube aber ganz sicher nicht, dass hier die Puppen auf dem Tisch tanzen würden und ich die Kontrolle über alles verlieren würde, wenn ich das jetzt machen würde. Aber auch vor allem deshalb, weil Berta mal diese Erziehung erfahren hat und einfach gewisse Grenzen und Regeln auch einfach klar sind und die werden auch in gewissermaßen klar bleiben, ohne dass ich jeden Tag immer wieder neu diskutieren muss. Also das ist ja dann. Sprecher*in 2 Hast du ja so Hunde wie zum Beispiel Louis, der hat ja noch noch dazu. Also der weiß, wer ich bin und wer er ist. Aber noch dazu hat der ja eine intrinsische Motivation bei mir zu sein, mit mir gemeinsam Dinge zu machen. Das heißt, das ist auch ein Hund, absolut könnte man da alles ohne Strafe und das ist ja auch nicht so. Also ich bestrafe loi nie. Sprecher*in 1 Ich weiß gar nicht, wann das letzte Mal her. Sprecher*in 2 Ist, dass ich loi mal bestraft habe für irgendwas. Da müsste ich wirklich lange lange, lange drüber nachdenken, weil das einfach gar nicht vorkommt in meinem Alltag. Sprecher*in 1 Also ja, eben. Und das ist, da habe ich irgendwie so gedacht, auch das wäre etwas, was mich durchaus mal interessieren würde. Aber ja, ich glaube, das ist so diese denke, die so besteht in vielerlei Köpfen, dass man immer wieder bestrafen muss und jeden Tag irgendwelche Kämpfe mit seinen Hunden kämpft, und das sollte an einem gewissen Punkt irgendwie zweifelsfrei nicht der Fall sein. Und wenn das der Fall ist, dann muss man auch irgendwie mal gucken. Woran liegt es da, dass ich gewisse Hunde habe, denen gewisse Dinge schwer fallen, vielleicht auch langfristig schwer fallen und in gewissen Lebensphasen schwer fallen, und dass ich dann mich da ein bisschen abmühen muss, das ist normal. Aber langfristig sollte ich einen erwachsenen Hund nicht immer wieder für dieselben Dinge bestrafen müssen, sonst wäre wäre das irgendwie, dann muss da ein Fehler sein im Trainingsaufbau und in der Erziehung und Herangehensweise, wie man das eben so macht, definitiv. Sprecher*in 2 Absolut, absolut. Genau. Ich habe auch, ich suche gerade eigentlich eine Nachricht noch, die war auch so schön, aber die finde ich jetzt gerade nicht die, die Teile ich dann beim nächsten Mal. Ich habe noch ganz viel positives Feedback zur fulminanten Grandiosität bekommen, muss ich sagen, da haben wir ja auch über das Thema, also ist für euch jetzt leider vorbei, weil auch der Verkauf von von der Aufzeichnung ist tatsächlich gestern zu Ende gegangen. Aber da haben mir sehr viele Leute Sachen geschickt und geschrieben, wie es halt jetzt besser läuft und so. Und was halt so Kleinigkeiten verändern können. Also was heißt Kleinigkeiten, es ist ja gar nicht so klein, wie ich mich selber als Mensch einstelle dem Hund gegenüber. Sprecher*in 1 Aber der Aufwand ist. Sprecher*in 2 Genau der Aufwand des Verhältnisses. Ich glaube ein Wochenende, zack richtig große Umstellung, mega cool, hat mich sehr gefreut. Vielen Dank also für diese ganzen Nachrichten und. Und ey, mir gefällt das so total gut. Ich habe doch so viele Sachen auf dem Zettel, aber wir haben jetzt eine Stunde wieder voll Johanna. Sprecher*in 1 Ja, wir haben uns jetzt hier, wir haben uns jetzt hier gut unterhalten. Sprecher*in 2 Ja, finde ich auch. Und ich ja, ich habe schon das nächste dann vorbereitet, das heißt, ich habe auch noch ein paar Knöpfe, wo ich drauf drücken kann, wo dann noch so Sachen kommen. Sprecher*in 1 Ja, ich bin ja mal gespannt. Du hast es ja angekündigt, dass wenn ich irgendwelche Wörter verwende, mich dann auch treffen könnte. Sprecher*in 2 Ja, hast du noch nicht. Sprecher*in 1 Und da bin ich ja auch wirklich ganz gespannt, weil offensichtlich habe ich ja diese Wörter zum jetzigen Zeitpunkt zumindest mal noch nicht verwendet. Sprecher*in 2 Ja, oder? Ich habe es halt vergessen oder das. Das kann natürlich, also es ist jetzt nicht so, dass hier parallel so ein Transkript mitläuft und wenn du ein Wort benutzt auf einmal, plöppt es hier so rot auf irgendwie und so, Achtung, du musst den Knopf drücken. Das wäre natürlich Next Level, das hier so eine KI. Sprecher*in 1 Findet so eine automatische Erkennung. Sprecher*in 2 Ja, und wenn du dann so ein Wort benutzt, dann wird der Jingle automatisch abgefeuert. Nee, das haben wir noch nicht, da muss ich manuell noch dran denken, ich könnte mir sogar fast vorstellen, dass es diese Folge schon so weit war, aber vielleicht auch von mir weiß ich nicht, das werden die Leute so nach und nach werden sie das erfahren. Sprecher*in 1 Die Leute sind auch ich liebe Freunde. Sprecher*in 2 Ja, du auch. Sprecher*in 1 Okay ich bin Gast hier in diesem Podcast. Sprecher*in 2 So habt ihr noch einen Pflegehund, der irgendwie weg muss. Der 2€. Sprecher*in 1 Braucht Arne. Sprecher*in 2 Ja. Sprecher*in 1 Arne muss mal ausziehen. Nein, der muss jetzt nicht ausziehen. Sprecher*in 2 Aber lange ist er doch noch gar nicht da. Sprecher*in 1 Nein, aber Arne wäre so allmählich. Allmählich, denke ich, ist der ganz gut drauf. Sprecher*in 2 Arne ist ein Mali. Sprecher*in 1 Arne ist ein Mali. Ja, Arne. Sprecher*in 2 Die, die es nicht wissen. Sprecher*in 1 An ist so ein Mali, mit dem man sich ein bisschen was erarbeiten muss, aber nicht im Sinne von Alltagstauglichkeit oder so, weil das Macht der bombastisch, der ist. Ich hatte den neulich mit in der Sozialkontaktstunde, ist einfach ein Geschenk im Sozialkontakt mit Hunden, das Macht der so perfekt, kann man sagen Hundebegegnung macht der auch an der Leine am Fahrrad, der läuft einfach an pöbelnden Hunden am Fahrrad vorbei, juckt den gar nicht, der guckt einmal kurz, läuft weiter, das ist einfach wirklich cool also. Das war auch nicht viel Arbeit, also dem hat man irgendwie mal erklärt, wie er sich an der Leine zu verhalten hat, hat er gesagt. Gut, das verstehe ich, das kann ich und dann macht er das auch, den müsst ihr nicht bestrafen an der Leine, der kann das jetzt einfach und dann macht er das einfach gern und ist ganz, ganz stolz wie er damit dir dann durch die Gegend läuft auch so. Alltagstauglichkeit ist mega, der hatte am Anfang ein Thema mit fremden Menschen, das heißt wenn ihn fremde Menschen angegucken oder angeguckt oder angesprochen haben ist er ein bisschen aus der Hose gefahren. Das kann der Mega gut aushalten, inzwischen das höchste der Gefühle ist tatsächlich, dass wenn es so sehr lange ist und er sehr lange angeguckt wird, dass dann mal n knurren kommt, dann kann man ihm aber einfach sagen, ah ne, lass mal und dann verkrümmelt er sich so hinter einen und sucht da tatsächlich einfach n bisschen Support, das macht er richtig gut, der hat jetzt auch in der Sozialkontaktstunde von fremden Menschen Leckerlis genommen, das hat ihn früher richtig wütend gemacht, wenn ne fremde Person ihm was hingehalten hat. Das war glaub ich für mich echt n so n richtig schöner Moment, dass ich gedacht hab, ach cool guck mal, er hat da irgendwie diese Skepsis in gewissermaßen echt cool abgelegt, so fremden Menschen gegenüber und hat sich streicheln lassen, hat Leckerlis genommen, er hat hier und da noch so n paar Themen wo man so merkt, da möchte er gewisse Dinge nicht akzeptieren. So gestern nahm er sich so n großen Koala Teddybären. Von meinem Kind und machte damit rum und verschleppte den ins Hundebett. Und da wusste ich ganz genau, wenn ich da jetzt hingehe und ihm den Wegnehme, dann wird er sauer werden und dann wird er sauer und da muss man einfach echt gucken, das ist kein Hund wo es irgendwie bringt dann irgendwie doll zu werden oder den irgendwie abzubrechen, der muss einfach checken, dass man da n längeren Atem hat und dann muss man einfach n bisschen standhaft bleiben, stehen bleiben, warten bis er dann fertig ist. Und wenn er dann fertig ist, ist die Welt auch wieder in Ordnung und das hat sich in seiner Intensität her. Auch Doll verändert und es gibt da n deutlichen Unterschied. Seine Hauptbezugsperson ist Tobi, denn der brachte ihn mit aus Rumänien und verbrachte schon 5 Tage mit ihm, dementsprechend ist das sein Obermeister und ich bin die Hilfsmeisterin und er selektiert da schon sehr stark zwischen mir und Tobi beispielsweise weil Tobi kann solche Dinge zum Beispiel deutlich konfliktfreier mit ihm lösen und da akzeptiert er das deutlich eher, weshalb ich denke, dass wenn der umziehen würde zu einer anderen Person und wenn die. Sehr schnell einfach seine Hauptbezugsperson werden würde. Er hätte dies noch mal deutlich leichter als ich es habe, aber auch ich stelle fest, dass das gesamte Zusammenleben, also anfangs war das echt so, dass der viel kam und sich so neben mich gestellt hat und dann zeitei so nach vorne bekommen hat und so und echt so n bisschen einschränkender unterwegs ist. Das Macht der gar nicht mehr und ich kann den inzwischen. Auch das war so. Streicheln oder so. Ich konnte ihn nicht streicheln, ich durfte grundsätzlich nicht nett zu ihm sein, das war so ein bisschen ich gedacht hab, ey, ich bin doch ich bin doch nur nett und das geht jetzt voll, also ich kann den im Alltag ganz normal streicheln, ich kann ihn hier ganz normal bewegen und brauch keine Sorge haben, dass er dann irgendwie wild wird gar nicht und ich mag den inzwischen also am Anfang war es echt so, wir mussten uns so ein bisschen so zusammenraufen, aber inzwischen mag ich den echt gerne und der hat finde ich gerade für einen Mulli unfassbar vieles was der so mitbringt. Was gar nicht selbstverständlich ist, so für die Rasse und auch so als solches kommt er im Alltag mega cool zur Ruhe, kommt überall eigentlich gut zur Ruhe und das macht er schon einfach echt gut ist n riesen Typ also ist riesengroß für n Mali aber ja kann ich kann ich wärmstens empfehlen vierjähriger Rüde. Fein im Sozialkontakt, auch echt mit kleinen Hunden. Super mit Kindern ist der cool, das ist das Absurdeste eigentlich da dran, weil mit Kindern hat er gar keinen Stress, auch wenn fremde Kinder ihn angucken und ansprechen, das juckt ihn gar nicht nur Erwachsene, da möchte er das nicht so gerne also ja ist n guter Hund wenn man n bisschen Erfahrung hat und auch Konflikte nicht scheut, weil es lohnt sich das mit ihm sich zu erarbeiten und dann hat man echt einfach n. Richtig fein coolen Hund. Ich kann dir jetzt leider, das können wir jetzt im Podcast nicht einbinden, aber er liegt hier gerade und es ist so herrlich, weil er ist so, er ist gar nicht am Start, er pennt so hart und kriegt einfach gar nichts mit, er liegt, er liegt auf diese Art und weise, ich weiß nicht ob ich dran denken werde das als Begleitmaterial irgendwo hochzuladen, dann zum entsprechenden Zeitpunkt, aber er liegt dir kann ich es jetzt schenken, er liegt hier im im Korb und er hat einen Maulkorb auf weil den trägt er im Alltag einfach. Der liegt einfach mit so mit so Nase an Maulkorb gedrückt, so liegt er da schon seit 20 Minuten oder so regungslos. Also wenn ich es nicht besser wüsste und nicht seine Bauchatmung sehen würde. Ich denke gut ist tot aber. Sprecher*in 2 Sicher, dass er dich nicht im Schlaf anknurrt einfach. Sprecher*in 1 Weil er ist einfach. Er ist tief und er schläft, schläft der Schläfrigsten bisschen süß, oder? Sprecher*in 2 Ja, ultrasüß. Sprecher*in 1 Nein, ich mag den nicht wirklich richtig gerne. Naja, und dann ist. Pedito hier eingezogen, ein kleiner Zwerg, aber den lerne ich gerade erst kennen, der ist erst ein paar Tage, da kann ich noch nicht so viel zu sagen, dann gehen wir mal schauen, da gibt. Sprecher*in 2 Es also in ein 2 Wochen eine Einschätzung. Special Dogs kann immer eure Kohle gebrauchen, also spendet da, wenn ihr irgendwie einen Euro abzugeben habt oder monatlich ein bis 5€ irgendwie abzugeben habt, das hängt. Sprecher*in 1 Wirklich? Das ist Menschen unterschätzen das so ne und ich kann es auch so ein bisschen verstehen. Wenn ich also ich beobachte das ja auch, ich bin ja auch so in so Tierschutzbubble drin und folg verschiedenen Accounts und ich sehe es an allen. Hinstellen alle Tierschutzvereine sind irgendwie am Limit und die Spendenbereitschaft ist einfach logischerweise irgendwie zurückgegangen, weil das Leben ist teurer geworden für die Menschen, alles ist irgendwie teurer und man guckt so ein bisschen, dass man das, was man hat, beisammen hält, und das ist für mich nachvollziehbar und geht mir ja auch nicht unbedingt anders und gleichzeitig ist aber so, dass ich denke, ich denke so, die allermeisten Menschen. Können sich 234 5€ im Monat wahrscheinlich erlauben und der Grund warum man es aber nicht macht, ist ganz häufig, dass man entweder denkt es bringt nichts oder dass man einfach den inneren Schweinehund nicht überwindet. Mal diesen Dauerauftrag einzustellen oder es einfach mal zu machen. Und ich hab das letztens gedacht, dass das irgendwie so schön wäre, wenn man so überlegen würde, welche Projekte gefallen mir und wo würde ich gerne irgendwie mal mal was machen oder wo würde ich gerne regelmäßig unterstützen und das muss ja nicht immer nur mit Tierschutz zu tun haben. Nee, absolut nicht, ne. Also es gibt ja so viele unterstützenswerte Aktionen und ich hab irgendwann mal gesagt, OK, ich hab irgendwie 40€ im Monat, die ich irgendwie investieren möchte und hab die aufgeteilt an 10 verschiedene Organisationen also das das war was ich irgendwann mal gedacht hab und hab 2 Organisationen die sich um Menschen kümmern. Und 2 Organisationen, die sich um Tiere kümmern. Und so hab ich es aufgesplittet und da gehen jeweils 10,00€ hin und wenn das alle Menschen, die sich das leisten könnten, so machen würden in dem Rahmen, in dem sie es leisten können, wenn es nur 5,00€ pro orga sind oder nur 3€ pro orga, das wäre so Crazy. Also wenn ich überlege, wenn all die Menschen, die mir aktiv folgen und meine Stories schauen. 1€ Spenden würden, dann hätten wir alle Mode auf unseren bezahlten Plätzen abgesichert und könnten noch medizinische Notfälle versorgen, ohne dass wir aktiv um Spenden fragen müssten. Aber es ist nicht die Tatsache, dass die Leute den einen Euro nicht haben, sondern dass die Leute sich nicht überwunden kriegen, diese Dauerspende einzurichten. Sprecher*in 2 Obwohl es, wobei es ja so also bei mir muss ich sagen, war es sehr simpel. Ihr habt ja auch so ein betterplace Ding und das ist ja dann verknüpft irgendwie mit Paypal und so. Das ist ja fast gefährlich eigentlich, wie einfach das geht. Also das ist einfach. Sprecher*in 1 Sollte man meinen, aber die Erfahrung zeigt doch, dass das Menschen. Also dass da irgendeine Schwelle ist, das halt eben zu tun, worin sie begründet ist, weiß ich nicht, kann ich nur mutmaßen, aber ich glaube, es ist so dieses, dass man am Ende des Tages, ja man denkt so, ah, ja, wenn jeder einen Euro dazu spenden wird, den Menschen ist das irgendwie bewusst. Aber dass auch sie dazugehören zu dieser, jeder da hat. Sprecher*in 2 Auch einer von denen. Sprecher*in 1 Jeder richtig genau. Sprecher*in 2 Einer von 80000000. Sprecher*in 1 Und das ist, ich stell das immer wieder fest, auch wenn wir irgendwie für gewisse Spendenzwecke oder so. Sammeln und ich dann die Anzahl an Spenden mal durch die Spendensumme rechnen lasse, sodass ich so einen Durchschnittswert habe, dann komme ich immer wieder auf so irgendwie Beträge zwischen 20 und 40€ und ich finde das wahnsinnig viel, weil das bedeutet, dass sehr viele Menschen sehr hohe Spenden abgeben. Es ist natürlich für uns sehr schön, aber es bedeutet auch, dass. Der Betrag, tendenziell wahrscheinlich getragen wird durch wenige Leute, die sehr viel geben, und das ist so schade. Sprecher*in 2 Weil du natürlich auch. Wenn du also wenn jetzt ihr eine Spendenaktion habt, dann würde ich ja auch so denken, so ah 3€ nee, das lohnt sich ja gar nicht, quasi so ne. Sprecher*in 1 Und Ey, ganz ehrlich, auf diese Art und Weise, das war Crazy auf, genau auf diese. Ich hab irgendwann, als wir Frau Maus. Aufnehmen wollen beziehungsweise wir wollten sie nicht aufnehmen. Da kam die Abgabemeldung rein für Frau Maus und uns war klar wir können uns das jetzt nicht leisten das wir können das nicht machen so weil wir wissen nicht was kommt da gesundheitlich auf uns zu, wir werden die Betreuung in erster Zeit bezahlen müssen und sowas und das konnten wir uns zu dem Zeitpunkt nicht leisten und ich fand aber dieses Abgabeformular wie das damals irgendwie dieser Hund sitzt seit 6 Jahren im Zwinger und dann sollte er innerhalb von 24 Stunden abgegeben werden und so ich fand das einfach irgendwie schockierend und hab das in meine Story gepostet. Und hab halt dazu gesagt, Ey Leute, es ist einfach super traurig. Wir können da jetzt nichts machen und habe einfach nur gesagt, was mich daran eigentlich traurig macht ist, dass ich weiß, dass wir wahrscheinlich in kürzester kürzester Zeit diese Summe zusammenkriegen würden, wenn ich jetzt sagen würde, wenn wir diese Summe erreichen, dann retten wir den Hund, aber das ist nicht wie wir Bock haben das zu machen, weil es immer. Sprecher*in 2 Immer emotionaler. Sprecher*in 1 Ja, es ist super emotionaler Druck. Und da hab ich einfach nur gesagt, wir werden dieses Experiment an dieser Stelle nicht wagen. Ne, aber das sind gerade Gedanken, die ich halt habe, dass ich denke, ey, wahrscheinlich könnten wir diesem Hund helfen, aber wir werden uns jetzt nicht hinreißen lassen, das auf diese Weise zu tun und was dann aber passiert ist, dass voll viele Menschen meinten, ja, aber kannst du nicht trotzdem irgendwie schick doch mal den Link, dass man irgendwie dann gucken kann, dass sowas in Zukunft nicht vorkommt, da hab ich halt so nen Spendenlink von unserer Kampagne da rein gekloppt. Und hab halt eben gesagt, ja na wenn jeder irgendwie morgen mal auf n Coffee to go oder so verzichten würde 2 3€ und dann haben das war Crazy. Dann haben innerhalb von 24 Stunden irgendwie 900 Leute oder so kleinste Beträge gespendet. Ja, wir haben gesagt, ja, safe, wir haben jetzt einfach echt n paar 1000€ zusammen bekommen und können jetzt einfach diesen Hund retten. Nicht weil einzelne Personen große Beträge gespendet haben, sondern weil da genau das passierte, dass unfassbar viele Menschen super kleine Beträge gespendet haben, das war einfach schön, weil du wusstest, du hast einfach so mit einer großen Community gerade was richtig Großes erreicht, ohne dass jeder einzelne von den Menschen viel geben muss, das ist einfach. Macht mir auch ehrlich gesagt so noch viel mehr Spaß. Klar, weil auch irgendwie, weil man so merkt wie stark man ist, wenn man einfach gemeinsam so auftritt, ne? Sprecher*in 2 Ja genau. Also. Und damit ihr nicht immer wieder. Weil ehrlicherweise ist das ja auch für euch arbeitet, wenn ihr jetzt alle 4 Monate um einen Hund zu retten, da wieder 5€ spenden müsst, richtet das doch jetzt mal ein, dass ihr da monatlich einen Minimalbetrag, das reicht ja schon rübersendet, wenn ihr natürlich viel geben könnt, gebt auch gerne viel, aber. Sprecher*in 1 Für den braucht die 100€ im Monat so ja. Sprecher*in 2 Genau. Ich schicke jeden Monat 50€. Sprecher*in 1 Ja, ich weiß. Sprecher*in 2 Ja, ich weiß, es kostet immer jeden Monat ganz. Kommt ganz brav. Sprecher*in 1 Du finanzierst jeden Tag 2 Tage von einem Hund jeden Monat. Es ist halt so, es ist halt, es ist halt bei diesen Hunden, die wir aufnehmen, teilweise sind diese Betreuungskosten, sie sind es halt, die so teuer sind und gleichzeitig sind sie aber für manche Hunde ein. Einfach die einzige Chance. Das ist aber warum, warum es so teuer ist und warum auch ähnliche Projekte und ähnliche Tierschutzvereine, die mit solchen Hunden arbeiten wie wir in genau derselben Situation sind. Sprecher*in 2 Und dazu muss man auch mal sagen und ich weiß, das machst du natürlich wahrscheinlich nicht super gerne, weil du in der Position bist, derjenigen, die halt diese Arbeit macht. Aber ich, ich kenne ja jetzt eure Arbeit, ich kenne auch die Arbeit zum Beispiel meiner Frau von Kleidertausch. Die mit einer Freundin ein gemeinnütziges Unternehmen gegründet hat und auch Special Dogs ist ja ein gemeinnütziger Verein. Leute gehen immer automatisch davon aus, dass die Leute nichts zum Leben brauchen, also weil ich meine Arbeit dem Tierschutz quasi Verschreibe, heißt das nicht, dass ich das komplett kostenfrei immer machen muss, sondern ich muss ja auch als diejenige Person, die Hunde rettet, die sichtet, die Pflegestellen besucht, ihr müsst ja auch. Von irgendwas leben so, und das ist ja in so großen, großen Teilen unbezahlte Arbeit, die da abläuft. Sprecher*in 1 Nee, was heißt in großen Teilen also die, wenn ich jetzt nicht gerade einen Hund bezahlt, auf Pflegestelle habe, ist alles andere absolut unbezahlt alles und jeder ist Verein genau. Sprecher*in 2 Und da muss man mal sagen, da fließt ja super viel Arbeit rein. So, und das muss also das müssen die Leute auch schon mal checken, und dann, dann finde ich es oft. Ist es so quasi? Die Leute gehen automatisch davon aus, dass die Leute das ja bereitwillig machen und gerne machen und dass man dann da kein Geld für nehmen darf. Ich fände auch absolut völlig fein, wenn sich Special Dogs für weiß nicht 5 Leute, die die Kernarbeit machen, jeder da eine halbe Stelle oder so noch hätten, absolut dann hättet ihr jetzt natürlich weniger weniger Geld für die Hunde, aber es. Sprecher*in 1 Wäre also, wenn man es sich leisten könnte und es nicht eben dann bedeuten würde, dass man. In der Not wäre dann die Hunde nicht zu versorgen. Es wäre absolut fair, weil also wie du sagst so 5. Ich würde sagen so 5 Leute, definitiv auch mindestens eine halbe Stelle an Zeit investieren. Sprecher*in 2 Das ist etwas. Wir sprechen immer ne von Ausbeutung in irgendwelchen fernen Ländern, das ist halt, man nennt das Selbstausbeutung, dass man, dass man seine eigene Arbeitskraft halt für unbezahlt halt, und das ist noch ein Unterschied, ob ich jetzt so wie wir quasi hauptberuflich selbstständig bin und da, da kann ich. Sich auch selbst ausbeuten, wenn ich zum Beispiel entscheide, ich mache jetzt hier eine Gruppenstunde und da sind nur 2 Leute angemeldet und das finanziert sich eigentlich überhaupt nicht, aber ich muss es vielleicht mal machen, um das Ding auch ins Rollen zu bringen. Aber gerade diese Dinge wie Tierschutz, wie andere Ehrenämter, Umweltschutz bei der Tafel, sonst was, die Leute gehen davon aus, dass die Menschen das bereitwillig auch immer so leisten können, und das ist halt einfach. Da denkt mal bitte drüber nach so, weil die Leute kriegen Hass, ihr kriegt dann auch mal. Also Leute, die solche Arbeit machen, kriegen Hass ab von anderen Leuten, wenn sie mal so was formulieren oder wenn Sie sagen, ich möchte dafür Geld haben. Sprecher*in 1 Absolut absolut einfach so. Super Superkrass für Gejudged wenn du also wenn. Sprecher*in 2 Du öffentlich sagst, ich kann diesen Hund nur nehmen, wenn ich 1000€ im Monat dafür kriege. Dann kriegst du Hass dafür. Sprecher*in 1 Absolut. Na klar, na klar, und das ist, es ist im Verhältnis stehend. Also ich habe das, ich habe das gedacht, Arne ist ja kein ehrenamtliches Projekt hier, also das heißt, für Arne bekomme ich Geld und es ist halt aber so crazy, wenn du überlegst, was bekommst du dafür ne und für Arne bekomme ich zum Beispiel 30€ am Tag und du musst halt überlegen, wenn ich das auf einen Stundenlohn rechnen würde. Wieviel Zeit du investierst und es gibt Tage, da investiere ich vielleicht in Arne selber nur ne halbe Stunde, weil er ansonsten irgendwie mitläuft und dann gibt es aber Tage wie letzte Woche, wo ich mit Arne mit meinem Auto. Anderthalb Stunden zu einer Kollegin in ihre Sozialkontaktstunde gefahren. Bin mich da 2 Stunden mit ihm aufgehalten, habe mit ihm wieder zurückgefahren bin, das hätte ich ohne Ahne nicht gemacht. Das heißt nicht, dass ich nicht auch Spaß daran habe, aber das ist ja so ein bisschen auch, kannst du dir ja auch aussuchen. Sprecher*in 2 Auch an der Arbeit davon. Sprecher*in 1 Sprechen. Genau das ist dann halt eben das Glück, dass ich habe, dass ich Freude an meinem Job habe und an vielen Teilen in meinem Job. Aber trotzdem ist es ein Zeitaufwand und in dieser Zeit kann ich auch nichts anderes arbeiten, das heißt, ich habe 4 Stunden investiert für 30€. Ja, und selbst die. Sprecher*in 2 Halbe Stunde ist ja nicht. Also wenn du normalen Stundensatz abrechnest bist du bei mehr als 60€ pro. Sprecher*in 1 Stunde, Na klar. Sprecher*in 2 Weil. Sprecher*in 1 Ich hab also ich hab das irgendwann letztens mal so überschlagen, wenn ich so mir eine Woche angeguckt hab und gedacht OK wieviel Zeit investier ich jetzt so im Durchschnitt und dann bin ich dabei angekommen, dass ich für Arne so zwischen 7 bis 10€ die Stunde bekomme. Sprecher*in 2 Ja, brutto ne. Sprecher*in 1 Also das ist. Und dann sagen Leute, das ist Abzocke, wo ich so denk, weiß ich jetzt nicht, ja weiß ich jetzt nicht, also. Sprecher*in 2 Ja und dann denk ich mir dann denk ich mir aber auch dann kann die Liebe zum Tier da gar nicht so groß sein. Wenn du jemandem dann so was vorwirfst, weil du solltest ja froh sein, dass es für dieses Tier eine Pflegestelle wie dich gibt und dann die Arbeit da rein investiert und dass es an anderer Stelle einen Tierschutzverein gibt, der sagt, das Zahlen wir, der Johann hat dafür für dieses Tier, weil die Alternative wäre, dass der Halt immer noch da in Rumänien wäre, so. Ganz klar. Sprecher*in 1 Und es ist halt, es ist halt so wild, weil sowas sagt dir aber auch grundsätzlich niemand, der in der Lage wäre solche Hunde zu nehmen. Das habe ich noch nie, es ist noch nie passiert, dass jemand, der in der Lage wäre solche Hunde zu betreuen, das gesagt hat, das kommt ausschließlich von Menschen, die vielleicht irgendwie mal die hatten vielleicht schon mal pflegehunde, aber die haben gar keine Ahnung, was es bedeutet, mit so einem Hund zusammenzunehmen und dass der nicht einfach in unserem Alltag so mitlaufen kann, von jetzt auf gleich und dann auch einfach irgendwie vermittelt wird, irgendwie relativ zügig. Das ist ja, es ist irgendwie naja, how ever? Sprecher*in 2 Ja, so ist es. Das war jetzt ein wilder Ritt von Strafen in Studien. Sprecher*in 1 Wir fingen eigentlich an mit Kacke. Sprecher*in 2 Ei stimmt, das hab ich schon, das hat mein Gehirn schon gelöscht, weil. Sprecher*in 1 Also zu. Sprecher*in 2 Eklig will ich nicht. Stimmt von Kacke zu strafen zu. Tierschutz OK, es hat mir sehr viel Freude gemacht, wir hören uns nächste Woche Montag wieder, bis dahin bleibt gesund und mal schauen was wir nächste Woche so für Kategorien aus dem Hut zaubern.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Hunde wälzen sich aus ungeklärten Gründen in Kot, wobei eine Theorie besagt, dass sie ihren Eigengeruch mit Prädatorengeruch überdecken wollen.
  2. Ein erfolgreiches Training gegen das Wälzen in Exkrementen ist laut den Podcasterinnen kaum möglich, da sich die Situationen nicht planbar wiederholen lassen.
  3. Als Management-Maßnahmen werden Wegtreue, Voraussicht und das Erkennen der Körpersprache des Hundes empfohlen, um das Verhalten frühzeitig zu unterbrechen.
  4. Die Podcasterinnen diskutieren eine Studie, die eine Korrelation, aber keine Kausalität zwischen strafbasierter Erziehung und aggressivem Verhalten bei Hunden zeigt.
  5. Es wird kritisiert, dass Medien und KI-Formulierungen oft fälschlicherweise von einem "erhöhten Risiko" sprechen, was eine Kausalität suggeriert.
  6. Hunde, die mit positiver Verstärkung erzogen werden, zeigen in Tests bessere Lernleistungen und weniger Stresssignale als Hunde, die mit Strafen arbeiten.
  7. Der Begriff "Dominanz" wird im modernen Hundetraining oft missverstanden und fälschlich mit Aggression und Unterdrückung gleichgesetzt.
  8. Der Tierschutzverein Special Dogs wird vorgestellt, der auf Spenden angewiesen ist, um Hunde zu retten und Pflegestellen zu finanzieren.

Summary:

In dieser Podcast-Episode diskutieren die Gastgeberinnen Johanna und Alex zwei Hauptthemen. Zunächst geht es um die Frage einer Hörerin, wie man Hunden das Wälzen in Exkrementen abgewöhnen kann. Die Podcasterinnen erklären, dass es keine wissenschaftlich fundierte Erklärung für dieses Verhalten gibt. Eine Theorie besagt, dass Hunde ihren Eigengeruch mit dem Geruch von Prädatoren überdecken wollen. Ein planvolles Training sei kaum möglich, da die Situationen unvorhersehbar sind. Als praktische Tipps werden Wegtreue, Voraussicht und das frühzeitige Unterbrechen des Verhaltens durch Beobachten der Körpersprache des Hundes genannt. Zudem wird die Notwendigkeit betont, den Hund nach dem Wälzen gründlich zu reinigen.

Im zweiten Teil kritisiert Alex die oft falsche Interpretation von Studien zum Thema Strafe in der Hundeerziehung. Sie erklärt den Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität und bemängelt, dass Formulierungen wie "erhöhtes Risiko" eine Kausalität suggerieren, die die Daten nicht hergeben. Es wird aufgezeigt, dass Hunde, die mit positiver Verstärkung erzogen werden, in Tests besser abschneiden und weniger Stress zeigen. Abschließend wird der Begriff "Dominanz" diskutiert und klargestellt, dass er in der modernen Verhaltensbiologie nichts mit Aggression zu tun hat. Zum Schluss wird der Tierschutzverein Special Dogs vorgestellt und um Spenden gebeten.

FAQs

Korrelation bedeutet, dass zwei Dinge gleichzeitig auftreten, ohne dass eines das andere verursacht. Kausalität hingegen bedeutet, dass eine Ursache-Wirkungs-Beziehung besteht. In vielen Studien wird fälschlicherweise von Kausalität ausgegangen, obwohl nur eine Korrelation nachgewiesen wurde.

Hunde, die mit positiver Verstärkung arbeiten, lernen häufig, selbstständig Lösungen zu finden und sind weniger gestresst. Sie zeigen mehr Eigeninitiative und können sich besser an neue Aufgaben anpassen, während strafbasiert erzogene Hunde öfter Unsicherheit und Stresssignale zeigen.

Rangordnung beschreibt die soziale Struktur innerhalb einer Gruppe, die auf Faktoren wie Alter, Erfahrung und Persönlichkeit basiert. Sie hat nichts mit Aggression oder Unterdrückung zu tun, sondern dient der Organisation des Zusammenlebens.

Man kann Wegtreue trainieren, die Körpersprache des Hundes vor dem Wälzen erkennen und frühzeitig mit einem Abbruchsignal eingreifen. Ein mobiler Wasserkanister hilft, den Hund vor dem Heimweg abzuspülen.

Es gibt keine wissenschaftlich fundierte Erklärung für dieses Verhalten, und es lässt sich kaum planvoll trainieren, da die Situationen unvorhersehbar sind. Oft bleibt nur, mit dem Verhalten zu leben und vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen.

Viele Studien zeigen nur Korrelationen zwischen Strafen und Problemverhalten, nicht Kausalität. Zudem können Strafen Stress und Unsicherheit beim Hund erhöhen und die Lernfähigkeit beeinträchtigen.

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