Julia: "Ich war erst 15, als der Missbrauch anfing"
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Der Podcast thematisiert Partnerschaftsgewalt anhand der Geschichte von Julia, die mit 15 Jahren eine Beziehung zu einem fast 19-jährigen Mann einging. Bereits nach 20 Tagen kam es zur ersten Vergewaltigung: Ihr Partner ignorierte ihre verbalen und körperlichen Ablehnungen, drang in sie ein und warf ihr später vor, keine Jungfrau gewesen zu sein, da sie sich nicht gewehrt habe. Julia beschreibt, wie sie in den folgenden 19 Jahren systematisch sexualisierter Gewalt ausgesetzt war – von emotionaler Erpressung über ständige Diskussionen bis hin zur Erzwingung von Swingerclub-Besuchen. Ihr Partner nutzte Manipulationstechniken wie Love-Bombing und das Ausnutzen ihrer Naivität. Nach der Geburt ihres jüngsten Kindes eskalierte die Gewalt weiter. Julia betont, dass sie lange nicht erkannte, was ihr widerfuhr, und dass solche Taten kein individuelles Problem, sondern ein gesellschaftliches sind. Sie spricht heute, um die vielen Facetten von Gewalt sichtbar zu machen und anderen Betroffenen Mut zu geben. Ihre Geschichte zeigt, wie Täter Grenzen systematisch überschreiten und Opfer in Abhängigkeit halten.
Rückblick ist das der größte Part in unserer Beziehung des Hexuelle Gewalt. Es fing aber mit dem ersten Mal an nach Sage und Schreibe 20 Tagen Beziehung. Wir waren in seinem Zimmer und wir haben es ein bisschen gern gehabt. Und dann reiss eine Hand immer weiter runter gewandert. Ich hab wieder hochgezogen und hab gesagt, "Mül, nein, nein, nein, nein, nein." Ja, ob es jetzt vor Ort wörtlich ist, aber lass mich mal machen. Und ab da hab ich dann auch schon gar nichts mehr gesagt und mich auf nicht mehr groß gewöhnt. Und dann war es ein paar Minuten später vorbei. Und jetzt wischendrin den Kopf regelmäßig am Kleiderschrank angeschlagen. Und danach hat mir eine riesen Diskussion, dass ich sicher keine Jungfrau war, weil ich hab mich ja gar nicht gewöhnt. Eine Vergewaltigung mit 15. Jede dritte Frau auf dieser Welt ist von Partner schaftlicher Gewalt betroffen. In diesem Podcast brechen Frauen ihr Schweigen unter 10 von ihren toxischen Beziehungen und die Gewalt, die sie durch ihre Partner erleben mussten. Nazismus und toxische Beziehungen sind kein individuelles Beziehungsproblem, sondern ein gesellschaftliches, dass sehr tiefer angert ist. An dieser Stelle auch eine Triggerwarnung, denn in vielen Erzählungen wird sehr detailliert über verschiedene Formen der Gewalt gesprochen. Die Geschichten, die du hören wirst, sind immer gleich. Das einzige, das sich endet, sind die Namen der Frauen, die sie erzählen. Und wenn du diese Geschichten bis zum Schluss gehört hast, lass gerne eine Bewertung für den Podcast da und unterstützen dabei. Das Partnerschaftliche Gewalt, kein Tabut immer mehr bleibt. Und heute erzählt uns Julia ihre Geschichte. Julia ist 40 Jahre alt, lebt in der Nähe von Lörach. War 19 Jahre mit einem Nazistischen Mann zusammen und ist heute 6 Jahre getrennt. Und das ist ihre Geschichte. Herzlich willkommen, Julia bei ich bin die dritte Frau. Hallo, Kristina, schön, dass ich da sein darf. Und wenn du die anderen Podcasts und die Folgen gehört hast, dann weißt du dir, dass meine Frage immer kommt nach eure Motivation. Manche melden sich schon sehr schnell nach der Trennung an und manche erst sehr viele Jahre später. Was hat dazu geführt, dass du dich jetzt entschieden hast zu sprechen? Ich habe mehrere Gbunde eigentlich vor allem, aber da ja doch, auch wenn du im Intro sagst, jede Geschichte ist gleich, ist irgendwie doch alles unterschiedlich. Und manche Punkte passen wie Faust aufs Auge und manche sind doch wieder ganz anders. Und damit man einfach sieht, welche Facetten das alles haben kann, möchte ich heute auf meine Geschichte erzählen. Und das hast du sehr schön gesagt, denn genau deshalb ist dieser Podcast auch da. Er soll alle manipulationsfaktiken, alle LARF-Bombingstrategien, die Täter, in der ersten Phase des Kennenlernens beim Dating an den Tag liegen und natürlich soll es auch über Gewalt aufklären, welche verschiedene Formen der Gewalt es gibt und wo sie anfängt. Denn das übersehen wir sehr, sehr häufig. Dann fangen wir doch direkt an bei der ersten Phase. Julia, erzähl uns, welche Taktiken dein Ex-Nazist angewandt hat, wie hast du ihnen kennengelernt? LARF-Bombingstrategien, mit 15. Ja, tatsächlich trotzdem schon über das Internet. Beim ersten Internet-Kaffee-Besuch, wo Freundinnen mit ihm geschettet haben. Und daraufhin hat eine der Freundinnen die Nummer weitergegeben. Dann hat er angerufen, sie war zur Folge zum Dorngehen. Und dann war ich an der Anmehl. Oh, dann hast du eigentlich deine Freundin so ein bisschen des Leben gerettet. Ja, ich glaube, das weiß sie heute nicht, aber ja. Okay. Okay. Wie ging es dann weiter? Wie hat er dich umgarnt, welche Casanova Strategien hat er aufgefahren? Also, er hat eigentlich schon beim ersten Gespräch darauf plädiert, dass wir uns treffen zum Kennenlernen. Das hat dann nicht ganz so schnell geklappt, wie er das gerne gehabt hätte. Aber er hat mich dann, es ist schon lange her, ich habe die ganzen Zeiten nicht mehr so ganz im Kopf, aber ich würde es mal mehrere Wochen versucht, immer wieder zu erreichen, bis wir uns dann an dem Sonntag das weiß ich noch getroffen haben und nur für ein paar Minuten eigentlich, weil ich war 15, meine Mama hat mich kurz darauf abgeholt. Und dann haben wir uns zumindest mal gesehen und dann gehen wir an, wo es aber weiter. Mhm. Berat uns noch, wie alt er war, weil wenn ich höre 15, da kriege ich so ein bisschen Puls. Bielt, weil auch. Klar, nicht so viel älter, aber doch fast 19. Okay, vier Jahre trotzdem, wenn man es genau nimmt, 19.000 erst schon erwachsen. Ich weiß zwar nicht, ob ich mal da Männer wirklich erwachsen sind. Also, das ist der schön Männer sowieso nicht. Aber er war zumindest keine zehn Jahre älter. Okay, aber trotzdem in der Phase ein bisschen fragwürdig. Kannst du dich natürlich, es ist schon sehr, sehr lange her, aber kannst du dich dran erinnern, was er dir denn gesagt hat oder geschrieben hat, als er so angefangen hat, direkt auf ein erstes Treffen zu drängen. Ja, zuerst ging es darum, dass wir ja schon nett geschrieben hätten, was wir ja tatsächlich nicht haben. Das habe ich dann auch relativ schnell aufgeklärt. Aber ja, wie wollte sich einfach treffen, damit man ein Gesicht zu dem hat, was man bis jetzt gehört hat. Und dann ging es aber nach diesem einen Treffen, erst mal nur in anführungsstrichen Telefonisch weiter, bisher mich aber dann per Telefon so weit hatte, das wird tatsächlich schon zusammengekommen sein. Okay, jetzt haben wir ein paar Kapitel übersprungen. Wie lief das erste Treffen ab? Wo habt ihr euch getroffen? Was habt ihr gemacht? Über was habt ihr euch unterhalten? Vor der Tanzschule. Und der ich damals war, es ging keine halbe Stunde. Es war so ein kurzes Treffen. Ich weiß noch, er hat mir gesagt, er kommt mit seinem aufgemutzten Twingo. Ich hatte leider gar keinen Vorstellungen davon, was ein Twingo ist und musste dann etwas schmunzeln, als er um die Ecke vor hat. Hat sehr darauf beherz, dass er eben ein tolles Auto hat mit lauter Musik und DJ ist und aussieht wie mein Teil der Strang quasi. Und dann stand er da, dann gab's. Ich weiß gar nicht mehr genau, was wir dort gesprochen haben. Auf jeden Fall hat er mir sehr deutlich gemacht, dass ich im Obdeschwul gleich gut gefallen habe. Und dann hat meine Mama mich eigentlich schon abgeguckt. Und dann war das ganz, ganz kurz und wenig in dem Moment. Wie war denn dein Gefühl nach diesem ersten, auch wenn kurzen Treffen kannst du dich daran erinnern? Aber ich fand das mit dem Auto einfach recht angesagt, in dem Moment. Aber Autos sind mir bis heute ziemlich egal, von dem her war das jetzt für mich ein Dinderungsgrund. Aber mit 15 ist das natürlich auch irgendwie cool, wenn dann da so ein erwachsender Mann ein, ein, ein, ein, umgang und hin und her fahren kann. Und toll findet. Und dann hast du gesagt, dann ging es erst mal telefonisch weiter, weil ich weiß gar nicht, von WhatsApp und diese ganzen Chatplattform gekommen sind, aber ich glaube zu dem Zeitpunkt gab es noch kein WhatsApp. Noch abgezählte SMS. Was so verfügbar. Ja. Das Nokia 3310 oder so. Ja, irgendwie so in der Richtung. Ja, okay. Wie ging denn die Telefonate bzw. hast du ihm die Telefonummer gegeben oder hatte die irgendwie selbst rausgefunden? Nee, die habe ich ihm dran gegeben. Im Anfang fand ich das alles unveringegen über was gelaufen ist. Weil so meine Freundin hatte noch seinen falschen Namen genannt und dann war ich weder sie noch die, die sie sich ausgegeben hat. Und dann habe ich das alles aufgeklärt und war ihm sehr wohlgesonnen, weil eigentlich hatten wir ihn ja verabstehend. Verstehe. Wie ging die Telefonate denn? Also was wie oft habt ihr telefoniert, bis es dann noch mal zu einem Treffen kam, zu einem zweiten Date? In meiner Erinnerung waren das auch wieder ein paar Wochen. Gefühlt hatte er immer einmal die Woche angerufen und zwischendrin geschrieben. Und dieses Schreiben waren aber diese, ich weiß gar nicht, möchte ich, das kennen wir noch heute nicht mehr diese vorgefährteten Liebesprüche, die per SMS kam. So oder daran kann ich mich gar nicht erinnern. Gibt es damals so vorgefährt, die Liebesprüche? Also ich kenn das damals schon gab, was heute auch, ne, ich rufe zurück, bin unterwegs oder meld mich gleich. Nee, gab es so was auch schon? Ja, wobei das alles eher so dieses war, dieses war, tat es eigentlich weh als du vom Himmel gefallen bist.
Du musst ja ein Engel sein. So Schnulsprüche, die nicht auf mich persönlich waren, sondern so allgemeine Floskeln. Aber immer in diesen Zeichen abgepasst für eine SMS damals. Und davon, ich hab die damals abgeschrieben. Ich hab Bücher voll geschrieben damit. Weil. - Okay. bei 15 und saßen meinem Kinderzimmer. Mhm. - Ja. Man kam es dann zum zweiten Treffen, weil du gesagt hast, oder waren schon so. zwei Wochen oder mehrere Wochen dazwischen. Wie lange es war, weiß ich nicht, aber ich hab angefangen, mich von der Schule abzuholen. Wussten deine Eltern zu dem Zeitpunkt, dass du. Dann flört hast. Okay. Es hat dann nicht mehr lange gedauert. Ich hab meinen Eltern erzählt, ich hab sie ja mit auf kennengelernt. Auch relativ kurz, aber sie waren gleich dagegen. Aha. Da hat das Bauchgefühl bei den Eltern auch schon angeschlagen. Scheinbar. Wie lief denn das zweite oder das dritte Treffen, dann überhaupt ab wie lange. War dir denn in einer. sogenannten "Dating Phase" bis man dann. irgendwie geäußert hat, entweder der eine oder der andere. Da war das so ein stilles Agreement, dass sie dann zusammen seid. Wie war diese Phase? Nee, das ging ganz schnell. Wie gesagt, zeitlich genau krieg ich es nicht mehr zusammen. Aber es waren noch am Telefon, wo er mir gesagt hat, "Ach, komm, wir müssen uns doch versuchen, weil und die ersten drei Monate sind nur zum Kennenlernen." Da kann man ja immer noch weiter schauen. Das war nicht so viel Zeit dazwischen. Nur in den. Okay. Ich bin nicht mehr losgeworfen. Aha, interessant. Also, laut deinem Empfinden, wenn ich das richtig verstanden habe, habt ihr drei Monate mit. immer mal ein paar Wochen Abstand bei Kontakt gehabt, aber euch relativ wenig. gedatet erst mal. Ja, in meinem Kopf war "Date" auch noch. gar nicht so groß eigentlich. Wir sind dann rumgefahren mit einem Auto oder standen mit seinen Freunden vor irgendwelchen Haustüren. Aber es war kein "Date", wie ich mir röntzutage vorstelle, ist wir rein "Date". Ja, mit 15 ist das ja auch klar, da ist im Auto rumkruisen und irgendwie ins Schwimmbad fahren oder. irgendwie sich bei einem Jugendtreffen oder einem Café. Das ist sammelt so das "Date" gewesen. Jetzt hast du einen Satz gesagt. Von ihm hast du rezitiert, wahrscheinlich nicht wortwörtlich. Aber wo man vielleicht mal kurz nachhaken könnte, und zwar das war dieses "Ach, komm schon". Na, jetzt stelle dich nicht so an, lasse uns doch probieren. Das klingt ja nicht, es klingt. Es ist ja schon ein Überreden, ein Dich überzeugen, den nächsten Schritt zu gehen. Und du nix ganz vehement mit dem Kopf. Das Gefühl hat es du auch? - Ja, es war so. Ich glaube, ich hab sogar mehrfach erst nein gesorgt. Dass du nicht willst, dass ihr offiziell in einer Beziehung seid. Da steht der Tropfen, höht den Stein. Wir wissen, dass Wiederholungen mit unserem Verstand machen und mit unserem denken. Also auch hier eine Überrumbelung. Ja, gut. Dann warte ihr also mehr oder weniger mit deiner Zustimmung, eher weniger ein paar. Dann kam der erste Moment, wo dein Bauchgefühl angeschlagen hat, gab es in diesen Telefonaten vielleicht schon oder in den kurzen wenigen Dates eine Situation, an die du dich erinnerst, wo du dir gedacht hast. Weiß ich nicht. Es gibt ja einen offensichtlichen Grund, warum du dich erst mal nicht dafür entschieden hast, gleich in eine Beziehung mit ihm zu öppnen. Ich trotz allem sehr schnell. Ich kann mich an dieses Bauchgefühle erinnern. Ich war dann relativ bald mal bei ihm zu Hause. Ich wollte mir sein Zimmer gezeigt und seine Platenspieler und Zeitungsartikel, das Hand in DJ-Kontest gemacht hat. So Sachen, wo ich immer gesagt habe, ob das jetzt eigentlich so gut ist, dass ich hier bin, weiß ich nicht. Aber die ersten 1, 2, 3 Mal reisen ich, ist dann auch das mehr oder minder dabei geblieben, dass man dann eben auf einem so versarrst und vielleicht ein bisschen gekuschelt hat. Dann war eigentlich, war es okay, dann für mich gekocht. Und dann hab ich mich natürlich aufgeschmeichert gefühlt. Und sicher auch irgendwo, ne? Ja, war ja ein erwachsener Starker Mann. Okay, wie ging es dann weiter? Wann hat es angefangen, dass es kippt? Kannst du dich an den Moment erinnern oder die Situation? Kommt auf Angruhe, dass Kippen jetzt ausmachen, aber eigentlich schon mit unserem ersten Mal. Was fehlt so schnell? Was heutiger sich. Also das erste Mal, als du mit ihm in die ihm geworden bist. Womit wir bei der ersten Form der Gewalt, wäre nämlich das Sexualisätegewalt, wenn du magst, erzähl, so viel du erzählen möchtest. Blick ist das der größte Part in unserer Beziehung, die sexuelle Gewalt. Es fing aber mit dem ersten Mal an nach Sager und Schreibe 20 Tagen. Beziehung. Wir waren in seinem Zimmer und wir haben uns ein bisschen uns gern gehabt und dann seine Hand immer weiter runtergewandert. Ich hab die dann wieder hochgezogen und hab gesagt, "Mh, ne?" Und dann hat er gesagt, ja, ob es jetzt Wortwörtlich so war, aber lasst mich mal machen. Und ab da hab ich dann auch schon gar nichts mehr gesagt und mich auf nicht mehr groß gerührt und dann war es ein paar Minuten später vorbei. Ich hab mir zwischen den Kopf regelmäßig am Kleiderschrank angeschlagen und danach hab ich eine riesen Diskussion, dass ich sicher keine Jungfrau war, weil ich hab mich ja gar nicht gebrührt. Also eine Vergewaltigung mit 15. Das ist ja. Kannst du dich an die Diskussion erinnern? Nicht Wortwörtlich, aber es war Thema, dass ich ja weder geblutet habe noch geschrien und mich außerdem viel zurückverhalten habe und das für ihn auch viel zu einfach war quasi. Und deswegen können ich gar keine Jungfrau gewesen sein. Was ich war. Spielt auch keine Rolle, ob du es warst oder nicht, aber das nur als Nebensatz erwähnt, hat keine Rolle gespielt für ihn schon. Und kannst du dir heute erklären, warum du so reagiert hast, wie du reagiert hast? Klar, aber es war ein neuer Mein Gott. Jetzt ist er mein Freund und wenn man in einer Beziehung ist, dann macht man was halt. Und danach hat er mich auf zum Kondom holen geschickt. Wir hatten keinen Zuhol bemerkt. In dem Moment. Und da war in mir schon dieses, oh Gott, wie oft soll das denn jetzt bitte passieren? Aber an die Male danach habe ich keine Erinnerung. Okay. Das, was passiert ist und dass viele Frauen kennen, die diesen Sex über sich ergehen lassen, die Vergewaltigung, ist deine Schockstare. Das ist die Schockstare, weil alles so unheimlich schnell geht. Du kannst nicht Zeit hast, die Dinge einzuhortnen, zu spüren, ob du das willst oder nicht. Und wie du dich wehren könntest oder was du in dem Moment tun könntest, um das zu verhindern. Und man fühlt den gewisse Unmachtlosigkeit und man merkt natürlich auch hier, der Unterschied, auch von der körperlichen Kraft her. Da ist dann natürlich nicht gegeben. Plus, man vertraut dir den Menschen, den man da an seiner Seite hat grundsätzlich. Als Beulug, also Vorschuss. Mhm. Du hast gesagt, das war ein sehr großer Teil. Normalerweise in der Regel fange ich ja immer mit anderen Formen der Gewalten an. Aber wenn das die Haste-Situation war, in der du gespürt hast, dass da was falsch läuft, bleiben wir dabei. Wie hat diese sexualisierte Gewalt in deiner Beziehung noch ein gesehen, weil du erwähnt hattest, das war mit unter einer der größten Parts oder Bereiche in der Beziehung unter der du gelitten hast? Mir war das ja alles die ganze Zeit so gar nicht bewusst. Und von dem her sind die nächsten Jahre, was das angeht, auch gar nicht so entscheidend. Aber ab da, wir haben Kinder. Wo unser jüngstes Kind geboren war, ab da ist es eigentlich total gekippt. Und ab da war es nur noch ein Hinhalten und ein Überreden. Und man müsste Dinge ausprobieren. Und sonst könnte man gar nicht sagen, ob man das denn will oder nicht. Und ja, so ging das eigentlich dann die letzten Jahre per Mann ent. Mhm. Also die vergewaltigen,
in der Ehe, emotionale Erpressung, wenn du dich mal getraut hast, so sagen oder gelogen hast oder irgendwelche anderen Vorwände erfunden hast, um nicht in die Intim zu werden. Wie hat er darauf reagiert? In die Diskussion, vielleicht hat er es in dem Moment mal akzeptiert, aber spätestens am nächsten Tag war es dann so reiz. Und dann gab es wieder Diskussionen und irgendwann habe ich aufgehört zu diskutieren. Und habe ich meine Gut, dann auch wenn das vielleicht übertrieben ist, aber dann lieber drei Minuten und dann Ruhe als jetzt drei Stunden diskutiert. Und das ist auch der Grund, warum viele Frauen das über sich ergehen lassen, um danach nicht mit einer in dem Moment subjektiv empfunden, noch härteren Strafe wie Schweigen oder Endluss Diskussionen konfrontiert werden. Ja und das ist gerade gesagt, das lieb bei drei Minuten. Ja und dann habe ich aber drei Tage wenigstens Ruhe und kein Streit, kein Soft, kein Schweigen, keine Diskussionen, kein Drama. Wenn es dabei geblieben wäre, dann wäre es noch lange nicht in Ordnung, aber dann wär es noch ein Level, als das, was wir letztendlich hatten, weil er hat dann angefangen, gefühlt über Jahre auf mich einzureden, dass wir doch auch noch mehr Personen dazu holen sollten. Ich könnte ihm das doch wenigstens zum Bebrustag schenken, weil ich will gar nichts machen und er gibt sich aber die Mühe für die Beziehung und überlegt sich Dinge und will einen Sex-Shop oder will Hornos gucken oder sind mögliche Dinge, die ich immer vermeint habe oder zumindest immer wieder vermeint habe, bis ich dann irgendwann doch gemacht habe. Dann habe ich irgendwann gesagt, wie sieht es denn aus, wenn ich das jetzt einmal mache, desto mich dann damit in Ruhe, weil ich habe keine Lust mehr auf der Diskussion. Ja und dann haben wir uns darauf geeinigt in Anführungsstrichen, dass er jemanden suchen darf, dann er hat immer auf eine Vorbestanden, dass wir das dann irgendwann gemacht haben und dann achtings eigentlich erst so richtig los. Also ganz massive sexualisierte Gewalt. Ja, dann irgendwann mit Frauen, dann kann deren Partner dazu, dann Swingerklubs und egal ob ich auf dem Rückweg holen, dem Auto gesessen habe und gesagt, das war ne Katastrophe, kann mal es Antworten, ja, aber kommen dann erst wieder zu meinem Geburtstag, aber dann können wir doch noch mitgehen. Hast du je, also wir müssen nicht darüber reden, was das ist, hat er, hast du jedes Gefühl gehabt, dass er zusätzlich zu diesen SKPaden und dieser Gewalt auch noch fremd gegangen ist? Ich hoffe ihr wisst, wie ich meine, das ist ja auch fremd gehen, wenn es nicht im beizeitigen, einvernehmlichen Verständnis ist. Ja, bis so was auch, zusätzlich mit anderen Frauen schreiben, treffen. Gesagt hätte ich nein, heute sage ich glaube schon. Also ich habe auch jetzt in Vorbereitung auf das heutige Gespräch noch mal vieles überdacht und folgen gehört und geguckt, womit ich will laten kann. Wir hatten kurz nach der Hochzeit einen Fall, wo ich seinen Handy bekommen habe, weil ich immer die alten Händis von ihm gekriegt habe und da haben wir gerade in der Fernbeziehung gelebt, drin rumgeskreuelt und geguckt, weil ich technisch nicht so besonders auf ihn bin und habe dann da aber ein Schett gefunden zwischen ihm und ich weiß nicht wem. Und dann hat mein Baufgefühl sich gleich so zusammen gezogen und ich habe gesagt, gut, dann ruf ich da jetzt an und dann schauen wir mal. Und dann habe ich da angerufen und natürlich keinen erreicht, dann hat er sich bei mir gemeldet, dann habe ich ihm gesagt, du, was auf, ich habe das hier gefunden, was hat es damit auf sich? Das wäre alles nichts und er hätte dann nur geschrieben und das mehr ist dann nie gewesen und es alles halb zu bild. Am nächsten Tag habe ich sie dann doch erreicht. Sie hat mir dann erzählt, dass er sich nicht mit ihr getroffen hat bis jetzt. Aber es war so dieses Gleiche, ich sehe aus wie dein Kleiderstreng, dieser Spruch ist auch nach über 20 Jahren noch ziemlich präsent. Und ja, es sei nur einschreiben gewesen. Sie hat mir aber erzählt, dass er am Abend noch Kontakt zu ihr aufgenommen hat und ihr gesagt hat, dass er versucht hat von einem Kumpel, sie zu erreichen und sie die Nummer, die sie da angerufen hat, hat nichts zu berufen. Also er hat da schon auch hinten rum versucht, dass zu klären, damit ich noch mehr kommt. Klassiker. Ja und so mit Chats gab es das auch zum Ende hin dann immer mal wieder, dass er gerne Chetten wollte oder dass ich mit Leuten Chetten sollte oder zumindest so tun sondern als ob ich das wäre und ihm dann den Laptop geben damit er weiter schreiben kann, weil das ist ja n'ostig. Püste. Du hast gesagt, dass ihr Kinder habt, kannst du dich daran erinnern und das bespreche ich tatsächlich wenig mit den Frauen in diesen Folgen. Fällt mir gerade auf. Aber was sehr deutlich immer auch dieses Verhalten, denn das ist zwischen Männer zeigt, wenn die Frau schwanger ist, wie die Sexualität danach ist oder auch, wie er sich während den Schwangerschaften und nach der Geburt verhält. In vielen Fällen habe ich das im 1-1, dass die Frauen sagen, entweder nach dem, also nachdem sie erfährt, dass sie schwanger ist, dass er gar kein Sex mal wollte oder genau das Gegenteil, dass er kurz nach der Geburt schon wieder so draufgebracht hat, dass er sex am will und wann das denn wieder gehen würde und die Frau so drängt noch im Wochenbett kurz nach der Geburt des Kindes wieder in die Team zu werden. Er zweiter ist, er wollte immer, es gab eine Phase in unserer Beziehung, da wollte er nicht. Ich glaube, weil ich da angedeutet habe, dass ich gerne Sex haben wollte, aber da wollte er da nicht mehr, aber später wollte er immer. Also mehrmals die Woche und wenn ich blute, egal ob das jetzt das Wochenbett oder die Periode ist, dann sind das halt bloßjob Wochen. Also wie krank und wie gestört. Okay. Also diese Art von sexualisierte Gewalt müssen wir nicht darüber sprechen, es ist ja noch eine Brücke zu der nächsten Form der Gewalt, den wichtig körperlicher Gewalt. Was hast du außer dieser körperlich sexualisierten Gewalt denn noch an körperlicher Gewalt erlebt? Also die körperlich Gewalt war eher sexueller Natur, also auch mit Würgen und Schlägen und Fesseln, also so das volle Programm. Ansonsten tatsächlich eher gering durch den Podcast 30 Jahre schnelles Auto fahren oder dieses. Ich sage mal Kabbeln, wo er deutlich, also er hat mehr als das doppelte Gewogen als ich, also er war immer stärker, deutlich stärker. So was ja, aber oder er wollte mir einmal erklären, wie man sich selbst verteidigt, aber er hatte ich das Gefühl, dass er mir gleich die Knochen gricht. So was, aber nicht das klassische Schlagen, das war ich mal. Dann gehen wir über zur nächsten Form der Gewalt, die psychische Gewalt. Ja, auch in mehreren Faktoren. Von diesen Diskussionen, Manipulation im Nachhinein betraftet, jetzt weiß ich nicht, ob ich damals wirklich so schlusselig war und die Schlüssel verlegt habe und die Tür auf dem gelassen habe. Passiert mehr im jetzigen Leben nicht mehr. Vielleicht ist aber eine Unterstellung. Ich denke eher nicht und die Tür zugemacht. Ich hatte auch immer Angst vor ihm und ich habe ihm das auch gesagt, weil zum Beispiel die Sachen der Kinderwirkung sein wollten. Wenn nach Hause kommt oder so Sachen, daraufhin sollte ich dann besser zu Therapie gehen, weil das Mein Problem ist. Ja, so Sachen, wenn ich etwas nicht richtig gemacht habe in seinen Augen, wo was die Kinder angeht und so laschen mit ihnen sei, dann sei auch ich später schuld, wenn die Misslungen sind. Ich unterstütze ihn nicht genug, das Essen sollte am besten günstig lecker und kalorienarm sein und vielleicht aber noch eine Socke vorne weg oder ein Salat. Und wenn das nicht der Fall war, dann habe ich ihn nie genug unterstützt. So Sachen gab es zu Genüge. Ja, und in dem, also sehr viel. Und wie denn auch, es bereitet uns ja auch keiner drauf vor, welche Formen der Gewalt es gibt, wie sie sich in Beziehungen äußern und wo sie eben anfängt.
Das, was du gerade genannt hast, das ist ja ein sehr abwertendes Verhalten. Es kennt man aus Beziehungen mit Nazisten, dass egal, wie du es machst, es ahn nicht richtig machst. Und immer das Gefühl hast, es ist nie genug. Das kommt immer irgendwie was Neues. Er trägt dir was auf oder erwünscht sich eine Veränderung. Du kommst dem nach und dann einige Wochen später kippt das wieder und das war auch nie so. Das hättest du dann falsch verstanden, das hat er nicht so gemeint, sondern anders. Er muss auch wissen, wann das denn so gewesen sein sollte. Wenn ich da jetzt kann, ein Vortrag hab, dann war es ja wohl nicht so. Also klassisches Gässleitding und Abwertung gab es Silent Treatment, das er dich angespiegten hat oder vielleicht das andere extrem, dass er die in die Räume nachgelaufen ist. Was ganz oft zum Ende der Beziehung passiert, so im letzten Drittel, wenn die Frauen schon so erschöpft sind und irgendwie merken, dass egal, welche Diskussionen oder welches Gespräch man anfangen würde, es jetzt zu nichts führt und dann selbst schweigt. Und dann kommen sie dann oft und Rennen im Hinterher und wollen alles ausdiskutieren. Und natürlich zuverleg immer dann, wenn du am nächsten Tag einen ganzen wichtigen Tag hast, wenn du aus dem Bett musst oder ganz was besonderes ansteht, wo du konzentriert und fokussiert sein musst oder dich drauf reißt, dann kommt oft dieser Schlafterrer, weil sie natürlich alles bis ins kleinste Detail ausdiskutiert wollen. Da bist du es bei dir? Nee, anschweigen, eher nicht. Es war dann eher die andere Richtung auf zum Ende hin deutlich mehr, weil wir können ja über alles reden und es gibt keine Geimnisse. Ja, jetzt habe ich kurz den Faden verloren, ich hatte gerade noch einen Gedanken im Kopf. Aber das ist nachts anschweigen nicht, aber er hat immer den Fernseher eingeschaltet. Egal, was mit mir ist oder welche Schicht er hatte, er ist teilweise Schichtarbeiten gegangen, auch wenn er von der Spätschicht oder Nachtschicht kam, ob ich Kopfschmerzen hatte oder nicht, der Fernseher muss er eingeschaltet werden, weil er kann sonst nicht schlafen. So saffen, ja, und ich war Kamera überwacht. Oh, wie hast du das gemerkt oder war das so offensichtlich? Es kam auch erst relativ steht, es war natürlich dem Eindruckschutz gewidmet und er hatte den Kontakt oder diesen Account auf dem Handy. Außen hatten wir zwei oder drei Kameras, aber einer auch innen, das falls mal was wäre, das er dann da auch, wenn wem Urlaub sind selbstverständlich nur zugriftbar hat, wenn ich die Wand putzen, aber ungedreht habe, dass sie gegen Gewand oder gegen den Fensterrahmen, je nachdem, wo er sie stehen hatte, er war, hat er sie eigentlich relativ gleich wieder gedreht und es gab auch mindestens zwei Situationen, wo ich weiß, dass er von der Arbeit aus zugepugt oder zu gehört hat. Wie bist du darauf gekommen? Ich hab 'ne Woods Apple kommen, der Hund ist weggelaufen zum Beispiel. Wir hatten zwei Hunde und der Einer hatte sich dann verabschiedet und war weg. Mein damals Mann war gar nicht zu Hause und wusste das aber. Und eine andere Situation hatte er eine der besagten Frauen eingeladen, während er nicht da war, dass er mich doch besuchen sollte. Und hat dann plötzlich mir 'ne Woods Apple geschrieben, aber red mit ihr nicht über dieses Olympianesthema. Und dann dachte ich, oh, hab ich schon. Und da hatten wir dann hinterher natürlich auch eine große Diskussion. Verstehe. Also hier ganz klapsücherische Gewalt durch Kontrolle. Ja, abwertung, any-Drigungen. Gibt es Beschimpfungen, also im Sinne von nicht diese Indirekten, diese passiv-aggressiven. Aber vielleicht gab es sie ja auch, sondern diese ganz offensichtlichen Beschimpfungen. Er hat mich einmal als Sozial bezettelt, daran kann ich mich erinnern. Oder er hat mich angeschaut und mich dann gefragt, ob er mit einer Baut hier Rückbildung was gebracht hätte. Oh Sachen hin und wieder. Gerückbildung? Nach der Rückbildungskennasseg nach der Geburt. Ja, das ist hinten rum. Wir haben drei Kinder. Und eigentlich hab ich nach jedem Kinder, aber weniger gewogen durch den Stress, den es immer mehr mit sich gebracht hat. Und trotzdem sagt er, er hat mehr als das Doppelte gewogen, war ich die, die nicht die Querben durfte, weil dann verlässt er mich. Jetzt hast du vorhin was angesprochen. Du solltest gewisse Themen mit einer Freundin nicht besprechen, wo wir in die soziale Gewalt kommen, in die Isolation des Opfers. Und ganz, ganz oft, das war damit in meiner Beziehung genauso. Nazzistische Männer behachen immer darauf, dass alles in der Familie bleibt. Dass die betroffenen Frauen, dass wir ja nicht mit irgendwelm Überbeziehungsthemen sprechen sollen. Und immer verpackt in, das müssen wir ausmachen, das geht niemanden was an, das ist privat. Und solche Ausreden, wo du dir, wenn du vielleicht gerade in der Kennlernphase steckst und sagst, "Hm", klingt vielleicht erst mal logisch, dass man das erst mal mit seine Partner bespricht, was intern in der Beziehung so ansteht oder welche Probleme es gibt. Wenn du aber genauer draufschaus, dann ist das natürlich eine Taktik, um zu verhindern, dass ihr A viele soziale Kontakte habt. Denn er möchte ja das Alleinstellungsmerkmal haben. Je mehr er das Monopol eures Lebens ist, um so intensiver die Abhängigkeit in allen Bereichen. Und was sie mit die Isolation natürlich noch bezwecken ist, dass niemand hier dein Zustand der Beziehung widerspiegelt. Das nie mit auf die Idee kommt zu sagen, "Hey, das ist Gewalt, was leider immer noch viel zu selten passiert, weil auch die Gesellschaft nicht darüber informiert, ist wie Beziehungsgewalt aussieht, als der auch häusliche Gewalt, weil sie zu Hause hinterverschlossenen Türen und ohne Zeugen passiert." Aber das ist natürlich auch ein Grund, damit jemand auf die Idee kommt, dich wachzurütteln, oder den hinzugeben zu sagen, "Hey Julia, das ist Gewalt, lass das nicht mit dir machen, die oder irgendwie so." Das kann mir verständnisbar nicht das einzige, das er dir verboten hat. Nein, es gab, dass in allen Facetten über die ganzen Jahre verteilt. Er hat es natürlich am Anfang ziemlich einfach gehabt, da er nach ungefähr anderthalb Jahren, ne, ich fahls. In etwa, ich bin mit 18 hinterher gezogen und er war ein gutes halbes Jahr weg, zu dem Zeitpunkt, er ist beruflich umgezogen, über 350 km weit weg. Da bin ich hinterher, da hatte ich dann natürlich niemanden mehr. Dann sind wir später noch mal umgezogen, da hatte ich dann relativ bald Kontakte, weil ich da dann mein letztes Ausbildungsjahr fertig gemacht habe, wir dann Kinder bekommen haben und dann ist man durch Kindergartenkrabelbrückenvereine natürlich schon ein bisschen anders vernetzt. Die mochte aber nie, also die ganze Leute, die ich dort kennengelernt habe, mit denen ich zum Beispiel auch mit den Hunden gegangen bin oder mit den Kinder auf dem Spielplatz. Das war für den Moment gut, aber er wollte mit denen, wo es nichts zu tun haben, er wollte auch nicht, dass andere Kinder bei uns sind, wenn er nach Hause kommt, weil dann möchte er Ruhe haben. Und dann sollte ich auch offiziell nichts mehr machen. Also wenn ich mit dem zu Hause schon überfordert bin, dann kann ich ja nicht noch für andere Dinge tun. Letztendlich ging es dann so weit, dass ich sogar zwei Jahre lang den Kontakt zu meiner Eltern abgebrochen habe. Und zum Schluss hin kannte ich niemanden mehr, zu dem er nicht Kontakt hinter meinem Rücken hatte oder den er nicht in der Rand hatte oder überhaupt in unser Leben gebracht hat. Seine kleinen Mankies, ja, auch ein Klassiker und man muss auch sagen, nazzisten wollen in der Regel, aber Ausnahmen gibt es natürlich viele Kinder, den viele Kinder bedeutet, dass die Frau gar keine Wahl hat, als zu Hause zu bleiben. Und sie daxlen, das ja dann auch immer ganz geschickt, indem sie dir natürlich gerade in der Anfangsphase sprechen mit diesem Future-Faking und ja und viele Kinder und Hausmettgarten und Sonntags-Eier-Benedict und so und hier der Hortensien strauß und so das Trade-Wife-Henomen. Aber natürlich, bist du die einzige, die dafür verantwortlich ist und nicht nur für das. Und hier mehr Kinder man hat, desto abhängiger ist man in jeder Beziehung zeitlich finanziell emotional und man ist immer, also es stellt sich eine
Natürliches Machtgefälle durch Kinder her. Ein Kind bedeutet immer ein Machtgefälle in einer nassistischen Beziehung. Denn du wirst immer diejenigen bleiben, die um irgendetwas bettelt, irgendwie hofft. Und natürlich, wenn Kinder involviert sind, fällt auch die Trennung sehr, sehr schwer. Sehr viel schwieriger, als wenn keine Kinder involviert sind. Und davon kannst du wahrscheinlich auch in Liezingen. Ich werde heute nochmal ganz explizit, etwas später, wenn wir zu deinem Part der Trennung kommen. Noch etwas sagen, denn ich plane ein sehr, sehr großes Life-Event für Frauen, die mit dem Gedanken spielen, sich zu trennen. Also für Mütter, insbesondere. Und dazu sage ich aber dann, mehr bevor wir zu deinem Point of No Return kommen. Aber eine hat der Gewalt fehlt uns noch. Und das ist die finanzielle Gewalt Julia. Eins. Also, oh, ich habe noch, es war noch die Phase des Rumpfs, da habe ich ihm schon tankelt gegeben. Und bei der Ausbildung und ich schülerin. Ich hatte aber einen Nebenjob dann irgendwann, woher noch Tachengeld und auch davon habe ich ihm schon etwas abgegeben. Es gab immer Gemeinschaftskontos, aber zwei. Also, eins auf das alles ging und eins auf das ich Haushaltsgeld bekomme oder aber. Von dem ich dann alles bricht, ja, alles was man für den Haushalt braucht, plus das für die Tiere, kaufen durfte. Für goodies war er dann verantwortlich. Also er wollte eigentlich täglich dann irgendwie Tippschokolade und Co oder ein Eiswein oder irgendwas, weil er sich ja sonst nichts gönnt. Das hat er dann aber finanziert oder mich losgeschickt. Auch gerne nachts das zu holen und dann hat er mehr oder gelter für die Gegend. Er hat eine oft so Situation, was jetzt nicht ganz das finanzielle ist, aber auch das wir schon im Bett gelegen haben und er gesagt, "dein so lust auf eine Tüte Chips oder Schokolade oder irgendwas, ob ich nicht noch mal schnell losfahlen könnte." Oder wenn es dann nicht das finanzielle ist, sondern ein "Ich hab so duest", gehst du noch mal und holst mir was? Nee, wir selber ach kommen, jedoch ich hab keinen Lust und wenn du jetzt nicht gehst, dann bist du schuld, wenn ich verdurste. Und so zog das durch finanziell eben dann das mit den zwei Kunden. Ja, ich hatte eigentlich nie was, die konnten man überzogen, es ging von Kreditkarte aufs Konto und wieder zurück, dass das Geld überhaupt irgendwie lief. Mein Lohn ging immer auf das Gemeinschaftskonto und wenn ich eine Lohnerhöhung gekriegt habe von den Jobs, die meistens eher mehr ausgesucht hat, dann hatte er auch schon eine Verwendung dafür. Also bei einem relativ großen Sprung, den ich mal hatte, weil ich auf Stundenmäßig aufgestockt habe, war er dann schon mit den Kindern einen Auto angucken, weil er möchte dann jetzt gerne einen Bus fahren. Also Frau W oder Mercedes oder irgendwas schönes oder da wird sich ja meine Lohnerhöhung anbieten. Ja und dann hat die Kinder natürlich schon mit dem Boot, weil das ja natürlich cool, wenn man dann ein tolles Auto hat. So Sachen gab es immer. Hatest du je ganz barrenz zu seinen Finanzen, also wusstest du, was er mit seinem Geld macht, was er anlegt, wo er es anlegt, wo für er es ausgeben ist, nicht so ganz offensichtlich warm? Ich dachte aber nachher. Also ich habe zum Beispiel die Situation gehabt, also wir haben den Haus gekauft, relativ früh dann schon vor den Kindern, das hat alles er geregelt. Da hatte ich nie bloß was mit zu tun, also also, wo das Haus ausgesucht, so auch den Marklade, der Finanzierung, alles komplett. Und dann haben wir aber irgendwann gesagt, weil unser Haus über die Schweiz finanziert ist. Ich weiß nicht, das wissen wahrscheinlich nicht alle, aber die Schweiz hat zahlen die Häuser nicht ab. Die lassen das immer beschuldet, weil sich das steuerlich dort nicht lohnt. Und dadurch war das bei unserem Haus auch so und ich habe aber gesagt, ich möfte das nicht, weil wenn wir in Rente gehen und das Haus ist nicht bezahlt, dann haben wir ein Problem. Daraufhin haben wir uns darauf geeinigt, einen Baustallvertrag anzulegen, was an sein Vorschlag, dass wir im deutschen Anstand und das Ganze quasi mit Renteneinthritt einzahlen, sodass das Haus dann uns gebracht. Das haben wir aufgemacht, das habe ich auch unterschrieben, nur hat sich dann rausgestellt, das war ein Kredit und kein Baustallvertrag. Also ich wusste eigentlich nichts, ich dachte nur, ich weiß. Und dann kann ich mir vorstellen, dass nach der Trennung oder zur Scheidung hin, das wahrscheinlich alles nochmal mit eingefchlossen ist, was 19 Jahre an finanziellen Betrug stattgefunden hat, sich auch nochmal lange in diesen Prozess- Scheidungs- und Trennungsprozess mit rein hat oder gab es eine Ehevertrag. Nein, es gab keinen Ehevertrag. Mit der Trennung ist alles bis auf das sexuelle, weil das war ja dann ausgehebelt, stillmal geworden. Die Nachtrennungsgewalt. Man müsste es eigentlich auch mal in meinem Podcast justizier würde kotzen kommen, da geht es nämlich genau um diese Art von Gewalt. Wir haben massive sexualisierte Gewalt, körperliche Gewalt, zeleische Gewalt, soziale Gewalt und auch finanzielle Gewalt. Und weil wir gerade darüber sprechen, dass was ich vorhin schon angekündigt habe. Es gibt eine gute und eine schlechte Nachricht. Viele, die vielleicht auf meine Website gehen, sehen, dass ich nicht nur Einzeltherapie anbiete, sondern auch Coachings und Frauen, mütter ins Besondere auf die Trennung mit Kindern vorbereite. Das werde ich ab 1.04. nicht mithauen. Ich werde keine 1-1 Coachings mehr geben. Was ich aber stattdessen machen werde, ist, ich werde einen sehr großen Online-Kongress geben im April. Und all meinen Wissen, dass ich aus all den Jahren 1 zu 1 mehr angesammelt habe, die ganze Expertise. In diesem ganzen Paragraphenschadungsumgang, Sorge rechtsprozess, Dschungel werde ich weitergeben, aber nicht nur ich, sondern ich habe es tatsächlich geschafft. Insgesamt 10 Experten unter anderem Gutachterinnen, Jugendamtmetarbeitern, eine Anwältin für Familien und Strafrecht für dieses Projekt zu gewinnen, also für alle Frauen, da draußen die gerade hören. Und mit dem Gedanken der Trennung spielen oder mitten im Prozess sind. Schaut euch diesen Online-Kongress unbedingt an und alle Infos dazu werde ich euch in der Beschreibung verlinken. Da gibt es dann alle Infos, wann, wie, wo, wer alles dabei ist, wie lange er dauert. Also tragt euch unbedingt ein in diese Liste, damit ihr vorab die Infos bekommt und lass euch das nicht hingehen. Denn, bogen zurück zu dir, würdest du mir zustimmen, dass das Familiengericht kein Ort der Gerechtigkeit ist, sondern ein Ort der Strategie. Und, dass es unheimlich hilfreich ist, sich wirklich gut darauf vorzubereiten, wenn man Kinder hat. Ja, würd ich. Ich wusste zu dem Zeitpunkt ja noch gar nicht so viel über das, was wirklich laufen ist. Und deswegen gibt es in deinen anderen Podcasts viel, viel drastische Repfälle, was das angeht. Aber ja, es ist so. Ich hatte zum Glück einen guten Anwalt, der das besser durchscharnet hat als ich bis heute und ja ist es auf jeden Fall hilfreich, wenn man da kurz vorbeuereitet ist. Ja. Und jetzt kommen wir zu deiner Trennung, beziehungsweise kurz davor. Was ist passiert, Julia, dass du diese Entscheidung getroffen hast. Aber warte. 19 Jahre, noch eine Frage vorher. Hat irgendwie von deinem Umfeld bewusst, wie es dir geht und was du dadurch machst und was dir angetan wird, hast du dich hier jemandem anvertraut? Ja, nein. Ich hatte ja eigentlich auch niemanden mehr. Ich hatte noch so ein paar Mama's, tolle Mama's, mit denen ich dann auch mit den Hunden und so gelaufen bin. Aber da habe ich, das war so vorhin auch schon ungedeutet, immer mal was durchsehkan lassen und gerade von einer kam, Alter, was machst du denn da? Ich könnte das nicht. Wie so machst du das? Wie schaffst du das überhaupt? Aber im Gespräch dann wieder zu Hause war dann deutlich, dass man das eben ja unter sich klärt und dass ich auch viel weniger Stress zu Hause hatte, wenn ich mit niemandem darüber gesprochen habe, weil mir dann ja gar nicht so viel aufgefallen ist. Natürlich. Und sonst heißt. Ja. Okay. Das heißt also, du hast dich wirklich niemandem anvertraut? Hmm. Welche Körperlichen und psychischen Symptome hast du denn in dieser Beziehung entwickelt? Na ja, das, mich ja eigentlich nur. mit diesem Mann gab für sehr lange Zeit. Ich war 15, dann haben wir mit 35 und 34 haben wir uns getrennt. Da war viel Zeit dazwischen. Ich weiß nicht, was alles damit rein zählt, aber ich Kopfschmerzen, Übigkeit, permanent, dann dadurch, dass ich ja auf quasi nur durch mein Leben gerannt bin, war das Essen dann auch eher so inzwischen durchding. Ich habe inzwischen einige Unverträglichkeit, also schon seit vielen Jahren jetzt, ob das alles auf ihn zurückzuführen ist. Ich weiß nicht, aber es gibt Symptome. Wie ging es dir psychisch, was du erschöpf beständig, also dieses chronische Vertiegsindrom, diese ständige Schöpfung, wie sah es mit Unruhezuständen aus oder Konzentrationsschwierigkeiten? Ja, unruhe. Ich habe ja mein Pensognie erreicht, also das, was ich hätte schaffen, sollen, wollen, ging nicht. Ich bin durch mein Leben nicht nur bildlich gesprochen, ich bin gerannt. Also ich hatte immer ein Stechstritt drauf, weil sonst hätte ich ja Runde, Runde und Kinder bespassen und außerhalb und gar nicht alles geschafft. Ich habe zum Ende hin bin ich sehr deutlich zusammengebrochen. Ich habe es tatsächlich. Ja, also wirklich, ich habe auf dem Wohnzimmer bodengelegen und gerollt. Ja, ich glaube, das gibt ganz viele von uns. Ja, ich habe eben ganz gesagt, dass ich darüber nachdenke, mit dem Auto ging der nächsten Baum zu fahren, weil ich es einfach nicht mehr aushalte. So wache Momente gab es irgendwie immer. Ich habe ihm dann eben auch mal gesagt, ich habe Angst vor dir, ich fühle mich nicht mit dir auf Augenhöhe. So setze gab es dann von mir immer mal, hat aber nicht viel gekraft. Also, mir betracht ich nicht. Wo das passiert ist, kam dann tatsächlich eins der Paare. Die wurden nicht ausgeladen, die haben mir dann noch gesagt, mein Gott, jetzt hast du ihm da mal einen ganz schönen Schreck eingejagt. Oh, ihm. Ja. Und dann ging es weiter. Also für ihn, für mich war das tatsächlich mit, also ich habe Paire vorherschommage gesagt, ich möchte die Trennung zumindest mal räumlich, dass man mal schauen kann, aber das konnten wir uns natürlich finanziell nicht leisten. Darum ging es weiter und dann war das so der nächste Schritt, wo für mich klar war, so geht es nicht. Ich hatte noch lange keinen Ausweg, aber das kann es nicht gewesen sein. Ich habe mir lange Zeit eingeredet, erheist ein bisschen älter und er ist ein bisschen dicker und er lebt ein bisschen Hund gesünder. Vielleicht steh ich da ja vor mir. Und dann, dann komme ich, weil Trennung, die mal Gedanken. Nee, eigentlich ist das ja Wahnsinn. Im Nachhinein. Ja, also ja, es ist krass, dass man so weit überhaupt kommt zu denken, aber der Gedanke ist trotzdem legitim, weil alles erscheint einem, also seine Nichtpräsenz, egal in welcher Form man sie sich wünscht für ihn, ist erst mal eine, allein der Gedanke, es ist eine wahnsinnige Erleichterung. Und das ist ja gar natürlich nicht gegräust. Ja, das glaube ich dir. Und zu den Suizidgedanken würde ich ja etwas sagen, ich kenne keine Frau, inclusive mir die, die Suizidgedanken nicht hatte. Entweder während der Beziehung schon oder auch danach. Bei mir war es nicht während der Beziehung, aber danach. Ich bin aufgewacht morgens und obwohl mein Auge noch nicht mal geöffnet war, habe ich schon angefangen zu weinen und habe mir gedacht, ich möchte eigentlich gar nicht mehr aufwachen, weil dieser Schmerz im Entzug so schlimm war, also das waren glaube ich bis heute, ich kann mich an die Geburtsschmerzen kaum erinnern, obwohl ich in der Innerung habe, koknativ, dass sie sehr schlimm waren, aber ich glaube dieser Schmerz, der Entzug der Trennung, das war der heftigste Schmerz, den ich je in meinem Leben gefühlt und erlebt habe. Also von daher, du bist nicht alleine. Ob das was Schönes danach kommt, bei einem meiner Geburt, weiß man irgendwann, ist rum und dann haben wir bestimmt. Ja, da hast du recht, das stimmt, das ist total richtig, du weißt danach, wird es sehr schöne Momente geben und das ist ein anderes Mainzett dann. Da hast du recht, ja, danke für den Impuls, habe ich das gar noch nie betrachtet, aber du hast absolut recht. Man kam denn bei dir dieser Impuls und was hat dazu geführt, dass du diesen Entschluss gefasst hast, auch wenn du jetzt erklärt hast, was übrigens auch sehr viele Frauen schon haben, dass man sich auf die Trennung so ein bisschen innnällig emotional schon vorbereitet. Aber was war der Point of the Return bei dir? Ich war schon lange weg, also ich war halt da und ich dachte damals auch, was ich heute keinem empfehlen würde, das ist der beste Weg für die Kinder und das ist gut so. Kann ich wiederlegen, mein Sohn hat mir gesagt, alles was ich dir vorbeirfe ist, war ein bisschen nicht früher gegangen. Und ich darf sofort an alle anderen Bisse gehen. Wir sollten, kurz ein Wurf, wir sollten normalisieren, dass man sich in solchen Beziehungen wegen der Kinder trennt und nicht wegen den Kindern nicht trennt. Ja, definitiv. Also wie vorhin angedeutet, ich hatte vor ein paar Jahren das Gefühl, wir müssten uns trennen, das ging nicht. Ich glaube, ab da habe ich immer mehr mich emotional zurückgezogen. Dann kam dieser Zusammenbruch und danach wieder keine Besserung. Also er hat mir gesagt, wir müssen alles ändern und du brauchst einen neuen Job und ich helfe dir, aber das mit der Hilfe können wir uns alle denken, wie das aussieht. Die gibt es nur verbal. Dann hatte ich aber wieder einen neuen Job. Ja und da ist mir jemand über den Weg gelaufen. Oh okay und das war alles natürlich überhaupt gar nicht so geplant. Es war reinfreundschaftlich und es war für mich am Anfang auch wirklich gar nichts anderes. Wir haben uns gut verstanden. Es ist eine Frau. Ich habe sie sogar zu Hause vorgestellt. Also so, er kannte sie, die Kinder kannten sie. Es war für mich einfach, ich habe da jemanden kennengelernt, aber so altfreundschaftlich. Ja, daraus wurde aber dann mehr und ab da, wo es gefühlsmäßig mehr wurde, habe ich mich von ihm getrennt. Sag jetzt, ist das meine Chance? Entweder es klappt oder es klappt nicht. Ich möchte das versuchen und jetzt ist vorbei. Dann hat also eine andere Frau, ich aus dieser Bixion gerettet. Okay und jetzt bin ich natürlich neugierig. Gibt es diese Frau noch in deinem Leben in irgendeiner Form? Wir sind verheirat. Wie schön. Da geht man herz auf. Ja, wie toll und manchmal, manchmal. Auch wenn es wirklich selten passiert, kommt ein anderer Mensch und rettet einen. All genau so passiert. Ich weiß logisch betrachtet, es wäre viel besser gewesen. Ich hätte mich erst mal selbst sortiert, aber ich habe Glück gehabt, vielleicht in dem Fall einfach. Wie schön. Was für eine Geschichte und was für einen Plot twist, was für eine Wendung. Und bedenkt, dass er mir die Frauen ins Leben gebracht hat, absolut. Wie hat er denn reagiert? Noch gar nicht so genau, wie ich mich trennen soll, als ich ihm dann aber gesagt habe. Also er hat den Braten schon gewochen. Er hat er gleich gesagt, ob es an ihr liegt. Und als ich das bejaht habe, ist er losgefahren zu ihr. Hat ihr gesagt, dass seine Frau jetzt sie liebt und dass sie ein großes Haus hat und ich ja bei ihr mit den Kindern einzigen könnte. Also hat sich jetzt nicht so nach Widerstand wegen der Trennung an. Was danach? Genau. Es klingt also danach, als wäre der erst mal kein Widerstand gewesen, als du die Trennung ausgesprochen hast. Erst moment nicht, aber danach kam alle Drehungen und Wendungen, die man sich nur vorstellen kann. Von er hat sich geändert und er hat alles jetzt gehört, was ich jemals gesagt habe von gewünschten Fernsehtprogramm über gemeinsame Spaziergänge oder auch Puscheln oder irgendwas, was er vorher nie zu gelassen hat. Er könne auf das Haus umbauen und sie könne ja auch bei uns mit einziehen. Ja, also es gab alle Varianten. Aber letztendlich ist er an dem Tag quasi in unser Gästezimmer gezogen. Dann wollte er ständig zusammen auf dem Sohkupper Fernsehschauen oder eben mit den Hunden laufen. Ich habe dann sind wir fünf, also meine jetzt hier gefahren, die Kids und ich zu bekannten gefahren, um einfach mal ein verlängertes Wochenende rauszukommen. Ab da durfte ich dann nicht mehr ins Schlafzimmer, weil er da jetzt wieder wohnt und ab da bin ich tatsächlich morgens gekommen und abends wieder gefahren. Und habe Tags über auf die Kinder geguckt und nachts.
weil ich außer Haus war, das wieder aus einen Schlafzimmer. Aber zwischendrin gab es alles. Ich möchte wieder mit dir in einem Bett schlafen, weil meine Hand gehört auf deinen Hintern, sonst kann ich nicht schlafen. Kannst du bitte aber vorher noch hinterzimmertapizieren und den Keller aufräumen? Es gab alles rausflahre. Dann eine Stunde am Tag, wenn überhaupt täglich. Sonst hatte ich die Unterrohrer. Ich wollte alles bestimmen. Die Kinder durften erst mal gar nicht wissen, dass wir uns getrennt haben. Dann sollte ich es Ihnen sagen, aber ohne Ihnen, dann wollte er aber wieder dabei sein, als ich Ihnen gesagt habe, dass es da jemanden gibt. Also es war alles von ihm getaktet. Mhm. Ja. Aber Sieh, da du hast das trotzdem geschafft, Julia. Es war ab dem, wo es ausgesprochen war, so einfach. Es war wirklich schlimm und es gab viele Steine, aber es hat sich so viel einfacher angefühlt als das Leben vorher. Ich hatte kein Geld, ich hatte kein Daffo bei dem Kopf, ich hatte nichts. Aber es war gut. Mhm. Das ist die Hoffnung, die viele Frauen nicht haben. Aber ich garantiere euch und jede Frau, die in diesem Podcast jemals war, kann euch das bestätigen. Es gibt ein Leben danach. Absolut. Liebe Julia, ich danke dir sehr, sehr herzlich für deine Geschichte, für den Mut entspalten zu brechen, auch nach so vielen Jahren. Das letzte Wort hast du an die Frauen. Was würdest du Ihnen gerne mitgeben? Ich hab's ja jetzt zwischen drin immer schon angedeutet. Seht es, wir müssen aufklernen und schauen, dass möglichst viele die Infos haben, damit Sie sehen, dass es ein Weg danach ist und dass es ein Weg ist zu gehen. Und wenn wir mehr darauf hinweisen oder auf die anderen hören können, was den anderen Frauen passiert, um vielleicht ein offenes Ohr oder eine Hilfestellung zu haben, ich glaube, dann können wir retten. Vielleicht, die schon in der Beziehung sind und noch besser, die gerade am Anfang stehen und die Beziehung gar nicht eingehen. Mhm, da hast du was ganz wichtiges gesagt, um diese preventivmaßnahmen und diese Aufklärung, das das Wichtigste umzulernen. Wann ziehst du die Handbremse und sag uns zwar konsequenterweise? Ja. Julia, danke, dass du da warst, für deine Geschichte. Ich wünsche dir, denke ich, alles Gute, ganz liebe Grüße an deine Frau unbekannteweise. Ich hoffe, sie weiß, dass sie dein Leben gerettet hat, aber ich bin mir sicher, dass sie es tut. Aber noch mal großes Danke auch von mir. Eine Frau, die gerettet wurde, rettet, energetisch glaube ich, auch ganz viele andere. Jede Frau, die sich entscheidet, nein, zu sagen, zu so eine Beziehung oder sich zu trennen. Die macht etwas ganz fantastisches und etwas, was sicherlich wirkt. Und für alle, die noch mal ein Reminder, wie mit dem Gedanken spielen, denkt an das bevorstehende Life-Event und schaut unbedingt noch in die Captions. Liebe Grüße Julia von hier an den Kimseh da, an die Schweizer Grenze und alles erdenklich Gute dir. Vielen Dank, dass du da warst. Ich danke und vielen Dank für deine Arbeit. Habt mir öfter die Augen gelöffnet. Vielen, vielen Dank. Vielen, vielen Dank. Und ohne euch, euer Mut, das Schweigen zu brechen wäre das Allnisten alles nicht möglich. Also es ist Teamarbeit. Und dabei bleiben wir auch, das machen wir weiterhin so. Ciao, und was gut, liebe Julia. Ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Julia erlebte bereits nach 20 Tagen Beziehung mit 15 Jahren eine Vergewaltigung durch ihren Partner, der ihre Grenzen ignorierte und ihr später vorwarf, keine Jungfrau gewesen zu sein.
Die Beziehung war von massiver sexualisierter Gewalt geprägt, einschließlich emotionaler Erpressung und systematischem Überreden zu sexuellen Handlungen, die Julia nicht wollte.
Ihr Partner manipulierte sie durch Love-Bombing, ständige Diskussionen und das Erzwingen von Kompromissen, wie etwa die Beteiligung an Swingerclubs.
Julia war 19 Jahre mit einem narzisstischen Mann zusammen und ist seit 6 Jahren getrennt; sie teilt ihre Geschichte, um auf die gesellschaftliche Dimension von Partnerschaftsgewalt aufmerksam zu machen.
Die Gewalt eskalierte nach der Geburt des jüngsten Kindes und umfasste auch Verdacht auf Fremdgehen, wobei Julia nachträglich viele Aspekte ihrer Beziehung neu bewertet.
Summary:
Der Podcast thematisiert Partnerschaftsgewalt anhand der Geschichte von Julia, die mit 15 Jahren eine Beziehung zu einem fast 19-jährigen Mann einging. Bereits nach 20 Tagen kam es zur ersten Vergewaltigung: Ihr Partner ignorierte ihre verbalen und körperlichen Ablehnungen, drang in sie ein und warf ihr später vor, keine Jungfrau gewesen zu sein, da sie sich nicht gewehrt habe. Julia beschreibt, wie sie in den folgenden 19 Jahren systematisch sexualisierter Gewalt ausgesetzt war – von emotionaler Erpressung über ständige Diskussionen bis hin zur Erzwingung von Swingerclub-Besuchen.
Ihr Partner nutzte Manipulationstechniken wie Love-Bombing und das Ausnutzen ihrer Naivität. Nach der Geburt ihres jüngsten Kindes eskalierte die Gewalt weiter. Julia betont, dass sie lange nicht erkannte, was ihr widerfuhr, und dass solche Taten kein individuelles Problem, sondern ein gesellschaftliches sind.
Sie spricht heute, um die vielen Facetten von Gewalt sichtbar zu machen und anderen Betroffenen Mut zu geben. Ihre Geschichte zeigt, wie Täter Grenzen systematisch überschreiten und Opfer in Abhängigkeit halten.
FAQs
Julia war 15 Jahre alt, ihr Partner war fast 19.
Es handelte sich um eine Vergewaltigung, da Julia wiederholt „Nein“ sagte und er trotzdem weitermachte.
Er behauptete, sie könne keine Jungfrau gewesen sein, weil sie nicht geblutet oder geschrien habe.
Er redete über Jahre auf sie ein, drohte mit stundenlangen Diskussionen oder Schweigen, bis sie nachgab.
Er drängte sie, andere Personen oder Swingerclubs einzubeziehen, und ignorierte ihre Ablehnung.
Sie ließ die sexuellen Handlungen über sich ergehen, um danach drei Tage Ruhe zu haben.
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