Josephine Baker erlebte am 2. Oktober 1925 ihren Durchbruch im Pariser Théâtre des Champs-Élysées, als sie mit ihrem wilden, improvisierten Tanz das Publikum in ihren Bann zog. Die in ärmlichsten Verhältnissen in St. Louis geborene Baker wuchs in einer von Rassismus geprägten Umgebung auf, musste früh arbeiten und erlebte schreckliche Demütigungen. Trotz dieser Widrigkeiten entwickelte sie ein außergewöhnliches Tanztalent, das sie zunächst in amerikanischen Varietés zeigte. In Paris fand sie die Freiheit, ihre Kunst ohne rassistische Einschränkungen zu entfalten. Ihr Auftritt war eine Mischung aus Erotik, Komik und Akrobatik – etwas völlig Neues für das Publikum. Über Nacht wurde sie zum Star und prägte die Unterhaltungswelt nachhaltig. Baker ebnete den Weg für viele schwarze Künstlerinnen, indem sie Barrieren durchbrach und gegen Rassismus kämpfte. Sie verstand es, ihre schwierige Kindheit in kreative Energie umzuwandeln und sich immer wieder neu zu erfinden. Ihre Geschichte zeigt, wie Talent, Mut und Improvisationsfähigkeit selbst unter schwierigsten Umständen zu weltweitem Ruhm führen können.
Selten, aber manchmal kommt es vor, dass sich jemand mit einem einzigen Auftritt quasi übernacht einen großen Namen macht und den dann auch behält. Was fand ihr dafür Beispiel erheimt? Zum Beispiel, die erste Fernsehtauftritt der Beatles wird immer gar nicht zitiiert. Ja, das sind diese berühmten Auftritte in der Edz-Zallewen-Show. Februar 1964 gucke ich mir manchmal noch mit meinem Sohn an. Da beginnt die Beatles-Maniac auch in den USA. Ich habe aber ein anderes Beispiel. Und zwar stammt das aus der jüngsten Zeitgeschichte 2009. Susan Boyle, casting show, "Britains Got Talent", "I Brammed a Dream" aus Limiserable. Und da ist ja diese arbeitslose Schottin übernacht quasi zu multimillionären geworden. Auch weil sie so der erste große viral Social Media Star war. Und insofern ist das auch schon ein historischer Moment. Genau, ich bin schon froh, dass ich jetzt kein Beispiel aus dem Sport genacht habe. Ich bin ein zitiieriger Leime, oder so, meine Kindheit immer begleitet hat. Aber es gibt es im Sport, es gibt es in der Kultur plötzlich, ist eben jemand über Nacht alle reden darüber. Und so ein Moment, das ist vielleicht einer ja in der moderne, der berühmteste Fall, der eignet sich in Paris. Ja, das überrascht mich überhaupt nicht. Irgendwie habe ich das Gefühl, immer wenn du eine Geschichte mitbrings, dann führen alle wegen nach Paris, weil ich will auch dazu sagen, nicht schlimm finden, dass es gibt deutlich schlimme Orte, an die man reisen kann. Also man muss bei der Wahrheit bleiben, Paris ist halt immer eine Menge los. Und so war das auch im Oktober. Wir sind am 2. Oktober 1925 im Theater des Chancé de See. Das ist so eigentlich ja so ein Show Theater. Das ist jetzt kein Theater für die hohe Comédie oder das Drama. Und damals haben Leute gelten die Hand genommen, um das wir zu so einer sehr angesagten Adresse im Nachtleben da Hauptstadt zu machen. Und das Publikum ist an diesem Abend zusammengekommen, als ausverkauft, um was ganz modernes zu sehen, was ganz schickes, nämlich Jazz. Aus Amerika importiert eine Review mit schwarzen Künstlerinnen und Künstler in New York angereist. Und das wollen sich keiner entgehen lassen. Und jetzt muss ich einen kleinen Einschub machen, das gehört einfach zur Begrifflichkeit unserer Geschichte heute, weil der geht viel um Rassismus, um Kuliniale von Tarsien, Kuliniale Ausbreitung. Und in denfalls auf dem Programm an dem Abend steht La Revue und dann kommt eben das Endwort. Ich finde, wenn man das in Büchern ließ schriftlich oder so, dann glatt man natürlich bei dem historischen Titel, aussprechen möchte ich jetzt nicht noch mal, weil, wie heißt es bei oder auf Augstein sagen, was ist? Und auch wenn wir was sagen, dann ist es ja auch wieder in der Welt, in 2006 und das braucht die Menschheit. Jetzt auch nicht mehr. Also diese Review jedenfalls, die fanden die Produzenten damals, die die ja eingekauft hatten aus Amerika vorher, sich dort aber nicht angeschaut haben, die fanden das plötzlich zu Larmen. Also bei den Proben haben die gesagt, das ist uns leider, das Publikum strömt hier rein, die ist Paris-Apublikum, die wollen hier wirklich was erleben und action. Damals ist es ja auch die Hauptstadt des Nacktanzes Paris. Das hat sich dann geändert, da ist so meine eigene Geschichte. Hat auch was zu tun mit der Geschichte, der Bordelle und der Kapitiere umgemachtere. Aber jetzt sind wir ja genau, jetzt im Theater, ich schon seh die See. Und da muss das Geld, was da wirklich investiert wurde, steht auf dem Spiel. Ja, wird das klappen, also mit in der Form, wie die in Harlem aufgetreten sind. Die waren so ganz, haben sich so ganz als coole Profis gegeben. Also kann man eben in Beschreibung entgeben, ist ja illegal angezogen, aber eben mehr coolnis als das, was sich die Produzenten dort erwarten, nämlich Action-Willetänze und so was. Das heißt, die schreiben diese Review in Windes-Eile um und setzen da ganz auf das Jüngste Ensemble mit Klet. Eine junge Frau, eine Solistin, die da schon viel aufgefallen ist und die im Ensemble schon sehr bekannt ist, aber eher nur im Rahmen der Corros line. Also jetzt nicht so richtig mit einer eigenen Nummer, sondern also keine Solistin, kein Genaul. Genau, die soll an dem Abend eben aber ein Sohle auftritt bekommen. Sie selber, erinnert sich später in dem Memoan, er hat auftüber geschrieben, wie folgt ein in den Abend des 2. Oktober, ich hatte ein sätzliches Lampenfieber, sogar in den Augen und Zähnen hatte ich schieber. Aber dann machte ich meinen Sprung auf die Bühne und plötzlich war ich nicht mehr dieselbe. Eine Art Rasmain-Ambesitz von mir. Ich sah nichts mehr, ich hörte das Orchester nicht mehr "Ich tanzte". Die Musik, die Hitze, das Blendende Licht, der ganze Salristen mit "Ich war wie im Fieber". Bei jedem Satz meinte ich den Himmel zu streifen und als ich auf die Ehe zurückkam, hatte ich das Gefühl, dass mir in diesem Augenblick die ganze Welt gehört. Der typische Memoan-Steel. Da merkt man, ob das wirklich so gewesen ist. Aber man kann sich mal das oder Version davon noch auf YouTube anschauen und es ist wirklich atemberaumt, was unsere Heldin da hinlegt. Die Zuschauer hat was sie noch nie gesehen haben. Joe sich in Baker, trypt nackt auf oder nahezu nackt. So heißt sie, wir reden von Joe, wir reden von Joe sich in Baker. Und damals, ja, soll ich sie eben umohneauftreten. Das ist für sie erstmal gewohnungsbedürftig. Aber dann macht sie das und das Besondere an ihr. Und wenn man das sieht, steckt ein, das auch heute noch total an. Dass sie eben diese erotische Komponenten hat, diese akrobatische Komponenten und eben auch etwas komisches. Weil die halt immer wieder dann auch zum Beispiel die Backen aufbläs und schiehlt. Oh ja, sie schiehlt. Wie verrückt. Also siehst du eine Mischung aus Klauen und erotischer Verführerin und Tänzerin. Also das vermischt sich, ne? Genau. Und diese Mischung ist einmalig. Das hat auch, glaube ich, seitdem selten gegeben und es ist ganz sogar improvisiert. Und das ist schon wirklich fast in Nation und am nächsten Morgen, am 3. Oktober, redet jeder man in Paris von dieser Josephine Baker. Ja und wenn ich jetzt sagen, diesen Namen habe ich noch nie gehört, dann würde ich euch raten. Merkt euch den mal, weil Josephine Baker ist so etwas wie die Uhr, Uhr, groß, Mutter, aller schwarzen Superstars. Also egal ob Beyoncé, Rihanna, Whitney Houston, Tina Turner, weiß nicht ob dir noch jemand einfällt. Schölle Besse, Schölle Besse, Nina Simone oder um ein was modernes Zinnens Sizzle, die stehen alle auf den Schultern von Josephine Baker. Also Josephine Baker hat ihnen den Weg bereitet und das wirst du uns wahrscheinlich gleich erzählen, dieser Weg war alles andere als leicht. Ich bin jetzt, Mingma. Ich bin auch im Tellenbücher und das ist was bisher geschah. Wir erzählen euch in dieser Folge von einer Frau, die als Kind in den Slums von St. Louis fast nichts besitzt, außer Energie, Witz und den Willen nicht unterzugehen. Und erzählen euch von einer jungen Tänzerin, die in Amerika nur bis zu einer unsichtbaren Deckel aufsteigen darf und die deswegen den Kontinent wechselt. Und von einer Künstlerin, die sich in Paris nicht einfach nur durchsetzt, sondern sich neu erfindet, als Josephine Baker. *Musik* Prinzessin Sophie Friedrich von Anhalt Zerbst, Gabrielle Bonheur, Schassnell und Norma Jean Baker. Was haben diese Frauen gemeinsam? Ach, eine Quizfrage ist freut mich sehr, dass du mir da ein bisschen nacheifast. Ich bin ja großer Quizfreund, das wirst ja alles schon. Und ich kenne auch die Antwort auf diese Frage. Unter andern, deswegen weil wir ja über zwei dieser Frauen in diesem Podcast schon mal gesprochen haben. Also Katharina, die große, das ist die Prinzessin von Anhalt Zerbst, Coco Schannell, das ist die Gabrielle. Und Norma Jean Baker, das wusste ich schon vorher, das ist Marilyn Monroe. Über die könnten wir eigentlich auch mal eine Folge machen. Ja, sehr gute Idee. Ja, kommt auf die Liste. Aber warum fragst du mich das? Also ist natürlich interessant. Weil Josephine Baker auch anders ist am Anfang. Ja, genau. Sie muss sich einen Namen machen. Wir haben das ja öfter mal bei in adligen Verhältnissen, wo sich die Menschen dann mit verschiedenen Titeln und E-Schließungen dann plötzlich ganz neu nennen müssen. Und in der Kunst ist es eben auch oft so. Heute ist es eigentlich selten geworden. Im Astonalk überhalten ja ihr Namen von Geburt an. Und das ist vielleicht eigentlich auch ein ganz gutes Zeichen. Aber damals waren die Verhältnisse so wild, in die Josephine Baker geboren wurde, nämlich als Frieder Josephine McDonald, dass man, ich glaube, die größte Scheinensüberbieter dieses Kind hat sie überleben. Die sie hat. Ihr Geburtstag umstellt fest, das ist der dritte Juni 1906. Und ihre Mutter Carrie, die arbeitet auch als Tänzerin, sonst aber auch als Wäscherin und Tagelinnerin. Und sie ist die Tochter einer ehemaligen Sklavin. Über den Vater weiß man nicht so viel. Da gibt's so Mutmaßnahmen vermutlich ein Musiker mit Spanischmindergrund namens Eddy Carsten, der war eine Weile der Tanzpartner von Carrie, der verschwindet aber schon seit sieben ohne die Tochter an der Kanzu haben. Also in der Logik dieser Zeit ja auch wichtig, weil ihr Vater wahrscheinlich weiser war. Also das nimmt man wahrscheinlich an. Also Josephine Baker, also es gab ja diese verschiedenen, so seine Abstufung von Blackness. Also sie steht da so ein bisschen in der Mitte. Also das wird später auch, glaube ich, nochmal wichtig, wenn es darum geht, wo sie denn sozusagen dazu gehört, genau in ihren erwachsenen Jahren, 20er und 30er Jahre, hat man eine fällige Obsession mit Hautfarbe. Muss man sagen, das dominiert, völlig das Denken und die Kultur, das ist von Rassismus durchtränkt. Und da muss sie auch, er leben lang wird sie darauf reagieren. Und dazu was zu sagen haben, aber es ist genau, wie du sagst, unter vielen Schwarzen, geilt sie eher als hellhäutig und in der sonstigen Umgebung jedenfalls in Amerika als Schwarze Frau. Und wo der entsprechend diskriminiert. Und darüber hat sie immer wieder reflektiert und das immer auch wieder bekämpft. Aber die Verhältnisse, so wie du sie geschildert hast, würde man heute schon als Prick her beschreiben. Also das ist wirklich. Ja, das ist wirklich. Warking Pooer, also die A-Bahn.
Aber es reicht nicht so richtig. Das ist echt das Elend und teilweise mit. Verhältnissen, wir haben uns eigentlich nur aus den Märchen der Gebühr da grimmkennend aus dem Hessen des frühen 18. Jh. Und das Hessen des 18. Jh. das müssen wir beidet. Das war besonders fins da. Nein, bitte keine Briefe aus Hessen. Wir mögen die Hessen. Gut. Genau, die soziale Mobilität vom Tellerwäscher zu Millionär und so weiter, das ist alles damals aufstieg durch Bildung. Das ist für diese Familie und für diese Leute völlig unereichbar. Und weiß sie eben schwarz sind. Das muss man ganz klar sagen. Also, wir leben im. Wir befinden uns jetzt im Amerika der sogenannten Rasentrennung. Sagerigation ist der bessere Begriff. Und das ist. ja, eine Trennlinie, die durch das ganze Leben, durch den ganzen Alltag sich auch zieht. Genau, es ist ein bisschen an der Grenze zwischen West und Ost und Nord und Süd, aber die Nachteile der rassistischen Gesetzgebung und auch der sozialen Geflogenheiten, die erwischt sie sehr schnell. Es ist ein sehr schlaues Kind und sie weiß ganz genau, wo ihr Platz sein soll in diesem System. Es ist sehr unfair. Und der ist ganz unten, zumal als Mädchen. Sie muss schon als Kind arbeiten, weil das Geld vorhin und hinten nicht reicht. Ich ist auch die älteste der Geschwister. Sie wird dann in weißer Haushalte geschickt, wo sie putzt, Wasserträg, Kohlen holt, gehäuert. Und die Erfahrung macht das Armut und Hautfarbe, dass sich noch gegenseitig in ihren üblen Konsequenzen verschärfen. Ihre Berichte von diesen Stellen im weißen Haushalten sind allesamtföchterlich. Also, es ist nicht einmal, wo sie damit respekt behandelt. Also, na, sie hat. Sie hat. Sie hat sehr gute Erzähler, sie hat da ganz plastische Sehen einmal, es stört sie Teller. Und dann aus Wut kommt die weiße Hausfrau und verbrüht ihr die Hände in dem heißen Spülwasser. Anderes Mal hat sie so einen Hahn, den sie als Küken schon aufgenommen hat, den sie in der Küche immer so fit hat. Mit Speise abfällen wird ihr befolgen, ihren Lieblingszahn zu schlachten, als ihr noch ganz klein war. Ja, sehr sadistisch. Ich hab ihre Memoan auch gelesen in der Vorbereitung. Gerade diese Frau für die sie da arbeitete, die ist wirklich sadistisch. Dazu gehört eben auch, dass die sehr tierliebe Josephine dazu zwingt, diesen Arm Hahn zu töten. Und zu dem, was du gerade erzählt hast, passt auch in Zitat, dass ich gefunden habe von Josephine Baker, sie hat mal gesagt, meine glücklichste Kindheitserinnerung, da fällt mir wirklich nichts ein. Aber ich kann erzählen, was meine Furchterlichste war. Also, und das ist nicht übertrieben. Mhm. Das ist sozusagen ihre private Problematik. Und dann gibt es eben die öffentliche und in East and Lewis gibt es eben schwere rassistische Progrome und die kleine Frieda. Die wird damals Trumpi genannt, übrigens, also ohne Ert Tumpi. Weil sie ein bisschen so mollig ist, glaube ich. Ja, genau. Die wird generd ist, genau. Und die Bappen aufblässt. Also, Tumpi ist da Zeugin wie schwarze Flien über eine Brücke und hinter ihr ist eben ein, hinter ihr ist ein gewalttätiger, rassistischer Mob unterwegs, was ich jetzt erklären direkt war. Oder so ähnliche Vigilantes. Du gab es in mir in Gerüchte, dass schwarze eine weiße Frau vergewaltigt hat. Und da geht es wirklich, da müssen schwarze Menschen wirklich um ihr Leben rennen. Das ist, glaube ich, so 1917 um den Dreh. Also da ist sie ja so elf Jahre alt. Und ich glaube, ich habe diese Szene auch im Kopf, wie sie das beschreibt. Und da fragt sie, glaube ich, ihre Mutter, sie sieht sozusagen den Flamenschein in der Ferne von diesen Ausschreitung. Und dann fragt sie ihre Mutter, ist das ein Gewitter und dann sagt die Mutter, nee, das sind die weißen. Also da kommen, ich glaube, Dutzende von schwarzen ums Leben, wenn er mordet. Und wir erinnern uns ja noch an diese Black Lives Matter Proteste nach der Ermordung von George Floyd. 2020 war das ja. Und es ist ja auch heute noch so, dass schwarze sehr viel häufiger Opfer von Gewalt werden als weiße in den USA. Aber wenn wir uns jetzt dieses, ja, die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts angucken, dann kann man ganz klar sagen, also Black Lives don't matter. Also da ist das Leben eines Schwarzs, einer schwarzen wenig wert. Also diese füchterlichen Lünchmorde. Neben diesen Programm, die ja auch vorkommen. Und diese Täter, die haben so wenig zu befürchten, dass sie sich oft irgendwie Grinsen neben den Opfern fotografieren lassen. Also es ist wirklich extrem verstören diese Bilder. Und du hast ihnen ganz kurz angesprochen. Dann gibt es ja noch den Kuh-Klux-Klern. Haben wir eine Folge darüber gemacht. Und der erlebt ja in dieser Zeit, früher 1920er Jahre, ja, auch so seine große Wiederauferstäung. Also das ist ein ziemlich bedrückender, gefährlicher, auch teilweise mörderischer, ein mörderischer Atmosphäre, in der die kleine Josephine aufwächst. Damals sind ja die schwarzen Familien auch und haben mich mobile in einem vielleicht gar nicht so guten Sinn. Das heißt, es gibt jetzt auch gar nicht so eine Gemeinschaft. Oder so was quasi dörrfliches oder nachbarschaftliches, was diesen Stress auffangen kann, jedenfalls. Wir machen es kurz an ihrer Kindheit in St. Louis. Hat sie nur die schrecklichsten Erinnerung. Für sie gibt's nur eins. Das will ja das irgendwie überleben, weg da. Und sie heiratet sehr früh, noch als Jugendliche. Das ist der schnellste Weg zu Hause wegzukommen. Und sie tanzt. Sie tanzt schon, seit sie ein Kindes, die Mutter hat ja schon getanzt. Und mit 14, da geht sie schon auf Tour. Und in Philadelphia lernt sie da einen Eisenbahnarbeiter, Ken Willy Baker. Und den heiratet sie. Ihr hält nicht lang, aber der Name bleibt. Und das ist auch der Name, mit dem sie berühmt wird. Aber das ist auch so typisch für ihre Biografie. Das ist ein großes Provisorium. Also sie geht das irgendwie mit Tatkraft und guter Laune an. Aber haben Sie sich doch bleiben, irgendwo in Bewegung und entkommt diesen Verhältnissen und auch der Möglichkeit, da gelündcht zu werden. Was auffällt an ihr, sie will unbedingt auf die Bühne und hat dann totalen Instinkt. Vielleicht hast du erst auch von ihrer Mutter quasi schon mitbekommen. Und vor allem an Improvisations-Talent, das ist ja auch die große. Ja, die große Disziplin, die den Jazz von fast allen anderen Musiken. Damals unterscheidet. Das heißt, man improvisiert und da ist sie ganz groß. Tanz auf der Straße. Vielfisch später als in Berlin schon längst berühmt ist. Notier, tarigraf Kessler, der große Föhtunist. Wenn es beliebt seit 20er-Josephin Baker wirklich stundenlang tanzen kann. Also sie kann ohne zu ermühen in den verschiedensten Haltungrhythmen und so perform. Und das ist etwas, was sie sich damals entrahniert. Und sie erzielte damit auch eine gewisse Wirkung. Eine schildende Wirkung, die sich nicht richtig in ein Schema einpasst. Sie hat mal gesagt, sie hat angefangen zu tanzen, weil sie in dieser kalten Stadt geboren worden ist. Und ja, während ihrer Kindheit jetzt jetzt sich gefroren habe, das ist so die persönliche Legende. Aber sie ist eine wirklich gute Tänzerin und sie ist besonders gut darin, aus der Reihe zu tanzen. Also sie ist keine, die sich unterordnet. Sie hat so ein bisschen diesen Geist eines echten Straßenkindes. Denn das ist sie teilweise auch, auch wenn sie nicht wirklich obdachlos ist. Aber sie geht häufig barfuß. Und sie muss sich ja weitestreckend ihres Lebens auch alleine durchschlagen. Und das ist so ein bisschen dieser Spirit. Also sie ordnet sich nicht unter, sie geht ihren eigenen Weg. Und sie ja regeln, das für sie eher so sehr wirforschläge, würde ich mal sagen, da hält sie sich nicht unbedingt dran. Genau, tatsächlich ist es damals ja so vorgesehen, dass man eben alles in einer Corousline tanzt. Und weil sie oft die Kleinste ist, ist sie da am Ende. Und dann schärzt sie da so aus, macht halt, sie fängt an zu schielen, macht wilde Tänze und so was. Sie merkt auch schatzt und ganz gutes Gespür für das Publikum und will da was Neues bringen, was lustiges. Und natürlich auch sexy Wirken von der Bühne aus. Und macht eigentlich alles, was ihr gerade einfällt. Und mancher für das auch schon zur Spannung zu dem, Kolleginnen und Kollegen. Aber sie kriegt ein Engagement nach dem anderen. Also eine ihrer ersten Truppen ist die Jones Family Band. Und damit gehen sie auf Tournene, also weiterziehen, auftreten. Und da wird sie wirklich zur professionellen Tänzerin. Wir waren ja neulich auch auf der Bühne. Man sagt schon, dass sie schon ganz eigener. Nicht getanzt, wenn sie nicht getan sind. Nicht, dass hier Gerüchte entstehen. Ich bewundere da. Ich musste Nils zurückhalten. Nils wollte, aber ich habe gesagt, Nils, ich kann das nicht so gut. Na gut. Aber Respekt für Leute, die das eben jeden Abend machen. Was warum alles Timing, Improvisations-Talent, natürlich auch nerven, immer was Schief geht und so ein Temperament. Und durchhalte Vermögen. Also das fand ich eine Episode aus ihrem Leben, also aus diesem Beginn ihrer Karriere. Also es gibt einen Zeitpunkt. Da hat diese Gruppe, mit der sie unterwegs ist, für sie keine Verwendung mehr. Passt irgendwie nicht mehr richtig in die Show. Und sie sagen, okay, wir lassen sich jetzt hier in New Orleans zurück. Muss du einfach irgendwie dem Mississippi hochfahren. Kommst du zurück nach St. Louis? Und das will Joe so viel natürlich nicht mit sich machen lassen. Und sie klettert einfach in eine Transportkiste. Also sozusagen, da wo diese Gruppe Equipment verstaut und reist einfach als blinde Passagierin weiter. Ich glaube, nach Philadelphia und da wird sie dann entdeckt. Und dann kämpft sie sich wieder, sagt, in das Ensemble zurück. Also man merkt schon, dass es ein ganz besonderer Geist, der da in ihr aktiv ist. Also die gibt nicht schnell auf. Genau, zugleich muss man bewegte sich in einem System, dass sehr kompliziert ist und durch und durch von Rassismus geprägt. Die schwarz-unterhaltungstheater wird natürlich gefeiert und wird besucht. Aber innerhalb eines Systems, das eben nur ganz bestimmte Rollen und auch Auftrittsorte vorsieht. Was ganz spannend ist, also wir haben ja über die Säkrigation gesprochen. Und auch die Unterhaltungspranche ist in dieser Zeit nach Rassen in Anführungsstrichen, sollte man das ja genannt getrennt. Und das heißt, weiße schauen sich nur Show von weißen Künstlern an. Und schwarze, die spielen auch nur für schwarze. Das sind sozusagen zwei parallel universen, die sozusagen nebeneinander existieren. Aber für uns heute völlig verrückt. Kein weißer wäre damals in ein Beyoncé-Konzert gegangen.
weil das einfach ein Tabubuch ist, dass ein weißes Publikum sich von schwarzen Künstlerinnen und Künstlerinnen unterhalten lässt. Und jetzt muss man sagen, Josephine Beckham betritt, in dem Moment die Bühne, wo dieses Tabub ja in den frühen 20er Jahren anfängt zu wackeln. Und das ist ihre große Chance auch. Genau, und dazu geht sie nach New York, genauer nach Harlem. Und da gibt es diese Bewegung, die heute ja gut studiert ist, die berühmt ist die Harlem Renaissance, wo Schriftsteller, Musiker, Tänzerinnen sich da irgendwie selbstbewusst produzieren und eine moderne Schaffung, die die Kunst weltweit beeinflussen wird. Sie schafft es dann in die erste schwarze Turnierproduktion am Broadway, Schaffelalong. Und später ist sie bei den Schockleck-Dandys dabei. Das sind super wichtige Stationen für sieben. Ja, wir haben ja große Musical-Fans und auch große Musical-Expertise im Team. So viele keine Verraten, es weder Niels noch ich. Und Schaffelalong ist wirklich ein Meilenstein in der Musicalgeschichte, weil es auch zum ersten Mal ein großes gemischtes Publikum anlockt. Also das ist wirklich eine Premiere und dieses Publikum wird vor allem angelockt durch einen neuen Sound und das Digest. Also das ist damals der heiße Scheiß. Ja, genau, wobei die Musiker im Anzug sind und mit so bombardierten Haren und so ein bisschen sich so, ja, besonders künstlerisch wertvoll geben, würde ich es mal formulieren, damit man eben auch für ein weißes Publikum, dass ich da verhähnbar und könnte auch quasi seriös aussieht. Das heißt, dieses rassistische Denken ist immer noch bei allen in den Köpfen, auch bei Josephine Baker. Das finde ich sehr interessant, dass sie sehr eine Frau völlig ohne jede Schulbildung und trotzdem das absolut durchschaut, was abgeht. Und sie selber, wir haben es ja an Eingangs schon gesagt, hat diese hellere etwas hellere Haut und deswegen hört sie da in dieser stolzen schwarzen Revue von Schaffelalong. Auch manchmal so ein bisschen angeschaut, na ja, bist du jetzt hier nicht die quasi Ali-Be-Weiße im Team und nur da, damit das weiße Publikum sich auch jemanden anschaut, denn ich ganz so schwarze ist wie wir. Das sind so Erwägungen, die damals irgendwie wichtig waren und sie steckt so irgendwie dazuschen. Ich bin keine Experte, aber ich glaube, dieses Passing for White, also sozusagen als schwarze Versuch ihre Blackness irgendwie zu überspielen oder auch zu überschminken und so, das ist ja auch ein problematisches Ding. Also, sie ist wirklich zwischen den Stühlen teilweise, also das ist keine leichte Situation für sie. Aber vielleicht gerade deswegen wird sie dann auch zu einer großen Vorkämpferin gegen den Rassismus, also weil sie das auch irgendwie von beiden Seiten spüren. Ja, ganz genau, das wird das Thema, würde ich sagen, was ihr Leben bestimmt und auch die politischen Schlussfolgerungen daraus. Das werden wir auch im zweiten Teil nochmal uns genauer anschauen und das ist wirklich faszinierend, weil ihre Botschaft ist auch heute wieder absolut aktuell. Aber ich will nicht vorgreifen. Nein, jetzt sind wir erstmal bei einer Show, wir wissen nicht genau, bei welcher jedenfalls er sitzt im Publikum die Produzentin Caroline Dudley-Ragan, ist einer Amerikanerin, die vielen Parises und die hat den Auftrag bekommen, eine schwarze Review eben für Parise zusammenzustellen. Da will man eben Jazz haben, Amerikanische Modernität, das sind ja so die Jahre nach dem ersten Weltkrieg dann. Da will man eben mal schauen, was außerhalb von Europa so alles geht, was neu ist, urban, vielleicht auch ein bisschen Skandalös. Und Caroline Reagan entdeckt in Josephine Baker, ideal Besetzung und sagt, hier junge Frau, wie wär's denn, wenn Sie in Parise auftreten in unserer Show. Josephine sagt, aus vielen Gründen sei doch damals da ein Freund, sagt sie erstmal mal ein. Und dann gibt es längere Verhandlungen, bis Caroline Reagan eine abzute Spitzengarger von Zorn der 50 Dollar pro Woche verspricht und da sagt sie zu. Ja, und das ist eine ganze Menge, also heute klingt es jetzt nicht so viel, aber es ist unfassbar viel Geld. Also und auch vor allem, wenn wir uns vergegenwertigen, also wo Josephine herkommt und sie ist zu diesem Zeitpunkt ja noch ein Teenager. Also sie ist unglaublich jung und ja, sie schließt diesen Deal und sie macht sich auf nach Frankreich, das ist 1925. Und es gibt einen Moment, das beschreibt sie, wie sie sozusagen, dann USA hinter sich lässt und sie sagt, als die Freiheitstaatung am Horizont verschwand, wusste ich, nun bin ich frei. Weil in den USA eben die Rassentrennung herrscht, das die alltägliche Diskriminierung und das hofft sie wird in Frankreich anders. Ja, es ist ja unerträglich, trotz ihres finanziellen Erfolgs, kriegt sie eben dann keine Tasse, Kaffee, Krieg, Zika und Lelzema als schwarze Frau und das ist ihr absolut unerträglich. Ja, und dann ist es endlich so weit am 15. September 1925, da besteigt Josephine Baker die Barron Garia, also das Schiff von New York bis Chavur. 22. September kommen sie an und bis zur Primiera am 2. Oktober bleibt kaum Zeit zu proben, geschweige denn die ganze Revue umzubauen. Was jetzt gefragt ist, ist Improvisation und Mut. Ja, kurzes Recap im Herbst 1925, da kommt Josephine Baker mit der Revue nach Paris. Die Stadt ist seit dem 1. Weltkrieg süchtig nach allem, was modern, was amerikanisch ist, bisschen anstößig auch. Das sind die wilden 20er Jahre in Paris und man hat einen ganz großen Neugier auch nach Afrikanischer Kunst. Schon 1919 gab es eine sehr wichtige Ausstellung und die zur Gerüsten Inspiration für die Vorwisten, für die Kubisten wurde über Afrikanische Kunst. Denn irgendwie nachdem man gemerkt hat, was alles an Massacan auf dem alten Kontinent möglich war, stichwort "Werdar". Interessiert man sich an dafür alles, was man außerhalb von Europa so an Nationalkulturen blüht und gedeit, da ist eben auch sehr viel interessantes. Und die ganze moderne auch in der Malerei wird solche Motive variieren. Und zugleich regt das unglaublich die Fantasie an zum Thema Schwarze Menschen, mögen die jetzt aus Afrika kommen oder aus den USA. Da geht so manches auch durcheinander. Es ist eine Zeit, in der auch gerade Kunstler fasziniert sind von der Exotik, anderer Kontinente, also es ist ein problematischer Begriff, aber damals wirklich sehr in Mode. Also wenn wir zum Beispiel ein ADK denken, ist der Kunststil der 20er Jahre. Auch da merkt man, sind viele außer europäische Einflüsse am Werk, gerade auch in Frankreich, weil Frankreich eine große Kolonialmacht ist. Gerade in schwarz-afrika, also da ist der Weg sozusagen kurz. Und das ist in Paris sehr zu spüren. Ja, genau, weil du musst ja diese Kolonialprodukte auch verkaufen. Das heißt es gibt Reclame dafür überall in der ganzen Stadt in Anzeigen und da wird natürlich variiert. Heute ist uns das widerlich, aber damals hat ein Flasse, das ist das Stadtbild, mir oder wegen der nackte Schwarze Körper, die irgendwas verkaufen sollen. Auf jeden Fall ist es aber das Interesse da. Und Josephine Baker hat ihr Publikum sicher. Und umgekehrt gibt es auch eine totale Faszination für die junge Frau in Paris, weil sie sieht plötzlich, okay, hier können sich Paare auf der Straße küssten, hier kriege ich einen Kaffee, wenn ich im Badenhof ankomme, da kommen alle Träger und sagen, immer da darf ich ihn mit dem Gepeck helfen. Und das gibt es in diesem secretierten amerikanischen Städten, so wie sie es da vorne hat. Nicht natürlich gibt es in Frankreich, Rassismus ist eine Kolonialmacht bis heute, hat Frankreich im Problem mit Rassismus. Aber er äußert sich ganz anders in ganz anderen Coates als damals in amerikanischen Süden. Und das ist die Ironie der Geschichte für Josephine Baker. Also eine schwarze Frau ist Frankreich, "The Land of the Free". Und eben nicht ihre Heimat, die USA. Also so wirklich frei sein oder freier sein, kann sie nur in Paris. Genau, und sie trifft auch eine Gemeinschafts- und auch einiger amerikanische schwarze Soldaten gleich in Paris geblieben. Und da gibt es alle möglichen Bohemianes. Also ein stichwort Ernest Hemingway, da hat das ja auch beschrieben mit seinem Buch "Moveable Feast". Paris ist ein Fest und damals gibt es eben so eine ganze, ja so ein ganzes Milieu an Künstlern, die sich da wegen der herblichen Preise da sehr gut und lange dort aufhalten können. Heute, nicht mehr unbedingt, da fall. Kleine wirtschaftsistorische Blutkretche an dieser Stelle, billig ist Paris vor allem für die Amerikaner. Also für Menschen wie Ernest Hemingway, weil sie Dollars in ihren Taschen haben. Und der hat damals eine enorme Kaufkraft. Also verglichen zu den einheimischen Währungen liegt auch an den großen Verwerfungen durch den ersten Weltkrieg und so weiter. Also wenn du Amerikaner bist in Paris in 20er Jahren, da musst du gar kein besonders reicher Amerikaner sein. Da kannst du dir richtig gut gehen lassen, kannst du leben wie Gott in Frankreich. Ja, genau wie manchmal die Italienomaden in Thailand und sonst irgendwo den Winter verbringen. Hängt auch damit damals, entsteht ja auch diese Idee von Paris als Stadt der Liebe. Das hat den weniger romantischen Hintergrund, das damals die Bordelle eben auch noch in Paris existieren. Die werden nach dem zweiten Weltkrieg verboten. Aber damals sind da auch die Preise ein bisschen wieder eine Weile des Hexturismus in Bangkok. Daher entsteht das. Aber abseits davon ist eben auch das bietet Paris eine Bühne für alle Möckchen neuen Spielform, für Jazz, für Literarische. Wir denken an Gertrude Stein und Alice Toglars und überall herrschte Wunsch, dass sie Zukunft bitte schnell anfangen. Für jemand wie Josephine Baker ist das die ideale Bühne. Denn ja, sie erricht auf jeden Fall das Interesse des Publikums in Paris muss man sich immer ein bisschen durchkämpfen. Das muss sie gar nicht so, weil der Blick ist schon sozusagen geschult auf alle Köpfe sind voll von diesen Themen, der Exotisierung, von sexueller Ausbeutung, auch von Frauen, von Schwarz und Weiß. Darin liegt eine gewisse heuchliche Leid des Publikums und genau das wird sie nutzen. Jetzt sind wir genau an der Szene an diesem Tanz der Dauß-Sowage angelangt, womit wir dieses Kapitel eröffnet haben. Also im Oktober 1925. Und das ist absolut stattgespräch. Es gibt dann Zeitzeuginnen, die sagen wir sind jeden Abend in die Rewue gegangen, egal auch wenn wir abends ausgehangen wollen. Und da woanders waren hinterher, wollte wir immer noch den Rest der Rewue sehen, weil es war wirklich das Wahnsinn.
ansehen, nächste, was man sich in Paris damals anschauen konnte. Und zwar das Gesamtpaket. Das ist natürlich nicht nur die Nacktheit auf der Bühne, die gab es auch einen anderen Stellen in Paris, aber eben dieses Tempo, was sie hat, denn wird es die Energie und die totale Frechheit in Überschreitung von Erwartungen, weil sie in den praktischen Gesamten wußt auch ein erotischen Phantasmer Gourin an Vorurteilen, an dieser Gleichsetzung von schwarzer Frau gleich Afrikanerin, gleich der edle Wilde und macht daraus eine Nummer und veralbert sich selbst und auch ihr Publikum. Und das ist eine ganz große Ambivalenz, man weiß nicht so ganz, findet sie das jetzt eigentlich gut. Also sie hat ja so einen Bananenschurz, das heißt, sie ist nackt, sie bewegt ihre Hüften, sie bewegt ihren Po und die Brüste, die Bananen, in die Wippen so, als wären das eben erregierende Penisse. Und das ist, er lacht sie sich wieder kaputt, dann lässt sie wieder die Backen auf. Das Publikum wird irgendwie vorgeführt. Sie auch, das heißt letztlich, es stiftet, dass eine totale Gemeinschaft, wir sind in diesem rassistischen Ding alle irgendwie mit drin. Ich wollte noch mal auf die Nacktheit zu sprechen kommen. Also man darf sie jetzt nicht so vorstellen, "Ai, die ist nackt, da wollen alle hin." Weil du hast es schon angedeutet, also nackte Frauen kann man in Paris viele sehen. Und das ist wirklich nicht so, dass zentrale Merkmal dieser Show, also Josephine Belke hat auch später mal sehr schön gesagt, "Ich war nie wirklich nackt, ich hatte nur keine Kleider an." Also der Fokus ist auf diesem, dieser besonderen Milancet, die du da beschrieben hast. Und dann kommt aber noch was dazu. Sie bringt ja aus den USA einen neuen Tanztrend mit Nach Paris. Also wir kennen ja Tanztrends von TikTok. Du bist da ja sehr unterwegs. Also da geht das blitzschnell in den frühen 1920er-Jahren, dauert das alles noch ein bisschen länger. Da muss dann erst Josephine Belke aus den USA nach Frankreich kommen. Aber sie bringt eben dann doch einen neuen Mode-Tanz mit und das ist der Scharsten. Der typische Tanz der 20er-Jahre ist. Und ich glaube, das ist ja nicht ganz zufällig, weil der hat ein bestechendes Merkmal, den Tanz, man ja nicht als klassisches Paar, wo der Herr führt und man sich so in den Arm liegt, sondern der wird ja offen getanzt. Und manche sagen auch, ist der perfekte Tanz für die, ja, die selbstbewusste neue Frau, die ja in dieser Zeit auch ein bisschen die Öffentlichkeit erobert ist, auch eignet sich auch für gleichgeschlechtliche Paare. Und all das bringt sie mit. Und Josephine Belke beschreibt auch, wie ganz Paris plötzlich verrückt es nach dem Scharsten und dass die Leute überall tanzen, dann nachdem sie das bei ihr gesehen haben. Ja, man muss schon ein ganz schön fit sein, um das gut hinzukrären. Aber der nimmt man, man darf sich das auch nicht schön reden. Ja, folg ist gewaltig, aber sie steckt da mitten drin, natürlich in rassistischen Kiches und Zuschreibungen, auch die Texte oder die Kritiken der Revuehse durchdrucken von solchen rassistischen Anmerkungen auch gerade im Lob. Also, meine Enkunft natürlich seiner Zeit, da auch nicht. Der koloniale Blick. Ja, genau. Sie wird dann auch als Urkraft, also die Schüler, ob sie jetzt aus Amerika kommt, oder aus Afrikanerrolle. Das spielt keine Rolle. Das finde ich auch. Also, für die Franzosen ist sie natürlich eine Afrikanerin, dass sie aus den USA kommt. Also dieser Unterschied, diese Differenzierung wird gar nicht gemacht und da merkt man schon, das ist jetzt nicht wirklich, da geht es nicht wirklich um sie oder das ist schon geprägt von Rassismus. Genau. Und sie ist aber da auch Geschäftsfrau und hat noch einen sehr intelligenten Blick darauf und schaut, ja, das muss man sich irgendwie zu Eigen machen und wir schauen mal, wie kann man so eine Symbolik letztlich auch nutzen. Wir haben ja schon gesprochen über diesen Bananrock, der ja, über den wird sich auch später bei ihrer letzten Performance, ihres Lebens, im Montagal, da hat die ganz kompliziertes Kleid, an ganz, ganz toll. Und will sich aber ganz nah ans Publikum setzen, ein bisschen näher zu blau da und so und sagt, "Oh, mein Leben und mein Kleid, das heute viel komplizierte, als ich nur übernahe, anhand hatte, ging es doch irgendwie besser." Das heißt, Humor spielt bei ihr irgendwie immer mit und auch diese, ja, diese relativ offen gelebte Sexualität, sie nutzt das auch um sich eine Marke zu bilden. Das ist auf ein Aspekt, den ich sehr faszinieren finde. Man soll sie wieder erkennen. Man soll wissen, wo ist Josephine Baker drauf, wo ist Josephine Baker drin und es gibt einen Plakatmaler, einen Grafika Polkulern und der hat so lange Linien und diese stilisierte Exotik von Josephine zu einer echten Marke gemacht. Sie kann macht dann Werbung für alles Mögliche. Sie ist wieder zu erkennen. Sie ist wirklich schnell eine der berühmtesten Frauen in Paris und letztlich in ganz Europa. Ja, und sie wird ein Symbol, ne? Also sie ist so ein Symbol für Jazz, für Modernität, für sexuelle Freiheit, auch für Gefahr, für Aufbruch. Und auch wenn ich die Augen schließe, ich weiß sofort. Also Josephine Baker natürlich sehr bananen Rock, aber auch die schielen den Augen und auch ihre Frisur. Sie hat ja die Haare, trägt sie ja kurz auch, ne? Da auch das passt irgendwie zu den 20er-Jahren und hat sie so ganz nach hinten mit Promade, also mit Hagel würden wir heute sagen, nach hinten geklatscht. Und dann hat sie auch so vorne so ein paar Stirlenlocken, auch an die Stirlen geklebt. Und das ist einfach ein Luck, wenn wir heute sagen. Ja, genau, es ist auch ein bisschen eine Männerfrisur. Das heißt, sie hat auch was leicht an Regüne, so würde man vielleicht später sagen. Auf jeden Fall eine völlig fast, so ein bisschen Kate Mossartig. Es ist völlig faszinierende Erscheinung eines Tamingway überschlägt sich da auch im Beschreibung. Er trifft sich eines Amts in der Bar, wundert sich, dass sie einen Palesbandland hat, was doch Sommer ist. Und dann macht sie den kurz auf und ist tatsächlich darunter nackt, weil sie eben sehr gerne nackt rumläuft. Und Miss Tamingway der Armamentband ist ganz fertig. Also über Hamingways und Hamingway vollgemachen. Sie weiß auf jeden Fall, wie man Männer fängt. Und das sind ja jetzt, würde ich mal sagen, ist jetzt nicht die komplizierteste Beute, sondern wenn man mal so den Durchschnitt sich anschaut. Trotzdem hat sie auch in dieser Zeit, trotz ihres Rums jede Menge Hater. Also die konservativen Kritiker, die sind entsetzt. Ich habe eine gefunden, eine Kritik im Figaro. Es glaube ich konservativ ist Blatt heute auch noch, oder? Heute konservativ als damals. Okay, aber damals, auf jeden Fall schon empört, auch über diese Review und der Kritiker schreibt, dass sei die größte Beleidigung aller Zeiten für den französischen Geschmack. Also ich weiß gar nicht, wie man den französischen Geschmack noch größer beleidigen könnte als mit keine durchgebratenen Stakes und sehr viel Ketchup. Aber ja, ist so. Ja und in diese modernen Guiltier, dann auch den rechtsradikalen Kreisen, die ja dann in Deutschland muss man, ist ja alles das, was sie hassen. Und Musik von schwarzen. Und moderne und sexuelle Freiheit. Dazu muss man vielleicht noch anmerken. Das hat auch immer ein Nuell Macron in seiner Rede auf schüssig in Baker als sie dann in den Pound-Teyon einzieht. Wir haben es ja schon kurz erwähnt, kommen noch in der zweiten Fall noch genauer. Traufin erwähnte auch, sie hatte mal abends mal den einen Mann am Arm und auch mal eine Frau. Sie hat eben zwei lieben. Das wird spätte ihr großer Hit sein. Sie ist also bisexuell würde man heute sagen. Eine ihrer wichtigen Wegbegleitung in Paris ist eine schwarz-amerikaner namens Brick Top, die da so einen Club betreibt, ganz ganz wichtige Figur. Eine weitere Schlüsselfigur ist aber gerade was Markenbildung angeht, ist Pepito, Abatino. Als ihn kennlern, er stellte sich vor als ein italienischer Graf, Ilkonte. Er ist also ihr, wird ihr Manager, ihr Förderer, natürlich ihr Liebhaber und ihr Organisator. Auch ihr Ehemann, also nicht offiziell, weil sie nie wirklich offiziell heiraten, Josephine da noch in Russ, er noch verheiratet ist, aber sie sind eigentlich eine E-One trauschein. Führen Sie, kann man sagen. Ganz genau. Er hat einen ganz guten Riecher zur, die Gattung des Self-Made-Menschen, er selbst einer, ist eigentlich ein ganz normaler Handwerker aus dem Ahem-Sizilien, aber da ist auch der Schreibmetz, glaube ich. Das ist ein schöniges gelernt. Im Paris Graf kommt irgendwie besser an. Und er sagt, okay, wir haben hier schon einige, das hast schon einiges erreicht, aber es geht noch mehr handelt für die bessere Verträge aus, Kostüme, denk vor allem, das sollte es auch nicht nur tanzen, sondern, wie auch gute wird es auch singen können und fotografieren, und vielleicht auch Schauspielern. Das heißt, er sorgt dafür, dass sie eine Weltmarke wird, ein Promi mit einer enormen Medienpräsenz, und er ist symbol dafür auch für diese Welt und dieses Milieu und dieses, ja, diese Assoziationsreichtum um Schußüffin-Baker. Da wir mit ihrer Menagerie, sie ist ihr Zeitlebens, hat sie enorm viel austiere. Und das Berühmtüste ist ein Gepart, den es an der Leine trägt, übrigens sehr launisches Tier. Gut, das heißt, ich werde mir also keinen Geparten anschaffen. Vielleicht ein Armeisen-Bär, ich glaube, sei aber da Dali hatte auch mein Armeisen-Bär, es ist jedenfalls auch mit dem durch Paris spaziert. Ist auf jeden Fall immer noch ein Hinkucker, aus Tierschutzrechtlichen Gründen und Tierwohlgründen natürlich abzulehnen. Aber Pipito macht auch noch was anderes. Der sorgt unter anderem auch dafür, dass Josephine Baker richtig lesen und schreiben lernt, also wohl im englischen als auch im französischen, weil sie, das haben wir ja gesagt, gar nicht lange zur Schule gegangen ist, sie erweist sich dann aber wirklich als sehr begabt. Also ihre Memoan zu lesen, da merkt man, die kann mit Sprache umgehen. Sie kann mit Sprache umgehen und auch ihre intellektuelle Leistung ist. Wirklich bemerken zwar im 20. Jahrhundert. Das ist ein bisschen das Thema unserer kommenden Folge. Aber das finde ich immer faszinierend, das ganz viele Figuren, die wir im 20. Jahrhundert verheeren, sind wir in Deutschland nur wie die Branden oder. Oder Kokushanell, also kommen aus Verhältnissen, wo keine Großfamilie hinter ist, keine Dünn, dass die Eltern zum Teil gar nicht bekannt wie ihr Vater und trotzdem und so viele heute noch zu sagen haben. Und deswegen hat Josephine Baker auch mein größten Respekt. Marker war auch diese Erzählung aus ihrer Villa in der Nähe von Paris, wo sie damals, als Erlebte, die heißt Lebuschen im schönen Visiné. Und da läuft es zu Hause meistens Nackdroh. Da fühlt sich am besten.
Sie waren sich großzügig, das wird sie auch ihr Leben lang sein. Und da haben ein paar Zeizen, die noch sagen, wir kamen als Kinder an und waren da, mussten irgendwas, als junge Männer mussten da was abgeben, Blumensträuse oder was, was sie bestellt hatte, die Einkäufe, Riesentrinkgeld, damals das Haus, das nackt. Manche waren geschockt, aber eigentlich war sie da ganz populär. Beim Bürgermeister des Ortes war es ein bisschen komplizierter, weil sie fährt Autos, fährt sehr gerne Auto und auch sehr schnell, aber nicht immer sehr sicher. Und es gibt schon einen Strom, masst bei ihr um die Ecke und der geht einmal zu hoch, zweimal zu hoch, dreimal und viermal und dann irgendwann kommt er ganz weg. Ja, vernünftig. Was man natürlich nicht vergessen kann, ist, dass sie praktisch dauern, tanz und ahn sich arbeitet und eben diesen Gesangsunterricht nimmt und ihre Bühne aufdrehte immer weiter perfektioniert. Und das macht sie vor allem oft Tour. Sie wird gefeiert, sie ist immer Gegenstand in der Zeitung, sie reist ja mal mit ihrer Menagerie mit den ganzen Tieren und so weiter. Also es gibt immer was zu berichten mit sie in dem Bahnhof. Ankommt aber sie stößt auch auf Ablehnung und rassistische Feinseligkeit vor allem in Berlin und Wien, wo ja die Rechten bestraßen beherrschen. Ja, und da sind wir ja Ende der 20er-Jahre. Ich glaube, 1928 ist diese große Europatur, die sie macht. Und da verändern sich natürlich schon ein bisschen die Verhältnisse. Und in Berlin gibt es ein tolles Foto, da fährt sie nämlich in einer Kutsche durch die Stadt, die von einem Strauß gezogen wird. Also dem Laufvogel, das ist ein ganz gutes Bild. Also Publicity versteht sie, aber sie hat eben auch viele Hater, hast du schon erwähnt. In Wien hab ich gelesen, da leuten die Glokken der Paulana-Kirche und die guten Katholiken vor dem Zitat Schwarzen Teufel, zu Warn der in der Stadt ist und in München, da darf sie gar nicht erst auftreten. Also auch das gehört zur Wahrheit dazu. Ja, und solche Erlebnisse, natürlich das, was sie schon in den USA erlebt hat, aber eben auch der Aufstieg des Rechtsradikalismus in Deutschland und in Österreich. Das sorgt dafür, dass sie sich schon relativ früh politische Gedanken macht. Auf jeden Fall soziale Gedanken, sie hat versteht ihren Reichtum auch ein bisschen als Auftrag, auch was davon was abzugeben, sie unterstützt sich sehr früh in Hilfsprojekten. Und da unterstützt etwa die Suppenküche für die Klöscher in Paris nach der nach der großen Depression als viele Leuten schlecht geht. Und sie wird so eine Art schon sehr früh, so eine Art öffentlicher Figur. Ja, aber die Frage ist ja dann immer, wir haben gesehen, sie wird praktisch über Nacht bekannt, sie kann sich so eine Marke bilden, sie arbeitet nicht im Bühnprogramm, aber wie kann das von Dauer sein? Das ist ja immer die Frage, so ein Programm, das gibt ja nicht die Möglichkeit, das heute so digital immer nutzbar zu machen und zu vermarkten, sondern es ist ja nur sichtlich damals noch für die Zuschauer im Saal. Und was kann sie eigentlich? Und das ist die Frage, die sich ihr darstellt. Und da wird sie eine sehr erstaunliche Antwort. Gegen Ende der 20er-Jahrer Josephine Baker, ja Paris, sehr obert. Aber es ist eben eine flüchtige Sache. Sie hat ja große Emissionen, sie will wirklich, sie sich einnah machen, der auch in der Geschichte, irgendwie bleibte in der Geschichte von Kunst und Kultur. Da musste sich immer verändern, da versteht sie das Geschäft schon ganz gut. Also deswegen bleib sie nicht nur Tänzere mit dem Mann an, Rocks, sondern es wird eben auch eine Sängerin. Sie geht zum Film, sie wird eine, ja, heute wird man sagen, ein Influencerin in der Mode und bestimmt eine der weltweit berühmtesten Frauen, ihrer Zeit. Zugleich ist es ja die Phase in der Europasicher politisch wirklich verdunkelt. Und ihre Mission wird hier, sie verzagt nicht, sondern sie ganz klar ihre Mission. Und sie will eben viel mehr als nur Abelhausen im Theater an einem Abend. Ja, das zeichnet sie wirklich aus. Liegt auch ein bisschen an, ja, ist der Pipino, ne? Also, ihr habt geferten, aber sie hat das auch verstanden. Also, sie ist immer noch jung. Wir reden hier über eine Frau, die Mitte 20 ist. Und schon natürlich wirklich auf dem Gipfel ihres Homes steht. Aber sie weiß auch, ne, ja, so ewig, jung werde ich nicht bleiben. Und vor allem, ich bin irgendwie als Skandal auch berühmt geworden. Das nutzt sich alles ab und sie denkt weiter. Und da, du hast gesagt, der Film, also Sturmfilme gibt es natürlich auch schon länger, aber es ist auch die Zeit, wo ja der Tonfilm aufkommt, dass dann noch ein ganz wichtiger Einschnitt in der Filmgeschichte und dann eben gesang. Auch sehr klug. Sie landet ja auch ein Hit. Ja, sie wird aus der Zeit, einem Hit, G-Dősermuch heißt das. 31, ich habe zwei lieben. Genau, ich habe zwei lieben. Und das liegt ja, kann man sich sehr gut merken. Dann oft zitiiert, wird oft sehr, sehr oft gespielt. Und es ist eigentlich sehr, sehr affinierte Komposition und ein sehr affinierter Text. Rufra heißt eben, ich habe zwei lieben G-Dősermuch, Monpée, Paris. Mein Land und Paris, ich übersetzte es in Kronen, würde ich mit. Toll ja, also ich bin beeindruckt. Es ist raffiert, also einmal sagt ich, okay, ich bin Amerikanerin, aber ich liebe eben genauso Paris, vielleicht in die USA, liebe, hat so ein universalistischen Anklang, der bei ihr sehr wichtig ist, auch nach dem Motto Liebe, "Trium IV" über alles, aber es gibt auch keine Exklusivität. Es gibt, man kann zwei Dinge zugleich lieben. Und der Trick ist übrigens auch, dass ganz viele Menschen ja in Frankreich und die in Paris leben, wo der ihr Hauptpublikum ist, das mitsehen können, weil jeder in Paris ja auch von woanders kommt, also aus Paris. Also die meisten Paris sind irgendwie aus der Provinz, da hochgegangen aus wirtschaftlichen Gründen und hassen Paris auch ein bisschen. Und mögen auch sehr gerne zum Beispiel den Südwesten oder in die Britannie auch immer sie herkommen. Aber in guten Tagen finden natürlich Beides Paris und auch die Heimat. Das heißt, dass man so aus zwei Ecken sein kann. Wir haben ja schon gesehen, dass auch ihrer Hautfarbe da immer wieder Anlass zu einer gewissen Armiverländenausdeutung gab. Ich kann eben beides sein. Er für ihr ein bin ich das eine für ihr, ich ist anders so, was ja, ich bin wie ich bin. Das bezieht sich eben auch. Lars Nottilist auf ihre Sexualität. Sie entscheidet sich nicht zwischen Männern und Frauen, sondern es gibt da eben die eine Geschichte und die andere Geschichte. Es ist trotzdem immer Liebe. Das heißt, es ist wirklich ein Lied, das für jeden, der das hört, beliebig, outsteutbar ist, lasst sich nicht in eine Identität hineinzwängen, sondern überwinde das, die Dialektik, Hauptsache Liebe, Hauptsachele. Du selbst. Also es ist ein ganz, ganz moderner Text. Ja, ich wollte es gar sagen. Also ich denke, die ganze Zeit, wie moderne das ist. Also diese Ambivalenz der eigenen Identität, viel Schichtigkeit. Da war sie ihrer Zeit sehr weit voraus. Du hast auch ihre Liebschaften angesprochen. Also sie hat natürlich eine Beziehung zu ihrem Defaktor Ehrmann, aber sie hat auch bisexuelle Liebschaften. Sie hat auch einige berühmte Männer, mit denen man sie verbindet. Also mir, das wusste ich, das weiß ich schon lange, ich weiß gar nicht woher. Vielleicht war ich so ein großer George Simmelon Fan bin. Der Erfinder des Inspectors Megre, zeitweise auch ihr Elipaber. Man sagt ja auch eine Beziehung zu Le Corbusier nach großer Architekt, mit dem hat sie mal den Atlantik überquert. Ja, ganz genau. Simmelon hat ja so eine Obsession mit Sexualität. Er ist auch Dauer Gast in den Modellen der Stadt. Und er hatte in seinen Memorern viel drüber geschrieben. Das ist wirklich etwas grenzwertig. Aber er sagt bei Josephine Baker fühlte er sich verstanden. Die hat irgendwie sozusagen mit großen Verständnis auf sein. Das heißt, persönlichen Knall reagiert. Kein King-Schameng, so war Josephine eben nicht. Aber in der Tat auch bei ihr ist die Reihe bewegen. Und es da wirklich in der Mick Jagger Dimension. Oder in der Nivelle zufrieden. Ganz viele Freundinnen und Freundinnen. Wie wir in der Katharina J. Großvall gesagt haben, warum auch nicht. Warum auch nicht? Und zirredet da auch nicht so viel drüber. Deswegen sind das auch so für die Biografen und Biografen ein bisschen schwierig. Weil sie da jetzt auch nicht gesagt hat, hier das waren alle meine Liebhaberin und Liebhaber. Es gibt Eingerüchte, das finde ich besonders spannend, wenn es denn war, ich hatte sie auch eine kurze Affäre mit Frieda Kahlo. Ja. Der Malerin, aber sie redet dann nicht viel drüber. Und das ist ja auch irgendwie ein sehr stilvoll und. Sie dementiert es jetzt auch nicht. Und war unwarumlich. Genau eine genaure Beschreibung, wie das so zugängnahm als auf dem Höhepunkt ihres Rums. Haben wir sogar aus Berlin. Ich hab's ja schon kurz erwähnt die Tagebücher von Harry Graf Kessler. Da ist sie in Nelsen Theater am Kudar. In Berlin mit ihrer Rewüne 1926. Das ist ja nur 1926. Da lässt sich übrigens den Bananenschutz einfach gleich ganz weg und tanzt ohne alles. Harry Graf Kessler schreibt also es geht eine Abend am 13. Februar. Da ist sie Jürtze Finn Baker zu Gast, bei dem damals stattbekannten Autor und Dendi Kall, Vollmüller. Kessler kommt da abends noch dazu. Sie takt. Um eins nach dem gerade meine Gäste gegangen waren, rief Max Reinhard an. Sei bei Vollmüller, sie behalten mich beide, ob ich nicht noch hinkommen könne. Bis Baker sei da. Und nun sollten noch farblich auf der Dinge gemacht werden. Ich fuhr also zu Vollmüller in seinem Haare, Marparisa Platz und fand dort außer Reinhard und Huchinski zwischen einem halben Dutzend Nackda-Mächin, auch Nys Baker. Imfalls bis auf einen roten Mulschutz völlig nackt. Und die kleine Landshof, eine nichter von Semifischer, als Junge im Smoking. Die nackten Mädchenlagen oder Tänselten zwischen den vier oder von Ferren im Smoking herum. Und die kleine Landshof, die wirklich wie ein bellschöner Junge aussieht, tanzen mit der Baker-Modernen-Jest-Tänze zum Krammofon. Und da notierte eben, dass die Bäcker schon lang tanzen konnte, ohne zu ermügen und ohne sich in den Figuren zu wiederholen. Diese rot-Landshof, eine deutsche Schauspielerin, auch Schriftstellerin, die da so andere Günen auch zurecht gemacht ist, dass es auch übrigens eine von den möglichen Partnerinnen von Josephine Baker. Also, diese Szene ist ein bisschen klebrig, würde ich sagen. Also, ich bestelle mir diese ganzen arrivierten Herren davor, die dann diese jungen Frauen sich da irgendwie begaffen. Also es ist. Das ist schon für unsere Orren irgendwie schon schwierig. Aber zeigt eben, dass Josephine Baker auch in Berlin da wirklich absolut eine Sensation ist und auch bei der Avant-Garde ganz weit Frauen mitspielt. Also Max Reinheit ist ja so ein bisschen der Theater Boss in Berlin zu dieser Zeit. Also da ist sie schon, ja, wenn sie hat es da schon in den Hipsen Club geschafft. Kriegt er immer, haben viele Angebote, dies zu machen, jenes zu machen. Das wird nicht aus allem was, aber man kann schon feststellen, sie macht auch nur das, was sie möchte. Also es ist niemand, der sich da einschüchternt lässt. Das hat sie auch gar nicht nötig, sondern sie entwickelt sich weiter. Nächstes große Ding ist das Kino. Es ist tatsächlich dann in mehreren Film zu sehen. Na, das ist in 27, das hier in die Tropik. Dann in einem Tonfilm auch Susu, 1934, Princess Tam Tam 35. Das sind Produkte, ja. Kann man sich heute nicht mehr so gut angucken, laut der Stereotype und Zukunfts- exotisierende Bilder. Aber trotzdem bei Märkensfeld, dass sie diesen Schritt macht. Und damals sehr, sehr erfolgreich, weil Susu 1934 auch ein wirklicher großer Hit. Das ist ein gutes Beispiel für die Rassismus in ihrem Heimatland, in den USA. Also das ist ein wirklicher Blockbuster. Aber in den USA darf dieser Film wegen der Segregation nur in Afroamerikanischen Tinos gezeigt werden. Also das ist unglaublich. Und sie ist ja auch. In dieser ganzen Zeit ist sie nicht in den USA. Also sie ist wirklich ein Star in Europa. Ja, und ich bewundere auch, wie sie Marketing-Technisch das macht. Dann werden wir viel in eine Zeitung ist und in Magazin, sowie sie wird natürlich auch dann in Kino angeschaut. Kino Star, Leinwand Star, ist das größte, was es damals gab. Das heißt, man kann das unheimlich gut vermagten. Und das macht sie auch. Es gibt von Josephine Baker schon damals, also wenn man es völlig erstaunend, mit welchem Einfallsreicht um sie da ihr Image verkauft, es gibt Puppen. Josephine Baker Puppen es gibt Hage, es gibt Kosmetik, natürlich Mode. Also es ist wirklich Wahnsinn, was sich da alles einfallen lässt. Die Kosmetiklinie heißt Baker Fix. Hab ich in der tollen Biografie von Mona Horn Castle über Josephine Baker gelesen, kann ich euch sehr empfehlen. Und zu dieser Reihe gehört auch eine Körperlotion, die jeder Frau einen Körper wie den von Josephine Baker verspricht. Das würde heute wahrscheinlich unter irreführender Werbung gefallen. Aber es verkauft sich natürlich Rasant. Und was ich auch spannend finde, was auch zu diesem Geschäftsinn gehört. Josephine Baker betreibt auch einen eigenen Nachtclub. Schäge Josefine, ja, genau mit ihm in dem Versprechen, dass sie nach ihren jeweiligen Engagement gegen Mitternacht oder ein Uhr morgens auch noch kommt. Sie haben mit den Gästen redet und so. Sie ist auch, das muss man dazusagen, vielleicht gar kein Detail, sie ist wahnsinnig nett. Sie ist wahnsinnig nett immer. Alles was sie beschreibt, sie setzt sich wahnsinnig an dazu, erfährt was, ist ja sehr offen und vorurteilsfrei. Die Leute fühlen sich bei ihr sehr wohl. Und das gehört auch zu ihrer Persönlichkeit. Und dann ja, die Stobulente privat leben, was sie hat. Nur so Tag mit dem Familiengründen und Heiraten, das ist etwas schwieriger als gedacht. Du hast das ja schon erwähnt, sie ist noch gar nicht geschieden. Und das heißt mit Pepito, kann sie gar nicht. Ich hab ja dann auch damals eine viel Geburt zu der Zeit. Dieses Privater steht auf jeden Fall erst mal im Hintergrund. Während die Karriere so richtig Fahrt aufnimmt. Und sie schaut eben auch schon auch dann darüber hinaus, was bedeutet das eigentlich, wenn ich, also eine öffentliche Figur bin, wenn ich reich bin, was bedeutet das politisch, ganz klar. Und die Begegnung mit Schalidua, Janne Grie, auch er, ein Mann, der und am anderen nahm berühmter wurde, Lucor Buse, die täckt nicht, ich glaub, sie lern sich auf einer Schiffspassage. Dann haben dann Zeit zu reden und es ist ja, der bedeutendste Architekt, vielleicht das 20. Jahrhunderts, ein echter Visionär bekannt für seine großen Wohnmaschinen. Also heute natürlich verhasst diese großen Wohnblöcke. Aber wirklich ein visionäerer Mann. Ja, toll und recht verhasst. Also wenn man sich die Scytheliumier anschaut, der macht Säge steht einer, das ist ein ganz, ganz tolle Bauten. Und es hat eben auch was politisches. Zu ihm muss man natürlich auch sagen, ist auch ein übler Antisemit, aber zu viel Baker wird sich später gegen Antisemitismus immer engagieren. Aber sie bleiben auch nicht lange zusammen. Aber es ist auch jedenfalls politisch für sie, ein sehr sehr wichtiger Impuls, das man auch ein bisschen über den eigenen Horizont hinaus denkt, wie sollen denn die Leute in anderen Gegenden der Welt später mal leben? Sie hat ja ihre Horror-Wohnerfahrung in ihrer Kindheit in St. Louis gemacht, also ganz wichtige Einfluss bei ihr. Es gibt ein tolles Foto von dieser Atlantiküberquährung. Es war von der Aquator-Taufe, das ist immer so ein wichtiger Punkt. Und da gibt es so ein Dinner und da hat sich Lucor Buse als Pirat verkleidet, neben Josephine Baker, also hat auch Spaß verstanden, aber was ich auch spannend finde ist, also erschätzt sie auch als Gesprächspartner. Also er kriegt wirklich auch intellektuelle Impulse von ihr. Und ist jetzt nicht nur so, dass er auch so diese tolle, verführische, prominenten Tänzerin, mit der ich mich jetzt auf diesem Boot irgendwie getroffen habe. Also, das ist mir auch wichtig. Also sie ist eine Frau, die viele Talente hat. Und die vor allem auch die Talente, die vielleicht in ihrer Kindheit jugend nicht so gefördert, worden sind dann reifes Alter, stimmt ja nicht. Da ist sie irgendwie Ende 20, aber sie sieht dann in dieser Zeit auch richtig entwickelt. Ja, ein wesentlicher Aspekt ihres Lebens ist auch hier waren sie hier großzügig. Und sie kümmern um andere, teilweise eben in diesem Sozialangager mal in den Suppenküchen, teilweise auch sich kümmern um Tiere. Also überall, wo sie hier hingeht, nimmt sie Tiere, die am Wege ist, randlin, und so nimmt sie auf. Kauft welche, freitich, dass sie überall, wo sie hier reist, hat sie eine absolut verrückte Menagerie zwischen großen, klein Tieren mit Hunderten von Singenvögel, mit Käfchen, mit Hunden, Katzen, Hühnern, alle ermöglichen. Einmal kürzt ihr nach Lallang, Tune, ich hab durch den Balkansrück nach Paris. Ihr Manager ist dann am Bahnhof natürlich und bringt ihr ein Fuchs mit den nach am Morgen seinen Daten. Der Fuchs ist natürlich ein wildes Tier, das heißt der arme Fuchs. Der geht da rum und macht Hudel und beißt die Leute. Also, das ist auch immer so ein bisschen, es ist immer so ein Auftritt, sie steht wirklich im Mittelpunkt und ich finde, sie ist so ein bisschen in diesem Fuchs, sie ist so ein Blitzableiter. Alles, was in der Luft, in der Atmosphäre, sich so aufleht, ist der Rassismus, der Pornografische Blick auf den weiblichen Körper, die Geschlechteridentitäten, diese ganzen Diskussion, um moderne, um Geschwindigkeit und so. Das alles kommt bei ihr irgendwie so runter und sie freut sich eigentlich darüber und sagt, "Ich bin auch hier bin ich und schämt sich nicht, fühlt sich nicht ausgebeutet und macht, was ihr gefällt." Und im Oktober 1935, also zehn Jahre nachdem sie ihre Heimat verlassen hat, um dann in Paris ihr Glück zu suchen, da wagt sie sich an die ganz, ganz große Herausforderung. Sie kährt nämlich für eine Tour in die Vereinigten Staaten zurück. Und die Frage ist, kann sie ihrer Heimat jetzt, wo sie ein Weltstar ist, erobern. Trotz Rassismus. Sie hat da eine Rolle, die Rolle ist im Rahmen der Siegfeldvollies, also dieser sehr berühmten Review in New York und es ist ein FLOB. Also, kurz gesagt, die Presse ist irgendwie herablassen und rassistische Kommentare, überall. Publikum zieht nicht so richtig, dass es eben was anderer Markt würde sagen als Paris. Und das, was sie sich da erschaffen hat, das funktioniert im Amerika der 30er-Jahre überhaupt nicht. Ein Beispiel für diesen alltäglichen Rassismus, also sie steigt dann in New York, in einem schicken Hotel, am Central Park ab. Und da wird sie natürlich auch hoffiert, aber man weiß, die da aufhin. Also, sie müssen hier bitte den Personal-Eingang benutzen. Also, sie darf nicht in der Eingangshalle gesehen werden, weil das dann die weißen Gäste stören könnte und nur zur Änerung. Also Joseph in Baker ist ein Weltstar. Also, ich kenne das so, dass in Hotels für diese Stars ja alles möglich gemacht wird. Aber, beies, ihr ist es so, sorry, ma'am, müssen Sie bitte sich so hinten reinschleichen. Und die Kritiken hast du angesprochen, die sind auch, also, die sind wirklich Fies. Also, da wird sie einfach gesagt, dass sie kein Talent hat und dass das ja vielleicht bei den Franzosen funktioniert, aber nicht bei den US-amerikanern. Und das trifft sie hart. Das muss man sagen. Ja, es ist auch in, ich glaube, auch in der Schwarzenkommunitie nicht einfach, weil sie zwar da schon ihre Statements macht und klar macht, ob er ja Seite sie steht. Aber so richtig nimmt man es eher nicht ab, wenn man sagt, okay, du hast ja eigentlich vom Acker gemacht und wir haben hier unsere Kämpfe und du bist eben reich und jetzt mittlerweile privilegiert auch. Kannst immer nachfangreich zurück, wir müssen hier bleiben. Also, alles nicht so einfach, wie sie sich das träumt, hatte. Gestellt sie auch, ahn sie ist da ganz klar. Nach diesem Flop zerstreitet sich auch leider mit ihrem grafen, auf einem meintlichen Grafen Pepino, und gibt ihm so ein bisschen die Schuld und sie wird das immer bedauern, weil sie haben da nicht mehr Zeit, sich irgendwie zu versöhnen oder zumindest auszusprechen, weil er stirbt bald darauf angrebs. Ja, da zeigte sie sich von ihrer Unangenehmen. Seite, die hat sie nämlich auch, also, ja, sie schiebt ihm die Schuld zu. Und das ist ziemlich unfair. Also, die Schuld ist, wenn überhaupt da ziemlich gleich verteilt zwischen den beiden, die sie haben sich beide irgendwie da Dinge ausgerechnet, die dann nicht wahr geworden sind. Und du sagst es, also sie bereut das bald, weil sie verliert mit ihm ihren wichtigsten Halt. Also, sie ist ja eine Frau, die eigentlich niemand mehr hat in ihrem Leben, also Mutter lebt noch in etwas A, aber hat wenig Kontakt. Und er war ja da, in die, der sie geerdet hat, der sie auch groß gemacht hat, hatte ja auch gute Ideen, Geschäfts-Edenen haben wir schon drüber gesprochen. Er hat mitgeholfen, sie zu einem nachhaltigen Star zu formen, also aus dieser Sensation und der ist jetzt weg. Ja, sie ist eben auch nicht die Warner. Und wenn es schief geht, dann ist immer der Manager schuld, das ist so ein bisschen. Wir kennen das von Themen und Struppi von Bianca Castafjore. Das ist auch natürlich nach solchen Figuren, die diesen immensen Romen kurzer Zeit haben. Da geht es eben selten fährt zu in der Kunst, so wie so nicht. Ja, Ziem, sucht sich einen neuen Partner. Sie braucht natürlich eine gewisse Sicherheit in ihrem Leben. Du hast es schon gesagt, es ist ja noch nach den Rewühnen, hat sie kein Bock immer einsehm im Hotelzimmer zu sein und erlernt eben einen Franzischen industriellen, schwerreichend man, kennen namens Jean Lyon und den Heirat der Ziem, am 30. und wenn man 1937. Die Firma gibt heute noch die verarbeiten Zucker. Ah, Zucker. Ja, das ist da, würde ich sagen, ist ein stabiles Geschäftsfeld, Zucker. Genau. Das Gute ist Jean-Jose vielleicht nicht so der Mann ihres Lebens, aber auf jeden Fall kann sie durch diese Heirat endlich die Franzische Staatsbürgerschaft annehmen. Das wird also ein wichtiges Datum in ihrem Leben in der Hinsicht. Wichtig ist auch noch, dass Jean-Jose und dann sehr schnell auch zielantisemitischer Angriffe wird. Ja, der ist auch noch aus dem anderen Punkt bemerkenswert, weil er von den vielen auch sondern gesellschaftlich hochstehenden Männern, mit denen sie angebandet hat, den Mut hat, sie zu Heiraten. Also vorher war es so eine schwarze Tänzerin als Mettresse zu haben, das ist sozusagen in der Französischen Elite kein Problem, aber sie als Ehefrau zu nehmen. Das macht man nicht. Da ist eben Jean-Lion, derjenige, sagt, ne, das ist es. Liebe sie, das ist sie mir wert. Leider ist dieses Glück auch nicht von besonders langer Dauer. Genau, 42 lassen sich auch schon wieder scheiden, also mit einem Kriegs- auch interessant, dass sie, was wir übrigens nicht darin, liegt, dass er als Jude Repassalien ausgesetzt ist und dann sie schützt immer wieder ihn und auch seine Familie gegen die Politik der Nazis, soweit sie es kann. Wichtig ist, in dem Fall, dass sie endlich nicht nur Französin wird auf den Papier, sondern sich auch wirklich der ganzen Sache stellt, was könnte es sein, was könnte meine Rolle sein in den 30er-Jahren und 40er-Jahren in Frankreich und das verändert ihr Leben. Aber dazu kommen wir noch in unserem Zeichen teil. Und nochmal einmal auf diese Ehe zurückzukommen. Also es gibt eben eine Tagödie im Leben von Josephine Baker. Sie hat einen ganz großen Kinderwunsch, die will eigentlich eine Familie gründen und sie wird auch tatsächlich schwanger, also von Jaman Jean-Lion, verliert das Kind und das ist, wie man sich das ausmahlen kann, eine große Krise und das übersteht auch die Beziehung der beiden nicht. Also zumal sie sich auch wenig sehen, sie ist halt, das ist dann nachtaktiv beruflich, er hat auch einen Job und sie schreibt später, sie habe das Band verloren, das uns für immer einn könnte. Das ist schon sehr traurig. Und du hast es schon angesprochen, traurig ist natürlich auch was in Europa passiert, in den 30er-Jahren, das Klima ändert sich. Und also diese wilden 20er-Jahre mit einer Offenheit, zumindest in Paris und der Josephine Baker auch für sich genutzt hat, die sind auch, ja, die sind lange vorbei. Ich will über wieder Marcel Reicharnitz geben, meinen früheren Kollegen und mein Gott, das ist ja hier ein Channel, der immer gesagt haben, 20.100 gab es Thomas Mann und das gab Hitler. Und genau so gab es eben in den 30er-Jahren Josephine Baker und das Kapiosefgerwitz. Und in der Propaganda, in der Öffentlichkeit, in der Links, ist Josephine Baker alles, was Gönnels hast, seit du wirst du Frau, schwarze Frau, Künstlerin, Nacktänzerin. Mit einem Judenverheiratem, wie sexuell, mit einem Judenverheiratem. Also sie personifiziert alles, was die Nazis umbringen möchten, was sie abschaffen möchten. Das soll es nie gegeben haben, auch die universalistische Gestaltung. Das heißt, Josephine Baker wird praktisch zur Antithese, zur Nazi-Ideologie und entwickelt, ohne Studier zu haben, ohne irgendwo zur Uni gegangen zu sein, entwickelt einen Gegenprogramm, das man ein Art universalistischen Humanismus ernen kann. Und zwar in der Praxis. Sie macht das einfach, also ich schrappe da jetzt keinen Buch, keine Antwort auf mein Kampf, sondern ihrer Erfahrung führen sie eben dahin, dass sie sagt, okay, man kann über sich hinaus wachsen und man muss es eben manchmal. Sie ist eben in Frankreich, sie könnt ihr zurück nach Amerika, werca kein Problem, aber sie denken nicht dran, sie bleibt in Paris. Allerdings wird es natürlich ein bisschen schwierig, als die Deutschen angreifen und der Krieg ausgelöst wird. Sie weiß ja, liest die auch Zeitung, muss sie sich zurückziehen in die freie Zone und nimmt dort ein ganz, ganz spezielles Engagement auf. Ja, ab May, June 1940 ist dann Frankreich besetzt, nicht ganz, also es gibt immer noch natürlich auf wie Schiefrangreich, also sie verlässt Paris. 1939, da ist sie 33 Jahre alt, also wirklich noch eine junge Frau und ja, es beginnt jetzt dann ganz neuer Abschnitt näher im Leben, ne? Man muss sie auch nochmal angucken, wer alles in Paris bleibt. Also es ist viele, viele Show Stars, Maurice Jovalier, treten weiterhin auf, auch unter der deutschen Besatzung auch unsere, oder meine sonstigen Heldung Jean-Paul Sacht und Simon de Bovers bleiben, nach der Kurzmobilisierung von Sacht, dann wieder in Paris und arrangieren sich so ein bisschen mit dem Besatzungsregime und für die jörgischen Bäcker kommt das nicht in Frage. Ja, und man könnte sagen, dass für sie jetzt ein zweites Leben beginnt und das wird womöglich noch erstaunlicher als das erste. Josephine Baker wird Spionin. Wie das passiert und was genau sie im zweiten Weltkrieg leistet, unter nach und das ist eine ganze Menge, darüber sprechen wir in der nächsten Folge, die nächste Woche erscheint, oder wenn ihr Teil unserer Community auf Steady seid, dann könnt ihr wir immer jetzt schon direkt weiterhören. Alle Infos zu unserem Steady-Abo, mit dem ihr unsere Arbeit an diesem Podcast überhaupt möglich macht, findet ihr in den Schonerns. Das war's mit dieser Folge von "Was Bissegischar". Wir sind hier auch im Tellenbücher und Nils Minkmar, Sound Design und Video, Vince Oliver, Series producer, Simone Terpag. Danke an alle von euch, die diese Folge durch eine Mitgliedschaft bei Steady möglich gemacht haben. Alle Infos dazu findet ihr in den Schonerns.
Podcast Summary
Key Points:
Josephine Baker wurde durch ihren legendären Auftritt im Oktober 1925 im Pariser Theater "Théâtre des Champs-Élysées" über Nacht berühmt.
Sie wuchs in ärmlichen Verhältnissen in St. Louis auf, musste als Kind arbeiten und erlebte Rassismus und Gewalt.
Ihr Talent für improvisierten, energiegeladenen Tanz und ihre einzigartige Mischung aus Erotik, Komik und Akrobatik machten sie zu einer Sensation.
Baker gilt als Wegbereiterin für viele spätere schwarze Superstars wie Beyoncé, Rihanna oder Tina Turner.
Sie änderte ihren Namen von Frieda Josephine McDonald zu Josephine Baker und nutzte ihren Erfolg, um gegen Rassismus zu kämpfen.
Summary:
Josephine Baker erlebte am 2. Oktober 1925 ihren Durchbruch im Pariser Théâtre des Champs-Élysées, als sie mit ihrem wilden, improvisierten Tanz das Publikum in ihren Bann zog. Die in ärmlichsten Verhältnissen in St.
Louis geborene Baker wuchs in einer von Rassismus geprägten Umgebung auf, musste früh arbeiten und erlebte schreckliche Demütigungen. Trotz dieser Widrigkeiten entwickelte sie ein außergewöhnliches Tanztalent, das sie zunächst in amerikanischen Varietés zeigte. In Paris fand sie die Freiheit, ihre Kunst ohne rassistische Einschränkungen zu entfalten.
Ihr Auftritt war eine Mischung aus Erotik, Komik und Akrobatik – etwas völlig Neues für das Publikum. Über Nacht wurde sie zum Star und prägte die Unterhaltungswelt nachhaltig. Baker ebnete den Weg für viele schwarze Künstlerinnen, indem sie Barrieren durchbrach und gegen Rassismus kämpfte.
Sie verstand es, ihre schwierige Kindheit in kreative Energie umzuwandeln und sich immer wieder neu zu erfinden. Ihre Geschichte zeigt, wie Talent, Mut und Improvisationsfähigkeit selbst unter schwierigsten Umständen zu weltweitem Ruhm führen können.
FAQs
Ihr Durchbruch war am 2. Oktober 1925 im Théâtre des Champs-Élysées in Paris, wo sie mit ihrem wilden, erotischen und komischen Tanz das Publikum begeisterte und über Nacht berühmt wurde.
Sie wuchs in den Slums von St. Louis in Armut auf, musste als Kind arbeiten und erlebte schwere rassistische Diskriminierung und Gewalt.
Sie gilt als Wegbereiterin für schwarze Superstars wie Beyoncé oder Tina Turner, da sie als eine der ersten schwarzen Künstlerinnen internationale Anerkennung erlangte.
Ihr Stil mischte Erotik, Akrobatik und Komik, oft improvisiert, mit Elementen wie Schielen und Backenaufblasen, was damals völlig neu war.
Das Publikum war begeistert und sprach am nächsten Tag nur von Josephine Baker, was ihren sofortigen Ruhm auslöste.
Sie wuchs im rassistisch getrennten Amerika auf, erlebte Lynchmorde und Diskriminierung, und ihr Leben war geprägt vom Kampf gegen diese Ungerechtigkeiten.
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