JESUS – Gefahr oder Genie? – Die unbequeme Mitte – Lukas Rauch
37m 15s
Die Predigt untersucht das Spannungsfeld zwischen Gnade und Wahrheit am Beispiel Jesu, der beide vollkommen verkörpert. Zunächst wird die Gefahr einer übertriebenen Betonung der Wahrheit aufgezeigt: Sie führt zu Gesetzlichkeit, wie bei den Pharisäern, die den Sabbat auf starre Regeln reduzieren. Dies erstickt die lebensverändernde Kraft des Evangeliums und produziert Stolz oder Verzweiflung. Das andere Extrem ist die übertriebene Gnade oder "billige Gnade" – Gnade ohne Umkehr und Veränderung, die in einen relativistischen Glauben mündet, bei dem man sich einen bequemen, selbstgemachten Gott schafft. Beide Wege sind Einseitigkeiten. Die Lösung ist nicht ein simpler Kompromiss, sondern der von Jesus vorgelebte "unbequeme Mittelweg": die gleichzeitige und volle Annahme von 100% Gnade (unverdiente Vergebung und Annahme) *und* 100% Wahrheit (die verändernde Nachfolge Jesu). Erst in dieser Spannung entfaltet das Evangelium seine transformative Kraft, die von innen nach außen wirkt und zu einem authentischen, fruchtbaren Glauben führt.
Du hast eine Liveaufnahme von Equipers. Kirche, anders als du denkst. Weitere Informationen findest du auf Meinstpunkt-Equipers.de. Falsst du dich fragst, wer ist das? Da vorne, ich bin Lukas. Verantwortlich für die Equipers Academy und für unseren Standort in Würzburg. Wenn ich in mein Sein darf, ist Jesus, Gefahr oder Genie. Die dritte Viertel, ich habe vergessen, welche Woche das ist. Aber bestimmt gab es schon fantastische Predigten zu diesem Thema. Als ich gehört habe, dass die Prediktorie ist Gefahr oder Genie. Hab ich darüber nachgedacht, was für gefährliche Bibelstellen von Jesus gibt es. Und was für Geniale Bibelstellen von Jesus gibt es. Bei den Stellen über die Genialität sind mir direkt so Bibelstellen eingefallen, wo Jesus so innen die Lämmer gebracht wird. Wo irgendwie die Faryseher da lange verhandelt haben drüber. Wie können wir uns eine möglichst schwere Frage ausdenken, die Jesus nicht beantworten kann? Oder wenn Jesus die Bahn wurde, womit er dann ein Problem hat? Zum Beispiel wird er einmal gefragt, muss man den Kaiser Steuern zahlen. Und das ist eine Fangfrage, weil Israel ist damals besetzt von den Römern. Und die haben nicht gefragt, ob sie das machen dürfen, sondern die sind da einfach einmaschiert. Das heißt, sie waren fremd bestimmt. Und alle Israeliten hatten was gegen die Römer. Und einig war ihre Erwartung, dass irgendwann ein Messias kommt und sie befreit von der Herrschaft der Römer. Also wurden sie gefragt, sollen wir dem Kaiser Steuern zahlen? Wo die Jesus gefragt? Und wenn Jesus sagt, das sollt ihr tun, dann hätte er ein Problem gehabt bei den ganzen Israeliten. Weil die haben das alle wahrgenommen als ein Skandal, dass sie das machen müssen. Also ist es vielleicht besser zu sagen, ne, man muss keine Steuern zahlen. Aber wenn Jesus sagt, man muss keine Steuern zahlen, dann könnten die Römer, die Faryseher zu den Römern gehen und sagen, "In dieser Jesus, der verkündigt überall, dass man keine Steuern zahlen muss." Also so oder so gibt es ein Problem. Entweder Jesus hat ein Problem mit den Römern oder er hat ein Problem mit den Juden. Also was sollt ihr tun? Und Jesus kommt aus dieser Situation raus, indem er sagt, er gibt mir eine Münze und dann fragt er, "Wer ist auf dieser Münze zu sehen und die Leute sagen, der Kaiser ist auf der Münze zu sehen?" Und dann sagt Jesus, "Okay, dann gibt dem Kaiser was, dem Kaiser gehört und gibt Gott was gehört. Gibt dem Kaiser die Steuer und gibt Gott euer Herz." Und mit dieser genialen Antwort kommt er irgendwie aus diesen Dilemma raus. So, Jesus ist genial. Jesus ist nicht einfach nur links oder rechts, sondern manchmal bringt Jesus etwas, was. Ich hab's mal genannt, die unbequeme Mitte ist. Es ist nicht einfach nur ein extrem und ein anderes extrem, sondern manchmal ist es einfach beides gleichzeitig. Wir sind manchmal in so extremen unterwegs. Eigentlich gibt es zwei gute Sachen, vielleicht zum Beispiel, auf der einen Seite Freiheit und auf der anderen Seite Sicherheit. Ich finde, beides gut. Ist jetzt nicht so, dass ich mir nenne, so raue ich nicht. Sondern Freiheit finde ich super und Sicherheit finde ich auch gut. Und manchmal fragen wir uns politisch, was ist jetzt eigentlich wichtiger. Während Corona zum Beispiel haben wir stark tentiert in Richtung Sicherheit, nicht so sehr in Richtung Freiheit. Bei der Migrationspolitik ist auch die Frage, so wie viel Freiheit, so wie viel machen wir, schaffen wir die Grenzen einfach ab. Das wäre ja dann unbegrenzte Freiheit. Oder sagen wir müssen die Grenzen schützen, weil wir müssen auch schauen, wer ins Land kommt, Sicherheit. Also oft pendeln wir zwischen zwei Polen und ich glaube, oft ist die Wahrheit in der unbequemen Mitte. Sie ist nicht so leicht, sondern es ist irgendwas dazwischen. Und ich möchte heute immer einen Theologischen Gegensatz sprechen, über zwei extreme sprechen. Darüber sprechen, dass wenn wir nur eins von beiden leben, dass wir ein Problem haben in unserem Glauben. Wenn wir nur die eine Seite leben, dann werden wir einseitig und unser Leben blüht nicht auf. Und wenn wir nur die andere Seite leben, ist es auch nicht die Lösung. Wir müssen irgendwie in der Mitte am Start sein. Ich möchte sprechen über Knaade und Wahrheit. In Johannes I, verse 14, lesen wir über Jesus, er, der das Wort ist, wurde Mensch und lebt unter uns. Er war voll Knaade und Wahrheit. Und damit ist nicht gemein, der hatte 50% Knaade und 50% Wahrheit. Und wenn er gut drauf war, dann war er mehr so knädig. Und wenn er schlecht drauf war, dann hat er mehr so die Wahrheit in deuen Ins Gesicht geklatscht. Sondern hier steht er bringt Knaade und Wahrheit. Er bringt 100% Wahrheit und 100% Knaade. Und wenn wir das verstehen für unser Leben, was das bedeutet, von beiden 100% am Start zu haben, dann können wir erkennen, wie gut das Leben ist, das Gott für uns hat. Das Evangelium entfaltet seine Lebensverändernde Kraft, wenn wir von Jesus, Knaade und Wahrheit empfangen. Und wenn wir an andere Menschen Knaade und Wahrheit weitergeben. Nicht nur eins von beiden, sondern beides. Und darüber möchte ich heute sprechen. Ich möchte über sprechen über die Übertreibung von Wahrheit und über die Übertreibung von Knaade. Und dann möchte ich darüber sprechen, was der unbequeme Mittelweg ist. Der beste Weg, der Weg, den Jesus bringt. Mal als erstes sprechen wir über die Gefahr der übertriebenen Wahrheit und die Gefahr der übertriebenen Wahrheit ist gesetzlichkeit. Die Gefahr der Gesetzlichkeit. Markus II, Verse 23 bis 27. Seid ihr bei mir? Ja. Als Jesus an einem Sabat durch die Kornfelder ging, fingen seine Jünger an, weizen Ehren abzureißen. Da sagten die Fahrise her zu Jesus, das dürfen sie nicht. Das ist nicht erlaubt, am Sabat zu arbeiten und getreide zu ernten. Ja. Also der Mähdrascher war noch nicht erfunden. Aber trotzdem da von der Aktion von Ehren zu sprechen. Ja. Also. Haben wir so ein paar Ehren abgerissen. Weil jetzt nicht so wild würde ich sagen. Doch Jesus entgegnet dann, ich hab es ein bisschen gekürzt. Er sagt, der Sabat wurde zum Wohl des Menschen gemacht und nicht der Mensch für den Sabat. Was macht Jesus, Jesus konfrontiert eine Gesetzlichkeit? Also das Wort Gottes, die Gesetze mal in Testament, sie sind Wahrheit. Es ist nicht so, dass sie irgendwie falsch waren. Aber Jesus sagt, es geht nicht darum, das Gesetzpunkt für Punkt zu befolgen, sondern es geht darum zu verstehen, was die Idee hinter dem Gesetz ist. Oder es geht nicht darum einfach nur eine Regel zu befolgen. Als Christen sind wir nicht dazu berufen, sehr gut im Regeln befolgen zu werden. Wir sind dazu berufen, sehr gut im Jesus nachfolgen zu werden. Und beim Sabat, der Sabat hat ja eine Idee. Es geht nicht darum einfach nur zu sagen, wir machen das Wald, da steht das. Es geht darum zu sagen, okay, Ruhe zu haben in seinem Leben. Mein Tag des Ausruhens ist eine gute Sache. Ein Tag Ruhe zu haben kann auch, kann unser Vertrauen bauen gegenüber Gott. Zu sagen, ich verzichte auf etwas. Kann sagen, ich vertraue, dass Gott mich versorgt. Wenn du einen Tag deine Ernte nicht eingebracht hast, ist ein Tag lang kein Geld verdient. Heute zu sagen, wenn wir in Zehnten geben, dann sage ich, verzichte auf etwas, weil ich vertraue, das Gott mich versorgt. Ja, wenn du selbstständig bist, wenn du unternehmer bist, du verdienst nix, wenn du nicht arbeitest. Dazu sagen, ich werde den Sabat halten, weil ich glaube, Gott versorgt mich, ist ein Ausdruck von Vertrauen. Also ist der Sabat nicht einfach nur für Ruhe da, der ist auch da, um Vertrauen gegenüber Gott zu bauen. Er ist auch dafür da, um sich extra Zeit zu nehmen für deine Beziehung mit Gott. Also der Sabat hat eine Idee, es ist nicht einfach nur irgendein Gesetz, sondern da steckt etwas dahinter. Und Jesus sagt, der Sabat ist dafür den Menschen und nicht der Mensch für den Sabat. Manchmal rutschen wir in eine gewisse Gesetzlichkeit rein. Manchmal rutschen wir da rein, dass wir uns nur noch fragen, so was es erlaubt und was es nicht erlaubt. Was darf ich tun als Christ und was darf ich nicht tun? Und da gibt es ja auch komplizierte Fragen oder was man tun darf und was man nicht tun darf. So jetzt irgendwie Leute beklauen, da gibt es kein großes Streit, ich weiß nicht, wenn du jetzt sagst, doch ich finde das gut. Okay, aber es gibt Sachen, die sind kein Streit thema. Aber was gibt ja so kleinere Sachen. So was wie mein Lieblings-Thema bei rot über die Fußgängeranpe gehen. Oder wir sollen ja dem Staat untertanen sein, oder? Hat der irgendjemand, hat sich diese Regel ausgedacht, die macht ja auch Sinn. Also ich weiß nicht, darf man das jetzt oder darf man das nicht? Ich würde mal kurz fragen, was denkt ihr so? Wer sagt das darf man? Ja, wer sagt das darf man nicht? Wer sagt bei so einer Frage, welchen wir auf keinen Fall melden? Ich habe noch 20 andere Fragen dabei, ich kann mal das alle durchspielen. Es gibt Fragen wie kann man da, darf ich beim Nachbarn abschreiben, darf ich schwarz fahren. Eigentlich darf man es nicht, aber was du das Ding ist, mein Problem ist, ich würde ja geändert zahlen. Aber in Bayern, da kannst du nicht.
wo Kontakt los zu allen, da sagen ich ja nur Bar, ihr was soll ich machen? Ich lebe mal in 20. Jahrhundert, ich habe kein Bargeld dabei, ihr provoziert es. Ist es dann erlaubt oder? Nein, ihr reden später. Was ist erlaubt und was es verboten und ich will nicht sagen, dass diese Frage komplett falsches. Aber ich will sagen, dass die manchmal das Ziel nicht erfüllt, weil ich glaube, Jesus will uns verändern von innen nach außen, nicht von außen nach innen. Aber Gottes Idee ist nicht einfach zu sagen, hier sind die Gesetze, befolgs sie und ein Leben wird sich verändern. So, ich glaube, die größte Veränderung ist die Veränderung, die Jesus in uns tun möchte, wenn Christus in uns gestaltet annehmen, dann werden wir unser Leben verändern. Passiert in uns und es hat äußere Ausmierungen, nicht es ist außen und wir verändern uns dann innen, sondern innen kommt die Veränderung und wir verändern unser Handeln. Jesus sagt in Johannes 14, verse 6, ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Jesus sagt, ich bin die Wahrheit, die Wahrheit ist eine Person. Wenn wir mehr in der Wahrheit leben wollen, geht es nicht darum, die Gesetze besser zu halten, sondern es geht darum, die Wahrheit besser zu kennen und die Wahrheit ist Jesus Christus. Also, wenn du mehr in der Wahrheit leben möchtest, dann wird besser darin Jesus nachzufolgen und irgendwann merkst du vielleicht, ah, früher hab ich gedacht, das geht gar nicht, aber heute, heute denke ich mir, ah, vielleicht ist es doch okay oder anders rum. Du denkst, das kann ich machen, aber jetzt denke ich, spür ich irgendwie in mir, ich sollte es nicht tun. Wahrheit ist nicht einfach nur irgendeine Regel, sondern es ist eine Person selbst und Wahrheit wird sichtbar anhand der Frucht, die unser Leben bringt. Wahrheit wird nicht deshalb sichtbar, weil wir sehr gut werden im Regeln halten, sondern Jesus sagt an den Früchten, werdet ihr sie erkennen, oder? Er sagt, wenn wir Menschen, ich bin auf der Suche nach Menschen, nach Gemeinden, wo Freude am Staat ist, weil die Frucht des Geistes ist Freude. Ich bin auch auf der Suche nach Menschen, wo ich mit denke, hey, da ist eine Erfurcht vor Gott am Staat, nicht einfach nur eine Regel, sondern eine Ernsthaftigkeit im Glauben. Ich würde gerne irgendwie mit Menschen unterwegs sein, die nicht irgendwie fakes sind, sondern die Echtze. So an den Früchten werden wir erkennen, nicht am halten von Regeln. Also Gesetzlichkeiten, Übertreibung von Wahrheit, habe ich mal geschrieben, produziert drei Arten von Menschen. Erstens, den stolzen Fariseer, der der richtig gut ist, im sich an Regeln halten, zweitens. Und ich finde, dass das größte Problem, es produziert Fake Christen. Christen, die ein paar Sachen sich an paar Regeln gut halten können, aber eigentlich, wenn du hinter die Fassade schaust, merkst du oft, da ist gar kein verändertes Leben. Und ich glaube, ey, das ist wirklich eine Katastrophe. So ein so ein schönes, scheinheiliges Bild, aber eigentlich ist da keine verenderte Kraft am Staat. Und der, was Gesetzlichkeit auch bewirken kann, ich glaube, es kann uns ganz schön verzweifeln lassen, oder? Zu sagen, was die Bibel in der Bibel gibt, ist dann in 613 Gebote. Und wenn ich mir anschau, wie Jesus dann manche von den Geboten noch verschärft, da denke ich mir, das schaffe ich ja nie. Und manchmal denke ich mir, so die Leute sind so gut und ich bin so, weißt du, ich glaube, der Übertreibung der Wahrheit sorgt dafür, dass die Lebensverändernde Kraft des Evangeliums erkaltet. Aber genauso glaube ich, und es kommt mich zum anderen extrem, dass eine Übertreibung der Gnade, die Lebensverändernde Kraft des Evangeliums zum Erliegen bringt. Ich möchte ein bisschen sprechen über die Gefahr des Relativismus, das ist eine Übertreibung der Gnade. Ich will erst über die reine Gnade sprechen, nicht über die Übertreibung von Gnade, sondern über die echte Gnade und die echte Gnade ist absolut abgefahren. Also dies wirklich verrückt. Ich meine, in zwei Wochen ist Ostern, Kaffeeiterg und Ostern. Und eine der verrücktesten Geschichten über Gnade ist doch die Geschichte von den drei Leuten am Kreuz. Jesus in der Mitte, unschuldig und links und rechts die zwei Verbrecher, die gekreuzigt werden. Wir wissen nicht, weswegen, aber wegen offensichtlichen Verbrechen, die Sie begangen haben, vielleicht Mord oder Kanahung was. Und Jesus am Kreuz redet mit diesen zwei Verbrechern und der eine Verbrecher sagt, "Du bist unschuldig, aber wir zwei sind schuldig." Und dann sagt Jesus zu diesen Verbrecher, "Hähn doch heute, wirst du mit mir ein Paradies sein." Weil er am Kreuz umkehrt, weil er am Kreuz Gnade in Anspruch nimmt, wird er gerettet. So, der hat gar keine Zeit mehr, das wieder gut zu machen, was er weiß, kein Ahnung, vielleicht war er 30 Jahre, da 30 Jahre Mist gebaut und in den letzten paar Minuten kährt er um. Und Jesus sagt, "Ja, das reicht." Das ist doch total abgefahren. Was ist Gnade? "Hä, Gott hat Gnade für dein Leben. Du musst nicht wieder gut machen, was du falsch gemacht hast. Du kannst einfach die Gnade von Jesus Christus annehmen." Das ist Gnade. Und trotzdem gibt's auch eine Übertreibung der Gnade. Und darüber möchte ich sprechen, Römer 6, verse 1. Heißt das, dass wir weiter sündigen sollen, damit Gott Gelegenheit hat, uns noch mehr Gnade zu schenken? Ja, Paulus hat mal drüber nachgedacht. Er macht irgendwie Sinn, oder Gnade ist ja eine tolle Sache. Und je mehr ich sündige, desto gnädiger kann Gott sein. Super clever, oder? Vers 2, natürlich nicht. Wenn wir für die Sünde tot sind, wie können wir da weiter in ihr Leben? Gnade ist nicht nur dafür da, dir zu vergeben, Gnade ist auch dafür da, dich zu verändern. Gnade ist nicht nur Vergebung, Gnade ist auch Bevollmächtigung, den Kampf gegen die Sünde zu gewinnen. Gnade ist auch Bevollmächtigung, dass dein Leben verändert wird. Die Trichponhöfer hat mal gesprochen über etwas, was er genannte, die billige Gnade. Und es ist, er hat gesagt, das ist eine Gnade ohne Reue. Das ist eine Gnade, die sagt, ja, ich falsch gemacht, egal, mach's einfach wieder falsch. Einer und Kerr, Gott ist ja gnädig. Es ist eine Gnade ohne Umkehr. Also eine Gnade, die sagt, ich muss nix verändern. So Gott, Gott, liebt mich trotzdem. Das tut er, aber trotzdem ist es nicht, das, wo Gott aufhören möchte, in deinem Leben zu wirken. Billige Gnade ist eine Gnade ohne Veränderung. Am Ende eine Gnade ohne Freiheit. Und ich glaube, wir laufen Gefahr, ich und du immer wieder, aber wir leben die Gnade, ich liebe die Gnade. Aber manchmal laufen wir Gefahr nur noch teilweise, dass Evangelium zu glauben, den Teil der Neis ist und den anderen Teil irgendwie auszuklammern. So Beziehung zu Gott, zu haben mega, aber Gott, es will ihn zu tun, lieber nicht. Ich tu lieber meinen Willen. So, und so sieht Billige Gnade auf der Aus. So sagen ich, nehm, die Neiste Seite. Aber das, was mir nicht in den Krampast, das klammer ich lieber aus. So paar Beispiele, so nexsten liebe gute Sache. Viele Dinge aus der christlichen Ethik, super. Vergebung, großartig. Der Vater liebt uns hammer, aber wenn's darum geht, dass Jesus wieder kommt, um Gericht zu bringen, vielleicht ist das eher so eine Vorstellung von vor 2.000 Jahren. Das kann man ja heute nicht mehr glauben. Oder manche etische Themen über Finanzen, über Sexualität, muss man das noch glauben. Und was wir machen, ist wir fangen an, die Bibel zu nehmen und uns überlegen, hey, was finden wir gut? Und was davon ist eher so alte Schule und vielleicht doch gar nicht mehr gültig heute. Was wir dadurch machen ist, wir leben ein Teil Evangelium. Statt das Ganze Evangelium. Was passiert ist, wir nehmen die Gnade an Anspruch, aber nicht die Veränderung. Nicht das, was Gott eigentlich bewirken möchte in unserem Leben. Wir leben Gnade ohne Wahrheit. Jesus ist nicht gekommen, um Gnade ohne Wahrheit zu bringen, zuerst gekommen, um Gnade und Wahrheit zu bringen. Weißt du, ich selbst denkt manchmal über manche Geschichten, so in der Bibel so blöd kann, können die Leute auch nicht gewesen sein. So, zum Beispiel Volkissereil, so bauen die sich da ihr eigenes Kalb und Beten, das Ander, denke ich mir doch, was für hinter Weltlau, oder? So machen sich ihr ne eigenen Gott so. Aber ganz ehrlich, oft machen wir uns unseren eigenen Gott. Wenn wir sagen, so, ich glaube den Teil, aber der Teil ist von gestern. Und ganz ehrlich, da feier ich jeden Arteisten mehr, der irgendwie eine Überzeugung hat und sagt, ich glaube gar nicht an Gott, als zu sagen, ich baue mir, wenn ich mir meinen eigenen Gott baue, dann ist nicht Gott Gott, sondern ich bin Gott. Und ich baue mir irgendeinen Gott, der irgendwie mein Gewissen erleichtern soll. Also entweder ist Gott Gott, oder es gibt dir nicht. Und die Lebensverändernde Kraft des Evangeliums, sie kann sich nur entfalten in deinem Leben. Wenn wir sagen, ich nehme nicht nur die Gnade, sondern ich will auch die Wahrheit von Jesus Christus in meinem Leben haben. Ich habe gesprochen über drei Arten von Menschen, die Gesetzlichkeit erzeugt.
Und kurz will ich auch sprechen über drei Arten von Menschen, die gebaut werden, durch die billige Gnade, durch christlichen Relativismus. Und das erste habe ich geschrieben, weil es hört sich clever an, ein religiöser hedonist. Also eine Person, die versucht sich selbst zu verwirklichen, mit der Hilfe von Gortu oder von Bibelfersen. Und ich glaube oft, ich und du unterliegen irgendwie so eine Halb Wahrheit, wenn wir über das Evangelium nachdenken. Und dieser Halb Wahrheit ist, wenn ich anfange, Jesus nachzufolgen, dann wird mein Leben besser. Das ist nicht unbedingt falsch. Es ist aber vielleicht auch nicht richtig. Ich gebe dir mal ein ganz einfaches Beispiel. Es gibt viele Länder, auf unserer Welt, damit das Christentum verfolgt. Und wenn du in Nordkorea oder in Afghanistan christwirst, dann wird keiner von denen sagen, jetzt wird mein Leben besser. Sondern in vielen Bereichen wird das Leben schlechter. Und du hast keine Freiheit mehr, du musst Angst um dein Leben haben, du musst Angst vor dem Straflage haben. So manche Christen würden sagen, zu dieser, es kann nicht sein. Die würden vielleicht trotzdem sagen, "Heh, mein Leben wird besser, weil ich werde gerettet, Gott, du, der etwas in meiner Seele, verstehst du?" Es ist nicht nur, mein Leben wird automatisch schlecht. Oder mein Leben wird automatisch gut. Aber das Zentrum des Evangeliums ist nicht, mein Leben wird besser. Das Zentrum des Evangeliums ist, das Jesus Christus für unsere Schuld gestorben ist, auferstanden ist von den Toten, der Tod besiegt ist, "Heh, und das wir jetzt diese Botschaft in die Welt bringen können." Es ist eine Meta-Botschaft. Es ist nicht einfach nur eine Botschaft von ich, meiner Mir, Herr Segnale, vier. So, ja, Gott will Dinge verbessern in deinem Leben. Und ich kenne viele Menschen, die waren im Eimer. Und Jesus, das in ihr Leben gekommen ist, sie haben Freiheit erlebt. Und sie haben echte Gemeinschaft gefunden. Und sie haben echte Heilungen gefunden. Ja, Gott kann dein Leben besser machen. Aber ich will dir sagen, wenn du glaubst, dass das Evangelium dein Leben einfach nur super macht, dann wirst du deinen Glauben verlieren, sobald du in Leid kommst. Weil in dir ganz wo in der Bibel steht, "Heh, wenn du an Gott glaubst, dann bist du, ähm, bist du safe vor jeder Schwierigkeit." Also Christ, das war jetzt ein langer Punkt. Christlicher Relativismus erzeugt religiöse hedonisten. Und das ist nicht von Dauer dieser Glauben. Christlicher Relativismus erzeugt Christen im Stillstand. Christen, die bleiben, wie sie sind. Wir sind aber dazu berufen, uns verändern zu lassen. Wir sind dazu berufen, dass Christus in uns größer wird. Dass Christus in uns gestalt annehmt. Trittens Relativismus erzeugt Christen, die sich vom Mainstream nicht mehr unterscheiden. Und Jesus sagt, ihr seid das Salz der Erde, ihr seid das Licht der Welt. Weißt du, die Welt braucht nicht Christen, die das glauben, was die Welt sowieso schon glaubt, sondern die Welt braucht Wahrheit. Die Welt braucht Wahrheit und Gnade. Die Welt muss erkennen, "Hey, Gott ist voller Gnade!" Aber er hat auch Wahrheit. Er möchte auch, dass ich mein Leben verändere. Wir sind deshalb Salz und Licht, weil wir Wahrheit und Gnade bringen. Nicht einfach nur eins von beiden. Okay, lass uns über die Lösung sprechen. In den letzten zehn Minuten, oder? Ah, es wird Zeit. Es wird Zeit für diesen Mittelweg von Jesus, der Gnade und Wahrheit, bringt Johannes Acht, Versains bis 10. Jesus bringt Gnade und Wahrheit in unser Leben. Eine weitere Situation über Jesus, und das ist schon wieder so eine Fangfrage, so ein Fangfragenmoment. Jesus ging zum Ölberg zurück. Doch schon früh am Morgen war er wieder im Tempel. Bald hatte sich eine Menschenmängung ihn versammelt und ersetzte sich und unterwies sie. Während er sprach, brachten die Gesetzeslehrer und Farisee eine Frau herreihen, die sie beim Ehebruch ertappt hatten, sie stellten sie in die Mitte. Also, das war nicht irgendwie zufall. Das haben die genau geteimt, in dem Moment Jesus in diese Situation zu bringen. Und, na ja, sprechen wir mal über die Wahrheit. Also, Ehebruch ist keine kleine Sache. Mir ist durchaus bewusst, dass ich in den letzten Jahren die Sexualethik verändert hat, was wir für wahr und falschalten. Aber ich würde sagen, auch noch heute würden die meisten Leute sagen, "Ehebruch ist keine gute Idee." Und dann haben wir Ehebruch zerstört, den Ehebrecher und den Partner und auch das Leben von den Kindern. Also, das ist jetzt nicht so Ehebruch super. Und damals noch viel mehr. Also, das ist wirklich ein Problem. Jesus kann ja jetzt nicht einfach sagen, "Hey, schwamm drüber, oder?" Nicht so schlimm. Meister sagten sie zu Jesus, "Diese Frau ist auch frischer Tat beim Ehebruch ertappt worden. Im Gesetz Moses, ja, Gesetzlichkeiten über tribeene Wahrheit nach dem Gesetz Moses, muss sie gesteinigt werden. Was sagst du dazu?" Damit wollten sie ihn zu einer Aussage verleiten, die sie gegen ihn verwenden konnten. Doch Jesus bückte sich und schrieb mit dem Finger in den Staub. Aber sie ließ sie nicht locker und verlangten eine Antwort. Schließlich richtete er sich auf und sagte, "Wer von euch ohne Sünde ist?" "Der soll den ersten Stein aufs Sie werfen." Vielleicht kennst du diese Bibelstelle, aber ich denke mir immer wieder, wie genial es das denn. Also, Jesus sagt hier nicht, "Ehebruch ist gar keine Sünde." Aber er sagt so, "Hey, was machte ihr hier? Ihr beschämt öffentlich eine Person, oder?" Und er sagt, "Hey, der von euch, der keine Sünde hat, wie wär es, wenn du den ersten Stein wirst?" Eine geniale Antwort. Damit bückte er sich wieder und schrieb weiter in den Staub, als die Ankläger das hörten, machten sie sich einer nach dem anderen davon, die ältesten zuerst. Schließlich war Jesus allein mit der Frau, die noch immer an der gleichen Stelle in der Mitte stand. Und weißt du, Jesus will uns nicht öffentlich beschämen. Wenn Jesus Wahrheit bringt, dann will das nicht tun vor versammelter Mannschaft. Sondern er spricht jetzt mit dieser Frau im 1-1-1. Und du wirst gleich sehen, er hat Gnade und Wahrheit für diese Frau. Und nicht öffentlich, sondern in einer 1-1-Bezierung. Und das ist das, wie Gott manchmal Wahrheit an unser Leben bringen möchte. Er möchte uns nicht zu Schaustellen, sondern er möchte uns zeigen, "Hey, da ist etwas in unserem Leben, was ich noch verändern möchte." Da richtete Jesus sich wieder auf und sagte zu ihr, "Wo sind Sie?" Hatte ich keiner von Ihnen verurteilt, niemand herantwortete sie, dann verurteile ich auch nicht. Und das ist Gnade. G und Sündige nicht mehr. Und das ist Wahrheit. Und das ist eine Stelle, wo Jesus innerhalb von einem Satz, innerhalb von einer Aussage, nicht einfach nur sagt, 100% Gnade, dafür keine Wahrheit oder 100% Wahrheit, dafür keine Gnade, sondern sagt, "Hey, ich habe beides für dich." Ich verurteile dich nicht. Gee und Sündige nicht mehr. Das ist das Evangelium. Es sollten nicht einfach nur deine Schuld vergeben, sondern soll dir helfen, an Leben in Freiheit zu führen, an Leben der Veränderung, an Leben, was dich segnet. Gnade und Wahrheit, das das, was die Jesus hat für mich und für dich. Ich denke, es gibt einige Bibelstellen, wo Jesus diese Kombination bringt, diese unbequeme Mitte bringt. Vielleicht eine Stelle will ich noch erzählen, will ich noch nennen. Mischen das Stelle von Petrus. Petrus könnte man sagen, vielleicht einer der besten Freunde von Jesus gewesen. Und dann kommt Karfreitag und Jesus wird verhaftet. Und Petrus, was macht er, lügt darüber, ob er Jesus kennt oder nicht. Petrus ist irgendwie, Rents, irgendwie Jesus hinterher, während er verhaftet wurde und Leute erkennen ihn. Und sie sagen zu ihm, "Hey, du bist doch einer von den Jesus Leuten." Und was sagt Petrus? Petrus sagt, "Ne, bin ich nicht." Und dann passiert das selbe nochmal, irgendeine andere Person sagt, "Hey, du gehörst doch auch zu Jesus." Und Petrus sagt, "Nin, ich gehör nicht zu Jesus." Also, es ist nicht nur eine Lüge, es ist auch ein Verrat an Jesus, oder? Da kommt eine dritte Person und sagt, "Doch, doch, du sprichst in selben Galiliechen, die erleckt." Und Petrus sagt, "Das dritte Mal, nee, Jesus kenne ich nicht." Und dann kommt Karfreitag und Ostern und Jesus taucht irgendwie wieder auf. Und sie sind irgendwie am See genetzer Red am Frühstücken und irgendwann kommt's zum nächsten One-on-One-Termin zwischen Jesus und Petrus. Sie reden über das Thema Berufung. Jesus spricht mit Petrus des erste Mal nachdem Petrus Jesus verleugt und hat. Und Jesus hat eine Frage an Petrus. Er fragt ihn, "Liebst du mich?" Johannes 21 kann zu so nachlesen. Liebst du mich? Und Petrus sagt, "Ja, ich liebe dich." Und Jesus sagt, "Okay, dann weide meine Lämmer." Das ist seine Berufung, dann kümmert ich um die Gemeinde. Und Jesus fragt ein zweites Mal, "Hey, liebst du mich?" Und Petrus sagt, "Ja, ich liebe dich." Und Jesus sagt, "Ja, dann kümmert ich um meine Schafe." Und dann sagt Jesus ein drittes Mal. Petrus, so und es Jonas, liebst du mich. Und dann lesen wir, dass Petrus traurig wird. Weil Jesus ihnen ein drittes Mal fragt. Und erinnert sich zurück an die drei Fragen.
die Petros gestellt worden sind, "Hey, kennst du mich?" Und das ist ein Petros gesagt, 3-mal gelogen, der haben gesagt, "Jesus kenn ich nicht." Und er taucht Jesus auf, und er fragt, "Drei mal liebst du mich." Oder da kommt Wahrheit. Jesus hat nicht übersehen, was Petros gemacht hat. Jesus weiß, was Petros gemacht hat. Und Petros antworten, "Drittes mal, ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Ich wollte nicht machen, aber ich hab's trotzdem gemacht. Das stimmt, das ist die Wahrheit." Aber du weißt auch, dass ich dich trotzdem lieb habe. Und hier kommt Gnade, weil Jesus sagt, 3-mal, dann weide meine Herde. Nur weil du versagt hast, werde ich nicht meine Berufung wegnehmen von dir. Nur weil du nicht perfekt bist, ist die Gnade jetzt nicht mehr vorhanden. Ich will dir sagen, in meinem Leben, wir können die Gnade nicht ausverkaufen. Die Gnade ist da. Die Gnade ist nicht, "Oh, es hast 10-mal das selbe gemacht, jetzt ist keine Gnade mehr da." Gnade ist immer da. Du kannst wieder Verbrecher am Kreuz, dein ganzes Leben vergäuden. Aber wenn du wirklich umkehrst, im letzten Moment, Gott hat Gnade. Und gleichzeitig hat er auch Wahrheit. Er bringt auch Wahrheit. Sie sagen, "Hey, ich will nicht, dass du so bleibst, wie du bist." Ich möchte etwas verändern in deinem Leben. Gnade und Wahrheit, das ist genial, aber auch gefährlich, oder? Weil es fordert uns auf, unser Leben zu verändern. Ich will dich einladen, eine Person zu sein, die sagt, "Ich will die Gnade und die Wahrheit von Jesus suchen in meinem Leben." Ich will eine Person sein, die bereit ist, sich verändern zu lassen. Und vielleicht auch zu sagen, ich will eine Person sein, die nicht nur Gnade und Wahrheit empfängt, sondern die Gnade und Wahrheit auch weiter gibt. Weißt du, beim Empfangen lieben wir Gnade. Beim Weitergeben lieben wir Wahrheit. Oder? Aber vielleicht müssen wir auch lernen zu sagen, "Hey, ich will die Wahrheit nicht wegbaschen, aber ich will gnädig reagieren mit dem, was passiert in meinem Leben, was andere Menschen tun, was andere Menschen sagen." Und ich glaube, dass Evangelium Jesus Christus hat die Kraft, Gnade und Wahrheit in dein Leben zu bringen und ich auszustatten Gnade und Wahrheit in dein Umfeld zu bringen. Ist das gut? Gnade und Wahrheit produziert drei Arten von Menschen. Es produziert dankbare hoffnungsvolle fröhliche Kämpfer. Als Christen sind wir nicht perfekt, sondern wir sind auf der Suche nach Veränderung. Wir kämpfen. Wir kämpfen für Veränderung. Wir kämpfen gegen die Sünde. Aber wir verzweifeln nicht daran. Weil wir wissen, Gottes Gnädichen in unserem Leben. Deshalb können wir Freude haben. Deshalb können wir Hoffnung haben. Deshalb können wir dankbar sein. Gnade und Wahrheit produziert echte authentische Nachfolger. Diese Welt braucht keine Fake Christen. Diese Welt braucht Menschen mit Ecken und Kanten. Die Verstanden haben, sie sind nicht perfekt. Und die Verstanden haben, ich lebe nicht für mich selbst. Ich bin ein Nachfolger. Gott hat nicht mir zufolgen, sondern ich folge ihm. Ich bin nicht perfekt, aber ich gebe mein Bestes. Und ich lasse mich verändern. Und drittens, Gnade und Wahrheit produzierten mutige Vorbilder. Keine perfekten Menschen. Aber Menschen, die zu Vorbildern werden, weil sie sich verändern lassen. Menschen, die am Ende seils und licht sind für diese Welt. Weil diese Welt, sie braucht nicht einfach nur Gnade. Oder nicht einfach nur Wahrheit. Sie braucht Gnade und Wahrheit. Lass uns am Ende von dieser Predikt, würde ich gerne noch beten. Ah, es wäre super, wir dafür aufstehen. Und ich glaube, das Gebet immer ein echter Moment ist, wo Gott etwas umsetzen aktivieren möchte, was er dir vielleicht offenbart hat, während dieser Predikt. Vielleicht, dass Gott dir offenbart eine Wahrheit über eine Person, mit der du gnädig sein solltest, vielleicht. Vielleicht hatte dir etwas offenbart in deinem Leben. Ah, man wurde weißt, ich muss festhalten an der Wahrheit. Ich soll die Wahrheit nicht verwaschen. Vielleicht bist du auch hier und du hast neu gehört, Herr Gnade, das ist auch für mich verfügbar. Egal, was es ist, ich will kurz beenden, damit das, was du empfangen hast, das ist aktiviert wird in deinem Leben. Dass du es mitnehmen kannst in diese Woche. Das nicht verloren geht, sondern das ist bleibt. Herr Jesus, ich danke dir. Dass du in diese Welt gekommen bist, um Gnade und Wahrheit zu bringen. Durch dich sind Gnade und Wahrheit offenbar geworden. Und Herr Jesus, ich bete, ich bete, dass du uns deine Wahrheit offenbarst und deine Gnade offenbarst für unser Leben, über unser Leben. Herr Jesus, ich bete dafür, dass du uns hifst, nicht da stehen zu bleiben, wo wir gerade sind. Ich bete dafür, dass du uns hifst, den Weg weiterzugehen, damit wir heil werden können und damit wir Salz und Licht sein können in dieser Welt. Und ganz egal, wie lange wir unterwegs sind in unserem Glaubensleben oder vielleicht glauben wir auch noch gar nicht. Aber jetzt in diesem Moment bete ich dafür, dass du uns berührst, dass du unser Herz heilst, dass du unser Herz fölst mit deiner Gnade, dass du den Finger legst, auf Dinge in unserem Leben, wo wir noch Veränderungen brauchen. Und Herr, dass du unser Herz fölst mit Gnade für andere Menschen, aber auch mit tiefer Überzeugung dafür, dass deine Wahrheit für unser Leben relevant ist und relevant bleibt. Herr Jesus, wir suchen dich, deine Kraft. Du bist nun glaublicher Gott und wir beten, dass du wirklich Gott bist in unserem Leben. Nicht einfach nur ein Best-Baddy, nicht einfach nur jemanden, den wir mal dazu holen, wenn es uns gerade schwer geht, zu verbeten, dass du Gott bist in unserem Leben. Wir wollen dich setzen auf den Tronen in unserem Leben. Wir wollen dich groß machen und wir wollen beten, dass dein Wille geschehe in unserem Leben. Wir geben dir Erlaubnis an unserem Leben zu wir und zu uns zu sprechen. Wir preisen dich. Amen, amen. Danke fürs Zuhören. Weitere Informationen findest du auf mans.equivers.de
Podcast Summary
Key Points:
Jesus verkörpert sowohl Gnade als auch Wahrheit zu 100%, nicht als Kompromiss, sondern als vollständige Einheit.
Eine Übertreibung der Wahrheit führt zu Gesetzlichkeit, die verändernde Kraft des Evangeliums erstickt und zu stolzen oder verzweifelten "Scheinchristen" führen kann.
Eine Übertreibung der Gnade führt zu billiger Gnade (Gnade ohne Umkehr) und Relativismus, der die Lebensveränderung durch das Evangelium verhindert und einen selbstgemachten Gott schafft.
Der "unbequeme Mittelweg" Jesu ist weder ein Extrem noch ein einfacher Kompromiss, sondern die gleichzeitige, volle Annahme von Gnade *und* Wahrheit, die erst die transformative Kraft des Glaubens entfaltet.
Summary:
Die Predigt untersucht das Spannungsfeld zwischen Gnade und Wahrheit am Beispiel Jesu, der beide vollkommen verkörpert. Zunächst wird die Gefahr einer übertriebenen Betonung der Wahrheit aufgezeigt: Sie führt zu Gesetzlichkeit, wie bei den Pharisäern, die den Sabbat auf starre Regeln reduzieren. Dies erstickt die lebensverändernde Kraft des Evangeliums und produziert Stolz oder Verzweiflung.
Das andere Extrem ist die übertriebene Gnade oder "billige Gnade" – Gnade ohne Umkehr und Veränderung, die in einen relativistischen Glauben mündet, bei dem man sich einen bequemen, selbstgemachten Gott schafft. Beide Wege sind Einseitigkeiten. Die Lösung ist nicht ein simpler Kompromiss, sondern der von Jesus vorgelebte "unbequeme Mittelweg": die gleichzeitige und volle Annahme von 100% Gnade (unverdiente Vergebung und Annahme) *und* 100% Wahrheit (die verändernde Nachfolge Jesu).
Erst in dieser Spannung entfaltet das Evangelium seine transformative Kraft, die von innen nach außen wirkt und zu einem authentischen, fruchtbaren Glauben führt.
FAQs
Die 'unbequeme Mitte' bezeichnet einen Weg, der nicht in Extremen verharrt, sondern beide Seiten einer Sache vereint, wie Jesus es mit Gnade und Wahrheit tat. Sie erfordert, beide Aspekte gleichzeitig zu leben, anstatt sich für nur einen zu entscheiden.
Gnade und Wahrheit sind laut Lukas keine gegensätzlichen Pole, sondern beide zu 100% präsent im Leben Jesu. Gnade bedeutet unverdiente Vergebung, während Wahrheit die Person Jesu und seine Lehren verkörpert, die gemeinsam lebensverändernd wirken.
Übertriebene Wahrheit führt zu Gesetzlichkeit, bei der das Befolgen von Regeln über die Beziehung zu Jesus gestellt wird. Dies kann stolze Pharisäer, oberflächliche Christen oder Verzweiflung erzeugen und die lebensverändernde Kraft des Evangeliums ersticken.
'Billige Gnade' ist eine verzerrte Form der Gnade, die Vergebung ohne Reue, Umkehr oder Veränderung bietet. Sie nutzt Gottes Güte als Ausrede für fortgesetzte Sünde und ignoriert den Ruf zur persönlichen Transformation durch Jesus.
Jesus antwortet genial, indem er eine Münze zeigt und sagt: 'Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört.' Damit umgeht er das Dilemma, entweder die Römer oder die Juden zu verärgern, und betont die Balance zwischen weltlichen Pflichten und geistlicher Hingabe.
Der Sabbat dient dem Wohl des Menschen, nicht umgekehrt. Er fördert Ruhe, Vertrauen in Gottes Versorgung und vertieft die Beziehung zu Gott, anstatt nur als starre Regel befolgt zu werden.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.