Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Handesplatt Today. Wir sprechen hier bösentärklich über wichtige Nachrichten und ihre Bedeutung für die Finanzwelt. Das sind unsere Themen heute. Japan hat ein neues Unterhaus gewählt und die Ministerpräsidentin Zanae Takaiichi hat einen deutlichen Wahlsieg eingefahren. Wir sprechen mit dem Handesplatt Kausponenten in Japan, Martin Köling darüber, was Takaiichi's Plan in der Wirtschaftspolitik ist und wir thematisieren, wie sich die Regierungchefin zu den japanischen Auslandsinvestitionen positioniert, welche Geldpolitik von der japanischen Zentralbank zu erwarten ist und wie die Aktienmärkte auf den Wahlsieg von Takaiichi reagieren. Und im Schwerpunkt der Sendung sprechen über die größten Techkonzerne aus den USA. Die Big Six, also die Big Differnzen 7 ohne Tesla, haben ihre Jahresbilanzen vorgelegt und die hat sich mein Kollege Ulf Sommer vorgenommen. Er analysiert, wie günstig die aktuellen Aktienbewertung der Techkonzerne sind im Verhältnis zu ihren Gewinnen. Wir blicken also auf das Kurs Gewinnverhältnis. Heute ist Montag der 9. Februar und ich bin Ben Mendelssohn. Zu Beginn der Folge starten wir aber wie immer mit dem Marktbericht. Dafür sprechen jetzt mit meinem Kollegen Andreas Neuhaus, der heute für uns die Märkte beobachtet. Hallo Andreas. Hallo Ben. Andreas, die vergangenen Woche war mal wieder turbulent mit dortlichen Verlusten bei Aktien wie Amazon, Microsoft und Meta in den USA. Über die sprechen wir später noch ein bisschen mehr. Haben wir heute die nächste Großlage oder beruhigt sich die Lage wieder? Sie beruhigt sich wieder, zum Glück, weil so lange dann wird es auch mal stressig. Wobei man halt Beruhigung nicht mit Erholung verwechselnd darf. Also der deutsche Leid in der Dachs, der ist heute leicht im Plus, aber der ist immer noch unter der Marke von 25.000 Punkten. Also diese Marke ist momentan wie so ein Decke. Und so lange wir da darunter sind, glaube ich, besteht auch die Gefahr für einen weiteren Kurs. In den USA ist das ähnlich. Da waren die Bewegung ja vergangenen Woche generell heftiger, also erst nach unten und dann nach oben. Aber heute sind jetzt die Indie C's fast unverändert in den Handel gestartet. Also insofern würde ich sagen, da erst mal auch gerade auf die Pause-Taste ist da gedrückt worden. Ich glaube, damit versuch eine richtige Erholung bräuchten. Also in Richtung der Hüßstände, die wir hatten, bräuchten wir so nachrichtlichen Impuls. Also das könnten diese Woche US-Arbeitsmarktdaten sein oder die US-Infationszahlen, die sollten dann idealer
weise Nierriga ausfallen oder dann vielleicht überzeugende Unternehmenszahlen. Da liegen ja gerade Brichtsaison. Da legen in Deutschland noch mehr C's, das Siebenenzieße-Woche vor oder Coca-Cola und McDonald's in den USA. Fürs Vierte Quartal 2025. Genau. Freundlicher als in den Märkten, die du schon angesprochen hast, sieht es ja in Asien aus. Vor allem in Japan, jetzt nach der Wahl, da wurde er im Sonntag gewählt und die regierende liberaldemokratische Partei hat überraschen, deutlich gewonnen. Wir sprechen darüber gleich noch ausführlicher. Aber sag uns doch bitte einmal in der Kurzversion schon mal, wie war die Marktreaktion heute? Also ich würde sagen sehr positiv. Die Aktien sind deutlich gestiegen. Der Leitindex necker hat fast 4 Prozent gewonnen und das liegt daran, dass Anleger und Anleger offensichtlich davon ausgehen, dass Japan's Ministerpräsidentin Sana Eta Keiji, dass die ihre Wachstumsorientierte Wirtschaftspolitik fortsetzt. Dies allerdings überschulden finanziert, und deswegen steigen dann im Gegenzug heute auch die Anleirenditen in Japan. Allerdings relativ verhalten. Ist jetzt nicht irgendwie, dass wir sagen, wir haben da so ein Lust Trust Moment, wo die nach oben geschossen sind. Okay. Gleichzeitig ist ja die Entwicklung von Zinsen in Japan wichtig für sogenannte "Carrytrapes". Absolut. Weil die Zinsen in Japan eben in den vergangenen Jahren ja so niedrig waren, also um 0 Prozent teilweise sogar negativ zinsen. Da haben sich ja viele Investoren in Jens verschuldet und dann das Geld in höherverzinsen, während uns rein im Ausland angelegt. Teilweise zum Beispiel in Bitcoin oder auch in Aktien oder Staatsanleihen. Gibt's Anzeichen dafür, dass diese "Carrytrapes" gerade aufgelöst werden? Also das Problem ist, dass niemand sagen können, wie groß der "Carrytrape" tatsächlich ist. Ist einfach ein Welten spannender Trade. Wenn man mit Investoren spricht, bekommt man zwei verschiedene Antworten. Die einen sagen, dass die meisten "Carrytrapes" schon aufgelöst worden sind und zwar schon im August 2024. Wenn wir da mal so ein bisschen zurückdenken, da gab's so plötzliche Kurseinbrüche, nachdem die Bank of Japan damals überraschend die Zinsen erhöht hat. Und da sagen, welche, okay, das war das damals ja auf das ganze "Carrytrapes". Andere sagen, dass wir nur ein Bruchteil der "Carrytrapes" gewesen und das heißt, es könnte noch so eine Bewegung uns bevorstehen. Interessant finde ich halt den Punkt, dass die "Carrytrapes" die Märkte weltweit mit Liquidität versorgt haben und das halt auch in Risikoanlagen wie Bitcoin und Tech-Aktien dann geflossen ist die Geld. Und beide sind ja zuletzt deutlich gefallen. Bitcoin wollen heute jetzt auch um die 70.000, nachdem wir mal bei 126.000 war. Deswegen sag ich, vielleicht besteht ja ein Zusammenhang zwischen der jüngsten Börsensschwäche und der Auflösung von "Carrytrapes". Ist jetzt reine Spekulation meinerseits, aber sollten wir dazu mehr herausfinden, werden wir hier glaube ich noch mal ober sprechen. Ja absolut. Du hast jetzt den Bip-Könn abstürzt schon angesprochen, aber auch Gold stand ja die vergangenen Wochen unter Druck. Wie ist da heute der Stand? Gold steigt heute wieder. Gold hat damit ein Großteil seiner Verlusti wieder reinguholt. Heute sind wir wieder knapp über 5.000 Dollar Profi in Unze und der Rekord liegt dabei fast 5.600 Dollar. Das liegt daran, dass am Wochenende neue Daten von der Bank of China kam und die haben gezeigt, dass die Bank of China weiter Gold gekauft hat, weil es der 15. Monat den Folge habe ich gelesen. Und das stärkt einfach dieses etwas verloren gegangene Vertrauen in Gold wieder. Okay, dann lassen es zum Abschluss noch sprechen über die größten Gewinner und Verlierer im DAX. Wer fällt heute auf? Also auf der Verlierer Seite von Novia und nicht nur von Novia, sondern auch andere Immobilien Aktien im DAX-Difahren. Das liegt wohl an einem Reformvorschlag des Bundeskestizministeriums, also der will weniger Ausnahm von der Mietpreisbremse zulassen und das belastet die Aktie. Ich habe mal mit unseren Immobilienkollegen gesprochen, wie wir das sehen und die sagten halt ja in der Vergangenheit hätte sich eigentlich der Kurs immer mit der Anleierrendite, der Bundesanleier, negativ bewegt. Also man spiegelt dazu, also je höher die Zinsen desto niedriger der Kurs und sie glauben eigentlich auch, man sollte auf die Zinsen schauen, wenn man auf die Immobilien Aktien achtet. Und das das weiterhin der entscheidende Punkt ist. Und jetzt haben wir wieder Verlierer gesprochen, wie sieht es aus mit den Gewinnern heute? Ja, Rüstungsaktien sind wieder gefragt. Ich habe das Gefühl, immer wenn ich hier bin, redig über Rüstungsaktien. Im DAX-Reimethal, im MDAX-Hansalt und Reng, die sind zuletzt deutlich gefallen, aber da haben ja immer wieder Analysten gesagt, das ist eine Einschick-Schonungs-Wahl, die europäischen Staaten in Zukunft zu viel mehr in ihre Verteidigung investieren. Interessant fand ich, was Wolfgang Ischinger gesagt hat, das ist der Vorsitzende der Münchene Sicherheitskonferenz, der sagt sie nämlich, dass sich die Sicherheitslage mit einem Waffelnstilstand in der Ukraine sogar verschlechtern würde, weil der argumentiert, Russland könnte sein in Ruhe weiter aufrüsten und dadurch wird sich die Bedrohungslager in der NATO-Ostflanke verschärfen. Fahne ich Ihnen ganz interessanten Gedanken. Und jetzt unabhängig von DAX-Ammndags und so deutschen Werten, ich will noch einmal nur wo Nordes unterbringen, die in Gruppenhagen, die notierte Aktie, die es heute um 6 % gestiegen, weil nämlich jetzt die US-Firma Hymst und Hörers bekannt gegeben hat, dass die nun doch keine Kopie der Abnempille von Novod Nordes auf den Markt bringen werden und die Aktie sah er hat da schon negativ reagiert auf die Nachricht und nachdem, die jetzt die Nachricht einkassiert worden ist, schargt es heute wieder. Alles klar, Andreas, vielen Dank für den Blick auf die wichtigen Märkte und auch für den Blick nach den Markt. Gerne, wenn und für Sie an dieser Stelle, wie immer der wichtige Hinweis, alles, was Sie in diesem Podcast besprechen, ist keine Anlageanfellung, sondern dient rein ihrer Informationen. Für mögliche Verluste übernehmen wir keine Haftung und an möglichen Gewinnen werden wir auch nicht beteiligt. Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter. Bleiben Sie dran. Japan's Premierministerin seiner Ita Kaichi ist seit Mitte Oktober letzten Jahres im Amt und das wird sie auch in nächster Zeit bleiben. Denn Takaiichi's Partei, die LDP, hat die vorgezogenen Neuwahlen am gestrigen Sonntag klar gewonnen und eine absolute Mehrheit errung. Was Takaiichi politisch, vor allem in der Wirtschafts- und Finanzpolitik so vorhat und was das für die Aktienmärkte und die Geldpolitik des Landes bedeutet, kann ich jetzt besprechen mit dem Japan-Kosmonenten vom Handelsbrett Martin Köling. Wegen der Zeitverschiebung, sage ich mal, guten Abend nach Tokyo, Martin. Guten Abend. Martin, Japan's Ministerpräsidentin, seiner Ita Kaichi und ihre Partei LDP haben bei den vorgezogenen Neuwahlen eine absolute Mehrheit erreicht im japanischen Unterhaus, hatte ich dieses deutlicher Ergebnis überrascht? Es war ja nicht nur eine absolute Mehrheit, sondern allein für ihre Partei eine zwei- Drittel Mehrheit und das hat mich in der Höhe schon überrascht. Ich hatte zwar mit einer Mehrheit gerechnet, wie auch die meisten vorher sagen. Aber ich hatte dennoch ursprünglich erwartet, dass die neu gegründete Oppositionspartei mich die Reforma-Learns des Mittelweaks im Takaiichi-Konservative LDP ein paar Direktmandate abnehmen könnte. Immerhin kamen da die größte Oppositionspartei und eben der ehemalige Koalitionspartner der LDP die Kometo zusammen. Das im warschen eine große Partei, die zwei größte Partei. Das Problem war dann aber, dass sie im Wahlkampf sich so rückwärtsgewandt präsentiert haben, dass sie eigentlich nur bei den über 60-Jährigen punkten konnte. Das heißt, bei den jüngeren Wähler, da ist sie voll unten durchgefallen. Da ein reiches eben nicht in den wichtigen Direktwahlkreisen, die in japan extrem wichtig sind, denn im Unterhaus werden fast zwei Drittel der Mandate eben in diesen Direktwahlkreisen vergeben. Okay, alles klar. Klarer, Wahlsieg für Takaiichi. Vielleicht kannst du uns mein Gefühl dafür geben wie erlebst du denn die erste Frau an die Regierungsspitze in Japan so bis lange? Ich hab gelesen, dass sie manchen als eisene Lady Guild-Pastale vergleich mit Margelsteadscher wie der
Und das ist ein Tritt, Takaichi, deiner Warnung nach auf. Sie selbst vergleichs sich ja mit Margaret Setscher. Allerdings, und das ist das interessante, stimmt das nicht in der Politik, wohl aber ein bisschen mehr auftreten. Kommt mal zur Politik, besonders der Wirtschaftspolitik. Anders als Setscher will Takaichi eben den Staat nicht schrumpfen, unternehmen privatisieren und sparen, sondern sie will mit großen Staatshaushalten und gezielten Investitionen wachstum erzeugen, also bevorzugt einen stärkeren Staat. Aufkritten ist ja wirklich eine Ausnahmeerscheinung in der japanischen Politik. Sie ist nicht konsensorientiert, sondern sie will ihre Überzeugung durchsetzen. Und ihr Stil ist dabei sehr direkt und für japanische Verhältnis auch ungewöhnlich offen. Sie hat eine sehr direkte Ansprache, sehr kurze Sätze, sehr klar. Und sie zeigt sich da auch relativ unabhängig von ihrer eigenen Partei. Zudem hat sie, und das ist eben auch sehr außergewöhnlich diesem Wahlkampf gewesen, eine Mission und diese Mission auch wirklich klar betont. Sie will das japanische Archipel, wie sie sagt, stark und wohl haben machen. Und was heißt das genau? Also was bedeutet diese Mission für sie? Das bedeutet für sie, das Land mit hohen Investitionen in der neuen era wachsender geopolitischer Spannung und der handelspolitischen Fragmentierung neu zu positionieren. Sie möchte Japan strategisch autonomer machen, um besser in den neuen Heifisch-Specken der globalen Handelspolitik und Geopolitik zu bestehen. Und diese Bereitschaft zur Vision und zur Offenheit mit den Wählern, sowie ihr Mut wirklich auch für ihre Überzeugung, ihre politische Zukunft aufs Spiel zu setzen. Das alles hat ihr die Wählerschaft doch sehr hoch angerechnet. Okay, und wenn wir auf konkrete politische Maßnahmen kommen, was heißt das konkret für die kommenden Jahre? Was hat sie so angekündigt, was Takaiichi vorhat für die nächste Legislaturperiode? Also es geht erst mal weniger darum, was sie angekündigt hat, sondern was sie jetzt wirklich durchsetzen kann, denn sie kann jetzt durchregieren. Kein Regierungschef der vergangenen Jahrzehnte muss weniger Kompromisse mit anderen Parteien eingehen als sie. Und zweitens, das ist auch sehr wichtig. Es steht in Japan eine konservative Revolution an, denn seit dem Ausscheidendes alten Koalitionspartner, der China-Freundlichen und eher pacifistischen Kometo, gibt es jetzt kein liberales Korrektiv mehr. Das heißt, die LDP und Takaiichi können ihre Vorstellungen von einer konservativen Politik wirklich voll durchsetzen. Okay, und die konservative Politik, mal konkret in politische Maßnahmen übersetzt. Was heißt das für die Wirtschaftspolitik oder auch die Sicherheitspolitik? Ja, also ich fange mal mit der Sicherheitspolitik an. Takaiichi wird die Allianz mit den USA also weiter stärken und gleichzeitig diplomatisch und militärisch im Ausland aktiver werden. Damit will sie das teilweise schwächere Engagement der USA ausgleichen. Und gleichzeitig auch möchte sie die Aufwüstung erhöhen. Hier ist China der Adressat. Ja, per möchte China von militärischen Abenteuern abschrecken, zum Beispiel eben einer Inversion "Teilwarns". Wirtschaftspolitisch, da ist es so, dass Takaiichi bereits 17 strategische Wachstumsfelder ausgesucht hat. Dazu gehören die Chipindustrie, der Schiffbau oder die Rüstungsindustrie. Und die sollen nun mit langfristiger Förderung richtig stark gemacht werden. Okay, dann kommen wir mal auf das Thema "Yen Carried Trades" zu sprechen. Die unter Takaiichi zuletzt ja auf dem absteigenden Ast waren. Vielleicht ganz kurz als Erklärung, was das sind "Yen Carried Trades". Investoren haben sich aufgrund des niedrigen Synth-Niveau in Japan in Yen verschuldet. Und dieses Geld dann deutlich höher verzinzt im Ausland investiert, vor allem in US-Staats-Anleihen, aber zum Beispiel auch in Aktien oder Kriptowährung. Das Genaue Ausmaß von diesen Carried Trades lässt sich aber nicht genau messen. Das muss man auch immer dazusagen. Vielleicht mal so gefragt, wie steht denn Takaiichi zu den hohen japanischen Auslandsinvestitionen? Also, da muss man unterscheiden. Also zu den Carried Trades von individualen Investoren und Spekulanten hat sie sich selbst nie geäußert. Und das deutet daraufhin, dass eben rein spekulative Auslandinvestition bei ihr in ihrem Denken eine untagordnete Rolle spielen. Bei Auslandsinvestitionen selbst sieht es anders aus. Und zwar strukturell anders, weil Japan's Bevölkerung seit mehr als zehn Jahren schrumpft, müssen jetzt eben Firmen und Anleger schon lange mehr im Ausland investieren. Dort suchen sie eben nach Wachstum oder eben Renditen. Und dieser demografische Zwang verstärkt sich immer weiter. So ohne Einwanderung hätte Japan dieses Jahr 900.000 Menschen verloren. Kann man mal vielleicht auf die Zins- und Geldpolitik noch zu sprechen. Einerseits könnte das Finanzministerium zunehmend in der Zukunft noch jen kaufen, um die heimische Währung zu stützen. Andererseits dürfte aber auch die expansiver Zinspolitik, die Zinsen, wo noch weiterhören, wie auch schon in den vergangenen Jahren. Was ist da von Japan's Zins- und Geldpolitik in den kommenden Monaten zu erwarten? Also, Intervention am Division Mark kann es durchaus geben, wenn der Jens noch schwächer wird, unter die Marke von 160 jen zum Dollar sinkt, kann es durchaus sein, dass das Finanzministerium eingreift, um den Fall zu stoppen. Aber ob die Intervention wirken, hängt von anderen Faktoren mehr ab als von der Intervention. Und ein wichtiger Faktor ist da die Normalisierung der japanischen Geldpolitik. Also, normalist Japan, das stichwort. Genau, normalist Japan. Die Notenbank will eben seit 2024 die Zinsen anhämen. Die waren vor 25 Jahre lang bei 0% oder im Minusbereich. Und seit 2024 geht's halt bergauf. Derzeit liegen die Zinsen bei 0,75%. Und die letzte Anhebung war im Dezember in die nächste Kante jetzt vermuten, immer mehr Experten schon im Juli kommen. Mhm. Ja, Geldpolitik bedeutet, dass für Japan das ist seine Sonderrolle beibählte. Zuerst blieb die Bank von Japan bei ihrer Null- und Minus-Sinspolitik, während alle anderen Zentralbanken der Welt im Kampf gegen die Inflationen, die die Zinsen angehoben haben. Damals klaffte dann eben eine Zinslücke auf und drückte den Jennen sehr stark ins Minus. Das muss man sich mal vorstellen. Vor fünf Jahren konnten Japaner $1 für 150 einen kaufen. Jetzt waren es zuletzt 160 yen. Das ist also ein enormer Wertverfall des Jens. Jetzt dreht sich eben die Rolle um. Japan ist wieder in einer Sonderrolle. Japan hebt die Zinsen an. Während andere Länder in die Zinsen senken. Man sollte erwarten, dass jetzt der Jennen stärker wird, aber inzwischen haben sich, und das ist das Problem, die Bewertungskriterien der Anleger verschoben. Die Zinsspannenspielt nicht mehr eine große Rolle. Das heißt, der Jen sinkt weiter. Ja. Und das ist eben ein Dilemma für Japan. Die große Frage ist, was passiert, wenn sich das ändern sollte? Und der Jennen plötzlich stark wird. Da kommen die Carrey-Trades wieder ins Spiel, die würden sich da nicht mehr richtig lohnen. Das hängt eben nicht nur von der japanischen Wirtschafts- und Geldpolitik ab, aber derzeit wirklich davon, welche Faktoren die Investoren gerade für wichtig halten. Ja. Dann lassen es noch mal Fern von spekulativen Anlagen wie Carrey-Trades auf die Aktienmärkte generell schauen. Und darauf blicken, was das alles, was wir schon besprochen haben, jetzt für die japanischen Aktienmärkte und auch die Wirtschaft in Japan bedeutet, für die kommenden Monate, vielleicht auch für die kommenden Jahre. Gibt's da schon prognosen, welche Auswirkungen, Takaichi-Regierungen haben könnte? Also zumindest heute haben wir es ja gerade schon angesprochen. Ist der Nikkie ja schon mal deutlich positiv? Ich finde, die Woche gestartet, aber gibt's prognosen darüber hinaus? Eigentlich ist es für prognosen noch zu früh. Zu jung ist dieser große politische Schock. Aber ich sehe ein Problem. Die japanische Börse hatten schon die Kurssile viele Aktienstrategen für dieses Jahr übererfüllt. Die Luft wird also dünner. Und wie weit es jetzt noch nach oben gehen kann, hängt dabei eben immer weniger von Japan alleine ab, sondern vor allen Dingen von der Entwicklung der Technologie-Aktion in den USA. Wenn die nicht einbrechen und der JAN nicht deutlich stärker würde, dann kann es auch in Japan weiterberg aufgehen. Es gibt aber auch eine gute Nachricht, denn Japan ist vielleicht ein defensiver Markt, wenn es zu einem globalen Abschwung an den Börsen kommt. Sollte der JAN dann nicht massiv steigen, könnte Japan vielleicht weniger leiden, denn Takaichi wird dann nur noch entschlossener in die Wirtschaft investieren. Schließlich verfolgt sie eine Mission. Sie will ja Japan zu überleben, in einer neuen geopolitischen Epoche sichern. Alles klar. Vielen, vielen Dank Martin für deine Zeit und für deine Einschätzung. Ja, auf Wiederhören aus Tokyo. Bleiben Sie dran. Die großen Techkonzerne haben ihre Bilanz für das abgelaufenen Jahr 2025 vorgelegt. Und alle Jahre wieder ist das ein guter Anlass für den Handel. Und das ist ein sehr guter Anlass für den Handel. Und das ist ein guter Anlass für den Handel. Ulf, ich würde dich zum Anfang gerne fragen.
Die Kurse von vielen großen Techkonzerne standen in der vergangenen Woche deutlich unter Druck und Firmen wie Amazon, Meta und Microsoft verzeichnet über ein Jahr Fallendeakzentkurse. Gleichzeitig sind die Nettogewinne der Big Six in den vergangenen fünf Jahren aber um 200% gestiegen. Wie passt das zusammen? Ja, du hast recht die Gewinne. Die haben sich in den vergangenen fünf Jahren tatsächlich verdreifacht. Genau, waren es 203 Prozent. Im seltenzeitraum erhöhten die übrigen 494 Konzerne im S&P 500 Index ihre Gewinne nur um gut 130 Prozent. Ja, und stark steigende Gewinne und seit einem Jahr, wie du es das größente als Fallendeakzentkurse, wie bei Amazon, Meta und Microsoft, ja, die lassen die Bewertungen kräftig sinken. Für Anleger ist das erstmal eine gute Nachricht. Vorausgesetzt die Gewinne fallen künftig nicht, denn dann würden die Bewertungen ja wieder steigen. Aber dann noch sieht es bislang nicht aus. Also die Prognosen sind dafür vor in Richtung steigende Gewinne gerichtet. Gucken wir mal auf einen Wert konkret, denn Vermögensverwaltor Bert Flosbach hat gerade im Handelsbettinterview gesagt, er red nicht gerade zum Kauf von Nvidia-Aktien. Er hat ja, ich gesagt, er von abgeraten, weil er sagt, Nvidia wird in den kommenden Jahren kein gutes Investment sein. Die Erwartung seien einfach zu hoch, eine Sunternehmen hat er recht damit. Das kommt drauf an. Wie leider immer an der Börse. Also Nvidia hat seine Gewinne ja stark gestallgert. Statt durch die lange Zeit sehr, sehr hoch bewährt, der Aktie gerade zum Muster gültig in ihre Bewertung hineingewachsen. Weil die Kurse einfach langsamer als die Konzernengewinde gestiegen sind. Das mag sie erstmal komisch anhören, weil die Kurse sind ja stark gestiegen, aber die Konzernengewinde eben noch sehr viel stärker. So wurde aus einer hochbewerteten Aktie eine durchschnittlich bewertete Aktie. Nvidia ist im Übrigen jetzt aktuell ähnlich bewertet wie der Gesamtmarkt S&P vom Fundert. Das hat es noch nie gegeben, bislang bei Nvidia immer viel, viel teurer. So und jetzt kommt es drauf an. Wenn Nvidia nämlich künftig seine Gewinne weiterhin steigert, dann sinkt die Bewertung bei gleichbleibenden Aktienkursen weiter. Das heißt, die Aktie wäre in and absehbarer Zeit unterbewertet. Steigen die Konzernengewinde dann immer weiter. Ja, dann wird die Aktie immer preiswertet und die Wahrscheinlichkeit für steigende Kurse wächst dadurch enorm. Es kann jetzt aber auch sein und ich glaube, dass Beat Flossbach darauf hinaus will, dass die Gewinne von Nvidia künftig sinken werden. Das kann ja auch gut, beispielsweise sein, wenn die Chips von Nvidia preiswerter werden oder wenn es Wettbewerber gibt, die ebenso gut oder vielleicht sogar besser sind als Nvidia oder wenn einfach weniger Chips gebraucht werden. All das kann ja theoretisch sein. So und ich kann einfach jetzt nur diese beiden verschiedenen Optionen darstellen, aber niemanden die Entscheidung abnehmen, die Aktie jetzt zu kaufen oder sie nicht zu kaufen. Genau, wir machen ja auch keine Anlageberatung. Bevor wir über die Big Six weiter sprechen, noch ein weiteres Zitat von Flossbach. Für ihn hat die Tesla-Aktie etwas Mimhaftes. Tesla, hast du ja bewusst nicht in deiner Auswertung mit eingeschlossen, obwohl die Aktie noch zu den Magnifissen-Zappen gehört. Warum hast du sie nicht mit analysiert? Ja, Tesla ist für mich schon lange mit normalen Bewertungsmaßstäben nicht zu messen. Tesla ist ein langsam bis gar nicht wachsendes Unternehmen. Es ist für mich ein Autobauer. Tesla schafft es nicht, seine gewinne Rasantzusteigungen, so wie es eben die großen IT-Konzerne in den USA schaffen. Die Bewertung von Tesla ist astronomisch hoch. Trotzdem hält sich der Aktienkurs seit langem weit oben, weil Tesla mit normalen Maßstäben nicht zu messen ist. Tesla ist eine Glaubensfrage für viele sogar eine Religion. Spiehntet eines Tages dieser Glauben, ja, dann wird der Kurs meines Erachtens zusammenbrechen. Aber so lange Elenmask, viele Anleger bei Laune hält und er immer neue Erwartungen schürt, neue Ankündigungen immer dann bringt, wenn sich alte Erwartungen nicht erfüllt haben. Ja, und so lange Anleger ihm diese Vision abnehmen, so lange wird die Aktie auch oben bleiben. Jetzt bin ich einfach kein Psychologe, um beurteilen zu können, wie lange Elenmask seine Anhängerschaft noch bei Laune hält. Insofern, ja, Tesla ist einem Wiem-Aktier und überhaupt nicht vergleichbar mit den Wixix. Ja, und wie sich das so verhält mit den großen Versprechungen von Elon Musk und der Frage, was da so dahinter steckt. Kann man ja ausführlich nachlesen bei unseren investigativen Kollegen Michael Verführen und Sönke Iversen. Schauen wir mal auf die Aktie von Amazon. Die wurde ja deutlich abgestraft als jüngst 200 Milliarden Investitionen in KI angekündigt worden. Aber auch mit Blick auf die Entwicklung im Vorjahr ist die Amazon-Aktie insgesamt aus Euro-Sicht relativ günstig. Sind Analysten gerade deshalb ein günstigem Zeitpunkt zum Einstieg bei Amazon? Ja, absolut. Analysten sind ein ganz großer Fan von Amazon. 81 von insgesamt 85 Internationale und Analysten empfehlen derzeit die Aktie zum Kauf, niemand rett zum Verkauf. Das ist ein ungewöhnlich starkes Votum. Allerdings kommt das kleine Einschränkung. Ich beobachte, Amazon schon länger und dabei fällt mir schon lange auf das Analysten ungewöhnlich positiv für Amazon gestimmt sind. Das ist schon länger der Fall. Und deswegen bin ich vorsichtig damit, ja, mich von diesem Votum leiten zu lassen. Was mir an Amazon immer imponiert hat, ist, dass der Konzern immer seine Zukunftsinvestitionen vor versantem Gewinnanstich gestellt hat. Nicht mal die Widen, der gibt es null Cent pro Aktien nach wie vor. Ja, für Amazon sind Investitionen immer das wichtigste gewesen. Auch wenn das vorübergehend sogar mal in die roten Zahlen geführt hat, auch das gibt es bei Amazon ab und zu hin und wieder. Bis lang ist Amazon mit dieser Strategie immer bestens gefahren. Aktuelle ist die Aktie gemessen an ihren Gewinn, um Sack und Schreibe 47 Prozent niedriger bewertet, als im Durchschnitt der vergangenen 10 Jahre. Keine Aktie unter den Big Six notiert derzeit mit einem so hohen Bewertungsabschlag. Allerdings sind Bewertungsvergleichen bei Amazon immer schon mit größerer Vorsicht zu betrachten, als bei anderen IT-Konzern. Grund ist eben dafür, dass Investitionen bei immer schon Vorrang vor stetig steigenden Gewinn haben. Insofern schwanken die Gewinner einfach sehr, sehr stark. Und das wiederum lässt auch die Bewertungen dieser Aktie sehr, sehr stark schwanken. Im Gegensatz zu Amazon ist die Aktie von Google's Mutterkonzern Erfabrett im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. Trotzdem raten jetzt 70 Analysten zum Kauf, 9 zum Halten der Aktie und keiner zum Verkauf. Woran liegt das? Ja, Alphabet hat mit der Suchmaschine Google allerbeste Voraussetzungen bei KI-Anwendungen, die Nummer 1 zu werden, um das zu schaffen. Investiert Alphabet Saga und Schreib 175, vielleicht sogar 185 Milliarden Dollar im laufenden Jahr, den Großteil in neue Rechentzentren in KI Infrastruktur. Das ist sogar noch mehr als Konkurrenten wie Microsoft ausgeben. Diese hohen Investitionen, ja, die speisen sich aus einer sehr, sehr, sehr hohen Ertragsstärke, der Netto gewinnt, der ist im abgelaufenen Quartal noch mal wieder rasant, um 30 Prozent auf 34,5 Milliarden Dollar gestiegen. Der Werbeumsatz der Suchmaschine Google-Stieg um knapp 14 Prozent auf 82 Milliarden Dollar. Ja, an dem Gesamt gewinnen hat Alphabet ein Gewinn von Saga und Schreib 122 Milliarden Dollar eingefahren. Das war noch mal ein Drittel mehr als im Jahr davor. Und was besonders bemerkenswert ist mit jedem Dollar Umsatz blieben 35,8 Cent Reingewinnen übrig, also eine Netto-Umsatzrendite von 35,8 Prozent. Ja, damit war Alphabet einfach noch profitable als im Jahr davor. Kurz rum, Alphabet kann sich diese wahnsinnig hohen Investitionen sehr gut leisten, ob sie sich allerdings auch rechnen werden. Und das tun sie ja nur dann, wenn aufgrund der Investitionen die Gewinne eines Tages noch stärker steigen, als sie jetzt ohnehin schon sind. Ja, das ist noch längst nicht ausgemacht. Hier sind aber Analysten sehr, sehr zuversichtlich deshalb eben die vielen Kaufempfehlung. Ja. Dann schauen wir zum Schluss noch auf die günstigste Aktie von den Bixix. Das ist Meta, der Konzern hinter Facebook, Instagram und WhatsApp. Was ist dir in den Geschäftszahlen vermeter aufgefallen? Ja, das boomende Geschäft mit Verbung auf Plattform wie Facebook und Instagram bei gleichzeitig steigenden Preisen für Online anzeigen. Ja, das hat Meta zu einem starken Quartalsergebnis vorholfen. Umsatz ist gewachsen, mit der neuen Meta Software Advantage Plus können Kunden automatisch sierte und personalisierte Kampagenschalten. Das Potenzial ist hier enorm groß. Auf mindestens eine Meta App greifen inzwischen sage und schreibe 3,6 Milliarden Nutzersu. Meta hat allerdings sehr sehr hohe Ausgaben, hohe Investitionen wie die anderen Techwerte auch. Ja, und die schlangen sich im Netto gewinnen. Nieder der Sankt 2025 ging über dem Jahr davor um 3 % auf 60 Milliarden Dollar. Das ist immer noch viel. Sehr viel. Aber eben anders als bei den übrigen Techwerten eben ein geringfügig sinkender Netto gewinnen. Ja, mit dem Kurs gewinfeld ist wie du schon angesprochen hast. Von 20 auf Basis der nächsten vier Quartale Prokostizier in Gewinne ist die Aktie tatsächlich am günstigsten unter den hier Portidritten Titeln. Also günstiger als die übrigen Bixix. Und sie ist auch niedriger bewertet als im firm eigenen 10-Jährlos durchschnitt. Und wie immer drückt so eine niedrige Bewertung, ja, die dritt zwei Sachen aus. Sie ist zweischneidig. So einerseits ist eine niedrige Bewertung natürlich gut, weil die Aktie gemessen an den Konzern gewinnen preiswert ist. Andererseits seht eine niedrige Bewertung auch, dass Anleger irgendwie skeptisch sind, was die weiteren Gewinnssteigerung betrifft. Weil sehr niedrig bewertete Aktien, ja, wenn die Gewinn hier künftig fallen, dann steigt die Bewertung auch wieder. Und das ist eben 2025 anders als bei den anderen Tech-Firmen. Ist das tatsächlich passiert bei Metauläge, die Gewinn ist leicht gesunken. Insofern sind die Skeptiker erst mal bestätigt. Alles klar. Ulf, vielen Dank für deine Zeit. Aber bitte, ja. Und wer die Analyse von Ulf Sommer zu den Bixix auch mit Blick auf die übrigen drei Aktien nachlesen möchte, ich verlänke Ihnen den Text in den Show-Nords. Das war Handys da Today für heute. Redaktion Schluss war wie immer um 16 Uhr und wenn Sie noch Fragen oder Feedback für uns haben, dann schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an
[email protected]. Sie erreichen es auch immer über WhatsApp.
Telegram und Signal, die Telefonnummer finden Sie in der Folgenbeschreibung. Oder Sie kommentieren auf der Podcast-Plattform Ihrer Wahl, wie Ihnen diese Folge gefallen hat. Ich bedanke mich für die Produktion der Sendung bei Florian Papi und ich danke natürlich auch Ihnen fürs Zuhören. Machen Sie es gut und bis bald. Entschlossen in die Zukunft. Wege für den Wandel der Stadtwerke. Erleben Sie, wie Stadtwerke, die Energiewende vor Ort gestalten. Auf der Handelsblatt-Jahrestagung Stadtwerke 2026 in Berlin. Treffen Sie führende Köpfe auf Stadtwerken, Politik und Energiewirtschaft. Jetzt anmelden unter Handelsblatt-MineStatwerke-Tagung.de und 15% sparen mit dem Vortelscode Podcast26. Nur für kurze Zeit.