Der Podcast "Ich bin jede dritte Frau" gibt betroffenen Frauen eine Stimme, die über Partnergewalt sprechen. In dieser Folge ist Jana zu Gast, die 12 Jahre mit einem narzisstischen Mann zusammen war. Sie beschreibt den Beginn der Beziehung als sehr intensiv: Der Mann suchte sie gezielt über soziale Medien, zeigte übergroßes Interesse und überhäufte sie mit Geschenken, obwohl er sich diese nicht leisten konnte. Schnell entstand eine scheinbar vertraute Bindung, die jedoch von Anfang an von Red Flags geprägt war: Er versetzte sie, isolierte sie von ihrem Freundeskreis und brach Absprachen. Janas anfängliches Unbehagen wurde durch das sogenannte Love Bombing und Future Faking übertüncht. Im Laufe der Jahre erlebte sie alle Formen von Gewalt, insbesondere psychische Misshandlung. Sie schildert eindrücklich Situationen des Gaslightings, in denen ihr Partner selbst offensichtliche Fehler nicht eingestehen konnte und stattdessen die Schuld umkehrte. Er provozierte sie vor gemeinsamen Unternehmungen und machte sie für Konflikte verantwortlich. Erst nach der Trennung und durch den Austausch in einer Selbsthilfegruppe sowie den Podcast erkannte Jana, dass ihr Erleben kein individuelles Problem war, sondern einem klaren Muster von narzisstischem Missbrauch folgte. Diese Erkenntnis half ihr, das Erlebte einzuordnen und zu verarbeiten. Der Podcast betont, dass Gewalt in Beziehungen niemals durch psychische Diagnosen entschuldigt wird.
Ich stand vor ihm und habe geweint, als wir uns umgezogen haben, weil ich so unter Schock stand, was da gerade passiert ist. Und da hat er eine Erektion bekommen und hat mich angelacht. Was ein krankes Schach. Diesem Erlebnis habe ich. Du guckst, kann ich alles alleine bezahlen? Kann ich alles alleine stemmen? Und weiter gespehte oder wann habe ich ihn rausgeschnissen? * Musik * Jede dritte Frau auf dieser Welt ist von Partner schafftlicher Gewalt betroffen. In diesem Podcast brechen Frauen ihr Schweigen und erzählen von ihren toxischen Beziehungen und die Gewalt, die sie durch ihre Partner erleben mussten. Nazismus und toxische Beziehungen sind kein individuelles Beziehungsproblem, sondern ein gesellschaftliches, das sehr tiefer angertest. An dieser Stelle auch eine Triggerwarnung, denn in vielen Erzählungen wird sehr detailliert über verschiedene Formen der Gewalt gesprochen. Die Geschichten, die du hören wirst, sind immer gleich. Das einzige, das sich endet, sind die Namen der Frauen, die sie erzählen. Und wenn du diese Geschichten bis zum Schluss gehört hast, lasst gerne eine Bewertung für den Podcastern und unterstützen dabei. Das Partnerschaftliche Gewalt, kein Tabut immer mehr bleibt. Und heute habe ich bei mir Jana. Jana ist 35 Jahre alt. War 12 Jahre mit einem nazistischen Mann zusammen. Es war ihre erste Beziehung. Und es heute seit knapp einen halbjahren getrennt. Als allererstes herzlich willkommen Jana bei "Ich bin die dritte Frau". Vielen Dank, danke, dass ich dabei sein darf. Total gerne. Ich freue mich über jede Frau, die sich den Mut findet, sich anzumelden. Du lebst in den Nähe von Soast, ein ganzer Ecke weit weg. Und ich habe mal versucht zu recherchieren, aus welchem Bundesland die Frauen, die hier schon gesprochen haben, kommen, aber tatsächlich ist das Verhältnis so aufgeteilt, dass ich kann ich sagen kann, woher die Frauen oder in welcher Ecke Deutschlands sich mehr Frauen trauen. Das ist echt wirklich überall. Und würde der Podcast englisch brachig sein. Zusätzlich könnte man wahrscheinlich auch noch ganz viele andere Länder abfangen. Denn der Podcast heißt ja nicht umsonst. Ich bin jede dritte Frau, weil es jede dritte Frau und der Partnerschaftlicher Gewalt leidet. Apropos Podcast. Ich habe dich vorhin gefragt, bevor wir auf den Aufnahmeknopf gedrückt haben, woher du den Podcast kennst. Und ich fand es sehr, sehr spannend und sehr interessant, wie du auf diesen Podcast gekommen bist und warum sag ich, nachdem du gesprochen hast. Woher kennst du also den Podcast Jana? Ja, in den Podcast kenn ich daher, dass ich nach der Trinung von meinem Ex-Mann in einer Selbsthilfegruppe gegangen bin für angehörige von an depressionserkrank. Weil er halt von seinen Psychotherapeuten und allen, die ihnen quasi da beraten haben, eine depressionsdiagnose bekommen hat. Und ich zu dem Zeitpunkt noch dachte, dass er an Depressionen erkrankt ist. Und zu der Gespräche mit in der Selbsthilfegruppe hat mir dann eine, die auch da war, den Podcast geschickt und hat gesagt, "Hör doch mal rein. Vielleicht hilft dir der ja." Und dann ist mir auch so einiges klago geworden. Also über ein paar Ecken und Umwege. Und ich fand das sehr, sehr spannend, weil das ganz oft passiert, das Frauen denken, dass der Mann depressives oder autistisch oder Asperger sind rum hat. Also früher waren es die Depressionen wegen der schweren Kindheit, die sie zu ihrem Verhalten gezwungen haben oder woraus das Verhalten resultiert, als Schlussfolgerung der atraumatischen Kindheit. Und mittlerweile ist es so, dass ganz viele sagen, "Ja, er ist autistisch und depressiv oder hat Ersberger bewegt sich auf dem Asperger-Spektrum". Und egal, wo er sich bewegt und welche Diagnose er hat, gewalt ist gewalt zu der sich, ob nun ein diagnostizierter Autist oder ein Asperger oder ein depressiver entscheidet, ist das eine Entscheidung und am Ende des Tages bleibt es gewalt. Es spielt keine Rolle, welche Diagnose er hat. Es entschuldigt gewalt nicht. Wie ging es ja als du dann die Podcast gehört hast und die Geschichten der anderen Frauen? Ich war in erster Linie ein ehrlich gesagt erleichtert, weil man dem Kind ein Namen gegeben hat und ich dann irgendwie nachvollziehen konnte, was da überhaupt mit mir passiert ist und was passiert ist. Weil ich habe mich auch ganz oft gefragt, ob ich das Problem bin, ob ich was falsch gemacht habe, ob das an mir lag. Und da war ich dann irgendwie doch erleichtert, dass man dafür ein Namen hatte. Und auch ein Grund, also eine Erklärung. Das hat sehr viel gemacht und hat auch sehr viel dazu beigetragen, dass ich das verarbeiten konnte, tatsächlich. Wie schön. Wenn ein Podcast oder so viele Folgen dazu beitragen, dass ihr dieses Erlebte verarbeitet, dann war der Podcast eine der besten, den die ich je hatte. Damit habe ich auch tatsächlich nie gerechnet. Wie schön. Kommen wir aber zu deiner Geschichte Jana und was du alles in dieser zwölfjährigen Toxischen Beziehung an der zistischer Gewalt und Missbrauch erlebt hast. Und fangen wir da an dem Tag, an dem du ihn kennengelernt hast. Erzählen ein bisschen darüber. Ja, ich habe damals in Bochum studiert und wir hatten eine Gruppe, mit denen wir Fußball gespielt haben. Das war dann am Ende 25 Männer und ich. Und er war halt dabei. Und ich bin ihm wohl aufgefallen. Er mir im Gegenzug aber tatsächlich gar nicht. Weil ich wusste auch gar nicht, wer er war. Er hatte auch ein Bild dann bei Facebook, was ich nicht erkennen konnte. Und er hat mich dann angeschrieben bei Facebook und hat dann auch da betont. Und das fand ich eigentlich tatsächlich ein bisschen creepy. Er hat mich mehrere Stunden lang gesucht. Weil ich hatte eigentlich bei Facebook eingestellt, dass man mich nicht finden kann. Und er ist dann über Freunde und über diverse andere Kanäle dann doch auf mich gekommen. Irgendwie und halt meine Freundschaftsanfrage geschickt. Und hat mir das dann auch so mitgeteilt. Und ich dachte irgendwie, das ist auch ganz schön creepy. Niemand, der einen nicht kennt, mehrere Stunden damit verbringt, einzusuchen. Wo bemerkt, dass wir auch jede Woche Fußball gespielt haben und er einfach eine Woche hätte warten können. Um mich kennenzulernen. Da hatte er dann, das habe ich ihn auch gefragt und hatte er dann gesagt, nein, ich fand dich so toll. Ich wollte dich unbedingt jetzt schon kennenlernen. Und ich wusste ja nicht, ob du auch dann da bis nächste Woche und das musste dann ganz schnell gehen. Ja, und dann haben wir uns auch relativ schnell getroffen. Es war auch schon so, dass wir beim ersten Treffen lag ich dann auch schon in seinem Arm. Er hat mich auch einfach geküsst, obwohl ich das eigentlich gar nicht signalisiert habe, dass ich das wollte. Und hab auch danach dann gesagt, dass ich es gerne lieber langsamer angehen lassen würde. Was so Körperlichkeiten angeht, hat er sich dann auch dran gehalten. Aber eigentlich haben wir uns schon fast danach direkt fast jeden Tag gesehen. Und das ging sehr schnell, dass wir uns jeden Tag gesehen haben. Okay. Jetzt interessiert es mich natürlich schon sehr, was genau in dieser Woche passiert ist und wie er es geschafft hat, so viel Nähe und Vertrauen auch zu wecken und auch dein Interesse, dass man quasi schon ein gutes Gefühl hat in Anführungszeichen und auch diese körperliche Nähe wie zum Beispiel eine Umarmung oder das Berühren, dass man das da schon schon tut. Es muss ja eine kleine Vorgeschichte gegeben haben. Es sei denn natürlich, er hat beim ersten Date sehr übergriffig gehandelt, auch bei dieser Umarmung. Das war schon irgendwie so, also ich kann das gar nicht genau benennen, aber es war sehr vertraut. Also er hat es irgendwie geschafft, so ein sehr vertrautes Umfeld zu schaffen. Er war ja dann auch irgendwie seitdem wir dann Kontakt haben, auch immer da. Also er hat jeden Tag geschrieben, er hat immer sehr schnell geantwortet, er war immer prägt.
und dann ist da eine Person, die auch super viel Interesse zeigt, Interesse an deiner Person, die mit der man sich wirstief in die Nacht schreibt, unterhält, und dann ist das sehr vertraut. Über was habt ihr euch den unterhalten, bis es zum ersten Treffen kam? Was hat er so erzählt oder was hat er dich denn gefragt, wenn du sagst, dieses man bespürt, das Interesse an deiner Person, es gibt ja eine ganz normale Gratwanderung von Interesse zu aushorchen. Ja, es war schon sehr eher aushorch. Er hat viel gefragt, wenig aber von sich erzählt. Und so ging das dann auch eigentlich, weil ich fand es auch sehr spannend, dass wir bei unserem ersten Date eigentlich tatsächlich gar nicht so viel Themen hatten, zum reden, aber es war trotzdem so eine Situation, als wären wir schon zusammen. Es war irgendwie so eine Selbstverständlichkeit. Das hat mich einfach auch so ein bisschen, weil ja, wer mag das nicht, wenn einer jemand, wenn einem Aufmerksamkeit geschenkt wird, es wird zugehört, es werden Fragen gestellt, es werden Rückfragen gestellt, es ist klar. Sondern riesige Präsenz einfach da. Und dann war man da irgendwie direkt so Sinn involviert. Ja, genau. Und das passiert auch tatsächlich sehr schnell. Und da, bei spielt es keine Rolle, was für eine Vorgeschichte du hast, ob du vorher eine Beziehung hatte, was dir nicht so schön war oder gerade zum Ende einer Beziehung warst oder lange Single warst, weil es ein menschliches Grundbedürfnis ist, dass wir uns austauschen. Und jeder Mensch in jeder Situation genießt, wenn ein anderer Mensch Interesse zeigt und Offenheit und ja, die schöne Dinge sagt darauf reagieren alle Menschen. Der einzige Mensch, der nicht auf nazistisches Laufwurm eng einfällt, ist eine Nazistin. Also die erkennen sich natürlich schon sehr früh in einem Stadt, weil ich ja rumher wieder gefragt würde, geht der Nazist und Nazistin überhaupt in Beziehung. Ja, klar, das ist wahrscheinlich die einzige Kombi, die möglich ist, auch wenn nicht unter der Bedeutung einer Beziehung, wie wir sie kennen. Aber das funktioniert durchaus. Sonst sich selbst gegenseitig begann für einen Schlagen, ja, genau und für dann und den Rest der Welt in Ruhe lassen. Dann war also dieses erste Date und ihr habt euch danach ganz oft und ganz viel gesehen. Ab wann wurde denn klar, dass ihr ein Paar seid, wurde das thematisiert oder hat er ein Zettel geschrieben, willst du mit mir gehen, ja, nein, vielleicht. Ne, obwohl das ist ja meiner Generation. Das ist nicht mehr in eure Generation. Nein, das ist so fließen, in einander übergegangen, tatsächlich. Wir waren dann auf dem Sommerfest von der Uni und dann hat er mich seinen Freunden vorgestellt und hat dann gesagt, "Ja, bist du eigentlich meine Freundin?" Und dann habe ich gesagt, "Ja, ja, und ab da war es dann so, ne?" Das war dann in so einer Vorstellungssituation. Natürlich dann auch, wo ich eigentlich gar nicht in Nein sagen, so richtig Nein sagen, kann konnte, ne? Und wie lange hat das gedauert? Wie lange war dir das schon involviert? Ja, ich war ja schon im Monat genau. Aber während denn davor und seit wirklich schon eigentlich jeden Tag gesehen. Und wie ging es denn dann weiter mit diesem Aushorchen oder in dieser Kenne-Learn-Fase? Hast du da noch, also kannst du dich noch daran erinnern, wie das so gelaufen ist, hat er dir viel Geschenke gemacht oder hat er dich groß ausgeführt, hat er weiterhin so interessiert gefragt, du hast schon ja gesagt, was ich erzähl? Alles, also Geschenke, lustigerweise halt da auch schon Geschenke, die ich eigentlich nicht gebrauchen konnte. Also ich hab Chemie studiert im Labordorf und wir keinen Schmuck tragen. Ich hab generell auch nicht viel Schmuck getragen. Und was habe ich sehr oft Geschenk bekommen, Schmuck? Ah ha. Auch selbstgemachte Schmuck, das war, da habe ich dann auch gesagt, ja eigentlich ist das ja süß. Aber auch da, das war ein Armand, was er gebastet hat und das hat nicht so richtig gehalten. Und dann war das immer so eine Opfersituation. Also ich hab mir das dann geschenkt und ich hab gesagt, ja das hält halt nicht richtig und da hab dann, dann müssen wir mal gucken und dann war er dann traurig, dass es nicht gehalten hat und dann hat man das wieder so entschuldigt. Man hat dann gesagt, das ist doch nicht schlimm. Man hat sich dann wieder so um ihn gekümmert. Und was auch oft war, dass er halt viele Geschenke gemacht hat, die er sich eigentlich hätte gar nicht leisten können. Also, ein Wochenende im Wellness Hotel zum Beispiel und ich wusste ja um seine finanzielle Situation. Er hat zu dem Zeitpunkt nicht gemacht, also weder Ausbildung noch studiert noch sonst irgendwas und er hatte halt einfach gar kein Geld. Und dann hat er mir halt ein teures Wochenende geschwingens, war mir dann auch eigentlich unangenehm, weil ich ja wusste, dass er halt die finanziellen Mittel kann, ich dazu hat. Hast du ihn mal darauf angesprochen? Ja und dann gesagt, ja, aber er will ja doch, dass es mir gut geht und er will alles, dass es toll ist und nur das Beste für mich und Ralala hat er. Okay, Komplimente. Was kann da so andere Petra? Ja, ich bin seine Traumfrau Seelenverwandte. Wir haben auch tatsächlich schon, ich weiß nicht mehr genau an welchem Stadion das war, aber da hat er schon klar signalisiert, dass ich diejenige bin mit der er sein Leben verbringen möchte. Also es ging dann auch schon sehr schnell ins Huge-Faking. Das war, ich kann nicht genau sagen, wandersfarbe, es war auch noch sehr am Anfang. Also noch bevor wir uns überhaupt gesagt haben, dass wir uns lieben. Und wann kam das denn? Das kam kurz danach, aber das habe ich tatsächlich gesagt und er hat es nicht gesagt. Okay. Kannst du denn jetzt jetzt, würde ich sagen, so deine Love und Bombing und Kennleernphase. Man lernt sich danach ja natürlich auch noch mal Kennleider auf eine andere Art und Weise, gerade du ihn oder wir sieben. Aber kannst du vielleicht rückblickend schauen außer die Red Flex, die wir jetzt ja natürlich mit dem Geschenken und mit den Future-Faking, Sachen, die ihr dir da präsentiert hat und ich versucht hat zu locken. Kannst du noch andere Red Flex nennen oder Situationen, wo du wieder aber mal so ein ähnliches Gefühl hattest, wie das vorher ganz zu anfangen, als er die Gebeichte hat, wie lange er dich gesucht hat, dass es so ein bisschen creepy fandest. Also eine große Red Flex war, dass er schon da, woorden keinen Taten folgen hat lassen. Er hat mich öfter mal versetzt, beziehungsweise vergessen mich abzuholen, obwohl es abgemacht war, zu spät gekommen, weil er noch Fußball gespielt hat oder verabreden, dann nicht zeitlich gesagt hat, er würde spät herkommen und ich habe dann gewartet, 2 Stunden und er hat nicht sich nicht gemeldet. Erst dann auf Nachfrage gesagt, er würde später kommen und solche Sachen dann natürlich, Isolation, also schon in der Anfangsphase. Ja, sehr früh. Also wir waren ein paar mal mit meinen Studienkollegen weg und irgendwann kam dann, dass er sich da nicht wohlfühlt, weil wir angeblich er nur über Chemie reden würden. Da wird er sich unwohlfühlen, weil er davon keine Ahnung hat, das stimmt ja auch so gar nicht. Es war noch immer die Partner von den anderen mit dabei und die haben auch alle ja keine Chemie studiert. Dem entsprechenden Titte er ja da irgendwo an Knüpfungspunkte gab, aber er hat dann gesagt, er hat sich da nicht wohlgefühlt und er möchte dann nicht mit hin. Und dann habe ich halt, bin ich halt auch nicht mehr hingegangen. Also hier schon Anzeichen von Sozialer Gewalt. Okay, bevor wir in die nächste Phase kommen, gab es in dieser frühen Anfangsphase. Nein, jetzt auch über den zweiten Monaten naos, wo ihr offiziell ein paar wart. Gibt es eine Situation, die so sehr den Bauchgefühl getrickert hat, deine Verunsicherung, dass so ein Bruchdal einer Sekunde ein Gedanke aufgetaucht ist. Jana, wo verrenzt du dich da eigentlich rein? Ja, das war eine Situation. Er hatte sehr viele weiblich Freundinnen, die ich auch bis auf, ich glaube, ein oder zwei niemals nie kennengelernt habe. In der ganzen Zeit und eine, mit der er halt viel Kontakt hatte, mit der sich auch öfter getroffen hat, war dann auch.
Ich dachte, ist das okay, dass ich mich mit ihr treffe? Ich sag klar, die war ja vor mir da. Ich würde sie aber auch irgendwann gerne kennenlernen. Dann hat er gesagt, okay, beim nächsten Treffen lerntest du die kennen. Dann kam das nächste Treffen, und er ist alleine hingegangen. Ich habe gesagt, Herr Mal, das finde ich jetzt nicht schön, weil wir hatten das eigentlich anders abgemacht. Und. Du hältst dich jetzt nicht an unserer Absprache. Und er ist trotzdem gegangen. Er hat dann trotzdem gesagt, ne, ist mir egal, ich gehe jetzt aber trotzdem. Und da war ich schon sehr. Ja, da hab ich wirklich gedacht, nee, das kann ja eigentlich nicht sein. Er hätte sich einfach an die Absprache halten können. Und da hat er halt gemerkt, dass ich da auch sehr darauf reagiert habe. Da kann man dann natürlich danach wieder an. Mhm. Okay. Und da war schon so, wo du dir gedacht hast. Mhm. Und an Stadthas halt irgendwie aufzuklären oder so. Letztendlich hat er den Kontakt zu ihr abgebrochen. Wo ich meine, da dachte ich komisch. Ja, natürlich. Hast du im Nachhinein erfahren, ob er dich betrogen hatte oder nicht? Mhm. Ja, also ich weiß nicht, ob es körperlicher Betrug wirklich war. Ich glaube, da war so ein bisschen seine Grenze, seine persönliche, aber auf jeden Fall emotionaler Betrug. Da komme ich, denke ich mal auch gleich noch mal. Ja, absolut. Dann gehen wir über in die zweite Phase. Mhm. Wenn die Masken langsam fallen, und sie eben die Empathie und die Fürsorge nicht mehr spielen können, weil sie in ihnen nicht existiert. Die Phase, wo die Gewalt und der Missbrauch anfängt. Mhm. Manchmal leise, manchmal etwas lauter, manchmal offensichtlicher, manchmal sehr subtil. Wenn ich dich jetzt spontan fragen würde, wie viele Formen der Gewalt, die du auch aus den Podcasts wahrscheinlich kennst, der 5, wie viele davon hast du erfahren? Alle. Mhm. Welche Form der Psychischen Gewalt gab es in diesen 12 Jahren? Mhm. Es gab sehr viel Gästleitying und Schuldumkehr. Also es war wirklich so, dass er gar keine Schuld auf sich nehmen konnte. Das ist jetzt im Nachhinein betrachtet eine sehr subtile Situation und eigentlich eine sehr lustige Situation. Aber ich finde die Spiegel, das einfach komplett wieder. Weil wir waren, an dem Wochenende, bei meinen Eltern. Und er ist nochmal zum Meer hochgegangen, um was zu holen und hat dann vergessen, das Licht auszumachen. Und also, wenn dann nach dem Wochenende wiederkam, war das Licht halt noch an. Und ich war halt verärgert, weil ich dachte, ja, komm, ich bin noch Studentin und ich habe nicht so viel Geld. Ich finde das jetzt wirklich nicht gut, dass er da nicht draufgeachtet hat, hat gesagt, ne? Bitte, nächste Mal, ich war auch ein bisschen sauer. Und dann stand er da und hat gesagt, hier wurde eingebrochen. Und ich so was? Und er so, ja, hier wurde eingebrochen. Ich sag, ich wurde eingebrochen. Ich so die Tür war noch abgeschlossen. Wie soll hier eingebrochen worden sein? Nein, hier wurde eingebrochen. Und ich habe gesagt, klar, die Einbrüche haben dann aufgeschlossen, haben nix geklaut, haben das Licht angemacht und sind wieder raus. Oder was? Und der war wirklich der Stand da und war felsenfest, der Überzeugung und hat gesagt, ne? Hier wurde eingebrochen. Er konnte sich das nicht eingestehen und er hat sich auch nicht dafür entschuldigt, dass er dieses Licht angemacht, was man hat. Es war einfach nicht möglich. Also, sondern Situation, das ist lächerlich. Total, total. Wenn ich einfach sagen können, ne? Sorry, tut mir leid. Oder was ich natürlich auch oft gehört habe in Streit-Situationen, dass es mit mir keine aushalten würde. Ich wäre ja, ich würde immer so ein Drama machen. Er hat gerne, bevor wir irgendwo hingefahren, sind mich so provoziert. Also, ich komme um gerne zu spät. Ich bin eigentlich sehr pünktlicher Mensch. Und dann hat er immer angefangen, wenn wir weg wollten, sich vorher noch, weil ich die Fußnege zu schneien. Oder irgendwie noch irgendwas, dann musst du noch geputzt werden. Oder, oder oder. Und dann waren wir immer sehr spät dran. Und dann habe ich auch Stress damit gehabt, und dann habe ich gesagt, ich möchte bitte pünktlich kommen. Und dann ist das aber immer in Streit ausgeartet. Dann war das immer der T-Nor. Wenn du dich jetzt nicht so aufgeregt hättest, dann hätten wir ja jetzt auch einen schönen Abend haben können. Und wegen Diel ist der Abend jetzt versaut. Und dann sind wir eigentlich immer in einer Streit-Situation quasi losgegangen. Dass wir uns dann irgendwo getroffen haben. Und eine Situation war auch noch ganz extrem. Da hatte er Kopfschmerzen und hat sich hingelegt. Und ich dachte, er schläft. Hab die Küche aufgeräumt, hat eine Serie dabei geguckt und war wirklich gut drauf. Also, ich hatte, war richtig glücklich in dem Moment. Und dann stand er plötzlich in der Tür und sagte, warum bringst du mir nichts zu trinken? Und ich dachte, du schläftst. Und dann hat er sich darüber aufgeregt, dass ich nicht nach ihm geschaut hätte. Weil wenn ich krank wäre, würde er das ja immer machen, dass er immer nach mir guckt, um mir alles bringen. Und wenn er jetzt mal da liegt und Kopfschmerzen hat, dann mache ich ja gar nichts. Und würde ihm auch nichts bringen. Dann habe ich gesagt, ich wusste nicht, dass du was bräutest. Tut mir leid. Nächste mal, sag einfach Bescheid, dann bring ich dir das ja. Und dann hat er sich darüber aufgeregt, das wird nicht reichen. Ich müsste das ja gucken. Er würde sich immer so doll um mich kümmern. Und ich würde gar nichts machen und wäre so undankbar. Und das, ich da jetzt nicht ihm, da ich ihm geschaut hätte und guckt hätte, ob er schläft oder nicht, und das er gerne was zu trinken haben möchte. Und dann hat er sich da tierisch darüber aufgeregt. Der kleine Bobo, der zwei Jereke. Ne? Ja. Den, die Mama nicht umsorgt, oder der Papa. Muss er für der Ermittelpunkt stehen. Genau so. Mit Kopfschmerzen so eingeschränkt, körperlich und geistig, dass das nicht schafft, sein Mund aufzumachen. Oder sich selbst was zu trinken. Zu Hunde oder ist hier sagt? Genau. Ja. Klassiker. Auch ein ganz klassisches, ganz klassisches Verhalten von ihr verdeckten Nazisten, die ja oft sehr subtil und auf eure Empathie punkten. Also sie triggern und euer Empathie vermögen. So sehr tiefern. Und da so einen Terror machen, um euch ein schlechtes Gewissen zu machen, dass man denken, könnt ihr seit die größten Empathie los ist, Monster und Rücksichtslos. Auf jeden Fall auch während meiner Promotion war das auch das Thema, da hat er dann halt gesagt, ich halte dir den Rücken frei, ich mach den ganzen Haushalt, dann kannst du dich auf deine Promotion konzentrieren. Und dann wird er irgendwann sehr passiv aggressiv und hat alles nur noch sehr wütend gemacht. Also dann alles hingeschmissen und war sehr laut und hat dabei gestöhnt und sich aufgeregt und so war es alles. Und dann hab ich auch gesächt, so wenn er das nicht schafft, dann sagt doch einfach Bescheid. Und dann hat er gesagt, "Du lebst dir wie die Prinzessin auf der Erbse. Ich mach hier alles für dich und du machst gar nichts." Und ich kann nicht mehr. Und dann habe ich auch gesagt, "Ja, aber du hast es doch angeboten." Also du hast doch gesagt, du machst das jetzt für mich. Dann musst du sagen, wenn du das nicht mehr schaffst, ich kann das ja nicht riechen. Und so war das. Das ist sehr subtil, sehr passiv aggressiv auch immer. Und du klassische Schuldumkenn natürlich auch. Egal, wirst du machst, egal, ob du was sagst oder nicht sagst, du bist am Ende immer Schuld. Du kannst neben meinem Nazis nichts richtig machen. Nein. Ja auch nicht. Wenn der einen Tag sagt, so, das ändert sich nach zwei Wochen. Und das ist schon lange messens schon in den nächsten drei Tagen. Und wenn du dann anspräst, "Ja, aber du wolltest es doch so nicht." So habe ich es nicht gesagt. Nee, da hast du was falsch verstanden. Mhm. Dass nur in deinem Kopf so, was dir wieder passt. Ja, das soll auch. Das ist auch gut. Ja, das ist auch. Dass er immer gesagt hat, das habe ich nicht gesagt. Wann habe ich das denn gesagt? Wann? Und dann habe ich gesagt, "So ich dir jetzt datum und Uhrzeit sagen." Oder wie? Ich so das kann nicht. Dann habe ich es da auch nicht gesagt. Wenn du nicht genau sagen kannst man das war. Mhm. Und selbst, wenn du es aufnehmen würdest und den Vorspielen würdest, dann würde er wieder sagen, "Du vertraust mir nicht wie krank bist du, dass du es aufnehmen musst und etc. pp. und wieder schön ablenken." Ja, genau. Also ganz massivpsychische Gewalt her. Gerslating, hat dir dich ignoriert? Also hat dir Social-Jetend gemacht? Ja. Also erst in Streit-Situation oft einfach gegangen. Mhm. Und das war für mich wirklich ein großer Trigger. Weil ich halt auch Kindheitsraumar da diesbezüglich habe. Und das hat mich wirklich extrem getrigert, wenn er einfach weg war. Weil ich ja dann auch nicht wusste, wo ist er jetzt? Was kommt er wieder überhaupt? Also er hat gar nichts gesagt, ist einfach weggewesen. Und nur wenn ich dann wirklich, also es ging nicht über Tafel,
nur über Stunden sage ich jetzt mal. Ich hab dann aber auch immer sehr extrem hinterher telefoniert geschrieben. Klar. Weil ich einfach total in meiner Panik dann auch, weil sich das auch gar nicht gut aussitzen. Aber das muss man auch gar nicht aussitzen. Also, und weil du gesagt hast, und weil du gesagt hast, da hast du Kindheitstrauma. Also, dieses an den einfach stehen lassen. Das macht auch mit Menschen genau das selbe, wie es mit traumatisierten Menschen macht. Nein, dieses einfach stehen lassen in einer Situation, in der es so dringend Klärung brauchen würde. Oder nur ein kurzes Commitment. Hey, ich verlass jetzt die Situation, weil sonst sagen wir beide vielleicht emotional, was wir nicht meinen. Ich jene Stunde frische Luftstappen und komm dann wieder und dann sprechen wir drüber. Nein, das ist ein gesund emotional reflektiertes Verhalten. Auch in einem Konflikt. Aber du hast nicht darauf reagiert, oder so krass darauf reagiert, weil du das schon aus deiner Kindheit kennst, sondern weil es ein Schmerz ist. Es ist Abweisung, es ist Rejection, es ist ein Stehen lassen. Plus die Vorgeschichte, die natürlich auch noch mit spielt. Und all die anderen Formen, der Gewalt, die du erlebt hast. Und das macht mit jedem Menschen, was Jana, glaub ich es mir. Ja, dieses, den anderen einfach, gosten anschweigen. Und das Gehirn unterscheidet nicht, ob das ein körperlicher Schmerz oder ein physischer oder psychischer Schmerz ist. Mhm. Für das Gehirn ist es etwas ganz dramatisches, weil es das auch ist. Ja, genau, das war sehr oft. Danke. Also massiv psychische Gewalt. Gap ist körperliche Wald, körperliche Gewalt? Ja, also nicht in dem Sinne, in dem viele Leute körperliche Gewalt verstehen. Also, er hat mich nicht geschlagen. Er wollte einmal, er stand einmal mit erhomener Hand vor mir. Aber er wusste, dass würde ich nicht auf mich sitzen lassen. Und dass ich mich da verteidigen würde. Und dann hat er sich nicht getraut. Ja, ich lass das so stehen. Er hat aber gegenüber Gegenständenheit Gewalt ausgeübt. Also, wenn er sauer war, ist dann auch öfter mal was kaputtgegangen. Wenn irgendwas nicht so geklappt hat, wie er sich das vorgestellt hat, auch wenn er irgendwie handwerklich was gemacht hat, dann ist das meistens kaputtgegangen. Er hat aufgestampft, stark und es stampfend und stöhnt durch die, durchs Haus gegangen. Und das weitaus schlimere noch in meiner Situation hat es auch an den Katzen ausgelassen. Also, er hat die Katzen teilweise getreten, die im Nacken hochgenommen. Und jeder der Katzen hat weiß, dass man das nicht machen darf. Weil Katzen, wenn die ausgewachsen sind, man nicht mehr am Nacken hochheben sollte, hat sie da hochgehoben und durch das Haus geschmissen, also durch den Raum geschmissen. So, dass sie auch quasi hingefallen sind, sozusagen, hat sie runtergeschubst, sehr aggressiv. Und, ja, das war auch tatsächlich, erst dachte ich, wirklich, ich hab das arg verdrängt. Es kam in Flashbacks nach der Trennung dann hoch. Und ich wusste nicht, ob das war, ist oder nicht. Und hab dann meine Mutter gefragt, hab gesagt, ich hab hier so Flashbacks, die ganze Zeit, ich kann gar nicht ein orn, ob das wirklich stimmt, oder ob das jetzt mein Kopf ist, der mir das irgendwie vormacht. Und hat die gesagt, nee, ich war doch einmal auch dabei. Er hat das gemacht. Und dann hab ich gesagt, wie du warst dabei, ich so warum hast du nichts gesagt. Wie so, je nach du stand, doch nehm ich, du hast es doch auch mitgekriegt. Ich dachte, das war auf Klaffel dich. Und, ähm, genau. Man verdrängt sehr vieles tatsächlich. Ja, das war erschreckend. Also ich hab mir wirklich, dann auch gedacht, ja. Und man macht sich auch Vorwürfe, ne, im Nachhinein. Und auch. Dass man nicht noch mehr gemacht hat. Oder dass man dann nicht doch diese anderen Lebewesen auch irgendwie ein bisschen geschützt oder beschützt hat. Ja. Also, körperliche Gewalt schon auch gegen dich, auch nicht, wenn in der, das was von der Gesellschaft als körperliche Gewalt gesehen wird. Aber durchaus körperliche Gewalt natürlich ist. Und auch gegenüber dein Tieren. Und schon was sadistisches. Ja. Und auch als Sandautofahren. Und das ist mir kann noch einfallen. Das war auch sehr oft Thema. Also, wenn er schlecht drauf war oder so, dann ist er noch aufgefahren, schnell immer schnell gefahren, immer sehr spät erst abgebremst. Chris kann sich genau, das kann gefahren, hat sich provozieren lassen. Mhm. Okay. Komm wir zum nächsten Bereich, weil du gesagt hast, alle Formen gab es sexualisierte Gewalt. Ja. Also, es war sehr oft, dass sich irgendwann nicht mehr, also am Anfang der Beziehung waren, war halt ein sehr oft Sex. Und da hat er dann auch immer sehr positiv betont. Also da kommen wir dann auch direkt in die Triangulation, weil seine ganzen Expräunden haben das nicht so oft gewollt, die wollten nicht so oft mit ihm schlafen und der Fender ist doch so toll, dass ich das machen würde. Das hat irgendwann dann aber natürlicherweise nachgelassen und irgendwann wollte ich auch nicht mehr. Also ich habe mich im Haltern irgendwann nicht mehr nah gefühlt. Ich habe keine emotionale Nähe mehr zu eben gespürt und hatte dann dem entsprechend auch nicht das Bedürfnis mit ihm in Team zu werden. Und dann war das natürlich immer so ein ausgesprochenes Thema. Also er hat mich nicht offensiv bedrängt, aber es war dann immer subtil. Nein, wir haben ja auch kein Sex mehr. Wir haben ja sowieso kein Sex mehr. Und irgendwann denkt man dann ja jetzt musst du ja irgendwie mal wieder und dann denkt man sich ja komm, dann machst du es jetzt und dann ist das erst mal wieder vorbei. Und in die Richtung ging das halt. Das man dann gesagt hat, so ein bisschen wie überreden, wobei es auch nicht wirklich offensiv überreden war, aber halt alleine immer diese Betonung. Ich habe ja mehr kein Sex mehr und wir schlafen dann nicht mehr und du willst ja nicht. Schlechtes Gewissen, dir machen. Und das ist auch eine sehr subtile und perfide Form der Überredung, ne? Die natürlich ganz andere, da geifen ganze andere Mechanismen. Das ist Schuldumkehr, die ein schlechtes Gewissen machen, sich als Opfer darstellen und da wieder genauer auf das Empathie vermögen und das Gefühl der Partnerin abzielen. Das zu erschüttern und dazu verunsichern. Und natürlich klar, diese Triangulation, das vergleichen mit den anderen und automatisch kommst du in einen Wettbewerb mit den anderen Frauen, ohne dass du es merkst. Ja. Bei dem möchtest du ja dann gerade in der Anfangsphase auch fühlt man sich ja sehr geschmeichelt, ne? Wenn der Partner sagt ja irgendwie mit meinen anderen Partnerinnen, konnte ich nie so toll reden oder nie so toll sex haben oder nie so viel Unternehmen und dann versucht man ganz unbewusst natürlich diesen Standard auch zu halten. Ja. Denn man wird ja idealisiert, ne? Man wird als besser, schöner, intelligenter, was auch immer dargestellt. Und auch wenn das nicht bewusst ist, dass man denken, ich bin besser als die anderen, es ist ja dennoch eine Advetschätzung, die was mit einem macht. Aber das. Den Preis, den du für diese Wertschätzung bezahlst, der macht sich erst später bemerkbar, genau in den Situationen, die du gerade benannt hast. Ja. Und das war auch extrem, also am Anfang hatte ich auch wirklich, ich hatte sehr oft Blasenentzündung, ich hatte sehr oft Filsinfektion. Und wir haben halt trotzdem mit einer Magistin. Das war auch einfach. Ja und das, was du gesagt hast, dass ich über dich ergehen lassen, ist sexualisierte Gewalt und ist Vergewaltigung. Auch wenn das in vielen Köpfen noch nicht reingeht. Aber das ist es. Es ist eine Vergewaltigung. Ja. Also, er hat auch während dessen Sachen gemacht, die ohne meinen Konzint waren. Die er einfach gemacht hat, um es mal auszuprobieren. Aber es vorher nicht abgestimmt hat. Mhm. Auch ganz klassisch. Ja. Gibt noch zwei Formen der Gewalt und gehen wir vielleicht auf die einen, die du schon zu Anfang erwähnt hast, weil sie sehr früh sich abgezeichnet hat. Und das ist die soziale Gewalt. Und das ist ja auch eine gute Gewalt. Ich glaube nicht, dass das gesund ist.
was du da machst. Und da hat er dann gegengehalten, die Berianun-Nightish. Und die will ich nur für sich haben. Das war euer Verhältnis, war so total unnormal, weil wir halt auch sehr oft, wir haben eigentlich jeden Abend, hab ich mit ihr telefoniert und z.B. wir hatten sehr viel Kontakt. Und da hat er auch eh alles nicht normal, mit dem Ergebnis, dass wir sehr arg auseinander gegangen sind. Also mittlerweile sind wir sehr froh, ne, zum Glück. Das hat das überstanden. Aber genau, wir hatten da sehr lange keinen Kontakt. Und auch bei meinen Eltern war das Problem. Das habe ich jetzt auch erst im Nachhinein verstanden, dass er einfach immer, wenn wir zu meinen Eltern wollten, ein Riesenbrahmer gemacht hat. Er hat keine Lust zu fahren, er möchte lieber zu Hause bleiben. Und dann habe ich immer gesagt, dann fahr ich halt alleine, aber das durfte ich ja auch nicht. Also das ging ja auch nicht. Nein, er will ja mitkommen, er will ja Zeit mit mir verbringen. Und dann ist er trotzdem gefahren und war immer stecht gelauend. Und meine Mama hat sich auch ganz lange gefragt, was eigentlich mit ihm los ist, weil der immer stecht gelauend war, wenn wir da waren. Eine Haftdresse gezogen. Genau. Und ich wusste, ich habe das gar nicht so realisiert und gar nicht so mitbekommen. Aber wir haben uns natürlich auch jedes Mal vorher gestritten, bevor wir zu meinen Eltern gefahren sind. Was denn mit deinem Job als sogar arbeitet, hast, hatte da eigentlich versucht, zu begutieren, zu intrigieren, dich davon abzuhalten, dich zu überreden, was anderes zu machen, mit ihm ein Business aufbauen. Nee, das nicht, aber er hat mich schon sehr vom Studium abgehalten. Von Anfang an. Also das war tatsächlich so, dass wir uns ja dann jeden Tag gesehen haben. Wir waren immer sehr lange auf. Er hat mich auch, das fing auch sehr früh an, dass er mich halt vom Schlafen abgehalten hat, in denen er gesagt, ach komm, bleib noch ein stündigin, noch ein bisschen, dann kannst du noch bleiben, noch nicht gehen. Und meine Kurse waren immer sehr früh morgens. Im Chemie-Studium hat man eigentlich immer Vorlesung morgens um 8, bereits und dann bis nach Mittags Praktika und das habe ich dann irgendwann nicht mehr geschafft aufbricht zu halten und bin dann auch teilweise nicht zu den Vorlesen gegangen. Also vom Dän hat er mich dann auch abgehalten. Und das hat tatsächlich, es war dann halt ein Zufall, das an dem Zeitpunkt auch mein Vater gestorben ist. Und ich dann sowieso länger gemacht habe, aber dieses Semester hätte ich definitiv auch ohne diese Situation nicht geschafft, weil ich einfach nicht mehr in der Uni war. Und ja, erzähl noch fertig. Zu meinem Vater gestorben ist auch noch eine spannende Annegdote. Er ist ja gestorben und am nächsten Tag hat er mir nach der Arbeit geschrieben, dass er jetzt zu seiner Freundin fährt, also zu der Besagen-Freunden, von der ich am Anfang auch schon erzählt habe. Und dann habe ich gesagt, wie du fährst, dann bin ich so mein Vater als gestang gestorben, sagte ja und ich dachte nicht, dass ich habe nicht den Eindruck gehabt, dass sich das jetzt großartig tangiert. Und dann habe ich gesagt, doch, also ich hatte keinen Kontakt mit zu meinem Vater, aber es war ja auch immerhin mein Vater und das hat mich natürlich beschäftigt. Und es war auch ein Schock, das war relativ unerwartet und das kam dann auch erst am nächsten Tag, dass ich da richtig drunter überlitten habe und er ist dann halt einfach zu seiner Freundin gefahren. Also ich mich dann aufgericht habe, ist er natürlich dann gekommen und hat dann aber angefangen zu weinen, sodass ich ihn am Ende getrüstet habe. Oh Gott. Ja, ein sehr deutliches Beispiel dafür, dass sie einfach nichts fühlen, das kann man auch nicht nachleernen, das kann man nicht erleernen, da kann man das, was im Gehirn falsch gelaufen ist, von Anfang an kann man jetzt nicht irgendwie richtig zurückvertraten. Es funktioniert einfach nicht. Sie sind innerlich leer, sind wie wandelende Zombies auf werden. Ja. Ja und ja, also es ging dann auch immer so weiter. Also ich habe dann am Ende der Beziehung, bin ich dann halt auch viel, wieder habe ich viel Sport gemacht, wieder und wollte dann ins Fitnessstudio, dann hätte er versucht mich zu überreden, dass ich mich da ja nicht anmelden soll, wir könnten doch im Auf- und Dachboden ein Fitnessstudio errichten. Da muss ich nicht immer extra raus, dann muss ich nicht immer extra los, das wäre doch viel besser und im Nachhinein habe ich dann erst realisiert, dass er versucht hat mich halt von anderen sozialen Kontaktenfern zu halten. Ganz klar, dann kann der Missbrauch und die Gewalt auch im Verborgen bleiben, dann wird sie dir nicht rückgespiegelt. Außer, du hast das Glück, zu eine Freundin, zu haben wie deine beste Freundin, die das schon sehr früh erkannt hat. Da bist du in dieser Zeit irgend wem, dem du dich anvertraut hast und B hat jemand außer deiner besten Freundin noch gemerkt, dass du dich verändert hast. Ich habe mich niemanden anvertraut, weil er natürlich auch nicht wollte, dass ich mit meinen Freunden über die Beziehung rede. Privatssache, ne? Genau. Also klassisches Textbuch von Abusen, also von Tättern. Nee, solchen Sachen machen wir zwar aus, ich will nicht, dass du darüber mit jemanden besprichtst. Ah, ha. Genau. Und meine Mutter hatte natürlich am Anfang sich Sorgen gemacht, das hat sich dann aber irgendwann ein bisschen gelelegt, weil es halt auch ein bisschen Moderatei geworden ist, sage ich mal, was ihn anging. Mhm. Ja. Was hat sich denn verändert? Hast du Körperliche und psychische Symptome? Ich hatte Körperliche Symptome. Also ich habe angefangen, Nahrungsmittel und Verträglichkeiten zu bekommen, die jetzt tatsächlich bis auf eine. Mal sich ab zu Ljaki, das ist eine Automonalkrankung, das geht nicht mehr weg. Aber ich hatte noch eine Stamin oder Foktose in Toleranz, die nach der Trennung tatsächlich relativ schnell komplett verschwunden sind. Ich hatte ständig mal einen Daimprobleme, ich habe ein Bandscheim vorfall bekommen, ich hatte eine Zeit lang ganz starken Schwindel, dessen Ursache unbekannt ist, den ich aber jetzt auch seit der Trennung nicht mehr hatte, der auch immer wieder kam, während der Beziehung und ja, also alles in allem, ich schlafe auf viel besser, ich bin viel erholtar. Ja. Ja. Ja. Und lass mich raten, wenn es dir schlecht ging, hat das sich ganz fantastisch und ich gekürmmert, wenn du krank warst, ne? Tatsächlich ja, aber das auch über natürlich erzählt, ne? Also, dass er sich natürlich sehr gut um mich kümmert, dass er jetzt alles macht und seine Mutter hat ihm da auch natürlich immer noch sehr viel, also denke, es ist ein sehr verbreitet in seiner Familie, das Problem und die hat ihn dann natürlich auch immer rein, man mindestens so ein bisschen in dieses, das ist jetzt wirklich schlecht für den, das ist jetzt wirklich schlecht für den, dass er da jetzt sich so um dich kümmert, muss das ist so belastend für ihn und so hat er deshalb dann auch immer wieder gegeben, dass es so belastend für ihn ist und ja, ich fragte noch mal nach, weil du ganz spontan gesagt hast, ja, er hat sich um dich gekürmmert. Natürlich hat das dann wahrscheinlich überall rum erzählt, aber bist du dir wirklich sicher, dass er sich so gut um dich gekürmmert hat, als du krank warst, war das bestimmt nicht so, also sagen wir mal, du warst eine Woche oder zehn Tage krank oder dir ging es nicht gut, hat er das wirklich durchgehalten, zehn Tage lang? Nein, also es war natürlich in den ersten Tagen, wenn es schlimm war und wenn es mir dann wieder ein bisschen besser gegen, dann konnte ich natürlich auch kochen. Und wie hat das so ausgesehen des Kümmern? Wie hat er sich denn so in seiner Pflegerrolle geäußert? Also er hat dann schon auch Haushalt gemacht mal dann ausnahmsweise und hat dann halt Einkoll für die Kunde. Also eigentlich so ein bisschen auch das Berminium, man muss jetzt genau. - Genau, genau, genau. Und genau deshalb habe ich nachgefragt, also das war es gerade erwähnt, das ist jetzt nicht, wo er hat sich folge kürmmert, sondern das ist das Berminium, das ist etwas völlig normales, was wir Frauen auch als normal anerkennen dürfen. Das hat jetzt keine, das ist jetzt keine ausgerfahrtächtige Leistung, die er da erbracht hat. Das ist ja sicherlich um eine Partnerin gekümmern hat. Und es ist schon richtig, also so verdeckte Nazis, die gehen schon auf in ihrer Pflegerrolle, allerdings bezahlt so dafür auch ein Preis. Also natürlich halten Sie es dir dann irgendwann vor. Und ich habe mich ja so und ich gekümmern. Und ich war immer für dich da und das, was du ja auch zu hören bekommen hast als er Kopf hatte und in der Regel.
halten Sie das nicht lange aus. Also, wenn Du jetzt mehr als ein Tee ein bisschen saugen und Medikamente aus der Apotheke brauchen würdest, dann würde das nach einigen Tagen anders aussehen. - Wahrscheinlich, ja. - So lange war's, und glück nicht. - Nied, das ist so. - Gott sei Dank. - Okay, es bleibt noch eine Form der Gewalt übrig. Und das ist die finanzielle Gewalt. - Ja, was ist da passiert? - Also, er hat auf sehr auf meinen Kosten gelebt. Also, es fing schon damals an, als wir zusammengezogen sind, als beide noch studiert haben. Da wollte er sich unbedingt um die Finanzen kümmern. Und dann habe ich gesagt, ja, gut, dann macht das. Und das hat ganze zwei Monate gedauert, bis ich gesagt habe, komm, was lassen wir lieber, ich macht das, weil er das ganze Geld nach zwei Wochen ausgegeben hatte. Und wir dann kein Geld mehr für Essen hatten. Und er dann natürlich gar kein Geld mehr hatte. Und ich das dann quasi auffühlen musste, damit wir uns überhaupt noch nehmensmittel kaufen konnten für den Rest des Monats. Und das ist dann zwei Monate hintereinander passiert, wo ich dann gesagt habe, ich überweist ja gar nichts mehr. Du gibst dein Geld, das Geld, was ich dir für Essen gebe, gibst du für dich aus. Und das funktioniert nicht. Und das mache ich jetzt. Und genau, haben da Widerstand? Da kamen tatsächlich kein Widerstand, aber seine Mutter hat mich darauf angesprochen, dass ich doch bitte aufpassen soll, dass ich ihn jetzt nicht finanziell ausnehme. Hat es zu viel Kontakt mit seiner Mutter? Ja, die war sehr präsent. Aha, sehr präsent. Die hat sich überall eingemischen, die hat Grenzen überschritten, die musste überall ihre Meinung dazu tun. Weihnachten war auch immer ein Riedendrama. Also das musste so laufen, wie sie es gemacht hat. Das letzte Weihnachten zusammen lief tatsächlich so ab, dass sie uns die Weihnachtsgeschenke, die wir uns gewünscht haben, weil man muss ja auch noch ein Weihnachtswünschzettel schreiben mit 35 Jahren. Dass, dass ihr nicht gepasst hat, was wir uns gewünscht haben, und dann hat sie in Riesendrama gemacht, dass wir uns doch bitte etwas anderes wünschen sollen, weil ihr gefallen dir Sachen nicht. Das möchte sie nicht schenken. Ja, dann weiß so, dann weiß so, wo das gehen her kommt. Ja, wirklich. Es war auch ganz extrem. Also sie hat immer, wenn die dann angerufen hat, wird alle Stinoligen gelassen. Es wird dann mit ihr telefoniert. Also das war dann so. Wir haben das Katzenfutter selber gemacht. Ich hatte alles vorbereitet und wir konnten starten. Und die haben angerufen und er hat dann zwei Stunden mit den telefoniert. Und ich stand da und habe alles alleine gemacht. Oder wir wollten spazieren gehen, die haben angerufen. Er hat zwei Stunden mit den telefoniert. Ich stand angezogen und wollte los. Und bin dann auch irgendwann tatsächlich einfach gegangen. Und das war auch tatsächlich auch einmal fast schon, dass ich mich deswegen getrennt habe. Da hat er dann aber auch nochmal wieder da gemerkt und hat dann dem entsprechend reguliert, damit ich nicht gehe. Also, hat sich wie ein Parasit aushalten, lassen überall die Jahre. Ja, schon. Ente Geld oder hast du eben je Geld geliehen? Ich habe teilweise Studiengebühren bezahlt. Er hat unseren ersten Kater mitgebracht, entgegen meines Wunsches, entgegen meines Willens sozusagen. Und ich habe alles für den gekauft, weil er kein Geld hatte. Er hat Geld halt nur für sich ausgegeben. Und dann musste ich immer aushelfen. So theoretisch gesehen, hat er mir Geld geschuldet. Und letztendlich hat das jetzt im Zuge der Trennung, hat er mir alles da gelassen, weil er hatte ja schon natürlich die nächste am Start. Und dann war das natürlich gut. Dann konnte er sagen, ich will doch nur, dass es die gut geht. Ich lasse ihr alles da. Kann er bei der Nächsten schon punkten mit seiner Großstille. Natürlich. Dann gab es also zum. Trennungspunkt, zum Point of No Return, gab es schon eine neue. Was jetzt nicht ungewöhnlich ist. Bevor sie gehen, haben sie immer schon ihren Fuß in der anderen Tür. Ja. Also diese Situation gab es tatsächlich immer. Also er hatte schon mal mit einer ganzam Anfang auch so Kontakt. Da hat er ihr Sachen geschickt, die ich gemacht habe und hat gesagt, er hätte sie gemacht, damit sie sagen konnte. Und es ist da wirklich. Ich habe dann gelesen, weil er hat mit ihr geschrieben, während ich einen Kuchen gebacken habe, den wir eigentlich zusammenbacken wollten. Und ich habe dann gefragt, mit wem er da so schreibt, weil er so entzinnige grins hat, hat er gesagt mit seinem Bruder. Hab ich ihm nicht geglaubt und hab halt entzinnige guckt. Und dann habe ich den Schädteil gefunden. Und wie sie dann schrieb, ach, du bist so ein toller Mann. Ach, Mensch, und du machst alles. Und letztendlich hab ich alles gemacht. Und das war. Aber er hat sein Verkauf. Natürlich. Und das war so der erste Moment. Danach hat das wahrscheinlich heimlich gemacht. Ich hab's nicht mehr gesehen, nach dem Moment, ich denke, er hat zeillich gemacht. Aber ich denke, so ist das halt durchgängig. Passiert, dass er immer irgendwie so an der Hand hatte, so falste ich mich mal trenne, da sah dann direkt jemand anderen am Start hätte. Mhm. Ja, und das ist das, was sie von Kindesbeinen anmachen. Sie kopieren und sie adaptieren, die Personen um sie herum. Und es entsteht einen Verhalten, das für die Gesellschaft, in der sie sich befinden, in einem sozialen System, in dem sie sich bewegen, angepasst, es wertgeschätzt wird und gern gesehen wird. Aber es entspricht nicht ihrem eigentlichen Kern, nämlich diesen boshaften, misgünstigen und agressiven Menschen. Na, sie ziehen sich den Flecken, Flecken, Teppich, Mantel, ihre Opfer an. Ja, tatsächlich. Von jedem Opfer nehmen sie sich was anderes und verkaufen es als ihre Persönlichkeit. Ja, und ich bin mir auch mittlerweile sehr sicher, dass er zu dem Zeitpunkt, wo wir uns kennengelernt haben, auch noch eine Freundin hatte. Mhm. Weil er mich da auch schon einmal angelogen hat. Also ich hab ihn in der U-Bahn gesehen, wo er zu Hause ausgestiegen ist und ich hab ihn dann darauf angesprochen. Und dann hat er gesagt, nee, das kann er nicht gewesen sein. Ja, er war den ganzen Tag zu Hause. Aber er war das 100% nicht. Aber ganz bestimmt. Ganz bestimmt. Wie kam es denn zur Trennung Jana? Ja, das war die Situation, dass meine Mutter im Sommer vor letzten Jahres dann eine Krebstdiagnose bekommen hat. Und eine Woche später, eine Arbeit Kollegin auf der Arbeit plötzlich verstorben ist. Also für mich zwei sehr einschneidende Sachen, die mich sehr mit mir auch haben beschäftigen lassen. Ich war dann ja auch zu dem Zeitpunkt, war ich auch in Therapie. Ich hatte gerade erwähnt Kindheit, Trauma, eine postraumatische Belastungstörung. Und hab die aufgearbeitet. Und dann hab ich mich halt sehr auf mich fokussiert. Auch in der Therapie dann eben. Und eine Woche später, er war zu dem Zeitpunkt auch in Therapie, hat er geträumt, er ist kein Beziehungstyp mehr und er kann die Beziehung nicht mehr. Und er möchte jetzt gehen. Und er war zu dem Zeitpunkt in der Tagesklinik in Therapie, in der ambulanten Therapie. Und dann ist natürlich für mich, erstmal komplett die Welt zusammengebrochen, weil ich wollte mich auch eigentlich um meine Mutter kümmern. Ich musste gucken, was auf der Arbeit ist. Und dann kam er mit, ja, ich will mich eigentlich trennen. Und dann ist natürlich die ganze Aufmerksamkeit auf ihn geflossen. Also es ist wirklich alles, wir war ja dann auf ihn, weil ich dann ja auch verlustengste hatte. Stärke und dann war das zwei Wochen, hab ich das mitgemacht. Und das war wirklich so, ich konnte das halt natürlich auch nicht so sitzen lassen. Also ich hatte dann stark das Bedürfnis, damit ihm darüber zu reden und der hat es halt immer abgeblockt. Und angeblich haben die Therapolten in der Tagesklinik empfohlen, dass wir da gar nicht mehr darüber reden. Und dass wir drei Monate warten oder vier. Und dann und zusammensetzen, gucken, ob die Beziehung noch Sinn macht. Und dann hab ich zu ihm gesagt, ich bin doch nicht wie ein Schwein auf der Schlachtbank, was darauf wartet, ob es jetzt geschlachtet wird oder nicht. Ich so das mache ich nicht mit. Und schuldig, also abgesehen davon haben, dass die Therapolten niemals so gesagt, niemals und zweitens ist es, was dahinter steckt, ist. Ich treffe mich jetzt von dir, ich probier mal die neue aus und wenn es doch nichts wird, dann komme ich wieder zurück. Richtig. Ja. Genauso war es und in den zwei Wochen hat er dann halt auch seine richtige Fraze gezeigt. Also das war, ich denke, das war seine Reinform sozusagen. Also ich durfte mir dann anhören, ja die Schwangste bin ich nicht, aber es auch nicht schlimm. Oder dann gab es so eine Situation, wo er außer Therapie wieder kam und ich ihn gefragt hab, wie es war.
Und dann hat er mir an den Kopf geworfen. Ja, ich habe Bedürfnisse. Ich so ja, ist doch schön, weil ich hier Bedürfnisse habe. Das war das denn? Ja, weiß ich nicht. Ich so ja, hast du denn jetzt das Bedürfnis hier weg zu sein, an der Tag gesagt? Nein, dann habe ich gefragt, hast du denn das Bedürfnis hier zu sein? Hat er gesagt, ja, und dann dachte ich, das wäre jetzt endlich vorbei, und bin komplett zusammengebrochen. Ich habe angefangen zu weinen. Ich bin komplett zusammengebrochen vor Erleichterung. Dann guckt er mich an, ganz böse, grinsst und sagt, ne, das war gelogen. Ich habe nicht das Bedürfnis jetzt zu sein. Und wir wollten da noch schwimmen gehen. Und zwei Sekunden später sagt er zu mir, ja, wenn wir jetzt noch schwimmen gehen wollen, müssen wir jetzt los. Und der war der glücklichste Mensch nach dieser Situation. Ich war komplett gebrochen. Ich stand so unterschob. Und er war der glücklichste Mensch, der hat mich angelacht, der hat mich angestrahlt. Und wir waren ja dann im Schwimmbad. Und ich stand vor ihm und habe gefallen, als wir uns umgezogen haben, weil ich so unterschockstand, was da gerade passiert ist. Mhm. Was ein krankes Schwein. Ja, und da war für mich, das war für mich die Situation, in der Nacht nach diesem Erlebnis habe ich, guck, kann ich alles alleine bezahlen? Kann ich alles alleine stemmen und weiter gespethe oder wann habe ich ihn rausgeschmissen? Mhm. Wann sind wir viel Kraft, das sich gekostet haben, muss, gekostet haben, muss diesen Schritt zu gehen? Ja. An deinem tiefsten Punkt auch mit allen anderen Situationen, die da auf dich reingeprasst sind und nach der Aktion, aber daran merkt man tatsächlich, wie zu tiefst gestört, sie sind. Ja. Das muss man sich mal überlegen. Ich habe auch jemanden, der anders an dem Leid des anderen ergützt, dass es zu einer Erektion führt. Das ist richtig erbärmlich. Richtig ekel. Ich habe auch in den zwei Wochen halt überhaupt nicht geschlafen. Ich konnte nichts essen. Ich habe komplett nicht gegessen zwei Wochen. Und dann habe ich halt gesagt, das halte ich nicht mehr aus. Ich habe ihn auch nicht ertragen nehmen. Wir lagen zusammen im Bett und es war so unfassbar, der hat Sonne Hitze ausgestrahlt. Ich dachte, ich verbrenne neben dem. Und dann habe ich wirklich gesagt, das geht nicht. Und dann hat er mir noch gesagt, dass ich gesagt habe, ich möchte, dass du jetzt gehst. Für mich sind wir jetzt getrennt. Da hat er tatsächlich zum Mich angeguckt und gesagt, ja, warten wir mal ein Wochenende ab, was er danach sagt. Weil er der Felsenfestin überzeugt war, ich würde das nicht durchziehen. Manzen, aber du hast es durchgezogen. Ich habe es durchgezogen. Und ging dann auch so weit, er wollte dann noch natürlich sich noch weiter treffen. Der war fast jeden Tag noch da nach der Trennung, bis ich irgendwann gesagt habe. Also lustigerweise hat mich da dann auch noch gefragt, was er. Also letztendlich er wollte ja die Trennung, weil er gesagt hat, er ist kein Betiumstyp mehr. Und hat mich anderthalb Wochen nach der Trennung gefragt, was er denn besser machen könnte in der Beziehung. Für den Fall einer an neuen Beziehung müsste er, dass wäre es ja gut für ihn zu wissen. Wahnsinn. Und da habe ich die sadistische auch. Sind ganz krasstadistische Züge da. Und dann habe ich gesagt, für mich ist das jetzt hier ich mach nur Kontakt. Ich sobald wir noch Sachen zu klären haben wegen der Scheidung, kannst du mich per E-Mail kontaktieren, aber ich werde dich jetzt überall sonst blockieren. Und das habe ich dann auch gemacht. Und zwei, drei Monate später kam eine E-Mail mit, bitte um ein Gespräch und er wollte wieder zurück. Und wir haben dann geredet noch mal und er hat dann auch erzählt, dass er ja das mit der anderen beendet hat, weil er wieder zu mir zurück möchte. Wir sind an dem Tag auch noch in Team geworden. Ich habe dann aber gemerkt, so, nee, also der steht noch total neben sich. Also er ist zu mir gekommen und hat mir davon erzählt, wie schwer dieses Gespräch mit deiner neuen war, das zu beenden, weil das ja Sonne nette Person war und ist und alles. Ich glaube, wirklich er wollte einfach, dass ich bettel, dass er zurückkommt und das habe ich ihm nicht gegeben. Und dann habe ich komplett den Kontakt abgebrochen, auch habe auch gesagt, nur noch ab jetzt über Anwalt. Am Nachhinein habe ich erfahren, dass er dieses Gespräch mit seiner neuen nie existierte, dass er also quasi, mit ihr als er hier war, noch zusammen war und er sie quasi auch mit mir betrogen hat. Ja. Wahnsinn. Aber irgendwann hat er das alles eine Ende. Die Scheidung wurde geregelt. Ja. Alles, was zu trennen war, ist getrennt worden. Ja. Symbolisch wie mit der Vorricht gesprochen. Ja. Das war halt vielleicht auch mein Glück, dass er den neue schon hatte, weil das lief dann doch alles recht unkompliziert hat, welch ich. Also es läuft etwas unkompliziert, wenn man keine Kinder hat, ganz klar, noch wenn kein gemeinsame Immobilien oder Business oder irgendwas noch da ist oder so wahnsinnig viel zu gewinnen, in der Ehe stattgefunden hat, dann ist das in der Regel auch, kann man sie ganz gut losfinden. Nicht immer. Und der doch gibt es viele Fälle, wo das dann eben der Fall ist, dass es aufgrund keiner gemeinsam anderen Verpflichtungen relativ unkompliziert läuft. Ja. Ja, eineinhalb Jahre her und dennoch merkt man natürlich, dass sich das noch mitnimmt und dass das natürlich Spuren hinterlassen hat. Auch wenn die körperlichen Symptome etwas besser geworden sind, bis das selische Nachzieht dauert es immer doch etwas. Ja. Ja, auf jeden Fall. Also gerade die Situation am Ende, die beschäftigt mich auch immer noch, weil das wirklich in diese Urbotshaftigkeit auch in seinem Gesicht natürlich beschäftigt es an. Und zwölf Jahre sind jetzt nicht drei Monate, das braucht einfach Zeit, das sind eineinhalb Jahre. Nicht genug, dass das aus dem System draußen ist, das wird noch eine Zeit lang dauern. Wenn du und dann noch hast du es geschafft, Janne, dann noch bist du weg. Auch wenn es nach wen gibt, was normal ist. Was würdest du den Frauen die zuhören aus deiner Erfahrung und aus deiner eigenen Geschichte gerne mitgeben? Dass man auf seine Intuition und auf seinem Bauchgefühl hört und wenn man merkt, dass es irgendwas komisch, dann darauf hört und auch wichtig mit Freunden darüber redet, wenn irgendwas ist und das nicht mit sich selbst ausmachen. Auch wenn der Partner es nicht möchte, dass man mit anderen über seine Situation redet, was halt dann auch schon eigentlich alles sagt. Mhm. Ja, das stimmt. Tatsächlich. Das ist schon ein Red Flag. Und an der Stelle würde ich noch ganz kurz gerne ergänzen. Auf euer Bauchgefühl hören und auf eure Intuition ist die eine Sache. Nur hören reicht nicht. Ihr müsst lernen, die Handbremse rechtzeitig zu ziehen. Ja. Egal, welche Widerstände, egal wie viel Hoffnung oder egal wie viel Chancen ihr gefühlt's
mäßig vielleicht noch vergeben wollen, würdet. Aber es ist wichtig, dass ihr die Handbremse zieht. Also, aufs Bauchgefühl hören und dem entsprechend aber auch agieren. Ja. Eure Gefühl, eine Tatfolgen zu lassen. Ja. Und darauf achten, wenn Grenzen überschritten werden, dann auch konsequenten. Absolute. Absolut. Absolut. Es gibt so einige Anzeichen, da geht man. Da wartet man nicht ab. Ja. Aber das bringt uns Frauen niemand bei. Und es bringt man das Gegenteil bei. Na, wie man unsere Grenzen immer weiter und immer weiter ausweiten kann, bis wir keine mehr haben. Das ist das, was die Gesellschaft uns und dieser Erziehung in diesen Patriarchanstrukturen macht, was es uns beibringt, genau das Gegenteil uns nicht zu schützen, sondern ausgeliefert zu sein. Und dabei immer noch nett und brav und freundlich lächeln und immer Verständnis haben für den Täter. Natürlich. Allei also depressives oder vielleicht aus Tisst oder eine Schwerenenteil hat. Ohne eine schwere Kindheit. Ja. Liebe Jana, ich danke dir ganz, ganz herzlich für dieses Interview und dieses Gespräch und dass du bereit warst, zu offen darüber zu sprechen. Ich wünsche dir, denke ich, alles, alles Liebe und gute in deinem weiteren Heilungsprozess und nochmal ein tiefes Danke von Herzen, dass du hier heute mitgemacht hast. Danke, dass ich dabei sein durfte. Sehr, sehr gerne. Ganz liebe Grüße hoch nach Soßt von mir, von Kindsel und das gut auf dich auf. Danke schön. Tschüss, gerne. Was gut. Danke.
Podcast Summary
Key Points:
Der Podcast thematisiert die Erfahrungen von Frauen mit Partnergewalt und toxischen Beziehungen.
Die Gästin Jana war 12 Jahre in einer narzisstischen Beziehung und berichtet von allen fünf Formen der Gewalt.
Die Beziehung begann mit intensivem Love Bombing und Future Faking (Geschenke, Versprechungen).
Frühzeitig zeigten sich Red Flags wie Kontrollverhalten, Isolation von Freunden und emotionale Übergriffe.
Die Gewalt umfasste psychische Misshandlung (Gaslighting, Schuldumkehr) sowie soziale und emotionale Gewalt.
Jana fand durch eine Selbsthilfegruppe und den Podcast eine Erklärung für ihr Erlebtes und konnte es besser verarbeiten.
Summary:
Der Podcast "Ich bin jede dritte Frau" gibt betroffenen Frauen eine Stimme, die über Partnergewalt sprechen. In dieser Folge ist Jana zu Gast, die 12 Jahre mit einem narzisstischen Mann zusammen war. Sie beschreibt den Beginn der Beziehung als sehr intensiv: Der Mann suchte sie gezielt über soziale Medien, zeigte übergroßes Interesse und überhäufte sie mit Geschenken, obwohl er sich diese nicht leisten konnte.
Schnell entstand eine scheinbar vertraute Bindung, die jedoch von Anfang an von Red Flags geprägt war: Er versetzte sie, isolierte sie von ihrem Freundeskreis und brach Absprachen. Janas anfängliches Unbehagen wurde durch das sogenannte Love Bombing und Future Faking übertüncht. Im Laufe der Jahre erlebte sie alle Formen von Gewalt, insbesondere psychische Misshandlung.
Sie schildert eindrücklich Situationen des Gaslightings, in denen ihr Partner selbst offensichtliche Fehler nicht eingestehen konnte und stattdessen die Schuld umkehrte. Er provozierte sie vor gemeinsamen Unternehmungen und machte sie für Konflikte verantwortlich. Erst nach der Trennung und durch den Austausch in einer Selbsthilfegruppe sowie den Podcast erkannte Jana, dass ihr Erleben kein individuelles Problem war, sondern einem klaren Muster von narzisstischem Missbrauch folgte.
Diese Erkenntnis half ihr, das Erlebte einzuordnen und zu verarbeiten. Der Podcast betont, dass Gewalt in Beziehungen niemals durch psychische Diagnosen entschuldigt wird.
FAQs
Der Podcast thematisiert partnerschaftliche Gewalt, von der jede dritte Frau betroffen ist. Frauen brechen ihr Schweigen und erzählen von toxischen Beziehungen und erlebter Gewalt.
Jana wurde nach der Trennung von ihrem Ex-Mann in einer Selbsthilfegruppe für Angehörige von Depressionserkrankten von einer Teilnehmerin auf den Podcast aufmerksam gemacht.
Zu den Warnsignalen gehörten übergriffiges Verhalten beim ersten Treffen, übermäßiges Interesse und Aushorchen, sowie Geschenke, die er sich nicht leisten konnte.
Es gab starkes Gaslighting und Schuldumkehr, bei dem er nie Fehler eingestehen konnte, sowie Provokationen vor Verabredungen.
Schon früh isolierte er Jana von ihren Studienkollegen, indem er sich unwohl fühlte und sie daraufhin nicht mehr zu Treffen ging.
Er brach Absprachen, traf sich allein mit einer Freundin, obwohl er versprochen hatte, Jana mitzunehmen, und brach später den Kontakt zu ihr ab.
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