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Inside Iran - die Revolution von 1979 und ihre Folgen

28m 7s

Inside Iran -  die Revolution von 1979 und ihre Folgen

Die Diskussion analysiert die anhaltende Bedeutung der islamischen Revolution von 1979 für den heutigen Iran. Die Revolution beendete die Monarchie der Pahlavi-Dynastie, die durch westliche Orientierung, wirtschaftliche Ungleichheit und Unterdrückung gekennzeichnet war. Obwohl der Protest gegen den Schah breit gesellschaftlich getragen war, konnte sich Ayatollah Khomeini als zentrale Figur durchsetzen. Er instrumentalisierte die Unzufriedenheit und formte aus der ursprünglichen Revolution eine islamische, gestützt auf religiöse Strukturen und mit dem klaren Ziel einer islamischen Republik. Die Folge war ein grundlegender Wandel: Die neue Ordnung schränkte insbesondere Frauenrechte massiv ein (Kopftuchzwang, rechtliche Benachteiligung) und etablierte ein einzigartiges politisch-religiöses System. Der anschließende achtjährige Krieg mit dem Irak (1980-88) festigte das Regime weiter und schuf ein Trauma der internationalen Isolation. Die damals begründete tiefe Feindschaft zu den USA prägt bis heute die Außenpolitik. Experte Cornelius Adebar betont, dass die revolutionäre Ideologie und die damals geschaffenen Strukturen (wie die Revolutionsgarden) das Land bis in die Gegenwart definieren und innere wie äußere Konflikte maßgeblich beeinflussen.

Transcription

4295 Words, 27518 Characters

German
Eigentlich kommt ja jeden Monats Anfang eine neue Staffel von die Entscheidung raus. Diesen Monat aber haben wir uns entschieden, die ein paar Tage zu verschieben und etwas zu liefern, das mir vielleicht helfen könnte, aktuelle Entwicklungen besser zu verstehen, da besser durchzublicken und es geht um den Iran. Die Ereignisse dort, der Krieg im Lernosten, bestimmen die Schlagzeilen, aber der verstehen will, was da passiert, was den Iran ausmacht, der muss 50 Jahre etwa zurückgehen, nämlich ins Jahr 1979. Das ist kein Verkehrsstaue, wir sind den Teheran durchaus üblich. Hier feiern Teheranautofahrer die Stunde 0, mit Iran an diesen für die ohne Frage historischen Moment nennen. Historischer Moment und Stunde 0. Das, was der IED-Cosponente, da berichtet im Jahr 1979, das ist der Jubel über die Revolution im Iran, die da gerade beginnt, es ist die islamische Revolution. Und ihr das Land radikal verändert, politisch, gesellschaftlich und auch religiös. Und viele Konflikte von heute, die haben genau dort ihren Ursprung. Und deswegen schauen wir uns die heute genauer an. Herzlich willkommen, dass es die Entscheidung aktuell mit einem Deep-Deif Iran, sozusagen "Ich bin Linus Lüring" und das sind die Fragen, die wir heute stellen. Wie kam es 79 zur Revolution im Iran? Wie hat diese Revolution den Staat und die Gesellschaft und auch das Verhältnis des Iranes zur Außenwelt bis heute geprägt und aktuell könnt ihr im Iran jetzt wieder eine Revolution bevorstehen. Wir haben viel vor und ich freue mich, dass Cornelius Adibar dabei ist, Politikwissenschaftler und Iran-Experte von der deutschen Gesellschaft für auswertige Politik. Hallo, Adibar. Grüße Sie, Herr Lüring. Schönen guten Tag. Herr Adibar, ich habe diese Ereignisse von 1979 gerade schon angesprochen, die islamische Revolution aus ihrer Perspektive ohne diese Ereignisse von damals werde Iran heute ein anderes Land, oder? Das kann man mit Sicherheit sagen, Iran ist eben geprägt durch die Ereignisse des Jahres 1979. Das war ja das Ende einer 4.000-jährigen Monarchie in dem Land, seitdem eben eine Republik, eine islamische Republik zumal, also sowohl auf politischer Ebene, als auch auf religiöse Ebene und damit letztlich für die Gesellschaft insgesamt ein Grundlegender Wande, der die Jahrzehnte seitdem bestimmt hat. Und diese Revolution ist immer noch sehr, sehr präsent im Alltag, ist mein Eindruck, es gibt die Revolutionskaden, der Führer der Staatschef sozusagen, dass Iran heißt auch immer noch "Revolutionsführer", also es bezieht sich ganz viel auf diese Revolution von 1979. Das tut es, weil es die Grundlage dieses Staates darstellt, zumindest nominiell und ideologisch, wenn man so will. Iran ist als ein revolutionäres Regime zu verstehen und vieles von dem, was wir heute auch sehen in der Reaktion, also auf den jüngsten Angriff, aber auch schon die Zeit davor, die Proteste von Anfang des Jahres der Krieg im vergangenen Sommer. Das lässt sich nur erklären, wenn man eben versteht, dass die Führungsriege und auch Weite Teile der Gesellschaft in diesem revolutionären Muster stecken und dass davon eben geprägt sind. Und man kann das nicht mit vielen anderen Ländern vergleichen, was wir da sehen. Und das macht eben ein sehr, sehr besonderes Moment aus, was eben die des Land bis heute prägt. Bevor wir da weiter einsteigen, Herr Adelbar, kurz die Frage an Sie persönlich, Sie haben lange in Tehran gelebt, habe ich gelesen, woher kommt Ihr Interesse und auch Ihr Fokus auf den Iran? Also durch die Zeit vor Ort, so viel kann ich sagen, wir haben als Familie dort gelebt, meine Frau es für das Auswärtigeamt tätig war, also dort an der Botschaft und das waren zwei sehr prägende Jahre für mich, als jemand, der sich eben langer schon mit Außenpolitik vorbeschäftigt hatte vor allem europäischer Politik, dann vom Ausland und von einem sozusagen dem Gegenstand europäischer Politik selbst, das besser zu erfahren zu können. Damals liefen noch die Atomverhandlungen, das war Zeit kurz bevortern, bis zu diesem Abschluss kam dem Atomabkommen von 2015 und auch deshalb gewisse Massen für mich ein Thema, eine Analyse, Thema was mir geblieben ist in den Jahren seitdem, ohne diese persönliche Komponente stünde auch ich jetzt nicht hier. Dann blicken wir mal auf das Jahr 1979 bezungsweise auf die Jahre davor. Sie haben es gerade eben auch schon angesprochen, es gab eine tausendjährige, eine mehrtausend jährige Monarchie im Iran, seit den 1920er Jahren waren die Pachlawis an der Macht. Sie stellten den Schaar, also den Herrscher im Iran, Moamidresa Pachlawi ist auch in Deutschland sehr bekannt, er war seit den 40er Jahren an der Macht, er war auch, ja kann man schon sagen, idealisiert in der Boulevardpresse, große Centresse in Deutschland, weil er eben eine Frau hatte mit deutschen Wurzeln. Er hatte bei meinen Gefühl, wenn man so über dieses Schartum liest, ist tatsächlich so ein bisschen widersprüchlich. Auf der einen Seite wird das als sehr westlich beschrieben. Es gab sehr legerische Kleidervorschriften, mit so einem halt eigentlich überhaupt keine Kleidervorschriften. Er hat das Frauenwahlrecht eingeführt, auf der anderen Seite unterdrückung, Autokratie und auch eine wirklich hemmungslose Selbstbereicherung. Wie würden Sie diese Zeit dieses Schartum vor der Revolution 1979 einschätzen? Ich denke, das trifft schon ziemlich zu, was Sie gesagt haben, also viel Licht und viel Schatten, je nachdem, wo auch innerhalb der iranischen Gesellschaft man sich befand, seiner Zeit. Also in der Uberschicht war in ein westlicher Lebensstil möglich und durchaus gewollt. In den ärmeren Schichten war das Leben hart und wenn man einer Minderheit angehörter, erednischen Minderheit, dann wurde man unter Umständen auch verfolgt oder natürlich eben politische Parteien, die missliebig waren. Es war eben auch ein Unrechtstaat, der allerdings gute Verbindungen in den Westen unterhielt. Zu Deutschland, jetzt über die persönliche Beziehung seiner Zeit, weil die Frau hinaus natürlich zu den USA. Iran war ein verbündeter in der Region, die amerikanische Politik stützte sich ganz eng auf Iran als ein feiler, iran aus Politik. Jetzt haben Sie diese Widersprüchlichkeit auch, ja, unterstrichen. Wir kommen jetzt dann eben ins Jahr 1979. Das ist der Moment, wo dann die Kritik an Pachler wie dem Schaar groß wird. Es gibt massive Proteste, auch tausende Tote, Ende der 70er Jahre. Warum gerät das Scharregime dann so massiv in die Kritik? Es war vor allen Dingen eben die Ungleichheit, die in einen krassen Widerspruch auch stand, zu dem Fortschrittsgedanken der insgesamt für alle Iraneren und Irana gelten sollte. Es war die persönliche Bereicherung, ein ja bombastischer Lebensstil der Schaar hatte, Anfang der 70er Jahre zu einem Jubiläum des persischen Reiches nach Persepolis eingeladen und hatte dort einen Wahnsinsbankett veranstaltet mit ausländischen Gästen. Er ist selber nach Paris geflogen für Abendessen und wieder zurück. Also es war wirklich verschwenderisch, was da stattfand. Und es war eben diese Anlehrung auch an den Westen, die bei etlichen Inhalts des Irans aufgestoßen ist. Es gab einen Unmut in Klerus, der eben gesagt hat, wir haben hier bestimmte Werte, die islamische Werte, die wir wirklich sehen wollen und der, der dann später zum Anführer der islamischen Revolution wurde, Romani, hohe La Romani, ein Eiertoller, ein hohergeistlicher, das Skismus, der wurde ins Exil geschickt und hat von dort aus dann begonnen, diesen Unmut zu orchestrieren und letztlich auch zu instrumentalisieren, also mit dann der folgenden Revolution. Jetzt Jetzt haben Sie gerade Romani schon angesprochen, auch die Rolle des Klerus, der islamischen Bewegung, man muss aber ja auch sagen, dass es schon auch ein breitgetragende Widerstand auch von anderen Gruppen war, es war nicht nur ein islamischer Widerstand, aber es war eben die zentrale Figur, Romani. Sie haben es gerade schon angedeutet, er war so der Organisator im Exil, am Ende, bevor er dann in den Iran zurückgekommen ist, in Frankreich, wie konnte er zu dieser prägenden Figur werden? Er hatte ein gewisses Karisman, das kann man nicht absprechen. Und er hatte am Ende den größten Durchsetzungswillen, so möchte ich mal sagen, vollkommen richtig, es war ein breites Bündnis, deshalb habe ich auch gesagt, er hat das Instrumentalisiert zum Ende, in dem eben aus einer ursprünglich ja iranischen Revolution, wenn man so will, eine islamische Revolution wurde. Es waren Kommunisten, Nationalisten, heute würde man sagen, Demokraten und andere in diesem Bündnis und sind da auch über Monate hinweg auf die Straßen gegangen. Es gab auch einen bewaffneten Widerstand, der sich auch schon in den Monaten davor herausgebildet hatte. Es war jetzt nicht nur eine friedliche Revolution, und in Gegenteil, sondern es wurde am Ende auch mit Waffengewalt erkämpft. Und da war Romani derjenige, der die klareste Vorstellung hatte, dessen was es geben sollte, nämlich eine islamische Rupf-Blieg, ein neues Staatswesen, wie es das bis dahin nicht gab. Und er hatte eben Struktur, und indem er sich auf religiöse Verord auf die Seminabe, also die religiösen Seminabe, die Schulen und auf die Strukturen des Kläros stützen konnte. Das heißt, er war derjenige, der am ersten und am schnellsten hier gewissermaßen auch vor Ort tätig sein konnte, selbst aus dem Exil heraus, noch und spätestens dann nach seiner Rückkehr, da wurde er eben am Flughafen begrüßt, wie ein Heilsbringer. Und hat dann sehr schnell in einer Mischung aus. Die Leute kamen auf ihn zu und erbeseitigte alle anderen, hat er sich an die Spitze gestellt. Ja, und dabei, jetzt haben Sie es gerade schon, ja sozusagen vorbereitet. Wir können da mal reinhören, in diesen Jubel als eher Anfang Februar in Teehran gelandet ist. hier keine Grenzen. Den ganzen Nachmittag über 4.000 von Menschen durch die straßen Tee-Ranz sitzen auf den Dächern von Omen die Busse-Wagen und auch Personenwagen. Immer wieder formen sie zwei Finger zu einem V-Wig-Tury. Es ist ihr Sieg, ein revolutionäerer Sieg, den es hier zu feiern gilt. Komene Bilder überall, wohin man blickt, an den Autos auf Plakaten auf Verkehrsschildern. Der ernste blickt das schietischen geistlichen, macht der politischen Situation angemessen sein, in der sich der Iran nun bewähren muss zu dem munteren Treiben auf den straßen, aber passt dieser krimi-geblick überhaupt nicht. Ja, Adelbar, wenn man sich das so anhört, da muss man aber tatsächlich auch noch mal kurz einschränken, dass diese Landung von Romani die Rücke auch erst möglich war, weil der Schaar vorher das Land verlassen hat und die USA sich entschieden haben, wir lassen den Schaar fallen. Sie haben eben gesagt, eigentlich durchaus ein verbündeter, dann hat Jimicata, der damals die US-Präsident gesagt, wir wenden uns ab vom Schaar und sehen möglicherweise Romani als neuen Partner. Das ist also ein Radikaller-Kurswechsel. Ein Kurswechsel, der sich aber über ein gewissen Zeitraum erst vollzogen hat. Also ja, die Amerikaner haben irgendwann das Vertrauen in den Schaar verloren, also in seiner Fähigkeit diese Proteste, diese Anfangs-Hur-Warn-In-Anfangszeichen, die niederzuhalten. Ich würde ich sagen, niederschlagen, aber der sozusagen nicht in der Lage war, der Gefahr um seine eigene Herrschaft ein Ende zu setzen. Und das heißt, dann sind die auch die USA relativ pragmatisch auf Romani und seine neue Regierung noch mal Zugang. Es gab Gespräche in 1979, also die Revolution selber war Anfang Februar nach unserem Kalender und im Laufe des Jahres 1979 gab es durchaus auch Gespräche, ob man denn mit Iran jetzt eine neue Übereinkunft finden und können trotz des bereits damals erkennbaren Antian Americanismus der islamischen Republik. Und erst mit der Sturmung der US-Botschaft und der andauernden Geiselnahme war dann, also zum Ende hinschhines Jahres, damit war dann ein Punkt erreicht, wo die Amerikaner gesagt haben, das ist für uns, also nicht nur eine Rote Linie, sondern das geht gar nicht, damit setzt sich Iran die islamische Republik uns als Feind gegenüber und aus dieser Geiselnahme, das hat wirklich vierme, vierme, vierzig Tage die Iranische Studierende, die in damaligen US-Botschaft in Thierran besetzt hatten. Daraus ist auch ein gewisserweise ein Trauma für die Amerikaner entstanden. Das gab es vorher nicht, das hat seitdem auch nicht mehr gegeben, das ist einmalig und begründet eben auch die Gegenseitige Feindschaft, wenn man so will. Jetzt sind Sie schon ans Ende des Jahres 1979 gesprungen, also diese Feindschaft USA-Iran, wo man möglicherweise auch erkannt hat. Romani ist tatsächlich etwas anders, als wir es uns gedacht haben, auch der Iran entwickelt sich anders. Wir bleiben noch mal kurz wieder am Anfang des Jahres. Da hat Ayataller Romani der neue Führer des Iran so eine Antrittsredige halten. Die empfehlen die Worte, um auszudrücken, wie er sich jetzt fühlt, der Ayatoller, dass er nun nach langen Jahren im Exil hier stehen könnte, sei allein das verdienste islamischen Revolution. Romani dank allen gesellschaftlichen Gruppen für ihren Beitrag. Also da dankt er allen Gruppen viel in Beitrag, so übersetzt es der der Kaus bonentes, haben wir eben gesagt, schon der Protest gegen den Schaar, der jetzt abgelöst ist, der war sehr breiter Protest. Sie haben gerade auch schon angedeutet, USA haben sich möglicherweise getäuscht in Romani. Das habt in diese Geiselname gezeigt, aber auch der Übergangsprimierminister, Wassergarn, der dann ins Amt kommt, später wird das so zitiiert. Wir Zivilisten haben die Machtübernahme des Kleros, also der Islamisten, durch unsere Inaktivität ermöglicht. Kann man es so auf den Punkt bringen, dass nicht nur von den USA, sondern auch im Land, der das Macht streben, der islamischen Kräfte rund um Romani einfach unterschätzt wurde? Also das ist vermutlich der Grund, warum es dann für die islamisten rund um Romani so relativ leicht war, eine Gebrotion Hochlosigkeit gehört, sicher auch dazu, aber es war damals eben eine Euphorie, die diesen Schaar los geworden zu sein, eine Unrechtzerschreckensherrschaft seitig zu haben und dann setzen sich die durch, die die konkreter Pläne haben, die den größten Macht willen haben und die die Ressourcen haben. Es war auch bedeutsam, dass am Anfang dieser Revolution die Basaris, das sind die Händler, die tendenziell eben auch ein eher religiös konsonatives Spektrum abdeckelt, dass die mit einem Streik gewissermaßen die letzte Phase der Revolution ausgelöst hatten. Das heißt innerhalb breiter und eben auch relativ vermögender Schichten der Bevölkerung gab es diesen Wunsch nach eben einer anderen Herrschatzform, Republik, Stadt Monarchie, eine Form von Demokratie, also auch in Iran, wenn wir mit den Staatsaufbau reden, dann werden wir sagen, da kann man ja auch wählen, es ist nicht einfach nur eine Mannherschaft, sondern es ist ein ausgeklügeltes System, also das war viel Versprechens für manche und dann haben die sich eben durchgesetzt, weil sie da auch einfach den größten Willen entwickelt haben. Das muss man vielleicht auch nochmal betonen, was sie gerade angedeutet haben. Man viele, so habe ich es zumindest verstanden, jetzt in der Vorbereitung, haben keinen Widerspruch gesehen zwischen einem Staat, der islamischer geprägt ist und einer Demokratie. Also man hatte da den Eindruck, dass das vereinbar ist, lassen Sie uns dann mal auf die Veränderungen nach der Revolution blicken, wie wurde dann die Gesellschaft durch eben die Herrschaft der Islamisten umgebaut im Laufe der Zeit. Das gab hier tiefgreifende Veränderungen, vergleich zu dem, was unter der Herrschaft des Schars möglich und und alltag war. Ja, ein Punkt haben Sie auch schon ein Gangs erwähnt, die Rolle der Frau wurde komplett beschnitten, zurückgestutzt, wenn man so will, dass was an Wahlrecht oder auch an Berufswahlfreiheit gab für Frauen. Das wurde abgeschafft. Frauen, die Richterinnen waren durften dann nur noch als Sekretärin im Gericht arbeiten und ähnliches, obwohl sie eine fertige Ausbildung und Berufserfahrung hatten. Es wurde der Kopftuchzwang wiederum eingeführt. Also es gab auch mal einen Kopftuchverbot in den frühen Jahren des Schartums, das auch nicht gut bei der Bevölkerung, bei der religiösen und formen Bevölkerung angekommen. Nun, also der komplette Kurswechsel, also hinzu ein Schleiergebot und gleichzeitig aber auch fragen, wie erbstaft, also Frauen, wurden benachteiligt, wenn es ums Erbe ging, das otheil die Aussage einer Frau vor Gericht zählt weniger als die eines Mannes. Frauen durften nicht reisen ohne die Zustimmung ihres Mannes oder eines Opf-Hutes, also Vater oder oder Verwander, männlicher Verwander. Also diese ganze, diese ganze, diese ganze Patrieiche hat, würde man auch heute sagen, was dann gewissermaßen mit den islamischen Regeln eingeführt wurde. Das ist natürlich mit einer der strengsten und der bleibendsten Veränderung. Wenn wir jetzt mal so ein bisschen springen und vielleicht auch ein bisschen weiter von oben drauf blicken, auf die Zeit danach dieser Revolution 1979. Sie hatten den Konflikt zwischen den USA und dem Iran schon angedeutet, der hat sich sehr, sehr schnell gezeigt. Das gab einen extremen Antieamerikanismus, auch einen Antizionismus Israel als das Feindbild. Parallel dazu hat der Iran extrem aufgerüstet. Auch das Atomprogramm immer wieder als ultimative Drohung. Es gab dann Sanktionen, der Iran konnte beispielsweise die reichen Erdüforkommen nicht so ausnutzen. Daher gab es auch wirtschaftliche Probleme. Wie würden Sie das einschätzen? Welchen Rückhalt hatte das islamische Regime dann in dem Jahre nach der Revolution, in denen ja zurückliegenden 50 Jahren? Es ist ein bisschen eine sehr allgemeine Frage, aber war die Gesellschaft gespalten? Gibt es eine breite Opposition? Wie würden Sie das charakterisieren? Ich versuch es sozusagen, die gesamte Zeit kurz einzuordnen. Es ist nicht so einfacher, aber vielleicht probieren wir es. Wir gucken mal wie weit wir kommen. Die prägenste Phase fing direkt nach der islamische Revolution an und das ist der achtjährige Krieg mit Iran. Also von 1980 bis 1988, auch damals schon unter Saddam Hussein hatte sich gesagt, sei eine gute Stunde, wo der große Nachbar Geschwächtsuseinschein durch die Revolution das Regime relativ frisch im Sattel ist, dass jetzt Iran angreifen könnten und eben das neue Regime zu fallbringen könnten, territorial gewinnen und ähnliches. Und dieser Krieg, der hat letztlich das Land, und auch die Menschen sicher mindestens so sehr geprägt, wie die islamische Revolution selber. Das war ein Krieg, den Iran alleine geführt hat, gewissermaßen westliche Staaten standen auf der Seite des Irak, deutsche Firmen haben Chemie stoffer geliefert, aus dem Giftgas produziert wurde und anderes. Es war ein Krieg, in dem sich Iran auch sich selber zurückgeworfen sah und immerhin ein Waffenstillstand ohne Gebietveränderung erreichen konnte, eben nach acht Jahren, nachdem Iran zwischen durch auch dachte, sie könnten jetzt sozusagen dann in den Irak einmal schieren, dazu kam es nicht. Also am Ende war es ein Pat, aber aus der Iranischer Sicht war es eine notwendige Verteidigung des eigenen Landes, ganz klar, aber damit verbunden auch eine Festigung der islamischen Rekubik, denn es waren unter anderem. Wir hatten es schon erwähnt, die ihre Revolution es garten, also eine Elite-Armee, die aufgebaut wurde mit der Revolution, weil Romini der regulären Armee bis traute, weil die ihre Ich will nicht. die ihre Armee überbleibselt aus der Schrahtzeit war, hat zusätzlich eine eigene ideologisch begründete Armee aufgebaut, diese Regulationsgarten und die haben eben auch mit dazu beigetragen, dass Iran sich hier werden konnte. Also das ist sozusagen die Revolutionskaden. Herr Adelbar werden heute bereits als Einschub von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuft. Das ist richtig, dass es richtig ist, dass es eine Entwicklung der jüngsten Zeit. Erst mal hat sich Iran nach dem Ende dieses Krieges mit Iraq geöffnet, hat versucht, international wieder respektiert zu werden. Also da sind so die 90er-Jahre und seit den Nuller-Jahren geht es als Verstärkt darum, was genau macht Iran mit seinem Atomprogramm, die Führung hat, bis zuletzt immer wieder betont. Das ist ein ziviles Nuclea-Programm. Also es geht um Kernenergie und es geht um medizinische Forschung. Das ist etwas, was nicht überall geglaubt wird, woraus eben Betrohungspotenzial entsteht und was dann mit Sanktionen und dann eben auch härteren Eingriffen den begegnet werden sollte. Also insofern ist das der Kurze und natürlich viel vollkommen unverständige Rit durch diese Jahrzehnte. Aber eben auch nicht denkbar und da bin ich gedanklich auch schon bei heute, ohne diesen Krieg mit Iraq, wo es wirklich schon damals um die Existenz des Landes ging und so ähnlich fühlt sich das eben für das Regime heute an. Ja, jetzt danke Ihnen für den Rit, für den kurzen Abres und dann sind wir eben im heute. Wenn wir jetzt das, was wir über die Revolution 1979 besprochen haben, ein breites Bündnis. Auf die jetztzeit übertragen, es gab immer wieder Proteste im Iran, die auch große Aufmerksamkeit in Europa, in Deutschland hatten. In Jan Asadie, Frau Leben Freiheit, nach dem Tod der Kurden, Gina, Masha, Amini, wurde hier sehr wahrgenommen. Dazu verschiedene andere Protestbewegungen, jetzt gerade auch Ende des Jahres. Wie sehen Sie das aktuell? Wie breit ist die Oppositionsbewegung aufgestellt im Iran? Also Sie haben es gesagt, es gibt eine lange Tradition von Protesten, weil es eben auch eine langen Anhalten, die die Friedenheit gibt, nicht nur politisch mit der Art der Unterdrückung, sondern auch wirtschaftlich, auch mittlerweile unter Umweltgesichtspunkten Iran leidet und der Wasserknabheit, Luftverschmutzung und Ähnlichem. Also die Menschen sind insgesamt mit dem, was ihr Staat Ihnen bietet, sehr unzufrieden. Und daraus haben sich in verschiedene Proteste ergeben. Sie haben Frau Leben Freiheit angesprochen, teilweise mit einer starken Prägung auch durch ethnische Minderheiten, also Masha, Gina, Amini als Kurden. Es gibt andere Volksgruppen an der Grenze zu Irak, eine arabische Prägte Region, eine Wallucchistan im Osten, Richtung Afghanistan, Pakistan. Das sind Volksgruppen, die sich in den gesamten Jahren der Istnamenschei-Publik benachteilig gefühlt haben und die eben deshalb auch politische Veränderungen, sich herbeifünschten und herbeistreden. Das ist so ein bisschen die Lage, in der jetzt diese jüngsten Proteste auch stattgefunden haben. Das Regime hat es immer wieder verstanden und sei es mit größter Gewalt, diese Proteste niederzuschlagen und eben keinerlei Reform Schritte zuzulassen. Gerade mit den Protesten von Anfang des Jahres schien es an der Sackkassell gekommen zu sein. Es gibt den Wunschnachveränderungen. Es gibt eine grundsätzlich sehr reger Zivilgesellschaft. Es gibt ein Verständnis für, wie wollen Sie sich die Menschen im Land organisieren? Und gleichzeitig aber eben, dass die Unmöglichkeit hier mit dem Regime was fest im Sattel sitzt zu einer Einigung zu kommen. Und jetzt eben die Angriffe von den USA, von Israel. Herr Adelba, zum Abschluss die Masterfrage nach dem, was wir besprochen haben, Revolution von 1979 läuft das, was wir gerade erleben. Im Iran auch durch die Angriffe, die ich gerade erwähnt hatte, läuft das wieder auf eine Revolution zurück, werden wir in einigen Jahrzehnten sagen, dass ja 2026 war genauso prägend wie das Jahr 1979? Das war ich nicht zu sagen, weil wir noch nicht wissen, was das Jahr 2026 alles bringen wird, nicht nur für Iran und die Region, sondern für uns alle. Aber der große Unterschied ist ja tatsächlich, dass die Revolution von 1979 von den Menschen selbst ausgegangen ist. Das ist hier aus dem Land von verschiedenen Bevölkerungsschichten erst Proteste gab, die auch Niedergeschlagen wurden, die dann teilweise eben auch in bewaffneten, die das Stand gesehen haben. Aber wo eine Führungspfieger, die im Ausland war, es vermochte hier eine Einigung, zumindest eine Einigung des Willens, nämlich den Schaab zu setzen, dieser Einigung herbeizuführen. Das ist der große Unterschied. Heute erleben wir, wie es gerade zu Anfang Januar nochmal eine Proteste-Bewiung gab, aber ohne Strukturen, ohne eine Führungspersonlichkeit, ohne ein politisches Programm und das stattdessen einen Monat später, gut einen Monat später, dann der Angriff von außen erfolgt, der jetzt aktuell eben gerade sehr großen Schaden, sehr große Zerstörung im Land selber verursacht, wo genau nicht klar ist, wie könnten denn jetzt die Menschen ihr Schicksal in die Hand nehmen? Man kann Raketen Abschuss Basen, man kann Drohnenproduktionsstätten beschießen, aber der Unterdrückungsapparat in inneren, also die Revolutionskaben, die Basitschmilizen, die sind ja weiter da. Das heißt, die werden auch so schnell nicht zulassen, dass die Menschen auf die Straße gehen und ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Also ich sehe da eher große Unterschiede zu 1979 als viele Parallechen. Viele sehen ihr jetzt, weil sie gesagt haben, es fehlt die zentrale Figur, viele sagen, glauben der Sohn des Schars, der könnte so eine Figur sein, auf die man sich einigen könnte. Wenn ich sie jetzt richtig verstanden habe, sagen sie, nee, der hat diese Möglichkeit nicht. Das ist richtig. Er hat sie zumindest bisher nicht unter Weiß gestellt, er hat das eben in 47 Jahren ja auch nicht vermacht, gewissermaßen im Ausland ein etwas aufzubauen. Er hat es während der Frau Leben Freiheit, Proteste nicht vermacht, die sich herausbildende Opposition zu einigen. Er ist nicht derjenige, der jetzt sozusagen mit seinem eigenen Erfahrungsschatz sagen kann. Ich stelle mich an die Spitze der Bewegung. Es scheint mir eher aus Verzweiflung, weil es gar niemand anderen gibt, weil er die einzige sichtbare Persönlichkeit ist, dass manche zahlreiche Menschen meine Wege die Hoffnung auf Inrichten, aber er ist nicht derjenige, er ist er doch der Mann der Vergangenheit Iran, sondern nicht der der Zukunft. Der Blick in die Zukunft des Iranen, die Frage auch, wer könnte am möglicherweise eine neue Führungsfigur sein? Cornelos Adelba von der deutschen Gesellschaft für auswertige Politik sagt, nein, es gibt im Moment niemanden, der so eine prägende Figur sein könnte, wie es Chomény 1979 war, der eben die Revolution damals anführte. Genau diese Revolution, die haben wir uns in die Entscheidung aktuell heute genauer angeschaut. Er hatte bei ganz herzlichen Dank für ihre Zeit und auch ihrer Einschätzung und auch den Rips durch 50 Jahre und mehr der Iranischen Geschichte. Herzlichen Dank Ihnen. Danke Ihnen, Herr Lüring. Mein Name ist Linus Lüring und diese Folge haben wir am 6. März aufgezeichnet. Das Team von "Die Entscheidung" erreicht ihr unter die [email protected]. Und noch mehr aktuelle Informationen zum Krieg im Namen Osten gibt es auch in Politik und Hintergrund darin unter anderem ein Interview mit dem ehemaligen deutschen Botschafter im Iran Hans Udo Mutzel. Und am kommenden Dienstag findet ihr dann wie gewohnt eine ganze Staffel von "Die Entscheidung" hier wieder im Feed. Facebook von "Likes" und "Macht" heißt die. Da wird es darum gehen, wie aus einem Harvard Projekt einer der mächtigsten Konzerne der Welt wurde. Facebook gibt es jetzt seit über 20 Jahren heute nutzt fast die Hälfte der Welt, Tools von Mutterkonzern von Meta, WhatsApp, Instagram gehörn dazu, auch KI Tools und und und. Wie verändert dieser Mega-Konzern? Was wir sehen, was wir denken und auch, wie wir miteinander umgehen und vielleicht auch, wie wir wählen, das alles kommende Woche in der AID-Audiotik.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die islamische Revolution von 1979 beendete die jahrtausendealte Monarchie im Iran und etablierte eine islamische Republik, die das Land politisch, gesellschaftlich und religiös radikal veränderte.
  2. Die Revolution war ursprünglich ein breites Bündnis verschiedener Gruppen gegen den autoritären und pro-westlichen Schah, wurde aber letztlich von Ayatollah Khomeini und islamistischen Kräften dominiert, die ihre klare Vision und Strukturen durchsetzten.
  3. Die Folgen umfassen tiefgreifende gesellschaftliche Umgestaltungen (z.B. Einschränkung von Frauenrechten), eine dauerhafte Feindschaft zu den USA und eine bis heute prägende revolutionäre Ideologie, die auch aktuelle Konflikte und die innere Staatsstruktur bestimmt.

Summary:

Die Diskussion analysiert die anhaltende Bedeutung der islamischen Revolution von 1979 für den heutigen Iran. Die Revolution beendete die Monarchie der Pahlavi-Dynastie, die durch westliche Orientierung, wirtschaftliche Ungleichheit und Unterdrückung gekennzeichnet war. Obwohl der Protest gegen den Schah breit gesellschaftlich getragen war, konnte sich Ayatollah Khomeini als zentrale Figur durchsetzen. Er instrumentalisierte die Unzufriedenheit und formte aus der ursprünglichen Revolution eine islamische, gestützt auf religiöse Strukturen und mit dem klaren Ziel einer islamischen Republik.

Die Folge war ein grundlegender Wandel: Die neue Ordnung schränkte insbesondere Frauenrechte massiv ein (Kopftuchzwang, rechtliche Benachteiligung) und etablierte ein einzigartiges politisch-religiöses System. Der anschließende achtjährige Krieg mit dem Irak (1980-88) festigte das Regime weiter und schuf ein Trauma der internationalen Isolation. Die damals begründete tiefe Feindschaft zu den USA prägt bis heute die Außenpolitik. Experte Cornelius Adebar betont, dass die revolutionäre Ideologie und die damals geschaffenen Strukturen (wie die Revolutionsgarden) das Land bis in die Gegenwart definieren und innere wie äußere Konflikte maßgeblich beeinflussen.

FAQs

Die islamische Revolution im Iran fand 1979 statt und beendete die jahrtausendealte Monarchie. Sie führte zur Gründung einer islamischen Republik, die das Land politisch, gesellschaftlich und religiös radikal veränderte.

Ayatollah Khomeini war die zentrale Figur der Revolution und organisierte aus dem Exil den Widerstand gegen den Schah. Nach seiner Rückkehr setzte er sich mit klaren Vorstellungen für einen islamischen Staat durch und wurde zum Revolutionsführer.

Die Revolution schränkte die Rechte der Frauen stark ein, etwa durch die Wiedereinführung des Kopftuchzwangs und die Abschaffung des Frauenwahlrechts. Frauen wurden in Erbschafts- und Gerichtsfragen benachteiligt und benötigten für Reisen die Zustimmung männlicher Verwandter.

Das Schah-Regime wurde für seine Ungleichheit, persönliche Bereicherung und den verschwenderischen Lebensstil des Herrschers kritisiert. Zudem stieß die enge Anlehnung an den Westen bei vielen Iranern auf Ablehnung, was zu breiten Protesten führte.

Der achtjährige Krieg gegen den Irak prägte Iran mindestens so sehr wie die Revolution selbst. Er festigte die islamische Republik, da sich das Land als Verteidiger sah, und stärkte die Revolutionsgarden als ideologische Armee.

Die Geiselnahme markierte einen Bruch in den Beziehungen und begründete eine anhaltende Feindschaft. Sie führte dazu, dass die USA Iran als Gegner betrachteten und prägte bis heute das gegenseitige Misstrauen.

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