Ein Patient klagte über Jahre hinweg über ein störendes Fremdkörpergefühl im Hals, das er mit einem steckengebliebenen Gummibärchen verglich. Der HNO-Arzt diagnostizierte eine Reflux-assoziierte Störung, doch hochdosierte Säureblocker halfen nicht. In stressigen Phasen verstärkten sich die Symptome, sodass der Patient selbst psychische Ursachen vermutete. Bei einer Magenspiegelung entdeckte Professor Alexander Meining eine etwa einen Zentimeter große Insel aus Magenschleimhaut direkt am Beginn der Speiseröhre. Diese versprengten Schleimhautinseln sind angeboren oder entstehen durch Drüsenveränderungen und können durch Schleimproduktion oder Säurebildung das Globusgefühl auslösen. Meining verödete die Insel mit einer Argon-Plasma-Therapie, woraufhin die Beschwerden des Patienten vollständig verschwanden. Der Gastroenterologe hatte diese Behandlung bereits vor über 20 Jahren entwickelt, stieß aber zunächst auf Widerstand von Fachkollegen, die die Symptome als psychisch bedingt ansahen. Erst eine placebokontrollierte Studie mit Scheinbehandlung bewies die Wirksamkeit: In der Behandlungsgruppe sprachen 90 % der Patienten an, während in der Kontrollgruppe niemand Besserung zeigte. Heute gilt das Verfahren als etablierte Therapie für Patienten mit Globusgefühl und nachweisbaren Schleimhautinseln. Ärzte sollten bei der Endoskopie jedoch genau hinschauen, da die Inseln leicht übersehen werden können.
Der hat eigentlich schon über viele Jahre bemerkt, dass er so ein komisches Rämpkörper gefühlt im Hals hat. Das ist so wie wenn man irgendwie ein Gummibärchen schluckt und dieses Gummibärchen bleibt dann oben in der Kähle irgendwie stecken. Der Halsnasen Oren Arzt hat allerdings vermutet, dass es möglicherweise eine so genatte Reflux assoziierte Störung ist. Da kommt die Säure von Magen in die Speisere hoch und zum Teil sogar so weit hoch, dass sie dann auch in den Mund, Trachenraum gelangt und dort auch durchaus solche Veränderungen ervorrufen kann. Er hat sich natürlich dann auch gedacht, ich nehme diese Säureblocker ein, das wird nichts besser, vielleicht ist es doch ein psychisch Stress. Aber was wir bei diesen Patienten gesehen haben, direkt am Beginn der Speisere war eine kleine Insel von Magenschleimhautsichtbar. Und da sind wir dann aufmerksam und hellhörig geworden und da dachte ich mir, ne, vielleicht haben wir doch die Urseil gefunden. Ärztinnen und Ärztes sollen Leben retten, die sollen Krankheiten erkennen und leiden heilen. Aber was ist, wenn sich eine Krankheit nicht so leicht erkennen lässt? Was wenn Rätselhafte beschweren, ist den Medizinerinnen und Medizinern schwer machen, die Ursache eine Erkrankung zu finden? Dann kann man nur hoffen, dass man Experten und Experten an seiner Seite hat, die dran bleiben. Die nicht nachlassen, bis sie sie endlich gefunden haben. Die Diagnose der Sternpodcast. Ich bin Annika Geisler, Ärztin und Redakteuren und beim Stern für die Rubrik, die Diagnose verantwortlich. Hier erzählen Medizinerinnen und Mediziner von ihren ungewöhnlichen Fällen. Mein heutiger Gesprächspartner ist Professor Dr. Alexander Meining. Erst Facharzt für innere Medizin und Experte für Magen-Garmerkrankung. Seit einigen Jahren leitet er den Lehrstuhl für Gastroentrologie am Uniginikum Würzburg. Arzt zu werden war zunächst eigentlich gar nicht sein Plan. Als Schüler wollte er eine Mischung aus Schriftsteller, Musiker und Anwalt werden, erzählt er. Erst während des Zivildienstes in der Krankenpflege entwickelt er eine große Leidenschaft für die Medizin. Dann im Medizinstudium sah er einen Aushang in der Mensa, Dr. Rand gesucht und kam so zum Fachgebiet Gastroentrologie. In dieser Folge geht es um einen Patienten, der jahrelang an einem seltsamen Fremdkörper gefühlt im Halslet. Nach erfolgloser Behandlung durch den Harnoarzt vermutet er selbst sogar psychische Gründe. Dann brachte er eine Magen- und Speise-Röhrenspiegelung den Warengrund anzlicht. Der Patient ist auch ärztlicher Kollege, muss man sagen. Jetzt nicht in der Gastroentrologie tätig, auch nicht in der inneren Medizin tätig, aber er ist Ärztlicher Kollege. Eigentlich über viele Jahre bemerkt, dass er ein komisches Fremdkörpergefühl im Hals hat. Er hat selber ausgedrückt. Es ist so, wie wenn man irgendwie ein Gummibärchen schluckt und dieses Gummibärchen bleibt dann oben in der Kiele irgendwie stecken. Das hat ihn zum Teil unglaublich gestört und vor allem auch, wenn er unter Stress war. Dann hat er das versterkt wahrgenommen, dieses Fremdkörpergefühl. Dann auch damit verbunden so ein Räusbarzwang und ja irgendwie so unangenehmes Gefühl, einfach in der Halsgegend. Wie es dann so ist, wenn man was im Hals hat, geht man zum Halsnassen-Orenarzt. Genau. Und der Halsnassen-Orenarzt hat dann nichts eindeutiges Feststellen können in seinem Bereich. Hat allerdings vermutet, weil das auch, kann ich mal so selten ist, muss man sagen, dass es möglicherweise eine so genatte Rifflux assoziierte Störung ist. Also das heißt, dass das beobachten wir auch manchmal als Patienten. Da kommt die Säure vom Magen in die Speisere hoch und zum Teil sogar so weit hoch, dass sie dann auch in den Mund-Rachenraum gelangt und dort auch durchaus solche Veränderungen ervorrufen kann. Also das sind durchaus manchmal Patienten, die auf den Boden, wie ein gastroesophagialen Riffluxkrankheit, also dem Aufstoßen von Säure aus dem Magen in die Speisere durchaus auch diesen Räusbarzwang oder dieses Hüsten auch entwickeln können. Lassen Sie mich dann mal nachfragen. Sie haben gesagt, das Gefühl hat er beschrieben, wie ein Gummibärchen, das im Hals steckt. Er musste sich häufiger Räusbar am Rachach schon so ein Räusbarzwang entwickelt. Das ging über viele Jahre. Das, was Sie jetzt gerade benannt haben mit diesem Rifflux oder diesem Aufstoßen, dass das vielleicht ein Grund sein könnte, da fällt mir dann das Stichwort so, Brennen ein, ist das nicht alles viel Dollar? Werbung. Hallo, ich bin Isafen Heil aus dem Podcast-Team des Stärms. Kennt ihr das Gefühl, wenn sich die eigenen Gedanken ständig ums Essen drehen? Auch wenn ihr gar keinen Hunger habt. Dieser Jieper auf einen Schokoriegel und dann noch ein oder das ständige Nachdenken über Kalorien. Das Grübeln über Essen kann sehr belasten sein und es gibt im Extremfall auch ein Namen dafür. Food-Neues. Es ist ein Phänomen, das mittlerweile auch wissenschaftlich untersucht wird. Diese Gedanken schleifen lenken oft von gesunden Ernährungsroutine ab und können damit das Körpergewicht negativ beeinflussen. Menschen mit Adipositas leiden oft unter Food-Neues und Adipositas ist kein Lifestyle-Problem. Sie ist eine komplexe chronische Erkrankung mit vielen unterschiedlichen Ursachen bis hin zu genetischen Gründen. Mehr als eine Milliarde Menschen weltweit sind davon betroffen. Die gute Nachricht bei Food-Neues und Gedanken schleifen rund um das Gewicht gibt es Hilfe. Adipositas ist mit der richtigen Unterstützung behandelbar. Um zu verstehen, wie braucht ihr Antworten und Ansprechpersonen. Beides bekommt ihr jetzt online auf über -gewicht.de. Dort findet ihr umfassende und verständliche Infos rund um Adipositas, Antworten zu Behandlungsmöglichkeiten und spezialisierte Ärztinnen, die euch helfen können. Vor Ort oder auch per Videospregstunde. Holt euch wertvolle Tipps und Anregungen gegen Food-Neues und Adipositas. Alle wichtigen Informationen rund um das Thema findet ihr in Show Notes und auf über -gewicht.de. Ein Angebot von Novo Nordesk. Hat er überhaupt nicht gehabt? Also, er hat nie so drennen gehabt. Aber auch da muss man sagen, das gibt es immer wieder, dass Patienten atypische Beschwerden haben. Also, die eben nicht so richtig zu diesem Krankheitsbild passen. Aber dennoch, es war bei diesen Patienten dann so, dass man ihm geraten hat. Na ja, er soll ja vielleicht mal den Reflextherapieren oder den atypischen Reflextherapieren. Und was man da eben gibt oder versucht als Therapie. Das ist die Einnahme von diesen sogenannten Säureblockern, die ja eigentlich auch fast jeder glaube ich kennt und die auch mittlerweile sogar auch Rezept freierhältlich in der Apotheke sind. Das hat er gemacht. Er hat dieses Säureblocker regelmäßig, in einer relativ hohen Dosis, eingenommen. Und er hat auch keine Besserung gespürt. Und dann ist er bei ihnen gelandet. Genau, dann kam der Weg sozusagen zum Gast rum mit zu schauen. Das hat man dann gesagt, ne ja, also moment der hat verdacht auf eine Reflexkrankheit, die nicht auf Säureblocker anspricht. Und dann ist es eigentlich so, wie es bei uns auch in diesen Leitlinien empfohlen wird, dass dann letztendlich eine Endoskopie durchgeführt werden solltze. Um einfach, es gibt immer wieder Patienten, die sprechen nicht auf Säureblocker an. Und meinfach dann startes zu erheben. Bevor Sie jetzt erzählen, wie Sie das durchgeführt haben und was Sie gemacht haben und gesehen haben, was hatten Sie denn noch für differenzial Diagnosen im Kopf? Wer mit schon gerade über diesen Aufstoßen oder vielleicht diesen stillen Reflex gesprochen? Aber da gibt es wahrscheinlich noch zwei, drei andere Sachen, wenn man über dieses sogenannte Globus gefühlt ist, ist ja dieses, das steckt was im Hals drin. Sprich, was haben Sie noch im Kopf gehabt? Ja, es gibt noch, man muss sagen psychosomatische Ursachen, was ja eigentlich früher sogar die Erstdiagnose war, noch vor dem Reflex oder vor dem Überweis mit an letztendlich aus Diagnose sprechen werden. Dann hat man gesagt, das ist einfach eine psychische Störung. Ja, das sind Patienten, die ängstlich sind, die irgendwie stresskörperlich kompensieren in irgendeiner Art und Weise. Und in alten Lehrbüchern nennt sich das sogar auch Globus-Histherikus. Also der Globus-Histherikus, also einfach als eine Somatisierungstörung im Beid, das sind sind. Also das eigentlich gar kein körperliches Defizit vorlegt, sondern das einfach eine psychische Kranken somatisiert wird. Also körperliches Symptome hervorruft. Das ist sicherlich was, woran man denken muss und woran man dann auch noch manchmal denken kann und denken muss. Ist das manchmal auch noch so? Aussackungen gibt so genannte Divertikl an der Speisehörer, die das auch manchmal hervorrufen können. Und am Anfang erzählten Sie, der Patient selber hat ja gesagt, ja, irgendwie ein stressigem Zeiten ist es auch so.
oder ich merke es mehr oder es stört mich mehr. Das heißt, dieses psychische Ausdruck von Stress war auch schon in seinem Kopf ein bisschen verankert, oder? Das kann gut sein. Definitiv. Vor allem, er ist natürlich auch selber Kollege. Und er hat sich natürlich dann auch gedacht, ne, ja gut. Also, ich habe keinen Sohn, bin ich, habe keinen Reflux. Ich nehme diese Sohre-Blocke ein. Das wird nichts besser, vielleicht ist es doch ein psychisch Stress. Ja, das ist ja immer eine gute Erklärung für viele Symptome. Wie ging es denn bei Ihnen dann weiter? Es ging so weiter, dass wir dann eben eigentlich diese Endoscopy durchgeführt hat. Also eine Spiegelung. Das heißt, immer Magen-Spiegelung. Aber zu der Magen-Spiegelung gehört natürlich auch die detaillierte Betrachtung der Speiseurere und übrigens auch das zwölf Fingerdarmsmit dazu. Und im Magen war nichts. Es war jetzt auch keine Zeichen einer Refluxkrankheit sichtbar. Aber was wir bei diesen Patienten gesehen haben, war ganz in der oberen Speiseurere. Also unmittelbar unterhalb des oberen Schließmuskels. Also die Speiseurere hat einen oberen Schließmuskel und einen unteren Schließmuskel. Also direkt am Beginn der Speiseurere war eine kleine Insel von Magen-Schleimhaut sichtbar. Das erkennt man endoskopisch, weil die ein bisschen anders gefärbt ist. Die hat mir so eine lachsrotte Farbe und ist nicht so plass wie die sonstige Schleimhaut jetzt in der Speiseurere in der Sofa-Gos. Und das hat er gehabt. Und da sind wir dann aufmerksam und hellhörig geworden. Und da dachte ich mir, ne ja, vielleicht haben wir doch die Ursache gefunden. Wie groß ist denn diese kleine Insel gewesen und die gehört da ja eigentlich nicht hin? Ja, also das ist ganz interessant. Also jetzt in diesem Fall war die Insel, die war so ein Zentimeter. Wir sehen da manchmal Inseln, die sind gerade mal so 5 mm groß und wir sehen manchmal auch über ein ganzes Sigmän. Sieht wie auch über 3 Zentimeter so Magen-Schleimhaut. Das ist richtig. Die gehörter eigentlich nicht hin. Das sind versprengete Inseln. Warum und wie die jetzt da genau entstehen. Das weiß man nicht 100%ig. Es gibt zwei Theorien. Die erste Theorie ist, dass man denkt, dass es möglicherweise in der Insel, in der Embryogenese entsteht. Also Embryogenese, das heißt, wenn sie sozusagen ein Embryo, ein Fötus im Mutterleib entwickelt. Da gibt es gewisse Mechanismen, da gibt es sogenannte Schluntaschen. Das ist jetzt unglaublich kompliziert. Aber dort bilden sie sozusagen mehrere Kompatimente oder Organpakete. Und da kann es eben kommen. Das mankt mal ganz kleine winzige Inseln. Liegenbleiben in Anführungszeichen. Also das ist eine Möglichkeit. Werbung. Hallo, ich bin Isar von Heil aus dem Podcast-Team des Stär. Das Grübeln über Essen kann sehr belasten sein. Und es gibt im Extremfall auch ein Namen dafür. Food-Neues. Menschen mit Adipositas leiden oft unter Food-Neues. Und Adipositas ist kein Lifestyle-Problem. Vor Ort oder auch per Video-Sprechstunde. Alle wichtigen Informationen rund um das Thema findet ihr in show-nodes und auf über -gewicht.de. Einem Angebot von Novo Nordesk. Die andere Möglichkeit, die auch diskutiert wird, ist, es gibt kleine, winzige Drüsen in der Schleimhaut der Speisurer, die eben Schleim produzieren. Deswegen heißt es auch Schleimhaut, die sozusagen so einen richtigen Schleim produzieren. Und diese Drüsen, die können vielleicht aus irgendwelchen Gründen, die sind nämlich vor allem gerade in der oberen Speisurer. Manchmal so kleine Pläßchen bilden und wenn die dann aufbrechen, dann kommt es auch zu Inseln. Das sind allerdings alles Theorien. Also 100% die gewissen, tut man es nicht. Ich glaube früher hat man diese Indelchen auch gesehen, also sehr viel früher vor Jahren oder Jahrzehnten. Und wir hatten ja einen vorgespräch von diesem Podcast und sie waren damals jünger Assistenzarts und haben sich dafür interessiert. Das heißt, sie haben eigentlich schon eine längere Geschichte mit diesen Schleimhaut in den Siedern gar nicht hingehören. Wie war das denn in ihrer Anfangszeit? Sie fanden das spannend, wollten da tiefer nachforschen, aber so richtig angehört wurden sie Anfangs gar nicht, oder? Nein, also das war so, das war wirklich jetzt schon vor über 20 Jahre meiner Assistenzartszeit. Und wir haben ja immer wieder in der Gastroentologie, die Patienten, die diese so genannten atypischen Reflexyptome haben. Und dann dachte ich mir damals schon, na ja, wenn da Magenschleimhaut ist, dann kann das ja sein, dass diese Magenschleimhaut vielleicht Säure bildet. Und dass die Säure dann halt einfach einen kürzeren Weg in den Rachen hat und deswegen diese Symptome hervorruft. Und dann dachte ich mir das untersuche ich jetzt mal, weil das hat mich neugierig gemacht. Und hab dann aber festgestellt, also wenn man jetzt den Säure misst an dieser Stelle, dann macht es gar nicht so viel. Aber es sind andere Zählen, die schleimproduzieren. Und das ist vielleicht auch wiederum, was passt zu unserem Fall, das ist Gummibärchen. Also das da einfach so ein Schleim ist, der stört. Und dann dachte ich mir mal, na ja gut, wenn da was ist, was da nicht hingehört, dann machst das halt mal weg. Und das geht relativ einfach. Also da gibt es einen so genannten Argon Plasma Therapie. Das heißt, da wird die oberflächliche Schleimhaut verödet, also mit Strom zerstört. Und wenn die weg ist, diese falsche Schleimhaut, dann wird sie durch das normale Gewebe durch die normale Schleimhaut ersetzt. Und das funktioniert relativ einfach. Ja, und das hab ich dann mal gemacht bei 10 Patienten vor auch schon über, ja, oder gut 20 Jahren. Und war dann ganz begeistert, weil das waren 10 Patienten und bei allen wurde es besser. Und dann hab ich diese Ergebnisse präsentiert, ich kann mir noch sehr gut erinnern, auf einem US-amerikanischen und kresst. Das weiß ich immer so, dass der größte und wichtigste Konkresst dort damaligen Zeit und war ganz aufgeregt und aber auch irgendwie sehr begeistert, dass ich da eingeladen wurde und die Daten zu präsentieren. Und dann stand also ein ganz berühmter amerikanischer Gastroentrologie auf, der mir da weniger mit dem Finger auf jeden Fall gezeigt hat, oder gesagt hat, "Do not treat this patients". Also behandle sie nicht, die haben ein psychisches Problem, kein gastroentrologisches Problem. "Do not treat this patients". Und das war für mich schon so ein Moment. Na gut, da gibt es zwei Möglichkeiten, die eine Möglichkeit ist, dass man da wieder insichtkehrt und sagt, wo je, was habe ich da verbrochen? Oder die zweite Möglichkeit und das hab ich dann aufgefällt, ist jetzt will ich es hier erst recht zeigen. Und der dexte Schritt war eben dann, der, das wie man es in der Medizin so macht, eine sogenannte "jahr platzebo" kontrollierte Studie macht, platzebo geht natürlich nicht, weil wir kein Medigamente vergleichen, aber das eine sogenannte "scham kontrollierte Studie". Also was bedeutet das? Das bedeutet sie terapieren eine Hälfte der Patienten mit der gleichen Krankheitsbild, also Klobos Symptome und eben eine Magenschleimhaute inso. Also mit der Prozitur und die andere Gruppe waren sie gar nix. Also sie führen die Endoscopie durch, sie packen auch das gesamte Set-up aus, stecken den Hofregwensgenerator an, machen alles wie ganz normal, aber behandeln sie nicht. Und die Patienten wissen nicht, ob sie jetzt in der einen oder in der anderen Gruppe war. Und das war dann eigentlich letztendlich der Beweis, weil wir zeigen konnten, dass unter denen, die also die Scheinprozituren nur gehabt haben, da hat keiner angesprochen, keiner. Und in der anderen Gruppe waren es 90 Prozent. Und das war dann letztendlich der Beweis und ja, eigentlich ein schönes Ergebnis in der Medizin. Und was dann Gott sei Dank auch noch von vielen anderen weltweit und auch letztendlich im Langzeitverlauf, also auch über mehrere Jahre hinweg sich als wirklich als effektive Therapie gezeigt hat. Werbung.
das Gefühl, wenn sich die eigenen Gedanken ständig ums Essen drehen, auch wenn ihr gar keinen Hunger habt, dieser Jieper auf einen Schokoriegel und dann noch ein oder das ständige Nachdenken über Kalorien. Food-Neues. Um zu verstehen, wie braucht ihr Antworten und Ansprechperson? Dort findet ihr umfassende und verständliche Infos rund um Adipositas. Antworten zu Behandlungsmöglichkeiten und spezialisierte Ärztinnen, die euch helfen können. Vor Ort oder auch per Videosprechstunde. Alle wichtigen Informationen rund um das Thema findet ihr in Show Notes und auf über -gewicht.de einem Angebot von Novo Nordesk. Sehr schön, dass Sie sich dann auf diesem Kongress als junger Arzt nicht haben. Entmutigen lassen ich glaube. Also ich sage jetzt mal 90 Prozent wäre es vielleicht anders gegangen. So lieber nicht und schuld dann einziehen und wenn das so eine Koryphe war, also toll, dass Sie weitergemacht haben. Ja, ja, aber manchmal muss man halt ein bisschen zäh- und hart weggeg sein und das hat sich da sicherlich gelohnt. Man muss aber auf der anderen Seite sagen, es ist wirklich, es gibt natürlich auch noch diese Patienten, die da gar nichts haben. Da muss man nichts machen, aber wenn die Kombination besteht, so wie jetzt in diesem Fall, spricht diese Magenschleimhaut-Insel und die Symptome, die passenden Symptome. Dann wissen wir, dass diese Patienten bis zu 80 Prozent auch im Langzeitverlauf über Jahre hinweg profitieren. Und bei diesem Fall hat sie auch geholfen, können wir zwischen sagen. Lassen Sie uns noch mal zu den Möglichkeiten kommen, weil Sie es gerade angesprochen haben, Patienten, die dieses Globus oder dieses Gummibärchen gefühlen haben, gibt es ja die Möglichkeit, Sie sehen gar keine Schleimhaut-Insel. Das ist ja doof, wenn man dann nichts veröden kann, sage ich mal so. Richtig. Die Kombination gibt es, dann gibt es die Kombination, jemand hat das Globus gefühlt und sie sehen, schleibbar hat inseln und er spricht darauf an, dass es super. Aber gibt es dann auch die dritte Möglichkeit, jemand hat Schleimhaut-Inseln und spürt gar nichts. Das gibt es auch, definitiv. Das gibt es auch, das ist sogar gar nicht mal so selten, dann muss man natürlich auch nichts machen. Also ein Patient, der keine Beschwerden hat, muss nicht behandelt werden. Okay, gut, dann haben wir das auseinander klamüset. Wie war das denn jetzt bei diesem Patienten? Sie haben die Schleimhaut-Inseln gesehen, Sie haben sie verödet, das ging gut und wie ging sie ihm danach? Gut. Schöne, schnelle Antwort. Es hat sich wieder mal das bestätigt, was wir jetzt schon bei vielen Patienten gesehen haben. Und es ist immer wieder erstaunlich, dann ja, und jetzt kann man natürlich sagen, ja, der denkt halt jetzt da etwas gemacht worden und jetzt ist es weg. Aber ich denke, was hier auf dieser einen Studie mit der Scheinprozatur ist, das definitiv so, dass man jetzt mittlerweile sagen kann, das ist ein etabliertes Therapieverfahren. Viele denken nur einfach immer noch nicht rein. Und was vielleicht außen ein bisschen des Problemes, viele machen eine endoskopie des oberen Verdauungsdrags, also die sogenannte magenspiegelung und ziehen das gerät manchmal ein bisschen zu schnell raus. Und das sind ja so kleine Inseln, die sind manchmal gar nicht so einfach zu erkennen, weil sie ganz weit oben sind, unmittelbar unterhalb vom Sufergussfinger. Und mein Rat ist halt, dass man wirklich ganz langsam das Endoskop heraus sieht und dann noch mal genau dieses Arial ganz detailliert betrachtet, um sowas nicht zu übersehen, weil das natürlich eine relativ einfache Therapie-Möglichkeit dann wäre. Also vielleicht auch für die Hörerinnen und Hörer, die das jetzt hören und denken, um, Gummibärchengefühl, vieles Räussbern im Alts oder das Gefühl, kenn ich, dann vielleicht doch den Gastroentrologen oder die Gastroentrologen bitten, langsam das Endoskop rauszuziehen und mal zu gucken, ob das so laxfarbene Schleimhaut-Inseln weiter oben sind. Das darf man ja vielleicht als mindiger Patient auch mal anbringen. Wie ist das denn, das bleibt dann ein Leben lang gut oder muss ich dann da alle fünf Jahre wieder hin? Also wir haben bisher Daten, die gehen zum Teil über zehn Jahre hinweg und es bleibt wirklich dann gut. Wir haben allerdings auch schon mal Patienten gehabt, die an der anderen Stelle dann wieder kleinere Inseln bekommen haben und die konnten dann auch genau sagen, jetzt ist es wieder da und dann war tatsächlich wieder eine kleine Insel da. Also das spricht dann auch wiederum eher für diese Teese, dass es eben jetzt nicht durch diese versprengten Inseln während der embryo dann altzeit sind, sondern dass mögliche also wirklich halt auch entstehen können durch das Verstopfen von sogenannten Sofagustrüsen, die dann eben aufbrechen und so kleine Inselchen bilden. Das ist auch sehr interessant eigentlich. Und ihr Fazit für die Höhren und Höhre, lasst euch nicht mit, das ist alles nur Stress abspeisen, bleibt hartnäckig. Das würde ich so sagen. Also man muss zumindest mal gucken und man muss es zumindest mal ausschließen. Wenn es ausgeschlossene, dann ist was anders, aber man sollte das zumindest ausschließen, weil man muss natürlich auch sagen viele, die dieses Symptome haben, die werden ja da auch in irgendeiner Art und Weise stigmatisiert als, ich sag jetzt mal, Banala, Pita, als psychos. Das ist nicht gerechtfertigt. Das ist eine organische Ursache, nicht immer, aber manchmal hat es eine organische Ursache und dann wären man fälschlicherweise stigmatisiert als psychro in Anführungszeichen, obwohl es eigentlich ganz was anderes ist. Das war die Diagnose. Ich bin Annika Geisler, bleiben Sie gesund. Bis zum nächsten mal. Die Diagnose der Stern Podcast. * Musik *
Podcast Summary
Key Points:
Ein Patient litt jahrelang unter einem Fremdkörpergefühl im Hals, beschrieben wie ein steckengebliebenes Gummibärchen.
Ein HNO-Arzt vermutete zunächst eine Reflux-assoziierte Störung, doch Säureblocker brachten keine Besserung.
Der Patient selbst dachte an psychischen Stress als Ursache, da die Symptome in stressigen Zeiten zunahmen.
Bei einer Magenspiegelung entdeckte Professor Meining eine kleine Insel aus Magenschleimhaut im oberen Teil der Speiseröhre.
Diese Inseln sind versprengtes Gewebe, das möglicherweise angeboren ist oder durch Drüsenveränderungen entsteht.
Die Behandlung erfolgte mittels Argon-Plasma-Therapie, bei der die Insel verödet und durch normales Gewebe ersetzt wird.
Eine kontrollierte Studie mit Scheinbehandlung belegte, dass die Therapie bei 90 % der Patienten wirkt, im Langzeitverlauf profitieren bis zu 80 %.
Summary:
Ein Patient klagte über Jahre hinweg über ein störendes Fremdkörpergefühl im Hals, das er mit einem steckengebliebenen Gummibärchen verglich. Der HNO-Arzt diagnostizierte eine Reflux-assoziierte Störung, doch hochdosierte Säureblocker halfen nicht. In stressigen Phasen verstärkten sich die Symptome, sodass der Patient selbst psychische Ursachen vermutete.
Bei einer Magenspiegelung entdeckte Professor Alexander Meining eine etwa einen Zentimeter große Insel aus Magenschleimhaut direkt am Beginn der Speiseröhre. Diese versprengten Schleimhautinseln sind angeboren oder entstehen durch Drüsenveränderungen und können durch Schleimproduktion oder Säurebildung das Globusgefühl auslösen. Meining verödete die Insel mit einer Argon-Plasma-Therapie, woraufhin die Beschwerden des Patienten vollständig verschwanden.
Der Gastroenterologe hatte diese Behandlung bereits vor über 20 Jahren entwickelt, stieß aber zunächst auf Widerstand von Fachkollegen, die die Symptome als psychisch bedingt ansahen. Erst eine placebokontrollierte Studie mit Scheinbehandlung bewies die Wirksamkeit: In der Behandlungsgruppe sprachen 90 % der Patienten an, während in der Kontrollgruppe niemand Besserung zeigte. Heute gilt das Verfahren als etablierte Therapie für Patienten mit Globusgefühl und nachweisbaren Schleimhautinseln.
Ärzte sollten bei der Endoskopie jedoch genau hinschauen, da die Inseln leicht übersehen werden können.
FAQs
Ein Globusgefühl ist das Empfinden eines Fremdkörpers im Hals, oft beschrieben wie ein steckengebliebenes Gummibärchen, das zu Räusperzwang und Unbehagen führt.
Mögliche Ursachen sind Reflux, psychosomatische Faktoren, Divertikel der Speiseröhre oder versprengte Magenschleimhaut-Inseln im oberen Speiseröhrenbereich.
Es handelt sich um kleine, lachsrote Schleimhautbereiche, die eigentlich in den Magen gehören, aber versprengt in der oberen Speiseröhre vorkommen und Beschwerden verursachen können.
Sie kann mittels Argon-Plasma-Therapie verödet werden, wobei die falsche Schleimhaut zerstört und durch normales Gewebe ersetzt wird.
Ja, in einer Studie sprachen 90 % der Patienten auf die Therapie an, während die Kontrollgruppe ohne Behandlung keine Besserung zeigte.
Nur wenn der Patient passende Symptome wie Globusgefühl hat; asymptomatische Inseln müssen nicht behandelt werden.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.