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Infekt obere Luftwege und Akute Bronchitis

14m 10s

Infekt obere Luftwege und Akute Bronchitis

Der Podcast, moderiert von Sylvia Puhhoney, diskutiert einen Zeitungsartikel über den Fall Jonathan R., der angeklagt ist, durch ein von ihm gelegtes Lagerfeuer die katastrophalen Waldbrände in Los Angeles ausgelöst zu haben. Die Beweislage scheint erdrückend: Digitale Daten wie GPS von Uber-Fahrten und eine ChatGPT-Anfrage nach der Schuld bei einem Zigarettenfeuer platzieren ihn präzise am Tatort. Die Moderatorin hinterfragt jedoch kritisch, ob diese Indizien allein ausreichen und ob nicht auch die Feuerwehr eine Mitschuld trägt, da sie das ursprüngliche Feuer für gelöscht erklärt hatte, bevor es sich sieben Tage später als "Hold-Over-Fire" durch starke Winde wieder entfachte. Sie betont, dass scheinbare Kausalitäten nicht vorschnell angenommen werden dürfen. Abschließend überträgt sie diese Denkweise auf die Arbeit der internen Revision: Erfolg basiert darauf, trotz Zeitdrucks alle Annahmen konsequent zu prüfen und sorgfältig abzustimmen, anstatt Abkürzungen zu nehmen, was langfristig Vertrauen und Effektivität stärkt.

Transcription

1748 Words, 11661 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu ihrem Podcast "Internere Vision, Soverein, kollegial und Vöksam". Hier ist Sylvia Pohane und ich freue mich, dass sie jetzt wieder dabei sind. Am 19. Dezember 2025 hat mich ein weiterer Artikel aus der SZ von diesem Tag zu einem Podcast inspiriert. Er ist von Armin Schmieder und hat folgenden Titel und Untertitel. Verdächtige Frage an ChatGPT. Vor knapp einem Jahr brantelos Angeles. War ein einziger Mann schuld am Feuer? Hier der Artikel in Auszügen. Jonathan R. reist die Augen auf. Als könne er überhaupt nicht fassen, dass ausgerechnet eher schuld sein soll, an den verheerenden Waldbremden vor knapp einem Jahr in Los Angeles. Bei den Saturn-California Wildfires wurden insgesamt mehr als 18.000 Gebäude zerstört. Der Sachschaden liegt bei mehr als 100 Milliarden Dollar. Es ist ein Gesicht, dass er nicht nur einmal zeigt bei dieser Anhörung Ende November. Die Frage ist, ob er damit die Jury überzeugt. Jonathan R. wird vorgeworfen, auch für den schlimmsten der 14 Brennde verantwortlich zu sein, das Pellysade's Fire. 7.000 zerstörte Häuser, 25 Milliarden Dollar Schaden. 12 Menschen sind gestorben. Er hat sich nicht schuldig bekannt und bei mehreren Anhörungen bislang sein Unverständnis darüber zum Ausdruck gebracht, dass er in Haft ist. Kürzlich sogar der Art Heftig, dass er aus dem Gerichtsal geführt wurde. Bei einer Verurteilung drohnt Jonathan R. bis zu 45 Jahre Haft. Aber können die 12 geschwohrenden wirklich ohne Zweifelurteilen, dass er allein verantwortlich ist für dieses Feuer biblischen Ausmaßes? Es geht vor allem ums Geld. Zum Verständnis an dieser Stelle vielleicht ein sarkastischer Kommentar, den man von Bewohnern von Los Angeles derzeit öfter hört. Die meist beschäftigten Leute beim Wiederaufbau, sein Nichtarchitekten und Bauleute, sondern Anwälte und Versichere. Also, wie er zahlt dem Wiederaufbau und wem kann man deswegen verklagen? Wer ist verantwortlich? Auch das macht diesen Prozess gegen Jonathan R. bedeutern. Die Beweislage ist er drückend. Er ist die einzige Person, die kurz nachmittag am Neujahrstag am Tatort war. Die Daten von Kameras Handy und Uber, er hatte kurz vormittag Nacht eine Fahrt für den Dienstleister absolviert, vororten ihm Prezise an der Stelle, wo der Brand gelegt wurde. Der Staatsanwaltschaft zufolge soll er abseits eines Wanderwegs in Pacific Palisades ein Feuer gelegt, um kurz darauf bei JetGPT die Frage eingetippt haben, ob man schuldig sei, wenn man mit einer Zigarette ein Feuer auslöse. Antwort des KI Jet-Bots? Ja. Eine zufällig weggeschnüppte Zigarette würde also nicht als Ausrede taugen. Seine versuchten Anrufe bei einer Notrufzentrale gleich danach, werden die Ermittler jedenfalls eher als die Strategie eines Tätas der unschuldig aussehen will. Verteidigt wird der 29-jährige R von einem Promy anwalt. Steven Haini. In Los Angeles fragen sich viele Menschen deshalb, wer ein Interesse daran haben könnte, dass R möglichst gut vertreten wird. Haini Strategie ziel darauf ab, die Verbindung zwischen dem Lachmann-Feier, das er legte und dem weizerstürerischen Palisades-Feier zu hinterfragen. Die Verbindung hatten die Ankleger hergestellt. Das Palisades-Feier begann, wie Haini betont, allerdings erst sieben Tage später. Da hatte die Feuerwehr, den von er verursachten Brand, längst für gelöscht erklärt. In der Klage wird dieses Feuer aber als "Hold-Over-Feier" bezeichnet. Eines, das neu entfacht werden kann und genau das passierte. Hurricane-artige Winde trugen die Glut zu Hügeln über Pacific-Palysades von wo aus sich das Feuer ausbreitete. Warum wird ihm die Schuld gegeben an etwas, das die Feuerwehr versäumt hat, Frataini? Ich kann verstehen, dass mein Mann dann gerade in größter Aufregung ist. Die Einwohner von Los Angeles hoffen wegen des schleppenden Wiederaufbaus und der damit verbundenen Explosion der Wohnraumkosten aufbaldige Klarheit. Ein Urteil wird als richtungsweisend gesehen. Es gibt Zivilklagen gegen er, Sammelklagen gegen die Feuerwehr von Los Angeles wegen mehreren möglicher Versäumnisse. Dazu hat Ex-Feuerwehrchefin Christine Crowley Bürgermeisterin Karen Bass verklagt wegen Verleumdung. Die LA-Times dagegen verklagt Bass, weil sie SMS aus der Zeit der brennige Loscht haben soll. Kurz es geht drunter und drüber. Bisses Klarheit gibt, wird es aber noch dauern. Das Gericht hat den Prozess nun bis April 26/26 aufgeschoben. Beide Parteien bräuchten noch mehr Zeit. Er wird bis dahin im Gefängnis bleiben, wegen Fluchtgefahr. Immerhin gibt es eine gute Nachricht für Los Angeles. In diesem Winter drohen wegen starker Regenfälle keine schlimmen Brennnde. So weit zu dem Artikel. Ich fand es krass, wie gläsan wir geworden sind. Im Artikel steht, er ist die einzige Person, die kurz nachmittag am Neujahrstag am Tatort war. Die Daten von Kameras Handy und Uber, er hatte kurz vormittag nach einer Fahrt für den Dienstleister absolviert, verorten ihn präzise an der Stelle, wo der Brand gelegt wurde. Er soll bei ChatGPT die Frage eingetippt haben, ob man schuldig sei, wenn man mit einer Zigarette ein Feuer auslösen. Wir werden per GPS geordet. Unsere Chatts und Interaktionen mit ChatGPT werden ausgelesen. Währe der Brandstifter nicht mit einem Uber unterwegs gewesen, hätte er kein Handy gehabt und hätte er nicht mit ChatGPT kommuniziert, dann würde die Polizei wahrscheinlich immer noch nach dem möglichen Brandstifter suchen. So wie es der Artikel darstellt, scheint es unstrittig zu sein, dass Jonathan Erders Lachmann feiergelegt haben soll. Mir als Leserin erschließt sich das nicht unbedingt. Hätte nicht noch eine andere Person ohne Handy GPS-Orton oder ähnliches in der Region sein können? Ich hoffe, dass der Staatsanwalt das ausreichend hinterfragt. Der zweite Punkt, den ich ansprechen will, ist die Schuldfrage. Warum wird Jonathan Erders Schuld an etwas gegeben, dass die Feuerwehr versäumt hat? In einem vorherigen Podcast hatte ich ja bereits das vorherrschende Chaos bei diesem Brand beschrieben. Das war die Folge Nummer 364 mit dem Titel "Feyer in LA und die interne Revision". Auch wenn Jonathan Erders Lachmann feierlegte, erklärt die Feuerwehr ja dieses Feuer als gelöscht. Google sagt, ein vollständig gelöschtes Feuer bedeutet, dass es mit Wasser so weit gelöscht wurde, dass weder Rauch Hitze noch Flammen entstehen. Der erste und wichtigste Schritt nach dem Löscheneines Feuers ist sicherzustellen, dass es vollständig erloschen ist. Auch wenn die Flammen erloschen scheinen. Feuer können wieder aufflammen, wenn heiße Glut oder glimmende Materialien unbeaufsichtig bleiben. Untersuchen Sie den betroffenen Bereich sorgfältig auf Anzeichen von Hitze oder Rauch. Okay, ein erloschenes Feuer dürfte danach keine Glut mehr haben. Egal, wie stark die Winde sind. Wenn ein Feuer also gelöscht ist, ist es dann auch erloschen? Die Profis unter ihnen werden mir die Feinheiten sicherlich erklären können. Was mir jedoch bekannt ist, ist, dass die Feuerwehr nach dem Löscheneines Feuers üblicherweise eine Brandwache zurücklässt. Die Brandwache hat sicherzustellen, dass das Feuer tatsächlich erloschen ist. In der Klage wird das Feuer als "hold over fire" bezeichnet, eines das neu entfacht wurde. Hätte hier nicht eine Brandwache verantwortlich sein müssen? Wenn tatsächlich die harricainartigen Winde die Glut zu den Hügeln über Pacific-Perlisetz trugen, von wo aus sich das Feuer ausbreitete, dann kann das mit der Brandwache ja wohl nicht so richtig funktioniert haben. Möglich wäre es. Schließlich hatte die Feuerwehr von L.A. nachweislich zu wenig Feuervaläute. Dennoch muss das ja jemand von der Feuerwehr entschieden haben. Löschst man woanders oder bleibt eine Brandwache zurück. Vielleicht war das Areal aber auch viel zu groß für eine Brandwache. Aber auch das bedarf einer Entscheidung. Ich persönlich finde es gut, dass ein Staranwalt den Fall von Jonathan Er übernommen hat. Denn wahrscheinlich werden in diesem Fall viele Grundlagen für spätere Fälle gelegt. Von daher würde es mich sehr interessieren zu erfahren, wer diesen Staranwalt bezahlt. Vielleicht kommt es ja irgendwann noch raus. Was hat das Ganze jetzt mit der internen Revision zu tun? Ich finde in diesem Fall sieht man sehr deutlich, dass auch eine erdrückend erscheinende Indizienlage nicht automatisch zu vorschnellen Schlussfolgerung führen sollte. Selbst wenn die weggeschnüppte Kippe von Jonathan Er das Lachmann-Feier ausgelöst haben sollte, bedeutet das nicht, dass damit gleichzeitig die Schuld für das sieben Tage später daraus entstandene Pellysetz-Fälle. Auch wenn es so einfach und linear Korsal erscheint. Auch hier bestehen Wechselwirkungseffekte. Angenommen die Feuerwehr von LA wäre nicht unterbesetzt gewesen und hätte genug Löschmaterial gehabt. Hätte das Pellysetz-Feier dann entstehen können? Hätte eine Brandwache dies nicht verhindern können? Oder waren die harricanartigen Winte der Art stark, dass auch eine Brandwache keine Chance gehabt hätte? Wäre dann aber das Lachmann-Feier überhaupt als gelöscht erklärt worden? Sie sehen schon, scheinbare Kausalitäten unterliegen Annahmen, die es zu hinterfragen gilt. Das hört sich wieder mal so einfach an. Genau hier gilt es einen möglicherweise vorhandenen Inneren Zwiespall zu beobachten. Den Wunsch, eine Abkürzung zu nehmen und die Disziplin alles sauber abzustimmen. Gerade gegen Ende einer Prüfung, wenn es zähl wird und man eigentlich nur noch fertig werden will, erscheint es auf den ersten Blick, Verlockend eine Abkürzung nehmen zu können. Meine Erfahrung nachholt ein diese Abkürzung aber immer ein. Dann hat man am Ende noch mehr Ärger und es dauert alles noch viel länger. Take it slow with people, the aren't any shortcuts. Ist einer der besten Ratschläge, die ich bei Stephen Arcovy gelesen habe. Die Zeit, die sie in eine saubere Aufarbeitung und Abstimmung stecken, sparen sie nach hinten raus um ein Mehrfaches. Ja klar muss man sich dazu manchmal innerlich zwingen, wenn die Abkürzung lockt. Aber genau diese investierte Zeit ist gut investierte Zeit. Sie stärkt unsere Arbeitsbeziehung zu unseren Revisionspartnern. Als internere Visoren und internere Visoren treffen wir nicht nur einmal, sondern dauerhaft auf unsere Revisionspartner. Gerade in Zeiten der Digitalisierung, in der die Arbeit immer stärker verdichtet wird, wird genau diese Arbeitsbeziehung zum Erfolgsfaktor. Das heißt nicht, dass wir um das lieben Friedenswillen unsere Aufgabe vernachlässigen. Ganz im Gegenteil. Unser Revisionspartner kann sich auf uns verlassen, dass wir uns die Sache aus verschiedensten Perspektiven ansehen und alle expliziten und impliziten Annahmen konsequent hinterfragen. Wenn wir dann kleinlich im großen sind, können wir dann im kleinen Großzügig sein. Und das war es für heute. Ich freue mich über Ihre Ideen, Gedanken, Kommentare auf meiner webpage oder in der Linkengruppe, internere Visoren, kollegial und wirksam unter dem Post zu dem Podcast. Herzlichen Dank. Wenn Sie auf dem Laufenden gehalten werden wollen, tragen Sie sich gerne für meinen maximal monatlichen Scheinten in Nusletter auf www.puhhoney.com ein. Wenn Sie mir was mitteilen wollen, geht das per Mail an [email protected] oder Sie nutzen das Kontaktformular aus meiner webpage "puhhoney.com". Wenn Sie Ihre Absehne-Mail-Adresse nicht angeben, bleibt das Ganze zu 100% anonym. Wenn Ihnen der Podcast gefällt, machen Sie gerne Werbung dafür, denn wir alle profitieren davon, wenn jede interne Revision zu wirksam wie möglich ist. Also bleiben Sie dran und hören Sie gerne wieder rein in Ihren Podcast, interne Revision zu verrennen, kollegial und wirksam. Mein Name ist Sylvia Puhhoney und ich wünsche Ihnen erfolgreiche Prüfungsprozesse. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast thematisiert einen Artikel über Jonathan R., der verdächtigt wird, für die verheerenden Waldbrände in Los Angeles verantwortlich zu sein, basierend auf digitalen Spuren wie GPS- und Chat-Daten.
  2. Es wird die Schuldfrage kritisch hinterfragt, insbesondere ob die Feuerwehr durch mögliche Versäumnisse (z.B. unzureichende Brandwache) eine Mitschuld trägt, anstatt die Verantwortung allein dem Angeklagten zuzuweisen.
  3. Die Moderatorin zieht eine Parallele zur internen Revision und betont, wie wichtig es ist, vorschnelle Schlussfolgerungen zu vermeiden, alle Annahmen zu hinterfragen und sorgfältig zu arbeiten, auch wenn es zeitaufwendig ist.

Summary:

, der angeklagt ist, durch ein von ihm gelegtes Lagerfeuer die katastrophalen Waldbrände in Los Angeles ausgelöst zu haben. Die Beweislage scheint erdrückend: Digitale Daten wie GPS von Uber-Fahrten und eine ChatGPT-Anfrage nach der Schuld bei einem Zigarettenfeuer platzieren ihn präzise am Tatort. Die Moderatorin hinterfragt jedoch kritisch, ob diese Indizien allein ausreichen und ob nicht auch die Feuerwehr eine Mitschuld trägt, da sie das ursprüngliche Feuer für gelöscht erklärt hatte, bevor es sich sieben Tage später als "Hold-Over-Fire" durch starke Winde wieder entfachte.

Sie betont, dass scheinbare Kausalitäten nicht vorschnell angenommen werden dürfen. Abschließend überträgt sie diese Denkweise auf die Arbeit der internen Revision: Erfolg basiert darauf, trotz Zeitdrucks alle Annahmen konsequent zu prüfen und sorgfältig abzustimmen, anstatt Abkürzungen zu nehmen, was langfristig Vertrauen und Effektivität stärkt.

FAQs

Jonathan R. ist ein 29-jähriger Mann, dem vorgeworfen wird, ein Feuer in Pacific Palisades gelegt zu haben, das später zu den verheerenden Waldbränden in Los Angeles führte. Ihm drohen bis zu 45 Jahre Haft.

Die Beweise umfassen Handy-, Kamera- und Uber-Daten, die ihn am Tatort platzieren, sowie eine ChatGPT-Anfrage, in der er nach der Schuld beim Auslösen eines Feuers mit einer Zigarette fragte. Er war die einzige Person am Ort des Brandausbruchs.

Das Feuer wurde als 'Hold-Over-Feuer' eingestuft, das nach offizieller Löschung durch starke Winde neu entfacht wurde. Die Anklage argumentiert, dass sein ursprüngliches Feuer die Ursache für die spätere Katastrophe war.

Steven Haini, ein prominenter Anwalt, verteidigt Jonathan R. und hinterfragt die Verbindung zwischen dem anfänglichen Feuer und dem späteren Großbrand. Seine Strategie zielt darauf ab, die Beweislage zu entkräften.

Der schleppende Wiederaufbau und explodierende Wohnraumkosten erhöhen den Druck auf eine schnelle Klärung. Das Urteil wird als richtungsweisend für zukünftige Schadensersatz- und Haftungsfragen angesehen.

Der Fall zeigt, wie GPS-Daten, Handyaufzeichnungen und KI-Interaktionen zur Aufklärung genutzt werden. Dies wirft Fragen zur Privatsphäre und zur Abhängigkeit von digitalen Beweisen auf.

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