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IMS026: Geschäftsführung, Tätigkeit im internationalen Ecovis-Netzwerk, Familie und Beruf

from Irgendwas mit Steuern

18m 28s

IMS026: Geschäftsführung, Tätigkeit im internationalen Ecovis-Netzwerk, Familie und Beruf

Bischra-Karada erzählt von seinem Berufsweg im Steuerberatungsbereich, der von der Ausbildung über den Bachelor und Master bis hin zum Steuerberater reicht. Mit Fokus auf Start-ups und internationale Steuerthemen hat er sich spezialisiert. Ein zentraler Bestandteil des Berufs ist die Kombination aus praktischer Erfahrung und theoretischem Wissen – insbesondere durch die Pflicht zur Nachweisung von Praxisfällen und Theoriestunden. Er arbeitet bei Ekovis, einer mittelständischen Steuerberatung mit Standorten in Düsseldorf, Köln, Berlin, Oberhausen und Wuppertal, die internationale Mandate als One-Stop-Shop betreut. Die Organisation ist hybrid und ermöglicht flexibles Arbeiten. Im Bewerbungsprozess steht die klare Fachkompetenz und die persönliche Karriereabsicht im Vordergrund. Bischra-Karada teilt außerdem, wie er Familie und Beruf erfolgreich vereint, durch klare Arbeitsstrukturen und Unterstützung seines Teams. Sein Weg zeigt, dass eine nachhaltige Karriere im Steuerrecht durch gezielte Planung, Praxisbindung und persönliche Motivation möglich ist.

Transcription

3090 Words, 19116 Characters

German
Die heutige Folge von " Irgendwas mit Steuern" wird euch präsentiert von "Text-Talents", dem Karriereportal des EVW Instituts für Steuerprofis und die, die es noch werden möchten. Über "Text-Talents.de" können sich sowohl junge Berufseinsteiger als auch erfahrene Fachkräfte über aktuelle Entwicklung und Trends in der Steuerbarsche informieren. Seines Themen wie Ausbildung, Weiterbildung, Gehälter oder komplett neue Berufsbilder wie eben Philbotroniker oder Buchhaltroniker. Zudem bietet "Text-Talents" die Möglichkeit, potenzielle Arbeitgeber aus der Steuerbarsche ebenso kennenzulernen. Dadurch ist "Text-Talents" sowohl eine hervorragende Möglichkeit, um erste Kontakte in der Branchen zu knüpfen und sich auf dem Arbeitsmarkt zu positionieren, als auch sich gezielt über interessante Arbeitgeber und offene Stellen zu informieren und sich über Karrieremöglichkeiten auszutauschen. Vielen Dank für die Unterstützung von Irgendwas mit Steuern und nun viel Spaß mit dieser Podcastfolge. Ciao! Herzlich Willkommen zu einer neuen Episode Irgendwas mit Steuern. Mein Name ist noch immer Mark O'Rondorf und heute sitze ich für euch. Ich voll grad sagen im schönen Düsseldorf. Eigentlich ist es ganz schön, aber es ist ein Wolkenverhangener und sehr regnerischer Tag. Das machen wir jetzt mit umso sonnigerer Stimmung in diesem Podcast wieder wett. Und ich spreche mit Bischra-Karada. Hallo Bischra. Hallo Mark, schön, dass du hier bist. Findet ich auch, wo ist denn hier? Fangen wir vielleicht mal da an. Auf der Grafenberger Allee in Düsseldorf. Bei Ekovis. Bei Ekovis KSO, genau. Was ist Ekovis KSO? Wir sind eine Steuerberatungsgesellschaft, eine mittelständliche Steuerberatungsgesellschaft in Düsseldorf und haben auch weitere Standorte, also nicht nur in Düsseldorf vertreten, sondern auch in Köln, in Langenfeld, in Oberhausen, in einen kleinen Standort in Berlin und jetzt auch in Wuppertal. Fangen wir vorne an. Wie bist du in diese Welt hineingekommen? Ah, schwierig. Ich habe mir damals tatsächlich überlegt, was möchte ich werden. Ich hatte schon immer Interesse an Gesetzen gehabt, aber Jura war mir dann doch irgendwie zu einseitig. Also es hätte irgendwas mit Zahlen sein müssen. Und da die Kombi, Zahlen, Recht, da bin ich relativ schnell auf dem Beruf Steuerberater gestoßen und auch so die Nachfrage an die Dienstleistung von dem Berater. Das hat mich dann schon, ja, war für mich superinteressant. Und so hat sich das letztendlich auch ergeben. Ich finde das eine ganz interessante Erklärung. Und zwar hatten wir heute, wir haben einen Namitag, als wenn wir zu diesem Zeitpunkt der Aufnahme hier muss von der Zusagen, das kann man eine Podcast nicht ansehen, haben wir einen Namitag. Und heute Mittag, mal Mittag essen, fragte mich ne Kollegin. Sag mal, du hast ja irgendwie zwei Podcasts, irgendwas mit Recht, irgendwas mit Steuern. Ist nicht irgendwas mit Recht viel weiter und irgendwas mit Steuern viel Spezieller. Und du erklärst jetzt gerade, dass du in Steuerecht gegangen bist, weil das viel weiter ist. Ja, richtig. Und das ist total nachvollziehbar, warum? Weil das wirklich auch was mit Zahlen ist. Und die Disziplin andere sind, die da zusammenkommen. Genau. Obwohl das Recht natürlich viel enger ist als bei allen Berufen, die ich was mit Recht machen. Genau, ja. Ja, das ist eine interessante Ansatz. Ja. Und dann hast du studiert oder warst du erstmal noch woanders, wie ist das gelaufen? Nee, ich habe tatsächlich ganz klassisch mit der Ausbildung angefangen. Und das auch bei der EcoViscase, und hab mir dann überlegt, nach einem Jahr, das ist mir irgendwie doch zu wenig. Es war schon anspruchsvoll, aber trotzdem wollte ich einfach mehr. Und hab dann geschaut, okay, wo kann ich nebenbei noch studieren? Hab dann Studium noch angefangen, neben der Ausbildung. Also hab dann studiert, gearbeitet und nebenbei den Bachelor in Steuerrecht absolviert. Es gab Phasen, glaube ich, da habe ich, weiß ich nicht, 10 Klauson in einem Monat geschrieben, weil sich das dann überschnitten hat. Mhm. Ja, und nach dem Bachelor habe ich dann überlegt, das macht mir total viel Spaß. Was kann ich noch machen? Weil es gibt ja schon viele Möglichkeiten, im Steuerrecht sich weiter zu entwickeln. Und dann habe ich den Master gemacht, den Köln. Und das dann mit Schwerpunktunternehmen Steuerrecht. Das passt auch so zu meinem Bereich. Weil ich macht uns im Haus den Startup und den Mentor Capital Bereich. Und so entstand dann so die Kombi für mich. Wenn man jetzt vielleicht noch von ganz außen drauf blickt, lass uns das nochmal so ein bisschen mehr erklären. Die Ausbildung war Formell als was? Als Steuerfachangestellt. Genau. Der Bachelor war dann in. Bachelor auf Arzt, mit Schwerpunkt auf Steuerrecht. Okay, und dann bist du weiter gegangen, zeig ich dir die Spezialisierung über den Master. Genau, dann mit den Master auf Law in Unternehmen Steuerrecht. Mhm. Und dann bist du irgendwann auch noch Steuerbaraterin geworden? Genau, das ist dann so der klassische Werdegang, was dann so der nächste Schritt wäre nach dem Master. Dann habe ich den Steuerberater absolviert. Und dann kam noch der Fachberater und top dazu für internationale Steuerrecht. Das ist natürlich dem geschuldet, dass ich auch in den Bereich tätig war. Also man macht es jetzt nicht, weil man gerade total Lust darauf hat, sondern es passt. Mhm. Man kann natürlich auch, weil sich nicht für Umstrukturierung den Fachberater machen. Da gibt es ganz viele Möglichkeiten für Halberuf, für Zelle und Verbrauchsteuer. Also, das ist jedem offen. Das ist ja ein ganz cooles System, weil sozusagen das nicht so ein bisschen alles oder nichts ist am Ende. Sondern jeder in der Zwischenzeit gucken kann, mache ich noch mal weiter, fühle ich mich vielleicht da, wo ich gerade bin, auch ganz wohl. Genau. Insofern ist es eine gute Idee, wahrscheinlich auch relativ wie früh, ganz unten anzufangen. Die Alternative wäre ja sozusagen der Quereinstieg irgendwas studieren. Man ist wahrscheinlich irgendwie BBL, nicht einfach etwas irgendwas, aber und dann direkt den Steuerberater zu machen. Aber ich sag mal, da hat man ja einfach noch nicht so viel Praxis wissen. Ja, das stimmt. Also das ist so. Aber da war ich mir total klar, dass ich das nicht so machen möchte. Also, ich wollte es mit dem Praxisbezug und es ist super wichtig in dem Beruf. Und es ist ja auch möglich, heutzutage alles Berufsbegleiten zu machen. Das macht ja vieles einfacher, auch bei den Karrieremöglichkeiten, die einem dann letztendlich offen stehen. Das ist mal ein bisschen über die Prüfungszeit sprechen. Du hast gesagt, teilweise zehn Klausuren in recht kurzer Zeit. Ja, genau. Plus jetzt irgendwie on top arbeiten. Wie ist eine ganz einfache Frage? Mit einer wahrscheinlich schweren Antwort? Wie geht das? Weil ich sag mal, viele, die hier zuhören, sind vielleicht gerade auf dem Sprung in etwas Neues. Haben jetzt ihre Ausbildung bald fertig, überlegen, ob sie dann noch einen draufsetzen, fühlen sich eigentlich schon ziemlich gefordert. Wie geht das alles? Ja, rückblickend. Es war super anstrengend, super stressig. Aber es hat sich gelohnt. Es hat super viel Spaß gemacht. Ja, auch so eine Expertise da aufzubauen in den Bereichen. Und ich glaube, wenn man weiß, was man möchte und wenn man sich wirklich auf die eine Sache konzentriert, dann schafft man das auch in dem Ausmaß. Ja. Ich hätte mir viel leicht gewünscht, dass ich zwischen den Abschlüssen mehr etwas mehr Zeit gelassen hätte, um noch mal so die Praxis auf sich wirken zu lassen, weil bei mir war das alles so. Ja, die Ausbildung fertig gemacht, parallel die in den Bachelor. Bevor der Bachelor fertig war, hatte ich mich dann schon für den Masterstudiengang angemeldet. Also, bevor die Theses geschrieben war, wusste ich, wann ich den Steuerberater zu schreiben habe. Und das war so durchgetaktet. Also, wenn ich es heute noch mal entscheiden würde, würde ich alles genauso machen. Wie jetzt? Nur würden wir zwischen durch etwas mehr Zeit gönnen. Zwischen den Abschlüssen. Und so im Bereich Selbstorganisation. Bist du so ein Listenschreiber? Oder wie hast du da immer den Überblick bewahrt? Ich bin ein Listenschreiber. Ja, wusste ich so. Genau. Also, mit Planen, wirklich alles runter schreiben, wenn man es auf Blattpapier hat. Das ist eigentlich was, was man finde ich in fast jedem Studiengang auch so ein kleines bisschen links und rechts lernen müsste. Viel lernen das von selbst. Nehmt die irgendwann mal YouTube-Videos gucken und sich so ein bisschen mit Selbstmanagement und Effizienz beschäftigen. Aber ich kenne tatsächlich auch immer noch Leute im Berufsleben, die da noch ein bisschen mehr bräuchten. Das ist immer ein bisschen mehr über den Fachberater sprechen. Du hast gesagt, du warst eh in dem Feld unterwegs. Schilden wir doch mal unseren zuhörenden, was man da so braucht. Man braucht wahrscheinlich für mutenden gewissen Anteil Praxisfälle plus theoretisches Wissen, oder? Genau, richtig. Also, man braucht 30 Fälle, die man nachweisen muss aus dem Bereich. Man muss jetzt auch dazu sagen, dass internationale Steuerrecht wird im Rahmen der Vorbereitung auf den Steuerberater, das kommt viel zu kurz. Also, man hat vielleicht nur einen Tag oder so oder wenns oder zwei Tage. Und dann wird eigentlich darüber nicht mehr viel berichtet oder viel erzählt. Und dann hat man nach dem Berater noch mal die Möglichkeit, sich genau auf dem Bereich noch mal zur Spezialisieren. Und du musst 120 Stunden, meine ich, warms. Theorie-Stunden nachweisen. Also, du musst einen Kurs belegen. Da gibt's dann Anbieter für genau die Fortbildung sozusagen. Genau, und dann musst du Klausuren schreiben. Die müssen dann werden. Und dann im Nachgang, nachdem die Prüfungen bestanden sind, dann auch die Fälle nachreichen. Schildere doch mal so ein, zwei Fälle, worum geht's da in diesen Fällen, die du bearbeitest? Ja, gut, ich bin ja so in dem Start-up und in dem Mancher-Kappitel-Bereich unterwegs. Und ich habe so ganz viele Start-up-Gesellschaften hier in Deutschland. Und was kann mal schnell passieren? Weil sich nicht ein Start-up hatten mit Arbeiter im Ausland, ja, in Österreich, in Italien. Und hat da vielleicht Räumlichkeiten angemietet bekommen, wo er ab und an mal arbeiten kann. Und dann kann mal schnell eine Betriebstätte in dem Land entstehen. Und das ist natürlich das, was man dann auch erklären muss. Weil dann dort eine Steuerpflicht entsteht. - Genau, mit dem jeweiligen Mitarbeiter, der dann aus dem Land heraus, für diese deutsche Gesellschaft arbeitet, und das sind natürlich Themen, die mich dann schon beschäftigen. Was macht ihr sonst auch so in diesem ganzen Bereich? Also ich sag mal, wenn ich jetzt Start-Up gründer wäre und da wird sagen, pass auf, kommt zu uns, wer hat unser Mann dann? Wir haben hier irgendwie alles damit du glücklich wirst und dir um wenig Gedanken machen musst. Was würdest du mir dann erzählen? Ja, klar, es ist super schön, wenn man das Mandat oder die Gesellschaft von der ersten Sekunde an betreut, weil dann wirklich ja quasi bei dem Aufsetzen der Struktur mit. So ist es aber leider nicht. Weistens ist es so, die kommen dann drei, vier Jahre später und dann muss man vielleicht nochmal nach. Was hätte man besser aufstellen können, dann wäre eine vielleicht irgendwelche holigen Struktur noch nachgezogen, weil man es am Anfang nicht gemacht hat. Das passiert sehr schnell bei einer Gründung. Und danach machen wir das klassische Deklarationsgeschäft. Also Buchhaltung, Lohnbuchhaltung, Jahresabschlüsse und verbinden das quasi mit komplexer Steuerberatung. Und das sind meistens international in der A-Fall. Wenn du sagst, mittelständisch, eure Mandanten, was haben die so für ne Größe? Also wie viel Umsatz machen die, wie viel Mitarbeitende haben die? Ich glaube, unter mittelstand stellen sich manche etwas vor, was vielleicht einen kleinen Eis als das, was du gerade so vor deinem Inneren Mandatau gehast. Es ist total unterschiedlich. Also ich würde sagen, der Durchschnitt ist so zwischen fünf bis. Also ab fünf Millionen. Umsatz. Genau. Es gibt natürlich auch kleinere Fälle, die wir auch betreuen. Es gibt aber auch sehr, sehr große Fälle, weil sich nicht mit 150 Millionen Jahresumsatz. Also es ist total unterschiedlich. Erklär doch mal so zwischendurch unseren zuhörenden, was Ekovis so ausmacht sozusagen. Welche Fachbereiche habt ihr und welche Rollen gibt es in diesen Fachbereichen? Das ist ja wahrscheinlich eine ganze Menge, oder? Ja, das ist eine ganze Menge. Also unser Ansatz ist es ein klassischer Steuerberatung mit Klopplexer, Spezialberatung. Und das erreichen wir natürlich, indem wir die Verabteilung bei uns im Haus haben. Das heißt, zu transfer pricing gibt es eine Verabteilung zu Umsatzsteuer, gibt es eine Verabteilung zum Lohn, gibt es eine Verabteilung und zu allen anderen Bereichen auch, sowie um Strukturierung. Und neben der Steuerberatung bieten wir natürlich auch Rechtsberatung und Wirtschaftsprüfung an und seit letzten Jahr auch Unternehmensberatung. Und da habt ihr dann wahrscheinlich alle möglichen Rollenbilder? Genau, richtig. Dann lasst mich doch mal in ein anderes Gebiet so ein bisschen nachhoren, nämlich dieses Ekovis-Netzwerk, was ihr habt. Du hast gesagt, da wir sind ja überall tätig. Wie muss man sich das vorstellen in der Struktur, sozusagen, ihr seid jetzt hier in Düsseldorf und in Köln unter anderem, aber wie seid ihr intern sozusagen organisiert? Und wie arbeitet es dann zum Beispiel in diesen internationalen Mandaten, auch mit deinen Mandanten gegebenenfalls im Ausland zusammen? Das ist ja genau das, was uns so ein bisschen ausmacht. Dadurch, dass wir ja weltweit mit Ekovis-Cance-Line-Fernetz sind, ist es halt möglich, unsere Mandanten auch bei Grenzüberschreiten angelegenheiten zu betreuen und zu beraten. Und das passiert immer aus einer Hand, das heißt, weil sich nicht die Mandanten eine Anfrage hat, dann muss unsere Mandanten nicht mit zehn Beratern sprechen. Ja, dann wird nur mit mir gesprochen und wir regeln das für sie. Also muss man sich wie so ein One-Stop-Shop vorstellen. Weil du dann intern sozusagen hinter den Kulissen anfängst mit deinen Kollegen zu sprechen? Genau, genau. Aber wir sind rechtlich alle unabhängig, nur das muss man dann wissen. Ja, okay. Jetzt habe ich mir das angehört und bin hier bei dir im Bewerbungsgespräch. Ja. Also, zum Glück nicht wirklich. Ich hatte halt ein Vorstellungsgespräch. Ja, genau. Mit einer Plumfinanz zu eten. Aber auch super interessant war. Warum jetzt jetzt wird es nämlich für mich interessant? Weil jetzt frage ich ja für den Nachwuchs. Was findest du denn in Bewerbungsgespräch? Also für mich ist immer wichtig, was wollen die Leute? Wo wollen sie arbeiten? Weil so wollen wir auch die Leute aufteilen. So ist es sinnfrei, weil sich nicht, wenn ich eine Kandidatin habe, die sagt, ich möchte unbedingt in den Complainsbereich. Und ich dann sage, nee, frieh. Zuchte gerade mich. Nee, oder wir möchten dich vielleicht, oder wir sehen dich jetzt kein Transfer pricing oder so. Und dass nicht jede Fachexpertise ist bei uns im Haus vorhanden. Ja. Und wenn die Bewerber im Sagt oder der Bewerber das und das möchte ich machen, dann ermöglichen wir das auch. So weit ist denn dann halt, weil irgendwie passt. Ja. Und was würdest du sagen, sind so Nogos im Bewerbungsgespräch? Also wie soll einem an sich heutzutage präsentieren? Ich will so ein bisschen auch darauf hinaus, gerade eben wieder so ein Artikel gelesen. Generation sie will ja nicht mehr arbeiten und so weiter. Ich halte das ja nicht für wahr. Ich glaube, da ist ja auch viel so Gebäsche aus Boomerrichtung dabei. Gibt glaube ich, wie in jeder Generation unterschiedliche Menschen. Aber ich dachte mal, ja, wie ist das so? Was ist ein Nogow für dich? Was kommt richtig gut an? Wenn es denn jetzt zum Beispiel fachlich passt und jemand sagt, ja, ich will ihn gebied X. Und du sagst, ja, da suchen wir gerade auch und könnt ihr mir auf so eine ersten Blick vorstellen, was dann? Genau, also was gar nicht geht ist, wenn man nicht weiß, was man möchte, damit sollte man sich einmal beschäftigt haben. Und was ich zum Beispiel heute gut fand bei der Kandidaten, die wusste ganz genau, was sie wollte. Sie hat das klar und deutlich gesagt, wo sie sich sieht und dass sie es gerne versuchen möchte und dass sie auch als Diplom-Finanzwürttin mal auf der anderen Seite sitzen möchte und ja, im Deklarationsgeschäft mitwirken will. Habt ihr sogar so ein Thema mit Fehlern in anschreiben, vielleicht die Lebensläufe oder ist das alles bei dir in der Morche ganz gut? Das ist sehr gut. Ja, doch doch, also. Ja, dann kann ich jetzt hier leider nicht so wirklich von meinen drei letzten Gesprächen berichten. Aber das war uns tatsächlich ein Thema. Also das ist schon, dass du teilweise schon formal ja hast, wo du sagst, das ist halt nicht ganz so rund. Okay, okay. Nein, das ist schon tatsächlich sehr, sehr gut. Und ich meine, wir haben ja auch so eine Diversität an Leuten. Das ist ja wirklich quer ein Steiger, der zum Beispiel aus der Finanzverwaltung, aus der Buchhaltung, aus der freien Wirtschaft klassisch, die die Ausbildung gemacht haben, wie die Landsbuchhalte, du hast so ganz viele Leute aus verschiedenen Branchen. Dann lass uns mal noch zum Abschluss auf einen etwas privaten Aspekt eingehen, wenn du magst. Wir haben im Vorgespräch uns so ein bisschen unterhalten und ich hab gesagt, ja, du, also wir erwarten irgendwie bald auch nachwuchs. Und dann hast du gesagt, ja, ich brauche gerade meine Tochter irgendwie von einem Jahr bekommen und geht sitzt du ja hier, bis offensichtlich nicht in Elternzeit aktuell, sondern machst du lustige Sachen wie Podcast aufnehmen. Wie gelingt dir das? Also das ist ja auch nicht selbstverständlich, dass man sozusagen Familie und Beruf so gut, ich weiß nicht, ob es mal einfach ist, aber so gut vereinen kann. Ja, das stimmt. Also für mich weil mal klar, ich möchte das irgendwie schon verbinden. Also das war schon mein Wunsch, und das war jetzt nicht, weil ich es musste, sondern weiß verbinden wollte. Und wie mir das gelingt, klar, meine Familie, an erster Stelle und aber auch die Kanzlei, die mir das dann letztendlich auch ermöglicht, so zu arbeiten. Wie ist dann nach der Geburt letztendlich wahr? Ich hab, ich hab dir erzählt, ich war teilweise in den Kohlz mit Baby-Trage. Ja, hab immer so zwischendurch so paar Stunden gearbeitet, aber ich wollte es auch, und es hat mir auch super viel Spaß gemacht. Ich hab mir natürlich die Zeit so gelegt, wie es mit Baby möglich war, aber mein Team war auch dahinter. Die haben natürlich alles andere angefangen, was sonst bei mir gelandet wäre. Wie macht ihr das sonst so? Habt ihr eine Präsenzkultur, seid ihr hybrid unterwegs? Wir sind hybrid unterwegs, also es gibt immer so Tage, wo das sind wir alle immer da, und da sehen wir uns auch alle, und das finde ich auch immer total wichtig. Aber es gibt auch Tage, wo wir wissen, okay, jetzt gibt's wichtige Projekte, die müssen fertig werden, und dann ist das auch jedem selbst überlassen, wie er arbeiten möchte. Da sind wir sehr offen. Vielen herzlichen Dank. Bitte. Tschüss. Ciao.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Bischra-Karada begann seine Karriere als Steuerfachangestellte und kombinierte Ausbildung mit Studium im Bereich Steuerrecht.
  2. Er absolvierte einen Bachelor und anschließend einen Master im Unternehmensteuerrecht, der ihn auf den Bereich Start-ups und Kapitalmarkt spezialisiert hat.
  3. Der Berufsweg ist klar strukturiert
  4. Praxis und Theorie sind entscheidend
  5. Ekovis bietet neben Steuerberatung auch Rechtsberatung, Wirtschaftsprüfung und Unternehmensberatung an und betreut internationale Mandate als One-Stop-Shop.
  6. Im Bewerbungsprozess wird Wert auf Fachkompetenz, Lebensläufe und klare Karriereziele gelegt – nicht auf allgemeine Interessen.
  7. Die Organisation ist hybrid
  8. Familie und Beruf sind im Leben von Bischra-Karada erfolgreich vereint – durch klare Strukturen und Unterstützung durch das Team.

Summary:

Bischra-Karada erzählt von seinem Berufsweg im Steuerberatungsbereich, der von der Ausbildung über den Bachelor und Master bis hin zum Steuerberater reicht. Mit Fokus auf Start-ups und internationale Steuerthemen hat er sich spezialisiert. Ein zentraler Bestandteil des Berufs ist die Kombination aus praktischer Erfahrung und theoretischem Wissen – insbesondere durch die Pflicht zur Nachweisung von Praxisfällen und Theoriestunden.

Er arbeitet bei Ekovis, einer mittelständischen Steuerberatung mit Standorten in Düsseldorf, Köln, Berlin, Oberhausen und Wuppertal, die internationale Mandate als One-Stop-Shop betreut. Die Organisation ist hybrid und ermöglicht flexibles Arbeiten. Im Bewerbungsprozess steht die klare Fachkompetenz und die persönliche Karriereabsicht im Vordergrund.

Bischra-Karada teilt außerdem, wie er Familie und Beruf erfolgreich vereint, durch klare Arbeitsstrukturen und Unterstützung seines Teams. Sein Weg zeigt, dass eine nachhaltige Karriere im Steuerrecht durch gezielte Planung, Praxisbindung und persönliche Motivation möglich ist.

FAQs

Text-Talents ist ein Karriereportal des EVW Instituts für Steuerprofis. Es bietet Informationen zu Ausbildung, Weiterbildung, Gehältern und neuen Berufsbildern wie Buchhaltroniker oder Philbotroniker sowie die Möglichkeit, potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen.

Ein typischer Weg ist die Ausbildung als Steuerfachangestellter, gefolgt von einem Bachelor und Master-Studiengang im Steuerrecht. Danach kann man den Steuerberaterabschluss machen und sich später spezialisieren, zum Beispiel im Bereich internationalen Steuerrechts oder Start-ups.

Ein Praxisbezug ermöglicht ein tieferes Verständnis der realen Anforderungen und Herausforderungen. Dies führt zu einer besseren Anpassung an den Beruf und einem höheren Einstiegserfolg im Arbeitsmarkt.

Man muss 120 theoretische Stunden nachweisen, Kurse absolvieren und Klausuren bestehen. Außerdem müssen 30 Praxisfälle aus dem Bereich vorgelegt werden, die nachweislich die Beratungserfahrung dokumentieren.

Im Bereich von Start-ups werden Themen wie Betriebstätten im Ausland, Steuerpflichten bei Arbeitsplätzen im ferneren Land und internationale Steuerstrukturen beraten, um rechtliche und steuerliche Risiken zu minimieren.

Das Ekovis-Netzwerk ermöglicht eine einheitliche Beratung bei grenzüberschreitenden Angelegenheiten. Mandanten haben nur einen Ansprechpartner, der aus einer Hand die Beratung koordiniert und mit internen Fachabteilungen zusammenarbeitet.

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