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Ich will, dass du mich magst

73m 3s

Ich will, dass du mich magst

In dieser Podcast-Folge wird zunächst das Thema der sozialen Wahrnehmung und des Wunsches, von anderen gemocht zu werden, behandelt. Die Sprecher betonen, dass dieses Bedürfnis tief in uns verwurzelt ist, da Zugehörigkeit zur Gruppe evolutionär überlebenswichtig war. Es sei jedoch problematisch, wenn man zum „People-Pleaser“ wird und nur noch auf den äußeren Eindruck achtet. Ein zentraler Fehler sei die Annahme, andere könnten einen genau „lesen“ (Gedankengefühlsgenauigkeit). Studien mit Paaren zeigen, dass selbst bei langer Beziehung die Gedanken des Partners oft falsch eingeschätzt werden. Im zweiten Teil wird ein eindrückliches Beispiel eines Mannes mit 250 kg Körpergewicht geschildert, der unter Fett-Shaming leidet. Er betont, dass sein Problem psychologisch im Kopf beginnt und er sich nach Verständnis und Akzeptanz sehnt, statt von außen bewertet zu werden. Die Sprecher kritisieren den Teufelskreis aus Überernährungsangeboten (Fast Food) und teuren Abnehmspritzen, die diesen Kreislauf kommerzialisieren. Abschließend wird die Schwierigkeit thematisiert, sich selbst vollständig zu kennen, da die eigene Identität fließend und nicht statisch ist. Daher sei es wichtig, sich nicht zu sehr auf die vermeintliche Wahrnehmung anderer zu fixieren, sondern auch die eigene Selbstreflexion zu fördern.

Transcription

12370 Words, 72464 Characters

German
Mindestens gibt's Luft nach oben und deswegen reden es gold, wenn du möchtest, das andere dich wirklich verstehen. Wenn du möchtest, das andere wirklich ein Bild von dir haben. Das muss man ja auch dazu sagen. Es ist ja vielleicht manchmal auch schön, wenn man weiß, ich bin kein aufnes Buch für den Rest der Welt. Aber wie so gelangweilting wir sprich, und ich kann erst mittlerweile nicht mehr verbergen. Sichtlich, dass wir auch einfach so demonstriativ vor andern sind. Also, es ist, wenn ich mir Mühe gebe, merkt man es bei mir. Und wenig überraschend, es wird völlig überschätzt. Die Studies denken, dass knapp die Hälfte der anderen, ihr peinliches Schurt bemerkt hat. Den meisten anderen war es aber völlig egal. Weniger als ein Viertel hat das Schurt tatsächlich bemerkt. Und ich hab die ganze Zeit gedacht, oh Gott, ich guck da gar nicht, ihr sind, die findet dich total zum kurzen. Weil ich klar, im leichten Fach, Komiker, dann noch Arzteschrüder-Image. Das Schreutes fühlen der Podcast mit Arzteschrüder und Leon Windschalt. Leon, Arzt, immer noch so gut gelauen. Weiter, weiter gut gelauen, dass man Sommer hoch hier, besser Dinge. Also, was ist denn das Ideal? Du bist ja einerseits überarbeitet, sowie vor drei, vier, fünf Wochen, sechs Wochen, sieben Wochen, zehn Wochen. Und jetzt, was du nicht so viel bis gut gelauen, also wär's doch vielleicht ratsam, wenn ich als Küchenpsychologe, der jede Wochenersitzung mit der Art der Reit, lass das mit der Arbeit genießt sein Leben, geh spazieren, lernen, jonglieren mit sieben Wellen. Das ist nicht ganz korrekt. Mir geht's sehr gut, trotz viel Los-Eins. Ich war gestern mit z.B. Tosten-Prix-Drehen in Bonn. Und so reizig das gerade aneinander. Ich mache ja sieben Filme für Thera-X-Blor-Garde, zwei Filme für Thera-X einen großen über Depressionen noch. Und es ist einfach viel, viel Los. Aber ich hab das ja letztes schon gesagt. Es gibt mir so viel mit Tosten-Prix-Kurzer-Zelt. Hat 350 Kilo abgenommen? Im Moment, noch mal. Hab ich jetzt richtig gehört, 350 Kilo. Da denkst du ja, wahnsinnig schon. Wiegt aber 250 Kilo. Nee. Pass auf. Also, ich hatte das Bedürfnis, ein Film zu machen. Und da darf da ja immer mit Vorschlagen und Themen auch selber einbringen, logischerweise, wo ich aufgreifen wollte, dass wir aus meiner Sicht völlig, völlig falsch mit unserem Körper, mit unserer Ernährung, mit der Psycho, diesem Kreislauf umgehen. Da müssen wir hier auch nochmal sprechen. Um eine Kürze beschrieben ist es halt für mich eine Katastrophe, dass wir es geschafft haben, dass eigentlich genug Essen da wäre auf dieser Welt. Das Teile aber hier weiterhin wirklich buchstäblich Fährhunger. Ja. Im Kriegssituationen, wo es ganz furchtbar ist, wie im Gasa-Streifen, in Regionen, wo die Menschen arm sind, wo sie fliehen müssen, wo es Dürre gibt in Afrika und auch noch einen anderen Teil der Welt, ist einfach nicht genug zu essen für die Menschen da, obwohl der Rest genug hat, ein Drittel des Essenes wird jedes Jahr weggeschmissen, der gesamte Produktion. Und die Länder, wo es genug gibt, dann nehmen die Menschen so krass zu, dass mittlerweile die Weltgesundheitsorganisation sagt, es sterben mehr Leute an den Folgen von Über Ernährung, weltweit, als ein Mangel-Ernährung. Und da muss man doch fragen, wenn in unserer Welt die Postar von Brot für die Welt, also Hungerhilfe, neben den Postanhängen von McFid, dein gestellter Körper abnehmen für einen auch einen neuen 90-Jemohner, dass er immer so dieses Lock-Angebot, dann läuft er richtig was schief. Und ich glaube, dass wir viel zu oft hingehen und dann mit dem Finger auf die Einzelperson zeigen, Fett-Shaming betreiben, Menschen fertig machen, von außen bewerten, sagen, deine Moral fehlt, du bist nicht engagiert genug, deswegen bist du so dick und wollte das besser verstehen, wie sich das für die Menschen die betroffen sind, dann zum Teil auch von Extremübergewicht anfühlt. Und einfach eine Reihe davon jetzt kennenlernen dürfen, bei so einem soziale Experiment, hab Expertinnen und Experten gesprochen und gestern eben Thorsten, das ist unser Hauptprotagonist. Und der hat also im Laufe der Jahre immer wieder abgenommen, zum Teil über 100 Kilo und ein Jahr. Ja. Und aber auch wieder zugenommen. Und wiegt dann jetzt halt 250 Kilo und sind so ein Gespräch, wirkte der wie ein total feiner Karl, so eine wir waren in Bonn, eine reine Schiffrohnatur, ne? Aber dann redest du mit dem, drei, vier Stunden fließen die Tränen und erzählt dir einfach, wie viel Düsterkeit da ist und wie den dann die S-Attackung in dem Moment einerseits helfen, aber er sagt, das ist wie ein Anker, den ich rausschmeiße eigentlich um mich dran festhalten, das Essen, aber ich bleib dran hängen und werd mit runtergerissen. Und das war alles so, wieder so eindrücklich und so bewegen. Und ich hab dann abends nach Freundin so ein Foto dann von ihm gezeigt, auf Instagram hat sie "Boss der Fett", einfach so wie man ja auch manchmal, muss man ja vielleicht ehrlich dazu sagen, dieses Fett-Shaving kennt ja wahrscheinlich ganz viele. Und ich hab sofort gesagt, nee, sagt das so nicht. Er sagt das vorüber sich selber, aber wir von außen sagen das nicht. Und nicht jetzt mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern noch mal mit der Selbstkritik, dass ich sowas auch von mir kenne, solche Gedanken zumindest und einfach denke, ey, shit, das ist so verachten. Und das war eigentlich sein wichtigster Wunsch. Ja. Er leute, hört auf, mich so von außen zu bewerten, nehmt mich als Mensch. Auch wenn ihr natürlich auf meinen Körper guckt, auch wenn ihr natürlich erst mal meine Hülle seht, so wir waren an einem Restaurant drehen und Marius war ein bisschen früher da, weil er die Fotos vorbereitet hat. Und er sagte, die Leute saßen am Tisch, er tausend geht da lang. Und das erste, was so eine Person sagt, so tutsch und hinter der Hand, "Bock, guck mal, wie dick der ist." Ja. Und wenn das dein Alltag ist, ey, ne, und das war einfach sehr eindrücklich. Und deswegen kreist zu schließen viel los gerade. Ja. Aber das ist auch einfach sehr eindrücklich, was ich alles lernen und entdecken darf. Und vor allem an Menschen verstehen da. Da freuen wir uns schon auf die Folge, weil. Er zwei Sachen, du bist ja einmal mit der Statistik angefangen, mit einer Mathematik, die einen sind unter ernehrt, tagischerweise, die anderen sind über ernehrt. Es sterben mehr an Über ernehrung als die anderen. Also erne matematische Sache auf der anderen Seite, wie es total psychologisch, weil als das was so schilderst, findet er erst mal im Kopf statt, ne? Ja. Ja. Ja, wir freuen uns auf die Folge. Essen um ein Loch, eben hier drin zu stopfen. Ja. Das ist es. Er sagt, er hat nie Hunger und verurteilt sich natürlich total für dieses Essen und kann es aber gleichzeitig überhaupt nicht lassen. Und das wurde so eindrücklich klar und da. Ja, das sind dann. Das ist natürlich auch für mich, das nimmt ein Jahr mit. Das lässt ein Mit fühlen und das ist dann nicht immer einfach. Aber du gehst ja trotzdem abends daraus und denkst, wow, diesen Eindruck hätte ich sonst nicht gekriegt. Ja, habt ihr überall mal selber gemacht? Wann spricht man? Wir haben nicht über diese Abnehmenspritzen gesprochen. Da gibt's eine ganz tolle Folge von der Kollegin Maiti, die würde ich dann empfehlen, alternativ für uns waren, Stück weit auch das Anderes-Teen-Arsch. Nee, es ging nicht im Abnehmen. Es ging mir eher darum, wie fühlt sich das An von außen so bewährte zu werden? Ja, okay. Aber finde ich mal interessant für uns alle, dass auch dieser Programm hinweist, das Maiti schon, was darüber gemacht hat, speziell die Abnehmenspritzen, weil in meinem Umfeld wird das immer mehr zum Thema. Vor zwei Jahren haben alle noch bei Osempink die Schultern gezuckt. Und jetzt nehmen sie's. Ja, glaube ich, ich weiß nicht, ob es immer noch so ist, aber eine Zeit lag der Konzerne dahinter, die wertvollste europäische Firma. Ja, haben wir. Und es war so Skyrocket mäßig nach oben, wo man sich auch mal fragen muss. Das war dann für mich so. Mein Kopf ging das dann schon weiter. Wenn ich der Coca-Cola oder McDonald's Konzerne wäre, dann würde ich mir Akzieren von den Abnehmenspritzen besorgen. Und hätte den perfekten Teufelskreis geschaffen. Ich schmeiß dich zu mit Bürgern und Zuckerwasser. Und guck dann, dass ich den Nordrahn und Euro monat abnehme für so eine Abnehmenspritze, damit du das Zeug, was ich dir verkauft habe vorher, was dir eigentlich schon nicht gut tut, dann noch mal kommerzialisiert wird. Das war wirklich sowohl so, ey, das ist das unsere Welt. Und dann kommen wir neben Kreislauf. Dann steht ja fast symbolisch für viele andere Kreisläufe. Aber ich will das auch nicht zu sehr verurteilen, weil ich auch durchaus im Bekanntenkreis Menschen habe, die kein anderen Ausweg mehr sahen, wo der Arzt auch gesagt hat, jetzt verschreibe ich dir die Spritze. Wir werden sehen viele Krankheiten, die du schon hast, werden mit dem Übergewicht verschwinden. Also, ich bin da sehr breit gestreut. Es gibt natürlich Menschen, die versuchen, ob wo sie schon eine ganz gute Maser haben, das letzte bisschen Fett auch noch mit wegzukriegen, das hat ich für viele geleitet. Aber weil vielen, die wirklich Probleme damit haben, ist es tatsächlich, da war es auch die Lösung. Ich kenne mich leider damit, ich habe mich nicht beschäftigt, wirklich nicht aus, deswegen von mir die Referenz zu "My Think X". Ja. Leo, wie findest du mich eigentlich? Die gut. Was soll ich denn jetzt sagen? Hast du nicht einen ganzen Katalog? Wo danach auch noch geschalten für Wörter, die ich falsch sage, Olaf ist ja vielleicht ein Beispiel, wo man eine gewisse Kritik äußern könnte, Münsterkicher auch Ärger für meine 14 mit Ö. Aber Katalog an Punkten habe ich natürlich mindestens im Hinterkopf. Ja, ich bin jetzt wie ich auch bekommen sollte. Also Fans dieses Podcast, die sich auf meine Seite geschlagen haben. Ja. So ein Guto. Hab mir gesagt, das ist schön, wenn die Leute die Dinge anders aussprechen. Ja, nach Region. Also ich hab keinen Katalog mit Pluspunkt über dich jetzt hier liegen. Aber ich hab ihn natürlich stets, wenn wir uns unterhalten im Hinterkopf, er wirkt quasi, wie so eine Wurzel unserer Freundschaft, weil ich natürlich viele Pluspunkte sehe. Also, das ist ja aber du willst zu unserem Thema, merk ich und das freut mich. Ich hab dieses Gefühl, wenn du jetzt mich fragen würdest, was kannst du positiv ist, wo ich sagen, da sind wir schon wieder bei der Golden Shower, die ich jetzt mal auslasse. Sondern es für mich eher so dieses, ich hab oft den Eindruck, man fragte halt nicht einfach, was findest du gut an mir, sondern so im Alltag will man ja von anderen gemocht werden. Oder nicht. Also das war für mich so der Ausgangspunkt für heute, dass ich das Gefühl hab, wir Menschen gehen durchs Leben und wir wollen wissen, was andere über uns denken, das uns total wichtig, weil wir den soziales Wesen sind, weil wir den Gruppen funktionieren müssen. Und wir wollen aber nicht nur das, sondern wir wollen auch möglichst positiv rüberkommen. Wir wollen das anderen gutes Bild von uns haben. Und manchmal hab ich das Gefühl, er das geht auch viel zu weit so. In der letzten Show hab ich gesagt, warum will zu von allen gemocht werden, du magst doch auch nicht alle. Aber das sagt mal so einem Hirn, das gelernt hat, ey, überleben heißt, mit anderen Menschen verbunden zu sein, der Gruppe zu zu gehören. Das wollte ich gerade sagen. Das ist doch, dass ich vielleicht als 1/10 Gebot hier gelernt hab in den 6 Jahren, dass wenn ich kein Anschutz an der Gruppe hab, das früher gleich bedeuten war mit Tod. Also es ist in uns verankert, fess in uns verankert, dass wir Teil der Gruppe sein wollen, weil alleine man nicht überleben kann. Dass wir sicher heute anders rein technisch, aber von daher ist es doch nicht verwunderlich, dass man der Gruppe gefallen will. Genau, es wäre technisch vielleicht möglich, dass du mit Essen und Kleidung und Nabude über die Runden kommst, aber nimm einen Menschen und isolier ihn von anderen. Und ich würde so viel drauf hätten, dass der durchdreht. Also deswegen ist ja auch einzelnhaft so etwas ganz furchtbarer, isoliert zu sein, nicht verbunden zu sein. Da streubt sich alles in unserem Kopf gegen. Und deswegen vielleicht als erstes kleines Fazit, natürlich ist es normal, dass uns wichtig ist, was andere von uns denken. Aber es kann auch total viel Schief gehen, dass man das dann zu weit treibt. Ein People-Ploser wird, es allen recht machen muss. Es ist nicht mehr zählt, wie man sich selber findet oder fühlt, sondern nur noch, welchen Eindruck hinterlasse ich eigentlich? Ja, die erste Frage, die sich mir stellt, oder als ich das Thema belüftet habe, war die erste Frage. Die automatisch mir in den Sinn kam. Wissen andere, wie ich bin, war natürlich der nächste Gedanke. Weiß ich denn überhaupt wer ich bin, als zu 100 Prozent. Und da können doch die wenigsten sagen, ja, das war sie ganz genau. Das ist wahrscheinlich gar nicht möglich, zu 100 Prozent. So wissen wir mal ein, ist weil es ja auch, wir sind ja auch alle Fluide und in verwandelung begriffen Tag für Tag. Von daher ist es wahrscheinlich immer ganz gut, sich selber zu reflektieren. Wobei das witzig ist, was das, weil ich letztens noch gedacht habe, was für ein Fund da das eigentlich ist. Also jetzt, was ist der Unterschied zwischen uns beiden und einem Stein oder einem Baumstamm? Dieses Du wachst morgens auf aus diesem Zustand des Schlafstärs, der ja auch so komisch ist, weil man abends im Grunde sein bewusst sein abgibt und morgens bist Du wieder da wachst wieder auf. Das geht so nahrtlos weiter und normalerweise wacht man ja auch morgens nicht auf und fragt, wer bin ich eigentlich. Das macht mich eigentlich aus, wenn man ist einfach da. Ich belehe ja nicht, stehe auf, ich gebe mach mir meine Schüssel mit Müßli und dann nehme ich Podcast mit Azzar auf. So dieses Gefühl überhaupt haben zu können, ich bin jemand. Ich habe eine Persönlichkeit, das finde ich so faszinierend und was natürlich völlig recht, die ist nicht ein Stein gemeißler, wenn wir die jetzt aufschreiben sollten oder mal ganz bewusst hinfühlen. Vielleicht später am laufel des Tages, dann ist das ja schwer zu sagen, wenn man ist. Gute Tage, schlechte Tage und es mag ja Menschen geben, die immer gleich aufstehen, aber in der Mehrheit würde ich doch sagen, dass da täglich ein neuer Mensch aufsteht. Ja ja nicht ganz neu, wir haben ja auch schon über diese Selbstkontinuität geschmissen. Ja natürlich, aber Zwangsläufe, ich nimmt ja die Summe der Erfahrung zu. Ja und schon die Erfahrung vom Vortag hat ja wieder einen verändernen Charakter. Vielleicht passt dann besser das Bild von dem Fluss. Ja. Der ist auch nie gleich, du kannst nicht zweimal einen gleichen Fluss steigen, aber der hat schon seinen Bett, was ein Stand ist und seine Windungen und Stromschnellen, die gleich mitnehmen. Ja, das ist nicht einfach so ganz anders sind. Ja. Aber das ist ein schöner Punkt, weil du hast natürlich völlig recht, wenn ich wissen will, wie andere mich wahrnehmen, wenn ich wissen will, wie wirklich auf andere, wenn das ganz wichtig ist in meinem Kopf und ich da richtig und positiv rüberkommen will, da kann man ja wirklich erstmal fragen, weiß ich denn für mich selber, wer ich bin. Und da machst du uns jetzt auch voll das Tor auf reinen diese Thematik, weil es kann ja ganz ganz viel schiefgehen. Und wenn mir wichtig ist, wie andere mich sehen, wie ich wahrgenommen werde, muss mir klar sein, dass ich ja jetzt kein Buch bin, was man aufschlägt und dann liest man die erste Seite und hat die Geschichte verstanden. Ja ja ja. Ja ja. Das ist unmöglich und ich bin auch keine Mikrowelle, wo man sich um die Gebrauchsanweisung durchließt und dann weiß man wieder, time-off funktioniert. Also sehr quatsch, sondern es gibt große Fehler, die passieren können, wenn ich mich frage, was andere von mir denken. Ja. Und fünf Stück habe ich davon mitgebracht, vor den ich glaube, wenn man dienen Stück weit besser verstanden hat. Okay, gut. Wenn man die vielleicht im Hinterkopf hat, wie so eine Wurzel, ich habe eben gesagt, die Wurzel unserer Freundschaft, der Kataluch, die Wurzel von Gesprächen, die mit anderen Führst. Die Wurzel von Momenten, wo du vielleicht dieses Bedürfnis hast, gut wahrgenommen zu werden, dann habt man Vorteil. Und ich sage direkt dazu, die letzten beiden, die holen mich besonders ab. Wir fangen aber erst mal einfach an, der große erste Fehler, den viele Leute machen, die sich fragen, wie wirklich eigentlich auf andere, was hinter das ich für ein Druck ist. Ja. Ich weiß genau, was du denkst. Ja, das andere zu sichern. Zu sicher sind, wer du bist und was du denkst. Ja, du denkst, dass andere das checken können. Also, wirklich versteh ich, dass andere dich lesen können. Ja. Ich weiß genau, was du denkst, das wird eine Psychologie ein bisschen anders genannt. "Ford Feeling accuracy", also sinngemäst die Gedankengefühlsgenauigkeit. Ist Akkuranz ein deutsches Wort? Ja. Akkuranz ist ein. Ja. Also, du erzählst was zum Beispiel, du warst gestern bei der Bürgerversammlung in Hamburg und da wurde jetzt das nächste Hochhaus besprochen, oder soll direkt vor deiner Tür aufgebaut werden. Und deswegen bist du stinksauer. Das sagst du nicht, sondern du erzählst mir das einfach und haus vielleicht noch zwischendurch mit der Faust auf den Tisch. Und die See-Dass in deinem Gesicht und deiner Körperhaltung. Und in dem, was du sagst und weißt, dann Aze es wütend. Dann hätte ich also Gedankengefühlsgenauigkeit bei dir hergestellt. Und jetzt wird es interessant, weil das Ganze wird natürlich dann versucht zu messen. Ich gebe dir mal ein Beispiel von so einer typischen Studie. 150 Perchen werden eingeladen, daranteil zu nehmen. Die leben seit mindestens sechs Monaten zusammen. Im Stitvern, die Paare sogar zwölf Jahre, sind da schon ein bisschen mehr. Im Stitvern waren die Paare sogar zwölf Jahre zusammen. Wir haben eine gewisse, die kennen sich. Und jetzt werden diese Paare gebeten, 11 Minuten lang ein Thema zu besprechen. Also von mir aus Aze und seine Perle sollen das machen. Gehen wir das mal durch. Die Aufgabe ist, bespricht doch bitte ein Thema, das immer wieder für Konflikte sorgt. Was würdest du nehmen? Ordnung in dem Haus. Ordnung in der Wohnung. Wirst du jetzt dabei gefilmt, aber nicht nur du, sondern eine Perle auch. Du halte da drüber und du sagst, du weißt es selber, du räumst dich schmürst dich in die Nierrichtigkeit ein. Und auch nicht wieder richtig aus. Und den Toaster, die Krüme, die hätte sie mal rausholen können und so weiter. So danach guckt ihr euch beide Getrenn von einer anderen dieser Aufnahmen an. Das Fisch wird total geil. Ich würde es immer gerne mal einen Experiment eigentlich machen. Ja, wirklich. Und alle 90 Sekunden wird jetzt das Video gestoppt. Und sowohl du als auch deine Perle müsst jetzt sagen, was sind deine eigenen Gedanken und Gefühle in diesem Moment? Und jetzt musst du raten, was denkt denn deine Perle an dieser Stelle? Oder was fühlt die? So weit klar. Und das wird quasi aufgeschrieben und gesammelt und am Ende kommt vier Externator, die euch beide nicht kennen. Und bewerten, wie sehr es dann eine Übereinstimmung gibt. Also du sollt sagen, was fühlt denn deine Perle gerade? Ist die gerade enttäuscht von dem, was ich gesagt habe über den Toaster, weil die hat sie doch letzte Woche noch leer gemacht. Und sie soll aber auch sagen, was hat sie denn in diesem Moment in dem Video gefühlt? Und sie würde dann vielleicht sagen, ja, da war ich echt gerade total enttäuscht. Dann hätte sie dir eine hohe Übereinstimmung. Wenn du aber denkst, die ist enttäuscht, dass ich mich hier, dass ich nicht sehe, dass sie den Toaster aufräumt und sie in Wirklichkeit gelangweilt ist, weil du schon wieder mit dem verdammten Toaster kommst, dann hätten wir keine Übereinstimmung. Ich habe mich dann sofort gefragt, wie gut wäre ich wohl da drin? Ich glaube, wenn man eng zusammenlebt, ich glaube, habe ich gesagt. Ich weiß nicht. Dann weiß man an einigen Stellen schon, gerade wenn man öfter darüber gesprochen hat. Und wenn dann gegenüber öfter auch beschrieben hat, wie es sich dabei fühlt, dass jemand nicht so totalig sein kann, dann kann es es glaub, besser einschätzen. 200 Prozent sicher nicht. Aber jetzt bin ich gespannt. Wie viel Prozent wird sie einreuben, bevor ich die Lösung verrate? 60. Sehr stark. Stark, hat so stark. Wer ist so deutlich überdurchschnitt? Diese Paare hier zwölf Jahre zusammen, das ja glaube ich auch noch ein bisschen länger als ihr zusammen seid, die landen im Stitt bei 40 Prozent. Das ist zwar deutlich über Zufall, aber es ist immer noch viel Luft nach oben. Und interessanterweise gab es dann auch andere Studien, wo bei Paaren mit ähnlicher Beziehungsdauer dann eher so Wertung, die 20 Prozent gefunden wurden. Bei fremden liegt die Genauigkeit im Stitt bei auch wieder um die 20 Prozent. Das heißt, es gibt vielleicht mal eine Studie, wo das Richtung 40 Prozent geht, wenn es um Liebespechen geht, aber er ist verdammt viel in Akkuranz. Ja, den Werte müssen wir uns jetzt schon mal aufschreiben. Also es ist ja wirklich viel weniger als ich dachte. Krass, oder? Liebespechen 40 Prozent, wobei andere Studien auch so bei 30-35 Prozentland, aber echt verdammt viel Luft nach oben und bei fremden 20 Prozent. Hammer. Das bedeutet, du denkst, dies ist gerade hungrig, die ist aber gerade total wütend. Du denkst, das war ja jetzt ja gerade total unsensibel von mir, dass ich das gesagt habe. Hoffentlich ist die mir nicht böse und die denkt, oh der ist ja gerade richtig gestresst. Also ich will gar nicht sagen, dass man immer bei der Grundrichtung so falsch liegt. Vielleicht kann man schon erkennen, ob jemand jetzt eher gerade gut drauf ist oder eher schlecht drauf ist. Das ist natürlich deutlich einfacher. Aber wir müssen uns einfach als ersten großen Fehler bewusst machen. Wir denken, dass wir verstehen, was andere in uns lesen oder in uns erkennen. Und wir denken vielleicht auch, dass wir das bei anderen gut können, aber in Wirklichkeit stimmt das nicht. Fortfeeling, accuracy, die Gedankengefühlsgenauigkeit beim Lesen von anderen und wenn wir gelesen werden, ist verdammt gerecht. Also diese Reden-Art, ich kann dich lesen wie ein offenes Buch, es war ein guter Wunsch. Und man ist vielleicht drei Prozent näher dran. Aber das kann so nicht stimmen. Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber ich habe schon manchmal Momente mit Leuten, die mir echt nah sind. Wo ich schon das Gefühl habe und ich weiß jetzt natürlich, dass sie mich da überschätzen, aber wo ich schon das Gefühl habe, ey, den kann ich echt lesen. Ja, mein Bruder hat bestimmte Blikum, wenn er den aufsetzt, weiß ich genau, was fase ist. Oder bei meiner Mutter auch. Da gibt es manchmal so kleine Momente, da weiß ich, oh jetzt machst du besser das. Weil sonst ist die Sauer oder. Wider sind ja enttäuscht, da ist die enttäuscht. Ja, ja, das können wir. Aber auch da, wir haben ja von dem Fluss gesprochen. Auch da ist ja alles im Fluss. Jemand kommt nach Hause, knallt die Tür, stöhnt noch leidend auf, wieft die Schuhe in die Ecke und du denkst, oh ja, oh ja. Und der oder die, die denkt fünf Minuten später, sagen, oh jetzt geht's mir wieder gut. Und du sitzt mit eingezogenem Schwanz, wo versteckt im Hintersten Kämmerlein der Wohnung? Weil du denkst, dies richtig schlechter. Und die dachte eigentlich, knall mal die Türart mir durch. Bin zu Hause, schmeiße die Taschen in die Ecke und freue mich, dass mein Schatz mich in den Arm nimmt. Ja. Aber der hockt in der Ecke, weil der denkt, die ist richtig sauer. Und schon setzt sich was irgendner Gang. Ja, da hab ich mir Gedanken, vielleicht passt er sogar schön an dieser Stelle aufgeschrieben. Nämlich die Frage, bin ich wirklich das? Was andere von mir denken? Oder bin ich nur, was ich selbst von mir weiß? Naja, das würde ja jetzt hier auf jeden Fall in die Richtung gehen, zweiteres. Ja, eben. Aber das ist nur, das ist nur vergessen wir, glaube ich oft. Weil das haben wir jetzt mit einem Experiment schon etwas zu mir unterstrichen. Dass man gar nicht so viel weiß, wie man denkt. Und dass man sich bei sich selber vielleicht etwas sicherer sein kann. Ja. Genau, wenn es jetzt mir aber um die Frage geht, wie bewerten mich andere, warum will ich immer von allen gemocht werden? Wie so ist mir das so wichtig, wie andere auf mich gucken? Muss mir als erstes mal bewusst sein, die anderen checken dich ganz. Ja, genau, das weiß ich nicht, was ich denke. Das weiß ich ja damit. Und deswegen kann ein, das auch selbstig Jahre machen. Für dich auch, ja, für dich auch. Oder das war für mich so die Lösung. Wenn du möchtest, dass andere dich verstehen, die ich lesen können, ja. Dann nicht schweigen. Also ich habe für mich notiert, reden ist gold. Ja, trage es nach Hause. Man weiß es nicht, trage es nach Hause. Und deswegen letzte Woche bei unserem Thema Liebesbeziehung zu enge Liebesbeziehung, wann es enge zu enge. Und so weiter. Wer sind wir? Da ging es ja auch da dumm, dass man eben auch viel reden muss miteinander. Damit der andere, also reden ist das ein, da es gibt sich ja noch andere Kommunikationsformen. Aber du musst kommunizieren, du musst nach außen kommunizieren, was du wirklich willst. Sonst müssen die anderen raten. Und hast du heute einen Begriff dafür, die Thought Feeling Accuracy? Ist eher gering. Mindestens gibt es Luft nach oben. Und deswegen reden ist gold. Wenn du möchtest, das andere dich wirklich verstehen. Ja. Es ist ja vielleicht manchmal auch schön, wenn man weiß, ich bin eben kein offenes Buch für den Rest der Welt. Ja, reden ist gold. Ich bin jetzt fett. Ja. Der zweite große Fehler, alle schauen auf mich. Da erwische ich mich selber immer wieder bei. Jetzt hab ich ja mit diesem Fernsehjob, in den ich dann wieder reingestolpert bin. Natürlich auch immer wieder, dass dann die Regisseur kommt und sagt, guckt immer hier die Szene an. Was sagst du dazu? Pass das oder hier das Drohnenbild? Und gerade bei Drohnenbild, dann hab ich immer, ich guck immer nur. Also gestern auch die Drohne fliegt in 40 Metern Höhe. Du siehst eigentlich nur Bonn und den Rein. Und ich geh so irgendwo rechts im Bild, langsam entlang für den Abspannen. Und das einzige, was mich hier her. Ja. Du schaust, wie viel Haare hab ich auf dem Kopf? Richtig. Ich auch auf diesen Hubschrauberlandeplatz, der mal im Hinterkopf entsteht. Und das ist einzig was ich sehe. Und das ist glaube ich weiß nicht, wie es dir geht. Aber man hat ja so seine Themen, ob sie jetzt aussehen ist oder dass man bei einem Vortrag immer so stottert oder egal was, die ich habe das Gefühl, die Welt guckt auf meine Schwächen und sieht die und nimmt die wahr. Ich weiß nicht, geht es ja auch noch so nach all den Jahren. Ja. Und die andere wissen gar nicht, wo von du sprichst. Das wird doch gar nicht an dir aufgefallen. Glaubst du natürlich nicht, du machst weiter, wie wir sehr, aber ja, kenn ich. Ich finde mich seit 30 Jahren zu dick. Und denkst alle gucken, wenn du dann weißt, ob du am Strand stehst, auf deine. Das ist nicht existente Plastik. Das geht selbst. Unsere hier schon mal mit Kämpfer Günther Jaws so, dass er sagt, ich kann mich im Fernsehen nicht sehen. Und jeder kennt, jeder deutsche kennt Günther Jaws und in Österreich und in der Schweiz. Und wir achten doch bei Günther Jaws auch so was gar nicht. Und er kann sich da einfach nicht sehen. Nee, genau. Z.B. auch der hat viel weniger Haareloge, als früher. So ist mir letztes Mal bei so einem Foto, das war's einfach aufgefallen. Ja. Und ach, das du jetzt, denkst du jetzt bei Günther Jaws auch über die Haare nach? Nee. Nee. Aber bei dir selber ist das natürlich das große Thema. Und jeder wird dann in so einer Sendung nur beim Drodenbild auf dein Hinterkopf gucken, Bullshit. Und die Forschung hat hier für einen Begriff, der heißt Spotlight-Effekt. Und das passt ganz gut. Ich hab in der Schule früher die Theateraghe gemacht und das schönste, also die Technikaghe der Theateraghe ist halt so, so gattig. So sieht es in zwei Uhr später. Ja, ich sollte mit zwei Befreundet-Nurz am Mischpul-Sitzen und z.B. Jonathan, einer meiner nächsten Freunde seit entsprechend 1.000 Jahren. Und wir haben dann das Mischpul bedient, aber die schönste Aufgabe war eigentlich, diesen Verfolger zu fahren. Das ist eine große, das ist eine fetten Scheinwerfer, die man bei Schostern aussieht, wenn der Starforene in so einem Lichtkägel steht. So wie Mr. Bean, ich denke mal an die Staatshinde von Mr. Bean, wo doch irgendwie der Feld, sowieso vom Himmel auf den Boden. Ja. Und dann kommt von oben dieses Spotlight. Und das ist auch gemeint. Wir in unserem Kopf stehen die ganze Zeit in diesem Spotlight. Und es gibt eine ganz schöne Studie dazu. Dies älter und ich bin bei gerade diesen älteren Studien immer besonders kritischer Plagen mit Julia, die hier die Recherche vorbereitet hat, darüber gesprochen ist. Diese Studie dann wirklich noch schussfest. Wir haben aber nichts gegenteiliges gefunden. Da wurden Studies gebeten, sich ein Shirt anzuziehen mit einem Promy drauf. Und zwar eher so ein Schnulzen Barder, Barry Manilo heißt ja, von Mandy, dem Song. Also ich habe für mich so überlegt, wahrscheinlich, wenn man in Deutschland jetzt in so ein Studiesemin-Arkäme mit einem Shirt von "Keyne Ahnung". Er hat einen Kaiser, zwei days, ja. Er hat einen Kaiser. Danke. Weißt du ich, weißt du ich, was hat er aufgekommen? Bitte. Du kennst nach dem Film American History X. Ja, wo er im ZM Gefängnis ist, dass er das T-Shirt aussieht und alle sehen, er hat so einen Hakenkreuz tätowiert. Ja, und sofort ist klar, in welches Lager er gehört. Deswegen wollen ich gerade so extrem werden, weil diese Filmsdien ist ja schon fast ikonisch. Sobald wir gehen jetzt direkt wieder zurück zum sehrdemokratischen und SPD-Mitglied Roland Geiser. Ich will damit nur sagen, dann ist sofort klar, wo du stehst. Jetzt kommst du in die Klasse oder in deinem Jahrgang oder in deinem Studienjahr mit dem Roland Geiser T-Shirt. Ja, wobei ich für mich ist Roland Geiser schenkult und auch sehr, sehr, sehr cool, sagen wir mal Dieter Bolen. Also ich müsste jetzt mit Dieter Bolen schört in so ein bisschen. Ja, wenn es ist, was ist, was ist. Eigentlich geht es auch nur um Folgendes. Die Idee ist, du küsst ein T-Shirt angezogen, was sehr auffällig ist und was eher so ein Richtung peinlich ist. Und im Nachhinein sollst du jetzt einschätzen, wie viele Leuten es eigentlich aufgefallen, wie auf deinem T-Shirt war. So. Die Studies denken, dass knapp die Hälfte der anderen ihr peinliches Shirt bemerkt hat, die in meisten anderen war es aber völlig egal. Weniger als ein Viertel hat das Shirt tatsächlich bemerkt. Also es ist dann auch wirklich so, dass die, ich habe nicht gesagt, was halt denn hier empfühlen, das Shirt an. Ja, genau. Es ist nicht so, ist auch klar, dass sie ironisch gemeint sind und die haben es gar nicht gesehen. Nein, nein, nein. Aber was auf dem Shirt drauf war, es gab dann noch eine andere Studie, da wurden Gespräche zwischen zwei Personen und einem sogenannten Konferterierten, das dann eingeweiter, der Versusleitung arrangiert, die hat das aber nicht offen gezeigt. Also es ist quasi ein Trick. Und nach bestimmten Aussagen dieser eingeweiten Person sollen die Teilnehmer dann bewerten, ob sich das gesagt, gerade auf sie selber oder auf die andere auf die zweite Person bezogen hat. Ja. Und auch hier wieder so eine ganz klare Tendenz, die meisten waren davon überzeugt, das war jetzt auf mich bezogen, was da gerade gesagt wurde. Ich war gemeint. Ja, ja. Die dachten also dieser eingeweite, von dem sie nicht wissen, dass er eingeweitet ist, der hat mehr Aufmerksamkeit auf sie gerichtet, also auf den anderen Gesprächspartnern. Die Effektstärken hierbei waren verdammt groß und das ist einfach extrem menschlich, dass wir immer denken, das war gerade auf mich bezogen. Ich steh hier im Spot, leid. Hier ist in der Mensa das Tablet runtergefallen am Buffet und alle gucken hin. Ja, vielleicht gucken sie kurz hin. Aber danach interessierst du keinen mehr. Und dieser große Fehler, alle schauen auf mich. Ich muss deswegen allen gefallen, weil ich doch die ganze Zeit hier im Spotleid stehe, wenn ich rausgehe, die start dann bin ich wie auf einer Bühne. Deswegen, wie sind meine Finger nähe gemacht? Ist meine Glatze am Hinterkopf gerade gut sichtbar oder nicht? Das sind Sachen, die in unserem Kopf eine riesen Rolle spielen, weil wir in unserem Kopf sind. Aber der Rest der Welt ist in seinem Kopf. Und deswegen Spotleid-Effekt bitte merken, für mich war das auch das Fazit. Die Lösung hier lehnt euch zurück. Du interessierst kein. Ja, jetzt bist du ja einer von vielen Studenten, ne, wenn mal dein konkreten Fall. Und deswegen müssen wir uns abgrenzen an dieser Stelle, damit es aus seriös bleibt. Es gibt ja immer noch den ersten Eindruck. Es gibt ja immer nur die eine Chance für den ersten Eindruck. Kommst du also als Profesor in die Uni und hast ein übergroßes Schöld-Anhalt-Fittler-Schöld. Übergroßes Snoop Dogg Schöld, oder ein Skater-Schöld, sagen wir mal, "Beggieens", wenn man das noch so sagt und die Sneaker in Größe 75. Dann wir es schon eingeworfen. Das ist ja dieser erste Eindruck. Also, der Professe jetzt im Businessanzug, vielleicht sogar mit Gravatte, würde er aber anders eingeholtet. Aber da müssen wir uns abgrenzen an dieser Stelle. Darum geht es nicht, ne. Da stehst du ja auch wirklich im Spotleid. Ja, genau. Vor 300 Schlieren in dem Hörsal, bis ja, de facto ins Spotleid. Dass man dann hinguckt, ist ja irgendwie klar. Genau. Und deswegen, was geht im Prinzip um diese Alltagssituation? Ich glaube, ich ganz viele von uns, ich immer wieder fragen, boah, wie wirklich gerade merken, die das ich hier total nervös bin. Haben die jetzt hier alle gesehen, wie mir das Tablet runtergefallen ist, wie peinlich. Ich bin unten durch. Da wollte ich ja gerne sagen. Jetzt wollte ich die Kamera umdrehen, weil du das so der Professe oder der Vortragen, der du 10 steht, wirklich im Spotleid. Jetzt drehen wir die Kamera um, da sehen wir 200 Studierende im Hörsal und du hast, meine wegen Dienstag, hattest du einen Sack o an, mit dem man es nehmt. Und Donnerstag hast du eben die Skater-Shirt an. Samstagstags ist wie Jagangsparty und du sagst, ich war doch der mit dem Anzug. Und alle sagen, "Hör, was du überhaupt da?" Ja, ja. Ja, das ist das. Und ich denke manchmal in unserer ego getriebenen Welt, da passt dieser Spotleid-Effekt natürlich noch mal besonders gut, dann zu denken, man ist irgendwie auch der Nabel dieser Welt. Ey, du bist wirklich auch ein bisschen egal, das ist an der Stelle gar nicht despektierlich gemeint, sondern eigentlich hoffentlich entlastend. Und das ist das, wo ich auch manchmal versuchen, mich dran zu erinnern, wenn du so durch ne Stadt gehst oder wenn du mit Freunden am Tisch sitzt, dann passiert dir immer was peinlich ist oder dann ist mal, ist deine Versuhr nicht perfekt. Aber es interessiert wirklich viel weniger Leute als man erstmal denken würde. Was du zu der Zeit hast, du noch nicht berühmt warst. Jemand, der auf verschimpft, also moment, der ist wirklich mal kurz, es gab's das. Geh ganz normal durch ne Stadt und manchmal kommt einer und möchte ein Foto machen oder ich werde nicht gegrüßt. Ja, aber jetzt bin ich noch kurz. Nee, jetzt will ich für mich auch eine Schippe drüber. Nein, immer so. Auf Partys. Da heißt es doch irgendwann, oh, da ist der, ähm, entweder der Millionen Gewinner, der ein bisschen Glück hatte oder da ist der hier Dr. Dorddorle Lehrenwind Scheid. Das hat sich schon verändert. Passiert man. Also wenn du auf Partys gehst, dann weiß in kurzer Zeit, es reicht ja wenn es drei Wissen und die erzählen es weiter. Was da kurzer Zeit. Und stets du da, ähm, und unterschied der, der Wahrnehmung fest. Also was du früher eher jemand, der so untergegangen ist in Sonnatruppe oder was du schon immer jemand, jemand vor allem gesagt haben, ah, um mal hier. Nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee. - Ja. Untergegangen, ich bin ja. Unterhalb mich gerne, ich bin jetzt bestimmt auch nicht so der Schüchtern. Du hast ja wahrscheinlich noch nie viel Gedanken darüber gemacht. Genau, ich hab mir ja nie viel Gedanken darüber gemacht. Das hat's schon verändert. Da steht's jetzt in der. - Ja, hast du richtig. Ich bin beim Cannol vielleicht und dann. Kommt zwei und sagen einfach, was nettes zu Podcasts oder so. So was ne Fäuse ich natürlich, aber dann siehst du, dass du das Ganze dazu von dieser Truppe, oder du denkst, oh ja, und jetzt bist du nicht mehr ganz. Ah, nun üben wir ja, obwohl du extra als Amazon Paket verkleidet hast. Und das ist dann natürlich so ein bisschen, wo man wieder diesen Spotlight-Effekt vielleicht hat. Ja, ja. - Aber ich muss auch ganz klar für mich sagen, das ist mir dann oft auch einfach egal. Und meistens ist es ja dann so, dass man sich danach nach Stunde oder sowas und im Kölsch mit dieser Truppe. Wie hängen, liegen sich doch allen Arm und singen dann wie war Kolonia mit. Ich bin ja nicht so viel wie ich, aber ich bin ja nicht so viel wie ich. Ja, ich bin ja nicht so viel wie ich. Ich bin ja nicht so viel wie ich. Aber ich bin ja nicht so viel wie ich. Was denk man über mich? Ja, das ist natürlich. Klar. - So um den Kreis mal wieder zu schließen. Seit dann würde irgendwo Emma Watson rumlaufen. Da würdest du natürlich zu Hause noch mal die Szene putzen. (Lachen) Ja, aber ich glaube, das ist der Punkt. Das kann ich auch schon vorher. Das ist mir vorher auch schon nicht egal war. Was denkt man jetzt von mir, wenn ich über den Markt gehe. Aber gleichzeitig finde ich, ist der Mittelweg dann. Du ziehst immerhin Nose an. Die ist dann vielleicht schlapprig und die ist jetzt nicht schick gebügelt. Aber das ist dann der Partei mir egal ist. Aber ich würde jetzt nicht da irgendwie in Unterhose über den Markt laufen. Und mit einem Feinrepp unterhempwohnen Myoflex drauf ist. Ja, ja, schon. - Ja, ja, wahrscheinlich auch schon. Ja, vielleicht auch schon wieder nach Absicht. Du musst sich damit beschäftigen, dass. Der Klaasern muss in deinem Kopf stehst. Du immer in Sportleid. Aber für andere nicht. - Ja, genau. Das fein jetzt jetzt jetzt jetzt zwei große Fehler. Alle schauen auf mich. - Das stimmt nicht. Ja. Der dritte heißt für mich, man sieht mir das doch an. Mhm. Es gibt natürlich Situationen, wo ich felsen fest der Überzeugung, dass man es mir wirklich ansieht. Also wenn ich zum Beispiel mit jemanden diskutiere und innerlich total genervt bin, weil der einfach nur Mist erzählt, dann denke ich schon manchmal, ja, das wird mir jetzt anmerken, dass ich den nicht richtig net finde. Oder wenn man. Ich patte das vor einiger Zeit, wo ich für einen Vortrag eingeladen zu einem wissenschaftlichen. der hat es einen wissenschaftlichen Konkressen nicht Konkressen, sondern mehr zu einem wissenschaftlichen Event. Und ich dachte mal, ja, da traue ich natürlich was Neues vor. Ich will ja immer auch was Neues berichten und hab dann so gedacht, das mache ich mal aus der Hüfte, hat mir lief der Schweiß nach zehn Minuten. Weil ich so normalerweise macht man seinen Vortrag, den man immer macht und kennt seine Themen und weiß, das Timing und wie bei so einer Bühne schon. Und wie der Arbeit ist. Nee, ich fink an und mir lief der Schweiß. Und ich wurde noch gebeten, da können sein anderthalb Stunden machen. Und ich bleue das doch viel zu lang, lass uns. und drei für die Stunde machen, kam dann da raus. Ich wusste, die Veranstalter wollten das länger machen. Dann hab ich gesagt, ich mach 60 Minuten. Dann sind wir nach einer Dreifelschnümpf. Ich sag, das hier sein darf. Wir machen 60 Minuten. Und ne Moment ging eine Raune durch den Salverwing. * Lachen * Das war so schlimm. Wir lief wirklich der Schweiß. Und in meinem Kopf war klar. Natürlich sieht man mir das an, weil es ja auch wirklich sichtbar ist. Die Nervosität buchstäblich von der Nasenspitze in Form dieses Schweises. Kennst du das auch so dieses Gefühl? Man sieht mir an, wie es in mir gerade aussieht? Ich muss leider ganz kurz lahaken. Dieses Ohr, fahr so, ach, du scheiße. Bis so in 60 Minuten das Anderen, oder? War das aus der Viel zu kurz. Es war komplett das Erste. Okay. Nach einer Viertelstunde, also was sag ich, dass eine sehr renommierte Person in der ersten oder zweiten Reihe am Schlafen war. Und ich stelle es. * Lachen * Das war so so heftig. Ich hab mich erinnert an meinen ersten oder zweiten Seinslamp. Der Typ in der ersten Reihe, da wurde per Applausometer abgestimmt. Wer jetzt wie gut war, bei diesem Seinslamp. Ich hab wirklich meine allerersten Versuche auf der Bühne gewagt. Dieser Typ beim Applausometer sitzt in der ersten Reihe. Und macht so ganz demonstriertiver, ich möchte euch mal erzählen mit den kleinen Fingern. Nur die kleinen Fingern, also abgesprallt, wie bei einer Tätasse macht der so den leisesten Applaus, ja, ich würde dazu. Darum geht's ja beim Schotalent, so zu tun, als wir alles wirklich absolut geilen. Aber klar kommt natürlich, kommt ja immer wieder vor. Ähm, speziell in privaten Gesprächen ist es bei mir so, dass, äh, äh, wie es, wahrscheinlich ist es einfach arrogant von mir. Aber, ja, wie so gelangweil dem Gespräch. Und ich kann erst mittlerweile nicht mehr verbergen. Ficklich, das wäre einfach so demonstriertiv vor anderen Sünden schon. Also, selbst wenn ich mir Mühe gebe, merkt man es bei mir. Auch in Telefonaten, als die die mich kennen, sagen, äh, relativ schnell, hast keinen Bock mehr, ne? (lacht) Okay, das wäre ja dann, dass man es dir wirklich ansieht oder anhört. Ich möchte nochmal zurück zu unserem Startpunkt dieser Folge. Die Frage, wie so will ich eigentlich allen gefallen. Wie so ist mir eigentlich so wichtig, wie ich auf andere Wirke. Und dieser Gedanke, man sieht es mir doch an, dass ich nervös bin. Aber jetzt nochmal zurück zu unserer Startfrage, war ja die Idee, wie gucken andere auf mich? Ja, wie so ist mir das so wichtig, dass ich den gefallen. Da will ich natürlich im Gespräch nicht, dass man merkt, dass ich nervös bin, dass ich vielleicht Angst hab, dass ich vielleicht total hibbelig bin, weil hier gerade mein Crush vor mir steht. Und dann ist natürlich auch der Gedanke, man sieht es mir doch an. Und das hat schon gesagt, manche Maises vielleicht auch wirklich so, dass man merkt, wenn man gelangenwald ist, in einem Gespräch, aber. Dann wird es ganz offensichtlich. Aber wir sprechen ja eher darum, dass man. Äh, das ist keiner wissen soll, man aber denkt, es merkt nun alle, ne? Richtig. Und das heißt in der Psychologie Transparenz-Ilusion. Und das wurde z.B. von zwei kanadischen Forscherinnen sehr, sehr schön untersucht. Die haben eine Studie gemacht. Das sollten Menschen in einem Gespräch mit ihrem romantischen Partner angeben, wie sie sich gerade fühlen. Okay. Also, wieder können wir sagen, hat so in seine Perle sitzen da. Und dann könntest du so sagen, wie, boah, ich bin grad echt frustriert mit meiner Partnerin. Oder ich fühle mich ihr besonders nah grade. Oder ich fühle mich grade sehr nervös. Und dann sollte man einschätzen, ob der Partner bei jeder Emotion den selben Wert angeben würde. Also, wenn du z.B. bin nervös von 1 bis 5 und ich bin grad 5 nervös, wie hoch würde deine Partnerin dann deine Nervosität einstufen? Und dann wurde geschaut, wie oft das jetzt wirklich übereinstimmt. Und daraus kommt, du denkst viel zu oft, dass dein Partner gerade genau weiß, wie du dich fühlst. Absolut. Ein Wirklichkeit liegen die Leute, aber ein sehr liebes Partner verdammt oft daneben. Also, die Transparenz, man sieht mir doch an, was ich fühle, ist eine Illusion. Das ist ein bisschen so wie bei unserem Startpunkt. Jetzt aber hier nochmal konkreter gemacht, auf die Emotionen und die Gesichtsausdrücke und vielleicht auch das, was wirklich gerade in dir Vorsicht geht bei Unsicherheit, dass man das einfach so von außen erkennen kann, das ist ein Druckschluss. Ja, ich möchte noch ein hantwässes Beispiel liefern. Ich hab aufgeschrieben First Date, damit geht's schon mal los. Ja, man trifft sich irgendwo und du denkst, dann gegenüber weiß schon, wie nervös du bist, wie wichtig dir das alles ist, wie vom Jahr's Hübsch oder Intelligentbeindrucken du sie findest und sie wird hinterher befragt und sagt, der war wohl anscheinend komplett vor mir gelangweilt. Bis hin zu. Wie drüge ich das jetzt aus, du siehst, sehr guten Freundin gegenüber, vielleicht sogar deiner Partnerin. Und denkst, oh Gott, ich könnt ihr jetzt mit Humpen da ein aufressen. Also alles in dir denk nur an Sex, oder? Du denkst aber. Das. Das wird sich ja merken und sie hätte jetzt schon Zeichen gegeben und drei Wochen später unterhältst du dich darüber und sie sagt, ich wollte in dem Moment auch nichts anderes. Und es kam nicht dazu bei beide von der Nana gedacht haben, oilen. Also völlig falsch, bedeutet. Ja, ich kenn's aber auch anders rum. Ja. Dating, Freundin und Freunde meinem Umfeld erzählen manchmal, dass sie dann Tinder Date haben. Der Typ ist komplett schräg, passt überhaupt nicht. Es ist einfach nur Small Talk und immer wieder denkt man sich, wann ist das hier vorbei? Ja. Und mein Freude, der dieses Date hatte mit den Typen, sagt dann, kurz danach, schreibt dir wieder. Und sagt, boh, war das schön, sondern es wieder treffe. Und denkst, Junge hast du mir nicht angesehen, dass ich nur gelangweilt und genervt habe? Ja, es ist Gegenteil meines Gedanken, es war, ich will dich aufessen, jetzt hier mithaut. So. Ich will einfach nur weg. Und das ist diese Transparenz-Illusion, dass wir oft denken, der andere muss es doch gecheckt haben. Und es ist eben ganz aufnicht dafür. Ja, und das ist doch diese Beispiel, die wir gerade erzählt haben, die sind doch so. so eklatant, weil man sitzt sich gegenüber, man achtet doch so auffeinander. Auf die Kleinstel gehst, auf die Kleinstel-Mimikveränderung. Und da müsste man es auch eigentlich merken. Und selbst da merkt man es nicht. Ja. Und deswegen, wenn es um so was geht, wie. Was fühlst du gerade? Und dir wichtig ist, dass der andere das checken kann, dann musst du es benennen. Ja. Benennen deine Gefühle ist für mich die Lösung, wenn ich möchte, dass der andere mich wirklich lesen kann. Ja, da sind wir wieder bei Rehmisch. Ja. Ja, das passt dazu. Wenn mir wirklich wichtig ist, was der andere für einen Akkuraten-Eindruck vor mir haben kann, dann sollte ich das benennen. Heißt da wir auch im Umkehrschluss, wenn ich hier durch die Welt gehe und denke, alle sehen wir meine Unsicherheit, meine Navosität, meine Minderwärtigkeitsgefühle, meine Unwohlsein an, zum Beispiel auch bei einem Date, wenn ich nicht genau weiß, wie fahl ich mich hier gerade, auch da wieder, es ist nicht so. Es ist verdammt oft nicht so. Und das ist. deswegen der dritte Fehler. Wir gehen zum vierten, der heißt für mich, die mögen mich bestimmt nicht. Ah, okay. Die Eigenkonditionierung. Ja, Eigenkonditionierung und natürlich auch so ein bisschen. Ich war da, ich mich gefahrt, ob du das auch kennst. Ich hab manchmal Situationen. Ja, ja. Und da finde ich mich richtig unsim Parte stand, weil man. Und deswegen war es für mich auch heute so ein wichtiges Folge, so ein wichtiges Thema. Und das habe ich ja. sehr oft so für mich, der. wie es mir gleich kommt noch der letzte, aber das ist jetzt der volle Zepunkt, der ist mir wirklich wichtig. Du willst dann jemandem gefallen? - Ja. Du lernst jemanden kennen. Ich hab das gerne mal in solchen Momenten, wenn. du wirst irgendwo eingeladen, auch so eine Veranstaltung. So was wie die. wenn ich jetzt auf diesem wissenschaftlichen Event da nicht diesen Vortrag gemacht hätte, weil da bin ich einfach nur nach der Nachhensauto und abgehauen, aber sagen mal, du wirst so eine Veranstaltung eingeladen und du stehst danach bei so einem Sektempfangen mit Leuten. mit so Schlibsträger zusammen. - Ja. Und dann merke ich manchmal, äh, eigentlich ist das hier für mich eine fremde Welt. Und irgendwie seid ihr mir auch mag ich euch eigentlich nicht so richtig. Aber ich will euch trotzdem gefallen. Und das ärgern mich dann so oft und dann erzählst du irgendwas von. Ja, ich hab ja damals auch, ne, mit. ich hab ja auch mal ein Unternehmen gegründet oder so was. Und du drops so Sachen, ne? - Ja. Wie gutes läuft bei dir. Und willst irgendwie den Leuten einen guten Eindruck machen? Und eigentlich ist eine ganz tiefe Unsicherheit in dir, weil die nach dem Auto die mögen mich ja sonst nicht, die finden mich sonst nicht gut. Und da musst du das mit solchen Federn am Hut überdecken. Und das. ich mag das gar nicht, wenn ich das mache, aber manchmal enttab ich mich dabei. Und hab dann für mich gedacht, das hätt ich ja vielleicht nicht, wie weiß ich, geht's dir auch so? Ach, ich hab. Ich hab so viele Beispiele aus meinem beruflichen Umfeld. Der erste. die erste Situation, die mir einfällt, ist. also es geht ja eben um diese Frage, oder diesen Fehler, die mögen mich bestimmt nicht. Und zwar. ich hab Nora Chierna mal getroffen, Schauspielerin, kein Or hasen, zwei Orküken und so weiter, ne? So und Nora. aus meiner Sicht stammt außer ganz anderen Welt künstlerisch als ich. Und wir stand beide im Vorjee vom Savoy Hotel unterhaben. und ich hab die ganze Zeit gedacht, oh Gott, oh Gott, ich guck da gar nicht erst hin. Die findet dich total zum kurzen. Weil ich klar, so im leichten Fach, Komiker. dann noch Azeschröder-Image und so weiter. Und dann haben wir uns abends mal unterhalten, weil wir wieder im Saar Vollwandern irgendwie ins Gespräch da anerbaut. Und dann war es tatsächlich so, dass sie von mir da selber gedacht hat. Der mag mich überhaupt nicht, weil ich ja hier die massierte Schauspielerin winnen. Und dann war es ganz anders. Oder ich hab mal zusammen mit Collin oben verandert, dass auch so, dass ich dachte, "Ach, du Scheiße, du dicker Tassen droffe!" Und dann, äh, ja, dann mach ich mal reichen, reichen ein, zwei Sätze und dann heißt es, von beiden Seiten, "Ach, du Scheiße, ich war da voll ausgegangen, dass du mich total kackefing ist." (lacht) Oder wer weiß, wie wir beide umeinander herumgeschlichen werden, wenn man uns nicht mit einer Bekirkung gemacht hätte, ne? Ja. Stimmt. Stimmt. Aber das ist also, ich finde, das total interessant, dieses, ich will von allen gemocht werden, ja. Muss doch bei ganz viel wahrscheinlich im Kopf daher kommen, dass man erst mal denkt, ich bin gar nicht mögenswert. Ja. Oder dass man mit so einem Beijest schon reinget ist, ist es für mich so ein wichtiger Fehler, die mögen mich eh nicht. Ja, ja, genau. Und tatsächlich, auch da wieder. Ja. in Wissenschaftspodcast, findest du das in der Forschung, aber vor euch das erzählte du, du wolltest keine noch was machen? Äh, ich wollte noch so ein Beispiel bringen, weil du mich gefragt hast. Kennst du das? Ich bin ja im Moment viel in Mix-Show unterwegs, Night Wars, Lacky Punch Club in München und so. Da hab ich mit ganz vielen Jungen Komegan zu tun. Die sind teilweise Anfang 20. Die haben tolle Nummern drauf. Ich finde ja auch klasse und ich merk, dass sie alle so Abstand von mir halten. Und spezielle Münche mich davon ausgegangen. So, äh, die denken auch dieser blöde Arsch, ne? Ja. Das ist ja 30 Jahre im Müll, der uns hier die Komme, die sehnen es zu. Und äh, ja, Millionär und so weiter. Und dann hab ich mich mit ein paar unterhalten und dann. Wie so war dir denn erst so reserviert, mehr gegenüber, und dann waren sie ja. Äh, wir haben uns halt nicht getaut. Du bist schon so lang dabei, du bist irgendwie. Ach, ich sag jetzt, das böse Wort, so eine Legende. Und äh, ja, da hält man doch erst mal ein bisschen Abstand. Und so hab ich es überhaupt noch nicht gesehen. Ich hab einfach gedacht, die mögen mich nicht. Und die haben gedacht, ah, der ist so arrogant, der sitzt sich gar nicht zu uns. Safe, aber das ist doch vielleicht ein guter Moment. Weil da fließt ja jetzt einfach ganz viel zusammen schon hier. Für ein kleines Zwischenfahrt sie bevorweite gehen, und sie die Forschen nochmal zu angucken. Du siehst eine Gruppe auf einer Partie stehen und die reden und die sind ja schon vielleicht grad auch so ein bisschen und sofort in deinem Kopfbohr, die mögen mich nicht genau. Ja, genau. Die finden mich. Genzo aber auch. Ja, Spotlight-Effekte, die interessieren sich gar nicht für dich. Die reden über irgendwas anderes. Aber vielleicht irgendwann doch den Move zu einer anderen Gruppe fängst, an dich mit denen zu unterhalten. Und dann fällt dir auf, ach, du schande mein Hosenstall ist auf. Und jetzt bin ich total nervös und denkst, diese Nervosität und dieses Losergefühl, das steht dir jetzt auf die Störn geschrieben, tut es nicht. Und ich, also alle, so wie wir jetzt schon gesammelt haben, lassen noch hoffentlich hier ein Bild klarer werden. Er nimmt Gang raus. Ja. Macht dich da nicht so verrückt. Es ist natürlich, dass du das möchtest, von anderen gemocht zu werden. Aber dabei passieren so viele Fehler. Dabei machen wir uns so und drückt durch all diese Beiess, die wir gerade diskutieren. Und dieses, die mögen mich bestimmt nicht ist eben einer davon. Und interessanterweise, wenn man jetzt in die Wissenschaft guckt, kommt wirklich raus, dass wir quasi systematisch überschätzen. Wie negativ andere uns wahrnehmen. Ja. Gapse Studie von 2001 von Savitski und anderen, die das genau sich angeguckt haben. Das sollten Menschen also einschätzen, wie hart andere sie beurteilen würden. Und wenn sie zum Beispiel bei einem Test schlecht abschneiden, oder vergessenen Geschenk zu einer Party mitzubringen, so eine kleine Peinlichkeit. Und wieder zeigt sich so die eigenen Erwartungen viel schlimmer als die Realität. Die Leute denken dann, sie würden jetzt total streng bewertet. Aber viel mehr als das tatsächlich der Fall war. Und es zieht sich durch viele Situationen. Der gab es 2018 noch eine Studie, wo die Forschenden vom Liking Gap sprechen. Ja. Also der Lücke zwischen dem, was ich denke, wie sehr mich jemand mag und wie es dann tatsächlich ist. Und die Frage bei dieser Studie war, ne, ja, unterschätzen wir, wie sympathisch wir vielleicht auf andere Wirken direkt nach einem echten Gespräch. Wenn ich immer denke, ich die anderen möge mich nicht, finde mich doof, dann unterschätze ich ja das sympathische. Und was haben die gemacht? Die haben 84 Personen, ja, kleine Stichprobe, aber immerhin in New York City über Flyer rekrutiert. Und die kannten sich jetzt vorher nicht diese Leute. Zwar nahe sie jeweils zwei fremde Personen. Und die wurden dann zufällig zugeteilt. Und sollen jetzt fünf Minuten einfach Small Talk machen. Live im Labor, Face to Face. Und danach werden die Personen getrennt von einander befragt. Und es soll es jetzt von einer offener Skale angeben. Wie sehr mochte ich die andere Person? Und wie sehr glaube ich, dass die andere Person nicht mochten. Ja, ja. Und das Ergebnis, die Versusperson mögen ihre Gesprächspartner mehr, als sie glaubten, dass sie selbst gemacht werden. Mhm. Also die Leute denken immer, ja, ich mag doch den anderen. Aber wenn man den anderen fragt und was glaubst du, wie sehr mag der dich, dann ist der Wert niedriger. Das heißt, da gibt es ein Gap, den du auch in vielen anderen Situationen finden. Menschen unterschätzen tendenziell, wie sympathisch sie auf andere wirken. Und die übersehen dann natürlich kleine Zeichen von Zuneigung und interpretieren vielleicht einen kleinen negativen Moment, den Gizemansum Gespräche, ne, als viel wichtiger als der wirklich war. Und für mich ist hier zu die Lösung, du musst nicht von allen gemacht werden. Aber habe im Hinterkopf, sie mögen dich doch. Ja. Und das vielleicht ganz schön, ne, dieses, dass wir Menschen uns da vielleicht öfter denken, dass andere uns schlecht bewerten oder negativ sehen oder uns uns sympathisch finden. Weißt du manchmal, wenn man so durch eine Stadt geht und auch auf unser Land guckt, hat man das Gefühl, boah, wir sind so polarisiert. Und mit Keimen hier könnte man noch irgendwie zusammenkommen. Und nur noch meine kleine Babbel, in der ich bin, das sind meine Freundin und der Rest der Welt, die mögen mich nicht. Und ich mag die doch auch nicht. Und ich finde immer wieder mal ganz gut, sich über solche Studien daran zu erinnern. Äh, eigentlich schein wir uns doch eher mal sympathisch zu finden. Und wir unterschätzen nur, wie sehr das zutrifft. Ja, und manchmal ist es nur ein kleiner Schritt, dass man ins Gespräch kommt. Da taucht es schon wieder auf, rednis gold. Zieht sich heute durch. Komm, damit dann vielleicht auch wirklich zum letzten großen Fehler. Der heißt für mich, ich fühl das. Ja. Also fühlst du das auch. Ja. Muss ich glaube ich ein bisschen erklär, oder bis du schon am Start? Ja, ich fähr schon am Start aber erkläre, ruhig damit es auch sicher. Also man spricht in der Forschung von so einer Tendenz der Projektion. Meine eigenen Sorgen und Gefühle, meine Wahrnehmung, meine Gedanken, die projiziere ich quasi auch auf dich. Und der gewinnt es mir jetzt gerade schlecht geht, ja, dann geht es dir ja wahrscheinlich auch schlecht. Kennst du das, dass du dich manchmal dabei etabst? Ja, ich kam gerade so in mir, aber so grundsätzlich sagt mir das, was, weil. Na ja, auch da ist es so. Wie soll der andere wissen, was deine Befindlichkeit ist, um jetzt das Wort Gefühl mal aus und vorzulassen? Aber man denkt natürlich, dass andere voll mit kriegen, was mit dir los ist. Aber das ist so gar nicht so. Vielleicht ist das sogar der wichtigste Punkt hier von allen. Du bist in deiner Innenwelt unterwegs, du bist in deiner Gefühlswelt unterwegs. Und hast vielleicht dir die eine oder andere Antwort selbst schon gegeben und denkst, dadurch ziehen alle anderen mit in diesem Konstrukt. Und das. - Ja, das kann einfach nicht funktionieren. Das muss ja uns hier allen klar sein, dass das unmöglich ist. Ja. - Also diese Eigenau sage ich fühl das, also fühlst du das auch oder fühl dir das auch. Den Forschungsdemos der Schweizern aus Berlin hat sich genau das auch dann mal genauer angeguckt. Die haben Ärztinnen und Ärzte während der Schichtübergabe. Ja. Die Emotionen von ihren Kolleginnen und Kollegen einschätzen lassen. Ja. - Also, Chef hat's Arztekompt rein und wird jetzt gefragt. Und wie schätze du so die Mut hier der anderen, der restlichen Truppe ein? Und dabei kommt jetzt was ziemlich interessantes raus. Diese Arztekompten lassen sich sehr stark von ihrer eigenen Stimmung leiten. Also statt wirklich zu erkennen, wie geht's hier dem restlichen Team oder meinem Team über grade, projezierst du deine eigene Gefühlslage auf die andere Person. Also Arztekompt rein, es waren Anstrengender, tach zu Hause. Jetzt musst du da die Nachtschicht im Krankenhaus machen, bis vor mir aus Oberarzt. Du wärst wahrscheinlich eine Urologie. Und das steht jetzt da dein Team und du bist nicht gut drauf. Und jetzt fragt man dich, wie ist dein Team drauf? Und jetzt denkst du, was ich fühle, das fühlen die anderen auch. Nicht so bewusst, ne? - Ja, ja. Wenn man dich fragen würde, "Hey, fühlt der Rest genauso, wie du?" Man würde sagen, "Ne, wie soll die anderen genauso fühlen?" Aber diese Studie zeigt, wenn das einfach so ein bisschen unbewusst versucht zu erheben, kommt halt raus. "Joh, ich denke, die anderen fühlen genau wie ich." Ein bisschen unbewusst. Interessanterweise war jetzt diese Effekten noch stärker, die erfahren hat diese Ärzte waren. Ja, ja. Wo ich so ein bisschen dachte, "Joh, du Polterstad da rein, kann man sich blenden vorstellen, so ein Oberarzt, ne?" "Joh, ich fühl so und der Rest jetzt bitte auch." So, der hat gerade die Top-Golf-Hunde gespielt. Der reineuere Porsche wurde ausgeliefert. Kommt da rein, die sind völlig übernicht. Die sind völlig am Rand. Und er sagt zu den anderen, "Ach, die war da, die ist super drauf." Ja, genau. Genau das. Und deswegen ist ja das, wie du andere beurteilt, hat man das nicht letzte Woche noch. Äh, wir sehen die Welt nicht so, wie sie ist, sondern wie wir sind. Das könnte man darauf von einem nice Niener. Das könnte man darauf legen, nämlich, ja, du siehst die anderen, wie du bist aus deiner Koalitionierung. Ja, ganz genau. Und wenn jemand eher negativer Mensch ist, neidischer Mensch und so weiter, der wirklich tendenziell auch eher schlechter bewerken, als jemand, der er mit sich und seine Umwelt im Reinen ist. Da sprichst du noch aus ganz wichtiges an. Was habe ich eigentlich für Muster in mir drin? Ja. Was habe ich für Koalitionierung vielleicht durchgemacht? Es ist zwar eine kleine Stichprobe, aber 80 verheiratete Männer kriegen ein Video gezeigt. Von einer jungen Frau, die sitzt in einer simulierten Psychotherapie. Man kann es ja vorstellen. Die Frau sitzt im Raum, macht mit Therapiesetzungen wird dabei gefilmt und jetzt kriegen 80 Männer dieses Video gezeigt. Und an 30 Stellen im Video wird jetzt diese Stichprobe, werden diese Männer gebeten, schriftlich zu notieren, was sie glauben, was die Frau in diesem Moment denkt oder fühlt. Ja. Und ob diese Gedanken kritisch oder ablehnen, gegenüber ihrem Ex-Mann sind. Mhm. Der ist nicht da, ne? Aber die sollen das halt für sich jetzt einschätzen. Und die waren Gedanken der Frau, also sofern man das denn überhaupt erfassen kann, aber man hat sie einfach vorher gebeten, schreibt die doch bitte auch auf. Mhm. Und die wurden dann klassifiziert, unabhängig oder kritisch ablehnen oder neutral. Was spannend war, man hat bei diesen Männern dann verschiedene Fragebürgen noch ausgeteilt und einer dazu ging zur eigenen aggressiven Tendenz. Mhm. Also ob diese Männer eher eine Aggression, ja, die sich tragen. Zum Beispiel verbal oder auch körperlich gegenüber ihrer Ehefrau. So und jetzt, jetzt pass auf, je mehr Aggression diese Männer in dieser Studie gegenüber ihren Partnerinnen angeben, desto häufiger namen sie bei dieser Frau, die sie dann ist im Video sehen, ne fremde Frau, die über ihre persönlichen Probleme spricht, desto öfter nehmen die fälschlicherweise an, dass diese ihren Ehemann kritisiert oder ablehnen. Ja. So, da passt jetzt ein Spruch richtig gut. Wir sehen die Welten nicht so, wie sie ist, sondern wie wir sind. Ja. Eine Sorgen, meine Unsicherheit, meine Aggression, die vielleicht in mir drin ist, die projiziere ich jetzt auf den anderen, auf diese fremde Frau, die da sitzt und denke, ja, die lehnt ihren Partner doch bestimmt ab. Noch mal deutlicher. Also was Leon über Aze sagt, sagt mehr über Leon als über Aze. Ja. Ein bisschen stimmt das ja. Also das ist sehr genau das. Was du über mich sagst, da ist ja immer eine Wertung drin. Das ist eine eigene Befindlichkeit drin, deine eigene Koalitionierung. Und das, wie du über mich sprichst, sagt viel über dich. Ja, und umgekehrt natürlich. Und ich dachte, das ist vielleicht, also mir war der total wichtig dieser Fehler. Ja. Wenn ich durchs Leben geh und mich frage, wie bewährt mich eigentlich andere auf mich, sollten wir ab heute wissen, dass es scheinbar eine Tendenz bei vielen Menschen gibt. Ich habe bestimmte Gefühle und projiziere die auf den anderen. Und dann denke ich vielleicht, ja, jetzt hier gerade echt eine akassive Stimmung. Ehe, ne, es vielleicht nur deine Stimmung, die gerade akassif ist und der andere ist eigentlich ganz gut drauf. Ja. Es ist ja echt irgendwie gerade komisch und strange und ich fühle mich echt unsicher. Ja, du denkst jetzt vielleicht dann gegenüber dem geht es genau so, aber vielleicht ist einfach nur in dir drin. Ja. Und wenn ich das alles so zusammen nehme, kommen wir mal Richtung Ende jetzt zu einem Fazit. Da war der erste Fehler, den wir uns angeduckt haben. Mhm. Haben wir aber dann aufgedröselt, ey, 30 bis 40 Prozent der Fälle, da liegen die Leute richtig bei Ehepartnern. Also bei Liebespächen, wo man echt close ist, bei früher noch mal weniger. Nein, wir wissen nicht, was die anderen denken und sie wissen das auch nicht über uns. Dann als zwei deiner Spotlight-Effekt, alles schauen nur auf mich. Dein Adolf Hitler-Shirt würde man wahrscheinlich erkennen. Aber kurz danach bist du dem Rest der Welt quasi egal. Als Dritte sammels gesagt, man sieht mir das doch an, aber auch da wieder deine Gefühle sind viel unsichtbarer, viel schwieriger zu lesen für andere als du das vielleicht erst mal denkst. Ja. Als Führtes hatten wir eben noch die mögen mich bestimmt nicht. Und jetzt als Fünfte ist ich fühl was. Und deswegen fühlt's du das auch. Ist noch so ein Fehler, wo für mich, wenn ich das alles zusammen nehme, einfach klar wird, ich will gemacht werden als Mensch. Und ich will Verbindung. Ja. Und das ist wichtig, was andere von mir denken. Das gilt einfach mal für ganz, ganz viele von uns. Und es ist nur normal und okay, aber dabei passieren so viele Fehler und wir überinterpretieren so stark und wir sehen Dinge, die gar nicht da sind. Wir stehen in einem Spotlight, der überhaupt nicht eingeschaltet ist. Und das ist, glaube ich, was wo man hier heute hoffentlich rausgehen. Ich habe mich gefragt, was werde ich mitnehmen? Ey, wirklich, nimm den Gang raus. Sie ist lockerer. Deine Relevanz. Dein, wie andere auf dich gucken. Kannst du viel, viel entspannter Betrachten als du das vielleicht im Alltag machst? Ja. Und das, was wir uns auf die letzte freie Haut stellen, noch tätowieren sollten. Das, was immer wieder aufgetraucht ist, reden ist gold. Ja, das hab ich. Aber das habe ich auch. Und einer unserer Liebesfolgen, wo du gesagt hast, du hast, glaube ich, das sabbeln, sabbeln oder mit deiner Freund immer quatschen. Das habe ich eh schon tätowiert. Das können wir jetzt nochmal unterstreifen. Genau. Und das gilt für jede zwischen menschliche Beziehung. Ganz egal was es ist. Und wenn du das Geld kommuniziere, dann weißt der andere, dich besser einzuordnen. Dazu noch ein letzter beinlicher Zwischenfall aus meinem Anpeinlichkeiten nicht arm leben. Ich komme in den Flieger. Ach, es ist schon über zehn Jahre her. Schmeiß, Flieger nach Mallorca als sie da noch im Boot hatte. Komm, weil ich ja dann oft nach Mallorca in die Flogen zu der Zeit komme. In den Flieger rein, immer in denselben Platz sind. Brommi Platz dritte Reihe, Dollar auf den freien Sitz zwischen dem anderen Passagier, der schon da saß und mir mein Rucksack hin und nimmt Platz und alllo, da ist ja wieder die Altbekanntestuerte ist. Und der Typ nehm ich mir, guck mich die ganze Zeit, missmutig an. Und dann alle halbe Stunde. Also richtig spürbare Ablehnung. Ich sag mal, hab ich irgendwas falsch gemacht, guck so missmutig, ich geh jetzt heute nicht gut, sind los mit dir. Ach sag, du kommst hier rein, breit, beinig wiefst ein Rucksack hin, mach dir den dicken Max ganz unangehen für mich, ganz unangenehmen. So, dann kann wir super ins Gespräch, wir haben uns restliche Flugzeit, bestens unterhalten. Wir schreiben uns noch heute übrigens. So, und wenn ich nichts gesagt hätte, dann werden wir auseinander gegangen in der tozigeren Überzeugung gegenseitig, was ein Arschloh. Und vielleicht in dem Moment war es auch ganz gut, dass dir nicht egal, es ist andern von dir denken. Ja. Weil es wird ja wahrscheinlich eine Lehre gewesen, wenn ich mal dann nicht mehr so rein zu poltern, denn man kann ja immer sagen, natürlich hab ich nie wieder gemacht, so reingebärter. Total, total, ich denke ich oft, also man kann das verfluchen und vertreufallen, dass man sich so abhängig davon macht, wie die Meinung von anderen ist. Und da gibt es sicherlich auch ein zu viel. Ein zu viel vergleichen. Das ist wichtig. Ein zu viel. Ein zu viel. Ja. Druck machen, ein zu viel. Andern gefallen wollen, People please, keine Grenzen ziehen, nicht nein sagen können. Aber dass wir grundsätzlich bestrebts sind, hier zusammenzuhalten. Ja. Das mir nicht egal ist, was der Rest der Welt von mir denkt, das ist doch ein ganz tolles Feature und das ist vielleicht auch was, was für mich einfach so verteufigt. Richtig. Und wir sollten die Wippe, die Wage sollten wir einigermaßen gleich halten. Wir abheute die fünf großen Fehler, die wir dabei machen im Hinterkopf hat, hat vielleicht ein bisschen besseren Bezug zu den Wurzeln. Ja. Der klein Momente, wo wir mit anderen Menschen zusammenkommen und vielleicht dort der großen unserer Liebesplizie, wo wir das nächste Mal sitzen und denken, mein Schatz muss da wissen, dass ich hier stinksauer bin, da die Spülmaschine schon wieder falsch ausgeräumt. Ja. Ja, da bin ich auch wieder ruckzugsimperin, weil er allseins beliebten und täglich beschriebenen auf Instagram-Bestrieben in der zistischen Störung. Hätztens habe ich mir eine Persönlichkeitsforschung. Und der sagt, den wir am Ende ja, nazistische Persönlich, der Ansatzismus, das auch wieder so ein Störungsbild, da wird so um sich schließen und jede attestiert das irgendwie und der Chefin und dem Ex-Partner und ich möchte mal ehrlich fragen, was ist, wer ist eigentlich kranker? Oder kranker? Kranker, ich will ich sagen, ja. Wer ist kranker? Wer ist eigentlich kranker? Der, der nazistisch ist oder der, der 20 Jahre im nazistfreivillig zusammenfallt. Und der hat sich auch ein bisschen schmutzelt, da ist doch das Handlergedanke. Kann man immer fragen? Vielleicht soll ich damit beginnen im Oktober, wenn wir live in der Halle Münzlerland sind. Nicht zu fragen, wie weit willst du deinen Nazismus mehr gegenüber noch treiben? Ja. Anmache ich aber nicht. Ich will, dass du mich magst. Genau. Aber ich will, dass du mich magst. Sonst für alle die uns die Zuhören schon länger, es ist immer Montags 18 Uhr, dass ich eine WhatsApp-Krieg einfach nur. Leon, auch so für Zeichen von unserer Produzentin Sophia. Und dann schon weiß, "Ach, ich muss noch den Titel mehr überlegen." Und da ich ja hier der unfreiwürdige Zeug war, unseres kleines Teams bin, bleibt es auch immer an mir kleben und dann schreiben Sophia. Ich immer hin und her, was wäre denn jetzt ein guter Titel, um die Folge zusammenzufassen, wo man versteht, was wir meinen, der vielleicht auch spannend klingt. Atsze, nach sechs Jahren, danke. Sechs Jahre sind sechs Jahre. Bo, Gott, vielen Dankeschön. Danke, dass du heute auch mal nicht ganz fast sechs Jahren danke, dass du einen Titel vorgeschlagen hast. Ja, ich hätte schon öfter, aber ich denke, immer das gefällt dir alles nicht. Vielleicht sollten wir öfter darüber reden. (Lachen) Strick dich, will das du mich magst. Und freue mich ja, wenn es nächste Woche wieder. Ich freue mich auch auf die Lean Tschüss. Tschüss. Das war betreut es fühlen. Der Podcast mit Atseschröder und Leon Windschheit. Jetzt abonnieren auf Spotify, dieser iTunes und überall, wo es Podcast gibt. Heute gibt es ein kleines PS-Gabtslänger. Das liegt uns besonders am Herzen. Wenn wir uns riesig freuen, wenn ihr uns lobeschreibt, wie sehr euch der Podcast gefällt und was die Folgen mit euch machen. Wir freuen uns aber mindestens genau so, wenn Kritik kommt oder ihr Fehlerfinitivir gemacht haben. Und es bleibt natürlich einfach nicht aus, obwohl wir gewissen aufdrecherchieren und uns alle Mühe geben. Ich hab vor ein paar Wochen von Helene die Nachricht bekommen, die Aussage im russischen unterscheidet man die Wut auf Personen von der allgemeinen Wut über Situationen ist so nicht haltbar. Ich glaub, das war der ADS-Folge oder danach. Das hab ich dann von der übersetzern Beirovold prüfen lassen, mit der Bitte sich das Kirche anzugucken. Ich hab auch gesagt, als Muttersprachlerin, ne, ist falsch. Muss raus, kommt entsprechend bei der Podcast-Volgerauss. Wir machen einen kleinen Hinweis darauf, dass wir uns da vertan haben. Und im Buch kommt es auch raus. Vielen, vielen Dank, Helene, dass du das geschrieben hast. Ja, und ich hab auch noch ein PS, die Rebecca Thomas schreibt. Uns liebesteam vom bedrohles Fühl, Petra Kelly, wurde obv. eines Femizides, ich bitte dies klarzustellen. Es gab im letzten Jahr ein Kino-Film, der diese Fehlinformation aufklärt. Ja, Rebecca, danke für den Hinweis. Ich hab in der Folge den Tod der beiden, gert was her und Petra Kelly romantisch dargestellt, tut mir leid, weil es vertragisch, es war, wie die Staatsanwaltschaft sagt, ein erweilater Suizid. Vielleicht eben auch ein Femizid, das weiß keiner abschließend. Und deswegen nehmen wir es raus. Und ich hoffe, damit ist dem Genüge getan. Und danke für den Hinweis. Wenn ihr auch ein Fehler findet, schreibt uns gerne [email protected] oder über unsere Instagram-Seiten. Am allerliebsten natürlich noch mit einer kleinen Quellenangabe, wie es denn aus eurer Sicht korrekt ist. Und mit der Zeitangabe, da freuen wir uns total über. Vielen Dank, dass wir hier die schlauste Community der Welt haben und zusammen versuchen, so wenig Fehler im Üktzmann. Das ist erwiesen. Also, danke euch noch mal. Wir gehen zum nächsten Mal. - Danke, bis zum nächsten Mal. Tschüss.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Viele Menschen machen sich Sorgen darüber, wie andere sie wahrnehmen, was evolutionär bedingt ist, da Zugehörigkeit zur Gruppe früher überlebenswichtig war.
  2. Es gibt jedoch fünf häufige Fehler bei der Frage, was andere über einen denken, wobei die letzten beiden besonders relevant sind.
  3. Der erste große Fehler ist die Annahme, andere könnten einen genau „lesen“ (Gedankengefühlsgenauigkeit). Studien zeigen, dass selbst bei langjährigen Partnern die Einschätzung oft falsch ist.
  4. Am Beispiel eines Protagonisten mit starkem Übergewicht (250 kg) wird verdeutlicht, wie verletzend und oberflächlich die Bewertung von außen sein kann (Fett-Shaming) und dass das Problem oft psychologisch im Kopf beginnt.
  5. Es wird kritisiert, dass in der Gesellschaft ein Teufelskreis besteht
  6. Die eigene Identität ist fließend und nicht statisch, was es schwierig macht, sich selbst zu 100 % zu kennen, bevor man beurteilt, wie andere einen sehen.

Summary:

In dieser Podcast-Folge wird zunächst das Thema der sozialen Wahrnehmung und des Wunsches, von anderen gemocht zu werden, behandelt. Die Sprecher betonen, dass dieses Bedürfnis tief in uns verwurzelt ist, da Zugehörigkeit zur Gruppe evolutionär überlebenswichtig war. Es sei jedoch problematisch, wenn man zum „People-Pleaser“ wird und nur noch auf den äußeren Eindruck achtet.

Ein zentraler Fehler sei die Annahme, andere könnten einen genau „lesen“ (Gedankengefühlsgenauigkeit). Studien mit Paaren zeigen, dass selbst bei langer Beziehung die Gedanken des Partners oft falsch eingeschätzt werden. Im zweiten Teil wird ein eindrückliches Beispiel eines Mannes mit 250 kg Körpergewicht geschildert, der unter Fett-Shaming leidet.

Er betont, dass sein Problem psychologisch im Kopf beginnt und er sich nach Verständnis und Akzeptanz sehnt, statt von außen bewertet zu werden. Die Sprecher kritisieren den Teufelskreis aus Überernährungsangeboten (Fast Food) und teuren Abnehmspritzen, die diesen Kreislauf kommerzialisieren. Abschließend wird die Schwierigkeit thematisiert, sich selbst vollständig zu kennen, da die eigene Identität fließend und nicht statisch ist.

Daher sei es wichtig, sich nicht zu sehr auf die vermeintliche Wahrnehmung anderer zu fixieren, sondern auch die eigene Selbstreflexion zu fördern.

FAQs

Es ist evolutionär bedingt: Früher bedeutete der Ausschluss aus der Gruppe oft den Tod, daher sind wir darauf programmiert, dazugehören und gemocht zu werden.

Sie überschätzen ihre 'Gedankengefühlsgenauigkeit' – also die Fähigkeit, genau zu erraten, was der andere denkt oder fühlt. Studien zeigen, dass wir oft danebenliegen.

Die meisten denken, die Hälfte der Leute bemerke ihr Missgeschick, aber tatsächlich ist es weniger als einem Viertel aufgefallen – den meisten ist es egal.

Es kann zu 'People Pleasing' führen, bei dem man nur noch den Eindruck bei anderen zählt, statt das eigene Wohlbefinden und die Selbstwahrnehmung.

Wir sind fluide und verändern uns täglich, daher ist es unmöglich, sich zu 100% zu kennen. Man kann sich besser mit einem Fluss vergleichen, der immer anders ist, aber ein Bett hat.

Sie wird als 'Gedankengefühlsgenauigkeit' (oder englisch 'feeling accuracy') bezeichnet und wird oft überschätzt.

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