Ich habe eine Affäre - Welche Lösungen gibt es für mich?
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Eine Affäre entsteht nicht plötzlich, sondern oft als Folge langfristiger Konflikte und Unzufriedenheiten in einer Beziehung. Die Person in der Affäre leidet unter tiefen emotionalen Konflikten zwischen dem Wunsch, die Beziehung zu retten, und dem Bedürfnis, die Affäre zu beenden. Dies führt zu Beziehungsproblemen wie Missverständnissen, abnehmender Aufmerksamkeit und einem starken Vertrauensverlust. Die Verheimlichung erfordert finanzielle und emotionale Aufwand, was zu steigendem Stress führt. Die Angst vor Entdeckung und sozialen Konsequenzen – etwa bei Familie oder Kollegen – ist eine große Belastung. Wichtig ist, die Affäre offen zu nennen, um Vertrauen wiederherzustellen, emotionale Verletzungen zu verarbeiten und zukünftige Verbesserungen zu ermöglichen. Wenn die Ursachen nicht gemeinsam analysiert und verarbeitet werden, entstehen langfristige Probleme wie schlechtes Gewissen, Wut oder Angst. Daher ist eine Unterstützung durch Coaching oder Therapie entscheidend, um klare Entscheidungen zu treffen, die Beziehung aus einer stärkeren Perspektive neu zu gestalten und eine nachhaltige Wiederherstellung des Vertrauens zu ermöglichen.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensidealisten.
In dieser Folge geht es um das Thema, ich habe eine Affäre, welche Lösung gibt es für mich?
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Wenn man eine Affäre hat, fragt man sich meist ab einem gewissen Punkt, was man tun soll, also was man tun kann,
damit man möglichst schnell vielleicht aus dieser sehr unangenehmen Situation, dass man so ein Parallelleben führt, herauskommt.
Man hat vielleicht den Wunsch nach Veränderung, weiß aber nicht genau, wie man vorgeht.
Diesen Zwiespalt zwischen Parallelwelt und dieser sicheren Blase der Beziehung, die schon vorher bestand und die vielleicht nicht so ganz rund läuft,
wollen wir uns heute mal genauern.
Wir möchten euch gerne zeigen, welche Probleme und Folgen mit einer Affäre einhergehen können und was man tun kann, wenn man nicht mehr weiter weiß.
Dazu nochmal die Anmerkung, es ist wichtig natürlich immer so im Kopf zu haben, dass jede Situation unterschiedlich ist und natürlich auch die Auswirkungen einer Affäre variieren können.
Ja, ein sehr spannendes Thema, mal den Blickwinkel dessen einzunehmen, der sich gerade in der Affäre befindet,
weil wir ja bei uns im Coaching die Paare haben, bei denen das. Was passiert ist, die Affäre typischerweise beendet ist und dann beide versuchen wollen, die Affäre zu verarbeiten, Ursachen zu finden,
wieder dann, nachdem die Verletzungen gelöst worden sind, Vertrauen aufzubauen und den Blick wieder in die Zukunft zu richten
oder erstmal Klarheit für sich zu bekommen, ob das überhaupt noch funktionieren kann.
Was aber auch gar nicht selten der Fall ist, dass Paare sich bei uns melden, dass die Affäre aufgeflogen ist sozusagen.
Aber ja, jetzt ganz unklar ist, wie es weitergeht.
Also noch nicht klar ist, kann man und möchte man die Beziehung retten und manchmal auch gar nicht so klar ist,
ob derjenige, der eine Affäre hatte, den Kontakt wirklich abbrechen kann zu der anderen Person, also zu der Affäre.
Weil oftmals geht das auch mit einer Art Liebeskummer einher, da kommen wir vielleicht später ja nochmal drauf, zu sprechen.
Aber das ist so eine schwierige Situation, dass es eigentlich für viele Menschen klar ist, zu sagen, ja, die Affäre ist vorbei.
Und derjenige oder diejenige beendet den Kontakt und entweder geht es weiter in der Beziehung oder man trennt sich.
Aber so einfach ist es nicht.
Aber heute schauen wir mal auf den bisschen anderen Blickwinkel, nämlich eher so, was ist mit der Person, die die Affäre führt.
Da vielleicht nochmal so der Blickwinkel auf die Affäre selbst.
Also die Paare, die zu uns kommen, da erleben wir selten, dass der Mann oder die Frau, der oder die in der Affäre steckt,
das mit irgendwie böser Absicht macht oder den großen Wunsch hat.
Einfach mehrere Partner zu haben und das lockerflockig nebenbei laufen lässt, dass alles ganz entspannt ist.
Sondern das ist meistens schon so, dass das in der Beziehung vorher intensiv gekriselt hat.
Also beide ihren Anteil haben.
Natürlich kann immer noch derjenige, der die Affäre eingeht, sich dafür oder dagegen entscheiden.
Also der Punkt ist natürlich ganz wichtig.
Für den gibt es dann eben die Verantwortung auch nachher am Ende, dass man sich dafür entschieden hat.
Aber da haben wir eben selten.
Dass das so etwas ist, was mal so aus dem Nichts geschieht oder so unbedacht nebenbei passiert oder so.
Das ist schon etwas, was sich meistens länger anbahnt.
Außer einmal, da hatte ich das im Coaching, dass das so ganz spontan während der Bahnfahrt sich anbahnte und plötzlich…
Während der Bahnfahrt sich anbahnte, das ist auch geil.
Die sind dann da auf der Toilette gelandet, ja.
Und da begann die Affäre.
Genau, wollte ich gerade sagen.
Das begann dann, ja.
Die haben sich dann öfter…
In der Bahn getroffen.
Entsprechend bei der Bahn getroffen, weil sie den gleichen Arbeitsweg hatten.
Okay.
Ja.
Also da würde man jetzt da denken, das ist eigentlich so ein typischer Fall für ein Fremdgehen.
Das war quasi…
Man könnte auch sagen, das ist ein Serienfremdgehen, weil die außer diesen sexuellen Treffen um diese Bahnfahrten herum nichts hatten.
Ach so, da gab es keinen weiteren Bezugspunkt.
Okay.
Das war ein Serienfremdgehen sozusagen.
Ja, schauen wir uns mal an, was für den, der in der Affäre steckt, die Probleme sind.
Das Erste, was wir haben, sind emotionale innere Konflikte.
Das heißt, es besteht immer so eine Unsicherheit, ob man die Affäre beenden sollte oder die Beziehung beenden sollte und wo man nun hingehört.
Das ist bei vielen so, aber nicht bei allen so.
Manchmal ist diese Unsicherheit auch nicht da und jemand fühlt sich vollkommen sicher.
Das ist insbesondere dann, wenn man so eine richtige Parallelwelt und so eine sichere Blase aufgebaut hat.
Dann beschreiben das die Menschen so, dass sie, wenn sie sich in der einen Welt befinden, die andere Welt quasi nicht existent ist und andersrum die andere Welt auch nicht.
Und das wirklich sehr stark ausgeblendet werden kann.
Dann besteht diese Unsicherheit auch nicht so wirklich stark und dann ist auch nicht so viel Angst da, aufzufliegen.
Der zweite Punkt, den es natürlich gibt, sind die Beziehungsprobleme.
Also häufig ist es ja so, dass wenn eine Affäre besteht, unter anderem vielleicht natürlich dann nichts davon weiß, dass es trotzdem in der bestehenden Beziehung häufiger dann zu Konflikten und Missverständnissen kommt.
Auch wenn gefühlt, dass so zwei verschiedene Welten sind.
Und natürlich auf die Beziehungsebene drückt.
Der andere das natürlich nicht zuordnen kann in dem Moment vielleicht.
Da kommt er jetzt nicht gleich drauf, dass da eine Affäre läuft.
Aber man schon merkt, dass irgendwie nicht mehr die Aufmerksamkeit da, die früher da war.
Vielleicht natürlich auch die zeitliche Investition nicht mehr so groß, weil die Affäre zeitlich natürlich auch Zeit nimmt.
Ja, es kann beides aber auch entstehen.
Also auf der einen Seite kann es sein.
Dass man in der Affäre so die Leichtigkeit und das Abenteuer findet, was man vielleicht in der Partnerschaft nicht mehr hat.
Und dann kann man entweder darüber in der Partnerschaft noch unzufriedener werden.
Und entsprechend gibt es noch mehr Probleme und noch mehr Konflikte.
Oder man hat das letztendlich über die Affäre kompensiert und hat den Druck dafür sozusagen zu Hause rausgenommen und sagt, naja, dann läuft zu Hause halt nicht alles rund.
Aber das, was zu Hause nicht rund läuft, das habe ich ja woanders.
Das ist immer ganz unterschiedlich.
Was auf jeden Fall bei uns sehr häufig der Fall ist, dass eine gewisse Angst besteht, dass das Ganze auffliegt und sich das auch weiterhin zieht.
Und tatsächlich, ich weiß gar nicht, wie ist das in deinen Coachings?
Bei mir würde ich sagen, ich überlege nochmal, ob ich irgendwen habe, der das von sich aus gebeichtet hat.
Es ist deutlich seltener, definitiv.
Es ist sehr häufig so, dass es aufgedeckt wird.
Aber manchmal ist das schlechte Gewissen, der Druck so groß, dass jemand das verweist.
Man muss aber dazu sagen, wenn man direkt angesprochen wird, Mensch, was ist denn los?
Irgendwie ist das komisch, gibt es eine andere Frau, gibt es einen anderen Mann?
Also das ist schon so ein bisschen ein Vorweg.
Es ist jetzt nicht so, dass man abends nach Hause kommt und sagt, Mensch, was ich nochmal erzählen wollte, ich habe übrigens eine Affäre.
Das sind tatsächlich die zwei Szenarien, die auch in meinen Coachings vorkommen.
Also entweder, dass das auffliegt oder dass der andere schon so viel erspürt hat, Indizien hat, dass Druck ausgeübt wird und der andere irgendwann. Man sagt, ja gut, es ist so, ich habe eine Affäre.
Aber wie schon, dass jemand von sich aus, ohne dass der andere was bemerkt, Druck ausübt oder dass man sich mit seiner Affäre schon in gefühlter Gefahr befindet, sagt, ich muss da dir was erzählen, das läuft anscheinend in unserer Beziehung nicht gut, mir ist da was passiert, das habe ich noch nie.
Was ich häufiger aber hatte, ist, dass man schon so sagt, Mensch, es ist aufgeflogen, aber es war schon so eindeutig.
Oder so leicht, also die Gefahr war einfach schon so groß ausgesetzt, dass es auffliegen kann, dass man das Gefühl hatte, ja, das sollte auch jetzt auffallen.
Ja, manchmal werden so ein paar Indizien quasi wie bewusst gelegt.
Ja, also das war einfach, man kann nur sagen, es ist echt dumm, so zu handeln, hart gesagt, weil die Wahrscheinlichkeit, dass es auffällt, ist sehr, sehr groß.
Und dann hat jemand so mit dem Feuer zu sehr gespielt und dann ist es rausgekommen.
Und komischerweise ist jetzt bei der Person, die dann die Affäre geführt hat, auch manchmal so eine Erleichterung, ja, jetzt ist es raus.
Also wenn man denkt so, der Kollege konnte das nicht sehen.
Ja, muss ich sagen, hat aber irgendwie so einen letzten Rest dafür getan, dass es dann rauskommt.
Dass das offengelegt wird, ne?
Ja.
Ja.
Manchmal entstehen in der Affäre oder während der Affäre finanzielle Probleme, nämlich dann, wenn man eben entsprechend Geld ausgeben muss, um die Beziehung geheim zu halten.
Also es gibt ja durchaus dann mal den einen oder anderen Hotelbesuch oder Kurzreisen und was da auch dann manchmal so gemacht wird.
Und das dann nochmal parallel entsprechend zur Familie zu führen.
Es kostet natürlich Geld und es ist natürlich auch wieder ein Aufwand, das Ganze zu verheimlichen.
Also der Verheimlichungsaufwand, der steigt und steigt letztendlich, ne?
Genau.
Und das ist auch der letzte Punkt, dass natürlich die Probleme sind, wenn die Affäre aufgedeckt wird.
Also die ganze Zeit die Angst vielleicht dazu haben, was ist, wenn jemand uns sieht, Nachbarn, Freunde, Bekannte, man unterwegs ist.
Aber nicht nur innerhalb der Affäre, sondern wir haben uns ja auch konkret Reputationsprobleme aufgeschrieben, sondern auch nachher, was würde das im Freundeskreis machen?
Im anderen sozialen Umfeld, wenn andere wüssten, dass man derjenige ist, der eine Affäre hätte.
Also das ist ja auch häufig vielleicht dann Freunden, Familie, Arbeitskollegen gegenüber sehr unangenehm, weil das ja auch gar nicht so selten zum Beispiel im Arbeitsumfeld stattfindet.
Also ist ja auch gar nicht so selten der Fall.
Ja, die Folgen für die Person in der Affäre, das ist einmal so ein ständiges Zielgespalten sein zwischen, man möchte eigentlich sein,
Partner oder seine Partnerin nicht hintergehen, aber fühlt sich vielleicht in der Affäre
bei manchen Aspekten gerade wohler
und hat dann die
Schwierigkeit, das zu
beenden oder nicht zu beenden.
Und was ich auch
manchmal erlebe, ist, dass
die Schwierigkeit ist,
aus der Affäre rauszukommen, aus Angst,
dass die Affäre
dann das auffliegen lässt.
Also zu sagen, wenn ich jetzt meine Affäre beende
und das
meiner Frau, meinem Mann gar nicht sage,
sondern das jetzt einfach mal beende,
dann habe ich jetzt auch schon ein paar Mal erlebt,
dass der entsprechende Partner
in der Affäre dann
gesagt hat, nee, du, also wenn du das jetzt hier
beendest, dann schicke ich deiner Frau
einen Brief. Und das ist teilweise auch passiert.
Ja, teilweise. Ich hatte
das auch in einem Fall mal, dass
die Affäre dem
anderen Partner, also von
der Frau,
die die Affäre war, dem Partner
das aufgefallen ist, die Affäre aufgefallen ist
und der Partner der Affäre
sozusagen zu der anderen
Partnerin gegangen ist,
mit dem ihn ja die Affäre mitgeführt hat
und das gesagt hat. Und da gibt es
deutlich, also gibt es wirklich
sehr ungute Szenen, die sich da
abspielen können, weil natürlich
Traurigkeit, Wut, Angst und so weiter
direkt von der anderen Seite
kommen, von dem anderen Partner, der es auch gerade
erst erfahren hat und leider halt
auch manchmal die Kinder davon aktiv
mitbekommen, weil da nicht mehr drauf geachtet wird,
wenn ich den anderen auf dem Parkplatz davon
erzähle, beim Supermarkt, ob da noch ein kleiner
Junge oder ein kleines Mädchen an ihm steht.
Und das natürlich Momente sind, wo
ja, totaler Schockzustand
ist, man erst mal denkt, wer ist die Person, die mir
das erzählt hat, wie kann ich das zuordnen
und die ganze Welt erst mal so ein bisschen stehen
bleiben.
Ja, da kann man den Sprung schon mal
nach vorne machen in Richtung Lösungsansätze
und einmal kurz
reinsprechen. Also dieses etwas
selber auszusprechen,
das würde ich auf jeden Fall
immer sehr empfehlen. Das ist auch
eins unserer Systemgesetze, Systemgesetz
9, aussprechen, anerkennen, was ist.
Und dadurch selbst
die Kontrolle in der Hand behalten.
Weil die Kontrolle dann an jemand anderen
abzugeben oder dass das Ganze auffliegt,
das hat so viele Nebenwirkungen
und negative Konsequenzen,
die damit einhergehen können,
die eben auch, wie du gerade schon sagtest,
unkontrollierbar sind, bekommen die Kinder was mit
und so weiter.
Die Öffentlichkeit allgemein, möchte man sowas
vielleicht auf einem Parkplatz klären.
Und die Chance, das Vertrauen wiederherzustellen,
wenn man das selbst ausgesprochen hat,
im Vergleich dazu,
die Affäre oder das
ausgesprochen hat oder der Partner,
die Partnerin das rausfindet,
ist deutlich größer.
Nehmen wir nochmal
zum zweiten Punkt, den wir hier nochmal hatten.
Eventuell gibt es eben auch großes Unwohlsein
wegen langem Belügen.
Also das ist eben auch der Punkt,
der häufig in den Coachings
schwieriger zu lösen ist,
als die Verletzung aus der Affäre
selbst, nämlich dieses
lange Belügen und der Vertrauensverlust,
der damit einhergeht.
Man stellt alles in Frage.
Also ganz viele stellen dann
die komplette Ehe, die komplette Beziehung
in Frage und nicht den zeitlichen
Rahmen
von der Affäre. Also wenn jetzt Danny
gesagt hat, ich habe seit einem halben Jahr eine Affäre,
dann wird es mal innerlich
natürlich abgeklopft. Was war davor?
War das die erste Affäre?
Auf welche Aussagen von dir in unserer Beziehung
kann ich mich jetzt noch beziehen?
War das davor gelogen, was du gesagt hast
vor einem Jahr,
dass du mich liebst?
Man muss einfach sagen,
die Person, die die Affäre führt,
steht natürlich unter sehr, sehr großem
Druck, weil ja diese zwei Welten
bedient werden und dass das natürlich
einfach auch zu unguten
Gefühlen über die Dauer führt,
ist eigentlich logisch.
Und manchmal wird der Druck dann
auch noch verstärkt,
nämlich dann, wenn die Affäre
sich Selbstklarheit
und eine Entscheidung wünscht
und sagt, ich will mit dir in eine Beziehung
gehen. Das Klischee,
ne?
Die dauerhaft Geliebte, die immer hofft
oder andersrum, es kann ja auch ein Mann sein,
die immer hofft, dass die Beziehung beendet wird
und der Mann, die Frau, sich für die Affäre entscheidet.
Ja, also das
gibt es auch häufig, dass dann eben
entsprechend Druck ausgeübt wird.
Und ich hatte
bis jetzt tatsächlich einmal ein Coaching,
was genau sozusagen zu dieser Folge
passt, wo ich jemanden im Coaching
hatte, der
hatte keine Affäre, sondern der war Partner
in der Affäre, also
seine Freunde,
war die Affäre sozusagen, war noch verheiratet
und
der eben in der Situation jetzt drin
steckte, dass sie sich nicht entscheiden
konnte, dass bei ihm Liebeskummer gemacht hat.
Ach, er war sozusagen der Geliebte.
Er war der Geliebte, genau. Und hatte dann Liebeskummer,
sie konnte sich nicht entscheiden, sie wollte sich
gerne entscheiden. Hinhaltetechnik und alles
wahrscheinlich, ja. Und dann der Ehemann
von ihr, der wollte sich
nicht verändern und nichts
tun und dann ging das
in Richtung, dass sie sich dann trennen wollte
und dann hat er auf einmal gesagt, Mensch, ich
wollte übrigens jetzt mal zu einem Therapeuten
gehen, mich verändern, was an mir machen.
Dann war das wieder ausgehebelt erstmal,
dann konnte sie in dem Moment nicht sagen,
ja, das reicht nicht mehr, sondern
das ist dann so diese
Dauerschleife, die du gerade beschrieben hast.
Aber das kann eben auch anders laufen.
Er hat das jetzt alles sehr,
sag ich mal, wertschätzend
gemacht, abwartend gemacht, hat
eher den Kummer auf sich genommen.
Andere berichten eben, dass
Druck ausgeübt wird, sich entscheiden zu
müssen und
ähm,
dass dann eben sehr unangenehm
werden kann.
Also,
falls ihr
in einer Affäre steckt und nicht
wisst, wie ihr dort rauskommt und wie ihr das
für euch lösen könnt oder Klarheit
braucht, dann könnt ihr euch gerne für ein
Coaching melden.
Wir sind da recht frei von Urteilen
und wissen, dass das eine unangenehme Situation
ist, aus der du hinauskommen
möchtest. Andersrum, wenn
eure
Beziehung
gerade an dem Moment steht, dass das eine Affäre,
aufgeflogen ist, eine Affäre ausgesprochen
wurde, dann dürft ihr euch
natürlich auch sehr gerne melden, wenn ihr das mit uns
verarbeiten möchtet, die Ursache finden möchtet,
die emotionalen Verletzungen, die damit
einhergehen, lösen möchtet,
wieder ins Vertrauen kommen und in die
Zukunft blicken wollt oder auch eben
dann die Klarheit finden möchtet,
ob ihr diesen Weg überhaupt noch miteinander
gehen wollt, denn das ist eben häufig
der erste Punkt, der danach kommt,
dass man eben nicht weiß, ob
man noch zusammenbleiben möchte oder nicht,
was auch häufig die betrifft, die
immer sicher gesagt haben, fremdgehen
oder Affäre, dann ist die Beziehung sicher
vorbei. Wenn das dann passiert,
ist das nicht so sicher, dann
wird eben doch erstmal
ein Coaching für mehr Klarheit gebraucht.
Kommen wir jetzt
einmal zu den Lösungsansätzen, wie es nun
weitergehen kann. Das hängt
natürlich von vielen Faktoren ab, das sagte ich
auch ganz am Anfang, dass
je nachdem, wie die Affäre aufgebaut
ist, wie die Umstände sind, dass es sehr variieren
kann. Gehen wir
mal davon aus, dass
man sich dafür entscheidet, die Affäre
gerne zu beenden.
Dann wäre der nächste
Schritt natürlich, die Affäre
vor dem Partner oder der Partnerin
anzusprechen und
erstmal Klarheit zu schaffen, also aussprechen,
was ist. Dass
dann natürlich eine starke
Verletzung mit einhergeht, bei dem anderen ist, glaube
ich, klar.
Da geht es dann darum, was sind die Konsequenzen
natürlich, was der andere erstmal im ersten Schritt
für sich zieht. Häufig ist das sowas, dass
der eine gesagt, ja, ich möchte gern, dass du gehst
also eine kurze räumliche
Trennung, ich kann dich gerade nicht um mich haben,
ist natürlich
ein bisschen schwierig, wenn Kinder
im Spiel sind, weil, das habe ich jetzt
auch gerade in einem Coaching, ist halt nicht so
einfach, als eine räumliche Trennung
über Wochen durchzuziehen, ohne
einem Kind was, was weiß ich, vier,
fünf, sechs, sieben ist, irgendetwas
zu sagen.
Klar kann man kurzzeitig immer diesen Joker ziehen,
von der eine muss viel arbeiten oder
macht einen Kurzurlaub,
was auch immer, je nachdem das Kind gewöhnt
ist, aber auf Dauer ist das natürlich
keine Lösung und das ist beiden meistens auch
klar.
Und dann ist der nächste Schritt natürlich nach Lösungsmöglichkeiten
zu schauen.
Also, wie ist der andere überhaupt offen
für etwas? Ist die Beziehung
dann wirklich gleich beendet?
Also, das andere sagt so, für mich ist das ganz
klar, da brauchen wir gar nicht lange überlegen, ich möchte das
nicht mehr. Oder
gibt es vielleicht auch, nachdem das ein bisschen
gesagt ist, noch weitere Möglichkeiten vorzugehen,
wie zum Beispiel sich Hilfe zu holen,
nochmal ins Gespräch,
zu kommen, selber ein bisschen
zu reflektieren
oder was auch immer.
Das machen viele dann ja auch ganz intensiv.
Also, viele berichten, dass danach sehr
intensive Gespräche stattfinden.
Wenn so der erste Moment gesagt ist.
Und dass man dann sehr
am Schauen ist, was die Ursachen
sind, auch vieles für sich so finden kann,
aber irgendwann so ein Punkt entsteht,
wo man sich im Kreis dreht
und das ist meistens der Punkt, an dem sich
die Paare bei uns melden.
Spannend ist ja noch die Frage, jetzt haben wir
hier den Ansatz, die Affäre
zu beenden und trotzdem,
dass wir das entsprechend aussprechen,
dass die Affäre stattgefunden hat.
Jetzt könnten wir natürlich auf die Idee kommen, zu sagen,
hey, wenn ich meine Affäre eh beende, warum soll
ich denn meinem Partner oder meiner Partnerin was sagen?
Was sie nicht weiß, macht sie nicht heiß.
Es kommt alles raus im Leben.
Darum würde ich sagen, geht es noch gar nicht
unbedingt. Aber es ist doch eigentlich so,
oder? Also es ist in sehr, sehr,
sehr, sehr vielen Fällen so,
dass es dennoch verspätet,
was natürlich noch eine stärkere Verletzung machen kann.
Und dann rauskommt, ne?
Ich weiß es nicht, weil ich
sagen würde, das ist bei denen so, die
zu uns kommen. Bei denen, wo
die Affäre niemals rauskommt, die haben
ja auch keinen Grund, sich vielleicht bei uns zu melden.
Also ich weiß nicht, wie oft das
dann vielleicht stattgefunden hat
und gar nicht rauskommt. Aber
der andere Punkt ist ja, es
hat ja einen Grund in der Beziehung,
warum es zur Affäre kommt. Das heißt,
es sind ja Unzufriedenheiten da,
es gibt vielleicht Konflikte, es werden
nicht alle Bedürfnisse erfüllt. Das heißt,
wenn ich das nicht ausspreche,
habe ich gar nicht die Chance, die
Ursachen zu lösen und die
Beziehung, in der ich bin, die
so zu verändern, dass sie für beide
zur Zufriedenheit führt.
Das sollte ja eigentlich das Ziel sein, zu sagen,
die ganzen Ursachen,
die dahin geführt haben, die werden
gelöst und das wird alles so gemeinsam
als Paar im Wir-Gefühl
verändert, dass das eben
in Zukunft auch nicht mehr vorkommen kann.
Weil das ist ja auch
etwas, wenn man diese ganzen Ursachen
nicht löst und das nicht für die Zukunft
verändert, ist die Wahrscheinlichkeit
schon da, dass in Zukunft
irgendwann mal wieder eine Affäre
oder etwas beginnen wird, weil wenn dann
wieder jemand da ist, der
entsprechende Bedürfnisse zu erfüllen
scheint, die man so nicht erfüllt bekommt
und man ist dafür anfällig,
hat das schon mal gemacht, was jetzt schon in den ersten
vielleicht den ersten
großen
Schrecken aus
ich habe eine Affäre gehabt, nimmt,
dann ist das zweite Mal wahrscheinlich
einfacher. Also deswegen das
aussprechen. Ich glaube auch, dass
es ganz wichtig ist, immer auf
die Gründe zu schauen, damit der
Part, der verletzt worden ist durch
die Affäre, also dem das
mitgeteilt worden ist, dass der Partner oder die Partnerin
eine Affäre hat, auch die Möglichkeit hat,
das überhaupt zu verarbeiten und
nicht dauerhaft mit der Frage rumläuft,
wie ist das denn passiert, warum ist
das denn passiert, weil so kann man auch innerlich nie
abschließen, weil sonst kommt man auch schnell
in die Interpretation, dass man selber sich
nachher überlegt, aus den und den Gründen, und das muss
ja gar nicht sein, sind ja nur die Gründe,
die man selber, weil man nach einem Muster sucht,
für sich zusammen
findet, aber wichtig ist,
gemeinsam drauf zu schauen, damit es
verarbeitet werden kann.
Kurzer Tipp am Rande, es geht da
vor allem darum, die verletzten Gefühle zu lösen,
wenn das nicht stattfindet,
dann fragt euer Kopf
automatisch nach immer mehr Details,
um irgendwie
etwas zu finden, wie man das verarbeitet
bekommt, das ist nicht der Lösungsweg,
je mehr Details man
hat, desto schwieriger kann es sogar werden.
Man kommt immer mehr ins Leid.
Oder Bilder aus dem Kopf zu bekommen, genau, man kommt immer mehr
ins Leid, das heißt,
ein paar Details werden gebraucht,
aber nicht zu viele, und
nur so viele, um die emotionale
Verletzung lösen zu können.
Dafür nutzen wir
ja unsere System-Empowering-Methode,
wenn ihr wissen wollt, wie das genauer
funktioniert, könnt ihr euch bei uns zum Beispiel
auch in den Workshops anmelden, dort wird
intensiv erklärt, wie unsere
Methodik funktioniert, das sind
26, 27 Videos,
mit denen ihr das dann im Detail erfahrt.
Was ich nochmal ganz kurz dazu anmerken
möchte, ist, das hatte ich nämlich jetzt
in den letzten Wochen zweimal den Fall, dass ich
gefragt worden bin, ob man Kindern von einer
Affäre erzählen sollte.
Also, dass man, wenn
sozusagen, dass der Grund ist
für einen großen Konflikt, ob man
Kindern das erzählen sollte.
Weil man sich räumlich kurzzeitig
trennt und so weiter.
Und je nach Alter, und ich würde
sagen, die Altersstufe ist
da schon sehr entscheidend,
das geht schon ins hohe jugendliche Alter erst,
können Kinder das ja gar nicht greifen,
was eine Affäre ist. Und kein Kind
möchte sich vorstellen, dass es
neben Mama oder
Papa noch eine weitere Person gibt,
die der anderen Person
wehgetan haben könnte. Also,
die Vorstellung, dass Papa mit
einer anderen Frau auch glücklich
ist, sie auch küsst oder am Abend,
das ist für Kinder oftmals
ganz schwer zu ertragen. Und da muss man sich
auch mal fragen, was bringen die Details?
Für das Kind,
da können natürlich auch verletzte Gefühle sein,
aber es geht darum, die Gefühle zu lösen und nicht
mit Detailwissen, was überhaupt nicht kindgerecht ist,
zu füttern.
Ja, weiterer
Ansatz wäre die Trennung,
also nicht Beendigung der Affäre,
sondern Beendigung der Beziehung.
Was
entweder passieren kann, wenn man
die Affäre ausspricht
und für den Partner, die Partnerin
ist das etwas,
was eben überhaupt nicht geht,
was völlig gegen die Werte geht,
wo derjenige sagt, nee, da muss ich
jetzt für mich die Grenze ziehen und mich trennen.
Oder aber natürlich
auch, dass derjenige, der in der
Affäre ist, die Beziehung
beendet, um eben mit der Affäre
eine Beziehung eingehen zu können.
Auch in dem Fall ist
es natürlich total sinnvoll, Systemgesetzverletzungen
zu lösen, denn
es läuft
häufig schwierig
in der Beziehung mit der Affäre.
Also, ich habe schon
mehrmals Coachings
gehabt, in denen
eine Krise jetzt vorliegt
und das Paar ist durch eine
Affäre zusammengekommen.
Da entstehen immer wieder
so Themen wie
schlechtes Gewissen, war meine Entscheidung
richtig, die Frau
den Mann zurückgelassen zu haben,
schlechtes Gewissen den Kindern gegenüber, weil
das nicht richtig verarbeitet wurde.
Dann hat
die Affäre wiederum Vertrauensprobleme,
weil die Frage ist ja,
wenn derjenige dazu neigt,
wenn eine Beziehung schlecht geht, eine Affäre einzugehen,
was ist denn mit unserer Beziehung?
Wenn ich dann die Nächste, ne?
Bin ich dann die Nächste, wo er dann eine Affäre
oder sie mit dem Anderen eingeht?
Das heißt, damit gehen viele Dinge einher.
Also, es ist
sehr, sehr sinnvoll, auch hier die
Systemgesetzverletzungen zu lösen
und eben aus diesem
schlechten Gewissen damit rauszukommen,
alles verarbeitet zu haben
und sich dann darauf einzulassen. Also,
der Schritt von
ich mache aus der Affäre
eine Beziehung,
und die andere habe ich beendet,
der findet manchmal sozusagen am gleichen Tag statt.
Ich beende meine Beziehung
und jetzt bin ich in der nächsten Beziehung.
Das würde ich so nicht machen,
sondern dann die Beziehung beenden,
dafür einige Wochen
Zeit nehmen, das zu verarbeiten, mit allen
so wie es ist, und dann
nach einigen Wochen,
wenn alles gesetzt ist,
vielleicht sogar Monaten, dann
aus der Affäre dann eine Beziehung machen,
wenn alles so sein soll, aber
nicht den Einstieg von heute auf morgen.
Dritter Punkt?
Der dritte Punkt wäre,
eine Therapie oder eine Unterstützung
sich zu suchen.
Das ist häufig so, wenn man Hilfe
bei der Entscheidung braucht.
Also, wenn einfach so eine starke
Unsicherheit herrscht, man Klarheit braucht,
aber immer wieder sich ein Gedankenschleifen
befindet und selber merkt,
ich komme da nicht weiter,
ich fühle mich immer zum einen und zum anderen
hingerissen, ich erschreibe Pro-
und Kontralisten ohne Ende
und komme trotzdem nicht zum Schluss.
Oder halt auch,
um Gefühle und Beziehungen überhaupt
zu verarbeiten oder zu verbessern.
Also mal reinzuschauen, zu schauen,
was kann ich denn aktiv tun, damit sich
vielleicht was verändert?
Und nicht immer zu flüchten
in die Seite, wo mein Bedürfnis
gerade erfüllt wird, sondern wie kann ich das Bedürfnis
vielleicht auch fest von einer
Seite das Mangelgefühl beenden?
Ja, wir arbeiten
da viel mit stimmig, unstimmig,
Signale erkennen, den Öko-Check,
um ein bisschen differenzierter,
Dinge zu beurteilen. Schauen uns natürlich auch hier
die Ursachen an. Wie lassen sich die
Ursachen lösen? Gibt es
Dynamiken aus der Familienhistorie
heraus? Auch das kann
ja einen Einfluss haben. Das schauen
wir uns alles gemeinsam an, um dann
dich dabei zu unterstützen,
eine Entscheidung treffen zu können
und natürlich auch dich beim
Vorgehen zu begleiten, dir Tipps
zu geben und so weiter.
Ja, wir hoffen, das
hat dir einige Impulse gebracht
und
wenn du tatsächlich in einer Affäre gerade
drinsteckst, dass das jetzt auch
Denkanstöße sind, die dich in deinem
Leben Klarheit schaffen lassen, denn
Unklarheit ist
keine schöne Situation für alle nicht und
solltest du
Unterstützung brauchen, melde dich gerne bei uns.
Ansonsten freuen wir uns, wenn
wir uns in der nächsten Folge wiederhören.
Bis dann!
Musik.
Podcast Summary
Key Points:
Eine Affäre entsteht meist nicht plötzlich, sondern als Folge langfristiger Konflikte und Unzufriedenheiten in der Beziehung.
Die Person in der Affäre leidet unter tiefen emotionalen Konflikten, zwischen dem Wunsch, die Beziehung zu retten und dem Bedürfnis, die Affäre zu beenden.
Beziehungsprobleme wie Missverständnisse, abnehmende Aufmerksamkeit und Vertrauensverlust treten häufig auf, selbst wenn die Affäre nicht direkt ausgesprochen wird.
Die Verheimlichung kostet finanziell und emotional, da viel Aufwand für Geheimhaltung notwendig ist und der Druck steigt.
Die Angst vor Entdeckung und die damit verbundenen sozialen Konsequenzen – wie bei Freunden, Familie oder Kollegen – sind eine zentrale Belastung.
Das aussprechen der Affäre ist entscheidend, um Vertrauen zu wiederaufzubauen, emotionale Verletzungen zu verarbeiten und zukünftige Veränderungen zu ermöglichen.
Langfristige Probleme wie schlechtes Gewissen, Wut und Angst entstehen, wenn die Ursachen der Affäre nicht gemeinsam verarbeitet werden.
Unterstützung durch Coaching oder Therapie hilft, klare Entscheidungen zu treffen und die Beziehung aus einer stärkeren Perspektive neu zu gestalten.
Summary:
Eine Affäre entsteht nicht plötzlich, sondern oft als Folge langfristiger Konflikte und Unzufriedenheiten in einer Beziehung. Die Person in der Affäre leidet unter tiefen emotionalen Konflikten zwischen dem Wunsch, die Beziehung zu retten, und dem Bedürfnis, die Affäre zu beenden. Dies führt zu Beziehungsproblemen wie Missverständnissen, abnehmender Aufmerksamkeit und einem starken Vertrauensverlust.
Die Verheimlichung erfordert finanzielle und emotionale Aufwand, was zu steigendem Stress führt. Die Angst vor Entdeckung und sozialen Konsequenzen – etwa bei Familie oder Kollegen – ist eine große Belastung. Wichtig ist, die Affäre offen zu nennen, um Vertrauen wiederherzustellen, emotionale Verletzungen zu verarbeiten und zukünftige Verbesserungen zu ermöglichen.
Wenn die Ursachen nicht gemeinsam analysiert und verarbeitet werden, entstehen langfristige Probleme wie schlechtes Gewissen, Wut oder Angst. Daher ist eine Unterstützung durch Coaching oder Therapie entscheidend, um klare Entscheidungen zu treffen, die Beziehung aus einer stärkeren Perspektive neu zu gestalten und eine nachhaltige Wiederherstellung des Vertrauens zu ermöglichen.
FAQs
Die betroffene Person leidet oft an Unsicherheit, ob die Beziehung beendet oder die Affäre beendet werden soll. Manche fühlen sich in der Parallelwelt sicher, andere sind stark von Angst vor Aufdeckung geprägt.
Das Aussprechen der Affäre hilft, Vertrauen aufzubauen, emotionale Verletzungen zu verarbeiten und die Ursachen der Beziehungskrise gemeinsam zu lösen. Es verhindert, dass die Verletzung länger und unkontrollierbar bleibt.
Ja, die Verheimlichung kostet Geld – beispielsweise durch Hotelbesuche oder Reisen – und erfordert viel Aufwand, was langfristig zu finanziellen Belastungen führen kann.
Der andere Partner kann Wut, Traurigkeit oder Angst zeigen. Kinder können betroffen sein, und es können Reputationsprobleme im Freundes- oder Arbeitsumfeld entstehen.
Entweder durch eine räumliche Trennung, eine Beziehungsentzündung oder durch ein Coaching, um Klarheit zu finden und die Ursachen gemeinsam zu lösen.
Es führt zu einem tiefen Vertrauensverlust, dem das Paar lange Jahre nicht mehr aus dem Weg gehen kann und die Beziehung in Frage stellt.
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