In der Transkription wird der häufige Gedanke „Ich dachte, damit wäre ich schon durch“ als innere Gewalt entlarvt. Dieser Satz spiegelt den Druck wider, endlich perfekt zu sein und alte Muster loszuwerden. Die Sprecherin betont, dass wahre Heilung und Transformation nichts mit Leistung oder Selbstoptimierung zu tun haben, sondern mit einem Gefühl von Sicherheit im Nervensystem. Ohne Sicherheit kann kein echtes Wachstum stattfinden. Statt sich zu beschämen, wenn alte Blockaden wiederkehren, sollten wir diese Momente als wertvolle Erkenntnisse und Einladung zur Selbstfürsorge sehen. Es geht nicht darum, Fehler oder Muster schnell zu beseitigen, sondern ehrlich mit sich selbst zu sein und geduldig mit dem, was gerade da ist. Eine einfache Achtsamkeitsübung – das Spüren des Kontakts zu Boden oder Stuhl – hilft, im gegenwärtigen Moment anzukommen und inneren Frieden zu finden. Der Schlüssel liegt darin, weniger zu funktionieren und mehr im Sein zu ruhen.
Ich dachte, damit wäre ich schon durch. Das ist ein Satz, den ich immer wieder höre. Und das geht so ein bisschen in die Richtung von "wie verflixst noch mal, kann das denn sein, dass mich dieses alte Muster, diese alte Angst oder dieses altbekannte Gefühl doch immer noch wieder einholt, obwohl ich so viel an mir gearbeitet habe. Und plötzlich ist alles wieder da. So als hätte es du dir nie Mühe gegeben, zu reflektieren, an da in Fehlern zu wachsen und weiter zu kommen. Also das heißt, dieser Satz, ich dachte, damit wäre ich durch. Das ist ein Satz, der mir tatsächlich begegnet, seit ich Seminare und Coachings gebe. Also seit über 20 Jahren. Und ich kann das anliegen, also diesen Wunsch dahinter zu tiefst verstehen. Weil wir wollen ja das Problem, also die Hürde oder die Blockade, wir wollen das ja endlich los sein. Das Ding ist halt nur, dass dieses, dass darf doch jetzt nicht mehr sein, dass genau das eine Form von Nennwesmay gewalt gegen uns selber ist. Noch mal. Das der Gedanke, die Idee der Satz, das darf doch jetzt nicht mehr sein. Also ich dachte, damit wäre ich schon durch. Es ist letztlich eine Form von Gewalt gegen uns selber. Weil wenn wir genau hinschauen, dann ist es eine Form von Selbstverurteilung, die uns glauben lässt. Wir müssten doch endlich fertig sein, um richtig zu sein. So, das ist etwas und ich glaube, dass es ganz wesentlich dieses immer wieder irgendwas zu erlangen. Also irgendein Zustand, irgendwo hinzukommen, irgendwelche Hürden, irgendwelche Blockaden oder irgendwas zu meist dann, um endlich richtig zu sein. Das ist was, was viele von uns verfolgt. Und heute mag ich dich einfach mal einladen, etwas ganz bewusst anderes zuzulassen, nämlich nicht perfekt. Also nicht fertig, mit einem Thema zu sein oder sein zu müssen, sondern einfach dazu sein. Also mit dem, was jetzt gerade bei dir ist. Lasst uns an dieser Stelle einfach mal so ein bisschen wie ein Trugschluss aufdecken, weil Heilung und Wachstum sind ja letztendlich nicht so etwas wie Leistung. Also dieses ganze Ding um ja diese Selbstoptimierung und den spirituellen Perfektionismus. Ich mache jetzt mal eine Klammer auf. Also wer meditiert lang genug, wer hat die beste Morgenroutine, wer kann brav täglich alle Häkchen auf der Tolluliste abharten, Klammer zu. Ganz ehrlich, dass es selbstbetrug und Selbstvergiftung. Also ich gebe dir ein Beispiel. Wir leben in einer Kultur, die selbst aus Heilung und aus Spiritualität tatsächlich im Projekt macht. So nach dem Motto, wie kann ich das noch schneller lösen? Wie kann ich endlich frei davon sein? Und die Frage ist aber und die ist wirklich interessant, was wenn es nie darum ging, das ganze Ding, was du abhaken willst, endlich erledigt zu haben. Also was, wenn es niemals darum ging, das was du lösen willst, endlich erledigt zu haben. Sondern wenn es darum geht, wirklich mitten drin zu sein und im Sein, also ich meine das so, mitten im Sein, damit einverstanden zu sein. In meiner Sprache heißt das so viel wie nichts von dir, heilt oder transformiert sich in Geschwindigkeit. Also wieder dein Körper, noch dein Nervensystem. Und das, was es letztendlich für, nennen wir es mal, wahre Heilung oder auch Transformation in uns als Menschen wirklich braucht ist ja und da kommen jetzt einfach mal drei, vier, fünf, vier Punkte, die wirklich wichtig sind. Also das, was es für wirklich für Heilung und Transformation in uns als Mensch braucht, ist an erster Stelle Sicherheit. Was wir auch einfach weil unser Gehirn so ausgelegt ist, wirklich brauchen ist eine Form von Wiederholung, weil das prägt sich ein. Und wir brauchen, um wirklich zu heilen und auch um zu transformieren, Kontakt und wir brauchen Zeit. Aber ich würde wirklich an die ganz oberste Stelle höre ich tatsächlich das Wort oder den Zustand viel besser von empfundener, gespürter, gelebter, wahrgenommener Sicherheit setzen. Also das, was es wirklich braucht für Heilung und Transformation in uns ist, weil unser Nervensystem und dann in dem Zustand ist neues zuzulassen und altes loszulassen ist das empfinden von Sicherheit. Und das ist ganz spannend, wenn wir uns das genauer anschauen, weil das ist in den stressigen Alltagsituationen, die wir alle so durchleben, fast gar nicht möglich, weil so bald unser inneres System gestresst ist, in Hab-Achtstellung ist zum Beispiel vor Kritik von anderen oder unserer eigenen Kritik und so weiter. Wir dürfen uns das auf der Zunge zerghen lassen in all diesen Zuständen, wo unser inneres System sich nicht wirklich sicher fühlt, nicht unser Kopf, nicht unser Denken, ja ich bin ja sicher, so, das nicht. Sondern wo unser Nervensystem die Empfindung hat, die innere Vibrationen hat von Sicherheit. Das sind die Zustände, in denen wir wirklich lernen können, in denen wir wirklich transformieren können, in denen wir wirklich Wachstum erfahren können und zwar auch spirituelles Wachstum. Das deckt ihr den Druckschluss auf, dass wir spirituelles Wachstum erreichen können, indem wir gut performen und ganz viele Leistungen abliefern. Und das ist halt ein riesendruckschluss. Weil, wenn unser Nervensystem sich nicht wirklich sicher fühlt, lässt es sich nicht auf die Tiefen in uns ein. Deswegen habe ich dir diese vier Punkte mitgegeben. Die Reihenfolge lässt sich jetzt vielleicht ein bisschen bestreiten. Wir können jetzt sagen, Wiederholung an zweiter Stelle würde ich jetzt nicht unbedingt sagen, aber Wiederholung ist wichtig. Kontakt ist extrem wichtig und Zeit ist auch sehr wichtig. Und die Liste ist jetzt nicht vollständig und die Reihenfolge stimmt auch nicht. Aber das sind jetzt erstmal die wichtigsten Punkte, wobei ich mit meinen Hufen scharre und sagen würde, lass uns bei dem ersten Punkt bleiben. Was du für echte Transformation brauchst, das heißt, wenn du dir zum Beispiel auch eine spiritelle Gruppe suchst, wenn du dir an Kurz suchst, wenn du was auch immer tust, unter Druck, unter Stress im Warnsinn oder mit jemanden, dem du nicht wirklich vertraust kannst und nicht wachsen. Wenn du dich nicht sicher fühlst, kann kein wirkliches Wachstum, keine wirkliche Transformation, keine wirkliche Heilung in dir stattfinden. Punkt ende aus. Da bin ich glasklar. Also das bedeutet immer, wenn du bemerkst, dass sozusagen ein Thema, eine Blockade, eine Hürde, dass etwas immer noch da ist, dann ist meine Einladung an dich unter Brich, die toxische Selbstbeschämmung, indem du dir bewusst machst, dass ja exakt dieser Moment, also
wo du das bemerkst, der ist, der wesentlich ist. Also du merkst, dass da immer noch eine alte Hürde in dir ist. Das ist nicht der Grund, um auf dich loszugehen, das ist auch nicht der Grund, um dich zu schämen oder dich selbst zu beschämen. Das ist der Moment, wo du sagen kannst. Ah, ja krass. Ich sollte für Sicherheit sorgen. Ich sollte gut mit mir sein. Also das ist der Moment, wo Heilung, Transformation und so weiter stattfinden können, weil du dich mitbekommen hast. Das heißt, wenn du bemerkst, dass ein altes Thema noch da ist, ist das kein Rückschritt, sondern es ist eine Form von tiefer Erkenntnis und das war es eigentlich schon. Ja, also ich glaube, dass es ganz wichtig ist. In dem Moment, wo du das bemerkst, oh wow, da fühle ich mich geheimt. Ich dachte eigentlich, das wär schon weg. Ah, okay, das ist noch da. Ich fühle mich noch nicht sicher genug, um das wirklich loszulassen. Also darf ich für Sicherheit sorgen. Also die Momente, wo du dich wirklich mitbekommst, sind wesentliche Momente. Und das ist kein Rückschritt, sondern es ist ein Fortschritt. Und genau an dieser Stelle mag ich auch so ein bisschen wieder den Körper ins Spiel bringen, weil ich auch ganz viel von ein paar die Menschen spreche. Aber eben nicht als nächste Performance, sondern wirklich als Zugang für deine innerere Weiseid und deine inneresteärke. Aber auch als Zugang zu unserem Sein, also was für mich so viel bedeutet, wie nirgendwo hinzumüssen. Weil Sein hat nichts damit zu tun, immer nur im Streben zu sein, weil dann sind wir nicht hier. Also Sein heißt ja im hier und jetzt zu sein und Streben heißt immer schon irgendwo woanders zu sein. Das heißt du bist nicht falsch nur, weil dir ein altbekanntes Muster wieder an dir auffällt. Anders gesagt, wenn du merkst, dass ein Thema wiederkommt, dann ist das eben nicht, weil du versagt hast, sondern weil dein Körper dir signalisiert, hier will endlich etwas gesehen gefühlt und integriert werden. Und wenn du dann genau dem Aufmerksamkeit schenst, dann bemerkst du den Unterschied zwischen und jetzt kommst, ich arbeite an mir und ich bin mit mir. Noch mal. Wenn du das mitbekommst, das gerade etwas noch so ein bisschen wie Haakt in dir. Dann bemerkst du den Unterschied zwischen, ich arbeite an mir und ich bin mit mir, wenn du ein Stück weit mehr wie damit sein kannst, was gerade hakt. Also es geht nicht darum, möglichst schnell irgendwie alte Muster loszulassen und es geht auch gar nicht darum, irgendwie keine Fehler, keine Macken, keine Kanten oder irgendwelche Blockaden mehr zu haben. Es geht viel mehr darum, ehrlich mit sich selbst zu sein, also Schritt für Schritt und zwar voll la geduld. Denn das ist viel, ich würde tun, dass jetzt mit Absicht so, das ist viel herausfordernder als irgendwie Hürden zu meist und gut zu performen. Also ehrlich mit sich zu sein und mitzukring, da ist eine Wurderkade irgendwas in mir fühlt sich noch nicht so sicher. Wie kann ich noch mehr für innere Sicherheit sorgen, gut für mich sorgen und so weiter an sofort? Das allein, wirklich mit dem Zustand dieser Blockade oder Hürde sein zu können, ist viel herausfordernder als Hürden in irgendeiner Form zu performen, zu meist und so weiter. So, meine Einladung an dich ist, herauf dich abzuwerten, wenn du ein altes Muster an dir erkenntst, sondern freudig, dass du es bemerkt hast und sei freundlich mit dir und nochmal. Genau das ist viel, viel schwieriger und herausfordernder als ständig an sich zu arbeiten, um es endlich richtig zu machen und um endlich irgendwas weg zu bekommen. Und an dieser Stelle gebe ich dir einfach noch eine kleine Übung mit, um damit direkt loszulegen. Ich vermute mal, dass wenn du nicht gerade am Gehen bist, ich vermute mal du stehst oder sitzt gerade irgendwo. Und deshalb ladig dich ein, deine Füße am Boden oder auch deinem Popo auf dem Stuhl oder wo immer du gerade sitzt zu spüren, deine Füße am Boden, deinem Popo am Stuhl. Also da wo du gerade stehst oder sitzt, das heißt spüren den Kontakt zum Boden und zur Unterlage, die dich trägt. Und das heißt wirklich, die Füße am Boden zu spüren und das heißt wirklich, den Popo, die Sitzhöcker, dazu spüren wo du gerade sitzt. Atme, spüren den Kontakt zum Mutter Erde und bleibe einfach ein paar Momente genau damit. Das ist das, was wesentlich ist und wenn dir diese Folge gefällt, dann abonniere super gerne meinen Newsletter "Kostbarkeiten". Du findest ihn auf meiner Webseite lilyan-rongepunkt.de, weil daran bekommst du eine ganze Reihe weiterer Wertvoller einsichten, um weniger zu funktionieren oder funktionieren zu müssen und performen zu müssen und wirklich mehr du selbst zu sein. In diesem Sinne bis zur nächsten Folge, hab eine ganz ganz der bendige Zeit. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Der Satz „Ich dachte, damit wäre ich schon durch“ ist eine Form von Selbstverurteilung und innerer Gewalt, die uns glauben lässt, wir müssten endlich perfekt oder fertig sein.
Wahre Heilung und Transformation brauchen nicht Leistung oder Optimierung, sondern Sicherheit, Wiederholung, Kontakt und Zeit – vor allem ein Gefühl von Sicherheit im Nervensystem.
Spirituelles Wachstum entsteht nicht durch Perfektionismus oder Abhaken von To-do-Listen, sondern durch ehrliches Mit-sich-Sein und Annehmen von Blockaden.
Wenn alte Muster wieder auftauchen, ist das kein Rückschritt, sondern ein Fortschritt und eine Einladung, für innere Sicherheit zu sorgen, statt sich zu beschämen.
Eine einfache Übung
Summary:
In der Transkription wird der häufige Gedanke „Ich dachte, damit wäre ich schon durch“ als innere Gewalt entlarvt. Dieser Satz spiegelt den Druck wider, endlich perfekt zu sein und alte Muster loszuwerden. Die Sprecherin betont, dass wahre Heilung und Transformation nichts mit Leistung oder Selbstoptimierung zu tun haben, sondern mit einem Gefühl von Sicherheit im Nervensystem.
Ohne Sicherheit kann kein echtes Wachstum stattfinden. Statt sich zu beschämen, wenn alte Blockaden wiederkehren, sollten wir diese Momente als wertvolle Erkenntnisse und Einladung zur Selbstfürsorge sehen. Es geht nicht darum, Fehler oder Muster schnell zu beseitigen, sondern ehrlich mit sich selbst zu sein und geduldig mit dem, was gerade da ist.
Eine einfache Achtsamkeitsübung – das Spüren des Kontakts zu Boden oder Stuhl – hilft, im gegenwärtigen Moment anzukommen und inneren Frieden zu finden. Der Schlüssel liegt darin, weniger zu funktionieren und mehr im Sein zu ruhen.
FAQs
Dieser Satz zeigt eine Form von Selbstverurteilung, die uns glauben lässt, wir müssten endlich fertig sein, um richtig zu sein. Es ist eine Art von Gewalt gegen uns selbst.
Weil Heilung und Transformation keine Selbstoptimierung sind. Sie erfordern Sicherheit, Wiederholung, Kontakt und Zeit – nicht Perfektion oder schnelle Ergebnisse.
An erster Stelle steht empfundene Sicherheit im Nervensystem. Ohne Sicherheit kann kein Wachstum, keine Heilung und keine Transformation stattfinden.
Statt dich selbst zu beschämen, erkenne es als Fortschritt: Dein Körper signalisiert, dass etwas gesehen und integriert werden will. Sorge dann für innere Sicherheit.
'An mir arbeiten' ist leistungsorientiert, während 'mit mir sein' bedeutet, ehrlich und geduldig mit dem zu sein, was gerade da ist – auch mit Blockaden.
Weil es Mut erfordert, sich den eigenen Mustern zu stellen, ohne sie schnell loswerden zu wollen. Es ist schwieriger, als Hürden zu meistern und gut zu funktionieren.
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