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Ich bin 46. Wenn Du 30 oder 40 bist. Schau dir das an!

from Unheilbar Gesund

54m 56s

Ich bin 46. Wenn Du 30 oder 40 bist. Schau dir das an!

Mit 47 Jahren reflektiert die Autorin ihre Lebensjahre und gibt wichtige Erkenntnisse an ihre jüngere, 30-jährige Selbst weiter. Obwohl ihr Leben auf der Oberfläche perfekt aussah – mit Familie, Sport und gesunder Ernährung – hatte sie viele körperliche und emotionale Muster übersehen. Der Körper beginnt ab 30 einen tiefen, unsichtbaren Umbau, der durch Muskelaufbau, Hormonveränderungen und Schlafregulation beeinflusst wird. Muskulatur wurde vernachlässigt, obwohl sie für gesunde Knochen und Stoffwechsel entscheidend ist. Hormonprobleme wie die Prämenopause traten früh auf und wurden durch Stress und ungesunde Lebensgewohnheiten verschlimmert. Schlaf wurde als „Notwendiges Übel“ verachtet, doch er ist die Basis für Regeneration und Stressresilienz. Intensives Training, besonders bei perfektionistischem Verhalten, kann dem Körper Schaden zufügen. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweiß, guten Ölen und Pflanzenstoffen sowie bewusstem Essen ist notwendig. Nährstoffmangel und Alkohol sind gesundheitsschädlich, besonders bei chronischem Stress. Der Fokus muss nicht auf Perfektion liegen, sondern auf Selbstvertrauen, Pause und eigene Bedürfnisse. Der Körper kommuniziert ständig durch Symptome – oft wurde dies übersehen. Die Botschaft ist klar: Gesundheit ist nicht durch Perfektion, sondern durch Achtsamkeit, Balance und Wertschätzung der eigenen Grenzen erreicht. Die Autorin betont, dass es nie zu spät ist, um zu ändern, und dass die Körper- und Lebensweise in verschiedenen Lebensphasen neu erlernt werden kann. Die Entwicklung der Persönlichkeit erfordert Schmerz, Aufbruch und Selbstwahrnehmung – nicht nur für den Körper, sondern für die Seele und die Beziehungen. Gesundheit bedeutet nicht, alles zu kontrollieren, sondern mit dem eigenen Körper und den eigenen Werten in Balance zu kommen.

Transcription

9281 Words, 56317 Characters

German
Ich werde dieses Jahr 47 und wenn ich ehrlich bin, habe ich in meinen 30ern und 40ern ziemlich viele richtig gemacht. Ich habe meine Praxis aufgebaut, ich habe meine Familie gegründet, ich habe Sport getrieben, ich habe meine Ernährung optimiert und von außen sah das auch nach einem total gesunden Leben aus. Aber Rückblickend gibt es so einiges, was ich nicht über mich und meinen Körper gewusst habe und was mir vermutlich auch einiges erspart hätte. Das hier ist nicht nur für Arztinnen, das ist für dich, wenn du in deinen 30ern und 40ern bist und plötzlich merkst, dass dein Körper reagiert, dass du weniger Energie hast als vorher, obwohl eigentlich auf dem Papier alles in deinem Leben perfekt ist und stimmt. Aber keine Sorge, ich werde hier nicht dramatisieren oder die einen Motivationsvortrag halten. Ich werde dir in dieser Podcastfolge alles zusammenfassen, was ich meinem 30-Jährigen ich gerne sagen würde, wenn ich es könnte. Ich zeig dir heute, was ich damals gebraucht hätte, sowohl für meinen Körper als auch für meinen Mindset, aus der Sicht einer Ärztin und einer Frau, deren Leben vielleicht perfekt aussieht, aber es ganz sicher nicht ist. Sicherlich kennst du den Zustand, dass du in deinem Leben an einen Punkt kommst, wo du zurückblickst und sie denkst, oh mein Gott, warum habe ich das alles machen müssen oder warum sind mir gewisse Dinge passiert oder warum habe ich gewisse Dinge nicht früher erkannt. Weil davon abgesehen, dass ich eigentlich der Meinung bin, dass die Dinge, die uns zustoßen, wahrscheinlich meistens für etwas gut sind, auch wenn wir es vielleicht nicht sofort begreifen oder dass das vielleicht auch einen Plan der Seele ist, Dinge zu erleben und zu fühlen, wünsche ich mir natürlich trotzdem, dass nicht alle vielleicht Frauen da draußen immer wieder dieselben Fehler in ihrem Leben machen müssen. Denn viele von uns haben ähnliche Sozialisation erlebt, wir haben ähnliche Muster erlebt, wenn wir jetzt Deutschland sozialisiert sind, gewissermaßen mit Emotionen sozialisiert, die man nicht zeigen darf oder mit Gebräuchen sozialisiert, die vielleicht gar nicht so gesund sind für unser eigenes Leben und unsere eigene Gesundheit. Und ich denke mir auch, dass gewisse Fehler vielleicht nicht per See von allen wiederholt werden müssen und dass gewisse Dinge, die vielleicht ältere Menschen, jüngere Menschen sagen können, dazu beitragen, dass man über gewisse Dinge vielleicht früher nachdenkt, als man das selbst getan hat. Manche von euch die heute zuhören sind schon viel älter als ich, ja, die sagen ja ja, ich kann die auch noch ein paar Sachen erzählen, ich freue mich natürlich darüber, wenn du das machst, also vor allen Dingen in meinen Kommentaren hier unter diesem Video und ich fasse dir in dieser Podcast-Folge heute mal meine Learnings zusammen, ich werde dir jetzt 47 in Kürze und habe natürlich auch so einiges in meinem Leben erlebt und ich fasse dir das in dieser Podcast-Folge mal auf verschiedenen Ebenen zusammen, was so meine Fehler waren und wo ich gedacht habe, oh mein Gott, was machst du da als zu dem Zeitpunkt, aber nicht gemerkt habe in der Nachreflexion, aber gedacht habe meine Güte gut, also das ist ja wirklich jetzt hier keine gute Idee gewissene und wir gehen vom Körper über es meinstert zu den Beziehungen ja auch ein bisschen zur Mutterschaft tatsächlich tief rein, weil auch da natürlich ganz ganz viele Glaubenssätze und Muster vorherrschenden und Verhaltensweisen, die uns vielleicht behindern in unserer Entwicklung und natürlich auch all diese Dinge nehmen Einfluss auf unseren Körper und vielleicht entstehen Krankheiten auch darüber, dass wir Dinge tun, die eigentlich für uns gar nicht so gesund sind und passen. Lass uns mal direkt mit dem Körper einsteigen, denn der Umbau des Körpers beginnt tatsächlich viel früher als gedacht, eine Tatsache, die mir mit 30 überhaupt nicht bewusst war, also mit 30 ist der Körper so fertig gebaut, ja da haben wir die beste Knochenmasse, da sind wir eigentlich energetisch auf einem sehr sehr guten Stand, meisten von uns top gesund machen, sich nicht so viele Gedanken über ihre Gesundheit gibt natürlich auch andere Wege, aber so ging es mir zumindest, ja da habe ich meinen Sohn geboren mit 29 und ich war top not super fett, super sportlich und alles war richtig gut, was mir nicht bewusst war, war aber das oder ist das der Körper da eigentlich anfängt sich umzubauen, nicht abzubauen, das würde ich so nicht beschreiben, sondern umzubauen und dass es eigentlich schon wichtig ist, mit 30 anzufangen diesem Umbau des Körpers positiv zu begegnen. Vor allen Dingen sind diese Prozesse nicht bewusst in der Regel, wir spüren sie nicht, sondern wie kriegen sie erst dann mit, wenn Symptome auftreten und mein Ziel ist vielleicht weißt du das noch nicht, weil du zum ersten Mal heute zuhörst zu bewirken, dass du deinen Körper so wieder verstehen lernst, dass eben Symptome seine Sprache sind und die Symptome eben nicht so schlimm werden müssen, weil wir in die ganze Zeit überhören. Was wäre hier gut gewesen zu wissen, zum einen, ich habe Muskulatur komplett unterschätzt, mein Sport war immer ausdauer Yoga-Tanzen, mache ich auch immer noch, macht mir auch große Freude, aber ich habe Muskulatur vernachlässigt, es ging eher darum schlank zu bleiben, dünn zu bleiben, vielleicht ging es auch darüber, vor etwas wegzurehen, ich bin sehr sehr viel gelaufen, das sind Sachen, die wir gleich noch besprechen, aber das gezielte Muskeltraining habe ich überhaupt nicht auf dem Schirm gehabt und da kann ich euch die Befrauen vor allen Dingen sagen, bitte fangt frühzeitig mit Muskeltraining an. Wir wissen aus den Daten, dass wir auf jeden Fall Muskulatur brauchen, um gesunde Knochen zu haben, ein gesunden Stoffwechsel zu haben, dass unser kognitiver Abbau im Alter nicht so stark ausfällt, ja, dass wir keinen Knochen schwunt bekommen oder Knochenbrüche dadurch, dass unser Herz-Kreislaufsystem natürlich davon abhängt und auch die Muskulatur ganz viele anti-entzündliche Bodenstoffe produziert, also auch eine Entzündungsregulation macht und eine Hormonproduzent ist. Also auch deine Hormon-Gesundheit hängt an deiner Muskulatur und deswegen wäre die erste Botschaft an meinen 30-jährigen Ich, liebe Ruth, nicht so viel Ausdauer, lieber Muskeworkort, Substanz erhalten und Aufbau natürlich und auch jetzt keine Sorge, wenn du erst später mit angefangen hast, so wie ich, ich hab mit 40 damit angefangen, manche von euch fangen jetzt mit 50 erst damit an, sage ich euch trotzdem, es ist nie zu spät, du kannst immer noch aufbauen, du kannst immer noch verbessern, also Muskeworkort so früh wie möglich mit Aufnehmen in deine Workout-Routine und dadurch wirst du natürlich auch straffer, schlanker, dein Gewicht kannst du wahrscheinlich auch noch besser halten und selbst, wenn du jetzt schon älter bist, leg los, ja es ist nie zu spät, dass sie ich bei meinen Patientinnen die machen ganz ganz tolle Fortschritte zum Teil, also erster wichtiger Baustein, was ich gerne früher gewusst hätte. Dann das Thema Hormone ist auch finde ich total wichtig, denn die Menopause, von der ging ich immer aus, ja die kommt dann irgendwann mal so mit 50, 60 um die Ecke, wir gingen tatsächlich viel früher und zwar mit der Pyrimenopause und zum Teil beginnt die mit Mitte 30, wir haben heutzutage viele Frauen, viele junge Frauen, die mit Mitte 30 schon Hormone, Schwankungen haben, der Zyklus wird kürzer, man fängt mal an zu schwitzen, die Haare fallen aus, ich schlafe vielleicht ein bisschen schlechter, ja ich meine Stressresilienz nimmt ab und so weiter und dann gehen sie zum Ars und da wird gesagt, nee das kann nicht sein, das sind ich die Wechseljahre oder der Beginn der Wechseljahre, du bist noch viel zu jung, das solltest du dir bitte nicht sagen lassen und bei mir war das tatsächlich zwischendurch Stressgetriggert auch so, dass ich mit Mitte 30 einen stark veränderten Zyklus hatte, dass ich kürzerere längere Zyklen hatte irgendwelche Probleme mit Brust, Span, mit Schlafstühungen und so weiter. Das war alles Stressgetrigger, denn der Stress kann sich tatsächlich in Nennenswert auf deine Hormone-Regulation auswirken, dann kommen natürlich auch noch genetische predisposition dazu, wie früh ist deine Mutter in die Wechseljahre gekommen, das solltest du vielleicht immer noch mal abprüfen, aber die Wechseljahre können früher beginnen als man denkt und die Hormone-Regulation lässt sich über Ernährung, über Bewegung und vor allen Dingen auch über Stressmanagement am Anfang noch in der Regel sehr, sehr gut beeinflussen. Das kann in den späteren Jahren dann schwieriger werden, deswegen würde ich gerne dafür sensibilisieren, dass die Hormone Gesundheit wirklich ein großes Thema ist. Hast du Zyklus Probleme, entweder schon immer oder eben dann neu aufgetreten, dann denkt bitte immer auch da dran, wenn sich etwas verändert, dass es mit der Pyriminopause, dem Übergang in die Minopause zu zunahmen kann. Das würde ich auch meine Jüngere in ich definitiv mitgeben und frühzeitig auf Hormone gucken, auf die Zyklus-Regulation gucken und natürlich die Sachen zusätzlich in mein Leben einbauen, bei Ernährung, Bewegung und Stressmanagement, die für die Hormone-Regulation super wichtig sind. Also lasst dich nicht damit abspeisen, das kann nicht sein, du bist noch viel zu jungen, das könnte ich die Wechseljahre sein, das geht alles, hätte ich auch gern früher gewusst, hätte ich mich noch besser unterstützen können, jetzt weiß ich das und kann es eben an euch oder an meine Patientinnen weitergeben ein wichtiges Thema, denn die gute Hormone Situation bestimmt auch wieder über die kognitive Leistung, also dann gehören Gesundheit über dein Herz, Kreislaufgesundheit und natürlich auch über deine Knochengesundheit und spielt deshalb aus meiner Sicht ein. eine große Rolle. Und das kennt ihr vielleicht alle, das Thema Schlafen. Wenn man jung ist, ist Schlaf ja eigentlich eher so ein notwendiges Übel, das unterbricht, das Feiern, das unterbricht die Wochenenden. Da kann man doch noch super produktiv sein, da kann man doch noch mehr schaffen. Und bei mir war es tatsächlich so, dass der Schlaf eine Verhandlungsmasse war. Eigentlich weiß ich von mir, dass ich regelmäßigen Schlaf brauche und auch meine 7-8 Stunden Schlafen muss auf Dauer, damit ich mich gut und gesund und energetisch fühle. Aber ganz oft habe ich das einfach komplett ignoriert zum Teil fürs Arbeiten, zum Teil fürs Feiern, zum Teil einfach, weil ich abends noch Fern gesehen habe oder gewollt habe oder sonstige Dinge gemacht habe. Und auch das würde ich meinem jüngeren ich super gerne sagen. Der fehlende Schlaf beeinflusst deine Regulation, deine Regeneration des Körpers, wirklich nennenswert. Es stört deine Hormon-Axen, es stört die Entzündungshemmung, es stört die Insulin-Sensitivität, also die Wahrscheinlichkeit wird größer, dass auch metabolische, also Stoffwechsel bezogene Störung auftreten können. Es zerstört auch die Resilienz, die Stress-Widerstandsfähigkeit, so würde ich das nennen. Wenn ich nicht gut schlafe und das kennen alle Jungeltern vor allen Dingen, ja, da geht man auf dem Zahnfleisch. Und dass man natürlich für Kinder in Kauf nimmt, ist die eine Seite. Wenn man es aber quasi inflationär einfach missachtet, dass man einen guten Schlaf benötigt für alle weiteren körperlichen Prozesse, dann fördern wir all die Dinge, die ich gerade genannt habe und auch das Alter tatsächlich. Schlaf ist kein notwendiges Übel, sondern Schlaf ist die Essenz, aus der du die Kraft ziehen kannst, damit dein Körper lange gesund ist. Also die sogenannte "Herrspan, die Gesundheit, Spanne, wirklich lang bleibt und du nicht irgendwie frühzeitig erkennst und dadurch kein langes, gesundes Leben leben kannst. Ich weiß auch hier gibt es wieder Schlaf bezogene Störungen. Darauf gehe ich im Schlafpodcast ein, hör dazu, da mal rein, grundsätzlich, aber mein jüngerem, ich würde ich sagen, hey, nutzt den Schlaf, feier den Schlaf, achte darauf, dass du wirklich gut ausreichend erhose am Schlefs und priorisieren auch den Schlaf, denn daraus ergibt sich die Energie für die Visionen, für die Kreativität, für die Regeneration, für die Entzündungsharmung, ja, geh nicht so schlecht mit deinem Schlaf um, ja, sondern regeneriert dich und nutze hier wirklich diese Zeit für dich. Also, das kann ich dir nur mitgeben, falls du jetzt noch jünger bist, du kennst vielleicht das Sprichwort, ja, man kann schlafen, wenn man tot ist, dann kann man auch schlafen, aber darum geht es nicht, sondern wir wollen ja gar nicht erst quasi dahin kommen, das ist, das wäre erst auf den Tod warten, bis wir schlafen können, sondern wir wollen den Schlaf frühzeitig optimian. Also, mein jüngerem, ich würde ich sagen, schlafen ist essenziell, das ist die Essens eines gesunden und langen Lebens. Das habe ich natürlich für mich heute begriffen und auch natürlich angepasst unverändert und gebe hier absolut mein bestes, mein Schlaf ist tatsächlich nicht verhandelbar und ich werde auch sehr unleitlich, wenn ich eine kurze Weile tatsächlich nicht besonders gut schlafe, ich glaube, das kennst du selbst auch, da wird man richtig durch sich im Kopf, deswegen ist schlaf wirklich Priorität Nummer einzum im Leben mittlerweile. Wenn wir uns das Thema Sport nochmal anschauen, dann habe ich ja schon erwähnt, ja, Muskeln davon hatte ich nicht so viel Ahnung, ich komme aus dem Leistungssport, ich habe lange judotrainiert, ich habe sehr viel und intensiv Ballett getan, ich bin geritten regelmäßig und ich bin natürlich auch mit laufem Kraftsport in diesen Bereichen, schon auch aufgewachsen, aber ich habe immer das gemacht, was am einfachsten ging, ehrlich gesagt und bin dann auch eine ganze Weile eben sehr, sehr, sehr viel gerannt, das Rennen kann natürlich symbolisch, auch für etwas, den dazu komme ich gleich noch und habe aber immer gedacht, die Ausdauer wäre das wichtige, damit man eben schlank bleibt und eine gute Figur hat. Das war eigentlich das, wofür ich primär den Sport betrieben habe, wenn ich ganz ehrlich bin, ja und der hat mich irgendwie auch entspannt. Jetzt gibt es aber zwei Dinge dazu zu sagen, dass mit der Moskulatur weiß so schon, das zweite ist dieser Aspekt der Entspannung, natürlich baut Sport, auch Stresshormone ab, aber ein intensives krasses Workout macht erst mal Stress, das mag dir dann so vorkommen, als würdest du den Stress beseitigen, aber die Reaktion in deinem Körper über dieses heftige Workout ist dieselbe wie bei Stress. Darauf müssen Anpassungsprozesse folgen, wenn dein Körper das kann, alles gut, es kann aber auch sein, dass wenn du selbst unter chronischem Stress leidest und sehr, sehr perfektionistisch, unterwegs bist und einfach 180 Prozent gibst, dass dieser Stress einfach zu viel für dich und dein Nervensystem ist. Und dann solltest du bitte nach Möglichkeit auf dich hören und das würde ich meinem jüngeren Ich jetzt sagen, gut, du musst nicht 15 Kilometer am Stück rennen, damit sich der Run gelohnt hat, so war das nämlich in meinem Kopf ja, wenn ich unter 10 gerannt bin, dann war das eigentlich nichts für mich, was Sport immer nur dann Sport, wenn ich danach völlig am Ende war oder kurz vor dem Erbrechen und da habe ich mich auch versucht immer hinzupuschen, was natürlich komplett bescheuert war, weil es natürlich nicht dienlich war, in der Situation in der ich mich befand, ja, mit einem Vollzeitjob und einem kleinen Kind dem ganzen Nachtdiensten und Wochenendiensten nicht zu dem Zeitpunkt, dem Krankenhaus gemacht hat und da machen musste, ja, sondern da hat dieser Sport nicht eigentlich noch mehr erschöpft und ich habe das überhaupt nicht gemerkt. So, bis dann der Moment kam, wo ich morgens mit der Gesichtzelhämung ausgewacht bin, da habe ich die Riesenklatsche von meinem Körper bekommen und der hat mir gesagt, so machst du hier nicht weiter, ja, hätte ich das früher gewusst, wie diese zusammenhängig sind und darüber war ich mir gar nicht bewusst und hat mir tatsächlich überhaupt keiner Gedanken darüber gemacht, das ist krass, musste ich also von meinem Körper gestoppt werden, um ihn nicht weiterzumaltretieren. Also, hör bitte auf dein Gefühl, hör auf dein Körper, mach weniger als mehr, ja, weniger als mehr konkrete Sachen, gut ausgeführt sind besser als diese Dauer gestresste Sport, fünfmal im Kalender-Prowochen, wenn man's dann nicht schafft, fühlt man nicht, sich schlecht, ja, sondern gibt ja auch mal eine Auszeit, schau, ob der Workout wirklich zu dir passt und über Treib ist nicht, denn dein Nervensystem muss immer wieder auch in die Regulation kommen können. Dauerhaft der Sport als Stressor ist vor allen Dingen für Frauen und auch ihre Hormone keine besonders gute Idee, also eine gute zu dir passende Planung macht Sinn, auch das hätte ich meinem jüngeren, ich gerne so gesagt. Woran erkennst du, ob du zu viel Sport treibst, auch das wäre noch mal ein ganz wichtiger Aspekt, weil das hatte ich alles, ja, immer mal wieder Infekte, Schlapp und Müde geführt, nach dem Training nicht so schnell erholt wie sonst, danach schlechter geschlafen, der Zügel ist auch mal ein bisschen unregelmäßig und all diese Dinge können wirklich genau diese Zeichen seines Körpers sein, dass es zu viel ist. Also, versucht dann noch mal hinzuhören, dass es natürlich die Kernbotschaft, da kommen wir gleich nochmal zu, aber schlussendlich gibt er der Hinweise, ob das Training, was du tust, passt oder nicht. Kommen wir mal zum Thema Ernährung und auch da kann ich sagen, als ich Anfang 30 war, selbst mit meinem Sohn war mir das Thema Ernährung auch nicht so bewusst. In der klassischen Medizin lernst du es nicht, ja, in den Kliniken, wo ich gearbeitet habe, vor allem in der Klinik für Naturekunde, war es nur mediterrane Vollwertkost, vegetarisch. Natürlich habe ich mich mit Ernährung ein bisschen auseinandergesetzt, wir haben gute Lebensmittel eingekauft, aber schlussendlich war mir eigentlich die ganze Facette, was Nahrung eigentlich ist oder was das für den Körper bedeutet und was das für die Gesundheit bedeutet, in denen zusammenhängen, nicht wirklich klar. Das hat sich natürlich erst über die letzten Jahre so intensiv entwickelt und früher habe ich einfach gedacht, ja, man ist halt, weil man essen muss, das muss halt irgendwie schmecken. Ich habe da nicht besonders draufgeacht, wie viel Eiweiße jetzt dabei waren und welche Öl so Sonnungenöl haben wir nicht benutzt, aber jede Menge Öle und dann irgendwelches Fleisch und auch mal Wurst und Käse und so weiter. Viel Brot haben wir auch tatsächlich aus Zeitgründen gegessen, wir haben schon gekocht, aber dann eher Kohlenhydrat, Lastic und das sind alles Dinge, die ich natürlich heute nicht mehr so mache und auch meinem jüngeren ich so nicht empfehlen würde. Ich würde natürlich sagen, priorisierere Eiweiße. Das macht satt, glutziger Stabil und gibt dir gute Energie für Aufbauprozesse, kombiniere gute Öle, natürlich darfst du Kohlenhydrate essen, ja, du musst keine Angst vor Kohlenhydraten haben, solche Fasen hatte ich auch schon immer im Leben, ja, low fat, low carb, was auch immer ja alle möglichen Bereiche der Ernährung habe ich für mich ausprobiert, gewisse Äten, alles das, was ganz, ganz viele Frauen da draußen mir auch so über sich selbst berichten. Das zerstört eigentlich nur unseren guten Stoffwechsel und zerstört im Prinzip unser Körpersystem und was ich auch gemacht habe, ist, ich habe sehr spät immer erst gegessen, ich habe sehr viel Kaffee getrunken, das ist für meinstressenärfen System und meine Genetik überhaupt nicht gesund, habe ich in lange Jahre durchgezogen, auch das morgenliche Frühstücken habe ich tatsächlich seit einer geraumen Zeit, die jetzt wieder an gefangen, ja, ich habe immer gedacht, ich brauche keinen Frühstück, ich habe morgens keinen Hunger, stimmt auch so, war auch so, aber es verändert sich tatsächlich jetzt gerade, auch da kann man sagen, dass das Intermitierende Fasten für Frauen und ihre Kommunen nicht grundsätzlich eine gute Idee ist, sondern dass die Nahrungs der Nachricht Auslass bei Frauen durchaus auch ein Stresssignal sein kann und auch zur Homunsstörung führen kann. Also ich würde meinem jüngeren ich sagen, ist zwei oder drei mal Zeiten am Tag. Schau, dass du eine genügend Eiweiß-Zufuhr hast, dass du gute Öle nutzt, dass du Pflanzenstoffe zu den Nimmst, dass du versuchst, Wund und vielfältig zu essen. Achter auf eine gute Quelle deiner Lebensmittel natürlich und nehmen wir vor allen Dingen verdammt nochmal Zeit zum Essen. Ich kann mich daran erinnern, dass ich so häufig im Dienst, im Stehen, im Gehen beim Fahren vom Auto und so weiter gegessen habe. Alles Signale an deinen Körper, das er nicht in Frieden ist, dass er auf der Flucht ist oder im Kampf und dann wird das Essen als solches nicht registriert und auch sehr, sehr schlecht verdaut. Ich hatte viele Jahre in meinem Leben mit Reizdarm Symptomen zu tun oder mit Symptomen eines Reizdarms, das ist ja keine Diabnose, sondern dass eine Beschreibung eines Zustands. Auch das kann ich im Nachgang natürlich sagen, dass es Stress getriegt und da würde ich meinem Ich damals sagen wollen, setzt dich zum Essen, verdammt nochmal hin. Kau in Ruhe, legt ein Handy weg, konzentriere und fokussier dich auf dein Essen, mach vielleicht einen kleinen Prayerm anfang deiner Nahrungsaufnahme. Also wie früher bei der Oma, zentriert dich, kommen an, zettelt dich und dann fokussier dich wirklich darauf, sei achtsam. Davon habe ich früher gar nichts gehalten, kann ich dir gleich mal sagen. Ich wollte, wusste überhaupt nicht, wozu das dienen sollte. Ich war immer nur so auf der Überholspur unterwegs und habe die ganze Zeit ein, bin eigentlich nur gerannt. So, das würde ich in meinem Jüngeren, ich auf jeden Fall sagen, die Zusammensetzung zählt, aber das wie das Essen zählt natürlich auch und wir dürfen auch den Genuss nicht auslassen. Du darfst auch mal was gönnen, du darfst auch dabei genießen. Das Essen muss nicht nur wirken, sondern es darf auch schmecken. Und auch das ist mir noch mal ganz, ganz wichtig zu sagen. Ich sehe in den ganzen Gesundheitskommunities ja auch ganz häufig so, was ich da alles ganz toll ist, vordergründig, Tue und das würde ich niemals essen, das würde ich nie mals essen und so weiter. Ja, und es gibt Prinzipien und natürlich Dinge, die schlecht für uns sind, aber manchmal braucht die Seele auch einfach mal in Palakritzbombongst, zumindest meine. Und man darf da auch einfach mal genießen punkt. Und man muss nicht alles 100% richtig machen, zu dem Faktor kommen wir gleich auch noch. Ich würde meinem 30-Jährigen, ich auch als nächstes sagen, meine Liebe, du brauchst echt mal ein paar Nährstoffe. Ich habe von Supplementen nichts gehalten. Ich habe das noch nicht gemessen. Ich habe das nicht eingenommen. Ich dachte, damit produziert man teuren Urin. Ja, das, was da in der Mainstream, in der klassische Medizin, ja, uns als Ärztin auch immer eingegeben wird. Ja, das ist alles quatscht. Das wirkt nicht und so weiter. Und das man auch gar nicht messen muss. Das lernt man als Arzt natürlich auch. Und all diese Dinge sehe ich heute aus meiner Brille und mein ganzjährigen Erfahrung mit meinen schwer betroffenen, schwer kranken Patienten natürlich vollständig anders und natürlich nach meinen ganzen unzähligen Ausbildungen auch international. Ich würde meiner, meinem früheren ich sagen, meine Liebe, du siehst ganz schön blass aus. Lasst doch mal dein Eisenspeicher testen. Hast du genug Omega 3? Was macht dein Vitamin D? Nimm mal ein bisschen Magnesium und aktive B-Witamine, weil deine Genetik das auf jeden Fall braucht und natürlich das aufwichtig ist, damit ein Körper in Balance kommen kann und regulieren kann. Hab ich nichts von gehalten früher. Ja, sehe ich heute vollkommen anders und ich bin auch total hoch erfreut, dass immer jüngere Leute natürlich auf diesen Trichter kommen. Was mein für Gesundheit eigentlich wirklich braucht. Das sehe ich am einem Sohn, der bald 18 wird, dass er wirklich sehr, sehr genau weiß, was der Körper eigentlich benötigt und was er auch braucht und er nimmt sich auch diese ganzen Dinge. Das ist sehr, sehr spannend und freut mich natürlich, dass die neue Generation da vielleicht ein bisschen schlauer ist natürlich durch die ganzen zugänglichen Wissensbasis YouTube Formate. Da kriegst du die ganzen Informationen natürlich auch. Aber das gab früher in der Form nicht. Als ich 16 war wollte ich vegetarierend sein und meine Eltern haben das nicht unterstützt, sie fand es quatsch. Und dann war das so ein Kampf gegen Windmühlen und das einzig, was ich dann gegessen habe, war mozzarella und Tomate und hatte ein ganz üblichen Nährstoffmangel, den dann ein befreundeter Arzt meiner Eltern tatsächlich auch rausgefunden hat damals. Trotzdem hat das noch nicht dazu beigetragen, dass es mir so ins Bewusstsein gekommen ist, dass ich es immer in 30ern wirklich übernommen hatte. Das musste noch ein bisschen mehr werden bis zu dem Moment, wo ich jetzt stehe sozusagen genau. Also das wäre auch noch ein wichtiger Aspekt. Also Sorge für eine gute Nährstoffversorgung, denn viele von uns haben einfach aufgrund dekronischen Stresssohren, Verdauungsstürungen, die Lebensmittel sind nicht mehr so hochwertig. Und man kann das alles im Blut messen und das wird auf jeden Fall dazu beitragen, dass du dich wahrscheinlich energetischer, besser versorgt fühlst und auch deine ganzen Homonesysteme grundsätzlich besser arbeiten können, wenn die brauchen Nährstoffe als Kufaktoren. Genau. Das nächste, was ich meinem 30-Jährigen ich sagen würde, ist, dass mit dem Alkohol trinken ist keine besonders gute Idee. Ich habe auf jeden Fall ordentlich gefeiert in meinem Leben. Das kann ich schon mal sagen, da habe ich auch nicht ins Glas gespuckt. Und ich habe auch tatsächlich dann als die Phase in der Arbeit so stressig war, wo ich so viele Dienste gemacht habe, wo ich so unter Druck stand, wo ich so viel gearbeitet habe, durchaus abends das eine oder andere Glas genutzt, um mich runterzufahren. Denn was mir zu dem Zeitpunkt nicht bewusst war, was ich jetzt von außen sehen kann, war, ich war natürlich massiv unter Stress. Ich war so angespannt, dass ich eigentlich nicht mehr in der Lage war, runterzufahren. Ich war wirklich wie eine Vibrationsplatte von innen und da tut ja so ein schönes Glas rotwein auf jeden Fall sein übrig ist. Und davon habe ich definitiv das ein oder andere getrunken und habe dann auch irgendwann bemerkt, dass das tatsächlich zu einer Angewohnheit geworden ist, dass dieses Glas quasi in meinen Kopf kommen, sobald ich in die Wohnung kommen, mir denke ich muss jetzt echt mal entspannt und runterfahren. Und das muss man auch einfach mal so sagen und vielleicht sich auch eingestehen, ohne dass man sich dafür schämen muss oder sich jetzt dafür selbst die Schelte gibt, denn das hatte ja einen Zweck sozusagen, also es war eine gute Intention, ich wollte mich entspannen, habe aber das falsche Mittel dazu genutzt. Und grundsätzlich habe ich überhaupt kein Problem mit Abhängigkeiten, das heißt ich bin nicht davon abhängig gewesen, aber ich habe zunehmend gemerkt, dass das in meinem Kopf war, das mir das hilft. Und das fand ich irgendwann richtig gruselig. Noch dazu kommt ja in der heutigen Zeit wissen wir, dass jedes Glas Eikohl ein Nervense-Lift ist und das das total schlecht für uns ist und dass wir eigentlich zero trinken sollten. So das Problem ist, ich finde zum Beispiel rotwein oder in Glaschampagne unglaublich lecker, tatsächlich, ich mag das wirklich ausgesprochen gerne. Hab nicht aber zugunsten meiner Gesundheit jetzt dazu entschieden, also das nicht mehr zu machen, außer in seltenen Ausnahmefällen zum Beispiel, als ich mal buchsigniert habe mit der Doktor Anne-Kal, da habe ich auch ein Champagner mitgebracht und wir haben Glaschampagne zusammengetrunken und haben angestoßen und das genieße ich dann auch so richtig. Bedeutet, in dem Falle, entschuldig, mich davon ungenieße das, aber wirklich, wirklich toll. Oder wenn mal die Sonne so herrlich scheint und ich sitze irgendwo am Strand und ich denke mir, oh, jetzt so ein Drink, ja, dann gönne ich mir auch das auf jeden Fall und ich habe dann auch kein schlechtes Gewissen, was ich aber sagen kann, ich bereue es danach dann immer, weil mein Schlaf mit Schlechter, ich fühle mich dich ausgeschlafen, meine Energie leidet und für mich ist heute, mit dem 40 Energie, die größte Gesundheitswährung an der ich alles aus mache und an der ich alles abmesser. Bedeutet, ich bin eigentlich nicht mehr bereit, meine Energie für solche Sachen zu opfern. Inseln im Fall machen wir das, aber die meiste Zeit möchte ich lieber meine Energie schützen tatsächlich. So, ich würde meinem jüngeren ich sagen, liebrot, das ist keine gute Idee, was du dann hast, ja, komm mal runter, indem du wieder lernst, mit dir selber zu sein, dich selbst aushalten zu können, ja, in die Regulation zu kommen, Yoga, Meditation und so weiter sind sehr, sehr sinnvoll Dinge, ja, und das Glas Alkohol ist es eben wirklich nicht. Das ist auch etwas, was ich mitgeben kann. Auch da sehe ich eine positive gesellschaftliche Entwicklung, immer mehr Menschen trinken nicht mehr und auch die jüngeren Menschen trinken nicht mehr, so viel wie früher, ja, auch das rauchen wurde eingestellt, so, auch das habe ich in meiner Jugend getan, tatsächlich auch in mein Nachtdienst, immer mal wieder mit den Schwestern, ja, ich sage es hier, ja, ich habe auch mal in meinem Leben geraucht, auch etwas, was ich nie wieder tun würde, ja, wenn so weiter von entfernt, ja, aber war halt so. Und das Ding ist, ja, man muss nicht vorgeben, dass alles perfekt ist, wenn es nicht perfekt ist und niemand von uns ist perfekt, dir lieben, ja, jeder hat seine Baustelle im Keller, natürlich ist das nicht so schön, das zu sagen, weil dann wird man ja angreiflich oder dann zeigt man sich verletzlich, aber ich glaube am Ende ist, dass der beste Weg vor allen Dingen auch für unsere eigene mentale Gesundheit, also ich würde mal im jüngeren, ich sage rauchendes Scheiße trinken ist scheiße, es solltest du lassen und wenn dann nur in Ausnahme fallen und dann zu schön annässen und dann bitte, ja, mit dem Glas-Eigel, dann musst du es aber auch genießen, ja, und nicht mit vielleicht um gewissen Trinken, ja, nicht gewagt, genau, das würde ich auf jeden Fall machen. Das nächste große Thema, ja, wo ich gerne wirklich viel früher mehr bewusst sein gehabt hätte oder dass meinem jüngeren. ich gerne sagen wollen würde, ist tatsächlich das Thema, das funktionieren, keine Regulation ist. Und ich habe so viele Gespräche mit so vielen tollen Frauen in meiner Praxis oder auf meinem Instagram-Kanal oder auf YouTube und wir haben alle ein ähnliches Muster aus sei perfekt und sei gefällig. Du bist nur etwas wert, wenn du was leistest, ja, du wirst vielleicht sogar nur geliebt, wenn du etwas leistest und das leistest noch nicht gut genug, du musst es perfekt machen, es muss perfekt sein, ja, du musst perfekt aussehen, du musst schlank sein, du musst den sport machen, du musst die Ernährung umsetzen, du darfst kein Alkohol trinken, du darfst dies nicht und die jenen es nicht und dein Kind, das darf nur oh, wo Laktore vegetarisch erzogen werden, ja, ich übertreibe es jetzt, ich möchte auch niemanden angreifen, der sich für diese Vorgehensweise entscheidet. Aber dieses funktionieren, es allen recht machen, immer 180 Prozent geben, sich niemals abgrenzen, keine Grenze ziehen, sich nicht fragen, was brauchst du eigentlich wirklich lieber ut? Was brauchst du, um glücklich zu sein, um eine gehtisch zu sein, um dich gesund zu fühlen, um dich lebendig zu fühlen, um kreativ zu sein, um dass der es gehören funktioniert, dass du schlafen kannst, was brauchst du eigentlich wirklich, ja, habe ich in meinen 30ern komplett übersehen, ich habe mich das nie gefragt, ich kenne meine Bedürfnisse oder kannte meine Bedürfnisse nicht, ich habe einfach nur funktioniert und eine von wem auch immer auferlegte Perfektion angestrebt. Im Job 180 Prozent, ich habe versucht, bei meinem Sohn 180 Prozent zu geben, das hat auch nicht geklappt, das macht natürlich dann super unzufrieden, das macht super unglücklich, du fühlst dich dann als der letzte Versager, weil du es nicht geschafft hast, du hast es nicht geschafft, in der Partnerschaft perfekt zu sein oder dann noch auf tausend Hochzeiten zu tanzen und anstatt dann mal dahin zu gucken und zu sagen, das ist auch komplett unrealistisch und es geht jedoch auch gar nicht gut dabei, wirst du dann noch unzufrieden mit dir selbst und vielleicht kommen dann sogar so, dass du dich selbst innerlich dafür bestrafst, die Sätze sagst, gedanken, denkst, die dich klein machen, runterziehen und abwerten und davon hatte ich sehr, sehr viel in meinen 30ern, würde ich sagen und es hat sehr lange gedauert, bis ich hier auf den richtigen für mich passenden Wege kommen bin, einer der größten Durchbrüche würde ich sagen, war, dass ich eine Kurzschrauhe getroffen habe und ich muss euch sagen, am Anfang meiner Medizinische Karriere habe ich davon gar nichts gehalten, am Anfang meiner Medizinische Karriere war ich davon überzeugt, wenn jemand ein Burnout bekommt, ist er zu schwach, das wird dir auch im Medizinstudium beigebracht und ich war davon überzeugt, dass ich total stark bin, so was kann mir nicht passieren, das trifft nur schwache Leute, heute weiß ich natürlich, dass es so ein Bullshit ist, natürlich trifft es genau solche Person, die für Sachen brennen, die sich verausgaben, die immer über Regrenzen gehen und das würde ich gerne in meinem jüngeren ich sagen, dass das funktionieren, überhaupt nicht glücklich macht, dass das funktionieren überhaupt nicht gesund macht, dass das Raubbaubetreibt an deiner Psyche, an deinem Körper, dass den Körper irgendwann Symptome machen wird, damit du damit aufhören musst, die Symptome sind manig fertig, bei mir war es die Gesichtslämmung, vor der Gesichtslämmung, das habe ich glaube ich noch nie irgendwo erzählt, hatte ich ein Fahrradsturz und ich bin immer in Berlin damals zu der Zeit zu meiner Arbeitsstelle gefahren, das waren immer 12,5 Kilometer hin und zurück, also hatte ich schon mal 25 Kilometer Fahrrad jeden Tag, ich bin auch nicht irgendwie Fahrrad gefahren, ich bin natürlich gerast wie eine Rennschwein und an einem Tag war ich wieder super lange in der Praxis, habe wieder überstunden gemacht, die da auch nicht wertgeschätzt worden sind, ich fühlte mich da eh nicht gut, nicht gesehen, nicht gewertschätzt, das verhaben sie mit allen Mitarbeitern und so gemacht nicht nur mit mir, das war eine büchterliche Situation in einer Praxisankugam und musste mein Sohn aus der Kita abholen und die macht in Berlin um 18 Uhr zu, ich war schon wieder die letzte, ja, ich hatte schon wieder ein schlechtes Gewissen, es war Herbst draußen, es war nass und kalt, ja und ich bin mit dem Fahrrad gerast und dann auf so einem Blätterhaufen ausgerutscht und bin über den Lenker gegangen, bin hingefallen auf dem Bordstein, ja, in Berlin ist das ja richtig asozial, da gucken alle, aber keiner hilft dir, keiner kommt an, fragt, ob ich es dir geht und so weiter, ich hatte auch keinen Helm auf, ja, ich bin einfach nur dankbar, dass ich ganz auf sich nicht auf meine Hürse geknallt bin und dann bin ich aufgestanden, hab vor lauter Stress, ich hab gar nichts gemerkt, ja, ich dachte nur mein Sohn, mein Sohn, mein Sohn, ich muss dir jetzt schnell abholen aufs Fahrrad zurück zur Kita gerast und dann kam ich da an und dann müsste euch folgendes Bild vorstellen, ich komm da rein, erst da hab ich gemerkt, meine Hände bluten, meine Hose war zerristen, mein Knie hat total blutet, meine Haare waren zerzauß, ich war wirklich total dreckig von diesem Laub und die Kita buschi, ich nenne sie jetzt erstmal abfällig so, was hat sie gesagt, sie habe mich angeguckt, sie hat ja gesehen, wie ich da stand, total verletzt, ja und hat dann zu meinem Sohn gesagt, ja, da hast dabei jetzt Glück, dass deine Mutter kommst und hättest du zu mir mitgemust, kein Wort, wie geht's, was ist mit ihm passiert, oh mein Gott, sie sehen ja schrecklich aus, nicht, ja, hab ich mein Sohn genommen, bin in dem zuschlandener Hause, der einzige Gedanke, den ich an dem Abend hatte war, verdammte Kake, ich hab mich auf dem Halbmarathon vorbereitet, den kann ich jetzt nicht laufen am Sonntag, stellt euch das mal vor, das ist doch komplett irre, ja, das war der einzige Gedanke, den ich hatte und es stellte sich dann heraus, weil ich dann irgendwann Probleme in Atmen bekam am nächsten Tag und so weiter, dass es sich tatsächlich um eine Rippensirienfraktur gehandelt hat und diese Rippensirienfraktur war auf einer Seite, ich weiß gar nicht mehr welchem und ich habe mir keinen Krankenschein genommen, ich bin damit arbeiten gegangen und hab damit sogar noch Menschen einreden sollen, was gar nicht ging, ja und das war quasi die Vorstufe vor der Gesichtsläbung und da würde ich natürlich meine junge, ich heutzutage sagen, so, spinst du eigentlich, du alte, was machst du da, was ist mit dir nicht in Ordnung, ja, das ist doch krank und genauso ist es auch tatsächlich gewesen, ja, und ich hab viele, viele Jahre gebraucht, um diese sei perfekt, sei gefällig, ich will die beste sein, ich muss ja auch beweisen, dass ich es ganz toll kann und natürlich will ich dafür anerkennung haben, ich will dafür geliebt werden, dass ich so, dass so toll ablieferier, bis ich dieses Muster durchbrochen hab und ich sehe mich in so vielen meiner Patientinnen, vor allen Dingen in so vielen meiner schwer betroffenen LOMCO wird ME/CFS-Patientinnen und denke mir, dass hätte mir auch passieren können aus irgendeinem unerfändlichen Grund, es ist zum Glück nicht dazu gekommen, aber ich habe es schon echt weit getrieben mit meinem Körper und ich habe ihm einfach wirklich nicht zugehört und das sollte dann auch wieder alles aushalten, ja, ihr kennt die weiterfühlen Geschichte mit der Gesichtslimmung, die es auch Gott sei Dank zum vollständig wieder weggegangen, aber sie ist ein Ausdruck von Stress und dem, was ich mir und meinem Körper, ich sag mal unbewusst, weil das war ja keine Absicht, die wurde mir ja nicht schaden angetan, und der erste Schritt ist immer die Bewusstmachung, weil wenn wir es nicht bewusst haben, nicht im Bewusstsein haben, können wir es nicht verändern, das heißt, ich würde mal im jüngeren ich sagen, du brauchst Pause, mach eine Pause nach den chronischen Stressoren, Anspannungen und Entspannungen, die müssen sich die Wage halten, ja, wir haben auch oftmals mehr Stress, das ist auch okay, aber es muss eine Pause geben, alle Maßnahmen, die zur Pause beitragen, in der Natur sein, Skigong, Yoga, Atemübungen, Embodiment, Nervensystem praktiken, sind in Ordnung, sie müssen einfach nur zu dir passen, aber fangen damit an, nimm dir diese Pause, ich habe mir keine Pause erlaubt, Pause waren ja irgendwie gefährlich für mein System, ich konnte ja mich an mich mal ruhig hinsetzen und eine Meditation machen, da hat mein Gehörn Samba getanzt, da ging gar nichts, also ich fand das schrecklicher, ich habe gesagt, das ist nichts für mich, das ist alles quatsch, nein, es war ein Zustand, indem ich diese Funktion verloren hatte und da wieder hinzukommen, ist auch gar nicht so leicht und das ist auch nicht so, dass Nervensystem reguliert, also lasst euch dann nicht irgendwelche Kurse verkaufen, indem man eben sein Nervensystem regulieren soll, das funktioniert so nicht, sondern es ist wirklich ein Prozess, den wir in die Bewusst machen bringen müssen, der uns Tag für Tag begleitet, es wird Rückschläge geben und auch bitte macht die Nervensystem regulation nicht in Perfektion, meine Liebe, das erlebe ich dann auch bei meinen Patienten, ich gebe dann Aufgaben und dann werden die Über erfüllt, das gleiche muss da wieder, das funktioniert nicht auch nicht, da müssen wir einen Schritt zurückmachen und einfach wieder in den Körper kommen, was brauche ich wirklich und diese Frage, die wurde mir in einem Coaching auch gestellt, so was ist eigentlich das, was dich wirklich beruhigt und diese Frage konnte ich am Anfang nicht beantworten, das fand ich so erschreckend, dass ich dann natürlich weiter auf die Suche gegangen bin und ich würde mal einen jüngeren, ich sage ja, du musst, du solltest mir Hauptaugen merkt darauf leben, auf die Pausen, denn die sind die Quelle der Weiterentwicklung, das Nervensystem, das ist die Essenz, die uns, wie alles im Körper steuert, die wir brauchen, damit wir gesund sein können und auch lange gesund als zu werden natürlich, ganz klar und das ist mein ganz klares Ziel, dass ich noch sehr, sehr viele Jahre jung und vital bin, also nicht, ich werde mich nicht optisch tun. jungen, sondern mental jungen Bleibe. Ja, und vom körperlichen Aspekt natürlich auch gesund bleibe. Das ist natürlich mein aller oberstes Ziel. Aber ich kann euch sagen, ich habe da auf jeden Fall in meinen 30ern sehr, sehr viel dazu eigentlich getan, dass das nicht der Fall ist. Und das gibt wieder Hoffnung, denn es ist nie zu spät zu beginnen. Ja, wir können auch durchaus noch ganz, ganz viele Dinge in und selber verändern. Aber ich muss dazu auch nochmal folgendes sagen, diese ganze Persönlichkeitsentwicklung, die ich gerne viel, viel früher begonnen hätte, ist schmerzhaft. Du musst bereit sein hinter die Fassade auf deine Schatten zu gucken. Du musst bereit sein, Dinge zu verändern, die dich vielleicht krank machen, die du vielleicht denkst, dass du sie brauchst, die ein stabiles Unglück sind, weil du sie behältst, weil du sie kennst, weil sie sicher sich anfühlen, dich aber nicht gesund machen. Und es ist auch nicht immer schön, das kann ich euch sagen. Und ich habe in den letzten Jahren mit sehr, sehr vielen Coaches gearbeitet. Und ich gehe immer aufs Ganze, nicht wegen der Perfektion, sondern weil ich wirklich eine Transformation möchte. Ich möchte mich als Mensch, mein Körper, meine Seele, ganz, ganz, ganz gerne weiterentwickeln, weil ich bin so gespannt, was da noch alles wartet und was da noch alles kommt, ich bin so neugierig darauf, weil sich schon so viel getan hat. Auch das würde ich mal im Jüngeren, ich gerne sagen, fangen damit früh an. Mein Sohn hat jetzt diesen Zugang zu diesen ganzen Tools jetzt schon. Das finde ich so toll, ich beneide ihn, natürlich nicht, aber ich beneide ihn manchmal darum, weil ich denke, wow, wenn ich mit 18 so in den Job gestartet wäre, mit diesem ganzen Zugang und Wissen und so weiter, dann wären Dinge, mir vielleicht erspart geblieben, obwohl ich auch der Meinung bin, dass es alles gut ist, wie das passiert ist und ich das ganz offensichtlich gebraucht habe. Ja, wünsche ich aber euch, dass ihr eueren Zugang, wenn ihr jetzt Jünger seid und zuhört, früher finden könnt. Also was ich dann noch mal konkret sagen würde, Perfektion ist kein Ziel, was man haben sollte. Das kannst du nicht erreichen, das ist ganz wichtig, nochmal hier zu sagen. Selbst mit Gefühl ist total wichtig für dich und deine Gesundheit, da gibt es auch gute Daten dazu, dass dadurch Dinge sich verbessern und verändern können und natürlich ist erschöpfung keine Schwäche, deines Körpers, und der Ausdruck, das einfach gerade nichts mehr geht und dann gehört dahin die Suche, was das Ganze ist und du musst es dir, du darfst dir die Pause nehmen, du musst sie dir nicht verdienen, du hast sie schon verdient. Alles ist schon da für dich und das ist halt ganz, ganz besonders wichtig, das würde ich mal Jünger und ich auch genauso sagen und nicht, wer schnellerin kommt, auch schneller ein Ziel, funktioniert nicht, dann brennt man aus und das Ganze hat sich eigentlich dann vielleicht doch nicht gelohnt, also das würde ich mal Jüngerin ich auf jeden Fall sagen. Lasst uns noch mal auf das Muttersein eingehen, weil ich auch da finde, da spuppen so viele Mütten und so viele, ich sage mal komische Sachen da draußen rum, die mir natürlich als ich junge Mutter geworden bin, auch begegnet sind und auch da, ja was man alles machen muss und was dem Kind gut und was dem Kind schade und diese ganzen Dinge, die Ratgeber versprechen, die Umgebung versprechen, man wird immer angesprochen, alle sind befähigt, ja der Bundestrainer zu sein oder der Erzieher für die Kinder, das finde ich auch total schwierig und da würde ich mal Jüngerin, ich vor allen Dingen sagen, hör auf dein Bauchgefühl hier rot, ja. Ich habe da einige Entscheidungen getroffen, die sich eigentlich nicht auf meinem Bauchgefühl beruht haben, sondern durch andere reingekommen sind, weil ich mich nicht abgrenzen konnte, das irgendwie übernommen habe und dachte ich müsste jetzt so performen, die selbst bestimmt halt als Mutter finde ich von entscheidender Bedeutung und auch beim Thema geburt und das ist ein großes Thema, das werde ich jetzt nicht vorstellen, ich hier aufmachen, sondern dazu wird noch meine eigene Podcastfolge geben, ja, lasst den nicht reinkwatschen, hör bitte auf dein eigenes Gefühl und wohl die Hilfe, wenn du merkst, dass es zu viel wird oder dass ich das Ganze so belastet, dass du überfordert bist, das ist total in Ordnung, du darfst überfordert sein, denn das zusammen sein mit Kindern und einer Familie bedeutet auch einen ultra großen Mental-Load, du musst nicht nur an dich denken und an deinem Leben und deine eigenen Sachen, sondern du denkst für die ganze Familie, du denkst für die Kinder, du denkst für den Ehemann, du denkst für die große ganze Familie wahrscheinlich noch irgendwelche Daten und Geburtstage, Organisationen, Pausenbrote, alles das ist in deinem Kopf und wir wissen auch, dass das sehr, sehr, sehr belastend ist aus Daten tatsächlich, die Arbeiten zeigen, dass die koknative Arbeit im Haushalt tatsächlich sehr belastend ist und meistens an den Müttern hängt und das tatsächlich die zur Erschöpfung beiträgt, also kenne ich aus meiner Vergangenheit auch, auch das ist ein Thema, wo ich mal müngerin ich sagen würde, gib abruth, du kannst auch den erteilen, aufteilen, abgeben, Verantwortung, abgeben, ganz häufig ist ja so, dass man denkt, man kann alles selbst am besten und wenn man selbst macht, dann ist es perfekt und der Partner kriegt es nicht so hin und der Partner macht es mit dem Kind nicht richtig oder der zieht dem nicht das richtige an oder der gibt dem nicht das richtige Essen oder weiß ich auch nicht, also per querige Dinge, die auf jeden Fall auch in meinem Kopf da waren und das ist natürlich auch ein großer Humbuck, denn jeder geht mit seinem Kind natürlich ein bisschen anders um, so lange das liebevoll passiert ist doch alles wunderbar und für Kinder ist die Vielfalt auch total toll mit Mutter und Vater, die sind unterschiedlich und das ist ganz, ganz, ganz normal. Bei uns war mein Mann von Anfang an sehr involviert, weil ich ja sehr, sehr, sehr, sehr viel gearbeitet habe, ja, das ist etwas, was ich heutzutage anders machen würde, diese ganze Arbeit hat natürlich auch mehr viel Zeit mit meinem Sohn geraubt, das bereue ich im Nachhinein, alles ist jetzt gut, ich habe damit Frieden gemacht, ja, aber das ist etwas, was ich sehr, sehr traurig finde und was ich meinem jüngeren echt definitiv sagen wollen würde, dass diese Zeit nicht zurückkommt und dass man sie genießen und schätzen soll, auch wenn sie oft mal sehr anstrengend ist, dem Endeload ist sehr, sehr hohe ist, ja, und gibt die Sachen ab, hol dir Hilfe, sprich mit deinen Freundinnen darüber tauscht dich aus oder wenn dich Dinge sehr stark belasten, zum Beispiel weil du etwas in der Geburt erlebt hast, was sehr stark belastend ist, dass es mir auch passiert darüber reden, ein anderes Mal hol dir bitte auch eine Betreuung, die dir dabei weiterhilft, daraus zu kommen, ja, das wäre auch noch was, was ich meinem jüngeren, wenn ich auf jeden Fall sagen würde, das hatten wir es nicht dauert, bis ihr auch auf diesen Richter gekommen bin, ja, das hätte ich gerne früher gehabt, tatsächlich, also nehmt es nicht so ernst, er nehmt es nicht so genau, die Kinder werden auch so groß, ich glaube das wichtigste ist, liebe und Support, das ist auch etwas, was meine Quintessins ist und auch das würde ich mir gerne sagen als früher, dass ich, denn das war sehr, sehr großer Stress, dass alles unter einhaut zu bringen und auch überflüssiger, also man hätte das wirklich viel, viel einfacher haben können, tatsächlich, für mich wäre der Merksatz, der nicht mehr sagen würde, also Kinder brauchen keine Mutter, die perfekt ist, die alles schafft, sondern die brauchen wirklich eine Mutter, die da ist, die präsent ist und die auch da bleibt, so, ja, jetzt bin ich da, jetzt bin ich präsent, alles ist gut, aber das ist was, was man jüngeren Frauen oder jüngeren Müttern oder neuen Müttern auf jeden Fall mitgeben kann, so machen, wir können uns ein bisschen entspannen, das wird alles gut, so zu sagen, meistens läuft es von alleine auch ganz gut, genau und vielleicht ist die Perfektion sogar das, was es zerstört, meine Last-Buttnot-Liste, der letzte Teil, dem, wo ich auch meinem jüngeren, ich echt ein paar Takte noch mal sagen wollen würde, ist das Thema tatsächlich Partnerschaft, Beziehung und Ehre, ich habe den Eindruck, dass man das häufig als selbstverständlich hin nimmt, dass man so, ja der ist halt da, der Partner und man ist irgendwie so zusammen, und man hat das ja auch gewählt und man ist da wahrscheinlich auch einigermaßen happy, aber Partnerschaft hat ja auch noch einen anderen Stellenwert als nur zusammen zu sein, es ist auch etwas, was uns gesunder machen kann und zwar über die Kuhregulation. Unsere Nervensysteme kommunizier miteinander, ja wir können uns austauschen, wir können uns bereichern, wir können uns gegenseitig unterstützen und wir brauchen ein gemeinsames, zusammen sein. Präsenz ist ganz wichtig, auch das, das etwas, was mit meinem jüngeren, ich definitiv sagen würde, es ist nicht einfach nur liebeneinander herlieben wichtig, dass man irgendwie die Aufgaben verteilt und so businessmäßig das Leben organisiert, sondern es ist superwichtig, auch die Partnerschaft als solche auch auf einen schon eine hohe Priorität zu setzen, zumindest würde ich das meinem jüngeren, ich sagen ja, wenn ich heute, da habe ich mit meinem Mann sehr, sehr viel Entwicklung gemacht, wir haben sehr viele gemeinsame Entwicklungen, Sachen gemacht, Coachings gemacht, wir haben ein paar Retreats, Unternommen und solche Dinge, um uns hier auch überhaupt als Menschen, als Partner, als Geliebte wieder zu finden, was halt, also eine ganz lange Zeit in unserem Leben einfach nicht erfahll war, da waren wir zwei VG-Partner, würde ich grad sagen und haben irgendwie so unser Leben gemenscht und was interessant ist, wenn ich jetzt heute in Restaurant gehe, untersitzen perchen, dann hört man ja auch ab und zu mal zu, was die so reden und wir fällt dann so häufig auf, dass sie an dem Tisch sitzen, in einem schönen Restaurant und sich eigentlich nur über Orger unterhalten oder ganz viele davon, die unterhalten sich über Orger, werholt, wann die Kinder ab, wer kauft wann ein, wer bringt das Auto in die Waschstraße, wer macht dies und wer macht jenes. Was hat man im Job da gemacht oder da gemacht? Und ich finde das so traurig, weil mir das in meinem Leben lange auch ganz offensichtlich so gegangen ist und mir gar nicht bewusst war, dass das einfach nur so ein geschäftsmäßiges Zusammensein ist und es eigentlich viel mehr wert ist und so viel mehr Inhalt enthält und so viel mehr Entwicklungspotenzial, wenn man tatsächlich mit seinem Partner so in die Themen reingeht. über die Persönlichkeit spricht, über die eigenen Wünsche, über die eigenen Bedürfnisse. Und das auch wirklich zum Ausdruck bringt und kommuniziert. Also das würde ich meinem Jüngeren nicht sagen, dieser Business-mässige Talk, wo man einfach nur Orger macht, das ist ja fürchterlich. Ich bin jetzt heute schon fast darauf allergisch. Klar muss man sich Sachen absprechen und gar keine Frage. Das ist auch alles wichtig. Aber es muss auch Zeit dafür sein, Präsenz zu sein, dass man gemeinsam da ist. Nicht abgelenkt ist von irgendwelchen TV, Handy, Insta, YouTube, was auch immer. Nicht mit den Gedanken überall, woanders 1000 Baustellen aufhat und irgendwie auf tausend Hochzeiten tanz. Sondern, dass man wirklich da ist, dass man in den realen, tiefen, koregulatorischen Austausch kommt. Und sich dafür bewusst entscheidet und Zeit nimmt. So, und das würde ich auch meinem Jüngeren nicht sagen, ja. Sätze diese Beziehung, ja diese Ehe, die du, wenn du sie willst, natürlich nur. Also, ich will meine Ehe, ich will meinen Ehe, man den hab ich gewählt, der ist meine Nummer eins. Sätze da eine Priorität, denn das ist auch etwas, was deinem Nervensystem gut tun kann, was die regulieren kann, was dir einen Halt gibt, einen Schutz gibt und so weiter. Und das ist ganz, ganz, ganz besonders wichtig. Auch ein Thema, was ich früher so gar nicht betrachtet habe. Und was jetzt heute aber eine hohe Priorität bei uns hat, zum Glück. Ich denke, viele Frauen, vielleicht auch einige Männer, die heute zuhören, kennen diese thematik. Vielleicht bist du schon älter, vielleicht möchtest du deinem Jüngeren nicht auch was sagen, ja. Vielleicht bist du jung und denkst ja, ach, das sind ein paar gute Impulse. Da kann ich echt was mit mir nehmen, da kann ich mal hinkucken, da kann ich bewusst werden. Und ich hoffe, dass diese Folge wirklich dazu beiträgt. Und wenn ich jetzt nochmal zusammenfassen würde, was ich meinem Jüngeren, ich sagen würde, wäre auf jeden Fall. Du musst nicht perfekt sein, ja. Du bist gut so, wie du bist, du bist genau richtig so, wie du bist. Du musst dir die Erholung nicht verdienen. Die Pause ist sozusagen kein Luxus, sondern sie ist wirklich da, um zu regenerieren und eine Kreativität zu bewahren. Und dass du gesund bleibst und natürlich auch lange gesund bleibst. Priorität ein Schlaf, schau auf deine Ernährung, aber nimm es nicht 200 Prozent genau. Macht daraus keine Wissenschaft, sondern lebe auch tanze Genieße das Leben. Lebe schöne Beziehungen mit Menschen, die dir eine Koregulation darstellen. Und vor allen Dingen seien ich böse auf dich oder sauer auf dich, dass du nicht alles richtig gemacht hast, weil niemand von uns kann alles richtig machen. Wir können nur committed sein, dass wir uns immer weiter entwickeln wollen und Sachen verbessern, optimieren, aber nicht im Waren. Ja, sondern für uns und unsere Seele und so, dass es sich halt wirklich gut anfühlt für dich. Und die Quintessenz daraus ist wirklich so, lerne deinen Körper wieder zu verstehen. Was will er dir sagen? Er kommuniziert die ganze Zeit mit dir und das habe ich Jahre komplett überhört, Jahre ignoriert. Er musste so laut schreien, dass ich einfach nicht mehr weitermachen konnte und vielleicht kennst du dich da jetzt auch wieder. Man kann es aber auch wieder scharf, in die Regulation zurückzukommen, ihn besser zu verstehen, wieder mit dem Körper in einen Klang zu kommen. Denn der Körper ist nicht der Fein, der einfach nur deffekt ist und Symptome zeigt, sondern er ist dein Freund und er möchte gesund sein. Und nur weil er gerade Symptome zeigt, heißt es nicht, dass er nicht es besser machen möchte, sondern das heißt, dass es nicht besser machen kann. Wenn er es besser könnte, wird das tun und dabei können wir ihn unterstützen. Und als kleine Promotion kann ich dir sagen, genau diese Zusammenhänge erkläre ich in meinem Buchkörperweis halten ausführlich und gebe natürlich auch ganz viele durchführbare Tipps, Tricks und Heges ganz kleine Sachen einfach und easy durchzuführen. Was du machen kannst, um zu starten. Wie kommst du da wieder hin? Ich habe dafür sehr lange gebraucht, ja, du kannst es abkürzen, also kurzes Leid, langes Glück sagt meine Coachfrau jeden, jedes Mal zu mir, ja, die liebe rauschen Artler, ganz, ganz fantastisch. Und vielleicht ist das auch etwas, was dich anspricht. Also ich würde mich auf jeden Fall freuen und noch mehr würde ich mich darüber freuen, wenn du mir in die Kommentare schreiben würdest, was würdest du, deinem Jüngeren, ich gerne sagen, was wären die wichtigsten Dinge, die du sagen würdest, das würde mich mega interessieren. Und wenn du jetzt noch weiter reinhören möchtest, also zum Beispiel wie der Körper wirklich funktioniert, dann hör doch mal in die Podcastfolge mit den sechs Körpersystemen rein, da erkläre ich dir da auch noch mal die Zusammenhänge ausführlicher wird es dann natürlich im Buch und ich freue mich jetzt auf die nächste Woche mit dir. Also bis ganz bald.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Mit 30 beginnt ein unsichtbarer Umbau des Körpers, der früher übersehen wird und erfordert gezielte Bewusstsein und Pflege.
  2. Muskulatur wird zu früh vernachlässigt, obwohl sie entscheidend für Knochen, Stoffwechsel und Hormonregulation ist.
  3. Hormonveränderungen, wie die Prämenopause, beginnen oft früher als gedacht und beeinflusst durch Stress und Ernährung.
  4. Schlaf ist essentiell für Regeneration, Stressresilienz und Hormonhomöostase – nicht ein „Notwendiges Übel“.
  5. Intensives, stresshaftes Sporttraining kann dem Körper schaden, besonders bei chronischem Stress.
  6. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweiß, guten Ölen und Pflanzenstoffen sowie bewusstem Essen ist entscheidend.
  7. Nährstoffmangel und Alkoholkonsum, besonders bei chronischem Stress, haben negative Auswirkungen auf Körper und Psyche.
  8. Perfektion ist nicht gesund – der Schwerpunkt muss auf Selbstvertrauen, Pause und eigene Bedürfnisse liegen.

Summary:

Mit 47 Jahren reflektiert die Autorin ihre Lebensjahre und gibt wichtige Erkenntnisse an ihre jüngere, 30-jährige Selbst weiter. Obwohl ihr Leben auf der Oberfläche perfekt aussah – mit Familie, Sport und gesunder Ernährung – hatte sie viele körperliche und emotionale Muster übersehen. Der Körper beginnt ab 30 einen tiefen, unsichtbaren Umbau, der durch Muskelaufbau, Hormonveränderungen und Schlafregulation beeinflusst wird.

Muskulatur wurde vernachlässigt, obwohl sie für gesunde Knochen und Stoffwechsel entscheidend ist. Hormonprobleme wie die Prämenopause traten früh auf und wurden durch Stress und ungesunde Lebensgewohnheiten verschlimmert. Schlaf wurde als „Notwendiges Übel“ verachtet, doch er ist die Basis für Regeneration und Stressresilienz.

Intensives Training, besonders bei perfektionistischem Verhalten, kann dem Körper Schaden zufügen. Eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Eiweiß, guten Ölen und Pflanzenstoffen sowie bewusstem Essen ist notwendig. Nährstoffmangel und Alkohol sind gesundheitsschädlich, besonders bei chronischem Stress.

Der Fokus muss nicht auf Perfektion liegen, sondern auf Selbstvertrauen, Pause und eigene Bedürfnisse. Der Körper kommuniziert ständig durch Symptome – oft wurde dies übersehen. Die Botschaft ist klar: Gesundheit ist nicht durch Perfektion, sondern durch Achtsamkeit, Balance und Wertschätzung der eigenen Grenzen erreicht.

Die Autorin betont, dass es nie zu spät ist, um zu ändern, und dass die Körper- und Lebensweise in verschiedenen Lebensphasen neu erlernt werden kann. Die Entwicklung der Persönlichkeit erfordert Schmerz, Aufbruch und Selbstwahrnehmung – nicht nur für den Körper, sondern für die Seele und die Beziehungen. Gesundheit bedeutet nicht, alles zu kontrollieren, sondern mit dem eigenen Körper und den eigenen Werten in Balance zu kommen.

FAQs

Muskulatur ist entscheidend für gesunde Knochen, Stoffwechsel und Hormone. Mit 30 beginnt der Körper einen Umbau, und gezieltes Muskeltraining unterstützt diesen Prozess. Es hilft, Gewicht besser zu halten, die Energie zu steigern und das Nervensystem zu stärken.

Ja, die Menopause, insbesondere die Pyrimenopause, kann bereits mit Mitte 30 beginnen. Stress, genetische Vorgeschichte und hormonelle Störungen können dazu führen, dass hormonelle Veränderungen früher auftreten als erwartet.

Schlaf ist nicht ein notwendiges Übel, sondern die Essenz für Regeneration, Hormonbalance und Stressresilienz. Mangelnde Schlaf führt zu Entzündungen, Stoffwechselstörungen und einem erhöhten Risiko für Krankheiten.

Intensives Training wirkt wie Stress auf den Körper und kann zu Überlastung führen, besonders bei Frauen mit chronischem Stress. Es kann Entzündungen fördern und die Hormonproduktion stören, was zu Müdigkeit und Krankheit führt.

Diese Nährstoffe sind wesentlich für die Hormonregulation, die kognitive Funktion und die allgemeine Gesundheit. Viele Frauen übersehen, dass sie ihre Nährstoffversorgung messen und ergänzen sollten, um ihre Gesundheit zu stärken.

Alkohol wirkt als Nervensex-Trigger und kann die Schlafqualität und die Energielevels negativ beeinflussen. Jedes Glas Alkohol kann die Entzündung erhöhen und langfristig gesundheitliche Probleme fördern.

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