Hurra, wir leben noch – Geschichten vom Weltuntergang
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Die Folge des Podcasts "Terra X Geschichte" erforscht die tief verwurzelte menschliche Faszination für den Weltuntergang. Ausgehend von der literarischen Vernichtung der Erde in Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis" wird aufgezeigt, dass Apokalypse-Vorstellungen kein modernes Phänomen sind. Sie reichen von antiken Mythen (z.B. Gilgamesch-Epos, Ragnarök) über biblische Prophezeiungen (Johannes-Offenbarung) bis zu historischen Ängsten vor Pest oder Hungersnöten. In der Gegenwart manifestieren sich diese Ängste in konkreten Szenarien wie der Klimakrise, atomarer Kriegsgefahr oder technologischen Kollapsfantasien (Y2K, Maya-Kalender 2012). Der Podcast argumentiert, dass soziale Medien und journalistische Berichterstattung diese Ängste durch algorithmische Verstärkung negativer Nachrichten und einen evolutionären "Negativity Bias" systematisch schüren. Diese Dynamik führt zu einer obsessiven Fokussierung auf Katastrophen, die reale Fortschritte überschattet und apokalyptische Narrative bis in die Politik hinein instrumentalisierbar macht. Letztlich ist die Angst vor dem Ende eine anthropologische Konstante, deren Ausdrucksform sich jedoch mit den Mitteln und Krisen jeder Epoche wandelt.
ZDF Vernichtungsstrahlen einschalten. Licht ergoss sich aus dem Luchen. Ich weiß nicht. Sagte die Stimme von oben. Ein Lama Drecksplanet ist das. Ich habe nicht das geringste Mitleid. Es folgte eine wahnsinnige grauenhafte Stille. Es folgte ein wahnsinniger grauenhafter Krach. Die Bauflotte der Vogonenglitter von in die Rabenschwarze bestimmte Lehre. Das, was ihr gerade gehört habt, war ein Auszug aus Douglas, Adam's per Anhalter durch die Galaxis aus dem Jahr 1979. Die Welt geht am Anfang des Buchs unter, weil die Außerirdischen Vogonen sie einfach sprengen. Sie wollen eine intergalaktische Straße bauen und die Erde ist da einfach im Weg. Das ist sein fickschologischerweise, aber habt ihr auch schon mal drüber nachgedacht, ob die Erde eines Tages vielleicht untergehen wird, ob ihr selbstzeugende Apokalypse werden. Ich bin Marco Dotschmann, ihr hört "Terra Existory der Podcast" und in unserer letzten Folge in diesem Jahr geht es um die Geschichte des Weltuntergangs. In per Anhalter durch die Galaxis hat die Romanfigur Arthur Dent übrigens ziemlich esglück, der Erdling überlebt, weil sein Außerirdischer Freund fortinrettet. Und was ist mit der Erde passiert? Oh, die wurde zerstört. Ach ja? Sie ist einfach ins Weltall verdunstet. Arthur Irrtan, der deutsche Roman-Titel verrät es schon, per Anhalter durch das All. Er landet auf anderen Planeten, geht auf Missionen mit seinem Freund Forge. Lerns Gouriele Außerirdische kennen und er fragt sich immer wieder, was hat das eigentlich alles für einen Sinn? In Douglas Adams' Buch laute die Antwort auf die Frage "Nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest 42". Aber das war natürlich ein Scherz, wie der britische Auto Anfang der 1990er Jahre selbst zugegeben hat. Aber die Frage, ob die Welt irgendwann tatsächlich untergeht, stellen sich nicht nur die Taraten schon seit Jahrtausenden. Woher kommt denn die Vorstellung von einem Ende der Welt? Warum haben sich die Menschen schon immer vor der Apokalypse gefürchtet? Wie hat man sich den Weltuntergang in der Antike vorgestellt? Und welches Weltuntergangszenario macht uns heute ganz besonders Angst? Kurz nach dem Tag an dem Marti Anderson, die rechname Tafelsa, brach das Internet schließlich endgültig zusammen. So beginnt der erste Akt der Kurzgeschichte "Chachs Lieden", von bestseller Autor Steven King, erschienen im Jahr 2020. Davon abgesehen gab es noch ganz andere Probleme, wie etwa das ganze Vogel und Fischarten ausstaben. Und jetzt musste man sich in Kalifornien sorgen machen, es schwand und schwand und war vielleicht bald ganz verschwunden. Am Ende des ersten Aktes geht dann die Welt unter. Marti und Felicia saßen da, den Blick zum Himmel gewandt und sahen zu, wie die Sterne erloschen. Erst einzeln und paarweise, dann im Dutzend und schließlich zuhunderten. Während die Milchstraße in der Dunkelheit versank, wandte Marti sich seiner Exfrau zu. Ich, liebe, find's dann es. Diese Kurzgeschichte von Steven King ist nur ein Beispiel, aber Weltuntergang hat Konjunktur. Egal ob in Romanen, in Filmen, Inzaltungsartikeln oder auf Theaterbühnen. Gibt man in der Suchmaschine der Wahl, Begriffe wie Apokalypse, Doomstay oder Weltuntergang einand bekommt man unzählige Treffer. Jener Sprache und Einstellung sind es Millionen Seiten, die alle irgendwas mit dem Ende der Welt zu tun haben. Besonders viele Suchanfragen gibt es zu bestimmten Daten. Erinnert ihr euch vielleicht noch an die Angst vor dem Weltuntergang, viele Menschen als 2012 vermeintlich der "Ur-Alte-Kalender der Marja" endete? Der deutsche Raschissur Roland Emmerich hat dazu 2009 einen Film in die Kinos gebracht. Die Opfer stehen im Zusammenhang mit der Marja-Kalender, in dem das Ende der Welt für den 21. Ditzember 2012 vorher gesagt wird. Ich hatte gehofft, werden mehr Zeit. Die Welt, wie wir sie kennen, wird bald ein Ende finden. Als 2012 in die Kinos kamen, da schossen die Suchanfragen nach Marjan 2012 oder Marjan 2012 massiv in die Höhe. Damaligen Umfragen zufolge glaubte im Jahr 2012 tatsächlich etwa ein Zehntel der Weltbevölkerung, die Apokalypse, stehe noch zu Lebzeiten bevor. Der ganze Heip um den Marja-Kalender ist übrigens ein ganz großes Missverständnis gewesen. Es gibt keinen Marja-Text in dem steht, dann und dann geht die Welt unter. Und die angebliche Datumsberechtung des Kalenders? Ja, er sprang 2012 einfach nur in so etwas wie ein neues Jahrtausend. In der Kultur der Marja hat das einfach das Ende eines Zyklus bedeutet und der Beginn von etwas Neum. Solche Untergangszenarien haben die Menschen der moderne nicht nur 2012 zusammengesponnen. 1999 gab es etwas Ähnliches. Die etwas älteren unter uns älteren sich daran, ich weiß es auch noch genau. Die Menschen freut sich nicht nur auf das neue Jahrtausend, es gab auch so etwas wie technische Endzeitparnik. Das sogenannte Y2K-Problem, denn keiner wusste genau, was mit den damaligen Computersystemen passiert, wenn das Jahr 2000 am 1. Januar beginnt. Denn viele Rechner erfassten Daten bis dahin nur mit zweistelligen Jahreszeilen. Das Jahr 1999 wurde beispielsweise als 99 gespeichert. Was würde passieren, wenn die Computer-Uren jetzt auf 2000 also 00 springen, Daten nicht mehr zusammenpassen? Würde es dann eine Kettenreaktion mit einem total ausfall aller Systeme geben? Also kein Strom, kein Telefon, kein Internet mehr? Es wurden Coats umgeschrieben, Unternehmen hatten Notfallpläne für den Ernstfall. Die Medien waren voll mit Berichten rund um die befürchtete Katastrophe, ob jetzt aber wegen der ganzen Anstrengungen oder unabhängig davon, am Ende passierte, ihr wisst es, nichts. Da, sagen wir mal, nicht besonders viel. Im Juni kündigte ein vermeintlicher Prediger aus Südafrika in einem Podcast auf YouTube die "Rapture" die sogenannte Entrückung an. Davon ist mehrfach in der Bibel die Rede, wobei es darum geht, dass die Gläubigen von der Erde zu Gott geholt werden. Im neuen Testament ist das Teil der Entzeitvorstellungen. Christus nimmt die Gläubigen zu sich, noch bevor Gottes Gericht über die Welt kommt. Und diese Entrückung sollte dem Südafrikanischen Priester zufolger jetzt am 23. oder 24. September passieren. Jesus Christus hätte ihm das höchstpersönlich erzählt, hat er behauptet. Die Ankündigung hat auf TikTok einen Hype ausgelöst, der Hashtag "Rapture Talk" ging im September viral und auch die Suchanfragen zu Endzeit oder zur Rückkehr Jesu stiegen rasant an. Und auf TikTok gingen Videos viral, in denen sich Menschen auf das Ende vorbereitet haben, über die Prophezeiung lustig gemacht haben oder vorgegeben haben, sie seien jetzt gerade wirklich live dabei. Der erste große Weltuntergangstrend auf TikTok war vor allem eins, ein Mediumhype. Auf Instagram, YouTube und anderen Plattformen hat es solche Weltuntergangsprofezeiungen, allerdings auch schon zu vorgegeben. Die Faszination für das Weltende zeigt sich nicht nur in Suchstatistiken oder auf Social Media, sondern überall in der Popkultur. In Romanen und Serien von "The Stand" bis "The Walking Dead" und "The Last of Us" in Filmen wie "Twelfth Monkeys", "Sanschein", "Mad Max", "Fury Road" und dem neuen 28-Years-Later, die unsere Angst vor "Pandemi", "Klimakka" aus oder "Atomarrem" Krieg auf die Leinwand bringen. Apokalypse steckt heute in "Zombie"-Filmen, in Klimakatastrophendramen wie "Don't Look Up", in Computerspielen wie der Fallout Reihe. "The Heavy Metal Songs" oder "Concept Album", die mit Endzeitbildern spielen. Forscher sprechen inzwischen sogar von einer eigenen apokalyptischen Ästhetik. Der Journalist Christian Jakob hat genau dazu ein Buch geschrieben, mit dem passenden Titel "Endzeit". Also die Angst vor dem Weltuntergang ist eine sehr stabile, antropologische Vorstellung. Dieser Tausenden von Jahren gibt und die eigentlich in jeder Generation immer sehr präsent waren. Sofern ist sie nicht neu. Und was mein Punkt bei dem Buch war, ist es die Art, wie wir heute etwas über die Welt erfahren, wie wir unser Bild von der Welt formen. Es ist da eine negativ verzerrte Wahrnehmung. Es gibt eine systematisch-negativ verzerrte Wahrnehmung, die dazu führt, dass wir gerade zu obsessiv auf das katastrophische, alarmistische, gefährliche Schlimme schauen und der Blick für den Fortschritt, den es hier auch gibt, davon überschattet wird. Das ist heute also eine Art, medialer Informationsverbreitung und Weltbeobachtung gibt, die auf diese Normalität des Menschen sich über das Ende der Welt oder das Ende der Lebenswelt Gedanken machen trifft und eben diese Vorstellung triggert, das ist also jetzt nun wirklich so weit sei, dass jetzt der Wendepunkt der Geschichte ist, dass die Menschen bis jetzt aber nun wirklich übertrieben hat und die Erde zurückschlägt oder Wasserhunde. Also ich halte soziale Medien für einen großen Faktor dabei, aber natürlich nicht alleine. Ich glaube, dass eine Ballung objektiver Krisen dazukommt. Das ist ja nicht so, dass das alles nur herengespinstet werden. Es gibt die ökologischen Krisen, die Bödie, die Sitätskrise, die Klimakrise natürlich. Es gibt die Kriegsgefahr mit dem ja noch immer besiegten Zerstörungspotenzial, das ist da eine Nuglerkrieg geben könnte und das trifft aber auf diese hochgradig beschleunigte Social Media Welt, die sich ja mit den journalistischen Medien gegenseitig befeuert und in der es, glaube ich, eine ganz klare Tendenz dazu gibt, das negative Risiko behaftete großzumachen und das prokressive möglicherweise auch beruhigende eher zu übersehen. Es liegt zum einen daran, dass Menschen von Natur aus eine größere Offenheit für die Gefahr und das Risiko mit sich bringen. Also der Mechanismus heißt Negativity-Beist, das ist ein evolutionärer Mechanismus, der dazu beigetragen hat, dass man Gefahren möglichst mit Aufmerksamkeit begegnet und den aus dem Weg geht und heute in der Social Media Welt gibt es diese Gefahren überall und es bekommt die größere Aufmerksamkeit. Das bekommt mehr Klicks, das merkt man sich eher, da guckt man eher drauf und der Algorithmus serviert einem dann immer mehr davon. Und der zweite Faktor ist das journalistische Medien, hier dafür da sind zu zeigen, was es an realen Risiken gibt, es gibt hier Gefahren, es gibt Dinge, die schlecht sind, die nicht gut laufen in der Gesellschaft, in der Politik, in der Art, wie wir mit der Natur gehen. Das sollen die zeigen, das machen sie auch, aber eben in einer Weise, die auch davon lebt, dass die Katastrophe geklickt und gelesen wird, auf den Menschen oft sagen, ich würde das eigentlich alles gar nicht mehr hören und es dann eben also immer mehr davon gibt und man von morgens bis abends heute mit den Jobspotschaften gefüttert wird und die Welt nur noch als gefährlichen und womöglich in der Vergierung im Ende befindlichen Ort wahrnehmen kann. In der Politik, sagt Christian Jakob, würden diese Endzeitvorstellungen inzwischen oft auch instrumentalisiert. Es gehe manchen Politikern gar nicht mehr darum, Kompromisse auszuhandeln. Es wird ja nicht mehr gesagt, es gibt ein Problem, der ging bis wir vorgehen, der werden Fehler gemacht und es gibt Vorschläge, wie man diese Fehler beheben kann, sondern man ist immer sehr schnell an die Punkt zu sagen, das ist jetzt aber wirklich das Ende, also wenn das jetzt durchkommt, dann ist wirklich alles vorbei. Gewählt und begangen, meine Damen und Herren wird nachdem, was man heute so weiß. Etwa folgender Massen vor sich gehen. Am Anfang wird auf einer ziemlich kleinen Insel im südlichen Pacifik ein Käfer verschwinden. Der Schweizer Schriftsteller und Kabarettist Franz Hohler schreibt 1973 seinen berühmten Text der Weltuntergang. Wenn ich ehrlich bin, ist das für mich fast die schlimmere Vorstellung des Endes. Wenn jetzt ein Asteroidenhagel die Erde treffen würde und das wäre von einer Sekunde auf die andere vorbei, dann war es auskriegt man gar nicht richtig mit, aber wenn wir Menschen langsam aber sicher und sehen den Auges auf den Untergang zu steuern, weil wir unseren Planeten zerstören und dabei auch noch tatenlos zuschauen, dann ist das der Stoff aus einem Horrorfilm. Es gab schon in den 1970er-Jahren Wissenschaftler, die davor gewarnt haben. Das war die Zeit, in der vielen klar wurde, die Katastrophe auf die wir zu steuern, ist vielleicht eine ökologische. Viele denken, die Klimbewegung sei etwas Neues, aber schon 1972 hat der Club of Rome den Bericht die Grenzen des Wachstums veröffentlicht. In unserer Folge zur Geschichte der Umweltserstörung hatten wir ihn auch schon erwähnt, wenn ihr wollt, hört da gerne mal rein. In dem Text werden mit damaligen Computermodellen zwölf mögliche Zukunftszenarien bis zum Jahr 2.100 modelliert und viele davon enden im Zusammenbruch, zum Beispiel durch Überbevölkerung, Ressourcenerschöpfung, Umweltserstörung. Die Botschaft ist ganz klar, der Planet kann nicht unendlich ausgebeutet werden. Unser Wachstum stößt an ökologische Grenzen. Zum Beispiel häufen sich reale Umweltkrisen, Smokkatastrophen, verschmutzte Flüsse, Waldsterben, Ölteppiche auf dem Meer. "Ich bin sicher, der Weltuntergang, meine Damen und Herren, hat schon begonnen." Franzholas Gedicht vom Weltuntergang hat also einen ganz realen Hintergrund, nämlich die systematische Umweltserstörung unseres Planeten. Zur früheren Zeiten war es nicht der Klimawandel oder was auch nicht die Verschmutzung der Meere, sondern es waren Häuschreckenplagen, die Pest, Kriege oder Hungersnöte, die die Angst vor dem Weltuntergang bei vielen Menschen geschürt haben. Endzeitangs begleite die Menschen von Anfang an. Im Christentum steht die Apokalypse sogar schon in der Bibel. Und unter anderem darüber spreche ich jetzt mit Veronika Wieser, sie ist Historikerin an der österreichischen Akademie. Der Wissenschaften, ich freue mich sehr, dass so hier bist Veronika, herzlich willkommen. Hallo. Heute reden wir ständig von Apokalypse. Es gibt inzwischen unüberschauber viele Filme, Bücher, Podcasts und so weiter, die das Wort im Titel haben. Auch dieser Podcast, hier muss man sagen, aber was heißt das eigentlich Apokalypse? Und woher kommt das Wort? In modernen Sprachgebrauch steht sie typischerweise für die Katastrophe, für ein endgültiges Ende. In der Forschung oder an sich bezeichnet der Begriff der Apokalypse ja die Offenbarung und die Entfüllung. Nach dem griechischen Wort Apokalypse ist. Und eigentlich geht es da um etwas ganz was anderes, weil es geht um ein literarischer Schaumer. Es geht um eine Literaturgattung, die man im 19. Jahrhundert für verschiedene Schriften, wie die Geharnasoffenbarung, aber auch das etiopische Heenachbuch oder siebilienische Weissagen, und hat man als Apokalypse zusammengefasst. Also das heißt, es ist eigentlich eine jüdisch geprägt und später christlich-rezipierte Offenbarungsliteratur. Grob könnte man sagen, dass es um eine zeitliche Dimension geht, es geht um ein jüngstes Gericht und es geht um Ende und Erlösung und es geht um eine räumliche Dimension. Das heißt, es geht um eine Transzendente und eine himmlische Welt und in einem Meisten dieser Texte wird das Ganze von einem überirdischen Wesen, das ist auf den Engeln vermittelt. Das heißt, eine Kurzdefinition wäre, es ist eine übernatürliche Offenbarung, die Geheimnisse der himmlischen Welt und das endzeitliche Gericht enthüllt. Jetzt würde ich als Leier einfach mal behaupten, seitdem es Menschen gibt, machen sich Menschen auch Gedanken darüber, was passieren würde oder passieren wird, wenn die Welt untergeht, wenn das Ende der Welt kommt. Wie wird man denn in der Geschichte zurückgehen, um erste Vorstellungen zu finden, zu einem Ende der Welt, gerade in den schriftlichen Aufzeichnungen? Ja, also das hat zwei Aspekte. Also zum einen ist die Auseinandersetzung mit dem Ende, also generell mit Tod, mit der Frage, was danach kommt, das kann man sagen, ist eine universelle Frage. Und genauso sind Motive, wie der letzte Kampf oder der Kampf zwischen Gut und Böse, ein kosmischer Krieg oder Vorstellung an einer großen Flut oder eines Weltbranz, etwas, das wir auch in nicht monotheistischen Religionen, also schon sehr, sehr früh finden. Zum Beispiel in einem Mesopotamischen Mythologie, das Skilgermesh-Eppos ist ein ganz gutes Beispiel für die Vorstellung einer großen Flut, die in den Menschheit fast auslöschte. Und da gehen wir ins zweite Jahrtausend vor unserer Zeitrechnung, da finden wir die ersten Tontafeln, dieser Schrift, die Vorstellungen an sich dürften, aber schon älter sein. Babylonischer Australen möten, wer auch ein ganz gutes Beispiel, die Astrologie, Kosmologie, die Bewegung der Gestirne, auch als Spiegel für eine göttliche Ordnung lesen. Das Feuer spielt in der nordischen Mythologie eine große Rolle, also Ragnarök, die Endzeit schlacht zwischen den Göttern und ihren Feinden. Und die gibt es dann in der Zerstörung der Welt und gleichzeitig gibt es aber auch so, dass wir eine kosmische Wiedergeburt und der Schaffung einer neuen Welt. Und das sind interessanterweise auch Motive, die wir dann in der jüdisch-kristlichen Apokalyptik finden. In der Johannes-Offenwahrung zum Beispiel, aber, trotz dieser Einflüsse kommt jetzt ein aber, ist die Apokalypse im eigentlichen Sinn etwas anderes, weil sie ein Phänomen der monotheistischen Religionen ist. Also das Juntum, Christentum und später auch im Islam. Unter Unterschied ist der, dass das Ende nicht zufällig ist, es ist keine zufällige kosmische Katastrophe, sondern es ist Teil eines teleologischen, also auf ein endelhin ausgerichteten, göttlichen Plans. Genauso wieder Kampf zwischen Gut und Böse und das Gericht, also die Geschichte hat ein Ziel und Gott lenkt sie und Gott wird auch am Ende der Zeit eingreifen. Wer spricht denn in der Antike überhaupt vom Ende? Sind das auch die einfachen Menschen oder sind das eher Priester, Profeten, Philosophen, die sich da auf sehr geistlicher Ebene Gedanken machen? Und was für eine Motivation oder Interesse steckt hinter solchen Erzählungen? Die an der Anersetzungen in der Antike mit dem Ende sind ein wiederkehrendes Thema. Und wir finden sie ganz stark in der griechischen Mythologie, da gab es die Erzählung einer großen Flut, die nur die Kalion und Töra überlebt haben, dass der Renner dann ein bisschen an die Ache nur in der Bibel und das ist etwas, das durchaus breit rezipiert wird, aber für die Deutung dieser Geschichten dafür gibt es eine für sie Spezialisten. Also Philosophen, aber vor allem auch Priester, die dann moralische und religiöse Aspekte solche Geschichten erschlossen haben. Und im Lauf der Zeit, also recht bekannt, sind ja auch die Oracl aus dem krisischen Kontext, im Lauf der Zeit und unter dem Einfluss dieser Oracl zum Beispiel von Nelfi, da rückte die Frage der Zukunft stärker in den Vordergrund. In der römischen Welt waren diese Deutungen auch wichtig, also die Priester, die anhand von eingewaden oder anhand von Plätzen versucht haben, wichtige Ereignisse für die römische Gemeinschaft. Meistens aber auch für den Staat selbst zu deuten, also da hat da schon eine ganz stark politische Dimension. Da ging es auch darum, dass man die Paksteorum, also den Frieden, Mittengattern immer wieder beschworen und bekräftigt hat. Und im alten Testament sind die Profeten und die Profitinnen auch ganz zentral und ihre Aufgabe war es zwischen Gott unter Gemeinschaft zu vermitteln. Also Gott das Botschaften zu vermitteln, aber auch zu unkerzomanen, mit Strafe, Zitronen, genauso wie sie aber auch Heil- und Erlösung verkünden sollten. Und wir bleiben jetzt noch mal kurz bei der Bibeldures von schon erwähnt die Offenbarung des Johannes, sicher eine der bekanntesten, wenn die sogar die bekannteste Apokalypsenerzählung der Welt im letzten Buch des neuen Testament, wir hören da mal ganz kurz rein. Und der Engeln nahm das Reuchergefäß und füllte es mit Feuer vom Altar und schüttete es auf die Erde und da geschahen Donner und Stimmen und Blitze und Erdbeben. Und es war ein Haagel und Feuer mit Blut gemengt und viel auf die Erde und der dritte Teil der Erde verbrannte und der dritte Teil der Bäume verbrannte und alles grüne Gras verbrannte. Und was geht es denn da in dieser Offenbarung genau und warum ist der Text generell so wichtig so zentral? Die Johannes Offenbarung ist so das zentrale christlicher Standardwerk apokalyptischen Denknis. Sie ist die bekannteste christlicher Apokalypse, aber sie war in der damaligen Zeit keineswegs die einzige. Also im früh christlichen Kontext kennen wir zumindest um die 50 andere apokalyptische Schriften, die zwischen den zweiten und sieben Jahrhunderten standen sind. Also der Hirthes Hermas ist ein Beispiel oder die Petrusapokalypse. Aber nur die Johannes Offenbarung hat es in den biblischen Kanon geschafft. Und ihr Erfolg liegt vor allem auch darin, dass sie zu einem sehr detailreich ist. Wir haben ein sehr starkes, sehr symbolisch starkes Sprache, aber es ist auch der einzige Text, der dieses umfassende Endszeit-Szenarior bietet, von dem Anfang bis zum Ende. Und das machen andere Texte nicht. Also wir sehen zum Beispiel im Lateinischen Sprachraum im weströmischen Reich ist dieser Text sehr früh kommentiert worden. Man hat erklärt, was stehen denn Text trinnen, aber im griechisch auströmischen Bereich zum Beispiel kaum. Der bliebte Text bis ins 14. Jahrhundert eigentlich ein Text, der der Zweifelhaft war. Was hatten denn diese Offenbarungs- und Endszeit-Erwartungen überhaupt mit den konkreten Bedrohungen, mit den realen Bedrohungen der Menschen im Alltag zu tun, gab es da Bezüge oder war das eher fantastisch rein? Also wir kennen dann mehrere Ebenen. Wir haben den Kontext der Oberum Jerusalems, durch Rom und die Zerstörung des Tempel 70 in der unserer Zeitrechnung, deren sehr starkes Echo hatte, genauso wie die Repressionen oder ein unterrömischer Herrschaft. Das heißt, wir haben in der zweiten Hälfte des ersten Jahrhunderts generell schon mal eine atmosphäre intensiver, apokalyptischer, aber auch intensiver messianische Erwartungen. Bei den christlichen Gemeinden ging es dann oder bei den Christus-Anhängern-Kristus-Anhänger Rinnen ging es dann konkret um die Wiederkehr-Kristi und um ihren eigenen jeweiligen Kontext in den sie lebten. Die zentrale Botschaft des frühen Christentums war die Aufferstehung Christi, die Erwartung einer allgemeinen Aufferstehung unter Klaube an die Wiederkehr-Kristi. Das heißt, man lebt in dem Bewusstsein, dass die Welt eigentlich bald zu Ende geht, also das sehen diese letzten Phase der Weltgeschichte leben und sie haben sich gefragt, wann kommt Christus zurück? Aber haben die Menschen in dieser Zeit in der Antike oder noch später vom 8. Jahrhundert an den Mittelalter tatsächlich Angst gehabt, die Welt würde untergehen, gab es da vielleicht sogar konkrete Daten oder Anlässe an denen, die Angst besonders groß war, vielleicht auch nach Naturkatastrophen oder inlichten Ereignissen. Also wir sehen, dass es um die Jahreswechsel von 500 von 800 und von 1000, dass wir es da mit verstärkten apokalyptischen Erwartungen zu tun haben. Also gerade die Jahre 500 und 800, das hat sich seit der später Antike seit dem 4. Jahrhundert herausgebildet und man hat die 6 Schöpfungstage aus Genesis in Kombination mit Psalm 94 gelesen. Also dem zufolge entspricht einen Tag im Himmel 1000 Jahre auf der Erde, das ergibt eine Weltzeit von insgesamt 6000 Jahren. Also wir haben es mit einem Countdown von 6000 Jahren zu tun, der von der Schöpfung weg auf ein Ende hinausläuft und das 7. Tag, das ist dann das sabert, das ist das Millennium, das ist dann die Herrschaft Christi als eine 1000-jährige Seite des Friedens. Das heißt, man konnte dieses Ende rein theoretisch berechnen, aber gleichzeitig muss man dazu sagen, dass es auch so etwas wie ein Berechnungsverbot in der Bibel gibt. Das heißt, dass man den genauen Zeitpunkt des Weltändes nicht kennen soll, dass nur Gott allein das Ende der Zeit und der Welt weisen und das haben wir in der Postelgeschichte, wir haben es in Markus, wir haben es in Matthäus, das heißt, ich habe jetzt die Jahre 500, 800 erwähnt, aber auf Grundlage dieser Welt, alter Berechnung, wäre eigentlich das nächste Ende der Welt für 2048 zu erwarten. Also es fördert nicht ganz auf die Postel. Ok, dann schreicht wir uns das schon mal im Kalender an. Oh, vielleicht. Jetzt haben wir gesprochen darüber, wie sich Menschen persönlich vorbereitet haben, wie sie sich gedachtlich vorbereitet haben, wie war das denn auf offizieller Seite? Also wie sind die Obrigkeiten damit umgegangen und waren die vielleicht auch genervt, dass ihre Bevölkerung an Welt- oder Gänge geglaubt hat oder hat man das auch missbraucht oder umständen? Die Erinnerung an das jüngste Gericht oder Gedanken an das jüngste Gericht, das ist auch etwas, dass man auf einer sehr allgemeinen Ebene im Alltag an und für sich immer präsent hat. Also wenn man heute in eine Kirche geht und man geht durch dem Hauptgang, das Westportal, dann findet man im Tümponon, also in dem Feld über dem Westportal, meistens eine jüngste Gerichtsdarstellung. Das heißt, die Menschen wohnen im Alltag auch daran erinnert, dass sie sich um ein Seelenheil kümmern mussten. Das gute Taten zählen werden, dass irgendwann einmal Christus richten wird. Also, ob das die Guten belohnt werden und die anderen bestraft werden. Also, das ist etwas, das auf einer sehr breiten gesellschaftlichen Ebene stattgefunden hat. Ganz konkrete Endzeit, Ängste, also eine Naherwartung ist dann wieder ein bisschen was anderes. Ein ganz gutes Beispiel ist ein Kirschriftsteller aus dem 3. Jahrhundert, der versucht gegen Nahe Endzeit Erwartungen in seiner eigenen Gemeinde zu argumentieren. Das ist die Politus von Rom und dann scheinend gab es da gerade sehr fastbare Endzeitvorstellungen. Und eher sammelt Beispiele, um den Menschen etwas dagegen zu halten. Und er erzählt zum Beispiel, von einem Ereignis in Syrien, also ein Bischof, hat seiner Gemeinde das Ende der Welt gepredigt und dass es nah ist und er und seiner Gemeinde wanderten dann in die Syrupschebüste, weil sie Christus begrüßen wollten. Was dann aber passiert ist, dass sie mit Reuben, mit Banditen verwechselt worden sind und gefangen genommen worden sind. Ein anderes Beispiel ist ein Bischof in Kleinarsien, das wäre die heutige Türkei, der seine Gemeinde davon überzeugt hat, dass das Ende der Welt bald kommt und sie davon überzeugt hat, ihre Fälle nicht mehr zu bestellen. Das heißt, es kam recht bald zu Hunger, die Menschen wurden arm. Gleichzeitig, aber sehen wir, sind diese Reaktionen nicht immer spontan, also es geht nicht immer nur um den Ausdruck einer spontanen Endzeit Angst, sondern das ist dann durchaus etwas, das organisierte und ritualisiertes sein kann. Die Geißler werden ein ganz gutes Beispiel. In der Mitte des 13.100, so um 1260 haben wir generelle ein Zusammenspiel von mehreren Faktoren, die so etwas, wenn es sehr nahe Endzeit in Menschen nahegelegt haben. Also zum einen, wenn wir nach Italien schauen, sehen wir, dass die italienischen Kommunen Schauplatz intensiver Machtkämpfe waren zwischen dem Papstum, zwischen deutschen Kaisern, zwischen revolutionen Atensfamilien. Das heißt, wir haben viele militärische Konflikte. Gleichzeitig kommen das aber auch zu dem Mongolen einfallen, ab den 1240er Jahren, in Ost und Mitteleuropa. Zusetzlich haben wir noch dazu eine klimatische Kaltanomalie, zwischen 1257, 1259, in weiten Teilen von Europa, das heißt, wir hatten missernten Wärms mit Hungersnöten zu tun und mit Zeichen, das heißt, all diese Faktoren zusammen haben den Eindruck einer nahen Apokalypse sehr verstärkt und in diesem Kontext treten die ersten Selbstgeiselungen im italienischen Perutscher auf. Und da ging es den Leuten, aber darum, als es waren öffentliche, es waren tertralische Busprozessionen, diesen Weltende etwas entgegenzusetzen und den Frieden wiederherzustellen. Und man hat versucht, also in mitten einer großen Krise dieses ideal eines ewigen Friedens, dass in der Johannesoffenbarung versprochen wird, durch Buse, durch persönliche Leute um wiederherzustellen. Wie haben die Menschen über diesen Weltuntergang gedacht, vor allem, wenn sie gläubig waren? Haben sie sich da unter Umständen drauf gefreut? Also die Vorstellung der Erlösung der gerechten, ein Zustand der Klüchseligkeit, aber auch die Abwesenheit von Leid und Schmerzimmhimmlischen Reich, also solche Vorstellungen waren durchaus wirkmächtig. Und das ist auch ein bisschen so der starke Potenzial der Apokalypse, also unter Johannesoffenbarung, weil sie nichts weniger als die Zerstörung aller weltliche Mächte oder aller bösen Mächte verspricht, göttliche Gerechtigkeit, Unterlösung, die Frage ist nur wann und wie sich das manifestiert. Und ein Beispiel, der sich sehr schön finde, ist vom französischen Komponisten Olivier Messier, der 1942 in deuter Kriegsgefangeneschaft war und der dort das Quartett für das Änderer Zeit komponiert hat. Und Inspiration dazu war der Engl aus der Johannesoffenbarung, das Kapitel 10 und dieser Engl verkündet das Änderer Zeit, das Änder der Welt und in dem Fall ist das aber mit dem Versprechen an die Ewigkeit und an die Unendlichkeit, also mit Hoffnung verbunden. Und diese Vorstellung von Überwindung und von absoluter Auswirklosigkeit, also da liegt dieses starke Moment von Katasis und Hoffnung drinnen und das ist vielleicht dann doch ein ganz guter Schlusspunkt oder Punktperre Johannesoffenbarung, dass man das nicht vergessen darf. Ja, damit haben wir auch ein optimistisches Ende bei einem pessimistischen Thema, also es gibt Hoffnung und ein bisschen Hoffnung ist für mich persönlich auch das immer wieder das Ende der Welt vorher gesagt wurde, du hast viele Beispiele genannt und dann ist es dann doch nicht eingetroffen und das Jahr 2048, das wenn man auch noch überstehen, da würde ich optimistisch. Ganz herzlich und Dank für diesen Rit durch alte Vorstellungen von Weltuntergang, die teilweise auch noch aktuell sind. Dankeschön. Ja und ähnliche Vorstellungen wie im Christentum, das hat Veronika gerade auch schon angedeutet, gibt es auch im Islam, der Koran spricht von der Stunde und dem Ende der gegenwärtigen Weltordnung, von Auferstehung und auch von jüngstem Gericht. Viele Details zu den Zeichen, die die Endzeit ankündigen, werden vor allem in den profitischen Überlieferungen, den Hadithen ausgeführt, also nach dem Ende folgt das Gericht und als endgültige Bestimmung, Paradies oder Hölle. Interessant ist, dass es in vielen Kulturen und Religionen gar keine Weltuntergangsternarien gibt, z.B. im antiken China, da ist in vielen Quellen von Wandlung und von Widerkehr die Rede, statt von einem ewigen und endgültigen Untergang. In Texten aus der Handzeit z.B. wird die Weltordnung oft als etwas beschrieben, dass sich ständig erneuert. Im Daoismus ist es ähnlich. Das Universum entsteht immer wieder neu aus dem Spiel von Ying und Yang, aus dem Fluss des Chi. Eine vergleichbare Vorstellung gibt es im Hinduismus. Zwar heißt es in der Boga-Wabgita einer zentralen Schrift des Hinduismus vermutlich aus dem 2. Jahrhundert vor Christus. Ich bin die mächtige Zeit, die alle Welt vernichtet, erschienen, um die Menschen fortzureffen. Aber diese Vernichtung ist eingebettet in ein kosmisches Modell, in dem nach Auflösung wieder Neuschöpfung folgt. Diese sogenannte Weltzeitalter verlaufen in großen Züklern. Ein Tag Bramas, also des Hinduistischen Schöpfvergottes, um fast sagenhafte 4,32 Milliarden Jahre. Dieser Tag dauert also fast genauso lange wie die Erde alt ist. Endet ein großer Zükluss, löst sich alles auf und es beginnt etwas Neues. Auch im Buddhismus glaubt man an solcheszenarien. Von den großen sogenannten Weltredigionen sind es also vor allem die monotheistischen, also die, die an nur einen Gott glauben, die vom Weltuntergang ausgehen. Allen voran, darüber habe ich mit Beronika ausführlich gesprochen, das Christentum. Und dass die Menschen, die daran glaubten, natürlich interessierte, ist ja, wann geht sie denn unter die Welt? Und da gab es doch tatsächlich einige Leute, die das ausgerechnet haben. Zu den merkwürdigsten Untergangsprofeten im 16. Jahrhundert, zur Zeit der Reformation, zählt ein gewisser Michael Stiefel, Mathematiker und Augustiner Mönch, genauso wie sein Freund Martin Luther. Der El Stiefel brütet über der Bibel, besonders die Offenbarung des Johannes und das Buch des Propheten Daniel haben es ihm angetan. Stiefel lässt sich sicher, jeder Buchstabe in den apokalyptischen Beschreibungen entspricht einer bestimmten Zahl. Darum dachte ich auf diese Weise das Alphabet zu mehren und schrieb für mich ein anderes Alphabet. Setzt auf jeden Buchstaben aus dem ersten Alphabet alle Zahlen von A an bis auf den selben Buchstaben. Alle Zahlen machen zusammen 78. Dann adiert Stiefel die Summe aus den jeweils zwei vorausgehenden Buchstaben zur Zahl des Nachfolgenden, also eins für A, zwei für B, was drei ergibt. Diese Summe schlägt er dann zur Zahl drei, die dem C entspricht. Heraus kommt die Zahl 6 und so weiter. Am Ende kommt Stiefel beim Buchstaben Z auf die Zahl 2,7,6. Ich habe das Lateinische Alphabet gewählt, weil der Prophet Daniel die Engel hat Lateine Schreden hören. Aber Stiefel kann außer Deutsch nur Latein und kein Griechisch oder Hebräisch. Jedenfalls erzählt Stiefel seinem Freund Martin Lutter, um das Jahr 524 von seiner Bahnbrechenden Berechnungsmetode für den Weltuntergang. Der aber hält gar nichts davon. Es sei nichts gewisses daran. 1532 veröffentlicht Stiefel in Wittenberg einer Nüme seine Rechnmetode in einem kleinen Rechenbüchlein mit dem Untertitel. Vom End Christ. Apocalipsis in Apocalipsien. Diese Rechnung, lieber Leser, habe ich einen Zeit lang selbst gehalten für eine Fantasterei. Darum muss ich es geschehen lassen, dass du es auch vielleicht wirst halten für Narenberg. Er ist inzwischen Pfarrer in Lochau in der Nähe von Wittenberg. Und nicht alle in seiner Gemeinde halten seine Berechnung für den Tag der Apocalipsi für Narenberg. Stiefel und seine Anhänger sind sicher, die Welt geht unter am 19. Oktober 1533. Und zwar exakt um 8 Uhr morgens. Bauern der Gemeinde lassen darauf in ihre Felder unbestellt, einige verkaufen Haus und Hof. Stiefel selbst verschenkt all seinen Besitz. Ein Zeitgenoss überrichtet damals. Nachdem der bestimmte Tag erschienen war, ermuterte Stiefel seine Bauern in die Kirche. Stieg auf die Kanzel und ermuterte seine Zuhörer sich bereitzuhalten, weil die Stunde vor Handensei, wo sie mit ihm gerade in den Himmel fahren sollten. Als ein Gewitter über Lochau nie da geht, nimmt Stiefel das als Fortsächende Apocalipsi. Aber als die Uhr dann acht Schlägt passiert, nichts. Nur eine Stunde später machen die Soldaten des sächsischen Kurfürsten dem Spukein Ende und nehmen Stiefel vorübergehend fest. Lothar setzt sich für ihn ein und er wirkt seine Freilassung. Stiefels wäre Idee habe ihm. Wahrscheinlich der Teufel geschickt. Ja, und es gibt unzählige solcher Weltuntergangsberechnungen. Elias Reusner, historiker aus Löwenburg im heutigen Polen, stellt im Jahr 1600 allein 24 Termine aus allen möglichen historischen Quellen zusammen, an denen die Welt hätte untergehen sollen. So zum Beispiel am 20. Februar 1524. Dieses Datum hat der Astronomathematiker und Fahrer Johannes Stöffler vorausgesagt. Im Sternzeichen der Fische würde sich an diesem Tag eine seltene Planetenkonstellation versammeln. Und weil Fische wässere Gezeichen sind, glaubte Stöffler, es würde eine neue Sintflut kommen. Es gab tatsächlich Leute, die vor dem vorausgesagten Termin nicht nur Vorräterhamstatten, sondern sogar Schiffebauten. Man kann ja nie wissen. Der Reformatormat Lothar hat angeblich das Ende der Welt für die Jahre 1532, 1538 und 1541 vorausgesagt. Und auch der französische Mediziner und Astrologen nostrandamus liest die Welt untergehen. Blieb aber bei der Angabe des genauen Datums. Im siebten Monat des Jahres 1999 wird vom Himmel der große Schreckenskönig kommen. Der berühmteste Untergangsprophet des 17. Jahrhunderts war vermutlich Quirinius Kuhlmann. Er prädigte nicht nur den Weltuntergang, sondern erhielt sich sogar für den Sohn Gottes, in der Jesu-elitischen Monarchie der Endzeit, der Historiker Peter Dinselbach. Er kuhlmann ja, das war ebenfalls eine dieser apokalyptischen Vernartiger, der vor allem durch seine Schriften den Kuhlmann Psalter seine gedichte weit gewirkt hat, der versucht hat zu missionieren, also durcheinander religiös überzeugt war. Aber seine grosser Fehler war, dass er in Russland missioniert hat und da tanze ich dann die orthodoxe Kirche und die gar nicht mehr von gelischen katholischen Kurten, die es damals auch gab, zusammengedahmt und er wurde als Umdur voll dann hingerichtet und verparnt. Es war so der Kuhlmann, der vor allem durch den Kuhl Psalter so ist dieses Werk, bekam Tour de Hum auch Weltgerichts, fahr zu sein. Ja, es ist sicher, dass die Kriegericht-Erreignisse, was auch nicht nur der 30er-Ger-Krieg schon auch später zu Höhepunkten, dieser Strömung führten, weil kann es auch deutlich sehen in der Napoleonischen Zeit, nur eine ganze Reihe von solchen Untergangsprofilten aufgetreten ist, zum Beispiel in der Schweiz, aber auch in Österreich, die kein Gruppen um sich gesammelt haben. Und es ist verständlich, dass die Menschen durch die Erreignisse die Kriegerischen Sofersweifel waren, dass sie vielleicht einen schnellen Schnitt mehr gewünscht haben, als ein langsames Untergehen in den Kriegerischen erreichen müssen. Aber es ist sicher, dass jeweils Katastrophen, Naturkatastrophen oder Menschen wie machte Katastrophen hier eine Rolle spielen für die Frequenz des Auftrags, solcher vor allem kündigungen. Es gab zum Beispiel in der Napoleonischen Zeit die Antoniana, das war eine kleine Gruppe in der Schweiz, und der Hauptinteresse war die Liebe und zwar die Feile Liebe. Und es ist aber auch begründet worden, es kommt jetzt schon so die Apokalypse. Wir können jetzt hier uns noch einmal so wie in den Uhrzeiten, das vielleicht bei Adela und Eva gewesen sein könnte, können wir uns hier noch einmal so benehmen. Die Ankündigung der drohenden Apokalypse hat sich übrigens nicht nur auf die Kirche oder religiöse Sekten beschränkt. Als am Ende des 17. Jahrhunderts die Ideen der Aufklärung auf kamen, waren es trotz der sich entwickelnden modernen Wissenschaften auch gelehrte wie Isaac Newton, die ernsthaft über den Weltuntergang nachdachten. Der berühltem Mathematiker und Physiker war auch ein gläubiger Mann. Und aus diesem Glauben heraus war auch für Newton der Cosmos etwas endliches. Ein Werk Gottes, das irgendwann endet. Und auch er hat sich daran gemacht, den Weltuntergang auszurechnen. Wie schon fast 150 Jahre zuvor Michael Stiefel. Eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit. Die 1.260 Tage, die Herrschaft des Tieres. Newton glaubt wie schon ein Jahrhundert zuvor der Reformat von Michael Stiefel, die Bibel enthalte einen Code. Und dieser Code verrate wann die Weltgeschichte zu Ende geht. 2060. Newton nimmt, wie schon Michael Stiefel, die mystische Zahl 1.260 aus den Büchern Daniel und der Offenbarung. Aber für Newton steht sie nicht für Tage, sondern für Jahre. Er zählt ab dem Jahr 800, der Kaisergrünung kals des großen durch Papstlehoden dritten. Für Newton, ein Wendepunkt der Klichengeschichte. Und 800 plus 1.260 ergibt 2060. Ich erwähne dies nicht, um es als Wahrheit zu behaupten, sondern nur, um die leichtfertigen Spekulationen fantasivvoller Männer einzuschränken. Newton rechnet das vermeintliche Weltende aus. Und er bleibt gleichzeitig ganz der Wissenschaftler, der sagt, ja, wir können uns aber nicht so sicher sein, ob das stimmt. Das Ganze sei eine Spekulation. Und auch die Säkolarisierung, also der Rückgang des religiösen in der damaligen Zeit, geht nicht spurlos an ihm vorbei. Für Newton und auch für viele andere zeitgenössische Aufklärer, war der Weltuntergang nicht mehr der Strafen der Akt eines ein mächtigen Gottes, wie vorher oft angedeutet wurde. Newton hat geglaubt, der Cosmos würde irgendwann enden. Und er hat das mit reiner Physik begründet. Ähnlich sah das der Aufklärer im Manuel Kant. Er glaubte auch nicht mehr an einen Weltuntergang im biblischen Sinne. Für ihn hatte sich das Sonnensystem in Jahr Millionen gebildet. Die Schöpfung ist nicht das Werk von einem Augenblick. Und darum kommen auch eine Zeit, darin sie die Sonnen wird erloschen sein. Im Manuel Kant entwirft in seiner Kosmologie also eine Idee von Endlichkeit, die aber mit der biblischen Apokalypse nicht mehr zu tun hat, sondern sich an den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen der damaligen Zeit orientiert. Und die müssen sich also mit der Antwort auf die Frage nach dem Ende, dass Jahrhundertelang durch Theologen ge dorthet wurde. Und was auch passiert ist, dass Naturereignisse die früher als Endzeitzeichen gegolten haben. Also z.B. Finsternis, Ehrbeben, Feuer am Himmel, jetzt vermessen wurden, beschrieben wurden und auch erklärt worden sind. Ein wichtiger Name ist da Alexander von Humboldt. Der Universalgelehrte und Forschungsreisende aus Berlin hat im Jahr 1799 im heutigen Bene zu Eher eine ganze Reihe an Naturereignissen beobachtet und systematisch dokumentiert. Z.B. eine Sonnenfinsternis am 28. Oktober 1799, auf die eine Woche später ein Erdbeben folgte. Und dann, in der Nacht zum 12. November 1799, gab es einen Meteoritenregen. Früher hätte man das wahrscheinlich als göttliches Vorzeichen für das Ende gedeutet. Humboldt sieht das aber anders. Nicht mehr Gott sendet Warnungen, sondern wir beobachten, was so passiert. Und dann gab es dann auch die Evolutionstheorie von Charles Darwin. Mit ihr hatte die göttliche Schöpfung für viele endgültig an Bedeutung verloren. Denn wenn Gott die Welt und die Menschen nach dieser Ansicht nicht erschaffen hat, dann verliert auch die biebdische Apokalypse ihren Sinn. Sogar Theologensprachen immer weniger davon. Gerade im 19. Jahrhundert äußerten sich zum Weltuntergang vor allem Orteuren, Dichter und Künstler. Philosophen oder auch Wissenschaftler. Aber es ging dabei vielmehr um die Frage, wie verändert sich die Welt um Unserung? Der Weltuntergang wurde vielmehr zu so etwas wie eine "transformationen" in einem moderne, techniketriebene Gesellschaft. Untergangszenarien drehten sich jetzt um weltliche Themen, wie etwa wissenschaftliche Endzeitmodelle zum "Werme Tod des Universums". Im 19. Jahrhundert entdeckten Physiker mit der Thermodynamik das Energie zwar nicht verschwindet, aber sich immer weiter verteilt. Man nahm an, es könnte zu einem kosmischen Auskühlen in Zeitlupe kommen. Und auf diese Weise das Universum möglicherweise enden. Der neben entstanden Untergangsbilder, die ganz direkt an die neue moderne gebunden waren. Technikunfälle und Industriekatastrophen zum Beispiel. Im 20. Jahrhundert begann dann eine Zeit, die heute gerne als die Zeit der Polikrisen bezeichnet wird. Neben dem ersten Weltkrieg gab es viele Katastrophen und Anlässe, bei denen viele Menschen dachten, jetzt ist es aber wirklich bald soweit. Sie hatten zum Beispiel Angst davor ein Komet, könne tatsächlich die Erde treffen. Schon 1910, also noch vor dem ersten Weltkrieg, hatte der Heidelberger Astronom Max Wolf berechnet, dass um 4.24 Uhr am 20. Mai 1910 die Erde den schweiftes halbischen Kometen durchqueren würde. Der englische Astronom und spätere Leite der Sternwarte Greenwich, Edmund Halley, hatte als erste die Umlaufbahn dieses Kometen schon Anfang des 18. Jahrhunderts erkannt und beschrieben, dass der ungefähr alle 75 Jahre der Erde nahekommen und dann am Sternenhimmel zu sehen sein würde. Deshalb wurde der Komet auch nach ihm benannt. Im Laufe der vergangenen 2000 Jahre haben in die Menschen häufig am Sternenhimmel gesehen. Quellen berichten zum ersten Mal im 3. Jahrhundert vor Christus davon. Jedenfalls versetzte im Jahr 1910 die Ankündigung des Heidelberger Astronomen Max Wolf die Menschen in Panik. Denn schon ein anderer Astronom aus Frankreich hatte zur selben Zeit gewarnt, dass der Schweif des Kometen giftiges Zürangas enthalte und somit das Leben auf unserem Planeten sehr stören können. Manche Menschen hatten tatsächlich Todesangst, viele kauften Sauerstoffflaschen um sich vor dem giftigen Gas zu schützen, andere wiederum vielen auf windige Geschäftsmacher rein und kauften Kometenpillen, die sie angeblich vor dem sicher geglaubten Tod retten würden. Und einige sollen sich aus Furcht tatsächlich das Leben genommen haben. Am 19. Mai 1910 zog dann schließlich 1p-Helly in sicherer Entfernung an der Erde vorbei. Die Angst vor dem Weltuntergang hat Menschen zu allen Zeiten auch in die Arme von Obst-Guren-Säkten getrieben. Über einige, wie die Antoniana, die Zonapoli und Zeiten die freie Liebe propagierten, haben wir schon gesprochen, aber die waren eher harmlos. Aber es gab in 20. Jahrhundert Weltuntergangssekten, die ihre Anhänger unter Zwang zum Massensui zieht aufgefordert und auch ermordet haben. Im Jungen des südamerikanischen Ujana, das grenzt an Venezuela, kam es 1978 zu einem solchen vermeintlichen Massensui zieht. Mehr als 900 Mitglieder der Sächte People's Temple hatten sich auf Befehl des Sächtengründers Jim Jones teils unfreiwillig und unter Androhung von Waffengewalt das Leben genommen. Oder sie waren erschossen worden, wenn sie fliehen wollten. Auslöser war der Besuch des US-Kongress abgeordneten Leo Ryan und dessen Anschließend der Ermordung gewesen, nach dem erste Sächten-Anhänger in seinem Schutz aussteigen wollten. Aus Angst vor Konsequenzen ordnete daraufhin Jim Jones den kollektiven Tod an. Ihre letzte Reise auf dieser Welt führte sie an einen abgeschiedenen Ort, Schieri im schweizerischen Kanton Friedbuch. Die Kapelle in Rotaseide diente Großmeistern vom Orden des Sonnentempels für okrute Messen unter dem Zeichen der Rose und des Kreuzes, bis lang ungeklärt ist, wer hier freiwillig starb und wer ermordet wurde. Auch die Sonnentemplar gehören zu diesen besonders finsteren Weltuntergangssecken. Diese international agierende Sächte entstand offiziell in den 1980er Jahren und war für ihre Anhänger der letzte Zufluchtsort vor der Vernichtung der Welt. Die beiden Gründer Joseph DiMambo und Lükture prädigten eine bitzare Mischung aus esoterisch, freymauratum und christlicher Endzeitapokalyptik. Das Ende der Welt sei nah und die Erde befinde sich angeblich im letzten Kampf zwischen Licht und Dunkel. Dieser Vernichtung könnten die Sächtenmitglieder nur entkommen, indem sie ihren physischen Körper so schnell wie möglich hinter sich ließen, um wieder geboren zu werden. Und es war tatsächlich so, dass sich die Sächtenmitglieder darauf vorbereiteten, von Engeln abgeholt zu werden, um in den Himmel zu kommen. Zwischen 1994 und 1997 haben einige Sächtenmitglieder tatsächlich retuelle Selbsthötung begangen. Aber nicht jeder hat das freiwillig gemacht. Einige Sächtenmitglieder wurden ermordet, um angeblich ihre Seelen zu retten. Am Ende waren 74 Sondentämpfer tot, darunter auch Kinder. Auch religiös motivierte, beauftragte Morde gehen auf das Konto der Sondentämpfer. Zur Rechenschaft gezogen dafür wurde von den überlebenden Sächtenmitgliedern später niemand, aus Mangel an Beweisen. In den 1990er-Jahren hat dann die japanische Sächte umschien Rikio für weltweites Aufsehen gesorgt. Sächtengründer Shoko Asahara prädigte eine virile Lehre, die den globalen Atomkriegprofezeite, der Japan und die Welt vernichten würde. Er allein sei in der Lage, seine Anhänger vor dem drohenden Untergang zu retten. Unter anderem 1995 führten er und seine Anhänger einen Giftgasanschlag auf die U-Bahn in Tokyo, bei dem mindestens 13 Menschen starben und tausende Verletz wurden. Asahara wollte mit Terror, Massenmord und mit staatlicher Eskalation die Apokalypse erzwingen, den göttlichen Neuanfang ermöglichen und sich selbst zum Weltrichter machen. Es waren jetzt nur drei Beispiele von besonders düsteren Weltuntergangssekten. Wir könnten die Liste hier noch weiter fortsetzen. Wie viele Menschen sich aus Angst vor dem Ende der Welt solchen Sächten angeschlossen haben, darüber gibt es keine Zahlen. Fest steht aber, dass es Menschen gibt, bei denen die Angst vor der Apokalypse besonders groß zu sein scheint. Und das betrifft nicht nur Christen oder Christinnen, die an die Offenbarung des Johannes glauben. Wie wir bisher gesehen haben, sind solche Ängste fast immer auch an bestimmte Krisen oder Katastrophen geknüpft. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war das die Angst vor dem Atonkrieg. Die U.S. Amerikaner hatten mit den Atombomben abwürfen auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki im August 1945 gezeigt, welche Vernichtung mit diesen Waffen möglich war. Als die Welt von den 1950er Jahren an in zwei politische Lager zerviel, was in den kalten Kriegmünnete, stieg die Angst vor einer atomaren Apokalypse. Und genau über diese Angst spreche ich jetzt mit Armin Wagner. Er ist oberster Bundeswehr und mediterhistoriker und er hat einen Buch zu diesem Thema geschrieben. Das ABC der Apokalypse. Hallo Herr Wagner, schön, dass Sie da sind. Ja, hallo Herr Trotschmann. Sie schreiben im Nachwort ihres Buchs, dass Sie im Februar 2022 zeitgleich mit dem russischen Angriff auf die gesamte Ukraine mit dem Manuskripp zu dem Buch ABC der Apokalypse begonnen haben. Für viele war der Angriffskrieg ein bisschen das, kann man sagen, oder? So eine Angst vor der Apokalypse war das für Sie auch so? Ich glaube, so hat man das für diesem Zeitpunkt noch nicht wagern, sondern was es war. Etwa im Vergleich zu den Yugoslavischen Kriegen, den 90er-Jahres, war plötzlich da, dass eine Großmacht, eine frühere Welt macht, ein Krieg in Europa geführt hat. Das war das neue mit einer Variement, mit der man damit nicht gerechnet hat. Als Apokalypse hat man es, glaube ich, nicht sofort wagern, sondern eher mit einer Art Astaunen, die dann in einer Staunen darüber übergehen, wie schwer sich doch, russland in der Anfangsphase dieses Krieges reihen auf mithärisch umgebiet, scheinbar getan hat. Wir haben das auch gemerkt, dass in diesem Zeitraum, ab Ende Februar, März, April 2022 eine große Aufmerksamkeit da war für Themen, die wir in der Vergangenheit irgendwann mal gemacht hatten, was passiert, wenn ein Atomkrieg ausbricht, so könnte der dritte Weltkrieg sein und so weiter. Welche Rolle hat das für Sie gespielt? Für mich verändert hat er staunlich, das wäre das Buch schrieb und es war wirklich rein dazu, weil die Idee für das Buch ist 10 Jahre alt gewesen und hatte mit dem aktuellen Konflikten rein gar nichts zu tun. Das aber plötzlich, wie der auf die Tagesordnung gekommen ist, die Frage einer Nucleaantrohung. Das war ja in den Jahren zuvor seit dem Ende des kalten Krieges eine Frage, die ein ganz anderen Kontext hatte, wo es nicht in den großen Atomalen Krieg zwischen zwei Weltmächten geht, sondern wo es tatsächlich umso etwas geht, wie die schmutzige Bombe oder wie Nuclea entherrissen muss oder denen, die Nucleainsatz von kleineren Staaten gegeneinander in die Parkestahlen zum Beispiel. Und dass das plötzlich Nuclea unterlegt wird, putte den Anfang an Nuclea auch droht und sagt, dieses Potenzial habe ich auch zur Verfügung, das war sicherlich etwas, womit niemand mehr so wirklich gerechnet hatte, obwohl die Nuclea war von mir immer präsent war, aber eben nicht im Bewusstsein mehr, wie etwa im Kalten Krieg. Ja, zum Beispiel natürlich in den 1960er Jahren, da werden wir noch ein bisschen genauer drauf blicken gleich schauen, aber erst mal noch generell, ins 20. Jahrhundert, da gab es zwei Weltkriege, die nicht nur Europa, sondern auch die ganze Welt stark geprägt haben. Waren diese Kriege, wenn man so will, auch ein bisschen für die Menschen damals, wie ein Blick in die Apokalypse? In der damaligen Wahrnehmung, muss ich vielleicht schon der erste Weltkrieg aufgrund wirklich des ungeheure Blutz, sonst auf den Schlachtferdern, auch des enormen Einsatzes von moderner Technik auf den Schlachtferdern, was man so nicht gekannt hat. Und in zweiten Weltkrieg natürlich insbesondere, wenn wir jetzt von den Abschließender-Tumwaffen-Einsatz in die Orschhima und Nagasaki absehen, insbesondere auch durch die massiven Angriffe auf die Zivilbevirkung, auf die Wiele stete, was man so auch nicht gekannt hat. Ich würde aber sagen, in der Geschichte findet sich, dass wenn ich etwa in den 30 Jahren Krieg denke, der bis zu einem Drittel der damaligen deutschen Bevölkerung ausgelöscht hat, dann war das sicherlich viele Leute in noch viel größere Masen. Apokalypse ist ja immer auch eine biblische, eine religiöse Konstellation, da war das in einem mindestens ebenso großen, wenn ich viel größeren Ausmaß auch eine Apokalypse. Beim ersten Weltkrieg, Sie haben es gerade gesagt, da war vor allem der Blut soll enorm hoch. Man spricht ja zum Beispiel auch bei Werder, dieser berühmten Schlacht von der Knochenmühle von Werder. Und dann der zweite Weltkrieg, die Zerstörung deutscher Städte, Dortmund, Dresden, Fortseim, andere Städte, da hat man ja in dieser Zeit tatsächlich auch dieses Wort Apokalypse in den Mund genommen, wenn man von den Ausmaßen gesprochen hat, oder? Ja, Apokalypse ist ja zunächst mal ganz ursprünglich, ein Begriff der biblisch oder der religiös aufgeladen ist. Die preärmte oder die eigentlich preärmte ist ja, dass es in diesem religiösen Kontext dann so eine positive Wendung für die Gzeitenwende, wo die feiten Ende ist, sogar ich eine Epochenwende. Es beginnt etwas Neues, eine Art kapareses, eine innere Reinigung. Das ist ja natürlich nicht mehr da, Apokalypse wird längst jenseits dieses religiösen Kontextes verwendet. Und da ist nichts mehr wo zum Schluss irgendwo ein positiver Ausgang ist, sondern das ist einfach eine feuchtbare Katastrophe, die über die Menschen kommt oder von den Menschen verursacht wurde in diesem Fall. Und die quasi bisschen so eine Ausflischung geht. Da hat sich die Vorstellung vielleicht auch immer wieder ein Stück weit verändert. Wenn wir ja auf das Jahr 1945 blicken, dann müssen wir natürlich sprechen über Hiroshima und Nagasaki. Die beiden Atombomben, Apöfe der US-Amerikaner und dieser Atompils, der dabei entstanden ist und der in anderen Gelegenheiten bei Atomtest auch fotografiert worden ist, gefilmt worden ist. Der ist inzwischen zu einer Art Symbol geworden für die Apokalypse, zum Sinnbild für die Apokalypse. Sie schreiben das auch in ihrem Buch. Wie hat denn die Atombomben bei unser Denken über das Ende der Welt verändert? Ich glaube, da muss man unterscheiden zwischen einer öffentlichen Wahrnehmung und ein politische theoretischen Raum. Für die öffentliche Wahrnehmung ist das auf der einen Seite natürlich die ultimative Druck, die irgendwo anonym im Raum steht. Auf der anderen Seite aber auch wirklich in der Tat sehr sehr schwer kreifbar. Wer kann sich das nach 1945 noch einmal irgendwie vorstellen? Während im politischen Meteorischer Raum klar ist es eine Atomwaffe im Kern eine politische Waffe in der Hand hat. Die auch zum Messierung natürlich aufruft. Beim Weiß, wenn die Atomwaffe zum Einsatz kommt und damit haben wir eine Waffe in der Hand, die gar nicht zum Einsatz kommen darf. Und damit wirkt diese Waffe auf der einen Seite mäßigend, aber jetzt kommt das Paradoxon. Damit sie aber als Drohung noch im Raum stehen kann, muss sie aber auch unberechenbar bleiben. Das heißt, es muss klar sein, dass die Waffe trotzdem auch zum einen das kommen könnte. Nur dann hat sie noch irgendeine politische Wirkung. Und man kann natürlich sagen, so sie Putin sie jetzt einsetzt. Dass die politische Wirkung der Atomwaffe deutlich gesteigert wurde noch mal. Weil er tatsächlich damit droht und wir nicht wissen, ob er nicht bereit wäre, zu einem bestimmten Zeitpunkt sie tatsächlich auch einszusetzen. Dieses Bedrohungszenario hat sich zumindest ein bisschen gelockert durch verschiedene Abkommen. Und diese Abkommen sind auch zustande gekommen, weil es die Erfahrung der Kuba-Krise unter anderem gab. Oktober 1962, die Welt dachte, jetzt geht es tatsächlich los. Aber gab es denn, wenn wir jetzt in die vergangenen Jahrzehnte zurückblicken, mal abgesehen von der Kuba-Krise, trotzdem noch weitere Ereignisse, bei denen die Welt wirklich so ganz, ganz knapp am Rande der Apokalypse stand. Ich denke, zum Beispiel an Stanislav Petrov im Jahr 1983. Ich denke, in der politisch-malig festen Form wie der Kuba-Krise gab es das in der Zeit dann nicht mehr. Was immer drohte, waren natürlich Unfälle mit Atomwaffen. Auf österreichischer Seite ist das nicht so bekannt. Auf amerikanischer Seite gab es mehrere Flugzeugabsturze oder Verluster von Atomwaffen, in Spanien, in den USA selber. Ein großes Flugzeug auch in Marokko. Wo sozusagen Atomwaffen involviert waren, das wäre also der große Unglücksfall. Das ist die Einungkomponente. Und die andere Komponente wäre sozusagen der Irrtum der Fehler. Sie haben den russischen Affizieres Stanislav Petrov angesprochen. 83 in einer politisch aufgeheizten Situation erscheint in einem russischen Kontrollstentrum die Meldung, dass einer amerikanischer Atommarkete gestartet sei und dann noch eine und schließlich glaube ich auch noch eine dritte. Und bevor aber diese Affizier das meldet und sozusagen den Gegenschlag einleitet, wird dann irgendwie klar, das macht ja gar keinen Sinn. Warum soll die amerikaner, wenn sie uns angreifen mit ein paar wenigen Atomwaffen angreifen? Sie würden dann mit einer Atomwaffen angreifen, um natürlich uns auch zu überrumpeln. Unsere Zweitschlagspfähigkeit möglicherweise zu nehmen und wird dann tatsächlich erkannt, dass das keine Atomwaffen spart war, sondern eine Spiegelung der Sonne in den Refektoren. Dieses Risiko besteht natürlich immer. Die Texte und Balance haben aber relativ gut funktioniert. Auch auf russischer Seite wie wir an diesem Beispiel sehen. Politisch hat sich eine Krise wie die Kuba-Krise bis 1989 neu sich nicht wiederholt. War ganz klar, dieseszenario des nukleareren Weltuntergangs. Schien nach 1990 muss man sagen, auch so ein bisschen aus der Mode, die Sowjetunion ist zusammengebrochen, der kalte Krieg dadurch beendet worden. Nuklear War so retro schreiben sie. Warum spielt denn in die atomare Bedrohung in dieser Zeit so gut wie keine Rolle mehr? Hingen das damit zusammen, dass diese großen Kontrahenten zumindest auf einer Seite gar nicht mehr da waren? Ja, genau. Es war in den 90er-Jährigen gewisser Euphemismus. Die Amerikaner haben sehr viele Mühe daran gesetzt, dass man es 1994 im Abkommen von Budapest, Budapestab im Orandrum. Die Atomwaffen der Russen oder der Sowjetz, die noch in anderen jetzt unter geringen Staaten lagen, namentlich in der Ukraine, in Belarus, in der Kazakhstan. Auf russischen Theotorium versammelt hat man Sorgate, dass diese Atomwaffen überall plötzlich zügig nicht werden. Und als das geschehen war, hat man gesagt, wir haben verschiedene Verträge, das fuchtet alles, die große Systemkonfrontation ist vorbei. Wir haben die NATO-Russlandrat, wir haben die Partnership for Peace, wir haben die Grundakte, diese große Konfrontation, die ist vorbei. Wo bleiben die Atomwaffen noch relevant? Das hat man durchaus gesehen. Die bleiben relevant etwa im Konfekt in den Pakistan, die beide 98, glaube ich, in der ersten Atomwaffen-Test gesetzt haben. Die bleiben relevant in der Frage Nordkorea, als Schottenstaat unberechenbar. Auch Israel verfügt über Atomwaffen. Und dann von allen Dingen die große Sorge für der schmutzigen Bombe, also Terroristen, die jetzt nicht unbedingt in der Atomwäumbezünden, aber die eine Bombezünden und das mit ne klären Abfallmaterial umgeben, so das Strahlung freigesetzt werden. Aber das ist ja für eine ganz andere Dimension, ob sie in Berlin oder New York eine verschmutzte Bombezünden oder ob sie mit Intercontinentalaketen, die ganze Kontinintervernichten. Experten waren sich immer bewusst, die Waffen sind noch da, da kann es immer noch Unfälle geben, eine Petrofkrise kann es immer noch geben. Aber politisch ist kein Grund mehr dafür zu geben. Das war glaube ich das allgemeine Stimmungsgefühl, denn 90er Jahre bis mindestens in den Mitte der 2000. Jetzt stellen Sie die Summe aller Ängste, Terrorismus, Pandemien, Klimawandel, Migrationskonflikte und KI-Riesigen, neben das, was wir eben besprochen haben, nämlich die Atomkriegsgefahr. Es ist ja so eine Art Konkurrenzdruck, der Katastrophen, so bezeichnen Sie das, wie verändert das in unsere Wahrnehmung der Nuclearernbedrohung? Es ist von eher so gewesen, dass die Atomkriegsgefahr in der westlichen öffentlichen Wahrnehmung in dieser Skala ganz dahinten gerutscht ist. Und vielleicht irgendwo noch im Hinterkopf war, aber es gab so viele andere Katastrophen und Konflikte, die das ganz überlagert haben, die viel realer waren, die ständig kreifbar war. So dass wir bis 2022 nicht mehr darüber nachgedacht haben, dass es auch im internationalen Maßstab Atomwaffen wieder eine Rolle spielen können. Und das begann erst nachdem der Angriff auf die Ukraine nicht so gelungen ist, wie es gewollt hat und dann eben zu den Drohungen mit der Atomwaffe gegriffen hat. Und das war eine Dimension, die vorher einfach nicht mehr präsent war. Die wird plötzlich präsent und gewinnt ihrerseits ein Dynamik, die jetzt auch andere Katastrophen-Szenarien überlagert. Das ist auch verständlich, denn vorher werden Corona, wir hatten die Finanzkrise. Wir haben erlebt, dass der Klimawandel nur die Menschheit enorm bedroht, das ist ja weiterhin ja so. Und das wird jetzt eben durch die Atomwaffe überlagert, von denen jemand geglaubt hat, dass es noch eine politische Position gibt, wo man dann wirklich so offensiv mit droht. Was Putin getan hat oder Putin immer noch tut. In der Vergangenheit gab es ja auch genau solche Szenarien da wieder im fiktiven Bereich James Bond, da waren so wir jetzt dann oft die bösen. Jetzt gibt es wieder fiktionale Produkte, die solche Szenarien behandelt mit durchaus auch mit realen Bezügen. Hier gibt es Romane wie War with Russia. Das bezieht sich dann aus Jahr 2034. Es gibt Future Wars Szenarien bis 2030, inklusive Cyberangriffen, 5G-Sapotage, Hyper-Schall-Raketen, andere Dinge. Welche dieser Dinge halten Sie denn mediterhistorisch und auch politisch für besonders realistisch und wo ist es dann doch eher reine Fiktion? Kran, die Romane ist ein amerikanischer Tor beschrieben worden, die wenig Europa in Fokus nehmen, sondern tatsächlich mehr als in Neusetzung im indupezifischen Bereich. Entweder mit China oder mit Nordkorea, Greifen, oftmals wirklich zu Indochliar-Szenarien. Und mit sehr elaborierten elektronischen Möglichkeiten, wo man unter Täuschwanöver, ganz Flugzeugflotmen und Schiffflotmen in Verschwinden lassen kann, in der elektronischen Vorhängen. Ich bin jetzt kein Abzuderexperte, aber da sage ich, das ist richtig sehr doch zum Teil tatsächlich noch Zukunftsmusik. Auch der große Angriff von Panzerarmeen, wie wir uns vorgestellt haben, in 18 Jahren noch unterlegt mit Nogliarszenarien. Auch das ist nicht mehr das Szenario der Stunde, sondern was der Münchner Politikwissenschaftler Karlo Masseller in seinem März aus Schienenbuch, wenn Russland gewinnt, auf wenigen Seiten skizziert. Russland reicht es ja bereits, wenn es wie in diesem Szenario die Stadt nahwareinimmt, also eine Stadt in Eskland, wenn es dazu noch eine Insel in der Ostsee besetzt und noch eine Insel im Atlantik. Und die NATO sich dann nicht darüber einig ist, das auch wirklich mit Täusch zu verteidigen. Wenn damit praktisch gelingt, den NATOvertrag auszuhäbeln und damit die NATO in sich unglaubwürdig wird und damit quasi der Zusammenhalt des Westens absolut pöcklen würde, dann hat eigentlich Russland bereits das politische Ziel erreicht, da ist ein großen Griff ganz benötig. Das heißt, das ist ein ganz anderer Weltkrieg als für ihn in diesen Maskenkriegszenarien, in diesen Schießkriegszenarien erleben. Da könnten wir noch mal eine separate Podcastfolge drüber machen, das machen wir dann vielleicht auch an anderer Stelle. Jetzt sehen wir erstmal, herzlichen Dank für die Einordnungen und für die Infos zur Apokalypse. Danke schön. Vielen Dank. Und damit sind wir auch schon am Ende unserer Folge für dieses. Ja, wir wünschen euch einen guten Rutsch und ein gesundes und tolles Jahr 2026. Natürlich ohne Endzeitstimmung und Weltuntergang. Dieser Podcast hier ist eine Produktion von Objektiv-Media Media. Die Autorinnen waren wie immer Jeanine Funko und Andrea Carte. Sie sind verantwortlich für Buch- und Regie. Für die technische Umsetzung und Gestaltung verantwortlich ist Sarah Fitzek, Redaktion im ZDF hatte Katharina Kolbenbach. Ich bin mir Kurt Rotschmann und ich sage danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal. Wer so würde ich tun, wenn ich wüsste, dass man selbester die Welt untergeht? Erst mal würde ich wahrscheinlich sehr viel weile. Einfach zusammen sein, reden, lachen und die letzten gemeinsam Stunden so richtig auskosten mit den Menschen, die mir am allerwichtigsten sind. Würde mir ein schönes Kaltgetränk aufmachen und dann würde ich mir dieses ganze Spektakel-Weltuntergang mal in aller Ruhe mit all meinen lieben geben. Als ich würde eine große Party feiern und mit allen Menschen, die ich liebe und die mir wichtig sind, durch die ganze Nacht tanzen. Ich würde ein Video veröffentlichen, indem ich erkläre, was da passiert und mich von allen Verabschieden, die die Videos geschaut haben und auch natürlich diesen Podcast hier gehört haben. Wenn ich wüsste, dass die Welt untergeht, würde ich die Zeit erst mal bis dahin nutzen, all die Bücher zu lesen, die noch auf meiner Liste stehen. Ich würde schauen, dass sich alle meine Liebsten zusammenpackt und dass wir irgendwo auf die Melidiewin fliegen oder so und einfach eine mega coole Zeit haben, während wir mit allem um uns herum untergehen. So, was für eine Frage, wahrscheinlich dinner vor Wann gucken, die teuerste Flasche Champagne trinken, die ich noch irgendwie besorgen kann. Dann würde ich vielleicht denken, ja, war bis hierhin eigentlich ganz schön und dann würde ich vermutlich ziemlich panisch vom Mitternacht schlafen gehen, um den Weltuntergang nicht mitzukriegen. mit Zekriegen.
Podcast Summary
Key Points:
Der Podcast "Terra X Geschichte" untersucht die kulturelle und historische Faszination für Weltuntergangsszenarien, ausgehend von Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis".
Apokalyptische Vorstellungen sind ein anthropologisches Konstant, die von antiken Mythen über biblische Prophezeiungen bis zu modernen Ängsten vor Klimawandel oder Technologie (Y2K, Maya-Kalender) reichen.
Moderne Medien und soziale Netzwerke verstärken durch Algorithmen und Negativitätsverzerrung (Negativity Bias) die Wahrnehmung von Katastrophen und fördern eine "apokalyptische Ästhetik".
Die aktuelle Häufung objektiver Krisen (Klima, Kriege, Pandemien) trifft auf diese mediale Dynamik, was Endzeitängste instrumentalisieren kann und den Blick auf Fortschritte verstellt.
Summary:
Die Folge des Podcasts "Terra X Geschichte" erforscht die tief verwurzelte menschliche Faszination für den Weltuntergang. Ausgehend von der literarischen Vernichtung der Erde in Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis" wird aufgezeigt, dass Apokalypse-Vorstellungen kein modernes Phänomen sind. B.
Gilgamesch-Epos, Ragnarök) über biblische Prophezeiungen (Johannes-Offenbarung) bis zu historischen Ängsten vor Pest oder Hungersnöten. In der Gegenwart manifestieren sich diese Ängste in konkreten Szenarien wie der Klimakrise, atomarer Kriegsgefahr oder technologischen Kollapsfantasien (Y2K, Maya-Kalender 2012). Der Podcast argumentiert, dass soziale Medien und journalistische Berichterstattung diese Ängste durch algorithmische Verstärkung negativer Nachrichten und einen evolutionären "Negativity Bias" systematisch schüren.
Diese Dynamik führt zu einer obsessiven Fokussierung auf Katastrophen, die reale Fortschritte überschattet und apokalyptische Narrative bis in die Politik hinein instrumentalisierbar macht. Letztlich ist die Angst vor dem Ende eine anthropologische Konstante, deren Ausdrucksform sich jedoch mit den Mitteln und Krisen jeder Epoche wandelt.
FAQs
Die Erde wird von den Vogonen zerstört, um Platz für eine intergalaktische Straße zu schaffen. Der Protagonist Arthur Dent überlebt dank der Hilfe eines außerirdischen Freundes.
Sie wird als Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens, des Universums und allem anderen präsentiert. Adams gab später zu, dass es sich um einen Scherz handelte.
Soziale Medien verstärken durch Algorithmen negative und alarmistische Inhalte, was zu einer verzerrten Wahrnehmung der Realität führt. Dies triggert Endzeitvorstellungen und fördert deren Verbreitung.
Es handelte sich um die Befürchtung, dass Computersysteme beim Übergang ins Jahr 2000 aufgrund zweistelliger Jahreszahlen ausfallen könnten. Trotz großer Vorbereitungen blieb ein katastrophaler Zusammenbruch aus.
Apokalypse bedeutet Offenbarung und bezieht sich auf eine jüdisch-christliche Literaturgattung, die endzeitliche Gerichte und himmlische Geheimnisse durch übernatürliche Wesen vermittelt.
Früher waren es Naturphänomene wie Heuschreckenplagen, die Pest oder Kriege. Heute sind es ökologische Krisen, Klimawandel und atomare Bedrohungen, die Endzeitängste schüren.
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