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How To: 7 Schritte zum Social-Media-Stil, ohne Styleguide-Wirrwarr

from What The Social?!

24m 3s

How To: 7 Schritte zum Social-Media-Stil, ohne Styleguide-Wirrwarr

Der Podcast zeigt, wie man auf Social Media einen einzigartigen und nachvollziehbaren Stil entwickelt, ohne ihn zu steif oder zu rigid zu gestalten. Der Stil wird nicht durch farbige Regeln, sondern durch ein System aus Funktion, Ausrichtung, Rolle, Themen, Perspektive und Sprache definiert. Die zentrale Idee ist, dass ein Stil aus stabilen Leitplanken – wie der Funktion und dem Grundgefühl – und einer weiten Spielwiese besteht, die Trends ausprobiert und experimentiert. Wiedererkennbarkeit entsteht durch wiederholte Formate und Elemente, nicht durch konsistente, starre Gestaltung. Beispiele aus der Praxis zeigen, dass Stil nicht aus identischen Zutaten entsteht, sondern eine Kombination aus visuellem, sprachlichem und emotionalen Elementen ist, die sich anfühlt und sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Der Stil ist kein Endprodukt, sondern eine kontinuierliche Evolution, die durch die Prinzipien „Keep“ (Was funktioniert), „Kill“ (Was passt nicht mehr) und „Evolve“ (Was wächst weiter) geleitet wird. Ziel ist es nicht, eine fixe Formel zu schaffen, sondern eine grundsolide Basis für kreative Entwicklung zu bauen, die sich mit der Community und den Trends entwickelt.

Transcription

3756 Words, 25791 Characters

German
Herzlich willkommen zu "Wart der Sorge" "Powered by BabyGuard Business" Dein Sorge-Media-Aufschnau-Porkast, in dem ich mit euch meine fachliche Expertise zu allen Themen rund um Instagram, TikTok, Ninkten und Quoteile. Ich bin Kasse Maria Müller, Managing Director by BabyGuard Business und du bist hier auf jeden Fall richtig, wenn du Craterin oder Gründerin bist oder als Digital Expert für Unternehmen die Sorge-Media-Accounts verantwortest. In dieser Folge bespreche ich mit euch, wie man auf dem Plattform einen ganz eigenen Stil findet. Content mit einer persönlichen Sprache etabliert, bei dem klar ist, wer der oder die Absenderin ist. Ohne, dass man das nachschauen muss. Und ich kann jetzt schon sagen, das ist eine richtige Evergreen-Folge. Denn dieses Thema ist nicht nur für Menschen relevant, die Neustarten, sondern für alle. Für etablierte Craterinnen, für Urgesteine, für Brands, für Einzelkämpferinnen, egal, wie lange ihr das schon macht. Denn auf Social Media ist ihr eigenes Deal in einer konstanten Weiterentwicklung, einer neverending evolution. Und vor allem ein Aspekt, den man immer wieder kritisch hinterfragen, und mit den Challengen sollte. Keine Panik, ich hör euch quasi schon schwer durchatmen, wie ihr stöhnt, weil es eben keine Forever Regeln gibt, die steingemeiselt sind, aber easy ihr lieben. Es gibt natürlich Regeln und Leitklanken, die kombinieren, wie aber mit ganz viel Freiraum für Kreativität. Und das ist für mich die Magie. Holt euch eure Zettel, eure Stifte heraus, das ist eine Lern- und Mitschreibfolge. Vor allem aber hoffentlich eine Folge, die euch inspiriert, dieses Thema mit Freude und Leidenschaft anzugehen, statt es als ehlende Hausaufgabe von Woche zu Woche auf der Duliste unerfüllt waren anzulassen. Bevor wir rein starten, tut mir den Gefallen. Trügt die abonniertaste für diesen Podcast, egal auf welcher Plattform ihr zuhört. Je mehr die Algorithmen verstehen, dass dieser Podcast wertvoll ist, desto mehr zuhörende Komfortinzielle dazu. Und umso leicht ist es für uns Inhalte, mit diese für euch weiterhin kostenlos zu Verfügung stellen zu können. What the Social? Content is King und Reichweite Queen. Endlich verstehen, wie Social Media Marketing geht. Unterhaltsam ist Fachwissen, mit Praxisbezug, Branchenfackups und Best Practices. Mit Kassamaria Müller. Wenn wir von Stil auf Social Media reden, haben wir alle ziemlich sicher eine komplett unterschiedliche Definition davon. Denn Stil kann ehrlicherweise alles beinhalten. Das ist das klassische Design, also der Logdiefaben, die schrift. Das kann aber auch ein Gefühl sein, das ihr vermitteln wollt, oder wie ihr halt klingt, welchen Inhalt ihr tagtäglich pausdet. Das kann eure Schnitttechnik sein, euer Signature-Format oder eben auch das Intro des bei jedem TikTok-geben-Rea-Gleich ist. Ihr merkt schon, Stil per See ist unfassbar komplex. Man kann Stil aber trotzdem auf einen Leitzeitsherunterbrechen. Stil ist ein System aus Wiedererkennbarkeit, aus Persönlichkeit und aus kreativen Freiheit. Das bedeutet übersetzt, dass man konstant Elemente hat. Also Farben, Formate, vielleicht Content-Serieen, mit denen man zum Teil auch herum spielt, die man in winzigen Aspekten anpasst. Parallel dazu gibt es den Faktor der Persönlichkeit und auch der äußeren Umstände, wie z.B. die Spielregien der Plattform, die einen anhalten, sich permanent weiterzuentwickeln. Das ist die Evolution. Ich hoffe, ihr könnt mir noch folgenden. Das war jetzt eher so der philosophische Teil, um euch in die Stimmung zu bringen und auch so einen Town-Setting zu betreiten. Keine Angst, ab jetzt wird es pragmatischer und praxisnah. Jetzt gehen wir in die konkreten Punkte rein, aus denen ihr auch einen eigenen Stil kreatieren könnt. Aus meiner Sicht sind es sieben Aspekte, die den Stil definieren. Also, lass uns reingehen. Punkt Nummer eins liegt fest, welche Art von Content ihr habt. Ich hole jemand wenig aus. Denn zugegeben, die Account Art festzulegen, klingt unfassbar abstrakt. Daher praxisbeispir. Nimm ja eine Account zum Thema Finanzen. Der Account Finanzflos erklärt Finanzen mega sachlich, richtig ruhig und analytisch. Der Account vom CEO Tutzaster verpackt die Themen eine persönliche Challenge mit ganz individuellen Themen und Zahlen. Und der Account Finanzhelden, zum Beispiel, machte sich zur Aufgabe, vor allem Frauen in dem Bereich aufzuklären und in ein selbstbestimmtes Agieren zu bringen. All diese drei Accounts haben ein gleiches übergeordnetes Thema. Finanzen. Aber drei komplett unterschiedliche Funktionen und dadurch entstehen drei komplett unterschiedliche Social-Media-Stehle. Deswegen ist die erste Entscheidung eben nicht, welche Farbe hat meine Count, welche Schriftverwände ich oder wie schneide ich meine Reels, sondern welche Funktionen soll mein Account für meine Verleuer*innen erfüllen? Wenn ich nach der Funktion frage, will ich wissen, ob der Account zum Beispiel aufklärt, also wissen in einem Bereich vermittelt, indem du als Absender in Expertin best. Das könnte zum Beispiel auch sein, ein Informations- oder News-Account, der Menschen schnell auf den Aktionsstand bringt. Ein Expertin-Account, bei dem die eigene Expertise, Einschätzungen und Analysen im Vordergrund stehen. Es kann aber auch ein Inspirations-Account sein, bei dem es darum geht, Ideen zu liefern, es tätig zu zeigen, oder neue Möglichkeiten aufzumachen. Oder der Auftrag ist Entertainment. Dann kommen Menschen auf deine Count, weil sie unterhalten werden wollen, weil sie überrascht werden wollen oder lachen wollen. Es kann aber auch eine Art Dokumentations-Account sein. Ihr nehmt eure Follower*innen auf eine Reise mit, dokumentiert ein Prozess, eine Entwicklung oder einfach auch euren Alltag. Gerade bei Creator*innen sehen wir das häufig. Wir verfolgen Menschen über Jahre, weil wir wissen wollen, wie ihre Geschichte weitergeht. Beim Marken kann die Funktion sein, eine komplette Brand- oder Produktwelt wiederzuspiegeln. Dann geht es nicht aus, wie sie darum Produkte zu zeigen, sondern ein bestimmtes Lebensgefühl rund um die Marke zu kreieren. Und last but not least, kann eine Count sehr Serviceorientiert sein. How to's Anleitung, konkrete Problemlösungen. Ich folge diesem Account, weil er mir regelmäßig dabei hilft, etwas besser einfacher oder schneller zu machen. Und natürlich sind all diese Sachen, die ich gerade aufgezählt habe, keine Trendschafenschubladen. Die meisten Accounts sind Mischform, ein Wissens-Account darf unterhalten. Ein Entertainment-Account kann gleichzeitig informieren und eine Brand-Kann-Insperation-Service und Produktkommunikation miteinander verbinden. Aber, und das ist für unseren Eigens die wichtig, eine dieser Funktion sollte, im besten Fall die Nummer ein sein. Denn aus dieser Entscheidung können wir schon ziemlich viel ableiten. Wenn der Hauptauftrag Entertainment ist, darf der Content lauter schneller überraschender oder auch absurder sein. Wenn er gegen Informationsvermittlungen an erster Stelle steht, braucht es mehr Klarheit, Struktur und Verlässlichkeit. Bei einem Expert in einer Account spielt, glaube ich, eine große Rolle. Bei Inspirationen vielleicht stärker STTG und Emotionen und wenn eine Journey dokumentiert wird, sind nähe Persönlichkeit und auch Unperfectheit sehr viel wichtiger. Wenn die Funktion also das was festgelegt ist, können wir in die Ausrichtung die Tunnelität rüberspringen, in den zweiten Punkt, wenn es um Stilfindung auf sauschen Media geht. Punkt Nummer zwei, wie soll sich der Account anfühlen? Fangen wir mit "Lost für Mathias". Mathias spricht über politische, gesellschaftliche Themen, aber ihre Kommunikation ist freundschaftlich aufgebaut. Sie spricht direkt in die Kamera, erzählt, ordnet ein und nimmt ihre Community mit. Die Entscheidung dahinter ist, wissen so zu vermitteln, dass möglichst viel näher entsteht. Ihr Gespräch in einer Freundin als klassische Nachrichtensendung. Auf der anderen Seite haben wir Mr. Wissen to Go. Auch hier geht es um Wissensvermittlung und Einordnung. Die Ausrichtung ist aber deutlich journalistischer. Informationen werden strukturiert, erklärt und eingeordnet, Möckro Drotschmann übernimmt klar die Rolle des Moderators und erklärers. Und auch der Abcenter Funk ist in dieser Art der Wissensvermittlung erkennbar. Hier soll weniger das Gefühl eines persönlichen Gesprächs entstehen, sondern vor allem Orientierung, Glaubwürdigkeit und Verlässigkeit. Beide Accounts haben die gleiche Konfunktion Wissensvermitteln. Aber zwei komplett unterschiedliche Ausrichtungen. Und genau diese Entscheidung solltet ihr für euremen eigenen Stil treffen. Das kann zum Beispiel freundschaftlich niedrigschwellig sein. Dann richtet ihr auch in Content so aus, dass Informationen wie in einem Gespräch vermittelt werden. Ich spreche direkt persönlich, vielleicht auch mal unperfekt und schafft dadurch näher. Ihr könnt auch einen Account sachlich journalistischer Ausrichten. Dann stehen Fakten, Einordnung und eine klare Informationsstruktur im Vordergrund. Persönliche Meinung wird bewusster eingesetzt und die Kommunikation schafft vor allem Orientierung und Verlässigkeit. Ihr könnt euch für Meinungsstaat provokret entscheiden. Dann formuliert ihr klare Tesen, bezieht Positionen und schreut euch nicht vor Widerspruch. Damit schafft ihr Reibung und gibt Menschen einen anders, über eure Perspektive nachzudenken oder zu diskutieren. Eine andere Ausrichtung wäre vom Morphol oder selbst ironisch. Dann ist Entertainment ein fester Bestandteil der Vermittlung. Ihr arbeitet mit Übertreibungen mit Mienes, Running Gags oder nehmt euch selbst auch nicht ganz zu ernst. Dadurch könnt ihr auch trockene oder komplexe Themen leicht dazugänglich machen. Ihr könnt auch einen Account inspirierend ausrichten. Dann zeigt ihr Möglichkeiten Ideen, Ergebnisse oder Lebenswelten und wollt damit vor allem eines auslösen. Das möchte ich auch ausprobieren, erreichen oder erleben. Oder ihr entscheidet euch bewusst für kittisch manend. Dann zeigt ihr Missstände auf, bin entfehler und sagt sehr klar, was aus eurer Sicht anders laufen sollte. Der hobene Zeigefinger ist hier kein Unfall, sondern eine bewusstes Dealentscheidung. Die Ebene, das es emotionale Persönlich ist, sollte allerdings in jedem Account mit einfließen. Bei "Das" ist die Magie von Soscha Media. Wir wollen Menschen folgen und den Geschichten dieser Menschen. Statt nur zu sagen, was passiert, zeigt ihr, was es mit euch macht. Und auch bei Punkt Nummer 2 gilt. Natürlich solltet ihr euch nicht für genau eine dieser Ausrichtung entscheiden. Im Gegenteil. Suchte euch drei Attraktive, die beschreiben, wie sich eurer Account anfühlen soll. Und bringt diese 3 in eine klare Reihenfolge. Denn diese Priorisierung machte einen Unterschied. Wenn ein erster Stelle journalistisch an zweiter Stelle nahebar und ein dritter Stellung Humorvoll steht, bedeutet das. Und zweifelt gewinnt die saubere Information vor dem Joke. Wenn dagegen Humorvoll an erster Stelle steht, nahebar. ein zweiter und informativ an dritter, kann exakt dasselbe Thema sehr viel unterhaltsamer und persönlicher inszeniert werden. Ihr definiert damit also nicht drei Eigenschaften, die bei jedem einzelnen Content zu gleichen Teilen erfüllt sein müssen, ihr legt eine Priorität fest. Nummer eins ist euer Grundgefühl, Nummer zwei ergänzt es, Nummer drei gibt euch eine weitere Versette. Und genau diese drei Adjektive sind eure persönliche Checkliste bevor ihr ein Post veröffentlicht. fragt euch, ob ihr erstens die Funktion und zweitens, das wie wirklich treft und glaubt mir. Genau diese beiden Punkte sind entscheidend, dann genau die sind eure festen Leitblanken, an denen nicht gerüttelt wird. Genau zu diesem festen Gerüst kommt noch ein weiterer Aspekt, Punkt Nummer drei definiert die Rolle des Absenders. Das bedeutet nicht, dass ihr euch eine Kunstfigur ausdenkt oder euch für solche Media verstellt, ganz im Gegenteil, ihr bleibt ihr selbst, stellt aber ein bestimmten Teil eure Persönlichkeit stärker in den Vordergrund. Seid ihr auf diesem Account vor allem Experte oder erkläre in Journalisten oder Kuratorin, Entertainerin, Freundin mit FaceTime-Buype, Mentorin, Kritikerin oder Beobachtalen. Seid ihr Selbstprotagonist in einer Journey oder versteht ihr euch eher als Host eine Community. Wir alle haben unterschiedliche Versäten unserer Persönlichkeit, auf Social Media hilft es aber zu wissen, welche davon auf diesem Account die Hauptrolle spielt. Denn so bekommen eure Zuschauer*innen keine Mix-Messages, sondern verstehen relativ schnell, welche Rolle spielt dieser Account eigentlich für mich? Komme ich hierher, weil mir irgendetwas erklärt wird oder weil ich eine Meinung einordnen möchte, weil ich unterhalten werden möchte oder weil ich das Gefühl habe, einer Person auf ihre Reise zu folgen. Ihr entscheidet, welche Version von euch auf dem Account im Vordergrund steht. Jetzt habt ihr alle konstanten Aspekte festgedickt vor euren Account. Bedeutet, wir kommen in den kreativen Teil, der euch eine Richtung vorgibt, aber durchaus ab und zu eine kleine Abweichung erlaubt. Bevor wir zu Punkt Nummer 4 reingehen, eine Herzensempfehlung von mir. Wir haben als Baby-Gat-Business das Bootcamp etabliert ein zehnwächiges Weiterbildungsformat, wo ihr live unser komplette Social Media-Wissen auf dem Selbertaplett serviert bekommt, mit Praxisübungen und vor allem dem besten Dozentinnen, die es in der Branche gibt. Diese Woche startet unser Baby-Gat-Business-Programm für Creator Only. Diesen Donnerstag geht's los, wenn ihr also Creator*innen werden sollt. Uns truggelten diesen ganzen Theorie, Sachen, die ich euch hier in den Podcast erzähle, kommt in unser Bootcamp, es geht zehn Wochen und da lernt ihr das mit uns gemeinsam und könnt uns regelmäßig Fragen stellen, wie ihr das Ganze wirklich umsetzt. Seit ihr ein Unternehmen oder eine Markung und wollt Social Media wirklich von der Pika aufleernen, wie man es am besten umsetzt, in wenigen Wochen geht unser reguläres Baby-Gat-Business-Bootcamp los. Da könnt ihr euch noch veranmeldet, alle Informationen findet ihr in den Show Notes. Und ich sag mal so, als ich mit Social Media angefangen habe, hätte ich mir genau dieses Bootcamp gewünscht. Punkt Nummer 4, Perspektiven und Themen festgegen. Es geht darum, worüber ihr tagtäglich regelmäßig aufragende Social Media-Account sprechen wollt. Definitiviert dafür zwei bis vier Kernthemen, die immer wieder auf eurem Account stattfinden. Nehmen wir als Beispiel einen Account rund um Bücher. Schockert es sich mir genau das raussuche. Kernthema Nummer 1, könnten Buchempfehlungen sein. Kernthemen Nummer 2, könnten dann Gadgets und Produkte rund ums Lesen sein. Vom E-Reader bis zur Lise-Lampe. Und Kernthema Nummer 3 bei den Büchern ist dann Reisen. Also Buch-Retreats, besondere Buchhandlungen oder Reisen an Orte, die den Büchern eine Rolle spielen. Die Themen allein machen keinen eigenen Stil. Deswegen braucht es zusätzlich eine Perspektive. Denn ich empfehle Bücher, sagt erst mal nur, was ihr macht. Entscheidend für euren Stil eure Ausrichtung ist aber, aus welchem Blick mankl. ihr das Ganze macht. Vielleicht empfehle die Bücher für Menschen, die eigentlich gar nicht gern lesen. Vielleicht bespricht die Bücher konsequent aus feministischer Perspektive. Vielleicht konzentriert ihr euch auf Bücher, die auf Booktock gehyped werden. Und überprüft, ob sie diesen halb wirklich verdient haben. Oder ihr spricht über neue Releasees, eine kleine bestimmte Auswahl von Autornen oder Booktock-Daramen, so wie andere über Serien, Musik oder Syllapultinie sprechen. Das Thema ist jedes Mal das selbe. Bücher. Aber die Perspektive verändert, welche Geschichten ihr erzählt, welche Inhalt hier auswählt und, wo durch euer Account am Ende eigenständig wird. Das sind Leitklanken, keine Grenzen. Themen können dazu kommen, Interessen können sich verändern und neue Perspektiven entstehen. Genau diesen Freireim brauchen wir, damit der eigenes, die ihr sich kreativ immer weiterentwickeln kann und wir uns selber oder auch unsere Community nicht langweilen. Punkt Nummer 5. Sprache definieren. Wenn Funktionen, Ausrichtungen, Rolle und Themen feststehen, ergibt sich ein ziemlich großer Teil der Sprache eigentlich automatisch. Wenn ich mich als Freundin positioniere und mein Account naber und humorvoll sein soll, wäre es komisch, wenn ich plötzlich in jedem zweiten Satz mit Fachbegriffen rum ich werfe. Wenn ich dagegen als journalistischer Absender auftrete, kann mein Sprache sachlicher und präziser sein. Trotzdem lohnt es sich, ein paar sprachliche Entscheidungen bewusst zu treffen. Spreche ich meine Community mit du oder sie an. Nutze ich Fachsprache oder versätze ich sie konsequent in Alltagsprache. Wie viel Humor und Ironie passen zu mir, nutze ich Anglizismen wie emotional wie Meinungsstaat formuliere ich Sachen. Und dann gibt es die Details, die einen eigenen Sprachstil ausmachen können. Bestimmte Wörter, typische Formulierungen, vielleicht auch Wunninggags oder Satz-Konstruktion, die immer wieder auftauchen. Ich liebe es z.B. immer wieder dieses Mord-Shocker einzubauen. Fang dies bitte nicht an, euch zwanghaft drei oder vier Signaturesspräche auszudecken. Vieles davon kommt ganz automatisch, das entsteht beim Machen. Wenn ihr regelmäßig Content produziert, werdet ihr merken, welche Formulierungen immer wiederkommen und was ich natürlich nach euch anhört. Was ich dagegen bewusst definieren würde, sind No-Go-Wardings. Also Begriffe oder Formulierungen oder eine Art zu sprechen, die nicht zu euren Account passen. Punkt Nummer 6. Visuelle und audiovisuelle Umsetzung. Merkt ihr was? Wir kommen tatsächlich jetzt erst zu dem Teil, den die meisten als erstes mit dem solche Media-Stil verbinden würden. Zu den Farben, zu Typografie, zur Bildsprache, zu Kamera, zur Editing zum Sound oder zum Setting. Ganz wichtig ist, es tätig ist kein Selbstzweck. Alles, was ich hier festlegt, muss die Funktion und das Gefühl unterstützen, dass wir vorhin schon definiert haben. Wenn ihr ein Wissens-Account habt, ist es, hier immer noch Wissen zu vermitteln. Eine wunderschöne Handwriting-Fond, die kein Mensch auf dem Smartphone lesen kann, erfüllt diesen Zweck nicht. Dann ist sie vielleicht höbsch, aber für auch ein Stil trotz dem die falsche Entscheidung. Das Gleiche gilt für Videos. Soll eure Account freundschaftlich und naber wirken, kann ein klassischer FaceTime-Wide mit Handy in der Hand und ein bisschen Yapping perfekt funktionieren. Sollte ihr dagegen sehr präzise und journalistisch einordnen, kann ein Festeskept, ein wiederkehrendes Setting und ein klareres Editing sinnvoller sein. Und auch hier unterscheiden sich die Plattform. Auf Instagram ist die gestalterische Spielweise relativ groß. Ihr könnt stärker mit wiederkehrenden Farben, Schriften, Covers, Grafiken oder einer bestimmten Bildsprache arbeiten. Auf TikTok kann eine zu starke Gestaltung dagegen schnell kontraproduktiv sein. Dann fühlt es sich an, als ob es nicht auf die Plattform gehört. Wenn ein Video auf den ersten Blick komplett durchdesignt und produziert wirkt, kann die Direktheit verloren gehen, die auf der Plattform extrem wichtig sind. Deswegen geht es auch hier an der Stelle nicht darum, einen 25-seitigen Stylegeist zu bauen. Definiert die bei 3 bis 5 Visuelle oder Audiovisuelle Konstanten, die eurem Content wieder kennenbar machen. Das kann eine bestimmte Typografie sein, eine Farbwelt, eine Art von Untertiteln, ein wiederkehrendes Setting, die Art wie in die Kamera spricht ein bestimmter Editingstil oder auch eine Soundwelt. Und bei jeder Entscheidung gilt die kreige Kontrollfrage. Und es schützt das, was wir eigentlich mit diesem Account erreichen wollen. Oder sieht es einfach nur schön aus. Punkt Nummer 7 und damit letzter Punkt, wiederkehrende Formate und Signische Elemente. Dieser Punkt entscheidet über euren Wiedererkennbarkeit. Ein Stil entsteht erst dadurch, dass ihr Dinge immer wieder wiederholt. Wenn ihr heute Kulagen macht, morgen auf Batterie nur Text und Image umsteigt, übermorgen eure Wies komplett clean und gestaltet und nächste Woche wieder einen neuen Visuellentrend folgt, kann jeder einzelne Content großartig aussehen. Aber ein eigener Stil entsteht daraus nur schwer. Das bedeutet, ein Stil entsteht durch Wiederholung. Mindestens 5-6 Mal müsst ihr etwas gleich oder ähnlich machen, damit man es als euren Stil wahrnimmt. Das bedeutet übrigens nicht, dass ihr Trends ignorieren sollt, ganz im Gegenteil. Aber ihr müsst sie auf euren Stil adaptieren. Vielleicht übernimmt ihr die Mechanik eines Trends, aber nutzt eure eigenen Farben, eure Typografie, eure Art zu sprechen oder eure bekannte Videoistätik. Wiederholung kann aber weit über die Optik hinausgehen. Das können feste Reprieken sein, ein bestimmter Art von Huchs oder eine Intro, wiederkehrende Kamerainstellung oder grafische Elemente. Vielleicht startet ihr Videos häufig mit einer bestimmten Frage. Vielleicht gibt es ein wiederkehrendes Ende oder eine Korte Action, den eure Community irgendwann schon mitbrechen kann. Vielleicht sitzt ihr auch immer wieder an dem gleichen Ort in eure Wohnung. Besonders stark sind wiederkehrende Formate. Definiert 2 oder 3 Formate, die ihr theoretisch 50 mal umsetzen könntet, ohne 50 mal denselben Content zu produzieren. Die Mechanik bleibt gleich, das Thema verändert sich. Und gleichzeitig nimmt euren eigenen Stil bitte, bitte nicht zu ernst. Wenn jede neue Idee erst durch 10 Selbstoffice, auf der anderen Seite. das sei Regeln muss, habt ihr euch ein kreatives Gefängnis gebaut. Wiedererkennbarkeit braucht Wiederholung, aber Wiederholung bedeutet nicht stillstand. Trends ausprobieren, neue Formatetessen, hört sich etwas ganz anderes machen, unbedingt die Frage ist nur, ob jeden Trend hinterher läuft oder ihn so übersetzt, dass am Ende trotzdem dann noch ihr Erkennbar seid. Wenn ihr bisher hin mitgemacht habt, habt ihr jetzt alle essenziellen Entscheidungen für auch ein eigenes Deal getroffen. Und trotzdem kommen noch ein wichtiger Disclaimer. Nicht alles davon muss gleich fest sein. Es gibt Leitplanken. Dazu gehören die Dinge, die auch in Account im Kern ausmachen. Die Funktion des Accounts, das Grundgefühl, eure Rolle als Absender in eure Haltung und eure Konsensicherer zu kommunizieren. Das sind die Elemente, die eher stabil bleiben. Und dann gibt es die Spielwiese. Formatet dürfen sich verändern, ihr dürft Trends ausprobieren, anders editieren, neue visuelle Elementetessen, Themen ergänzen oder mit neuen Storytelling-Techniken experimentieren. Genau diese Trennung ist wichtig, denn wenn ihr euren Stil zu eng definiert, wird aus Wiedererkennbarkeit irgendwann dieses Style gefängnis, was ich vorhin schon erwähnt habe. Und wenn ihr überhaupt keine Konstanten habt, fehlt wiederum die Wiedererkennbarkeit. Ein eigener Stil liegt irgendwo dazwischen, genügend Leitplanken, damit man euch wie erkennt und genug Spielwiese, damit ihr euch selbst nicht langweilt. Und schaut euch Accounts an, die genau das auf ganz unterschiedliche Artenschaften. Bei Lunarlene ist ein großer Teil des Stils visuell. Diese cosy-bildsprache, handwriting-elemento- und Videos, die teilweise viel langsamer geschnitten sind, als wir es auf Social Media gewohnt sind. Bei Mathia wiederum ist der Wiedererkennungswert gar nicht unbedingt eine krasse Gestaltung. Instagram-Schriften, Greenscreen, relativ rudimentärer Schnitt, so macht sie ihren Content. Das Ziel entsteht viel stärker dadurch, wie sie wissen vermittelt. Also die einfache Sprache, die komplexen Themen runtergebrochen. Na, aber fast wie Sendung mit der Mausverwachsene und gleichzeitig wie eine Freundin, die einem etwas erklärt. Und dann gibt es Accounts wie Hannah Herrlich-Deining oder Kau-Crafts, bei denen ebenfalls eine eigene Content-Welt entstanden ist. Das Spannende an all diesen Beispielen. Eigener Stil muss nicht immer aus denselben Zutaten bestehen. Bei einem Account erkenn ich die Bildsprache, beim Nissen, die Art der Vermittlung, beim Nissen, dann das Thema oder die Wiederkerninformate. Es geht also nicht darum, jede einzelne Style Kategorie maximal zu branden. Es geht um eine Kombination, die irgendwann unverwechselbar genug nach euch aussieht, klingt und sich anfühlt. Und dann bleibt eigentlich nur noch eines machen, denn ihr könnt auch ins theoretisch noch so schön definieren. Ob er wirklich zu euch passt, merk dir erst, wenn ihr Content damit produziert und veröffentlicht. Vielleicht stellt ihr fest, dass der auf wenige definierte Editing-Steel euch nach drei Wochen komplett nervt. Vielleicht entwickelt sich aus einer spontanen Video, wird sich ein Format, das perfekt zu euch passt. Oder eure Community reagiert genau auf eine sprachliche Eigenheit, über die ihr euch vorher überhaupt gar keine Gedanken gemacht habt. Deswegen ist ein eigener Sorge-Media-Stil für mich immer eine Neverending-Evolution. Schaut regelmäßig auf allen Content und arbeitet mit drei Kategorien. Keep Kill Evolve. Keep bedeutet, was funktioniert, fühlt sich nach euch an und schafft wieder Erkernbarkeit. Kill bedeutet, was habt ihr irgendwann festgelegt, passt aber eigentlich gar nicht mehr zu euch oder schränkt euch unnötig ein, wird gekillt. Und im Golf bedeutet, was gehört eigentlich grundsätzlich zu eurem Stil, darf sich aber weiterentwickeln. Denn das Ziel dieser ganzen Volk ist nicht, dass ihr heute auch ein Stil festgelegt und ihnen die nächsten 10 Jahre genauso durchzieht. Das Ziel ist, eine erkennbare Basis zu schaffen, auf der ihr immer wieder neues ausprobieren könnt. Der eigene Stil ist nie fertig, und genau das ist der Punkt. Ich freue mich auch in ganzen Content zu sehen, wie ihr jetzt auf Basis dieser Stilanleitung umsetzt. Vertägt uns gerne, ich gucke mir das super gerne an. Vielen neben Dank, bis zum nächsten Folge. * Musik *

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Stil auf Social Media ist ein System aus Wiedererkennbarkeit, Persönlichkeit und kreativer Freiraum.
  2. Die erste Entscheidung ist die Funktion des Accounts – ob Erklärung, Unterhaltung, Inspiration, Dokumentation oder Service.
  3. Die Ausrichtung des Accounts (z. B. freundlich, journalistisch, provokativ, ironisch oder inspirierend) beeinflusst das Gefühl und die Kommunikation.
  4. Die Rolle des Absenders (z. B. Expertin, Freundin, Mentorin, Beobachterin) definiert, wer hinter dem Content steht.
  5. Kernthemen und Perspektiven (z. B. aus feministischer Sicht oder für nicht-Leser) machen Inhalte einzigartig.
  6. Sprache, visuelle und audiovisuelle Elemente müssen die Funktion und das Gefühl unterstützen und nicht nur ästhetisch sind.
  7. Wiederkehrende Formate und Signale schaffen Wiedererkennbarkeit – jedoch ohne zu starre Regeln.
  8. Ein eigener Stil ist keine fixe Formel, sondern eine kontinuierliche Entwicklung (Neverending Evolution).

Summary:

Der Podcast zeigt, wie man auf Social Media einen einzigartigen und nachvollziehbaren Stil entwickelt, ohne ihn zu steif oder zu rigid zu gestalten. Der Stil wird nicht durch farbige Regeln, sondern durch ein System aus Funktion, Ausrichtung, Rolle, Themen, Perspektive und Sprache definiert. Die zentrale Idee ist, dass ein Stil aus stabilen Leitplanken – wie der Funktion und dem Grundgefühl – und einer weiten Spielwiese besteht, die Trends ausprobiert und experimentiert.

Wiedererkennbarkeit entsteht durch wiederholte Formate und Elemente, nicht durch konsistente, starre Gestaltung. Beispiele aus der Praxis zeigen, dass Stil nicht aus identischen Zutaten entsteht, sondern eine Kombination aus visuellem, sprachlichem und emotionalen Elementen ist, die sich anfühlt und sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Der Stil ist kein Endprodukt, sondern eine kontinuierliche Evolution, die durch die Prinzipien „Keep“ (Was funktioniert), „Kill“ (Was passt nicht mehr) und „Evolve“ (Was wächst weiter) geleitet wird.

Ziel ist es nicht, eine fixe Formel zu schaffen, sondern eine grundsolide Basis für kreative Entwicklung zu bauen, die sich mit der Community und den Trends entwickelt.

FAQs

Ein Stil auf Social Media umfasst nicht nur visuelle Elemente wie Farben oder Schriftarten, sondern setzt sich aus Wiedererkennbarkeit, Persönlichkeit und kreativer Freiheit zusammen. Er beschreibt, wie ein Account sich anfühlt und welche Funktion er erfüllt.

Frage dich, was dein Account für deine Community leisten soll – zum Beispiel Aufklären, Unterhalten, inspirieren oder einen Prozess dokumentieren. Die Funktion ist der erste entscheidende Punkt, um den Stil zu definieren.

Die Ausrichtung beschreibt, wie sich der Account anfühlt – zum Beispiel freundschaftlich, journalistisch, humorvoll oder provokativ. Diese Haltung beeinflusst die Sprache, den Ton und die Art der Inhalte.

Du kannst drei Ausrichtungen wählen und sie in einer Priorität ordnen. So gewinnst du eine klare Richtung, ohne dass alles perfekt gleich ist – z.B. sauber, persönlich, humorvoll.

Die Rolle – wie Experte, Freundin, Mentorin oder Beobachterin – bestimmt, wie du dich ausdrückst. Sie hilft den Zuschauer*innen zu verstehen, warum sie zu dir kommen.

Wiederholung ist entscheidend: Mindestens 5 bis 6 mal müssen ähnliche Formate oder Elemente wiederholt werden, damit ein Stil erkennbar wird. Aber nicht zu eng – es gibt Raum für Experimente.

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