His2Go#152 - Ruanda 1994 (1/2): Der Weg in den Genozid
51m 41s
Der Genozid in Rwanda im April 1994 war kein unvorhersehbares Ereignis, sondern das Ergebnis langjähriger kolonialer und sozialer Verwurzeltigkeit. Während der Kolonialzeit wurden die Tutsi als überlegene Rasse dargestellt, um die Herrschaft zu sichern, was zu einer künstlichen Einteilung in ethnische Gruppen führte. Die Belgier und Franzosen stärkten diese Strukturen, und ab 1933 wurden Menschen nach ihrem Besitz von Rindern als Tutsi oder Hutu klassifiziert. Dies führte zu einer tiefen, ethnischen Spaltung, die sich im 20. Jahrhundert weiter verfestigte. Im Jahr 1990 begann ein Bürgerkrieg zwischen Hutu und Tutsi, der durch radikale Hutu-Eliten wie die „Inter-Ahmwe“ organisiert wurde. Als Präsident Haberimana am 6. April 1994 ermordet wurde, wurde der Massenmord auf allen Ebenen ausgelöst. Die radikale Hutu-Elite verbreitete Hasspropaganda, formte Milizen und organisierte explizite Mordpläne. Die internationale Gemeinschaft, insbesondere die UN, ignorierte Warnungen, lehnte Intervention ab und verhinderte, dass der Genozid als solcher bezeichnet wurde. Die UN-Mission wurde stark reduziert, und ihre Soldaten wurden in der Nacht nach dem Attentat ermordet. Die Welt schaute tatenlos zu, während mehr als eine Million Tutsi getötet wurden. Die RPF, die Tutsi-Exilgruppe, versuchte, den Genozid zu stoppen, aber sie erreichten dies nur zu spät. Der Vorgang zeigt ein tiefes Versagen der internationalen Gemeinschaft, das durch fehlende Wahrnehmung, politische Selbstsicherheit und fehlende Handlungsfähigkeit gekennzeichnet war. Diese Geschichte unterstreicht, wie koloniale und rassistische Ideologien in moderne Gewalt entfaltet werden können – und warum die Welt in solchen Situationen nicht reagieren muss, um die Menschlichkeit zu schützen.
Ich bin einen Militern.
Ich habe einen drehen Tag.
Niemand hat die Absicht eine Mauer zu erwischen.
Der ist nicht frei.
Aber es ist still, dass er es kommt.
Hi und willkommen zurück zu einer neuen Folge bei "Histuko"
und das Sie immer mit mir, Viktor, und mit mir, David.
Und wir sind jetzt schon alles sehr gespannt auf diese Folge, vor allem ich natürlich, weil ich nicht weiß.
Worum es gehen wird, du hast es nur angetisert, dass es ein sehr dunkles Kapitel der Geschichte sein wird, dass du heute beleuchten musst.
Trotzdem freue ich mich drauf, bin natürlich gespannt und vorher, bevor wir jetzt aber loslegen, mit dieser Story haben wir natürlich noch eine Frage, die wir uns stellen müssen, David.
Was trinkst du heute zu diesem Podcast?
Selbstverständlich sagen wir das immer und für mich ist es diesmal einfach eine Spezie, einer sehr bekannten Marke, würde ich sagen.
Ja, und bei mir gibt es ein Hibiscus-IST, und ja, ist ziemlich frisch, sehr, sehr süß.
Mein Mut für so ein bisschen kleblich, aber ich bin ja nicht derjenige, der heute den größeren Erzählanteil hat, das bist du und ich bin auch schon total gespannt und freue mich jetzt vor allem auf das Intro, glaube ich.
Ja, und zu dem Intro kommen wir jetzt gleich.
Vor Ort möchte ich noch eine Sache sagen, auch als Warnung, nämlich dass es natürlich um unvorstellbar grausame Handlung hier geht,
um Gewalt, unvorstellbaren Ausmaß, und ich habe mich entschieden, weil diesem Thema, weil das eben aus so wichtig ist und so eindrücklich, hier auch überlebend das Wort zu geben, die auch ganz explizit berichten, was passiert.
Das heißt, es wird explizite Gewaltdarstellung geben in den Zitaten, das möchte ich vorhin noch mal sagen, das heißt, ihr könnt euch alle überlegen, ob oder wann ihr euch das anhören wollt mit dieser Info.
Ich halte es ihm für sehr wichtig darüber zu sprechen, deswegen wollte ich das hier nicht weglassen und mit dieser Info geht es jetzt weiter.
Ja, wir starten wie immer mit unserem Intro, es geht los.
Vor 30 Jahren, am 11. April 1994 beginnt das Morden.
Über drei Tage in Weg werden ca. 50.000 Menschen auf den Hygien der Gemeinde Niamater in Rwanda abgeschlachtet, erschlagen und auch buchstäblichen Stücke gehackt mit Macheten.
Der Grund, sie sind Angehörige der Tootsie, ihre Mörder dagegen gehören den Hutu an, der Märzbevölkerung in Rwanda.
Nachdem sich die Feinschaft zwischen beiden Eten ihren überjahren weg zugespitzt hat, wurde wenige Tage zuvor das Flugzeug des Rwandischen Präsidenten abgeschossen.
Er kommt hierbei ums Leben und wie Niamater beginnt jetzt sofort, überall in Rwanda ein beispielloses Morden.
In rund 100 Tagen fallen mindestens 800.000 Menschen, den Militzen zum Opfer, den Mobs, auch ihren eigenen Nachbarn und Bekannten.
Und die Weltöffentlichkeit, die schaut dabei tatenlos und hilflos zu.
Wie Ende des 20. Jahrhunderts eines der grausamsten Kapitel der Menschheitsgeschichte geschrieben wird, der genutzieht an den Tootsie in Rwanda.
Das ist unser heutiges Thema, wie gesagt, ein sehr blutiges, sehr dunkles, wahnsinnig spannendes und wichtiges Kapitel aber auch, dass wir uns anschauen müssen und anschauen werden.
Ja, und ich glaube auch ein Thema, das sich auch so sehr gut aufbereiten lässt, weil die vorgeschichte relativ komplexes Biss ist zu dieser Auseinandersetzung kommt, da spielt ganz viel mit rein.
Und ich glaube, soweit ich weiß, dieser Konflikt auch bis heute Auswirkungen hat auf Rwanda und wie sich die Menschen dort oder wem sich die Menschen dazu gehörig fühlen und ja, ich bin jetzt auf jeden Fall gespannt auf deine Aufbereitung und darf mich ja jetzt, oder muss mich ja den. Mit der Entregung von Krugger, wie du dich und dich und dich mit Stiftung auf deinem Kurs, unsere Kampagne ist gefreut, die uns in deinen Fremden, und unsere Anfragen auch in die Hand und die uns alle Fremden, wie du dich dich aufgehört hast.
Comestibles Fresgos und Dekalität ist loke mejor hacemos. Aura Disfruta 20 Dollar ist der Desquentin, du primärpedido in den Linien, 75 Dollar ist doch mehr, aplikant Restriktion ist wie detaillies in den Citio, Krugger, fresh para todos.
Und wir kommen jetzt zu den Fragen, die auch unter anderem auf diese vorgeschichte abziehen werden, nämlich auch gleich die allererste. Die Laute, Rwanda wurde ab 1899 kolinialisiert von den Europäern und zwar von niemand anderem als A, den Deutschen, B, den Franzosen, C, den Briten oder D, den Belgien.
Was denkst du?
Ich habe schon davon gehört, dass die französische Sprache eine gewisse Rolle spielt, dann auch bei der Erziehung sozusagen der jungen Menschen in Rwanda während der kolinialisierung, wenn man das dann Erziehungen nennen kann oder umerziehung.
Deshalb würde ich auf Belgien oder Frankreich gehen und der Belgien ja auch definitiv stark im Congo war, das weiß ich auf jeden Fall, würde ich sagen, zumindest zuerst Frankreich in Rwanda.
Ja, dort kolinial herber, B, Frankreich.
Okay, dann kommen wir zur zweiten Frage. Dieser Genuziel in Rwanda, der ist charakterisiert, wo durch die außergewöhnliche Brutalität des Mordens mit Macheten und die Beteiligung der Bevölkerung, B durch das Ausbleiben der Strafverfolgung für nahezu alle Täter oder C durch die Entscheidung der Täter das Töten selbstständig wieder einzustellen.
Also dadurch, dass es bis heute zumindest oder zumindest lange nach dem Konflikt auch immer wieder Übergriff gegeben hat, kann ich mir das einstellen, auch über einen längeren Zeitraum, ein guter Zeitraum hast du jetzt nicht gesagt.
Aber das man dann sozusagen einen friedlichen Ausgang, da findet nicht vorstellen, deshalb schließt sich diese Antwortmöglichkeit aus. Gut, was anhören wir? Dann die außergewöhnliche Brutalität und die Beteiligung der Bevölkerung oder das Ausbleiben der Strafverfolgung für die Allermeisten.
Die Situation Rwanda ist ja auch ganz bekannt geworden durch ein Film, glaube ich, der auch viele Menschen nachhaltig geprägt hat und ich glaube dort Hotel Rwanda, meinst du?
Hotel Rwanda, genau, sieht man auch, dass sich sehr, sehr viele Menschen daran beteiligen und ich kann mir vorstellen, dass auch die Zivilbevölkerung daran teilnimmt.
Antwort A, alles klar. Das ist natürlich einer der wichtigsten Tat, in dem wir kommen werden, wie diese Frage aufgelöst wird. Die letzte Frage zieht auf unsere internationale Gemeinschaft.
Was tat die UN, während dieses drei monatigen Genotziehts? A, die UN Schritt gegen Ende militärisch ein und konnte dann den Genotzieht endlich stoppen.
B, die UN war mit einer Mission in Rwanda, zwei militärisch Präsenz, sie gilt jedoch nicht ein. Oder C, es gab kein UN-Barm oder Soldaten in Rwanda und entsprechende Pläne zur Intervention kam zu spät.
Also, ich bin mir auch da nicht ganz sicher. Ich weiß, dass allerdings der Westen oder westliche Soldaten vor Ort waren, ob das auch die der UN waren. Das könnte man auf jeden Fall für muten.
So, da war stark kritisiert, dass wenig bis gar nichts untergenommen worden ist. Das kann natürlich sein, dass gegen Ende vielleicht mehr passiert ist. Aber dann würde wahrscheinlich die Antwort am meisten Sinn machen, die da sagt, dass sie im Stationiert waren, dort in Rwanda.
Aber zum Leitwesen, ja, das prozenteils der Bevölkerung eben nicht eingekriffen haben.
Ja, das ist klar. Das wird ein zentraler Moment sein, die Antwort auf diese Frage. Das werden wir dann im zweiten Teil der Folge sehen.
Da haben wir alle Fragen beantwortet und ich kann schon mal sagen, wiegt man sieht, dass du einiges zu diesem Thema weißt, du musst einiges vorwissen.
Und ja, ich denke, wir können noch tiefer eintauchen und sicher gehen, dass wir diesen Genotzieht am Ende vielleicht, wenn ich es einiger Maßen verstehen können oder zumindest besser verstehen können.
Ja, dann starten wir mit der Folge. Wir haben diese Folge eingeteilt in zwei Teile. Jetzt kommt der erste Teil, die erste Folge.
Die wird bis zum vorabend gehen, an dem der Genotzieht beginnt. Das heißt, wir schauen uns die sehr, sehr wichtige Vorgeschichte an.
Wieso tatsächlich ihr Nachbarn, ihre eigenen Nachbarn töten werden? Denn das ist ganz wichtig, um es zu verstehen.
In zweiten Teil werden wir dann über den Genotzieht an sich über diese drei Monate des Mordes sprechen, die sogenannte Zeit der Macheten.
Ja. Wir starten jetzt also mit dem Anfang mit der Vorgeschichte und eine zentrale Frage, die wir uns stellen können ist, wie kommt es dazu, dass eben der eine Teil der Bevölkerung hier den anderen töten will, die Hutu, die Tutzieh.
Wir können unmöglich versuchen, über diesen Genotzieht zu reden ohne seine Hintergründe zumindest ein wenig zu kennen.
Und selten würde ich sogar sagen, wäre der historische Kontext wichtiger als hier, weil er ist ganz entscheidend, um zu verstehen, wie es in Ruanda zum Genotzieht kommen konnte, denn dieser Genotzieht kommt selbstverständlich nicht aus dem Nichts.
Den Kontext zu wissen, die Entwicklungen Ruanda das kann helfen, die Hintergründe zu verstehen, den Genotzieht dadurch erklären, dass es allerdings auch eine sehr schwierige Angelegenheit ist, muss ich trotzdem schon mal dazu sagen.
Nicht zuletzt, weil die ruandische Geschichte vor dem Genotzieht und besonders vor der Kolonialzeit sehr unterschiedlich dargestellt wird.
Wir werden sehen, dass die Organisatorin des Völkermords ihre Version der ruandischen Geschichte gezielt ausnutzen, um folgt und hast zu schön und damit auch den hunderttausendfachen Mord möglich zu machen.
Das heißt, Victor, ich hab's schon angetiesert, mit welchem Teil starten wir Ende sofort?
Ja, das ist ja nicht nur angetiesert, sogar schon benannt, aber ich nenne es jetzt noch mal an, wie er weiß, es ist der historische Kontext.
Genau, der historische Kontext.
Vier kritische Wegpunkte, sage ich jetzt mal, lassen sich festmachen, die gemeinsam in diesen Völkermord münden, zusammen mit auch einigen anderen Faktoren noch.
Der erste, dass es sicherlich die Kolonialzeit, also Wanda wurde wie fast jedes afrikanische Land von europäischen Mächten kolonialisiert.
Es beginnt 1899 und zwar zunächst mit dem deutschen Reich.
Das heißt, nicht, dass deine Antwort falsch ist, Victor, denn es wird später noch eine zweite Kolonialmacht dazukommen.
Das deutsche Reich war generell etwas später daran bei der Kolonialisierung Afrikas, aber es war dabei genauso brutal wie andere.
Im heutigen Namibia haben deutsche den ersten Genuz sieht es 2600 begangen an den Hirero Nama.
Dieses Kapitel erzählen wir in Folge 52, unser Podcast.
Und hier in Ruanda jetzt hat das deutsche Vorgin nicht in einen Genuz sieht.
nicht gemündet, also nicht unbedingt durch die Deutschen, aber die Koalinaristen haben hier
etwas anderes getan. Sie haben ganz entscheidende soziale Struktur und die Hierarchie in Ruanda
in der Gesellschaft eingegriffen und damit haben sie einen Teil der Gewaltspirale vorbereitet.
Wie kann das sein? 100 Jahre vor dem Genutzieht müssen wir uns fragen. Wenn wir jetzt versuchen
aufgrund der wahnsinnigen breite Systemas, das kurz zu fassen, dann kann man das so sagen,
speziell als die deutschen Koalinaristen 1899 nach Ruanda kommen, in das sogenannte Schutzgebiet
Deutsch aus Afrika wird Ruanda dann eingebliedet, da etablieren sie die Oberhoheit für sich durch
ein System der indirekten Herrschaft. Ganz typisch für die Koalinar Herrschaft, sie lassen die
dortigen Eliten für sich regieren, denn die haben das vorher schon getan und oben drüber sitzen
sozusagen die Deutschen. Und das heißt, sie herrschen jetzt über die lokale Elite, das heißt,
mit Höfe der lokalen Elite und das war auch seit hunderten von Jahren Brauch in Ruanda,
das ist die Gabe, das war nämlich ein eigenes Königreich. Und dieses Königreich waren Tuzi Könige.
Es wurde stark von den Tuzi dominiert. Ja und wer sind die Tuzi? Wir müssen uns natürlich fragen,
es ist eine der beiden Gruppen, um die es hier geht und es ist die ganz entscheidende Frage tatsächlich,
wer die Tuzi sind. Denn diese Frage können wir bis heute eigentlich nicht zu 100 Prozent beantworten.
Und es wird gleich klar, was ich damit meine. Heute kann man sagen, die Tuzi sind eine Edne
der Bantu-Völker, zu denen gehören ganz viele afrikanische Ednien. Sie leben um die Region der großen Sehnen
aus Afrika, nicht nur in Ruanda, sondern auch in den Nachbarländern. In Ruanda und auch in Berundi
sind sie die zweitgrößte Ednische Gruppe, vor den Pygmeischen Tua und hinter den Hutu, die auch
ein Bantu-Volks sind und viel, viel größer. Also sie haben meistens 80, 85 Prozent der Bevölkerung gestellt,
also viel mehr als die Tuzi. Die Deutschen, die entscheiden sich jetzt aber dazu, die vorherrschende
Gruppe der Tuzi, als ihre stellvertretenden Machthaber noch weiter zu stärken, obwohl die ja bereits
die Elite waren eigentlich. Und das tun sie aus einem ganz bestimmten Grund. Also der Vorstellen-Wiktor,
was das so um 1900 sein könnte, was dahinter steckt, womit die Deutschen sozusagen argumentieren,
warum die Tuzi die Macht hier haben sollten. Ich bin gerade überlegen. Es geht ein bisschen um die
Geistesgeschichte und auch die Pseudo-Wissenschaft dieser Zeit. Also ich könnte mir vorstellen, dass
sie auch das Bild haben, dass die Tuzi tatsächlich ein Überleg, eine überlegene Rasse möglicherweise sind.
Genau. Die natürlich immer noch untergeordnet, aber überlegen, der, also der Hutu, dem Hutu-Volk und
dementsprechend aus ihrer Sicht dann Rasse gegenüber so, wie es eben zeignet worden ist. Und das ist
natürlich für sie auch organisatorische Vorteile hat, dass bestehende Systemen nicht nur weiter zu
führen, sondern auch noch weiter zu schärfen, vielleicht völlig richtig. Also das ist tatsächlich die
Rassenideologie, die hier den Hintergrund bildet. Die gibt es natürlich nicht erst seit der Nazis,
sondern die Überzeugung, dass angeblich manche Rassen überlegen wären, anderen körperlich
ungeistig. Das ist um 1900 Europa eigentlich eine vorherrschende Ansicht, das ist selbstverständlich
verlieger Quatsch. Aber damals ist es bei vielen nicht bei allen, aber bei vielen sozusagen der
Stand der Zeit. Und das ist ja nochmal wichtig, das dazu zu sagen, dass das nicht wie heute eben
verpönt war. So traurig ist auch klingig. Und das ist eben gesagt, das ist auch sehr wissenschaftliche
Stand, das wird geforst. Also an den Unis hast du mit der Rassentheorie geforst ist. Beispielsweise über
afrikanische Gruppen, die dann eben als Rassen bezeichnet wurden, völlig quatsch, dass das erklärt sich
von selbst, Menschen kann man nicht in Rassen einteilen. Aber die deutsche Kaldinalmach, die tut das
trotzdem. Sie erklären jetzt die Tootsie zu überlegenen Rasse nach ihrer Ansicht. Sie sein körperlich
und geistig den anderen beiden Gruppen, den Toi und vor allem den Hutu überlegen. Und deswegen
sollen die Tootsie anführe, jetzt diese Gesellschaft weiter kontrollieren. Damit greifen die Deutschen
hier in ein organisches, über lange Zeit gewachsenes Gesellschaftsystem ein, von außen und zerstören
es auf einige Reise. Wie es leider in so vielen afrikanischen Ländern dieser Zeit passiert ist. Sie
liegen damit völlig falsch, nicht nur wegen der warnwitzigen Rassenideologie, sondern auch deswegen,
weil die Tootsie überhaupt keine eigene Eten hier sind, auch kein Volk. Auch wenn wir den Rasse
begriffen, nicht benutzen und dafür Etenie benutzen, auch das ist falsch, denn das Problem ist, die Tootsie
Tua und Tootsie sind gar keine eigenen ethischen Gruppen, sondern sie sind eigentlich soziale
Kasten. Es ist nur eine soziale Unterscheidung. Sie waren Sozialfluide und man konnte inhalt
ihre sozialen Gruppen auf und absteigen, abhängig von dem, was man besessen hat und was man getan hat.
Das ist ein ganz einfach so. Die Tootsie Kasten, das waren die Gruppe, die Vieh besessen haben,
die Vieh behütet haben und die die Königsfamide gestellt haben. Die Hutu dagegen waren die
bäuerliche Gruppe, Landwirtschaft. Wenn jetzt aber ein Hutu viel kaufen konnte oder besonders viel
Landbesitz bekommen hat, dann konnte dieser Hutu einfach aufsteigen und wurde Tootsie. Wir können
sagen, dass bevor die Kriminalisierung stattgefunden hat, das Problemlos möglich war dieser Wechsel,
weil ich meine, wir müssen ja schon, auch wenn natürlich die Kriminalisierung in ganz vielen,
an ganz vielen Stellen schreckliches Erfolgebracht hat, sagen, das sind vielen mehreren afrikanischen
Staaten, ja, beispielsweise aus Klaverei relativ lange üblich war. Und dass der auch beispielsweise
eine Rolle gespielt hat in Dreieckshandel, dass auch afrikanische Staaten damit beteiligt waren.
Aber wir können sagen, dass es eigentlich ein relativ wärstens schwierig zu sagen, aber ein
vieres System war, in dem jeder auf und absteigen konnte und das eigentlich keine wirkliche
Trennung hat, weil so eine Gutes Frage ist, wäre für mich schon dieses Bild wieder gingen,
dass es schon eine Art, also dass es keinen Demokratie gegeben hat, sondern eben ein klares
gratisches System. Richtig ist, war ein Klavis und auch ein ganz, ganz strenges, hierarchisches
System, also sehr viel strenger, gegliedert als viele andere Gesellschaften, was später noch
wichtig wird, fair war es nicht, die Hutu wurden ausgebeutet. Sie wurden aber bei weitem nicht
in dem Maß ausgebeutet, wie dann unter der Kolonial Herrschaft. Das heißt, es gibt hier keine
eindeutige Antwort und je nach dem, was man damit erreichen will, beispielsweise was die spätere
Rohanische Regierung dann argumentiert, wird das anders dargestellt. Manche sagen, dieses System
war völlig friedlich, andere sagen, nein, das System war auch unterdrückerisch und ich denke,
die Antwort liegt mindestens dazwischen. Also man konnte aufsteigen, auf jeden Fall. Das heißt,
aber nicht, dass die Hutu nicht trotzdem auch unterdrückt wurden und gerade wohl auch in der Zeit
vor der Kolonialisierung sind die Tuzi, als Elite immer stärker und auch unterdrückerischer geworden,
abgeschlossen waren sie aber nie und vor allem haben sie sich eben nicht ethisch unterschieden.
Alle hatten dieselbe Sprache, alle hatten dieselbe religiöse Vorstellung und Kultur. Das war mir nicht
bekannt. Das ist ja sehr wichtiger Unterschied. Das ist ja dann wirklich einschneint, was dann passiert,
was dann eben diese Kolonial Herrschaft zunächst der Deutschen dann dort verursacht. Ganz genau.
Das ist nämlich eben das, worauf ich hinaus fülle, was wir im Immunilär wählen müssen, die für
deswegen in den Genozid, weil jetzt ethische Unterschiede sozusagen erfunden werden von den Deutschen.
Das heißt also, man konnte vorher aufsteigen durch den Besitz von vier und Land, dann war man eben
teil einer anderen Gruppe. Keine ethische oder gar rassische Aufteilung. Diese Gruppen haben über
Jahrhunderte zusammengelebt. Sie haben gemeinsam den Staat Rwanda aufgebaut. Sie hatten eine
einheitliche Sprache namens Kinja Wanda, die auch heute die meistgesprochenes Sprache Rwanda ist.
Kultur religiöse Überzeugung, das war alles quasi das selbe. Gegen Ende der vor Kolonialen Zeit werden
die Tuzi stärker und unter den Deutschen werden sie aber wahnsinnig stärker noch mal. Sie haben
so eine Art patronage Systeme mit den Hutu und das verstärkt sich jetzt noch deutlich mehr,
bisschen wie im alten Rom, die mächtigen Vielbesitzer haben Leute, die von ihnen abhängig sind. Da
gegen, formiert sich natürlich dann auch eine gewisse Abneigung, der Gruppe, die unterdrückt wird.
Jetzt kommen aber die Deutschen, interpretieren das Ganze so, dass die Tuzi nicht aufgrund ihrer
sozialen Stellung über viele Jahrhunderte in die Situation gekommen sind, sondern dass sie angeblich
rassische Merkmale haben, dass sie einfach intelligenter wären, weil sie eine Rasse sein, was
völliger Quatsch ist. Punkt, das muss man auf jeden Fall sagen. Durch die weitere Stärkung der Tuzi als
diese in direkten Herrscher werden alle sozialen Regeln, die es gab, alle Normen jetzt noch mal
völlig durcheinander gebracht. Die Hutu und die Tua werden völlig ausgebeutet, viel stärker als vorher,
das Ganze auf der Grundlage von scheinbarer, rassischer Hierarchie. D.h. das was jetzt passiert
ist so traurig wie vorhersehbar, die Kolonial macht, also jetzt erst noch die Deutschen benutzen diese
rassische Einteilung, um die Herrschaft abzusichern. D.h. die wollen ganz gezielt, die eine Bevölkerung gegen
die andere ausspiegeln, um es für sich selber einfacher zu machen zu herrschen und sie vermitteln diese
Sichtweise, diese rassistische Einteilung auch in der Schulbildung beispielsweise. Es wird also den
Leuten in Rwanda beigebracht, damit und erst damit entstehen jetzt nach und nach in Rwanda und der
Umgebung ethnische Identitäten, dass sie jetzt also als Tuzi geboren sind und dann bleiben sie auch
Tuzi und wer Hutu, als Vater und Mutter hat, der ist jetzt auf einmal Hutu. Das war vorher nicht
so der Fall. Das heißt, es verändert ihr Selbstverständnis auf Basis dieses perfiden rassistischen Systemes, auf Basis
von Ausbeutung, Unterdrückung des Z-Hass ab jetzt für die nächsten 100 Jahre kann man sagen. Es gibt also
jetzt einen tiefen Grab zwischen diesen neuen ethischen Gruppen, die eigentlich noch nicht ethnisch sind, aber es
jetzt sozusagen nach und nach werden und das ist der Hintergrund, der ganz entscheidend in den Genozid führen wird, wo die
Menschen sagen werden. Du bist Tuzi, du bist anders und deswegen werden wir dich töten, ganz konkret.
Es ist aber weiter nur nicht der einzige Hintergrund, den wir kennen müssen. Denn wie wir alle wissen, verliert
das deutsche Reich den ersten Weltkrieg und bei den Friedensverhandlungen verliert es dann auch
all seine Kolonien. Rwanda als Teil von Ostafrika gehört jetzt wemwektor?
Frankreich. Belgien. Belgien erst, danke. Also ein guter Tipp, also was ganz nah dran, denn die
französische Sprache, das ist völlig richtig, es gibt dann auch ein Rwandisch französisch, aber Frankreich
wird nie die Kolonal Herrschaft über Rwanda haben, sondern es ist erst deutsch und dann Belgien.
Tatsächlich. Es heißt jetzt auch Rwanda Urundi oder Rwanda Burundi. Diese beiden Staaten sind für
eine Jahrzehnt jetzt auch zusammengelegt und das ist das selbe Belgien, wie du schon erwähnt hast,
das im Congo auf unmenschlichste Weise kolonialisiert hatte und diesen Staat ausgepresst hatte, auch das
bezeichnen viele als Genozid. So dem Griff kommen wir auch noch mal. Aber in Rwanda hat Belgien jetzt
grob gesagt, einfach die deutsche Politik weitergeführt. Die Unterdrückung der Hutu-Bevölkerung wurde
weiter verstärkt, sie mussten jetzt auch Zwangsarbeit verrichten.
Die Kolonialen Behörden haben außerdem diese Rasseeinteilung der Deutschen weiter propagiert,
weiter stringent eingeteilt.
1933 gab es in Runde auch einen Zensus, eine Volkszählung, und hier haben jetzt die belgischen Behörden
erstmals einfach willkürlich festgelegt, wer welcher Gruppe angehört.
Das heißt konkret, jeder mit mehr als zehn Rindern im Besitz war jetzt einfach tutsi.
Und zwar für immer, denn es wurde jetzt eine Maßnahme getroffen, die schreckliche Konsequenzen
haben wird.
Alle Menschen bekommen einen Ausweis, eine persönliche Identitätskarte.
Und auf diesem steht jetzt die Rasse oder die ednische Gruppe.
Diese Karten sollen ein, 60 Jahre später in Überleben und Tod entscheiden, denn sie werden
bis zum Genozid weiter fortgeführt.
Hier steht jetzt also immer, ob tutsi oder Torbist.
Wir springen weiter.
In 1946, der zweite Weltkrieg ist vorüber und Rwanda wird jetzt Treuhandgebiet der
Vereinten Nation UN.
UN war ein Jahr vorher gegründet worden, die Mandats macht vor Rwanda, hat aber weiterhin
Belgien, ja, auch wenn es jetzt so international verwaltet werden soll.
Die UN sollte generell die Entwicklung dieser Treuhandgebiete fördern, das ganze auch langsam
demokratisieren und sie langsam auch in die Unabhängigkeit sozusagen führen und dann entlassen,
also auch viele weitere Länder, nicht nur Rwanda.
Das heißt, die Lage in den Gebieten wird jetzt undiert, und dabei wird offiziell festgestellt,
wie sehr die Hutu in Rwanda immer noch diskriminiert werden oder sogar mehr als sie jetzt
zuvor.
Und damit werden international die Rufe lauter nach einem Mitsprachrecht für die Hutu,
dass sie nie hatten, auch nicht unter der Kolonial macht und da stützt werden sie dabei auch ganz
entscheidend von der katholischen Kirche und von Belgischen Priester.
1957 werden dann diese Hutu-Eliten erstmals einmal nicht fest veröffentlichen, das heißt,
die Gruppe wird immer stärker, deswegen sage ich jetzt auch Eliten und darin fordern sie
das Ende der Kolonialen Kontrolle, das Ende der Königsherrschaft der Tutzieh, die es immer
noch gibt.
Und gleichipolitische Rechte für Hutu, außerdem erklären sie aber auch, ihre Anerkennung
der rechtlichen Unterscheidung zwischen den Rassen.
Also nennen sie es und später dann eben Ethenien, Rassen, die es wie gesagt eigentlich nicht
gibt.
Und sie erklären, dass die Tutzieh als die eine Rasse illegal ihr Land besetzt hätten.
Sie fordern also einerseits ein Ende der Kolonialherrschaft, der ungleichen Rollen, gleichzeitig
wollen sie aber diese aufgesetzte künstliche Einteilung der Ethenien beibehalten.
Also die UN jetzt?
Nee, das sind die Hutu-Eliten, die sind man ja fest.
Ja.
Also auf der einen Seite würde man sagen, es ist absolut unterstützenswerten und dass
sie gleichberechtigung fordern auf der anderen Seite unterstützen sie aber eben auch diese
rassistische Einteilung.
Und genau das, was sie fordern, so wird es im Prinzip jetzt auch kommen.
Das heißt, ab Ende der 50er orientieren sich Menschenrande mehr und mehr an diesen
wahrgenommen ethischen Grenzen und sie bilden jetzt auch politische Parteien für ihre Etenier.
Es bricht Gewalt dadurch auch aus, gegen die Tutzieh.
Können wir zu diesem Moment noch von Rassen sprechen, also auch in der Selbstwannehmung.
Es ist ja im Kontext, in einem rassen, ideologischen Kontext, um 1900 entstanden.
Die Selbstrinnung ist es jetzt auch so eine Art, auch nationaler zugehörig, nationaler zugehörigkeitsgefühl,
wenig oder oder sprechen auch die Menschen dort, also die sich auch zum Rasse war oder würde
es in der Literatur gehandhabt.
Also dann noch von, also jetzt hundert mich so ein bisschen das Moment, dass man so spät
dann auch noch von Rasse spricht.
Doch der Rassebegriff, der ist noch eine Weile, wir sind jetzt erst in 50er Jahren, der ist
selbst auch in Deutschland noch eine Weile gebräuchlich und ich würde sagen, beispielsweise
in der Engelsprachung gewählt noch weiter und wird dann nach und nach zwar durch den
Besitz ethenier ersetzt, denn das ist natürlich schon auch andere Konzepte, aber die Hutu,
die Tutzieh, die denken hier sehr stark entlang dieser rassischen oder ethischen Linien und
denken schon auch an die Menge Frasse, die sie gelernt haben und Belgien ist immer noch
die Kolonialmacht und hat sich davon auch nicht verabschiedet.
Das merkt man in ganz vielen Dokumenten, wo eben darüber gesprochen wird.
Also dieser Begriff ist leider immer noch präsent und ist es im Prinzip auch bis nach dem Genozid.
Also hier geht es nie darum eigentlich für beide Seiten jetzt für Rwanda etwas zu tun,
sondern eben entweder für sie als Hutu oder für sie als Tutzieh, in den aller meisten
Fällen.
Die Behörden, die unterstützen jetzt allerdings die Hutu, eigentlich erstmals kann man
sagen und auch die internationale Gemeinschaft, also auch die Belgischen Kolonialbehörden,
sie setzen jetzt neue Hutuanführer statt Tutzieh ein.
Dadurch verstärken sich die Unruhen allerdings weiter und bis zu 100.000 Menschen müssen
in die Nachbarländer fliegen, vor allem Tutzieh, die jetzt eben erstmals nicht mehr an der
Macht sind.
Auch der König der Tutzieh, der sogenannte Mwami, der flieht nach Uganda und die Monarchie
ist jetzt abgeschafft im Jahr 1961.
Es ist der Beginn der sogenannten sozialen Revolution durch die Hutu, so nennen sie das selbst.
Es ist auch eindeutig der Beginn einer fatalen Gewaltspirale, auch wenn es vorher Gewalt
gibt, keine Frage.
Jetzt ab 1962 wird Rwanda unabhängig, wird auch wieder von berundige Trend übrigens,
die Kolonial-Herschaft endet und in den neuen Wahlen bekommt die Hutu-Partei eine klare
Mehrheit.
Dagegen greifen wiederum die vertriebenen Tutzieh aus dem Exil Rwanda an, ein Jahr später
1963 und sie versuchen, die Vorherrschaft wieder zu erlangen, die sie gerade verloren
hatten, der Angriff scheitert und das Resultat ist noch mehr Gewalt.
Die Hutu rechen sich jetzt wieder an den Tutzieh.
Das meine ich, wenn ich von Spirale spreche, so wird es jetzt immer weitergehen.
Also die Konsequenzen sind auch hier schon erschüttern.
Massenhafte Gewalt hatten wir jetzt von der Hutu Mehrheitsbevölkerung verübt, an den
Tutzieh vor allem teilweise auch an den kleineren Tor Gewalt, die können wir jetzt langsam
eben auch als ethnische Gewalt bezeichnen, weil die Leute sie als ethnisch interpretieren,
die Täter orientieren sich in dieser ethnischen Zuschreibung, nach der die Tutzie anders
sein und sterben sollen dafür, das breitet sich aus.
In drei Jahren werden durch diese soziale Revolution der Hutu mindestens 10.000 Menschen
getötet, Tutzieh und politische Gegner, 100.000 weitere werden vertrieben, die Tutzieh
auf der anderen Seite diagieren nicht weniger brutal.
Im Nachbarstaat sind sie nämlich an der Macht, also in Berundi und dort scheitert wiederum
der Putschversuch der Hutu und es passiert genau das Gleiche, die Tutzieh antworten
hier mit unfassbarer Gewalt und bis zu 200.000 Hutu werden ermordet als Rache für diesen
Putschversuch.
Durch das Massaka fliehen wiederum die Hutu von Berundi nach Rwanda und auch dort geht
es weiter.
Also auch die sind dann wiederum Gewalt bereit traumatisiert und nehmen wiederum Rache an
den Tutzieh, die noch in Rwanda sind.
Diese Gewalt ist zwar noch nicht so schrecklich, wie die die 1994 ausbricht, aber sie ist
auch jetzt schon wahnsinnig wahnsinnig schlimm und ich denke spätestens hier wird klar,
dass dieser Genozid von 1994 hier schon klare Vorläufer hat.
Ja, es ist schon sehr, sehr brutal, sehr viele Massaka, sehr, sehr lange Blutige vorgeschichte.
Und ja, es scheint wirklich vieles darauf hinaus zu laufen, auch wenn man natürlich immer
dann schaut beispielsweise auch als Historiker, als Historiker was gelb ist denn noch für
Alternativen, was für Möglichkeiten gibt es aber hier scheint es schon eine sehr schwierige
Situation zu sein.
Weil einerseits sich dann auch die Menschen, die Hutu und Tutzieh, wo sie natürlich die
ehhnische Zugehörigkeit erst aufgestempelt bekommen haben, sich auch mit ihr identifizieren.
Richtig, das ist ja das große Problem und eigentlich sich nicht vereinen und merken, dass
das eigentlich ihnen aufgesetzt worden ist von jemandem dritten und andererseits natürlich
dann auch wieder wahrscheinlich, sind das dann die Hutu, die dich dann zurückbesinn.
Und sagen wir wären schon seit Jahrhunderten unterdrückt, also wieder eine ganz lange
Linie ziehen und eben nicht diesen Moment erkennen, wo eigentlich auch die Kriminalheeren
das ganze fest schärfen, da unten Belgier, ja eigentlich der Westen insgesamt, also ab
nun im Gesenzeitpunkt kann man das dann sicher auch sagen und das wird erst dann nach
hinein eigentlich erst heute sozusagen erkannt.
In den meisten Fällen natürlich gibt es einige, das sagen aber es ist nicht die Mehrheitsmeinung
sondern man argumentiert eigentlich auf beiden Seiten einseitig für die eigene Gruppe
oder eben das, was man als eine Gruppe wahrnimmt und es geht aber auch noch weiter, denn die
Hutu sind jetzt an der Macht und die wollen dort auch bleiben, also sie sind ja auch nicht
bereit, das wäre ja möglich gewesen hier Kompromisse zu treffen, sondern beide Seiten wollen
ständig putzen und die alleinige Herrschaften, es gibt nicht die Möglichkeit dann scheint
hier zum Kompromiss zu kommen, der das vielleicht entschärfen könnte.
Im Gegenteil, im Jahr 1973 putzt jetzt der General Juvenal Habjadimana, er ist Hutu und
er putzt gegen eine andere Hutu-Regierung, macht sich jetzt selber zum Präsidenten.
Und es gibt jetzt sogar kurz Hoffnung, wirkt doch, dass ich diese neue Regierung um Versöhnung
bemühen kann unter Habjadimana, es wird erst mal kurz keine Politik gegen die Tutzieh
gemacht und das ist fast einer der einzigen Lichtblicke, den ich eigentlich gelesen habe,
in den ganzen Jahrzehnten und der Hälke nicht an. Habjadimana's Herrschaft wird auch sehr
totalitär. Schon bald werden wir unter seinem Vorgänger auch schon die Tutzieh weiter diskriminiert
und aus allen wichtigen Positionen nach und nach verdrängt. Es gelang jetzt, dass es ganz
wichtig eine noch radikalere Hutu-Elite an die Macht als vorher und jetzt, also ab den
70er-Jahren, sind darunter auch schon diejenigen, die die Stripenzier des Genuzides werden.
Sie bereiten Appier, so auch nach und nach immer aktiver dem Genuzid in Boden.
Ja und wer jetzt hier denkt, dass die Situation sich nicht weiter verschärfen kann,
wird sich. Unter Habjadimana's totalitär im Regime kommt es zu den letzten entscheidenden
Entwicklungen hin zum Genuzid. Es gibt noch mal gravierende politische und auch wirtschaftliche
Ränderungen in den 80er-Jahren. Rwandan mit seiner Hutu-Regierung wird zum Beispiel ein
enger verbündeter Frankreichs, besonders Mitte Rons. Aber andere Staaten üben auch internationalen
Druck auf Rwanda aus, sich zu demokratisieren. Was auch ein genereller Trend ist jetzt,
international haben wir langsam das Ende des kalten Krieges, es gibt so eine sogenannte
Demokratisierungswelle, die auch auf Rwanda einfluss ausübt. Von außen. In politisch steht
der Präsident auch unter großen Druck, weil diese Teile seiner Hutu-Partei immer radikaler
werden, radikaler auch als er selbst, der jetzt auch durchaus schon radikal ist. Gleichzeitig
geht es dann auch noch wirtschaftlich bergab, besonders wichtig ist der Kaffee und T-Handel.
Hier fallen die Preise, das heißt, dass sie noch mal für Rwanda deutlich schlechter aus als bisher.
Und so all diesen Faktoren kommt der weiter ungelöste Konflikt zwischen Hutu und Tutzi.
Die Tutzivane ja in großer Zeige flohen in die Nachbarländer und sie organisieren sich dort jetzt militärisch.
Besonders die Nuganda, weil da haben sie auch im Bürgerkrieg mit.
Die Kämpft haben auch dann dem nächsten Machthaber zum Aufstieg verholfen
und werden dort immer Kampf erprobt.
Das Problem ist, obwohl sie für Uganda gekämpft haben, dürfen sie dort nicht bleiben.
Sie bekommen keine Staatsbürgerschaft.
Zurück nach Hause nach Oana dürfen sie aber auch nicht, denn dort ist die Huturregierung an der Macht,
die lassen sie nicht zurück ins Land.
Somit haben wir 10.000 Tutziv, die jetzt erstens sehr, sehr Kampf erprobt sind durch den Krieg.
Die sehr gut organisiert sind, zum Teil auch von den USA wiederum unterstützt werden.
Frankreich wiederum unterstützt die Hutur.
Und sie sind immer noch ohne feste Heimat und wollen natürlich jetzt Rwanda auch wieder zurück erobern.
Das ist der Hauptgrund dafür, wenn wir jetzt ins Jahr 1990 springen,
dass diese Tutzivane im Exil in Rwanda einmaschieren wird.
Sie wollen die Herrschaft zurück und damit beginnt der Rwandische Bürgerkrieg.
Vier Jahre vor dem Genur zieht, 1990.
Unter der Führung eines gewissen Major Paul Kagame, der ersetzt, jetzt 1990 sein Vorgänger,
formiert sich die Rwandische, patriotische Front und wird zu einer Art Exil Tutzivane, die RPF.
Das ist ein ganz wichtiger Name, den wir noch oft hören.
Und weißt du, woher wir Paul Kagame heute kennen oder Paul Kagame?
Nein.
Ist der heutige Präsident Rwandus?
Ach wirklich, ja.
Daran merkt man, dass ich mich in Rwanda nicht so gut auskenne.
Damit bist du sicherlich nicht alleine.
Ja.
Jetzt weiß ich es Paul und Paul Kagame.
Und auch ich kannte zwar sein Name, aber ich hätte niemals damit gerechnet, ihn hier zu lesen.
Also ich war auch überrascht, dass er hier auftaucht.
Mehr wird einer der wichtigsten Personen, der nächsten 30 Jahre bis heute für Rwanda, wie wir sehen werden.
Diese Rwandische, patriotische Front unter Paul Kagame, die RPF, die greift jetzt also ihr eigenes Land an.
Ja, und wie reagiert die westliche Welt auf diesen Krieg?
Was würdest du schätzen?
Denn die hat ja wie gesagt auch schon ihre Interessen in Rwanda.
Ich bin mir nicht sicher, wie zu dieser Zeit, damit handtiert worden ist.
Also es gibt ja unterschiedliche Länder, die auch die unterschiedlichen Seiten.
Wir schützen natürlich stehen die meisten für den Frieden ein, wenn das möglich ist.
Oder für Stabilität.
Für Stabilität?
Ja, für Stabilität.
Aber wenn jetzt natürlich ein offener Krieg ausbricht, weiß ich nicht, ob sie sich daran direkt beteiligen,
ich würde das erst mal ausschließen.
Ja.
Also im Prinzip unterstützen Sie die Seite Habierimanas und der Huturigerung, weil Sie sich davon versprechen,
besonders Frankreich, der stärkste westliche Verbünnete.
Die setzen darauf unter Mitte Raum, dass diese Huturigerung die Stabilität der Region aufrechterhält,
während Sie das der RPF nicht zutrauen, sag ich mal, der Tuziminderheit.
Das bewegt Frankreich dann auch dazu, als einzige europäische Macht eigentlich der westliche Macht.
Und tatsächlich eigene Truppen nach Wander zu schicken.
Das heißt, jetzt kämpfen dort ganz reguläre französische Truppen und Tutusoldaten gegen die Tuziami,
gegen die RPF unter Polka-Gamer.
Und mit den französischen Truppen zusammen wird die RPF auch erst mal gestoppt, allerdings nicht besiegt.
Und es wird schnell klar, dass das Huturigerung diesen Krieg nicht gewinnen kann.
Trotz den Franzosen, denn die Ausbildung der Tuziami ist sehr, sehr gut der RPF.
Sie haben sehr lange gekämpft, Sie haben eben auch Unterstützung und Ausbildung erhalten.
Wie auch die Hutu, aber Sie sind nicht so gut organisiert, nicht so schlagkräftig.
Es gibt einen Prinzip stillstand und es wird natürlich die ganze Zeit weiter gekämpft,
aber im Hintergrund wird jetzt verhandelt.
Und das Ergebnis wird sein im August 1993 tatsächlich wird eine Friedensvereinbarung abgeschlossen.
Dieses Ergebnis hat auch Hoffnung gemacht.
Und in der Vereinbarung unterstützt durch die internationale Gemeinschaft natürlich,
sollte jetzt die Macht in neuen Regime das gegründet wird, aufgeteilt werden.
Alle Parteien sollten repräsentiert sein und eben auch alle etnieren.
Und die UN, die sollte das Ganze überwachen, sollte sicherstellen, dass es Friedlich abläuft
und dass sich dieses Land politisch, sozial und auch militärisch reformieren kann.
Dafür wird jetzt eine Mission ins Leben gerufen, nämlich die UN Friedensmission Unamihr.
Renighted Nations Assistance Mission for Runder.
So gut das klingt, sollte das allerdings nicht von dauer sein.
Und diese UN Mission wird eine sehr traurige Rolle spielen. Das kann ich schon mal sagen.
Denn mit der Aussicht diese Macht zu teilen.
Die Macht zwischen Hutu, Tuzi und auch Dintwa, der dritten Gruppe.
Damit sind die radikalen Kräfte, von denen ich gesprochen habe in der Hutu,
Bevölkerung in der Elite, nicht einverstanden.
Die Kräfte, die sich auch um den Präsidenten, habe ja Riemana und um seine Frau formieren.
Sie wollen ihre gewonnenen Macht, auf der sie jetzt sitzen, nicht wieder teilen.
Sie wollen keine Tuzi an die politischen Schallstellen lassen.
Sie wollen die Macht auf keinen Fall teilen. Auch nicht wenn es irgendwie gerecht wäre.
Das sehen Sie nicht ein.
Und Ihre Antwort auf diesen bevorstehenden Frieden lautet Mord.
Das ist Ihr Plan, der sich jetzt formiert.
Schon 1992 und 1993 werden die Kämpfe weitergehen.
Während der Friedensverhandlung kommen erste Gerüchte auf.
Dass diese radikalen Hutu Politiker Todesschwadroden organisieren.
Gerüchte, die sich bewahrheiten werden.
Gleichzeitig drehen sich jetzt die Zahnreder, diese Radikalisierung immer schneller.
Die laufenden Friedensverhandlungen nutzen diese radikalen Hutu, um Stimmung zu machen.
Gegen die neuen Machtverhältnisse.
Es wird aktiv Hasspropagander gegen Tuzi betrieben, die immer extremer wird.
Es wird Angst verbreitet, dass am Ende des Friedens nur wieder ein neues Tuzi-Regime kommt.
Dass das quasi ausnutzen wird.
Und der Präsident habe ja Riemana, er ist kein ganz so radikaler Antreiber.
Aber er ist machtlos gegen diese Radikalisierung.
Er ist natürlich auch Antituzi.
Er tut nichts dagegen und verliert aber auch ganz schnell an Einfluss.
Also er wird immer unwichtiger.
Und die Tatsache, dass er bereit ist zu verhandeln.
Die macht ihn auch zum Gegner, der radikalen Hutu.
Denn die wollen ja auf keinen Fall verhandeln.
Mit den Tuzi.
Was wir jetzt haben ist also eine Situation, die Rapide eskaliert.
Radikalisierung in darin, ein Andauernder Krieg, während um Frieden verhandelt wird.
Und schon jetzt brechen kleinere Massaker aus, vor allem an der Tuzi-Bevölkerung.
Und es ist somit nicht überraschend, dass trotz der Friedensverhandlungen
auf Gerüstet wird auf beiden Seiten im Prinzip.
Sind diese Friedensverhandlung fast eine Phase.
Also vielen Gruppen ist klar, dass es selbst, wenn es zum Friedenschluss kommt,
danach trotzdem wieder Krieg geben wird.
Das heißt, sie bereiten sich vor.
Der Frieden wird dann mehr oder weniger bedeutungslos sein, der ist nur auf Zeit.
Die Hardliner unter den Hutu, die bereiten allerdings eben nicht nur einen weiteren Krieg vor
oder eine Aufnahme der Kämpfe,
sondern sie organisieren weiter rassistische Propaganda gegen die Tuzi.
Sie beginnen jetzt damit Milizen auszubilden
und sie entwickeln ganz konkrete Pläne für den Genotzieht an den Tuzi.
Resumieren wir jetzt noch mal, wo wir gerade sind.
Wir haben also gehört, wie die Lage in Ruanda nach und nach eskaliert ist,
wie anfänglich soziale Unterschiede, Klarnsgruppen mit derselben Kultur,
der selben Sprache und wohl auch dem selben aussehen.
Niemand an der gelebt haben, wie das alles zur Seite geschoben wird,
für eine rassistisch aufgeladene Einteilung in wir und sie, Hutu und Tuzi, gut und böse.
Anfang der 90er Brennt bereits die Lunter in diesem Pull war fast.
Es gibt den Bürgerkrieg zwischen Hutu und Tuzi
und dem Hintergrund bereiten die radikalen Hutu
in der Regierung auch den Genotzieht bereits gezielt vor.
Sie verbreiten ihre Hass-Propaganda und sie bilden die Milizen aus,
die den Genotzieht anführen sollen.
Der Name dieser Milizen wird sein inter-ahemwe.
Die treibende Kraft ist eine kleine Gruppe der Hutu-Elite
und um die Frau des Präsidenten namens Agate Kansiga.
Dazu gehören jetzt zur Gruppe einfachs reiche Politiker, Militärs,
intellektuelle und Geschäftsleute.
Sie stehen für die sogenannte Hutu-Power-Bewegung.
Sie radikalisieren ihre Hutu-Partei immer weiter.
Ihr Ziel ist, Rohan da nur für die Hutu.
Und sie erklären, die Tuzi zu feindlichen Angreifern von außen,
Agenten zu Leuten, die die alte Monarchie wieder einführen wollen,
um die Hutu auszubäuten, sowie in kolonialen Zeiten.
Und die Inversion der RPF, also der Tuzi Exxilameh,
die kommt Ihnen gerade recht, die passt perfekt in diese Erzählung.
Diese radikalen Hutu bauen jetzt gezielt ihre eigene Propaganda-Maschine auf
und den Hass weiterzuschüren.
Sie verbreiten Angst und sie entmenschlichen auch die Tuzi mit Kalkül.
Sie bezeichnen die Tuzi als Ingenzie, als Kaka-Laken oder als Ungeziefer.
Und sie erlassen die berüchtigten Zähnen Hutu-Geboten.
Darin steht, dass alle guten Hutu von jeder Beziehung zu Tuzi absehen müssen,
dass sie schon gar keine Frauen kennenlernen sollen.
Und noch einige weitere Gebote in diese Richtung.
Und Viktor, diese Wortwahl, die Propaganda, die in Menschlichung kommt,
uns natürlich nur allzu vertraut vor.
Ja, ja.
Also natürlich aus der deutschen Geschichte, die Holokas,
weil werden es auch bei den Runden kümmern, schon, dass es dort auch so ist,
dass man wirklich ja, dann nicht mehr nur von Baban spricht,
sondern das eigentlich in einer ganz andere Richtung geht.
Ja, man das auch ganz bewusst und zielorientiert macht.
Und im Plan, welche Begriffe benutzt werden und den Ort,
die wie strategische Systematisch das dann auch durchgesetzt wird.
Richtig.
Also diese Propaganda ist sehr gut organisiert und vorbereitet.
Es gibt eine eigene Zeitungball dafür, Kanguwa heißt die,
ein eigenes Radio-Sender, wo rassistische Propaganda verbreitet wird
und wo später auch zum Genutzieht aufgerufen werden wird.
Es werden jetzt Listen angefertigt, auf denen die Namen von Tuzi stehen,
die ermordet werden sollen.
Musik wird aber auch gezielt eingesetzt.
Und es wird auch die Jugendorganisation der Regierungspartei gegründet,
die ich gerade erwähnt habe, die berüchtigten Inter-Ahmwe.
Das ist erst noch nicht ganz klar, was die tun,
aber sie werden eben bald gezielt zu milizen,
die dann auch morgen sollen ausgebildet.
Der Name dieser Inter-Ahmwe bedeutet zusammenarbeiten, zusammen kämpfen.
Und sie werden bald die sein, die alle zusammen jagt auf die Tuzi machen
und diese blutige Arbeit verrichten, wie sie es selber nennen werden.
Also Arbeit bedeutet einfach das Morden.
Diese Inter-Ahmwe werden die treibende Kraft sein,
im Völkermord, zu dem wir jetzt kommen.
Die Massaka beginnen einem entscheidend Moment
in der Nacht vom 6. auf den 7. April 1994.
Beim Landeanflug auf die Hauptstadt Kigali
werden zwei Bodenluftraketen abgefeuert.
auf das Flugzeug von Präsident Habierimana.
Die zweite Rakete trifft das Flugzeug, wer sie abgefeuert hat, ist bis heute unklar.
Es spielt auch eigentlich keine Rolle für das, was danach passiert.
An Bord des Flugzeugs sind einmal Präsident Habierimana,
aber auch weitere wichtige Politiker und auch der Präsident von Berundi, den Nachbarstaat.
Es herrscht nach diesem Absturz zunächst heilose Verwirrung, bis dann klar wird innerhalb
einiger Stunden, dass alle an Bord tot sind.
Der Präsident wurde also gemäuchelt, er wurde ermordet durch einen Attentat.
Und dann noch in der selben Nacht, wenige Stunden nach diesem Attentat beginnt überall im Land das Töten.
Denn dieses Töten dieses Morden war von langer Hand geplant.
Und das Attentat auf diesen Präsidenten war der Moment, auf den die Hutu-Elite gewartet hat, um zuzuschlagen.
Ob sie deshalb das Attentat selbst verübt hat, oder ob sie deswegen verfrüht losgeschlagen haben,
als sie erkannt haben, dass der Moment perfekt ist, wissen wir nicht.
Und es spielt deswegen auch nicht wirklich eine Rolle, weil die Pläne für den Genozid eben schon vorbereitet waren,
und weil sie unmittelbar in die Tat umgesetzt werden konnten.
Von der Organisation und von der Schnelligkeit, mit der die radikalen Hutu jetzt zuschlagen,
sind alle anderen völlig überrascht.
Warnung hat es schon gegeben, übrigens schon einige Zeit vorher.
Auch an die UN, aber ernst genommen worden diese Warnung eben nicht.
Der Befehlzhaber der UN-Mession Rwanda, Romeo Daler hatte auch ein Telegramm.
Eigens an UN geschickt, mit dem dringenden Verdacht, dass ein Genozid vorbereitet wurde.
Er hatte Zeugen aussagen, er hat Quellen zitiert, aber die UN tut nichts, obwohl diese Schreiben
auf dem Tisch von Kofi Annan landet.
Die Moderatenmitglieder, die Regierung in Rwanda, versuchen jetzt in den ersten Stunden
nach dem Attentat noch das Schlimmste zu verhindern.
Die neue Präsidentin ist per Gesetz nach dem Todespräsidenten seine Stellvertreterin.
Agate Uelinki-Himana, sie ist eine Moderate Hutu,
und sie bleibt deswegen auch nur wenige Stunden Präsidentin, dann ist sie tot.
Selbst die zehn belgischen UN-Blau-Himsoldaten.
Die Soldaten der Friedensmission, die dort vor Ort ist,
die sofort nach ihrem Attentat zu ihrem Schutz gesendet werden,
selbst sie können ihre Ermordung nicht verhindern, als internationale Streitkräfte.
Als die Mörder der retikalen Hutu vor ihrem Haus ankommt, ergeben sich die belgischen UN-Soldaten.
Ein ganz fatala Fehler oder Moment, je nachdem, wie man es später beurteilt will.
Agate Uelinki-Himana wird brutal ermordet.
Die zehn Blau-Himsoldaten werden gefangen genommen und kurze Zeit später ebenfalls umgebracht.
Damit ist jetzt der Weg frei und die radikale Hutu-Power-Gruppe übernimmt jetzt die Kontrolle.
Ihr Anführer ist ein gewissler und schon kaum Bandar.
Sie geben jetzt die Schuld an dem Attentat am Präsidenten natürlich den Tutzi.
Die Tutzi haben sich angeblich verschworen, wollen die Macht übernehmen.
Das ist eigentlich der Vorwand, um den Genotzieht im ganzen Land auszurufen.
Sie beginn jetzt sofort, damit die Vertreter in allen Regionen des Landes anzuweisen
in ihrer Gemeinde alle Tutzi zu ermorden, die sie finden können.
Beine Unmittelbar nachkommen auch die ersten Nachrichten nach außen in die restliche Welt.
Und die entscheide Frage dabei ist, wie reagiert die Welt vor allem der Westen,
die ja auch diese UN-Una-Mission in Rwanda unterstützen.
Und das ist eben leider der traurige und entscheidende Moment, in dem sich die Welt entscheidet, wegzuschauen.
Es ist eigentlich ein entscheidender Moment, das ausgehenden 20.000 der Hunderts, den diese Weltgemeinschaft trägt und wo sich versagt.
Aber was heißt genau wegschauen?
Ich kann mir vorstellen, dass darüber diskutiert wird.
Und ich frage es ja, was gibt es für Möglichkeiten?
Und ich darüber werde vielleicht auch noch am Ende sprechen. Ich glaube, das ist auch spannend.
Also was hätte UN eigentlich tun, können tun müssen? - Ja.
Und hätte das Eiffolg versprochen? - Ja.
Also ich glaube, das sind auch noch ganz spannende Dinge. Aber ja, ich bin gespannt, du gehst jetzt direkt auf die Eive.
Ich denke, ich kann die Frage beantworten. Oder wir können darüber reden, warum ist das so entscheidend?
Warum versagen sie so entscheidend?
Nach der Ermordung der 10 Belgischen UN-Soldaten der Blau-Helme entscheidet sich Belgien seine Soldaten aus Rwanda abzuziehen.
Komplett.
Das ist der Großteil dieser UN-Soldaten vor Ort.
Der Kommandör, der UN-Mission in Rwanda, Romeo da leer, fordert eigentlich Soldaten an.
Er fordert 2000 weitere Blau-Helme an.
Dann hätte er insgesamt 5000 Soldaten und er ist der Meinung, dass er damit das Morden sofort beenden kann.
Mit dieser sagen wir mal Elite-Truppe. Die Bestens ausgebildet sind, die in der Hauptstadt sind und die sofort einschreiten können.
Das ist jedenfalls seine Meinung.
Aber die UN weigert sich, ihm diese Soldaten zu schicken und stattdessen reduziert sie die Truppen.
Statt mehr als 2500 Soldaten sind jetzt nur noch 270 im Land.
Und da leer und seine 20. Dissoldaten trauen sich nicht mehr einzugreifen. Mit dieser verringerten Stärke stattdessen werden sie per Anordnung.
Weil UN sich und auch der Sicherheitsrat sich aktiv entscheiden nicht zu tun, werden sie jetzt gezwungenermaßen zu passiven beobachten.
Das gehen wir jetzt direkt vor ihren Augen.
Und die Begründung der UN oder der Entscheidungsträger ist das schon auch zu sagen, dass wir hier um die Sicherheit der Soldaten fürchten.
Und ein Grund, ein anderer Grund, ein Jahr vorher sind einige usr. mekanische Soldaten getötet worden in Mogadishu.
Beim Angriff auf sie. Das heißt, die USA, die natürlich auch dieser Zeit die stärkste Macht sind,
gerade die entscheiden sich nicht einzugreifen, weil sie hier ihre Anleute nicht in Gefahr bringen wollen, weil sie sich nicht einmischen wollen.
Und es gibt weitere Gründe eben, dass sie ja Leute Angst haben, dass auch wenn sie mehr UN Soldaten schicken,
die anderen Staatsgehörigen im Land in Gefahr sein könnten und auch die anderen UN behalten.
Ja, ich finde es, es ist keine einfache Entscheidung, weil sie wissen ja nicht, was danach passiert.
Durch das hier an wird. Wir wissen das heute und deshalb können wir das auch oft äußerste verurteilen.
Aber es gibt, wie du gesagt hast, und das ist jetzt so wichtig.
Viele Anzeichen, die dafür gesprochen haben, dass das so ausatmen würde, dann denke ich kann man tun oder stelle sagen,
dass es auf jeden Fall, wie man jetzt gesehen hat, eine falsche Entscheidung war.
Aber welche Gründe dann eben auch dafür sprechen können, dass es vielleicht Sinn macht, die eigenen Soldaten zu schützen,
weil man sagt ja, man möchte zumindest selbst dort reingeraden auf jeden Fall.
Ist sicherlich ein Gedanke, der auch zu dem Zeitpunkt vielleicht zu einem gewissen Teil Sinn gemacht hat?
Also diese Frage der Intervention ist eine ganz wichtigste Zeit, wie gesagt auch in anderen Ländern.
Es gibt eben auch andere Missionen, die so krachen Scheitern, die auch quasi traumatisieren, dann auch die internationalen Gemeinschaft,
weshalb sie vorsichtiger werden. Andererseits schicken jetzt die Länder auch ihre Spezialanheiten nach Oana,
Frankreich und andere Länder. Sie evakuieren ihre Staatsangehörigen, den Tuzi helfen sie nicht.
Französische Soldaten werden später auch von öffentlichen Orten von Schulen weggehen, nachdem die Tuzi bei ihnen Schutz suchen.
Natürlich auch weise ich nicht trauen, das ist eine ganz schwierige Frage.
Aber der Vorwurf und auch die Kritik der westlichen Welt an sich selber ist schon und ist auch durchaus zu Recht, dass ich hier versagen.
Nicht nur in diesem entscheidenden Moment, wo der belgische Oberkommandeur im Stich gelassen wird, der Soldaten antwortet, sondern auch vorher, wo diese Warnung nicht ernst genommen werden.
Sie unterschätzen diese Tertion vollkommen, sonst werden sie womöglich anders gehandelt.
Und jetzt ist es eben zu spät.
Fatale ist dabei auch noch die Entscheidungen der UN, die massaker die jetzt beginnen, nicht als Genozid zu bewerten.
Denn wäre das der Fall, müsste der UN sicherheitsrat eingreifen.
Denn das ist die UN, Genozid-Konvention, und die sagt, dass die internationale Gemeinschaft intervenieren muss.
Deswegen entscheiden sie sich aktiv dagegen.
Das ist eine Antwort auf unsere Frage.
Also sie werden sich, obwohl Streitkröte vor Ort sind, die gut denkbar das Ganze beenden können, sie tun das nicht.
Und die Überlebende des Genozids Esther Mujawayo, die fast glaube ich zusammen, was viele überlebende Tuzi sich denken, als aus ihrer Sicht sie im Stich gelassen werden, sie tat.
Nie wieder ist wieder passiert, die UNO war vor Ort und zurück ab.
Butros, butros Gali, ihr damals die Generalsekretär hat uns verraten.
Kofi Annan, unter Generalsekretär und Leiter, der Einsätze zur Friedensicherung, erhielt den Befehl stillzuhalten und hat stillgehalten.
Bill Clinton hat geschwiegen.
Der Begriff Genozid Völkermord wurde auf Empfehlung der UN sowohl in Diplomaten kreisen, als auch in der internationalen Presse vermieden.
Denn wenn man das Kind beim Namen genannt hätte, wäre man verpflichtet gewesen zu intervenieren.
Der Völkermord hat aber stattgefunden.
Die Tuzi in Rwanda wurden von der Landkarte gestrichen.
Also sie wird gut dessen ihren eigenen Worten aus.
Und auch wenn man, wie wir glaube ich festgestellt haben, durchaus auch die UN-Mission verteidigen kann, ist Kritik, denke ich, auf jeden Fall berechtigt.
Das heißt, die einzigen, die jetzt, nachdem die internationale Gemeinschaft wegschaut, noch in der Lage sind und bereit sind, gegen diesen Genozid vorzugehen, das bleiben im Prinzip die Tuzi selbst.
Nämlich in Form der RPF, denn sie haben ihre eigene Exilame.
Und sobald bekannt wird, dass der Genozid ausbricht, nehmen sie jetzt die Kampfhandlung wieder auf nach diesem Attentat.
Die RPF steht allerdings im Norden.
Und sie greift von Uganda aus an und in den Genozid zu verhindern, kommen sie damit auch zu spät.
Der Genozid wird jetzt 100 Tage ungefähr andauen und ihm werden mehr als eine Million Menschen zum Opfer fallen.
Und an diesem Punkt, weil diese Folge komplex und so außergewöhnlich lang ist und das denke ich auch verdient,
ist mein Vorschlag jetzt gewesen, wirkt über das zugestimmt, dass wir hier einen Katt machen, diese Folge aufteilen.
Und jetzt den weiteren Verlauf, also den wirklichen Beginn und dann das ganze Ausmaß und Details des Genozids.
Das werden wir in unseren zweiten Teil besprechen, den ihr auch direkt hören könnt, wenn ihr jetzt hier angekommen seid.
Ja, so dass wenn ihr jetzt zum Beispiel sagt, ja, nach 45 Minuten, das war jetzt schon sehr viel Geschichte.
Wo vielleicht schon zu viel für euch, dass ihr da nochmal eine Pause machen könnt, vielleicht nochmal was anderes reingehören könnt,
vielleicht nochmal einen Song hören könnt, um dann wieder den zweiten Teil dann zu hören.
Um das Ganze dann auch abzuschließen, weil das kann ich auf jeden Fall empfehlen.
Dann hören wir uns zum zweiten Teil.
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Podcast Summary
Key Points:
Der Genozid in Rwanda 1994 entstand aus tiefen historischen Wurzeln, darunter koloniale Rassentheorien und soziale Hierarchien.
Die Deutschen und Belgier stärkten die soziale Elite der Tutsi und förderten eine falsche rassische Einteilung, die später als ethische Unterschiede galten.
In der Kolonialzeit wurde die Rasse als künstliche Kategorie eingeführt, und ab 1933 wurden Menschen auf Grund ihres Tierbesitzes als Tutsi oder Hutu klassifiziert.
Die UN und westliche Mächte ignorierten Warnungen, durchschauten die Vorbereitungen des Genozids und schützten ihre eigenen Interessen.
Der Attentat auf Präsident Haberimana am 6. April 1994 war der Auslöser für den massiven Völkermord, der von radikalen Hutu-Eliten geplant und organisiert wurde.
Die internationale Gemeinschaft, insbesondere die UN, lehnte Intervention ab und weigerte sich, den Genozid als solchen zu bezeichnen, was zu einem schrecklichen Versagen führte.
Die Tutsi wurden systematisch aus dem Leben gerissen, und ihre Geschichte wurde durch die Propaganda der Hutu-Elite als „Feind“ und „Bösartiger“ dargestellt.
Der Genozid dauerte etwa 100 Tage und führte zu mehr als einer Million Opfern, wobei die Weltöffentlichkeit tatenlos zusah.
Summary:
Der Genozid in Rwanda im April 1994 war kein unvorhersehbares Ereignis, sondern das Ergebnis langjähriger kolonialer und sozialer Verwurzeltigkeit. Während der Kolonialzeit wurden die Tutsi als überlegene Rasse dargestellt, um die Herrschaft zu sichern, was zu einer künstlichen Einteilung in ethnische Gruppen führte. Die Belgier und Franzosen stärkten diese Strukturen, und ab 1933 wurden Menschen nach ihrem Besitz von Rindern als Tutsi oder Hutu klassifiziert.
Dies führte zu einer tiefen, ethnischen Spaltung, die sich im 20. Jahrhundert weiter verfestigte. Im Jahr 1990 begann ein Bürgerkrieg zwischen Hutu und Tutsi, der durch radikale Hutu-Eliten wie die „Inter-Ahmwe“ organisiert wurde.
Als Präsident Haberimana am 6. April 1994 ermordet wurde, wurde der Massenmord auf allen Ebenen ausgelöst. Die radikale Hutu-Elite verbreitete Hasspropaganda, formte Milizen und organisierte explizite Mordpläne.
Die internationale Gemeinschaft, insbesondere die UN, ignorierte Warnungen, lehnte Intervention ab und verhinderte, dass der Genozid als solcher bezeichnet wurde. Die UN-Mission wurde stark reduziert, und ihre Soldaten wurden in der Nacht nach dem Attentat ermordet. Die Welt schaute tatenlos zu, während mehr als eine Million Tutsi getötet wurden.
Die RPF, die Tutsi-Exilgruppe, versuchte, den Genozid zu stoppen, aber sie erreichten dies nur zu spät. Der Vorgang zeigt ein tiefes Versagen der internationalen Gemeinschaft, das durch fehlende Wahrnehmung, politische Selbstsicherheit und fehlende Handlungsfähigkeit gekennzeichnet war. Diese Geschichte unterstreicht, wie koloniale und rassistische Ideologien in moderne Gewalt entfaltet werden können – und warum die Welt in solchen Situationen nicht reagieren muss, um die Menschlichkeit zu schützen.
FAQs
Der Genozid begann am 6. April 1994, nachdem ein Flugzeug des rwandischen Präsidenten Habierimana angegriffen wurde. Die Tat wurde als Auslöser für das Massenmordverbot genutzt, da die radikalen Hutu-Eliten den Angriff als Signal interpretierten, um den Mord an den Tutsi zu beginnen.
Die Tutsi waren nicht ein eigenständiges Volk, sondern eine soziale Kaste, die vor allem durch Besitz von Vieh und Land identifiziert wurde. Sie wurden von den Deutschen und dann von den Belgern rassistisch eingeordnet, was zu einer künstlichen ethischen Aufteilung führte. Diese Einteilung wurde später als Grundlage für den Genozid benutzt.
Ab 1933 wurden in Rwanda Zensus und Identitätskarten eingeführt, bei denen jeder mit mehr als zehn Rindern im Besitz als Tutsi klassifiziert wurde. Diese Karten wurden für 60 Jahre verwendet und entschieden später, ob eine Person als Tutsi oder Hutu klassifiziert wurde.
Die Kolonialmächte, insbesondere die Deutschen und Belgier, stärkten die soziale Hierarchie und unterdrückten die Hutu-Bevölkerung. Die Tutsi wurden als überlegen angesehen, was zu einer systematischen Ausbeutung und Diskriminierung der Hutu führte.
Die internationale Gemeinschaft, insbesondere die UN, reagierte nicht auf Warnungen und wechselte ihre Position. Sie entschied sich, keine Intervention vorzunehmen, und verhinderte, dass der Genozid als solcher anerkannt wurde, was dazu führte, dass die Weltgemeinschaft wegsah.
Die UN weigerte sich, zusätzliche Streitkräfte zu schicken, obwohl der Kommandeur Romeo Daler dringend eine Erhöhung der Truppen forderte. Die UN reduzierte die Truppen auf nur 270, was dazu führte, dass die Soldaten passiv beobachten mussten, während die Massaker stattfanden.
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