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His2Go#139 - Die Verschwörung des Catilina: Roms Republik ist in Gefahr

76m 32s

His2Go#139 - Die Verschwörung des Catilina: Roms Republik ist in Gefahr

Die Geschichte dreht sich um die politische Konfrontation zwischen Lucius Sergius Kathedina und Markus Tulius Zizero im Jahr 63 vor unserer Zeitrechnung. Kathedina, aus einer alten patriziellen Familie, möchte das Konsulat erreichen, um seine Familie und die römische Republik zu fördern. Da er jedoch finanziell verschuldet ist, setzt er auf soziale Reformen wie die Tabule Norwe, um die Zinsen zu senken. Zizero, ein erfahrenes Rhetor, nutzt seine Redekunst und eine teatralische Aktion im Jupiter-Tempel, um Kathedina zu bekämpfen. Er führt eine dramatische Rede gegen ihn, in der er ihn als gefährlichen, unkontrollierten Politiker beschreibt. Das Ereignis wird durch ein historisches Gemälde aus dem 19. Jahrhundert dargestellt, das Kathedina isoliert und verachtend zeigt, während Zizero im Zentrum steht. Der Konflikt spiegelt die Spannungen zwischen den Optimaten (Senatoren) und den Populisten wider, deren Kämpfe im Rahmen der Bürgerkriegszeit des ersten Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung entscheidend waren. Obwohl es keine direkten Beweise für gewalttätige Handlungen von Kathedina gibt, wird angenommen, dass er bereits auf einen Umsturz vorbereitet war. Die Auseinandersetzung endet mit der öffentlichen Schmach Kathedinas im Senat, was seine politische Zukunft beeinträchtigt. Der Film zeigt nicht nur eine dramatische Begegnung, sondern auch die soziale und wirtschaftliche Realität der römischen Politik, in der Geld, Macht und Rhetorik entscheidend sind.

Transcription

12811 Words, 80213 Characters

German
# Ich bin ein Militern. # I have a dream that won't be # # I have a dream that won't be # # I have a dream that won't be # Niemand hat die Absicht in der Mauer für mich. Hi, und herzlich willkommen zurück zu einer brandneuen Folge "Hist to Go". Ich bin David und ich bin Viktor. Und wiegt er du hast uns eine spannende, eine einzigartige Geschichte, diesmal mitgebracht auf die ich mich sehr freue. Und wir werden gleich damit starten und ich weiß diesmal auch schon, welche Epoch es geht und auch wie spannend es wird. Also ich freue mich wirklich sehr auf dieser Episode. Und das könnt ihr alle auch. Bevor wir da gleich eintauchen, haben wir eine klassische Frage, die einfach nicht fehlen darf. Nämlich Viktor, was trinken wir bei dir jetzt zum Podcast? Du hast sogar zwei Getränke. Ja, das stimmt, was recht. Du hast uns hier was gemischt. Und ich habe schon die Haferbasis rausgeschmackt. Schon mal gefilmt. Es ist so eine Mischung aus heißer Schokolane und Kapucino, die mir jetzt ja noch nicht so direkt zusagt. Ja. Daneben habe ich noch einen Tee stehen. Okay. Limo und Tee. Die drohen Tee. Und ja. Soll ich dir mehr Fahrer sagen? Ja, genau. Fahrer zu zweiflettern. Was hast du drin, weil ich wissen? Okay, ich kann es dir sagen. Es ist ein Pumpkins-Bice-Latte. Deswegen die Haferbasis, weil ich lieber Hafer mich mag. Und Kaffee hast du auch rausgeschmackt. Ich muss sagen, das Ganze schmeckt echt nicht gut. Also, ich bin aus selber echt überrascht. Ich habe es selber gemacht mit Kürbis purieren. So, das Rezept hat sich gut angehört. Ich finde, das Ergebnis schmeckt überhaupt nicht gut. Mir ist ein bisschen schlecht. Du sagst ganz ehrlich. Aber ich habe auch noch Wasser. Deswegen tring ich das Wasser. Und vielleicht schaffen wir es irgendwie auszutringen. Also, sorry, das Experiment hat nicht geklappt. So sollte man Pumpkins-Bice-Latte nicht machen. Deswegen sag ich das Rezept besser, auch gar nicht erst. Es behalten wir für uns. Aber du hast jetzt noch einen anderen Tee. Das heißt, wir können beide beruhigt, was anderes trinken. Und vielleicht hier eine wieder mal naschen. Wenn es danach ist. Aber genug geschwafelt. Wirklich durch wird sagen, fangen wir mit dem Thema an. Ja, auf jeden Fall. Und vielleicht noch ein kleiner Hinweis. Du weißt, oder du kennst diesmal die Geschichte. Ja. Was denn normalerweise nicht der Fall ist? Da du hier beim Eintritten des Büro das Buch gesehen hast, das ist meinem schreibtisch lag. Ich habe das dummerweise nicht weggedägt. Und ja, warum es jetzt gehen wird, dass, weil ich jetzt gleich im Intro hören, mit dem ich jetzt anfangen werde. Im Jupiter-Tempel in Rome. Trifft der Senat am Morgen des 8. November 63, vor unserer Zeitrechnung zu einer Sonderversammlung zusammen. Erst einen Tag vor hatten die Senatoren überhaupt erfahren, dass sie sich hier heute versammeln würden. Das Schlimmes oder etwas sehr, sehr gutes musste vorgefallen sein, damit sich hier Konsult entschieden, eine solche Sitzung einzubeufen. Als die Senatoren in den Tempel treten, stellen sie dann sehr schnell fest, dass es wohl keine guten Neuigkeiten gibt. Denn sie sehen, wie der Konsult ununterbrochen den Kopf schüttelt und sich ganz aufgebracht mit den eintreffenden Senatoren unterhält. Nach 10, 30 oder vielleicht 60 Minuten, als alle Senatoren eingetroffen sind, bitte der Konsul sieht so hohe. Es sind jetzt inzwischen knapp 600 Senatoren, die jetzt im Sitzen oder stehen gespannt darauf warten, was ihr Chef ihn zu sagen hat, der höchste römische Staatsbeernte. Weil es so dunkel ist, können ihn einige nur schlecht sehen und sie befürchten, nicht mitzubekommen, was hier passieren wird. Aber dann spricht der Konsul laut und deutlich. Wie lange noch Kathedina willst du unsere Geduld missbrauchen? Bis wann soll deine Tollheit uns noch verhöhnen? Wie weit wird zügelose Dresdigkeit sich noch vermessen? Er schütterte dich nicht der nächtliche Posten auf dem Palatin, nicht die Wachen in der Stadt, nicht die Furcht des Volkes, nicht die Zusammenkunft aller Rechtschaften, nicht diese feste Verwarte Städte der Senatsitzung, nicht die Mien und Blücke der Anwesenden. Spürst du nicht, dass deine Anschläge aufgedeckt sind? Sie ist so nicht, dass die Kenntnis aller Dera die hier sind, deine Verschwörung bereits gebendigt hat. Was zu in der letzten, was in der vorletzten Nacht getan, wo du dich befunden, wenn du herbeigerufen, was für einen Schluss du gefasst hast, wer von uns glaubst du, wüsste das nicht? Und noch bevor Zizero diese Sein Rede beendet, husht, ja, flieht ein Mann aus dem Senat, der gerade politisch beerdigt worden ist. Sein Name ist Lukius Sergius Catalina und der Redner ist Konsul Markus Tulius Zizero. Und darum wird es hier in dieser Geschichte gehen. Wir werden uns fragen, wer eigentlich dieser Catalina war, wer dieser Zizero und warum er so über ihn herzieht und warum Catalina dann frühzeitig flieht und wohin er flieht. Also ganz, ganz viele Fragen, die sich hier auf tun. Und diesen Fragen werden wir in dieser Geschichte nachgehen und damals ganz dembei auf grundsätzliche, staatsblitische Herausforderungen eingehen, die die spätrömische Republik in der Bürgerkriegstzeit des ersten Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung zu lösen versuchte. Herr Vorrang. Also wir haben auf jeden Fall jetzt was vor uns, aber bevor wir jetzt in dieser Zeit richtig eintauchen, wirst du erst mal so ein bisschen auf die Probe gestellt, also nicht du direkt, sondern da ein Wissen. Sowohl das ist betrifft mich auch als Person, wenn du siehst, dass du da bist. Ja. Und dann ist es, dass du da bist, dass du da bist. Also wir haben auf jeden Fall jetzt was vor uns, aber bevor wir jetzt in dieser Zeit richtig eintauchen, wirst du erstmal so ein bisschen auf die Probe gestellt, triff mich auch als Person natürlich. Ich nehm das sehr persönlich. Ich ne Frage falsch beantwortet. Das ist Katastrophar. Katastrophar. Gut. Ja, also ich glaube du hast ganz gute Chancen, hier ein, zwei Fragen richtig zu beantworten. Ich sag aber auch. Ich hab's echt geschafft. Also ich hab jetzt jetzt ein bisschen her, dass ich das Thema erfahren hab. Ich hab nichts nachgeschaut. Das heißt, vielleicht bin ich auch sehr schlecht informiert und hab nur so ein paar Grundkenntnisse. Also ich hab durchgehalten. Ja, wie versprochen. Ja, gut, gut. Die erste Frage. Die lautet unter welchem Politiker macht Katalina Karriere? In seiner Frühzeit. Kann ich noch als Tipp dazu sagen. Ist das "A" Sulla. "B" Marius oder "C" Cesar? Okay. Also wir sind jetzt in den 60ern, ne? Vor unserer Zeit. Deswegen ich glaube ich würde Cesar ausschließen, weil der selber gerade Karriere macht, schätze ich mal so ungefähr. Sulla und Marius würde schon passen. Beides Konsulen, wenn ich mir nicht teuse. Und irgendwie ist Marius, ist es ja für seine militärischen Formen und so was bekannt. Sulla schon für einige politische Sachen. Deswegen würde er mir jetzt passender erscheinen. Ich bin jetzt auch echt nicht sicher. Ich glaube Marius ist sogar noch vor Sulla. Ich würde also noch weiter zurückliegen. Ich versuche doch die Zeit zu kommen. Und ich glaube Sulla würde zeitlich am besten passen. Also ist noch im ersten Jahrhundert vor unserer Zeit. Ich glaube Marius ist vielleicht sogar da vor. Beziehungsweise gleich zeitgleich. Ich bekriegen sie ja auch so ein bisschen. Ich glaube Sulla passt am besten. Von der Zeit und auch von Sulla war ja jemand, der nicht immer nett war. So sage ich jetzt mal ganz einfach, ne? Sondern der auch zu härtesten Mittel geöffnet. Und das passt zu Kathedina sehr gut. Deswegen nehme ich unseren Sulla. Ja, das ist klar. Das ist auf jeden Fall jetzt eingeloggt die Antwort. Und Scheiben war hast du doch ein sehr, sehr großes Vorwissen, dass du das schon so gut einsortieren oder einordnen kannst. Ja. Aber schauen wir mal, wie es jetzt weitergeht. Okay. Wie gelang es, zieht Sulla. Kathedina vom Erfolggleichen kandidieren auf das Konsulat abzuhalten. Ah, er ließ sein Namen auf eine Prescriptionsdeste Schreiben und erklärt ihn damit für Vogelfreuen. B, er trat mit brusthandisch und leibwächtern vor die Volksversammlung um tertralisch auf Kathedinas Gefahr hinzuweisen. Oder C, als er Konsul war, zieht Sulla verwandt er ihn aus dem Senat als dieser Bewaffnet aufkreuzte. Das weiß ich auf jeden Fall nicht. Prostkriptionen sind bestimmt vor. Also auch zieht Sulla hat für den lief's ja nicht so gut, was Prostkriptionen angeht. Aber ich weiß nicht, ob er selber welche auch durchgeführt hat. Ich habe aber davon nicht gehört, dass ich weiß nicht. Das schließt jetzt einfach mal aus. Bewaffnet im Senat erscheint natürlich ein starkes Stück für sich Kathedina das trauen, das wäre heftig. Also ich würde sagen, dass die Antwort ich jetzt dann noch übrig hab und ich grade Wenteöl vergessen hab. Ja. Jetzt ist es vielleicht noch mal sagen. Ja. Das ist tertradisches Auftreten mit brusthandisch und leibwächtern. Ah, das klingt aber auch. Das klingt aber auch irgendwie verrückt. Mhm. Mist. Dann säge ich nämlich doch, dass Kathedina in den Senat gekommen ist mit Waffen. Ja. Und das vielleicht irgendwie das Skandal. Ich weiß nicht. Ja. Schauen wir uns auf jeden Fall an. Mhm. Wird vorkommen. Ich bin sehr gefolge. Und die letzte Frage an dich. Wie starb denn Kathedina? Mhm. War das eines natürlichen Todes? Mb durch Hinrichtungen rein im Todesurteil oder C-Heldenhaft im Kampf. Das müsste. Das hatten wir in Latein, in einem Text. Und ich bin mir sicher, dass es eine Schlacht gibt am Ende. Aber vielleicht haben wir jetzt. Also deswegen tändier ich klar zu C. Aber Kathedina sein, dass sie irgendwie noch mal gefangen nehmen. Ja, doch hinrichten. Aber ich glaube. Sorry, ich glaube Kathedina stirbt im Kampf. Also meine ich, dass diese Schlacht das beendet und er kommt dann nicht mehr wieder her. Gut. Wir schauen uns jetzt an, was du richtig beantwortet haben wirst. Und kommen damit zur Geschichte. Es ist auf jeden Fall was dabei, was richtig war. Cool. Und ja, dann geht's los. Im Jahr 1968, von unserer Zeitrechnung, hat Lucius Sergius Kathedina sein Ziel beinahe erreicht. Esprich. Peter und Stammend hat er als einer von acht im Männern das zweitüchste politische Armtinne im Antigenro. Jetzt gibt es nur noch zwei Menschen, die mehr politische Macht haben als er und das sind die Konsulen. Aber das soll sich jetzt endlich ändern, denn Kathina hat vor für das Amt des Konsuls zu kandidieren. Und sollte es tatsächlich klappen, dann würde er zum ersten Konsul der Alteerwürding-Familie der sehr gearaufsteigen. Die Sergier waren ein altes Patrizisches Geschlecht, das bis auf die präremischen Etrusker zurückgeht. Und das vermuten Althistorikerin und Althistoriker, namendlich wird aber der Ursprung der Sergier auf Mitte des 5. Jahrhunderts tatiert. Ja und wie wir von dem Antigenautor Katho dem älteren erfahren, zogen die Sergier ihre Blutlinie bis zum Gründervater der Römer zurück. Und vielleicht, da weißt du auch wieder, heißt Romulus? Ja. Wir gehen noch Stück weiter zurück. Ah, irgendein Gott verdammt. Nee, dazwischen, ah, okay, ich hab keine Ahnung. Ja, eine Legende eigentlich, und das ist Ineas, der nach dem griechischen Überfall und der Liste dem Pferd aus Troja geflohen ist, und dann eben seine Nachfahren im Prinzip dann im Varnrom, gegründet haben. Aber Kathina hat auch außerhalb der Legendenherzielung Echtehälten als Vorfahren und der bekannteste ist wahrscheinlich sein Urgrusvater, der gegen ihn Katage Hannibal gekämpft hat und das mit einer Hand. Die andere fehlte und war durch ein Metallhaken ersetzt worden. Und das sei ich deshalb, oder ist deshalb interessant, weil sein Urgrusvater damit als erste Mensch gilt, der eine Handprothese getragen hat und sich damit ja dann sogar ins Kampfgetümmel gestützt hat. Wer könnte das sein? Der Urgrusvater. Ja. Ich hab seinen Namen jetzt nicht aufgeschrieben. Ach so, aber es ist ansonsten keine bekannte Persönlichkeit. Ah, okay, ich dachte, es wäre so ein Generalgewesen, irgendwie Skipio Afrikanus, oder so. Das ist eigentlich einfach ein Legionär. Ja, ja. Okay. Und wir erfahren eben aus den Quellen, weil davon berichtet wird, dass dieser Urgrusvater eben damals noch nicht so berühmt ist, aber für uns heute eben so interessant ist. Ja, aber zum ersten Mal davon erfahren, dass er jemand wirklich eine Prothese trägt. Mhm, okay. Wahrscheinlich weil sich dann, sonst werde er ja nicht erwähnt worden sein, was ist dann Großnäffel oder so, also halt eben Urgrusnäffel. Also eben halt Kathedina auf ihn bezieht, oder wahrscheinlich und sagt, das ist meine Ahne. Der war schon rumreicher Kämpfer, und deswegen hab ich was von seinem Rum. So läuft es ja ein bisschen ab bei den Rühmen, dass man sich auf seine Ahne bezieht. Ja, richtig. Das ist ganz wichtig. Also die Familie vor allem eben, wenn man so eine Herkunft statt, die ist ganz entscheidend. Er selbst wird sich sicherlich auch darauf bezogen haben, aber bei Kathedina selbst nichts geschrieben hat oder beziehungsweise nicht zu überliefert haben von ihm. Ah, an wir das eben von anderen. Okay, ich dachte, er hätte vielleicht auch selber was, noch gut. Schon mal gut zu wissen. Ja. Auf jeden Fall möchte Kathedina jetzt auch mal so berühmt werden, wie sein Urgrusvater und er entscheidet sich dann für eine politische Laufbahn. Konsul werden, das war jetzt sein großer Traum. Vor allem auch deshalb, weil es noch kein Sergier gegeben hatte, der dieses Amt begleitet hat. Und es lag wie so eine Art Fluch auf die ja eigentlich noblen Familie. Und ja, da wird man jetzt politisch so richtig erfolgreich sein möchte, was braucht man eigentlich da? Also vielleicht heute, wie damals? Was meister? Na, da gibt es ja sogar ein paar klassische römische Begriffe dafür. Man braucht, na wie heißt das Dignitas zum Beispiel, man braucht also das Standing, man braucht die soziale Position und eigentlich brauchen als Grundlage für alles andere Geld. Damit kann man sich politische Macht erkaufen, damit kann man sicher gehen, dass man in die Amtalauffbahn eintritt und dort pro Karriere macht, dadurch hat man Beziehungen, also das fällt ja irgendwie zusammen und dann hat man sozusagen, also ich würde sagen, Ansehen, Rum und Geld, das ist eine stabile Grundlage, Manchin und Rum. Geld ist ganz, ganz wichtig, die Vorfahren, die Familie ist auch ganz entscheidend. Wir drehen das so ein bisschen, du hast es auch gesagt, ja, um sich dann irgendwie auch unterstützen, um sich zu schauen, wir schauen jetzt vor allem uns erstmal an, ja, wie ist das, wenn man erfolgreich sein will als Politiker, dann braucht man ja auch Leute, die einen nahe stehen, die einen dabei unterstützen und die, die Ideen, die man hat als Person, der kann dir dienen möchte auch gut finden. Und da kommt Katarina entgegen, dass sich so einer im Jahr 84 von der Zeitrichtung auch in roben Tümmelt und dort auch ein Umsturz plant, dem möchte er sich jetzt anschließend und es wird ein ganz zentraler Mann für ihn und die Rede ist natürlich von Solar. Natürlich. Natürlich. Und du hast damit die erste Frage richtig beantwortet, Marius war sein großer Gegenspieler. Okay. Und jetzt aber für unsere Geschichte und für Katarina wird vor allem dieser Solar ganz entscheidend werden. Das ist auch ein sehr umtriebiger Geselle gewesen, über den kann man sicherlich auch gleich mehrere Folgen machen. Ja. Er hat es ja gleich auch zweimal auf Rohm marschieren und 83 von der Zeitrichtung marschiere eben gerade das zweite Mal auf Rohm und lässt sich dann ein Jahr später nach Vorschlag des Sinats zum Diktator ausrufen. Also Solar. Sein Ziel ist es nämlich, die Politik der vergangen Jahre rückgängig zu machen. Die Politik der sogenannten Populan, der Volksnahn, die seit den Grachen, seit 50 Jahren, immer wieder Reform anschieben, die zunehmend aber ohne Berücksichtigung des Sinats, also nur noch durch die Volksversammlung und die Volkstypungen durchgesetzt werden. Und die sind eben auch dafür die Populanen für eine gerechtere Landverteilung, die vor allem die Ärmerbevölkerung dann auch begünstigt und davon hält Solar nichts, wenig, bis gar nichts. Ja. Das ist auch neben dem Sinat noch einen zweiten Stand gibt, wie die Volksversammlungen so stark werden und als Diktator wird dann derjenige sein, der Gesetze geben kann und eben den Staat ordnet. Das ist ganz entscheidend, dass es so festgesetzt und erst jetzt in der Position die Politik, die Inpolitik auch ändern zu können und dabei ist die Erinnerung zum Diktator eben auf Vorschlag des Sinats in Kriegszeiten durchaus üblich gewesen. Beispielsweise auch vor der Schlacht von Kanne als Hannibal in Italien, dort wütet, dort gab es auch ein Diktator, der eben auf Zeit geherrscht hat. Und das ändert sich jetzt auch schon, denn dieser Diktator, der ist nicht mehr auf Zeit eingesetzt als Diktator, denn vorher was auf sechs Monate beschränkt, sondern jetzt ohne Zeitbeschränkung. Das ist schon mal ein extremer Unterschied auf jeden Fall zu vorher. Vielleicht ein erster Schritt zur heutigen Bedeutung von Diktator, weil sonst du hast es hier gerade noch gesagt, dass man das nicht wechselt, hat das ja nur bedingt, was mit unserem heutigen Bild eines Diktators zu tun. Das ist eben einfach eine Rolle gewesen, die in der römischen Republik hier noch wieder mal angewandt wurde. Aber jetzt dadurch, dass dies nicht mehr so hart zeitlich begrenzt ist, geht es dann schon ein bisschen in die Richter in der heutigen Diktatur und es gibt, dann glaube ich, noch viele Diktaturen in der römischen Geschichte ab dem Punkt. Ja. Also vor allem diesen ersten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung, da ist es in der römischen Republik ganz extrem, was diese neue Rolle einfach angeht. Ja. Trotzdem müssen wir uns vorstellen, dass eben dieser Begriff Diktator, wie du es auch gerade nochmal erklärt hast, auch zu dieser Zeit eine ja weniger negative Konzentration hatte als heute. Allerdings, was so, dass bei den Rümerinnen und Rümern die uneingeschränkte Königsherrschaft das die verhasste. Also, man durfte eigentlich nie irgendwie als Politiker sagen, ich will mal König werden, damit man keine Chance, aber es gab eben dieses Schlupfloch dieser Diktaturischen Gewalt. Als so da an der Macht ist, stockt erst mal den Senat von 300 auf 600 Männer auf und lässt dann auch die Gerichtshöfe nur noch von Senatoren besetzen. Das ist jetzt nämlich möglich, weil jetzt dieser Senatorenstand eben gewachsen ist, beziehungsweise, weil er auf 600 Senatoren das ganze erhöht hat. Für ihn, für Sula, ist es entscheidend, dass nur noch der Senat die Politik bestimmen soll. Das war auch das Ziel der sogenannten Optimaten. Die Optimaten, also die besten, die stellen sich nämlich gegen die Volks nahen, die Popularen und das sind so die beiden Lager, die sich jetzt bilden und deren Konflikt diese Bürgerkriegszeit bestimmen. Und das ist seit den grachischen Reformen im Jahr 133 eigentlich. Also wir merken, das geht sehr weit zurück. Dabei ist allerdings die Bezeichnung "Volksten" oder "Freundes Volkes", also Popularist ist vielleicht ein bisschen irreführend, denn wir müssen uns vorstellen, dass das eine Position ist, die viele Senatoren aus Eigennutz eingenommen haben. Und der Mismus, der ihn dann vonseiten der Optimaten entgegen gebracht wurde, wurde mit der rückendeckung des Volkes bekämpft. Was ich damit meines, das Einzelpersonen, die Popularepolitiker waren wie die Krachen oder der Gegenspieler von Sula Marius beispielsweise und übrigens auch Caesar, das die häufig sehr, sehr mächtig geworden sind, wohlhabend waren. Und das ist ja schon so ein bisschen zynisch, wenn man eigentlich diese Volksnappolitik vertreten möchte. Ja. Und das ist ja auch, also es ist einfach opportunistisch, weil eben erkannt wurde von den Aufstrebungen politikern, dass sie das Amtesvolkstrieb uns für ihre Zwecke nutzen können. Haben sie aber nicht unbedingt gemacht, weil sie sozusagen die größten Unterstützer der einfachen Leute waren, sondern weil das für sie dann die beste Art, weil ihr Politik durchzusetzen, als Gegengewicht zum Senat. Ja, richtig. Und trotzdem können wir aber sagen, dass die Politik der Popularen schon auch dazu führen könnte, dass sich die schwierige Situation der M&B-Fölkerung mal verbesserte, aber es war eben oft nicht der Vorrangelgrund, wie du es gerade nochmal im Gutbegründet hast, genau. Denn es war so, dass vor allem die Kleinbauern, dass die gegen Kartaukriege, dass die verarmt waren und dass die Zuflucht in der Stadt gesucht haben und dort bildet sich jetzt eine immer größere politarische Schicht und die will eben auch gehörfinden und deshalb sind eben teilweise so populare Politiker dann auch sehr beliebt beziehungsweise können, sehr viel macht auf sich vereinen. Um Ordnung zu sorgen, uns eine Herrschaft zu sichern, auch gegen die Popularen greift zu einer brutalen Maßnahme. Und ja, ich denke, dieser werdende Begriff in diesem Fall, das ist der Suchnis, er meistens etwas draußen zu lassen, diese Wertungen, sondern immer sehr neutral darzustellen. Ich glaube, dass der Begriff aber in dem Fall durchaus angemessen ist, denn da wird du weißt vielleicht, was ich meine, was jetzt kommt. Jetzt müssten die ersten Prostkriptionen unter Solar kommen und das ist schon brutal, denke ich, eine zutreffende Beschreibung. Ja. Er findet ja. fast die sogenannte Prostkriptionslist oder Prostkription. Beziehungsweise setzt sie erst mal systematisch um und damit wurden politisch Gegner namentlich auf Listenfest gehalten und dann für Vogelfrei erklärt. Ihr Besitz wird dann von Sula und seinen Erhängern eingesagt und wer sich an der rechtmäßigen Tötung der prostkribierten Metallicht, der bekommt auch noch einen auf sie ausgesetztes Kopfgeld. Also man sieht es, kann sich richtig lohnen, damit zu machen. Und das vor allem für jemanden, den natürlich auch Scrupulous ist. Und es ist aber auch eine Zeit, in der die Schwede zur Scrupulousigkeit deutlich niedriger ist als vielleicht heute. Also damit mein ich, dass es durchdurch das ist so eine Bürgekriegszeit ist, dass eben auch so eine gewisse Art der Verruhung. Und der Gewalteinsatz eben niedrigschwädiger ist, als es hier ist beispielsweise in unseren heutigen demokratischen System oder bei uns jetzt hier in Deutschland. Es gibt ja dann auch Banden, in der Stadt beispielsweise auch ein Rom ist man oft Gewalt ausgesetzt. Ja. Richtig. Und jetzt um das eben auszunutzen, beziehungsweise jetzt kann man ja an schnelles Geld kommen, wenn man damit macht. Und da ist jetzt natürlich auch einer unserer Protagonistin dabei. Ach, natürlich, weil man das jetzt vielleicht erwarten konnte, dass jetzt hier Kathirina ins Spiel kommt. Er schlägt sich nämlich jetzt auf die Seite Sula und beteiligt sich an der Verfolgung der prostkribierten und das mit erheblichem Eifahr wie sein späterer Widersacher uns auch erzählt. Um seinem Diktat und seinen Treuer zu beweisen, bringt er jetzt nämlich sogar dem Bruder seiner Frau um, bevor ihm dann zum Beispiel Sula dann den abgetrenden Kopf präsentiert. Oh. Ok. Das erfahren wir eben auch aus den Quellen. Und nach Sula's Abdankung vielleicht aus einer Politik vertrossen halt heraus, also genau weiß man es gar nicht, warum Sula der jetzt abendankt, da erhofft sich Kathirina jetzt mit Bestimmung in der römischen Politik und das als sogenannte Sulanus oder Teil der Sulani, der Anhänger Sula's, denn unmittelbar nach der Abdankung Sula's hatten sie immer noch einen relativ starken Einfluss auf die Politik und vor allem hatten sie in der Zeit bis 79 vor unserer Zeitrechnung ein beträchtliches Vermögen angehäuft. Das ist nämlich das Jahr in dem Sula dann auch abdankt. Und wollte man jetzt wie Kathirina Konsul werden, war genau das auch nötig, also Geld, denn politisch Karriere ging Hand in Hand mit Bestechungen in Form von Geld oder Materialien geschenken. 68 von der Zeitrechnung hat es Kathirina geschafft, fast zumindest, denn er ist Prator und damit kandidierfähig für das Amt des Konsuls. Und das, obwohl er sich im Jahr 73 noch vor Gericht verantworten muss, wegen der Verführung einer zur Jungenfreulichkeit verpflichteten Bestale. Und obwohl mit Krasseust und Pompeos im Jahr 70 von der Zeitrechnung zwei Konsulen an der Macht sind, die die Solanische Innenpolitik teilweise rückgängig machen und die Macht der Solani damit stark beschneiden. Interessanterweise gehören übrigens beide zu so das Lebzeit zu sein, unterstützern. Also wir merken hier schon je nachdem, von wo der attraktivste Wind weht, erscheinen sich die Politiker immer auch wieder um oder für eine andere Position. Also mal er für populare Politik oder einmal für eine Politik, die er den Senat stark macht, die optimaten. Kathirina ist jetzt auf jeden Fall einer von acht Britoren und hat damit die wichtigste Gerichtsmagistatur ende. Viel wichtiger aber ist, dass er jetzt ein Ant begleitet, dass mit einem Imperium ausgestattet ist. Nach seiner Tätigkeit als Präter, darf er jetzt für ein Jahr Stadthalter einer Provinz sein, die ihm zugelost wird. Und da war es jetzt vielleicht das Gute daran, Stadthalter zu sein in einer Provinz. Also klassischerweise bedeutet, dass man auch da sehr viel Geld verdienen kann. Also es ist ziemlich typisch, dass diese Provinz und sozusagen finanziell ausgebäutet werden von den Stadthaltern und also ich sag mal, wenn man nicht total übertreibt. Also das kann natürlich auch den Ruf ruinieren, aber wenn man das einigermaßen Guteen bekommt, hat man danach auch ansehen. Also es ist sozusagen eigentlich doppelt, nützlich. Ja. Ja, vollkommen richtig. Wir werden gleich noch auf einen Kommen, der es übertrieben hat, den die Welt sehr gut kennt. Ich weiß genau, wenn du malst. Ja. Auf jeden Fall, ein Wahlkampf ist wahnsinnig teuer, heute hier damals und er kommt jetzt durch diese, da ist er eben diese Provinz, dass es Afrika die ihm zugelost wird. Da ist das jetzt da Stadthalter wird, dass er da richtig zu Geld kommt. Und eigentlich war es sogar fast üblich, dass die Provinz, der man zugetalt wurde, dann auch ausgebottet wurde. Das heißt, es war eigentlich nicht irgendwie ein Ausnahmesituation, sondern wie du es eben auch schon erwähnt hattest, gehörte es im Prinzip schon fast dazu. Und es gab dann ein paar, die es komplett übertrieben haben und die dann nach einem Verfahren, das wir uns auch noch anschauen werden, tatsächlich auch für schuldig befunden worden sind. Aber das ist ganz, ganz selten der Falle und da muss man wirklich jedes Maß überschreiten. Ein Beispiel dafür ist ein gewisser Wäres, um 70 von unserer Zeitrechnung. Den kennen wir beide sehr gut, weil er in Bestandteil sein kann, dass Latin uns eine Prüfung die wir ablegen mussten, um dann auch unseren Master machen zu können. Und weil unser Zizero eine der unterhaltsamsten und sage ich mal scharfzügigsten Reden auch oder Gerichtsprozesse gegen diesen Wäres geführt hat und sicherlich auch daran liegt, dass Zizero, wie man weiß, sehr gut, reden und schreiben konnte, dass dieser Wäres auch überführt wurde. Weil ich glaube, es wurde selten in der Geschichte jemand so bloß gestellt wie der Schlingel Wäres, der aber wirklich so viel unsinn gemacht hat und mit unsinnbar nicht schwere Verbrechen, wie eben er von Zizero bloß gestellt wurde. Also, ich bin ja kein Riesenfans, Latinums gewesen, aber diese Texte waren schon ziemlich unterhaltsam. Ja. Ja und ob jemand schuldig war dann nicht, das ist ja jetzt ganz entscheidend, das war bei Wäres eben auch zum Beispiel mal der Fall, dass er verschuldig, das schuldig gesprochen wurde, das entscheidet das sogenannte Repetundengericht, das ist ein ständiger Gerichtshof, der für Erpressungsachen zuständig war, also Questio, die Repetunden ist. Und ich spreche das natürlich nicht ohne Grund an, denn auch Kathylina, soll es während seiner Stadthalterschaft in der Provinz Afrika maßlos übertrieben haben. Die Provinzbewohnerinnen und Bewohner haben sich dann bei der Volksversammlung darüber heftig beklagt und dann wurde tatsächlich vor ein Repetundengericht gezehrt. Und für Kathylina war diese Situation gleich doppelt, doof oder belastend, denn anerseits musste er sich jetzt vorgericht verteidigen, das ist ja natürlich schon mal eine schwierige Situation. Und anerseits waren sich die Senatoren und der amtierende Konsul einig, dass solange dieses Verfahren lief, Kathylina nicht für das Amt des Konsuls kandidieren konnte. Verurtheid sollte Kathylina aber anders als Wäres nicht werden. Er hat immer noch relativ viele Unterstützer im Senat und wie gesagt, es gehörte eigentlich fast zum Tagesgeschäft, wenn man dann pro Konsul war oder Stadthalter nach einer Pratur, dass man dann eben die Provinz, der man zu Guteilto oder zugelost wurde, ausgebeutigt hat. Dieses Urteil zeigt aber auch, dass Kathylina inzwischen oder schon seit längerem zum politischen Establishment eigentlich gehört, also dass er eben im Senat dort auch gewisse Unterstützer um sich scheinen kann, beziehungsweise dort eben nicht unbedingt ins Abseits gestellt wird von anderen. Im Jahr 64 kann aber dann endlich wieder antreten. Jetzt ist das Gericht, hat ihm jetzt frei gesprochen, er ist jetzt quasi wieder frei, kann kandidieren und das macht er jetzt und jetzt sieht er natürlich sein Moment gekommen. Er ist jetzt kurz davor der erste Konsul zu werden aus der Familie der Sergier, denn außer ihn gibt es nur zwei ernst zunehmende Konkurrenten und da es ja sogar zwei Konsulen gibt, fällt eigentlich nur einer raus. Also er muss jetzt gedacht haben, das wird erschaffen. Die Konkurrenten heißen Geius Antonius hybrida und Markus Tulius Cicero. In der sogenannten Toga-Kandida, in Rhein-Weißer Toga, machen sich die Dreits auf Wahlkampf-Tour und unser heutiges Wort Kandidat kommt übrigens von diesem Griff, von der Rhein-Weißentoga der Toga-Kandida. Wow, das wusste ich nicht. Ja. Hast du wieder das gelernt? Vielen Dank. Ja. Da hab ich es ja auch jetzt hier eingewasst, das ist ja sehr gut. Das wird die Geschichte gar nicht so relevant, aber es ist aber relevant, ums Leuten zu erzählen, die es eigentlich wissen wollen, wenn die Situation gekommen ist und das werde ich tun. Sehr gut. Ziel ist es jetzt vor allem der Dreihen, die vermögenden Römer von sich und von der Politik zu überzeugen, denn diese vermögenden Römer, die hatten in der Volksversammlung der sogenannten Komitierkentoriata das größte Stimmrecht. In dem Fall sage ich auch wirklich Römer und nicht Römerinnen und Römer, weil nur Männer Stimmrecht nicht waren. Vielleicht auf dem Marsfeld vor den Stadthorn Romes, wo die Komitierkentoriata normalerweise zusammenkommt, vielleicht auch woanders treffen die Kandidaten dann aufeinander. Dort zieht Zizero in einer Brandrede rhetorisch gekonnt über seine Mitbewerber her. Wie althistoriker Heider sagt, war das eine gepfefferte Wahlkampfrede, ich fand diese Griffe wunderbar, Antonius und Kathylina werden als gemeine Mörder und mittellose Beutelschneider ja beleidigend angeklagt. Kathylina bekommt darüber hinaus noch zuerstlich fett ab, denn für Zizero ist ein sexuelles Monster, das keinerlei Sitzamkeit besitzt in Anlehnung an den Vergewaltigungsvorwurf an der Westalen. Also Gewalt, Mord, Trunk sucht exzessive sexuelle Ausschweifungen und Armut durch sinnlose Verschwendung, lassen auch die typischen Themen, die man benutzt, um die welligen Kontreinten dann durch den Dreck zu ziehen. Und das wird mit großer Sicherheit eben auch Kathylina benutzt haben. Also diese Sprache, diese Themen, um eben auch Zizero zu deformieren. Aber leider ist uns darüber nicht zu überliegen. Wir wissen es einfach nicht, weil wir ja eben keine Texte haben, die das wiedergeben, was Kathirina gesagt haben könnte. Interessant ist übrigens der Aspekt, dass Zitzro trunksucht weglässt in die Überlieferung, die wir haben. Also wir können davon ausgehen, dass Kathirina nicht getrunken hat, oder wahrscheinlich gar nicht, weil sonst hätte Zitzro mit Sicherheit so fort. Da zu bekommen. - Ah ja, okay. Und als die Stimmen dann gezählt sind, also als diese Wahlkampf Tour vorbei ist, als gewählt wird, steht im Sommer 64 fest, Kathirina wird wieder nicht konsolwerten im Jahr 63. Also das passiert immer im Sommer. Diese Wahl für das nächste Jahr von Januar bis Dezember. Er verliert die Wahl gegen Zitzro und auch gegen den Mitbewerber Antonius, hybrida. Wenn auch nur knapp, also gegen die zweite, für die der Zechen nur relativ knapp. Vor allem Zitzro hatte spätestens an diesem Tag jetzt seinen erbitterten Feind, seine Nämmesis gefunden, könnte man auch sagen. Und der Höhepunkt dieser Auseinandersetzung, der sollte jetzt erst noch kommen. Vorher, aber wollen wir uns in dem wahrscheinlich wichtigsten Teil unserer Folge, würde ich mal sagen, oder siehst du das? Ich glaube, du hast recht. Du hast den Satz von nicht beendet, ob ich beende ihn für dich. Wir betreben uns. - Nee, nee, nee, nee, nee, ich muss noch was sagen. Aber dann darfst du loslegen. Wir schauen uns nämlich an, wer dieser Zitzro war und vor allem wieder Werdegang eines römischen Politikers so beispielhaft ausgesehen haben kann. Der eben das höchste Amt jetzt anstrebt, das Konsulsen. Ja, da wird uns was brauchen wir jetzt dafür. Nach diesem völlig abgehagten Satz, der wahrscheinlich vorne und hinten nicht mehr passt. Ich habe mir die Kammartik her. - Werb vergessen. Aber ich glaube, irgendwie du hast gesagt, wir begeben uns dafür jetzt auf jeden Fall in den historischen Kontext. Ja, ich muss mal sagen, das ist natürlich sehr wichtig bei der Folge, ne? Das ist vollkommen recht, ja, der kommt jetzt, den gibt es in dieser Form "Nuva is to go", so weit ich weiß. Ja, wir lassen das auch jetzt patentieren, damit um sicher zu gehen. Ja, zumindest nennen wir nur wie ihr ihn so, glaube ich. Vielleicht, vielleicht auch nicht. - Ja, das stimmt. Und ja, da fangen wir erst mal an und schauen uns jetzt Zitzro noch mal kurz an, weil über Katharina haben wir jetzt von relativ viel erfahren. Zitzro war ein sogenanntter Homo "Novos". Und das bedeutet, dass noch kein verwandter Karriere in der Politik gemacht hat, also keine seiner Verwandten. Aber wie eigentlich alle hochrangigen römischen Politiker stand auch Zitz raus, einer wohlhabenden Grundbesitzer-Familie. Also aus einer wohlhabenden Familie standen neben dem meisten bei ihm. Das ist der Hintergrund eben dieser Grundbesitz. Anders als Katharina gehörten die Tulia allerdings nicht zum höchsten römischen Adel, der sogenannten Nogilis, das war die politische Führungsschicht der Römer, sondern sie gehörten zum sogenannten Ritterstand. Da Zitzro nicht über Katharina als vollerlafte Herkunft verfügte, setzte jetzt auf was anderes, nämlich auf ein angeborenes Talent. Und da wird was, das wissen wir jetzt vielleicht schon, was das Talent von Zitzro ist. Die Rhetorik, ja, richtig, seine Redegewandtheit. Zitzro klagt an und verteidigt wie kein zweiter. Die Scherve seiner Worte wird deutlich, wenn man die reden gegen Werres, die wir schon kurz angesprochen haben, und natürlich auch seine späteren Katharinaischen Rede ließt. Bekannt ist seine erfolgreiche Verteidigung, dass Angeklatten sechstus Roskios, der wegen Vatermords angeklagt wird, aber damit Hilfe von Zitzro sogar freigesprochen hat. Und wenn ich später muss in einem weiteren Bekannten fahren, als er die Gemeinde siezieren gegen den Korrupten, der das verteidigt. Auch hier hatte natürlich Erfolg. Dieses Talent, also seine Rhetorik, das ist sein Schlüssel zum Erfolg. Seine politische Karriere ist deshalb auch perfekt. Und ja, damit auch was zieht sich vielleicht dieses Perfekt? Weißt du das vielleicht? Wieso ich dir jetzt diesen Begriff? Nee, das weiß ich nicht, würde mich interessieren. Das bezieht sich auf die sogenannte Ämterlaufbahn. Also, genau, die muss man ja durchlaufen, den sogenannten Kurses-Honorum. Und insgesamt gibt es vier klassische Ämter, die man nach einer erfolgreichen Kandidatur für ein Jahr dann bekleidet. Zitzro gelingt es jedes einzelne Amt, oder die Magistatur, genannt, frühstmöglich zu bekleiden. 42 ist er, als er 64 zum Konsul für das Jahr 63 gewählt wird. Und 42 Jahre, das ist das Mindestalter, um Konsul zu werden. Und ihn gelingt es wirklich, bei jedem Amt eben dieses Mindestalter zu erreichen, beziehungsweise dann eben, das Amt dann bekleiden zu können. Er bekleidet, also zieht so erst die Questur, das ist das niedrigste Amt. Und das so, dass man dort vor allem für die Eintreibung der Steuern zuständig ist, auch wenn sich die Aufgaben immer wieder ändern, die man hat in diesen einzelnen Ämtern. Die Edilen, so hießen die Beamten des Nicht-Hören-Amts, waren für die Aufsicht der öffentlichen Gebäude zuständig und organisierten auf eigene Kosten die Gladiatorenspiele. Und das Nicht-Hören-Amt und damals das Zweit-Hist war die Präatur, die für die Juristikation in einer zugethalten Provinz verantwortlich war. Und ja, als Konsul ganz am Ende lenkt man dann die Geschicke der Republik. Zitzro war also was also gelungen, diese Ämterlaufbahn erfolgreich zu durchlaufen. Und das zu Anno, also jeweils immer im Mindestalter. Für ihn, wie für jeden anderen, was auch deshalb so wichtig erfolgreich zu kandidieren, weil die zu betreibenen Wahlkampagnen unfassbar teuer sind. Kathylina ist ja bereits gleich mehrfach bei der Bewerbung für das Konsulott gescheitert. Und das bedeutet, dass er inzwischen eigentlich komplett verschuldet ist. Und wir fragen uns jetzt noch kurz, warum es eigentlich so teuer ist. Also ganz wichtig war natürlich die Bestechung. Das ist ganz entscheidend, aber damit lässt sich nicht alles begründen. Ein Problem war nämlich auch, dass diese Magistaturen, so heißen diese Ämter, also Questur, Edidel, Predator und so weiter, dass die als Ehrenamt ausgeübt worden sind. Das heißt, man hat keinen Cent dafür bekommen. Das ist schon mal doof, weil man in jedem Wein ich wirklich arbeiten kann. Dann musste man eigentlich von Anfang an Wieler Bestechung betreiben. Und außerdem musste man ja auch die Gladiatorenspieler auf eigene Kosten austragen. Und die waren wahnsinnig teuer. Vor allem dann, wenn man sie richtig beeindruckt machen wollte. Und das war ja wichtig, weil man das Volk auf seinen Seite ziehen wollte, denn jetzt endlich wählt hier das Volk. In der Volksversammlung. Und es so da dann entscheidet, dass ein Predator nach seiner Pratur ein Imperium zugelost bekommt. Also eine Provinz, und dort statthalte sein darf, dann kommen die Bewerbe auf die Idee, sich vor ordentlich zu verschulden. Weil sie ja jetzt wissen, dass wenn sie dort Predator sein können oder Predator werden, oder Konsul sind, dass sie dann das ganze Geld, das ihnen geliehen worden ist, vorher, dass sie das zurückzahlen können und das mit ordentlich Zinsen auch. Und die bei der Verwaltung der Provinzen eröffnen Aussicht auf unermesslichen Gewinn, die lockt jetzt auch viele Gläubiger an. Also Kredit- und Leigeschefte, die gibt es jetzt in einem gigantischen Ausmaß. Und sind eigentlich in der Tagesordnung, wenn man es tatsächlich schaffen möchte, Predator oder Konsul zu werden und erfolgreich zu sein. Problematisch wird es allerdings dann, wenn die Entzentourien, beziehungsweise das Volk, die Volksversammlung, ein nicht in das Amt wählen. Vor allem, weil die Kreditgeber dann einen auch fallen lassen können, wenn man Zahlungsunfähig wird. Beziehungsweise wenn die Aussicht auf Rückzahlung, wenn die schwindet. Und das konnte sogar das politische Aus für die Senatoren bedeuten, wenn die ihre Schuld nicht zurückzahlen konnten. Denn bereits die Zahlungsaufforderung eines Geldgebers, die hat die Dignitas eines Senatorts eben stark getroffen und konnte den Ausschluss bedeuten. Ja, Dignitas, so die würde das öffentliche Ansehen. Ja. Und tatsächlich konnte dann der so genannte Zinsenour, das ist noch ein anderes Amt, das ist jetzt von uns so Geschichte nicht ganz so wichtig. Der konnte dann nach der Bitte des Senats eben tatsächlich einzelne Senatoren aus dem Senat ausschließen. Das war beispielsweise ein Grund dafür. Kathirina ist sicher, dass es jetzt nicht nur aus eigener Interesse heraus eine Veränderung dieser Schuldenkultur geben muss und schlägt deshalb die Durchsetzung einer so genannten Tabule Norwe vor. Eine Verringerung der Zinsen- und Rückzahlungserleichterung. Etwas, was natürlich allen Schulden an zugute kommen würde und dazu gehören inzwischen sehr, sehr viele Solani, die ihn jetzt dabei unterstützen. Und mit diesem ja sozialpolitischen Ansatz probiert er es erneut. Also zieht sich die Togor-Kandida über und kandidiert auch im Jahr 63 für das Konsulat. Dieses Mal aber überlässt er nichts dem Zufall. Zizro fährt über eine Spionin von Kathirinas-Kandidatur. Ihr Name ist Fulvia und sie ist die Freundin und er geliebte eines engfreunds von Kathirina. Als er von der Tabule Norwe hört, also Zizro, die sich in seinen Orern fast wie ein Schuldenschnitt anhört, schüttelt er wahrscheinlich nur den Kopf, denn Zizro ist sehr wohlhabend und hätte sicherlich unter der Politik von einem Kathirina gelitten, bzw. hätte finanziell ja gelitten. Und dazu kommt, dass in Norden Roms gerade auch noch unruhen aufkommen, die auf das Konto von Solani gehen. Für Zizro ist jetzt ganz klar, dass auch Kathirina zu diesem Kreis der Aufrührer gehören muss. Und Zizro hat auch ganz persönlich was gegen Kathirinas-Kandidatur, denn als Konsul und später ex-Konsul hat die Stimme im Senat ein starkes Gewicht. Und so, wie Zizro über ihn hergezogen hat, das werden keine guten Aussichten für die Zukunft gewesen für Zizro, weil er sich dort vielleicht ein mächtigem Feind damit gemacht hätte, wenn Kathirina einmal Konsul geworden wäre. Dann im Sommer 63 treffen die beiden Kontrollenten erneut aufeinander. Wahrscheinlich auf dem Marsfeld außerhalb der Stadt Mauen, wo das Wahlorgan eben die Komitier Kentoriata tagt und die Wahl abhält. Kathirina und seine Anhänger werden dort erneut ernergisch mit der Tabule Norwe, aber das interessiert höchstens die ärmeren Menschen, deren Stimmenrecht nach römischen Wahlrecht aber weniger zählt. Grundbesitzer und Gläubiger finden diese Idee natürlich nicht selbezeugend. Auch wenn es diese Idee in der Vergangenheit oder wenn die Idee auch schon erfolgert hat, also es ist nicht so, dass Kathirina hier einen Geist heraufbeschwört, also während Liquiditätskrisen in Rom hat es das auch gegeben, solche Maßnahmen, um eben ja unruhen einfach zu vermeiden. Dann etwas verspätet, trifft auch der Wahrleiter und amtierende Konsul zieht's so ein. Kathirina macht sich auf alles gefasst, aber nicht auf das was jetzt kommt, auf den. nächsten großen Auftritt seines Gegenspielers. Umgeben von Leibwächtern und mit einem gut sichtbaren Brustharnisch tritt er jetzt vor die gesamte Versammlung und zieht er neu über seinen Widersacher her. Es ist eine teatralische Gäste, eine dramatische Klima, die ganz bewusst so gewählt ist. Denn das Kathedinern zu diesem Zeitpunkt gewalttätig werden kann, dafür gibt es absolut keine Hinweise, außer die, die wir von seinem Kontrahenten höchst persönlich haben. Die Althistoricerin Mary Beard hat da jetzt einen ganz schön vergleich, den sie zu heute zieht. Das ist nämlich für sie, wie wenn ein moderner Politiker mit einer Maschinpistole über der Schulter ins Parlament kommen. Und wir können uns vorstellen, was das heute mit den mit Parlamentarien machen würde. Und genau diesen Eindruck hat eben Zizero jetzt hier bei dieser Wahl als Amtierender Konsul eben auch vermittelt. Ob der Vergleich passt oder nicht, das lasse ich jetzt mal offen, aber sicher ist, dass diese Inzenehrung wirkt. Beginnstig durch Kathelinerspopularen Programm und Zizero's Einschichterungstaktik wird Katheliner auch dieses mal wieder nicht kontrollieren. Und damit verliert er wieder die Chance, seine Finanzen irgendwie reinzuwaschen oder sich von seinen Schulden irgendwie lösen zu können. Er muss jetzt umdenken, weil er das höchste politische Amt doch noch erreichen will. Aber ist da mit unserer Frage beantwortet? Oh, ja, ich hatte sie fast vergessen aufzulösen. Besser wäre es gewesen, denn ich habe sie jetzt ja falsch beantwortet. Ja, besser war es so lange gezögert. Ja, ich dachte vielleicht, passiert ja noch was anderes. Ich hatte ja eigentlich auch schon ein bisschen ausgeschlossen, aber tatsächlich irgendwie das mit dem Prostanisch habe ich auch nicht vorstellen können, dass er das wirklich macht. Aber das ist halt unser Zizero, der es sich nicht zu schade, auch ein bisschen Teatralik anzuwenden. Und sichtlich, bzw. was als Teatralik ist, ist ja eine ziemlich klare Gewalt zur Schaustellung eigentlich von bewaltzätigen Potenzial. Man muss sich vorstellen, dass Zizero ja in diesem Moment eben Konsul ist, der Wahrleiter ist. Deshalb ist es auch so, dass es akzeptabel ist, bzw. niemand dann Zizero für irgendwie für ein schlechtes Verhalten oder so brügt. Das könnte man in diesem Fall ja auch machen. Aber dadurch, dass er Konsul ist und das so gut so schaustellt, dass er jetzt so so in Gefahr ist, dass er mit seinen Leibwächtern und mit einem Prostanisch kommen muss, wirkt es natürlich auf die Senatoren so, als ob Kathirina wirklich sehr gefährlich sein kann. Ach so, okay. Das ist gut, dass das noch mal sagst. So hat dies gar nicht unbedingt eingeschätzt. Okay, verstehe ja. Und doch, das ist diese Einschichterungstaktik oder Technik, die Zizero hier anwendet und die eben so erfolgreich ist. Ja, aber das ist ja nicht nur Einschichterung, also durch Schaustellung von, irgendwie sag ich mal jetzt, was Martial schon, sondern er sagt ja, ich bin besorgt und meine eigene Sicherheit. Ja. Und Kathirina ist schuld, das ist ja noch mal was anderes. Ja, also auf mehrere Arten dann. Ja, da ist gut, dass wir nochmal über sprechen, weil es gibt vielleicht auch vielen anderen, sodass sie das in dem Moment anders verstanden haben. Okay. Aber genau so kann es gewirkt haben. Ich meine, das ist natürlich eine Überlegung, die habe ich mir jetzt nicht ausgedacht, die habe ich natürlich aus der Literatur. Aber man kann sich das ja auch vorstellen, dass es eben diese Wirkung hat. Und Zizero zieht dann auch über Kathirina her. Ja. Also für Kathirina klappt das jetzt auf jeden Fall wieder nicht. Also im Jahr zuvor ist er noch beleidigt worden. Jetzt dieser Auftritt von Zizero, davor das Problem, dass er eben die Provinz Afrika komplett ausgebottet hat. Also für ihn läuft das überhaupt nicht. Und er schaut sich jetzt bei seinem alten Lehrmeister eigentlich ab, wie es auch gehen kann. Und weißt du wahrscheinlich, wenn ich meine, David? So la. Ja. Der war ja auch mit Legion auf Roma schiert. Und Kathirina, der denkt jetzt auch erstmals an Gewaltanwendungen wahrscheinlich. Vorher, also vor dieser Wahl, da war das wahrscheinlich gar keine Option gewesen. Auch wenn davon jeweils in Zizero's reden und Serlusts Kathirine Konjurácio die Rede ist. Und das sind eigentlich unsere einzigen Bein Quellen dazu. Aber da es dafür eigentlich keine Anhaltspunkte gibt, dass Kathirina schon vor eben diese Idee hatte, habe ich das jetzt auch gar nicht angesprochen. Ja. Und das war für ihn ja auch zum greifen nahe auf üblichem Wege zur größten, zur höchsten Position, zu gelangen. Deswegen würde ich sagen, da wollte man schon handfesten Beweis, wenn man davon wirklich ausgehen wollte. Ja, so ist es. Kathirina ist übrigens bei weitem ich der einzige, der uns zufrieden ist. Also ich hatte es vor, auch erwähnt, dass eben die anderen Solani alte Veteranen noch unzufrieden sind und andere auch, die eben unter diesem Konstrupp einfach dieser, dieser Verschuldung während der Empferlaufbahn einfach leiden. Und er zieht jetzt ein Umsturz in der Wege. Unter einem gewissen Manlius sammeln sich in Etorien, also das ist im Norden der Stadt, da sammeln sich bereits seit Wochen Männer, die mit dieser Politik uns zufrieden sind. Und das sind, wie ich schon gesagt habe, die Solani, die Solanischen Veteranen, die auch teilweise von ihrem Land enteignet worden sind und hochverschuldet sind deshalb. Der Konsum reagiert auf die Unruhen und beruf den Senat zu einer Sondersitzung ein und lässt das Senatus Konsultum ultimum ausrufen. Den Staatsnumstand, der es jetzt verhängt und der besagt eigentlich so viel wie, dass die beiden Konsolen bevollmächtigt dazu sind, alles erdenkliche zu tun, um Schaden vom Staat abzuwenden. Und damit haben die Konsolen quasi die tatorische Vollmachten, um gegen die Drohende umsturzgefahr vorzugehen. Über voll via erfährt zieht es dann auch von den Plänen Kathalinas und scheinbar auch, dass ein Blutbad plant. Briefe, die abgefangen werden können, bezeugen tatsächlich die Pläne. Das verschwörers inzwischen. Aber in der Millionenstadt Rom bleibt es noch relativ ruhig und dort befindet sich zu dieser Zeit auch noch Katharina. Das aber führt bei Teilen des Senats zu unbehagen. Sie kramen jetzt ein Gesetz aus, das Vorbereitungshandlungen wie das Aufstellen von Banden verbietet. Damit gelingt es mit der Unterstützung des Konsulsziehtsroh Katharina tatsächlich vor Gericht zu zähren. Der aber ist sich beim Verhör keiner Schuld bewusst und fordert eine Beweisaufnahme. Und tatsächlich ist die Beweislage relativ dünn. So sind die Autoren der Briefe, die Katharina belasten, nicht bekannt, dass sie wurden anonym verfasst. Und eine Vorbereitung eines Staatsstreiches, das kann man ihm damit nicht so gut nachweisen und da er in Rom ist, kann man ihm auch nicht nachweisen, dass er sich jetzt den Aufrührenden im Norden anschließend möchte oder dass er sich im dort befindet. Anfang November meldet sich die Spionienfolia wieder bei Zizero und teilt ihr mit, dass ein Anschlag auf seinen Leben geplant ist und zwar am 7. November. Als der Tag kommt und Moichelmöder tatsächlich in Zizero's Wille einbrechen befindet er sich bei Freunden in Sicherheit. Der Mordanstag schlägt viel Dank, Volvia. Daraufhin beruft er natürlich unverzüglich den Senat ein. Jetzt müssen Katharina und seine Verschwöre an den Prahen gestellt werden. Bereits am nächsten Morgen im Jupiter-Tempel spricht Zizero zu den Senatoren. Es ist der 8. November 63 von der Zeit rechnen. Als die knapp 600 Senatoren eingetroffen sind, beginnt Zizero seine Rede. Und sie beginnt mit dem berühmten Borden. Wo Usquithandelmabutäre Katharina Patienz Janostra. Wie lange noch Katharina wirst du unsere Geduld missbrauchen? Das ist ein ganz berühmter Staat dieser Rede, der auch immer wieder von aktuellen Politikern übernommen wird und dann würde Name einfach ersetzen. Man kann ja jeden Namen reinsetzen und man hat dann so eine gewisse Note in dieser Aussage. Vielleicht können wir das auch mal gegenseitig anwenden, falls wir uns zufrieden sind mit der Vorbereite und der Folge oder so. Sonst bei anderen Dingen. Überraschenderweise ist jetzt auch Katharina unter den Senatoren. Und wie sich die beiden gegenüberstanden oder vielleicht auch Sassen und wie sie sich angeschaut haben, ob sie sich angeschaut haben, das wissen wir heute ab, das leider nicht mehr. Aber zumindest kann ich mir gut vorstellen, dass Zizero Katharina sehr relativ fest im Blick hatte und so schaff angeschaut hat. Okay, das kann ich mir gut vorstellen. Das kann sein. Ja. Andere haben auch versucht, sich diese Moment irgendwie oder diese Moment irgendwie festzuhalten, hat ganz viele Versuche gegeben. Und wir dann ja über einen Text oder eben bildlich und einigen Versuche, denen wollen wir uns mal genauer anschauen. Und das ist ein Gemälde aus dem 19. Jahrhundert des Italieners Chisare Makari. Und startet ich zeig dir dieses Gemälde einfach mal und du kannst ja mal versuchen es für unsere Höhren und Höhre zu beschreiben. Und vielleicht haben die Höhren und Höhre das auch schon gesehen, hast du das schon gesehen, denn es schmückt auch unser Folgenkörper. Ich weiß meint die Höhren zu irgendwie, während sie irgendwie eine Haushalt machen oder im Auto sind. Dann sieht man es vielleicht. Stopp, alles einstellen, sofort das Bild angucken. Ja, aber deshalb beschreibt es damit mal, was er sieht. Ja, ich glaube ich kenne das Bild auch, aber wir werden es gleich rausfinden. Ja. Ja, also tatsächlich das Bild kenne ich, habe ich auch schon das eine andere Mal gesehen, es ist sehr klar aufgebaut. Also man sieht eigentlich zwei Seiten, es gibt sozusagen den Halbkreis der Senator und die sitzen alle beinander und an ihrer Seite aber in der Mitte des Raums steht Zizero und hat eine sehr tertrasche Pose. Er hält die Arme ausgestreckt, so wie jemand der sozusagen sagt, Leute, worauf wartet ihr noch die Sache, ist klar, er klagt an, er spricht und abseits davon alleine auf einem Stuhl sitzt Kathylina und guckt nach unten. Also er sieht wirklich aus wie in Häufchen Elend und es ist klar, dass Zizero ihn gerade mit allen Regen der Kunst in Grund und Boden gerabt hat, sozusagen. Das ist der Eindruck. Ja, und genauso möchte man sich das ja irgendwie vorstellen bzw. das sind so die Bilder, die einen Kopf kommen. Wenn man sich auch die Quellen durchdießt, wie du gesagt hast, Katharina, der mit gesenken Kopf sitzt in Rhein der Seenatoren ganz alleine ist, niemand hauptsächlich mit ihm zu sprechen und die Zizero ist der Star der Szene. Könnte schon sein, kann man sagen. Wobei er wahrscheinlich schon auch ein paar Unterstützer gehabt hat. Also ich persönlich stelle es mir vielleicht so vor, dass er jetzt nicht alleine war, sondern sicherlich eine Gruppe auch um ihn herum hat er normalerweise. Er hat ja nicht alleine agiert, glaube ich. Auf jeden Fall. Also das ist auf jeden Fall so, dass er sicherlich nicht so alleine dargesessen hat. Tatsächlich, als da Zizero die Rede hält, hat Katharina nicht mehr so viele Unterstützer. Aber so wie auf dem Bild ist es eben höchst, wahrscheinlich nicht. Und das vielleicht auch auffeldt ist, wie alt die beiden sind. Ich weiß nicht, ob du das einschätzen kannst, wenn du das Bild siehst. Sie wirken jetzt nicht so alt finde ich. Also zumindest, ich zieht so rasisch ein bisschen älter, aber Katharina wirkt relativ jung. Ja, also könnte es in seinen 20ern sein oder 30ern. Ja, und das ist auch ganz interessant, weil Zizero sieb finde ich auf dem Bild schon älter aus. Ja, er sieht älter aus. Als Katharina und auch älter als er war. Und interessant ist, dass obwohl Katharina so jung aussieht, beide eigentlich fast gleich alt waren. Und dass damit möchte der Künstler vielleicht auch nochmal hervorheben. Das ist die Erfahrung, das Weise, die Redekunst. Ja, die Redekunst, das kann nur jemand so, den man sich so alt vorstellt mit grauen Haaren hat. Absolut, weiss es auf der einen Seite. Und irgendwie heiß Blutigkeit, vielleicht auf der anderen, die man dann einem jüngeren Mann zuordnet. Auch wenn das eher einfach die Charakter eingeschaffen sind, die natürlich die Autoren auch zuordnen. Weil wir haben ja wieder gesagt, dass auch nur zwei Quellen, um überhaupt diese Situation irgendwie erfassen zu können. Ja. Und was auch noch vielleicht so ein bisschen trügerisch ist, dass das auf dem Bild vielleicht 50 Szenatoren zu sehen sind, aber wir müssen uns vorstellen, dass insgesamt ja rund 600 Männer im Senat waren. Es waren nicht alle da wahrscheinlich, aber dadurch, dass es so wichtig war, können wir uns schon denken, dass sehr viel da gewesen sind. Und im Senat vielleicht noch als Info, weil wir das jetzt noch gar nicht gesagt haben, da saßen eigentlich alle, die irgendwelche Magistrat gerade begleiten oder begleitet haben. Ja. Das heißt, alle Questoren, das war nach Sulla-Sode, hat das etabliert. Alle Ideen, die Prätoren und natürlich auf die Konsolen. Also da ist es eben auch so, dass es viel mehr Leute da drum rum saßen. Und dann ist es auch noch so, dass sie wahrscheinlich gar nicht alle saßen, sondern auch viele standen. Und dieser Sal, auch der, hat ganz anders ausgesehen als auf dem Bild. Also viel weniger opulent, viel weniger grandiose, kein Marmor, keine verzierten sollen. Das kommt eigentlich alles erst viel später. Im ersten Jahr ist Romen nicht unbedingt die Attraktivste statt. Also bauten aus Backstein und regionalem Naturstein, die prägen er das Stadtbild. Und Besucherinnen und Besucher aus Athen oder Alexandria, die sind mit Sicherheit nicht so beeindruckt, von dieser schon Millionenstadt, aber eben dieser doch relativ einfach gebauten Stadt. Ja und Mietzhäuser in den Elensvierteln, die boten den Arm auch ziemlich troßlose Behausung. Aber es war so, dass die Haus eigentlich natürlich ordentlich Gewinner machen konnten damit. Die in so leer. Ja, gut. Das sind diese einzelnen Mietzhäuser, ne? Genau. Ja, die großen. Und auch Zizero, selbst, der hatte auch viel Geld in minderwärtige Immobilien investiert und schärzt manchmal etwas überheblich, dass selbst die Ratten eines deiner baufälligen Mietzhäuser verlassen hätten. Okay. Also so ist ungefähr der Zustand dieser Gebäude in Romen. Und dieser Raum und Sal, der ist nicht mal Halbrot, hier auf dem Bild zu sehen ist, er eckig. Die sind ja im Jupiter-Tempel. Sie waren immer an einem anderen Ort, tatsächlich es gibt nicht den Sal, wo es die Senarzeit sogar zu dieser Zeit. Und in diesem Raum ist es super dunkel. Also wo sie tatsächlich gewesen sind in dem Tempel. Ah. Weil es dann nur so Mini-Fenster gibt oder gegeben hat. Und nur relativ leucht schwache Fackeln und Lampen haben es überhaupt möglich gemacht, dass man dort sich noch irgendwie sehen konnte. Dann ist es natürlich auch besonders gruselig, wenn Kathedina da auftaucht. Ja. Da zieht es so hier noch. Er so kann wir uns vielleicht vorstellen. So dass sich Kathedina und Zizo und mehrere hundert andere Senatoren in einen Stickegen ziemlich überfüllten Raum gezwängt haben, manche auf provisorischen Stühlen und Bänken saßen, andere aber auch standen und sich dabei auch vielleicht unter einer altehrwürdigen Jupiter-Statur dann zusammengedrängt haben. Also so sah es eigentlich aus bei einem der wichtigsten Eignisse der römischen Geschichte, und es ist wahrscheinlich ziemlich sicher, dass es bei anderen Eignissen, die wir uns so vorstellen gedanklich in die, die es in Ruhe gegeben hat oder Gebäude, Momente, dass die auch weniger vielleicht episch oder monumental gewesen sind als wir uns denken. Aber wir kommen jetzt wieder zurück zur Rede. Dort klagt Zizo, Kathedina an. Informiert ihn Senat über das misklückte Attentat und fordert sie zu einer Reaktion auf. Das kommt alles in dieser Rede zu tragen. Ich werde sie jetzt nicht nochmal komplett auf sein, dafür gab es ja unseren schönen Einstieg. Und noch während er seine Rede hält, merkt sie Zizo, aber das ist immer noch einige Senatoren gibt, die noch nicht von der Schuld Kathedinas überzeugt sind. Er traut sich deshalb wohl nicht seine Machtbefugnis nach dem Notstandsbeschluss des Senatus-Konsultum-Ultimum anzuwenden und über Kathedina zu richten. Vor allem, weil dieser Notstandsbeschluss eher gegen Manlius gerichtet ist, die zum Aufrührer im Norden. Kathedina streitet natürlich alle Vorrufe ab und fordert vor allem, beweise. Zizo reagiert darauf, indem er der Versammlung selbstgesprächartig scheinbar harte Fakten darlegt. Er weiß die Versammlung auf Kathedina aus berüchtigte Vergangenheit hin, täuscht im nächsten Moment bedauern vor und dass er selbst nicht schnell genug auf die Gefahr regiert hat um dann präzise Details der Verschwörung aufzulisten. Also in Wessenhaus, sich die Verschwörer an welchen Tagen getroffen hätten, wer daran beteiligt war und was sie im einzelnen geplant hatten. Die Rede zieht sich in die Länge und ziehtsere Spür, dass hier länger erspricht, ja, dass sowohl gesonner die Senatur an das zu mehr Zuspruch bekommt er. Und dann, beim gewissen Moment dieser Rede, steht ein Senator auf und verlässt vorzeitig die Sitzung. Und das ist Kathedina. Noch an diesem Tag reist er in den Norden zu Manlius nach Fesule. Ob er diesen Entschluss bereits gefasst hat vor der Rede oder der erst währenddessen diesen Entschluss gefasst hat, das wissen wir heute leider nicht. Sicher ist es nur, dass damit seine Erklärung zum Staatsfeind, also zum Host ist, dass der laut Senatsbeschluss nichts mehr im Weg steht. Jetzt war für alle ersichtlich, dass Kathedina ein Umsturz plante und gegen diesen Rebellen eine offene Feldschlacht rechtmäßig und notwendig war. Der Geduldsfaden war also sozusagen gerissen. Wenn man jetzt noch mal die Metapher beziehungsweise diesen ersten Satz, diesen Ausdruck von Zizu übernimmt, Kathedina hatte seinen geheimen Pläne offen gelegt. Jetzt zeigt er also seinen Warsgesicht, so muss es jetzt Zizu vorgekommen sein, so muss das wahrgenommen haben. Inzwischen hatten sich in Rom und außerhalb von Rom die Unruhen ausgeweitet. Zizero und Antonios Hübrida, die Konsulen, entschlossen sich jetzt daher, die Bekämpfung des Aufstandes örtlich aufzuteilen. Antonios sollte Kathedina und Manius bekämpfen, die sich außerhalb von Rom befanden und Zizero sollte die Unruhen in der Stadt bekämpfen. Denn etliche Mitverschwörer waren immer noch in Rom. Die Frage war aber jetzt, wie diese Identifiziert werden sollten und das war eine sehr schwierige Frage, die sich aber Anfang gezember von Gans alleine klärt. Und zwar als eine Delegation des kältischen Stammes der Alobroga mit Briefen in der Tasche in Rom eintrifft, um sich über die Ausbeutung durch die römischen Provinsterthalte zu beschweren. Dabei informieren sie die Konsonen auch darüber, dass sich von Verschwüren aus Rom kontaktiert worden sind. Verleicht hatten die Kälten erst den Verschwüren zu gesagt und es dann doch mit der Angst zu tun bekommen und deshalb die Konsolen aufgesucht. Aber eigentlich ist es auch ganz egal. Zizero hatte jetzt ertrückende Beweise gegen die Verschwörer. Namen, Orte und Pläne. Nur wenige später wurden die Mitverschwörer und sogenannten Kathylinaria verhaftet, wobei weitere Beweise gefunden worden sind. Eine der Verschwörer hatte ein ganzes Waffenlager zu Hause. Aber ähnlich wie Kathyliner, tat auch eher als er vollkommen unschuldig, indem er diese Tatsache mit dem Hobby des Waffensammels erklärt. Es ist ganz spannend, als der Verlamm 5. Dezember im Senat debattiert wird. Geht es auf jeden Fall nicht mehr um die Schuld, sondern darum, wie hoch das Strafmaß ausfallen soll. Prator Caesar hatte da die Idee, eine Gefängnisstrafe auszusprechen. Das durchaus ungewöhnlich war, denn eigentlich kannte man in Rom hauptsächlich Geld strafen, die Verbannung und die Hinrichtung. Letztlich aber folgte man auf 5 Zizero's, dem designierten Konsul Dicki-Muss-Unius Silanus, der Anfang Januar des Nachfolger antreten sollte. Er hatte die Todestrafe gefordert. Als Konsul hätte sich zu so eigentlich heraushalten sollen, aber er wollte im letzten Monat seiner Amtszeit noch Nägel mit Köpfen machen. Vielleicht war der Hofte, dass man ihm das als Erfolg zu Gute halten würde, denn wichtige Kriege hat er nicht gewonnen. Letztlich wurden die 5 Verschwörer tatsächlich hingerichtet und das noch am selben Abend ohne, dass sie sich selbst hätten verteidigen können. Ein Recht, das in römischen Bürgerinnen und Bürger aber eigentlich zustand. Zizero verkündet dem Volk jedenfalls triomfieren Wixere. Sie haben gelebt. Das ist ein berühmt gewordener Euphilismus auch. Und aufgrund dieser Entwicklung, jetzt dass die Verschwörer auch gefasst worden sind in Rom, verliert auch Kathylina immer mehr Anhänger. gemeinsam. mit Manius wieder sich jetzt nach Galiens zurückziehen und sich dort neu formieren. Aber Antonius Hybrid reagiert sehr schnell, hebt zwei Heere aus und insgesamt drei Lektionen und macht sich auf den Weg in Richtung Norden. Beim Pistoria in der Toscana treffen die Heere dann aufeinander. Dort, in der sogenannten Schlachtballpistoria, werden die Kathedinaria endgültig besieht. Als ich start fast zu Ende ist, wirft sich Kathedina mit erhobenem Schwert in die Reihen des übermächtigen Feindes und stirbt Heldenhaft. So erzählt es, es erlust. Und das ist eine der wenigen, vielleicht einzige Moment, wo Kathedinas verhalten irgendwie so ein positives Licht gerückt wird. Ja und damit haben wir die dritte Frage aufgelöst, wie der Antwort darauf ist. Und ich glaube, lax richtig. Ich lax richtig. Und ich erinnere mich noch, dass wir diesen Text, ich habe den Text mal übersetzt und genau da war es irgendwie so. Und er war haftig mit dem Schwert in die Schlacht oder sowas. Das hatte ich zum Glück irgendwie mal kurz aufgepasst anscheinend. Ja, dieses Heldenhaft hatte ich ein bisschen verwirrt. Ist eben auch besonders in diesem Moment. Das dachte ich, dass du das tatsächlich reingemacht hast, um mich irgendwie reinzulegen. Aber ja, das ist aber tatsächlich ein weiß ich nicht Heldenhaft, aber auf jeden Fall ein sehr dramatischer Höhepunkt dann doch noch. Nachdem es ja lange Zeit sehr unklar ist, was mit Kathedina passiert, ob er überhaupt erfolgreich angeklagt werden kann. Ja und jetzt ist er eindeutig tot. Stimmt. Vierer später im Jahr 58 vermehrt sich dann ein Dreibund mit Pompeos, Krasse und CESA. Und die wünschen sich als Unterstützer auch Zizero. Der aber lehnt ab und möchte nicht Teil des Triomvirats werden. Also als Unterstützer, es ist jetzt nicht so, dass er dann gleichermaßen in das Triomvirat als Partner reingekommen wäre. Aber er sieht eben seine geliebte Republik in Gefahr, wenn er eben jetzt dieses Triomvirat mit unterstützt. Wenn ich später kommt dann die populare Retturkutsche. Ein neues Rückwirkendes Gesetz wird verabschiedet, dass die Verbannung für all diejenigen vorsieht, die einen römischen Bürger ohne Gerichtsverhandlungen hinrichten haben lassen. Zizero wird verband. Seine politische Karriere ist damit jetzt eigentlich zu Ende. Er kehrts war ein Jahr später zurück, aber er wird sich davon nicht mehr erholen. Auf sein Haus in Rom ist völlig zerstört worden. Wie mankelmütig die römische Politik zu dieser Zeit war, wird dann eigentlich mit Zizero's totdeutlich. Weil er die Republik am Leben erhalten wollte und sich deshalb gegen Markus Antonius allein Herrschaftsansprüche gestellt hat, wurde er im Namen das zweiten Dreibundes für Vogelfrei erklärt. Sein Name stand im Jahr 43 Vonserzeitrechnung ganz oben auf einer Prostriptionsliste. Sich selbst verteidigen konnte er natürlich nicht dagegen. Und daran sehen wir, was rechtmäßig ist und was nicht, was Vertreter ist und was nicht, das kann sich in dieser Bürgerkriegszeit des ersten Jahrhunderts in Vonserzeitrechnung augenblicklich ändern. Entscheidend ist immer, wie es die Person sieht, die gerade die größte Macht um sich vereint. Und das ist zu dieser Zeit fast immer die Person, die einen Großteil der Legion auf sich einschwören kann, militärisch erfolgreich ist. Das militär schlickt hier in diesem Fall vielleicht Zizero's Macht der Worte. Am 7. Dezember 43 Vonserzeitrechnung wird er dann getötet. Und mit dem Tod unseres zweiten Protagonisten ist diese Geschichte über eine Verschwörung, die wie kein zweite Seigen ist die politische Zerstrittenheit und ist die Anfälligkeit der römischen Republik verdeutlicht zu Ende. Fast zumindest, denn ich möchte noch kurz auch was zu den Quellen sagen. Das haben wir bisher noch gar nicht gemacht, aber ich glaube, das ist noch mal ganz wichtig, um sich nochmal klar zu machen, woher eigentlich diese Information stammen. Unsere wichtigste Kulturen abläufen, dieser kathelinarischen Verschwörung stammt von Salust. Eigentlich einem Freund von Cesar. Er schreibt etwa 20 Jahre nach dem Ereignis im Jahr 43 Vonserzeitrechnung das Werk Kathedine-Konioratio. Die Verschwörung das Kathedina. Der Kontext, in dem man das schreibt, ist nicht ganz unwächtig. Denn eigentlich geht es darum, einen moralischen Sittenverfall zu verdeutlichen, der sich seit dem Sieg über Kattago ja in Rom eingenestet hat. Und im Mord an Cesar, da fand dieser moralische Verfall den Höhepunkt. Die vorherigen Größen der Politik waren ganz von Habgi und Dummheit durchdrieben und für Salust steht fest, dass eben dieser Kathedina genau diesen Sittenverfall in sich vereint. Salust hat außerdem Glück, denn er kann sich bei seinem Werk auf eine andere Veröffentlichung aus dem Jahr 60 Vonserzeitrechnung stützen. Also was viel zeitnah zu unserem Ereignis veröffentlicht worden ist. Und das sind die sogenannten Horationes in Kathedinam. Die reden gegen Kathedina von Markus Tulius Zizero höchstpersönlich. Ein Werk, das Kathedinas bewegründet, das seine Ansichten verteidigt hätte, das Laksa-Lust nicht vor, oder zumindest interessierte es sie nicht. Heute jedenfalls existiert zu einem Werk nicht mehr. Das heißt, dass wir Kathedinas Geschichte und die dieser Verschwörung, die wir gerade gehört haben, eigentlich nur aus der Brille, ja Zizero's betonen können. Und zur Einordnung dieser Verschwörung ist diese Tatsache ganz wichtig. Ich habe versucht in dieser Geschichte dazu liegen, dass Kathedina ein Opfer dieser Bürgerkriegszeit war. Also das System ist dieser End der Laufbahn der Verschuldung und dieser Aufspaltung in zwei Lager. Und Zizero hingegen, dass er die Überführung Kathedinas und die Aufdeckung der Verschwörung zu seinem ganz persönlichen Kampf gemacht hat. Und aufgrund seiner Rede künstet da auch Erfolg gehabt hat. Trotzdem wurde auch er Opfer der Regeln, die in der zugrunde gehenden römischen Republik des 1. Jahrhunderts geherrscht haben. Die anderen beiden radikalen Positionen, nämlich dass Kathedina, lediglich ein Hirngespinst von Zizero ist oder dass Kathedina ein abartiger Verbrecher war, die würde ich an dieser Stelle eher ablehnen. Die gibt es aber teilweise auch, wenn man eben in Sextreme gehen möchte. Es ist also wahrscheinlich irgendwas in der Mitte. Und damit sind wir am Ende dieser Verschwühungsgeschichte angekommen. Ja vielen Dank. Und da hast du auf jeden Fall nicht übertrieben, weil dieser Einordnung wirklich wichtig war. Also zumindest bei mir ist auch nochmal dann wirklich die Frage aufgekommen, wie verlässlich diese Erzählung ist. Gerade wenn wir diese Stelle haben, wo eigentlich ja die Rede Zizero's vor dem Senat der Hauptgrund dafür ist, dass Kathedina überhaupt flieht, dann dort landet und dann dort stirbt. Das heißt, also man kann hier schon auch ein bisschen eine kleine Skepsis haben. Und wir können diesen Fall dann nicht so ganz abschließend beurteilen. Ob eben Kathedina auch ohne diese Rede geflohen wäre. Hast du ja gesagt, ist nicht so ganz sicher. Vielleicht hat er sich ja auch gezwungen gefühlt. Also wie geschickt Zizero hier war, wie er die Sachen wirklich dargestellt hat oder wie sie wirklich waren. Das können wir nicht so ganz sagen. Und das ist glaube ich sehr gut, dass du das uns nochmal gezeigt hast. Und das zeigt uns ja auch einige Sachen. Also wie beeindruckend Zizero als Person war, als Redner, als Politiker, aber auch seine Darstellungsgabe, der ja nicht nur das hier, sondern auch viele andere entscheidende, momentan der römischen Geschichte stark mitgeformt hat für die Nachwelt, für uns, für Historiker, wie er das beschreibt und dass wir da stark und die klassische Position eben auch, dass Zizero unser Held ist. Kathedina, also ein Riesenverbrecher ja eigentlich in einer Meinung nach, muss man eigentlich ein bisschen abschwächen. Wobei wahrscheinlich schon, denke ich, der Konsens dazu, neigt schon zu sagen, offensichtlich hat Kathedina das schon getan. Also auch ja, ein bisschen Skepsis haben. Er hat versucht diesen Umsturz durchzuführen, ob Verschwörung der treffendste Begriff dafür ist. Das kann man sich vielleicht auch nochmal streiten, aber dieser Umsturz versucht dieser Putsch, den scheint es ja wirklich gegeben zu haben und auch durch diese Quellen, weil die ja so ne bekannt werden und weil dieses Ereignis, wie du es gesagt hast, für die römische Republik und ihr Ende nochmal so stellvertretend steht, das macht dann auch Kathedina im Nachhinein so berühmt berüchtigt, weil ich als heute. Und auch da der Kontext, der war sehr, sehr spannend und irgendwie auch tragisch für Fans, sage ich mal der römische Republik, weil es ja wirklich eine Reihe von Niederlagen sozusagen ist, die Vertreter der römische Republik hinnehmen müssen, die Strukturen, das fängt so ein bisschen mit Solar, ganz dramatisch an, weil er der erste ist, der sich über Regen hinweg setzt, wirklich in Rom einmal schiert, diese Diktatur durchführt und viele andere nehmen das dann zum Vorbild. Ja, machen das auch wieder und sowas wie die Verschwörung Kathedinas sind natürlich eine Reihe von der Ereignis in die römische Republik auch destabilisieren und ich glaube, das ist ziemlich klar geworden, was für einer unsichereren Zeit wir uns befinden und das erklärt sicherlich auch so ein bisschen das Vorgehen von Leuten wie Kathedina und Zizero, wie sie reagieren. Also sehr, sehr, sehr spannend und sie sind ja auch nicht die Einzigen, weil ich das noch kurz hinzufügen kann. Später ist es ja auch ein gewisser CESA, der absolut prinzip wahrscheinlich auch als Verschwörung hätte gelten können, wenn er keinen Erfolg gehabt hätte, woran man wieder sehen kann, das häufig eben Siegergeschichte schreiben. Und auch CESA macht was, was er eigentlich nicht soll, überschreitende den Rubicon, auch er geht nach Rom und hat da natürlich eben Vorbilder, die nicht allzu lang zurückliegen, weil du hast dir gesagt, seine Name taucht auch auf eine in dieser Geschichte, also ganz klein noch und dann wird der zum bekanntesten Römer überhaupt, aber das fand ich sehr, sehr spannend und hat für mich auch noch ein paar Lücken geschlossen, ich hatte das Thema im Abitur und dann konnte ich ganz gut anknüpfen, aber irgendwie ist dieser Name Kathirina eben einfach, ja, wie so wenige in der römischen Geschichte so stark skandalisiert und wir haben so ein bisschen erfahren, warum, aber können das auch ein bisschen kritisch einordnen, finde ich, natürlich das, was du uns abzu erzählt hast. Also super, ich fand es, fand es sehr spannend und ich glaube ich würde da auch ganz gerne mal nachlesen, weil mich das Thema eigentlich, seit meiner Schulzeit auch schon interessiert hatte, nicht dass da man hatte und mir auch, glaube ich, die eine Autorin irgendwie bekannt vorkommt, deswegen würde mich interessieren, wie ihr Buch heißt, Mary Beard und vielleicht auch was zu uns sonst noch empfehlen kannst an Literatur. Ja, also auf die alte Strückhahn werde ich auf jeden Fall noch eingehen, die ist auch sehr bekannt, setzt sich auch hier immer wieder für demokratische Grundrechte, Frauenrechte, Rechte auch von geflüchteten ein, genau in dem Kontext auch relativ bekannt. Und sie dann fang ich mit ihr an, sie hat das Werk SPQR die tausendjährige Geschichte rums geschrieben. Und ja, wie gesagt, maribiert oder bärt, wir sind uns ja nicht 100% sicher, weil mit E a geschrieben. Aber ich gehe mal weiter zu den beiden nächsten Autoren, die ich noch empfehlen kann. Das ist einmal ein Verbrecher aus verlorener Iri, Lukius Sergius Katelliner. Das ist von Ulrich Heider und das Verfahren gegen die Katellinarie von Jürgen von Ungern Sternwerk. Tatsächlich ist es so, dass keiner dieser Werke, der diese Geschichte schön aufbereitet, also das als Schwerpunkt dematz, sondern das sind einmal bei Aufsätze mit eben spezifischen Fragestellungen und einmal diese tausendjährige Geschichte, wo es nur ein Kapitel ist. Und das hat das bei der Vorbereitung auch nicht ganz so einfach gemacht. Es gibt auch ein, zwei Monographien, aber die sind sehr alt zu diese Verschwörung, die habe ich nicht verwendet. Und genau, die Quellen, die werde ich natürlich auch noch verlinken. Was man vielleicht dazu auch noch sein kann, das war in meinem Studium tatsächlich das Thema meines ersten Pro-Seminas. Ach, dann alle erstes. Also, mein erstes Seminar, da ging es auch um Katelliner und habe ich mir noch mal meine Hause weit natürlich eingeschaut. Das ist natürlich sehr praktisch. Und hatte ich mir vor allem diese Verschulungsproblemate genauer angeschaut und ich glaube, die ist auch ganz gut hier in den Kontext zum Trang gekommen. Da soll man sagen, das Studium wär nix wert. Hast du was Gutes mitgenommen? Ja, ich hoffe, ich hoffe. Das hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht, damals auch Seminar, deshalb habe ich das Thema auch hier ausgesucht. Und dann würde ich sagen, übergebe ich wieder an dich. Gerne. Und wie kommen zum letzten Teil? Absolut. Wenn euch diese Folge gefallen hat und auch unsere andere Folgen, dann freuen wir uns sehr, wenn ihr uns unterstützt und mit uns im Kontakt tretet. Und ganz neu ist natürlich auch jetzt immer noch die Option uns finanziell zu unterstützen und dafür auch etwas von uns geboten zu bekommen. Und das ist unser "Histago Premium", das wir jetzt erst seit ein paar Wochen haben. Und das bedeutet, ihr könnt "Histago Hero" oder "Histago Legend" werden. Und uns für 5 oder 10 Euro man unterstützen. 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Da freuen wir uns sehr über alle Nachrichten, Unterstützung, konstruktive Kritik und bedanken uns auch, wie immer, bei allen, die uns auf die einen oder andere Abende stützen. Vielen, vielen Dank. Das Freude uns sehr, hilft uns sehr, motiviert uns sehr. Ihr könnt es natürlich auch überall sonst finden, wo wir vertreten sind, also auf den Podcast-Plattformen, Apple Podcasts beispielsweise, Spotify oder wo wir hier wollt. Da könnt ihr uns gerne auch bewerten, was uns immer freut. Ihr findet uns bei YouTube, Instagram oder X-FormerlyNone ist Twitter. Können uns da auch sehr gerne schreiben oder uns verlinken. Und ich glaube, ihr könnt auch auf unserer Webseite gehen. Ihr sollte auch auf unsere Webseite gehen. Denn da könnt ihr uns spenden, wenn ihr das wollt, über eine Banküberweisung, oder bei Paypal und ihr könnt natürlich unseren Märzchen rice kaufen. Dann gibt es zurzeit sehr schöne Tassen T-Shirts und Pullover. Kann ich sehr empfehlen. Hab ich auch und seht ihr vielleicht hier nur wieder mal bei uns in den Bildern, die wir so pausen. Und wegt ihr, du lasst zwar, aber ich glaube, du lasst, weil du dich freust, dass wir jetzt am Ende sind und ich alles gerannt habe, oder? Ja, und ich lasse vor allem auch, weil du schon so die Flasche in der Hand hast und gerade ansetzt zu trinken. Weil ich wahrscheinlich schon länger herst, dass du netzte Schluck gemacht hast. Ich gebe wirklich, ich gebe alles, das noch zu schaffen, bevor ich mich reusbar muss. Aber ich glaube, ich habe es geschafft. Wir freuen uns sehr, dass ihr dabei seid und freuen uns auch, wenn ihr das nächstes Mal wieder dabei seid, sehr und das wird dann in zehn Tagen der Feisein mit der Folge, die ich dir leider nicht sagen kann, Viktor. Aber die, wie gesagt, jetzt auf jeden Fall feststeht, wenn ihr das gerade hört und lasst euch überraschen, wo es hingehen wird. Rohm ist nicht dabei bei den Auswahlmöglichkeiten, das heißt, es gibt auf jeden Fall eine schöne Abwechslung. Sehr gut. Bis dahin bleibt gesund und munter, trinkt was Schönes, dass ich nicht zubreitet habe, wie dieses Mal das Flächen ein bisschen leckerer ist. Und wir hören uns beim nächsten Mal. Bis dahin, ciao. Tschüss, macht's gut. Dann noch so lang ist es echt nicht gut, aber also habe ich ein paar Sachen rausgeschnitten. Was war echt nicht. Haha, krass. Schmeckt nicht, oder? Da weiß es nicht so recht. Es ist irgendwas mit Hafermich. Es ist auf Hafermich Basis. Ja, aber ich glaube, es ist nicht das Problem. Ich das guue mich, das getrennt gerettet. Nein, ich erzähle dich erklärst dir. Okay. Eine Geschichte vorbereitet, mitgebracht, ausgedacht, auch zum Teil. Nein. Nein. Ich wollte sagen, irgendwie überlegt, überlegt, wie man das am besten ausgedacht. Ausgedacht. Erfunden, vor mir gerade das, was uns nicht ausmacht. Sehr hilft uns, sehr motiviert uns sehr. Ihr könnt es natürlich auch überall sonst finden, wo wir vertreten sind, also auf den Podcast-Plattformen, Apple-Potief. Kennst du nicht? Ja, Apple-Potief ist einfach, dann spart man 50% der Zeit. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast behandelt die römische Geschichte um die Politik des Konsuls Markus Tulius Zizero und des Kandidaten Lucius Sergius Kathedina.
  2. Kathedina, aus einer alten Patrizierfamilie, möchte das Konsulat erreichen und setzt auf soziale und nationale Anerkennung.
  3. Zizero, ein römischer Rhetor und politischer Experte, nutzt seine Redekunst und eine dramatische Aktion, um Kathedina zu bekämpfen.
  4. Die Wahlkämpfe sind teuer und erfordern große finanzielle Investitionen, wodurch Schulden und Verschuldung eine zentrale Rolle spielen.
  5. Kathedina wird durch seine politische und finanzielle Position als „Sulaner“ bekannt, hat jedoch Probleme mit seiner Schuld und der rechtlichen Verfolgung.
  6. Zizero nutzt eine teatralische Aktion im Jupiter-Tempel, um Kathedina zu bestrafen und öffentlich zu delegen.
  7. Das Bild des Jupiter-Tempels zeigt Zizero im Zentrum mit einer dramatischen Haltung und Kathedina isoliert und verachtend.
  8. Die Geschichte beleuchtet die Entwicklung der römischen Republik, insbesondere die Spannungen zwischen Optimalisten und Populisten.

Summary:

Die Geschichte dreht sich um die politische Konfrontation zwischen Lucius Sergius Kathedina und Markus Tulius Zizero im Jahr 63 vor unserer Zeitrechnung. Kathedina, aus einer alten patriziellen Familie, möchte das Konsulat erreichen, um seine Familie und die römische Republik zu fördern. Da er jedoch finanziell verschuldet ist, setzt er auf soziale Reformen wie die Tabule Norwe, um die Zinsen zu senken.

Zizero, ein erfahrenes Rhetor, nutzt seine Redekunst und eine teatralische Aktion im Jupiter-Tempel, um Kathedina zu bekämpfen. Er führt eine dramatische Rede gegen ihn, in der er ihn als gefährlichen, unkontrollierten Politiker beschreibt. Das Ereignis wird durch ein historisches Gemälde aus dem 19.

Jahrhundert dargestellt, das Kathedina isoliert und verachtend zeigt, während Zizero im Zentrum steht. Der Konflikt spiegelt die Spannungen zwischen den Optimaten (Senatoren) und den Populisten wider, deren Kämpfe im Rahmen der Bürgerkriegszeit des ersten Jahrhunderts vor unserer Zeitrechnung entscheidend waren. Obwohl es keine direkten Beweise für gewalttätige Handlungen von Kathedina gibt, wird angenommen, dass er bereits auf einen Umsturz vorbereitet war.

Die Auseinandersetzung endet mit der öffentlichen Schmach Kathedinas im Senat, was seine politische Zukunft beeinträchtigt. Der Film zeigt nicht nur eine dramatische Begegnung, sondern auch die soziale und wirtschaftliche Realität der römischen Politik, in der Geld, Macht und Rhetorik entscheidend sind.

FAQs

Sein Hauptgegner war Markus Tulius Zizero, ein populärer Politiker, der gegen die Politik der Popularen und für eine stärkere Macht des Senats stand.

Zizero verwendete dramatische Reden und theatralische Aktionen, um Kathedina zu schädigen und ihm das öffentliche Ansehen zu rauben, was ihn zur politischen Herausforderung machte.

Er verlor die Wahl, weil Zizero mit einem eindrucksvollen, theatralischen Auftritt die Bevölkerung und den Senat gegen ihn aufbrachte, insbesondere durch beschimpfende Reden über seine finanzielle und moralische Unrechtschuld.

Die Prostkription war eine Maßnahme, bei der politische Gegner auf Listen gesetzt wurden und dann für 'Vogelfrei' erklärt wurden, wodurch ihre Vermögen verloren und ihnen ein Kopfgeld verliehen wurde.

Die politische Macht wurde durch die Kandidatur für Ämter wie Konsul oder Stadthalter beeinflusst, wobei Geld, Einfluss und die Unterstützung von Senatoren entscheidend waren.

Kathedina schlug eine 'Tabule Norwe' vor, eine Verringerung der Zinsen und Rückzahlungserleichterung, die jedoch von den Grundbesitzern und Gläubigern abgelehnt wurde und zu einem politischen Konflikt führte.

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