Hinter den Kulissen: Was macht die Lebensidealisten-Paartherapie so viel wirksamer als andere Ansätze? #250
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Der Podcast der Lebensidealisten dokumentiert die Entwicklung und Wirkung der Paartherapie über 250 Folgen hinweg. Mit über 18.000 Stunden Coaching und mehr als 800.000 Downloads zeigt sich eine tiefgreifende, fundierte und kontinuierlich verbesserte Methode. Zentral ist die Integration des Beziehungstrainings, der flexiblen Sprechstunden und des WhatsApp-Unterstützungsnetzwerks, um Paare in Krisensituationen, insbesondere bei Affären oder Trennungen, effektiv und emotional verantwortungsvoll zu begleiten. Die Therapie geht nicht auf flüchtige Tipps ein, sondern untersucht tiefgehende Ursachen und verankert sich in der Beziehungsgeschichte. Ein starker Team- und Mentorenrundenzusammenhang ermöglicht kontinuierliche Lern- und Wirkungsentwicklung. Die Methode betont Verantwortung, nicht Schuld, und fördert den inneren Kompass der Paare. Nach der Therapie wird die Unterstützung über drei Monate weiter angeboten, um Stabilität und dauerhafte Verbesserung zu sichern. Besonders bei Trennungen werden Kinder und emotionale Aspekte mit einem speziellen Workbook und juristischen Überprüfungen geschützt. Der Erfolg liegt in der tiefen, persönlichen und vertrauensvollen Begleitung, die Paare in ihrer Krise durch eine klare, strukturierte und empathische Unterstützung begleitet.
Was ich vor fünfeinhalb Jahren niemals gedacht hätte und wahnsinnig spannend, manchmal auch sogar richtig erschreckend finde, ist. Das ist der besondere Moment, wo die Paare dann bei uns im Coaching sitzen und wo man richtig merkt, diese Stimmung, dass es um alles oder nichts geht.
Wenn man vorher noch überlegt hat, schaffen wir das vielleicht alleine? Haben wir überhaupt eine Krise?
Ist das normal, wie unsere Beziehung läuft? Schau dir andere Paare an. Kennst du glückliche Paare?
Unser Anspruch zu groß. Wir brauchen da keine Unterstützung. Wenn wir selber unsere Beziehung nicht hätten können, wie soll das dann irgendein Dritter können?
Die 250. Podcast-Folge wollen wir zum Andersnehmen zu schauen, was denn die Lebensidealistenpaartherapie so viel wirksamer macht als andere Ansätze.
Wohl wissend, dass wahrscheinlich das jeder von seiner eigenen Methode behaupten würde.
Wir schauen etwas hinter die Kulissen.
Was hat sich. Was hat sich seit den letzten 50 Podcast-Folgen so entwickelt, wovon natürlich auch ihr, wenn ihr überlegt, zu uns in eine Paartherapie zu gehen, profitiert?
Denn wir sind in einer ständigen Weiterentwicklung und schauen immer wieder als Team zusammen, wie können wir noch mehr Wirkung erzielen?
Was haben wir gelernt, sodass wir von, würde ich sagen, Jubiläumsfolge zu Jubiläumsfolge versuchen, immer noch mal ein ganzes Stück besser zu werden?
Wie unschwer rauszuhören, bist du mitten im Podcast.
Wir sind ein Podcast der Lebensidealisten gelandet.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine dauerhaft glückliche und harmonische Beziehung.
Über 1100 Paare haben die Lebensidealisten jetzt schon begleitet.
Das sind auch über 18.000 Stunden Coaching.
Das finde ich extrem viel.
18.000, wenn man mal überlegt, wie viel Interaktion das mit Paaren schon ist.
Also wie viel. Wie viel Arbeit zusammen das ist.
Ich finde es immer wieder beeindruckt, wie schnell doch die Zeit vergeht.
Jetzt, wo du sagst, die 250. Podcast-Folge.
Ich erinnere mich noch an die 200.
Das ist schon Wahnsinn.
Aber es geht ja schnell.
Jede Woche ein Podcast.
Immer zuverlässig.
So geht es schnell auf die 250 zu.
Und wenn man dann mal die Anzahl der Stunden durch die Paare teilt, dann kommt man auf 16 Stunden Coaching oder Therapie,
die wir mit einem Paar verbringen.
Deswegen starten ja viele bei uns eben auch mit sechs Terminen.
A zwei Stunden, weil mit zwölf Stunden sind wir bei den meisten Paaren sehr weit oder sogar schon durch.
Und einige brauchen eben einen siebten, achten und manchmal auch einen neunten oder zehnten Termin.
Je nachdem, wie komplex das ganze Thema ist, wie lange schon die Krise besteht.
Das sind ja die Paare, die wir bei uns begleitet haben.
Eine viel größere Anzahl an Paaren schaut ja unseren Podcast.
Ein Podcast oder hört ihn und guckt andere Inhalte von uns.
Ich habe mir heute noch mal angeschaut, was so bei Spotify in den Kommentaren los ist, weil die bei YouTube hat man natürlich immer wesentlich präsenter als diese Kommentarfunktion bei Spotify.
Aber auch da sind sehr viele dabei, die uns nette Kommentare schreiben, dass die Impulse geholfen haben, dass das genau deren Lebenssituation beschreibt und sie mit den Tipps schon erste Schritte machen konnten.
Also ganz viele können ja aus dem Podcast was mitnehmen.
Ohne zu uns ins Coaching zu kommen.
Manchmal, oder gar nicht so selten, ist es ja auch, dass Paare, die den Podcast hören, dann zu uns ins Coaching kommen.
Und das finde ich immer sehr schön, weil da schon eine Art Verbindung irgendwie besteht.
Auch wenn es erstmal nur von der einen Seite ist und wir dann die Menschen kennenlernen dürfen im Coaching.
So ist es doch immer spannend, wenn Menschen dann zum Beispiel bestimmte Folgen aus dem Podcast ansprechen.
Manchmal sogar zitieren, was wir im Podcast gesagt haben, weil denen das nur in Erinnerung geblieben ist, die so berührt hat.
Und das ist natürlich für uns auch immer motivierend.
Und das ist auch eine sehr gute Situation, zu sagen, wir machen immer weiter, sehr regelmäßig mit dem Podcast.
Vielleicht das eine oder andere Thema, wo wir denken, das haben wir noch nicht so besprochen.
Wir haben ja schon sehr viele Themen hier besprochen, nochmal hervorzubringen, weil wir halt immer wieder die Rückmeldung bekommen,
dass auch die Nischenthemen, Themen sind, die Menschen berühren und die wir dann unterstützen dürfen.
Das haben wir uns gerade am Montag im Meeting angesehen, dass wir tatsächlich seit 250 Wochen nun durchgängig,
jede Woche am Dienstag.
Eine Folge online bringen, ohne Sommerpausen, ohne Winterpausen, ohne Ausfälle.
Ich glaube, das ist sehr besonders.
Also jede Woche kommt ganz penibel genau unsere Podcast-Folge raus.
Da kann man also drauf vertrauen.
Und so wie sich der Podcast immer weiterentwickelt und wir ja auch immer überlegen, wie können wir es noch interessanter machen,
wie können wir noch mehr Einblicke gewähren in unseren Coaching-Alltag mit Coaching-Beispielen,
wie können wir noch mehr die Themen, die bei uns im Coaching landen, hier in den Podcast transportieren,
so ist es uns ja auch allgemein immer ein großes Anliegen zu sagen,
wie können wir eine noch bessere Wirkung machen im Coaching.
Wir haben eine sehr fundierte Methodik, nach der wir arbeiten und die unser Fundament ist in der Arbeit
und die wir auch alle im Team als sehr wirkungsvoll betrachten.
Das ist auch die Grundvoraussetzung für Coaches, die bei uns ins Team kommen,
dass wir nach dieser Methodik arbeiten, dass die Menschen darin ausgebildet sind
und dass die Erfahrungswerte daran haben, genau mit dieser Methodik Menschen zu begleiten,
weil wir davon arbeiten.
Sehr fest überzeugt sind.
Und so ist es uns trotzdem ein Anliegen, auch immer zu überlegen,
wenn man bei den Lebensrealisten eine Paartherapie, ein Coaching bucht,
wie kann man einen ganz großen Mehrwert schaffen,
wie kann man es den Paaren leicht machen, angenehm machen, Kunden nutzen, sehr hoch halten.
Wir wissen, dass viele Menschen Zeit und auch Geld investieren
und große Hoffnung haben auf eine Wirkung und die Verantwortung ist immer etwas,
die uns sehr bewusst ist und die wir auch sehr gerne annehmen möchten.
Und deswegen berichtet auch mal.
Was ist seit der Folge 200 jetzt Neues passiert bei uns?
Es sind ja 50 Wochen vergangen und es müsste genau der Zeitraum sein,
in dem wir unser Beziehungstraining damals konzipiert haben und waren gerade, glaube ich, in der Vorbereitung.
Wenn ich mich richtig erinnere, haben wir es sogar schon angeteasert.
Aber jetzt haben wir auf jeden Fall seit knapp einem Jahr das Beziehungstraining mit integriert
und Paare, die zu uns in die Paartherapie gehen, haben immer eine Kombination aus Paartherapie und Beziehungstraining.
Da hat sich einiges verändert.
Im Beziehungstraining, wir haben sehr viel gelernt, nochmal ergänzt
und haben da jetzt einen Modus gefunden, der den Paaren gerade in der Krise,
wo man auch einfach ein Maximum an Unterstützung braucht, besonders gut weiterhilft.
Früher war es ja so bei den Lebensrealisten, dass wir ganz viel Theoriewissen auch in den Coachings vermittelt haben.
Also, dass wir viel über die Methodik informiert haben, über die Systemgesetze,
über die Grundpfeiler, die gebraucht werden, um ein stabiles Fundament in der Beziehung zu haben.
Und das hat einen gewissen Raum eingenommen in den Coachings.
Und wir haben uns dann gefragt, wie kann man das noch knackiger und vor allem flexibler für die Paare gestalten,
dass sie an dieses Wissen kommen.
Und dass wir die Coachings wirklich ganz intensiv für die Herausforderung, wo das Paar gerade steht, nutzen.
Und so hat sich halt das entwickelt, dass wir gesagt haben, wir brauchen Videos,
wo die Paare ganz flexibel sagen können, heute Abend, da haben wir eine Stunde Zeit,
wir schauen uns jetzt die Theorie an, damit wir gut vorbereitet in das Coaching gehen.
Aber wirklich diese Vorbereitung.
Und gerade wenn man Kinder hat, dann ist es umso wichtiger, dass man auch mal kurze Videoanheiten sich angucken kann
und das Gefühl hat, ich kann ein bisschen Flexibilität in diesem Programm, in dieser Begleitung haben.
Das ist ein erster wichtiger Baustein vor dem ersten Coaching-Termin,
dass man sich bei uns, wir nennen das den Konfliktlösungs-Crash-Kurs anguckt.
Das ist ein kurzer, auf den Punkt gebrachter Kurs, der sehr kurzweilig ist,
viele spannende Infos und Aha-Effekte liefert und uns ins gemeinsame Wording bringt.
Und allein dadurch erleben viele Paare schon ganz viel Klarheit,
warum sich manche Dynamiken entwickelt haben und wo die Ursachen liegen.
Denn 16 Stunden Coaching im Durchschnitt mag sich zwar viel anhören,
das sind eben sechs bis acht zweistündige Termine, die wir meistens haben.
Aber wenn man jetzt überlegt, dass wir richtig tiefgründig an die Ursache rangehen
und gehen an den Punkt, wann war es mal gut, arbeiten die gesamte Beziehungsvergangenheit auf,
manchmal sogar eben noch in Einzelcoachings Baustellen,
die man mit in die Beziehung reingebracht hat, die gar nicht in der Beziehung entstanden sind,
dann sind wir da doch schon sehr schnell und sehr effektiv unterwegs.
Wir sind ja gar nicht in dem Modus, dass wir da Tipps, Impulse und Tricks reingeben.
Das machen wir schon kostenfrei im Podcast.
Das heißt, das brauchen wir nicht in der Therapie,
sondern da geht es wirklich darum, in der Tiefe das Fundament zu stabilisieren.
Und zusätzlich haben wir uns dann auch überlegt zu sagen,
dieser Abstand zwischen den Terminen, der ja typischerweise immer so zwei Wochen ist,
ist für Paare, die in der Krise sind, wo es ja wirklich um die großen Themen im Leben geht,
wo ein großes Leid drinsteckt, manchmal auch zu lang.
Du hast jetzt schon so nebenbei gesagt, so zwischen zwei Wochen der Abstand.
Da hören wir immer wieder, dass Paare, die schon mal eine andere Paartherapie ausprobiert haben,
dass eben so ein Rhythmus nicht so richtig funktioniert hat.
Dass dazwischen viele Wochen lagen, dass Termine ausgefallen sind.
Sogar mal, dass eine Paartherapeutin einen Termin,
die völlig vergessen hat, dann geht es wegen Urlaub nicht weiter und so.
Das sind Dinge, wir achten sehr darauf,
dass wir einen Abstand von zwei bis drei Wochen zwischen den Terminen gewährleisten können.
Schauen da ganz genau auf die Kapazitäten,
damit das wirklich sich im Flow und in der Weiterentwicklung anfühlt.
Weil nach drei, vier Wochen, wenn es darüber hinausgeht,
dann fühlt sich jeder Termin wie ein Neustart an.
Dann kommen wir meistens aus diesem symptomatischen,
was ist die letzten zwei Wochen passiert?
Die letzten drei, vier Wochen passiert gar nicht hinaus,
sondern dann sind wir da noch in so viel Ärger, Wut und Leid drin.
kommen dann gar nicht in diesen Flow-Zustand,
wo wir uns innerlich ja auch richtig gut
auf die Vergangenheit einlassen können.
Und da kam dann die Idee von uns zu sagen,
wir führen noch so kurze Sprechstundentermine an,
20 Minuten,
die man sich ganz flexibel einbuchen kann
über ein System,
wo es jetzt nicht schwierig ist,
mit zehnmal E-Mails hin und her schreiben,
sondern dass die Paare gucken können,
wann ist was frei,
sich einbuchen können
und dann die Möglichkeit hat,
sich mit uns über diesen Wege
auch nochmal zu connecten.
Zwei Wochen vergehen zwar
im Leben der meisten Menschen sehr, sehr schnell,
wenn der Alltag voll ist.
Nichtsdestotrotz können in zwei Wochen
viele Dinge passieren.
Es können Gedanken aufkommen.
Man fragt sich,
wie soll ich die Situation in drei Tagen bewältigen?
Da steht Folgendes an.
Ganz häufig vor allen Dingen auch,
wenn eben eine Affäre,
ein Fremdgehen mit einer Rolle spielt
und man befürchtet,
ich könnte da in drei Tagen
bei einem Event bei uns im Dorf
auf die Person treffen.
Wie gehe ich damit um?
Also all diese akuten Fragen,
die man sich stellt,
dafür haben wir dann die Sprechstunden eingeführt.
Wenn man einen Dialog möchte,
wenn man einfach nur einen kurzen Impuls
speziell zu einer Situation möchte,
dann kann man sich jederzeit
per WhatsApp an uns wenden,
wenn man eben bei uns die Kombi
aus Paartherapie und Beziehungstraining macht.
Und das wird auch gerne genutzt,
also sei es die Sprechstundetermine,
aber auch der WhatsApp-Support.
Und das sind natürlich auch so ein bisschen
die Meilensteine, die wir extra gehen,
die uns aber auch
aus unserer Erfahrung der letzten Jahre
gezeigt haben jetzt,
dass wir auf dem richtigen Weg sind.
Also dass in Krisensituationen
das Wichtige ist,
dass man eng begleitet wird.
Wir verbringen einen kurzen Moment
mit den Paaren zusammen,
der sehr intensiv ist
und wir schauen in das Persönlichste
häufig von Menschen rein
und das ist uns auch bewusst,
dass das so weit geht,
dass manche Menschen auch sagen,
das erzähle ich selbst meiner Familie
oder meinen Freunden nicht.
Und da wird ein enger Kontakt dann gebraucht,
damit man sich auch gut öffnen kann
und immer up-to-date ist.
Jeder von uns begleitet ja auch nur
eine relativ geringe Anzahl von Paaren
im Vergleich, würde ich behaupten,
sodass jeder bei seinen Paaren
eben auch gut im Thema drinsteckt
und sich das nicht anfühlt
wie so eine Fließbandarbeit.
Das ist immer ganz wichtig.
Und da haben wir jetzt ja auch gerade
nochmal so ein Premium-Paket
quasi on top erstellt.
Ich selber begleite ja nur noch
drei Paare parallel,
die dann aber halt noch viel intensiver
betreut werden
und eine noch größere Range
haben.
Meistens Unternehmer,
selbstständige Führungskräfte,
die zeitlich einfach durch den Job bedingt
extrem eingespannt sind
und dadurch eine extreme Flexibilität brauchen,
damit überhaupt so ein Modus,
wie ich eben beschrieben habe,
entstehen kann.
Die werden dann sehr intensiv betreut,
haben Möglichkeiten von Montag bis Sonntag
zu allen möglichen Uhrzeiten Termine zu buchen,
kommen ganz schnell in Sprechstunden
zu mir und so weiter,
weil die dann einfach so ein ganz exklusiver
und exklusiven kleinen Rahmen haben.
Ja, lass uns mal auf die Entwicklung kurz schauen.
Die erste Folge haben wir am 20. Oktober 2020 veröffentlicht.
Na, ein Jahr lang.
Warte mal, ist das ja?
Lass uns mal ganz kurz
nur auf die Entwicklung schauen.
Ich vermute mal,
das ist eher für uns spannend
als für die Zuhörerinnen und Zuhörer.
Aber die erste Folge haben wir
am 20. Also ziemlich genau ein Jahr,
nachdem wir das erste Paar betreut haben.
Ja.
Dann war ein Jahr Erfahrung,
gesammelt und dann gesagt,
das funktioniert für uns gut.
Wir fühlen uns wohl damit.
Das ist das, was wir machen wollen.
Und wir haben jetzt die ersten Erfahrungen
und können darüber auch berichten.
Wir haben was zu erzählen.
2022 dann die 100. Folge.
Letztes Jahr am 25. Juni
die 200. Folge.
Genau, also ungefähr ein Monat,
nachdem wir unser Beziehungstraining
integriert haben.
Und seit Beginn haben wir
weit über 800.000 Downloads
und 500.000 Ausgaben
und 500.000 Aufrufe bei YouTube,
also Downloads bei Spotify, Apple und Co.
500.000 Aufrufe bei YouTube.
Was, denke ich mal, für unsere Nische,
da wir uns ja sehr auf Paare in der Krise konzentrieren,
also helfen, wie man dabei rauskommt.
Und jetzt ja erst ganz neu durch das Beziehungstraining,
was man auch einzeln ohne Paartherapie nutzen kann.
Wenn man eben sagt, meine Beziehung ist okay,
wir haben keine Krise, aber da geht mehr.
Ich möchte mehr rausholen.
Dann kann man das eben auch nutzen.
Das heißt, wir sind jetzt in der Krise.
Sind ja nicht so oft in dem Bereich,
wir zeigen unsere Beziehung,
folg uns, Influencing und Co.
Mach das wie wir,
sondern wir sind ja wirklich dabei.
Du bist in der Krise
und es geht um alles oder nichts.
Wir helfen dir daraus.
Und da auch nochmal herzliches Dankeschön
an alle, die die Podcast-Folgen
regelmäßig hören.
Das freut uns sehr, das motiviert uns.
Und wir freuen uns natürlich auch weiterhin
über viele nette Bewertungen
von euch, Kommentare von euch.
Wir lesen sie, wir schauen rein
und freuen uns darüber und freuen uns auch
natürlich in Zukunft, wenn ihr unseren
Podcast bewertet.
Wir lesen nicht nur, wir antworten sogar.
Ja, natürlich. Na klar.
Wie eben schon erwähnt, sind wir spezialisiert
auf Paare in der Krise und in der Krise kann
immer alles passieren.
Wir haben natürlich häufig, dass beide sagen,
wir wollen die Beziehung retten und wollen
zusammenbleiben. Aber wir haben auch, würde ich
sagen, fast ebenso häufig Paare, wo einer oder
beide sagen, wir brauchen erst mal eine Beziehung.
Erst mal Klarheit.
Wir wissen noch gar nicht genau, ob wir die
Beziehung wirklich retten wollen.
Das heißt, eine Paar-Therapie braucht man nicht
nur dann starten, wenn man sich absolut sicher
ist, dass man seine Beziehung retten möchte,
sondern auch, wenn man erst mal Klarheit haben
möchte. Und dann gibt es irgendwann im Laufe
der Paar-Therapie quasi so den Abbieger in die
eine oder andere Richtung.
Entweder merken Okay, wir können weiter
intensivieren, wir retten die Beziehung.
Das geht für beide in die richtige Richtung.
Sie merken das.
Anziehung, wir gefühlt zurückkehren oder manche
merken, es ist ganz nett, dass wir die ganzen Themen
aufarbeiten, aber es bleibt irgendwie bei so einem
WG Geschwistergefühl irgendwie so ganz geht das
nicht oder beim Fremdgehen Affären.
Das ist schön, dass wir das lösen.
Das fühlt sich auch echt gut an, gerade um Eltern
Paar für die Kinder zu bleiben.
Aber ich merke weiterhin, das verstößt so sehr
gegen meine Werte.
Ich kann das trotzdem nicht weiterführen.
Und dann geht es Richtung Trennungsbegleitung.
Manche melden sich ja auch bei uns ganz aktiv für die
Trennungsbegleitung.
Also, ich habe jetzt gerade wieder ein paar im Coaching,
die sich bei uns gemeldet haben, gesagt haben Wir sind getrennt.
Wir haben uns vor vier Wochen getrennt.
Wir würden jetzt gerne die Trennungsbegleitung starten.
Wir haben gehört, dass ihr da auch unterstützt.
Wir haben Kinder.
Wir möchten, dass das gut verläuft.
Wir würden da gerne eine intensive Vorbereitung haben.
Wie sagen wir es den Kindern?
Was haben wir zu bedenken bei einer Trennung?
Weil uns bewusst ist, dass wir ja noch ein paar Jährchen miteinander
verbunden sind.
Und wir möchten, wenn wir uns zufällig beim Einkaufen in der Stadt sehen,
nicht die Straßenseite wechseln, sondern wir wollen es in die
Augen blicken können.
Und wenn da ein Kind dabei ist, im besten Fall auch noch vielleicht
kurz stehenbleiben, nett miteinander sprechen.
Im besten Fall vielleicht sogar noch einen Kaffee trinken gehen.
Und das finde ich auch immer sehr schön.
Also bei Trennungsbegleitung denkt man immer an so eine große Tiefe
und Schwere.
Aber Trennungsbegleitung kann auch etwas sein, was wiederum
verbindend ist in einen anderen Modus.
Und da sind wir auch noch mal eigentlich in einem Punkt der
Weiterentwicklung drin.
Das haben wir eben gar nicht so mit aufgegriffen.
Wir haben ja speziell für die Trennungsbegleitung jetzt auch noch
mal einen internen Kurs geformt, der dann freigeschaltet wird,
wenn man entweder in die Trennungsbegleitung mit uns direkt startet
oder aber sich das im Laufe der Paartherapie dahingehend entwickelt,
wo viele wichtige Fragen geklärt werden, die erstmal auch vielleicht
schwer sind zu klären, wenn man emotional gerade noch sehr ergriffen
ist und das erstmal auch verarbeiten muss, was da gerade alles passiert.
Wir haben viele Do's drin, viele Don'ts drin.
Was sollte man auf keinen Fall tun?
Wir haben viele Ratschläge auch drin rund um die Kinder.
Was kann man tun, damit die Kinder diese Phase, ich sag mal, so unbeschadet
wie möglich, so leidarm wie möglich, durchstehen können.
Leid verhindern wird man in dieser Phase nicht können.
Das gehört dann in diese Phase auch mit dazu.
Aber was kann man tun, damit das möglichst wenig Prägung hinterlässt?
Und dann haben wir ja.
Unsere Trennungs Checkliste, was auch tatsächlich häufig gegoogelt
wird, die Lebensmittelisten Trennungs Checkliste, weil wir es in den
Podcasts regelmäßig erwähnen, die haben wir auch gerade dieses Jahr
auf die sechste Version geupdatet, die jetzt eigentlich gar nicht mehr
Checklist heißen.
Das ist mittlerweile ein Workbook geworden, wo wir das jetzt auch in
verschiedene Phasen unterteilt haben.
Was ist wichtig zu bedenken?
Und was sollte man klären, kurz nachdem die Trennung ausgesprochen wurde?
Was macht man dann während des Trennungsjahres, was ja, wenn es Richtung
Scheidung läuft gebraucht hat?
Was ist eher der mittelfristige Teil und was braucht es dann noch mal sozusagen
rund um den Abschluss, wenn man so will, rund um die Scheidung?
Weil da sind ja noch mal ganz andere Dinge zu klären.
Ich muss mich aber nicht drei Tage, nachdem die Trennung klar geworden ist,
darüber unterhalten, wie man das mit der Rentenverteilung löst und so weiter.
Das kommt halt alles später.
Nur man neigt natürlich dazu, dann so ein bisschen Aktionismus vielleicht manchmal zu verfallen.
Und will dann schon alles Mögliche klären, was noch gar nicht gebraucht wird und kann sich
dann aber erst mal um die Gefühle kümmern und das erst mal verarbeiten.
Jetzt könnte man auch sagen, ja, die Tipps und Tricks und alles Mögliche rund um Trennung
kann man sich aus dem Internet, also irgendwo auch aus Foren oder so zusammensuchen.
Der große Vorteil natürlich bei so einer Checklist ist erst mal, dass wir das aus
Erfahrung machen, also aus Erfahrung von vielen, vielen Paaren in der Begleitung, dass
dieses Workbook oder diese Checklist entstanden ist, weil immer wieder gleiche Muster
entstanden sind in der Trennung und dass wir diesen Raum halten und den Rahmen bieten, über die
diese Dinge zu sprechen, weil nur die reine Information ist ja eine Sache.
Ich muss ja aber auch einen Rahmen haben, wie ich das mal besprechen kann,
weil es gibt in vielen Punkten einfach vielleicht auch mal eine Uneinigkeit.
Man sagt, ich sehe das so, du siehst das so.
Dann steht man dann mit seiner Information und dann ist das manchmal sehr gut,
wenn man eine dritte Person bei sich hat, die nicht emotional beteiligt ist,
die den Rahmen halten kann, sagen kann, okay, schauen wir mal hinter die Kulissen,
warum möchte das jeder so und was wäre ein stimmiger Kompromiss?
Ja, so einen Leitfaden in so einer Ausnahmesituation zu haben, ist ja auch sehr hilfreich,
denn man hat genug Dinge zu tun, allein sich mit seinen Gefühlen zu beschäftigen,
vielleicht auch die Gefühle der Kinder aufzufangen und zu begleiten.
Da ist das schön, wenn man nicht noch zusätzlich recherchieren muss,
da vielleicht auch gewisse Horrorszenarien liest, was da alles schiefgelaufen ist und so weiter.
Und zusätzlich arbeiten wir gerade daran, das passiert jetzt kurzfristig,
dass eine Fachanwältin für Familienrecht,
diese Checkliste nochmal prüft und auch eben auf juristische Merkmale checkt,
ob das alles so seine Ordnung hat, passt und dass die richtigen Dinge sind in der Vorbereitung.
Was ich vor fünfeinhalb Jahren niemals gedacht hätte und wahnsinnig spannend,
manchmal auch sogar richtig erschreckend finde,
ist, wie häufig wir uns mit dem Thema Affären und Fremdgehen beschäftigen.
Also ich hätte gedacht, dass so diese klassische Konfliktspirale,
Paare streiten sich, machen sich Vorwürfe und sagen,
dass der Alltag, der ist unangenehm geworden oder wir leben uns auseinander,
dass das so 90 Prozent der Arbeit ausmacht, hätte ich gedacht.
Und vielleicht 10 Prozent der Arbeit geht so in Richtung Fremdgehen, Affäre, Fremdverlieben
und vielleicht nochmal so andere Dinge.
Und es zeigt sich, dass es genau andersrum ist.
Also 60 Prozent der Paare, die zu uns kommen, haben,
ich würde sagen,
auf eine Krise, die schon offensichtlich war oder die noch nicht so offensichtlich war,
eine Affäre, ein Fremdgehen oder ein Fremdverlieben on top gepackt,
was ja auch sofort klar wird, wenn das auffliegt,
weil meistens fliegt es auf und wird nicht erzählt.
Die Krise ist jetzt schlagartig da.
Also jetzt, selbst wenn es vorher nicht so klar benannt wurde
oder noch gesagt wurde, nee, wir brauchen da keine Paartherapie,
das kriegen wir so hin.
Ab dem Moment, wo das klar wird, da ist die Krise sofort schlagartig.
Und das hätte ich vorher nicht gedacht,
dass wir uns so häufig mit diesem Thema beschäftigen werden.
Und das ist der besondere Moment, wo die Paare dann bei uns im Coaching sitzen
und wo man richtig merkt, diese Stimmung, dass es um alles oder nichts geht.
Also, dass so eine große Verletzung im Raum steht
und dass Menschen einfach das zuvor noch nicht erlebt haben in ihrem Leben
und jetzt überlegen, wie gehe ich damit um?
Also, wie gehe ich mit dem Thema Affäre um?
Und dann habe ich Glaubenssätze, die jetzt gerade total mich. mich antriggern bei dem Thema.
Ich habe ja sehr viele Paare bei mir im Coaching,
wo einer eine Affäre hatte.
Und da ist es sehr häufig so, dass Menschen einfach auch so erschüttert sind
von ihrer eigenen Menschenkenntnis.
Dass sie sagen, ich kannte doch die Person
und ich hätte nie gedacht, dass die Person das macht.
Und jetzt sitze ich hier und meine ganze Erde bebt
und wie soll ich damit jetzt klarkommen?
Und das hätte ich, wie du sagst, nicht gedacht im Coaching,
dass es so häufig vorkommt.
Und wenn man vorher noch überlegt hat,
schaffen wir das vielleicht alleine?
Ist unser Anspruch zu groß?
Wenn wir selber unsere Beziehung nicht retten können,
wie soll das denn irgendein Dritter können?
So ist ab dem Moment normalerweise klar,
da brauchen wir Unterstützung von einer dritten Person
mit Erfahrung, mit einer wirklich fundierten Methode.
Und deswegen ist es dann so gut,
dass wir da schon mit 6, 650 Fällen,
wo auch eine Affäre, ein Fremdgehen dabei war,
Stand heute, schon wahnsinnig viel Erfahrung gesammelt haben.
Und wir dann auch mit unseren aktuellen mehr als 10 Coaches,
die wir im Team sind, alle mit der gleichen Ausbildung
und alle mit dem gleichen Vorgehen
uns in regelmäßigen Mastermind-Runden zusammensetzen
und die spannendsten Fälle diskutieren,
schauen, gab es irgendwo Hürden, Grenzen,
wie haben wir etwas geschafft, was war besonders.
Wir diskutieren Fälle, hätte man das schneller lösen können,
hätte es einen wirksameren Weg gegeben,
gibt es noch andere Impulse dazu.
Und so lernen wir ja ständig immer weiter
und tauschen uns dann auch zusätzlich in so Mentorenrunden quasi aus.
Also jeder von uns hat nochmal die anderen Coaches im Team
und ist dann quasi Mentor,
sodass wir in so einem Vier-Augen-Gespräch nochmal gucken,
wenn ein Coach sagt, hey, ich habe da so einen Fall,
ich bin mir nicht ganz sicher, was der beste Weg ist.
Ich habe da mehrere Möglichkeiten.
Lass uns unsere Erfahrungen kombinieren und schauen,
was nehmen wir gemeinsam als besten Weg,
was wollen wir da machen.
Und ich glaube, das ist etwas,
was gerade auch im Bereich der Paartherapie ziemlich einzigartig sind.
Denn ich glaube, wenn man mal so schaut,
dann sind die meisten Einzelnen als Therapeuten in ihrer Praxis unterwegs
und haben. haben nicht diesen Austausch mit einem Team,
was auch immer wieder überprüft:
Sind wir wirklich wirksam oder könnten wir das Ganze noch besser?
Und besser heißt eben ja auch für die Paare weniger Leitfolge gestalten.
Und das macht es, glaube ich, bei uns auch so besonders
und so auch dieses Teamgefühl untereinander so besonders,
dass wir halt im engen Kontakt stehen,
so wie wir uns gegenseitig immer informieren.
Ich habe heute gerade mit Nicola telefoniert heute Mittag
und wir haben einen Fall zusammen besprochen
und wir haben überlegt:
Wie könnte man da jetzt ansetzen?
Wie könnte man das vielleicht noch so ein bisschen
für das Paar angenehmer gestalten,
die Herausforderung aus dem anderen Blickwinkel zu sehen?
Und das sind manchmal heute Mittag 30 Minuten,
die wir mal telefonieren.
Davon erfahren die Paare manchmal auch gar nichts,
weil das bei uns im Hintergrund läuft,
weil es einfach unser eigener Anspruch ist, zu sagen:
Ich würde da gerne auch mal mit jemandem
natürlich datengeschützt drüber sprechen,
aber mir Impulse holen und zu sagen:
Ich möchte noch mehr Wirkung erzeugen.
Und das finde ich so schön, dass es das halt bei uns gibt.
Und das macht es ja auch einfach für uns angenehm,
diesen Austausch zu haben.
Und natürlich auch ganz ehrlich für uns als die Köpfe,
die bei den Lebenserlisten stehen,
auch immer das Gefühl:
Wir können dahinterstehen zu jeder Zeit.
Wir haben zu allen Coaches Kontakt.
Wir haben eine Qualitätssicherung.
Die wissen alle ganz genau, was uns wichtig ist.
Sodass die Paare natürlich jederzeit die Möglichkeit haben,
auch wenn sie nicht bei einem von uns im Coaching sind,
immer einen von uns anzusprechen.
Aber das Gleiche natürlich auch für die Coaches besteht.
Und darum sieht man schon, dass eine Sorge,
die einige haben,
wir direkt nehmen können.
Nämlich bei uns im Coaching wird niemals der Schuldige gesucht.
Das haben wir nicht als Thema.
Sondern es geht immer um Verantwortung.
Wie kann man Verantwortung übernehmen?
Und für uns als Coaches geht es darum,
dass wir weder urteilen,
noch unsere eigene Meinung reingeben.
Es soll keine unsere Beziehung als Wunschbeziehung führen.
Sondern wir achten darauf,
was ist für das Paar stimmig?
Wie ist deren innerer Kompass?
Der manchmal verstimmt ist.
Manchmal lange Zeit nicht genutzt wurde.
Und manchmal von uns dann gemeinsam wiederhergestellt wird.
Oder erstmal wieder neu entdeckt wird.
Aber es geht um die eigenen Ziele.
Und den eigenen inneren Kompass.
Und deswegen sind wir da immer sehr transparent.
Schauen, wie das Coaching abläuft.
Wir erklären unsere fundierte Methodik.
Man kann uns ja hier im Podcast sehr gut kennenlernen.
so richtig drauf committen kann
und sagt, wir gehen da jetzt
voll rein, geben alles
und geben für eine Phase von
meistens so drei bis fünf Monaten
richtig Vollgas und
committen sich auch mit uns als
Paartherapeuten für
dieses gemeinsame Paket
aus Paartherapie,
Beziehungstraining, diesem intensiven
Support. Das ist ja mehr
zu vergleichen, wenn man
jetzt das so mit Reisen und Urlauben
sehen würde, wie so ein All-Inclusive-Paket.
Also wir schauen, dass
wir so eine Rundumbetreuung
haben und manche
sagen, wir wollen nur mal
so gucken. Geht auch so von Termin
zu Termin. Da frage
ich mich immer, ob dann diesen Paaren
nicht so bewusst ist, dass man
ein, vielleicht
zwei Chancen hat, jetzt in
der Paartherapie das Ding noch
zu drehen und wenn man da
vielleicht mit einem unerfahrenen Therapeuten
oder mit jemandem, der
macht 60 oder 90 Minuten Termine
alle vier, fünf Wochen, gibt
oberflächliche Tipps und
sagt, Mensch, ihr müsst mal wieder Händchen halten, macht
Date Nights, dann wird es schon wieder werden, guckt nach vorne.
Dass dann
diese Zeit läuft und dass in dieser
Zeit eben man sich weiter von den
Gefühlen lösen kann und
in anderen Lebensbereichen,
wenn es jetzt zum Beispiel um meine Gesundheit
ginge und ich habe eine üble Diagnose,
dann gehe ich doch auch nicht
hin und sage, ich gucke mal.
Dann gehe ich doch auch ins Volle und
sage, jetzt geht es um alles oder nichts
und wenn ich die Paare sehe, die
zu uns ins Coaching kommen, die haben
ja typischerweise
echte existenzielle Ängste. Da geht es
ja wirklich um was und dass man dann
so eine Ich-möchte-mal-gucken-Einstellung hat,
das fällt mir manchmal so ein bisschen schwer,
wenn ich das merke, weil ich immer denke,
da, ob man
sich da bewusst noch versucht, aus dieser Dramatik
rauszuhalten, weil keiner ausspricht
wie beim Arzt. Dann stelle ich mir vor,
das ist so wie beim Arzt, so eine Krise.
Dann sagst du, jetzt gehst du dahin, dann kriegst du eine Diagnose.
Wenn sie jetzt nichts ändern,
haben sie noch zwei Jahre zu leben oder so.
Dann würde man doch, wenn man sowas hört,
alles daran setzen,
das zu verändern.
Und das fehlt vielleicht in der Paartherapie. Manchmal, wir sprechen
sowas natürlich nicht aus, können wir ja auch gar nicht, weil wir können
so eine Diagnose ja gar nicht stellen. Wir wissen das
ja gar nicht, was so passieren wird.
Aber es fehlt da, glaube ich, jemand, der
einem innerlich sagt, jetzt noch mal
richtig Vollgas geben.
Ansonsten ist vielleicht in einem Jahr deine
Beziehung zu Ende.
Das ist halt die eine Verantwortung, die ja letztendlich
übrig bleibt und zu schauen,
was ist stimmig.
Also ist der intensive Weg mit uns stimmig,
zu sagen, man geht es in der Tiefe an.
Oder man möchte es halt auf anderen Wegen
probieren, aber wir dieses Mal schauen,
da sind wir halt nicht mit bei.
Weil das einfach auch gegen unsere Erfahrung,
die wir als Team gemacht haben, spricht.
Und wenn wir sagen, wenn die
Menschen sich mit uns committen, dann committen
wir uns ja auch. Unser ganzes
System committet sich und
ja,
dafür sind wir dann
auch gerne bereit, aber
für mal gucken, eher weniger.
So sind wir
ja auch mal gestartet, was sicherlich auch
sehr sinnvoll ist, denn man muss ja als
Paartherapeut auch erstmal die Erfahrung
selber sammeln und einfach auch
selbst von Termin zu Termin schauen,
was passiert, was sind die typischen
Wege. Aber irgendwann
hat man so viele Erfahrungen, dass
es dann unbefriedigend wird, wenn
jemand nach dem zweiten oder dritten Termin
aufgrund von irgendwelchen Umständen
aussteigt und man
selber aus der Erfahrung weiß,
der nächste und der übernächste Termin,
das sind die Game Changer, da kommen wir
an die richtigen Ursachen ran,
dann ändert sich für das Paar
so vieles und die kommen nicht mehr wieder.
Das macht mir gar keinen Spaß, wenn ich dann
irgendwie zwei, drei Termine hatte und
da konnte ich so Bedingtwirkung leisten,
weil die großen Themen im
vierten, fünften Termin zum Beispiel kommen
und für das Paar ist das ja auch total
unbefriedigend. Die gehen dann raus und sagen,
jetzt waren wir bei den Lebensjahrlisten zwei, drei Termine,
aber irgendwie so richtig was gebracht hat das auch nicht.
Bei denen eben natürlich die Erfahrung,
warum fehlt es zu wissen, dass jetzt die nächsten
zwei Termine so wahnsinnig entscheidend werden
in dieser Konstellation als Beispiel.
Deswegen finde ich den aktuellen Modus,
wie wir ihn haben, finde ich sehr gut
für uns und für die Paare.
Das macht uns wesentlich
mehr Spaß und man kann sich auf das
Paar ganz anders einlassen,
finde ich. Wir gehen auf jeden Fall
einen gemeinsamen Weg von drei,
vier, fünf Monaten
und wenn dieser Weg gemeinsam gegangen ist
und für den haben wir uns zusammen jetzt
committed und ich unterstütze
und die Paare gehen dann nicht einfach
wieder raus, wo ich schon so
viel Energie investiert habe, weil man
überlegt ja auch neben den Coachings,
wir machen Calls neben den Coachings
und stimmen uns untereinander ab und so weiter
und das sind ja alles Dinge,
die verpuffen und die wir jetzt wunderbar
machen können, weil wir wissen,
wir werden auf jeden Fall zur Wirkung kommen.
Und dann sind wir ja sogar noch
drei Monate weiter
bei den Paaren dran, denn wenn die
Paartherapie zu Ende ist, läuft das
Beziehungstraining
drei Monate weiter. Das heißt, drei Monate
weiter kann man in die Sprechstunden
kommen und kann man den WhatsApp-Support
nutzen und Unsicherheiten,
die noch auftreten, in Sicherheit bringen
und muss kein neues Coaching mehr
buchen, weil das ist so eine Hürde, haben wir
festgestellt, wenn man dann
so eine Kleinigkeit hat, wo man denkt, Mensch Ina,
was machen wir denn damit und irgendwie
das ist doof gelaufen und ja, ich weiß auch nicht
genau, hätten wir so oder so,
dann wollen wir dafür ein Coaching buchen.
Ah nee, das kostet wieder extra Geld und
dann brauchen wir wieder anderthalb Stunden,
das kostet zu viel, das kriegen wir
irgendwie so hin und dann schleichen sich
wieder neue Muster ein, die nicht gut sind.
Hat man aber die Sprechstunde, geht man
in die Lernplattform, sucht sich einen Termin
raus und sagt, hey, da ist ein Termin bei Florian
frei, ich gehe in die Sprechstunde und dann lassen wir uns
das mit dem einfach klären, dann haben wir Sicherheit.
Und weil das schon mit drin ist, ist das etwas,
was die Paare nutzen und eine finale
Sicherheit reinbringt.
Jetzt bin ich gerade so
schon im Flow mit dem Beziehungstraining
und dass man längere Zeit dabei
bleibt, wenn das
Beziehungstraining endet, bleibt ja
unsere Lernplattform noch erhalten
und man kann
jederzeit in die Videos reinschauen,
sich nochmal Dinge vergegenwärtigen,
wenn da etwas verloren gegangen ist und
wenn wir Updates bringen, bekommt man eine E-Mail,
hey, wir haben ein paar neue Videos rausgebracht
in unserer Lernplattform und kann
dann eben schauen, ob das Themen sind,
die für einen spannend sind, einen weiterbringen oder eben
nicht. Und wenn
man dann immer noch
Dinge hat, die man gerne
besprechen möchte, so haben wir derzeit
so alle vier bis acht Wochen
noch einen sogenannten Absolventen-Call,
das heißt, alle, die bei uns mal
in der Paartherapie oder im
Beziehungstraining waren, kommen,
das ist so eine Gruppensession tatsächlich, das einzige Mal,
dass wir so eine Gruppensession haben,
wo aber alle drin sind, die haben es ja
absolviert, die haben alles durchlaufen,
man kann da anonym reinkommen
und dann kann man dort auch nochmal seine Fragen stellen
und man kann dort von anderen
lernen, die Fragen stellen,
aber natürlich eben nochmal antworten auf seine eigenen
Fragen bekommen und kann so dauerhaft
mit uns in so einem Kontakt
von alle vier bis Wochen bleiben, wenn man
das denn möchte und dann nochmal Themen hat,
die man gerne gemeinsam klären möchte oder
man hört einfach nur rein und hört sich an,
was andere für spannende Themen mitbringen
und sammelt daraus wieder Impulse
für die eigene Beziehung.
So, jetzt haben wir sehr viel über uns,
über unsere Paartherapie, die Methodik, den Aufbau,
die Weiterentwicklung gesprochen. Ich vermute
ganz stark, weil du bis hierhin zugehört hast,
dann, weil du schon viele unserer Folgen gehört
hast oder und
jetzt gerade überlegst, zu uns
in eine Paartherapie zu gehen und
diese Folge nochmal vielleicht finale
Klarheit gebracht hat.
Du siehst, bei uns ist das mit einer
fundierten Methodik, wir sind intensiv
in der Begleitung, es gibt
Paartherapie-Sessions, es gibt
sehr viel inhaltliches
Wissen, was wir zusätzlich vermitteln,
auch nochmal weit über das, was wir im Podcast
erzählen hinaus und
wir begleiten euch über den Support
und die Sprechstunden auch zwischen
und nach dem Termin sehr
interessant.
Und wenn du jetzt gedanklich
denkst, ja, das möchte ich machen, ich möchte
ernsthaft an meiner Beziehung arbeiten,
dann meldet euch einfach
bei uns fürs telefonische Erstgespräch,
da können wir einfach mal quatschen, schauen, wo
steht ihr, was ist euer Thema, euer Ziel
und dann gucken wir, was der optimale Weg
für euch ist.
Danke fürs Zuhören und bis bald.
Bis bald.
Das war's für heute, wir sehen uns beim nächsten Mal, tschüss.
Podcast Summary
Key Points:
Die Lebensidealisten haben seit der 250. Podcast-Folge über 18.000 Stunden an Paartherapie und Coaching geleistet, mit einem durchschnittlichen Aufwand von 16 Stunden pro Paar.
Ein zentrales Merkmal ist die kontinuierliche Weiterentwicklung des Coaching-ansatzes, insbesondere durch die Integration des Beziehungstrainings und flexibler Unterstützungsformen wie Sprechstunden und WhatsApp-Unterstützung.
Die Therapie konzentriert sich auf tiefgreifende Ursachen, nicht auf flüchtige Tipps, und berücksichtigt die gesamte Beziehungsgeschichte und emotionale Verletzungen, besonders bei Affären oder Fremdgehen.
Ein entscheidender Erfolg liegt in der engen, vertrauensvollen Zusammenarbeit des Teams: durch regelmäßige Mastermind-Runden und Mentorenrunden wird kontinuierlich Erfahrung ausgetauscht und die Wirkung verbessert.
Die Methode ist auf Verantwortung und nicht auf Schuldsetzung ausgerichtet und betont den inneren Kompass der Paare, um ihre individuellen Ziele und Werte zu unterstützen.
Nach der Paartherapie dauert die Begleitung durch das Beziehungstraining drei Monate länger, um Unsicherheiten zu reduzieren und die Wirkung zu stabilisieren.
Trennungsbegleitung wird speziell mit einem Workbook und juristischen Prüfungen unterstützt, um Kinder und Lebenssituationen so schonend wie möglich zu betreuen.
Die Häufigkeit von Affären- und Fremdgehenskrisen ist deutlich höher als angenommen – 60 % der Paare haben eine solche Krise, was die Notwendigkeit intensiver Unterstützung unterstreicht.
Summary:
Der Podcast der Lebensidealisten dokumentiert die Entwicklung und Wirkung der Paartherapie über 250 Folgen hinweg. 000 Downloads zeigt sich eine tiefgreifende, fundierte und kontinuierlich verbesserte Methode. Zentral ist die Integration des Beziehungstrainings, der flexiblen Sprechstunden und des WhatsApp-Unterstützungsnetzwerks, um Paare in Krisensituationen, insbesondere bei Affären oder Trennungen, effektiv und emotional verantwortungsvoll zu begleiten.
Die Therapie geht nicht auf flüchtige Tipps ein, sondern untersucht tiefgehende Ursachen und verankert sich in der Beziehungsgeschichte. Ein starker Team- und Mentorenrundenzusammenhang ermöglicht kontinuierliche Lern- und Wirkungsentwicklung. Die Methode betont Verantwortung, nicht Schuld, und fördert den inneren Kompass der Paare.
Nach der Therapie wird die Unterstützung über drei Monate weiter angeboten, um Stabilität und dauerhafte Verbesserung zu sichern. Besonders bei Trennungen werden Kinder und emotionale Aspekte mit einem speziellen Workbook und juristischen Überprüfungen geschützt. Der Erfolg liegt in der tiefen, persönlichen und vertrauensvollen Begleitung, die Paare in ihrer Krise durch eine klare, strukturierte und empathische Unterstützung begleitet.
FAQs
Die Therapie basiert auf einer fundierten Methode, die tief in die Ursachen von Konflikten eingeht. Das Ziel ist es, das Fundament der Beziehung zu stabilisieren, nicht nur schnelle Lösungen zu geben.
Im Durchschnitt verbringen die Therapeuten 16 Stunden Coaching mit einem Paar, das sich über sechs bis acht zweistündige Termine verteilt.
Das Beziehungstraining wird integriert in die Paartherapie und hilft Paaren, besonders in Krisensituationen, mit flexiblen Videocurricula vorzubereiten und ihre Wissen zu stärken.
Ja, es gibt kurze Sprechstunden von 20 Minuten, die flexibel buchbar sind, um akute Fragen wie etwa eine Affäre oder eine Situation im Alltag zu klären.
Das Ziel ist, die Trennung so verbindend und schmerzarm wie möglich zu gestalten, insbesondere durch Unterstützung von Kindern und klare Vorbereitung auf die Zukunft.
Die Therapeuten suchen keine Schuld, sondern arbeiten mit dem Fokus auf Verantwortung und den inneren Kompass der Paare, um ihre eigene Entwicklung zu fördern.
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