Das Weltwirtschaftsforum in Davos steht im Zeichen erheblicher politischer Spannungen. Im Mittelpunkt stehen die angedrohten US-Zölle auf europäische Staaten, insbesondere im Zusammenhang mit Grönland, sowie die Sorge vor einer weiteren Eskalation durch Donald Trump. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betont die Unverhandelbarkeit europäischer Souveränität, während Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu entschlossenen Gegenmaßnahmen aufruft. Parallel dazu kündigt Trump die Gründung eines eigenen "Friedensrates" an, der durch hohe Mitgliedsgebühren finanziert werden und in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen treten soll. Diese Pläne stoßen in Europa auf große Skepsis und Ablehnung. Gleichzeitig wird der anhaltende russische Angriffskrieg gegen die Ukraine thematisiert, bei dem gezielte Angriffe auf die zivile Infrastruktur eine humanitäre Krise verschärfen. Trotz der transatlantischen Konflikte betonen Experten die Notwendigkeit, die Unterstützung für die Ukraine aufrechtzuerhalten. Die europäischen Führungskräfte signalisieren in Davos entschlossen Geschlossenheit und Bereitschaft, im Konfliktfall auch wirtschaftliche Druckmittel gegen die USA einzusetzen, um fundamentale Interessen zu wahren.
* Musik * Und jetzt, das heute schonal mit Heinz 12 und Marieta Slomka. Guten Abend, langen Lebe Europa. So beendet die EU-Kommissionschefin von der Leyen meistens ihre reden. Doch heute auf dem Weltwirtschaftsvorm in Davos hatte dieser Ausruf unwirkürlich ein Beiklamm. Europa ist in Bedrängnis. Und Davos ist zur Bühne eines ja weltpolitischen Dramas geworden. Das in ziemlich krassen Gegensatz zum idyllischen Bergpannorama steht. Und auch nicht ganz zu dem Motto passt, dass die Veranstaltung dem diesjährigen Forum gegeben hatten, es spirit of dialogue. Nicht wenige berichten, dass es statt Dialog eher des Raptchen geben könnte, zur Störung. Florian Neuhann über den ersten Tag in Davos. Er kommt mit Sonnenbrille wegen einer Augenverletzung und mit dem Spruch des Tages nach Davos. Der französische Präsident Emmanuel Macron beginnt seine Rede an die Weltelite ganz trocken. So. Es ist toll hier zu sein, es ist ja eine Zeit von Frieden, Stabilität und Vorhersehbarkeit. Kurze Pause, dann wird klar, er meint das natürlich ironisch. Denn wenig ist gerade friedlich kaum etwas stabil und nichts vorhersehbar in der Weltpolitik. Am Morgen wachen sie auch in Davos auf zu neuen Posts von Donald Trump, darunter eine Foto-Montage, die seine Besitzansprüche auf Grünland unterbauert. Er scheint das weiter ernst zu meinen. Wie soll Europa reagieren, ist die Frage dieses Tages. Manche haben eine klare Antwort wie Gavin Newsall, gubernör des US-Bundesstaates Kalifornien und Trumps Gegenspieler der Demokraten. Er fordert die Europäer in Davos auf. Es ist Zeit ernst zu werden, sich nicht mehr mitschuldig zu machen. Es ist Zeit aufzustehen und rückrat zu zeigen. Auftritt Ursula von der Leyen. Die EU-Kommissionspräsidentin will keine Eskalation mit dem einst wichtigsten Verbündeten, aber sie stellt auch klar, die Souveränität Grünlands sei nicht verhandelbar und die NATO kümmere sich um die Sicherheit rund um die Arktis. Und deshalb sind die beabsichtigten Zusatzzölle ein Fehler, insbesondere unter langjährigen Verbündeten. Ein Fehler, das ist deutlich. Bei den Gegenmaßnahmen bleibt die Waage, spricht los vom nötigen Augenmaß. Im Manuel Macron dagegen nimmt wenig später kein Blatt vor den Mund. Europa hat jetzt der starke Werkzeuge und wir müssen sie nutzen, wenn man uns oder die Spielregeln nicht respektiert. Was er meint, dass anti-Zwangsmaßnahmen Instrument von vielen als die Basuka der EU bezeichnet, damit könnte Europa etwa US Firmen im Zweifelgar vom europäischen Markt ausschließen. Es wäre der Beginn eines echten Handelskrieges ein Problem, auch für die gerade wieder leicht wachsende deutsche Wirtschaft, sagt der Chef der Bundesbank. Wir dürfen eins Licht vergessen. Den größten Schaden wird die USA selbst dadurch nehmen, wenn sie diese Politik verfolgt. Und das wird hoffentlich auch der US-Administration irgendwann klar werden. In Davos klingt das heute noch nicht so. Da tritt schon mal der Handelsbeauftragte von Donald Trump auf und verteidigt die angedritten Zusatzzölle wegen Grünland auf acht europäische Staaten, darunter Deutschland, die zuletzt ein paar Soldaten hier hingeschickt hatten. Das ist ein angemessener Einsatz von Zöhlen. Es gibt in den USA und anderen Staaten eine lange Geschichte von solchen Maßnahmen an der Grenze zwischen Wirtschaft und nationaler Sicherheit. Morgen kommt dann Donald Trump selbst nach Davos und nicht nur hier halten sie den Atem an. Schalten wir zu unserem Europakos-Modenten in Davos. Ulf Roller, ja, Ulf, du bist regelmäßig als beobachter in Davos. Wie erlebst du diesmal die Atmosphäre? Das ist eigentlich irritierend. Eigentlich müsste man sich freuen und glücklich sein. Das Wetter ist wunderschön, die Luft ist sehr rein. Es gibt eigentlich nichts, was ein beschweren sollte. Aber die Stimmung ist doch sehr, sehr düster. So düster habe ich die noch nie erlebt. Und auch die mächtigen, die hier immer auf dem Davoserkongress sind, wirken ratlos und sie wirken getrieben. Sie haben die Kontrolle scheint es verloren. Und alle, vor allem die Europäer, haben Angst, ob eben dieser Trump-Zumami morgen wirklich hier auf Davos aufschlägt, ob er alles einreist. Die Europäer kann man sagen, haben wir Sturmgepack angezogen. Das haben die Reden von von der Leyen und Macron deutlich gemacht. Man ist bereit, man will das nicht, aber man ist bereit, wirklich Trump sich entgegenzustellen, gerade bei der Handelsfrage. Man ist bereit, mit massiven Gegenmaßnahmen nicht nur zu drohen, sondern wenn Trump seine Sachen Wirklichkeit werden lässt, dann da wirklich damit Gegenzuschlagen und auch bereit zu sein, eine Wirtschaftskrise zu riskieren. Also das ist schon sehr, sehr irritierend. Vielleicht noch Einsatz. In den letzten Jahren war ich immer das große Thema, die Ukraine und der Angriff der Russen. Und jetzt sind die Europäer besorgt, dass die Amerikaner so graus da sind. Sie freuen sich gar nicht, sondern sie füchten sich. Und sind nicht nur Politiker in der Wursversammel. Das heißt ja nicht umsonsten Weltwirtschaftsvorum. Wie stellt sich denn die internationale Wirtschafts-Elite zu all dem auf? Auch das ist nicht ganz so einfach zu sagen. Es wird morgen Abend eine großen Empfang geben von Donald Trump für die Weltwirtschaft und da werden sie alle anstehen. Und sie werden wahrscheinlich auch den Präsidenten, dem amerikanischen Huldigen, weil das sehr wichtig ist. Aber wenn man sich auch mit einigen Wirtschaftsleuten unterhält, sagen Sie natürlich schon hinter vorgehaltener Hand, dass dieser tägliche Unbrechenbarkeit von Trump das schlechteste fürs Geschäft ist. Also man braucht Verlässlichkeit und das ist das Gegenteil von Trump. Und deshalb gibt es schon Kritik, wie laut sie wirklich wird. Das weiß man nicht. Die Europäer setzen aber auf diese Resse, auf diese Kritik, die es gibt, auch im politischen Washington und in Amerika. Auch da sieht man ja, dass die Umfragewerte von Trump heruntergehen. Und das nicht nur der Widerstand, der Demokraten wächst, sondern auch bei einigen Republikanern, weil keiner Interesse an einem Wirtschaftskrise und einer Wirtschaftskrieg hat. Also darauf hoffen die Europäer, aber ob das am Ende aufgeht, weiß kein Mensch. Dankeschön, Ulf, nach der Wurs. Weiterhin für Aufsehen sorgen auch Donald Trump's Pläne für einen so genannten Friedensrat. Und dessen Gründung hält er fest, obwohl er gerade erst den Norwegen, sinngemäß mitteilte, ohne Friedensnobellpreis sah er auf Frieden nicht mehr ganz so fokussiert. Diesem Friedensrat unter Trumps Vorsitz kann dauerhaft beitreten, wer von ihm eingeladen wurde und für die Mitgliedschaft bezahlt. Also eine Art Mar-A-Lago der Weltpolitik, nur dass dort mutmaßlich kein Champagne ausgeschenkt werden wird. Denn Frankreich hat bereits abgewunken, woraufhin Trump jetzt droht französische Weine und Champagne mit Zölln von 200 Prozent zu belegen. Christian Ripsche mit einem kurzen Überblick, was Trump mit diesem Friedensrat platzen. Der US-Präsident hat etwa 60 Länder und Personen eingeladen, seinem Friedensrat beizutreten, darunter EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen, den deutschen Bundeskanzler Merz, Frankreichspräsidenten Macron, genau wie China's Staatsführer Xi, den Ukraine Selenski und Russlandspräsident Putin. Das Gremium soll nach Trumps Vorstellung weltweit Konflikte lösen. Der US-Präsident will es auf Lebenszeit selbstleiten und würde damit eine direkte Konkurrenz zu den Vereinten Nationen schaffen, die er immer wieder scharf kritisiert. Deutschland reagiert bisher Verhalten auf die Einladung. Für diese Einladung danken wir, das Ziel, dem Frieden in der Welt zu dienen, das Teilen wir, wir werden das gemeinsam in unserem Partnern bedenken. Macron ist da klarer. Frankreich müsse dazu nein sagen, woraufhin Trump ihm droht. Ich gebe ihm 200 Prozent Zoll auf sein, Champagner und sein Wein. Dann wird er schon teilnehmen, aber er muss nicht. Wer dabei sein will, muss zahlen. Für einen ständigen Sitz in Trumps Friedensrat sollen Mitgliedsstaaten mehr als eine Milliarde Dollar zahlen. Nur die ersten drei Jahre wären kostenfrei. Am Donnerstag will Trump die Carter des Friedensrates in Davos unterzeichnen lassen. Das wollen wir vertiefen mit der Politikwissenschaftlerinnen und Expertin für internationale Politik. Uns auch aus Davos zugeschaltet Daniela Schwarzer von der Bertelsmann-Stiftung und am Frau Prof. Schwarzer. Guten Abend, Frau Slomker. Sprechen wir über diesen Friedensrat zunächst, wenn man das hört, man soll bezahlen und ständiger sitzt. Das klingt irgendwie noch eine Art UN-Sicherheitsrat. Was sagt die Politikwissenschaftlerin dazu? Donald Trump hat ja überhaupt kein Interesse, in den bestehenden multilateralen Organisationen konstruktiv mitzuarbeiten. Und was wir hier sehen, ist, dass er versucht, eine alternative Struktur nach seinem Gusto aufzubauen. Und das hohe Eintrittskill zeigt, auch hier verbindet er wirtschaftliche und finanzielle Interessen mit internationalen Vorhaben. Und das ist aus meiner Sicht sehr richtig, hier erst mal abzuwarten und zu gucken, was denn in der Karte stehen soll und zu schauen, ob da irgendetwas von auch Interesse der westlichen und der europäischen Staaten vor allem liegt. Also insofern kann ich die politischen Reaktion heute sehr gut verstehen. Donald Trump macht aus seiner Abneigung oder Verachtung für die Vereinten Nationen, als Institutionen ja schon lange keinen Hehl. Nun muss man fairerweise sagen, der UN-Sicherheitsrat mit diesen 5 ständigen Mitgliedern, die ihr maligen Sicherseegermächte des Zweiten Weltkrieges, die Atommächte, der hat sich so oft selbst gegenseitig blockiert, dass dann und eigentlich auch nicht viel an Konfliktbeiligung bei herumgekommen ist. Kann also an solches neues Gremium möglicherweise etwas mehr bewegen. Also grundsätzlich sind multilateraler Ansätze und auch neue multilateraler Ansätze etwas Gutes. Aber es gibt ja noch ein paar andere Fogern, es gibt die G7, es gibt die G20 und es gibt natürlich auch die UN mit ihrer Vollversammlung, wo ja auch Politik gemacht wird. Also ich würde sagen, es wäre im Moment sinnvoller, die vorhandenen Fogern zu nutzen und erst mal auf den Tisch zu legen, welche gemeinsam Interessen denn verfolgt werden, seitens Donald Trumps, die nicht in den bestehenden Strukturen bearbeitet werden können. Grundsätzlich ist es wichtig jetzt nicht nur ablehnen zu reagieren, sondern diplomatisch zu sehen, wo man gemeinsame Punkte finden kann. Aber so wie er das ganze Thema bislang positioniert hat, ist das ja schon wieder vor allem mit finanzieller Forderung und sehr viel politischem Druck verbunden. Schauen wir auf die Androhung von Zöllern auf Französische Güter. Und ich glaube morgen, falls es hier zugesprichen, am Rande des Weltwirtschaftsvorings kommt, ist es sehr, sehr wichtig, dass die Europäer sehr, sehr klar ihre Interessen formulieren und darauf verweisen, dass es durchaus Wege und Mittel gäbe, auch schon jetzt multilateral voranzukommen. Jetzt hat Donald Trump sehr interessanterweise gerade eine Pressekonferenz, eine große gegeben zu ein Jahr im Amt, der ist heute ein Jahr im Amt. Und da hat er dann so quasi im Vorbeigehen gesagt, ja, also mit Blick auf diesen Grünenlandstreit, man werde da etwas finden, womit die NATO happy sein werde. Können Sie sich darunter irgendetwas vorstellen? Donald Trump hat von Anfang an gesagt, dass es ihm um Sicherheitsinteressen geht und zwar um Grünenland, um die Arktes, um den hohen Norden, wie das genannt wird, die ganze Region da oben und er sagt, es gäbe insbesondere chinesische und russische Sicherheitsbedrohungen. Wenn man ihn da beim Wort nimmt, kann natürlich die NATO und können die Alliierten der USA auch über die Partner der USA auch über die NATO hinaus, zum Beispiel Japan, hier gemeinsam Dinge bewegen und für mehr Sicherheit sorgen. Die USA können auch durchaus in Grünenland mehr Truppen stattzumieren. Es gab dort früher mehr Standorte und die könnten wieder eröffnet werden. All das kann man diplomatisch vorbereiten und sehr friedlich voranbringen und diesen Sicherheitsinteressen gerecht werden. Wenn es aber so ist, dass es vielleicht gar nicht nur diese Sicherheitsinteressen sind, die den US-Präsident treiben, sondern möglicherweise die Rohstoffe in Grünenland oder andere Ziele, die er hat, dann kann so eine Lösung natürlich nicht so einfacher beigeführt werden. Deshalb ist auch da ein Moment der Wahrheit nötig. Es muss auf den Tisch was genau die Interessen sind und die Europäer bereiten im Rahmen der NATO ein Vorschlag vor, wie die Gemeinsamensicherheitsinteressen in der Region gewahrt werden können. Ich denke, da wäre tatsächlich eine Lösung möglich, nur müsste Donald Trump mit spielen. Noch ganz kurz zum Schluss, und wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte, sagt man oft, ist Russland angesichts dieser Streitigkeiten innerhalb der westlichen noch Allianz quasi einen Leiser Gewinner im Moment? Natürlich lenkt die Situation rund um Grünenland die Spannung im transatlantischen Verhältnis die gegenseitigen Drohungen oder insbesondere die Drohungen aus den USA gegenüber alliierten. Das natürlich lenkt das die politische Aufmerksamkeit enorm ab. Aber es ist wichtig, dass wir uns daran erinnern, was im Dezember passiert ist, die USA wollten, dass die Europäer mehr Verantwortung auch für die Unterstützung der Ukraine übernehmen. Und die Europäische Union hat einen 90 Milliarden Europaket ermöglicht, dass jetzt für zwei Jahre die Finanzierung der Ukraine sicherstellt. Und das sind wichtige Schritte, Europa schläft im Moment nicht. Es ist manches schwierig, aber es ist doch sehr, sehr deutlich, dass insbesondere der Druck, der aus den USA zum Thema Grünenland kommt, von den Europäern sehr, sehr ernst genommen wird. Bei den Zoll-Androhungen, die Donald Trump ausspricht, geht es nicht um ein Handeltstreit. Es geht um seine Drohungen, die Souveränität, europäischen Territoriums zu verletzten und da reagieren die Europäer im Moment besonnen und versuchen gemeinsam mit Positionen, dabei zu führen. Und das ist enorm wichtig, dass es hier eine geschlossene Haltung gibt, uns zu sagen, welche Rote Linie nicht übertreten werden darf. Und deshalb können die Europäer sich auch jetzt vorbereiten, die Instrumente, die sie da auch einsetzen könnten, gegen die USA auch in Sachen wirtschaftlichen Druck wirklich vorzubereiten. Und wenn es darauf ankommt, sie auch eins zu setzen. Danke Ihnen für diese Einordnunganalyse nach Davos. Stichwort kriegt der Russen gegen die Ukraine an der Front. Kommt die russischen Truppen in diesem Krieg, allerdings nicht so voran, wie man sich das im Kreml wünschen würde. Umso intensiver bombardiert Russland die ukrainischen Städte und ihre Infrastruktur, um auch die Zivilbevölkerung zu zermirben. Gerade jetzt in den kältesten Wochen des Winters. Allein in Kielb sind derzeit tausende Hochhäuser ohne Strom- und Heizung bei eisigen Minustemperaturen und so geht das seit Wochen. Henerhebestreit berichtet. Wenn Julia Lia Shekko bei ihren Patienten in Kiefs Krankenhausnummer 5 ist, hat sie selten ausgeschlafen. Auch heute liegt hinter der jungen Ärztin eine unruhige Nacht, mehr als 30 Raketen und über 300 Drohnen hat Russland auf die Ukraine abgefeuert, die Luft abwehr damit massiv unter Druck gesetzt. Stunden langrissen, Detonationen auch Julia aus dem Schlaf, trotzdem quasi pünktlich auf Stationen. Man ist schon sehr erschöpft, aber man sieht auch allen, dass man zur Arbeit kommen und lächeln muss, damit wir hier in unserer Abteilung eine freundliche und angenehme Atmosphäre aufrechterhalten. Aber im Kopf sieht es ganz anders aus, da schiebt man viele Gedanken auf ein anderes Regal. Wie wird die Ukraine diesen ersten wirklich eiskalten Kriegswinter überstehen, in dem Russland die Energieinfrastruktur immer wieder angreift, zu bald die Reparaturtrupps, die geflikt haben? Wird der Appell des ukrainischen Ausministers, die Bihar gehört werden, der auf Ex eine Reaktion des Auslands gefordert hat? Der barbarische Angriff von Putin heute Morgen ist ein Weckruf an die führenden Politiker der Welt, die sich in Davos versammelt. Die Menschen in der Ukraine stehen bei dem Treffen in Davos nicht oben auf der Tagesordnung. Während sie sich in solchen Zelten aufwärmen und ihre Akkus laden, weil Putin ihren Wohnungen Strom, Wasser und Wärme weggebombt hat, staunen sie das westliche Staatspräsidenten in SNS darüber diskutieren, ob sie sich mit Vladimir Putin an einen Tisch setzen. Es ist natürlich schon aus ukrainischer Sicht eine Überraschung des Russland da irgendwie mit eingezogen werden sollte, selbst wenn quasi auf der Seitenlinie, also nicht offiziell, sondern irgendwie, wie gesagt, auf der Seitenlinie. Aber es gilt und das Wichtigste ist auch so krainische Perspektive natürlich, dass die ukrainische Frage doch trotz der Gwönenlandfrage, trotz der gesamten Problematik im Fokus bleibt. Auch Julia nimmt solche Gedanken nach der Arbeit mit nach Haus. Dann flüchte sie sich in die Welt der Fente-Sieliteratur, dass die Realität besser wird, glaubt sie nicht mehr. Die Hoffnung ehrlich gesagt schwindet langsam. Manchmal denkt man nicht einmal mehr darüber nach und hat gar keine Hoffnung mehr. Morgen wird sie trotzdem wieder zu ihren Patienten gehen, müde vielleicht, aber lächeln und Optimismus verbreiten. Und jetzt geht's erst noch mit anderen Nachrichten des Tages weiter Heinz. Die Personalstärke der Bundeswehr hat im vergangenen Jahr zugelegt auf etwa 184.200 Männer und Frauen in der aktiven Truppe. Das ist der höchste Stand seit zwölf Jahren, so das Verteidigungsministerium. Auch die Zahl der freiwillig Werdienstleisenden stieg deutlich auf 12.200, selbstgestecktes Ziel waren allerdings 15.000. Nachdem schweren Zug und Glück in Annalusien hat in Spanien eine dreitegige Staatstauer begonnen. 42 Tote wurden bislang geborgen. Die Zahl der Opfer könnte allerdings noch steigen. Das auswertige Amt befürchtet, dass auch deutsche darunter sind. Am Sonntagabend war ein Hochgeschwindigkeitszug entgleist und mit einem anderen zusammengestoßen. Könne ich für Liebe und seine Frau Letizia besuchten am Nachmittag den Unfallort und dankten den Rettungskräften für ihren Einsatz. In Syrien gibt es nach den schweren Kämpfen offenbar einen neuen Anlauf für eine Waffenruhe zwischen Regierungsdruppen und Kordischen einhalten. Sie soll ab heute Abend und zwar für vier Tage gelten. Wegen der Kämpfe hatten die Kordischen Einheiten nach eigenen Angaben die Bewachung des Alhol-Lagers aufgegeben, in dem Angehörige von IS-Kämpfern untergebracht waren. Blauzirischem Innenministerium flogen gestern 120 IS-Mitglieder aus einem Gefängnis im Nordosten des Landes. Es gibt widersprüchliche Angaben, ob sie wieder gefasst wurden oder entkommen konnten. Warnstreiks führten heute in einigen Teilen Deutschlands unter anderem zur Einschränkung in dem Straßenverkehr. Gewerkschaften riefen rund 14.000 Beschäftigte der Autobahn GmbH und Landesmitarbeiter zum Streik auf. Sie fordern im Tarifkonflikt mit den Ländern 7% Lohnplus und mindestens 300 Euro monatlich für Beschäftigte im öffentlichen Dienst. Für die kommenden Tage sind weitere Streiks und Demonstrationen geplant. Noch ein anderes Thema sorgt derzeit bei den Gewerkschaften für Unmut. Das Bundesgesundheitsministerin warten die telefonische Krankschreibung infrage stellt. Sie wurde während der Corona-Zeit eingeführt. Bundeskanzler Merz sieht in dieser Vereinfachung der Krankenmeldung eine der Ursachen für den aus seiner Sicht zu hohen Krankenstand der Deutschen. Ob der tatsächlich überdurchschnittlich hoch ist und ob die Krankenmeldung per Telefon dazu beiträgt, darüber gehen die Ansichten allerdings weit auseinander. Massbund sagt, berichtet. Die Erkältungs-Saison ist in vollem Gange. Überall hustet und schnieft es. Arztpraxen sind überfüllt und die Zahl der Krankschreibungen steigt. Vor diesem Hintergrund flammt eine altbekannte Debatte erneut auf, trägt die Möglichkeit der telefonischen Krankschreibung zu den höheren Ausfallzeiten bei. Der Bundeskanzler jedenfalls sieht viel anreize im System. Wir suchen im Augenblick nach den Ursachen. Eine der Ursachen ist sicherlich auch die leichte Krankschreibung durch telefonische Krankschreibungen. Das sagen ja auch viele Arzte. Ich kann das gar nicht beurteilen, wenn ich den Patienten nicht gesehen habe, ob der wirklich Arbeitsunfähig ist. Rücken Deckung bekommt Merz aus Teilen der Wirtschaft. Dort sieht man den Sozialstaat ohnehin als kostspielig an und die wachsende Zahl an Fehltagen als Risiko für die Wettbewerbsfähigkeit. Die telefonische Krankschreibung war für den Ausnahmefall während Corona gedacht. Das hat dazu geführt, dass es einfacher war. Corona ist im Wesentlichen vorbei. Die telefonische Krankschreibung ist noch da. Das führt zu Missverständnissen und einen sehr hohen Krankenstand. In vielen Ländern sind die Krankenstände zurückgegangen nach Corona. Bei uns sehen sie gleich hochgeblieben. In den letzten 30 Jahren ist die Zahl der Krankentage von 13 auf 14,8 Tage gestiegen. Die Gewerkschaften waren jedoch vor schnellen Schüssen. Die Gründe für hohe Fehlzeiten legen an wachsender Arbeitsbelastung und an einer Änderung bei der Erhebung. Der Anstieg der Krankheitsmeldungen ist zurückzuführen auf die elektronische Arbeitsunfähigkeitserklärung. Die heute anders als entvergangenen Jahren jeden einzelnen Krankheitstag erfasst. Das ist aber ein statistisches Phänomen und nicht wirklich ein gesellschaftspolitisches Problem. Unterstützung bekommen die Gewerkschaften von der Arbeitsministerin. Insbesondere die Arztpraxen haben darauf gedrungen, dass es verlängert wird. Und übrigens ist es ja keine Pflicht, sondern die Ärzte entscheiden am Ende, ob sie einen Patienten sehen wollen oder nicht. Und das sollte auch so bleiben. Tatsächlich geht es bei der Diskussion längst um mehr als ärztliche Telefonate. Es geht um die grundsätzliche Frage, was ein Sozialstaat leisten soll und muss. Die allerdings wird von Union und SPD ganz unterschiedlich beantwortet. Und mit Wirtschaft geht es bei dir jetzt weiter eins. Die EU-Kommission will es für Unternehmen einfacher machen, in allen Mitgliedsstaaten tätig zu sein. Kommissionspräsidentin von der Leyen kündigte an, Firmengründer sollen neue Unternehmen in der EU künftig innerhalb von 48 Stunden online anmelden können. Die staatlichen Regeln sind ein Thema für Firmengründer, Finanzierungsmöglichkeiten, ein anderes, gerade der Bereich der Start-ups, ist da immer wieder in der Diskussion, Frank-Bettmann. Wie sieht es da inzwischen aus für europäische Start-ups und speziell für Deutsche? Ja, Europa holt auf aus Frankreich, Großbethanien oder Skandinavien, kann bislang zahlreiche, aussichtsreiche Start-ups. Inzwischen hat sich aber auch in der deutschen Start-up-Landschaft einiges getan. Die Finanzierungsbedingungen haben sich 2025 verbessert. Insgesamt flossen im vergangenen Jahr hier zu Lande 8,4 Milliarden Euro Risikokapital in Junge Unternehmen, ein Plus von 1,5 Milliarden. Auch wenn die Förderbank KW zu etwas anderen Zahlen kommt, erlebt die Deutsche Gründer Szene gerade ein Boom und das mitten in der Krise. Und lässt sich das dann allein mit den Finanzierungsbedingungen erklären? Nicht nur die Geschäftsmodelle der jungen Unternehmen sind inzwischen noch durchdachter die Vernetzung mit den Universitäten besser. In der Folge gab es im vergangenen Jahr mit über 3,5.000 Neugründungen so viele wie nie zuvor in Deutschland. Dabei fällt eines auf, früher waren es vor allem Fintechs oder E-Commerce Start-ups. Inzwischen beschäftigen sich die meisten deutschen Junge Unternehmen mit den Themen Nachhaltigkeit, Gesundheit und künstlicher Intelligenz. Aus einer Analyse der größten Kapitalgeber Europas geht mit übrigens noch etwas ganz bemerkenswertes hervor. Nämlich das derzeit aus keinem anderen europäischen Land so viele Junge für mit Milliarden Potenzial kommen wie aus Deutschland. Vielen Dank. Und so viel an Wirtschaft dann für den Moment später haben wir dann auch viel mehr für Sie. Etwa wie kommt die deutsche Wirtschaft in Deutschland wieder besser entschwungen oder was können Politik und Wirtschaft tun gegen Zolle, teure Energie und billig Exporte aus China? All das diskutiert die ZDF Wirtschaftsredaktion Wieso in einer mehr als fünf stündigen Lifesendung. Mit Studiogästen und Reportagen, etwa aus dem Hamburger Hafen oder dem BMW Werk in Leipzig. Ab 0 Uhr 15 läuft die lange Nacht der Wirtschaft im ZDF. Als spektakuläres Farbenspiel waren in der vergangenen Nacht vom Norden Deutschlands bis zu den Alpen polarlich dazu sehen. Auslöser dafür war eine Sonnenerrupktion, die dieses mal ungewöhnlich stark war. Dabei werden elektrisch geladene Teilchen Richtung Erde geschleudert, die bis in die Erdabmosphäre vordringen und dort Luftmoleküle zum Leuchten anregen. In gut zwei Monaten heißt es wieder "And the winner is Oscar-Verleihung in Hollywood". Die finalen Nominierungen werden übermorgen bekannt gegeben. Und unsere Filmkritikerin Natia Nasser hatten einen heißen Tipp für alle, die gerne prognosen abschließen, wer darunter ist und wer von den nominierten gute Beste oder aller Beste aussichten auf einen Oscar hat. Der Film Hamlet gehört zu den Hochgahannücken. Er spielt gewissermaßen mit Shakespeare's Provatleben. Eine Begegnung im Wald ist der Beginn einer großen Liebe. Hallo. Was machst du her? Der schüchterne Poet William Shakespeare und die eigenwillige Rätselhafte Anyas fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Ist es wahr, dass du alles über einen Menschen weißt, wenn du ihn hier berörst? Die beiden Außenseiter Heiraten. Diese Liebe zwischen ihnen ist wie ein Erdbeben. Und so ein mutiger Akt, denn es kann auch alles verloren gehen. Und das trifft es doch, genau das macht Liebe und das Leben aus. Sie bekommen drei Kinder. Tochter Susanna und die jüngeren Zwillinge Judith und Hamlet. Ein Familienidül. Nur getrübt dadurch, dass es William immer wieder nach London zieht, wo er als Dichter und Stückgeschreiber den großen Erfolg sucht. Ihr werdet mir fehlen. Ich verstehe. Vor allem seien so ein Hamlet leidet unter den langen Trennungen vom geliebten Vater. Weil ich fühle, dass du auf deiner Mutter und deine Schwestern acht gibst, machst du das? Ja. Bist du tapfer sein? Ja. Bist du tapfer sein? Ja. Ja, ich bin tapfer. Ich bin tapfer. Shakespeare war immer unglaublich wichtig für mich als Schauspielerin. Und auch wenn einiges dazu gedichtet wurde, es war faszinierend auf diese persönliche Reise, in die Welt dieses bedeutenden Mannes zu gehen. Aber das Familienglück wird zerstört. Ihr kleiner Sohn Hamlet erkrankt an der Pest. Ihr werdet tapfer sein. Mama! Mama! Und stirbt. Ja. Er lebt nicht. Je tiefer du liebst, desto schmerzhafter ist, ist, wenn diese Liebe verloren geht. Je intensiver du dein Leben lebst, desto schwerer fällt, ist zu akzeptieren, desto sterbenwürst. Das ist diese Spannungswischen, sein oder nicht sein. Und Geschichten erzählen es, unsere Art damit umzugehen. William stürzt sich in die Arbeit, schreibt an einem Drama, bis heute sein berühmtestest. Ich bin selbst. Ich bin selbst, leidlich tugendhaft. Noch mal. Würdest du nicht gerne wissen, warum es geht? Was geht? Das Stück. Und dann gelingt ihm dieser unglaubliche Zaubertrick. Und sie erkennt, was er da geschaffen hat. Mit seinem Stück gibt er der Trauer eine ertragbare Form. William lässt seinen Toten Sohn als Hamlet aufferstehen. Klafen. Vielleicht auch träumen. Ja, da lebt. Hamlet ist ein Zutiefs-Berührenderfilm, darüber, welche Kraft große Kunst entfalten kann. Du fährst geliebt. Das war's von uns. Weiter geht's gleich mit der Reportage-Reihe 37 Grad. Heute mit dem Thema "Frauen und Geld". Und um 0 Uhr gibt's dann unsere Hatteschnal-Abtäte mit Nasein Gaktemie. Und uns morgen wieder auf Wiedersehen. Wiedersehen. Guten Abend. Das Hochkristian ist ja eigentlich ein eher starker Vertreter seiner Zunft. Aber gleich drei Tiefs kommen von Westen. Und so muss auch unser Hochkristian langsam nach Südosten ausweichen. Interessant für uns ist zum einen, dass die Jackelin, das sieht morgen nach Norden. Und dann kommt die Kirsten heran. Und das bedeutet für uns, von Westen werden die Wolken allmählich dichter. Und es bleibt im Westen auch relativ mild. Heute Nacht bleibt es vor allen Dingen klar. Also, wenn sie nach Polarlichtern ausschauhalten wollen, die Bedingungen sind gut. Einzig im Norden und im Westen gibt's einige Wolkenfelder im Südwesten etwas Nebel. Es wird allerdings schneidend kalt. Im östlichen Bayern sinken die Temperaturen in den strengen Frost bis -13 Grad. Das weniger eisig ist es im Westen. Da liegen die Tiefs Temperaturen zwischen +1 und -4 Grad. Und morgen bleibt es hier im Osten häufig beim Dauer Frost zwischen -3 und 0 Grad. Westen wird es milder, da klettern die Werte auf 4 -9 Grad. Und ähnlich wie heute wird es auch morgen im Osten sehr sonnig sein. Im Norden und auch im Westen gibt's einige Wolkenfelder. Aber diesen ganz zählen Nebel und hoch Nebel sollten wir auch im Südwesten mehr oder weniger los sein. Ganz ähnlich geht's dann auch am Donnerstag weiter. Am Freitag verdichten sich die Wolken von Westen schon. Und am Samstag kann es dann vereinzelt etwas regnet oder schneien, das ganz im einem schneidenden Ost wird. Und wie sie hier am Trend für Hamburg sehr gut sehen können, bleibt es also auch noch in der kommenden Woche kalt. Temperaturen tagsüber um 0 Grad und nachts im Frost. Guten Abend.
Podcast Summary
Key Points:
Das Weltwirtschaftsforum in Davos ist von angespannter Stimmung geprägt, da europäische Führungskräfte auf mögliche Eskalationen durch Donald Trump reagieren müssen, insbesondere bezüglich der Souveränität Grönlands und angedrohter Zölle.
Trump plant die Gründung eines eigenen "Friedensrates" mit kostenpflichtiger Mitgliedschaft, der als Konkurrenz zu den UN gesehen wird und europäische Staaten vor diplomatische und finanzielle Herausforderungen stellt.
Während die Aufmerksamkeit auf transatlantischen Spannungen liegt, setzt Russland seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine fort und zielt gezielt auf die zivile Infrastruktur, was humanitäre Krisen verschärft.
Europa zeigt sich unter Führung von Ursula von der Leyen und Emmanuel Macron entschlossen, geschlossen aufzutreten und notfalls wirtschaftliche Gegenmaßnahmen gegen die USA zu ergreifen, um rote Linien zu verteidigen.
Summary:
Das Weltwirtschaftsforum in Davos steht im Zeichen erheblicher politischer Spannungen. Im Mittelpunkt stehen die angedrohten US-Zölle auf europäische Staaten, insbesondere im Zusammenhang mit Grönland, sowie die Sorge vor einer weiteren Eskalation durch Donald Trump. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betont die Unverhandelbarkeit europäischer Souveränität, während Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zu entschlossenen Gegenmaßnahmen aufruft.
Parallel dazu kündigt Trump die Gründung eines eigenen "Friedensrates" an, der durch hohe Mitgliedsgebühren finanziert werden und in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen treten soll. Diese Pläne stoßen in Europa auf große Skepsis und Ablehnung. Gleichzeitig wird der anhaltende russische Angriffskrieg gegen die Ukraine thematisiert, bei dem gezielte Angriffe auf die zivile Infrastruktur eine humanitäre Krise verschärfen.
Trotz der transatlantischen Konflikte betonen Experten die Notwendigkeit, die Unterstützung für die Ukraine aufrechtzuerhalten. Die europäischen Führungskräfte signalisieren in Davos entschlossen Geschlossenheit und Bereitschaft, im Konfliktfall auch wirtschaftliche Druckmittel gegen die USA einzusetzen, um fundamentale Interessen zu wahren.
FAQs
Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betont, dass die Souveränität Grönlands nicht verhandelbar ist, und lehnt die Zölle als Fehler ab. Europa bereitet sich auf Gegenmaßnahmen vor, falls die USA ihre Drohungen umsetzen.
Macron fordert, dass Europa seine starken Instrumente wie Anti-Zwangsmaßnahmen nutzen muss, wenn die Spielregeln nicht respektiert werden. Er lehnt Trumps Friedensrat klar ab und warnt vor den Konsequenzen.
Trumps Friedensrat ist ein geplantes Gremium zur Konfliktlösung, das er selbst leiten will. Mitglieder müssen für einen ständigen Sitz über eine Milliarde Dollar zahlen, wobei die ersten drei Jahre kostenfrei sind.
Die Stimmung wird als sehr düster beschrieben, da viele Teilnehmer ratlos und von Unsicherheit getrieben wirken. Die Europäer bereiten sich auf mögliche Konfrontationen mit Trump vor, insbesondere in Handelsfragen.
Die Bundesbank warnt, dass ein Handelskrieg der gerade wieder wachsenden deutschen Wirtschaft schaden würde. Europa ist jedoch bereit, mit massiven Gegenmaßnahmen zu reagieren, um seine Interessen zu schützen.
Wirtschaftsvertreter kritisieren hinter vorgehaltener Hand Trumps Unberechenbarkeit als schlecht fürs Geschäft, da sie Verlässlichkeit untergräbt. Öffentlich zeigen sie sich jedoch oft zurückhaltend, um wichtige Beziehungen nicht zu gefährden.
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