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Herz über Kopf | Ungefiltert (2)

60m 0s

Herz über Kopf | Ungefiltert (2)

Die Predigt ist der zweite Teil einer dreiteiligen Reihe über Pornografie, die als ungewöhnliches, aber notwendiges Thema in der Kirche präsentiert wird. Ziel ist es, Tabus zu brechen und Licht in die Dunkelheit zu bringen, um ein Leben in Fülle zu ermöglichen, wie es Jesus verspricht. Die Sprecherin betont die enormen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen: Pornografie generiert jährlich 97 Milliarden US-Dollar und ist mit Gewalt, Abhängigkeit und Menschenhandel verbunden. Sie argumentiert, dass Sexualität von Gott als etwas Komplexes und Schönes geschaffen wurde, aber durch Pornografie zu einer oberflächlichen, schnellen Abkürzung verkommt, ähnlich dem Unterschied zwischen einer hochwertigen Siebträgermaschine und einer Kaffeekapselmaschine. Annika, eine Seelsorgerin, ergänzt die Perspektive der Seele: Verhaltensweisen wie Pornografie dienen oft als Schutzstrategie, um Schmerz zu vermeiden oder schnelle Erleichterung zu finden, z. B. bei Einsamkeit, Stress oder mangelndem Selbstwert. Sie fordert dazu auf, nach dem „Wozu“ zu fragen, um die wahren Bedürfnisse zu erkennen. Jesus versteht diese inneren Kämpfe und bietet einen besseren Tausch an – echte Erfüllung statt kurzfristiger Betäubung. Die Predigt ruft dazu auf, aktiv gegen die schädlichen Auswirkungen von Pornografie vorzugehen und sich für Gottes ursprünglichen Plan von gesunder Sexualität zu entscheiden.

Transcription

6934 Words, 41195 Characters

German
Wir sind mitten in der Prediktreihe Teil 2 von 3, ungefiltert, wo wir als Kirche auf dem Herzen haben, über das Thema Pornografie zu sprechen, was sicherlich ein erunggewöhnliches Predikt-Thema in einem Gottesdienst ist. Aber ich finde es gibt kein besseren Aufhänger, als den von Franzi in dieser Moderation, das waren wie wir fest, der uns auch in der Vorbereitung begleitet hat, wir glauben, dass Jesus ein Leben in Fülle für uns hat. Und das klingt nach so 'n Song-Titel sein Leben in Fülle. Das kann so schnell so fromm flach sein, so ja, ja, in Fülle. Aber wenn wir mal überlegen, was das bedeutet, heißt, es gibt nichts erfüllenderes und besseres als Gottes ursprünglichen Plan für uns und unser Leben. Da ist Fülle, Erfüllung, Ausfülle, Erfüllend, Gesund, toll. Und er feind, ist gekommen, uns zu stellen und zu rauben, was genau das bringen soll. Und deswegen ist es so gut, dass wir auch über solche Themen in der Kirche sprechen, warum um Licht reinzubringen, um über Dinge zu sprechen, über die du vielleicht sonst nicht redest, über die wir nicht reden, wo vielleicht Tabus sind, wo eine Sprachlosigkeit vielleicht auch ist und man redet da halt einfach nicht, und wie gut, wenn wir anfangen, Themen zu adressieren und über Dinge zu sprechen, um dort Licht hineinzubringen und in das hineinzukommen, was eben Fülle ist. Und ja, hab schon gesehen, ich stehe nicht alleine, sondern meine wunderbare Freundin Annika ist mit mir heute auf der Bühne. Weil ich es auf dem Herzen hatte, dass ich hier nicht heute alleine stehe als Campus-Fastorin und jetzt hier die Predig dazu raussauersenn an. Ich hab richtig Lust mehr Stimmen hier oben auf der Bühne zu haben zu dem Thema. Und deswegen Annika, richtig cool, dass du heute mit mir am Start bist. Und wir machen das heute vielleicht ein bisschen ungewöhnlich in einem hin- und herzwischen uns, was eigentlich auch die Vorbereitung sehr gut beschreibt. Aber vielleicht kannst du einfach nochmal zwei, drei Sätze sagen für alle, die ich nicht kennt. Man hat dich vielleicht bei der Moderation schon mal gesehen, aber erzähl doch mal ganz kurz, vielleicht wer du bist und was du so machst. Ja, ich freue mich total, dass ich heute hier das Mikro in der Hand halten darf für ein paar Minuten. Genau, ich heiß Annika, ich bin verheiratet. Mit Christian, wir haben zusammen drei Kinder von Hausausbeich mal bei Dagojin, bin es auch immer noch und hab aber dann Seelsorge. Ja, mich ausbilden lassen in Seelsorge, hab eine Ausbildung gemacht zur Erklärungshelferin. Also Mediation, hab total auf dem Herzen so die Seele, das Innere, das Herz von Menschen. Ich liebe es, mit Menschen am liebsten im 1-1 richtig tief zu sprechen. Das mag ich irgendwie total dafür, Kredekeche mitgestalten, was mich sehr freut, bin im Get-Free-Team, bin Klangobbenleiterin, darf Moderation Gottesdienstgestaltung mitmachen. Genau, und freue mich jetzt hier zu sein. Sehr sehr cool, vielen Dank Annika, richtig schön, dass du das machst. Und. Genau, ich hab mit Annika einfach das Gespräch auch gesucht in den Vorbereitung durch ihren Kontext und einfach auch durch ihre Ausbildung, ihre Skills. Es ist einfach immer so eine Bereicherung, so diese Themen anzugucken mit dem Kontext von Annika. Und sie nimmt uns da gleich noch mit rein, er dürft ihr euch auf jeden Fall schon freuen. Letzte Woche hat ja unser Leitner Pastor Christian den Auftakt gemacht, mitteil ein zu dem Thema Pornografie. Und es ging sehr viel um diese Lüge, die dahinter steckt, um schädliche Auswirkungen neurologisch auf unseren Kopf, auf das entwickeln, unser Sexualität. Und wenn du diesen Teil nicht gehört hast, ist es in diesen Fallen drei Teile, der würde ich schon sagen, einander sehr notwendig ergänzt, weil kein Teil in sich alleine vollständig ist. Wir könnten auch noch mehr Teile zu machen. Auch wenn man sich vielleicht erstmal wundert, was will man da so viel zu sagen. Aber deswegen einfach die herzliche Einladung, auch dem Teil eins noch mal nachzuhören. Wenn du merkst, der fehlt dir doch als Kontext und auch nächste Woche, der Teil drei, da möchte ich auch jetzt schon mal tiesern, da kommt unser Campus-Passe aus, haben Mats Häusler. Und da wird es auch nochmal sehr konkret werden, also auch da schon mal eine Einladung. Alle drei Teile wirklich mitzuvokommen. Die glaube ich in sich jeweils wichtig und wertvoll sind. Aufgreifen möchte ich nochmal ein paar Punkte von letzter Woche trotzdem, weil uns so wichtig ist, noch mal zu adressieren, warum sprechen wir überhaupt darüber. Warum ist uns das so ein wichtiges Thema? Christian hat ganz viel dazu gesagt, ich will nur noch mal aufgreifen, was für ein großes Problem fällt, das ganze Thema "Pornography" eigentlich darstellt. Und es ist ein Riesenmarkt und da stehen einfach, wenn wir es mal so benennen, wirtschaftliche Interessen hinter, möglichst viele Menschen möglichst sehr abhängig davon zu machen. Und das darf man so klar und deutlich sagen und adressieren, damit wir wissen, was eigentlich da auch dahintersteckt. Wir reden hier von einem Jahresumsatz weltweit von 97 Milliarden Dollar. Das ist mehr als Netflix, Amazon und Apple zusammen im Jahr in Umsatz haben, was "Pornography" angeht. Allein in Deutschland sind 4,5 Milliarden Euro pro Jahr. Und die drei größten Pornoseiten zusammen haben pro Monat über 1,5 Milliarden Besucher. Also das ist ein Thema über das "Darfmann" und muss man reden. Und hier geht es um viel Geld, um viel Umsatz, um sehr viel wirtschaftliches Interesse, an Klicks, Aufmerksamkeit und Abhängigkeit. 35 Prozent aller Internet-Downloads, so man das denn versuchen kann, auszuwerten. Da gibt es verschiedene Organisationen, die das tun. Stehen in Zusammenhang mit "Pornography". 88 Prozent aller Pornos enthalten gewalttätig gesehen, kommt auf die Auswertung anders variierten ein bisschen. Es geht um körperliche und verbale Gewalt. Das Gehirn wird dahingehend neu verkabelt. Über 50 Prozent der befranken Teenager nutzen Pornos zur sexuellen Aufklärung. Und 79 Prozent von den befranken denken, dass es die Realität darstellt. Und wenn ich das einmal ganz kurz durchwache mit euch, dann sehen wir, das ist ein Thema. Und dieses Thema ist ein Problem. Schon alleine, wenn wir hören, dass 88 Prozent Gewalt enthalten. Und 79 Prozent aller Teenis, die sich so aufklären, denken, dass es die Realität darstellt, haben wir ein Problem. Wenn wir darüber hören, dass es 97 Milliarden Umsatz mehr als Netflix, Amazon und Apple zusammen im Jahr macht, merken wir, dass es ein Riesenmarkt und ich möchte und will diese Rede greie nicht ohne diese Erwähnung irgendwie weitergehen lassen. Daraufhin weisen, dass dieser ganze Markt dadurch funktioniert, dass es hier auch um Menschenhandel geht. Wir haben über Darstellerinnen gesprochen letzte Woche und ich möchte das so gerne ergänzen, dass es wahnsinnig dicht und voll ist mit Kriminalität dieses Thema. Und da sind Menschen, die wirklich durch Menschenhandel dahin eingezungen werden, meistens aus extremen Nöten heraus, entweder aus einem kriminellen Markt heraus oder aus sozialer Not, obdachlosigkeit, Drogenabhängigkeit und dazu gibt es keine Zahlen. Weil das sehr verschwommen ist, auf gar kein Fall offen gelegt ist, was es aber gibt, sind so Statistiken wie das Antitraphicking-Organisationen, sagen, dass mindestens jede sechste Person, die sie befreien, aus dieser Branche kommt. Das zeigt zumindest schon mal, was für eine Relevanz das ist. Und deswegen ist es etwas, was nicht nur ein Problem darstellt, wegen den neurologischen Schämen, wegen den Auswirkungen auf ungesundes sexuelle Entwicklung, sondern auch, weil es hier um Menschenleben geht, die unter extrem unwürdigen, unständen heraus kriminellst missbraucht werden. Und auch das möchten wir erwähnen. Und das zeigt, es ist einfach nicht gut. Es ist einfach nicht gut. Und das wollen wir auf jeden Fall einfach noch mal so hinstellen und klarmachen, bevor wir irgendwie weiterreden. Das Geschäftsmodell ist super perfid. Aber wir können uns entscheiden. Wir dürfen uns entscheiden und aktiv werden, so wie wir letzte Woche sehr, sehr stark von Armin, auch des Zeugmes gehörten. Wir dürfen Entscheidungen treffen, ob wir den Lauf der Dinge einfach so laufen lassen, oder ob wir aktiv gestalten und aktiv werden in diesem Thema. Und wir als Kirche, wir wollen Johannes X-Fetz X dieses Leben in Fülle, wir wollen es ergreifen in jedem Bereich unseres Lebens. Und ehrlich gesagt ist nur das der Grund, warum ich heute hier stehe, sonst würde ich auch nicht da so ein Teil zu prädigen, weil ich das super kompliziert finde. Es gibt tausend Themen, die man jetzt sagen könnte, vielleicht auch müsste. Wir haben aber nur eine begrenzte Zeit und Möglichkeit und ich weiß gar nicht, wie das gehen soll. Und trotzdem gerade, weil wir merken, unser Herz schlägt dafür, wir wollen, dass jeder von uns in unserer Jesus-Narfolgung in diese Füllung kommt. Müssen wir über die Dunkelheit sprechen. Wir müssen über das sprechen, wo der Feind Dinge rauben will, wenn wir glauben, dass Sexualität eigentlich von Gott geschaffen ist und gut ist. Dann müssen wir über das sprechen, wo der Feind des Rauben will, verdrehen will. Und gerade bei dem Thema Pornografie ist es ja oft ein Thema, was liberal modern, freiheitsversprechen kommuniziert wird, oder? und dann bist du schnell spießig oder konservativ, aber man erfolgt von voll. gestern, wenn wir da jetzt so darüber reden, aber anzugucken, was daran toxisch ist, was daran vergiftet ist, was daran eben nicht Freiheit schenken, sondern binden und unterdrücken und Menschen handeln und sichtig machen ist, dann sehen wir doch, da ist jemand gekommen, um etwas, was eigentlich gut ist, zu rauben und uns diese Fülle zu rauben, oder? Und deswegen gehört es in die Kirche, weil Jesus frei machen kann, weil Jesus Freiheit für uns hat und sich wünscht, es etwas gesund sein darf, was krank gemacht wird und zwar, wie ich gerade in den Zahlen ein bisschen getiesert habe, im großen, großen Stil. Das, was Pornografie prägt und zwar, wir haben das letzte Woche gehört, mittlerweile ab einem Alter von acht Jahren, ja, was Pornografie prägt, ist das Gegenteil von dem, wozu eigentlich Sexualität erschaffen wurde. Und ich habe euch ein Foto mitgebracht und du wirst dich in der ersten Sekunde in deinem Gehirn wundern, warum ich dieses Foto euch mitgebracht habe und zwar habe ich zwei Bilder von Kaffeemaschinen gemacht, die ihr sehen dürft, einmal so eine Nespresso Bürokaffeemaschine und dann einmal einfach von zu Hause, ich hoffe, ich habe sie ein bisschen geputzt fürs Foto, meine Siebträgermaschine und meine Kaffeemühle, genau, bei mir zu Hause in meiner Küche. Wie kommt Anke jetzt darauf? Ihr wisst, ich bin sehr bildlicher Mensch, ich habe auch fast überlegt, ob ich hier meine Kaffeemaschine aufbauen, aber ich wollte nicht alle total strapazieren, deswegen das Foto. Mir hat das für mich so geholfen, dieser Gedanke, den ich hatte, was heißt das eigentlich, wenn ich hier vorne stehe und sage das Bild, was Pornografie von Sexualität prägt, ist nicht, dass wir Gott sie geschaffen hat und ich liebe es, guten Kaffee zu machen und deswegen wahrscheinlich kam das so in meinen Kopf ein guter Kaffee, der besteht aus vielen verschiedenen Aspekten. Ich will euch jetzt nicht zu sehr behellen, ich könnte jetzt auch noch Jonas auf die Bühne bitten, der könnte euch das nur mal genau erklären, aber das fängt schon an bei einer guten Kaffeebohnung. Am besten von einem guten Röster, ich mache jetzt keine Schleichwerbung, aber es gibt gute Röster, dann gibt es gute Bohnen. Dann brauchst du eine gute Mühle, einen guten Malwerk, dann stellst du das den Malgrad ein, damit der Kaffee auch den richtigen Malgrad hat für deine Siebträgermaschine, dass Wasser muss die richtige Temperatur haben, es gibt so eine Ärzte, die stellen so wagen da drunter, so weit, also es ist jetzt bei mir nicht, dann müsst du die Durchlaufzeit und die Grammatur und bliebler blubb, also könnte man jetzt sehr abgehend drauf, ich bin also im Medium bereicht, würde ich sagen, unterwegs und am Ende kommt da halt im besten Fall der perfekte Espresso raus mit einer guten Kremer und das ist das Gesamtgenuss von einem guten Kaffee. Und dann gibt es aber eben auch diese Plastik oder Alu Kapsel, wo irgendwas drin ist, was du nicht sehen kannst, aber das Ergebnis lässt darauf hoffen, dass es meine Kaffeebohnen war und dann steckst du das in so ein Teil, wo du einen Anschalter hast, dann warte es du, genervte 10 Sekunden bis dieses Blinken aufhört und du auf Andrücken kannst und dann wird da was gemacht mit, wahrscheinlich geht der Wasserdruck so dadurch, dass da so eine Fake Kremer entsteht und dann hast du am Ende auch so was wie Espresso, okay, aber halt mit Müll, Plastik, Alu, keine Ahnung von dem, was da passiert, an Wasser, Temperatur, an Bonen, an Malgrad, an sonst irgendwas und am Ende ist da irgendwas, was Kaffee ist und zwar schnell und ohne Dreck, unkompliziert und sehr viel Platspannen hat und das ist so eine Abkürzung. So, ich möchte das Bild jetzt einfach einmal nutzen und Zweck entfremden, dafür, um zu zeigen, Sexualität ist eigentlich was Schönes, was aber verstanden werden möchte. Es ist komplex und es geht um sehr, sehr viele Themen, über die wir sehr viel reden könnten und nicht machen können, aus Zeitgründen, aber gerade weibliche Sexualität ist alles andere als so eine kleine Plastik, habst du auf Knopfdruck, wann auch immer du das brauchst, sondern es geht um super viele, sehr entscheidende Umstände und die müssen stimmen und Pornografie prägt das Gegenteil. Pornografie prägt Sexualität im totalen Gegenteil, es wird zu einem Objekt, zu einem Knopfdruck, zu einem, wann auch immer wie auch immer, aber so wie es will, schnell und möglichst ohne jetzt irgendwie noch auf Beziehungsäbene und Austausch und Sicherheit und was auch immer alles wichtig ist. Wie gesagt, wir könnten jetzt ein ganzes Prädig nur darüber machen, ist ein anderes Thema. Und da ist ein Schorthkrat, da ist was was geraubt wird. Da werden Abkürzungen genommen und die führen dazu, dass wir nicht in die Fülle hineinkommen, was Sexualität angeht, die Gott eigentlich da reingelägt hat, weil wir den Weg nicht gehen oft und weil dieses Tool oder dieser Versuchung da ist per Knopfdruck viel schneller zu dem zu kommen, was eigentlich das Bedürfnis ist. Und dieses Bild Kaffelmaschinen habe ich mit Annika getreilt und Annika ist direkt darauf eingeschrungen, dass es so sinnbildlich für unsere Seele und deswegen freue ich mich jetzt schon auf das, was Annika dazu sagen hat. Ja, ich dachte, das ist wirklich ein cooles Bild ein bisschen in die Funktionsweise, unserer Seele reinzugehen. Ich weiß nicht, wie viel du dich mit dem Thema schon beschäftigt hast, Seele, dass es ja so unser Denken, unser Fühlen und unser Wollen und in Sprüche 4/23, da heißt es, dass wir mehr als auf alles andere auf unser Herz achten sollen. Da kannst du, dass es ein bisschen kurz gegriffen, aber kannst du einmal den Begriff Seele auch mit einsetzen, da steht für unser Denken, Fühlen und unser Wollen und warum sollen wir mehr als auf alles andere darauf achten, ja, weil aus ihm das Leben kommt. Also alles, das, was wir nach außen zeigen, hat eine innere Ursprungsgeschichte und unsere Seele nimmt oft aus Schutz, sie will uns schützen, sie ist für uns, sie will uns schützen und uns helfen, im Leben klar zu kommen, was wirklich komplex ist, wo sehr viel Verletzung passiert. Wir leben ja in einer gefallenen Welt und aus Schutz will sie uns helfen und nimmt oft den Kaffeekapsel kurzweg, um uns zu helfen, vor allem Schmerz zu vermeiden, weil niemand fühlt gerne Schmerz und aber auch um vielleicht ein schnelleres besseres Gefühl hervorzurufen. Das ist jetzt sehr plakativ und kurz ausgedrückt, aber ich hoffe, dass euch das ja den Kern des Ganzen ein bisschen weiterbringt. Jetzt ist ja die Frage, wozu tut sie das? Und wenn nur jetzt von diesem paar Minuten, dass eine Hängen bleibt, dann, dass es super sinnvoll ist, sich diese Frage nach dem wozu. Wozu tut meine Seele? Wozu leitet sie mich zu dem Verhalten, zu dem sie mich leitet, wenn ihr die Frage mitnimmt und euch die immer mal wieder stellt, dann würde ich mich sehr freuen. Ich gebe euch ein Beispiel. Wir sind ja sehr in einem Denken verhaftet, was immer die Kauser, also den Grund für Dinge untersucht. Also ganz einfaches Beispiel, ich esse, warum esse ich, weil ich einen Hungerverspüre, ganz logisch, man sollte essen, wenn man Hunger hat. Ich esse aber auch, weil ich ein Ziel habe, zum Beispiel, könnte das Ziel sein, Gemeinschaft zu haben. Oder es könnte das Ziel sein, eine innere Lehre zu kompensieren. Und merkt ihr, wenn wir nach dem wozu fragen, dann kommen wir eine ebene tiefer. Anderes Beispiel, ich esse nicht, weil ich keinen Hunger habe. Logisch, wenn man keinen Hunger hat, muss man auch nicht essen. Ich esse aber vielleicht auch nicht, um mir selbst zu beweisen, dass ich die Kontrolle über mich habe. Und merkt ihr, wir könnten jetzt ganz viele von diesem Beispiel nennen. Wir kommen mit der wozu frage, immer eine ebene tiefer. Wir kommen an eine echte Wurzel, an einen echten Schmerz, an ein echtes Problem dran. Jeder, ich gehe davon aus, dass jeder, fast jeder, zumindest nachdem auch was Ankonsiko der erzählt hat, ja dem zustimmen würde, dass Pornografie nicht gut ist, dass Alkohol übermäßiger Alkohol gebraucht, nicht gut ist, sondern zum Missbrauch führt. Das Drogenkonsum nicht gut ist. Oder wir können auch was Seichteres in Anführungsstrichen einsetzen. Das ist nicht gut, ist Konflikte zu vermeiden. Da würde ja wahrscheinlich jeder ein Stimm. Die Sache ist aber wir tun es ja trotzdem. Und dafür gibt es eben ein Ziel, was unsere Seele verfolgt. Noch mal im guten gesprochen, sie will uns helfen, sie will uns schützen. Das ist erstmal glaube ich ganz wichtig zu verstehen, weil wir sonst ganz schnell in so eine Selbstverurteilung kommen, in Scham, in Schuld, in Heimlichkeit, in Dunkelheit. Das darf doch so nicht sein, was es denn da los, was stimmt nicht mit mir. Aber wenn wir voraussetzen, okay, eigentlich ist hier ein Schmerz und der meine Seele versucht irgendwie durch meine Prägungen auf ganz individuelle Art und Weise dem zu begegnen und mich vor dem zu schön dann finde ich, macht es einen Unterschied in der Betrachtungsweise. Jetzt steh ich hier als verheiratete Frau seit vielen Jahren und habe ja nur meine eine weibliche Perspektive auf das Thema Pornografie und habe deshalb, wenn ich jetzt mit euch über ein paar Wutzus von Pornografie nachdenken möchte, im Vorfeld auch noch andere Leute gefragt und deren Antwort mit hier reingepracht, und dass ihr wisst, ich habe einen Single-Man befragt, ich habe eine Single-Frau befragt, genau das einfach mehrere Perspektiven mit reinkommen. Mögliche Wutzus hinter Pornografie, um Einsamkeit nicht mehr zu fühlen, um innere Lehre zu betäuben, um mögliche Zurückweisung zu vermeiden, um mich zu erleichtern von Stress und von Druck, um endlich mal mächtig zu fühlen, um aus der Realität zu fliehen, um meinen Selbstwert zu bestätigen, um zu rebellieren gegen religiöse Gesetzmäßigkeiten, die mir viel zu eng sind, um mich gewoll zu wissen. Und seht ihr, in dem Moment bekommt Pornografie ja einen Sinn. Das ist dann plötzlich eine Schutzstrategie, das findet einen Schmerztausch statt. Und das ist eine ganz alte Geschichte, das hat bei Adam und Eva angefangen. Also dieses Eintauschen von dem kurzfristigen Vergnügen, um einen Schmerz der da ist, der sehr reelder ist, nicht zu fühlen, hin dazu, dass ein viel größerer Schmerz, eine viel größere Konsequenz kommt. Und diesen viel größeren Schmerz zahlen wir als Preis für einen kurzfristigen Gewinn, für eine kurzfristige Erleichterung. Und Jesus bietet uns ein so unfassbar viel besseren Tausch an. Und darauf will ich hinaus, weil er sagt, und das fläscht mich jedes Mal, dass ich verstehe eure Gedanken im Psalm 139, heißt es nicht nur, ich kenne eure Gedanken von Färne, sondern ich verstehe eure Gedanken. Jesus weiß, was dahinter steckt. Er kennt die Wurzel, alldessen. Er kennt das eigentliche Problem. Und deswegen ist es so cool, mit dem, was wir da fühlen, zu Jesus zu gehen. Und das ist echt oft Schritt, weil wir bewerten Gefühle von Scham, Gefühle von Schuld, dieses heimliche, dieses dreckig fühlen. Wir bewerten das als so schlecht, als ob uns das disqualifiziert, zu Jesus zu gehen. Aber das stimmt nicht. Was, wenn wir das umbewerten, was, wenn wir sagen, diese Gefühle sind ein Hinweis darauf, ja, das etwas nicht stimmt. Aber es sind auch nur in anführungsstrichen Gefühle. Sind dafür da, dass sie gefühlt werden. Und ich brauche aber einen Ort, wo ich hingehen kann mit diesen Gefühlen. Und da ist Jesus derjenige, der sich anbietet, als absolut vertrauenswürdiger Bindungspartner. Und in seine Gegend war damit zu kommen, macht uns wirklich frei. Jetzt könnte man vielleicht denken, okay, Gott, das gesagt, du bist heilig. Du bist vollkommen. Wir sollen es auch sein. Du bist rein. Auch das kann ja so ein Leistungsdruck in uns auslösen. Aber wisst ihr, was ich habe mich ein bisschen im Vorfeld mit diesen Begriffen noch mal Heiligkeit und vollkommenheit auseinandergesetzt. Und wenn man in die Ursprungsbedeutung guckt, dann ist das was wunderschönes. Dieses Heiligsein bedeutet abgesündert sein, in eine Beziehung mit Gott. Das vollkommensein bedeutet in der Bestimmung, für die wir gemacht sind, für die wir geschaffen sind, schon in unserem Mutterleib hineinzukommen. Also wenn Gott sagt, wenn Jesus sagt, ihr sollt heilig sein, ihr sollt vollkommen sein, so wie ich es bin, dann ist es eine Einladung in seine Liebesgemeinschaft, in der wir so sein dürfen, wie wir vom von seinen Gedanken her gedacht sind. Und wisst ihr, was das gibt mir so viel Motivationen und so viel Mut auch in meine Schmerzpunkte wirklich reinzukucken und nach dem Wuzuzufragen. Und manchmal ist es nicht leicht. Wir brauchen Sprache dafür. Manchmal fehlen uns die Worte. Ich setze mich dann auf meinen Sofa und sage Gott, ich fühle dieses Gefühl. Ich kann das nicht mal richtig in Worte fassen, aber du kennst es, du verstehst es und bitte hilf mir jetzt. Und zeig mir die Wurzel, die dahinter steht. Und wenn wir vielleicht ein bisschen, ich will nicht sagen, Glück hatten, aber gut geprägt sind, dann haben wir vielleicht sogar was unsere Sexualität betrifft, Worte dafür. Dann haben wir vielleicht doch schon mal was über Pornografie gehört. Und das Gute ist ja auch, es ist nie zu spät Sprache, auch Sprache dafür zu entwickeln. Und in diesen Bereich der Sprachfähigkeit, ja, möchte Anke uns jetzt nochmal mit reinnehmen und dazu kommt noch jemand. Ganz toll ist auf die Bühne. Genau. Danke, Anika. Und zwar ist uns das so wichtig heute, wenn wir über dieses Thema sprechen. Nicht nur nein zu etwas zu sagen. Ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber ganz oft fragen mich Leute, Dinge so immer wo gegen ist Jesus denn? Wenn du Christ bist, dann darfst du das alles nicht mehr. Und es ist so oft, dass wir nur angucken, so jetzt sagen wir, nein, dazu aus den und den Gründen, dann hinzugucken, wozu wollen wir denn ja sagen. Und deswegen ist es so wichtig, dass Anika uns damit hineingenommen hat, dass wir deswegen auch fragen, ehrlich beantworten müssen. Was kompensierst du, wenn du davon betroffen bist? Was ist dieses wozu? Und fangen an das zu benennen. Weil wenn wir jetzt hier nur so, ich sag mal, vorn sagen, so, so, das lassen wir jetzt sein. Und dann gehst du vielleicht nach Hause und sagst alles klar, dann lassen wir es jetzt sein. Dann hilft es genau gar nicht, weil du deinen Wurzeln niemals angeguckt hast. Und wir müssen eben genau dahin kommen, dass wir ehrlich werden mit uns vor Jesus. ehrlich werden uns mit ihm gemeinsam anzugucken. Unsere Seele und all das, was unsere Seele bewegt. Was ich aber gemerkt, ich habe auch in den Vorbereitungen und überhaupt auch sind meinem Leben. Ich kann das von mir aussagen, ich bin noch nie in Berührung gekommen mit Pornografie. Deswegen stehe ich hier, als jemand, der gar nicht persönlich weiß, was damit eigentlich los ist. Und das ist nir wichtig, das auch an der Stelle zu sagen, komme ich aber mit einem anderen Thema. Und das möchte ich auch hier mit euch besprechen, weil das glaube ich ganz eng miteinander verwoben ist. Eine gehört es angedeutet. Sexualität ist oft ein Thema, was total belegt ist mit Tabu, mit Charm, mit irgendwie, man redet da nicht drüber, oder? Und wir können nicht, dass einfach so stehen lassen, dass es ein Thema ist, wo man nicht darüber redet als Christ. Wo wir keine Sprache für haben, weil das verprägt. Und das macht den Raum auf, dass Dinge einfach schieflaufen, um es mal so zu sagen. Das kann in ganz viele unterschiedliche Richtungen passieren. Aber wenn wir, so wie Christian das letzte Woche auch getiesert hat, ist es total gut von Gott geschaffen. Wenn wir das hier vorne hören und du in Wirklichkeit gar keine Sprachfähigkeit hast du bis vielleicht so aufbezogen, dass man aufgewachsen dazu und erzogen wurde, dass man da einfach nicht drüber redet. Und das ist irgendwie so ein Thema, wo vielleicht nie eine gesunde Sprachfähigkeit in dir groß werden durfte. Dann ist das ein Thema, was vielleicht einerseits im Internet total heimlich ist. Aber es ist was verboten ist, was verborgend ist und dadurch aber ja auch spannend wird. Und es gibt Statistiken, die sagen, dass zum Beispiel aufgeklärte Kinder und Teenis sehr viel weniger anfällig dafür sind, dass gar nicht dieses komische heimliche Verbotene ist, sondern, wenn drüber reden kann, mit Vertrauenspersonen im gesunden und im geschützten Rahmen. Wenn wir möchten, dass wir gesunde Sexualität erleben dürfen, dann heißt das, dass wir sie auch benennen können und uns auch darüber zum Beispielen, wenn im Fall von Partnerschaft und ihr mit unsere Partner darüber reden können. Und dazu brauchen wir Sprache, dazu muss das irgendwie raus aus dieser Unbennantheit, damit es über gesunde Grenzen und all diese Themen gehen kann. Und deswegen führt uns das automatisch dazu, dass wir nicht nur Nein sagen zu etwas, sondern ja auch ja sagen wollen zu etwas, nämlich zu dem Guten, zu der Fülle, die Gott hier für uns hat und dafür brauchen wir Sprache. Wir nutzen das aus so einem geheimen Tabu, keine Ahnung, was Thema hinholen hinzu, dem wir reden darüber. Und ehrlich gesagt steh ich nur deswegen auch wir bauen und reden darüber, weil wir aufhören müssen, über solche Themen einfach nicht zu sprechen, weil das macht sich besser, das holt Dinge nicht ans Licht und nur Dinge, die ins Licht kommen, können gut sein, oder? Und die Besprochen werden können, sich gesund entwickeln. Und es noch super wichtig ist, heute mitzuerwähnen bei den ganzen Thema, wenn wir gucken, so was kann Jesus rein machen, was kann er auch heilen oder was dürfen wir auch bewahren, um es abzusendend für ihn, dann ist uns wichtig auch über uns als Eltern zu sprechen und über unsere Verantwortung, unseren Kitzkigen über. Wir haben letzte Woche gehört, wie früh Kinder mittlerweile in Kontakt mit dem Thema Pornografie kommen. So, es gibt auch unterschiedliche Statistiken, aber man redet eigentlich mittlerweile davon, dass Kinder ab acht Jahren in Kontakt mit pornographischen Material kommen können und auch oft kommen. Einfach dadurch, dass Kitz in Grundschulen schon Smartphones haben und es gibt einfach Eltern, die da nicht drauf achten, was dort mit diesen Smartphones passiert. Oder, die einfach zu Hause sind und die Fernseher laufen haben oder das Internet, oder was ich auch schon erlebt habe, ist es Kinder, Zugang zu Amazon ab 18 hatten, weil die Eltern nicht gecheckt haben, dass es ist. Es gibt so viele Möglichkeiten. Und dann ist das vielleicht dieses ungegeidete, diese Nichtsprachfähigkeit, dieses vielleicht sogar reizvoller, komische oder dunkle, was daran spannend ist. Und hier möchte ich uns einfach einladen, wenn wir über Sprachfähigkeit sprechen, dass wir auch lernen darüber zu reden, auch mit den Kindern, mit unseren Kindern, da, wo es gesund und richtig ist, nämlich in Beziehung, in Beziehung mit den Eltern. Und wir sind herzlich eingeladen, aufzuhören zu denken, dass es etwas ist, was wir nicht besprechen, was man nicht sagt oder wo man nicht darüber redet, weil dann prägt die Gesellschaft unsere Kinder. Wir haben es gelesen in den Statistiken, dass sie dadurch dann geprägt werden. Und es ist sehr viel sicherer, wenn wir als Eltern mit ihnen darüber reden. Und ich möchte euch so einladen, weil es mir ein Herzensthema ist, dass wir darauf gucken, wie unsere Kinder groß werden, dass wir uns damit auseinander setzen, dass wir uns mit dem Thema Technologie, Smartphones, Social Media und Sprachfähigkeit unserer Kids beschäftigen. Und ich freue mich mega, dass Markus Schneider jetzt auf die Bühne kommt, der dürft ihn ein Applaus geben. Und Markus ist Papa von für Kindern, verheiratet mit seiner wundervollen Frau Esther. Und sie sind hier im Ankerplatz Oberwaben, Bau mutig und stark, sind eine mega coole, jesusmäßige Familie. Eure Kinder sind ein bisschen älter als meine. Und ich guck immer ganz viel ab bei euch, frag es, da ständig, wie habt ihr das gemacht? Und das ist einfach so ein Segen zu sehen, wie ihr als Familie im Dienst und im Glauben lebt, wie ihr recht Gottes reinbringt ins Elternsein, in euer Familienleben, segt mit uns total als Eltern, das zu sehen und mitzukriegen. Und dadurch kam so ein bisschen die Idee, weil ich so feier, wie ihr das lebt und prägt als Eltern, dass ich nicht gefragt habe und du netterweise ja gesagt hast, danke, dass du uns einfach mal mit hinein nimmst, was das ganze Thema Sprachfähigkeit und ihr Erziehung von Kids in diesen Zeiten angeht. Wie habt ihr das gemacht? Von daher gebe ich dir einfach mal das Mikro und erzähl gerne mal, was du so mitgebracht hast. Das erste ist, sie hat ja über die Personen hier gesprochen, die so eine Erziehung genossen haben, wo die Eltern einfach nicht drüber geredet haben. Und bei uns war es so, bei mir zu Hause meine Eltern haben nie Übersexualität mit mir geredet oder Pornografie oder irgendwie so das Thema. Der Punkt ist nur, dass ich sehr viel damit zu tun hatte, als ich jung war und zu der Kategorie gehöre, die damit als junger Mensch zu kämpfen hatte. Und durch verschiedene Predigten und einer wunderbaren Männerhausskreis, wo wir ganz offen über dieses Thema geredet haben und viel gebet und gnaden, ich glaube übrigens der Schlüssel hier ist Bekenntnis, ganz, ganz, ganz, ganz wichtig. Das muss auf dem Tisch punkt und habt da Freiheit erlebt und aus jemanden, der da betroffen ist, möchte ich euch das weitergeben. Und ich habe einen Entschluss gefasst. Ich habe gedacht, wenn ich mal Kinder habe, werde ich mit ihnen drüber reden und zwar werde ich der erste sein. Wenn du der erste sein willst, der deine Kinder aufklärt oder über das Thema Selbstgefriedigung, Pornografie, dazu gehört, finde ich auch Medienkonsum, ja, es gibt ja auch viel Gewalt. Dann musst du sehr früh anfangen und wann, sagt die Statistik natürlich, bevor das Thema in der Grundschule beziehungsweise im Kindergarten adressiert wird. Das heißt und ich habe eine wunderbare Frau, mit der ich über wirklich alles rede. Das ist auch ein Klem in unserer Ehe, wie reden, über alles. Nicht alles, was ich denke, sage ich ihr, das muss ich schon noch filtern, ja, versteht mich richtig, manches gehört in den Mülleimer oder vor Gott, aber wir reden über alle Themen auch Sexualität. Und so hat am Anfang hat es der eher das Thema Aufklärung, beziehungsweise, na, wie ihr steht denn nun, Mann und Frau, übernommen. Und ich wusste aber mein Paar besonders mit den Jungs, also ich habe zwei Mädels, zwei Jungs 11, 14, 16, 18, also sind jetzt volle in diesem Teeniealter und wir haben beschlossen, hey, wir wollen, ich werde der erste sein, der mit ihnen redet. Und so fing es an, dass wir vor dem Kindergarten schon mit ihnen gerätet haben, wie das Ganze so geschieht, mit der wunderbaren Fruchtbarkeit, ne? Und das ist Spaß macht und so weiter, nee, das haben wir noch nicht erwähnt. Und auch hier noch mal kurzen Punkt, es gibt wunderbare christliche Bücher oder wunderbare Art und Weise, oder kann man auch jemand fragen, fragt meine wunderbare Frau, wie man sprachfähig ist, weil das ist natürlich nicht so einfach und wir wollen natürlich auch kindgerecht sein, es muss dem Alter entsprechen. Dann als nächstes wussten wir, okay, das Thema Medien kommt in der Grundschule ab acht Jahre, startet es das Kinder mit dem Thema Pornografie in Berührung kommen durch Medien, ja, es ist nicht die Frage, ob dein Kind mit Pornografie in Berührung kommt, das ist nicht die Frage, die Frage ist, wie gehst du damit um und wie klärst du auf und wie redest du darüber? Das ist die Frage, Leute, wir dürfen keine Illusion machen, dass dein Kind nicht damit in Berührung kommt, okay, ja, sondern die Frage ist, wie gehen wir mit damit um? Und wir haben Verantwortung und lasst uns die Verantwortung wahrnehmen und es ist nicht einfach, aber bei mir war es Point of Pain aus meiner Vergangenheit, wo ich gesagt, nee, ich filte darüber reden, ich möchte der erste sein und so war das in der Grundschule, dass ich mit Kale, bis es unser Ersteltes da, der ist jetzt mittlerweile 18, darüber geredet hab und ich weiß noch wie, ja, dann natürlich auch hier Kind gerecht, hey, es gibt Medien, manche haben Handys und da gibt es Bilder und da gibt es Bilder, die sind nicht gut, Nackbilder, Gewaltzehen und hey, du musst das nicht anschauen, geh dem nicht nach, das ist nicht gut für deine Seele erst mal nur, du das nicht, weil es ist schlecht und dann habe ich so wenige Argumente, aber hauptsächlich, hey, das tut dir nicht gut, ja, Gewalt tut dir nicht gut, auch das ist ein Thema, aber nicht jetzt Thema, was darum geht, viral geht und manche Eltern haben andere Maßstäbe oder auch keine Kontrolle, ja, und das ist nicht gut, wir nehmen den nicht den Maßstab von anderen, ja, sondern wir wollen Gottes und Jesus Maßstab nehmen, ja, und da glaube ich, es ist wichtig, dass wir da auch gesund mit umgehen und das bedeutet, dass Kinder mit dem Thema nichts zu tun haben sollten, ja, und natürlich mit Sexualität, deswegen reden wir ja darüber, ja, aber nicht mit Pornografie und dann ging es so rei um, also wie die Orgelfeifen immer ein paar Jahre weiter, haben wir dann das Gespräch gesucht, mir war es natürlich als Mann besonders wichtig auf meine Jungs, ja, es ist sage, hey, die müssen nicht ausprobieren, destruktivist muss man nicht ausprobieren, gucken wir mal, ja, sondern mit all diesen negativen destruktiven, was dem einhergeht, plus dem auch, was ich selber erlebt habe und gesagt, hey, wir wollen ein Leben in Freiheit oder, da müssen wir es auch authentisch leben als Männer, als Fäter müssen wir doch authentisch leben, oder, dann müssen wir das Thema auch adressieren. Und dann mit zwölf, 13 weiß ich noch, dann habe ich mit Karl-Lip so ein bisschen konkrete, ergerätet über Pornografie, über selbst die Friedigung und ich weiß nicht mehr genauer, bis 12 oder 13 oder 11, aber relativ jung noch und und habe gesagt, hey, macht das nicht, es ist und dann habe ich auch erklärt, warum, wie destruktiv das ist, wie viel Menschen handelt damit einhergeht, ja, wie viel Gewalt und das ist deiner Seele nicht gut tut und das das Theater ist, wird was suggeriert und vorgespielt, was nicht der Realität entspricht und schon gar nicht Gottesguten Gedanken von Mann und Frau, denn welcome in this world, Beziehung ist nicht einfach, ja, und das ist so eine Knopfdruck, du hast das wunderbar dargestellt, so ein Automatik, wie wollen alle, das muss immer einfach sein, so ist es nicht. Und ja, das erstmal zugehört, aber mir war es da auch wichtig in unserer Erziehung, wie er erklären war es und es hat auch ein Grund, ja, warum das so ist, Grenzen haben einen Grund, oder haben eine Begründung und uns war das wichtig auch so zu vermitteln und und ein Highlight und so auch, Auch dieses Thema ging dann rei um. Auch letzten Sonntag habe ich noch mal mit meinen Kids darüber geredet, wie das Thema, weil die ja auch hier saßen. Ja. Und es ist glaube, es ist auch weiter ein wichtig im Gespräch zu sein. Und eine Sache haben wir auch mit unseren Kindern weitergegeben. Mir haben gesagt, hey, das Thema ist auch, ich glaube es zum kämpft. Ich glaube, dass der Teufel um die Seele deines Kindes ringt. So. Und ich glaube, Sexualität ist ein ganz, ganz entscheidender Faktor. Und weil Amin hat das letzte Woche so gut gesagt, weil damit so viel Scham behaftet ist. Und ganz oft kommt auch Religiosität damit rein. Weil wir müssen vor Gott ja heilig stehen. Wir müssen das erarbeiten. Hey, wir leben aus Gnad, okay, wir sind alle schuldig. Wir sind alle Sünder. Punkt. Und dieses auch mein Kind weiterzugeben. Hey, wenn du dann da drin wärest, hey, du darfst trotzdem mit mir darüber reden. Ich werde dich nicht verdammt. Wir, du darfst kommen. Ja, selbst wenn du, das habe ich mit meinen Kids auch mit den älteren auch beschlafen. Selbst wenn du Sexualität anders lebst, als ich es gut finde. Du bist bei Mama und Papa willkommen und wir stehen hinter dir. Punkt. Und nicht immer hinter allem, was wir tun. Und ich glaube, Gott ist genauso. Er steht 100 Prozent hinter dir. Nicht in allem. Weil manchmal machen wir leider auch Dinge, also mir geht's so. Ich weiß nicht, ob du schon ein anderes Level an Geistlichkeit hast. Aber ich baue manchmal tue ich noch das, was ich nicht tun sollte. Und das, was ich tun sollte, tue ich nicht. Ich sag Paulus übrigens in Römer 7. Und da geht's mir genauso. Und das Highlight von all dem war eigentlich als Kaleb nach Tracks übrigens. Wir haben eine wunderbare Kirche, die auch das Thema adressiert. Ich feier das. Und ich glaube, er war 15. Er kam nach Hause nach Tracks. Die Quatschen immer 22 Uhr, wir gekommen von der Arbeit sind müde und anfangen die noch mal an, ein, zwei Stunden zu quatschen. Und er so auch da und Kaleb kam zu mir, ey Papa, ich bin so dankbar, dass du mit mir über dieses Thema pornography gerätet hast. Und ich das nicht machen muss. Jeder in meiner Klasse ist mit dem Thema da drin. Und ich bin so dankbar dafür. Hey, sei doch der erste, der mit einem Kind drüber redet. Und wenn du es nicht gemacht hast, ich bin hier zu sagen, hey, ich bin viel besser, ich mach das viel besser. Hey, heute ist ein Tag, heute, heute redet drüber. Es ist wichtig. Und lass uns auch da dran sein. Nicht einmal, sondern lass uns immer wieder im Gespräch sein, sagen, hey, wir sind da für dich. Ja, und weil ich glaube, dieses Thema ist unfassbar und kämpft, auch in Ehen, auch wenn wir verheiratet sind. Das Thema ist nicht je, alles cool, sondern wir sind alle Menschen mit Sexualität, weil Gott uns so geschaffen hat, dass es ein Gespräch sein und mein letztes und damit möchte ich abschließen. Wenn du mit diesem Thema zu tun hast, persönlich, ey, bitte, bekenn es. Bitte mit jemand drüber. Pack es auf ein Tisch mit deiner Kleingruppe oder mit dem Pastor oder nachher werden Möglichkeit sein, wo du zum Gehbetsprechen kannst in Seelsorge, ja, natürlich. Und ich möchte jetzt total ans Herzlich, weil ich glaube, das ist ein ganz, ganz großer Schritt. Generell mit Sünden oder Abhängigkeiten, das ans Licht zu bekennen. Ans Licht zu bril und das zu bekend. Gott segne euch. Danke, Markus. Ich sehe sich viel und vielen Dank für die Einblicke. Das war mega. Markus hat das gerade schon so schön gesagt und vielleicht ist es euch auch danach einmal aufzustehen. Und jetzt lange gesessen. Wir haben so viel gehört und geredet. Vielleicht auch ein bisschen mehr als sonst. Danke für euer Zuhören und eure Geduld. Aber wir wollen im Moment nicht verstreichen lassen, um doch auch innerlich darauf zu reagieren. Und vielleicht magst du einmal deine Augen schließen, wenn es für dich passt, sonst nicht. Das kannst du machen, wie du möchtest. Und ich möchte sogar eine Eingebetsprechen jetzt und dich einladen, wenn du merkst, da ist was in mir aufgewöhlt, dann klingt dich doch gerne mit da rein. Dann macht das doch mit zu deinem Gebett. Vielleicht findest du auch noch eigene Worte. Wir haben das ganz viel gesagt. Manchmal findet man keine Worte, dann darfst du dir meine Lein. Ich hoffe, sie passen. Genau, aber lass uns darauf reagieren. Jesus, wir stehen alle hier in dem Bewusstsein, dass wir deine geliebten Kinder sind. Und das soll uns immer mehr durch dringend. Jesus und du kennst unsere Herzen. Und du weißt, was in uns ist. Du kennst den Schmerz in uns, du kennst jede Verletzung in uns. Genauso wie du all die guten Dinge, die in uns sind auch kennst und dich an ihnen freust. Jesus, du bist gestorben für alles. Du hast uns diesen unfassbaren Tausch angeboten, wo du sagst, ja, ich nehme die Schuld. Ja, ich trage die Verurteilung. Ja, ich nehme das auf mich. Und da rein dürfen wir kommen. Und in deine Liebevolle Gegenwart dürfen wir uns stellen. Und Jesus, ich will diesen Tausch immer wieder annehmen. Ich brauche das jeden Tag. Ich brauche das sogar mehrmals am Tag, um diesen Tausch anzunehmen. Und wenn du das merkst, dass auch dein Gebett ist, dann macht das doch jetzt mit zu deinem Gebett. Und einfach Jesus, danke für diese Möglichkeit, danke für diesen Tausch. Denn du haben Kreuz möglich gemacht hast, Jesus. Amen.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Prediktreihe „ungefiltert“ behandelt das Thema Pornografie in der Kirche, um Licht in Tabus zu bringen und ein Leben in Fülle zu fördern.
  2. Pornografie wird als globales Problem dargestellt
  3. Das Geschäftsmodell zielt auf Abhängigkeit ab, während Sexualität von Gott als etwas Gutes geschaffen wurde, das jedoch durch Pornografie verzerrt wird.
  4. Ein Bild von Kaffeemaschinen (Siebträger vs. Kapsel) verdeutlicht den Unterschied zwischen echter, komplexer Sexualität und der schnellen, oberflächlichen Abkürzung durch Pornografie.
  5. Die Seele sucht oft Schutz vor Schmerz durch Verhaltensweisen wie Pornografie, was auf tiefere Bedürfnisse wie Einsamkeit, Selbstwert oder Stressabbau hinweist.
  6. Jesus bietet einen besseren Tausch an

Summary:

Die Predigt ist der zweite Teil einer dreiteiligen Reihe über Pornografie, die als ungewöhnliches, aber notwendiges Thema in der Kirche präsentiert wird. Ziel ist es, Tabus zu brechen und Licht in die Dunkelheit zu bringen, um ein Leben in Fülle zu ermöglichen, wie es Jesus verspricht. Die Sprecherin betont die enormen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Auswirkungen: Pornografie generiert jährlich 97 Milliarden US-Dollar und ist mit Gewalt, Abhängigkeit und Menschenhandel verbunden.

Sie argumentiert, dass Sexualität von Gott als etwas Komplexes und Schönes geschaffen wurde, aber durch Pornografie zu einer oberflächlichen, schnellen Abkürzung verkommt, ähnlich dem Unterschied zwischen einer hochwertigen Siebträgermaschine und einer Kaffeekapselmaschine. Annika, eine Seelsorgerin, ergänzt die Perspektive der Seele: Verhaltensweisen wie Pornografie dienen oft als Schutzstrategie, um Schmerz zu vermeiden oder schnelle Erleichterung zu finden, z. B.

bei Einsamkeit, Stress oder mangelndem Selbstwert. Sie fordert dazu auf, nach dem „Wozu“ zu fragen, um die wahren Bedürfnisse zu erkennen. Jesus versteht diese inneren Kämpfe und bietet einen besseren Tausch an – echte Erfüllung statt kurzfristiger Betäubung.

Die Predigt ruft dazu auf, aktiv gegen die schädlichen Auswirkungen von Pornografie vorzugehen und sich für Gottes ursprünglichen Plan von gesunder Sexualität zu entscheiden.

FAQs

Weil wir glauben, dass Jesus ein Leben in Fülle für uns hat und wir über Themen sprechen wollen, die oft tabuisiert sind, um Licht hineinzubringen und Gottes ursprünglichen Plan für Sexualität zu fördern.

Der weltweite Jahresumsatz beträgt 97 Milliarden Dollar, mehr als Netflix, Amazon und Apple zusammen. In Deutschland sind es 4,5 Milliarden Euro pro Jahr, und die drei größten Seiten haben monatlich über 1,5 Milliarden Besucher.

Über 50% der Teenager nutzen Pornos zur sexuellen Aufklärung, und 79% denken, dass es die Realität darstellt. Das Gehirn wird neu verkabelt, und 88% der Pornos enthalten Gewalt.

Menschen werden oft durch Menschenhandel in die Branche gezwungen, meist aus extremer Not wie Obdachlosigkeit oder Drogenabhängigkeit. Mindestens jede sechste befreite Person durch Anti-Trafficking-Organisationen stammt aus dieser Industrie.

Echte Sexualität ist komplex und braucht Beziehung, Sicherheit und Verständnis – wie ein guter Siebträgerkaffee. Pornografie ist eine Abkürzung wie eine Kaffeekapsel: schnell, oberflächlich und ohne Tiefe.

Mögliche Wozus sind: Einsamkeit nicht fühlen, innere Leere betäuben, Zurückweisung vermeiden, Stress abbauen, Macht erleben oder Selbstwert bestätigen. Es ist oft eine Schutzstrategie der Seele.

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