Go back

Hat die Realität eine Chance gegen KI-Müll?

43m 1s

Hat die Realität eine Chance gegen KI-Müll?

Der Podcast diskutiert KI-Slop, also massenhaft generierte, emotionsgeladene KI-Inhalte, die soziale Medien überschwemmen. Am Beispiel des gestrandeten Wals „Timmie“ wird gezeigt, wie KI-Videos unrealistische Rettungsideen verbreiten, die trotzdem viral gehen, weil sie Wunschdenken bedienen. Dieses Phänomen ist größer: Offizielle Stellen wie die US-Regierung nutzen KI-Slop gezielt, um politische Stimmung zu machen – etwa durch Trump-Bilder, die ihn als Jesus zeigen. Anders als klassische Fakes lassen sich diese Inhalte nicht widerlegen, da sie keine Wahrheit, sondern nur Gefühle transportieren. Im Iran-Konflikt wird ein „Mem-Krieg“ mit KI-Videos geführt, der auf Traumlogik basiert: Es geht nicht um Argumente, sondern um emotionale Überwältigung. Die Gesellschaft wird zunehmend anfälliger, da sie sich vom Lesen hin zum Konsumieren von Bildern und Kurzvideos bewegt. Selbst wer weiß, dass KI-Slop nicht echt ist, kann politisch beeinflusst werden – wie Studien zu „Sloppaganda“ nahelegen. Die Folge fordert dazu auf, sich dieser Manipulation bewusst zu werden und Strategien zu entwickeln, um dem Strudel aus KI-Müll zu entkommen.

Transcription

7373 Words, 46040 Characters

German
ARD Sounds der KI Podcast. Hallo und willkommen zu der Wahlpodcast, dem Podcast über den Bucke-Wall-Timmie und wie es gerade geht. Fritz Wies die Lage. Ja, soweit ich das mitbekommen habe, ist Timmy kurz davor mit ein paar Hubschraubern auf einen Flugzeug, Träger gehift zu werden. Dort schrubbt man ihn dann ordentlich ab. Und dann darf er wieder ans Wasser uns frei. Der Fritz, soll ich es gesehen, in dem Video kriege? Ja, also nein. Also tatsächlich die Lage stand heute. Ja, Montag früh ist erschwimmt wieder von alleine. Obwohl es also meinem Verständnis nach eine länger Rettungssaktion geplant war. Also die Leute waren quasi schon ready in zu retten, hat ja gesagt, westen, was ich hier schwimmen jetzt doch von selber los. Ist stand Montag früh? Kein Bock auf die Leute, die Leute wollen. Ist auch glaube ich nicht das Thema unserer Folge. Wir sprechen hier heute tatsächlich nicht exklusiv über den Bucke-Wall-Timmie. Aber Fritz, Marie und ich haben ja letzte Woche kurz über den Wahl gesprochen. Und wir haben festgestellt, in dieser ganzen KI-Bucke-Wall-Welt da steckt etwas total spannendes, was wir weiterverfolgen wollen. Fritz, was war denn so der Stand da? Ich war ja total überrascht durch die Folge, als du zuerst davon erzählt hattest, dachte ich so, das muss doch ein Schert sein. Also das muss doch ironisch sein, dass Leute diese KI-Videos machen. Aber durch dich habe ich dann entdeckt so nein, das ist tatsächlich Leute posten, KI-generierte Videos von der Wahlrettung. In dem Glauben, dass da tatsächlich eine umsetzbare Idee zur Wahlrettung dann abgebildet wird. Und das Ganze ist auch seit letzter Woche nochmal viel größer geworden. Also ich habe wirklich das Gefühl, Wahl-Timmie ist ein bisschen Patient 0 für eine völlig neue Form von viralem Phänomen von Internet hype. Es gibt auch mittlerweile ein paar Artikel zu diesem Thema. Es gibt noch mehr KI-Songs, KI-generierte Inhalte rund um Timmie sind wahrscheinlich mit dafür verantwortlich. Das sich so viele Leute für diesen Wahl interessieren und jetzt möglicherweise sogar dafür, dass diese Rettungsektion wieder tatsächlich in Gang gesetzt wurde, auch wenn man das sagen muss, die Idee mit dem Plan Specken aus Timm-Kai-Video, über letzte Woche geredet haben, die natürlich nicht umgesetzt wurde. Das Ganze ist aber natürlich größer als Wahl-Timmie. Wir dachten uns da steckt offensichtlich mehr dahinter. Ja, man kann sagen, Wahl-Timmie ist vielleicht so ein bisschen das nette Antlitz dieses neuen KI-Video Phänomenes und das andere Antlitz, die Kärseite der Medaille auch über die wollen, wir heute sprechen, weil es geht natürlich darüber hinaus. Zu eigentlich jedem Thema, das irgendwie groß in den Nachrichten ist, gibt es inzwischen wirklich bergeweise KI-Videos und KI-Inhalte im Internet und vielleicht bei keinem Thema ist mir das mehr aufgefallen in letzter Zeit als bei dem Krieg zwischen dem Iran und den USA, wo parallel zu dem realen kinetischen Konflikt in der Straße von HMUS auch noch zusätzlich ein Miem-Krieg ausgetragen wird zwischen diesen beiden Kontrahenten. Der teilweise absurd und auch irgendwie lustig ist, aber natürlich irgendwie auch besorgendes Erregende für mich zumindest besorgendes Erregende Implikationen hat für uns alle und darüber wollen wir heute reden. Wir wollen heute darüber reden, was eigentlich im Internet los ist gerade, wie sich das erklären lässt, wo das alles herkommt und vor allem, was wir persönlich tun können, um dafür zu sorgen, dass wir nicht mit nach unten gezogen werden in diesen Strudel aus KI-generiertem Müllkontent. Das ist der KI-Podcast, ich bin Gregor Schmalsried und ich bin Fritz Espenlau. Gregor, lass uns dann am Anfang vielleicht einmal noch mal kurz alle Leute ins Boot holen. Was? Wir können wir die ganze Folge über. Ich habe auch grad eben ein Strudel erwähnt, also ich glaube, das wird jetzt sehr mehr mässiger Folge. Das würde mir eine Kaskade von lustigen Analogien heute mal wieder. Aber um mal die Leute ins Boot zu holen, was meinen wir eigentlich, wenn wir von KI-SLOP reden? KI-SLOP ist KI-Müll, KI-Grütze, hast du es mal übersetzt vor ein paar Folgen, Inhalte, die mit KI-generiert wurden, die ohne viel Aufwand, muss man glaube ich sagen, generiert wurden und vor allem massenhaft. Und wie das SLOP hat, das halt an sich, das eher richtig gut teilweise funktioniert, das Leute den interessant finden, das Leute den gerne gucken. Ja, gut. Er verbreitet sich enorm schnell und viral auf unseren Social Media-Algoritmen. Genau, wie so ein Ölek bei einer Boerplattform, was dann das mehr Stück für unreinigt, macht das auch der SLOP mit unseren sozialen Medien. Der Unterschied vielleicht zu unserer letzten Folge über KI-SLOP ist, und das finde ich das interessante für die Folge heute, dass dieser SLOP nicht mehr nur durch avant gardistische KI-Künstler im Internet oder Leute, die einfach mal so ein bisschen ausprobieren wollen, was diese Videos zu machen, das der nicht mehr nur durch diese Menschen produziert wird, sondern inzwischen eben auch aus den höchst offiziellen Kanälen kommt, von zum Beispiel der US-Regierung, also auf den Twitter-Accounts, vom weißen Haus, beispielsweise, werden fast nur noch gefühlt, KI-generierte Mim-Videos oder Bilder oder sonst irgendwas geteilt, um eben sowohl die eigene politische Agenda zu pushen, als auch dann aktiv in so einem Konflikt, die jetzt mit dem Iran auf die öffentliche Meinung einfluss zu nehmen. Ja, ich glaube Trump ist wirklich der erste große, wirklich wichtige Account, wo das Massenhaft passiert ist und eben dann auch jetzt mittlerweile die verschiedenen anderen Behörden und Organe der US-Regierung vielleicht erinnern sich noch manche an dieses komische Gaza-Video, kurz nach Ausbruch des Kriegs dort. Da wurde ich der Gaza-Streifen als so eine atrumpisches Paradies dargestellt, mit überall vergollteten Häuserfronten und einem Trump-Tower an jeder Ecke und solchen Sachen. Und jetzt erleben wir das nochmal verschärft, also viel am auch mitbekommen, dass Trump vor kurzem einen Bild von sich gepostet hat, wo er scheinbar Jesus darstellt. Er hat ja gesagt, er ist ein Arzt auf diesen Bild. Ein Arzt mit magischen Fähigkeiten und einer heiligen Berufung vielleicht. Also wir wissen alle, was wir gesehen haben. Und das zeigt aber gleich ein bisschen den Punkt, glaube ich, hinter dieser neuen Art der Kommunikation. Weil ich erinner mich noch gut an die Trump-Scheerste am Zeit. Da ging es ja ganz viel um Fake News und um das postfaktische Zeitalter. Und all diese Sachen, es wurde viel über Fakten-Checks gesprochen, darüber dass man das irgendwie die Banken muss, was Trump erzählt. Und was jetzt irgendwie passiert mit diesen neuen KI-Inhalten ist, die lassen sich gar nicht wiederlegen. Also niemand kann sich hinsetzen und sagen, ja, das ist aber falsch dieses KI-Video vom Gaza-Streifen. Oder es ist falsch, Trump ist gar nicht in Wirklichkeit Jesus, sondern man fühlt sich fest ein bisschen blöd, wenn man versucht, den Besserwässer zu spielen, weil das Ziel dieser Bilder und Videos ist es gar nicht, eine angebliche Wahrheit vorzuspielen. Sondern es ist einfach, ja, was einen Weib zu erzeugen, einfach irgendwie Stimmung zu machen. Ich habe ja eine These dazu. Und zwar glaube ich, dass es so eine Art Immunsysteme, öffentlicher Rationalität gibt. Eigentlich oder vielleicht eher mal gab. So, und das ist schon ziemlich unter Belagerung, eigentlich seit es das Internet gibt. Aber grundsätzlich ist es ja so, dass wir als Menschen schon gerne öffentliche Rationale Disco-Sie hätten, ja, wo wir irgendwie Argumente austauschen und über die Sache reden und vor allem, wenn es um Politik geht, dann irgendwie auch Lösungsorientiert sind. Und ich mache jetzt mal das kontroverses Statement. Ich habe den Eindruck, dass die Trump-Regierung eher weniger Interesse hat auf der Ebene von Argumenten und von Rationaler Diskursführung zu operieren. Und insofern ist diese neue Technologie-Kaidi es erlaubt so schnell in so kurzen Abständen so inhaltsleere Dinge einfach ins Internet zu kippen, da fast perfekt um dieses Immunsystem zu überlasten. Also früher hätten wir uns das während riesen Thema gewesen, wenn sich der US-Präsident als Jesus darstellt. Ja, das ist ja wirklich gerade in den USA. Die sind ja nochmal ein Ticken religiöser vielleicht kulturell gesehen als wir. Das ist ja schon irgendwo auch ein bisschen blasphemisch und wie er möglicherweise in einer anderen Welt und in einer anderen Zeit fast grund genug gewesen, das am Ende möglicherweise sogar der Präsident zurückgetreten wäre. Aber jetzt ist einfach nur Dienstag. So jetzt ist halt so mein Haut zum Video raus, dann sagt man, wie war es, war noch alles nicht so gemeint, was ihr nehmt des Ernst, ihr Deppen. Und in der Zwischenzeit während die Leute darüber noch sich den Kopf kratzen, fünf weitere KI generierte Provokationen rausgehauen. Und für mich ist das, also ich hab das Gefühl, da steckt eine Strategie dahinter vom Weißenhaus. Und ich glaube, wenn man so ein bisschen zurückgeht und sich anguckt, wie schon vor vielen Jahren unter Trump 1 im Wahlkampf damals, da gibt es ja diese berühmte Diktung von Steve Bannon, "Fladding the Zone with Shit", ne? Also den öffentlichen Diskursraum einfach mit so viel Provokation überlasten, dass man. So ein schönes Wort für Shit, ja. Ja, das ist einfach, in dem Fall hat er sich gegen die klassischen Medien gerichtet, dass die gar nicht mehr wissen, auf was sie jetzt eigentlich reagieren sollen und gar nicht mehr hinterherkommen, das einzuordnen, das ist jetzt glaube ich das, aber nicht. nicht mehr in einem Wahlkampf, sondern so als normaler Modus-Operandi des politischen Handelns einer Regierung und zwar wirklich in eigentlich jedem Bereich. Ja, das ist auf der einen Seite auch total frustriert, wenn man sich noch für so was wie die Wahrheit interessiert. Aber es ist auch zumindest als Beobachtung ganz interessant. Es ist immer ganz interessant zu schauen, wie diese Kommunikation funktioniert. Es gibt einen amerikanischen Literaturvorscher, mit Tereo, würde ich den es mal aussprechen, der einen sehr interessanten Artikel geschrieben hat, letztlich meint, dass die Art, wie die moderne Rechte in den USA kommuniziert. Das hat mehr so mit Traumlogik zu tun, als mit klassischer politischer Kommunikation. Es geht gar nicht so sehr darum, jetzt Ursache und Wirkung klar zu machen und Wahlversprechen abzugeben. Irgendwie wir würden gerne dieses Gesetz so und so ändern. Das ist völlig egal, darüber redet gar niemand mehr. Man redet nur noch in so Bildern und Gefühlen und Wagengedanken. Es gibt so ein Format, was auf Social Media auf benutzt wird. Auch als Mim, kennst du bestimmt Fritz, ist auf X auch viel unterwegs, wo Leute einfach nur Bilder von einem Spielplatz posten oder von wie grückliche Leute im Park sitzen und dann schreiben sie darüber, "Never forget what they took from you." Also vergessen nie, was sie euch weggenommen haben. Es gäbe es heute niemanden mehr, der Park selbst gibt. Oder im Spielplatz spielt. Aber es gibt auch. Joe Biden hat alle Spielplätze abgebaut. Aber das Ziel für diese Bilder ist gar nicht so sehr zu sagen. Es gibt keine Spielplätze mehr, sondern es ist Leute anzusprechen, den es nicht gut geht, die sich zurückwünschen in ihre Kindheit vielleicht. Und so sagen, Herr Übrigenz, in einer Kindheit war alles gut. Und der Grund, warum das Übrigenz so ist, sind die bösen Teografen. Was ja auch ein, sag ich mal, legitimes Gefühl ist. Ich kenne dieses Gefühl, dieses Gefühl der Nostalgie. Ich glaube, viele Leute kennen das. Wir leben in einer chaotischen Welt. Es wird alles gefühlt immer schneller und irgendwo auch bedrohlicher. Man wünscht sich diese einfache Zeit von früher, die man ja immer durch die rose Gebrille sieht. Die wünscht man sich zurück. Und es ist sehr, sehr mächtig auf, dieses Gefühl sich draufzusetzen. Und ganz allgemein ist mein Eindruck, dass so wie Social Media-Algoritmen funktionieren. Der Art von Content, der sich da weiter verbreitet, der sich da sozusagen evolutionär durchsetzt. Das ist ja sehr häufig einfach Content, der mit Gefühlen spielt. Das wissen wir ja auch schon seit längerem. Sachen, die einen Ärgern, Sachen, die Emotionen auslösen, bringen uns dazu mehr Zeit auf Instagram und Facebook und Twitter zu verbringen. Und entsprechend verstehen die Algorithmen das. Dazu kommt jetzt eben, dass ich nicht mehr authentische Bilder brauche. Ich muss jetzt keine echten Spielplatzsphotografieren. Ich bin auch nicht mehr darauf angewiesen, dass wenn ich meinen politischen Gegner lächerlich machen möchte, ich Bildmaterial von ihm in einer peinlichen Situation finden muss, dass es tatsächlich geschehen ist, sondern ich kann das einfach generieren. Und was du gerade gesagt hast, beziehungsweise, was der Herriere sagt, ich glaube da ist was dran. Also ich glaube, es ist lock, KI-SLOP funktioniert sehr gut für Wunschdenken. Das funktioniert sehr gut, sich so einen bestimmten Weib der Welt zu erschaffen. Selber ist man bei den Klugen, die anderen sind, die Dofen, die Sachverhalte sind doch eigentlich ganz einfach. Und die Leute sind nur zu blöd, das zu checken. Das hat man auch bei dem Wahl jetzt so ein bisschen gesehen. Hier ist doch mein KI-Video. Man kann den doch einfach ein bisschen abschrauben und dann geht es dem wieder gut. Und so glaube ich, ist das schon so ein bisschen die Technologie, die uns noch stärker verlocken könnte, wenn wir nicht aufpassen, in diese Traumwelt abzurutschen, in Kombination mit den Internet-Algoritmen. Ja, und wir reden ja oft darüber, dass KI keine Wahrheit kennt, nur plausibilität. Und das leben wir hier quasi auch. Also es geht nur um plausibilität. Die Leute finden diese Wahlvideos interessant und irgendwie plausibel und finden sie deshalb gut und klicken sie deswegen und kommentieren. Und wenn man dann darauf hin weiß, dass das aber physikalisch unmöglich ist, diesen Wahl auf diese Art und Weise zu retten, dann schreiben sie, ja, aber darum geht es ja nicht. Es wird ja eine andere Möglichkeit geben, ihn zu retten. Unsere Kollegin Sophie Rormeyer von BF24, die hat auch einen total spannenden Artikel dazu geschrieben vor kurzem, nämlich über das Phänomen, das viele Fake-Videos, selbst wenn man die bankt, selbst wenn man da dazu sagt, dass das Fake ändert das gar nichts daran, wie Leute da drauf schauen, ist ja der einen Screen-Short in diesem Artikel, der mir wirklich im Kopf rum spuckt, wo jemand unter einem Bild kommentiert, das ist KI. Und jemand anders kommentiert, darunter ja klar ist das KI, aber es ist trotzdem wahr. Also es ist egal, ob ein Bild in den Augen dieser Leute wirklich echt gemacht wurde oder ob ein Video wirklich echt aufgenommen wurde. Es bestätigt das, was wir sehen wollen. Es bestätigt die Welt, die wir uns und unserem Kopf zusammengebaut haben und deswegen finden wir das auch gut, was die KI uns zeigt. Es ist sehr interessant. Ich habe für die Folge einen Paper gefunden, das ist erst ein Preprint, also noch nicht peer-review, wenn ich das richtig sehe. Und deswegen weiß ich auch nicht, wie stabil die Mythologie in dem Paper tatsächlich ist, aber ich fand es ganz interessant. Das sind verschiedene Forscher von ein paar australischen Universitäten, die den Begriff Slopper-Ganda in diesem Papier aufbringen, also eine Mischung aus Slop und Propaganda und sich genau damit beschäftigen. Was macht das mit der Wahrnehmung der Menschen und mit unseren sozusagen auch politischen Einstellungen, wenn wir wirklich in einem noch nie da gewesenen ausmaßtag täglich mit Slopper-Ganda, mit KI Slop überschüttet werden? Und eine Sache, die ich interessant fand, war, dass sie eben auch versuchen nachzuweisen oder so ein bisschen zu untersuchen, ob sich tatsächlich selbst, wenn man weiß, dass das nichts mit der Realität zu tun hat und dass das einfach nur weibs sind. Also einfach nur irgendwie ein Gefühl, dass da transportiert wird. Selbst wenn man das weiß, sagen sie ändern sich politische Einstellungen, der Menschen, die sie untersucht haben, die halt viel mit Slopper-Ganda in Kontakt kommen. Und das ist schon, denke ich, was durchaus interessant ist, was wir uns genau angucken sollten, als Gesellschaft und worüber wir uns Gedanken machen sollten. Und es haben ja schon die ersten daraus gelernt. Also eine andere Sache, die, glaube ich, dieses Jahr sehr interessant ist, dies in den letzten Jahren so nicht gab, ist, dass, ich sag mal, andere politische Akteure von der Trump-Metode gelernt haben. Ja, ehrlich. Und das jetzt auch eben für sich einsetzen, ja? Und du hast es schon angesprochen, dass passiert natürlich auch gerade im Iran-Krieg. Das ist zum einen genau. Beim Iran-Krieg sieht man es wirklich sehr deutlich. Da ist es ja so, dass gefühlt jede Iranische Botschaft auf der ganzen Welt, egal ob das in Südafrika ist oder in Island oder im Baltikum oder sonst, wo hat einen eigenen Twitter-Account, der ständig KI-Video-Postet. Also ein Klassiker war, du kennst vielleicht noch von früher diese Filme von Lego-The-Move, wo dann so kleine Lego-Männchen, äckstchen-Filmabenteuer erleben, da haben sie dann darüber Lego-Filme gepostet, über diesen Piloten, der USA da abgeschossen wurde und kurzzeitig im Iran verschollen war. Und auch jede Menge Videos, die dann wiederum, die Deepfakes, die Trump selber postet, aufnehmen und versuchen, ins lächerliche zu ziehen. Ja, also das gesagte Jesus-Bild zum Beispiel, wo dann ein tatsächlicher Jesus kommt und Trump so eine Orphie gegyppt und erfällt dann in die Hölle runter. Also das quasi ein totaler Min-Krieg am Laufen zwischen diesen beiden Kontrahenten. Und die Iraner ziehen da auch keine Seitenhandschuhe an, muss man sagen. Und sie folgen eben genau dieser Traumlogik, ja? Also die Kommunikation besteht nicht daraus, irgendwie politisch zu überzeugen, oder Werbung zu machen für die eigenen Ansichten oder zu sagen, "Hey, wir sind übrigens gar nicht so schlimm wie das immer alles." Das ist völlig egal, was das eigentlich politisch bedeutet. Es geht in diesen Videos einfach nur darum, Trump als Peinlicht hat zu stellen. Und die USA ist Peinlicht darzustellen und sich selber irgendwie als Wage positiv. Es ist vollkommen sin-entlehrt, aber gerade deswegen funktioniert es vielleicht. Und das ist ja auch ganz lustig, dass Trump schon jetzt unter dem Iran die Krieg politisch leidet in den USA und das hat sicherlich auch damit zu tun, dass man kann halt vielleicht das Internet manipulieren mit Slop, aber nicht den Preis aller Tankstelle, der ist fest, ja? Aber vielleicht hat es auch ein bisschen damit zu tun, dass eben jetzt hier auf einmal eine Gegenseite die eigenen Waffen gegen ihn verwendet. Dann lass uns doch Gregor so langsam mal in Richtung des konstruktiven Drehs gehen für die heutige Folge. Wir wollen ja nicht einfach nur uns hier hinzertifieren und sagen, es ist alles hoffnungslos und der Slop hat gewonnen, sondern wir wollen uns auch ein bisschen Gedanken machen, wie wir gegen den Slop gewinnen können. Und da ist vielleicht die erste Frage, die man sich stellen muss, woher kommt das denn alles? Warum sind wir denn so anfällig dafür? Ja, genau. Also warum ist das eigentlich so? Eine These, die ich da sehr interessant finde, ich habe die von Joe Weisenfall, das ist ein Blumenbergschnellist, aber es gibt einige, die gerade darüber nachgedacht haben, über diese Theorie ist, dass wir uns gerade als Gesellschaft, muss man eigentlich weltweit sagen, als weltweite Gesellschaft wandeln, von einer Gesellschaft, die primär liest zu einer, die primär Videos guckt. Also das Lesen ist nicht mehr das dominante Medium, sondern Bilder und Kurz-Videos sind das dominante Medium. Und da gibt es, glaube ich, verschiedene Datenpunkte, anhand denen man das festmachen kann. Also, wenn man sich an wie Kinder heute lesen können, Kinder und Jugendliche, die können schlechter lesen als vor zehn Jahren, da gibt es mehrere Gründe dafür, aber Social Media ist vermutlich einer davon. Und wenn man mal so zurückgeht in die Mediengeschichte und in die Geschichte der Kommunikationswissenschaft, dann landet man schnell bei Marshall McLuhan, der mal gesagt hat, das Alphabet sei die Most Detribe-Lising-Technologie, also die Technologie, die man muss übersessen. - Ja. Menschen aus ihren Stimmen herausgeholt hat, die hier existiert hat. Weil auf einmal hatten wir alle ein, Art und Weise uns zu verständigen. Wir konnten alle eine Sprache sprechen, wir konnten lernen, ach so der Typ aus dem Dorf nebenan. Der meint das vielleicht doch, weil es gar nicht so der ist doch vielleicht ganz nett. Also die Tese ist das Schreiben und Lesen, unser Bewusstsein auch ein Stück weit umstrukturiert haben, dass sie uns beigebracht haben, dass wir abstrakter denken können, dass wir besser denken können, dass wir Probleme besser lösen können. Und all das geht uns vielleicht gerade ein bisschen verloren. Ich habe gerade nochmal über diese, was du gerade gesagt hast, dieses Zitat mit der Technologie, die uns so ein bisschen hilft über unsere engen Grenzen, unsere eigenen Lebenswelt hinweg zu sehen. Ich habe jetzt noch mal die Tribelise nachgedacht. Und ich glaube, warum sich das geschriebene Wort besonders eignet dafür, ist, weil es erlaubt einen innenleben einer anderen Perspektive darzustellen auf eine relativ detaillierte Art und Weise. Ich kann quasi meine Gedanken aufschreiben, ich kann meine Überlegungen aufschreiben. Oder wenn ich eine Geschichte erzähle, kann ich den Leser so in die Köpfe der Charaktere hineinblicken lassen. Und das geht natürlich auch mit einem guten Film. Aber Kaiislaub ist einfach kein guter Film. Und der ist in der Regel sehr ein Dimensional. Da ist dann irgendwie eine kurze Emotion, die auch meistens meine eigene Emotion ist als zuschauerlich dereinlege. Und es ist überhaupt keine Niohse dabei. Es ist nichts dabei, was mir irgendwie erlaubt, die Perspektive aus einer anderen Richtung nachzuvollziehen. Und deswegen halte ich da viel von dieser Teese. Ja, in einem guten Text und auch in einem guten Film gibt es sowas wie Ursache und Wirkung. Also wir lernen erst etwas über einen Technologie und dann lernen wir, wie diese Technologie angewandt werden kann. So wie Social Media zunehmen funktioniert, gibt es überhaupt keine Ursache und Wirkung, weil jedes Bild, jedes Video einfach völlig ohne Kontext existiert. Wir sehen einfach nur, ach ja, da ist jetzt Trump als Jesus, da ist jetzt der Wahl, der gerettet wird. Da ist jetzt ein Lego-Video, was mir erzählt, dass Trump eigentlich extrem blöd ist und die USA auch und Europa sowieso. All diese Dinge existieren ohne Kontext. Und dann verlieren wir vielleicht auch ein bisschen die Fähigkeit, über Kontext nachdenken zu können und Verbindung herzustellen zwischen Sachverhalten und unsere Welt ist halt ziemlich kompliziert. Wir müssen viel verstehen, wir müssen Ursache und Wirkung verstehen, um nachzuvollziehen, was eigentlich um uns herum passiert. Und wenn uns das alles einfach egal ist und wir alles in so mini-Happchen aufnehmen, dann fehlt uns auch immer mehr die Fähigkeit, das Ganze richtig einzuordnen. Das heißt, damit sind wir vielleicht schon bei unserem letzten Punkt der heutigen Folge und haben vielleicht so das erste, was man machen kann, um sich gegen den Slop zu schützen, nämlich mehr lesen und vor allem auch nicht nur T.E.P.A. Ich weiß, das klingt jetzt alles so ein bisschen. Vielleicht hat man das schon 1.000 mal gehört, dass es im Wesentlichen dasselbe, was man vielleicht auch schon davor sagen konnte, über Social Media allgemein. Also auch da hilft, glaube ich, ein bisschen über die 140 Zeichen des typischen Tweets hin auszugehen und vielleicht auch mal einen Buch in die Hand zu nehmen oder eine gute Zeitung oder einen längeren Artikel der Pro- und Kontra von einer Thematik so ein bisschen aufdröselt. Also ein bewussten Versuch zu unternehmen, die Komplexität der Welt eben nicht zu reduzieren, sondern sie irgendwo ein bisschen auszuhalten und vielleicht auch einen Neugier, auf sie zu entwickeln. Das ist ja auch das Schöne daran, was wirklich zu verstehen. Also Leute haben ja Lust darauf, sich komplizierte Sachen anzuhalten. Und Leute lernen ja, wie sie ihre Wohnung richtig einrichten. Auch dafür muss man ja verstehen, wie sowas funktioniert. Leute sind besessen von Serien und K-Pop und keine Ahnung. Also wenn man möchte, dann hat man ja die Fähigkeit, sich auf komplizierte Sachen einzulassen, aber halt nicht unbedingt bei den Sachen auf diesem Main de wirklich ankommt, nämlich politische Zusammenhänge, wirtschaftliche Zusammenhänge und so weiter. Es macht schon Spaß, zumindest mir und ich glaube, so dieses gut in etwas sein, das was, was allgemein Menschen Spaß macht und gut in seinen Gedanken und in seinen Meinungen zu sein. Das kann ein Jahr auch mit Freude und mit Friedigung erfüllen. Aber man muss sich schon auch irgendwo aktiv dafür entscheiden. Es gibt einen super Begriff, den ich sehr mag, weil er finde ich genau das richtige Konzept liefert für dieses Zeitalter des KI-S-Lops in Kombination mit den Social Media-Algoritmen, indem wir uns befinden. Also dieser Moment, wo wir die ganze Zeit von morgens bis abends eigentlich überschüttet werden, mit Dingen im Internet, die einen Einfluss nehmen wollen, darauf, wie wir die Welt sehen. Und die uns vielleicht nicht besonders viel intelligenter machen und auch nicht in unserem Interesse sind. Und dieser Begriff lautet "Cognitive Security". Ja, das ist ein bisschen eine Anspielung auf "Cyber Security". Also "Cyber Security" ist die Wissenschaft, wie kann ich einen Computersystem sicher machen, gegen Angriffe von außen und "Cognitive Security" ist das selbe bloß bezogen auf unser eigenes Gehirn. Also Gehirnensicherheit quasi. Oder wie kann ich meinen Geist klarhalten und ab sichern gegen diese schädlichen Einflüsse von außen im Internet. Und Punkt eins. Ich denke da natürlich auch an "Security" wie so drei Fies aussehen, die Leute mit Sonnenbrälen, die hinter mir herlaufen. Dafür sorgen, dass sich nicht durch bösen Slop belagert werden. So ein bisschen kann man sich das vorstellen. In dem Fall ist man aber eher selber, glaube ich, der Typ mit der Sonnenbrille oder die Frauen mit der Sonnenbrille, also selber verantwortlich. Und Punkt eins ist eben diese Entscheidung zu treffen, vielleicht ab und zu mal rauszugehen aus dem Scrollen, rauszugehen aus diesem Loop, in dem man sich dann gerne mal befindet, wenn man auf Social Media ist. Und vom einen Kurzvideo in das nächste Rutscht und tatsächlich das, was wir gerade gesagt haben, vielleicht mal ein Buch in die Hand zu nehmen. Also das ist alles, was unter "Kognitive Resilience" fällt. Das ist das erste der drei Säulen, die man oft beschreibt für "Kognitive Sicherheit", "Kognitive Resilience" ist. Also kritisches Denken, Medienquellen, Einschätzen und so weiter. Medienkompetenz letztlich. Im Wesentlichen. Also das ist jetzt erst mal vielleicht was, was wir schon auch seit Anbeginn des Internets gebraucht haben. Aber es wird halt immer, immer wichtiger. Die zweite Säule ist, was im englischen geschrieben wird als "Kognitive Situation Awareness". Das klingt jetzt wirklich, also würde mir das ein Typ mit Sonnenbrille ins Ohr sagen durch so ein ihr PiS. Also Situation Awareness wird oft benutzt, wenn du draußen unterwegs bist, ja und du guckst eben vielleicht nicht einfach nur in dein Handy rein, sondern du merkst, ob ein Auto über die Straße fährt. Ja und du guckst erst nach links und nach rechts und du hast so ein bisschen auf, was passiert in deinem Umwelt und hast so ein Bewusstsein dafür, wo du dich gerade befindenst, ja. Und ob zum Beispiel jemand hinter dir jetzt irgendwie eins über die Rübe ziehen möchte oder so was. Und dasselbe kann man sich auch, und ich finde, das sollte man auch angewöhnen im Internet. Also eben ein Gefühl dafür zu entwickeln, sehe ich hier gerade Content, der darauf angelegt ist, nicht zu emotionalisieren. Ja und mich in irgendeine bestimmte Richtung trifft und zu lassen oder einfach nicht dünnmal zu machen. Und wenn du das ist, was ich hier sehe, eigentlich ein Mehrwert oder es ist Entertainment. Und wenn es Entertainment ist, dann kann ich das vielleicht sagen, ja, okay, ein bisschen ist gut, aber dann sollte ich mir schon irgendwann überlegen, nicht zu denken, ich werde informiert, wenn ich eigentlich nur Entertainment werde. Okay und die dritte Säule, was haben wir da? Also die ersten beiden sind so ein bisschen, was man als individueller Mensch machen kann. Die dritte Säule ist das, was wir vielleicht als Gesellschaft weiterhin viel brauchen. Und zwar die dritte Säule nennt sich "Cognitive Engagement". Also das bezeichnet eigentlich alles, was sich so zusammenfassen lässt unter aktiven Gegenmaßnahmen gegen all diesen Slop, gegen diese Versuche auf unsere Meinungsbildung online, die irgendwie schlechter zumachen. Ja, also das kann zum Beispiel sein, dass Mensch und Maschine sich da zusammenschließt. Und zum Beispiel Slop im Internet kennzeichnet, KI generierte Inhalte kennzeichnet. Das kann sein, dass man bei manchen Sachen dann eben doch Faktenchecks macht und versucht irgendwie diese Informationen oder Desinformationen, die es da gibt, einzuordnen. Also unter diese dritte Säule fällt vielleicht auch eine gute Medienlandschaft, die so ein bisschen ein Gegengewicht zu den Algorithmen bildet. Und darunter fallen vielleicht auch so Technologien wie eben Community Notes, was ja auf Zunehmend immer mehr Plattformen auch einigermaßen gut funktioniert, muss man sagen. Das ist ja so ein kleiner Lichtblick, der für nicht so letzten zwei Jahren internt gewesen ist, dass diese Community Notes dann oft sehr schnell oder einigermaßen schnell auch Kontext oder Einordnung geben zu viralen Tweets, die vielleicht ein bisschen die Dinge falsch darstellen. Ja, genau da ist natürlich auch die Rolle des Journalismus einfach sehr wichtig und wichtige Tendet, wahrscheinlich, weil es natürlich dann doch ein Unterschied gibt, ob ein Anonymer Social Media Account, etwas einordnet oder ein Kanal, der tatsächlich auch Leserinnen und Zuschauer hat, denen er etwas schuldig ist und denen gegenüber er Rechenschaft ablegen muss. Unsere Redakteurin Elisa hat auch was total schönes gesagt in der Vorbereitung für diese Folge, nämlich Leute liegen ihren Kindern teilweise Ertags in den Rucksack, damit die immer genau wissen, wo die sind. Also machen sich sehr viele Gedanken über die Sicherheit im öffentlichen Raum, so im in der physischen Welt, aber machen sich kaum Gedanken darüber, was eigentlich auf deren Smartphones passiert. Also da haben wir wieder dieses Ding mit kognitiver Sicherheit ist eben auch wichtig. Ja, man wird dann vielleicht nicht verschleppt oder so, aber der Geist ist natürlich angreifbar und das muss man natürlich auch mit dazu sagen, nicht nur für junge Leute, sondern auch für wachsene, die sich natürlich entsprechend auch oft ein bisschen schwer damit tun, diese Welt richtig einzuschätzen. Ich wollte gerade sagen, weil bei Kindern ist das ja schon was, glaube ich, was vielen Leuten bewusst ist, dass es echt kein sicheres Flasder ist online in jeder Hinsicht, aber man denkt dann oft meistens über die Kinder oder über die Jugendlichen nach und sehr, sehr viel weniger, dass man ja selber eigentlich genau so auch als erwachsener Mensch sich so ein bisschen um seine kognitive Sicherheit und Resilienz gedacht und machen soll. Ja, wir können ja mit denen anfangen und dann bringen die das vielleicht ihren Eltern bei irgendwann. Ich habe aber zum Abschluss dieser Folge fritz jetzt auch noch einen positiven Ausblick. Ich glaube nämlich, es könnte neben all dem, was hier gerade, ich will nicht sagen, schlimmer wird, aber zumindest kritischer wird auch was geben, was, was Ganze besser macht. Das wäre doch gut, Gregor, erzähl doch mal. Ja, ich glaube, die Lösung ist KI. Also, klingt erst mal ein bisschen absurd, weil KI denkt mal, ja, ist ja fast das Problem. Aber ich glaube, nicht, dass das stimmt. Du glaubst, wir sollten einfach sehr viele KI-Podcasts Lobed-Videos produzieren. Mehr als Trump. Ich will nicht sagen, dass wir die Lösungen sind. So weit will ich nicht gehen. Aber ich glaube, nicht, dass KI das Problem ist. Ich glaube, das Problem sind die sozialen Medien und die Mechanismen auf den sozialen Medien. Die sozialen Medien leben davon, dass die Videos Erfolg haben, die besonders viel Engagement auf sich ziehen. Also, die besonders viel geklickt werden, die viel kommentiert werden, weitergeschickt. Und das sind eben nicht die wahrsten, besten, aufschlussreichsten Videos und Bilder, sondern halt eher das, was aufwiegelt. Das ist ein wunderbares Ökosystem für automatisierten KI-Slob. Das bedeutet KI an sich ist nicht die Schwierigkeit. Und wenn die Schwierigkeit eigentlich gerade ist, dass wir ein bisschen verlernen zu lesen und dass wir verlernen Ursache und Wirkung darzustellen, dann sind natürlich Chatbots, möglicherweise gar nicht das Problem, sondern vielleicht sogar ein Teil der Lösung. Also es gibt Untersuchungen beispielsweise dazu, dass KI-Chatbots Menschen eher politisch in die Mitte ziehen. Ich nehme mal ein konkretes Beispiel. Wenn man eine politisch sehr extreme Ansicht hat, ja, zum Beispiel, eine wirklich sehr abstruhige Verschwörungstheorie oder eine wirklich extreme Meinung zu einem bestimmten Sachverhalt. Und man landet damit auf Social Media. Dann findet man ganz schnell Leute, die einen versuchen, noch weiter ins Extrem zu ziehen, weil dieses Extrem halt das ist, was klickt. Chatbots funktionieren genau anders. So Untersuchungen zeigen, dass Chatbots, wenn man anfängt, bei diesen Extrem-Appositionen, ein eher in die Mitte ziehen. Wenn man ankommt mit irgendeiner Beschörtenverschwörungstheorie, die Erde ist eine Scheibe, dann ist es eben nicht wie auf Social Media, dass man direkt hundert andere Accounts angezeigt bekommt, die einem auch alle erzählen, die Erde sei eine Scheibe. Und übrigens die Nussaurier sind übrigens auch Fake und so weiter. Sondern man bekommt erst mal vom Chatbot die Erklärung, nein, die Erde ist keine Scheibe. Und hier ist übrigens eine Erklärung, warum. Also da hat man auf einmal die Chance, Ursache und Wirkung sich wieder zurückzuholen. Und das heißt natürlich nicht, dass alles stimmt, was die KI einem erzählt. Das ist ja auch ein Thema, was wir oft haben. Aber ich glaube, wenn man das vergleicht, dann ist die Wahrheitstrefferquote der KI Chatbots gar nicht so schlecht und deutlich besser als die Alternative. Und wenn wir durch eine gute KI-Nutzung, durch eine Verantwortung-bewusste KI-Nutzung lernen, uns besser zu positionieren und uns mehr Gedanken über die Welt zu machen, dann ist vielleicht KI nicht nur ein Teil des Problems, sondern auch ein Teil der Lösung. Ja, krieg doch dann, lass uns doch mal direkt KI auch zum Teil der Lösung, machen und zwar in dem wir darüber reden, was wir diese Woche mit KI gemacht haben. Was hast du diese Woche mit KI gelöst? Ja, ich habe hoffentlich keinen Slopper stellt, sondern was Gutes. Ich mach's ganz kurz, es ist eine ganz simple Sache, aber ich besitze eine Auto zuerst in meinem Leben, seit kurzem. Und da stellen sich dann immer sehr viele Fragen. Also, wie genau mache ich jetzt noch mal das? Wie stelle ich hier den Seitenspiegel um, was muss ich machen, wenn ich das, was bedeutet dieser Knopf und so weiter? Und ich habe festgestellt, es gibt auch Allstags immer so Apps. Also es gibt dann so eine App von dem Autohersteller, der dir das erklärt, was welche Funktionen macht und so weiter. Aber das fühlt sich wirklich an, wie durch so eine 200-seitige Dinosanleitung durchzublättern. Also es ist nicht so eine Hylfreie. Und was ich jetzt gemacht habe, war ich habe einen kleinen Chatbot aufgemacht mit einer Wissensdatenbank, also nicht spannendes, und habe einfach nur die Bedienungsanleitung für das Auto und die Konfiguration des Autos dort hineingegeben. Und ich habe schon so viele Probleme damit gelöst, einfach nur in dem ich kurz meine KI gefragt habe. "Hey, also wie kann ich dafür sorgen, dass ich mal Handy automatisch verbindet, wenn ich ins Auto steige und so weiter?" Hat wirklich erstaunlich gut funktioniert. Und finde ich wieder so ein Beispiel, wo KI mittlerweile besser ist als das, was die offizielle Lösung eigentlich wäre. Also die offizielle Lösung erwartet von dir, dass du genau weißt, welchen Begriff man zum Beispiel suchen muss in der Dinosanleitung, damit man an dieser Stelle kommt. Ich weiß nicht, wie dieser Knopf weist. Also was soll ich eingeben? Das funktioniert ziemlich gut. Und ich kann nur empfehlen, als auch mal so auszuprobieren. Nur vielleicht nicht während man fährt, weil wenn man dann möglicherweise den falschen Knopf glück, dann ist es vielleicht doch gefährlich. Vor allem sollte man vielleicht auch nicht im Handy sein. Das ist so das Skank möglicherweise noch dazu. Deswegen ist es auch eine tolle Beschäftigung, wenn man zu zweit unterwegs ist. Und die Person auf dem Beifahrer sitzt sich dann ein bisschen schlauerbar. Genau. Was hast du mit KI gemacht, Fritz? Ja, Gregor, auch ich habe eine tolle neue Anschaffung. Und seit ich die habe, verstehe ich eine Sache nicht. Und zwar verstehe ich nicht. Warum? Leute mit 3D-Druckern nicht permanent über ihre 3D-Drucker reden. Fritz, jede Person mit 3D-Drucker redet die ganze Zeit. Es ist schlimmer als Air Fryer. - Möglicherweise auch einfach so, dass ich bisher dann mit den falschen Leuten abgehangen bin, die alle keine 3D-Drucker haben. Und wenn ich erzählt habe, wie viel am Kuhl ist, ist es eine 3D-Drucker zu haben. Ich hab jetzt nämlich einen. Wir haben so ein bisschen unter anderem inspiriert worden von. Vielleicht erinnert es zu durch. Wir hatten unsere Folge über KI und Bayerifreiheit vor allem. Weil wir ein Beispiel auch hatten von einem Cast-MGPT, dass einem 3D-druckbare Breithafel erstellt. Und Breil übrigens. Weil es klein gerade wie Breithafel. Breil, Breithafel. - Breil, Breithafel. Oh mein Gott, das ist wieder wie Le-Shar und Le-Shar. Das brauchen dann die Eltern für ihr, für ihr Baby. Aber wir haben ja auch einen 3D-Drucker. Auf jeden Fall hab ich jetzt auch ein 3D-Drucker. Ich war erstaunt darüber, wie günstig mittlerweile 3D-Drucker sind. Und bin da ganz viel am 3D-Drucken und am Ausprobieren. Und nutze dann natürlich auch KI. Zum einen, übrigens genau auf die selbe Art und Weise, wie du mit deinem Auto, nämlich indem ich Dinge, die ich tun will, einfach beschreibe. Und dann nutzt immer noch perplexet hier relativ oft. Darüber viel schneller, die entsprechenden Infos bekommen, wenn ich mit KI-Rischer Schiere oder einfach mit einem Chatmord schreibe, als ich das vielleicht machen würde, wenn ich das jetzt google. Aber interessant dabei, seh merke ich auch, es gibt eine riesige 3D-Druck-Community. Also von Leuten, die da irgendwie Modelle erstellen und sich austauschen, da sich dann doch meistens relativ schnell wieder auf die Menschen zurückkommen. Weil die noch ein Ticken besser sind als das, was die KI mir sagt. Das ist spannend, weil ich eben ganz schnell auch oft merke, wenn ich was drücke und das ist nicht so geworden, wie ich es wollte. Dann kann die KI mir sagen, "Hey, du musst es eigentlich so und so drücken." Und wenn ich das einfach drücke und dann wird es aber immer noch nicht so, wie ich es will, dann merke ich sehr schnell, wenn ich mal von KI auch nicht den perfekten Hinweis bekomme. Deswegen nutze ich da gerade meine verschiedenen Chatmords noch auf eine zweite Art und Weise. Und zwar so wie damals mit der Breithafel bloß halt für alles. Also ich will jetzt mir natürlich irgendwie jede Ecke in meinem Kanaanung-Badezimmer auf der Heizung, irgendwie wo immer so ein paar Krebs einfach los rumstehen. Ich bin natürlich so eine kleine, coole 3D gedruckte Kastenbox bauen, die genau auch drauf passt. Und für diesen natürlich dann keine Vorlage im Internet gibt. Und da experimentiere ich gerade viel damit, wie schnell, wie gut kann ich einfach ein Foto von dieser Stelle machen. Das an meinen Chatbot geben sagen, bitte hilft mir hier, ein 3D-Modell zu erstellen, dass ich dann drücken kann. Und das dann auch zu drücken. Ich bin dann auch sehr, sehr früh. Ich weiß noch nicht, wie gut das am Ende immer funktioniert. Ich glaube, wir sind noch nicht an dem Punkt, wo so ein Chatbot mir so vollkommen in einem einzigen Versuch, was macht, was dann auch genauso ist, wie ich das haben will. Da muss man am Ende noch mal ein bisschen selber daran rumvorwerken. Aber es macht schon Spaß, diese eine Technologie mit Hilfe der anderen Technologie zu erkunden. Ja, ich freue mich auf meinen nächsten Geburtstag, wenn ich sicherlich von dir ausschließlich komische Plastikssachen gekommen werde. Der 3D-Druck-Type in dein Freundeskreis, ein Krieg, oh, das tut mir leid. Und andere Leute versuchen auch Dinge zu erkunden, mit Kainemich, unsere höheren Leoni. Auch sie hat was mit Kai gemacht. Und zwar was, was möglicherweise noch ein bisschen wichtiger ist, als dein 3D-Druck. Was? Leoni hat nämlich einen ein Jahr alten Sohn. Hm. Und ich mach's kurz, die Schreibt Chatchipity konnte mir weit mehr weiter helfen, als jegliche Bücher zu Schlafthemen mit Baby oder eine Schlafcoldsch. Das hat sie total überrascht. Also beim Thema Entwicklungsschübe schreien und Schlafprobleme bei ihrem Sohn. Sie schreibt auch selber, warum ist er so gut darin? Man hat vor allem direkt Hilfe im Moment, wo es besonders schwierig ist. Sehr interessant auch, deswegen, weil das natürlich ein sehr präsentes Thema ist. Also, das ist was, wenn's um ein ein Jahre altes Baby geht, muss man natürlich sehr aufpassen, logischerweise, weiß Leoni natürlich, weiß du, es ist trotzdem sehr spannend, wie viel da gerade schon funktioniert. Sam Ortenin hat glaube ich auch in der Talk schon mal gesagt, er wüsste gar nicht, wie er sein Baby ohne KI eigentlich aufziehen sollte. Und ich kann mir vorstellen, dass das so ein Bereich ist, wo er so eine Grundexpertise einfach hilft, natürlich lernt man als werdende Mutter ganz viel darüber, was Baby so vertragen und wie man mit denen umgeht und was vielleicht so die Best-Practices sind. Und KI hilft einem dann im richtigen Moment, vielleicht einfach dann auf die richtige Idee zu kommen, wenn man logischerweise etwas übermütet, etwas überfordert ist mit der Situation. Also, mit der richtigen Verantwortung, finde ich das total schöne Anwendung. Und es freut mich sehr, dass Leoni mit Hilfe von KI ihren Sohn ein bisschen dazu gebracht hat, ein bisschen chilliger zu sein, vielleicht das eine oder andere Mal. Wenn ich mich richtig erinnere als Sam Ortenin, das damals gesagt hat, gab es auch so einen kleinen Aufschrein, weil Leute gesagt haben, wie jetzt will der, dass wir die komplette Erziehung einfach auslagern an den Chatbot. Aber solange das nicht passiert, und ich glaube, das ist ja hier ein deutlich, nicht der Fall funktioniert das ganz gut. Wie viele andere Themen auch, wie KI als einen Sparingspartner als Berater im Hintergrund zu haben. Und jetzt nicht einfach das Smartphone zum Baby in die Grippe zu legen und dann sehen wir uns im Test. Nein, nein, nein, das machen wir nur mit dem KI-Podcast. Selbstverständlich sollte der einjährige Sohn unbedingt, möglichst jetzt schon mit uns aufwachsen. Und wenn nicht nur mit uns, dann vielleicht auch mit unserem Podcast-Hip. Der Woche über den Freude mit besonders ist eine nämlich unsere Kolleginnen und Kollegen von Science-Titimes. Das ist ein ganz neuer Podcast mit Karomatsko und Frank Saiber. Da treffen sie junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei Anatastatie, deswegen Titime. Und erfahren alles zu den Neuesten, erkennt ein bisschen aus ganz unterschiedlichen Forschungsbereichen. Es geht um Gesundheit, um Psychologie, um Astronomie, alles Mögliche. Und auch ab und zu, um KI. Also, wer da reinhören möchte, Science-Titimes gibt es. Gelause wie uns, in ARD Sounds und überall, wo es Podcasts geht. Willkommen bei Science-Titimes. Das ist der Podcast in dem "Ich, Karomatsko". Und ich, Frank Saiber. Abwechseln, junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler treffen. Ganz entspannt bei einer Tasse Tee. Wir sprechen über ihre spannende Forschung. Zum Beispiel, wie das Gehirn unser S-Verhalten steuert. Bis hin zur Frage, wie viel Sternenstaubin uns steckt. Und bei jedem Thema tauchen wir tief ein. Zu jedem Schwerpunkt gibt's mehrere Folgen. Wir sprechen in unserer ersten Staffel über die ganz großen Themen. Über gute Ernährung, das Weltall und natürlich über künstliche Intelligenz. Es geht aber auch um persönliches. In der Schule war das noch überhaupt gar nicht so klar, dass ich mal in die Wissenschaft gehe. Für mich war auch tatsächlich das Bild von dem Beruf geprägt von Supergenies in Laborkitteln. Das hat sich dann auf jeden Fall geändert. Der Moment, als ich vor den Computerbildschirm saß, und so sind die ersten Signaturen von diesem Sternenstaub, reinkommen sie als Live-Daten. Das war ein ganz besonderem Moment, weil man einfach weiß, "Okay, ich habe etwas gefunden, was vorher keine gefunden hatte." Und das sind ganz, ganz besondere Momente, wo man merkt, "Okay, man trägt zum Fortschritt bei." Wir geben euch spannende Einblicke vom Berufsalltag, als junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Wie war ihr Weg in die Forschung? Was begeistert sie daran? Und was sind die größten Herausforderungen? Man muss mit niederschmetternden Ergebnissen leben, man muss damit leben, dass man keine Stellen Sicherheit hat. Da habe ich dann wirklich vernicht in das Feedback von einer Person bekommen. Da ist man auch kurz davor, das Ganze hinzuschmeißt. Aber nach ein paar Tagen kraft man sich dann wieder auf. Und dann sieht man das auch mehr als Herausforderung. Science-Teethan, spannende und inspirierende Gespräche über das rumreiche Leben oder das Knall hatte überleben. In der Forschung. Ich glaube, für Forschung ist Begeisterung alles. Ehrlich, naber und oft auch überraschen. Also schnappt euch eure Lieblingstasse und macht es euch gemütlich. Science-Teethan, Wissenschaft auf eine Tasse Tee. Ab 2. Februar in der ARD-Audiotek und überall Wurspottkas gibt.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der KI-generierte Hype um „Bucke-Wall-Timmie“ (einen gestrandeten Wal) zeigt ein neues virales Phänomen, bei dem KI-Videos als vermeintliche Rettungsideen verbreitet werden, obwohl sie physikalisch unrealistisch sind.
  2. Dieses Phänomen ist Teil eines größeren Trends
  3. Anders als klassische „Fake News“ lassen sich solche KI-Inhalte nicht widerlegen; ihr Ziel ist nicht Wahrheit, sondern emotionale Manipulation und Überlastung des öffentlichen Diskurses.
  4. Der Iran-Konflikt zeigt einen „Mem-Krieg“ mit KI-Videos beider Seiten, die Traumlogik statt rationaler Argumente nutzen – ähnlich wie Trumps Kommunikationsstrategie („Flooding the Zone with Shit“).
  5. Die Gesellschaft wandelt sich von einer lesenden zu einer video-konsumierenden, was die Anfälligkeit für KI-Slop erhöht, da Bilder und Gefühle stärker wirken als Fakten.
  6. Selbst wer weiß, dass Inhalte KI-generiert sind, kann politisch beeinflusst werden – das Konzept „Sloppaganda“ untersucht diese Wirkung.

Summary:

Der Podcast diskutiert KI-Slop, also massenhaft generierte, emotionsgeladene KI-Inhalte, die soziale Medien überschwemmen. Am Beispiel des gestrandeten Wals „Timmie“ wird gezeigt, wie KI-Videos unrealistische Rettungsideen verbreiten, die trotzdem viral gehen, weil sie Wunschdenken bedienen. Dieses Phänomen ist größer: Offizielle Stellen wie die US-Regierung nutzen KI-Slop gezielt, um politische Stimmung zu machen – etwa durch Trump-Bilder, die ihn als Jesus zeigen.

Anders als klassische Fakes lassen sich diese Inhalte nicht widerlegen, da sie keine Wahrheit, sondern nur Gefühle transportieren. Im Iran-Konflikt wird ein „Mem-Krieg“ mit KI-Videos geführt, der auf Traumlogik basiert: Es geht nicht um Argumente, sondern um emotionale Überwältigung. Die Gesellschaft wird zunehmend anfälliger, da sie sich vom Lesen hin zum Konsumieren von Bildern und Kurzvideos bewegt.

Selbst wer weiß, dass KI-Slop nicht echt ist, kann politisch beeinflusst werden – wie Studien zu „Sloppaganda“ nahelegen. Die Folge fordert dazu auf, sich dieser Manipulation bewusst zu werden und Strategien zu entwickeln, um dem Strudel aus KI-Müll zu entkommen.

FAQs

KI-SLOP ist KI-generierter Müll oder Grütze – massenhaft produzierte Inhalte, die ohne großen Aufwand erstellt werden, sich viral verbreiten und soziale Medien überfluten.

Offizielle Accounts wie die des Weißen Hauses teilen massenhaft KI-generierte Memes und Videos, um die eigene Agenda zu pushen und die öffentliche Meinung zu beeinflussen, oft ohne Anspruch auf faktische Richtigkeit.

Diese Inhalte zielen nicht auf Wahrheit ab, sondern erzeugen Stimmung oder provozieren. Eine Widerlegung wirkt albern, da es um Emotionen und nicht um Fakten geht.

Statt rationaler Argumente werden Bilder und Gefühle wie Nostalgie genutzt, um Wunschdenken zu bedienen und politische Stimmung zu machen, wie bei Memes über verlorene Spielplätze.

Algorithmen bevorzugen emotionale Inhalte, und KI ermöglicht es, Wunschbilder zu erzeugen, die Menschen bestätigen, was sie glauben wollen – selbst wenn sie wissen, dass es Fake ist.

Sloppropaganda ist eine Mischung aus KI-Slop und Propaganda. Studien deuten darauf hin, dass selbst bewusste Fake-Inhalte politische Einstellungen beeinflussen können.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.