Harmoniesucht in der Beziehung: So wirst du wieder konfliktfähig!
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Die Folge behandelt die Harmoniesucht als eine tief verwurzelte Verhaltensweise, bei der Menschen Streit und Konflikte vermeiden, um eine „glatt“ funktionierende Beziehung zu schaffen. Dies führt oft zu faulen Kompromissen, unterdrückten Gefühlen und einem Mangel an Selbstwahrnehmung. Die Autoren beschreiben, dass diese Muster oft ihre Wurzeln in frühen Beziehungen oder emotionalen Verletzungen haben, wie z. B. bei streitbaren Eltern. Die Lösung erfolgt in fünf Schritten: Erkennen, dass man harmoniesüchtig ist, den Wunsch nach Veränderung entwickeln, den Ursprung der Angst oder des Vermeidens identifizieren, den emotionalen Hintergrund auflösen und schließlich negative Glaubenssätze wie „Konflikte sind schlecht“ durch positive ersetzen – z. B. „Diskussionen fördern Wachstum“. Ziel ist es nicht, Konflikte zu vermeiden, sondern sie nachhaltig und auf Augenhöhe zu lösen, sodass echte Harmonie entsteht – nicht als oberflächliche Einigung, sondern als Ergebnis von gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung. Die Folge betont, dass auch eine starke Beziehung durch konstruktive Auseinandersetzung gestärkt wird und dass die Wiederherstellung von Grenzen und Meinungsäußerung für persönliches und familiäres Wohlbefinden unerlässlich ist.
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge der Lebensidealisten.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen Paaren raus aus der Krise hinein in eine harmonische und glückliche Beziehung.
In dieser Folge soll es um Harmoniesucht gehen und wie du wieder konfliktfähig werden kannst.
Wir zeigen dir in fünf Schritten, wie du wieder rauskommst aus der Harmoniesucht
und dich wieder langsam anfängst, wohler zu fühlen, dabei in Konflikte zu gehen oder deine Meinung zu äußern.
Es muss ja nicht alles im Streit enden, aber wie du wieder in die Lage versetzt wirst,
deine Meinung zu äußern, für dich einzustehen, Grenzen aufzusetzen, Nein zu sagen,
sodass du wieder auf Augenhöhe mit deinem Partner, mit deiner Partnerin da agieren kannst.
Wir wünschen dir viele gute Impulse und viel Spaß beim Zuhören.
Wir sprechen hier ja über Harmoniesucht und vielleicht ist am Anfang erstmal ganz gut zu wissen, was ist eigentlich Harmoniesucht?
Also wie definieren wir das?
Und wir haben uns da ein bisschen zusammen überlegt und haben so für uns die Definition bekommen,
dass es für uns heißt, jedem Streit gezielt aus dem Weg zu gehen und damit sozusagen auch viele faule Kompromisse,
einzugehen. Weil wenn ich mich mit dem anderen, der nicht in einem Streit, in einer Diskussion auseinandersetzen mag,
dann bin ich wahrscheinlich der Part, der sagt, okay, ist in Ordnung so, ich stimme etwas zu,
was sich aber in mir drinnen eigentlich gar nicht so gut anfühlt oder nicht die erste Wahl ist.
Und was dann häufig halt auch passiert ist, dass wir, wenn wir harmoniesüchtig sind,
etwas in uns drinnen an Gefühlen deckeln.
Also deckeln, damit meinen wir immer, dass wir etwas in uns unterdrücken,
also dass etwas nicht hervorkommen darf.
Und das ist natürlich total anstrengend, weil wenn wir etwas deckeln, das kostet wahnsinnig viel Energie.
Und meistens ist es ein Gefühl oder sind das Gefühle wie Angst, Traurigkeit, Wut,
die gedeckelt werden und damit unterdrückt werden.
Und dann kann ich nicht aussprechen, was ich fühle, wenn ich das decke.
Und dann bin ich natürlich in einer Lage, die es sehr schwierig macht, für mich auch einzustehen
und mich abzugrenzen und zu sagen, was möchte ich, was möchte ich nicht,
oder ich kann gar nicht in einen Konflikt gehen, weil mich etwas zurückhält.
Ja, und was passiert dann immer regelmäßig?
Wir sehen das dann wieder an dem Punkt, wenn die Paare zu uns kommen, sich in der Krise fühlen
und wir sehen, dass der eine tendenziell eher nicht redet und der andere schon,
dann sind das manchmal Paare, die sagen, wir haben nie gestritten.
Wir hatten eigentlich keine Streits.
Das passiert eigentlich nicht.
Und wenn man dann draufschaut und mal gemeinsam so reflektiert,
dann kommt man an den Punkt zu sagen, ja, könnt ihr ja auch nicht,
weil einer von euch beiden nie seine Meinung äußert oder nie seine Grenzen aufzeigt
oder sein Gefühl offenlegt, sondern regelmäßig einfach zustimmt, um das Ganze schnell zu beenden.
Vielleicht müsste man nochmal sagen, also man muss ja nicht streiten.
Diskutieren zählt ja auch schon dazu.
Also in dem Sinne, dass wenn Paare sagen, sie kommen nie in eine Diskussion
oder es stimmt immer alles, sie sind immer einer Meinung.
Das sind oftmals Paare, die finde ich auch so einen sehr starken Team,
die Gedanken haben oder einen funktionalen Gedanken, dass ja alles funktioniert
und wo nicht der Vorteil vom Austausch gesehen wird,
dass ja jeder anders ist als Mensch und jeder eine andere Wahrnehmung hat,
die ja auch einen Mehrwert bringen kann in der Beziehung, im Leben allgemein.
Aber das kann ja nur hervorkommen, wenn beide das auch dürfen innerlich.
Wenn beide sagen, okay, ich darf für mich einstehen,
ich darf sagen, wenn mir etwas nicht gefällt, ich darf sagen, was ich mir wünsche,
ich kann das aber auch aushalten.
Und ich glaube, das ist so der Punkt, ich kann das auch aushalten,
wenn mein Partner etwas mit mir klären möchte.
Oder eine andere Meinung hat.
Ja, oder ich habe nicht den Drang, in dem Moment zu sagen, ja, es ist okay,
du hast ja auch recht.
Da kommen wir, glaube ich, auch später nochmal drauf.
Es gibt ja auch so viele Glaubenssätze in dem Bereich,
die das nochmal so beeinflussen.
Ich habe da gerade auch so ein Beispiel aus einem Coaching letztens,
wo auch jemand sehr oft. Harmonie bedacht war und nicht in Konflikte gehen konnte.
Auch was dazu führt manchmal,
dass man in der Folge auch Entscheidungen nicht treffen mag.
Weil eine Entscheidung kann ja dazu führen, dass der andere sagt,
das ist jetzt aber nicht das, was ich möchte.
Und schon ist man da, dass man darüber diskutiert
oder dass man sich irgendwie weiter austauschen muss.
Gefahr, dass Harmonie gefährdet ist.
Ja, der hat zum Beispiel so ein ganz einfaches Beispiel.
Der hat immer, wenn die beiden einen Filmabend machen wollten
und er sozusagen den Film aussuchen wollte oder das darum ging,
hat er immer. so drei Filme rausgesucht, die er auch ganz gut findet
und hat dann quasi seiner Freundin immer drei Filme vorgelegt.
Sodass sie auch nochmal aus den dreien, die er alle okay findet,
eine Auswahl hat.
Sodass man ziemlich sicher ist, dass am Ende was gefunden wird,
ohne dass man weiter in der Tiefe darüber diskutiert
oder nochmal sagt, nee, das mag ich nicht, das mag ich nicht.
Hat er immer, wenn er entscheiden sollte,
sich nur für eine Auswahl von etwas entschieden
und seiner Freundin diese Auswahl präsentiert,
um dann halt einen möglichen. Konflikt aus dem Weg zu gehen.
Ja.
Gut, also in dieser Folge wollen wir euch zeigen,
wie ihr Schritt für Schritt wieder konfliktfähig werdet.
Und falls euer Partner oder eure Partnerin Harmonie süchtig ist,
also das gerade nicht euch betrifft,
sondern euren Partner, eure Partnerin,
dann ist für euch die nächste Folge interessant,
in der wir euch nochmal Tipps geben,
wie könnt ihr damit umgehen
und wie könnt ihr vielleicht auch dann den Anstoß geben,
dass sich der andere diese Folge. hier anhört, um dann vielleicht sich selbst zu reflektieren.
Genau, starten wir gleich mit Schritt 1.
Ja.
Schritt 1, erkenne und verstehe, dass du harmoniesüchtig bist.
Also erst mal zu schauen,
habe ich die Anzeichen von Harmoniesucht in mir?
Da sozusagen das mal abzuchecken,
bin ich jemand, dem es schwerfällt
oder der äußerst selten Kritik äußern kann,
weil ich das Gefühl habe, ich möchte andere nicht verletzen?
Also macht das bei mir gleich ein ungutes Gefühl,
wenn ich in ein Gespräch gehen muss,
wo. ich in die Gefahr laufe,
wir könnten nicht einer Meinung sein
oder der andere könnte sich verletzt fühlen.
Möchte ich eigentlich diese Gespräche abgeben
oder möchte ich drumherum gehen?
Lasse ich Zeit verstreichen vielleicht eher?
Welche Strategien habe ich da so entwickelt?
Dann, ob man sich selber unwohl schon dabei fühlt,
wenn andere oder man selbst halt streitet.
Also wenn man immer den Drang hat,
okay, Leute, lasst uns den Streit jetzt beenden.
Ich möchte da jetzt gar nicht weiter drauf eingehen,
da gibt es da, finde ich, immer diese tolle Floske,
immer, wenn du meinst.
Ja.
Die immer so zum Schluss gerne angenommen wird,
so dieses, ja, ist jetzt auch okay, wenn du meinst.
Lass uns das mal so stehen lassen.
Lass uns das bloß beenden hier.
Also ich glaube, um da nochmal zu differenzieren,
Vorstimm halt.
Ich glaube, um da nochmal zu differenzieren,
ist nochmal zu schauen,
unwohl fühlt sich, glaube ich, im Streit jeder.
Ja, okay.
Ich glaube, selten fühlt man sich im Streit wohl.
Aber es geht, glaube ich, vielmehr darum,
dass so dieser starke Drang,
das unbedingt beenden zu müssen,
egal wie, und so eine Überforderung eintritt
und ich das Gefühl habe,
dass da Gefühle hochkommen,
mit denen ich gerade gar nicht mehr klarkomme.
Ich vielleicht anfange,
nicht mehr rational denken zu können,
so die Logik auch verliere.
Das ist, glaube ich, so der Punkt,
wo es dann schwierig wird.
Also wie gut kann ich einen Streit aushalten?
Unwohl fühlt sich wahrscheinlich tendenziell jeder.
Aber wie gut kann ich trotzdem für mich sorgen
und auch sagen,
ich beende den Streit jetzt nicht,
komme, was wolle,
sondern es geht schon darum,
dass ich auch eine gewisse Meinung halte
und nicht zum Beispiel von meinen Werten abrücke
und sage, Hauptsache raus aus dem Streit.
Egal, meine Werte, das ist nicht so schlimm.
Ich hatte da auch mal ein paar zum Beispiel dagegen.
Also war es für ihn immer sehr schwer,
den Streit auch zu halten,
weil bei ihm dann ganz schnell ungute Gefühle hochkamen,
wie die Angst,
dass die Beziehung zu Ende sein könnte.
Also so Ängste wie Unsicherheit,
wie geht es weiter?
Also dass gleich das große Ganze
immer in Frage gestellt wird.
Und da hat man natürlich auch den Drang,
das nicht zu haben in seinem Leben.
Ja, da sind wir näher bei Schritt 4.
Wenn wir so auf den Ursprung mal schauen,
da gibt es natürlich verschiedene Ursachen,
warum so etwas entsteht überhaupt.
Genau.
Und das Letzte natürlich,
was in dem Erkennen und Verstehen noch mit drinsteckt,
einmal, du stellst die eigenen Bedürfnisse
in den Hintergrund.
Also du bist immer die Person,
die eher nachgibt, die sagt,
nee,
das ist für mich jetzt auch nicht so wichtig.
Obwohl innerlich da jemand eine Stimme in dir ist,
die sagt, nee,
hättest du doch lieber das andere gemacht.
Aber du gehst dann eher den,
wie wir am Anfang sagten,
faulen Kompromisse ein.
Genau.
Genau, das ist Schritt 1.
Erkennen und Verstehen.
Bin ich selber harmoniesüchtig
oder habe ich einen sehr intensiven Drang
zur Harmonie?
Entscheidend ist es natürlich immer dann,
wenn das einfach negative Auswirkungen
für mich oder die Beziehung hat,
die ich nicht mehr haben möchte,
so in der Form.
Schritt 2.
Habe den Wunsch, etwas an deiner Situation zu verändern.
Genau das ist der Punkt.
Also wenn ich merke,
das hat für mich Nachteile,
für die Beziehung Nachteile
oder auch mal so auf lange Perspektive
mal in die Zukunft betrachtet,
wird es Nachteile haben,
weil was passiert regelmäßig,
wenn jemand die Dinge nicht offen ausspricht,
im Umkehrschluss eher runterschluckt?
irgendwann platzt der Deckel weg
und dann kommt alles auf einmal hervor
ähm
Und dann kommt es zu einem Rundumschlag, dann kommt es zu entsprechenden Verhalten oder Dingen wie vielleicht ein Fremdgehen, also irgend sowas kommt dann auf einmal, wo die Situation ja eigentlich aus dem Ruder läuft dadurch.
Genau, weil die Energie dann sich so zusammenstaut, dass der andere dann natürlich auch total überfordert ist mit der Situation, weil man das ja auch von der Person, also wenn Deckel wegfliegen, ist ja immer das Spannende, dass der Partner, die Partnerin die Reaktion, die dann passiert,
überhaupt nicht kennt oder sehr selten kennt und natürlich auch total überfordert ist. Also jemand, der dann eigentlich immer ruhig ist und nachgibt, der wird dann laut, fängt an rumzuschreien, wird in der Sprache sehr absolut, wird sehr hart.
Ja, weil es ja auch eine Überforderung ist, einerseits, weil es kommt so viel auf einmal. Die meisten können damit leben, wenn man so Step by Step immer dann, wenn so ein ungutes Gefühl entsteht oder irgendwas ist, wenn man dann das reflektiert, gemeinsam beschäftigt.
Und sich da entsprechend rauszieht, dass das Gefühl löst. Aber wenn ich auf einmal vorgehalten bekomme, dass die letzten drei oder fünf Jahre so und so und so und so waren und dass ich auf einmal diesen Riesenblock von unguten Gefühle, von Feedback, von Kritik, von Vorwürfen habe, das ist einfach schwierig zu handeln.
Deswegen stell dir die Fragen. Möchtest du Konflikte in Zukunft ansprechen und nachhaltig lösen können? Möchtest du deine Meinung einbrechen?
Möchtest du für deine Meinung einstehen können?
Das sind so die beiden Fragen, die eigentlich entscheidend sind, um halt nicht in diese natürliche Konsequenz reinzulaufen, dass irgendwann der Deckel wegfliegt und das so aus einem herausbricht.
Und wichtig ist ja auch immer, die meisten beschreiben, dass wenn dann der Deckel weggeflogen ist und sie dann die letzten Monate und Jahre reflektieren, dass sie eigentlich nicht zufrieden und nicht glücklich waren, dass sie eher mit irgendetwas kompensiert haben und dahin zu schauen, das frühzeitig zu erkennen.
Und das ist ja auch jedes Paar sagt, die dann da sind, warum haben wir das nicht schon vor fünf Jahren gemacht? Warum musste es erst zu diesem Punkt kommen, dass wir jetzt hier sitzen? Wir hätten uns doch, wenn wir vor fünf Jahren das schon gemacht hätten, hätten wir uns so viel Leid ersparen können.
Und da ist es auch immer, finde ich ganz wichtig, nochmal, wir schweifen ein bisschen aus, aber es ist gerade bei mir so vielen Paaren gerade so aktuell, dass genau diese Dinge entstehen. Ich habe gerade so viele Paare, wo diese Harmoniesucht-Dinge nicht ausschaut.
Ich habe gerade so viele Paare, die mich nicht aussprechen, dann in diesen riesen Konflikt hineingeraten plötzlich und genau diese ganzen Reflexionsansätze da sind. Deswegen sprudel das quasi gerade so aus.
Was auch immer wieder da ist, ist, dass einer von beiden sagt, ich hatte schon mal vor drei Jahren, vor fünf Jahren, letztem Jahr den Gedanken, ein Paar-Coaching, eine Paar-Therapie zu machen. Entweder ich habe es nicht ausgesprochen oder irgendwie ich war nicht beharrlich genug, um zu sagen, ich glaube, das brauchen wir wirklich. Und dann ist man da und sagt, Mensch, hätten wir es früher gemacht.
Also kommt bei euch der Gedanke, dass ihr unzufrieden, unglücklich seid, ungute Gefühle sich aufstauen, ihr mit irgendetwas kompensiert oder einfach das Gefühl, euer Partner spricht nicht das aus, was gerade so los ist bei ihm, dann ist es der Punkt, da hinzugucken und nicht wegzugucken und nichts zu tun, denn es wird nicht besser werden. Es wird in der Dramatik, im Leid schlimmer werden und schwieriger werden zu lösen.
Dritter Schritt.
Und wir haben uns ja eben auch mit ganz viel Wirkung beschäftigt. Also wie wirkt sich das aus? Wie erkennt man das im Verhalten? Aber jede Wirkung hat ja auch eine Ursache und da geht es natürlich darauf, dahin zu schauen. Also häufig sind das ja emotionale Verletzungen aus der Vergangenheit, die so etwas ausgelöst haben. Das können verjährige Beziehungen sein, das können Glaubenssätze, Prägungen aus der Kindheit sein, aus der Jugend, aus der Ausbildungszeit, was auch immer.
Und das ist natürlich auch so, dass man sich in seinem Leben durch so viele Personen, Ereignisse, ja, und dass die natürlich zu einer Verhaltensweise gefühlt haben, die in einer Beziehung vielleicht denn gerade hinderlich sind oder limitierend sind. Da geht es darum, die aufzulösen, um natürlich auch eine Ausgeglichenheit zwischen, wir nennen das ja immer Herz und Schwert, wiederherzustellen.
Und nicht nur das Herz zu haben, zu sagen, okay, wir gucken auf deine Gefühle und ich mag nicht sagen, was mich beschäftigt, sondern halt auch für sich die Grenze zu sehen und für sich selbst zu sorgen.
Genau. Und solange das natürlich nicht gelöst ist, also die Prägung zum Beispiel aus der Kindheit, aus der Beziehung zuvor, bleibt das an mir hängen und bleibt das meine Verhaltensweise. Und das wird dann immer wieder natürlich zu Konflikten vielleicht in der Partnerschaft führen, weil das immer wieder hochkommt.
Da ist es mal eine Zeit lang besser, aber das ist meistens so phasenweise und auch eine Steigerung eigentlich zu sehen, weil ja auch da immer mehr, wir nennen das ja immer so Brillen, die sich aufbauen, also Erfahrungswerte gesammelt werden, dass einem das immer wieder als Thema im Leben hervorgebracht wird.
Also, dass man immer wieder die Erfahrung mit dem Partner, mit der Partnerin macht, okay, ich kann nicht meine Meinung äußern, dann regt sich derjenige aus. Ich finde zum Beispiel, immer gibt es diesen Spruch, häufig bei Paaren, habe ich schon häufig gehört, dieses,
ich frage meinen Partner, aber ich sage später nochmal Bescheid, ich muss mal gucken, wie derjenige drauf ist oder ich muss mal gucken, wie das passt, wie die Stimmung ist. Also sowas typisches wie bei Verabredungen oder wenn es um irgendwelche Sachen geht abzuklären für Geschenke oder was weiß ich, irgendwas. Das finde ich immer total faszinierend.
Ja.
Also das heißt ja eigentlich im Umkehrschluss, okay, meine Bedürfnisse muss ich sehr zurückhalten und ich muss erstmal schauen, wie ist die Lage bei dem anderen.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Wie kann ich mit dem anderen das wirklich ausloten, um dann erst mein Anliegen hervorzubringen?
Eine gute Chance zu haben, ne?
Genau.
Ja.
Um nicht gleich sozusagen, klar, damit ist ja häufig nicht gemeint, dass man sagt, okay, ich rufe denjenigen in dem Moment an und ich weiß, der ist gerade voll im Stress bei der Arbeit und so weiter.
Aber bei manchen Paaren dauert es ja wirklich, dass manche sagen, okay, zum Wochenende hin.
Ja.
Also, dass es doch ein sehr langer Zeitraum ist, bis dann der Moment eintritt und selbst dann ist ja immer noch eine Unsicherheit, wie reagiert der andere.
Ja.
Und ich finde immer, dass es keine Kommunikation auf Augenhöhe ist.
Es hat für mich immer so ein bisschen so das Gefühl wie Eltern und Kinder schnell.
Mhm, ja.
Also, dass ich sozusagen, ich muss Mama und Papa fragen, darf ich bei meinem Kumpel schlafen?
Da habe ich auch eben als erstes dran gedacht, ob das, das kann natürlich eine Prägung sein, die jetzt in der Partnerschaft entstanden ist, so eine Brille.
Das kann aber auch keine Prägung aus der Kindheit sein, dass man immer das Gefühl hatte, man muss bei Papa oder Mama einen guten Moment abwarten, um den zu fragen.
Also, das, ich meine, das ist jetzt, gibt es sicherlich auch andersrum, aber ich kenne das so immer mal, dass, dass das Klienten erzählen über ihre Eltern, dass die Mutter sagt, ja, frag Papa heute mal nicht, oder so, ne.
Also, dass Papa gestresst von der Arbeit kommt oder der ist heute nicht gut drauf oder so, ne.
Und vielleicht, das, das kann natürlich auch was machen, ne, dieses Abwarten, bis der Mann, bis die Frau wieder gut drauf ist, in Stimmung ist.
Und ist ja tatsächlich sogar empfehlenswert, wenn man Feedback geben will oder einen Konflikt lösen will.
Aber eben nicht, wenn ich jetzt sowas klären möchte wie, wollen wir uns einmal umsetzen?
Ja, also da, die, die Entstehung der Harmoniesucht, also zu schauen, woher kommt das, das ist ganz wichtig, da gibt es natürlich prägnante Erlebnisse und Punkte, wie zum Beispiel, die Eltern streiten sich ganz viel und dann trennen die sich.
Da kann natürlich daraus entstehen, dass man den Glaubenssatz hat, ich sollte Konflikte vermeiden, damit eine Beziehung funktioniert, ansonsten tritt eine Trennung ein.
Ja, oder Mann oder Frau sollte so und so sein, das haben wir auch sehr häufig.
Ne, die, dass bestimmte Geschlechterrollen ausgefüllt werden, damit etwas funktioniert.
Genau.
Und damit sind wir auch bei dem Punkt, was ich vorhin sagte mit den Glaubenssätzen, die so allgemein sind, ne.
Ja.
Die, wo viele immer drüber lächeln, wenn wir die im Coaching erwähnen, ob, oder erfragen, ob sowas ein bisschen mitschwingt, weil die ja von allen eigentlich so, oder allen Leuten bekannt sind, aber Glaubenssätze über Glaubenssätze finde ich immer so spannend, dass wenn man hinter die Begründung von einem Glaubenssatz fragt,
und sagt, wie kommst du denn darauf, oder wieso ist das denn so, oder wo hast du das denn gelesen, wer hat das denn so festgesetzt, ist das ein Gesetz, oder so, dass die Menschen das so verinnerlicht haben, dass sie das häufig gar nicht mehr erklären können.
Ja, klar.
Ja, das ist einfach so, das mache ich einfach so. Ja, aber das ist doch voll limitierend für dich. Ja, stimmt. Das ist immer so, wie jetzt in dem Zusammenhang, wäre das ja sowas wie, Zeit heilt alle Wunden, Gras drüber wachsen lassen, auch mal etwas Gutes.
Ja, das ist auch der Grund, warum dann häufig ein Konflikt entsteht zwischen zwei Partnern, wenn der eine reden möchte und der andere Gras drüber wachsen lassen möchte, weil der, der Gras drüber wachsen lassen möchte, fängt an, das für sich auch erfolgreich erstmal zu verdrängen, und der andere spricht das an und holt das quasi immer wieder hervor, und dann sagt meistens der, der verdrängt, Mensch, hör doch auf damit, das immer wieder anzusprechen, verdräng das doch auch, dann lass uns das doch jetzt gut sein lassen.
Ja, man kann auch mal was gut sein lassen, man kann auch mal was zerreden.
Ja.
Also auch hier haben wir wieder den Ansatz, wie eigentlich immer bei uns, schaut, wann war der Punkt, wann war es mal gut, wann konnte ich noch gut in Konflikte gehen, meine Meinung sagen, wann war der Punkt, dass sich das verändert hat, was ist der Ursprung, die Ursache, und dann kommen wir zu Schritt vier, löse den Ursprung für deine Harmoniesucht auf.
Mhm.
eigene Fundament wieder stabilisiert.
Das machen wir bei uns so, dass wir halt dahin gehen, wohin war es mal gut und dann prüfen, wann entsteht das erste Mal dieses harmoniesüchtige Verhalten, wann merke ich das erste Mal, dass ich nicht mehr gut in Konflikte gehen kann und dann weiß ich, okay, da muss irgendwann was passiert sein und schaue mir dann an, welche Situation war das.
Nehmen wir wieder den prägnanten Punkt, die Eltern streiten sich ganz häufig und dann trennen sie sich und die trennen sich nicht im Guten, sondern die trennen sich im Schlechten voneinander, reden schlecht voneinander vielleicht, so dass was am Ende auch wirklich prägend sein kann.
Dann geht es darum, sich in diese Situation von außen betrachtet hinein zu versetzen, also von außen zu beobachten, wie war das da als Kind, wie war das mit den Eltern und dann diese Systemgesetzverletzung aufzulösen.
Also im inneren Gefühl.
Den Eltern das Leid zu zeigen, die entstandenen Gefühle, die dabei aufgetreten sind und dass die Eltern dafür sorgen, dass dieses Gefühl von einem wieder weggeht, dass sie Verantwortung für dieses Gefühl übernehmen und dadurch das eigene Leid geht, die Gefühle genommen werden und die Belastung rausgeht.
Und ist dann diese Belastung aus der Vergangenheit gelöst, entsteht bei vielen schon mal das Gefühl von Leichtigkeit und neuer Energie und dann geht es darum, nochmal das eigene Leben ab dem Moment zu verändern.
Durchzugehen, zu schauen, in welchen Situationen habe ich Konflikte verhindert, gemieden, habe nicht für mich eingestanden und dieses neue zu prägen.
Das im Detail jetzt durchzugehen, wäre für eine Folge wahrscheinlich viel zu groß, aber das ist so erstmal der grobe Ablauf.
Wir werden sicherlich auch nochmal eine Folge dazu machen, wie man das im Detail löst oder ihr könnt das bei uns auch nochmal auf der Website nachlesen, wenn ihr im Blog mal nach die NEA-Methode sucht.
Weil ganz häufig ist ja auch das Gefühl, die Eltern können nicht Verantwortung übernehmen für das, was entstanden ist, weil wenn meine Eltern vielleicht selber schon eine Harmoniesucht haben, also ich das übernommen habe, dann können die das natürlich vielleicht schwer sehen.
Dann muss man weiter zurückgehen zum Punkt, dann war es mal gut.
Also tendenziell auch was, was ich in zwei, drei Coachings dann sonst gut lösen ließe, um kurz Werbung für unsere Coachings zu machen.
Genau, dann nochmal Schritt 5.
Genau, Schritt 5.
Da geht es darum, die negativen Glaubenssätze aufzulösen und eine neue Haltung anzunehmen.
Also da mal zu schauen, was sind denn konkret die negativen Glaubenssätze und die dann aufzulösen und neue Glaubenssätze zu bilden.
Also die Glaubenssätze umzuwandeln.
Wie es zum Beispiel sein könnte, wenn ich einen Glaubenssatz habe, Konflikte sind schlecht, da sollte ich ihn aus dem Weg gehen.
Dann zu schauen, okay, Streiten ist nichts Schlechtes, Diskussion und Austausch kann ja auch ein Weg sein, wie wir am Anfang schon sagten.
Und die Meinung, um die eigene Meinung präsenter zu machen und sich über ein Thema intensiv auszutauschen und da auch die Mehrwert zu sehen.
Ja.
Genau.
Das ist auch häufig, was wir so nach der ersten Einführung haben, dass sich der Glaubenssatz dann neu bildet im Coaching.
Nämlich genau weg von diesem Glaubenssatz, den du erwähnt hast, hin zu Konflikte lassen sich nachhaltig lösen.
Und auch damit entstandene Gefühle lassen sich nachhaltig auflösen, sodass das neutral empfunden wird.
Oder auch dann wieder ins Gute.
Ja, also das sind so die fünf Schritte, die gebraucht werden, um die Harmoniesucht nachhaltig zu lösen.
Ich fasse nochmal ganz kurz zusammen.
Also Schritt eins, erstmal erkennen und verstehen, dass eine Harmoniesucht da ist.
So diese Klarheit zu bekommen, dann den Wunsch zu haben, überhaupt etwas zu verändern.
Ohne Wunsch, dass sich das ändern soll, wird sich auch nichts verändern.
Da gilt es für sich zu prüfen, belastet mich das, belastet das die Beziehung?
Wenn ja, dann ist es vielleicht an der Zeit, daran etwas zu verändern.
Dann geht es weiter.
Dann geht es darum, erstmal die Entstehung zu finden.
Also wo liegt die Ursache dafür, dass diese Harmoniesucht entstanden ist?
Und die liegt meistens in der Vergangenheit, in vorherigen Beziehungen, in der jetzigen Beziehung,
vielleicht wenn die lange andauert, in der Kindheit bei den Eltern.
Löse den Ursprung für deine Harmoniesucht auf.
Also da geht es darum, entstandene Ängste, Sorgen zu lösen mit den Verursachern.
Entweder real, das wäre der Optimalfall, das geht natürlich nicht immer.
Dann reicht es auch, wenn man das innerlich,
innerlich in Aufstellung macht.
Und dann geht es im fünften Schritt dahingehend,
dass du deine negativen Glaubenssätze veränderst und positive Glaubenssätze findest,
sodass auch das Gefühl entsteht, in einen Streit, in einen Konflikt hineingehen zu mögen,
weil du dich in der Lage fühlst und auch sicher fühlst,
das nachhaltig und gut lösen zu können.
Also vielleicht nochmal abschließend ganz wichtig,
nicht, dass das Gefühl entsteht, Harmonie sei was Schlechtes.
Man solle keine Harmonie haben.
Also Harmonie ist grundsätzlich gut.
Und wir sprechen ja auch davon, dass es harmonische und glückliche Beziehungen geben soll.
Also Harmonie ist schon was Schönes, wenn die entsteht.
Natürlich entstehen auch immer mal wieder Konflikte und Verletzungen.
Das ist ganz normal im zwischenmenschlichen Zusammenleben.
Aber es geht eigentlich darum, dass man diese nicht meidet, sondern nachhaltig löst und dadurch eine wahrhaftige Harmonie entsteht und nicht eine Harmonie in der Oberfläche mit ganz vielen negativen Gefühlen unter der Oberfläche.
Und Meinungsverschiedenheiten können natürlich auch wichtig sein.
Ich meine, für Wachstum ist es wichtig, Kinder wachsen, indem sie sich irgendwann an den Eltern reiben und sagen Mensch, ich guck mal, wo meine Grenzen sind.
Dann entsteht Reibung.
Durch Reibung entsteht Wachstum, also wird auch irgendwo gebraucht.
Okay, das zum Thema Harmonie Sucht heute.
Das ist ein Thema Harmonie Sucht.
Wie gesagt, in der nächsten Folge geht es immer darum, Tipps zu geben, wenn dein Partner, deine Partnerin harmonisch ist.
Wie kannst du damit umgehen?
Ansonsten freuen wir uns sehr, wenn dir das geholfen hat und du neue Impulse bekommen hast.
Für dich, wenn du Unterstützung brauchst, melde dich gerne bei uns.
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Und wir freuen uns immer sehr, wenn du uns da folgst und wir auch von dir ein paar spannende Kommentare lesen dürfen.
Auf jeden Fall.
Ansonsten wünsche ich dir wieder einen schönen Tag.
Hab eine glückliche und harmonische Erziehung.
Bis dann.
Tschüss.
Podcast Summary
Key Points:
Harmoniesucht bezeichnet das gezielte Vermeiden von Streit und der Einhaltung fauler Kompromisse, um Konflikte aus dem Weg zu gehen.
Menschen, die harmoniesüchtig sind, unterdrücken oft negative Gefühle wie Angst, Wut oder Traurigkeit, was ihnen die Fähigkeit verhindert, ihre Meinung zu äußern oder Grenzen aufzustellen.
Die Harmoniesucht entsteht oft aus emotionalen Verletzungen in der Kindheit oder durch langwierige Beziehungen, bei denen Konflikte als gefährlich oder zynisch wahrgenommen wurden.
Der Ursprung der Harmoniesucht muss durch Rückblick auf frühere Lebensereignisse identifiziert werden, um die tiefen Prägungen und Glaubenssätze zu erkennen und zu lösen.
Durch die Aufklärung und Umwandlung negativer Glaubenssätze – wie „Konflikte sind schlecht“ – entsteht ein neuer, gesunder Umgang mit Diskussionen und Meinungsverschiedenheiten.
Die Wiederherstellung von Vertrauen und der Austausch von Meinungen erfordern, dass beide Partner die Möglichkeit haben, für sich selbst einzustehen und Grenzen zu setzen.
Harmonie ist nicht gleichbedeutend mit Vermeidung von Konflikten; sie entsteht durch nachhaltige, wertschätzende Lösungen von Streitigkeiten.
Die fünf Schritte – Erkennen, Wunsch nach Veränderung, Ursprung finden, Ursprung lösen und Glaubenssätze neu bilden – sind ein strukturierter Weg, um aus der Harmoniesucht herauszuwachsen.
Summary:
Die Folge behandelt die Harmoniesucht als eine tief verwurzelte Verhaltensweise, bei der Menschen Streit und Konflikte vermeiden, um eine „glatt“ funktionierende Beziehung zu schaffen. Dies führt oft zu faulen Kompromissen, unterdrückten Gefühlen und einem Mangel an Selbstwahrnehmung. Die Autoren beschreiben, dass diese Muster oft ihre Wurzeln in frühen Beziehungen oder emotionalen Verletzungen haben, wie z.
B. bei streitbaren Eltern. Die Lösung erfolgt in fünf Schritten: Erkennen, dass man harmoniesüchtig ist, den Wunsch nach Veränderung entwickeln, den Ursprung der Angst oder des Vermeidens identifizieren, den emotionalen Hintergrund auflösen und schließlich negative Glaubenssätze wie „Konflikte sind schlecht“ durch positive ersetzen – z.
B. „Diskussionen fördern Wachstum“. Ziel ist es nicht, Konflikte zu vermeiden, sondern sie nachhaltig und auf Augenhöhe zu lösen, sodass echte Harmonie entsteht – nicht als oberflächliche Einigung, sondern als Ergebnis von gegenseitigem Vertrauen und Wertschätzung.
Die Folge betont, dass auch eine starke Beziehung durch konstruktive Auseinandersetzung gestärkt wird und dass die Wiederherstellung von Grenzen und Meinungsäußerung für persönliches und familiäres Wohlbefinden unerlässlich ist.
FAQs
Harmoniesucht bedeutet, jedem Streit gezielt aus dem Weg zu gehen und oft faule Kompromisse einzugehen, um Konflikte zu vermeiden. Dies führt dazu, dass Gefühle wie Angst, Wut oder Traurigkeit unterdrückt werden.
Viele Menschen fühlen sich unwohl, wenn sie streiten, weil sie Angst vor Verletzungen oder einer Beziehungsentfaltung haben. Dieser Drang, den Streit zu beenden, kann zu einer Überforderung und einem Verdrängen von Gefühlen führen.
Harmoniesucht entsteht oft durch emotionale Verletzungen in der Kindheit, prägende Elternbeziehungen oder Glaubenssätze, die Konflikte als schädlich empfinden und daher vermeiden.
Das Verständnis der Ursachen hilft, die tief verwurzelten Glaubenssätze und Verhaltensweisen zu erkennen, sodass man sie bewusst verändern und eine gesunde Beziehung wiederherstellen kann.
Man kann wieder in Konflikte gehen, indem man zunächst erkennt, dass man harmoniesüchtig ist, den Wunsch hat, sich zu verändern, und schrittweise die Ursachen und Glaubenssätze aufarbeitet und ersetzt.
Beispiele sind wie 'Konflikte sind schlecht' oder 'Ich sollte niemandem widersprechen', die dazu führen, dass man seine Meinung verdrängt und sich nicht für sich selbst einstehen kann.
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