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Hans Neubert: Social Media als Fundament moderner Unternehmensführung

46m 28s

Hans Neubert: Social Media als Fundament moderner Unternehmensführung

In dieser Podcastfolge spricht Gastgeber Lele mit Hans Neubert, einem erfahrenen Social-Media-Experten, über sein Buch „Der Social Media Faktor“. Neubert betont, dass Social Media nicht als reiner Marketingkanal oder schönes Beiwerk behandelt werden sollte, sondern als wirtschaftliches Betriebssystem, das aktiv zu den Geschäftszielen beiträgt. Das Buch vermeidet typische Ratgeber, da sich Plattformen und Features ständig ändern; stattdessen bietet es ein Modell aus sechs Feldern (z. B. Mut, Messbarkeit, Zeitgeist-Wissen, Verantwortung, Kontrollabgabe und Verzahnung mit der Wertschöpfung) sowie neun Archetypen, in denen sich Unternehmen wiedererkennen können. Ein zentrales Problem sei, dass viele Unternehmen Social Media nur als Kostenstelle sehen und Führungskräfte nicht verstehen, wie es den Unternehmenserfolg beeinflusst. Neubert rät, den Wandel vom Sender-Empfänger-Modell hin zu echtem Dialog zu vollziehen – etwa durch schnelles Community-Management (Antwortzeiten von 2–3 Stunden) und die Nutzung von Echtzeit-Feedback für Produktentwicklung oder HR. Zudem kritisiert er das Recycling alter Werbemittel für Social Media und plädiert dafür, Social Media als kreativen Ausgangspunkt für Kampagnen zu nutzen. Das Buch richtet sich an Einsteiger und Profis gleichermaßen und liefert praktische Tipps, um Social Media strategisch im Unternehmen zu verankern.

Transcription

8058 Words, 48332 Characters

German
Hallo ihr Lieben, herzlich willkommen bei einer neuen Folge Socialförs, dem Podcast über Social Media Trends und Popgutour, mein Name ist Lele und jeden Dienstag gibt es hier eine neue Folge genau über eins dieser Themen. Vergessen natürlich nicht den Podcast zu bewerten und zu abonnieren und schickt auch gerne die Folge weiter an jemanden, der die Folge genauso interessant finden könnte wie ihr. Diese Woche habe ich einen neuen Gast bei mir und zwar Hans Neubert, falls ihr ihr nicht kennt, dann seid ihr auf jeden Fall nicht auf Link in Instagram oder sonst unterwegs, weil Hans ist überall, würde euch auch gleich erzählen, falls ihr ihn doch nicht kennt, keine Sorge. Alle links in den Schauenouts, ich habe heute mit Hans über seinen Buch gesprochen, der Social Media Faktor, was dahinter steckt, warum Unternehmen unbedingt auf Social Media sein sollten und als Betriebssystemes ganz übertachten sollten und zwar nicht nur als Marketing-Kanal, außerdem in der Folge ganz, ganz tolle Tipps und Insights von Hans zum Thema KPIs oder auch wie euer Leadership von dem Thema Social Media überzeugen können, falls es einmal in den Backlash kommt. Ich fand die Folge mega insightful und hat ganz, ganz tolle Anstüße gegeben. Deswegen die Folge geht an jeden, der auf Social Media gerade anfängt, aber auch an all diejenigen, die schon auf Social Media aktiv sind. Ganz viel Spaß dabei. So, "Hallo Hans", sehr schön, dass du im Social-Fers Podcast bist, ich freue mich. Hallo, ich freue mich sehr. Ja, Hans, also ganz viele Leute, kenn ich wahrscheinlich von Link in und alle, die dich nicht kennen, magst du dich einmal vorstellen, was machst du, wer bist du, wo kommst du her, was arbeitest du? Ich bin Hans, ich sage immer, ich bin ein kind französischer Großkonzerne. Ich habe sehr lange bei Louis Taur, du gläs, L'Oreal gearbeitet. Und genau, beschäftige mich rund um Social Media und tut das bei "Chas & Charlet" als Konzerten-Direct, also da finde ich da konkrete Ideen einfach lassen, wie wir pushen können, maken in die Social-Fersdrichtung zu maniverieren, so möchte ich es meinen. Genau, und machen da ganz tolle Sachen. Ich habe mir auch ein Podcast, der heißt das Urteil. Ich schreibe für OMR, für Campaign Magazine und für viele, viele andere, wie wir in V&K als Kolomnist und Autor. Und ja, seit neuestem hab ich auch einen Buch geschrieben. Ich wollte grad sagen, wenn man eigentlich in der Social Media-Wels-Lash-Marketing-Welt ist, kommt man an dir fast nicht vorbei, deswegen, ich gehe davon aus, dass die meisten Leute dich irgendwo zumindest schon mal gesehen haben. Wenn sie dann bildsehen, dann kennt man dich eigentlich. Sehr gut, du hast ein Buch geschrieben, genau. Darüber möchten wir auch reden. Und zwar des Buch heißt der Social Media-Faktor. Und als ich gelesen hab, du hast ein Buch über Social Media geschrieben. Ich glaub, das bei allen, die dann irgendwie denken, Social Media und Buch. Wie funktioniert es, ein Buch über Social Media zu schreiben, wenn sich diese Welt gefühlt jeden Tag ändert? Exakt, das war genau mein Ansatzpunkt oder das, was ich auch mir angeschaut habe. Und es ist tatsächlich auch so, dass, genau so, das Buch mit dem Satz anfängt. Ich wollte in die Herrn Buch über Social Media schreiben. Der erste Satz im Buch. Und es ging auch mehr oder weniger, ja, darum, keinen Social Media-Ratgeber zu schreiben. Weil, wie du das sagst, in der Grundgesamtheit ist Social Media an der Ansammlung an Features, an Plattformen, wie auch immer. Und die ändern sich so schnell, dass, sobald es gedruckt würde, das es dann schon veraltet ist. Und deshalb geht es in dem Buch vor allem Social Media als Wirtschaftsfaktor oder als wirtschaftliches System. Bedeutet, wie kann ich Social Media so etablieren in meinem Unternehmen? Das ist nicht länger, ein schönes Marketing-Asus-Bahes. Und wir machen das mal als Kommunikationskanal. So dann wirklich als wirtschaftlicher Faktor, wie trägt es aktiv zu meinen Geschäftszielen bei? Und wie mache ich Social Media als Integralen oder wie positioniere ich Social Media als Integralen Bestandteil meines Unternehmensoffolks? Und das ist wiederum ein ganz anderer und vor allem auch unterschätzt der Faktor gerade in Deutschland. Du hast ja auch auf Linkt in geschrieben, du hattest so ein paar Schreibprobleme am Anfang bei deinem Buch. Wie kamst du generell auf die Idee? Also, wie lange hat es gedauert? Was war da dein Gedankenprozess quasi dahinter? Und wie lange hast du nachher jetzt gebraucht, um das Buch zu schreiben? Also insgesamt waren das ungefähr vier Monate. Das geht es nicht so lang. Und ich hatte zwei große Zusammenbrüche. Nicht nur am Anfang. Also insgesamt waren das zwei große. Ich habe erst mal. Erst mal habe ich einfach drauf losgelegt und angefangen. Ich habe einfach geschaut. Okay, ich schreibe erst mal alles runter an Erfahrungen und Kur, die ich gesammelt habe. Was ich wichtig finde für das Buch, dann hatten wir das ganz am Anfang mit dem Verlag auch einmal zusammen, so eine Stück weit strukturiert, was man sich gut vorstellen kann, was zu Sinn ergeben würde, wie es vom Aufbau her Sinn macht. Das habe ich dann im ersten großen Zusammenbruch einmal noch mal komplett umgeworfen und habe viel Neugeschrieben und andere Positionen gesetzt und in neue Modelle gepackt. Und dann in dem zweiten großen Umwurf habe ich gemerkt, das ist viel zu theoretisch geworden, viel zu abstrakt und viel zu wenig dran an, dass das man täglich erlebt. Und dann habe ich wieder viel mehr persönliches eingebracht, an ekstertisches Wissen eingebracht. Und zum Schluss ist es jetzt ein Modell geworden, was eben der Social Media Faktor nennt, der besteht aus sechs Feldern. Und danach kommen neun Unternehmensarchitypen, die sich in den sechs Feldern einordnen. Also wie gut sind die in dem einen oder in dem anderen? Und daran kann man sich so ein Stück weit identifizieren, in welchen der neuen Archetypen könnte man sich so einordnen. Und dann sieht man, was machen die häufig für Fehler? Was machen die schon richtig? In welche Richtung sollten sie denken, es hat Zukunftsfähig zu sein? Und so weiter und so fort. Und am Ende destilliert sich das noch mal auf quasi neue Social Media Regeln für dein Unternehmen sozusagen. Und ja, damit bin ich jetzt sehr happy, aber ich muss sagen, die ganze Art und Weise dieses Schreiben, dieses Autor sein und Co. Das wird sehr romantisiert. Also mir wurde das sehr schnell der Stecker gezogen. Spätestens so weit mein Elektroren dazu kam. Annette, beste Frau. Sonst wäre ich da wirklich gestrandet gewesen. Das hilft einem wirklich noch mal sehr, sehr weiter. Es ist ja wirklich über 200 Seiten etwas kontinuierlich so aufzubauen, dass es Sinn macht, dass man wirklich Kurven hat. Das trotzdem Sachbuch irgendwie eine Spannungskurve entsteht, zum Beispiel das man nennen. Das ist wirklich nicht einfach und das habe ich total unterschätzt. Und an sich diese Tätigkeit mit "Uh, in seinem Kopf zu überlegen, was habe ich denn alles erlebt, dann zu recherchieren". Und das alles zusammen zu tragen und das einfach auf Papier runterzuschreiben, quasi oder einfach. Ja, in einer kontinuierten Story und in einer gleichen Struktur aufzubauen. Das ist an sich, finde ich, keine so ne befriedigen Arbeit. Und deshalb war das nicht so einfach. Und ich habe bisher sehr viel gelernt. Würde ich das noch mal ein Buch schreiben oder nicht? Auf gar keinen Fall. Zum Jetzigen Zeitpunkt. Ah, oh! Und jetzigen Zeitpunkt auf dem Tag, keinen Fall. Vielleicht kommt Stockholm, Settron, irgendwann, wenn du dann noch mal geschrieben hast, dann kam es raus und dann. Okay, okay. Du bist jetzt erst mal daran, dass erst herausbruchst du uns deswegen? Das Jahr, das erste voll gut, aber das noch einen Buch von mir unterbinde ich auf "Frotest" das gemacht hab, da wir gesagt, sehr viel gelernt und das ne gute Erfahrung, das zu machen. Aber ein zweites wird in den nächsten Jahren erstmal nicht kommen. Okay, das ist auch beständig. Das lassen wir erstmal den Fokus auf diesem Buch. Zwar, viele vielleicht geben wir mal drauf ein. Ich glaube, wir können ja heute auch mal bisschen besprechen. Ist das Buch, was für euch, wir können jetzt mal so topless ein bisschen drüber sprechen. Warum geht's in den Buch eigentlich? Was besprichtst du? Was er örtest du da eigentlich? Und ich glaube, nach dem Podcast hier können dann die Leute bestimmt besser einschätzen. Ist dieses Buch, was für mich will ich da noch tiefer reingehen. Ich brauche noch mehr Impot. Viele Leute verbinden ja Social Media mit Content-Marketing. Und was übersehen denn da diese Unternehmen komplett? Wenn sie quasi Social Media nur so betrachten? Oftmals übersehen sie, was es für verschiedene Anschlussfaktoren in anderer Geschäftsfeiler hat beziehungsweise. Viele denken nur in den KPIs von Social Media, bedeutet sie denken in Impressionen, In-Likes, in Engagement-Rates und Co. Aber was wir am Ende wollen, ist das Social Media wie alle anderen Marketing-Masen, auch zum Geschäftsverfolg beitragen. Also, egal was ich mache auf Social Media, das meine Marke bekannte machen, das meine Produkte begehrlicher machen, das soll irgendwie dafür sorgen, dass ja, meine Marke mehr stattfindet in den Köpfen der Leute und dann auch im Pop-Monet der Leute. Das muss man ja so sagen, wie es ist. Und da geht es vor allem darum, eben diese Balance zu finden und diese Anschlüsse zu schaffen, vor allem auch für Vorgesetzte, weil was viele nicht etablieren können oder nicht schaffen zu etablieren in ihrem Unternehmen ist, wenn sie in Social Media arbeiten, dass sie Vorgesetzte haben, die das nicht verstehen, die da Probleme in der Übersetzung, so möchte ich es mal haben, wie trägt es zu unserem Unternehmen bei. Und dann auch Folge konsequent nicht zeigen können, wie sie mit Social Media, die Unternehmen Ziele beeinflussen, oder das, was sie mit dem Unternehmen machen und so bleibt. Social Media oftmals in Kostenstelle, die viel Geld kostet und ein paar schöne Bunte-Betchen macht. Für die Leute im Kopf ist das so, paar schöne Bunte-Betchen macht und heute einfach dazu gehört. Aber quasi nichts für das Unternehmen bewegt und es ist ja nicht so. Beziehungsweise darf man Social Media nicht ausrichten. Und ich glaube, diese Verschiebung ist das, was eins der wichtigsten Faktoren ist. Wie siehst du das dann? Also du bist ja täglich mit Chars und Chaladern, dann auch ein Scheichen Kontakt mit Kunden, mit Ziener, Leadership, etc. Wie gehst du genau an diese Leute ran, um den dann zu erklären, wie wichtig Social Media ist und das ist eben nicht nur irgendwie, ja, paar schöne Bildchen sind. Ich glaube ganz wichtig ist die Effekte zu erklären, beziehungsweise erst mal die Grundgegebenheit. Also früher, wir kennen das ja alle von TV, beispielsweise noch. Da war TV so, dass Leitmedium alle haben an eine Uhrzeit irgendwie Wetten das geguckt. Und dann wussten alle, was da abgeht. Das gibt es heute so nicht mehr. Aber stattdessen konzumieren alle verschiedenste Babels und verschiedenste Interessen in ihrem Smartphone, beziehungsweise auf Social Media generell. Was dadurch entsteht, ist eben eine neue Art von kultureller Prägung und von auch einem Art Social Media Kulturem Gedächtnis, wo würde ich das mal nennen, was sich dadurch entwickelt. Und auch neue Art und Weisen, wie Leute Produkte entdecken und diese dann kaufen. Und das muss man sich einfach komplett neu anschauen. Denn was nicht mehr funktioniert, ist dieses klassische Sender- Empfängermodell. So möchte ich mal nennen, so hatte man das früher nicht nur bei TV, aber generell in Werbung. Es ist heute noch bei Autoform. Es steht irgendein Botschaft, irgendein Produkt. Und dann wird gesagt, zum Konsumenten quasi hier friss, nimm friss. Und wir beballern dich jetzt damit. Und das funktioniert halt auch Social Media nicht mehr. Es ist genau umgetreten. Es ist quasi, du musst herausfinden, was ist für die Leute, in deren natürliche Lebensumgebung relevant und interessant. Und dann musst du schauen, wie kannst du dann als Marke oder als Unternehmen oder mit deinem Produkten darin stattfinden. Und ich glaube, bei diesen Schiff zu machen, von ich bombardiere die Leute zu, ich muss teil ihrer Welt sein, ist eines der größten Hebel, die man haben kann. Du sprichst ja auch in einem Buch von Betriebssystem. Also Betriebssystem ist da ein ganz großes keyword, welches du immer wieder benutzt. Was bedeutet für dich? Also was ist dieses Betriebssystem von dem Lula und Gernsatz sprichst? Das ist der Social Media-Faktor an sich, den ich beschreibe. Ich hätte das ist ein Konzept, das ich eben so genannt habe. Das sind sechs Fäder, das ist, da kann man so ein Stück weit abklopfen, inwieweit man in diesen Fädern schon gut vorangeschritten ist, beziehungsweise, wie man da ausgeprägt ist. Das erste etablierter Mut. Das bedeutet wie mutig ist man unter einem Unternehmen neue Wege zu gehen. Wie wenig oder wie viele Feedback-Schleifen hat man bevor und post online geht und core. Wie und welche Ideen setzt man neu voran und core? Also das ist super, super wichtig, weil viele bleiben in ihrer Safe-Sohn-Stecken, so möchte ich es man in. Dann ganz wichtig Messbarkeit und der haben wie stark, messe ich schon meine Prozesse. Wie stark bin ich schon generell drin in diesem ganzen Thema. Ich messe alles, was ich tue und leite konsequent daraus ab, was daraus entsteht. Dann Social Media und Zeitgeist wissen. Wie stark wissen meine Leute, die Social Media machen überhaupt über Social Media Bescheid und wie stark ist bei denen auch so Zeitgeist wissen ausgeprägt? Das kennt man auch sehr, sehr oft, dass Social Media dann an Leute ausgelagert oder die Generation-Marketing machen. Aber die sind vielleicht gar nicht so in Social Media drin. Das ist auch oft ein riesen Problem. Verantwortung und Prozesse, auch ein Feld, was oft nicht klar ist, wer übernimmt was, wo gehört Community Management dazu, gehört das eigentlich zum Gastemosurface oder gehört das zu Social Media, dass das, dass diese Rollen klar sind und Abgabe von Kontrolle. Auch ein super wichtiges Thema. Und wie weit ist man bereit sein, Social Media Manager zu vertrauen oder den Leuten, die Social Media machen? Weil das ist der Schlüssel unsistenz zu gewährleisten und eben auch die Leute, die in Social Media arbeiten, glücklich zu halten und dass sie eine gute Arbeit machen. Und das letzte ist dann Verzahnung mit der Wertschöpfung. Also wie weit ist mein Social Media, was ich tue und das, was daraus entsteht mit meinem Kerngeschäft verzahnt. Also fließen, beispielsweise Dinge, die über Social Media reinkommen später in meine Produktentwicklung wieder mit ein. Oder ist meine HR mit Social Media connected, dass ich weiß, was für eine Stimmung daraus über unseren Unternehmen überhaupt herrscht? Und natürlich zahlt mein Social Media auf die Geschäftsziele ein und sorgt dafür, dass wir in zwei Jahren 5 Prozent bekannter sind in Deutschland, beispielsweise. Also solche Themen müssen sich anzuhauen. Und diesen Sexfeldern versucht man sich dann während des ließt hoffentlich selbst in seiner Arbeit zu verorten. Und dann kommt man auf neue ziele Fehler, indem man vielleicht Dinge besser macht. Du hast jetzt ganz oft Echtzeit Feedback erwähnt, auch Community Management erwähnt. Warum ist denn genau dieses Feedback für die Unternehmen so wichtig? Ich glaube das unterschätzen ja ganz viele, was du auch gerade schon meintest mit, wer macht Community Management? Das ist Customer Service, das ist Social Media Team, wer geht daran? Und auch dieses Sentiment ist ja generell, was in den Kommentarspalten passiert oder grundsätzlich. Du hast auch letztendlich ein linkt in Post gemacht, zum Thema, dass man ja auch viel mittlerweile via DM-Share, da kannst du gar nicht gucken, was genau passiert. Aber trotzdem ist es ja ein Feedback auf eine gewisse Artenweise. Ich leite was weiter. Wie kann man das nutzen? Was wird da unterschätzt? Was war da so in deiner Recherche, was dir aufgefallen ist? Vor allem, was mir aufgefallen ist, dass es nicht ernst genug genommen wird. Das was du sagst, also Community Management wird oft als Servicekanal abgetan, Community Management wird nicht auf die Bedürfnisse der Menschen angepasst. Community Management wird auch dann oftmals als eins Lott am Tag hinterlegt und dann werden von einer Person oder von wenn es ein Riesenunternehmen ist von den Agents oder was es dann auch alles gibt. Die Dinge einmal am Tag beantwortet in dem Slot und Co. 45% der Menschen empfinden auf Social Media eine Antwortzeit von 2 bis 3 Stunden als normal. Das muss man sich vor Augen halten. Jetzt frage ich mal umgekehrt, welches Unternehmen in Deutschland schafft es in 2 bis 3 Stunden zu Antworten mit einer guten Antwort, die nicht langweilig ist und keine Serviceverkettungen hat. Was man auch oft sieht ist und das ist ein Riesenumbruch. Viele gehen mittlerweile gar nicht mehr über Social Media, obwohl es ihr natürlicher Kanal wäre um Serviceanfragen zu stellen. Weil sie genau wissen, da kommt als Antwort, oh, meldet ich doch bei Service-Immail X Y. Und das sollte aber nicht der Weg sein, der Weg sollte sein, dass die euch frage, wenn du fragst, wo ist mein Paket, dann müsste von dem Service, also von der Community Management Seite, in meinen Instagram DMs zurückkommen, hey, dein Paket mit der Nummer X Y steckt gerade in der Fial, du kannst abholen, keine Ahnung. Und nicht eben, hey, wenn du dich doch an unserer Service-Immail, das ist der, dass das viele nicht begreifen und dieses Echtzeit Feedback vor allem auch zu nutzen und umzusetzen. Wenn du siehst in deiner Community, die schreiben ganz viel zu gewissen Themen oder da findet irgendwas viel statt und wie haben so insider jokes in den Kommentaren oder ähnliches, dann greift die auf und nehmen die wahrer viele dieses Weg kommen von der wir sind die Beschallenden, also wir sind die die raus senden, hinkommen zu A, wir reden wirklich mit denen, dass das was, was einen großen Unterschied macht. Hast du noch mehr Beispiele, was dieses alte Denken von Unternehmen auch ausdrücken kann? Es ist ja nicht nur Community Management, gibt es dann auch irgendwelche anderen Felder, die die besonders aufgefallen sind. Oftmals ist immer noch diese Denke vorhanden, dass man Werbemittel, die es schon existieren, recyceln kann und dann einfach auf Social Media nutzen kann. Also wir haben also bei großen Firmen, wir haben einen TV-Sport, der wird in 16 kleine Teile geschnübbelt und dann auf Social Media ausgespielt und das funktioniert dann super. Oder wir haben jetzt einen TV-Sport gemacht mit dem gewissen Konzept und jetzt briefen wir mit dem gleichen Konzept irgendwie so 5 UGC-Pieple und die sollen dann was total generisches sagen und dann kommen da ganz tolle Esszits bei raus. Was man dann sieht sind diese klassischen UGC-Themen, die eigentlich keine UGC sind, das ist immer so ein bisschen Geschauspieler so "Ich habe das seit 5 Tagen genutzt und jetzt sind meine 10er weißer, also weißer dieser UGC der so, den wir alle so schlimm finden und der so plakativ ist und den AI mittlerweile fast schon ersetzen kann, weil es so generisch ist. Genau, diese Denke von wir übertragen aus anderen Medien sieht man auch ganz oft bei Stills oder bei Carousel, wenn es um Autoform geht. Es sieht oftmals aus wie ein Autoform-Plakrat, obwohl das ganz anders funktioniert als eben mit Autoform-Plakrat. Und diese Denke von wir müssen andere Medien übertragen auf Social Media um es 360 Grad zu machen, so funktioniert das nicht. Die Leute konsumieren mittlerweile am meisten Social Media, das bedeutet Social Media müsste der Aufhänger sein, um zu sagen, so kreieren wir Medien und dann müsste das Konzept oder die Marke entsprechend umgesetzt werden. Also man braucht einfach eine bessere Übersetzung von, das ist meine Marke mit den spezifischen Werten und den spezifischen Attributen und so übersetzt man sie in die einzelnen Medien. Bei 360 Grad-Kampagne heißt nicht, dass alles gleich aussehen muss oder das heißt, dass alles den gleichen Zweckoffelt bzw. die gleiche Motivation auslöst oder den gleichen intrinsischen Faktor auslöst, damit die Leute etwas bestimmtes tun. Und ja, da habe ich auch so ein paar Beispiele drin, die das im, also ich habe für jeden dieser Unternehmenstypen, also jeden dieser neuen Archetypen habe ich dann auch um einen Beispiel aus der Praxis und eins, was sich erwähnen kann, was eben sehr, sehr stark hakt in diesen ganzen Gedanken und woher das auch kommt, ist Frosch die Reinigungsmittel. Wenn du dir mal deren Accountsanschaust, dann denkst du so, wie kann das noch Realität in z.B. in 2026 von der Marke sein, die so bekannt ist und eigentlich über Social Media so ein Erfolg haben könnte. Er ist nur eins von Beispielen, wo man eben sieht, die haben gar garantiert noch irgendeine andere Denke etabliert, die es noch nicht ja laut quarklich Social First zu denken. Obwohl es ja in dem Bereich, also wenn man sich jetzt mal Reinigungsmittel anschaut, was nicht so ein super sexy Produkt, das würde ich jetzt mal sagen. Anders geht, wenn wir uns Everdrop und Co-Anschaust. die haben da riesen Followering auf Social Media und Kohlen, der Hardcore Community. Da muss man sich fragen, was machen wir richtig, was machen wir falsch und eben neue Ansätze finden, als eben dieses Übertragen von Website Image oder Autoform oder TV in Social Media versuchen rein zu pressen. Das funktioniert nicht. Ich finde es generell so krass, wenn man sich wirklich Social Media von vielen großen Firmen anschaut, ja, also mal wirklich in dem Teil anschaut, dass da so viele Punkte sind. Ich habe auch letztens von einer großen Drinkmarke geguckt, Community Management gar nicht vorhanden. Und dann denkst du dir krass, wir sind in 20/26 und es ist immer noch so. Du hast jetzt gerade erwähnt, dass man ja eigentlich bei Social Media starten müsste mit dieser ganzen Planung für diese 360-Krathkampagnen. Siehst du dann eine Entwicklung? Also dass das eher in die Richtung geht oder wo stehen wir da gerade? Also teilweise ja, pauschal und grundsätzlich nein, so würde ich mal sagen, dieses, wie wir Marketing gelernt haben, so möchte man in, dass wir ein Konzept entwickeln, was nicht auf Social Media basiert und daraus dann verschiedene Bereiche kaskardieren, so möchte man insoher, jeder Marketingjob, die auf Zeit heute, also jede Person, die seit heute seit 15 Jahren oder länger Marketing arbeitet, angefangen und so arbeiten die Personen, sie ihr Leben lang quasi. Und das ist, und das muss man halt hinterfragen, also diese grundsätzlichen Ansatz, das neu zu denken und das ist glaube ich auch nicht so einfach beziehungsweise schwierig zu tun und so gelingt das eben nicht jeden. Aber es ist eben ein spannender Ansatz, wo man sich anschauen kann, ja so kann man das machen und das müssen diese Unternehmen tun. Also ich würde sagen, pauschal auf kein Fall, aber punktuell gibt es welche, wo ich sage, hey, die machen das schon richtig gut und die ziehen aus Social Media, ziehen, hey, das hat super funktioniert und ziehen das dann in keine Ahnung, streaming oder TV-Werbung und Co. Und schaffen da stärkere Verzahnungen, wo sie dann auch klar sehen, hey, der Sport den wir aus Social Media für CTW genutzt haben beispielsweise, der hat viel besser funktioniert als unsere sonstigen Sports TV für CTW machen. Oh, oh, wunder. Also da muss man einfach auch mal ein bisschen ausprobieren, schauen was funktioniert, was nicht funktioniert und da neue Wege einfach austesten. Ich finde das so krass, aber wir natürlich auch alle mittlerweile so drauf getrimmt sind Social Media zu konsumieren, weil es was ich mein, ich glaube der reguläre Konsument denkt ja nicht, ich schreit Svense oder ich schau jetzt Social Media, du erwarte es ja einen ähnlichen Content quasi heute tag und auch ein ähnliche Kommunikation, glaube ich von den Brands. Du hast mittlerweile auch ein Palmer erwähnt, messbar und wie man mist, was siehst du da aktuell noch als Problem, wenn man jetzt nur auf Shares, likes, diese typischen KPIs geht, die man eben so kennt, gibt es da für dich einen Weg, wo du sagen würdest, sollte sich eher in diese Richtung entwickeln, versus jetzt aktuell dieser Status quo, den wir da quasi haben. Ja, viele der Social Media Abteilungen messen nicht ziel angepasst, so möchte ich das man denn, weil wenn ich mir und das sehe ich sehr oft, also ich war gestern zum Beispiel wieder BabyGuard Business Bootcamp als SoCent oder nicht da so reporting sehr von den unterschiedlichen Marken, von den unterschiedlichen Menschen, dann sind die immer relativ gleich aufgebaut. Also sehr, viele sind so aufgebaut okay, da ist dann die Report and Reach, Engagement Rate, Commons, Shares, likes etc. Und dann denke ich so okay, aber ihr habt doch mein Ziel definiert oder nicht. Und dann muss man eben schauen, wenn das Ziel ist und damit meine ich nicht, das Social Media Ziel, sondern das Unternehmensziel oder das Marketingziel, mit wir wollen als Marke sympathischer werden oder wir wollen als Marke bekannter werden oder wir wollen, dass, also haben auch viele das Problem, viele Leute kennen uns schon, aber sie konvertieren im entscheidenden Moment nicht in der Kategorie, wo unser Produkt stattfindet und dann hat man quasi einen Konzertation oder ein Konversionproblem. Und dieses Ziel, wenn man das festgelegt hat, also zum Beispiel nehmen wir jetzt mal, wir wollen als Marke bekannter werden, dann ist die Frage, was ist dann der richtige Faktor, dann würde ich zum Beispiel anschauen, Reach, ja klar, aber im zweiten Sinne würde ich mir dann auch anschauen, Watchtime und Hook Rate und Co, um eben zu sehen, okay, wenn ich jetzt vergleiche Video A und Video B, das hat vielleicht die gleiche Reach, aber das eine hat doppelt so viel Watchtime wie das andere, dann muss ich ja eher Videos in dem Video, in dem Stil von Video B machen, weil sich Leute länger mit meiner Marke beschäftigen, dadurch bin ich stärker im Kopf, dadurch habe ich ein größeres Engagement irgendwie mit der Marke und kennen wir auch irgendwie besser. Und dieses Hook Rate und Hold Rate, so möchte ich es mal nennen, also wie viele Leute springen nach 30 Sekunden ab, das hat man mittlerweile alles in den Instagram-Inzides und die wenigsten Leute benutzen, die wirklich vollständig, sondern nehm nur ihre Standardmetriken und verfolgen die oder man hat eben wirklich Sympathie, die man verändern will zu einer Marke und dann schaut man sich in einem Jahr eine externe Markforschung an, beispielsweise oder hat so ein BrandTracker mitlaufen, der ein sagt, okay, wir verschieben uns da gerade gut oder schlecht oder wie auch immer und das ist wirklich sicher anzuschauen und die, ja, ich sag mal, die KPIs nicht standardmäßig zu messen, wie man halt denkt, ein gutes Social Media-Reporting muss so aussehen, sondern so zu messen, dass es wirklich Ziele angepasst ist, dass man wirklich sagt, diese KPIs zahlen kontinuierlich auf meine Ziele ein und daran kann ich bewerten, ob das wirklich funktioniert oder nicht und das fehlt mir oft, also die Übersetzungsleistung von das machen wir auf Social Media und das zeit wirklich auf unsere Ziele ein. Ich finde es vorkrast, weil ich kenn auch tatsächlich viele Leute, die nicht mal wissen, dass es diese Inzides gibt, also dass du wirklich so tief in diese Videos reingehen kannst und da eigentlich noch viel mehr über dein Video rausfinden kannst, wirst es jetzt nur, wie viele Leute habe ich erreicht oder wie viele Kommentare sind da, wie viele Schärfzettere, deswegen an alle, die das noch nicht gemacht habe, schaut mal genau an eure Inzides-Reihe, da kommt das Zellie mehr raus als jetzt nur hier diese plumpen zahlen. Du plädierst ja auch klar dafür, dass Social Media mehr im Kern von einer so einer Unternehmen-Strategy dann sein soll, was müsste sich deiner Meinung dafür ändern, dass es auch wirklich so umgesetzt wird. Puh, ja, das ist ein großer Faktor. Ich habe da mehrere, also wenn es um den Purbung, ich glaube es ist, ich bin schon einmal überlegen, es ist Verzahnung mit dem Kerngeschäft genau, da habe ich auch so Hebel definiert, wo man sagt, so kommen wir stärker darin, dass unser Unternehmen und auch die Entscheiderin im Unternehmen, oftmals scheitert es ziemlich an denen, Social Media stärker in das in die Unternehmensstrategie verankern. Wichtig ist, glaube ich, da die gleiche Sprache zu sprechen, wie die, also oftmals sehe ich auch Präsentation, die sehr gut vielleicht aufbereitet sind, aber in so einem Social Media-Spräch bzw. in so einer Social Media Art und Weise gemacht sind, dass das die entsprechenden Leute gar nicht so verstehen werden oder verstehen können quasi und da müssen sie stärker, ja, müssen die Leute stärker reingehen in diese Art und Weise, wie sie Dinge vermitteln, wie wir es rüberbringen, was wirklich wichtig ist und was wir da wirklich tun und das ist eben nicht auch, wir machen hier toll neuen Konten, sondern wir machen ABC oder wir verändern ABC, umsprechend folgende Dinge zu erreichen, also dass die Person im Marketing, die ganz oben steht, die Social Media klar auf dem Schirm haben und in die KPIs des gesamten Marketing-Zyklus mit einrechnen und schauen, wie man das besser verzahlen kann. Was da eben auch so ein bisschen dazu stößt, ist, dass Social Media ja noch jung ist im Vergleich zu den anderen etablierteren, ich mache hier ganz viele Anführungsstrichen, etablierteren Medien und dadurch gibt es vielleicht noch nicht die abgesteckten Wege, wie das vielleicht ist bei einem TV, wo man sagt, oh, zu so und so viel Prozent zahlt das jetzt so ein und das messen wir so und so, weil das muss man eben für jedes Unternehmen neue aufstellen mit Social Media und da fehlt es vielen an, ja, ich sage mal, Versetzungsleistung so möchte ich es fast nennen, wie das Ganze aussehen kann oder wie man das eben misst, aber da gibt es verschiedene Wege und da muss man einfach tief reintauchen. Am Ende des Tages finde ich, es ist sehr viel skill, wie man die Sprache der Entscheidernen trifft und wie man die Ziele übersetzt in Themen und in Werte, die sie verstehen, das fällt mir ganz oft auf, dass die Produkte oder das so wie es gemacht ist, dass das sehr Social Media gedacht ist, aber eben nicht, wenn es dann um so eine entscheidende Präsentation beispielsweise geht, da denen beibringt, ah, das verändern wir damit und das bringt das uns wirklich und ich glaube da können auch Social Media Abteilungen noch sehr viel lernen in dem Bereich. Ist ja auch unglaublich schwer. Also, ist es auf. Diese, diese, also wenn man selber im Thema Social Media drin ist, ja, also auch pop kulturell gesehen, Heated Drive Rear, ich sehe ja auch, du bist da tief drin. Allein so ein Phänomen, man mich mal zu erklären, warum ist es jetzt, ja, ja, ja, ich hab sagen, hier Team Hollander, da war es bei der HP Overhardt, der mich gesehen hat. Genau. Das sind ja so Momente, in denen es ja wirklich Überzeugungskraft teilweise braucht, wenn du eben jemand im Leadership Team hast, der sich eben in diesem Thema nicht auskennt oder eben so weit weg ist von der Zielgruppe oder von diesem [Musik] Und ich glaube da wirklich den Nähr zu treffen, was du auch gerade meins ist, glaube ich nicht. Und wenn du bei dem Phänomen zu erklären natürlich musst du auch erklären, was da passiert. Aber was ihm dieses Phänomen nachher bringt, was da passiert, was die Zahlen sind worauf, quasi dann darauf ankommen, was auch immer eure KPIs sind oder was auch immer euer Leadership-Team sucht. Und ich glaube, das ist die große Herausforderung. Weil es fällt am Jahr selbst, wenn man da drin ist, schwer teilweise das zu erklären. Weil du da verstehst, sondern es sind der Community. Da vielleicht zwei Sachen. Das eine ist, das aufzeigen, dass das, also einmal aufzeigen, dass solche Phänomene, keine Einzelphänomene sind, weil das sind sie nicht. Man hat zügliche Bewegungen, die sich jedes Jahr wiederholen. Das sind solche Themen wie Kanal "Metgal", "Superbow", "Grammy", "Sworderbar". Da wird es immer solche Zücklen geben, wo irgendwie in dieser ganzen Awards-Siesens, wo irgendwie Outfits, Abendkleidungen und Co, eine stärke Rolle spielen. Also da kann man schon mal so pop-kulturelle Züklins ein bisschen ableisen. Und generell gibt es auch, wenn man sich mal dieses "Heeded Rivalry" Beispiel anguckt, dann gibt es auch da so einen, das einfach ganz normalen "Hypzüklus", der da stattgefunden ist. Und diesmal ist es eben auf die Serie. Und wenn man diesen "Hypzüklus" einmal runterbricht und sagt, "Hey, es wird paar mal im Jahr solche digitalen Hypes geben und die funktionieren so." Da gibt es einen Startpunkt, nie man kennt es, alle Versuchen es zu bekommen. Das war ja auch in Deutschland, der Moment, worum es zu beliebt war. Man muss das immer shady erst mal irgendwo anschauen, weil es eben auf HBO und Max noch nicht verfügbar war. Also man ist schwerer angekommen, jeder wollte aber rankommen. So ein bisschen so eine Zugangsbarriere. Man muss sich mal anschauen, wie so ein "Hypzüklus" funktioniert. Und das kann man einmal runterbrechen und erklären. Und dann sagen, diese "Hypzüklen" werden ungefähr sechs, siebenmal im Jahr kommen. Und da müssen wir, also wenn es für die Markere relevant ist, das ist auch um eine wichtige Sache. Dann müssen wir dabei sein oder eben nicht, oder entscheiden das immer spontan. Und dann kommt der zweite Aspekt in Spiel und das ist diese Abgabe von Kontrolle. Ich muss meinem Social Media Team vertrauen, dass die im besten Interesse des Unternehmens handeln und dem Unternehmen nichts böses wollen, weil das wollen, die beißen nicht. Und deshalb ist es super, super wichtig auch diese Kontrolle. Und ich sage, man kann das sehr, sehr gut ablesen. Anhand davon, wie viele Freigabe schleifen es braucht, bis ein Beitrag gepostet wird. Und wenn das mehr als drei sind, oder ich sage schon mehr als eine ehrlich gesagt, dann ist da schon irgendwo so ein Misskommunikations-Thema. Denn was oft passiert ist, dass das wird tot gefiebt, und dann ist mein Ersten zu spät und zweitens zu ja nicht nah an dem Thema dran, oder es wirkt zu wehrblich. Du musst deinen Social Media Manager vertrauen. Hey, ihr drei, ihr wisst am besten, was da abgeht. Ich verstehe das nicht, aber muss ich auch vielleicht nicht im kleinsten Detail. Und ihr wisst aber, was da abgeht und macht das schon. Und das ist klar, es muss abgesprochen sein in der Grundstrategie und das, was ihr tut. Aber das macht man ja eben genau mit solchen Zücklenerklärungen, beispielsweise. Und da habe ich noch niemanden erlebt, wenn die das wirklich richtig verstanden haben und die man einmal so aufgezeigt hat, "Hey, das passiert auf Social Media." Weil das meiste, was passiert ist, ich verstehe das nicht, warum das stattfindet und warum das gerade gehypen wird. Wenn die das einmal die Hintergründe verstanden haben, dann verstehen sie auch und können auch stärker Kontrolle eben abgegeben. Und das ist dann der Faktor, der daraus wachsen muss. Also, wie du dich in perfekten Tipptner diesen Trendzyklus zu erklären. Also auch als Base, mega coole Stake Away. Grundsätzlich auch für alle Teams wahrscheinlich da draußen, wenn ihr mal irgendwas habt. Und ich glaube es ist auch nicht schlimm, wenn die Person, die dieses Team führt, leichtslich 100% versteht, aber ich glaube, die Basics und die Grundlagen versteht jeder. Um so ein grenzen generelles Grundverständnis für irgendwas zu ersetzen oder zu bekommen. Ich täg mir auch mal ganz ehrlich, wie operieren nicht am offenen Herzen. Weißt du was ich mein? Selbst wenn es mal ein Post gibt, der dann halt daneben ist oder der nicht so ankommt. Mein Gott, im schlimmsten Fall dann archivierst du den, wenn du dann der meinst. Ich wollte gerade sagen. Also, wenn du jetzt, wenn du jetzt irgendwas total eskalieren sollte und der Investorschef von Venture Capital für mal X Y und Androfen und sagt, das geht ja überhaupt nicht. Also, okay, ich habe es in einem Minute, ist das weg. Also, genau, also es ist keine Kampagne, die irgendwie nach 200 KG kostet hat, sondern es war irgendwie nun post. Ja, genau. Und mal als probiert. Deswegen ist es sich aus so. Was wäre denn für dich mal so ein Tipp, wenn jetzt jemand zuhört als Unternehmen und sagt, wir wollen jetzt mal wirklich strategisch nutzen wollen, anfangen, wo wäre da ein erster Schritt, wo du ansetzen würdest zu sagen, okay, da müssen wir reingehen. Damit können wir das Ganze ins Rollen bringen. Ich würde mir anschauen, wer konsumiert euch denn wirklich und warum. Also, ganz viele haben nicht im Blick wer den eigentlich folgt oder was sie eigentlich wirklich erreichen wollen. Sondern die Machenheit Social Media, ein bisschen Trendy hier, versuchen wir auf Trends aufzuspringen da. Und ja, entwickeln nicht quasi eigene, coole Formate und Werte und kommen nicht auf die Ideen. Also, oftmals ist es ja, du brauchst eine strategische Herleitung und musst einmal diese Grundbasis bauen, wie übersetzt zu deiner Marken oder Unternehmensstrategie auf Social Media. Und dann kommt es aber ganz stark darauf an, wie sehen dann die einzelnen Formate aus, bzw. die einzelnen Themen, die du daraus entwickelt und darauf baust. Und diese kontinuierliche Ausrübete. Und da muss ich sagen, viele sind kreativ, aber vielen fehlt es auch an diesen tünden-den-Iden vielleicht, die dann gebraucht werden, coole neue Formate zu entwickeln. Und den meisten fehlt es aber nicht an diesen tünden-den-den-den oder an der Kreativität, sondern den fehlt es an Zeit dafür und also an Kapazitäten und eben an der Rückhalt des Unternehmens zu möchten, dass sie das auch tun können. Weil viele sagen, boah, ich habe mir schon mal so viele Formate und geile Sachen ausgedacht, die hätten super funktioniert, als ich die dann vorgestellt habe, wurden die mir alle zu schossen. Und jetzt mache ich mir die Arbeit gar nicht mehr, sondern gehe mit der Safe Variante. Und das kontinuierlich trotzdem zu machen und immer wieder diesen Rahmen zu pushen. Das ist eine ganz große Art von Durchhaltevermögen, die es eben braucht auf Social. Ich stimm die 100% zu, ich glaube aber auch, ich kann beide Seiten voll verstehen, also auch diese Großzusagen, wo ich machst da nicht mehr. Ich glaube tatsächlich, was aber viele Unternehmen nicht verstehen, ist, dass die meisten, die eben auf Social so viral gehen oder gerade als Best Practice, die Spiegelten sind ja gerade die Brands, die so bold und outstandingen. Also ist dieses dueling good thing, dieses Netflix thing. Und da denke ich mir immer, wow, ihr seht all diese großen Brands auch rein eher zum Beispiel mit diesen Sachen. Ihr seht diese Brands und die gehen so viral oder durch die Decke, weil sie eben bold sind und irgendwie den Mut haben, eine eigene Meinung haben, ein Distance zu haben. Aber ich glaube da fehlt man mal noch dieser Schritt. Was was ich mein, also diesen Schritt zu gehen, wirklich dann auch so mutig zu sein, wie diese anderen Brands immer als Best Practice genommen werden. Ja, die sagen dann, die wollen das auch. Und dann kommt das Team mit Ideen, die in diese Richtung gehen und dann sagen sie, nee, das ist viel zu viel. Und dann wollen sie das andere und lehnen aber das gleichzeitig ab. Und dann logischerweise bist du als Social Media Team da, hey. Und das ist glaube ich wichtig, dass man da seine eigene Balance und Sprache finden muss. Und dann auch Erwartungsmanagement betreiben muss. Also das ganz, ganz klar dann auch zu sagen, hey, wir können super bold sein und eine super bold Richtung gehen. Das ist aber auch vielleicht gar nicht unsere Sprache. Keine Ahnung, ein Elatorenhersteller aus dem Sauermand bist. Musst du dann "The most freaky funny videos" machen? Ich weiß nicht. Vielleicht ist dann eher Education oder was auch immer dein Ansatzpunkt, in den du reingehen kannst. Und eben auch das Erwartungsmanagement zu betreiben. Hey, wenn wir nur das machen, dann ist das Safe Social Media und dann wird das nicht fliegen. Dann können wir das nebenbei machen. Dann werde ich aber auch nicht, wenn ich zum Beispiel nur teilweise Social Media mache und andere Samarketin mitmache, dann werde ich aber auch nicht meine volle Kapazitäten darauf investieren, weil das lohnt sich gar nicht, weil wir werden damit nicht so nach vorne gehen können, wie ihr das euch vielleicht auch hofft. Und dieses klingliche Erwartungsmanagement zu betreiben und das auch auszusprechen, das ist auch auf dem Thema. Wenn du jetzt so ein Wunschzettel quasi ausfüllen könntest, in welche Richtung es gehen soll mit den Unternehmen und den Social Media als Betriebssystem. Was wären da so vielleicht drei Deiner Keypunkte, die darauf stehen würden? Das Führungskräfte, ihren Social Media Managerinnen mehr Kompetenz zu trauen. Das wäre Nummer eins. Weil was ich oft sehe, in Unternehmen dem CFO wird wahnsinnig vertraut. Der Finance-Abteilung, dem Kontrollen wird wahnsinnig vertraut. Ein Anweiten und Steuerbarater, dahinter fragst du auch nicht jeden Tag, was die da machen. Weil du es bis ins ganze Detail vielleicht gar nicht verstehst. Social Media, exekli, das heim. Das ist so komplex und ein so großes Feld, dass du als Außenstehender, der nicht vom Fach ist, dass nicht bis ins ganze Detail verstehigen kannst. Trotzdem wird es jedes Mal 50.000 Mal mehr hinterfragen als den Steuerbarater oder als Denanwalt. Und das ist etwas, was mich wahnsinnig irritiert in der Unternehmenskultur. Bei den Unternehmen, dass diese Kompetenz nicht stärker den Leuten auch zugetraut wird. Immer dieser Gedanke, irgendwie im Raum steht mit "Uh, das könnte ja für unsere Marke schlecht sein und die sehen das nicht." Also "Ne, das ist glaube ich nicht." Wir sehen eher mehr die Chancen als die Risiken und das muss man in diese. Denke muss man reinkommen. Und dann ist mir zweite Wäre, dass man generell Social Media ernst nimmt als Faktor, als wirtschaftlichen Faktor im Umgang. was ich damit meine ist. Ich beschreib so eine Anikdote auch im Buch, wo ich in so einem Glastauer bin. Da wurde ich eingeladen für so eine Beratung in Social Media. Dann fahre ich da irgendwie in Superhohes Stockwerk, kommt da raus und dann sitzen da so, ich glaube es waren fünf Männer und zwei Frauen vor mir in so Anzug und dann sagte das erste, was ihr sagt, das ist so ein bisschen so ein Lächeln im Raum auch, also nicht, dass die mich unterschätzen oder dass die mir meine Kompetenz absprechen wollen, aber es ist so ein bisschen so, "hm, schauen wir mal was uns da erwartet, nicht so ganz richtig ernst genommen." Und dann sagt der erste Satz der gefallen ist dann als Los gegen die Wahl, dann legen wir mal los, die zeigen uns ja heute, wie Social Media funktioniert und dann habe ich gesagt, "Ne, ich zeige euch heute nicht, wie Social Media funktioniert, ich zeige euch euch, wie wir eurer unternehmen retten, das ist was ich euch heute zeige." Und diese Anzaftigkeit mit so einer Anzaftigkeit an Social Media ranzugehen und da aus der Brille zu schauen, wie kann uns das helfen, wirklich unser Unternehmskonzept, wenn nicht retten, dann nach vorne zu bringen oder wirklich stärker einzugeben und das nicht so als Seitwerk zu betrachten, "Oh, das sind die Jungen werden, die machen da ihre bunten Bildchen und dann kommt da was tolles bei raus." Und aber das wirkt sich ja nie so richtig auf das Geschäft aus, das ist halt quatsch. Genau, das wäre noch eine Sache, ja das wäre eigentlich die zwei Wichtigsten. Die zwei Wichtigsten Sachen, die du dir gerne sind. Wie wir hatten das Meetings geändert. Sehr gut, ehrlich gesagt, weil ich konnte den halt konsequent aufzeigen, dass wenn sie Social Media an dich ernst nehmen, da die ihr Geschäftsmodell wirklich ernsthaft zu scheider droht, die haben jetzt Geschäftsmodell, das du wo bestandskunden neben einem sehr höheren Alter sind, deshalb war das relativ, ich habe jetzt die sagen, easy aufzuzeigen, aber es war eine logische Konsequenz, das aufzuzeigen. Da wurde denen das deutlich klarer und die sind bis heute, gehen die mit einer ganz anderen und das ist mittelständiges Unternehmen. Also die gehen mit tausende Mitarbeiter, aber trotzdem mittelständig, aber die gehen mit einem ganz anderen Art und Weise, wie sie auf Social Media schauen, heran und nicht mehr mit. Das ist was, was meine Tochter macht, sondern das ist was, was wir als Unternehmen machen, um stärker voranzukommen. Das war so mit, das war ein richtig gutes Feedback in meinen Augen zu sehen, eben dass die das wirklich jetzt ernst nehmen. Ich wollte mich zu hören, zumindest dass das Meeting so angefangen hat und dann doch noch einen positiven Term genommen hat. Am Ende, also dein Buch, kommt raus, am 26.3. Richtig. Der Social Media Faktor. Für wen ist denn dieses Buch, weil du es noch mal kurz zusammenfassen kannst? Für wen ist dieses Buch, worum geht es top leiden, damit wir das nochmal jeder versteht, jeder nochmal sich überlegen kann und natürlich alle links in den Show notes. Wenn du in der Agenturarbeit ist oder im Unternehmen und Social Media schon ein Stück weit machst, dann ist das absolut was für dich. Es ist aber auch was für dich, wenn du ein Einzelunternehmen bist oder ein eher traditionelleres Unternehmen wie ein Backer oder ein Arztpraxis oder ein Anwalt oder Ähnliches, der die damit nicht gezeigt bekommen möchte, wie ich damit anfange. Und was ich machen muss, sondern was ich erst mal für einen Mindset entwickeln muss im Hinblick auf Social Media zu verstehen zu können, was kann das mir dann wirklich bringen und was muss ich für Faktoren vielleicht etablieren, dass das nicht nach hinten losgeht, beziehungsweise ich das auch durchhalte und mich da gut etablieren kann. Für wen das nichts ist und das will ich auch gar explizit sagen sind für die Leute, die so super krass schon drin sind in Social Media und die schon die Marke sind, dies nach vorne geht. Also ich würde jetzt nicht, der Social Media hat von Du Lingo würde ich das Buch nicht hier empfehlen. To be honest, weil ich glaube die haben, die haben glaube ich ganz gut verstanden, wie sie diese Faktoren spielen müssen und haben, glaube ich, ihre eigenen Läger finden und sie würde bei jedem Punkt wahrscheinlich einfach noch sagen. Check, check, ja okay verstanden, also könnte alles nachvollziehen. Aber es ist eher low level, aber am besten mit level entry so würde ich es meinen. Cool, danke für deine Einschätzung. Also alle links dazu findet ihr in den Show Notes. Dann als letzte Frage, die immer im Podcast gestellt wird, wer aus deinem Netzwerk soll denn als nächstes hier in den Podcast kommen, der irgendwas mit Social Media Trends Pop-Cutour zu tun hat. Also Social Media Trends weißt du Martin? Martin, die schon auf meiner Liste hat er gemeldet hier mit Geo. Ja, absolut, ich wollte es gar sagen, ich hatte mit dem auch eine Folge zu Geo und wie das Social Media beeinflusst, super, super spannend. Dann würde ich dir empfehlen, dass ich hatte ein wahnsinnig gutes Gespräch mit Sanja von Entzüglich selbst, die ihre Werte sehr klar lebt, die waren der Höhle da löfen, vielleicht ein bisschen als Background und hat da den Löwen sehr, sehr stark die Storngeboten so möchte ich es mannen, als sie was zu Geschlechterdiversität gesagt haben und wie sie das bezeichnet. In dem Unternehmen und das ist ein sehr schönes Beispiel, glaube ich, wie man da konsequent zu stehen kann und auch ein Thema, was man nicht immer spricht. Und ich würde mir mal, wenn du jemanden findest, entweder mal mit Markensprechen, so was wie Frosch, die Social Media, warum die das so machen, wie sie es machen, wobei das so zack so macht. Und dann würde ich mich mal interessieren, nein, wirklich. Und dann würde ich mit anderen, was ich auch mal spannend finde, ist so kontroversen zu diskutieren. Sprich gerne mal mit jemanden von Milhram, beispielsweise, die diesen Käses-Gandal hatten auch Social Media, wie sie haben sie das verkraftet, hat sich das wirklich auf ausgewirkt, auf deren Verkäufe. Gabs mehr positive als negative Stimmen, so ein Deep Reef, weil ihr seid ja auch immer sehr so Pop Culture Driven, so ein Deep Reef auf so einem Pop Culture Moment, der vielleicht auch nur local hier in Deutschland stattfand, finde ich auch super spannend. Mega nice CD, vielen Dank dafür, vielen Dank Hans, danke für das tolle Gespräch, ich habe selber für mich einiges mitgenommen, muss ich sagen. Und ich freue mich natürlich auf dein Buch und alle links, wie gesagt, in den Show Notes und vielen Dank bis zum nächsten Woche. Ciao!

Podcast Summary

Key Points:

  1. Hans Neubert stellt sein Buch „Der Social Media Faktor“ vor, das Social Media nicht als reinen Marketingkanal, sondern als wirtschaftliches Betriebssystem für Unternehmen betrachtet.
  2. Das Buch vermeidet einen klassischen Ratgeber, da sich Social Media ständig ändert; es fokussiert auf sechs Felder (z. B. Mut, Messbarkeit, Community-Management) und neun Unternehmensarchetypen.
  3. Unternehmen übersehen oft, dass Social Media mehr ist als Content-Marketing – es sollte aktiv zu Geschäftszielen beitragen und nicht als Kostenstelle abgetan werden.
  4. Führungskräfte müssen überzeugt werden, indem man die kulturelle Prägung von Social Media und die Notwendigkeit eines Dialogs statt eines Sender-Empfänger-Modells erklärt.
  5. Community-Management wird oft vernachlässigt; schnelle, persönliche Antworten (2–3 Stunden) sind entscheidend, und Unternehmen sollten Feedback in Produktentwicklung oder HR einfließen lassen.
  6. Viele Unternehmen recyclen alte Werbemittel (z. B. TV-Spots) für Social Media, was nicht funktioniert; stattdessen sollte Social Media der Ausgangspunkt für kreative Kampagnen sein.

Summary:

In dieser Podcastfolge spricht Gastgeber Lele mit Hans Neubert, einem erfahrenen Social-Media-Experten, über sein Buch „Der Social Media Faktor“. Neubert betont, dass Social Media nicht als reiner Marketingkanal oder schönes Beiwerk behandelt werden sollte, sondern als wirtschaftliches Betriebssystem, das aktiv zu den Geschäftszielen beiträgt. Das Buch vermeidet typische Ratgeber, da sich Plattformen und Features ständig ändern; stattdessen bietet es ein Modell aus sechs Feldern (z.

B. Mut, Messbarkeit, Zeitgeist-Wissen, Verantwortung, Kontrollabgabe und Verzahnung mit der Wertschöpfung) sowie neun Archetypen, in denen sich Unternehmen wiedererkennen können. Ein zentrales Problem sei, dass viele Unternehmen Social Media nur als Kostenstelle sehen und Führungskräfte nicht verstehen, wie es den Unternehmenserfolg beeinflusst.

Neubert rät, den Wandel vom Sender-Empfänger-Modell hin zu echtem Dialog zu vollziehen – etwa durch schnelles Community-Management (Antwortzeiten von 2–3 Stunden) und die Nutzung von Echtzeit-Feedback für Produktentwicklung oder HR. Zudem kritisiert er das Recycling alter Werbemittel für Social Media und plädiert dafür, Social Media als kreativen Ausgangspunkt für Kampagnen zu nutzen. Das Buch richtet sich an Einsteiger und Profis gleichermaßen und liefert praktische Tipps, um Social Media strategisch im Unternehmen zu verankern.

FAQs

Das Buch behandelt Social Media nicht als Marketing-Kanal, sondern als wirtschaftliches System und Betriebssystem für Unternehmen.

Weil sich Social Media ständig ändert, konzentriert sich das Buch auf zeitlose Prinzipien wie die Integration in Geschäftsziele statt auf aktuelle Features.

Die sechs Felder sind etablierter Mut, Messbarkeit, Social Media- und Zeitgeistwissen, Verantwortung und Prozesse, Abgabe von Kontrolle und Verzahnung mit der Wertschöpfung.

Weil es häufig als reiner Servicekanal abgetan wird, obwohl schnelle, persönliche Antworten (innerhalb von 2-3 Stunden) für viele Kunden entscheidend sind.

Sie recyclen Inhalte aus anderen Medien wie TV-Spots oder Plakate, statt Inhalte spezifisch für Social Media zu entwickeln.

Indem man die Effekte von Social Media auf Geschäftsziele erklärt und zeigt, wie es zur Markenbekanntheit und Produktbegehrlichkeit beiträgt.

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