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Halsschwellung

12m 51s

Halsschwellung

In der Podcast-Folge diskutieren die Ärzte einen Fall einer 54-jährigen Patientin, die sich mit einer plötzlich über Nacht aufgetretenen, druckdolenten Schwellung am rechten Hals vorstellt. Die Lokalisation deutet auf die Schilddrüse hin. In der Untersuchung ist die Schwellung optisch kaum sichtbar, aber palpatorisch als rechtsseitig vergrößerte Schilddrüse mit Druckschmerz feststellbar. Die Sonografie bestätigt einen großen, teils flüssigkeitsgefüllten (zystischen) Knoten auf der rechten Seite. Das untypisch akute Auftreten von Schmerz und Schwellung widerspricht dem üblichen Bild eines langsam wachsenden benignen Knotens. Nach weiterer Abklärung durch einen endokrinologischen Kollegen stellt sich die finale, seltene Diagnose als eine eingeblutete Schilddrüsenzyste heraus. Der Fall unterstreicht die Bedeutung, Patientenangaben ernst zu nehmen und bei unklarer Symptomatik auch seltene Differentialdiagnosen in Betracht zu ziehen oder frühzeitig eine fachärztliche Meinung einzuholen, selbst wenn die initiale klinische Einschätzung nicht schlüssig ist.

Transcription

2268 Words, 13647 Characters

German
* Musik * Hallo und herzlich willkommen zu Allgemeinmedizin-Konkret, spannende Fälle aus der Sprechstunde. Heute mit Stefan Bösner und Blue Isermüller. Hi Stefan, na, was hast du heute für mich? Ja, ich glaube, in einen interessanten Fall. Einfach mal, ich gebe dir noch mal die Auftaktoption, nämlich dann auch mal ein bisschen ins Grübeln gebracht hat. Das war eine 54-jährige Patientin. Die kam zu mir ohne Termin in die Sprechstunde, an einem Donnerstag. Und hat gesagt, ich bin gestern aufgewacht und hab irgendwie so einen Knoten am rechten Halt oder so eine Schwellung bemerkt, dass irritiert mich. Kann ich das mal weiter abgeklärt haben. Du guckst jetzt auch schon ein bisschen komisch, normalerweise. Was eher so typisch ist, ist ja, dass Leute zum Globus-Gefühlen im Halt, da haben wir eine Menge Differenzialdiagnosen. Kannst du gern auch ein bisschen resonieren. Aber was würdest du denn damit erst mal machen, was ruf das für Ideen für Gefühle in dir hervor? Also das, was einem natürlich komisch vorkommt, ist, dass sowas eigentlich nicht von heute auf morgen über Nacht entsteht. Würde man erst mal nicht erwarten, weil man ja gerade am Halt an verschiedene Strukturen denkt, dass man eine Lymphknoten hat, dann hat man ja auch eine gewisse Anamnese mit dabei. Vielleicht auch so, was wie eine Muskelverkramfung, die man so spürt oder auch eine Schwellung von irgendwelchen Drüsen, je nachdem eben auf welcher Höhe das ist. An was für Drüsen denkst du? Speicheltrüsen, Schwellung. Kann ja auch mal sein, genau ansonsten. Würde mich jetzt natürlich interessieren, genau auf welcher Höhe das ist. Und ob sie, also ob das jetzt eher das Gefühl von innen ist? Oder so von außen. Dann brauche ich noch mal mehr Infos. Ja, gut, das natürlich mit dem von Infos, muss ich ehrlich sagen, hab ich jetzt nicht gefragt. Aber die Patientin hat draufgedeutet und hat gesagt, das war schon in Höhe der Schilddrüse. Diese Wagenommen eine Schwellung, da man meiste, und die hat auch gesagt, wenn ich mir das selber drauf drückte, dann fühlte ich natürlich auch sich selber am Hals. Die hat gemeint, die Order wird im März auf W tun. Also, sie hat ganz schön zu hingedeutet. Ich mach dir sie mal vor, wenn das in so Zuhöre nicht sehen können. Der Schilddrüse, so neben dem Kekopf, hat sie gesagt, da tut's auch weh, wenn ich drauf drück. Und da habe ich dieses Schwellungsgefühl. Man muss jetzt auch sagen, rein inspektorisch. Ich hab ja, so wie ich jetzt dich auch anschaubar im Reden, auch dein Hals ansehen kann. Hab ich da jetzt bei der Patientin jetzt nicht irgendwie bemerkt, dass ich da was vorbuckelt. Also, wenn du so willst, weil es schon, wenn man das übersetzt oder deine Frage beantwortet, mehr so das Gefühl, einer inneren Schwellung. Aber die wie gesagt, trotzdem von ihrer Selbstanschätzung her, in einem recht relativ kurzen Zeitraum aufgetreten ist, auch wenn du dir, so wie ich damals, mir Paläfilurich, als man keinen Reim draufbanken konnte. Wobei ich jetzt gerade darüber nachdenke, also natürlich so einen Schilddrüsenknoten, wächst ja auch über eine gewisse Zeit, aber so eine Züste, kann vielleicht auch mal relativ schnell entstehen. Das wäre jetzt, was woran ich jetzt noch denken würde. Okay, das die innerhalb von paar Tagen. Ja, also durchaus, ja möglich, ne? Dass, wenn man jetzt auch so an, das ist jetzt schlechter Vergleich, aber so aften, ja auch relativ schnell im Mund entstehen, durchaus ja auch eine gewisse Größe haben können, auch mit Blasenbildung so einhergehen können. Wenn ich das jetzt übertrage, könnte ich mir vorstellen, vielleicht ging das ein bisschen in diese Richtung. Bei Züsten denkst du jetzt aber Züsten in der Schilddrüse, es gibt ja auch Laterale Halszüsten, zum Beispiel anatomisch gesehen. Ja, ich habe jetzt erst mal an Schilddrüsenzüsten gedacht, aber ehrlicherweise weiß ich nicht, wie schnell die entstehen, die eine einfache Möglichkeit ist, aber genau um zumindest jetzt nicht ganz abzutun, dass das, dass da auf jeden Fall nichts sein kann, würde ich zumindest noch mal breit denken. Ja, genau, das ist doch gut. Also deswegen habe ich eben den Fall auch mitgebracht, weil ich manchmal sagen, mir ging es auch erst mal ähnlich. Ja, du wirst dann im Nachhinein, wenn ich dir die Lösung präsentiere, wirst du dir ganz plausibel finden, ich bin selber auch nicht draufgekommen. Das ist schon mal vorab. Also, es ist dann letztendlich schon. Ich habe noch überlegt, ob es sein kann, wenn man irgendwie einen großen Bissen hatte und sich ein bisschen verschluckt hat. Verschluckt, dass irgendwie Dänke geschlägen ist. Ja, aber ich meine, da hätte man eine klare Anamne. Das sei es nicht jetzt. - Ein schon, ne. Und es würde man wahrscheinlich eher so als obstruktive Schwellung wahrnehmen. Da hatte sie aber keiner Anamne. Gut, ich liebe dir mal, also, dass man wirklich ganz interessant analog, mir ging es ähnlich auch erst mal von den ersten Gedanken. Ich habe dann schon noch gedacht, okay, wir denken ja auch immer in Schwellen. Also, wir haben zum Beispiel Schwellen als Ärzte, wenn wir jemanden überweisen, man jemanden behandeln. Patienten haben aber auch Schwellen, wenn sie überhaupt zum Arzt gehen, es gibt natürlich auch Schwellen, ab Wando überhaupt etwas wahrnimmt. Es kann ja schon theoretisch in deinem Körper eine Struktur wachsen. Und ab einer gewissen Schwelle, nimmst du das jetzt als patologisch oder unangenehm war? Ja. - Und so was hatte ich halt auch noch gedacht, um ihr da nirgend. Ja, genau. -. mögliche Erklärung, dieses doch eher raschen zeitligen Verlauf ist zu liefern. Aber ich war mir auch nicht so sicher. Gut, ich hab die. - Du hast ja sicherlich dann auch mal getastet, dass ich auch wieder mehr. - Ja, natürlich hab ich das getastet. Und von dem Untersuchungsbevonder, erst mal, es waren keine vergrößerten Lymphknoten zu tasten. Ich konnte aber die Schildröse, wenn ich die palpiert hab, auch wenn ich jetzt nicht, ich konnte das optisch nicht sehen, aber beim Palpieren, ich hab das auch wirklich gerne von hinten mit geschlossenen Augen, damit ich mich wirklich komplett drauf konzentrieren kann. Da war die definitiv rechtsgröter Tastbar als links. Das war auch der Schildröse zuzuordnen. Ich hab die Patienten den Schlucken lassen, praktisch diese Vergrößerung hat sich auch verschoben mit dem Schlucken. Und ich hab natürlich analok, auch die alle Lymphknoten Stationen in dem Bereich abgetaste. Da waren keine Lymphknoten. Da vergrößert tastbar. Und ich hab auch die an Rentenenspeicheltrüsen, aber das hat auch nicht gepasst zur der Lokalisation. Und muss schon sagen, die Schwellung war der Schildröse zuzuordnen und von der klinischen Untersuchung her. Es war aber nicht schmerzhaft. Dort hatten wir ein bisschen, es hat ja auch weh getan. Jetzt nicht in dem, den er sich erschrien hat, aber es war wirklich ein leichter bis mäßiger Druckschmerz an der rechten Seite, links aber nicht. Gibt ja auch andere Schildröseerkrankungen, der hätte man aber eher einen obikwit herrm Druckschmerz. Jo, hilft dir, dass ihr zu viel weiter bezüglich deiner ersten Überlegungen? Es hilft mir weiter, weil ich weiß, was ich jetzt nichts machen würde. Ja, das wäre. - Ultra-Schall, wenn ich ihn verfüge beharrer. Genau. Ich hab die Schildröse geschalt. Von der Gesamt aus, messen wir bei die links 5 Milliliter, rechts 20 Milliliter, viermal zu groß. Und im Bereich, wo das erst auch weh getan hat, weil das konnte ich ja gut, wenn man mal auslösen, indem ich mal gefragt hab, wenn ich mit dem Schallkopf entlanggegangen bin, bin ich jetzt hier über der Stelle, wo es ihnen auch weh tut. Der war ein relativ großer Knoten, weil mal zweimal knapp 3 Zentimeter mit so der Salerschalverstärkung. Und der hatte aber auch so innen drin, teilweise Echo-armes Material, also züstisch-flüssiges Material. Das war kein Komplett solider Knoten, sondern der war wirklich mit Flüssigen, und auch so ein bisschen sogar bisschen Echo-arm, fraglich sogar fluctuierenden Anteilen. Sonst waren noch aber weitere Knoten auch benachbar. Da best war wirklich die Band kleiner, die waren auch solide, aber die war eine Knoten, der war wirklich, würde ich mal sagen, das Schmerzer-Eignis und auch der Part, der wahrscheinlich geschwollen ist, wobei jetzt noch weiterhin die spannende Frage war, "Jörg, mein, ist der halt schon länger da?" Das hab ich, ich hatte halt dann auch so gedacht, dass es dann gut, dass wir halt einen Knoten gewesen sein und irgendwann hat der die Schweller halt überschritten, dass die Patientin das unangenehm waren. Aber wobei erlich gewagt, bei der Patogenähe würde ich jetzt nicht unbedingt eine Schmerzer-Wagen, das passt ja eigentlich nicht. Genau, deswegen. -. wird einen Knoten-Wextutz nicht weh, oder? Ja, und deswegen dachte ich eher, ob das so in Richtung Einblutung oder so ging, dass das dann auch irgendwie eine Eignis halt dazu kam. Das ist so eine größte Wachstum, was der sicherlich über lange Zeit kontinuierlich stattfindet. Klar, die Theorie mit den Schwellen, dann würden wir das irgendwann merken, aber eben der Schmerz, wo kommt er auf einmal her? Ja, super, er wird geschlauer als ich. Ach, ja. Ich kann es ja schon mal vorwegnehmen, das war die finale Diagnose in Eingeplüte der Schildesenton. Und ich muss ehrlich sagen, meinen wir stellen ja auch Diagnose anhand zu der Script, die wir gebildet haben, und dann kann ich auch mal mal die Klinie von der Klinie von der Tat. Ich habe das vielleicht mal irgendwo gelesen, aber ich habe es noch nie erlebt. Aber ich habe aber das macht ja auch nichts in dem Sinn. Ich wusste, mein endokrinolorischer Kollege hat am nächsten Tag Dienst, ich habe der Patient in ohnehin dann auch als Barblut abgenommen. Ich war in dem Fall, wo ich auch gestehe, sehr großzügig habe. Ich habe in die ganze ganze ganze Welt im Monat die Diagnostik für Schildrüder abgenommen, natürlich geguckt, ob irgendwelche Entsündungsseigen, genau, da habe ich in dem Fall auch gleich gestehe, FP3, FP4 abgenommen. Das würde man jetzt als Allgemein, sie habe zähnischer Perspektive nichts zu machen, aber da wir eben auch in der nislische Praxis sind. Hab ich damals nicht am Labor gespannt, weil ich wollte, dass der dann zumindest ein komplettes Labor hat, dass er wahrscheinlich als Endokrinologe auch machen würde. Und hab sie noch mal zum Ultraschall eingestellt. Und ja, für ihn war das ganz klar, die Diagnose, und er hat sie dann auch weiter geschickt, dass man die Wignoten punktieren kann. Und das interessante ist, ich habe dann den Fall kurz danach vorgestellt, im Period und da richtig. Ich mache ja so ein Clinical Reason in dem, kurz von dem ja auch die, die Idee für die. diesen Podcast angelehnt ist und da bringen wir uns ja immer Fälle mitte der anderen nicht kennt und ich hatte an dem praktisch am Folge mit wo hatte ich unterricht mit einem chirurgischen Kollegen und dem habe ich das geschildert und der für den war das sofort klar, dass das eine eingeblodete Zuste ist und dann habe ich ihn gefragt warum er doch doch, ja weil er gesagt das kommt nicht häufig vor aber so was operiere ich einfach drei viermal im Jahr also ist auch endokrinologischer chirurg teilweise von daher ist es auch sein mit hier und habe ihm gesagt muss man das immer operieren hat dann auch noch mal mein Kollegen fragten gesagt nein man kann das auch erstmal punktieren aber ein Teil der züsten Flute halt auch nach und und beim Teil der passieren wo das sehr ausgeprägt ist oder immer wieder Probleme gibt würde man dann eine hemmeturio-dectomy machen und man würde auch wirklich sich noch nur auf die vereine schildrissen Seite konzentrieren einfach auch wegen der Gefahr an die recurrence schädigung ja das war es ein total spannend weil mir geht es wie dir ich habe sowas auch noch nie gesehen so wie viel es andere auch und trotzdem versucht man eben die von den Patienten geschilderte symptomatik irgendwie für einen passend zu machen so eine in so eine Geschichte einzubetten das ist passt genau das ist deswegen habe ich auch den fein mitgebracht hat es zum einen weil es eine eher selt in der Diagnose ist der aber auch wahrscheinlich die einhörerin oder der andere höhere auch begegnen wird in der klinischen tätigkeit und aber denke ich auch eben noch mal auf der mettaebene dass man wir sollten unsere patienten ernst nehmen also indem sind dass wir uns dann nicht irgendwie symptom oder an am nästischer angaben hinbiegen oder mit sind unter weltbild passend du hast das ja auch schön rausgearbeitet die das schmerz und die der kurze zeitlich verlauf hat einfach nicht in das gängige spektrum von schildrissen problem gepasst den wir halt so begegnen und dann sollte man auch ehrlich sein auch wenn man keine plaudibler anport drauf hat dann jemand anders zu fragen was ich jetzt eben schnell machen konnte und du hast ja sogar dann noch ein Stück weit leicht die richtige die richtige hübotee da auch gestellt wenn nur die frage gewesen was hätte es du denn dann gemacht ne man auch du hättest aber die patienten wahrscheinlich auch weiter geschickt genau ich hätte auf jeden fall den selgeschätzen kollegen einmal kurz gefragt angewufen oder wie auch immer und dann hätte der wahrscheinlich gesagt schick sie mir und dann welch genauso weit gewählen wie du gut dann sehen wir werden wir auf der gleichen einstrecke genannte und hier mit können wir dann auch aufhören genau danke dir das war allgemein medizin konkret spannende fälle aus der sprechtunde wir hoffen du hast neue erkenntnisse und Ideen für dein studium oder den praxisalltag mitnehmen können weitere erklärungen und quellen findest du in den shownus viel spaß beim recherchieren und auf ein wiederhören zur nächsten folge [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Eine 54-jährige Patientin stellt sich mit einer plötzlich aufgetretenen, schmerzhaften Schwellung am rechten Hals in Höhe der Schilddrüse vor.
  2. Die klinische Untersuchung und Sonografie zeigen einen großen, teils zystischen Knoten in der rechten Schilddrüse, der für die Symptome verantwortlich ist.
  3. Die ungewöhnliche, akute Symptomatik passt nicht zum typischen Bild eines langsam wachsenden Schilddrüsenknotens und führt zur Überweisung an einen Endokrinologen.
  4. Die endgültige Diagnose lautet auf eine eingeblutete Schilddrüsenzyste, eine seltene, aber bekannte Komplikation, die chirurgisch oder durch Punktion behandelt werden kann.

Summary:

In der Podcast-Folge diskutieren die Ärzte einen Fall einer 54-jährigen Patientin, die sich mit einer plötzlich über Nacht aufgetretenen, druckdolenten Schwellung am rechten Hals vorstellt. Die Lokalisation deutet auf die Schilddrüse hin. In der Untersuchung ist die Schwellung optisch kaum sichtbar, aber palpatorisch als rechtsseitig vergrößerte Schilddrüse mit Druckschmerz feststellbar.

Die Sonografie bestätigt einen großen, teils flüssigkeitsgefüllten (zystischen) Knoten auf der rechten Seite. Das untypisch akute Auftreten von Schmerz und Schwellung widerspricht dem üblichen Bild eines langsam wachsenden benignen Knotens. Nach weiterer Abklärung durch einen endokrinologischen Kollegen stellt sich die finale, seltene Diagnose als eine eingeblutete Schilddrüsenzyste heraus.

Der Fall unterstreicht die Bedeutung, Patientenangaben ernst zu nehmen und bei unklarer Symptomatik auch seltene Differentialdiagnosen in Betracht zu ziehen oder frühzeitig eine fachärztliche Meinung einzuholen, selbst wenn die initiale klinische Einschätzung nicht schlüssig ist.

FAQs

Häufige Ursachen umfassen Lymphknotenschwellungen, Muskelverspannungen, Schwellungen der Speicheldrüsen oder Schilddrüsenveränderungen. Eine plötzliche Schwellung kann jedoch auch auf seltenere Ursachen wie eine Einblutung in eine Zyste hindeuten.

Zunächst erfolgt eine Anamnese und klinische Untersuchung, einschließlich Inspektion und Palpation. Ein Ultraschall der Schilddrüse und gegebenenfalls eine Laboruntersuchung (z.B. Schilddrüsenwerte, Entzündungsparameter) können weitere Klarheit bringen.

Ja, insbesondere wenn es zu einer Einblutung in einen vorbestehenden Knoten oder eine Zyste kommt. Dies kann zu akuten Schmerzen und einer rapiden Größenzunahme führen, auch wenn der Knoten selbst lange asymptomatisch war.

Eine eingeblutete Zyste entsteht durch eine Blutung in einen vorbestehenden Knoten. Die Behandlung kann eine Punktion zur Entlastung umfassen, bei wiederkehrenden Problemen oder ausgeprägten Befunden auch eine Hemithyreoidektomie (Teilentfernung der Schilddrüse).

Bei unklaren Befunden, rascher Größenzunahme, starken Schmerzen oder wenn die Symptomatik nicht zum typischen Bild passt, ist die Überweisung an einen Endokrinologen oder Chirurgen ratsam.

Der Ultraschall ermöglicht die Darstellung von Größe, Struktur und Beschaffenheit der Schilddrüse und eventueller Knoten. Er hilft, zwischen soliden und zystischen Veränderungen zu unterscheiden und die Ausdehnung zu beurteilen.

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