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Gut ausgebildet, aber kein Job – woran liegt's?

23m 46s

Gut ausgebildet, aber kein Job – woran liegt's?

In dieser Podcastfolge wird das Problem beleuchtet, dass viele Berufseinsteiger trotz guter Noten und Abschlüsse lange keinen Job finden. Der Wirtschaftswissenschaftler Simon Jansen erklärt, dass dies vor allem an der aktuellen Wirtschaftskrise liegt, die durch starke Konkurrenz aus China, die Energiekrise und politische Unsicherheiten verursacht wird. Während Branchen wie Fahrzeugtechnik und IT unter steigender Arbeitslosigkeit leiden, herrscht in anderen Bereichen wie Medizin, Pflege und öffentlichem Dienst weiterhin Fachkräftemangel. KI wird oft als Grund für fehlende Einstiegsjobs genannt, doch Jansen betont, dass dies häufig eine Ausrede für Überkapazitäten nach der Corona-Pandemie ist. Er rät Berufsanfängern, flexibel zu sein, gegebenenfalls in andere Branchen zu wechseln und ihre Erwartungen anzupassen, da Berufserfahrung wichtiger ist als der ideale Einstiegsjob. Langfristig sei ein Studium weiterhin lohnenswert, da Akademiker bessere Chancen haben als andere. Politische Maßnahmen wie Investitionen in Bildung und die Anpassung von Ausbildungsinhalten an den technologischen Wandel könnten helfen, aber kurzfristig gibt es keine einfachen Lösungen. Die aktuelle Lage sei nicht schlimmer als frühere Krisen, aber die Vielzahl an Herausforderungen mache die Zukunft besonders unsicher.

Transcription

3500 Words, 23088 Characters

German
* Musik * Superabschluss, tolle Noten, aber trotzdem kein Job. Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger, die haben es auf dem deutschen Arbeitsmarkt gerade nicht leicht. Viele finden nach dem Studium und nach der Ausbildung lange keine Arbeit. Woran das liegt und was dagegen getan werden könnte, darum geht es in dieser Podcastfolge. Ich habe dazu mit Simon Jansen gesprochen vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung einer Forschungseinrichtung der Bundesagentur für Arbeit. Sie hören die Samstagsausgabe von auf dem Punkt, dem "SZ-Narichten Podcast". Ich bin anmalin Mould. Werbung. Nadia ab der Fahrag wurde als Freundin von Dieter Bohl bekannt. Alle nannten sie Nadil. Sie war vielleicht Deutschlands erste C-Prominente. Die Schlagzeilen über ihre Abstürze und Fehltritte rissen nie ab. Nadil. Nadil. Nadil. Nadil. Nadil. Mein Name ist Lara Fritsche vom "SZ-Mager"-Zien. Und ihr könnt unsere neue Podcast-Serie eine Frau namens Nadil jetzt anhören. Auf Spotify, Apple Podcast oder unter "SZ.de/nadil". Ich habe damals nach dem Studium richtig Glück gehabt. Ich habe mich direkt danach einen Job gefunden oder. Man könnte auch sagen, währenddessen meine Abschlussarbeit geschrieben und dann Parallel-Bewerbungen abgeschickt. Und das hat geklappt. Wenn ich mich jetzt mal in meinem Freundeskreis umk�, dann muss ich sagen, noch vor Ende des Studiums zu wissen, wie später weitergeht, das ist ein ziemlicher Luxus. Das war und ist bei vielen meiner Freundinnen und Freundinnen nicht so. Eine Freundin von mir zum Beispiel, die war nach ihrem Master in Agrar und Lebensmittelwirtschaft über ein Jahr Arbeitslos. Und das ist natürlich auch super demotivieren. Da hat man Geld und Zeit und Aufwand in ein Studium investiert. Und dann will ein Kein Unternehmen haben. Und wie möglich gibt es dann bei jeder Bewerbung nur eine automatisierte Absage oder vielleicht gar keine Antwort. Monat der langen Jobsucher, das beschäftigt auch viele junge Menschen auf meiner TikTok-For-You-Page. Kamelwitche wirklich einer erklären, was mit den Arbeitsmarkt los ist. Wie soll man dann Berufserfahrungen sammeln, wenn man wirklich nögenswo angenommen wird? Arbeitsmarkt kochubst im Modell 2026. Ich wollte eigentlich dieses Jahr eine Ausbildung machen. Hab ich eine Ausbildungstelle bekommen? Nein. Aber ich bekommt mittlerweile eh so wie so mit der Overfiktorken von Freunden, von Kollegen, viele arbeiten in der echten Zeitarbeitshümmen. Sind noch keine Jobs und arbeiten komplett wanderstens. Und sonst sehe ich das. Ich weiß nicht, also das ist geisteskrank. Wenn man natürlich auch sagen muss, es gibt ja auch genug Leute, die finden nach der Ausbildung oder dem Studium direkt den Job. Aber es sind eben auch viele Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger frustriert. Und das, obwohl doch Kanzler Merz immer wieder dazu aufruft, dass die Deutschen mehr arbeiten sollen. Und da sind jetzt junge Menschen, die wollen arbeiten und die werden ausgepräst. Um besser zu verstehen, was gerade los ist auf dem Jobmarkt. Spreche ich jetzt mit dem Wirtschaftswissenschaftler Simon Jansen, erforst nämlich unter anderem zum Strukturwandel auf dem Arbeitsmarkt. Herr Janon, ich hör dauern, dass wir in Deutschland einen riesigen Fachkräftar mal haben. Aber gleichzeitig gibt es viele junge Menschen, die finden nach dem Studium einfach kein Job. Wie passt das denn zusammen? Das passt zusammen da verschiedene Branchen und verschiedene Personen, Gruppen unterschiedlich betroffen sind. Über dies waren so die Hochzeiten des Fachkräftemangels vor so zwei, drei Jahren bevor wir doch ein bisschen einer wirtschaftlichen Krise geschlädert sind. Und man sieht doch recht deutlich, dass auch die Arbeitsnachfrage in vielen Branchen deutlich zurückgegangen ist. Das heißt, es gibt einfach keinen Fachkräftemangel. Das stimmt so nicht ganz. Also wenn wir uns beispielsweise mal die Arbeitslosen zahlen, aber auch die offenen Stellen anschauen, dann sehen wir, dass insbesondere verarbeiten Gewerbe in der Fahrzeugtechnik im Maschinenbau, im Bereich IT, wir deutlich steigene Arbeitslosen zahlen, sehen um anderen Branchen sieht das aber nicht so aus. Also unterschiedliche Branchen sind unterschiedlich stark betroffen. Und das heißt, es gibt quasi, und das ist noch mal auf die Berufsanfänger zu beziehen, es gibt so eine Unterschiede zwischen Angebot und Nachfrage. Nichts wangsläufig. Also was man auf jeden Fall sagen muss, ist, dass der Anteil der Arbeitslosigkeit unter akademischen Absolventen, beziehungsweise unter Akademikern generell bestiegen ist, heißt nicht, dass diese Arbeitslosigkeit größer ist als in anderen Beführkonskopen. Also die Arbeitslosigkeit kommt hier von einem sehr geringen Niveau. Das heißt, wir haben einen starken Anstieg, aber wenn noch ist es so, dass akademiker immer noch deutlich seltene Arbeitslos sind als nicht akademiker. Was würden Sie denn sagen? Was erschwert gerade die Berufsaussichten auf dem Arbeitsmarkt? Ich glaube, die wirtschaftliche Situation ist die Nummer eins der Klärungen dieser Stelle. Also insbesondere der starke Konkurrenzdruck aus China, die sehr stark gerade in Bereich der Fahrzeugtechnik und Fahrzeugbau aufgeholt haben, die gute Fahrzeuge zu geringen Preisen auf den Markt werfen. Und das trifft Deutschland als Exportnation, die immer viele Autos in die Welt und insbesondere auch nach China exportiert haben. Besonders stark und in diesen Branchen sehen wir auch, dass die Arbeitslosigkeit ansteigt und auch verstärkt unter den jungen Leuten und jungen Akademikern. Denn Unternehmen überlegen sich natürlich, wie kann sie unter dieser unsichereren Situation ihre Beschäftigung anpassen? Das tun Sie über die Berufs-Einsteiger oder über die Einsteiger. Generell, andere Gründe sind natürlich auch die Unsicher-Triebpolitik aus den USA, so wie die Energiekrise durch die Ukraine kriegt oder auch durch die Irankrieg verursacht wurde. Spielt KI auch eine Rolle? Da wird ja auch im Arthoma gerettet, dass die doch eigentlich bald alle Jobs ersetzen soll? Ja, Thomas, sagen es ist relativ schwer zu sagen, welchen Beitrag KI hier derzeit ist? Derzeit wirklich leistet. Denn wir sehen in den USA, dass z.B. viele Einsteiger-Jobs, dass die Nachfrage dort sinkt und die jungen Leute arbeitslos werden. Und das viele große Unternehmen wie Amazon und Apple sagen, relativ deutlich, dass sie viele der Einstiegs-Jobs gerade im Bereich der Informatik und der Programmierung durch KI ersetzen. Allerdings muss man da aufpassen, denn es ist tatsächlich so, dass viele dieser Unternehmen, so wollen in den USA, so in Deutschland, gerade nach der Corona-Pandemie sehr viele junge Leute eingestellt haben. Und es hört sich natürlich für die Anleger besser an, denen zu erzählen, dass man diese Einsteiger-Jobs durch KI ersetzt, als zuzugeben, dass man vielleicht zu viele Personen eingestellt hat, die man jetzt versucht, wieder loszuwerden oder eben zumindest keine neuen mehr einstellt. Und da gibt es mittlerweile in USA zumindest sogar Begriff für, das heißt AI-Warshing, das heißt, ich erkläre, dass es technologischer Fortschritt, dass es Innovation und Investition und das beruhigt sich, meine Anleger, mehr als zu erzählen, ja momentan, das ist die wirtschaftliche Lage schwer. Deswegen wollen wir unsere Unternehmen momentan gar nicht erweitern. Also meine Einschätzung nach ist die wirtschaftskrise der deutlich größere Treiber, um das vielleicht abschließend sozusagen. Ich höre auch immer öfter, wenn ich jetzt mal so in meinen Freundeskreis kucke, dass mir Leute erzählen, sie finden gar nicht so viele Stellen, die für Berufsanfänger und Berufsanfängerinnen ausgeschrieben sind. Also da steht dann immer Arbeitserfahrung erforderlich, soll schon fünf Jahre gearbeitet haben. Was macht man dann als junger Mensch, der gerade eigentlich als Studium kommt? Ja, also ich glaube, man muss versuchen, beispielsweise erst mal in andere Unternehmen, vielleicht in andere Branchen und an der Berufel zu wechseln, denn was da gerade passiert ist eigentlich sehr typisch das, was auch in anderen Krisen zum Beispiel in der dot-com-krise als Deutschland der alte Mann Europas geworden ist, auch passiert ist. Unternehmen, die wirtschaftliche Herausforderungen stehen, investieren erst mal nicht, die versuchen, die bestehende Produktpalette am Leben zu erhalten und das am besten mit Leuten, die sehr viel Erfahrung in diesem Bereich haben. Und das passiert eigentlich in jeder Krise. Wir sehen das immer, dass gerade die junge Generation davon geproffen wird. Und diese Effekte ziehen sich durch das ganze Leben, also nach zehn bis 15 Jahren, verliehen Leute, die in eine Wirtschaftskrise in den Arbeitsmarkt gekommen sind, immer noch weniger als Leute, die in einer Mung per Jorde in diesen Arbeitsmarkt gekommen sind, einfach dadurch, dass sie aufholen müssen. Sie gehen vielleicht erst mal in kleinere Firmen, vielleicht nicht gerade die Karriere bei VW oder Siemens. Aber man geht vielleicht zu einem Mittelstandler, der immer noch hitten Champion in einer bestimmten Produktpalette ist, wo es aber weniger Aufstieg schon sind, vielleicht weniger Einstiegs gehackt gibt. Oder man geht eine ganz andere Branche, man wechselt in den öffentlichen Dienst, in den sozialen Sektor und versucht dann später wieder in seinen eigentlichen Bebruchs- und Schfuss zu fassen und da verliebt man natürlich Einkommen und Berufservorben. Mich interessiert natürlich auch, was man jetzt politisch dagegen machen kann. Das würde ich aber noch mal kurz zurückstellen und noch mal bei den jungen Menschen bleiben wollen. Sie haben vollen gesagt, da muss man sich irgendwie nach anderen Branchen umgucken. Das klingt natürlich jetzt so dahin, immer ganz einfach, aber in der Tury ist das doch komplett schwer. Dann habe ich da fünf bis acht Jahre auf dem Studium verwendet, habe ein Bachelor gemacht, habe ein Master gemacht, dann im bestimmten Feld, das heißt jetzt Germanistik oder Marketing oder Lebensmittelwissenschaften oder was weiß ich was. Und dann heißt es, ja, wie macht doch jetzt mal Ingenieurswesen? Natürlich ist das extrem schwer und man kann jetzt nicht, wenn man Literaturwissenschaften studiert hat, ohne Waldriss als Ingenieurarbeiten oder umgekehrt. Das ist mir schon auch ganz klar, also die Schwester. Sprünge zwischen den Berufen werden deutlich kleiner ausfallen. Dennoch auch wenn es schwer ist und sicher ein großer Nachteil für diese derzeitigen Absolventen ist, ist es dennoch besser das zu tun als jetzt abzuwarten, bis sozusagen die ideale Karriere auf ein Wartet. Denn dank vernet man natürlich noch mehr Einkommen potenziell und man akquiriert überhaupt keine Fähigkeiten, die man auf dem Arbeitsmarkt lernen kann, sind ja auch generell an Natur, die kann man in verschiedenen Branchen lernen. Und die sind vielleicht auch fruchtbar, wenn man nachher wieder in seinen eigenen Anbedrachten berufen, zurückwechselt. Lohn sich denn ein Studium überhaupt noch, vergleichen mit einer Ausbildung oder kann ich angesichts des Jobmarks einfach besser eine Ausbildung machen nach der Schule. Also wie gesagt, die Einstiegsgehalter und die Gehalter insgesamt sind immer noch höher für Universitätsabsorberend, als für alle anderen Beschäftigten. Die Arbeitslosigkeit ist auch immer noch geringer. Daher denke ich an Studium, lohnt sich durchaus noch. Und ich denke, wenn die Wirtschaft wieder anzieht, werden diese jungen Menschen auch wieder gebraucht werden. Denn letztendlich brauchen wir gute Ingenieure, wir brauchen gute Informatiker, die mit der Hilfe von KI, innovative Produkte, innovative Software auf den Markt bringen, die dafür sorgt, dass die Firmen in deutschen Wettbewerbsfähig bleiben. Sie können natürlich mit Hilfe von Chat G&PT oder klordene ganze Menge programmieren, aber sie können diesen Programme nicht sagen. Programmieren sie mal eine Software zum Selbstfahren, die besser ist als die von Tesla oder BYD. Das funktioniert nicht. Und da brauchen sie Leute, die das wirklich bis ins Detail verstehen. Die Gefahr ist hier viel mehr, dass man während des Studiums sehr stark auf diese Hilfsmittel zurückgreift. Und es dazu führt, dass man letztendlich den Inhalt nicht mehr selber versteht. Das heißt, wir brauchen diese Expertise, um wirklich produktivere Mitarbeiter zu bekommen, die mit Hilfe von KI dann extrem produktiv werden. Möglichkeiten damit umzurehen sind zum Beispiel, die KI einzubetten, explizit in die Lehre. Und dafür zu sorgen, dass diese KI eben nicht nur sozusagen als Krücke benutzt wird, um schnell eine Information zu gelangen oder schnell irgendwas zu programmieren. Sondern wirklich dazu genutzt wird, die Dinge schneller zu verstehen, die vielleicht mit Hilfe eines normalen Buches oder mit Google viel schwerer zu verstehen, gewesen wären. Was jetzt so oft IT erwähnt haben, vielleicht kann man es mal für verschiedene Branchen aufdrösern. Und ich habe zum Beispiel Politikwissenschaft studiert. Das gibt vielleicht ein Hinweis darauf, wie Technik erfieden ich bin. Nämlich gar nicht so sehr. Kann man sagen, in diesen Branchen sind die Jobschonsten gerade sehr gut. Und in diesen sind sie nicht so aussichtsreich oder ist das eigentlich eine Wundertüter? So eine Wundertüter ist das nicht. Also wir sehen recht deutlich, dass beispielsweise die Arbeitslosigkeit in den Rechtswissenschaften auch in Saison runter den 35-Ring nicht sonderlich angestegen ist. War übrigens auch nicht immer so. Es gab ich ja nämlich an Zeiten, wo das ganz anders war, wo man gesagt hat, die Juristudien besser nicht. Gerade Medizin und Pharmacy sehen wir immer noch ein Fachkräftemangel, vieles im öffentlichen Sektor. Aber wenn man außerhalb des Studiums geht natürlich im Bereich der Pflege und Kindergärten und ähnlichen an den in sozialen Einrichtungen, da wird immer noch sehr stark gesucht. Wenn man dann allerdings hinschaut in das Verarbeiten gewerbe, gerade Maschinen, Fahrzeugtechnik, da sieht es relativ schlecht aus. Aber auch nicht überall. In der Militärbranche wird sehr viel eingestellt. Auch die suchen in Gemöre und IT-ler und Leute, die Drohnen programmieren und bauen können. Beispielsweise und deswegen ist es definitiv keine Wundertüte, sondern sich sehr stark danach welche Unternehmen und welche Branchen von der wirtschaftlichen Unsicherheit betroffen sind. Aber das kann ich ja nicht immer so gut kalkulieren. Ich wähle eine Branche, in der ich später im Beruf arbeiten möchte, aber ich weiß ja nicht so genau, wie dann der Jobmarkt aussieht, wenn ich fertig bin mit der Ausbildung. Natürlich nicht, und ich glaube ich würde auch gar nicht erst versuchen, das zu kalkulieren. Weil stellen Sie sich vor, wir wissen, dass in zehn Jahren die Nachfrage nach Ingenienren wieder in sehr hohe Gefüllte ansteigt, dann würde ja jetzt jeder wieder das Ingenieurwesen ergreifen, so dass letztendlich es dort keinen Fachkräftemangel mehr gibt und vielleicht sogar ein Überangebot an Ingenienren. Ich denke, ich würde trotzdem jungen Menschen eher dazu raden, nach der Neigung zu studieren. Man kann natürlich sagen, man wird vielleicht einen Beruf oder einen Studium wählen, das möglichst breit ist, indem ich sehr viel wechseln kann. Und das sichert mich natürlich schon gewisserweise gegen solche wirtschaftlichen Schwankungen und Auswirkungen ab. Dann gucken wir doch jetzt mal, was denn die Politik machen kann, um jungen Menschen die Weg in den Beruf zu erleichtern, gerade in der Lage, in der die Wirtschaft vielleicht nicht so groß ist, aussieht. Haben Sie da Erfahrungsgärtchen? Ja, sich klar, aber wenn sich die wirtschaftliche Situation sich verbessert, würde das eine ganze Menge helfen. Aber was wir durchaus sehen in den empirischen Ergebnissen ist, das natürlich die Qualität des Ausbildungs- und Bildungssystems, des Hochschutzesystems, eine große Rolle spielt. Und politische Maßnahmen, die in diese Richtung zielen, dass die Lehrer in Universitäten verbessert wird, dass Universitäten intelligente Köpfe anziehen, dass die Ausbildung und an den technologischen Wandel angepasst werden, so dass die Leute in ihren Ausbildungen auch das lernen, was auf dem Arbeitsmarkt wirklich gebraucht wird. Und insbesondere natürlich, dass man die Bildungs- und Gleichheit bekämpft und die Schaunsten- und Gleichheit am Beginn des Lebens sozusagen versucht zu verringern, denn Beschäftigte oder Menschen, die schon benachteiligt sind, aus ihrem Elternhaus aufgrund von geringem Einkommen, ausgrund von Arbeitslosigkeit, aufgrund von Sprachbarrieren. Die werden es in so einer Krise deutlich schlechter auch langfristig haben und wenn man hier ansetzt und hier versucht, möglichst viel in Bildung und Ausbildung zu investieren, denke ich, wird sich das langfristig auszahlen. Das hilft aber allerdings natürlich denjenigen, die jetzt gerade auf dem Arbeitsmarkt sind, wenig. Das hätte ich jetzt auch eingeworfen, genau. Erst tatsächlich, so Art Horklösung, gibt es meiner Meinung nach relativ wenig. Man kann natürlich, und das passiert ja auch schon im Rahmen von Qualifizierungsschongesetz, Weiterbildung und Fortbildung, finanzieren allerdings, sind wir hier das viele Unternehmen und Beschäftigte oder Arbeitslose, das auch gar nicht so sehr annehmen, weil Unternehmen und auch in die Wiede und gar nicht so langfristig planen. Was würden Sie denn jungen Berufsanfänger raten, ob Sie jetzt studiert haben oder ob Sie eine Ausbildung gemacht haben, wenn ich jetzt kurz davor bin, in den Job zu starten, kann ich irgendwas machen, um meine Schorzen zu verbessern? Ja, ich glaube, dass man besonders flexibel sein muss, heutzutage sich vor allem nicht ermutigen lassen sollte und vielleicht auch seine Erwartungen zum Mittelfristig anpassen muss, was beispielsweise das Einstiegsgehalt oder das Pristizschterunternehmen, in die man gerne gegangen wäre, angeht. Also ich denke, man braucht vor allem die Berufserfahrung, weil die momentan auch einfach ein sehr gutes Signal ist, auch wenn das vielleicht, ich weiß nicht von oben errabt, klingt aber man darf halt nicht aufgeben, ich glaube, man muss weiter machen und sich auch bewusst sein, dass gerade für Akademiker die Chancens war schlechter sind, aber immer noch besser als sie auch schon waren, Anfang der 2000er Mitte der 90er Jahre. Das ist nicht das erste Mal, dass wir eine wirtschaftliche Krise hier haben in diesem Land. Also das ist natürlich ein geringer Trost, ich weiß das auch natürlich, damit ich mir sehr bewusst. Haben Sie denn einen Überblick? Also kann man sagen, es ist jetzt schlimmer als es in der letzten Krise war oder ist es wirklich genau so wie bei allen Krisen? Also noch würde ich sagen, ist das nicht schlimmer, nur wird es natürlich eine Vielzahl von bedrohlichen Zukunftszenarien, die dafür sorgen, dass viele Leute Wissenschaftler, Politiker extrem besorgt sind. Denn im vorangegangenen Krisen war das vielleicht ein Dimensionale, aber hier an wir gleich mehrere Dinge, die eine riesige Rolle spielen, die die Konkurrenz aus China, wie ich schon gesagt, die Unsicherheit mit anderen Partnern wie der USA, die Energiekrise durch die Kriege, die Überaltung der Gesellschaft, KIE, auch wenn mittelfristig nicht alle Jobs durch KI ersetzt sind, wird es langfristig darauf ankommen, wie wir KI einsetzen. Und das wird darüber entscheiden, wie viele Jobs vernichtet und geschaffen werden und all diese Dinge müssen gelöst werden. Und da wird es Sieger und auch viele Verlierer geben und deswegen denke ich, sind viele Wissenschaftler momentan wahrscheinlich besorgt, als sie es vielleicht Anfang der 2000er waren oder Mitte der 90er Jahre. Da werden wir auch wieder beim Thema Studium gegen Ausbildung, denn zumindest so, Das könnte man die Argument hier in das handwerkliche Beruf von der KI nicht ersetzt werden können. Ja und nein. Also der klassische Schreiner, der Einzelstücke, beispielsweise anfertigt, der wird nicht von einer KI ersetzt. Aber die Massenproduktion natürlich. Es ist natürlich auch immer noch schwer als ein Klemmtner. Das lässt sich momentan noch relativ schwer ersetzen. Allerdings gibt es auch hier rasante Fortschritte in Richtung Humorne, die ihr Roboter und was tatsächlich auch noch so ist, man kann ja viel KI nutzen, um bestimmte Anwendungen sich leicht zu erklären lassen. Ich weiß nicht, wie es ihn geht, aber ich repariere viel, viel mehr in meinem eigenen Haushalt durch Chatchip-Bitier und Claude, als ich das noch früher gemacht habe, indem ich das einfach fotografiere. Und da ein Stück für Stück eine Anleitung gekommen ist. Viele Leute werden vielleicht, wie ich den Handwerker für viele Dinge vielleicht sparen. Und das kann natürlich dazu führen, dass das Handwerk von schlechter ausgebildeten Leuten übernommen werden kann. Daher glaube ich nicht, dass es irgendwann darauf hinauslaufen wird, dass das akademische Studium PC komplett durch die KI ersetzt wird, während das Handwerk nicht dadurch ersetzt wird. Dennoch kommt es, glaube ich, wesentlich stärker darauf an, wie wir die künstliche Intelligenz einsetzen. Nutzen wir sie, um Leute zu befähigen, neue Dinge zu lernen. Dann kann ich mir vorstellen, dass die Arbeitsnachfrage nach menschlicher Arbeit sogar steigt. Deswegen denke ich, die Gefahr beschickt vor allem, dass wir die KI einsetzen können, sodass sie gerade mal ein bisschen billiger und produktiver als der Mensch ist. Und dann wird es natürlich zu starten, Jobverlusten kommen. Wenn wir die KI einsetzen, um den Menschenproduktiver zu machen. Mit der KI, dann könnte ich mir sogar vorstellen, dass die Beschäftigung steigt. Wie sie das bisher eigentlich auch immer getan hat. Also die Beschäftigung ist im Landenverlauf nie gesunken, egal, welche in der Technologie kamen, sie ist immer gestiegen, neue Jobs entstanden sind, neue Berufe und eine neue Nachfrage. Ich denke, die Aufgabe der Politik ist da in dieser Stelle vor allem, aber auch, dass sie dafür sorgt, der Politikunternehmen vielleicht, dass man die KI so anwendet. Weil das, glaube ich, zum Vorteil aller ist, inklusive Unternehmen. Herr Jansen, ich könnte jetzt auch noch weiter mit Ihnen über das Thema Arbeitsmarkt sprechen, aber mehr Zeit haben, wenn ich ich danke Ihnen für das Gespräch. Gerne. (Dynamische Musik) Ich wollte eigentlich über die Jobchancen für junge Menschen sprechen und am Ende ging es im Interview viel mehr um KI, als ich das erwartet hatte. Aber es ist ja auch schon spannend. Das z.B. diese großen Tech-Fiement, möglicherweise viel weniger Jobs durch KI ersetzen, als sie das im Moment nach außen sagen. AI-Wushing, das war der Fachbegriff, den Simon Jansen da genannt hat, dafür das Probleme mit dem Verweis auf KI kessiert werden, weil der Unternehmen dann besser da steht. Falls Sie jetzt noch mehr dazu lesen wollen, wie es jetzt gerade auf dem Arbeitsmarkt aussieht und wie die Jobchancen für junge Menschen sind, dann gar kein Problem. Unsere Wirtschaftsredation, die berichtet immer wieder über das Thema und ich habe Ihnen eine Auswahl von Texten in den Schoners verlinkt. Vielen Dank an Laura Sagebier für das Produzieren dieser Folge und vielen Dank auch an Sie, weil Sie zugehört haben. Ich sage, bis morgen und machen Sie's gut. (Dynamische Musik)

Podcast Summary

Key Points:

  1. Berufseinsteiger haben aktuell große Schwierigkeiten, einen Job zu finden, trotz guter Abschlüsse.
  2. Der Fachkräftemangel ist in vielen Branchen aufgrund der Wirtschaftskrise (z.B. Konkurrenz aus China, Energiekrise) zurückgegangen.
  3. Besonders betroffen sind Branchen wie Fahrzeugtechnik, Maschinenbau und IT; Gesundheitswesen und öffentlicher Dienst suchen weiterhin.
  4. KI wird oft als Grund für fehlende Einstiegsjobs genannt, aber die Wirtschaftskrise ist der größere Treiber; Unternehmen nutzen KI z.T. als Ausrede.
  5. Berufsanfänger sollten flexibel sein, ggf. Branchen wechseln und ihre Erwartungen anpassen, um Berufserfahrung zu sammeln.
  6. Politische Maßnahmen wie bessere Bildung und Anpassung der Ausbildung an den technologischen Wandel sind wichtig, helfen aber kurzfristig wenig.

Summary:

In dieser Podcastfolge wird das Problem beleuchtet, dass viele Berufseinsteiger trotz guter Noten und Abschlüsse lange keinen Job finden. Der Wirtschaftswissenschaftler Simon Jansen erklärt, dass dies vor allem an der aktuellen Wirtschaftskrise liegt, die durch starke Konkurrenz aus China, die Energiekrise und politische Unsicherheiten verursacht wird. Während Branchen wie Fahrzeugtechnik und IT unter steigender Arbeitslosigkeit leiden, herrscht in anderen Bereichen wie Medizin, Pflege und öffentlichem Dienst weiterhin Fachkräftemangel.

KI wird oft als Grund für fehlende Einstiegsjobs genannt, doch Jansen betont, dass dies häufig eine Ausrede für Überkapazitäten nach der Corona-Pandemie ist. Er rät Berufsanfängern, flexibel zu sein, gegebenenfalls in andere Branchen zu wechseln und ihre Erwartungen anzupassen, da Berufserfahrung wichtiger ist als der ideale Einstiegsjob. Langfristig sei ein Studium weiterhin lohnenswert, da Akademiker bessere Chancen haben als andere.

Politische Maßnahmen wie Investitionen in Bildung und die Anpassung von Ausbildungsinhalten an den technologischen Wandel könnten helfen, aber kurzfristig gibt es keine einfachen Lösungen. Die aktuelle Lage sei nicht schlimmer als frühere Krisen, aber die Vielzahl an Herausforderungen mache die Zukunft besonders unsicher.

FAQs

Die wirtschaftliche Krise, insbesondere der Konkurrenzdruck aus China und Unsicherheiten in der Automobilbranche, führt dazu, dass Unternehmen weniger einstellen und vermehrt auf erfahrene Fachkräfte setzen.

Der Fachkräftemangel ist in manchen Branchen rückläufig, während andere wie Maschinenbau oder IT unter steigender Arbeitslosigkeit leiden. Junge Akademiker sind häufiger betroffen, da Unternehmen in Krisen weniger in Einsteiger investieren.

Branchen wie Medizin, Pharmazie, öffentlicher Dienst, Pflege und soziale Einrichtungen suchen weiterhin stark. Auch die Militärbranche stellt vermehrt IT-Fachkräfte und Drohnenentwickler ein.

Ein Studium lohnt sich weiterhin, da Akademiker im Schnitt höhere Gehälter und niedrigere Arbeitslosigkeit haben. Allerdings sollten Berufsanfänger flexibel sein und auch in andere Branchen oder kleinere Unternehmen wechseln.

Flexibilität ist entscheidend: Bewerben Sie sich auch in anderen Branchen, passen Sie Ihre Erwartungen an Gehalt und Prestige an, und sammeln Sie Berufserfahrung, auch wenn der Einstieg nicht ideal ist.

KI wird oft als Grund für sinkende Einstiegsjobs genannt, aber die wirtschaftliche Krise ist der größere Treiber. Unternehmen nutzen KI teils als Vorwand, um Überkapazitäten abzubauen.

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