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GU ASCO 2024 Highlights with Dr. Tian Zhang – CONTACT-02, BRCAAway, AMBASSADOR, Keynote-564

18m 19s

GU ASCO 2024 Highlights with Dr. Tian Zhang – CONTACT-02, BRCAAway, AMBASSADOR, Keynote-564

Die Expert*innenkommission für Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt hat der Regierung 56 Empfehlungen vorgelegt, die sich gegen pauschale Social-Media-Verbote aussprechen. Dr. Susanne Eger betont, dass Verbote wie ein Mindestalter von 13 Jahren leicht umgangen werden könnten und nicht die Probleme lösen. Stattdessen plädiert die Kommission für risikobasierte Altersbeschränkungen, die auf einzelne Funktionen wie Endlos-Scrollen oder Kontaktmöglichkeiten abzielen. Zentrale Forderung ist die flächendeckende medienpädagogische Ausbildung aller Fachkräfte, da Medien untrennbar mit dem Alltag verbunden seien. Die Kommission verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der Schutz, Teilhabe und Befähigung zusammen denkt, wobei Befähigung als wesentlicher Schutzfaktor gilt. Weitere Empfehlungen umfassen die Verstetigung der Förderung der Kinder- und Jugendbildung sowie die Änderung des BGB, um Medienkompetenzförderung als elterliche Pflicht zu verankern. Die Kommission hofft auf europäische Lösungen, da viele Plattformen von Irland aus reguliert werden. Ein ausführlicher Gesamtbericht soll bis Ende September erscheinen. Die Politik wird nun aufgefordert, die wissenschaftlich fundierten Handlungsempfehlungen umzusetzen.

Transcription

2891 Words, 18206 Characters

German
Wir dürfen die Kinder und die Jugendlichen und die des Fängt bei mir eben unter 13 an. Wir können sie nicht aus diesen wichtigen Kommunikationen und Austauschräumen ausschließen. Das ist aus meiner Sicht total wichtig. Wir müssen schauen, dass wir diese so sicher wie möglich machen. Es geht einfach nicht, dass Fachkräfte hier nicht entsprechend ausgebildet sind, um Kinder, Jugendliche und auch Eltern beispielsweise gut zu unterstützen. Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, es auch so nie dazu schreiben und vorzulegen. Da sind ganz viele Empfehlungen drin, bei denen du und ich schon immer gesagt hätten, ja klar, das brauchen wir. Und das wissen ganz viele, dass wir das brauchen. Aber es hat halt niemand, schwarzerweise aufgeschrieben und niemand auch noch mal wissenschaftlich unterlegt. Und das ist jetzt passiert und vor diesem Hintergrund hoffe ich, dass wir damit auch was bewirken können. Mehrmerz der Medienpädagogik Podcast. Hallo, ihr seid hier bei Mehrmerz dem Medienpädagogik Podcast, der gehört zur Medienpädagogischen Fachzeitschrift Märzmedienentation und ich bin kathischstmeier. Am 24. Juli, das ist zwei Tage, bevor wir jetzt hier auch nehmen, wurden 56 Empfehlungen der Expert in den Kommission für Kinder und Jugendschutz in der digitalen Welt und der Regierung vorgelegt und in dieser Expert in den Kommission. Da, Frau Dr. Susanne Eger, fachliche Direktoren vom JTV Institut für Medienpädagogik und du bist heute hier bei mir. Hallo, zu seine. Hallo, liebe Kati, ja, ich freue mich sehr, dass ich heute hier bin. Meine erste Frage ist gleich, was ist denn, würdest du zusammenfassen die wichtigste Botschaft, die mit diesen vorgelegten 56 Empfehlungen an die Regierung gesendet werden soll von der Kommission? Laplowicht, die wichtigste Botschaft aus meiner Sicht ist die, dass wir uns nicht die Illusion machen dürfen, dass wir mit einem Verbot von Social Media, ob das jetzt bei 13 Jahren, bei 14 Jahren oder bei 16 Jahren ansetzt, dass wir damit sehr viel gewinnen. Ich glaube, so ein Verbot kann immer ausgehebelt und umgangen werden. Es werden sich viele dran halten, aber eben viele auch nicht, aber das ist nicht die Lösung unserer Probleme. Deswegen haben wir auch in diese Expertin-Kommission ganz klar gesagt. Wir brauchen da flankierende Maßnahmen, wir brauchen ganz viele Maßnahmen. Wir müssen dafür sorgen, dass da auf vielen verschiedenen Ebenen was passiert, unterschiedliche Akteure hier aktiv werden. Jetzt hast du schon das Thema "Verbot" angesprochen. Die Kommission, also ihr habt euch ja nicht genau festgelegt, aber ihr habt so zwei mögliche Alternativen quasi vorgeschlagen. Gesetzliches Mindestalter von 13 mit abgestuften Schutzvorkehrungen für Jugendliche bis 18 oder eine von jeweiligen Risikoabhängige Altersbeschränkung, Einzelnatinste und Funktionen. Was würdest du dann als die Ideale-Lösung sehen? Für mich ist die bessere Lösung, die auf die einzelnen Dienst- und Funktionen jeweils die Features eingeht. Das ist so was wie eine Begünstigung von Endless-Grolling, so was wie Dark Patterns, so was wie keine Kommunikation, mit älteren Personen möglich machen, also das unter 13 Jahre, zum Beispiel auch nicht mit über 16-Jährigen oder so in Austausch kommen können. Das wäre für mich die bessere Lösung. Ich glaube halt, wir dürfen die Kinder und die Jugendlichen und die des Fängt bei mir eben unter 13 an. Und wir müssen ihnen aber die Möglichkeit geben, dass sie auch ihre Entwicklung entsprechend, den Entwicklungsaufgaben, die damit verbunden sind, die auch heißen Identitätsbildung, Ablösung zum Beispiel vom Elternhaus, dann werden die Pierswichtige und Älches, dass wir ihnen da Möglichkeiten geben, diesen Entwicklungsaufgaben auch nachzukommen. Welche der 56 Empfehlungen, wenn nur eine oder zwei raus piggen würden, weil das finde, ist das besonders dringend. Also was soll denn wirklich schnell umgesetzt werden und verwohnt? Also was ich total dringend und wichtig finde, ist wirklich die flächendeckende Ausbildung von Fachkräften und Lehrkräften. Das ist mir wirklich ein großes Anliegen und das betrifft wirklich alle pedagogischen Fachkräfte von der frühkindlichen Bildung bis hin zu den Lehrkräften im Berufsschulbereich oder so. Und es betrifft auch die Fachkräfte aus dem Bereich soziale Arbeit, die irgendwie mit Familien zusammenarbeiten. Ich glaube, die brauchen heute einfach eine medienpedagogische Grundbildung. Das ist total wichtig. Die Medien sind so stark mit unserem Alltag, mit unseren Lebenswelten und allem verbunden. Wir können sie nicht mehr rausschmeißen. Und es geht einfach nicht, dass Fachkräfte hier nicht entsprechend ausgebildet sind, um Kinder, Jugendliche und auch Eltern, beispielsweise gut zu unterstützen. Also das ist eine, die ich total wichtig finde. Und eine andere, die ich schon auch sehr wichtig finde aus meiner Sicht, ist wir haben gefordert, das Maßnahmen in der Kinder- und Jugendbildung. Das betrifft die offene Kinder- und Jugendarbeit. Das betrifft eben auch die freien Träger, solche, wie wir es am Yr.TVF ja auch sind, dass hier es eine Verstätigung gibt, der Förderung. Dass nicht nur immer Projekte gefördert werden, die dann halt irgendwann enden. Und dann wissen wir nicht, wie es weitergeht. Dann ist es so, dass wir am Yr.TVF unsere Materialien und unsere Methoden natürlich zur Verfügung stellen. Und alle können sie nutzen. Aber wir wissen eben nicht, wer das macht, wir wissen es bei manchen, aber bei ganz vielen wissen wir es eben auch nicht. Und ich glaube deswegen brauchen wir hier eine Verstätigung. Und es darf auch keine Konkurrenz sein, zu anderen Maßnahmen in der Kinder- und Jugendbildung, die wir hier haben. Es gibt auch ganz klare Empfehlungen dabei. Zum Beispiel das KI-Seep-Rätchen fand ich natürlich auch besonders süß, weil man auch gleich so einen Bild hat. Jetzt habe ich gerade in so einer Pressemitteilung der Bildungsstätte Anne Frank, da hat die die Borerschnabel, die Direktoren gesagt, fand ich ganz gut. Vorschläge wie das KI-Seep-Rätchen klingen schön. Aber das KI-Seep-Rätchen braucht auch Wasser um Schwimmen zu können und ein langfristiges, nährstoffreiches Habitat. KI-Litwussy und Social-Media-Koppetenz dürfen nicht von einzelnen engagierten Menschen oder einem digitaler vielen Elternhaus abhängen, sondern müssen Grundelement einer jeden Bildungsbiografie von der Kita an sein. Wie siehst du denn die Chancen dafür, dass das so gelingt? Ich hoffe sehr, dass das klar geworden ist. Das ist ja schon auch was, was wir an ganz, ganz vielen Stellen in diesem Bericht um mit ganz vielen Handlungsempfehlungen auch sagen. Es darf nicht an eine Stelle stehen bleiben. Und gerade dieses Beispiel des KI-Seep-Fertens, das du jetzt hier rausgegriffen hast, ja, das ist eine relativ kleine Sache. Ich glaube, das ist ein basales Element. Das ist auch sinnvoll, das umzusetzen. Aber das ist wirklich nur ein kleiner Ausschnitt. Und damit hast du längst nicht alles abgedeckt. Und das heißt, längst nicht, das Kinder, wenn sie das KI-Seep-Fertchen haben, sich dann in der Welt von KI und KI-basierten Systemen hier gut zurechtfinden können. Das ist wirklich was Grundlegenes. Und ja, wie groß meine Hoffnung ist, meine Hoffnung ist sehr groß. Ich glaube, es gibt noch mehr konkrete Maßnahmen. Vielleicht ist es ein Weg, bei diesen konkreten Maßnahmen anzusetzen. Also man muss irgendwo mal ansetzen. Das finde ich auch sehr wichtig. Aber da darf man einfach nicht stehen bleiben. Das muss schon weitergehen. Aber wie gesagt, ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, das auch so nie dazu schreiben und vorzulegen. Aber es hat halt niemand schwarzerweise aufgeschrieben und niemand auch nochmal wissenschaftlich unterlegt. Und das ist jetzt passiert. Und vor diesem Hintergrund hoffe ich, dass wir damit auch was bewirken können. Ja, deswegen nun ist auch total, also auch nochmal an alle, die vielleicht noch nicht genau reingeguckt haben, sich mal das wirklich auch in der Ausführlichkeit zu durchzulesen. Ich finde, es ist wirklich in der Zusammenstellung, wie du auch sagst, hat man es einfach noch nicht so gehabt, auch wenn man sich natürlich bei vielen Punkten denkt, ja klar, muss das genau so sein. Ihr habt ja auch also so zwei Rote Linien, die sich durchziehen. Wie du sagst, ist ja eigentlich dieses, es reicht nicht einzelne Massam, und dann muss eigentlich alles in einander die Zahnreders spielen. Und das ist ein sehr breites Gebiet, damit das wirklich funktioniert. Und ihr habt auch nie aus einer Perspektive. Also wenn wir jetzt die drei sollen, angucken Schutz, teilhaben Befähigung, aus einer herausgeschaut, sondern wirklich immer versucht, das auch so zusammen zu denken, was glaubst du, dann was jetzt die Politik damit macht. Würde die das so umsetzen, wie ihr das so schön ganzheitlich gedacht habt, oder wenn sie doch einzelne Maßnahmen rauskam, und was glaubst du auch, was passiert jetzt vielleicht relativ schnell und was wird noch nicht weiter dauern, aber trotzdem passieren. Das waren jetzt drei Fragen, oder? So ein an mir, wir haben tatsächlich immer Schutzbefähigung, teilhaben zusammen gedacht. Wir haben das auch immer wieder intern betont. Wir sind schon manchmal auch in den Bereich Schutz abgetrifftet. Stand einfach auch so in der Betittelung, unsere Kommission, aber das waren es von Anfang an sehr wichtig. Was für uns vielleicht sogar ein bisschen im Vordergrund stand, war der Aspekt der Befähigung. Das hat dann auch die Vorsitzenden der Kommission haben, das in der Pressekonferenz und bei der Vorstellung auch nochmal betont, das stand bei uns schon ein bisschen im Vordergrund. Und ich würde für mich jetzt auch sagen, für mich bedeutet Befähigung, auch immer Schutz. Das ist für mich ein ganz großer Teil von Schutz. Ja, was wird die Politik draus machen? Also, wenn ich der Ministerin glauben darf, dann werden Sie sich das jetzt auf jeden Fall sehr genau anschauen. Sie werden damit arbeiten. Ich vermute, ich gehe davon, aus, dass die Frage der Altersempfehlung, dass die schon auch, das war jetzt einfach im letzten halben Jahr auch so, wie der Staat im Vordergrund stehen wird, dass hier drauf getrunken werden, wird und die Politik auch versuchen wird, was umzusetzen. Ich hoffe sehr, dass ich das an dem orientiert, was wir hier vorgelegt haben. Mir wäre am liebsten eben die zweite Variante, das habe ich vorhin schon gesagt, die sich eben auf einzelne Features und ähnliches bezieht, aber ganz ehrlich, glaube ich, dass es eher die andere Variante ist, weil das einfach nochmal konkrete und klarer ist. Das kann ich mir gut vorstellen, dass das sehr schnell angegangen wird. Ich glaube auch, also eine Sache, das hat sie auch versprochen und da würde ich sie jetzt mal beim Wort nehmen. Wir haben eine sehr konkrete Handlungsempfehlung vorgelegt, die eine Änderung im BGB vorschlägt und da eben die Medienkompetenzförderung eigentlich auch mit aufnimmt als einen Bereich der älterlichen Erziehung. Es geht in die Richtung, dass Eltern dafür sorgen müssen, dass Kinder keinen Schaden von ihrer Mediennutzung nehmen. Und das ist relativ kurze konkrete Förderung, die wird dauern in der Umsetzung, aber die ist sehr gut aufgenommen worden und das wird dann, da gehe ich davon aus, dass das auch auf jeden Fall passieren wird. Dann haben natürlich ganz viele andere Themen. Ich glaube Handlungsempfehlungen, die nochmal so in Richtung und Eltern Unterstützung gehen. Da wird sich auch relativ schnell was tun. Meine Hoffnung ist natürlich auch immer dass die Handlungsempfehlungen, die eher nochmal in Richtung teilhaben gehen, also das heißt, Robungsräume für junge Menschen zu öffnen, dass ich auch da schnell was tut. Da kann ich nicht sicher sein, aber eine Hoffnung ist es dich her. Jetzt wenn wir mal in den deutschen Tellerrand noch so ein bisschen hinaus gucken, ihr habt ja auch so schon betonen, wie wichtig das ist, auch eine europäische Lösung zu finden, was es da so deine Perspektive oder was glaubst du, was passiert da? Da wird sich ja auch was passieren. Es hat ja außer unserer Kommission, es ist ja gerade auch eine Kommission auf europäische Ebene noch mal zu gangen und das schöne daran ist, dass in dieser Kommission Jörg Fägert, der auch bei uns in der Kommission mit dabei war, ist Koforsitzender, der Europakommission, das heißt, der weiß genau, was bei uns passiert, das was hier diskutiert ist und kann das auch genauso in die europäische Kommission mit reintragen. Auch Europa steht hier unter einem Druck, das was passiert und es wird was passieren, Europa ist, wenn ich jetzt an die Altersgrenze noch mal denke, das sind die Stränger als wir, also da ist eher die Vorgabe 14 im Gespräch und hat mehr Aussicht auf Umsetzung und nicht die niedrige, die wir bei 13 ansetzen. Ich vermute, dass sich da einiges tun wird in den nächsten Wochen und Monaten und ich meine Vermutung ist auch fast, dass hier so eine Altersgrenze, dass wir mit der Rechnen können, das wird schon so sein. Dann ist es aber gleichzeitig auch so, dass selbst wenn hier nichts passieren würde, jetzt die nächste Zeit und das war auch ein Versprechen der Ministerin noch mal, dann würde zu Not, würde Deutschland auch einen sich auf einen eigenen Weg machen und im Erränkern versuchen, Anliegungsentfielungen, die wir jetzt formuliert haben, umzusetzen. Aber es ist natürlich schon so, dass sie schon auch, wir brauchen eigentlich diese europäische Ebene, weil ja viele Plattformen, die können wir von Deutschland aus nicht regulieren. Ganz viele sitzen ja in Irland, das wissen wir, werden von da aus kontrolliert und reguliert und wenn wir dann die Irren sozusagen nicht im Boot haben, dann können wir relativ wenig machen. Jetzt hast du ja auch selber Kinder in die Maltere oder Kennst du auch in deinem Umfeld, auch Kinder in dem Alter, auch jüngeren noch? Hast du denn schon so Reaktionen von Kindern und Jugendlichen irgendwie gehört? Also erwachsene Reaktionen kennen wir jetzt schon so ein bisschen, aber was sagen denn die, um dies eigentlich geht dazu? Also zu dem, was jetzt vorgelegt worden ist. Ihr habt ja auch Kinder und Jugendliche in eure Arbeit mit einbezogen, da gab es ja auch viele Workshops und Umfragen, aber jetzt sind sie zufrieden oder wie sehen ihr das? Ich weiß nicht, Partie. Ich habe nichts mitgelegt, was ich dir sagen kann, aber das geht natürlich ein bisschen in eine andere Richtung. Ist, dass wir jetzt zwar diese Handlungsempfielungen vorgelegt haben. Wir haben irgendwann auch mal gesagt haben, wir wollen sie so aufbereiten, dass sie für Kinder und Jugendliche auch lesbar sind sozusagen, also dass die, was damit anfangen können und wir wollen auf jeden Fall, das ist uns auch ganz wichtig. Diesen Kindern und Jugendlichen, die hier beteiligt waren in den Workshops und in den Attizipationsangeboten, dass die hier auch eine Rückmeldung bekommen und im Grunde diese Handlungsempfählungen für sie auch nochmal vorgelegt und sich auch nochmal dazu äußern dürfen. Und das finde ich auch total wichtig. Die haben da auch ihre Zeit zur Verfügung gestellt, haben sich da rein gedacht und rein begeben. Wie geht es jetzt weiter mit der Kommission? Ist das jetzt rum oder? Nein, es ist noch nicht rum. Also was wir jetzt vorgelegt haben, das sind diese ganzen Handlungsempfählungen. Die sind aber, wenn du dir die jetzt anschaust, dann sind die auf eine halbe Seite, bis eine Seite bzw. die zu den Altersempfählungen, die sind ein bisschen länger auf zwei bis drei Seiten stehen, die hier in diesen Bericht alles andere hätte, diesen Bericht jetzt auch gesprengt. Aber wir haben diese Handlungsempfählungen sehr sorgfältig ausgearbeitet, da viele verschiedene Kriterien angelegt und das heißt so eine Handlungsempfählung hat eigentlich sechs bis sieben Seiten jede Einzelne. Und die werden wir bis Mitte Ende Juli auf jeden Fall auch nochmal zur Verfügung stellen. Da wird es einen ausführlichen Bericht nochmal geben oder eine Langfassung der Handlungsempfählung nicht bericht, sondern eine Langfassung der Handlungsempfählungen, wo auch nochmal genauer nachgeließen werden, ein bisschen differenzierter, was wir damit eigentlich meinen und was damit ja was auch noch so dahinter steckt. Das ist eine Sache, die jetzt noch vor der Sommerpause sage ich jetzt mal passiert. Dann ist es für uns für die Arbeit der Kommission so, dass unsere letzte gemeinsame Termin vor Ort am 11. September sein wird, da wird es eine Fachtagung geben, die dann auch ein bisschen offener ist noch mal zu dem Thema Kinder- und Jungen-Schutz-Hinder-Digitalen-Welt und zu den Handlungsempfählungen. Und dann das war ja auch ursprünglich unser Auftrag. Wir sollten ja ursprünglich im Laufe eines Jahres, also sprich wieder bis Ende September einen entsprechenden Bericht- und Handlungsempfählungen vorlegen und da wird dann auch der Gesamtbericht erscheinen. Es gab ja einen Zwischenbericht, der im 20. April veröffentlicht worden ist mit einer Bestandsaufnahme und es wird zu Ende September werden wir eben dann den Gesamtbericht vorlegen, inklusive Bestandsaufnahme und dem, was jetzt auch vorgelegt wurde. Dann ist es abgeschlossen. Dann ist es abgeschlossen und dann sind wir sehr gespannt, was die Politik damit macht und verfolgen das weiter. Genau. Und ich hoffe, dass das einiges passiert und vielleicht hast du das auch gesehen, so eine übergreifende Handlungsempfählung, die auch noch mal auf den Prozess schaut, ist in der wir auch sagen, es wäre sehr sinnvoll, so ein Beirat einzurichten. Also in der Distiblinie zusammengesetzt, wie das jetzt auch in dieser Kommission war, was wirklich sehr, sehr wertvoll war, die eben den Prozess die nächsten Jahre auch begleitet und immer wieder sehr kritisch drauf schaut und auch Anregungen rein gibt, wenn ich gut, wenn das passieren würde. Ja, total. Wenn jetzt irgendwelche Sachen umgesetzt werden, die verboten zum Beispiel auch, um mal zu evaluieren, was bringt es dann jetzt? Genau. Ja. Und es sich überhaupt oder eher nicht. Ja. Okay, also es bleibt spannend. Wir werden bestimmt nicht das letzte Interview geführt haben, so seine. Danke für deine Zeit heute. Und alle in die Lust haben, schaut mal rein in die 56 Empfehlungen, die verlegen wir in den Schronennot. Das war mehr, mehr als der medium hidergerig Podcast.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Expert*innenkommission lehnt pauschale Social-Media-Verbote ab, da diese umgangen werden können und nicht die Lösung darstellen.
  2. Stattdessen werden flankierende Maßnahmen empfohlen, wie ein gestaffeltes Mindestalter von 13 Jahren oder risikobasierte Altersbeschränkungen für einzelne Funktionen.
  3. Eine zentrale Forderung ist die flächendeckende medienpädagogische Ausbildung aller pädagogischen Fachkräfte von der Kita bis zur Berufsschule.
  4. Die Kommission betont die Trias aus Schutz, Teilhabe und Befähigung, wobei Befähigung als zentraler Schutzfaktor gesehen wird.
  5. Konkrete Empfehlungen umfassen die Verstetigung der Förderung der Kinder- und Jugendbildung sowie die Aufnahme von Medienkompetenzförderung als elterliche Erziehungsaufgabe ins BGB.

Summary:

Die Expert*innenkommission für Kinder- und Jugendschutz in der digitalen Welt hat der Regierung 56 Empfehlungen vorgelegt, die sich gegen pauschale Social-Media-Verbote aussprechen. Dr. Susanne Eger betont, dass Verbote wie ein Mindestalter von 13 Jahren leicht umgangen werden könnten und nicht die Probleme lösen.

Stattdessen plädiert die Kommission für risikobasierte Altersbeschränkungen, die auf einzelne Funktionen wie Endlos-Scrollen oder Kontaktmöglichkeiten abzielen. Zentrale Forderung ist die flächendeckende medienpädagogische Ausbildung aller Fachkräfte, da Medien untrennbar mit dem Alltag verbunden seien. Die Kommission verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der Schutz, Teilhabe und Befähigung zusammen denkt, wobei Befähigung als wesentlicher Schutzfaktor gilt.

Weitere Empfehlungen umfassen die Verstetigung der Förderung der Kinder- und Jugendbildung sowie die Änderung des BGB, um Medienkompetenzförderung als elterliche Pflicht zu verankern. Die Kommission hofft auf europäische Lösungen, da viele Plattformen von Irland aus reguliert werden. Ein ausführlicher Gesamtbericht soll bis Ende September erscheinen.

Die Politik wird nun aufgefordert, die wissenschaftlich fundierten Handlungsempfehlungen umzusetzen.

FAQs

Die wichtigste Botschaft ist, dass ein reines Social-Media-Verbot nicht die Lösung ist, da es umgangen werden kann. Stattdessen braucht es viele flankierende Maßnahmen auf verschiedenen Ebenen.

Die Kommission schlägt entweder ein gesetzliches Mindestalter von 13 Jahren mit Schutzvorkehrungen bis 18 vor oder eine risikobasierte Altersbeschränkung, die auf einzelne Dienste und Funktionen eingeht.

Sie bevorzugt die risikobasierte Lösung, die auf einzelne Funktionen wie Endlos-Scrollen oder Dark Patterns eingeht, da sie Kindern dennoch Entwicklungsmöglichkeiten bieten kann.

Die flächendeckende Ausbildung von Fachkräften und Lehrkräften in Medienpädagogik ist besonders dringend, um Kinder, Jugendliche und Eltern gut zu unterstützen.

Das KI-See-Pferdchen ist ein konkretes, aber kleines Element der Medienbildung. Es braucht ein langfristiges, nährstoffreiches Habitat, also eine umfassende Bildungsbiografie von der Kita an.

Sie hofft auf schnelle Umsetzung bei Altersempfehlungen und Elternunterstützung, aber der ganzheitliche Ansatz braucht Zeit. Eine Änderung im BGB zur Medienkompetenzförderung wurde gut aufgenommen.

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