Grandma Hobbies: Unterschätzt & meditativ - Die Kurze
24m 26s
Die Transkription enthält eine Diskussion über das Feiern von Geburtstagen und gesellschaftliche Normen, insbesondere bezüglich des Zeitpunkts von Geburtstagsfeiern. Es wird auch auf "Grandma Hobbies" eingegangen, die als unterschätzte Entspannungsform betrachtet werden. Die Bedeutung von Handwerkskünsten und Kreativität wird hervorgehoben, einschließlich der Reflexion über den Produktivitätsdruck und Gender-Stereotypen in Hobbies. Es wird dazu ermutigt, sich Zeit für kreative Aktivitäten zu nehmen, ohne dem Druck zu unterliegen, ständig produktiv sein zu müssen oder bestimmten Stereotypen zu entsprechen. Die Bedeutung der Selbstreflexion und des Genusses von kreativen Tätigkeiten wird betont, um persönliches Wachstum und Entspannung zu fördern.
Transcription
4620 Words, 26922 Characters
Hallo, hier ist Maxi. Und das ist die kurze im Januar. Frös, neu, ja. Frös, neu, ja. Bringt so unglücklich, dass wir es vorher aufleben? Nein. Ich weiß nicht, das ist eine sehr deutsche Sache, habe ich gehört. Also, in USA ist auch nicht schlimm, sein Geburtstag vorzufallen. Nee, die feiern ja auch eine Woche. Die sagen jetzt mal birthday week und das ist noch sieben Tage dahin. Das finde ich total nice, aber wenn man so da ist und dann würde. Wenn man aber seit sehr, okay, wenn man hat ja immer das Problem, wenn man dann irgendwie du zum Beispiel, die ja im Dezember Geburtstag hat, denken Sie. Also, du hast eine Woche vor Weihnachten Geburtstag. Das heißt, man denkt so, ich kann nicht vorfeiern, weil dann ist ja Weihnachten. Ach, ich kann nach Weihnachten. Ich kann nach Weihnachten. Genau. Das heißt, wenn du vorfeiern könntest, wäre es eigentlich viel einfacher. Viel cheerleader. Ja, ne, ja. Ich bin in diesem Dilemma gefangen, ja. Du schreibst meinen Dilemma, weil ich auch mit meinem Geburtstag als Kind habe ich es geliebt, aber jetzt has ich so. Egal, ist scheiße, egal. Okay, ich kann man nicht machen. Aber die Sache ist, also, vielleicht müssen wir Zeit als soziales Konstrukt noch mal ein bisschen weiter aufbrechen an manchen Stellen. Wie zum Beispiel das Geburtstag, wann die gefeiert werden dürfen und wann nicht. Und interessant ist ja auch immer, das kann man aber auch nicht aufbrechen, es ist drin. Das ist was, denkt neuer an. Neues, ja, neuer an. Liebt das ja. Ich lieb das ja, ich denke immer. Ach, eine schöne weiße Seite im Notizbu. Neuer Kalener, oh mein Gott. Ja, jetzt mache ich alles ordentlich. Ab hier wird nichts, wenn du euch gestricht hast. Hast du noch der Embolle, Jörne? Ja, sehr gut. Ich mache das jetzt mittlerweile. Ich lebe es dann in das Sechste. Ja, ich glaube, ich hab's. Nee, oder, ich glaube, ich hab's 2009, 2009, 2020 angefangen. Ja. Und es ist einfach, ich lieb's. Es ist quasi auch in Kalender, ne? Es ist in Kalender aber ich mache den selber quasi. Ja. Und ich weiß nicht, irgendwie ist es für meinen Hirn besser. Ich finde es gibt, ich kann besser mehr Termine merken, ich hab ein besseres Orientierung für Zeit. Und weil man als Selbstständiger Mensch irgendwie so wenig andere. Also niemand strukturiert die Zeit für einen, sozusagen, und irgendwie hilft mir das total. Ja. Es ist vielleicht ein Hobby, weil es etwas entschleunigt, um jetzt mal ein bisschen Zeit geht zu machen für unsere Themen heute. Genau, also wir haben eben kurz überlegt, wollen wir über gute Vorsätze sprechen. Und ich hab dann sofort angemärkt, dass meine Vorsätze sich sehr stark ähneln mit dem Jahr davor. Also ich glaube, es ist ja älter, man wird umso mehr muss man sich eingestehen, dass ja zu einem gesunden Leben, da natürlich zu einer Art von selbst für Sorge auch Bewegung gehört. Das heißt, wie immer möchte ich natürlich dieses Jahr mich mehr bewegen und Sport oder Bewegungen noch mehr in meinen Alltag integrieren und natürlich meinen Gehirn irgendwie von dieser Händi-Sucht befreien, die ich natürlich wie die meisten von uns auch habe. Aber damit wir nicht, wie jedes Jahr irgendwie unsere alten abgebackenen Vorsätze nur hier präsentieren, haben wir eben überlegt, was wir noch so alles machen, was uns irgendwie hilft, runterzukommen, zu entschleunigen, aber auch was irgendwie ein bisschen meditativer ersatz sein kann, um die Finger beschäftigt zu halten, das gehören ein bisschen vom Handy wegzulotzen. Und dann sind wir auf das Phänomen Grandma Hobbies gestoßen, diesen kleinen Take-ups, nämlich auch letztes Jahr. Ja, ich habe mir einen süßen Gedanken. Ja, ich weiß nicht, haben wir eine Kategorie dafür. Wir hatten, sagen wir mal, wir hatten mal irgendwas dieses ein guter Tipp oder so oder einer frag oder oder war ein guter Tipp, ein guter, eine schöne Idee, ein neuer Start. Okay, happy new year, es ist einfach ein Tipp fürs neue Jahr. So ist es. Und ich glaube, das ist auch in Ordnung. Ich fand das irgendwie so süß, mir ist das begegnet. Natürlich, als ich wieder mal irgendwo scrollt habe, dieser Take von Grandma Hobbies, also Oma Tanten Hobbies sind unerrated. Also sind viel besser als dieses, wie man sie einfach so belechert, darunter fällt, hat vieles, zum Beispiel, was unter Handarbeiten fällt, also stricken, sticken, nähen, irgendwas basteln, was kleines herstellen. So was, finde ich, ist so underrated als Entspannungsform. Also jetzt gerade mit Kindmerk, zum Beispiel, ich bin so ein schlechtem Basteln, ich kann das nicht, kann das gar nicht. Aber wenn man mal was kleines mit den Händen angefangen hat, dann merkt man, wie sehr man doch irgendwie, ja, wie gut das tut, was mit Händen und gehören gleichzeitig zu machen, wo man aber beides nicht übermäßig anstrengend, das soll ich die Kluh. Und ich glaube, wir beide haben das auch zum Beispiel beim Kochen. Ja, das wollte ich gerade sagen, ich glaube, deshalb koche ich so gerne, weil es irgendwie so ein Moment ist, wo man einfach, also das schneiden das an, also irgendwie mit den Händen zu arbeiten und dann auch so ein kleinen Float zu haben. Das entspannt mich unglaublich. Und dann hat man am Ende was legeres, das ist schon amulierend. Das ist mir da schon schön, aber genau, also ich habe auch das Handwerk, man denkt immer, ja, was soll man dann machen, soll man da so vor sich hinstricken, als würde es so lange dauern, aber man kann sich dann so schöne Sachen stricken. Ja, meine Mama hat sich eh in den letzten Jahren total gemausert, kann man so sagen, die hat auch so eine total süße Art und Weise, die Sachen zu flicken für mein Kind. Wenn in den Wollsachen so kleine Löcher drin sind, dann macht die, was das nennt sich "Visible Mending", also wenn man gar nicht versucht, etwas unsichtbar zu flicken, sondern die denkt sich dann so kleine süße Muster aus, also da ist dann zum Beispiel ein Loch und da drauf wird dann aber eine kleine Blume und dann nehmen wir eben eine kleine Biene gestickt. Das sieht halt total süß aus, und ist relativ einfach, sagt sie, und sie ist da immer besser geworden und flickt jetzt alles und ist echt 'ne, wird immer besser im Stricken und so weiter, und ich finde, das ist alles wirklich total unterferner liefen, was diese Handwerkskünste bedeuten, weil es ist nachhaltig, es ist besser, die Sachen länger zu flicken und am Laufen zu halten und man muss nichts neues kaufen, dann kann man auch bessere Materialien kaufen, weil man weiß, okay, ich flicke das vielleicht, ich mache einfach noch was, ich nutze es länger. Und es ist ja auch krass, weil diese vermehrt weiblichen Handwerkskünste ja immer so abgetan werden, als es ja so Handarbeitskran, aber es ist eigentlich Kunst. Ja, genau, das kann man ja auch wirklich weltweit so sagen, dass Frauen immer gebaut, gewebt haben, es ist ja auch einfach Technologieinverbindung mit Kunst, in Verbindung mit Handwerkskunst. Und ganz viel, also da steckt ganz viel Kultur drin, also "The Keepers Of Culture", und ich glaube auch, sich einfach also so schöne Sachen zu machen. Ja, es ist gut für deine Neurosysteme, aber es ist auch einfach, ja, man muss einfach irgendwie über diesen Moment hinwegkommen, und das ist vielleicht auch dieser Prussia, wenn man auf Social Media sieht, okay, ich würde jetzt gerne irgendwie was mit Ton machen und man sieht, wie Leute da waren, sind nicht viele krass. Schalen schon vormen oder irgendwie, das weiß ich, was stricken oder es normalen, irgendwie crazy Sachen, und du kannst es natürlich noch nicht so am Anfang, also ich glaube, das anfangen, das ist immer da schwere. Gerade wenn man irgendwie wahnsinnig viel lange braucht, um dann was sehr mit oder schlechtes daraus zu kommen, ist natürlich am Anfang einfach ein bisschen frustrierend, aber auch das irgendwie hinzukriegen. Und so eine Frage von, also wirklich gegen seine Konditionierung von instant gratification, also dass man immer alles sofort können muss, kann, und dass alles sofort immer gelingt, wenn man das aufgeben kann, das ist natürlich cool. Also ich finde es auch super schwer, ich nehme mir das immer vor, ich habe mir schon so oft vorgenommen, Gitarre zu lernen, hab es immer wieder unterbrochen und machst dann nicht und so weiter. Aber alles heißt ja auch Übung und nicht Kölnung, ja, hat immer meine Trainerin beim Sport vorher gesagt und ich denke aber auch wenn man nicht so was so krasses geht es hat, kann was süßes bei oben kommen. Ich denke an deinen kleinen Aschenbecher, den du damals für deine Montag ertöpferd hast, den sie heute noch, möchte ich nochmal kurz sagen, aber einfach eigentlich ein zweidiger zu einer kleinen Randdruppe haben. Ja, perfekt, ich habe auf jeden Fall getrocknet, auch vor zwei anderthalb Jahren oder so und ich habe mich voll gefreut, weil man einfach so düsselige kleine Schalen machen kann. Und dann kann man die, dann braucht man halt irgendwie das einmal irgendwie schön einen für einen Brennen oder lasieren oder was man immer kann, dass das fest ist. Und dann hat man irgendwelche kleinen Schmucksteller oder irgendwas, ich finde das fein Hauptsache, man fängt an, es muss nicht toll sein. Was übrigens voll mein Ding ist, zum Beispiel, ist ja, du würdest es raten wahrscheinlich, Colage machen. Also ich würde euch gerne mich in Liebsten so geile Colage machen. Und das hat mir immer so viel Spaß gemacht und das finde ich auch eine super Sache, die man easy ohne viel Geld auszugeben mit mehreren Leuten machen kann. Man braucht eigentlich nur, noch nicht mal, man braucht keinen Tisch, aber natürlich ist ein Tischbequem, schöner großer Tisch jeder bringt alte Zeitung, alte Magazine, Flyer. Die kann man einfach sammeln bringt, das mit, man haut es auf den Tisch und dann jeder eine Schere ein bisschen kleber. Und dann macht man so kleine mehr Gesiens. Ich finde es so cute und süß, dabei kann man quatschen und sich austauschen. Und das habe ich auch jetzt immer mehr gesehen. Das ist auch ein richtig nettes Bastel-Hobby, was man machen kann. Ja, was ja auch sehr gut ins neue Jahr passt, ist ja, dass dann Leute so Mutboots machen. Also so Inspo-Boots, dass man so sagt, wie man gerne heißt das Mutboot? Das Mutboot? Ja, nee, ich mein was anderes. Was genau, was du meinst. Ein anderes Boot, Gold Boot, nee. Das ist für Menschen Boots, wie heilt das denn? Ja, das ist auch nicht. Es ist auf jeden Fall so manifestieren. Genau. Also um dann zu sehen, was gefällt ein und wie würde man gerne, also so ein bisschen um genau ein Mutboot für seine eigene Zukunft zu sagen. Das ist auch eine Sache, die Leute gerne machen. Und dann findet das alles so lächerlich, aber es macht irgendwie Spaß und das ist irgendwo am Ende, denke ich, man macht diese Dinge eh dann in digitaler Form und nicht so in stressiger. Genau, so zu sagen. Und deshalb finde ich auch, man kann das auch dann wirklich zum Hobby machen und vor allen, ich denke ja auch an uns, wir sind die, wir kennen uns hier schon sehr lange. Wir haben ja auch, wir haben ja früher viel gespielt zusammen, wir haben uns getroffen und gespielt. Und was wir auch gemacht haben, ist, dass wir zusammen gemalt haben, wir hatten dann diese geilen Stabilo-Fehlstest, diese Reiter. Es hat 350.000 Euro, das war so teuer, aber ich hab's geliebt. Und dann war das so ganz wertvoll. Und dann halt auch einmal diesen Riesenkasten und dann stand der auf den Tisch und dann haben wir manchmal einfach, also eigentlich immer, und dann überstunden, stunden, stunden, stunden. Und jetzt macht man's nicht mehr, weil man jetzt ist man ja erwachsen. Aber die Sache ist, warum macht man eigentlich nicht mehr? Ich finde halt auch, also die Sache ist, man denkt immer entweder sind das Grammar-Hobbies oder das sind Child-Hobbies. Komm, ich schwarze denn unsere Hobbies. Aber die Sache ist, und dann ist es glaube ich, weil wir in den Zeiten, wo wir quasi arbeiten, das Gefühl haben, Hobbies müssen dann auch so produktiv sein. Es muss immer was optimieren, genau, es muss was dabei rauskommen, und auf nie was machen einfach nur fürs machen. Jetzt kommt Werbung. Hallo, unser Werbepartner heute ist mal wieder Koro. Der Januar steht ja für viele von uns ganz klar im Zeichen von Neustart, Neurotin, ein bisschen mehr Struktur, vielleicht auch ein bisschen mehr Bewusstagenuss. Ich merke immer, dass mir das genau da hilft, wenn ich zu Hause gut vorbereitet bin und nicht ständig neue Plan oder einkaufen muss. Koro mag ich genau aus diesem Grund sehr gerne, man kann sich zum Beispiel einmal einen ordentlichen Vorrat anlegen und hat dann die Basics einfach da, also die auf die man sich verlassen kann. Bei uns sind das zum Beispiel fast immer die getrockneten Erbbescheiben, ihr könnt schon nicht mehr hören. Es ist ein Runninggeck, aber ich liebe sie einfach, die landen im Yogurt, im Müsli, also im Porridge, Overnight Oats, oder sie werden auch einfach so zwischendurch gesneckt von uns allen sehr gerne. Das Mandelmus im großen Glas ist ein Dauerbrenner, habe ich immer dafür Frühstück zum Kochen oder einfach als schnellen Energie-Schub für mich selber zwischendurch. Was ich auch super praktisch finde sind die Proteinregel, die habe ich auch gerne mal in der Tasche, gerade an Tagen, an denen wenig Zeit ist oder man unterwegs ist, wenn man merkt, der Heiß Hunger kommt, sind die einfach unkompliziert und gut und lecker. Koro setzt, wie ihr wisst, auf große Verpackungen, Großpackungen, Transparentekommunikation und ein Sortiment, in dem viele Produkte vegetarisch oder auch vegan sind. Viele gibt es auch in Bioqualität und durch die großen Packungen fällt insgesamt viel weniger Verpackungsmüll an. Das merkt man sehr, wenn man öfter bestellt. Das finde ich persönlich einfach super überzeugend und praktisch bin ich ganz ehrlich. Wenn ihr euch das selber mal anschauen möchtet, mit dem Code, Feuer und Brot, alles groß geschrieben und zusammengeschrieben. Bekommt ihr jetzt 5% Rabatt auf das gesamte Koro-Sortiment auf korodogerie.de. Alle Infos dazu findet ihr wie immer auch in unseren Show Notes. Viel Spaß beim Schauen. Werbung Ende Und wenn man jetzt so was strikt oder malt oder was er sich kärzen zieht oder so weiter, dann ist es schwer sich von diesem oder einen Instrument lernt, dann ist es schwer sich von diesem, man will ja besser werden. Also es hat irgendwie so produktive Weibs. Also von dem befreit man sich nur, weil aufgrund des Alters, weil man denkt, wenn man alt genug ist, dann fragt niemand mehr danach und wenn jemand, wenn man zu jungen ist. Und dann durch die marginalisierung, dass man, dass man quasi nicht mehr beachtet wird in seinem Handwerk, ist man dann befreit von diesen Produktions, von dieser Anforderung. Und das ist natürlich irgendwie auf mehreren Ebenen abgefakt von daher würde ich sagen, sollte man sich innerlich auch davon befreien. Also dass man denkt, dieser Druck, dieser Produktivitätstruck ist, den irgendwie so im negativen zu haben. Und dass man eigentlich weiß, auch schön sein kann, einfach irgendwie an etwas zu arbeiten, um einfach nicht um es dann auf Social Media zu posten. Also mach, wenn du willst, aber sondern einfach weiß irgendwie zum Leben dazu gehen. Ja, und sorry, da ist halt auch die andere marginalisierung vollkommen drin. Also es geht ja, ist ja auch einfach, warum sind diese Sachen, als du es gerade gesagt hast, so, wenn man dann was bastelt oder malt oder kärzen Sie. Und wenn man dann nicht schon wieder so "heh" gesagt hat, was wir dummiges machen, das denn so in Anführungsstrichen natürlich, was steckt dann dahinter misogini? Also es ist alles so Mädchenhaft, du könntest dir bei den konnotiert oder ömchenhaft konnotiert, tanchenhaft konnotiert. Du könntest dir bei diesen Sachen, die du beschrieben hast. Schätzt dir ja in Anführungsstrichen keinem jetzt Zissmann vor, der da steht und diese Sachen macht, was natürlich totaler Quatsch ist. Sondern es hat halt diese ganz krass heterogen Rollenbilder, hier gemoniales Männlichkeitsbild. Er kann keine, kann nicht topfern und Kerzen ziehen machen. Und das ist natürlich totaler Quatsch und das umso mehr ist ja auch dieser Produktivitätsgedanke hinter allem. Also so dieses "du musst dich optimieren", alles was du machen musst, musst einen Zweck erfüllen. Und am Ende musst du auch, du zeigst ja deine Zeit, also zeigst du da Geld drauf, also musst du auch was berauskompelablable am Lad dieser ganze Quatsch. Und da müssen wir selber dürfen, wir uns endinfluenzen, wir dürfen uns da rausziehen und sagen "Ne, aber ich mach das genau nicht". Und das ist der rebellische Akt für uns. Der rebellische Akt und ich finde auch diese Konfrontation mit dem Kreativen, also das ist ja sagen mal mal was. Ist ja auch nicht ohne Grund auch eine Therapie vor. Also diese Konfrontation mit was ist eigentlich die eigene ST-Teak. Wie malt man, wie wählt man seine Striche und in der Frage auch in diesem sich damit auseinanderzusetzen, was man eigentlich, wie man gerne malen würde und wie man tatsächlich malt und wie kann man von A nach B kommen oder wie kann man auch. Sorry, wenn jetzt hier gerade Alarm fährt Kreaten. Fährt Kreaten. Also genau, inwiefern akzeptiert man was man kann und inwiefern kann man besser werden und so weiter und wo kann man da auch schon Freude finden. All diese Dinge, wir haben in der letzten Folge, in der Jahresrückblickfolge eben auch über diese Frage von davon gesprochen, so wie viel kann man irgendwie sich selber auch zu muten oder anderen zu muten. Und ich glaube, das liegt halt auch in diesen Hobbies oder in dieser alltäglichen Praxis, wenn du frustriert bist. Weil du es nicht hinkriegst, das ist kein Problem, das ist nicht schlimm. Das ist okay, dass man diese Friction hat. Wir sind das nicht mehr gewohnt, weil man einfach, wenn man, wenn man es frustriert, weil man 3.000 Videos gesehen haben, die einen langweilen oder so. Aber man ist nicht so sehr mit sich selbst konfrontiert. Und das ist hier eigentlich der Grund, warum wir scrollen, weil man eben nicht, weil man einfach so. Es gefühlt hat. Sitt with our thoughts anymore, so richtig. Also, voll, sorry, ich wollte dir nicht reingreitchen. Ich hab nur noch einen Gedanken und das ist genau das, was du eben sagtest noch mal weiter gesponnen. Ich merke, dass immer, wenn es so heißt, mal mal was oder jetzt nimmer ein Stück Ton oder Kleto und mach mal was, ich mal halt so, wie ich mit 14 gemeit hab oder mit 15. Und ich töpfe auch, wie ich mit 15 gemeiter getöpfert hab. Und ich mach original exakt die gleichen Sachen. Ich würde wieder dieses scheiß Rose töpfen, die ich 15 mal getöpfer dann. Und ich würde auch die gleichen komischen Figuren malen. Warum? Das ist doch traurig, weil ich es aufgehört habe. Weil ich es ab dann nicht mehr geübt habe. Ich hab es nicht mehr weiterentwickelt. Warum? Weil natürlich irgendwann kommt diese Teeniezeit, wo man irgendwie vieles bleiben lässt. Das stimmt auch nicht zu 100%. Ich war auch im Kunst-Ekkader, hab ich natürlich bestimmte Dinge gelernt und andere hab ich vielleicht verlernt. Aber ich sage nur, es ist doch interessant, dass wir davor so extrem viel gemalt haben und aus unserer Fantasie heraus agiert haben. So Zauberbücher, die wir da gebastelt haben und was weiß ich, was alles Schatzkartenortever, Restauranteröffnet übrigens regelmäßig. Aber das man mal lief sie ist das. Aber wir haben auch Feuerbrot übrigens so gestartet mit 15, 16. Aber das man halt also nicht dem Podcast, sondern unser Kunstprojekt. Aber dass man diese Freiheit nicht mehr hatte. Man hat sich das nicht mehr rausgenommen oder man hat was für sie, weil alles muss zu irgendwas führen. Und ich appellier einfach nur wieder daran, doch sich mal ab und zu, gerade wenn man das Gefühl hat, ich suche eigentlich, was um runterzukommen, sich die Freiheit zu nehmen, da hinzugehen. Was habe ich denn früher gern gemacht und was passiert denn, wenn ich den Stift wieder in die Hand nehme? Ich glaube, was woran es auch liegt ist, dass man das Gefühl hat, dass man Angst hat sich wirklich die Zeit zu nehmen, also dass man denkt, also deshalb nesen Leute auch wenig, weil sie denken, aber wenn ich jetzt anfange zu lesen, dauert es vielleicht eine halbe Stunde bis ich irgendwann. Was gelesen habe ich was gelesen, was jetzt irgendwie auch ein bisschen zusammenhängende Geschichte erklärt. Oder zwei Stunden oder so, also das will man dann nicht. Weil man Angst hat dann diese Zeit irgendwie zu sagen, dass man diese Zeit nehme und macht nur das. Und das Handy hat die Illusion, dass man das ja auch noch 5 Minuten weglegen kann, aber man tut man nicht. Man tut es nicht. Man hat im Endeffekt die gleiche Zeit verdammt. Dadelst man die gleiche Zeit am Handy, aber ich glaube die Illusion zu denken, aber das mache ich nur ganz kurz. Oder ich kann das machen und dann dabei irgendwie aufstehen, weil sich nicht noch kleine andere Sachen machen. Kommt ein, dass so vor, als ob es nicht so viel Zeit wegnehmen würde. Aber ich glaube, das ist ein Druckschluss. Also es geht auch darum, die Zeit dann wieder so auf einer gewisse Art zu strukturieren und auch zu akzeptieren, dass man jetzt irgendwie Zeit hat, wo vielleicht gerade niemand weiß, was man gerade macht und es auch irgendwo hinlaufen wird. Oder man nicht das Gefühl hat, also ich glaube auch mit dem Scrollen ist das Problem, sondern man denkt aber vielleicht lerne ich jetzt gerade eine sehr interessante Information oder ein Interessant des Produkt begegnet in mir. Man weiß hier nicht. Also das Gefühl hast du da das zu verpassen. Das süchtig machte es ja, dass dein Hirn nach was Neum sucht oder denkt, ich weiß nicht, was passieren wird. Das ist so ein Schlottmaschinenpsychologie sozusagen. Und das quasi davon loszukommen und zu sagen, so ich weiß ganz genau, was passiert, wenn ich jetzt anfange zu strecken. Ich will jetzt einfach erst mal strecken. Das ist glaube ich auch was, was man wieder lernen muss. Und eben so dieses, es gibt ja auch dieses Note Exercising, my free will, also auf Social Media diesen Trend, dass Leute sich immer wieder daran erinnern müssen, dass man ja einen freien Willen hat und dass man ja nicht am Handy sein muss und so weiter. Und ich glaube es ist ein bisschen die Sache davon, dass ich dir niemand muss wissen, was du jede Stunde, jede Minute machst. Du musst mit niemanden interagieren, du musst jetzt nicht irgendwie deine Zeit damit verbringen, Kommentare oder likes zu hinterlassen. Du kannst auch einfach für dich sein, das ist wirklich okay. Und das bedeutet nicht, dass du isoliert bist von der Gesellschaft. Du kannst auch Leute ja einladen, muss es ja nicht alleine machen. Aber selbst wenn es ist okay, ist es deine Zeit, es ist dein Leben so zu fein. Weißt du was ein Bereich ist, wo Leute das machen und wir kriegen davon nichts mit Zocken. Andere Leute zocken. Spielen. Spielen am Computer an der Computer-Konsole, an der Konsole. Wir sind halt leider komplett auf und das ist auch so ein bisschen was, was ich eigentlich manchmal finde, ich so schade, weil ich mir wünschen würde, dass ich da mehr dran teilnehmen würde, weil es auch coole Spiele gibt. Also Leute kennen die Folgende spielen. Und ich hab auch mal kurz als Corona die ersten Lockdowns kamen. Da habe ich mir so eine Nintendo Switch gekauft, eine Animal Crossing gespielt, zwei oder drei Monate. Aber das Problem ist, ehrlich gesagt. Also ich hab es vollgenossen, aber ich kann nicht spielen ohne die ganze Zeit zu denken. Ich verschwinde meine Zeit, ich verschwinde meine Zeit, ich verschwinde meine Zeit, ich verschwinde meine Zeit. Ich glaube, das ist so bin ich. Aber ich glaube, das ist das Problem, wenn du dann auch die Grandma Hobbies machen würdest, glaube ich wäre das auch das Problem. Ich glaube, ich bin bei mir eben nicht. Ich glaube, dass ich da mehr abtauchen kann. Also da funktioniert bei mir schon dieses von der Hand ins Gehirn. Also ich muss mit den Händen was machen. Ich kann das beim Kochen, ich kann das beim Musikmachen, beim Singen. Ich kann das zum Beispiel auch beim Autofahren. Ich schalte dann komplett ab. Also das ist richtig gut für mich. Und das merke ich zum Beispiel bei mir wäre es vielleicht nicht strecken erst mal. Vielleicht land ich da noch, aber so zum Beispiel dieses Koalagen machen oder so, bis sie ich total für mich. Das heißt, ich glaube, ich brauche das weg vom Screen sein schon und dass ich irgendwie, aber eh vielleicht kommt es noch. Also ich hab halt einfach leider gerade keine Zeit zum Zocken, aber viele Leute können da so abtauchen. Ja, das Problem ist beim Zocken ist natürlich auch, dass es auch mit so überreizten und glimmer und so weiter. Also ich habe ja durch meine Beziehung, habe ich ein bisschen angefangen, computer zu spielen, aber ich bin kein, ich bin, komm's nicht rein. Ich liebe Jump in Run Games, wie als Teenager, ich liebe einfach so Donkey Kong. Und ich zum Beispiel mag das gar nicht. Ich juckt mir nicht. Aber es ist auch, aber ich merke, auch bauen so Sims und so was. Aber das Sims ist mir heute zu kompliziert. Also zu viel. Ich will nicht zu viel. Ich will einfach nur Häuser einrichten. Ja, mir will ich nicht. Das ist genau mein Ding. Aber kannst du doch, oder? Mir wird es sieht anders aus. Es ist jetzt ein anderes Sims leider. So eine alte Edition, finde ich läuft nicht mehr. Schade. Ja, aber solche, genau, diese Frage. Vor allen Dingen Sims hat einfach so ein Geilen Soundtrack muss man leider mal sagen. Also oder nicht leider, muss man mal sagen, es ist auch reich, dass du dann einfach so entspannen musst. Ja, ich kann zu zahlen. Richtig Bock. Aber den kann man sich auch einfach so mal halten. Das ist auch bald ein Grandmohabie. Wenn wir so weitermachen, ist es so. Was dann einfach sagen wir, ist es Januar. Es ist kalt. Es ist dunkel. Wir sind erschöpft. Wir haben gerade, sei es dunkel. Du sitzt gerade, aber wo, wo es gar nicht dunkel und kalt ist, wenn dieses Bock gekauft. Es bestimmt. Egal, wir warten das jetzt nicht. Aber theoretisch. Aber theoretisch ist es einfach, es ist anstrengend, das ja, es vorbei, wir müssen uns aufs neue einstellen. Und die Sache ist, wir wollen einfach eure euch Mut machen. Ja, zu sagen, geht es langsam an. Wir leben in einer Zeit, wo einfach wir permanent Geräte mit uns führen, die süchtig machen. Es ist ein Kampf, seine Mental Health irgendwie beise ich zu behalten. Und wenn nicht nur Mental Health, dann einfach auch Konzentrationsvermögen, Sprache, Denken, denken, solche Sachen. Das sind einfach schwierig. Und Grandmohabies, gebt eben eine Chance. Wir können sie einfach nur sagen, dass euch die uns, wir sind jetzt gebt eben eine Chance. Eben dem Grandmohabie. Der Grandmohabie. Ich hab alles es büdet. Ihr rappelt jetzt auch zu viel vom Handy und hat meine Sprache. Nein, du warst einfach viel unterwegs und bist erschöppt. Das ist alles gut, ihr Lieben. Startet zusammen mit uns in dieses neue Jahr. Das war die erste Kurze in diesem Jahr und im Januar. Und wir hören uns in der nächsten Folge wieder. Es wird eine Lage sein und wir warten noch nicht welches Thema, aber sie wird kommt.
Podcast Summary
Key Points:
Diskussion über das Feiern von Geburtstagen und gesellschaftliche Normen.
Erwähnung von "Grandma Hobbies" als unterschätzte Entspannungsform.
Betonung der Bedeutung von Handwerkskünsten und Kreativität.
Reflexion über Produktivitätsdruck und Gender-Stereotypen in Hobbies.
Summary:
Die Transkription enthält eine Diskussion über das Feiern von Geburtstagen und gesellschaftliche Normen, insbesondere bezüglich des Zeitpunkts von Geburtstagsfeiern. Es wird auch auf "Grandma Hobbies" eingegangen, die als unterschätzte Entspannungsform betrachtet werden. Die Bedeutung von Handwerkskünsten und Kreativität wird hervorgehoben, einschließlich der Reflexion über den Produktivitätsdruck und Gender-Stereotypen in Hobbies.
Es wird dazu ermutigt, sich Zeit für kreative Aktivitäten zu nehmen, ohne dem Druck zu unterliegen, ständig produktiv sein zu müssen oder bestimmten Stereotypen zu entsprechen. Die Bedeutung der Selbstreflexion und des Genusses von kreativen Tätigkeiten wird betont, um persönliches Wachstum und Entspannung zu fördern.
FAQs
Grandma Hobbies sind Handwerkskünste wie Stricken, Sticken oder Basteln, die als entspannende Aktivitäten gelten. Sie werden oft als unterschätzt angesehen, obwohl sie nachhaltig sind und kulturelle Bedeutung haben.
Es ist wichtig, sich von der Produktivitätsmentalität zu lösen, da Hobbies nicht immer produktiv sein müssen. Man sollte die Freude am Tun selbst schätzen, ohne immer ein Ergebnis präsentieren zu müssen.
Man kann sich von gesellschaftlichen Erwartungen an Hobbies befreien, indem man sich erlaubt, einfach für sich selbst kreativ zu sein, ohne den Druck, etwas Perfektes oder Produktives zu schaffen.
Handwerkliche Tätigkeiten wie Stricken oder Töpfern können entspannend sein, die Kreativität fördern und nachhaltig wirken, da man vorhandene Dinge repariert anstatt Neues zu kaufen.
Es ist wichtig, sich Zeit für kreative Aktivitäten zu nehmen, um sich selbst zu entfalten, Stress abzubauen und Freude am Prozess des Schaffens zu erleben.
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