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Götterdämmerung (oder: Das Ende eines Märchens) (6/6)

48m 38s

Götterdämmerung (oder: Das Ende eines Märchens) (6/6)

Die Trauerfeier für Franz Beckenbauer am 19. Januar 2024 in der Münchner Allianz Arena zeigte die tiefe Verbundenheit der Fußballwelt mit dem „Kaiser“. Uli Hoeneß würdigte in seiner Rede Beckenbauers Bescheidenheit und seine Verdienste, insbesondere um die WM 2006, kritisierte aber auch die „unsägliche Medienkampagne“ und die fehlende Anerkennung, die Beckenbauer in seinen letzten Jahren erfahren habe. Der Podcast „Das Geld zu Gast bei Freunden“ beleuchtet im Anschluss die Kehrseite des „Sommermärchens“. Im Oktober 2015 enthüllte der Spiegel, dass das deutsche Bewerbungskomitee um Beckenbauer eine schwarze Kasse mit 6,7 Millionen Euro geführt habe, die von Adidas-Chef Louis-Dreyfus stammte. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach versuchte auf einer Pressekonferenz, die Zahlung als notwendige Gebühr für einen FIFA-Zuschuss darzustellen, was die FIFA jedoch dementierte. Die Pressekonferenz wurde zum Desaster, Niersbach trat kurz darauf zurück. Eine Untersuchung der Kanzlei Freshfields ergab, dass das Geld an eine Firma im Umfeld des katarischen FIFA-Funktionärs Mohamed bin Hammam geflossen war. Die Affäre zerstörte nicht nur Niersbachs Karriere, sondern überschattete auch Beckenbauers Vermächtnis und ließ bis zuletzt viele Fragen zur Integrität des WM-Zuschlags offen.

Transcription

6487 Words, 42458 Characters

German
ARD Sounds Der 19. Januar 2024 ist ein kalter Wintertag. Oli Höhnes steht an diesem Tag auf einer riesigen Bühne, die in die Nordkurve der Münchner Alianz Arena gebaut wurde. Ich war damals live dabei und ich erinnere mich ganz genau in dieses Bild. Die Wärsefernsehsender übertragen live und auf dem Medienkanal des FC Bayern ist die Veranstaltung bis heute zu finden. Liebe Heidi, liebe Familie von Franz Beckenbauer, liebe Ehrengäste, liebe Freunde des FC Bayern München. Zwölftage zuvor, am 7. Januar 2024, hat die internationale Fußballwelt in eine ihrer größten Figuren verloren. Franz Beckenbauer. Im Münchner Stadium sind nun 10.000e zusammengekommen, um sich vom Kaiser zu verabschieden. Die Mannschaft des FC Bayern, Prominenz aus Politik und Gesellschaft, Presse und Fans. Fans soweit das auch gereicht. Die Rede von Oli Höhnes erwarten hier alle mit Spannung. Die beiden sind als Spieler zusammen Welt und Europameister geworden, dreimal Europa-Pokal-Sieger und haben danach als Funktionäre den FC Bayern zu dem gemacht, was er heute ist. Nun bei der Trauerfeier wirktönes fast verloren auf dieser riesigen Bühne. Hinter ihm drei gewaltige Leinwände in Schwarzweiß. Sie zeigen überlebens groß Franz Beckenbauer. Als jungen Mann, als Spieler des FC Bayern, wie er den silbernen Pokal der Pokal-Sieger in den Himmel reckt und so, wie ihn zuletzt alle Innerinnerungen haben. Als älteren Mann mit weißem Haar und seinem unverwechselbaren Lächeln. Höhnes erzählt von ihrer gemeinsamen Zeit, spricht über den Menschen Franz Beckenbauer. Und auch, wie er als junger Mann das erste Mal auf Beckenbauer als seinen Mitspieler beim FC Bayern getroffen ist. Und ich hatte mir gedacht, sagst du jetzt Herr Beckenbauer? Sagst du jetzt, wie war das für dieser Revmein? Er kam auf mich zu und sagte, ich bin der Franz. Und so waren immer. Er war immer ein Mensch, der bescheiden war, der nie den großen Max herausgespüht hat, der für uns Mitspieler immer Hilfe gestellt hat. Und dann kommt er zu den großen Erfolgen des Kaisers. Aber sein Meisterstück hat eigentlich gemacht, als er Deutschland die Weltmeisterschaft zu uns geholt hat. Er hat jahrelang sich den Hinten aufgerissen, ist in den hindersten Fleck der Welt gereist, um die Stimmen für einen Wothum für Deutschland zu bekommen. Und jetzt bemerkt man eine Veränderung an Uli Höhnes. Als die WM dann zu Ende war, hatte man das Gefühl, dass das Glückshafer, dass Franz ja oft begleitet hat, ziemlich leer war. Dann begann ein schwieriger Jahre für ihn. Ich erinnere an den Tod von Stefan, seinem Sohn. Nach diesem Satz ringt Uli Höhnes kurz Umfassung. Ich erinnere mich an die unsägliche Medienkampagne, die da ist eine oder andere, kleingeistige, bis zu seinem Tod. In der letzten Woche habe ich einige geglaubt, das fortführen zu müssen. Ich habe dem Franz zu lebzeigen immer gewinnt, dass er noch mehr Anerkennung, noch mehr Respekt bekommt und nach seinem Tod keine Scheinheitlichkeit. Das ist leider nicht hundertprozentig aufgegangen. Im Stadion herrscht Stille. Ruhe in Frieden. Ruhe in Frieden. Einen Frieden, den du leider in den letzten Jahren nicht in der Form genießen konntest wie du es verdient hast. Vielen Dank. Alle stimmen ihm in diesem Moment zu. Auch die Männer, die der Auslöser dafür waren, das Beckenbaus letzte Lebensjahrer wenig friedvoll waren. Mein Name ist Esther Settlerschick. Das hier ist die sechste und letzte Folge von "Das Geld zu Gast bei Freunden", die wirklich wahre Geschichte wie Deutschland wie M.Gaskeber 2006 wurde. Die vorherigen Folgen findet ihr im ALD-Sounds und überall, wo ihr Podcast hört. Folge 6. Götterdämmer. Oder das Ende eines Märchen. Es ist das Jahr 2015. Wolfgang Niersbach geht es gut. Ziemlich gut sogar. Seit mehr als drei Jahren steht er an der Spitze des Deutschen Fußballbundes als DFB-Präsident. Das höchste Amt im Deutschen Fußball. Bis hierhin war es ein langer Weg. Seit Ende der 1980er Jahre ist Niersbach beim DFB. Vorher war er Sportjournalist. War an diesem Job ganz nah dran an seinen Fußballiduren. Aber halt nicht da, wo eigentlich die Musik spielt. Niersbach will damals mehr als nur von der Seitenlinie zuschauen. Er wechselt und geht zum DFB. Ich hatte eine traumaste Zeit. Es war 27 Jahre in den verschiedenen Positionen beim DFB. Das hätte nicht schöner sein können. Jetzt 2015 sitzt er dort ganz oben. Die vergangenen 15 Jahre waren beruflich, die wohl besten seiner Laufbahn. Die WM ins eigene Land geholt, das Sommermärchen mitgestaltet und damit eines der entscheidenden Ereignisse für die deutsche Gesellschaft mitgeprägt. Dank ihm, Beckenbauer und dem Bewerbungs-Team hat sich das Bild von Deutschland in der Welt gewandelt. Und auch die Deutschen selbst finden sich. Ja, gar nicht mehr so schlecht. Dafür hatten Niersbach später sogar das Bundesverdienstkreuz bekommen. Und dann ist die deutsche Nationalmannschaft 2014 während seiner Präsidentschaft auch noch Weltmeister geworden. Was soll denn da jetzt noch kommen? Insgesamt war das eine wunderbare Zeit. Und dann kam der Abfiff. Und was danach alles kam, das ist schon eine Art Trauma oder Alptraum gewesen. Für Wolfgang Niersbach gibt es ein vor dem 16. Oktober 2015 und ein danach. Denn an diesem Tag veröffentlicht der Spiegel seine Entillungen über das Sommermärchen. In den kommenden Jahren wird Niersbach alles verlieren, was er sich beruflich über Jahrzehnte aufgebaut hat. Der deutsche Fußballbund steht möglicherweise vor der größten Korruptionsaffäre seiner Geschichte. Begegel berichtet von Stimmenkauf bei WM-Feder. So, das deutsche Bewerbungskomitee, nach einem Spiegelbericht, eine schwarze Kasse angelegt haben. Fußballweltmeister schafft 2006 in Deutschland ist nach Informationen des Magazines Spiegel gekauft worden. Der Chef des Bewerbungskomitees, Franz Beckenbauer und später auch Wolfgang Niersbach, derzeit DFB-Präsident sollen davon gewusst haben. Ich war völlig unvorbereitet. Konnte mir auch überhaupt keinen Reim drauf machen. Als unser Team im Mai 2025 für diesen Podcast mit Wolfgang Niersbach spricht, ist er über Weitestrecken ein wunderbarer Gesprächspartner. Er ist unterhaltsam, er lächelt. Man sieht ihm an, dass die Erinnerungen an die Jahre der WM-Bewerbung und an die Weltmeisterschaft ihn immer noch glücklich machen. Doch jetzt, wo es um den Herbst 2015 geht, da verschwindet sein Lächeln. Ich tue mich danach, wie vor sehr, sehr schwer. Das hat mich viel Kraft und Nerven gekostet. Ich möchte aber gar nicht mehr größte Bremen. Ich will nach vorne blicken. Wir blicken natürlich trotzdem zurück. Also. Das wichtigste Indiz für die enttüllungsgeschichte des Spiegel ist der Entwurf eines Facts vom DFB an die FIFA. Um dieses Dokument ging es in der vorherigen Folge. Nur gucken, nicht anfassen. Das Facts gibt Hinweise auf die Rückzahlung eines Kredits über 10 Millionen Schweizer Franken, also 6,7 Millionen Euro. Aufgenommen hat den Kredit Franz Beckenbauer und zwar im Zuge der WM-Bewerbung. Den Kredit holte aber nicht mal einer Bank, sondern bei Robert Louis Dreyfus, dem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden von Adidas. Zurückzahlen soll das Geld der DFB. Beckenbauer hat sich nach der Veröffentlichung zu diesen Zeitpunkt noch nicht dazu geäußert. Ein Team von Spiegel TV entdeckt ihn im Herbst 2015 auf einer kleinen Straße in Salzburg und versucht ihn abzufangen. Guten Morgen, Herr Beckenbauer. Die ist der von Spiegel TV. Ja, ja, ob der Folge. Herr Beckenbauer. Wir würden gerne was WM wissen. Ja, ich sag. Herr Beckenbauer. Was ist ungewöhnlich an diesen Aufnahmen aus Salzburg? Franz Beckenbauer wirkt zum ersten Mal ganz anders als man ihn sonst kennt. Er zeigt kein Lächeln, wirkt sogar nicht zu berähen, sondern viel mehr gehetzt. Hasstig steigt er in seinen silbernen Wagen. Und Beckenbauer fährt an diesen Morgen nicht einfach weg. Es scheint, als würde er vor dem Kameratim flüchten. Ein Mann hofft aber mehr als alle anderen auf eine Erklärung von Franz Beckenbauer. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach. Wenn er der Öffentlichkeit nicht erklären kann, was mit diesen 6,7 Millionen Euro passiert ist, könnte ihn das sein Präsidentenamt kosten. In sichsten Oktober 2015, vier Tage nach dem erscheinenes Spiegelartikel, kommt es endlich zum Gespräch zwischen den beiden Männern. In Salzburg. Franz Beckenbauer wird später erzählen, dass Niersbach auf das Treffen gedrängt habe. Hektisch und aufgeregt gewesen sei. Aber Franz Beckenbauer gibt Wolfgang Niersbach, in dem knapp einstündigen Gespräch, tatsächlich eine Antwort auf die Frage, wofür die 6,7 Millionen Euro waren. Zwei Tage später soll das nun auch die Öffentlichkeit erfahren. Der DFB leht zu einer Pressekonferenz. Vermutlich will Präsident Niersbach so die Kontrolle über die Situation zurückgewinnen und die Gerüchte um eine gekaufte WM ein für alle Mal entkräften. Das Medienaufgebot an diesem Donnerstag, den 22. Oktober 2015 ist enorm. Gleich mehrere deutsche Tifhausen der berichten Live aus der DFB-Zentrale in der Otto Fleck-Schneise. Noch an niemand hier, dass diese Pick-H in die Geschichte eingehen wird. In Hamburg beim Spiegel sitzen Guntaladsch, Jens Weinreich und Jörg Schmidt währenddessen nervös vor dem Fernseher. Wird Wolfgang Niersbach gleich Informationen veröffentlichen, die ihre ganze Geschichte platzen lassen? Wird sich der Verdacht einer gekauften WM als Irrtum erweisen? Um 13 Uhr betritt Wolfgang Niersbach den großen Saal des DFB, er nimmt an einem Tisch vor einer dunkel roten Wandplatz. Um 13.06 ergreift er das Wort. Ich möchte jetzt am heutigen Tag die Gelegenheit nutzen, in aller Offenheit und Ährlichkeit die Dinge so darstellen, wie ich sie in der Änderung habe. Die Anspannung in Hamburg bei den drei Spiegeljournalisten ist jetzt riesengroß, wie Jörg Schmidt sicherinnert. Uns ging wirklich so ein bisschen der Arsch aufgrund als. Die Behauptung, dass wir auf unlauterem, unkorektem Wege diese wunderbare WM 2006 bekommen hätten, die stimmt definitiv nicht. Jetzt kommt der zweite Teil, den ich erst in dieser Geschichte, wie er sich darstellt, auch erst seit kurz zum Kinn. In Frankfurt will der DFB-Präsident Verantwortung übernehmen. Er bemüht sich nun zu erklären, wofür das Geld, die umgerechnet 6,7 Millionen Euro benötigt wurden. Nach dem Zuschlag im Juli 2000 begann jedenfalls Verhandlungen mit der FIFA über einen Organisationenzuschuss. Die Erklärung, die Niersbach-Liefert, lautet wie folgt. Deutschland beantragte bei der FIFA einen Zuschuss für die Organisation der WM und zwar über 250 Millionen Schweizer Franken. Doch angeblich stellte die FIFA dafür eine Bedingung. Die Deutschen sollten nämlich im Gegenzug erst mal 10 Millionen Schweizer Franken an die FIFA zahlen. Also anders gesagt, du willst 100 Euro von mir, aber bevor ich sie dir gebe, will ich 10 Euro von dir. Klingt irgendwie nicht logisch, oder? Ich guck gerade, ob ich noch etwas vergessen habe, aber ich bin auch bereit, ihre Fragen zu beantworten. Die Journalisten des Spiegel sind erleichterts. Die ihre Schärchen und Erkenntnisse wurden nicht wiederlegt. Stattdessen tauchen ganz neue Fragen auf. Und die stellen nun ihre Kolleginnen und Kollegen live bei der DFB-Pressekonferenz. Die hinterfragen zum Beispiel diesen eigenartigen Deal. 10 Millionen bezahlen, um 250 Millionen zu bekommen? Irgendwo an diesem Punkt verliert Wolfgang Niersbach die Kontrolle über die Situation. Ich will dir, dass die FIFA Unterstützung zu sagt und im Gegenzug dafür eine so gewaltige Gebühr verlangt. Auch da bin ich überfragt. Noch mal zur Erinnerung. Nicht der DFB hat sich die 10 Millionen Schweizer Franken, also 6,7 Millionen Euro für die Zahlung an die FIFA geliehen, sondern Franz Beckenbauer. Und das hat er nicht bei einer Bank getan, sondern privat bei dem Unternehmer Robert Louis-Dreifus. Auch das verstehen die Journalisten im Saal nicht. Und warum wurde nicht einfach ein Bankdalene über diese Summe genommen? Und warum musste sich Franz Beckenbauer dann quasi selbstbereit erklären, diese Summe zahlen zu wollen? Die Frage kann ich Ihnen auch nicht beantworten. Mit immer neuen Worten wird Wolfgang Niersbach nun eigentlich. tja, mit jeder Antwort das Gleiche sagen. Das entzieht sich meiner Kenntnis. Ich hab schon mitbekommen, dass da irgendein etwas war. Immer wieder liegt er die Hand an den Kopf. Scheint sich beinahe verstecken zu wollen. Alle können es an seiner Körpersprache sehen. Er fühlt sich unwohl. Jeder Blick, jedem nie mit Scheint sie zeigen, Niersbach ist völlig ratlos. Aber wenn Sie nach meinem exakten Wissen fragen, dann muss ich passen. Nicht dass das aussieht, dass ich mich da jetzt drücke. Ich war in dieser Finanzabwicklung nur sehr bedingt, eingewundene meiner Zuständigkeit. Deshalb kann ich auch heute Ihnen nicht die restlose Aufklärung liefern. Dann nach knapp 45 Minuten endet die Pressekonferenz. Es ist nicht der Befreiungsschlag auf den Wolfgang Niersbach vielleicht gehofft hatte. Es ist genau das Gegenteil davon. Heute rund ein Jahrzehnt später sagt er. Ich kann mich nur auf das verlassen, was mir gesagt wurde, weil ich aktiv nicht dabei war. Und das war sicherlich ein Fehler von mir, dass ich dann eine Pressekonferenz gegeben habe zu einem Sachverhalt, den ich nur vom Hören sagen kannte. Aber es kommt noch schlimmer. Im Nachgang meldet sich die FIFA zu Wort. Sie widerspricht Wolfgang Niersbach's Erklärung. Es sei nie üblich gewesen, dass Geld gezahlt werden musste, um einen FIFA-Finanz-Zuschuss zu erhalten. Für seine missglückte Pressekonferenz wird der DFB-Präsident Wolfgang Niersbach in den Tagen danach belechelt. Gundallarcz vom Spiegel hat eine Erklärung dafür, warum Niersbach die Pressekonferenz gegeben hat, obwohl er keine richtigen Antworten hatte. Das Schwierige für Niersbach auf der Pressekonferenz war das offensichtlich Beckenbauer im Sattematik, keine Sorgen. Ich klär das. Denn offensichtlich war der Plan ursprünglich, dass Franz Beckenbauer gemeinsam mit Niersbach auf dem Podiumplatz nimmt. Aber Beckenbauer ist wohl kurzfristig wieder abgesprungen. Jörg Schmidt. Der Armin Niersbach muss man im Nachhinein sagen, stand da alleine. Wusste vor nichts hatte kein eigenes Wissen über diese Vorgänge und hat dann irgendwie da gestocht. Einer der Schärfstenkritiker von Wolfgang Niersbach und dem DFB ist in diesen Tagen der ehemalige DFB-Präsident Theo Zwanziger. Zwanziger war vor seiner Präsidentschaft im Organisationskommität der WM für Finanzen zuständig. Deshalb landete die Info über diese eigenartige Summe von 10 Millionen Schweizer Franken irgendwann auch auf seinem Tisch. Mehrfach hatte Zwanziger seine DFB-Kollegen nach eigenen Angaben gebeten, die Sache aufzuklären. Nichts passierte. Dann 2015 erscheint der Spiegelartikel und 20er Gerät unter Beschuss. Der DFB behauptet "Eher", also Zwanziger, habe Informationen an die Journalisten verraten. Von überall im Verbandtageltes Kritik, sogar vom damaligen Bundestrainer Joachim Löw. Zwanziger setzt sich deshalb zur Wär und gibt wiederum selbst dem Spiegel ein Interview. Im Magazin steht dann das hier. Er sagt nun, dass Franz Beckenbauer persönlich den Schuldschein für das Geld von Louis III Fuß unterschrieben haben soll. Er bestätigt, dass im Günternetzer 2012 in Zürich erzielt habe, mit dem Geld sein die Stimmen der Asiatem im Exekutive-Kommität der FIFA gekauft worden. Er sagt, dass Beckenbauer in im August 2015 angebettelt habe, noch bloß nicht in der Sache mit den 6,7 Millionen Euro herum zu bohren. Ja, die Sache mit den gekauften Stimmen der Asiaten. Bitte bloß nicht rumboren. Günternetzer bestreite die jemals etwas derartiges Gesag zu haben und auch Tio Zwanziger will nicht mehr, wie im Spiegelinterview zitiert werden. Was 2015 dem Spiegel gegenüber in Sachen Schwarze Kasse erklärt, das kann man bis heute im Artikel nachlesen. Es ist eindeutig, dass es eine Schwarze Kasse in der deutschen WM-Bewerbung gab, sagt 20er. Beim Treffen mit unserem Team im Februar 2026 sagt 20er jedoch das hier. Als das was da vom Spiegel reingeheimst wurde, ist falsch die Zahlung aus 2002, dass er da eigentlich der Dümste gleich merken können. Da war die WM schon vergeben. Also diese Vorgang musste einen anderen Hintergrund haben. Wie der WM-Vergabe hatte der nichts zu tun. Ich gehe nach wie vor davon aus, dass das Geld an die Finanzkommission gegangen ist. Andi, Finanzkommission. Das heißt also, so wie es Niersbach und Beckenbauer erklärt haben. 10 Millionen Schweizer Franken im Austausch gegen den 250 Millionenzuschuss. Den Sinneswandel von Theo 20er kann sich Journalist Gunter Ladsch nicht erklären. 20er ist mir echt ein Rätsel, weil ich sage mal, die könnt ihr auch nachlesen. Er hat es ja freigegeben. In so einer Phase, dieses ist ja so heiß gewesen in der Anfangsphase, dass sich jedes Zitat habe, sich sie richtig verstanden, abgesichert. Dann gibt es eine Mail zurück, ja, alles wunderbar. Da hat er gesagt, die WM ist gekauft und es war für die Asiaten. An der offiziellen DFB-Version, wo für die umgerechnet 6,7 Millionen Euro genutzt wurden, gibt es viele Zweifel. Auch von Investigativjournalist Jens Weinreich. Nichts, aber auch gar nichts unterstützt die Behauptung, dass Geld gezahlt werden muss. Um ein Suchus für die WM zu halten, es gibt keine Dokumente, die so etwas unterstützen. Das ist alles eine Legende. Das, die FIFA, einen Suchus zahlt für die WM-Organisation. Das war immer klar. Es ging allein um die Höhel dessen. Nachdem der Spiegelartikel damals erscheint, beherrscht die Sommermärchenaffäre die Nachrichten. Der öffentliche Druck ist enorm. Der DFB um Präsident Niersbach geht in die Offensive. Der Verband engagiert eine Wirtschaftskanzlei, Freshfields-Burukhaus Deringer. Die sollen nun eine offizielle Untersuchung durchführen. So viel sei schon verraten, die wird interessante Details an die Oberfläche befördern. Wolfgang Niersbach persönlich steht derweil nicht nur öffentlich unter Druck, sondern zunehmend innerhalb des DFB. Sein Krisenmanagement wird kritisiert. Was für ihn 1992 mit einer Pressemitteilung von 10-15 Zeilen als Traum begonnen hat und mit der WM 2006 wahrgeworden ist, liegt jetzt am Boden. Am 9. November 2015 tritt Wolfgang Niersbach als DFB-Präsident zurück. Bei seinem letzten Interview als Präsident sieht er müde und abgekämpft aus. Die Worte fallen ihm sichtlich schwer. Dieses Sommer war für mich ein Highlight in meinem beruflichen Leben, dass ich nie vergessen werde, um so bitterer es ist, 11 Jahre später zu erfahren, dass dort offenbar Dinge passiert sind, vor denen auch ich keine Kenntnis hatte. Welche Dinge da genau passiert sind, das und besuchten nun das Team der Wirtschaftskanzlei. Mehr als vier Monate durch Forsten bis zu 42 Anwälte von Freshfields nicht nur 740 Aktenordner und 128.000 E-Mails, sie führen auch 26 Befragungen durch. Mit ziemlich vielen der Männer, die euch in diesem Podcast begegnet sind, wie Franz Beckenbauer, Fedor Ratman, Wolfgang Niersbach und Theo 20er. Im März 2016 liegt die Kanzlei schließlich ihren 360-seitigen Bericht vor. Und tatsächlich gibt es eine entscheidende Erkenntnis. Hier steht nun schwarz auf Weiß, an wen Franz Beckenbauer ungerechnet 6,7 Millionen Euro überwiesen hat. Und zwar an eine Person, wie in diesem Podcast ebenfalls schon eine Rolle gespielt hat. Na, Ommelwirbel? Nach unserer Untersuchung steht fest, dass ein Betrag in Höhe von 10 Millionen Schweizer Franken, der Campgose Gepholding-Co zugeflossen ist. Dieses Unternehmen soll nach Presseinformationen zum Einflussbereich von Mohamed bin Hamam gehören. Mohamed bin Hamam. Der Mann aus dem Fußballzwergenstaat Kata. Erinnert ihr euch? Eine der ersten Reisen für die WM-Bewerbung fürte Franz Beckenbauer und Fedor Ratman zu ihm, der damals als einer der Einflussreisten Männer im FIFA-Exikutiv-Komiteegal. Natürlich fragte euch jetzt auch, wofür hat Mohamed bin Hamam das Geld denn bekommen? Im Jahr 2018 gelingt es einem Fernseh-Team des CTF mit ihm zu sprechen. In seiner Risiken aus weißem Stein gebauten Willer empfängt er das Team und schnell geht es um diese eine Frage. Das Geld, das sie erwähnen, ist auf mein Konto geflossen. Ja, aber ich würde gerne wissen, warum Deutschland mich hätte bestechen sollen. Für etwas, was sie schon erhalten haben. Die Summe ist erst nach der WM-Vergabe auf meinem Konto eingegangen. Die 10 Millionen Schweizer Franken landen erst 2002 bei bin Hamam. Also zwei Jahre nach der WM-Vergabe an Deutschland. Klingt ja tatsächlich so, als könne das Geld dann nicht im Austausch für eine Stimme geflossen sein. Oder? Korruptionsexperte und Journalist Jens Weinreich hat darauf eine klare Antwort. Was auch oft gesagt wurde, ja, aber das Geld flossen erst später. Und das sei doch der Beweis, das könne gar nicht korrupt sein. Da muss ich sagen, auch wer sowas behauptet hat, eine Ahnung von Korruptionssystem. Und das gilt weit über das Sportbusiness hinaus. Es ist eine Tlagesordnung, das teilweise viele Jahre später bezahlt wird. Genau, das bestätigt auch Spiegeljournalist Gunter Ladsch. Wenn Sie in der Korruption clever sind, dann machen Sie die sogenannte Dankeschön-Skände. Ich nehme ich nachher, weil es dann keinen Zusammenhang gibt, zwischen der Geldleistung und der erbrachte anderen Leistung. Hm. Und jetzt? Moor mit bin Hamam hat dem ZDF gegenüberzugegeben, das Geld erhalten zu haben. Für eine Bestechung sei das aber nicht gewesen. Ja, aber, wofür denn dann? Wofür warte das Geld und von Wim genau? Ich weiß es nicht. Nein, natürlich weiß ich es, aber entschuldigen Sie. Das interessiert doch nur Sie keinen anderen. Das ist nichts, mehr wie ein Interessant zu sehen, zu sehen, zu wissen. Doch, das interessiert noch andere. Mich zum Beispiel. Und natürlich auch das Team vom Spiegel. Ohne deren Artikel wäre der Stein nie ins Rollen geraten und die Untersuchung durch die Wirtschaftskanzline nie angestossen worden. Und nun kommt bei eben dieser Untersuchung ein Dokument an die Öffentlichkeit, das die Teese der Journalisten stützt. Bei diesem Schriftstück handelt es sich um einen Vertrag zwischen dem DFB und der Konkerkaff, dem Fußballverband von Nord und Mittelamerikan. Der Vertrag ist nur vier Seiten lang. Er verspricht dem amerikanischen Verband verschiedene Dinge, wie Sportausrüstungen, den Druck von Nationalfahnen und 1.000 Tickets der besten Kategorie für die WM 2006. Die Tickets sind aber nicht etwa für den gesamten Verband und seine Mitglieder vorgesehen, sondern laut Vertrag für einen Mann persönlich. Jack Warner. Na, klingelt er was? Jack Warner ist der Typ aus Trinidad und Tobago, bei dem Franz Beckenbauer und Fedoratmann auf ihrer Bewerbungsreise um fünf Uhr morgens antanzen mussten. Nur um dann zu erfahren, dass Warner nicht für Deutschland stimmen werde. Journalist Jörg Schmidt beschreibt ihn so. Jack Warner war die große Eminenz im Welt-Busball von dem bekannt war, dass er der Verteiler von Schmiergeld ist. Was die Spiegeljournalisten und alle anderen aufheuchen lässt, dieser Vertrag wurde am 2. Juli 2000 geschlossen. Also genau vier Tage vor der Wahl des WM-Austragungsortes. Und jetzt dürft ihr drei Maraten wer den Vertrag unterschrieben hat. Ja, genau. Franz Beckenbauer. Aber noch etwas ist auffällig. Dieser Vertrag hatte das Volumen, der steht auch drin, und zehn Millionen Schweizer Franken. 10 Millionen Schweizer Franken. Also genau die Summe, die sich Franz Beckenbauer geliehen hat und die der DFB laut dem Fax später an den Unternehmer Robert Louis Dreyfus zurückzahlen muss. Aber momentmal, gingen die 10 Millionen nicht an Moor mit bin Hammam? Wie das in der Spiegel-Theorie zusammenpasst, erklärt Günter Ladsch. Denn bereits bei anderen WM-Vergaben ist Geld über bin Hammam an Jack Warner geflossen. Es gibt dokumentierte Geldflüsse, Bestechungssgeldflüsse, auch Gerichtsfest dokumentiert in Warm der Korruptionsaffäre, dass auch Warner schon über diese Schmiergeldbekommen hat, nämlich über Chemkopin Hammam in anderen zusammenhängen. Also das war ein etablierter Weg. Das oder es ist einfach reiner Zufall, dass der Jack Warner Vertrag genau das Volumen hat wie die Summe des dubiosen Kredits. Der Freshfields-Bericht legt noch weitere. Nennen wir es freundliche Gesten offen, die das deutsche Bewerbungs-Team dem Fußball-Funktionär aus Trinidad und Tobago zu Teil werden lässt. Da wäre zum Beispiel die Einladung an Jack Warner zum 100. Geburtstag des FC Bayern München im Mai 2000. Und wenn man ein Jahrhundert FC Bayern feiert, dann kann man es ja auch mal ordentlich krachen lassen. Im Bericht der Anwälte ließ sich das so. Jack Warner reiste in Begleitung seiner Frau an und residierte auf Kosten des DFB im Campinski Hotel vier Jahreszeiten in München, wo der DFB, wie von Jack Warner zuvor verlangt, ein privates Facksgerät und eine eigene Telefonleitung für Jack Warner bereitstellen ließ. Die Flugtickets für Jack Warner und seine Frau zahlte der DFB, wofür insgesamt 28.326 DMG und 78 Fennige anfielen. Damit sich dieser Flugpreis für den Trip aus der Karibik nach Deutschland auch lohnt, gibt es dann auch noch einen Ausflug nach Berlin obendrauf. Natürlich auf DFB-Kosten, mit Chick-Essen im Hotel Adlon und so. Und dann möchte Frau Warner vor Name Morin auch noch ein wenig shoppen gehen. Wir will sie verübeln. Der DFB auf jeden Fall nicht. Der hat die Spendierhosen an. Oder eher Spendierströpfe. Eine Auslagenübersicht vom 1. Juni 2000 mit der Überschrift die Wärsebaer-Auslagen-Bewerbung WM 2006 führt zu dem unter anderem Ausgaben für Regenschirm Mrs. Morin Warner, Kniestrumpfe Mrs. Morin Warner und Medikamente Mrs. Morin Warner auf. Ich gehe ganz stark davon aus, dass das keine Fußballsocken waren, die die gute Morin ihres Zeichens viel verfunktionärskatten da in Berlin gekauft hat. und trotzdem der DFB-Zeit. Viel ich weiß, stand aber am Ende der Shopping Tour immerhin keine Kuckuck-Ur auf der Rechnung. Dennoch. Das Team von Fresh Fills hat mal zusammengerechnet, was der DFB für den Trip von Jack Warner und seiner Maureen hat springen lassen. Kosten für die Deutschlandreise von Jack Warner und dessen Frau vom 26. Mai 2000 bis zum 31. Mai 2000 in Höhe von insgesamt 43.177 DMG und 38 Pfennige. Über 43.000 DMG für 5 Tage Urlaub. Ja, nicht schlecht. Ja, und dann ist da noch. Ja, genau. Die Orgel der Hänner war Methodist Church in Trinidad und Tobago, die mit der unsere Geschichte in Episode 1 begonnen hat. Dieser Orgel steht in der Heimat von Jack Warner. Und dieses Musikinstrument ist auch Gegenstand des Untersuchungsberichts der Wirtschaftskanzlei. Denn offensichtlich hatte FIFA, weil man Jack Warner beim damaligen DFB-Präsidenten braun um finanzielle Unterstützung für die Restaurierung der Orgel gebeten und der DFB der hilft. Was man halt so macht als Fußballverband im Fresh Fills Bericht, steht darüber folgendes. In einem von Theo 20er zu dieser Spende verfassten Vermehrkeistes, Jack Warner sei die treibende Kraft hinter diesem Projekt gewesen. Die Orgel sei ein wertvolles Musikinstrument und ein wunderschöner Teil des Kulturerbes der gesamten Karibik. 20.000 DMG beträgt die Summe, die der DFB für dieses wertvolle Musikinstrument ausgibt. Noch herzlichen Glückwunsch. Aber jetzt beim Ernst, es spricht der erst mal gar nichts dagegen, dass der Verband sich für ein Kulturprojekt in Übersäe engagiert. Aber das Ganze hat halt dann eingeschmeckle, wenn der Verdacht besteht, dass damit irgendwelche Versprechen eingelöst werden, die im Zuge eine Stimmvergabe gemacht worden sein könnten. Fast so, als würde man Schulden begleichen. Und dieser Verdacht ist leider nicht von der Hand zu weisen. Vor allem der vierseitige Vertrag nährt damals diesen Vorwurf. Also das Dokument, das Jack Warner unter anderem persönlich 1.000 Top-Tickets für die WM zu sichert. An dem Tag, an dem die Info über diesen Vertrag aus den Freshfields-Untersuchungen durchsikat, kann noch nicht einmal mehr die Bildzeitung den Kaiser schützen. Obwohl die ja sonst immer im Team Backenbauer spielt. Sie schreibt. Der tiefe Fall des Kaisers. Der 10. November 2015 wird als schwarzer Tag für Backenbauer in die Fußballgeschichte eingehen. Alles spricht dafür, dass der frühere WM-Chef und mittelbar vor der WM-Vagabe an einem Bestechungsversuch beteiligt war. Die große Frage ist, warum gibt man Jack Warner ein paar Tage vor der Abstimmung einen solchen Vertrag? Vor allem, wenn man doch weiß, dass er nicht für Deutschland stimmen will. Das Journalisten-Team des Spiegel hat da eine Theorie. Vielleicht erinnert ihr euch noch. Am Ende seiner vielen Reisen im Jahr 2000, kurz vor der WM-Vagabe. Da ist Franz Backenbauer ziemlich niedergeschlagen. Die ganze Bewerbungsphase scheint irgendwie nicht gut für die Deutschen gelaufen zu sein. Trotz Backenbauer schaum. Für Journalist Jörg Schmidt liegt genau hier der entscheidende Wendepunkt. Ich glaube, und das zeigt ja auch die Aktivitäten in den letzten Wochen, dass sie erst 2000 im Sommer 4, 6 Wochen vor der eigentlichen Vagabe plötzlich gemerkt haben, dass die Stimmen nicht reichen werden. Backenbauer muss zu diesem Zeitpunkt klar geworden sein, dass er scheitern könnte. Dass er es nicht schaffen wird, die WM nach Deutschland zu holen. Dass er genau die Niederlage einfahren wird, die er ganz zu Beginn befürchtet hatte. Weshalb er ja ursprünglich sogar gezögert haben soll, den Posten im WM-Bewerbungs-Team überhaupt anzunehmen. Greift er deshalb in diesen Moment nach jedem Strohallen? Denn auch wenn Warner offiziell seine Stimme nicht an Deutschland geben wollte, war er derjenige von dem alle Wussten seine Stimme ist käuflich. Warner soll mit 10 Millionen Schweizer Franken einen Vertrag bekommen, eine Woche vor der Abstimme. Aber auch das geht aus den Untersuchungen der Wirtschaftskanzlei hervor? Nicht alle Leistungen, die Warner in dem Vertrag zugestanden wurden, hat der DFB auch erfüllt. Deshalb ist die Theorie des Journalisten-Teams. Dieser Vertrag wird nicht erfüllt, seitens des DFB. Warner will sein Geld haben und macht Druck. Und auch nicht nur beim DFB, das ist jetzt unsere Boteße, sondern auch bei Backenbauerstand in der persönlichen Schuld damit von Warner. Und das gibt aus unserer Sicht der einzige Grundbarum nicht der DFB, diese Geld er letztlich damals bezahlt hat, sondern das Backenbauer selber versucht hat, das Geld zusammen zu kratzen. Und dafür so die Schlussfolgerung der Journalisten nimmt er den Kredit beim Unternehmer Robert Louis Dreyfus auf. Über den Strom an Moor mit Binhamam und dessen Unternehmen Chemco soll das Geld dann an Jack Warner gegangen sein. Der DFB soll den Kredit später zurückzahlen. Darum geht es in dem Fax, das dem Spiegel zugespielt wurde. So ergibt das ganze Puzzle für Jörg Schmidt, Jens Weinreich und Gunter Ladsch ein vollständiges Bild. Für ihre Hypotese haben die Journalisten allerdings nur Indizien und keine Beweiser. Einer könnte das große Rätsel offensichtlich lösen, wohin die 10 Millionen Schweizer Franken von Backenbauer über Binhamam am Ende gefloßen sind. Es gibt drei Leute, die wissen, was damit passiert ist. Eines gestorben, verandres Binhamam und der dritte redet jetzt am Mikrofon. Jiro Tornion, der ex-Fiefer, Mitarbeiter und Vertraute von Moor mit Binhamam. Ihr kennt ihn schon aus den vorherigen Folgen. Ich habe jemanden versprochen, dass ich nicht darüber rede. Oder und dann das versprechen möchte ich mich halten. Aber es braucht es nicht viel Fantasie, um er rauszufinden, wo das Geld gelanget werden könnte. Es liegt ja auf der Hand. Ich würde beschweren, dass es nicht bei Binhamam geblieben ist, weil er brauchte das Geld gar nicht. Eine offizielle Erklärung? Fehlanzeige. Auf den knapp 360 Seiten, das vom DFB in Auftrag gegebenen Untersuchungsberichts der Wirtschaftskanzlei, tauchen zahlreiche dubiose Vorgänger auf. Am Ende kommt der Bericht zu folgenden Ergebnissen. Wir haben kein Beweis für ein Stimmkauf gefunden. Können diesen aber auch nicht ausschließen. Der Vertrag zwischen Jack Warner und Franz Backenbauer vor der WM-Vergabe, der wird im Freshfieldsbericht als Rätselhaft bezeichnet. Für Spiegeljournalist Gunter Larch ist dieses Fazit der Anwälte nicht nachvollziehbar. Wenn man sich den Freshfieldsbericht anguckt, da muss ich immer Lachen kein Beweis für Korruption. Dieser ganze Bericht ist voll von Beweisen und Indienzen für Korruption. Da werden die Funktionäre auch Warner eingeladen. Frau Warner geht im Jubilierladen. Da wird alles bezahlt. Die kriegen Busse geschenkt, die kriegen dann Limousinen und Mercedes-Gelien für Laug der deutsche Fußballbund zahlt die Renovierung einer Orgel in Nachbader von Jack Warner. Tausend Sachen für das, was in einem anderen Wirtschaftszusammenhang als Korruption als Landschaftspflege bezeichnet wurde. Die Frage, wofür die 10 Millionen Schweizer Franken, also 6,7 Millionen Euro wirklich waren, wird wohl weiterhin offen bleiben. Übrigens, sowohl Jack Warner als auch Moor mit Binn Hammam sind von der FIFA wegen Korruption auf Lebenszeit besperrt. Für die Mitglieder der deutschen WM-Bewerbung haben die Recherchen des Spiegel im Jahr 2016 auch juristische Konsequenzen. Bereitszeit Ende letzten Jahres laufen die Ermittlungen der Schweizer Bundesanwaltschaft, sowohl gegen Beckenbauer, als auch gegen die ehemaligen DFB-Präsidenten Theo20er und Wolfgang Niersbach, sowie gegen den ehemaligen DFB-Generalssekretär Horst Erschmitt. Erst 2019 erhibt die Schweizer Bundesanwaltschaft offiziell Anklage wegen Betrugs gegen Beckenbauer, Niersbach, 20er und weitere Beteiligte. Während das Verfahren gegen Beckenbauer wegen seines schlechten Gesundheitszustandes eingestellt wird, verjährt der Vorwurf gegen Niersbach und Kod 2020. Das Verfahren geht damit ohne Urteil zu Ende. In Deutschland laufen die Gerichtsprozesse hingegen bis ins Jahr 2025. Hier geht es um mögliche Steuerhinterziehung. Denn klar, wir sind in Deutschland, da muss auch Geld das Unlauter geflossen ist, ordentlich versteuert werden. Die Verfahren gegen Wolfgang Niersbach und Theo20er werden schließlich gegen Geld auflagen eingestellt, also ohne Schuldspruch, aber auch ohne Freispruch. Besonders für einen Mann braucht es gar keinen Schuldspruch, um für immer Verurteil zu sein. Franz Beckenbauer. Niemand war so groß, so unumstritten, so erfolgreich wie er. Im Jahr 2015, dem Jahr der Spiegel recherchen, wird die gefühlt, ewig während der Glücksstrenne des Kaisers zu Ende gehen, wie sein Biograf Florian Kinas erzählt. Im Juli 2015 gab es noch mal ein großes Klassentreffende der ganzen Weltmeister von 1990, mit 25-jähriges Jubiläum gefeiert. Es war noch mal der Franz, wie man ihn kannte. So lustig, witzig und es war, so im Nachhinein, vielleicht das letzte Mal, wo man den Beckenbauer so gelöst und entspannt gesehen hat. Innerhalb nur weniger Monate wird aus der Lichtgestalt freien. der Franz Beckenbauer ein Mensch. Von nun an ist er nicht mehr unantastbar und er ist verletzlich geworden. So nächst durch einen persönlichen Schicksalsschlag. Beckenbauer ist so ein Stefan, stirbt an einem Hirnturmur, mit gerade mal 46 Jahren. Und dann steht es aber plötzlich da an, dass da einen Sohn der Erdege ist, da ist für ihn einfach komplette Welt zusammengebrochen. Und nur knapp drei Monate darauf brechen dann die Entschüllungen des Spiegel über ihn herrein. Dabei ist weniger der Artikel selbst das Problem, als viel mehr das, was auf die Veröffentlichung folgt. Kameratimz belagern Beckenbauer's Haus in Salzburg. Er wird vom Kaiser zum Gejagten. Wenn irgendwas schief gelaufen ist in Beckenbauer's Leben, dann ist es immer gut gelungen, das entweder bei Seite zu wischen oder einfach mal ein bisschen Resilienz zu zeigen und dagegen anzukämpfen. Aber diese Resilienz war weg. Nach Wochen des Schweigens gibt Franz Beckenbauer im November 2015, also knapp zwei Monate nach der Spiegel veröffentlichtung ein Interview in der Süddeutschenzeitung. Die Journalisten fragen ihnen nach seinen Erinnerungen an den Tag der Vergabeln zürich. Nach der Enthaltung von Schalz Demsee, der die entscheidende Abstimmung verließ und Deutschland damit den Sieg bescherte. Sie wollen wissen, was er auf seine Reisen mit Fedoratmann getan hat, um an Stimmen zu kommen. Und sie fragen ihn nach dem dubiosen Vertrag mit Jack Warner. Es ist doch ein höchst umgewöhnlicher Vorgang, wenn so ein Vertrag kurz vor der Stimmenvergabe unterzeichnet wird. Und Beckenbauer antwortet? Da gebe ich ihn recht, das sieht komisch aus. Mehr als komisch. Ja, sicher. Aus heutiger Sicht sieht manches komisch aus. Aber damals haben wir es einfach gut gemeint. Den Vorwurf des Stimmenkaufs weist Beckenbauer zurück. Er erklärt, dass er viele Verträge immer einfach unterschrieben habe. Auch ohne sie zu lesen. Biograflorean Kinas glaubt Franz Beckenbauer, dieser Aussage. Er hat einfach dieses Linde vertrauen. Man kann auch sagen, grenzenlose Navität. Aber das waren einfach so diese handvoll wichtigster Menschen in seinem Umfeld, wo er gesagt hat, bin ich glaubter einfach. Was kann da schon passieren? Das Problem war, dass er nicht erkannt hat. Dass er als der Hauptprotagonist der Bewerbung natürlich auch seinen Kopf hinhalten muss. Beckenbauer wird nach dieser Geschichte nie wieder der alte Sein. Ein Umstand, der auch an Aufklärern vom Spiegel nicht spurlos vorbeigeht. Jörg Schmitt dazu. Das finde ich auch so persönlich eigentlich das Tragestern an der ganzen Geschichte. Das war sicherlich nicht unsere Absicht. Aber das Beckenbauer danach so tief gefallen ist. Und wir wissen, dass sich ganz viele Leute von ihm abgewandt haben in der Folge und dass ihm das ganz, ganz schwer zu schaffen gemacht hat. Und der ist für mich eigentlich die wahre, tragische Gestalt dieses ganzen Affäre. Es ist nicht der DFB, es ist nicht die deutsche Nationalmannschaft. Die tragische Figur ist uns Beckenbauer. Immer wieder werden die Journalisten im Nachgang für ihre Berichterstattung angegangen. Sie sein Nestbeschmutzer, wollten das Sommermärchen kaputtmachen. Hätten den Franz zerstört. Dennoch von den unlauteren Vorgängen zu wissen und nicht darüber zu berichten. Das wäre keine Option gewesen für die Journalisten des Spiegel. Denn genau das ist ja die Aufgabe von Journalismus. Sauber zu recherchieren, wenn es ungereim Teile gibt. Machenschaften wie Korruption aufzudecken und öffentlich zu machen. Auch dann, wenn es wehtut, weil eine unserer schönsten kollektiven Erinnerungen plötzlich Schatten bekommt. Die haben ja nicht eine eigene Tasche gewirtschaftet. Unser Vorfall ja nie, ihr seid die größten Schweine aufherden, sondern unser Vorfall erbts nicht transparent gemacht. Er hat gelogen. Vielleicht hätte es auch einen anderen Umgang mit der Affäre geben können. Einen in dem Franz Beckenbauer nicht als gebrochener Mann aus der Geschichte hervorgeht, wie Biografkina es zoniert. Ich glaube, wenn Weckenbauer damals auch einfach gesagt hätte, wir wollten diese WM und es war eine großartige WM, hätte sich wahrscheinlich auch viel erspart. Ex-Fiefermann Gidotonioni wird noch deutlicher. Das war ja wenig Geld. Sieh mir ehrlich. Nämnieren an die deutschen Klaatex-Bestrochenabhätten gesagt, wir bekommen nicht ausreichend viele Stimmen, wenn wir nicht bestächen. Die Fiefer ist bestechlich. Dann wäre der Schwarze Beta bei der Fiefer gelandet. Und wenn man daran denkt, wie sich die ganze Sache mit den WM-Vergaben in den Jahren danach noch entwickelt hat, sei es mit Russland, Katta. Aber auch 2006 in den USA. Um wie viel Geld es plötzlich geht, dann. Na, das fasziniere ich jetzt nicht auf. Am 7. Januar 2024 stirbt Franz Beckenbauer nach gesundheitlichen Problemen mit 78 Jahren in seiner Wahlheimat Salzburg. Vielleicht hat Oli Hönes tatsächlich recht, mit dem, was er bei der Trauerfeier in seiner Rede sagt. Vielleicht war Beckenbauer's Glück, nach diesen unglaublich erfüllten Leben, nach so vielen Titeln, so vielen Erfolgen, so vielen wunderbaren Erfahrungen überall auf der Welt einfach aufgebraucht. Auch wenn der Markl der WM-Vergabe immer an seinem Andenken haften wird, überwiegen die positiven Erinnerungen, wenn die Menschen über Franz Beckenbauer sprechen. Sei es bei uns im Fußball-Zirkus, im restlichen Deutschland oder auch international. Alle, die mit ihm zu tun hatten, schwärmen bis heute von seiner einzigartigen Art, von seiner Aura. Und sind wir mal ganz ehrlich. Wie alle sind ihm doch unfassbar dankbar, dass er uns die WM 2006 beschert hat. Auch wenn die Geschichte um die WM-Vergabe ihre Schattenseiten hat. Wir alle haben doch dabei auch so viel gewonnen. Die Weltmeisterschaft 2006 hat uns nicht nur den vielleicht schönsten Fußballsatz, aber die schönsten Fußballsomme aller Zeiten beschränkt. Sie hat unser Ansehen in der Welt enorm gesteigert. Und auch uns selbst gezeigt, zu welcher Freude, zuversicht und Offenheit wir in Deutschland fähig sind. Eigentlich könnten wir sowas gerade noch mal richtig gut gebrauchen. Oder? Genau, finde ich auch. Und das letzte Wort hier, das hat Wolfgang Niesbach. Wenn ich in Buch schreiben würde, wäre der Titel und es bleibt ein Sommer mehr. Das war die Sechste und letzte Folge von "Das Geld zu Gast bei Freunden". Vielen Dank fürs Zuhören. Und wenn es euch gefallen hat, erzählt es gerne weiter. Das Geld zu Gast bei Freunden, die wirklich wahre Geschichte wie Deutschland WM-Gastgeber 2006 wurde. Produziert von der Bild- und Ton-Fabrik für die Sport-Schau im Auskrank des SVR. Alle sechs Folgen gibt es jetzt im ARD Sounds. Ein Podcast von Florian Nöte und Simone Schillinger erzählt von mir, es ist der Settler-Check. Executive-Producerin der Bild- und Ton-Fabrik Desire Klein, redaktionelle Mitarbeit, Lilli-Solms und Friedolin-Menzel, Archivrecherche Lilli-Solms, Originalmusik, Laura-Team, Sounddesign und Schnitt, Friedolin-Menzel und Laura-Team. Zusätzliche Unterstützung in der Postproduktion dieser Folge "Asa-Sei-D" und Max Sattler. Produktionsleitung Bild- und Ton-Fabrik Vanessa Höhmich, Cover Design, Mark Trompetta, Projektleitung SVR Chris Eckert, Redaktion-SVR-Team-Oklum, Volga-Kühner. So und jetzt ganz zum Schluss. Einen Tipp habe ich natürlich noch für euch. Und zwar so aktuell, wie es nur irgendwie geht. Versorgen euch meine Kolleginnen in der Sport-Schau im Podcast "Sport-Schau Daily" das FIFA-VM-Update mit Analysen und Infos zu den Spielen und den Teams. Gosseb aus den Mannschaftskäms ist dann natürlich auch dabei. Wir sind natürlich ganz nah dran, am deutschen Team besprechen mit unseren ARD-Repoterninnen und Repotern die wichtigsten Fußballfacts und schauen mit unseren Fan-Repotern nach der Stimmung in den Stadien. Den Podcast "Sport-Schau Daily" das FIFA-VM-Update hört die jeden Morgen in ARD-Sounds und überall Wurst-Parkas gibt. Also, wenn ihr Fußball mögt, unbedingt abonnieren.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Am 1
  2. Januar 2024 fand in der Münchner Allianz Arena die Trauerfeier für Franz Beckenbauer statt. Uli Hoeneß hielt eine emotionale Rede.
  3. Hoeneß betonte Beckenbauers Bescheidenheit und Hilfsbereitschaft sowie seine Verdienste um die WM 2006 in Deutschland.
  4. Hoeneß kritisierte die Medienkampagnen gegen Beckenbauer, insbesondere nach dem Tod seines Sohnes Stefan, und wünschte ihm den Frieden, den er zu Lebzeiten nicht hatte.
  5. Der Podcast „Das Geld zu Gast bei Freunden“ untersucht die „Sommermärchen-Affäre“ um die angebliche Stimmenkauf bei der WM-Vergabe 200
  6. Am 1
  7. Oktober 2015 enthüllte der Spiegel, dass das Bewerbungskomitee um Franz Beckenbauer eine schwarze Kasse mit 6,7 Millionen Euro (10 Mio. CHF) geführt habe.
  8. Das Geld stammte von Adidas-Chef Robert Louis-Dreyfus und wurde laut DFB-Präsident Wolfgang Niersbach als „Gebühr“ für einen FIFA-Zuschuss von 250 Mio. CHF gezahlt – eine Erklärung, die die FIFA umgehend dementierte.
  9. Niersbachs Pressekonferenz am 2
  10. Oktober 2015 scheiterte, da er keine schlüssigen Antworten geben konnte. Er trat am
  11. November 2015 als DFB-Präsident zurück.
  12. Ein Bericht der Kanzlei Freshfields ergab, dass die 6,7 Mio. Euro an eine Firma im Einflussbereich von FIFA-Funktionär Mohamed bin Hammam geflossen waren.
  13. Theo Zwanziger, ehemaliger DFB-Präsident, belastete Beckenbauer zunächst schwer, änderte später aber seine Aussage.

Summary:

Die Trauerfeier für Franz Beckenbauer am 19. Januar 2024 in der Münchner Allianz Arena zeigte die tiefe Verbundenheit der Fußballwelt mit dem „Kaiser“. Uli Hoeneß würdigte in seiner Rede Beckenbauers Bescheidenheit und seine Verdienste, insbesondere um die WM 2006, kritisierte aber auch die „unsägliche Medienkampagne“ und die fehlende Anerkennung, die Beckenbauer in seinen letzten Jahren erfahren habe.

Der Podcast „Das Geld zu Gast bei Freunden“ beleuchtet im Anschluss die Kehrseite des „Sommermärchens“. Im Oktober 2015 enthüllte der Spiegel, dass das deutsche Bewerbungskomitee um Beckenbauer eine schwarze Kasse mit 6,7 Millionen Euro geführt habe, die von Adidas-Chef Louis-Dreyfus stammte. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach versuchte auf einer Pressekonferenz, die Zahlung als notwendige Gebühr für einen FIFA-Zuschuss darzustellen, was die FIFA jedoch dementierte.

Die Pressekonferenz wurde zum Desaster, Niersbach trat kurz darauf zurück. Eine Untersuchung der Kanzlei Freshfields ergab, dass das Geld an eine Firma im Umfeld des katarischen FIFA-Funktionärs Mohamed bin Hammam geflossen war. Die Affäre zerstörte nicht nur Niersbachs Karriere, sondern überschattete auch Beckenbauers Vermächtnis und ließ bis zuletzt viele Fragen zur Integrität des WM-Zuschlags offen.

FAQs

Die Trauerfeier fand am 19. Januar 2024 in der Münchner Allianz Arena statt, wo eine Bühne in die Nordkurve gebaut wurde.

Hoeneß erinnerte sich, dass Beckenbauer auf ihn zuging und sagte: 'Ich bin der Franz', und dass er stets bescheiden und hilfsbereit war.

Der Tod seines Sohnes Stefan und eine Medienkampagne, die Hoeneß als 'unsäglich' bezeichnete, machten Beckenbauers letzte Jahre schwierig.

Der Spiegel veröffentlichte am 16. Oktober 2015 Enthüllungen über möglichen Stimmenkauf bei der WM-Vergabe 2006, was zu einer Korruptionsaffäre führte.

Niersbach behauptete, die 6,7 Millionen Euro seien an die FIFA gezahlt worden, um einen Organisationszuschuss von 250 Millionen Schweizer Franken zu erhalten.

Das Geld floss an die Firma Kemper Gepholding Co., die mit Mohamed bin Hammam in Verbindung stand, einem FIFA-Exekutivmitglied aus Katar.

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