Glück oder Insiderhandel? Verdächtige Kriegswetten auf Polymarket und Co. / Aleph Alpha und Cohere sprechen über Fusion
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In der Podcast-Folge von Handelsblatt Today werden mehrere aktuelle wirtschafts- und geopolitischen Themen behandelt. Im Fokus stehen die gestiegene US-Inflation von 3,3% im März, hauptsächlich getrieben durch die Energiepreise aufgrund des Iran-Konflikts, was die Geldpolitik der US-Notenbank beeinflusst. Gleichzeitig blicken die Märkte mit vorsichtigem Optimismus auf die anstehenden Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran in Islamabad, was sich in steigenden Aktienkursen und einem leicht rückläufigen Ölpreis widerspiegelt. Rüstungswerte wie Rheinmetall verlieren hingegen deutlich an Wert. Ein weiterer Schwerpunkt ist eine mögliche strategische KI-Allianz zwischen Deutschland und Kanada, wobei die Bundesregierung einen Zusammenschluss der Unternehmen Aleph Alpha und Cohere aktiv fördert, um europäische digitale Souveränität aufzubauen. Abschließend wird das Phänomen der Prognosemärkte diskutiert, wo präzise Wetten auf den Iran-Krieg den Verdacht auf Insiderhandel wecken und deren regulatorische Implikationen hinterfragt werden.
Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Handelsblatt Today. Wir sprechen bösentäglich über wichtige Nachrichten und ihre Bedeutung für die Finanzwelt. Schön, dass sie wieder dabei sind. Die Welt blickt ab heute nach Islamabad. Nach der angekündigten zwei wöchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran soll die pakistanische Hauptstadt zum Zentrum der Diplomatie werden. In Kürze sollen dort die Gespräche über eine Friedenslösung beginnen. Gleichzeitig ist die vereinbarte Feuerpause äußerst brüchig und viele wichtige Fragen sind im Moment noch völlig offen. Man könnte sagen, die Situation ist wie gemacht für das Geschäftsmodell der sogenannten Prognose-Märkte wie Polymarket oder Calche. Dort können Nutzer nämlich jetzt schon darauf wetten, wie die Gespräche laufen werden. Zum Beispiel, ob der Iran sein angereichertes Iran abgeben wird oder ob Trump dem Iran erlauben wird in der Straße von Hormuz Maudgebühren zu erheben. Generell kann man sagen, dass Geschäft mit den Kriegswetten läuft ziemlich gut. Würft aber auch die Frage auf, inwieweit in manchen Fällen ins Zeiterhandel im Spiel ist. Das schauen wir uns heute mal genauer an. Außerdem sprechen wir über eine mögliche neue KI-Alians zwischen Deutschland und Kanada, die sich gerade anbauen. Nach Informationen des Handelsplatzs verhandeln die KI-Würmen, alle Fahre und Co hier über einen Zusammenschluss. Mehr dazu gleich nach dem Marktbericht. Wir haben Freitag den 10. April und ich bin Aanes Michiiewicz. Und wir starten wie immer erst mal mit unserem Markt-Update. Heute mit meinem Kollegen Martin Müller. Hallo Martin. Hallo, Anas. Ja, heute Nachmittag kamen die neuen Inflationszahlen für die USA rein und das ist deshalb besonders wichtig, weil die Daten jetzt erstmals die Preiseffekte des Irankriegs zeigen. Wie stark sind die Preise in den USA gestiegen? Die Preise in den USA sind im März im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,3 Prozent gestiegen. Nach der ersten Schätzung des Bureau of Labor Statistics ist das der stärkste Anstieg seit fast zwei Jahren. Im Februar hatte die Teuerungsrate noch bei 2,4 Prozent gelegen. Und tatsächlich zeigt sich der Iran konflikt ziemlich deutlich in den Daten. Die Energiepreise sind im Jahresvergleich um 12,5 Prozent gestiegen und haben damit wesentlich zu der höheren Inflation im März beigetragen. Allein der Preise anstieg von Beziehen machte so drei Viertel der gesamten Teuerung im März aus. Also das ist schon eine ganze Menge. Deutlich wurde aber auch, dass sich die höheren Energiepreise noch nicht in anderen Preiskategorien nie dargeschlagen haben. Also die Kennenflation, die die volatilen Preise für Energie und Lebensmittel ausklammert, stieg gegenüber Februar nur leicht um 2,6 Prozent. Insgesamt war der Anstieg der Inflation von Experten weitestgehend zu erwartet worden. Aber er ist natürlich sehr relevant für die US-Notenbank Fett. Händlerinnen und Händler hatten hier Erwartungen an Zinssenkungen in diesem Jahr in den vergangenen Wochen deutlich gesenkt. Und das ist natürlich besonders wichtig für die Märkte. Genau. Und man muss sagen, 3,3 Prozent natürlich immer noch deutlich über dem Zielwert der Fett und auch der EZB von 2,0 Prozent richtig. Hier schauen wir mal, wie sich das weiter entwickelt. Dann kommen wir zum nächsten Thema. Ich hatte es vorhin in der Anmoderation bereits erwähnt. Zum Ende dieser Woche werden in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad, Delegation aus den USA und dem Iran für Friedensgespräche erwartet. Am Wochenende soll es dann richtig losgehen mit den Gesprächen. Wie haben sich denn die Aktienmärkte heute vor dem Staat der Gespräche entwickelt? Der deutsche Aktienindex DAX hat sich heute von den verlusten Gestern erst mal erholt. Zum Nachmittag lag der deutsche Aktienindex-Teils knapp über der Marke von 24.000 Punkten. Jetzt ist ein letzten Minuten wieder etwas daruntergefallen und war jetzt letztes Mal, als ich geguckt hab, noch 0,5 Prozent im Plus. Also leichter Erholung gegenüber gestern. Der Nebenwerte in DAX-Emdax ist noch deutlicher gestiegen um 1,4 Prozent. Natürlich ist ein Märkten, wie du bereits gesagt hast, der Iran kriegt weiter das bestimmende Thema. Eine wichtige Nachricht war gestern, dass Israel unter lieber 9. Nächste Woche direkt über eine Waffenruhe verhandeln. Soll ich in Nachrichten nähern, dass die Vereinbarte Waffenruhe im Nahen Osten hält. Entsprechend haben wir auch heute an den asiatischen Börsen Kursgewinnige gesehen. Und auch die US-Börsen haben heute erneut leicht im Plus geöffnet, gerade eben der S&P 500 0,1 Prozent im Plus der Nasstag 0,4 Prozent. Fögen S&P 500 wäre es, wenn es dabei bleibt, dann schon der 8. Handel des Tag in Folge mit Kurs gewinnen. Das ist dann schon ziemlich bemerkenswert. Inzwischen hat der US-NDAX dann auch den großen Teil der Kursverluste seit Kriegsbeginn tatsächlich wieder aufgeholt. Also das heißt, in den breiten Indices überwiegt heute der Optimismus, wo steht in der Ölpreis heute vor Beginn der Verhandlungen in Pakistan? Der Preis für ein Barrel der Nordsee-Sorte Brand liegt aktuell bei 96 Dollar und damit so Unterschwankungen einiger Massenkonstant unter der 100 Dollar-Market bei der US-Sorte VTI sieht es aktuell ähnlich aus, die liegt bei 98 Dollar. Grundsätzlich muss man sagen, das ist natürlich deutlich weniger als die Niveaus, um die 110 Dollar, die wir Anfang der vergangenen Woche gesehen haben. Aber es ist eben auch deutlich mehr als noch vor Kriegsbeginn und entsprechend muss man natürlich weiter auf die Ölpreise achten Trader werden, weiter genau darauf schauen, wie viele Schiffe tatsächlich die Straße von Hormus passieren. Und für eine Entwarnung ist es auf jeden Fall wahrscheinlich noch etwas früh. Ja, insgesamt schwört man heute einen verhaltenden Optimismus, was eine beständige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran angeht. Da werden wir natürlich sehen, ob es tatsächlich so weit kommt. Allerdings hat sich diese Stimmung heute auch bei Rüstungsektion deutlich bemerkbar gemacht und zwar in negativer Hinsicht. Genau, am Prominentesten ist da natürlich Reinmetall, die Aktie hat heute 5% an Wert verloren, sogar ein bisschen mehr und war mit Abstand der schwächste Tageswert im DAX, der ja ansonsten gestiegen ist. Die Aktie von Reinmetall liegt jetzt auch auf Jahres Sicht, so knapp 7% im Minus und war mit den Verlusten heute, wie du auch schon gesagt hast, nicht alleine. Händsold und Reng, bei dem MDAX notiert, haben ebenfalls so ungefähr 5% an Wert verloren und waren auch die schwächsten Werte im Nebenwerteindex. Ein Analyse, den die Nachrichtenagentur Reuters zitiert, führt die kursvolle Luste heute ganz aktiv auf die Hoffnung auf einen beständigen Waffenstehstand zurück. Aber man muss natürlich auch sagen, dass viele europäische Rüstungskonzerne im März auch gar nicht so eindeutig vom Iran Krieg profitiert haben, trotzdem bleiben eben die deutlichen Kursvolle Luste heute. Ja, und was man auch noch sagen muss, was vielleicht auch nicht gerade den Rüstungseaktion hilft, ist, dass im Moment kaum noch jemand über den Ukraine Krieg spricht. Genau, richtig. Martin, dann würde ich sagen, vielen Dank für das Marked Update und noch ein schönes Wochenende. Danke, Anna, das wünsche ich dir auch. Vielen Dank. Und an der Stelle, wie immer auch der wichtige Hinweis an Sie. Alle Inhalte dieses Podcasts sind keine Anlage-Imfellung, sondern dient lediglich ihrer Informationen. Wir übernehmen für mögliche Verluste keine Haftung und werden auch an möglichen Gewinn nicht beteiligt. Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter. Bleiben Sie dran. Wie kannst du entspannt, kosten günstig und breit gestreut für deine Zukunft investieren? Mit Vanguard ETFs. 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Warum und wie sich die Bundesregierung für diese Fusion einsetzt, das erklärt uns jetzt unsere Hauptstadt-Korespondentin Josefine Foucoul. Hallo Josefine. Hi Arnes. Die Informationen basieren auf einer aktuellen Recherche von dir und weiteren Handelsblatt-Kolleginnen und Kollegen. Was habt ihr denn zu dem möglichen Deal zwischen der Heidelberger Firma, Alfa und dem Kanadischen KI-Start-Up-CoHIR bisher herausgefunden? Wie du schon gesagt hast, verhandeln CoHIR und Alfa aktuell über einen Zusammenschluss. Was natürlich ohnehin schon spannend ist, aber sie haben dabei ziemlich prominent Unterstützung und zwar von der Kanadischen und der deutschen KI-Alians. Es soll eine neue Firma entstehen. Internt wird sie noch NUCO genannt, was er immer so ein Platzhalter ist für neue Kampagne.
Und das ist gerade noch im Sprech drin. Wir wissen noch nicht, wie sie heißen wird, ob sie einen der beiden Namen wird oder was ganz Neues. Filmesitze soll die neue Firma oder die fosignierte Firma, also wohl in Deutschland als auch in Frankreich haben. Quellen haben uns gesagt, sie soll über zwei große Standbeine in beiden Ländern verfügt. Die Bundesregierung ist bereit, als Ankerkunde aufzutreten, also zum Beispiel bei Projekten der Verwaltungs-Digitalisierung, das neue Unternehmen mit Projekten zu versorgen. Auch könnte zum Beispiel einige der KI-Komponenten bei der Deutschland-App von den neuen Unternehmen kommen. Die haben beiden Rahmenvertrag mit einem der Unternehmen, was diese entwickelt. Aber das steht noch ein bisschen in den Sternen, ob es wirklich so kommt. Das sind nur Optionen in Bereichen, wo der Staat als Ankerkunde aufdreht und könnte. Perspektivisch ist auch eine finanzielle Beteiligung des Bundes nicht ausgeschlossen. Aktuell ist das aber nicht geplant. Ja, das ist sehr spannend. Das ist ja diese Bürger-App über das Handelsblatt, die bereits berichtet hat, die von SAP und der deutschen Telekom entwickelt wird. Genau. Was sagen denn die Unternehmen zu diesem Handelsblatt bericht? Also, die wollten sich nicht äußern. Alle auf Alpha und Kohe beschädigen die Gespräche gegenüber dem Handelsblatt. Nicht, muss dazu aber auch sagen, dass es jetzt nichts ungewöhnlich ist. Also ein Deal, der ja noch nicht abgeschlossen ist. Also wir hören, da ist in den Finaleen sügen, aber eben noch nicht abgeschlossen. Den würden Unternehmen in der Regel nicht uns bestätigen. Erst dann, wenn er wirklich, wie sagt man so schön, wenn die Tinte getrocknet ist, dann äußern sie sich und vorher, sagen sie, dass sie sich eben zum Markt-Ekulationen nicht weißen. Also die Unternehmen, die wagen sich noch nicht aus der Deckung. Ganz anders sieht es beim Digitalministerium von Kasten Wildberger aus. Denn aus eurer Recherche geht ja auch hervor, dass sich sein Ministerium für diesen Zusammenschluss stark einsetzt. Welche Motive steckenden hinter dem Engagement der Bundesregierung? Ja, genau. Ich glaube, der Minister sitzt da auch so ein bisschen als Dealmaker, würde ich sagen, aber auch nicht ganz unberechtigt. Denn er hat ein enges Verhältnis zu seinem kanadischen Pondor, Ivan Solomon, dem kanadischen Digitalminister. Da gibt es schon länger Kooperation im Bereich Digital-Souveränität, KI, wie kann man da besser zusammenarbeiten? Denn im Grunde geht es für die Bundesregierung bei diesem Deal auch um. Digital-Souveränität. Und die haben auch schon eine Partnerschaft im letzten Jahr eine strategische Beschlossen, auch übrigens März und Premier Kani sind sehr eng. Beide Länder haben gerade ein bisschen das Problem, dass ein langer Partner, wenn es um digitale Themen ging, nämlich die USA, nicht mehr so begeistert ist von der EU oder von Kanada. Und auch ich sag mal, viel an Wertendräte, die uns eigentlich wichtig sind. Und mit Kanada haben wir eben Partner gefunden, der ähnliche Werte vertritt, wie wir und uns damit helfen könnte, mehr technologische Souveränität zu erreichen. Und darum geht es in der Bundesregierung. Wobei man jetzt natürlich auch sagen muss, dass die Übermarkt von US-Konzern gerade im KI-Bereich gewaltig ist. Deswegen würde ich gern von dir wissen, ob denn eine KI-Alians zwischen Deutschland und Kanada wirklich für mehr europäische Souveränität sorgen kann, oder wäre diese Fusion von Alfa und Kohir eigentlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein? Natürlich los, jetzt ist ein Kanadestolcher, wenn wir KI-Champchen, denn wenn es wird, nicht alle unsere Probleme, beziehungsweise Abhängigkeiten. Das ist klar, aber ich finde schon positiv herauszugeben, dass Deutschland sich zumindest gerade im digitalen Bereich aktiv nach anderen Alternativen umschaut. Weil du hast es gerade gesagt, es gibt so viele Anbieter aus den USA, von denen wir auch abhängig sind. Und das ist einfach wirklich strategisch wichtig, dass du es euch enttut. Und natürlich kann so ein neue Alians, wenn es dann ein gemeinsames Unternehmen gibt, zwischen Kanada und Deutschland, wenn wir so eine Option haben. Und da quasi auf souverierende KI zurückgreifen können, ein großer Fortschritt sein, für uns unser Abhängigkeiten zu minimieren. Aber gleichzeitig müssen wir natürlich auch immer auf andere, vor allem europäische, alchantiven Schauen. Im Ministerium, das tut es übrigens auch. Also den ist das auch sehr bewusst. Die nennen dabei immer wieder "Mistral", bei denen sie auch enger Gespräche führen. Oder in anderen Kontexten, als "Bedec for a Slaps". Aber da geht es natürlich immer darum, sich auch genau zu überlegen, wie können wir unsere Abhängigkeiten diversifizieren. Und das ist einfach total wichtig, dass ein KI-Champion jetzt nicht hier unsere Probleme löst. Ja, dann lass uns zum Schluss vielleicht noch ein bisschen auf ein paar Zahlen schauen, wie es denn so um die Unternehmen, die da möglicherweise miteinander fusionieren bestellt ist. Kuchen wir mal zuerst auf KI-Chir. Dieses Unternehmen soll über laufende Verträge verfügen, die jährliche Umsätze von 240 Millionen Dollar einbringen. Das klingt schon mal nicht schlecht. Dann schauen wir auf die Bewertung, die war bei der jüngsten Finanzierungsrunde im vergangenen Sommer. Bei 6,8 Milliarden Dollar auch nicht schlecht. Und jetzt schauen wir mal auf die Deutschen, auf alle Alfa. Da liegt die jüngste Finanzierungsrunde schon mehr als zwei Jahre zurück. Damals wurde die Firma mit etwa 446 Millionen Euro bewertet, also ein Bruchteil von der Bewertung von KI-Chir. Danach gab es zwar noch verschiedene Dielsunterinvestoren, aber die Bewertung von alle Alfa soll sich dabei laut einem Insider kaum verändert haben. Und was auch noch hinzukommt, der Stellenabbau zum Jahreswechsel und natürlich auch. Das Handelsblatt hatte darüber berichtet, der Rückzug des Mitgründers und ehemaligen CEO Jonas Andrules im Januar. Und das klingt jetzt für mich alles so, als sei alle Alfa, auf diesen Diel stärker angewiesen als Koheer. Aber gibt es denn auch für Koheer Gründe, um eine solche Fusion anzustreben? Koheer will durch eine Fusion, vor allem den nächsten Schritt in den deutschen Markt starten. Wie gesagt, Canada, USA ist auch ein bisschen schwierig. Und die wollen sich gerne neuen Markt erarbeiten. Die schauen schon lange auf den europäischen Markt. Mit Deutschland wäre das für Koheer quasi ein erster Schritt perspektive. Und das wurde auch im Hintergrund immer wieder betont. Könnte das natürlich auch einen europäischen Markt erschließen. Ich glaube, das ist das Hauptmotiv von Koheer. Und man muss natürlich sagen, der Staat, der deutsche Staat als Ankerkunde, ist natürlich auch attraktiv. Und auch die Summen wurde mir von Rassintergrunden bestätigt, die da diskutiert werden, sind wohl sehr attraktiv. Und das ist natürlich auch immer eine Signalwirkung, wenn du den deutschen Staat als Ankerkunden hast, dann ist das natürlich ein relativ kräftiger Markt eintritt, würde ich sagen. Also wir können zusammenfassen, das Thema KI wird zunehmend auch zu einer Werte-Frage und möglicherweise schmieden gerade Canada und Deutschland hier eine neue Allianz. Josefine, vielen Dank für das Gespräch. Ich danke dir. Und ein Link zum Artikel finden Sie, wie immer auch in den Show-Nodes. Unter Handelsblatt.com/mehrfinanzen gibt es außerdem ein Vorteilangebot für Sie, mit dem Sie das digitale Handelsblatt vier Wochen lang für nur einen Euro testen können. Ja, und solche Recherchen, wie die, über die wir gerade gesprochen haben, die kosten natürlich Geld und Sie können mit Ihrem Beitrag die Zukunft des Qualitätsjournalismus sichern. Vielen Dank auch an alle, die bereits dabei sind. Die Präsidentschaftswahlen in den USA im Jahr 2024 haben gezeigt, dass sogenannte Prognose-Märkte nicht nur reine Zocker-Plattformen sind, sondern auch echte Prognosekraft besitzen können. Viele klassische Umfrage-Modelle waren bis zum Schluss von einem Kopf an Kopfrennen zwischen Donald Trump und Kamala Harris ausgegangen, während eine klare Mehrheit der Nutzer von Polymarket und Kelsi ihr Geld auf Trump gesetzt hatte. Das Ergebnis ist bekannt. Und auch in diesem Jahr sind die Prognose-Plattformen immer wieder in den Schlagzeilen. Zuletzt vor allem wegen einiger verdächtiger Aktivitäten rund um den Iran-Krieg. So gab es außergewöhnlich große Wetten auf einen fallenden Ölpreis. Und das 15 Minuten bevor US-Präsident Trump seine Pläne zur Bombardierung der Iranischen Energieinfrastruktur aussetzte. Und laut der New York Times wetteten allein am Freitag vor dem US-Angriff auf den Iran über 150 Polymarket-Accounts massiv auf den exakten Angriffszeitpunkt. Reiner Zufall oder vielleicht doch Insiderhandel? Darüber spricht jetzt unsere US-Koresbundenden Antonia Manweiler mit Eileen Bunte, unserer neuen Kolleginnen im Podcast Live und Videoresor. Die Namen und die Stimme können sie sich schon mal merken, denn Eileen werden sie in Zukunft öfter hören. Und zwar als Neuzugang in unserem Moderatoren-Team von Handelsblatt Today. Herzlich willkommen im Namen des gesamten Teams. Wir freuen uns alle schon auf die Zusammenarbeit mit dir. Und damit übergebe ich an Eileen. Hallo Antonia, schön, dass du hier wirst. Hi Eileen, vielen Dank für die Einladung. Antonia, in der Vergangenheit gab es immer wieder Apfalt im Marketnutzer, die mit teilweise sehr präzisen Vorhersagen einen Menge Geld verdient haben. Zum Beispiel hat Einen Nutzer mit Wetten auf den Fall des Iranischen Führers Ali Raminay mehr seine halbe Million Dollar gewonnen. Und Eine dieser Wetten hatte er nur eine Stunde vor Bekanntwerten von Raminay's Tod platziert. War das einfach Glück oder steckt dahinter system? Ja, ich glaube, das ist die ganz große Frage. Ich glaube, solche großen Gewinne können natürlich reiner Zufall oder auch Glück sein. Aber es gibt dann eben doch auch so viele ungewöhnliche Bewegungen, bei denen es sich dann höchstwahrscheinlich um Insiderhandel handelt. Das heißt also, dass jemand zum Beispiel auf Basis von eben nicht öffentlichen Informationen handelt, weil jemand vielleicht über bevorstehende politische Entscheidungen bescheid weiß oder über andere Ereignisse. Und es gibt ja auch neue Studien, die zeigen, dass es auf solchen Prediction-Markets, also die Prognose-Markte, dass es da immer wieder auffällig gut ist.
getamte Wettengibt, die dann Millionen einbringen können. Und dann eben auch teils kurz vor so realen Eignissen, was zumindest daraufhin Leute, dass es gewissen Informationsvorsprung gibt. Dazu gab es jetzt auch eine relativ neue Studie von der Columbia Law School und der AHEFA-Universität. Die haben sich dabei über 200.000 verdächte Gewollets angeschaut, die eine Gewinnquote von fast 70 Prozent erzielt haben und damit eben deutlich über einem Zufalls-Niveau liegen. Und die haben damit auch über 140 Millionen Dollar gewonnen. Und da kann es dann auch den Angriff auf den Iran gehen, aber auch um die Bekantegabe der Verlobung von Taylor Swift. Und ein großes Problem dabei ist eben, dass diese Plattform mit einer gewissen Anonimität arbeiten. Das heißt, Nutzerhandeln über Wollets und Säutonüme, und durchs dann auch nicht so gut nachvollziehbar ist, wer hinter diesen großen Wettnsteckt, das ist gerade bei Polymarket schwierig. Und derzeit fehlen halt eben klare Regeln oder Durchsetzungen, sodass Inseida handelt einfach super schwer zu beweisen ist. Und das ist so eine Art Grauzonmarkt, in dem echt Informationen, Spekulation. Und dann eben möglicherweise Inseida-Wissen miteinander verschwimmen. Deswegen sind solche Extrem gewinne zwar nicht unbedingt illegal, aber halt eben auch nicht immer reines Glück. Nach einer kurzen Unterbrechung geht das gleich weiter. Bleiben Sie dran. Okay, Tokyo braucht das Paket Biss übermachen. Also Zollabwicklung, Papierkarm-Tracking. Aber keine Panik. Mild FedEx geht der internationale Versand von Paketen und fragt ganz einfach rund schnell. Wir handeln die Logistik damit du dich auf das Wichtigste konzentrieren kannst, das Wachstum deiner Firma. Viel de FedEx-Effekt. Mehr FedEx.com. In den USA bekämpft die Börsenauschigt S.I.C. den Inseida-Handel am Aktionmarkt. Aber wer bewacht dann prognosem Erkte, wie er bei Polymarket? In den USA werden das die Community Futures Trading Commission, oder kurz C.F.T.C. Die ist für die Bewachten dieser prognosem Erkte verantwortlich. Weil sie eben argumentiert, dass es sich dabei um Eventkontrakte handelt, die dort getraited werden. Also das ist eine Art deringwart. Obai das älcherweise gerade auch debattet zahlreiche Rechtsverfahren ist, also die C.F.T.C. beanspruchte quasi diese Regulierung der prognosem Erkte für sich. Die Bundesstaaten in den USA sehen die Plattformen aber als Glückspiel an und daher in ihrem regulatorischen Bereich. Es geht also da so ein bisschen um die Frage, ist es Glückspiel, dann fällt es den Bundesstaaten zu, das zu regulieren. Oder geht es um klassischen Deribate handelt, dann fällt das in den Bereich der C.F.T.C. Und ich glaube an der Stelle ist es vielleicht auch nicht ganz unwichtig, mal zu erwähnen. Wir sprechen ja immer über diese super aufsehen, erregenden Wetten auf bestimmte Diktatoren oder militärische Operationen. Aber der Großteil dieser Plattform für den sein Geld mit klassischen Sportwetten. Also wer wird Golf Masters, Champions, Scotty Schäffler oder John Rahm, Paris, Sanjay Ma, versus Liverpool, in der Champions League, so College Football, Basketball, Baseball. Und alles wirklich riesige Märkte auf den Prognose-Plattformen. Und da wird es halt auch ein bisschen tricky, weil in den USA reguliert eben jeder Bundesstaat Glückspiel anders. In Utah ist es zum Beispiel Besonderstrick, dort ist Glückspiel auch aufgrund von religiösen Einflüssen. Zum Beispiel sehr stark reguliert. In anderen Staaten hat man keinen Casinos. In anderen hat man Online Casinos. Also es gibt so einen richtigen Flickenteppich an Regularen, dass das angeht. Das heißt, einerseits wollen natürlich Bundesstaaten butakein Glückspiel durch die Hintertür zulassen. Andererseits sehen jetzt liberalere Staaten ihre regulierten Märkte und vor allem ihre Steuerinahmen bedroht. Und das wird derzeit gerade noch ausgefochten, wer da letztlich die Zuständigkeit bekommt. Und diese Rechtsstretigkeiten können sich ja auch noch über Monate oder sogar nach jahre hinziehen. Okay. Und mal abgesehen davon, dass vielleicht auch noch gar nicht so klar, dass die CFTC überhaupt zuständig ist, ist die Denter auch vorbereitet, wird Märkte zu kontrollieren. Ja, also es gibt Experten, die das durchaus bezweifeln. Einer davon ist der ehemalige Leiter des CFTC Timothy Messert, der mich gesagt hat, dass die Behörde eigentlich gar nicht dafür ausgestattet ist, jedes einzelne Ereignis zu überwachen, für das es im Vertrag gibt. Also ich hatte es ja gerade gesagt, also was das an riesigen Märkten sind im Moment. Und ein weiteres Problem ist da auch, wer eigentlich als Insider der gilt, dass auf diesen Plattform viel schwerer zu definieren als am Aktienmarkt zum Beispiel. Also je nach Wette könntest dann mal Politiker sein, mal Sportler, dann sind Soldaten oder sogar Künstler. Und das macht die Regulierung halt einfach deutlich komplizierter als bei klassischen Finanzmerken. Und die CFTC kommt ja eben aus diesem traditionellen Derivatehandel. Da geht es um den Handel von Rohstoffen, Weizen, Öl, Kakaobohn, mann wegen. Da liegt also diese Expertise der Behörde, die sie wirklich über Jahrzehnte aufgebaut hat und die Prediction Markets funktionieren aber anders. Und beziehen sich zum Beispiel auf Leiferreignisse. Also jetzt zu erwarten, dass die von heute auf morgen durch diesen Explosionsartigen Nutze anstieg dieser prognose Plattform innerhalb kürzester Zeit diese Expertise aufbauen können. Das ist einfach unrealistisch. Ich glaube da darf oder muss man auch ein bisschen Geduld zeigen. Andererseits drängt das Thema natürlich gerade massiv mit Blick auf den Insiderhandel und den sagen wir mal in Anführungszeichen. Vielen Anomalien, die wir da sehen, dass das also das Inhalt, welche, das andere sind aber personelle und auch strukturelle Probleme, die es gibt. Also die CFTC und die Börsenausdicht, SIC in den USA, die teilen sich zum Beispiel die Regulierung von Kryptoanlagen. Und dadurch gibt es quasi nochmal zusätzlichen, sehr komplexen Bereich mit unklaren Zuständigkeiten, in dem es wiederholt zu Betrugsfällen auch gekommen ist. Und die die Aufsichtsbehörden noch zusätzlich belastet. Die CFTC wird im Moment von Mike Selig geführt und das ist jetzt auch so ein kleines Kuriosum. Aktuell wird sie nur von ihm geführt. Normalerweise nur von ihm. Normalerweise besteht diese Führungskommission aus fünf Mitgliedern. Das oft vorgesehen, dass nur maximal drei eine parteiliche Richtung haben dürfen. Bei den Republikanern sind jetzt zum Beispiel. Aber letztes Jahr haben eben fünf Mitglieder ihren Posten geräumt oder haben aufgegeben quasi. Und weil die Salonminierungs- und Ausweisprozess so langwierig ist. Für Mike Selig diese Behörde im Moment alleine. Und das eine, das andere ist das auch das gesamte Personal aktuell umbeziehungsweise abgebaut wird. Ein ziemlich krasses Beispiel davon gab es in der Berichterstattung von Berens. Die im Februar berichtet haben, dass von den 20 Prozessanwelten in dem sehr renommierten Chicagoer Büro der CFTC dass davon kein einziger Anwalt mehr übriggegeben ist. Und das Büro haben demokratische Natur an einem Brandbrief auch als Goldstandard für die Untersuchung von Finanzbetrug bezeichnet. Eine ziemlich wichtige Behörde. Also die CFTC versucht im Moment. Und das ist auch so ein bisschen neuer Ansatz. Einerseits diese neuen Technologien zu fördern, auch diese Prognoseplattform und eben nicht zu verhindern. Andereseits, wie sie ihren Fokus weglenken, von sagen wir jetzt mal so kleineren, verstößen hin zu wirklichen Betrugsfällen oder Insiderhandeln. Und das kann man auch durchaus gut finden. Aber ob sie das jetzt mit begrenzten Ressourcen wachsen der Marktkomplexität und Unklaren Zuständigkeiten wirklich schaffen kann, ich glaube, das ist ein offener Frage. Ja, total. Das klingt ja alles eher nicht so gut. Es gibt ja auch immer wieder Vorwürfe, dass Trump seinamt nutzen würde, um sich selbst zu bereichern. Zum Beispiel von der New York Times oder der demokratischen Senatoren Elizabeth Warren. Es ist möglich, dass hinter der Schwächung so ein wichtiges Controllergans wie der CFTC möglicherweise systemsteckt. Ich glaube, das lässt sich so tatsächlich nicht sagen. Ich glaube, grundsätzlich muss man inzufügen, dass jede Administration eine gewisse Agenda hat und dann noch dementsprechende Behördenleiter für ihre Postenvorschläge die genau das unterstützen. So Paul Atkins von der SEC und auch Mike Sehleck in der CFTC gelten, zum Beispiel als Crypto offen, wollen, dass ich ihre Behörden diesen neuen Entwicklungen am Markt nicht verstehsen. Und ich glaube, es ist kein Geheimnis, dass die Familie Trump jetzt über ihren diversen Crypto Engagement aktuell oder in der letzten Zeit sehr viel Geld gemacht hat. Ich glaube, wir können davon ausgehen, dass wir hier eine strengere Regulierung nicht erwarten dürfen. Und es gab ja jetzt auch einen Abgang einer Behördenleiterin der SEC, Margaret Ryan, die als ja, obeste Vollzugsbeamtin der Aufsicht gilt. Diese Vollzugbehörde so ein bisschen wie die Polizei der SEC. Und Ryan ist nach nur wenigen Monaten im Amt zurückgetreten. Offiziell gab es kein Grund dafür, aber Reuters hat sich da auf Quellenberufen, die sagen, dass sie zurückgetreten ist, weil sie eben auch aggressive entfällen vorgehen wollte, den Ängstenkreis des US-Präsidenten betreffen. Und dabei eben auf Widerstand, dass SEC vorsitzenden gestoßen ist. Und wenn das stimmt, wäre das ziemlich klare Zeichen, glaube ich, in welcher Richtung sich die Börsen auf sich dem Moment bewegt. Okay, vielen Dank, Antonia. Schön, dass du da warst. Vielen Dank für die Einladung. (Dynamische Musik) Und das war's von uns für diese Woche. Wir freuen uns über ihr Feedback zur heutigen Handelsblatt-Tut-Day-Folge. Schreiben Sie uns entweder eine Mail an TodayEthandelsblatt.com, kommentieren Sie direkt unter der Folge, falls Sie uns gerade auf Spotify oder Apple Podcast hören oder schreiben Sie mir über Instagram oder LinkedIn. Und wenn Ihnen Handelsblatt-Tut-Day gefällt, dann lassen Sie uns gerne fünf Sterne auf Ihrer Podcast-Plattform da und abonnieren Sie uns. Unser Redaktion schluss war heute wie immer um 16 Uhr. Vielen Dank an Max Rex für die Produktion der heutigen Folge und Ihnen vielen Dank fürs Zuhören. Ich wünsche Ihnen noch ein entspanntes Wochenende und bis bald. (Dynamische Musik) Stellen Sie sich eine Arbeitswelt vor, in der Mensch- und Maschine wirklich zusammenarbeiten. In der KI nicht verdrängt, sondern neue Möglichkeiten eröffnet. Doch was bedeutet das Verfügung für Skills und für unsere Organisationen? Genau darum geht es bei der Work-In-Progress von Handelsblatt- und Wirtschaftswoche.
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Podcast Summary
Key Points:
Die US-Inflation ist im März auf 3,3% gestiegen, angetrieben durch hohe Energiepreise infolge des Iran-Konflikts, was die Erwartungen an Zinssenkungen der Fed dämpft.
Vor den Friedensgesprächen zwischen den USA und dem Iran in Islamabad herrscht an den Märkten vorsichtiger Optimismus, was sich in steigenden Aktienindizes und einem leicht gesunkenen Ölpreis zeigt, während Rüstungswerte wie Rheinmetall deutliche Verluste verzeichnen.
Die Bundesregierung unterstützt aktiv eine mögliche KI-Allianz zwischen dem deutschen Unternehmen Aleph Alpha und dem kanadischen Start-up Cohere, um die digitale Souveränität zu stärken und Abhängigkeiten von US-Konzernen zu verringern.
Prognosemärkte wie Polymarket stehen im Fokus, da ungewöhnlich präzise Wetten auf den Iran-Konflikt den Verdacht auf Insiderhandel nahelegen.
Summary:
In der Podcast-Folge von Handelsblatt Today werden mehrere aktuelle wirtschafts- und geopolitischen Themen behandelt. Im Fokus stehen die gestiegene US-Inflation von 3,3% im März, hauptsächlich getrieben durch die Energiepreise aufgrund des Iran-Konflikts, was die Geldpolitik der US-Notenbank beeinflusst. Gleichzeitig blicken die Märkte mit vorsichtigem Optimismus auf die anstehenden Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran in Islamabad, was sich in steigenden Aktienkursen und einem leicht rückläufigen Ölpreis widerspiegelt.
Rüstungswerte wie Rheinmetall verlieren hingegen deutlich an Wert. Ein weiterer Schwerpunkt ist eine mögliche strategische KI-Allianz zwischen Deutschland und Kanada, wobei die Bundesregierung einen Zusammenschluss der Unternehmen Aleph Alpha und Cohere aktiv fördert, um europäische digitale Souveränität aufzubauen. Abschließend wird das Phänomen der Prognosemärkte diskutiert, wo präzise Wetten auf den Iran-Krieg den Verdacht auf Insiderhandel wecken und deren regulatorische Implikationen hinterfragt werden.
FAQs
Prognose-Märkte wie Polymarket oder Calche sind Plattformen, auf denen Nutzer auf den Ausgang zukünftiger Ereignisse wetten können, z.B. auf den Verlauf von Friedensgesprächen oder politische Entscheidungen. Sie ermöglichen es, durch Wetten Prognosen abzugeben und dabei potenziell Geld zu verdienen.
Die US-Inflationsrate stieg im März im Vergleich zum Vorjahresmonat auf 3,3%, der stärkste Anstieg seit fast zwei Jahren. Haupttreiber waren die Energiepreise, die um 12,5% stiegen, wobei die Kerninflation ohne Energie und Lebensmittel nur leicht auf 2,6% zunahm.
Der DAX erholte sich leicht, während Rüstungsaktien wie Rheinmetall deutlich fielen. Der Ölpreis liegt bei etwa 96 USD pro Barrel, deutlich unter den Höchstwerten, aber über dem Niveau vor Kriegsbeginn, wobei die Lage weiter unsicher bleibt.
Die deutsche Firma Alfa und das kanadische KI-Start-up CoHIR verhandeln über eine Fusion, unterstützt von beiden Regierungen. Ziel ist es, durch eine neue Firma mit Standorten in beiden Ländern mehr digitale Souveränität zu erreichen und Abhängigkeiten von US-Konzernen zu verringern.
Die Bundesregierung agiert als potenzieller Ankerkunde, z.B. für Verwaltungsdigitalisierung, und könnte finanzielle Beteiligungen erwägen. Sie fördert die Allianz, um europäische Alternativen im KI-Bereich zu stärken und technologische Unabhängigkeit zu unterstützen.
CoHIR hat eine Bewertung von 6,8 Mrd. USD und jährliche Umsätze von 240 Mio. USD, während Alfa mit etwa 446 Mio. Euro bewertet wird und nach Stellenabbau sowie Führungswechseln schwächer dasteht. Die Fusion könnte CoHir den Einstieg in den deutschen Markt erleichtern.
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