Go back

Globale Aphasie

from Aphasie? - Läuft bei uns!

37m 42s

Globale Aphasie

Der Podcast des Affasie-Zentrums Rheinland-Pfalz führt einen Gast, Herrn Klaas, vor, der seit 10 Jahren im Rollstuhl lebt und an Aphasie sowie motorischen Einschränkungen leidet. Ein Sturz führte zu einer Schädelabmauerung, wodurch das Gehirn freigelegt wurde, aber er hat keine Erinnerung an die Reha-Phase oder den genauen Zeitpunkt seines Erwachens. Trotz der schweren Erkrankung hat sich seine Sprache deutlich verbessert, was durch klare Kommunikation und starke Blickkontakt unterstützt wird. Er führt ein aktives Leben mit Fotografie, Reisen und dem Freizeitinteresse an Comics und T-Shirts, besonders an Lucky Luke und Garfield. Seine finanzielle Unterstützung ist beschränkt, wobei der Betreuer monatlich nur 50 Euro übermittelt, und er träumt von einer neuen Kamera. Er hat keine Kontakte zu anderen Aphasie-Patienten und zeigt eine starke Selbstmotivation. Der Gast betont, dass er trotz der Einschränkungen glücklich und zufrieden ist und keine Verzweiflung oder Traurigkeit erlebt. Der Beitrag unterstreicht die Bedeutung von Therapie, persönlicher Resilienz und sozialer Unterstützung bei der Bewältigung von Aphasie und körperlichen Behinderungen. Die Podcastreihe soll Aufklärung schaffen und Menschen motivieren, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, um das Leben trotz Behinderung zu lebendig zu machen.

Transcription

4688 Words, 26372 Characters

German
(Bewegte Musik) Affasie. Wie lange sitzen Sie schon im Rollstuhl? Oh, oh, 10 Jahre. 10 Jahre schon. - Ja. Das heißt, vor 10 Jahren ist irgendwas passiert, dass Sie in den Rollstuhl. - Ungefallet, altstört. Keine Ahnung. Keine Ahnung. - Umgefallen in der Stadt einfach so. Ja. Keine Ahnung. - Sie haben keine Erinnerung mehr. Nein. Affasie läuft bei uns. Dieser Podcast wird präsentiert vom Affasie-Zentrum Rheinland Pfalz. Affasie? Was ist das überhaupt? In dieser und den nächsten Folgen erfahren Sie die Ursachen, das Erscheinungsbild und die Folgen, einer weiten, unbekannten Störung der Sprache. Mit freundlicher Unterstützung der Techniker-Krankenkasse. Ja, ein ganz herzliches Willkommen zu unserer nächsten Folge. Affasie läuft bei uns, bei uns läufts. Und zwar läuft es heute in Koblenz bei uns. Wir sitzen nämlich hier im Bildungskampus Koblenz. Ich glaub, so heißt es richtig. Und zwar in einem Raum der Schule für Lugopadie, in der ja meine Kollegin Birgit, die mir gegenüber sitzt, auch arbeitet, genau. Und wir haben heute wieder einen Gast. Nämlich ist der Herr Klaas bei uns. - Juh. Genau, Juh. Guten Morgen, Herr Klaas. - Guten Morgen. Der Klaas war schon mal hier zur Therapie zwischenzeitlich in der Schule für Lugopadie. - Juh-juh-juh-juh-juh-juh-juh-juh-juh-juh-juh-juh-juh-juh-juh-juh-juh-juh. Der muss zu pausieren wegen der Corona-Bestimmungen. So ohne weiteres Mögliche hier hinzukommen. Aber wir haben ihn heute eingeladen und sitzen sehr weit entfernt mit allmöglichen Schutzmaßnahmen, um uns rum vor uns an uns. Und interveniert jetzt. - Oh ja, oh ja. Wir hatten ja, in der ersten Folge haben wir ein bisschen erzählt, was es Aphasie überhaupt, und Leute, die noch nie was von Aphasie gehört haben, einzustimmen in das Thema, und dann hatten wir schon drei Patienten vor ihnen. Oh, hier? - Ja. Wir haben ja einmal eine Broca-Aphasie vorgestellt, dann eine am nästische Aphasie, und im letzten Monat hatten wir eine Werneke-Aphasie. Wir haben uns ja kurz schon mal jetzt im Vorfeld ein bisschen unterhalten, und das Sprachverständnis ist bei ihnen eigentlich ganz gut. Hab ich so das Gefühl. - Ähm. Äh. - Da ist. Äh. Nee, und äh. Manchmal ja, manchmal nein. - Jo. Aber man kann sie mit ihnen ganz gut unterhalten. - Ja. Und wenn ich sie frage, haben sie Hunger, dann ist es ziemlich eindeutig, dass sie mich verstanden haben, oder wenn das heißt, möchten sie den Kaffee haben, oder weil sie sie aufgestanden. Was haben wir alles eben schon bequatscht? Genau. Wir haben mit ihnen eine Premiere in unserer Podcast-Reihe, weil sie sind nämlich der erste Herr, der neben seiner Aphasie, neben seiner Sprachbeinträchtigung, auch motorisch so stark beeinträchtigt ist. Ja, do und do. - Genau, sie zeigen auf ihren rechten Arm, ihr rechte Stein, sie sind nicht zu Fuß hergekommen. Nee, nee, do und. Jo, jo. Und Stuhl. - Genau, sie sind alleine hergekommen. - Ja. Wie denn. - Farben. Ja. - Was ich gar nicht weiß, können sie alleine in den Rollstuhl einschenken? - Ja, ja, ja, ja. Der heim-Rollstuhl. - Mhm. Und die. - Der Elektro-Rollstuhl. Ja, und. Da, wo sie wohnen, haben sie normalen Rollstuhl. - Jo, jo, jo. Und wie bewegen sie den nach vorne? Wie machen sie das, wenn sie nur einen Arm zur Verfügung haben? Ja, andere ist ja gelähmt, der rechte. - Schieber. Sie schieben mit dem Fuß. - Jo, geht das auch vorwärts? Oder machen sie das zurück? - Jo, jo, jo, jo. Das ziehen sie sich mit einer Hand bewegen, also mit der linken Hand. das Rad. - Mhm. Und gleichzeitig unterstützen sie mit dem Fuß. - Fuß. Nur mit dem Fuß. - Jo, jo. Und wie lenken sie mit der Hand damit? - Ja, ja, ja, ja. Und do, do, do. - Ja, mit dem E-Rollstuhl. Einfach da haben sie so einen Knauf. - Ja, ja. Wie lange setzen sie schon im Rollstuhl? - Oh, oh, 10 Jahre. 10 Jahre schon. - Ja. Keine Ahnung. - Keine Ahnung. Umgefallen in der Stadt einfach so. - Ja. Keine Ahnung. Nein? - In dem Umgefallen hat dann irgendwann den Rettungswagen geholt. Und sie. - Keine Ahnung. - Irgendwo hingekart. Wofür haben sie denn Ahnung? Was wissen sie denn dann noch? *Klingel* Irgendwie sind sie umgefallen, aber irgendwann sind sie ja wieder zu Bewusstsein gekommen. Äh. Äh. Äh. An der Seite, Ähm. Therapie. Ähm. Oh, ey. Äh. Meinen Sie die andere reinseite? - Ja. Ähm. - Therapie, du. - Ja, da. - Fallen da, vielleicht? Jo, Jo, Jo, Jo, Jo, Jo, Jo, Jo, Jo. - Ja, da ist 'ne Reha-Klinik auf der anderen reinseite, gegenüber dem Koblenz. Und äh. Drei zeigen sie jetzt mit ihren Fingern, nehmen wir mal an drei Monate. Ja, Jo. - drei Monate später. Nee, nee, nee, nee, nee. - Sie waren drei Monate lang dort. Jo, Jo, Jo. - Wahrscheinlich erst in der Früh-Reha, wo man noch im Bett liegt und vielleicht sogar. - Ja, ja, ja, ja. Könstlich ernährt wird, oder so. - Ja, ja, ja. Das gibt ja so ganz schwere Fälle, vielleicht. - Jo, Jo, Jo. Waren sie einer von denen? - Jo, Jo. - Also haben auch. Sie haben eben. Sie haben eben auf Ihr Bein gezeigt, auf Ihren Arm gezeigt, und dann auch auf Ihren Kopf. Und man sieht. - Du. Sie haben es nicht mehr ganz so viele Haare, deshalb sieht man. deshalb sieht man eine ziemlich große Nabe. - Ja. Also da ist er auch was passiert. - Ähm. - Was, was wurde da gemacht? Schädelabmauer. - Die Ärzte haben den Schädel aufgemacht. Jo, Jo. - Um dann. Ihr gehören, um dem Druck zu entlasten, wahrscheinlich. - Ja. Also, es ist nicht durch den Sturz, sie haben sich nicht verletzt beim Sturz, sondern die Ärzte haben. - Jo. Das Gehirn quasi freigelägt, um es zu retten. - Jo. Ja. Und. Wann wurde dann die Schädeldecke wieder neu einzusetzen? - Keine Ahnung. Wissen Sie nicht? - Keine Ahnung. Das war alles schon erledigt, als sie wieder zum Bewusstsein. Jo, ja. - Und als sie wieder denken konnten, waren sie in der Reha-Klinik. - Nee? Äh. Später. Später. Oh! - Noch nach der Reha-Klinik. - Ja. Wir haben sie keine Erinnerung mehr an die Reha-Klinik. - Nee. Ach, nein. - Nein. Nein. Okay, dann versuchen Sie mal zu erzählen, was. Wann hat Ihr Bewusstsein wieder eingesetzt? Dann was herinnern Sie sich als erstes? - Nee, äh. Wo waren Sie da? Äh. Ohi. Oh, ja, ja. - Okay, Sie waren nicht im Krankenhaus. Nee. - Sie waren nicht in der Reha? Äh. Sie waren wahrscheinlich auch nicht zu Hause in Ihrem Wunsch. Äh. Waren Sie in einem. Altersheim? - Altersheim. Weil Sie ja eigentlich noch nicht so alt sind, dass Sie. die anderen Menschen im Altersheim waren, wahrscheinlich älter als Sie, ne? Ähm. 55. - Sind Sie jetzt? - Ja, ja. Und vor zehn Jahren waren Sie 55. - Ja, scheiße. Ja, das war eine nicht richtig im Altersheim, ne? Yo, yo. - Mhm. Jetzt muss ich mal gerade was verraten. Ich habe Ihnen eben schon gefragt, oder ich habe Sie eben schon gefragt, wie alt Sie sind. Und dann haben Sie mit Ihren Finger eine Dreie gezeigt und haben gesagt, 62. - Ja. Und jetzt haben Sie mit Ihren Finger ein Dreie gezeigt und sagen, 65. 65, jo, jo, jo, jo. - Sie aber nicht. Hä? Ich hab doch gerade den Jahr Akte geguckt. Ich glaube, Sie sind geboren. 1957. - Yo, yo, jo, jo, jo, jo. 63. - Yo, jo, jo, jo, jo. Also die drei stimmt schon. - Die Finger stimmt schon. 63. Das heißt, Ihr Schlag am Fall war vor zehn oder elf Jahren, vielleicht sogar schon. - Ja. Dann waren Sie zwei und acht. - Ja, da waren Sie zwei und fünfzig. Also, Anfang fünfzig. - Ja. Und Sie sind umgefallen und das erste, was Sie sich erinnern. Die sind hier gedrungen. Keine Ahnung. - Ja. Keine Ahnung. Und dann waren Sie plötzlich im Alltagsheim. - Ja. Jusfplatz. - Mhm. Und allerseits. Jusfplatz ist hier ein Platz in Koblenz? - Ja, ja. Jusfplatz, da. Ich wohne da. - Und Jusfplatz. Zwei Häuser weiter, alles heim. Ach so. Genüber. - Gegenüber von Ihrer alten Wohnung. Jo, jo, jo. - Okay. Und woran erinnern Sie sich noch? Was haben Sie gedacht, als Sie wach gewonnen sind? Oder als Sie? Das heißt, die Saßen auch schon im Rollstuhl, er ist mal wieder wirklich zu bewusst seinen Karben, beziehungsweise sie sich erinnern können. Wahrscheinlich habe sie vorher schon, waren sie wach, aber sie haben keine Erinnerung mehr. Alles klar. Wie war das damals mit der Sprache, so wie jetzt oder war noch schlechter? Ja. Ja. Scheiße, un, un, keine Erinnerung. Ja. Das waren die Worte, die sie sagen kochen. Oh, ja, ja! Keine Erinnerung. Das geht immer gut. Ja. Hast du ja auch noch Fence? Ja, das stimmt. Scheiße. Ja. Und was hat sich jetzt in den 11 Jahren verbessert? Viel Sprache. Sprache ist viel besser geworden. Ja. Das fällt Ihnen ja sehr, sehr schwer, richtige Wörter zu finden oder Gazette zu bilden. Aber man kann sich super mit Ihnen unterhalten, was man vielleicht jetzt nicht so richtig sieht, wenn man es gehört, aber sie halten gut, Blickkontakt, sie zeigen ständig mit ihren Händen. Irgendwas geschrieben haben sie jetzt noch gar nicht. Doch. Du, du, du. Banner weg muss. Ja. Das ist für die Uhrzeit. Und das war am Anfang vielleicht nicht möglich. Wie ist das? Wie haben Sie das geschafft, dass Sie Sprache so viel besser geworden ist, dass Sie jetzt so ganz gut sich unterhalten können? Keine Ahnung. Wo haben Sie Therapie gemacht? Ich hab es noch mal 'ne Reha zwischen euch? Nee, nee. Das heißt, Sie waren damals in Fallen deine Frühreha und dann nie wieder? Nee. Warum? Keine Ahnung. Keine Ahnung. Okay, das ist ja schade, ne? Ja. Ja, ja, ja. Was hat sich keiner drum gekümmert? Nee. Nein. Das Alter ist heimlich. Nee. Der Arzt nicht? Nein. Haben Sie noch vier Wante, die sich um Sie kümmern? Äh. Brücke da. Wer ist das? Äh. Schwester. Okay. Sie hat sich aber auch nicht um Reha Platz gekümmert. Nee. Nee, nee, nee. Hat er auch nicht jeder so Ahnung davon, wie das funktioniert? Nee. Das machen kann. Okay. Und Ihre Sachen, wer regelt die so? Ähm. Brücke da. Okay. Die macht alles für Sie in Schreien gegangen und was man sie machen muss, Bankgeschäfte. Es gibt ja schon mal Sachen zu erledigen, Riefe zu beantworten. Ja. Okay. Mhm. Und jetzt wohnen Sie ja nicht mehr in einem Altersheim. In Geft? In Geft. Jetzt wohnen Sie stift. Ähm. Geht über. Ja. In Koblenz, ähm. Das weiß ich immerhin, ist das stift, das evangelische Stift und altes Krankenhaus. Jetzt gehört es zum Gemeinschaftsklinikum Mittel rein und sie wohnt dagegen über. Ja. Das ist aber kein Altenheim oder was, wie ist das? Alles heim. Gibt's da auch. Und, äh. Genüberg. Sie wohnt gegen, über, das ist so ein, ist das Betreuteswohn? Nein, nein, nein, nein, nein. Ich allein. Da haben Sie eine eigene Wohnung. Jo. Ah, okay. Und da kommen Sie ganz allein zu Rest in der eigenen Wohnung oder kommen da Leute zu Ihnen. Nein, nein, nein, nein. Es, äh. Anziehen. Anziehen. Okay. Mhm. Zum Anziehen kommt jemand. Ja. Ja. Und ja, ja. Und wer versorgt sie mit Essen, machen Sie das selber? Ich. Ich. Kochen Sie auch selber? Ja. Ja. Ja. Topfer, Topfer. Ja. Geht das gut, wenn man im Rollstuhl sitzt? Ja, ja. Ist die Küche ein bisschen niedriger, vielleicht? Nee. Ganz normalen Küche. Ja. Wie schneidet man denn, oder wie schält man den Kartoffeln mit dem? Tisch, aber trotzdem einer muss ja die Kartoffel festhalten und der andere muss sie schellen. Also. Nee. Kaufe. Ähm. Die kaufen schon geschälte Kartoffeln. Ja, ja. Ja. Aber es gibt ja auch so Hilfsmittel, das hat, ich kenne das aus der Ärgertherapie, da gibt es so Bretzchen mit so Nägeln drin, da kann man dann was. Ja, ja. Die Gute Heim. Hab ich. Was haben Sie? Ja. Und Brütcher. Und ja, ja, ja. Ja, topf. Ja, topf. Ja, es gibt ja auch andere Menschen, die wirklich nur einen Arm haben, der nicht gelähmt ist, sondern sie haben nur einen. Ja. Juh, zu gut, Juh. Aber als gesunde Mensch macht man sich keine Vorstellung davon, wie sehr man eingeschränkt ist. Und Juh aufmachen, über Schuhbinden, bis so Kartoffelschälen. Juh, Juh. Ja, toll. Topfer, topfer. Und wenn Sie so mit Ihrer Hausarbeit fertig sind, was machen Sie dann gerne in Ihrer Freizeit? Knipsen. Knipsen? Ja. Produz. Ja. Ja. Haben Sie welche mitgebracht? Nee. Nee. Die Futterbarat? Ja. Ja klar, es sucht was in deiner Tasche. Nee. Haben Sie schon was vorbereitet? Ach, doch. Das ist der Futterbarat. Ja, ja. Was fürografieren Sie denn so Menschen oder Häuser? Frankfurt. Frankfurt zu hin. Aha. Mit dem Zug nach Frankfurt? Ja, ja. Ja, ja. Knipsen. Knipsen. Und dann haben Sie große Stadt. Schalise. Keiner. Noch eine andere Stadt. Ja, ja. Berlin. Nee. Nee. München. Nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee. Köln. Ach, köln. Weiter. Und Köln noch weiter? Ja. Düsseldorf. Nee. Weiter. Bremen. Nee. Hamburg. Das ist ein Genüber. Genüber von Hamburg? Nee, nee, über. Sie zeigen nach links. Richt um Westen? Ja, ja, ja, ja, ja, ja. Von Köln Richtung Westen? Achen. Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja. Und da haben Sie den Eschardom geknissen. Ja, ja, ja, ja, ja. Wie beeindruckend. Sie sitzen im Ehewolli und fahren durch die halbe Nüssepublik um. Ja, ja. Und Gebäude zufrieden. Ja, ja. Und was machen Sie da mit den Fotos? Äh. Sie ist dick, ja. Ja. Ja, ja, ja, ja. Bearbeiten Sie die auch um viel? Ja. Das sind was Weiß, oder? Ja, ja, ja, ja, ja. Ja, ja, ja, ja. Und haben Sie auf welche an Ihren Wänden hängen? Nee. Also drücken Sie die auch? Sie gucken mir nur am PC. Äh, nee, nee, nee. Äh. Ich. Der Heim. Äh. Ui. Äh. Äh. Jetzt schreibt er was auf. Ein großes D. Schei. Ja, ja. Nee, nee, äh. Lörstrasse. In der Lörstrasse? Gibt es irgendein Geschäft wahrscheinlich? Ja. Ja. Ja. Ähm. Wo man sie ausdrucken kann? Ach so. Joa. DM wollten sie. Jo, Jo, Jo! Ich weiß doch wo man Fotos ausdruckt. Ich weiß doch hin. Ja, sehr schönes Hobby. Ja, ja, ja. Da kommen Sie auch rum und sehen was von der. Ja, ja, ja. Kleinwelt. Und ist das nicht mega anstrengend? Nee. Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja, ja, ja. Unterwegs. Und dann haben es wieder zurück. Ja, ja. Muss man hoffen, dass alle Fahrstühle funktionieren, an den Bahnhöfen, ne? Sonst wird schwierig. Lang hier, lang hier. Frankfurt. Ach, lang hier. Ach, schon länger hier. Das ist der Frankfurt. Ah, okay. Zweimal, dreimal. Schon ein paar Mal. Ja, ja, ja, ja. Frankfurt. Ja, ja. Da können Sie doch mal ein paar Ihrer besten Bilder zusammenstellen und dann machen Sie mal einen Diode. Der Heim, du. Ja, nicht der Heim. Ich mal bei uns oder einer Selbsthilfegruppe können Sie mal. Ja, ja. Den anderen so darstellen, was Sie zu tolles machen. Obwohl Sie eingeschränkt sind. Das machen wir eine Ausstellung. Eine Vanissage, hängen wir die Hübschisten an die Wände. Ja, ja. Gibt's einen kleinen Kaffee? Und Sie sagen, was zu den Bildern? Ja. Wo was war? Mal in der Kopf behalten. Ja, zu. Und auf Ihrem T-Shirt haben Sie ja auch was Interessantes. Ich meine. Kaffelt und die. Kaffelt und der Cowboy. Schieße, du. Du. Du. Du. Und du. Schau mal auf. Wir sprechen von Lucky Luke. Ja, ja, ja, ja. Und da gibt's doch diese. Der kämpft doch geht's. Ja, Gott. Ja, du. Das bringt diese Familie, wir hält sie Familie. Ja. Also, diese Familie, die Bertheifamilie. von groß bis klein. Also die Höhe, die Lucky Luke kennen, wirklich kennen, die werden wissen wir von mir reden. Jo, jo. Okay, und das ist. Und Garfield. Und das ist. Sie sind Fan von Garfield und Lucky Luke. Jo, jo, jo, jo. Okay. Da haben Sie so die Bände von den Comics zu Hause liegen? Nee. Das ist nicht. Dür, und Garfield. Ja, aber ich erinnere. Los Center. Im Los Center? Ja. Und. Ja, da ist ein Buchladen drin. Nee. Ja, ja, ja, ja. Du gehst über. Ja. Und da gehen Sie rein und gucken sich die an. Jo, jo, jo, nee, nee, nee, nee, nee, nee. Kaufe, kaufe. Na, da kaufen Sie die. Ja, jo. Immer wenn es einen neuen Lucky Luke gibt. Also Comic Fan. Nee. Nee, T-Shirt. Nur die T-Shirt. Sie lesen nicht die Comics, sondern. Nee, nee, nee. Und da. Ach so. Das ist da kein Buchladen, sondern ein Klamottenladen. Nee, ja, ja, Jo. Jo, Jo. Das ist auch ein Style. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Du bist mit gar viel. Äh, Katze Maus. Katze Maus. Ja. Kommen Jerry? Ja. Ja. Und. Oh, viele, viele. Also ihr Kleiderschrank ist voll mit T-Shirt mit Motiven. Filme, Filme. Lucky Luke. Ja. Jo. Filme. Ich. Haben Sie DVDs? Ja, Jo, Jo, Jo, Jo. Nicht die Hefte, sondern die Filme. Jo, Jo. Und wie oft gucken Sie die? Oh. Jeden Tag. Ja. Wie viele Stunden jeden Tag? Nee, guck, guck, guck, guck. Ein pro Tag. Jo, Jo, Jo. Aber die müssen Sie doch mittlerweile auswendig kennen. Jo. Soll ich wieder von vorne. Jo, Jo. Sein Fan ist. Sehr schön. Mhm. Jo, Jo. Das hört sich ja so anders, wenn Sie angekommen sind. Ja. Sowohl in Ihrer Wohnung, in Ihrem Leben mit den Einschrankungen und Ihren zwei Hobbys, die wir es schon rausgefunden haben. Ja. Würden Sie sagen, Sie sind zufrieden? Ja. Ja. Ja. Sie hartern nicht mit Ihrem Schicksal. Nee. Sind Sie nicht traurig ab und zu? Nee. Sehr gut. Gibt es das mal eine Phase, wo Sie ganz verzweifelt waren? Nee. Nee. Sind Sie so ein positiver Mensch? Jo. Jo. Jo. Ja. Ja. Es bleibt einem ein bisschen anders. Jo. Ich kann nur bedingt, was dann ändern. Wir können Therapie machen und arbeiten und sagen, es wird besser. Jo. Aber muss sich dem schon stellen. Ja. Jo. Ja. Ja. Und die Arbeit, die Sie vor Ihrer Erkrankung gemacht haben, da hatten Sie vorhin gesagt, das war die Post. Ja. Und neu wiegt. Ah. Am Bahnhof gibt es eine große Post hier. Nee. Nee. Pakete sortieren. Ah. Okay. Also gar nicht am Schalter. Nee. Nee. Ja. Ja. Ja. Hm. Ja. Haben Sie das von Anfang an gemacht, als Sie befestetig waren? Oder haben Sie auch noch mal einen anderen. Nee. Nee. Maura. Schreiner. Elkawi Fahrer. Bund. Post. Um Sie alles mausprobiert. Ja. Ja. Ja. Ja. Es ist viel Maura Schreiner erst handwerklich. Erst war sie handwerklich unterwegs. Ja. Hier in Koblenz. Und 10 Jahre. Ähm. Ähm. Arbeitslos. Oh. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Das heißt, wie sieht denn heute ihre Rente aus? Gar nicht. Gar keine Rente? Nee, du. Das ist klassefrei. 1.200. Ja. Ja. Werbsminderungsrente? Das ist schon nicht so. Ja. Es gibt Leute, die haben unter 1.000. Ja. Ja. Ja. Und. Wer bezahlt dann die Wohnung im Stift? Ähm. Mein Betreuer. Ok, auf dem welchem Geld? Und ihr im Geld? Ja, ja, ja, ja, ja. Auf dem Bezhalter. Und. Ähm. Krankenkaff. Ok, da gibt es einen Zuschuss. Jo, jo, jo. Das haben Sie gerade gesagt. Mein Betreuer eben haben Sie gesagt, "Betreuer schwesterregelt alles." Nee, nee, nee, nee, nee, nee. Mein Betreuer? Ja. Schlieb. Da heißt der Schlieb. Jo. Hoffentlich schläft er nicht die ganze Zeit. Ja. Was gibt der Betreuer? Die kümmert sich nicht sehr sehr. Ja. Ähm. Jo. Ja. Der Betreuer, der kümmert sich um ihre Finanzen. Ja. Aber um die anderen Dinge. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Aber bei Finanzen. Das kriegt er erst mal. Ja. Ähm. Ja. Ähm. Fufi. Äh. Ich. Äh. Äh. Mit Fufi meinen Sie 50 Euro, wahrscheinlich. Ja. Irgendwas von Ihrem Betreuer als Taschengeld. Ja. Ein Fufi im Monat oder in der Woche? Ja, ja, ja, ja. Ähm. Ho? Ho? Einen Scheiße. Äh. Mut nee. Scheiße. Wahrscheinlich pro Woche. Ja. Ja. Ja. Ja. Das ist nicht viel. Ja, Scheiße. Das ist schon ein oder zwei T-Shirts sind dann drinnen, aber mehr auch nicht. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja, muss halt das Geld zusammenhalten. Ja. Ja. Ein Zuschussgeben von der Krankenkasse und der Betreuer wird bezahlt vom. Gericht, ne? Keine Ahnung. Keine Ahnung. Mhm. Ja. Till. Was würden Sie sich denn wünschen? Mehr Geld. Ja. Was würden Sie mit dem Geld machen? Äh. Jo. Neue. Neue Kamera. Ja. Mhm. Stefan. Ähm. Der Verhalt. Ja. Freund. Aha. Glas sucht noch was? noch was? Das hat eine große Kiste, einen Rucksack. Aha, da kommt jetzt eine Brieftasche raus. 40 Euro. 20 für mich, 20 für Verschneide. Kamera. Der hat ihn 40 Euro gegeben, damit sie sich eine neue Kamera geben. Kaufe gehen. Ich stehe von. Geht zusammen eine neue Kamera, aber nicht von 40 Euro. Rundert zweim'n Marc. Marc, Sparzen, du auch stehst wie? Ja, ja. Wie schön sie sparen. Jo, dann witzelt sie sich dann eine neue Kamera kommen. Jo, Jo. Okay. Und die kostet. Rundert, was soll ich sagen? Geld, Geld. Ach, die kostet Geld. Jo, Jo. Wie viel Geld kostet die denn? 200. Ja. Ja, Jo, Jo. Sparen sie ein paar Monate dran. Jo, Jo. Ja, man muss Ziele haben. Und was für eine wird das dann auch so eine kleine Kompacke? Nee, nee. Grusel. Eine große für zwei. Also, nee. Die muss ja mit einer Hand bediebbar sein. Ja. Sie können jetzt nicht so eine spiegelere Flexkabelle haben. Nee, nee, nee, nee, nee, nee. Muss eine kleine sein. Ja, ja, ja, ja. Okay. Jo, Jo. Und von welcher Marke möchten Sie gern? Nee, ein bisschen Scheißwerbung. Egal, Egal. Jo, Jo. Okay. Okay. Ja. Ja. Du schiss Kromm. Schiss Kromm ist es? Ja. Dann will ich ihre Fotos doch nicht gucken. Das ist Schiss Kromm. Die haben mit ihren Worten, die sie wieder gefunden haben. Also, mit der Sprache, die sie wieder gefunden haben, ist auch ihr. Ja, ja. Sie sind ein Koblenzer jung, ne? Nee. Nein. Unsrücker. Ach. Unsrücker. Ja, ja. Parfek. Parfeneck? Ja. Weil das? Ja. Und Parfek. Ah. Da sind sie geboren und groß geworden. Ja, ja. Also, für mich wird es jetzt alles gleich an Koblenz, unser Pokadierlecks, alles gleich. Ja, Jo. Ja, ja. Was machen Sie heute noch? Therapie. Aha. Und. Zwei more. Aha. Zweite Therapien am selteno? Jo. Du. Du. Ja. Ja, 35. Da müssen sie schon da sein. Ja, ja, ja. Schaffen wir. Was machen Sie Logo-Pedie und Physio? Nee. Krangnafik und Ergo. Was machen Sie in Ergo? Was lernen Sie da? Spiele. Warum? Keine Ahnung. Was soll denn das bringen? Keine Ahnung. Machen Sie nicht so Funktionstraining für Ihre Hand? Nee. Oder Sie haben auch ein bisschen, das heißt ein bisschen, Sie haben eine ordentliche Spastik in der rechten Hand. Ja, ja, ja. Also die Finger sind so nach Ehren gekrümmt. Das macht dann die Kranken Gymnastik? Nee, nee. Was übt denn die Kranken Gymnastik mit Ihnen? Laufen. Und in den Arm kann man sich niemand? Nee. Es aufgegeben. Nee. Ja, ja, ja. Ja. Sie haben da so eine Schiene, damit sich nicht ganz, ganz grün. Ja. Ja. Ja. Ja, nach elf Jahren ist natürlich auch schwierig da noch. Ja, ja, ja, ja. Funktion reinzukriegen. Haben Sie schon mal so eine Botox-Spritze bekommen? Es gibt ja so Spritzen, die man. Wo setzt man die rein in den Nerven? Es gibt einen Nerven. Es gibt einen Nerven, die gibt auf jeden Fall. Aber in der Neurologentherapie kann man Botox-Spritzen damit diese Spastiken ein bisschen aufgeht. Damit die Hand nicht so verkrampft. Ja. Weil manchmal schneiden ja auch die Finger, die dann in die Handfläche selber rein. Ja, auch. Und man kriegt auch manchmal so ein Pilz in der Hand, weil es so schwitzig ist. Ja. Was die Hand so folge erscheinen und die will man nicht haben. Nee. Deshalb gibt es so eine Botoxtherapie, das ist eine Freichradeopspieler. Nee, ne. Kennen Sie nicht. Nee. Ja, man kann ja auch nicht alles machen und nicht alles kennen. Und wenn Sie noch mal zur Logo-PD gehen, was soll da passieren? Was wünschen Sie sich da? Biele. Da Logo-PD auch spielen. Nee, nee, nee, nee, nee, nee, nee. Äh. Äh. Äh. Äh. Äh. Äh. Äh. In der. Sie hatten mich ja vorhin gefragt, ob Sie noch mal zur Logo-PD kommen können. Ja. Ja. Was wünschen Sie sich dafür, die Logo-PD, was soll da passieren? Ähm. Ähm. Ähm. Karte. Und ähm. Schreiben. Aha. Und. Ja. Ja. Ja. Also da wollen Sie mit so Karten, die Frau Zein hat vorhin schon mal wegen der Selbsthilfegruppe, was gesagt, als um Ihre Fotos ging. Sie waren hier bei uns noch nie bei der Selbsthilfegruppe, ne? Nee. Nee. Sie waren immer alleine hier, ne? Ja. Wenn wir hier mal wieder die ins Leben rufen dürfen, nach der Pandemie oder wenn wir alle geimpft sind, würden Sie dann auch dazu kommen wollen? Ja. Mit anderen, die auch eine Auffasie haben. Ja. Interessiert Sie das? Ja. Okay. Ich merke es mir. Jojo. Ja, deshalb auf jeden Fall was für Sie. Jojo. Ich will gut vorstellen, dass Sie da gut reinpassen. Mhm. Und dass Sie das was bringt. Ja. Kennen Sie Ihnen irgendeinen anderen Mensch, außer Sie, der so eine Sprachstörung hat? Äh. Was soll ich sagen? Stift. Stift ist noch viel. Jojo. Jojo und Rollstuhl. Ja. Äh. Auch so junge Menschen wie Sie? Jojo. Jojo. Aber die wohnen auch alleine. Jojo. Und machen Sie zusammen irgendwas? Nee. Nee. Nee. Nee. Keine Ahnung. Sie haben eben von Stefan erzählt, dass es auf jeden Fall ein Freund ist. Freund. Freund der. Ohi, Freund. Nee. Nee. Nee. Nee. Das ist der Einzel. Jo. Der Ingeblieben ist. Jo. Ja, Mensch. Wollen Sie noch irgendwas sagen, was Ihnen wichtig ist? Weil wenn die Menschen, die vielleicht gar nichts über auffahr, sie wissen, dass sich anhören, was sie möchten, was die wissen über auffahr sie oder über sie? Ohi. Keine Ahnung. Nee. Keine Ahnung. Es ist schwer jetzt zu sagen. Jojo. Jojo. Okay. Ja. Dann. Herzlichen Dank, dass Sie hergekommen sind. Ja, der bitte. Sehr sehr beeindruckend für mich. Jo. Das ist so gut gelauert, trotz Ihrer. Jojo. Ich würde sagen, es ist ein schweres Schicksal, aus dem Leben der Rissen zu werden, um sie fallen und alles ist. Jojo. Erst mal weg. Mhm. Und dann ist alles anders. Ja. Und Sie sagen, sie waren aber nie so wirklich verzweifelt. Nee. Nein. Sie kommen gut gelauert. Je her und sie werden auch hoffentlich wieder genauso gut gelauert, weil sie den Raum verlassen. Jojo. Schon toll, so anzunehmen das Schicksal. Ja. Ja. Ich wünsche Ihnen alles Gute. Ja, danke. Ich hoffe, wir sehen uns auf den Nächsten. Ja, danke. Wir versuchen mal den Kontakt zu halten, aber über die Frau Schneider wird es ja auf jeden Fall so sagen, wenn Sie hier eine gute HP machen. Herzlichen Dank, auch ein Namen der Zuhöre. Jo. Das ist so mutig waren hier. Das zu sagen, was Sie sagen konnten. Ja. Alles Gute. Jojo. Danke. Ja. Danke. Auch vielen Dank. Dass Sie so gesagt haben, klar, da mache ich mit. Ja. Super. Jojo. Ja, und uns bleibt nur, uns zu verabschieden und dann auf den Dezember zu verweisen, weil dann wird es unsere vorerst letzte Folge geben. Und so ist Podcast. Und da werden wir keinen Betroffenen hören, sondern wir unterhalten uns mit einem oder einer, das noch ein geheimnis angehörigen. Oh. Und hören uns mal. Ja, das Schicksal oder den Umgang mit dem Schicksal aus der Warte eins angehörigen an. Und das ist auch eine Herausforderung mit jemanden zu leben, mit dem man sich nicht mehr gut unterhalten kann. Ja. Tag täglich 24 Stunden. Ja, man kann gespannt bleiben und wir hoffen alle bleiben gesund. Jo. So, bis zum nächsten Mal. Danke. Auf Wiedersehen und Tschüss. Ciao, ciao. Dieser Podcast wurde produziert vom Aphaziezentrum des Landesverbandes Aphazie in Rheinland-Pfalz. Mit freundlicher Unterstützung der Techniker Krankenkasse. Informationen rund um das Thema Aphazie finden Sie unter www.landesverband-Aphazie.de. Dort finden Sie auch alle Kontaktdaten zum Aphaziezentrum. Das Ihnen bei Fragen zum Thema Aphazie zur Verfügung steht.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Gast, Herr Klaas, leidet an Aphasie und motorischen Einschränkungen, da er seit 10 Jahren im Rollstuhl lebt und nur mit dem linken Arm bewegen kann.
  2. Sein Schlag aufgrund eines Sturzes führte zu einer Schädelabmauerung, wodurch das Gehirn freigelegt wurde, um Druck zu entlasten.
  3. Er hat keine Erinnerung an die Reha-Klinik oder an den genauen Zeitpunkt seines Erwachens nach dem Sturz, was auf eine komplett veränderte Erinnerungsfunktion hinweist.
  4. Die Sprache hat sich im Laufe der Jahre deutlich verbessert, trotz schwieriger Wortfindung, was durch gute Kommunikation, Blickkontakt und Handbewegungen unterstützt wird.
  5. Er führt ein aktives Freizeitleben mit Fotografie, Besuchen von Städten und dem Kauf von Comics und T-Shirts, was seine Lebensqualität stark beeinflusst.
  6. Seine finanzielle Situation ist beschränkt, wobei der Betreuer monatlich nur 50 Euro Taschengeld bereitstellt, und er wünscht sich eine neue Kamera.
  7. Er hat keine Kontakte zu anderen Menschen mit Aphasie und sieht es als positiv an, sich selbst zu motivieren und trotz Einschränkungen zu leben.
  8. Die Podcast-Beiträge betonen, dass Aphasie eine weit verbreitete, aber unbekannte Erkrankung ist, die durch Therapie und persönliche Resilienz überwunden werden kann.

Summary:

Der Podcast des Affasie-Zentrums Rheinland-Pfalz führt einen Gast, Herrn Klaas, vor, der seit 10 Jahren im Rollstuhl lebt und an Aphasie sowie motorischen Einschränkungen leidet. Ein Sturz führte zu einer Schädelabmauerung, wodurch das Gehirn freigelegt wurde, aber er hat keine Erinnerung an die Reha-Phase oder den genauen Zeitpunkt seines Erwachens. Trotz der schweren Erkrankung hat sich seine Sprache deutlich verbessert, was durch klare Kommunikation und starke Blickkontakt unterstützt wird.

Er führt ein aktives Leben mit Fotografie, Reisen und dem Freizeitinteresse an Comics und T-Shirts, besonders an Lucky Luke und Garfield. Seine finanzielle Unterstützung ist beschränkt, wobei der Betreuer monatlich nur 50 Euro übermittelt, und er träumt von einer neuen Kamera. Er hat keine Kontakte zu anderen Aphasie-Patienten und zeigt eine starke Selbstmotivation.

Der Gast betont, dass er trotz der Einschränkungen glücklich und zufrieden ist und keine Verzweiflung oder Traurigkeit erlebt. Der Beitrag unterstreicht die Bedeutung von Therapie, persönlicher Resilienz und sozialer Unterstützung bei der Bewältigung von Aphasie und körperlichen Behinderungen. Die Podcastreihe soll Aufklärung schaffen und Menschen motivieren, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen, um das Leben trotz Behinderung zu lebendig zu machen.

FAQs

Affasie ist eine Störung der Sprache, die durch Schäden im Gehirn verursacht wird. Sie beeinflusst die Fähigkeit, Wörter zu finden, zu sprechen oder zu verstehen.

Der Gast sitzt bereits seit 10 Jahren im Rollstuhl, nachdem er vor etwa zehn Jahren umgefallen ist.

Der genaue Grund für den Sturz ist unbekannt. Es wurde nur erwähnt, dass er einfach in der Stadt umgefallen ist und dann in eine Reha-Klinik eingewiesen wurde.

Der Gast hat Therapien in einer Frühreha-Klinik erhalten, in der er zunächst im Bett lag. Er hat außerdem Ergotherapie und Sprachtherapie durchlaufen.

Die Sprache des Gastes hat sich im Laufe der Jahre verbessert. Obwohl er schwer Wörter findet, kann er gut mit anderen unterhalten und zeigt viel Blickkontakt.

Der Gast verwendet seinen linken Arm, um das Rad des Elektro-Rollstuhls zu bewegen, und unterstützt dies mit dem Fuß. Er kann den Rollstuhl damit vorwärts und rückwärts fahren.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.