»Glatz«-Romanreihe: »Babylon Berlin« in Niederschlesien
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In der Podcastfolge werden zwei Kriminalromane des polnischen Autors Tomasz Duschinski besprochen, die im niederschlesischen Glatz der Jahre 1920 und 1921 spielen. Die Handlung ist in den historischen Mikrokosmos der Stadt eingebettet und behandelt klassische Krimielemente wie Mord, Korruption und lokale Machtstrukturen zwischen Politik, Industrie und Unterwelt. Auffällig ist jedoch die fast vollständige Ausblendung der zeitgenössischen deutsch-polnischen Großpolitik, insbesondere der schlesischen Aufstände, die in dieser Zeit Oberschlesien erschütterten. Die Gesprächspartner diskutieren den historischen Hintergrund: Niederschlesien war zu dieser Zeit nahezu vollständig deutsch geprägt, im Gegensatz zum gemischten Oberschlesien, was die Handlungsperspektive erklärt. Die Romane werden als unterhaltsame Regionalkrimis eingeordnet, die vor allem für historisch Interessierte reizvoll sind, aber keine tiefere politische Auseinandersetzung bieten. Der erste Band erschien im Berliner Jaron-Verlag, der zweite im Selbstverlag des Übersetzers Markus Schnabel.
Hallo und herzlich willkommen, liebe Zuhörer, zu einer neuen Episode von Rechtsgelesen, dem rechten Kultur, Literatur und Szene-Podcast des Jung-Europa-Verlags. Heute bei mir zu Gast, nein, nicht Volker-Zierke, es ist der Politikwissenschaftler und Jung-Europa-Autor, Benedikt Kaiser, Hallo Benedikt. Hallo Philipp, ich grüße dich und grüße in die Runde. Außerdem hier am Mikrofon der Verlagsleiter, Philipp Stein, das bin ich. So, Benedikt, wir haben hier heute zwei Romane auf dem Tisch. Ja, worüber wir möglicherweise heute ganz kontrovers sprechen werden, denn es geht um einen oder es geht um zwei Unterhaltungsromane. Es geht um Glatz, ein Roman, beziehungsweise ein Roman-Reihe von Tomasz Duschinski aus Niederschlesien, Querstrich Polen, wie der eine oder andere sagen würde. Und wir beide haben, ich glaube auf Empfehlung von dir, diese beiden Romane gelesen. Stangen wir mal gleich ein ins Thema Tomasz Duschinski, war mir bis dahin um ehrlich zu sein Keinbegriff? Ich weiß nicht, ob das bei dir der Fall war, ob du ihn kanntest. Ich habe tatsächlich und ich weiß nicht, ob das für dich eine interessante Information ist. Ich habe nachdem wir relativ viel von Stepan Tvadoch gelesen haben und auch hier im Podcast besprachen, mich ein bisschen schlau gemacht, was es in Oberschlesien aber auch in Niederschlesien für Autoren gibt, die man gegebenenfalls übersetzen könnte. Einfach mal so rangehen und gucken, gibt es da wen, gibt es interessante Bücher und tatsächlich wurde mir, ich muss zugeben, in dem Fall von der KI, Tomasz Duschinski vorgeschlagen, natürlich nicht als Oberschlesischer, sondern als Niederschlesischer Autor. Und ich musste dann feststellen, dass es den ja schon gibt auf Deutsch. Duschinski selber ist ja aus der Fübenbranche ursprünglich und hat sich zunächst ein Namen gemacht in Polen mit Kinder und Jugendliteratur. Da werden wir glaube ich im Laufe des Podcasts noch drauf kommen, die Frage zu stellen, ob die beiden Romane oder ob seine Romane Reihe glatzgegebenenfalls sinnvoll da reinpasst, in diese Wita. Und Tomasz Duschinski war mir wie gesagt kein Begriff. Scheint ja aber in Polen ganz generell, unabhängig seiner schlesischen Hintergrunds eine Nummer zu sein. Also scheint hinten, dass der Brandt war doch, denn natürlich ein paar liegen höher spielt, auch hinsichtlich der Themen und der Tiefe und der Ernsthaftigkeit schon eine Name zu sein. Und Markus Schnabel heißt da glaube ich der Übersetzer, hat diesen ersten Band von Glatz, das ist der erste Teil, ins Deutsche übertragen und erschienen ist das Ganze im Jaron-Verlag. Ich muss gestehen, dass mir der Verlag kein Begriff war. Es ist ein Berliner Verlag. Du nix schon. Du darfst gleich gerne dazu ausholen. Und der zweite Romane, den wir praktisch gleich im Anschluss gelesen haben, ist im Selbstverlag im weidesten Sinn erschienen. Und zwar hat Markus Schnabel sich anscheinend so deute ich das mit einem Verlag selbstständig gemacht. Um polnische Gegenwartseliteratur, vor allem aus der Kriminal- und Unterhaltungsbranche ins Deutsche zu übertragen und dort zu veröffentlichten. So die Romane sehen ziemlich gleich aus. Beide sind klassische Taschenbücher. Der erste kostet, glaube ich, 18 Euro. Beim zweiten weiß ich es gar nicht. Ich denke mal auch 18 oder 20. So um den Dreh haben beide Paul, das mich lügen, glaube etwas über 300 Seiten. Und ja, das ist vielleicht erst mal der Rahmen zu diesen zwei Büchern. Und wir werden im Laufe des Podcasts auch noch erklären, warum bediert es eigentlich besprechen und warum uns das für die Sendung ausgewählt haben. Aber vielleicht legen wir erst mal los, benedigt. Glatz, Thomas Stuschinski, du hast sicherlich schon ein paar Stichworte im Kopf. Ja, also ich glaube, das ist gut, dass du auch gesagt hast, Tv. paligen drüber. Im Grunde passt das heute ganz gut als eine Sommerfolge. Es ist wirklich eher eine historische Unterhaltungsliteratur. Also wäre jetzt irgendwie intellektuelle Marathon, eine intellektuelle Marathon erwarten, wie bei Japan Tv. der wird in Anführungszeichen insofern enttäuscht sein, als dass wir es bei Tv. Stuschinski wirklich zu tun haben, mit einem Krimiautor wirklich in Anführungszeichen Massenformat. Es ist ja auch einen polen Bestseller in Deutschland nicht. Das muss man sagen, ich habe mir mal bei Amazon einfach nur mal so angeguckt, die Verkaufstzahlen. Mit Verkaufskrangen. Immer so zwischen 100.000 und 500.000. Was nicht so gut ist. Was nicht gut ist. Das ist vielleicht ein, zwei Bücher in der Woche. Nee, ja. Aber so alle drei Tage. Ja, diese Amazon, diese Amazon Rankings, das ist die Zusammensetzung, ist so ein bisschen Geheimnis. Da geht es nämlich tatsächlich auch um Aufrufe über Google. Da geht es um Aufrufe bei Amazon. Es ist nicht nur Verkäufe, aber ja, das ist ein Rank, die haben unsere Bücher in der Regel, wenn sie etwas älter sind. Genau, so Kultur-Revolution von rechts oder rangeht dann mal so zwischen 100.000 und 500.000 und wenn du in der Woche 10 Stück plötzlich verkaufst, dann bist du halt mal auf 30.000, 20.000. Aber deutet an, wie du richtig sagst, dass zumindest über Amazon, was, glaube ich, für dieses Format, das Hauptverkaufstformat sein wird, nicht viel geht. Ja. Ja. Und in Polen ist es anders. In Polen ist es wirklich ein bestseller, kann man sagen, das liegt natürlich auch daran, dass es in Polen gerade allgemein zumindest in Teilen der Leserschaft. Polen hat ja eine sehr große Leserschaft, man hat sozusagen, also Polen ist schon auch eine Lesenation. Und in Polen, was sich so hauptsächlich aber natürlich ein Waschau und Krakau konzentriert, die Verlage. Ich glaube auch der Originalverlag von Duchenskies, jetzt glaube ich auch in Krakau. Genau. Und da hat auch der Übersetzermarkt, Schnabel, lustige Weise, Studierslavistik. Egal, also Glatz, wer Glatz nicht kennt, erst mal vielleicht vorweg, die ist eine Stadt in Niederschlesien, kurz vor der Grenze zu oberschlesien, so eine halbe Stunde vor der Grenze zu oberschlesien. Schuldige, nur für die unwissenen Jüngeren, was ist auf deutscher Seite, heutiger deutscher Seite, sozusagen am nächsten? Gerlitz. Gerlitz. Wir alle aber am nächsten, weil Gerlitz die Grenstaat natürlich ist, zu schlesen irgendwann. Ja, so Fahrzeit von Gerlitz vielleicht. Von Gerlitz, na ja, zwei Stunden, maximal. So, ne. Das ist dann über Waldenburg fährt man dann und dann kommt man so auf die, auf die Sudetenstraße sozusagen. Das ist dann so, der ja, es ist wirklich, wenn man sie auf Google Maps mal anschaut, keiner jeder mal tun, das ist wirklich so, der letzte Winkel, Niederschlesiens, Richtung Tschechien und dann eine halbe Stunde später, dreiflich eine später von Glatz aus, ist man dann, wenn man östlich fährt, ist man dann in Neiße, an dem Ort Neiße, also Nissa heute. Und das ist dann schon oberschlesien, aber er glatz war immer so eine Art, gegen für sich muss man dazu sagen. Und ist ja auch, ist ja der deutsche Begriff. Genau, klar, jetzt Kvotzko, Kvotzko, jetzt klar, vorher glatz, glatz war tatsächlich vor 45, im Gegensatz zu den oberschlesischen Städten, die ja immer so 60, 40, deutsch, also 60% ungefähr im Schnitt, bei der Volksabstimmung, bei der Deutsch knapp unter 40% war polnisch, was immer so ein Schwebendesgebiet war, mit Dörfern, wir haben sie enttausenden Podcasts schon besprochen, wo man auch die Dorfgrenze teilweise hatte oder die Grenzen durch die Familie, also der eine unklarzige als deutscher Schlese, in den Defizier der anderen schon als polnischer Schlese und so weiter und so fort oder weder noch oder als sowohl als auch. Das war in Niederschlesen anders, in Glatz war eigentlich fast 100% deutsche, da gab es eigentlich keine polnische Besiedlung, was es aber gab, tatsächlich waren chechische Einflüsse, warum, weil eben die Grafschaft glatz ein Gebiet war, das immer auch stark an diesem, an diesem chechischen, ich meine, ich liegt an den Zudet, man muss sich auf jeden Fall einzuschauen, es hatte immer auch ein Bezug dazu, es war dann später natürlich präusend, aber hatte vorher auch einen österreichischen Hintergrund, sozusagen und ja, die Grafschaft glatz war immer so ein bisschen sonderfall. Dort war das vielleicht noch für die, die sich da ein bisschen interessieren, auch für die Ereignisse von 45 etc. Die Vertreibung war dort annähernd total, also fast 100% der deutschen wurden da vertrieben aus der Regierung glatz, aus dem Herrgotsländchen, wie auch interessanterweise auch an zwei von Thomas Stuschins geheist, von seiner Kriminalreihe über die wir heute sprechen werden. Und es ist so, dass es jetzt aber wieder heute eine deutsche Minderheit dort gibt, organisiert wie immer im DFK, das deutsche Freundschaftskreis, dort sind jetzt mittlerweile, hab ich jetzt erst erfragt, knapp unter 400 Mitgliedern, immerhin, das ist immerhin in einer Region, die insgesamt, als gesamtes Grazglatzaland, also insgesamt um die 160.000 Einwohner hat, ist natürlich jetzt nicht viel, aber besser als 0. Na gut, die müssen ja aber Stichwort nicht viel, die müssen ja gewissermaßen zurückgekehrt sein. Ja, also es gibt ein Teil auf der Bleiben, ganz kleiner Teil, ne? Facharbeiter. Das waren Facharbeiter, die dann auch in Weidenburg, zum Beispiel als ingenieurige Arbeit, haben in dem Bergbau, die mussten bleiben. Also es gab Leute, die waren immer abkömmlich, das gab es in Oberschlesen natürlich noch viel mehr, aber auch in kleineren Gebieten in Niederschlesen, zum Beispiel eben in der Bergbau-Waldenburg, also jetzt überhaupt schich, aber auch in Glatz, da gab es eben einzelne Gebiete, wo eben dann Fachleute geblieben sind, oder wo man auch einzelne Leute bleiben lassen hat, die irgendwie mit Polen familiert waren, oder die in eine andere Bedeutung hatten. Also zum Beispiel, das hat man auch in anderen Gegend von Niederschlesien gehabt, da wo gerade Hauptmann herstammt, Agnettendorf, in der Nähe von Hirschberg, also Jelenja Gura, dort gab es dann z.B. dass man Ärzte zum Beispiel, man hatte einen Ärzte-Mangel, hat man ein paar deutsche Ärzte da, duften am Bleiben, oder mussten. Duften oder mussten? Ja, er mussten dann in dem Fall, aber danach irgendwann als dann nach Stadienst Tod und nach Tauwetterperiode, als dann bitte das 60er auch ausreißen, möglich waren in die BAD, dann sind natürlich auch einige noch gegangen. Also wir haben heute Niederschlesien, um das mal zu summieren, unter 10.000 verbliebene Deutsche. Und das Vergleich zu Oberschlesien, wirklich eine nahezu anniehende totale Verträge. Genau. Also es verhältnissen Niederschlesien, deutsche Niederschlesien und deutsche Oberschlesien, die heute noch dort leben, stand 2025, kann man mit mindestens 1 zu 10 beziffern. Niederschlesien ist auch interessanterweise, ich sag mal, einen Landstrich der alten Heimat, der viel weniger Beobachtung oder viel weniger Aufmerksamkeit erfährt, möglicherweise auch aus diesen Gründen, das ist eben dafür, wie man heute sagt, keine so starke Lobby oder Community gibt. Einmal natürlich deswegen, wie du schon ausgeführt hast, weil einfach nicht mehr viele Deutsche dort leben, im Vergleich zu Oberschlesien. Und ja, ich sag mal, ich sag mal vorsichtig so, wer schon mal im Bier trunken in Zustand, beispielsweise bei einer Burschenschaft, SARS oder in anderer Runde, da gibt es das eine oder andere Lied über Oberschlesien, mit der eine oder anderen Extrastrofe und so weiter. Also Oberschlesien war auch mit diesen Romanen natürlich, so weiter mit den Kämpfen, hatten in gewissen im weitesten Sinne Legendenstatus. Du hast auch im letzten Podcast, glaube ich, über Drach auch ausgeführt, warum das teilweise absurd ist. Also Rückgewinnungsfantasien bei gleichzeitiger, völliger Ignoranz gegenüber dem noch lebenden Deutschen. Also kann man jetzt die Frage stellen, wie ernsthaft das Ganze ist, aber in den Köpfen vieler junger, rechter Menschen lebt Oberschlesien irgendwie noch. Es ist mütter. Es ist mütter. Es ist mütter. Es gab 199 bis 1921 die drei schlesischen Aufstände. Also so werden die jetzt genannt. Das waren im Endeffekt Aufstände organisierter polnischen Nationalisten, die zum Teil auch nicht aus Schlesien kamen, sondern aus Waschau, aus Krakau, aus Länderschrift wurden sozusagen. Genau, aber färreweise, muss man auch sagen, das war auf der anderen Seite auch teilweise nicht anders. Also gerade wenn wir in Ernst von Salemund denken, an Bronnens, US-Roman, den du angesprochen hast, aber auch an Bund-Oberland, Bund-Oberland kam eben aus Bayern. Also es ist, es war auf beiden Seiten. So Oberschlesien war im Endeffekt ein zankabflistorischer Art, der eben eine höchst mütische Kraft hatte auf beiden Seiten, bzw. auf allen drei Seiten, auf der Deutschen Seite, auf der polnischen Seite und auf der Wasserpolnisch-schlesisch-autonomistischen Seite. Also ganz spannend. In Niederschlesien gab es das nicht, warum ganz, ganz trivial, tatsächlich, weil Niederschlesien einfach unumstritten zu 100 Prozent Deutsch war. Also es gab ja eine Volkszählung von 1939 im Deutschen Reich damals und da war eben, da war eben in Niederschlesien, glaube ich, 99,1 Prozent Deutsch und dann gab es noch kleinere tschechische Kontingente. Die waren dann eben, stichwort Glatz, so südlich von Glatz-Richt und Grenze und kleinere polnische Kontingente, aber ganz klein. So im Endeffekt kann man sagen, so verschwinden Kleinen, wie Deutsche Minderhäude dort ist, war da vorher die polnische Minderheit, es war auch, die war auch nicht organisiert, das waren damals paar Ärzte, damals paar zugezogene Kaufleute, da paar Bauern, die sich dann niedergelassen haben im Hinterland. Interessanterweise auch im Roman, keine große Rolle spielen. Also wir haben zum Beispiel Tschechen im Roman, Tschechischer Diplomat ist es, glaube ich, der auch als sozusagen Ur-Einwohner. Genau, Glatz beschrieben wird. Wir finden aber kaum ernst zunehmende polnische Einflüsse, ob gleich der Autor selber stichwort Nachnahme oder Thomas, ja. Ich muss ganz ehrlich gestehen, ich habe jetzt vorher nicht recherchiert, welchen ethnischen Hintergrund er hat, aber ja. Also man muss dazu sagen, wir dürfen, wir dürfen, wenn du hast völlig recht, aber wir dürfen natürlich nicht die heutigen Grenzen im Kopf haben, heute weil die Dame der Grenze zu Tschechen, lag eben mit der Droschke oder mit dem Zug, beziehungsweise zu Fuß, wie auch immer, nah. Also ne, man hatte so 40, 50 Kilometer zu Tschechen Grenze, die deutsch polnische Grenze hingegen, die lag ja dann ab 19.22, als man nach der Volksabstimmung von 21, als man einen Oberschlesen geteilt hat, die lag trotzdem nach heutigen Maßstäben ja schon zwei und einhalb Stunden. Jetzt kann man umrechnen nach damaligen Maßstäben, wo man mit der Kutsche oder mit der Droschke, ich mein lächerlich, die hat fern. Also sehr weit, mit dem Zug ging das natürlich, da musste man dann von Glas erst nach Breslau und dann mit Breslau, mit dem Schnellzug über Opeln nach Bolten, und dann nach Bolten kam erst die Grenze Königs für der Ruder, also die Grenze, die mitten durch Oberschlesen durch verlief, langen Rede kurzer sind, Polen war damals weit weg. Was aber tatsächlich merkwürdig ist, und da sind wir jetzt direkt beim eigentlich beim zweiten Roman, ob ich das Boiler ganz kurz. Der zweite, also wir haben ja zwei Glas-Romanage schon vorliegen, Glas und Glas. Das war das Herzhergots-Lenchen, Band 2, und beide Krimis spielen 29,21. Es gibt bereits übrigens auch das gespoilert, es gibt Teil 3 und 4 bereits auf Polnisch, soll 26 und 27 auf Deutsch kommen, aber ich befürchte, oder ich würde einfach mal schätzen, das hängt natürlich auch ein bisschen von dem Absatzfrage ab, also wie wir das in Deutschland angenommen und interessant ist eben, und das kann man eben auch zu Tvadoch den Vergleich ziehen, beziehungsweise die Unterscheidung markieren. In Glards, in beiden Romanen gibt es eine relative Abwesenheit der deutsch-pollenschen Politik. Wir müssen nämlich bedenken, ich habe es ja angesprochen, die drei schlesischen Aufstände, der polnischen Nationalisten gegen die deutsch-besiedelten Gebiete sozusagen, oder gegen die Zugehörigkeit der deutsch-besiedlichen Gebiete zu Deutschland. Diese drei Aufstände waren von 19. - 19. - 21, genau in diesem Zeitraum spielen die Romane, und die Romane in diesem Zeitraum wurde natürlich auch in Glards, auch in Reinhards, was auch hier eine Rolle spielt, aber auch in Bresstlau und Co, in Liegnitz und überall in Niederschläsen, wurde natürlich diese Aufstände thematisiert, in der Tagespresse beim Bier, in der Schenke, beim Gespräch auf dem Postamt und so weiter und sofort, warum? Ja, ganz einfach, weil klar war, wenn Oberschlesien Fallenwürde an die Polen, an Corfanti und Co, dann wäre man natürlich als Niederschläse, dann schon eher Grenzgebiet zu Polen, was damals ein Verstellbar war. Genau. - Und das findet nicht statt, und noch spannender finde ichs, das könnte man sozusagen auch als Kritik vorweg schieben, der Romane, Teil 2, spielt ja hauptsächlich im Mai 21, und im Mai 21 haben sich letztendlich vom dritten schlesischen Aufstand die Hauptkämpfe abgespielt. Also da wurden wirklich die polischen Insurgenten dann zurückgetrieben von Freikors, von deutschen Selbstschutz, etc. und das findet hier nicht statt. Also teilweise ist es ja so, da liest der Kommissar mal eine Zeitung, da unheilt man sich, aber das findet einfach nicht statt, und das finde ich ein bisschen Kritik würde. Also das ist wirklich interessant, dass es tatsächlich, es handelt sich bei beiden Romane tatsächlich um ganz klassische Kriminalromane. Also im Fokus, bei der Romane steht jeweils ein Fall, der natürlich, wie immer, wie bei klassischen Kriminalroman immer verschiedene Verzweigungen hat, das Ende ist offen, es gibt Wendung, Überraschung und so weiter. Also, Du Schindsky bedient sich hier aus dem, ja, literarischen Werkzeugkasten des ganz klassischen Kriminalromans. Und interessant ist, wie du sagst, diese völlige Abwesenheit von Politik außerhalb der Stadt und das macht das spannend und gleichzeitig Kritik würdig. Du hast es gesagt, es handelt sich um so eine Gattung der Lokaliteratur. Also es gibt ja und da kommen wir vielleicht auch zum Jaron Verlag, der ja sehr speziell fokussiert ist auf Berlin und auch auf so DDR-Geschichte. Es gibt ja einen Trend in der Literatur mittlerweile eben solche, also beispielsweise, ich war gerade im Urlaub an der Nordsee, ja, ich war dann ein paar Tage auch in Bysum und da gibt es zum Beispiel dann in den Buchhandlung irgendwelche Romane über Bysum oder über, was weiß ich süld oder, das ist jetzt alles fiktiv, was ich sage, aber im Grunde genommen sind das so Sachen, die halt Touristen oder teilweise aber auch einheimische, dann in den Buchhandlungen kaufen, der Sültroman, der Nordsee-Roman. Was weiß ich, vielleicht gibt es, es gibt ja auch den Erzgebirgs-Krimi, es gibt die Tageschau, das ist schon den Tatort von dort, also es gibt so ein bisschen diese Tendenz, diese Lokal, Stadt und Gebietzromane zu schreiben. Und das ist klats auf eine gewisse Art und Weise. Du schienst die, ist spannend, wenn man sich für sowas interessiert und für uns die Geschichtsinteressiert sind, ist sowas natürlich besonders interessant. Ich glaube aber durchaus, dass die Romane mehr bieten. Aber du hast vollkommen recht, es gibt so eine vollkommene Abwesenheit von Politik, es gibt die Innenstädtische Politik, wir haben ja gerade im ersten Teil, das darf man nicht verhehlen, es geht um die NSDAP, es geht um Freimauer, es geht um die jüdische Gemeinde. Lasst mich, es geht um lobtgesagt, städtische Bonzen und Unternehmer, Kriminelle, es geht um Kriminelle, es geht ums rotlicht Melieu, trocken, ich glaube ich kein Thema, es geht um Brauereien, also wir haben schon diesen Mikrokosmos-Stadt, ganz stark, wir haben schon Politik, wir haben die Frage danach, wie der Polizeikommissar zusammenhängt mit der politischen Führung, wir haben die Fragen danach, wie fabrikanten, Einfluss ausüben auf die Unterwelt und so weiter und so fort, also innerhalb dieses Mikrokosmos-Glatz und dann im zweiten Teil Reinerz und andere Städte Preslau ist auch relativ präsent, also sozusagen die Metropole, diese Stadtlandgefälle, all das haben wir. Aber wie du sagst, wenig, ja, nur kleiner Sprung zu großen Politik, also in der Hinsicht, dass man im ersten Teil natürlich schon die Frage danach hat, was macht die NSDAP in Deutschland, warum sind beispielsweise mitten in glatzplötzlich Leute, nationalsozialisten, warum sind Leute kommunisten und so weiter, aber diese deutsch polnische Beziehung spielt keine Rolle und das ist jetzt die Frage benedigt, ist das bewusst so. Hallo, ich bin Alexander Junglut, Mitglied des Europäischen Parlaments und der Lesenfraktion, aber vor allem bin ich eines. Rechts. Für Leute wie uns junge Patrioten gibt es diesen Podcast. Von rechts gelesen hat den Finger am Puls der Zeit und begleitet den Zeitgeist stets kritisch. Diese Vorfeldarbeit ist wichtig für unseren politischen Erfolg, denn das junge Europa von morgen wird hier gedacht. Jetzt wünsche ich euch viel vergnügen mit Volker und Fedip. Ich glaube, das ist bewusst, um seine Frage wegzukommen. Also ich glaube, das bewusst, also Kaufsargumel. Es ist ja so. Es gibt in Polen, das brauchen wir nicht noch mal thematisieren, aber zumindest kurz erwähnen, es gibt in Polen diesen tiefsitzenden anti-deutschen Affekt bis heute. Ja. Und post. Und der dieser Affekt, kleine Einschub, jetzt gerade bei den deutsch-polligen Grenzkontrollen, die es gerade gibt, da gab es jetzt ein Video aus dem Same. Deshalb, also aus dem politischen Parlament, habe ich heute früh gesehen, wo Peace-Politiker, also der politischen Rechts-Pädipis, wo die damit diesen Bürger werden, sich treffen und dann singen sie so ein altes nationalistisches Lied, wo es darum geht, die deutschen dürfen uns nicht mehr ins Gesicht spucken. Und dann lassen uns jetzt nicht weiter Germanisieren. 2025 werden Europa echt eher über Fremdungsprobleme, nicht europäischer Zuwanderungsgruppen hat, haben die immer noch angst, dass die gern manisiert werden. Also man sieht dieser anti-deutsche Affekt ist ja stark und ich glaube, man tut Thomas Stuschinski keinen Unrecht, wenn man sagt, er wollte diese deutsch-polligen Geschichte nicht zu stark einweben, um auch nicht diese Rasson-Thymos gegen sich stehen zu haben, weil ich würde es so formulieren. In Polen, in Teilen der polenischen Gesellschaft gibt es ein Wiedererwachen des Interesse an der vorpolnischen Zeit, der Gebiete. Also man in Polen, in welchen Kreisen? Bei jungen Leuten, aber auch in Intellectuellen, Kreisen, die leider teilweise natürlich dann oft ins Eher liberalerein Driften oder ins Linksliberale sogar. Aber auch bei jungen Lesern allgemein, aber auch bei jungen Kulturfreuen, die zum Beispiel, das haben wir glaube ich auch schon mal eine Podcast angesprochen, die zum Beispiel jetzt sich wirklich auch sie so Gruppen bilden und dann auch Vorträge machen über die Geschichte ihrer Städte vorher, weil ich bin Liegnitz, ist mir das begegnet, also Liegnitzer in Niederschlesien, auch mit dem Traditionsrein Fußballverein übrigens. Und die da Vorträge machen über oder auch Stadtführungen anbieten, über die Geschichte ihrer Heimatstadt vor 45, warum ist das relevant, weil im polenischen Diskurs ist es oft so, dass man einfach nur das so wahrnimmt, das ist polnische Erte, totales Polska, Thema erledigt. So und junge Leute sagen jetzt aber Moment, die Architektur, die Inschriften an manchen Häusern, das ist doch nicht so, also es gab ja irgendwie vorher auch noch was anderes. So und die Polen sagen dann, das sind die wieder gewonnenen Gebiete, die waren im Mittelalter meist auch slavisch besiedelt und dann ab 45 wurden sie endlich befreit von einem gamanischen Terror. Und jetzt auf einmal kommt immer mehr Interesse, es gibt ein Städtien polnische Jugendgruppen, die sich damit beschäftigen mit dem Erbe-Pommanz und mit dem grenzüberschreinen Erbe-Pommanz, das ist ja nicht nur in Deutschland oder nur in Polen, sondern grenzüberschreiten immer war. Oder sie beschäftigen sich eben in Liegnitz oder in Glas oder in Bresschlau mit dem deutschen Erbe und so weiter und sofort so. Und in diese Stimmung hinein kommt dann dieser Romanen-Glatz, der schon in Polen vor einigen Jahren erschienen ist, der erste Band. Und da haben viele Leute in der Resse daran, man darf auch nicht vergessen, das Buch ist ja auch für ein Paperback zumindest nicht so schlecht gestaltet insofern, als das du zum Beispiel auch diese alte Glatzer-Stadtkarte hast. Diesen Plan von Glatz aus dem deutschen Reich wurde doch mal sehen kann, okay, die war die Stadt gekliedert. Glatz, das ist ja auch nicht eben bewusst. Mir in der form auch nicht gewesen, wie wichtig auch die damalige Festung war, die Festungsanlagen, die Exzierplätze, die Kassernen. Das war ja auch im deutschen Reich eine unfassbar wichtiges Drehkreuz für die Reichswehr. Also das sind ja auch interessante historische Dinge. Und wenn er jetzt aber, und das ist meine Tese, wenn du Schinski jetzt aber doch dieses polnisch-deutsche reinbringen würde. Also wie diese schwierigen, resten die morgen getriebene Geschichte zwischen beiden Ländern, gerade in der Zwischenkriegszeit dann, dann würde das vielleicht auch für manchen polnischen Leser. Der gerade erst zarkhaft akzeptiert, dass es eine deutsche vorgeschichte Schlesens gibt, die über Jahrhundertes ja streckte, dass der nicht quasi vom Kopf gestoßen wird und dann Angst, Angst erfüllt, das Buch wieder weglegt und sagt, die deutsche Minderheit will vielleicht doch nochmal die Grenzen. Wie ist es bei Tvadoch so ein bisschen nach Drach gemacht haben? Ja, den haben sie angeschossen. Genau und spannend finde ich aber trotzdem, dass ja. Du Schinski die Möglichkeit gehabt hätte in einem abfiktiven Roman. Beispielsweise polnischer Einflüsse einzubauen, die es gar nicht gab. Die Möglichkeit hätte er gehabt, zum Beispiel zu sagen, man baut eine polnische Hauptfigur ein oder der Hauptmann klein. Das können wir vielleicht erst mal erwähnen, um den es ja gewissermaßen in beiden Romanen geht und im zweiten etwas weniger. Aber vor allem im ersten Hauptmann klein, ein Astar-Weltkriegs-Wetteran aus einer Art Spezialeinheit, die hinter den französischen Linien agiert hat, der dann ja allzu eine Art allmächtiger. Der könnte übrigens auch aus einem Salomon Roman entzogen sein. Ja, genau, nabem im Gesicht. Es ist natürlich die klassische Perspektive, der hat auch Schwächen, der ist ja praktisch trocken, also Morphium süchtig. Gleichzeitig ist er aber so eine Agenie, dem immer irgendwie was in Schuss verhält. Nicht durch Glück, sondern er hat die Lösung im Kopf. Ja, aber halt auch Nachrichten dientst offensier. Genau. Ja, das ist in der Feindlichen Linien, also er war auch ein bisschen eine Elite-Soldat vielleicht. War eine Art Elite-Soldat und taucht dann sozusagen in dieser Grafschaft glaz auf, um auf Befehl von Berlin aus. Er hat Berlin spielt übrigens auch eine relativ große Rolle, einen Fall aufzuklären. Das ist ganz spannend, dass ja, du schließlich schon dafür entschieden hat, zwar diesen polnischen oder polnisch-deutschen Konflikt nicht politisch aufzuladen zu thematisieren und in den Roman reinzuziehen. Gleichzeitig ja aber auch eine typisch deutsche Geschichte zu erzählen, als. Ich weiß nicht, ob ich im Unrechtruf, wenn ich sage als Pole, wenn ich seinen Hintergrund nicht so erfolgen, ja ist Pole gut, wunderbar. Also dann passt's ja. Er beschreibt ja in einem Bestseller, in einem polnischen, kriminal-Roman-Bestseller, eine typisch deutsche Historie. Also selbst das ist ja gewissermaßen eigentlich schon ein A-Fron. Selbst wenn das jetzt sozusagen nicht explizit politisch ist. Kriegt ja der Leser mit, okay, diese Stadt hatte man in anderen Namen, diese Stadt hatte eine andere Geschichte und wir haben hier einen Roman vorliegen. Jetzt wissen wir glaube ich beide nicht, wie es im polnischen Original ist. Du hast sehrkenntnisreich ausgeführt, dass in Drach, übrigens darüber haben wir auch einen sehr langen Podcast gemacht, kann man sich.? Viele Podcasts, für Tv. doch. Tv. doch aber zu Drach erst kürzlich einen sehr schönen Podcast dazu gemacht und da hast du ja ausgeführt, was es da halt für Anfeindungen gab und so weiter und so fort. Und hier hat also, Du Schinzgesicht dafür entschieden, eine komplett deutsche Perspektive zu wählen. Ja aber da, ja, aber das ist schon spannend. Wenn, also ich weiß, ehrlich gesagt, ich bin kein Du Schinzgesperrt. Wir vielleicht müssen uns in den Autoren noch sagen, du hast sehr erwähnt, er hat früher auch Kinderbüchern und Kurzgeschichten geschrieben, Science-Fiction. Er wurde auch mit dem wichtigsten Krimi-Preis bereits entpohlen ausgezeichnet, er ist Bibliothek abberuflich. Also er arbeitet in Challien, in Strählen, arbeitet er als Bibliothek, genau, das ist ja nicht weit weg so. Das heißt, also Du Schinzgesicht, man muss es, glaube ich, sagen, Tv. doch, wer unsere Podcasts ihm gehört hat, ich glaube, 400 Zahl. Tv. doch ist wirklich ein Public Intellectual. Also er ist wirklich ein Intellektueller in Polen, der eine wichtige Stimme ist, der auch im deutschen Diskursen-Rolle spielt, von der neuen Züricher Zeitung bis zu F.A.Z. Bis zu uns, muss man ja sagen, wir sind ja mittlerweile eigentlich die eigentlichsten Wert, die Tv. doch jungs sind da. Und Du Schinzgesicht hat natürlich nicht diese Aura, weil Du Schinzgesicht kein Intellektueller sondern Du Schinzgesicht ein Krimi-Auto. Und das meine ich nicht abwerten, aber er ist eben kein politischer Influencerl-Anführungszeichen, er ist ein Krimi-Auto. Und er hat natürlich auch eben nicht diese Reiz-Thema-Glatz, war damals eben ein deutsche Stadtpunkt, also beschreibt er das einfach so. Aber findst du, das ist nicht per See in Polen vielleicht schon ein Streit? Ja, doch, es ist ein Fortschritt. Ich finde es ein Fortschritt und ich finde auch, dass es so höch spannend ist, wie er diesen Fortschritt verarbeitet. Also insofern, als das eben, so wie Du ja gesagt hast, er versucht ja nicht mal durch die Hintertür, irgendwie polnische, nationale Thesen einzubauen oder Figuren einzubauen. Und es ist wirklich, also wer Babylon Berlin zum Beispiel gemacht hat, ob als Roman, oder auch als Film. Da wäre ich es gar nichts Babylon glaz. Ich kann da drauf, wie Du das mit den Kriminellen, die von den Fabrikanten gesteuert werden eingeführt hast. Es ist wirklich eine Babylon Berlin Atmosphäre. Und aber nicht so artificiell nach Amarisch, sondern eine ganz eigene Babylon Berlin Aura zugeschnitten auf den niederschlesischen Glatzatypus. Man muss auch mal sich vor gewissern, also Glatz war nicht einfach irgendein Bumskaff. Und es war auch nicht denkt. Wo man denkt, Glatz war nicht nur eine Festungsstaat, sondern Glatz war im Endeffekt auch das Tor zu den ganzen Kurbetern dort. Also Rainerz, aber auch Kudarwo oder Kudarwa, außen rum, das waren damals auch wirklich neben Westen, die der Schlesi, neben Schreiberhau, Bad Flinsberg und Co. Das waren, das klingt jetzt blöd, aber es war eine gewisse Art Place to Be. Das war auch Rainerz und die Umgebung um Rainerz, das waren auch die höchstgelegenden Dörfern von ganz Preusen, von ganz nahmaligen Preusen. Das waren damals Urlaubsgebiete, das sind die Leute hingefahren in die Sommerfrische. Da haben die Kuhren genutzt mit verschiedenen Wasserarten. Von Presslar und Berlin voll. Von Presslar und Berlin aber auch Dresden zum Beispiel. Es gab damals ja auch mal darf nicht vergessen, die schlesische Bahn damals waren ja Pionierbahnen. Also überall dort, also auch Richtung Schneekoppel. Was westlich, deutlich westlich von Glatz gelegen ist, Richtung BRD-Grenze heute. Bei der Schneekoppel, bei der Schneska, dort K-Parts, K-Parts, Krumhübel. Die ganze Gegend dort, also wo auch heute viele Touristen von anderen hinfahren, teilweise zum Winter-Sport. Diese Gegend war damals schon durch Bahn in Erschlossen. Also es gab ein besseres Bahnnetz als heute. Jetzt versuchen die Polen und teilweise wieder anzuknüpfen, da freut ich ja weise. Ich glaub von Krumhübel nach Schreiberhau wurde jetzt eine Bahn wieder eingeweiht und so weiter und so fort. Aber das gab es alles schonmal. Und damals war das ohne Probleme möglich, dass die Leute von Dresden in die Sommerfrische drei, vier Wochen in den niederschlesischen Welter gefahren sind oder dort ins Schneegebirge, ins Isar-Gebirge, ins Riesen-Gebirge. In die Zudeten allgemein jetzt mal gesagt, das war damals nichts, das war Provinz, aber es war keine abgeschiedene Provinz im Sinne von Unbekannt. Es boomte dort wirklich auch nach dem ersten Weltkrieg, als sich viele Leute auch ablenken wollten von den Kriegsleiden und von den Verlusten, etc. Der RAPP, die man auch hart auf individueller Basis hat, dort war auch möglich im Casino sich abzuschalten in Glatz. Und man konnte in die Sommerfrische und all das verarbeitet durch Schinsky ja extrem Wirklichkeitste getreu. Ja und vor allem, was durch Schinsky erleistet und ich glaube, das ist die spannende Geschichte für diejenigen, die sich wirklich für diese Themen interessieren. Eine extreme Detailgetreuhe hinsichtlich der Architektur des Stadtaufbaus. Der Gesellschaft per See dankt ja auch im ersten Buch ziemlich stark den örtlichen Archiv bestimmten Mitarbeitern dort. Das heißt, unabhängig der Frage, dass das natürlich und das sage ich noch mal ganz bewusst ein absoluter Unterhaltungsraum an ist. Ja, das ist was, dass man im Urlaub am Strand, im Strandkorb ließ. Deswegen besprechen Sie ja auch mit Juli jetzt. Genau, das ist was, was man abends mal wieder weglegen kann. Wo man dann aber, das so habe ich mich gefühlt, benedigt, dann doch noch mal eine Stunde liest, wo man sagt, ich müsste eigentlich schon in viele liegen und so weiter, dann packt man das doch noch mal aus. Also es hat mich und ich lese solcher Literatur extrem wenig. Ich also wirklich extrem wenig, es hat mich schon auf eine gewisse Art gefesselt, als dass ich so wissen wollte, was passiert denn jetzt? Was kommt denn jetzt? Obwohl du Schinski und dann möchte ich ihm nicht zu nahe treten, jetzt keine literarischen Meilensteine gesetzt hat. Obwohl du Schinski jetzt literarisch nichts aufgebaut hat, wo ich sage, das ist sprachlich unglaublich innovativ. Das ist, weiß weiß ich, was wirklich besonderes im sprachlichen Sinne. Es ist ein klassischer Unterhaltungsraumahnen, Kriminalraumahnen, der einen einfach gewissermaßen gefangen nimmt, wenn man so was mag. Und wo man sagt, wir ist ja ganz blöd gesagt, wir essen jetzt der Täter. Ja, aber das ist der erste Punkt. Und dann kommt das historisch und das ist der Punkt, das ist unglaublich die Teilgetreu. Es werden ja tolle Szene zum Beispiel, wo er sich, wo der Klein sich beim Juden den Anzug machen lässt. Auch da hat der, du Schinski sicherlich recherchiert, warum ist der Typ Jude? Du Schinski wird sicherlich keine Vorurteile haben, sondern das war bestimmt ein örtliches Kleidergeschäft. Was es dort gibt, vermutlich sind die Namen verfremdet. Aber der hat wirklich es geschafft und das sind Sachen, die kannst du als Leser denn noch nie dort war, natürlich nicht nachvollziehen. Er geht rechts vorbei an der Festung, er geht da vorbei, er kommt zum Feinkostgeschäft, er kommt da hin und so weiter. Also wir haben hier jemanden vorliegen, der nicht einfach irgendwie was geschrieben hat, sondern der hat sich schon extrem ausführlich mit der Stadtgeschichte, mit der Geografie, mit allem drum und dran beschäftigt. Und das finde ich in der wirklich gelungenen Angelegenheit an diesem Roman, wo ich sagen muss, auch wenn das politische mit unter so ein bisschen fehlt, hat mich das einfach richtig gut unterhalten. Ja, ganz einfach. Und ich möchte noch betonen, im ersten Teil, ich hatte ich ja am Anfang kurz gesagt, da gibt es einen ganz kleinen Stadtplan. Aber im zweiten Band ist es ja noch schöner gestaltet, da ist nämlich ein Aufklappbarer Stadtplan abgebildet aus dem deutschen Reich von damals. Ich glaube, er dankt am Ende in seinem Nachwort, dank der sogar ebenfalls wieder dem Stadtarchiv dafür, dass sie das zur Verfügung gestellt haben. Und dieser Plan ist größer, man kann ihn eben aufklappen, dadurch mehr Platz, logisch. Und ich habe mich selber dabei erwischt, wo ich dann teilweise dann geguckt habe, wo ist das jetzt? Und ganz interessant ist ja auch, dass er, das ist nämlich neben diesem reinen Kriminalaspekt, es ist wirklich ultra spannend, aber das beide Bände bisher. Aber auch dieser Unterweltaspekt, Unterwelt im Wortszene, also Glas war als Festungsstadt eben auch in den Anführungszeichen unterkeller. So ohne jetzt so viel von der Geschichte und von der Handlung verweckt zu nehmen, aber das spielt ja auch immer wieder eine Rolle. Also die Unterwelt im Wortszene, die Welt unter Glas, und das ist höchst spannend auch diese Plätze, diese Exaktierplätze, denn die Märkte, die Vorstaat, dann geht da wieder. Die Brücken spielen eine Rolle, die Hotel-Spiele-Rolle, als damalige Ort auch der Vergesellschafter, wo die Leute eben auch die Geld hatten zumindest gerade des grobende Bürgertums, um dies ja auch in einem Roman auf geht. Das ist Wahnsinn. Und was natürlich auch vielleicht die Nostalgeger in uns anspricht oder unsere nostalgischen Gefühle vielleicht ein bisschen berührt, die man manchmal zulässt, er ruft ja auch eine Welt in Erinnerung. Dies nicht mehr gibt. Und wieder bringen wir. Das ist sehr sehr spannend. Und das ist das gelingt mir ja wirklich. Man hat ja selber das Gefühl vor allem, wenn man so einlässt. Diese E-T-Kette. Ja, und wenn man sich wirklich mal drauf einlässt und man wirklich nicht nur 20 Seiten am Stück ließ, sondern 150-200 Seiten am Stück ließt, man hat ja irgendwann wirklich das Gefühl, man steht da selber am Fiehmarkt und Glas und gleich kommt halt klein um die Ecke oder einer der Komisare oder einer der Hilfspolizisten. Und man sitzt mit denen jetzt in einer Klatserschenke und knallst erst mal drei Fassbierreien. Vor allem, was auch nicht das schlechteste bestimmt war. Sicher. Und vor allem auch diese preußische Welt der Hierarchie. Also dass man im Kommissar anders gegenübergetreten ist wie dem, was weiß ich, dem untergebenen Polizeiassistenten. Das dann praktisch diese diese Respekt vorgeherrscht hat, den man durchaus auch kritisch sehen kann. Aber du sagst es richtig, das hat Dushinski auf eine wirklich gute Art und Weise geschafft. Einen da reinzuziehen in dieses, ich möchte fast sagen, Sitten gemeldet. Ja. Der Stadt ja zu sagen, wenn der, wenn der Kommissar und diese Intrigen auch, also die örtliche Jean-Darmarrie sozusagen, also das Militär gegen die Polizei, die Arbeiten dann aber wieder zusammen gegen den Fremden. Und dann die Hoteliers, die, die, die, ich sage mal, Genossenschaft der, der Brauerei, der Brauereien, die Unterwelt und so weiter. Also das ist schon, das ist schon spannend gemacht. Und es ist gerade auch im zweiten Teil. Haben wir zwar die Abwesenheit der großen Politik, aber wir haben nicht die Abwesenheit der Folgen, also beispielsweise das Thema Armut. Ja. Es ist im zweiten Teil sehr präsent, dass also Frauen sich auch verdienen müssen in niederen Berufen, dass Leute anstehen für Essen, dass es sozusagen karitative Einrichtungen gibt, dass die auch wieder missbraucht werden. Und also es ist halt einfach der klassische Kriminalroma, aber und das macht es ja und deswegen besprechen wir es auch für den rechten Interessant, der sült oder Nordsee oder Ostsee-Roman. Der ist halt in der Regel einfach, wenn es gut läuft, spannender Kriminalroma, wo man sich am Ende fragt, wer ist der Mörder, wer ist der Vergewaltiger, wer ist der Deep, was auch immer. Und hier haben wir trotz der Abwesenheit sozusagen der historischen Streitthemen, den historisches Werk, also den Werk, dass sich wirklich auch mit Dingen beschäftigt, die einen interessieren, wenn man rechts ist und wenn man sich für Geschichte interessiert. Das macht, deswegen würden wir hier vermutlich keinen, ja, ich sag's noch mal Nordsee oder sonst was Roma-Roman sprechen, sondern das hat schon in gewissen Hintergrund der vorhanden ist und der spannend ist. Ja und und Tushinski kennt auch einfach offensichtlich das Herrgotsländichen und dieses ganze Glardzer-Gebiet. Ich habe mir eine Stelle im Band eins interessanterweise angestrichen, direkt am Anfang, da beschreibt er eben die Brücktorebrücke, dem Müllgraben, also so die Gebiete, wo dann auch leiche gefunden wird. Also der sehr wichtig, also ein Gebiet ist ja wichtig ist für Roma-Roman. Und ganz interessant fand ich, wie er da beschreibt, wie Starkrägen und die Schneeschmelze aus den Zudeten, eben in der Grafschaft, eben dafür sorgen, dass immer wieder der Pegel ansteigt. Und er beschreibt dann, der Pegel der Glardzer-Neisse, weil in den letzten Tagen deutlich angestiegen. Und am Ufer sah man immer mehr Spaziergänger, die erfüchtig auf die Wassermassen starten, und so weiter und so fort. Und ganz interessant ist, es kam ja 24 auf Deutsch raus. Und genau da, als das Buch erschienen war und im Jahre, ja im Jahre verlag, waren eins. Da gab es ja ein Glard, letztes Jahr diese massive Flut von der auch die deutschen Minderheit dort natürlich betroffen war. Und die österreichische Landsmannschaft von der Zeitschrift der Eckert, beziehungsweise andersrum, die Zeitschrift der Eckert herausgibt. Die war doch auch sehr involviert in Glardz tatsächlich und hat dort dem deutschen Freundeskreis geholfen, die Flutschäden zu beseitigen. Und wer mal googlen möchte, googlen mal "Wochenblatt PL", das ist die Zeitung der Deutschen in Polen, "Wochenblatt PL" und gibt da einfach ein Glardzflut oder sowas. Was da los war, also das ist nicht so, dass da die Keller unter Wasser liefen, so irgendwie halt auch in Sachsen, irgendwie alle acht Jahre passiert. Es war wirklich so, dass sie ganze Dörfer eigentlich in den Fluten auch versunken und das hat natürlich auch deutsche getroffen dort, die da zielen, das vielleicht noch, was ich vorhin noch, was ich angesprochen hatte, bezüglich, weil du gefragt hast ob Rückkehrer. Da fällt mir ein, dass zum Beispiel der Kopf von diesem deutschen Freundeskreis in Glardz, der ist zum Beispiel Rückkehrer. Da gibt es im Schlesien Journal auf YouTube, deutschsprachig auch, gibt es dazwischen Interview mit ihm, wie er beschreibt, dass er eben in die Heimat seine Eltern, die dort vertrieben worden sind, 45, 46. Wie er zurückgekehrt ist, aus dem tiefsten BRD Westen, um dort wieder, weil er gesagt hat, Schlesien sagt, er wird auch wörtlich dann in diesem Interview, Schlesien ist seine Heimat. Und er merkt da, wenn er dort ist, das ist einfach, er war alles in Westen aufgewachsene BRD, aber dort, wenn er dort ist, das ist einfach sein Heimatgefühl. Und seine Eltern sind natürlich schon lange tot, erzählt dann auch wie seinen Fahrtens, allen gerade gekämpft hat unser Wetter weg. Und ja, und er beschreibt im ersten Rückkehrer, und er hat, und manchmal ist es ja so, dass so Gruppen, die über Jahre hinweg paralysiert darliegen, einfach einen Impulsgeber brauchen, einen Motor brauchen, im Wortszene, der das alles wieder richtig auf Tempo bringt. Und das hat er geschafft und dieser DFK Glardz hat, wie gesagt, knapp unter 400 Mitgliedern, der wurde wie die meisten deutschen Freundschaftskreise in Schlesien übrigens zwischen 1990 und 1993 gegründet, warum zwischen 90 und 93. Der Realsozialismus war weg, auf einmal dufte man überhaupt sich als deutscher wieder bekennen, vorher gab es da offiziell gar keine. Viele Deutsche waren noch überrascht, wie viel es ihre Landsleute überhaupt dann doch noch gibt, also viele relativ, aber aus ihrer Sicht natürlich. Weil vieles dann auch wieder getraut haben, die Sprache zu sprechen in der Öffentlichkeit, vor allem in Oberschlesen, aber eben auch zum Beispiel hier in Glardz. Und das ist auch spannend als kleiner Nebeneffekt, dass hier eben auch Themen stattfinden in den Romanen, die eben nicht rein ist torsch sind, weil der Roman spielt ja 1920-Band 1, aber diese Flutgeschichten, die bedrohen noch heute, die ehemalige Grafschatt, Grafschafft, Glardz, das heutige Quotzko, das ist ganz spannend. Also das sind so kleine Details, wo man sagen muss, der du schönstgesteckt einfach in der Materie drin und es ist von 99 Prozent von dem alten Glardz ist zwar weg. Die Geschichte hat es überrollt und hat alles verändert, aber man findet eben noch Bezüge, die auch heute noch relevant sind. Und ein letztes dazu vielleicht noch, wenn in Glardz gibt es, wenn man dabei Booking oder so mal guckt, bei Hotels, dann gibt es jetzt schon diesen Tomasch-Duschins-Gitrenn. Also, mir sind auch zwei Hotels, beziehungsweise ein Hotel, ein Bad in Breakfast aufgefallen, eine Frühstückspension, die dann eben schon bei ihren Bildern mit dem Roman werben. Ich glaube, es gibt auch so viele Nachtisch-Führungen. - Ja, ich glaube es gibt auch so statt Führung. Ach so, ja, zu den Orten, ja. Ja, das zeigt aber ja, das offensichtlich auch nicht nur bei deutschen Lesern, die hier, wie wir hier sitzen, irgendwo in Sachsen, sondern dass es eben auch Leute gibt in Polen, abseits der Touristen, wenn es in dieser Stadt kein Gefühl dafür gäbe, für diesen Roman und für die eigene Geschichte. Ich glaube schon, dass das Duschins-Ginne-Lage ist, eine große Neugierde an dem Erbe zu wecken und dass dieses Erbe geht eben automatisch in so einer Art Meta-Politik hinein. Weil, wenn du eben dann diese Städte namen, die die Straßennamen, das muss man auch sagen, in beiden Bändern hat man ja am Ende ein Glossar, wo die alten Straßennamen drinstehen, also Bahnhofstraße, Domgasse, Gartenstraße, was auch immer und daneben die heutigen polnischen Namen, so dass man sich eben auch entlang handeln kann. Das heißt aber vermutlich, dass es, ohne dass wir es wissen, im polnischen Original mit den deutschen Namen operiert wird. Darum gehe ich auch vermutlich, Hauptmann Klein, gut vermutlich steht da nicht Hauptmann, aber der Nachnamen wird vermutlich Klein sein. Davon gehe ich aus. Ich muss dazu sagen, faireweise ich habe keine polnische Ausgabe von diesem Roman in der Hand gehabt, anders bei Tv. Aber ich gehe stark davon aus, dass es so ist. Also das ist wirklich ein unverkampfter Umgang mit dieser Geschichte und nur so ist es auch möglich, das deutsche Erbe zumindest im Geistigen bewusst sein, auch am Leben zu halten, weil ansonsten übergibt man das ja der absoluten Vergessenheit. Da umso überraschender, dass es ja von dem Polen kommt. Ja, ja. Und das ist ja grundsätzlich zumal erfreulicher Trend. Und also man darf sagen, glaube ich, benedigt, obwohl wir jetzt sehr viel über Ninderschlesien gesprochen haben und gar nicht so sehr über den Roman, denn das Problem ist, man gibt da sehr viel Preis, Stichwort Spoiler. Also man kann das vielleicht nochmal knapp zusammenfassen. Es ist eine vierbändige Roman Reihe bisher. Zwei sind auf deutsch verfügbar, glatz und glatz hergerzlenchen. Das ist der zweite Teil. Jaron Verlag ist der erste Band erschienen der zweite, wie gesagt, in so einer Art selbst Verlag. Ich weiß gar nicht, wie der Verlag von Markus Schnabel, die wie übersetzer heißt. Ja, also es ist, es sind beide Bände drinnen und vierten, kenn ich jetzt logischerweise noch nicht, habe mich auch vorher nicht damit beschäftigt. Es sind beides spannende historische Kriminalromane, die wir glaube ich beide denen empfehlen können, die sich generell halt für sowas erwärmen können. Also wenn man sagt, ich interessiere mich nur für politische Theorie, ich möchte jetzt meine Zehnbände kalsch mit noch zu Ende lesen und ich beschäftige mich gerade mit Niedchen noch und was weiß ich, dann ist das vermutlich keine Empfehlung. Wenn man sagt, ich mag sowas Kriminalromane mit einem historischen Hintergrund ist, ist natürlich am Ende trotzdem eine leichte Lektüge. Wir können es drehen und wenden, wie wir wollen, es bleibt für den durchschnittlichen Deutschen und für den durchschnittlichen polnischen Leser einfach eine schöne, gut lesbare spannende Kriminalgeschichte, die ich mir gut im Strandkopf vorstellen kann. Ja, das ist ein, aber ich möchte ganz kurz einschieben, wie viele Leute auch im persönlichen Umfeld mittlerweile dort hinfahren nach Niederschlesien, jetzt nicht speziell glatzen, aber allgemein Niederschlesien. Das reicht ja wirklich von Weihnachtsmarkt-Bresslauf und sowas recht trivial mit Anführungszeichen, bis hin wirklich zu Wandern an der Schneekoppe, über irgendwo in einem Kurort, dort Hotel mit Pool, über alte Wege und alte Wanderuten abwandern, über die ganzen Wasserfälle dort. Da den Zackelfallen nähe von Schreiberhau, Wo Theodor Körner, ein relevanten Teil seines Werkes geschriebener Theodor Körner, kennen ja die meisten so höhere. Also, es ist ja wirklich eine geschichtsträchtige Gegend, Agneden Dorf, wo gerade Hauptmann war, der dann auch nach 45 bleiben durfte, weil dort einen Sowjetkulturfunktionieren geschützt hat. Also, das ist ja wirklich eine höchstgeschichtsträchtige Gegend und ich stelle immer wieder fest, wie viele Leute auch aus dem politischen Nahfeld jetzt dort Urlaub machen, klassischen Urlaubs sind. Also nicht nur Strandkopf, sondern wirklich Urlaub, ob das sportlich ist oder wie gesagt, Zerstreuung. Und dann kann man ja wirklich mit so einem Roman wie Glatz, der ja nicht nur Glatzenerung ruft, sondern auch die ganze Gegendort, du hast reinatzt angesprochen in diesem Kurort, der heute noch wunderschön ist, dass man da wirklich so sagt, dann nehme ich mir nochmal die passende Literatur mit. Ja, absolut. Punkt, absolut. Also, in diesem Sinne, lieber Benedikt, ich glaube, wir haben das grundsätzlich ganz gut zusammengefasst für diejenigen, die sich für sowas interessieren. Kriminalgeschichte, historischer Hintergrund, natürlich auch deutsch, prönisches Erbe, wie man so schön sagt. In diesem Sinne, wer sich für diese beiden Bücher interessiert, Glatz und Glatz Hergotslenzchen von Tomasch Duschinski, der findet sie tatsächlich nicht bei uns im Online-Shop, sondern der kann sie. Ja, warum habe ich mich um ehrlich zu sein, bisher noch nicht mit beschäftigt. Also, es hat keinen sozusagen politischen Hintergrund, das nicht aufgenommen zu haben, sondern wir sind einfach noch nicht soweit gewesen. Aber hast du das vorverändern oder sagst du bei den zehn Leuten? Ich bin unentschlossen. Also, wir haben ja immer gesagt, dass die jung Europa Bibliothek, so haben wir das sehr genannt, ausschließlich so eine Art politische Empfehlungen bereit hält. Glatz ist irgendwie so ein bisschen an der Grenze. Also, das ist ein absolut lesenswerte Roman. Wenn man aber den Hintergrund nicht kennt, ich bin mir noch nicht ganz sicher, was aufnehmen. Also, ehrlich, kann man ja sein, ich bin mir noch nicht ganz sicher. Ich habe beide Bände mit absoluten Gewinn gelesen, ich habe auch dem Verlag schon geschrieben, wann der dritte Band rauskommt, ich möchte ihn unbedingt lesen. Aber ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob wir ihn aufnehmen, in den Online-Shop oder ob wir das nicht machen. Und wer der Interesse hat, ich glaube, 18 Euro und 20 Euro oder was sind die beiden Bände, kann man sich ganz gut leisten. Ich kann natürlich nur empfehlen, oder wir haben es ja beide schon getan. Wer sich natürlich weitergehend für das Thema interessiert, der Band zwar doch drach ein Buch über Oberschlesien, das wir sehr, sehr ausführlich hier in unserer Podcast Sendung besprochen haben, erst vor einigen Wochen. Den findet man natürlich bei uns im Netzladen, JungEuropa.de, Rohwald Verlag, 22 Euro 95, das ist eine ganz andere Baustelle, wenn gleich natürlich auch mit diesem historischen Hintergrund, wenn gleich auch mit dem gewissen Unterhaltungswert, ganz anders als Glas. Ich finde es ganz spannend, dass wir in den letzten Wochen und Monaten doch vermehrt, über dieses eigentlicher oft als sehr altbacken beschriebenen Thema Oberschlesien, Niederschlesien, Sudetenland, verlorener Heimat und so weiter und sofort gesprochen haben. Ich glaube, aus einer durchaus anderen Perspektive, als man das bisher kennt. Wir haben da ja auch, dass darf ich vielleicht mit unter hinter vorgehaltener Hand sagen, die ein oder andere Rückmeldungen aus dem sogenannten Mainstream erhalten, hinsichtlich unserer Besprechungen, dass man schon wahrgenommen hat, dass wirkenntnisreich und, naja, ich will nicht gleich sagen neutral, aber doch sehr verstehend über dieses Thema gesprochen haben. Und ich finde es ganz spannend, dass nach vielen Jahren, wo man immer gesagt hat, dieses ganze Thema Ostgebiete ist so ein klassisches Thema, was abgekoppelt ist von der Zukunft des deutschen Volkes, also über Fremdung innerhalb der BRD. Warum soll man sich um dieses Thema Ostgebiete überhaupt kümmern, weil mit Ostgebiete natürlich auch immer automatisch verbunden war, so eine Art ganz banal will ich es nicht nennen, aber wenig an die Realität gekoppelter Revisionismus zu sagen, nach zehn Bier sing ich irgendeine Lied über Oberschlesien und wir müssen uns das zurückholen und die verdammten Polen müssen wir da vertreiben und so. Und jeder wusste natürlich immer, dass es überhaupt kein realistisches Scenario hat man innerhalb der neuen Rechten dieses Thema so ein Stück weit auch hat aktar gelegt und gesagt, naja, das ist immer schön und gut, nach ein paar Bier irgendwelche Liedern zu singen und irgendwelche großen Reden zu halten, wenn am Ende nichts passiert. Und ich glaube, unter anderem durch die österreichische Landsmandschaft, die du erwähnt hast, das ÖLM, aber auch durch unsere Arbeit wird dieses Thema auf eine andere Art. Also wieder aktueller und deswegen freue ich mich, dass wir in den letzten Episoden durchaus auch dieses Thema wieder hatten. Und ich glaube, glatz ist eine Roman Reihe, die auf eine ganz andere Weise daran geht als Drach von Stepan Twardoch. Und ich muss ganz ehrlich sagen, es hat mich einfach schlichtweg extrem gut unterhalten. Ich hätte gerne den dritten, ich hätte gerne den 4. Band, ich würde jetzt sofort anfangen. Und das ist eigentlich immer ein gutes Zeichen, eigentlich schon. Ja, wenn man natürlich mit sowas überhaupt nichts anfangen kann, einfach sagt, mit solchen Büchern kann ich gar nichts anfangen. Das finde ich trivial, das finde ich langweilig, das hat keine Tiefe für mich und so weiter, dann ist das einfach nicht die richtige Litte. Aber dann hat man den Podcast auch nicht bisher gehört. Vielleicht. Aber ich denke nach den großen Reformen in diesem Land, dann sollten wir nach der großen Reform, dann wäre ich schon dafür, wenn irgendeine regionale irgendein Filmförderungsform, wenn der das dann auch verfilmen könnte als Serie. Na, ich fand deinen Babylon Berlin verkleid, ich wirklich furchtbar spannend, weil darauf bin ich nicht gekommen, das könnte gut passen. Das könnte wirklich gut passen. Das fand ich auch mal einen kleinen Zeichen vor mir irgendwie so, der Bro. Vielleicht auch so ein bisschen Piggyblein das. Ist eine Mischung. Ja. Ich meine, wenn man ehrlich ist, Glatz oder generell Schlesin ist ja auch cooler als irgendwie Industrieengland. Ja, haben wir mal nicht so coole Klamotten, aber ja. Ja, oder sie werden uns einfach nicht vermittelt. Ich meine zu Piggyblein, das hat jeder Zugriff, der irgendwie nicht flix hat. Aber wer weiß schon, wie die Glatz herumgelaufen sind, vielleicht war auch Glatz einfach, vielleicht waren die da irgendwie ringkaffee gesessen oder in der Brauerei. Und das war absolute heiße Scheiß. Absolut. In diesem Sinne, wer sich dafür interessiert, Thomas Stuschinski, Glatz, Band 1 und Band 2, kauft euch das, teilt uns gerne mit, was ihr davon haltet. Eine Sache, die wir jetzt gar nicht so sehr besprochen haben, bellen liegt, aber die man vielleicht in der anderen Episode auch noch mal aufgreifen könnt, ist generell das Genre des Kriminalromaren. Ja. Es gibt da ja eine lange Historie. Ja, der letzten 150 Jahre. Jeder kennt irgendwie auch die großen Namen der Kriminal-Romanautoren. Wie ihr in Deutschland Millionen auflagen erlebt haben. Ist ein spannender Beitrag, und in diesem Sinne liebe Freunde macht's gut. Grüße in die Runde.
Podcast Summary
Key Points:
Diskussion zweier Kriminalromane ("Glatz" und "Glatz. Das Herzgotsländchen") von Tomasz Duschinski, die im Niederschlesien der Jahre 1920/21 spielen.
Analyse der historischen Einordnung
Kritische Betrachtung der auffälligen Abwesenheit der zeitgenössischen deutsch-polnischen Großpolitik (z.B. der schlesischen Aufstände) in den ansonsten klassisch lokal verankerten Kriminalhandlungen.
Einordnung der Romane als Unterhaltungsliteratur mit lokalhistorischem Fokus, vergleichbar mit Regionalkrimis, und Erwähnung der Veröffentlichungskontexte (Jaron-Verlag bzw. Selbstverlag des Übersetzers).
Summary:
In der Podcastfolge werden zwei Kriminalromane des polnischen Autors Tomasz Duschinski besprochen, die im niederschlesischen Glatz der Jahre 1920 und 1921 spielen. Die Handlung ist in den historischen Mikrokosmos der Stadt eingebettet und behandelt klassische Krimielemente wie Mord, Korruption und lokale Machtstrukturen zwischen Politik, Industrie und Unterwelt. Auffällig ist jedoch die fast vollständige Ausblendung der zeitgenössischen deutsch-polnischen Großpolitik, insbesondere der schlesischen Aufstände, die in dieser Zeit Oberschlesien erschütterten.
Die Gesprächspartner diskutieren den historischen Hintergrund: Niederschlesien war zu dieser Zeit nahezu vollständig deutsch geprägt, im Gegensatz zum gemischten Oberschlesien, was die Handlungsperspektive erklärt. Die Romane werden als unterhaltsame Regionalkrimis eingeordnet, die vor allem für historisch Interessierte reizvoll sind, aber keine tiefere politische Auseinandersetzung bieten. Der erste Band erschien im Berliner Jaron-Verlag, der zweite im Selbstverlag des Übersetzers Markus Schnabel.
FAQs
Tomasz Duschinski ist ein niederschlesischer Autor aus Polen, der ursprünglich aus der Film- und Fernsehbranche kommt. Er hat sich zunächst mit Kinder- und Jugendliteratur einen Namen gemacht und schreibt nun erfolgreiche Kriminalromane.
'Glatz' ist eine Kriminalromanreihe von Tomasz Duschinski, die in der gleichnamigen niederschlesischen Stadt spielt. Die Handlung folgt klassischen Krimimustern mit Ermittlungen, Wendungen und einem städtischen Mikrokosmos, der lokale Politik, Unternehmer und das Rotlichtmilieu umfasst.
Der erste Band der 'Glatz'-Reihe wurde im Berliner Jaron-Verlag veröffentlicht. Der zweite Band erschien im Selbstverlag des Übersetzers Markus Schnabel, der sich auf polnische Gegenwartsliteratur spezialisiert hat.
Die Romane wurden von Markus Schnabel übersetzt, der Slawistik studiert hat. Er überträgt polnische Gegenwartsliteratur, insbesondere aus dem Kriminal- und Unterhaltungsbereich, ins Deutsche.
Glatz war vor 1945 eine fast ausschließlich deutsch besiedelte Stadt in Niederschlesien mit starken tschechischen Einflüssen. Nach dem Krieg wurden fast alle Deutschen vertrieben, heute gibt es dort wieder eine kleine deutsche Minderheit.
Niederschlesien war vor 1945 fast vollständig deutsch besiedelt, während Oberschlesien ethnisch gemischt war und Schauplatz von Aufständen war. Die Vertreibung der Deutschen war in Niederschlesien nahezu total, während in Oberschlesien mehr Deutsche blieben.
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