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Geschlechtskrankheiten - Steigt mein Risiko?

24m 22s

Geschlechtskrankheiten - Steigt mein Risiko?

Die Episode behandelt die Bedeutung von Prävention und Selbstreflexion im Zusammenhang mit sexuell übertragbaren Krankheiten (STIs), insbesondere Klamüdien. Es wird gezeigt, dass das Risiko von Infektionen in jungen, sexuell aktiven Gruppen hoch ist, da viele Menschen ungeschützten Sex haben und sich selten testen lassen. Klamüdien sind nicht meldepflichtig, was zu einer großen Dunkelziffer führt. Testen ist oft teuer und nicht abgedeckt, was die Vermeidung von Infektionen erschwert. Auch die psychologischen Hürden spielen eine Rolle: Menschen schützen oft ihre Überzeugungen, um das Selbstbild zu wahren, was zu einem „Status Quo-Effekt“ führt. Dieser Effekt wird durch das Gehirn bei Widerspruch aktiviert und führt zu Abwehrreaktionen. Offenheit gegenüber Veränderungen ist nicht nur eine Haltung, sondern kann durch kleine, bewusste Experimente wie neue Lebenssituationen oder Erfahrungen gefördert werden. Die Diskussion verbindet gesundheitliche und soziale Aspekte: Offenheit ist notwendig, um gemeinsame Werte und neue Perspektiven zu erkunden, besonders in Themen wie Energiewende oder Digitalisierung. Die Botschaft ist klar: Sicherheit durch Kondome, regelmäßige Tests und offene Gespräche mit Ärzten sind entscheidend. Auch die persönliche Reflexion auf eigene Offenheit und die Bereitschaft, sich zu ändern, ist ein wichtiger Teil eines gesunden und verantwortungsvollen Lebensstils.

Transcription

4705 Words, 28682 Characters

German
ARD Sounds Na, und welche Geschlechtskrankheiten hast du schon so gehabt? Ja, ist jetzt nicht unbedingt Small Talk-Thema Nummer eins, das macht allerdings nicht weniger wichtig. Es gibt sie normal, die sexual übertragbaren Krankheiten und spätestens, wenn man öfter mal mit neuen Personen sex hat, sollte man schon drüber nachdenken, wie man sich und auch sein Gegenüber schützen kann. Die erste und einfachste Antwort ist da "Kondom", aber ist man damit wirklich immer safe und was es, wenn es mal reißt oder abbrutscht oder wenn man doch mal Sex ohne hatte? Können wir jetzt als erstes in dieser Folge "Cock Staley" und danach geht es darum, wie offene ihr wirklich seit, für Neues, für Veränderungen, für andere Meinungen. Könnte nämlich sein, dass hier vielleicht doch nicht so offenseit wie ihr möglicherweise denkt. So was hier in Sonntag hier. Also wie schützen wir uns am besten, wenn wir häufiger mal Sex mit neuen Menschen haben, sollte man sich sicherheitshalber regelmäßig testen lassen oder wenn dann mal einen Unfall passiert ist oder man ungeschützt Sex hatte, dann erstmal abwarten bis zum Tome kommen oder doch lieber zur Ärztin oder zum Arzt. Gibt eine Menge Fragen, rund ums Thema sexuell übertragbare Krankheiten und so viel Kuhlmann außen quokstigen. Du hast dich mit den wichtigsten beschäftigt. Ja, genau. Ich hab mal geschaut, wie hoch ist das Risiko für diese Krankheiten, also für STI's und was kann ich tun, um mich zu schützen, was kann ich tun, um andere zu schützen? Und ich hab mich aber auch gefragt, warum ist es der manchmal so schwierig, sich testen zu lassen? Warum ist das so kompliziert und warum findet das nicht einfach standardmäßig statt und wird von den Krankenkassen bezahlt? Nein, eine Antwort könnte sein, weil es gar nicht so häufig vorkommt, deswegen vielleicht bereck mal die Frage. Mal angenommen. Ich hab umgeschützten Sex, wie hoch ist das Risiko, dass ich mich dabei anstecke? Also, es ist auf jeden Fall höher als noch vor zehn Jahren. Es gibt da Zahlen zu die syphilis-Infektionen, die haben sich verdoppelt, dripper. Also Gronorö, das hat sich verdreifacht und damit ist dripper die zweit häufigste sexuell übertragbare Krankheit in Deutschland. Aber auf Platz eins, bleiben nach wie vor die Klamüdien, weil das sind einfach Bakterien, die sind super häufig, die verbreiten sich super schnell und deshalb habe ich auch die Klamüdien für unser Gespräch heute mal rausgegriffen, stellvertretend für andere Räger, aber vieles von dem, was wir jetzt erzählen, das lässt sich dann auch auf andere Krankheiten übertragen. Was sind da jetzt konkrete Zahlen, wenn du sagst, es ist hoch und sie sind auf Platz eins, die Klamüdien, wie viele Menschen betrifft das? Es ist ein bisschen das Schwanken, die angehaben sind, es gibt Quellen, die sagen es sind drei Prozent der deutschen Bevölkerung, andere sagen zwölf Prozent, das Problem ist eben Klamüdien sind nicht meldepflichtig, das heißt, wenn ich jetzt nicht testen lasse und es ist positiv, dann muss mein Frauen, als meine Frauenärztin, die müssen das nicht weiter geben, das nicht mal melden und deshalb werden viele Infektionen einfach nicht standardmäßig erfasst und es gibt eine hohe Dunkelziffer, man kann aber davon ausgehen, dass so hohe Zahlen, wie jetzt zum Beispiel 12 Prozent, dass das vor allem in Gruppen vorkommt, wo also bei jungen sexuell aktiven Menschen, weil die eben ein bisschen unversichtiger sind oft und auch im Schnitt öfter die Sexualpartner wechseln. So heißt, wenn ich bin der Person schlafe und das ist jetzt nicht meine langjährige Freunde, mein langjähriger Freund, dann ist die andere Person in der Regel auch sexuell aktiv, ja, dann kann ich davon ausgehen, dass das Risiko dann eben ungefähr so 1 zu 10 ist, dass ich mich mit Klamüdien anstecke, das heißt gar nicht mehr so unwahrscheinlich. Ja, man kann nicht so ein bisschen so eine Fausträge überlegen, also das Risiko ist vor allem dann hoch, wenn die andere Personen eben vieles Sexualpartner hat oder auch, wenn ich weiß, dass die andere Person vielleicht auch häufiger mal Sex ohne Kondom hat, kann ja sein, dass man einfach noch anders verhütet und vielleicht auch nicht auf dem Schirm hat, dass den Kondom ja nicht nur zur Schwangerschaftsverhütung da ist, sondern eben auch gegen Krankheiten. Aber gut, das könnte sich ja auch mittlerweile rumgesprochen haben, dass du ein Kondom vielleicht gar keine so schlechte Idees eben auch zur Krankheitsvermeidung weiß man denn, wie viele Menschen nach wie vor ungeschützend Sex haben? Ja, beim Witte-Mein, das hat sich rumgesprochen, das habe ich die Zahlen in der Recherche dann doch irgendwie überrascht auf jeden Fall, weil es gibt eine Studie, die hat 5.000 Menschen in Deutschland gefragt und die haben da gefragt, wie häufig haben sie im letzten Jahren Kondom benutzt, wenn sie außerhalb einer Beziehung Sex hatten und bei den Zingels haben eben ein Viertel der Befragten angegeben, dass sie nie einen Kondom benutzen und ein weiteres Drittel haben angegeben, dass sie nur manchmal ein Kondom benutzen. Heißt, die Hälfte der Zingels hatte zumindest ab und zu und geschützend Sex? Genau, also es haben wirklich deutlich weniger angegeben, dass sie immer ein Kondom benutzen und dann hat man aber auch nochmal die Leute gefragt, die in einer Beziehung sind, aber das Sex außerhalb ihrer Beziehung hatten, also das können natürlich Affeeren sein, aber es gibt ja auch offene Beziehung und da ist die Zahl dann sogar noch höher, weil bei diesen Leuten hat fast die Hälfte angegeben, dass sie nie einen Kondom benutzt haben, wenn sie außerhalb ihrer Beziehung Sex hatten und da haben wirklich nur ganz wenige gesagt, dass sie immer ein Kondom benutzt haben, da gibt es natürlich jetzt Gründe für, also irgendwie der Sex mit Kondom macht weniger Spaß, es war eben kein Kondom da oder man hat Erektionsprobleme mit Kondom da wurden mehrere Gründe genannt. Aber man kann festhalten, umgeschützer Sex kommt tatsächlich häufiger vor, als offensichtlich wir beide und vielleicht der ein oder die andere von euch auch gedacht hat. Ja, jetzt muss man sagen, die Hälfte der Befragten, die hat zumindest auch angegeben, ich bin mir sicher, dass wir beide gesund sind, also dass wir beide keine Sex oder übertragbaren Krankheiten haben, aber ich bin dann so ein bisschen skeptisch, ob diese Selbsteinschätzung da wirklich so gestimmt hat, weil in der gleichen Umfrage haben dann weniger als die Hälfte der Leute angegeben, dass sie vor dem ersten Sex überhaupt mal darüber gesprochen haben, also über Sex oder übertragbare Krankheiten. Ja und ich muss ja auch erstmal mitbekommen, dass ich möglicherweise mich mit irgendwas angesteckt habe, weil ich habe ja auch nicht unbedingt sofort Symptome, oder was denn zu Twin Symptome auf dich achten könnte. Ja, du sagst, das Problem ist bei so einer Klamüdie Infektion, zum Beispiel, die sind nicht immer so auffällig, also manchmal merkt man sie gar nicht. Oder wenn dann können sie auch anderen harmlosen Bakterien Infektionen ähneln und Symptome sind sowas, wie man hat ungewöhnlichen Ausfluss, Brennen oder Schmerzen beim Pinkeln, Joghreiz und das fängt dann so ein bis drei Wochen nach dem Sex an, wenn man das nicht behandelt, kann es aber gefährlich werden und schlimmsten Fall sogar unfruchtbar machen. Das kommt natürlich jetzt nicht immer vor, aber es ist eben ein Risiko und das betrifft sowohl Männer als auch Frauen und weil es eben dieses Risiko gibt und junge Menschen vor allem in dieser Risiko-Gruppe sind, ist ja auch, weil jungen Frauen ist es ja so, im Folge der Routine untersuchen, weil Frauenarzt können, die sich bis 25 kostenlos gegen Klamüdien testen lassen. Bis 25, als bis 25 Jahre, weil man davon ausgeht, dass man ab 25 in der festen Monogambeziehung landet, dass sie gar ansteckt oder wie. Genau, das kann man natürlich zurecht kritisieren. Es ist halt schon so im Schnitt, wenn man sich die ganze Bevölkerung anschaut, dann ist es schon so, dass die meisten mit Anfang 20, sexuell aktiver sind, als ich sag mal, mit Ende 20, Anfang 30, aber es ist jetzt nicht so, dass man kann sich mit 40 oder 50 noch genauso mit Klamüdien anstecken wie mit Anfang 20, also es ändert sich nix, um man muss ja auch sagen, junge Männer, die werden ja jetzt nicht standartmäßig getestet und die bleiben natürlich dann auch eine Lücke. Und wenn ich jetzt einen Mann bin oder eben über 24 und wissen, ob ich infiziert bin, was ich mache, dann, also ich meine, das wäre schon nicht uninteressant zu wissen, gerade wenn man wechseln, sexuell Partnerin und Partner hat, ob man sich wieder irgendwas angesteckt hat, ne? Ja, also man kann sich immer beim Arzt testen lassen, das geht auch bei einigen Hausärzten, das Problem ist, dass die eben nur dann die Kosten übernehmen, also die Krankenkassen, nur dann die Kosten übernehmen, wenn man Symptome hat oder wenn man Partner eine Infektion festgestellt wurde, ansonsten ist es halt immer noch so, dass man die Kosten selber tragen muss. Was genau, so wie teuer ist ein Test? Ja, also so Kombi-Tests, wo dann verschiedene sexuell übertragbare Krankheiten getestet werden, die liegen bei so 70 bis 100 Euro, es gibt aber auch in manchen Städten so kostenlos Teststellen, auch für Leute ohne Symptome, das ist dann oft in den Gesundheitsämtern. Ich habe mich damals einfach aus Interesse, in meiner eigenen Stadt versucht durchzuklicken und geguckt, kann ich dann so einen Termin dann irgendwie auch buchen. Also es gibt es Buchungsportal, aber es war halt alles ausgebucht, das war nicht so einfach. Ich habe ein bisschen mehr Glück gehabt, bei so HIV-Tests, da war es ein bisschen einfacher, also wo dann nur HIV getestet wird, aber da muss man einfach jetzt mal selber schauen, was die eigene Stadt anbietet und was sie dafür angeboten hat. Oder Blutschbänden gehen, oder, also wird es nicht da auch getestet? Ja, genau, da wird ein bisschen was getestet, also Hippartitis, HIV und Syphilis, aber jetzt so was wie Klamidien zum Beispiel nicht. Würde sich das denn nicht rechnen, so kostenlose Test dann eben, weil wir da für in Arztpraxen anzubieten, würde sich das nicht irgendwie selber tragen, weil man dann ja wiederum Kosten durch die Krankheit vermeidet. Ich meine, das kostet ja auch Geld, wenn sich jemand angesteckt hat und ich trage das weiter in die Welt, so, ne? Ja, es ist ja auch, also das, was du sagst, ist ja genau der Grund, warum man dann eben 2008 beschlossen hat, dass man diesen Klamidien-Test für Frauen unter 25 kostenlose macht. Aber man hat so ein bisschen Problem, also wenn man jetzt mal so ganz rational aus großer Gesundheitspolitischer drauf sich guckt, dann wär es natürlich toll, wenn wir uns alle kostenlose Testen lassen können. Aber wir haben ja gleichzeitig eben auch immer dieses begrenzte Budget, dass wir irgendwie nur haben und damit müssen wir ja alle gut versorgen. Und wenn man jetzt so ein ganz eigenständiges Screening-Programm macht, da hat man in den Nierland das mal durchgerechnet, dass wäre tatsächlich nicht kosten effektiv, im so ein kostenloses Screening, wenn nur dann kosten effektiv, wenn es schon in bestehene Strukturen eingegliedert wird, also zum Beispiel in Arztpraxen oder eben bei der Routineuntersuchung an Frauenarzt, und auch erst dann, wenn durch diese Tests auch wirklich die Risikogruppen erreicht werden, also die, die eben wirklich ein höheres Risiko für Klamidien haben. Das heißt, nachdem, was du eben gesagt hast, vor allem junge Menschen, die sexuell aktiver sind statistisch gesehen als ältere und statistisch gesehen viele wechseles Sexualpartnerin und Partner haben. Ja, die müsste man halt wirklich dann auch erreichen und da bräuchte es dann eben auch die Aufklärungen mit diesem jungen Menschen. angebot dann auch annehmen, weil ansonsten hat man eben das Problem, dass man eben relativ hohe Kosten hat, weil man eben alle Menschen oder alle Menschen das in Anspruch nehmen können. Aber am Ende vielleicht dann doch nur wenig Infektionen entdeckt und verhindert, aber man muss schon sagen, du hast natürlich einen Punkt, also dieses Warum testen wir nicht mehr. Das sieht auch der Präsident der DSTEG, also der Gesellschaft zur Förderung der sexuellen Gesundheit als ein Problem, weil eben sowas wie Syphilis und Tripper zunehmend und bei diesen Hangheiten da gibt es ja auch noch mal schwerwiegendere Folgen als jetzt bei Klamidien. Und dieser Präsidenter sagt auch, wir brauchen einfach eine gute Überwachung der Krankheiten und wir müssen systematischer Testen und vielleicht auch schon in Schulen aufklären, damit eben klar ist, dass ein Kondom nicht nur zur Schwangerschaftsverhütung sinnvoll ist, sondern eben auch im Krankheiten zu verhindern. Ja, ich weiß es auch noch gut daran zu ändern, weil die Lösung für all die Probleme kann ja auch relativ einfach sein, viele Krankheiten kann man eben verhindern, wenn man ein Kondom benutzt. Genau, und zumindest so lange, bis man sich sicher ist, dass oder getestet hat und sicher ist, dass die andere Personen eben safe ist und dass man selber safe ist, wichtig ist einfach, wenn man selber wirklich verdacht oder Symptome hat, dann wirklich zum Arzt gehen, zur Frauenärztin gehen und nicht aus Scharngefühl nicht tun, weil das bringt niemandem was. Ja, und wenn man dann doch mal betroffen ist, dann auch die Sexualpartner und Sexualpartner informieren es auch immer eine feine Sache. Ja, auch wenn es unangenehm ist. Auch wenn es unangenehm ist. Also, halten wir fest, Kondom benutzen ist auf jeden Fall eine geschickte Sache, das hilft und ansonsten miteinander reden kann auch helfen, mit Ärztinnen und Ärzten reden im Ernstfall ist auch keine schlechte Idee, so viel Kuhmann aus dem Quarksteam. Vielen Dank. Gerne. Hi, Ingo. Hi, eigentlich höre ich gar nicht viel Podcast, aber Podcast finde ich echt super, also vielen Dank dafür. Sehr gern und danke für deine Sprachnachricht Ingo. Ihr wisst ja, wir freuen uns immer über Nachrichten von euch und find's auch spannend, dann so Dinge zu erfahren, wie z.B. über welchen Gelegenheiten ihr uns gehört, von der Gassi-Runde bis zum Einschlafen, aber da jetzt auch schon ziemlich viele Antworten von euch auf die Frage bekommen. Und deswegen hätten wir da jetzt noch eine. Und zwar würden wir nicht nur gern wissen, wo oder wann ihr uns hört, sondern auch wie. Also, über welche App oder Streaming-Plattform. Uns interessiert das, weil wir mit All the Sound sehr auch eine eigener Streaming-Plattform haben, bei der wir uns schon auch einen Kopf machen, wie wir die so gestalten können, dass sie für euch auch mehrwert bietet, also neben der Tatsache, dass All the Sound's natürlich werbefrei ist und auch ohne Datensammelei auskommt. Wenn ihr All the Sound's schon nutzen solltet, sind das dann für euch auch die wichtigsten Argumente, also die beiden nicht gerade genannt habe oder findet ihr es gut, dass die Podcast folgen da immer als erstes erscheinen, noch bevor sie auf anderen Plattformen sind, was fehlt euch vielleicht auch in der App. Wenn ihr Bock habt, dann schickt uns gerne mal eine Nachricht dazu, wie ihr Quark-Staley hört, wie das am besten geht, das steht in den Show-Nots. Danke. Also, wie offen seid ihr jetzt wirklich? Vermutlich würden da viele von euch sagen, ich ruhig jetzt auch, klar bin ich offen, lass mal kommen. Aber dann kommt der große Umbau auf der Arbeit und ihr müsst das schöne kleine Büro verlassen und gegen ein größeres Eintauschen, das ja mit vier anderen teilt, ihr wisst schon, Synergie-Effekte und so. Wie offen seid ihr denn dann? Oder bei kritischen Themen wie Politik, Ernährung, Kindererziehung, daraus unter Umständen auch gar nicht so lange, bis man die Grenzen der eigenen Offenheit entdeckt. Kessene Tova, ist bei uns im Quarksteam für Psychologie-Team zuständig, was sagst du? Sind wir so offen für Veränderungen, wie wir ja gerne mal glauben? Ja, ne, wir sagen das immer so viel. Ja, klar. Ich bin ja ganz ehrlich. Für mich ist das kein Problem. Ist gar kein Problem, ganz genau. Aber Sebastian, es gibt da in der Forschung keine allgemein gültige Antwort, aber ich habe es gerade schon gesagt, der Offenheit ist in unserer Gesellschaft total positiv besetzt und deswegen spricht auch einiges dafür, dass wir uns eben für offene halten, als wir tatsächlich sind. Und auch interessant bei unseren Mitmenschen, da sind wir da in der Regel strenger, also das heißt, den Werfen will auch schon mal ganz gerne vor Ort, bis er aber ein bisschen engstehren ist, wenn sie jetzt nicht so direkt auf unsere Argumente eingehen, kennst du vielleicht auch. Das heißt, wir messen da schon so ein bisschen gewissermaßen mit Zweilei-Maß, ja. Ja, und das ist bei psychologischen Mechanismen auch nicht ungewöhnliches, Psychologien und Psychologen, die sprechen auch von Blind-Sports, also diesen ja, Linden-Flecken. Und in diesem Fall heißt das, also wir erklären uns unsere eigene Ablehnung damit, dass wir dann sowas sagen, ja, ich bin ja total offen, aber ehrlich, also da sind Argumente, die überzeugen mich da jetzt. In dem Fall jetzt, ne? So, jetzt gerade mal nicht. Ja. Bei anderen da sagen wir dann, also, die wollen sich ja nicht überzeugen lassen. Ich klinke eigentlich gesagt auch ein bisschen festgefahren, so wenn wir dann irgendwie immer so agieren, ne? Ja, das heißt ja auch nicht, dass wir jetzt immer damit falsch liegen, ne? Aber dass wir unsere eigene Offenheit vielleicht doch ein bisschen großzügiger beurteilen als die der anderen. Und dann ist ja auch die Frage, was bezeichnet man eigentlich wirklich mit Offenheit? Gibt es eine Definition von der Wissenschaft? Ja, die gibt es. Offenheit ist schon eine klassische Persönlichkeits-Eigenschaft, die ist auch messbar, ne? Da kann man so psychologische Tests machen und dann kann man eben gucken, wie offen ist jemand und diese Persönlichkeits-Eigenschaft, die beschreibt eben, wie neugierig jemand ist, wie aufgeschlossen, ne? Gegen über neuen Erfahrungen oder auch Ideen oder ob jemand ja schnell auch mal überreites neun, neue Perspektive einzunehmen. Und wer offen ist, der hinterfragt eben eher gewohntes und probiert sein eher neues aus. Und das mit diesen Persönlichkeits-Eigenschaften oder Persönlichkeits-Märkmalen, das ist ein ziemlich spannendes Thema. Da hast du Christiane auch einen Quark-Serie-Spezial zugemacht, da gehst ein bisschen intensiver. Drauf ein, kann man sich gerne mal anhören, lernt man vielleicht auch das eine oder andere noch mal über sich selber, wenn du dir Bock drauf habt, schaut einfach mal an die Show-Nutz, da gibt es ja einen passenden Link dazu. Aber wenn du jetzt hier von Persönlichkeits-Märkmalen sprichst, heißt das dann, ja, wir kommen gewissermaßen mit so einem Anteil Offenheit auf die Welt oder mit mehr oder weniger Offenheit und dabei bleibt es dann auch. Also es gibt schon so etwas für eine Grundausstattung, die ist genetisch angelegt und es gibt eben Menschen, die sind dem Durchschnitt neugieriger und die probieren eben gerne neues aus, ne? Ich mache lieber so, wie ich es immer gemacht habe und so. Aber das ist jetzt nicht in Stein gemeißelt, also das kann sich im Laufe des Lebens verändern, zum Beispiel durch Erfahrungen und was ich auch interessant fand jetzt bei meiner Recherche nochmal, das muss auch nicht für alle Lebensbereiche gleichermaßen gelten. Also es kann zum Beispiel sein, dass jemand sagt, ich habe gar keinen Problem damit jetzt mal keine Ahnung, neues Restaurant auszuprobieren oder ich hör mir auch total gerne jetzt mal "Talo Schlager" an, obwohl ich eigentlich erstmal sagen würde, ist nicht so meins, ne? Aber das ist eben dann trotzdem sein kann, dass es ein Problem für denjenigen ist, seine politische Meinung zu überdenken. Aber das ist ja ein ganz spannendes Beispiel, wenn man da jetzt nochmal kurz ein bisschen reingehen, ja, heißt aufs One-Side bin ich irgendwie für neue Musik zu haben, naja, Italo Schlager, weiß ich nicht, lass mal das mal außen vor, ja, aber ich bin bei bestimmten Themen dann vielleicht nicht mehr so ganz zu offen und da bin ich dann eher so bei meinen Argumenten und bleibe bei meiner Sicht weiß, also da fällt es mir schwer vielleicht, was anderes anzunehmen, warum ist das denn dann so? Also der Unterschied ist, wenn uns jetzt jemand Italo Schlager empfiehlt zum Beispiel, den wir jetzt eigentlich nicht hören würden, dann bedroht das ja meistens nicht unser Selbstbild, also da kann man ja nicht viel mit Kaputt machen, ne? Aber politische Überzeugungen, die sind oft viel stärker mit unseren Werten, mit unserer Identität und mit der eigenen Gruppe auch verbunden und wenn jemand unsere politische Haltung infrage stellt, dann fühlen wir uns dann eben auch viel schneller persönlich angegriffen. Wir müssen ja ein Zweifel alles was dagegen spricht, erstmal schlecht, ja. Kann passieren, ne? Weil wir dann ja auch automatisch oft in so eine Abwehrhaltung gehen, auch das machen wir gar nicht bewusst, ne? Das passiert dann, es ist wirklich einfach vom Mechanismus auch und wenn dann ein Argument unseren Überzeugungen widerspricht, dann gucken wir auch sehr genau hin, dann sind wir sehr streng und in der Psychologie widerspricht man von motiviertem Denken, also wir führen dann eben keine Ergebnis offene Diskussion, sondern wir arbeiten darauf hin, dass genau das rauskommt, was wir ohnehin schon denken und das kann man sogar im Gehirn beobachten. Im Gehirn beobachten, das heißt irgendwie ein Zitär oder wie wir müssen das machen? Ja, genau, in unserem Hins kennen, ja und es gibt eine viel zitierte Untersuchung, da wurden überzeugte Anhänger der US-Parteien mit Aussagen konfrontiert, die ihren politischen Überzeugungen total widersprochen haben und beim Bewerten dieser Gegenargumente, da waren unter anderem Netzwerke im Gehirn aktiv, die mit Emotionen, die mit inneren Konflikt und mit selbst bezogenem Denken zu tun haben und wenn die Person nicht so starke Überzeugung hatten, dann waren diese Muster deutlich schwächer, das konnte man wirklich beobachten. Ja, das ist schon ganz spannend, aber spannend ist ja auch die Frage, warum wir dann am Ende auch wirklich an der eigenen Meinung festhalten, selbst wenn die Gegenargumente ja eigentlich gut sind, also sollten sie sein. Ja, also wir haben ja gerade schon gesagt, das rüttelt an unserem Selbstbild und wir versuchen deshalb, das weiße so irgendwie so übereinander zu bekommen, das nennt man auch kognitive Dessonanz haben wir bei Delhi auch schon oft drüber gesprochen und die fühlt sich nicht gut an und ich wollen wir deswegen loswerden und da gibt es dann zwei Möglichkeiten entweder wir überdenken unsere Meinung oder aber wir entwerten die Informationen und nah der zweite Weg ist dann meist der bequemere, also da heißt es dann ganz schnell, an ne, die Quelle, die ist bestimmt voreingenommen, das glaube ich jetzt nicht oder das ist doch total aus dem Zusammenhang gerissen, also wir versuchen es uns dann irgendwie ja angenehm und schön zu reden sozusagen. Ja, so ist es bisher vor allem hier Überzeugungen gegangen, aber es gibt ja auch ganz praktische Veränderungen wie ein Umzug, der sich vielleicht irgendwie erstmal bedrohlich anfühlt oder es gibt irgendwie eine Veränderung im Job, das Team wird umgestellt, irgendwas wird gestrichen, Abteilung zusammengelegt und dann muss man ja ehrlich sein, häufig fehlen wir das dann auch prinzipiell erstmal blöd, woher kommt das? Da geht es dann um den sogenannten Status Quo-Effekt, also wir bevorzogen tendenziell den Zustand den wir schon kennen und selbst wenn eine alternative Objektiv besser wäre. Das liegt auch daran, weil wir mögliche Verluste stärker gewichten als mögliche Gewinne. Was es könnte ja sein, dass die alte Wohnung dann vielleicht doch schöner ist, als jetzt die neue oder auch der alte Job besser ist, also was wir verlieren könnten, das wiegt automatisch schwerer. Und klar, ne Unsicherheit spielt eine Rolle. Das Vertraute ist erstmal berechenbar, das neue, da wissen wir nicht so genau, was kommt da. Und unberechenbarkeit werdet unser Gehirn erst mal als mögliches Risiko. Und zur Wahrheit gehört hier auch, das dürfen wir jetzt nicht vergessen, ist ja auch nicht jede Veränderung gut, weißt du? Ja gut, aber es gibt Veränderungen, und die kommen wir eben nicht rum und was wir jetzt eigentlich schon mitnehmen können aus dem Gespräch ist, dass wir uns durchaus mal fragen können, bin ich wirklich so offen oder gefällt mir vielleicht auch nur die Idee davon, dass ich offen bin. Genau, das lohnt sich auf jeden Fall, da immer noch mal genau hinzuschauen. Und wenn fast alle überzeugt sind aufgestossen zu sein, es aber gar nicht sind, dann kann eben auch dieses Gefühl entstehen, so hat die Engstehen, das sind ja immer die anderen. Und dann hat man vielleicht auch gar keine Lust, man wird einander zu reden. Oder man redet komplett einander vorbei, das kann auch passieren, man hört sich nicht mehr zu und man zieht sich so in die eigene Babbel zurück. Und das ist auf Dauer wirklich auch ein gesellschaftliches Problem. Wenn wir gar nicht mehr miteinander in Kontakt sind, dazukommt, wir brauchen ja nicht nur das Gefühl offen zu sein, sondern auch die echte Bereitschaft uns auch Veränderungen einzulassen. Also jetzt denk mal an so Themen wie Energiewende oder auch Digitalisierung. Das sind ja riesige Umbrüche. Diese Schwierigkeit, so mit Veränderungen umzugehen, das ist übrigens kein deutsches Sonderproblem. Ich habe mir das auch noch mal angeschaut, wie es in anderen Ländern ist. Und da gibt es auch Stuntersuchungen zu, da hat man jetzt zwar nicht direkt den Umgang mit Veränderungen gemessen. Aber man hat sich angeschaut, wie gehen Gesellschaften mit unklaren Situationen um. Und da liegt Deutschland im europäischen Mittelfeld. Also es ist jetzt nicht so, dass es nur in Deutschland so wäre, dass man sagt, ne, es muss alles so bleiben wie es ist. Okay, ist ja irgendwie vielleicht auch ein bisschen beruhigen, aber das zeigt auch, wenn du sagst, europäisch das Mittelfeld, da ist schon noch ein bisschen Luft nach oben. Und das lässt ein Jahr zu der Frage kommen, wie kann ich da vielleicht an mir arbeiten? Also kann ich irgendwie offener werden, kann man das ja irgendwie aktiv trainieren? Ja, kannst du tatsächlich, und zwar indem man es einfach macht. Und das sind manchmal Kleinigkeiten, sie bastern. Also du kannst das ja selbst mal ausprobieren, also einfach mal einen anderen Weg zur Arbeit nehmen, zum Beispiel, ne? Da kriegst du andere Dinge mit, vielleicht wirst du auch inspiriert, oder man geht doch mal in dein Restaurant, das war noch nicht kennengelernt und probiert es mal aus. Das kann ja auch für dich Spaß machen, ne? So gut Tien auch mal hinter sich zu lassen. Und klar, jetzt kommen wir mal kurz zu den Diskussionen, da ist es natürlich schwieriger damit umzugehen, wenn jemand anderer Meinung ist. Aber auch da kann man ja auch nochmal, bevor man jetzt in so ein Gespräch geht, mal kurz durchatmen und ganz bewusst sagen, okay, ich lasse mich mal drauf ein, ich höre erst mal zu und werde eben nicht direkt alles ab oder reden, es schlecht, sondern guck mal, was kommt er denn jetzt so? Und vielleicht entdeckt man ja auch erst mal so in einem ersten Schritt die Gemeinsamkeiten, weil häufig gibt es sie am Ende doch und dann kann man sich vielleicht auch dem ein oder anderen Argumenten ein bisschen annähern, was einem erst mal fremd vorkommt und vielleicht ist es dann irgendwann gar nicht mehr so fremd. Also, versucht ist es auf jeden Fall wertfindet? Ja, das ist auch nochmal ein schöner Tipp finde ich, genau. Christiane Tobausenkork, danke dir. Bitte schön. So, wenn es eben schon so nette, bei ARD-Sound zu erhalten haben, unter anderem auch darüber das neue Folgen zuerst da erscheinen, vielleicht noch kurz ein Hinweis, da gibt es nämlich jetzt ganz frisch und gerade noch exklusiv die zweite Staffel von Willkommen Club, der Quirre Podcasts mit Sophia Seiler und mit Demitri Stratakis. Wir haben wieder richtig geile Tim für euch das jetzt. Und außerdem haben wir krasse Gäste am Start, zum Beispiel Lotti von Princess Charming wird mit uns darüber sprechen, wie wichtig Quirre Freundschaften sind. Und ihr habt sich lange gewünscht, eine Drag Queen bei uns im Studio und Ikone Unsensation Miss Ivankati wird hier sitzen. Oh mein Gott und wir sprechen natürlich auch über die Themen zum Beispiel darüber, warum gerade Quirre Menschen so oft von Obdalausigkeit betroffen sind. Ja, das und auch noch viel mehr, das findet ihr alles in ARD-Sound und den direkten Link dahin den gibt es in den Show Notes und da, also in den Show Notes, gibt es auch noch mehr Infos zu unseren Themen von heute, und da steht auch, wie ihr uns erreichen könnt, wenn ihr uns erreichen wollt. Schaut da gerne mal vorbei. Ich will Sebastian Sonntag. Tschüss.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Sexuell übertragbare Krankheiten wie Klamüdien sind häufiger und komplexer als früher, besonders bei jungen Menschen mit häufigen Sex-Partnern.
  2. Die Häufigkeit ungeschützten Sexes ist hoch
  3. Klamüdien sind nicht meldepflichtig, was zu einer hohen Dunkelziffer führt und die tatsächliche Anzahl von Infektionen unterrepräsentiert.
  4. Testen ist oft teuer und nicht von Krankenkassen übernommen, außer bei Symptomen oder bestätigten Infektionen bei Partnern.
  5. Es gibt kostenlose Teststellen in einigen Städten, aber sie sind oft ausgebucht oder nur für bestimmte Krankheiten wie HIV oder Syphilis.
  6. Offenheit gegenüber Veränderungen ist psychologisch bedingt und nicht immer real, da Menschen ihre Überzeugungen schützen, um das Selbstbild zu wahren.
  7. Der „Status Quo-Effekt“ führt dazu, dass Menschen veränderte Situationen vermeiden, weil mögliche Verluste stärker gewichtet werden als mögliche Gewinne.
  8. Offenheit kann trainiert werden durch kleine Experimente wie neue Erfahrungen oder Wege in der Arbeit, was die soziale und persönliche Flexibilität fördert.

Summary:

Die Episode behandelt die Bedeutung von Prävention und Selbstreflexion im Zusammenhang mit sexuell übertragbaren Krankheiten (STIs), insbesondere Klamüdien. Es wird gezeigt, dass das Risiko von Infektionen in jungen, sexuell aktiven Gruppen hoch ist, da viele Menschen ungeschützten Sex haben und sich selten testen lassen. Klamüdien sind nicht meldepflichtig, was zu einer großen Dunkelziffer führt.

Testen ist oft teuer und nicht abgedeckt, was die Vermeidung von Infektionen erschwert. Auch die psychologischen Hürden spielen eine Rolle: Menschen schützen oft ihre Überzeugungen, um das Selbstbild zu wahren, was zu einem „Status Quo-Effekt“ führt. Dieser Effekt wird durch das Gehirn bei Widerspruch aktiviert und führt zu Abwehrreaktionen.

Offenheit gegenüber Veränderungen ist nicht nur eine Haltung, sondern kann durch kleine, bewusste Experimente wie neue Lebenssituationen oder Erfahrungen gefördert werden. Die Diskussion verbindet gesundheitliche und soziale Aspekte: Offenheit ist notwendig, um gemeinsame Werte und neue Perspektiven zu erkunden, besonders in Themen wie Energiewende oder Digitalisierung. Die Botschaft ist klar: Sicherheit durch Kondome, regelmäßige Tests und offene Gespräche mit Ärzten sind entscheidend.

Auch die persönliche Reflexion auf eigene Offenheit und die Bereitschaft, sich zu ändern, ist ein wichtiger Teil eines gesunden und verantwortungsvollen Lebensstils.

FAQs

Viele Menschen testen nicht, weil es selten vorkommt und die Krankheiten nicht meldepflichtig sind. Außerdem fühlen sich viele unsicher oder haben Schücks, besonders wenn sie keine Symptome haben.

Das Risiko liegt bei etwa 1 zu 10, besonders wenn der andere Partner viele Sexualpartner hat oder ungeschützten Sex hatte. Klamüdien sind besonders häufig und können asymptomatisch bleiben.

Die genauen Zahlen sind unklar, da Klamüdien nicht meldepflichtig sind. Quellen schätzen zwischen drei und zwölf Prozent der Bevölkerung, wobei die Zahl bei jungen, sexuell aktiven Personen höher ist.

Laut einer Umfrage nutzen nur ein Viertel der Befragten immer ein Kondom, und viele geben an, dass sie es aus Mangel an Spaß, Erektionsproblemen oder aus persönlichen Gründen nicht nutzen.

Ja, in einigen Städten gibt es kostenfreie Teststellen, insbesondere in Gesundheitsämtern. Allerdings sind viele Tests nur bei Symptomen oder bei einem Partner-Infektionsfall von den Krankenkassen bezahlt.

Weil junger Menschen in der Regel mehr sexuelle Partner haben und damit ein höheres Risiko tragen. Die Regelung soll frühzeitig erkennen und verhindern, dass sich Krankheiten verbreiten.

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