Leute, ich starte heute mal mit einem kleinen Service-Annaunz-Mind, wenn diese Folge erscheint. Ist es noch genau einen Monat bis Weihnachten? Also ist jetzt eigentlich der perfekte Zeitpunkt, um sich über Geschenke Gedanken zu machen. Denn vielleicht kennt ihr das ja auch. Es ist Weihnachten oder jemand, der euch wichtig ist, hat Geburtstag und ihr überreicht der Person euer Geschenk. Und da liegt irgendwie so eine Spannung in der Luft. Also ich liebe das auch total. Das ist Ida. Sie ist in solchen Momenten besonders exhalte. Also ich sitze dann daneben wie ein aufgerichts Kind, wenn jemand mein Geschenk auspackt. Die andere Person nimmt das Geschenk entgegen, fängt an, ganz vorsichtig, das Geschenkband zu lockern. Man sagt dann selbst so was wie "Ach, du kannst das auch einfach aufreißen". Und dann packt sie es endlich aus. Und probiere dann nicht die ganze Zeit, zu labern und den Moment zu zerstören. Und mich mega einen Vorgang rund zu spielen, was ich am liebsten täte. Weil ich natürlich seit zwei Monaten schon das perfekte Geschenk habe. Ja, wie gesagt, Ida ist da wirklich kaum zu halten. Denn Geschenke sind für sie wirklich serious Business. In der Familie bei engen Freundinnen, aber vor allem in einer Beziehung. Schlechte Geschenke sind für mich ein Trainungsgrund. Ich sag's, wie es ist. Ihr denkt euch jetzt vielleicht, "Ey, komm an, jetzt ist es nicht so tief." "I get it." Ich zumindest glaube jetzt nicht, dass ich mich wegen eines schlechten Geschenks wirklich trennen würde. Denn ist es nicht eigentlich viel mehr der Gedanke der zählt? Sind Leute, die sich über schlechte Geschenke aufregen, nicht einfach ein bisschen zu empfindlich? Weil ganz ehrlich, das richtige Geschenk zu finden, ist ja auch nicht immer so einfach. Eure Geschenke sind ja noch viel schlimmer als meine. Warum waren wir alle so schrecklichen Beziehungen? Jeder kennt sie, die Leute, die super schwer zu beschenken sind. Ist das eigentlich zu orte zu? Wobei Bücher verschenken, ist echt nicht immer einfach. Vor allem, weil Menschen, natürlich so unterschiedliche Geschmäcke haben. Es gibt so viele Bücher auf der Welt, was hat mir Person schon gelesen, was hat sie noch nicht? Man weiß es einfach nicht. Aber auf der anderen Seite so ein bisschen verstehe ich, e das Punkt trotzdem. Geschenke sind ja schon irgendwie mehr als nur random Gegenstände. Es zeigt ja irgendwie auch, wie gut ein die Person kennt. Also ich verstehe mal diese Ausrede, nicht so ganz, ich kann halt nicht gut schenken, wo ich mir denke, das stimmt nicht. Du gibst dir keine Mühe. Und das klingt jetzt hart, das ist ein bisschen doll formuliert. Aber ich glaube, am Ende des Tages ist es das, weil macht doch deine Augen auf. Ist dir die Person, die gegenüber egal? Stimmt schon irgendwie. Aber es ist nicht nur das. Die Wissenschaft geht sogar noch weiter. Ein bisschen schenken oder auch breiter gefasst, anderen überhaupt etwas Gutes zu tun, kann dann evolutionäre Vorteile bringen. Also, wie wichtig sind gute Geschenke jetzt? Und wie kann ich wirklich gute Geschenke machen, ohne am 23. Dezember noch durch alle Läden zu hättest. Und auch ohne am Black Friday diese Woche einfach random Zeug zu kaufen. [Musik] Mein Name ist Lisa Sophie Scheurel und ihr hört Wissen Weekly. In diesem Podcast klären wir die Fragen, die wir uns immer wieder stellen, aber nie so richtig eine Antwort darauf finden. Dafür sprechen wir mit Forschenden, lesen Studien und reden mit Menschen, die uns ihre ganz persönliche Story erzählen. Heute, wie mache ich gute Geschenke? Lisa, das ist meine Kollegin Johanna Burkard, die diese Folge recherchiert hat. Was war das schlechteste Geschenk, was du jemals bekommen hast? Boah, gute Frage. Oh, da hab ich, ich hätte mir natürlich auch mal Gedanken machen können, jetzt vor unserem Talk, ne? Hab ich aber nicht. Ich hab die ganze Zeit nur darüber gedacht, wie toll ich bin Geschenke zu machen. Upsi, was tut? Okay, ich gebe der Vergangenheitslisa noch mal ein bisschen bedenkt Zeit. Und in der Zeit hören wir doch einfach mal, was ihr schon so anschlechten Geschenken alles bekommen habt. Da haben sich nämlich einige aus der Wissen Weekly Community auf ein Aufwuf von mir gemeldet. [Musik] Meine Schwiegermutter hat mir ein Jahr zu Weihnachten ein Buch geschenkt mit dem wunderschönen Titel "Sex für Faule und Gestreste". Ich hab meines, wo man im Papa bekommen, der mir eine Fahrt mit dem Heißlufball umgeschenkt hat. Zum einen hab ich höhen Angst. Das wohl wirklich schlechteste und schlimmste Geschenk, was ich jemals bekommen hab, war von meiner Nonna, meiner italienischen Oma, die mir ein Antikeststofftaschentuch geschenkt hat. Also richtig schön vergebbt auch schon. Mit der Ansage, ja, du bist doch so emotional und da war ich elf Jahre alt. Wow, wie sehr kann man bitte dann heben liegen? Habt ihr auch noch so ein paar Low Lights in Sachen Geschenke? Schreibt mir das doch gerne mal in die Kommentare. Vielleicht kann ich mich da ein bisschen amüsieren. Dabei müsste man eigentlich mein, dass wir alle richtig gut im Schenken sein sollten. Denn gefühlt ist das Schenken so alt wie die Menschheit selbst. Erklärt mir meine Kollegin Johanne. Also es ist jetzt schwer, das so richtig zu detieren, aber es gibt historische Belege und Beispiele dafür, dass der Mensch gerne Dinge verschenkt oder halt mit anderen teilt. Diese Geschenke hat natürlich auch eine Funktion. Also z.B. die plomatische Geschenke zwischen Königreich und mit Giften bei Hochzeiten und so. Und Archäologen haben z.B. im südlichen Afrika so Pärlen aus Storchen-Eierschalen gefunden. Die sind zum Teil 33.000 Jahre alt. Wo einige Archäologen heute davon ausgehen, dass diese Pärlen-Event-Fell Geschenke waren, um Kooperation zwischen verschiedenen Jäger und Sammlergruppen zu fördern. Heute haben wir so viele Anlässe, an denen wir uns Geschenke machen. Da sind natürlich die Klassiker wie Geburtstag, Weihnachten, Zucker oder Opfer fest. Aber bei manchen gibt es auch Geschenke an Ostern zum Abschluss, zum Jahrestag oder Firmenjubileum zum Muttertag, zum Wallentienstack und und und und. Und das macht das Schenken zu einem riesigen Business. Laut deutschen Handelsverband haben Geschäfte in Deutschland. 2024, allein im Weihnachtsgeschäft, 120 Milliarden Euro Umsatz gemacht. Das ist so krass viel. Nur mal kurz zum Vergleich, für 120 Milliarden Euro könnte man sich 60 mal das größte Kreuzfahrtschiff der Welt kaufen. Also Menschen in Deutschland geben verdammt viel Geld für Geschenke aus. Ja, und der Deutsche Handelsverband guckt sich auch an, wie viele die Leute so bereit sind für Weihnachtsgeschenke auszugeben. Und das waren letztes Jahr fast 300 Euro. Das ist natürlich ein Durchschnitt, da liegen einige bedeuten drunter und einige liegen bedeuten drüber. Ich bin wirklich, was das angeht, das muss ich mir abgewöhnen, ein bisschen so ein Konsumob verwirklich, dass die Menschen, die mir nah stehen und die mir sehr wichtig sind. Die bekommen entweder ein sehr teures Geschenk von mir oder viele kleine Geschenke. Aber ich gebe schon so für die Menschen, die mir nah stehen. In meinem Umfeld so 80 bis 120 Euro für Weihnachten aus Probes. Genau, und ich wie das ist schon viel. Und ich würde ja auch selber sagen, dass ich diesen ganzen Konsum kritisch sehe. Aber ich schenke halt auch's ne Gerne. Was übrigens unter dem Weihnachtsbaum landet, wird immer mal wieder statistisch erhoben. Da gibt's so Evergreens wie Bücher, Spielzeug, Klamotten, Gutscheine, was ich persönlicher hasse und Kosmetik. Und ja auch Cash oder irgendwas zu essen oder zu trinken, Schmuck und Tickets für Events sind auch sehr beliebt. Dumm nur, dass wir damit nicht immer ins Schwarze treffen, haben wir ja eben schon gehört. Und mir ist dann im Gespräch mit Johanna auch noch ein echt schlechtes Geschenk eingefallen, das mir mal jemand gemacht hat. Ich hab mal O-Ringe bekommen, die waren sehr teuer und die haben mir gar nicht gefallen. Es war so ein Z-Nach-Mit-Er-Kette dazu und es war. Also ich trag nur goldenen Schmuck und das war Rose Gold. Und die waren so sterne und die waren irgendwie sehr piekzig. Und ich war so, ach, irgendwie das war einfach nicht mein Weib. Das ist schon fast das Klief-Scheh eines schlechten Geschenks. Meinst du mindestens Ida. Wenn eine Person immer nur Goldschmuck trägt und dann Rose oder Silbergeschenk bekommt. Wo ich mich dann einfach frag, also ich begreife es nicht. Hast du Augen? Hast du Hinge geguckt? Interessiert es dich? Von Ida habt ihr ja ganz am Anfang schon mal kurz gehört. Ja, hi, mein Name ist Ida und. ja, Gott. Ich hasse dieses Vorstell, wirklich hasse es. Fangen wir mal an. Das ist immer der schlimmste Teil. Keine Sorge. I got you. Ida ist 32 und lebt in München. Und das erste, was an ihr auffällt, sind vermutlich ihre knalligen Orange-Rotenhare. Und auch sie selbst gibt's ein bisschen ein Hautgern auf die Kackeweil. Vielleicht kennen einige von euch sie sogar. Ida hat 2019 eine Petition gestartet, die absgürting strafbar machen sollte. Also Frauen heimlich unter den Rock zu fotografieren. Die Petition war ziemlich erfolgreich und seit 2020 ist absgürting ja auch tatsächlich eine Straftat. Und auch sonst ist Ida viel auf Social Media unterwegs. Und da sehe ich so ein bisschen als meine Mission, Frauen zu empauern in jeglichen Bereichen in den Themen, Körperakzeptanz, aber einfach so, auch mehr Kante zu zeigen und mehr für sich einzufordern, denn sie haben's verdient. Auch beim Thema Geschenke zeigt Ida gern klare Kante. Das habt ihr ja schon mitbekommen. Also ich kann mich dann noch an ein Ex-Freund erinnern. Und der war nicht gerade so der begnadete Schenker. Der ist halt selbst auf absolut gar nichts gekommen, also man hat einfach genau gesagt, in dem Laden, diese eine Kette möchte ich haben. Und ich kann mich dann noch ganz genau drin erinnern. Die hat 12 Euro gekostet. Dann hat er mir die Bereich, die diese Kette, die ihr selbst nicht ausgesucht hat, für die ihr sich quasi selbst nur die Mühe machen musste, sie zu besorgen, zu bezahlen und zu überreichen. Und beide Überreichungen hat er dann gesagt, "Oh, die war aber ganz schon teuer." Und dann dachte ich mir halt auch sehr okay. Dann also weiß sie dann, lass es halt einfach. Ida schlecht ist das Geschenk. Ist also nicht mal eins, dass sie sich nicht gewünscht hat. In Gegenteils, sie hat sich die Kette ja sogar selber ausgesucht.
Aber es sind quasi die ganzen Umstände drumherum, die dafür sorgen, dass ihr die Kette in so schlechter Erinnerung bleibt. Und dann noch die Überraschte zu spielen, wenn ich's dann bekomme, so wäre mich billiger gekommen, wenn ich's sie mir einfach selber gekauft hätte. Also es gibt so ein paar Fettenabfien, in die wir gerne mal treten, wenn wir anderen Leuten geschenkt machen. Das ist wieder meine Kollegin Johanna. Also, Schenken wird vor allem dann schwer, wenn wir unter Zeitstressen geschenkt besorgen, vor allem, wenn wir uns vorher überhaupt gar keine Gedanken gemacht haben, was wir schenken wollen. Denn das wissen wir auch so Kaufentscheidungsstudien, wenn wir wenig Ressourcen haben. Also zum Beispiel, wenn wir wenig Zeit haben oder wenn wir gestresst oder müde sind, dann greifen wir eher auf so unterbewusste Entscheidungsautomatismen zurück. Die könnten manchmal total hilfreich sein. Zum Beispiel, wenn wir was für uns selber kaufen, dann kaufen wir beispielsweise eher Dinge oder Marken, mit denen wir selbst schon mal gute Erfahrungen gemacht haben. Das ist im Alltag, weiß ich nicht, beim Duskiel oder so. Zum Beispiel. Wenn es aber darum geht, anderen etwas zu kaufen, dann können diese Automatismen auch gerne mal nach hinten losgehen. Denn oft schließen wir von uns auf andere. Wir wissen aus anderen Forschungsbereichen, dass Menschen, wenn sie Entscheidungen für andere treffen, diese Entscheidung nicht immer, ganz im Einklang mit denen tatsächlich ein Vorlieben der Menschen treffen. Das ist Luca Marie Lübkinn, unsere Expertin für diese Folge. Sie ist Psychologin und schreibt gerade an der Uni Düsseldorf, ihre Doktorarbeit über soziale Entscheidungen. Das heißt, ganz konkret schaue ich mir an, welche Faktoren unsere sozialen Entscheidungen war einflossen. Und soziale Entscheidungen sind im Prinzip alle Entscheidungen, die nicht nur mich selbst betreffen, sondern auch immer andere Personen. Und jetzt ganz konkret aufs Schenken, das ist ja am Ende nichts anderes als eine soziale Entscheidung. Luca Marie Lübkinn hört übrigens selbst auch voll gerne wissen, wie die Klimente sie. Also schaut auch an dieser Stelle, in wirklich so eine coole Community. Schlechte Geschenke bekommt sie selbst, aber eigentlich nie sagt sie. Dafür verschenkt sie aber manchmal welche. Ich würde sagen, ich bin eher ein Mensch, der sich selbst unter Druck setzt bei Geschenken und irgendwie das perfekte Geschenken haben möchte. Und dann wird es manchmal gar nicht so gut. Vielleicht kann sie ja aus dieser Folge auch noch ein bisschen was für sich selbst mitnehmen. Wenn wir also etwas für andere Personen aussuchen, denken wir oft, mir würde das voll gut gefallen. Aber das ist eben nicht immer die beste Herangehensweise. Und wenn man das dann auch Schenken überträgt, dann kann man vielleicht so spekulativen bisschen sagen, dass wir manchmal Dinge schenken, die in unserer eigenen Vorstellung gut oder sinnvoll sind. Aber vielleicht nicht unbedingt dem Wunsch der anderen Personen entsprechen. Und so ganz klassisch wäre vielleicht, dass man Kindern keine Süßigkeiten schenkt, weil das ist ja ungesund. Aber das Kind wird sich eigentlich über die Süßigkeiten am meisten freuen. Fassen wir mal kurz zusammen. Schenken ist etwas sehr menschliches. Vermutlich haben sich sogar die Jäger und Sammla beschenkt. Stichwort, "Storchen-Eier-Schalen-Pärlen". Aber es ist nicht immer ganz easy, das richtige Geschenk zu finden. Vor allem, wenn wir unter Zeitstresversuch in einer Entscheidung zu treffen. Und weil wir oft zu sehr von unseren eigenen Wünschen und Preferenzen auf die der anderen schließen. Dabei kann es sich wirklich lohnen, ein bisschen Eiffel reinzustecken. Denn die Wissenschaft sagt, Schenken ist richtig gut für uns. Wissenschaftlich gesehen macht es gleich aus mehreren Gründen total Sinn, dass wir uns gegenseitig beschenken. Schauen wir uns das mal genauer an. Nun, kleiner Disklamer vorab. Es gibt nicht so viele Studien, die sich explizit das Schenken aus psychologischer Sicht angucken. Deswegen kommen viele Erkenntnisse auch aus anderen Verwandtenbereichen. Z.B. Studien über Konsumentscheidungen und Altruismus. Fangen wir mal damit an, was passiert, wenn wir selbst eingeschenkt bekommen. Dazu noch mal Psychologin, Lukamari Lübke. Ganz allgemein ist es so, dass wenn wir was bekommen, dann fühlt sich das erst mal toll an. Das kennen wir ja vielleicht aus selbst. Und das spiegelt sich eben auch um Gehirn wieder. Also auch dann ist das Belohnungszentrum aktiv. Und dann gibt es eben auch Dopamin-Reaktionen, die auch mit Belohnung verknüpft sind. Von Dopamin habt ihr vielleicht schon öfter hier bei Wissen Weekly gehört. Das ist ein Bodenstoff, der dafür sorgt, dass wir unsere Aufmerksamkeit möglichst lange bei einer bestimmten Sache halten. Und das unterstützt Dopamin aber auch das Lernen. Also das wäre zusammenhängelernen. Z.B. zwischen einem Bund eingepackten Geschenk und einer Belohnung, dem eigentlichen Inhalt des Geschenks, über das wir uns freuen. Es gibt aber auch noch einen anderen Bodenstoff, der bei Geschenken ausgeschüttet wird. Von dem hat mir meine Kollegin Johanna Burkata-C. Da gibt es so eine kleine Studie von der Metropolitan-Universität in London. Die haben im Auftrag von einem Blumenhändler geguckt, was passiert, wenn wir ein Geschenk bekommen. Ich sage kleine Studie, da haben nur 30 Leute dran teilgenommen. Von denen hat man Speicheprohmen genommen, bevor und nachdem sie ein Geschenk bekommen haben. In dem Fall, wenn dieser Studie waren, das Blumen und Schokolade. Der Oxytocin-Gehalt im Speichel war nach dem Geschenk höher als davor. Jetzt muss man vielleicht erklären, was Oxytocin ist. Das ist ein Bodenstoff, der vor allem bei sozialen Bindungen eine Rolle spielt. Kennt ihr vielleicht auch unter dem Begriff "Kuschel-Hormon"? Denn Oxytocin wird z.B. auch dann fallgesetzt, wenn wir mit jemandem kuscheln. Auch das stärkt soziale Bindungen. Dieses Stichwort, also soziale Bindungen, könnt ihr euch übrigens schon mal merken, das wird später noch wichtig. Schauen wir uns erst den anderen Case an, also wenn wir anderen eingeschränkt geben. Da gibt es ja dieses Sprichwort, geben es besser als nehmen. Ich persönlich kann das total gut nachvollziehen. Auch darüber habe ich mit Johanna geredet. Und das Ding ist ja auch schenken, macht extrem viel Spaß auch irgendwie. Manchmal freue ich mich mehr, wenn ich der Person das Paket überreiche. Ich bin so irgendwie manchmal, gibt man dann doch irgendwie, obwohl wir jetzt gerade gesagt haben, dass es so viel Geld. Manchmal gibt man auch sehr gerne Geld für andere aus. Für mich ist das. Also, es gibt vor allem drei Dinge in meinem Leben, für die ich besonders gerne Geld ausgebe. Dass es Reisen, dass es irgendwie geiles Essen und Geschenke. Geschenke, es wirklich, ich liebe es, anderen Leuten tolle Geschenke zu machen. Und sich dann freut und so. Ich finde es richtig richtig toll. Und damit entsprechen wir beide total dem Forschungsstand. Meint unsere Experten Lukamari Lübke. Es gibt auch ein paar Studien, die darauf hindurchen, dass wir sogar glücklicher sind, wenn wir anderen etwas geben, als wenn wir uns selbst etwas können. Es gab da zum Beispiel Experimente, in denen die teilnehmenden Geld entweder für andere oder für sich selbst ausgegeben haben. Und die, die das Geld für andere ausgegeben haben, die waren dann am Ende glücklicher, als die die Geld nur für sich selbst ausgegeben haben. Und das da aber ganz spannend ist, dass die meisten Menschen das gar nicht unbedingt so erwarten. Also, wenn man die dünn vorher fragt, dann glauben Sie, dass sie glücklicher sein würden, wenn sie Geld für sich selbst ausgeben und sie unterschätzen im Prinzip so ein bisschen, wie gut sich geben auch anfühlen kann. Auch wenn wir anderen etwas geben, wird unser Belohnungssystem im Gehirn aktiviert. Und genau wie beim Beschenkt werden, produziert unser Körper "Oxituzin", und wir eine anderen Person etwas schenken. Und dieses Phänomen, dieses Zusammenspiel von Gehirnaktivität und Bodenstoffen, hat in der Forschung sogar einen eigenen Namen bekommen. Das nennen wir in der Wissenschaft eben auch so warm glow auf Giving, das heißt, so ein bisschen, dass wir ein wahres, volleres Gefühl haben, wenn wir etwas schenken. Natürlich gibt's da auch Unterschiede in der Persönlichkeit. Nicht alle geben gleich gern. Vor allem Leute, die eher ein bisschen geizig sind und weniger großzügig haben, nicht ganz so viel Freude amgeben. Aber halten wir mal fest. Geschenke tun uns gut. Egal, ob wir sie bekommen oder wir anderen, welche machen. Dabei machen Geschenke nicht nur Freude, sondern Stichwort "Oxituzin", stärken auch unsere sozialen Bindungen. Und starke Bindungen sind nicht nur was Schönes, sondern psychologisch und evolutionsbiologisch total wichtig. Und in der Evolutionsgeschichte sind soziale und stabile Beziehung total überlebenswichtig, wer sich gegenseitig hilft oder vielleicht auch Geschenke macht. Der hat eine höhere Chance, selbst Hilfe zu bekommen, wenn er sie dann braucht. Für jeder sind Geschenke ein super wichtiger Teil ihrer Beziehungen. Vor allem auch zu ihren Freundinnen. Das hat sie auch mal in einem Real thematisiert. Warum ist keine Female-Lonin, das ist der McGippe, weil's schickart. Meine Freundin Linda hatte kurz Tag und Linda Marktumaten. Ich habe keine Angst, also habe ich in Schalentumaten vom gekauft. Und kleine Stofftumaten, die sie es guckt. Und einen kleinen Tomatenblock, auf dem sie Eilbeflugend gedanken notieren kann. Dann habe ich leider nicht die Passende gewürztes Karte dazu gefunden. Deshalb habe ich selbst eine gemalt, auf der steht "I love you" von der "Head" "Tomatoes". "Head" "Tomatoes". Ja, okay, checkt. Weil das ist halt das, was wir für uns gefreuen in machen. Wir merken uns, was wir mögen. Und dann machen wir gegen sein bessere Geschenke, dass ein kleines Apademik ist, vielleicht ein Hot-Take. Z.B. zu "Mail-Loneliness-Appademik" haben wir auch schon mal eine Folge gemacht. Die verlinken wir euch in den Show-Nots. Aber, ihr das Punkt ist, Sie und ihre Freundinnen geben sich immer wieder Qte Geschenke, nicht nur zum Geburtstag. Und das stärkt ihre Beziehungen. Also, zumindest in meinem Fall ist es ein Fester-Bestandteil von Freundschaft. Zum einen auf einer ganz logistischen Art und Weise, weil wir mittlerweile auch mit Leuten vernetzt sind, die eben weiter wegwohnen. Also, eine meiner besten Freundinnen wohnen in Köln. Eine meiner besten Freundinnen wohnen in Wien. Schon aus dem Grund bin ich natürlich dann vielleicht darauf angewiesen, da eine kleine Kleinigkeit hinzuschicken, um trotzdem diese Nähe und Wärme und Zuneigung und dieses. Mich interessiert's, wie es dir geht, trotzdem irgendwie zu symbolisieren. Jetzt müssen wir hier an dieser Stelle aber natürlich auch sagen, Man kann seine Zunei. auch anders ausdrücken. Geschenke sind da vielleicht nicht das einzige und auch nicht das einzige wichtige Mittel. Aber eben doch eins, dass Beziehungen stärken kann. Und das kann jeder aus eigene Erfahrungen bestätigen. Es gibt ja ganz viele unterschiedliche Arten zu kommunizieren, dass man ein auseinander interessiert ist und an so Momenten wie Geburtstag oder Weihnachten wo dann eben diese Geschenke Tradition ansteht, wenn man sie denn lebt, ist es ja moment, wo man eben so besonders nochmal zeigen kann. Hey, das ist ja aber stressig, aber ich habe dich im Auge und ich weiß noch, wer du bist und es interessiert mich auch weiterhin und diese Chance verstreichen zu lassen und zu sagen, ja, keine Ahnung. Ich habe jetzt halt irgendwas von der tanke mitgebracht, der Gedanke zählt, oder? Ist dann halt einfach so ein bisschen, ja, was war das für ein Gedanke? Das Ding ist Geschenke können nicht nur unsere Beziehungen stärken, sondern sie auch schwächen. Denn und auch das weiß die Forschung, ein gutes Geschenk löst in unserem Gegenüber aus, dass sich hier jemand Mühe für mich gegeben hat. Bei einem schlechten Geschenk fragt sich das Gegenüber eher so, kennt mich die Person überhaupt und je enger die Beziehung eigentlich ist, desto größer kann da der Schaden sein. Stichwort Goldschmuck, wenn die Freundin eigentlich immer nur silberträgt, bleibt also die Frage, wie finde ich denn nun ein gutes Geschenk? Gibt's überhaupt Wissenschaft darüber, wie man jetzt das perfekte Geschenk bekommt oder? Ja, also es gibt so ein paar Hinweisere. Das sind wieder ich und Johanna. Also vielleicht nähern wir uns dem perfekten Geschenk erstmal in direkt an, indem wir so die Nogo Geschenke angucken. Also was gar nicht geht, sind Geschenke, die bei der Person, die das Geschenk bekommt, jetzt voll den Aufwand auslöst. Also wenn die sich dann noch um irgendwas kümmern müsste, zum Beispiel. Hier zum Beispiel haustiere ganz schlechte Geschenke. Verpflichtet gleich mal für viele viele Jahre. Ja, haustiere, extrem Beispiel oder so belehrende Geschenke irgendwie. Also mal angenommen, weil sie nicht deine Stiefmutter ist und zufrieden, damit wie sauber du zu Hause bist und die schenkt hier in Wischmap oder so. Oder richtig schlimm, du kriegst dann so einen Buch mit Abnehmtipps oder irgendwie so was von der Tante. Also so Winke mit den Zahmfall Geschenken, die einfach so sehr belehrend oder beleidigend ja auch sogar sein können. Auch sehr schlechte Geschenke. Und dann gibt's noch ein drittes Nogo. Unter Zeitdruck Geschenke zu kaufen, also wenn man ohne Plan und dann auch mit Zeitdruck irgendwie durch die Stadt rendt, da kommen häufig nicht so gut durch dachte Geschenke bei rum. Wir merken uns Geschenke, die für die beschenkte Person viel Hassel bedeuten oder irgendwie belehrend oder beleidigen drüber kommen, direkt mal streichen. Auch, wenn sie eigentlich gut gemeint sind und bitte vermeiden ohne Plan und mit Zeitdruck Geschenke kaufen zu gehen. Deswegen reden wir ja jetzt auch so früh drüber. Ja, habt jetzt noch ein Monatzeit. Kommen wir mal zum nächsten Thema, wo sich die Wissenschaft noch recht einig ist. Die Frage nach dem Geld. Denn es kommt bei einem guten Geschenk nicht auf den Preis an. Ganz im Gegenteil, ein teures Geschenk kann oft auch ein schlechtes sein, weil es Druck erzeugen kann. Das habe ich selbst auch schon mal erlebt, ich habe meine sehr teure Mütze aus Wolle und Fellgeschenk bekommen, dabei trage ich eigentlich gar keine tierischen Produkte. Aber weil die Person so viel Geld dafür ausgegeben hat, habe ich mich dann schon irgendwie ein bisschen zur Dankbarkeit verpflichtet gefühlt. Und auch das Thema Geld ist extrem wichtig. Ich tatsächlich auch bei Leuten, die sich solche Geschenke einfach niemals leisten können, die dann so einen sozialen Vergleich haben, oh krass, die und die Person kann aber so einen so teure Geschenke machen. Ich könnte das im Leben nicht und dann fühlt die Person sich schlecht, weil sie merkt, krass ich habe nicht so viel Kohle und das fühlt sich schlecht an, weil ich irgendwie so teure Geschenke bekomme, die ich niemals zurückschchenken könnte, denn wir sind beim Schenken häufig sehr auf Gegenseitigkeit bedacht, meint unsere Experten Luca Marie Lübke. Eine andere Situation, die vielleicht auch eher so mit Druck und Stress verbunden sein könnte, ist, wenn man diesen Reziproziitätsgenan, also die Gegenseitigkeit ein bisschen verletzt, weil jemand einem unerwarteten Geschenk macht und man hat aber selber überhaupt nichts, was man zurückgeben kann, dann verletzt man soziale Normen und das kann natürlich zu Stress und Schuld gefühlen führen. Das heißt nicht, dass teure Geschenke immer schlechte Geschenke sind, aber es kommt eben stark auf den Kontext an und wo wir schon beim Thema Geld sind, wie sieht es eigentlich damit aus? Also Geld zu verschenken. Da habe ich einen Hinweis zu gefunden in einer Studie und den fand ich eigentlich ganz schön spannend und zwar kommen Geldgeschenke besser an, wenn man sie mit einem Hinweis versieht, für was das Geld benutzt werden könnte, also wenn du beispielsweise so was sagst, wie ja, du spast ja grad auf neues Fahrrad oder du wolltest doch nächstes Jahr keine Ahnung asien fliegen oder so, das wird dann als Aufmerksamer empfunden und kommt dann besser an, als wenn es jetzt ohne diesen Hinweis geschenkt wird. Okay, damit näher wir uns ja schon ganz gut dem perfekten Geschenk an. Aber da hören leider auch schon die konkreten Antworten auf, zumindest die aus der Wissenschaft. Denn was genau das perfekte Geschenk für eine Person ist, ist natürlich auch super individuell und abhängig von ganz vielen Bedingungen, meint Luca Marie Lübke. Welche Motivation hinter einem Geschenk steht, kann von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich sein und Sozialverhalten ist eben unheimlich komplex, das heißt auch der Kontext spielt immer eine Rolle und welche Person ich eigentlich bin. Grundsätzlich heißt es aus der Forschung aber, dass ein gutes Geschenk mit irgendeiner Art Opfer verbunden ist. Das klingt jetzt vielleicht hart, so ist es aber gar nicht gemeint, dieses Opfer ist vor allem Zeit oder Mühe. Man hat auch ein Studie in herausgefunden und das finde ich extrem fanny, dass die Person, die das Geschenk bekommt, sich mehr über das Geschenk freut, wenn du eine kleine Ahnung dote entweder auf die Karte schreibst oder erzählst beim auspacken so, boah ja, ich sage es da richtig viele Stunden dran um diesen Kalender für dich zu machen oder boah, ich bin durch so viele Läden gelaufen und das zu finden, weil das war mir so wichtig, dass du das bekommst und dann fühlt sich die Person extrem wert geschätzt, weil sie noch erfährt, so als kleines Schmankal zum Geschenk, diese Ahnung dote, dass du dir recht viel Mühe geben hast. Das voll der gute Tipp, einfach auch wenn man sich gar nicht so viel Mühe gegeben hat, einfach auf die Karte schreiben. Ich habe mir mega Mühe gegeben und schon freut sich die Person mehr. Ich glaube, es muss schon authentisch sein, ich glaube Leute können schon durchschauen, wenn man da irgendwie bleift oder so. Ich habe mir so viel Mühe gegeben hier, so ein Gutschein. Ja, mit Gutschein könnt ihr mich wirklich jagen, Leute, was soll ich sagen? Weil die Wissenschaft in der Frage nach dem perfekten Geschenkleider keine konkreten Antworten liefern kann, hat unsere selbst ernante Geschenke, Konessöhrin, Eder, aber noch ein Tipp für uns. Ich glaube, ich würde wirklich wie so ein klassisches Brainstorming machen, also wenn man jetzt wirklich gar keine Ahnung hat und die Eingebungen einem jetzt nicht gerade zufliegt, einfach wirklich mal alles aufschreiben, was einem so über die Person einfällt. Es gibt ja vielleicht auch Dinge, die man total rauspacken kann, also wenn du es mit einer Person zu tun hast, der Nachhaltigkeit mega wichtig ist oder die so minimalistisch lebt, ist halt die Wahrscheinlichkeit, dass die ügenden Zeug, was sie dann rumstehen hat, geschenkt haben will relativ klein. Also vielleicht geht man da dann eher so in Richtung "hey, mein gemeinsames Erlebnis oder so". Und im Zweifel ist es wirklich die Lausche aufsperren, wenn man das nächstes mal mit einer Person rumhängt. An dieser Stelle würde ich ganz gerne mal meine liebste Taktik ergänzen, weil let's be honest, die meisten Leute reden früher oder später über Dinge, die sie gerne mögen oder gerne hätten. Ich habe auf meinem Handy in der Notizenapp eine Liste, wo immer wenn Leute irgendwas erwähnen und die sagen, das fetten sie irgendwie cool oder ich mir in den Moment der gehäht, das könnte die Person vielleicht gebrauchen, dann schreibe ich mir das auf. Ich habe auch so eine Liste und das macht es auch so viel leichter, ich schiebe schon nicht alle Leute so eine Liste haben. Wenn man jetzt aber wirklich gar keine Idee hat, dann hier noch ein ganz kleiner Back-up-Plan von mir. Ich habe einige Leute in meinem Freundeskreis, die sich sehr darüber freuen, wenn man das Geld, was man für das Geschenk ausgeben würde, in ihrem Namen spendet für etwas, was ihn wichtig ist. Da merkt die Person dann auch, "hey, da hat mir jemand zugehört, da hat jemand eine Organisation rausgesucht, die sich für Dinge einsetzt, die mir wichtig sind". Jeder ist inzwischen übrigens in einer Beziehung mit einem Mann, von dem sie sehr gute Geschenke bekommt. Denn es kommt ja irgendwie nicht nur darauf an, dass man selber gute Geschenke macht und sich ultra die Mühe gibt, man will es ja irgendwie auch zurückbekommen. Mein Freund weiß halt, ich mag gerne Blumen und dann hat er mir zu meinem Geburtstag einen Blumenstrauß-Abo geschenkt. Da habe ich mich schon total gefreut, weil da hat dann offensichtlich jemand wieder zugehört, verstanden, was ich mag, hat sich überlegt, wie kann ich das irgendwie umsetzen? Und dann hat er gebastelt. Etwas, das jeder selbst auch super gerne macht. Er hat so eine kleine Box genommen und dann hat er aus kleinen Trockenblumen und so ein bisschen Papmasche, was er noch hatte, hat er so zwölf individuelle kleine Blumenstrauß-Abo. Da habe ich diese Box aufgemacht, ich glaube, da lag ein Zettel mit drin, der dann erklärt hat, wofür die quasi stehen. Und es hat, ich könnt ihr schon mal sagen, das hat mich so gepackt, weil ich das so niedlich fand. Und das ist halt einfach sowas, wo ich mir denke, doch Männer sind dazu fehlig. Und Männer sind auch in der Lage, das zu lernen. Du bist, du musst nicht von Sekunde 1 der beste Geschenkegeber ever sein. Und im Zweifel ist es ja wirklich einfach nur dieses zuhören. Klar, nach zehn Jahren Beziehungen kennt man sich auch einfach gut und weiß, was die andere Person mag und was nicht. Also zumindest sollte man das. Das war aber auch bei den beiden.
nicht direkt von Anfang an so. Ich finde, das kann am Anfang einer Beziehung das total passieren. Dann finde ich es wichtig, offen zu kommunizieren, ob jetzt was 100 Prozent trifft oder nicht. Das ist am Ende des Tages über ein Geschenkfreund, dass einem nicht gefällt. Es ist ein bisschen wie "orgasmus" vortäuschen. So ist es nett gemeint. Aber am Ende weiß es dir halt in den Hinten. Bevor wir jetzt zu unserem letzten Recap kommen, habe ich tatsächlich noch einen kleinen Tipp. Ein wirklich sehr konkreten Tipp von mir. Wenn es im ersten Moment vielleicht sehr basic erscheint, aber ich glaube, viele Menschen freuen sich auch über Fotogeschenke. Also ein Fotokalender oder ein Foto-Buch oder so. Weil das sind wirklich Erinnerungen von Zeiten, die man mit diesen Menschen zusammen erlebt hat. Und in zweifels Fall nimmt man das auch in den nächsten Jahren immer mal wieder in die Hand und guckt zurück und erinnert sich an diese schönen Momente. Ich verschenke das tatsächlich jedes Jahr. Und wenn ich das mal nicht verschenke, dann bekomme ich auch Ärger. Das ist "Hey, wo ist mein Kalender?" Deswegen ist es bei mir immer ein Goto und funktioniert als Geschenk ganz toll. So, jetzt aber zum letzten Recap. Geschenke gehören zu ganz vielen Gesellschaften und Anlässen dazu. Und das ist eigentlich wirklich gut so. Denn es kann im besten Fall sogar unsere Beziehungen stärken. Dafür muss ein Geschenk auch nicht groß oder teuer sein, sondern uns am Gegenüber signalisieren, dass wir aufmerksam sind. Und die Person, unsere Mühe, werden das. Und weil Schenken eben ein Geben und Nehm ist, sollten wir auch mal ruhig sagen, wenn ein Geschenk nicht so doll hitet. Und wer für sich sagt, boah, mich stress das so sehr mit den Geschenken jedes Jahr, dann spreche ich doch mal mit euren Liebsten darüber, ob ihr dieses Jahr nicht irgendwas anders machen könnt. Zum Beispiel, Wichteln, dann besorgt jeder nur ein Geschenk für eine Person. Und das verursacht dann auf jeden Fall weniger Stress. Und schon auch euren Geldbeute. Nächste Woche geht es hier bei Wissen Weekly um Liebeskummer. Und die Frage, wie ich über die Ex-Beziehungsperson hinweg komme. Der Entzug einer Droge. Der Drogepartner. Wenn ihr dazu fragen habt, dann schreibt sie uns sehr gerne in die Kommentare. Und wir beantworten sie dann in der nächsten Folge. Und wenn ihr auch diese nächste Folge nicht verpassen wollt, dann folgt ihr unserem Podcast besser hier auf Spotify und aktiviert die Glocke. Dann bekommt ihr direkt Bescheid, sobald sie online ist. * Musik * Ich bin Lisa Sophie Scheurell und bedanke mich bei allen, die mit uns für diese Folge gesprochen haben. Luca Marie Lübkin und Ida. Wenn ihr uns lob oder Feedback schicken wollt, könnt ihr das sehr gerne per Mail tun und zwar an
[email protected]. Wir freuen uns sehr auf Post von euch. Wissenweakle ist eine Produktion von Spotify Studios in Zusammenarbeit mit Google und Nire. Executive producers Daniel Nicolaue und Michael Badlowski. Audioproduktion Hammer und Amboz. Redaktion, Johanna Burkhardt, Johanna Bowman und ich, Lisa Sophie Scheurell. Creative producer Nadine Raber. Nein, producer, Sarol Krause Hiench. Hi, Johanna hier aus dem Wissenweaklea.de. Vielen Dank für eure Fragen zum Thema Schenken. Gleich ein paar von euch haben uns gefragt, ob es beim Schenken Unterschiede zwischen den Geschlecht angibt. Wie ihr in der Folge gehört habt, gibt es nicht so wahnsinnig viele Studien zum Thema Schenken. Aber eine Psychologin an der UC Davis in Kalifornien hat sich das mit den Geschlechtern und dem Schenken tatsächlich mal genauer angeguckt. Und sie hat herausgefunden, dass Männer in gleichgeschlechtlichen Beziehungen zum Beispiel mehr Geld für Geschenke ausgeben als Männer in heterobeziehungen. Außerdem sehen Männer in heterobeziehungen, Schenken eher nüchtern, so quasi als Austausch von Gegenständen, während Frauen eingeschenktes persönlich ist, oder bei dem sich der Schenken der Mühe gemacht hat, mehr schätzen als den Toren Gegenstand. Dazu passt auch noch das Ergebnis einer anderen Studie, wo nach Frauen Toren Geschenken gegenüber oft zurückhaltend sind, weil sie befürchten, dass das zu einem Macht ungleichgewicht in der Beziehung führen könnte. [Musik]