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Geldanlagen: Was man als ETF-Anfänger wissen muss (Mit Hartmut Walz)

from Smarter leben

38m 8s

Geldanlagen: Was man als ETF-Anfänger wissen muss (Mit Hartmut Walz)

Investieren ist kein Risiko, sondern ein zentraler Bestandteil eines sicheren und wachstumsorientierten Lebens. Hartmut Walz betont, dass Aktien die wichtigste Anlageklasse für langfristige Vermögensbildung darstellen, da sie über eine durchschnittliche Rendite von 4–5 % eine Risiko-Prämie leisten. Eine breite Streuung, auch durch ETFs, reduziert das individuelle Risiko, wobei besonders preiswerte, passiv verwaltete Produkte empfohlen werden. Es ist entscheidend, keine Einzelaktien zu kaufen und sich nicht von kurzfristigen Kursveränderungen leiten zu lassen. Gold kann als Ergänzung dienen, aber nicht über 10 % im Portfolio. Kryptowährungen und Elterfs sind für Anfänger ungeeignet. Tagesgeld und Festgeld bieten Sicherheit, sind aber nicht rentabel. Der Erfolg kommt durch Disziplin, einen klaren Horizont und das Vermeiden von Emotionen. Der wichtigste Rat für Anfänger: Beginne klein, mit 100 Euro im Monat, und bleibe konsequent – der erste Erfolg steigert die Selbstvertrauen. Es gibt keinen „besten“ Zeitpunkt für Investitionen, sondern ein langfristiges, ruhiges Verhalten ist entscheidend. Ein guter Anleger betrachtet das Investieren als ein langfristiges, strategisches Werkzeug, nicht als Spekulation.

Transcription

5595 Words, 35241 Characters

German
* Musik * Normale Leben haben mit den Eindruck, dass teure Dinge meistens eine höhere Qualität haben. Und es gilt beim Geldanlegen nicht. Ganz tolle ETF sind total preiswert. * Musik * Willkommen zu Smarter Leben. Ich bin Rachelle Publier. Und heute sprechen wir darüber, wie wir unser Geld Krisensicher anlegen. Zugast ist Finanzexperte Hartmut Walz. Bei vielen deutschen liegt gespartes Geld oft auf Tagesgeld und Jiro konnten rum. Manchmal, weil wir nicht wissen, wie wir es anlegen sollen, macht man auch, weil uns die globalen Krisen Angst davor machen zu investieren. Dabei geht viel Geld verloren, dass wir eigentlich in Aktien, ETFs oder Gold gewinnen könnten, sagt Hartmut Walz. Erst Professor für Betriebswirtschaftsleere und Finanzdienstleistungen an der Hochschule Ludwigshafen und berät Anleger bei der Alters- und Vermögensvorsorge. Im Gespräch erklärt er mir, welche Anlagestrategien sich bewährt haben und warum es nie zu spät ist zu investieren. Worauf sollte ich also beim ETF-Kauf achten? Wie erkenne ich eine gute Vermögensberatung und wie blabe ich cool bei Kurs einbrüchen? Darüber sprechen wir in dieser Folge. Schön, dass ihr dabei seid. Hartmut, wir haben den Kriegemannen Osten, steigende Ölpreise, tals eratische politische Entscheidungen in den USA. Das alles macht es für ängstliche Menschen, vielleicht nicht gerade leicht zu entscheiden, wie sie am besten ihr Geld anlegen sollten. Wie würdest du jemanden, die Angst vom Investieren nehmen? Ich würde den Leuten Angst vom Investieren dadurch nehmen, indem ich Ihnen sagt, das ist so wie bei den Fußballfans oder bei den Fußballmannschaften. Das nächste Spiel ist immer der Schwerste. Und wir Menschen haben immer den Eindruck näher. Die Vergangenheit war es ja nicht so schlimm. Klar, wir wissen ja, wie es ausgegangen ist. Und wir haben aber vor zehn, vor 20 Jahren auch immer gedacht, es wäre schwierig. Also ich habe ähnliche Anfragen bekommen zum Beispiel, als gerade der Ukraine-Krieg begonnen hat. Ich habe ähnliche Anfragen bekommen, als Covid gerade ausgebrochen ist. Und das war immer so eine Endzeitstimmung. Aber ich denke, unsere Zuhörerinnen und Zuhörer sind gut beraten, wenn sie sich überlegen, dass bisher die größte Krise auch immer wieder ein Ende hatte und zwar schneller als man dachte. Ja, Krise ist eigentlich immer, kann man schon fast sagen, oder? Ja, tatsächlich. Und trotzdem erholt sich dieser Markt ja auch immer wieder. Warum denkst du, haben denn noch so viele Menschen Angst vor dem Finanzmarkt und dort ihr Geld zu verlieren? Kannst du das irgendwie psychologisch auch nachvollziehen? In Wahrheit ist es so, man kann sagen, wer Angst vor einem Crash hat, der hat es nicht verstanden. Weil es gab noch nie, seitdem es Menschen gibt, noch nie einen Crash, der nicht früher oder später meistens schon nach Monaten, manchmal aber auch erst nach Jahren, durch das nächste Alltime High überkomensiert wurde. Und wir haben jetzt wieder ein Alltime High im Dachs diese Woche. Und das wird nicht das letzte sein. Reden wir mal über Anlageklassen. Welche sind die wichtigsten Anlageklassen? Und welche würdest du jedem Anfanger auch raten, im Portfolio zu haben? Anlageklassen sind ja das, wo das Geld wirklich drin ruht. Während die Produkte sind Anlagewähigel. Also der ETF ist auch ein Anlagewähigel. Auch Zertifikate wären Anlagewähigel oder Bausporverträge oder sowas Versicherungsverträge. Sehr viele Anlagewähigel sind aber kostenintensiv und haben andere Nachteile. Es gibt nur sehr, sehr wenige wirklich gute und empfehlenswerter Anlagewähigel. Also die wichtigste Anlageklasse für langfristigen Vermögensaufbau ist ganz, ganz eindeutig die Aktie. Aber 18-hundertprozentig allein sind es eigentlich nicht. Es gehört dann irgendwie etwas Risiko, etwas Schwankungsärmeres zu. Wenn Menschen jung sind und wenn sie es gut verstanden haben, wenn sie Finanzbildung haben, wenn sie cool sind, vielleicht dann sowohl auch in sicheren Arbeitsplatz haben und ein festes Einkommen. Dann müsste dieser Zinsanteil der Risiko der Schwankungsarme an Teilen ganz gering sein und mit wachs nem Alter dann, also je mehr wir uns der Erntephase, also zum Beispiel im Renten Eindritt nähern, desto höher sollte der sein. Aber die wichtigste und vor allem dieren Tabels der Anlage klasse der Welt sind Aktien. Immobilien kommen hinterher, haben aber enorme Nachteile. Man kann die nicht so schön stückeln und nur wirklich ultra-reiche Leute können eben über verschiedene Immobilien auf verschiedenen Ländern und Kontinentern diversifizieren. Was ist mit Gold? Gold ist auf alle Fälle auch eine interessante Anlageklasse. Ist aber langfristig nicht so rentabel wie Aktien. Aber und könnte sie als Beimischung, könnte man die Anlageklasse Gold auch durchaus verwenden in so einem Verhältnis von fünf bis zehn Prozent. Nachteil bei Gold und auch bei anderen Rohstoffen ist eben, dass die keine Inherente, keine in sich tragende Rendite oder Ausschütung hat. Für jemanden, der jetzt vielleicht noch nicht so viel davon gehört hat, einfach mal so ganz basic. Was ist ein ETF ganz einfach erklärt? Die einzelne Aktie ist die Anlageklasse. Der ETF, ich sage gerne, bildlich gesprochen die Einkaufstüte, in die du viele Aktien, aber auch durchaus andere Dinge, zum Beispiel online, bundesanlein, Geldmarktpapierer reintun könntest. Also ETF ist eine bestimmte Art von einem Investmentfonds. Das heißt, das Geld, was du da reinsteckst, das ist ein Sondervermögen. Und wenn derjenige, der dieses Produkt macht, den ETF macht, wenn der Pleite gehen würde, würde dein Geld ausgesondert. Ja, das ist das Schöne an einem Sondervermögen. Und deswegen finde ich ETF allein aus diesem Grund schon mal empfellenswert. Und zwar vor allem empfellenswert im Vergleich zu den sogenannten Investmentzertifikaten oder auch Anlagezertifikaten genannt. Da hast du nämlich als Anlegerin das Risiko, wenn der imitente Pleite geht, dann weibst du auf deinem Schaden besitzen. Und du hast auch keinen Einlagenssicherungsfonds. So, als ist es ein Investmentfonds, jetzt gibt es aber verschiedene Arten von Investmentfonds. Nimm ich zum einen Börsen notierte und nicht Börsen notierte. Du empfiehlst ETFs ja auch, hast du gerade selbst gesagt, dass sie mittlerweile gelten, die ja so ein bisschen als Goldstandard empfiehlung. Warum eigentlich? Und ist es auch trotz Krisen noch so? Ich empfehle die billigen, die preiswerten, kostenamen Indextrecker ETFs. Und nicht die aktiven. Die erstens teurer sind und zweitens natürlich spekulativ. Denn für jede Formmanagerin, für jeden Formmanager, die damit eine Überrendiete machen, muss irgendein anderer aktiver Investor eine minder Rendite oder sogar ein Verlust machen. Also wichtig wäre ETF ja, aber indextrecker passiv und jetzt kommt's möglichst breitstreund. Und jetzt kommt dann die eigentliche der Kern deiner Frage, warum empfehle ich das? Weil wir nicht in der Lage sind, die einzelnen Investments zu kontrollieren. Wir sind nicht unternehmer, die im Aufsichtsrat von hunderten oder tausenden von Firmen sitzen. Deswegen streuen wir die Risiken und die Aktienmärkte belohnen uns mit einer Risiko-Premie nur für die Risiken, die man nicht wegstreuen kann, die man nicht weg diversifizieren kann. Und damit kommen wir zu einer ganz, ganz einfachen Regel, die da lautet, investieren nie in ein Produkt, gehe kein Risiko ein, wenn du dafür keiner angemessen Risiko-Premie kriegst. Deswegen ist Streuen so schön, weil ich dann noch die sogenannte Equitivprämie, die Eigenkapitalprämie der Aktienmärkte krieg, die unter hohen Schwankungen im Schnitt bei 4-5% liegt, über dem, was ich mit Sinspapieren kriegen würde. Und das ist natürlich für einen langfristigen Vorsorge, für einen Vermögensaufbau, mit einem schönen langen Höhe und mit Abstand des Beste. Noch mal zum Stichwort Streuen. Ich lese auch immer viel, das Englische Sprichwort "Don't put all your eggs in one basket". Ist das, was damit auch gemeint, ist, dass man eben in viele Unternehmen statt eben nur in das eine investiert? Das ist es genau, aber das geht auf einen der ersten Novelpreisträger zurück, nämlich Harry Markowitz. Und der sagte genau das, während wir eben als Unternehmer, vielleicht haben wir auch irgendjemand bei den Zuhörern, der oder die in Start-up macht. Da sagt man, "Do carry all eggs in one basket, but take care of the basket". Also ich kann als Unternehmensgründer, als verantwortlicher, aber auch als Ärztin oder als Architekt mit einem frei beruflichen Mini-Unternehmen. Ich kann da meine Rese nicht streuen, da muss ich aufpassen, da muss ich fit sein, spezialisiert sein. Und das ist genau dieser Riesenunterschied, Unternehmerinnen, Freiberufler und die Leute, die eben ihr Basket immer ihr Leben lang gehütet haben. Das sind meine schwierigsten Gesprächspartner, weil die wollen im Alter ja immer noch die Kontrolle behalten. Und wir können aber weltweit nicht kontrollieren, also wir müssen streuen und loslassen. Ist das dann auch der Unterschied zwischen aktiven und passiven Investieren? Kannst du denen vielleicht noch mal erklären, was der Unterschied ist, aktiv ist? Ja, deine Frage ist da ganz dicht dran, der aktive Investor. Oder die aktive Spekulanten, die glaubt, dass sie oder er schlauer ist als der Markt. Die möchten den Markt schlagen. Und dann sage ich immer, ich bin zwar Prof. für Finanzen und ich habe das ganze studiert und habe eine Bankleere. Aber ich bin mit der Durchschnittsrendite total glücklich, weil die ist klar. Die ist langfristig dann mit Inflationen und Vorsteuern zwischen 8-9 Prozent gewesen. Die letzten 10 Jahre, die letzten 50 und die letzten 100 Jahre trotz Kriegen und allen Krisen zwischen drin. Und die nehme ich mit. Und diese Exponentialfunktion, die sorgt für einen schönen Vermögensaufbau. Und ich kann den Leuten oft innerhalb von wirklich einer minutete spekulieren, matig machen, indem ich den Leuten erzähle, das ist doch ein Nullzumenspiel. Also raschell, wenn du und ich, wenn wir zwei irgendwo im Zimmer sitzen und um Champagnerflaschen betten, die stellen wir an die Mitte. So und dann betten wir und du bist halt einfach cleverer und schneller als ich. Und am Ende unseres Wettens sind die ganzen Champagnerflaschen bei dir. Schön für dich, nicht so schön für mich, aber die Anzahl der Champagnerflaschen im Raum hat sich nicht erhöht. Und wenn man sich das maglage macht hat, dass das ein Nullzumenspiel ist, dann vergueutet man keine Zeit mehr mit spekulieren. Was wären so die drei wichtigsten Dinge, die du raten würdest, wie ich mein ETF-Potfolio aufstelle? Das Wichtigste ist einfach Sträuen, Sträuen, Sträuen. Das heißt, man könnte sogar mit einem einzigen Produkt schon einmal in die Schule oder eins kommen, indem man einen echten Weltfonds kauft, einen Weltfonds auf einen Weltindex und das ist nicht der bekannte MSCI World. Der hat nämlich viel zu viel USA und hat nur Industrieländer. Es müsste dann eben ein ETF sein, der auf einen Index sich bezieht, der nicht nur Industrieländer hat, sondern auch Schwellenländer. Und damit diesen USA Klumpen reduziert. Das ist das, was ich meinen, studierenden Fehler in eine Einproduktlösung. Wir nennen es das Kissprinzip "Keep it simple stupid", also haltet die Dinge einfach und überschaubar. Wenn du jetzt aber sagst, mit den Schartmode ich kann 500.000 Euro anlegen, ja, aber auch schon, wenn es vielleicht 100 wären, 100.000 Euro werden, dann würde ich sagen, sollte man mit diesem Weltpotfolio anfangen, aber noch ein bisschen nachbessern. Also das ist, da nehme ich immer die Metafer von der Bio-Gewürzmischung, die du in einem Bioladen kauft, die auch noch preiswert ist. Und diese Gewürzmischung ist schon richtig gut. Kannst du selber nicht besser machen. Aber der Arzt hat dir gesagt, du hast schon ein bisschen auf mit dem Salz. Die meisten Leute essen zu viel Salz, also nimmst du die Bio-Gewürzmischung. Das ist mein Welt ETF und dann würdest du nach, zum Beispiel noch mit Pfeffer, mit Paprika, mit Ingba oder was dir halt besonders gut schmeckt. Und genau das empfehle ich, aber das werden dann keine 20 ETFs, sondern das wird dieser Planet, das ist eine Core-Settelheit-Strategie und da drum kommen vielleicht zwei oder drei noch Ergänzungen, wo ich nachwürze. Das wäre auf alle Fälle ein Schwellenländer ETF, der also nur Schwellenländer hat. Und das wäre vielleicht ein wenig nachgewürzt noch Europa. Und man könnte dann auch noch ein Deutschland ETF dazunehmen. Das muss man nicht. Viele Leute lieben das. Wir reden jetzt überwiegend für deutsche Staatsbürger oder Leute, die hier in dem Sprachraum leben. Und du könntest natürlich auch gold, virtuelles Gold dazunehmen. Das ist nicht dumm und du hast keine Angst vor Einbrecher und du hast keine Schließfachkosten, keine Versicherungskosten. Und selbst wenn du kommt, du bei der Sparkhassen gelsen Kirchen hast, wirst du Sorgen frei. Was rätst du denn jetzt jemanden wie mir? Ich bin jetzt so Mitte Ende 30 mit einem durchschnittlichen Einkommen. Wie viel sollte ich als Einsteigerin investieren? Also z.B. welcher Prozentsatz meines Einkommens wäre gut? Gibt es dann eine Regel? Da gibt es viele, viele gut gemeinte Regeln, die man im Volksmen zu bauernregeln nennt. Ich halte nichts davon. Denn anscheinend so gut kennen wir uns ja noch nicht. Ich weiß nicht, wie viel vermögen du hast, ob du im eigenheimwohnst, ob du schon was geschenkt bekommen hast, von Eltern oder anderen verwandeln. Also jede Aussage da wäre verlässig. Aber wenn wir zugehörer und zuhören halt haben, die noch gar nichts tun, ist der Appell ganz einfach mal ganz klein anfangen. Also ich habe viele, viele Studierende, die dann nach der ersten Vorlesung anfangen, mit 25 Euro einen ETF-Sparplan zu machen. Und dann kommen die nach dem Semester und sagen, Mensch, Herr Walz, zum ersten Mal in meinem Leben habe ich eine Einzahlung auf dem Schierokonto, die nicht von meinen Eltern essen, für die ich nicht arbeiten musste. Das war die erste DVD-Dentenausschütung und diese Erfolge machen dann stark und dann gewinnt man zuversicht, auch wenn man mit wenig Geld mal ein paar Kursverluste zwischendrin hat, die dann plötzlich auch wieder weg sind. Also nicht hochschwellig irgendwie mit einem hohen Anspruch in die 100%-Falle, sondern überhaupt mal anfangen und dann sieht man auf einmal, oh, das macht Spaß, das funktioniert und dann werden die Beträge größer. Wir reden jetzt überwiegend, glaube ich, für berufstätige. Und da wäre so eine Sparate von mindestens 100 Euro im Monat schon gut. Wenn ich jetzt einsteige mit diesen 100 Euro, um die zu investieren, kannst du ein Rechenbeispiel uns geben, also wo wäre man dann nach ca. 20 Jahren, 30 Jahren? Es gibt die sogenannte 72-Gerägel und die ist für solche Überlegungen ziemlich gut. Man nimmt die Zahl 72 und teilt sie durch die Rendite. Also, wenn ich auf dem Sparboch zu einem Prozent Rendite anlege, brauche ich 72 Jahre, 72 durch 1, als 72 Jahre bis ich mein Geld verdoppelt hat. Wenn ich zu 2% anlege sind es nur noch 36, wenn ich es durch mit 6% anlege, dann sind es noch 12 Jahre. Und genauso können wir es mit 8 oder 9 weiter rechnen. Und das ist gar nicht schlecht, das kommt ziemlich genau hin. Man müsste es mit dem Logaritmus rechnen, um es genau zu haben, aber das kommt ziemlich gut hin. Und wenn ich jetzt mal optimistisch von 9% ausgehen würde, und 3% Inflationsrate abzieh, hätte ich einen Netto zins von 6%. Realistischer Wertsfleicht, wenn ich mit nur 2,5% Inflation rechnen und 8,5% Rendite bin ich wieder bei den 6%. So 72 durch 6, da habe ich also die Kaufkraft meines Geldes danach in 12 Jahren verdoppelt. In 24 Jahren vervierfacht. Das gibt es um Gefühle für, wie effizient eben dieses Rendite orientierte Sparen ist. Also auf jeden Fall einfach mal anfangen? Unbedingt anfangen. Kann ja nur was Gutes rauskommen? Und auf die Kosten achten. Das darf preiswert sein. Weil im normalen Leben haben wir den Eindruck, dass teure Dinge meistens eine höhere Qualität haben. Ganz, ganz tolle ETF sind total preiswert. Über welches Spektrum? Preisspektrum sprechen wir da auch? Also ich sag dir mal so einen Kostenspektrum, die traditionellen Anlagen, die man im persönlichen Vertrieb von Banken und Sparkeisen angeboten kriegt, führen zu Kosten von um die 3% bei den Produkten, die ich ablehnen würde heutzutage. Ich persönlich mit meiner Ehefrau habe keinen ETF, der über 0,4 hat. Und ich würde die auch heute nicht mehr kaufen, aber aus sehr kläveren Gründen verkaufen werde ich auch nicht. Aber ich würde die gleichen Produkte von einem anderen Anbieter heute für 0,15 bis 0,2% jährliche Kosten. Und es gibt es jetzt seit kurzer Zeit. Gibt es einen absolut sehr jösen Welt ETF mit Kosten von 0,07%. Das sind absoluter Trauben. Ich habe mir das Produkt intensiv angeschaut. Ich werde keine Werbung dafür machen. Dafür bin ich ja nicht als Gast hier bei dir eingeladen. Aber das finden die Leute dann schon selber. Ich habe mir das Produkt intensiv angeschaut und ich habe kein Haar in der Suppe gefunden. Und diesen ETF gibt es ausschütend oder tesaurierend. Und was ist der Unterschied zwischen ausschütend und tesaurierend? Also es gibt bei fast allen ETFs zumindest bei den populären Welt ETFs die Möglichkeit, entweder die Ausschütung jedes Jahr sich auszahlen zu lassen oder eben, dass der Vormenager, die Vormenager in die Ausschütung automatisch wieder anlegt, so dass die einem gar nicht zufließen. Dieses wiederanlegendes automatische nennt man auch tesaurieren. Ich empfehle jetzt tendenziell eher den Ausschütenden und da gibt es eine Menge Argumente. Ich sage nur ganz wenige. Das für mich wichtigste ist, das streichelt mein Belohnungssystem. Wenn ich jedes Jahr oder sogar mehrfach im Jahr etwas zufließen bekomme, wo ich nicht dafür habe arbeiten müssen, dann denke ich, boh, habe ich doch gut gemacht und vielleicht speichte ein bisschen mehr, aber genau die Ausschütung. Also das wird belohnt und das hält die Leute bei der Disziplin. Das zweite ist, wenn Leute anfangen ist, dass sie die Ausschütungen die ersten 1.000 Euro völlig steuerfrei kassieren können. Wir haben nämlich alle einen steuerfrei betrab, für Kapitalankünftig von 1.000 Euro. Damit kann man etwa 70.000 ETF-Vermögen aufbauen, bevor man überhaupt in die Steuerpflicht reinkommt. Also, wie viel Geld Vermögen sollte man haben, bevor man über Anlage überhaupt nachdenkt oder kann man was wirklich schon mit dem ersten Gehalt klein anfangen. Du solltest keine Schulden haben. Also, wenn du Schulden hast, solltest du zuerst deine Schulden abbauen. Weil das macht keinen Sinn, die Schulden und auch die Zinsener drauf zahlst du von deinem Versteuern einkommen. Zum Beispiel ein Studienkredit soll dich erst mal abbezahlen. Wenn der Studienkredit vielleicht sind frei ist? Okay, dann kann man das Parallel machen, aber andere Kredite oder auch, wenn man nicht genug Geld hat, um das nächste Auto zu kaufen, sondern da ein Konsumentengrediet aufnehmen würde, oder ein teures Liesingen machen würde, dann würde ich sagen, das sollte vorgehen. Und natürlich wäre ich auch nicht begeisterte von, wenn jemand das Geld anlegt, in ETFs, ohne einen Anlagehorizon zu haben. Also, wenn die nächste kaputte Waschmaschine dazu führt, dass das wieder aufgezärt wird, dann hat man ja einen Kursrisiko, also in Aktien ETFs würde ich erst dann anlegen, wenn so eine kleine Liquiditätsreserve vorhanden ist. Kleine Liquiditätsreserve hängt von deinen Verhältnissen ab, lebst du allein oder in einer Partnerschaft, wo man sich gegenseitig aushilft, kann bei dir das Dach kaputt gehen oder wohnst du zu Miete und das ist eben das Problem vom Vermieter. Ich glaube, das können die Leute mit diesen paar Filterfragen sehr schnell selbst beantworten. Ich kenne tatsächlich Menschen und meinem Umfeld, die mit Aktien, also jetzt nicht mit ETFs, schon auch sehr viel Geld verloren haben. Was würdest du sagen, sind die drei großen Fehler, die man vermeiden sollte beim Aktienkauf? Ich empfehle, keine Einzelaktien zu kaufen, weil dieses Klumpenrisiko, ich kaufe, was weiß ich 100, Daimler, Track oder was weiß ich, 50 Space X Aktien völlig verrückt. Da stecke ich nicht drin und wenn du sagst, was sind die drei schlimmsten Fehler, der größte Fehler, ich kann Pech haben, weil es ist ganz viel Zufall. Und der zweitbräuste Fehler ist vielleicht auch diese Overconfidence, die selbst Überschätzung. Ich habe doch eine Bankleer oder ich lehste doch hier Spiegel online, da bin ich doch informiert, das hilft uns alles nichts. Kennt man ja auch vielleicht so von Fällen wie Wirecard, zum Beispiel, wo viele Anleger ja auch sehr viel Geld verloren haben? Genau, vielleicht schuldigte jetzt noch den dritten Fehler, das ist die ganz normale menschliche Anlagepsyche, die Leute kriegen Angst, wenn die Kurse fallen und dann verkaufen sie. Und da sage ich dann gerne die Metafer, das bringt überhaupt nichts, wenn du auf die Bremse tritzst, nachdem es geblitzt hat. Seit einigen Jahren strömen auch sogenannte Elterfs auf den Markt, also European long term investment funds, könnte man jetzt als Leier erst mal vielleicht sogar verwechseln mit ETFs, was hat es mit diesen Auf sich und eigenen sie sich für die Altersvorsorge? Also ich freue mich sehr, dass du das fragst, weil es ist ein ganz kritisches und die Elterfis werden seit etwa anderthalb Jahren auch richtig gehyped. Und viele Leute fragen mich auch, sprechen mich anschreiben mehr Mails aus der Community und sagen, Mensch, ist das nicht so was wie ein kleiner ETF? Nein, es ist was ganz, ganz anders. Und ETF heißt der Exchange Traded Fund und die ausführliche Bezeichnung der Elterfs heißt übergenommen. Und das sind langfristvolls von meistens Infrastrukturprojekten, also Brücken, Tunnels, die dann mautpflichtig Autobahnen betrieben werden, es könnten aber auch Beteiligungen sein in private equity oder andere exotische Anlageklassen. Ich persönlich rate davon absolut ab, die ganzen Verbraucherschütze auch die Verbraucherzentralen raten ab und selbst die barfin, Bundesanstalt für Finanzaufsicht, Rät mittlerweile davon ab und wand, ich würde es ganz kurz platzusammenfassen. Es gibt diesen Markt für Infrastrukturprojekte und diese Beteiligung, den gibt es schon seit Jahrzehnten. Und es ist ein Markt für Profis. Da sind zum Beispiel große Versicherer, Allianz und Co. andere institutionelle Investoren mit großen Beträgen, die haben ihre Fachleute, die diese Projekte prüfen und einkaufen gehen. Für mich ist es das Bild, wie von einem Buffet, die dürfen um 8 rein und dann futtern die das Buffet ab und dann darf ich als Privat ein Läger um 9 gucken und kriegt dann im Prinzip das, was übrig geblieben ist angeboten. Und dann noch mit Kosten von teilweise um oder über 10 Prozent. Das heißt, dass für meinen 100 Euro nur 90 angelegt werden, höchste Elegwide. Die drei wichtigsten Worte, die du wissen musst, rund um LTF, heißen, nein, nein und nochmal nein. Das kann man sich merken. Lasst uns mal über Moral und Sozialverträglichkeit sprechen. Geht das eigentlich, kann man überhaupt nachhaltig, moralisch investieren, gerade auch so bei ETFs? Auf effizienten Kapitalmärkten ist die Chance, dass du und ich, dass wir durch unser Investment etwas nachhaltiges erreichen, bei null. Ich würde sagen lasst es investiere weltweit. Da bist du ein bisschen auch investiert in Erdölunternehmen, in chemischer Industrie, auch ein bisschen sogar in Rüstungsunternehmen, wenn die im Index drin sind, aber mein soziales Herz des Tobi aus durchspenden und vor allem durch nachhaltiges Konsumieren. Gold gilt als relativ Krisensicheres Investment. Ist das wirklich so und würdest du das Anfängern raten, Gold als Baustein in ihr Anlage die Pumet aufzunehmen? Also das ist so die Geschichte, dass Gold Krisensicher sei und wenn du langfristig denkst, also langfristig heißt es wieder, um ganz sicher zu sein in etlichen Jahren auf alle Fälle über ein Jahrzehnt, wobei 15 Jahre werden wir noch lieber als Horizont. Also wer sich Gold kauft, sollte rationale Erwartungen haben, falsch wäre die Erwartung, ich werde sofort für Inflation oder für andere Dinge entschädigt. Das funktioniert nicht. Der Goldpreis kann, wenn du Pech heißt durch aus zehn Jahre dahin crepslen so um die Nullienischwanken oder sogar Minus haben. Die letzten drei Jahre waren fantastisch, aber wir sollten nicht denken, dass es so weitergeht und die letzten paar Monate hat der Goldpreis auch schon wieder kräftig, also über 20% nachgegeben. Also es sollte eine langfristige Erwartung sein. Das war das kritische. Jetzt kommt das Gute. Gold stabilisiert das Portfolio, weil wenn die Aktien nach unten abrauschen, ist es häufig so, dass eben Gold nicht mitgeht, sondern eher ein bisschen steigt. Aber als junger Mensch braucht man das eigentlich nicht und mit wachs in dem Alter könnte man eben einen gewissen Goldanteil für auch als Krisenschutz sich vorstellen, aber der sollte nicht über 10% betragen. Was hältst du denn von Kriptowährungen wie Bitcoin als Geldanlage für wen könnte das etwas sein? Für wen wäre das sinnvoll? Also es ist okay als Spielgeld und da würde ich jetzt aber sagen, keine 5%, das sollte eigentlich eher dann so bei einem oder zwei Prozent sein und wenn man wirklich ins Detail geht, müsst man sich mit den Kriptowährungen sehr intensiv beschäftigen. Das machen die meisten nicht. Alle starren auf dem Bitcoin kaum einer meiner Gesprächspartner, kein 5 oder 10 verschiedene Kriptowährungen beim Namen nennen. Es ist so, dass seitdem es den Bitcoin gibt, es wirklich Tausende von Kriptowährungen gab, die mittlerweile schon wieder tot sind. Also diesen nicht wirklich tot, aber es gibt keinen Handel und es sind völlig wertlos, die Krippseln da rum und ja, und kein Mensch kauft oder verkauft ihm mehr, aber man sollte nicht da seine Altersvorsorge oder einen Vermögensaufbau davon abhängig machen. Also für ängstliche und leihen ist das nicht unbedingt das sicherste. Dann lass uns doch mal eher auf konservative Span gucken. Wie sieht es denn mit spa-modellen wie Tages- und Festgeldkonten aus? Also ist das Tagesgeldkonto wirklich so sicher, wie viele glauben und bringt das überhaupt was? Also die erste Frage ist die Frage nach der Sicherheit. Wir haben eine europäische Einlagenssicherung und alle in Deutschland zugelastenden Institute sind dem angeschlossen und damit hast du als sparen eine staatliche Garantie bis zu 100.000 Euro. So, damit habe ich kein Ausfallrisiko und das ist schon mal gut. Die zweite Frage ist, ist es eine gute Anlage. Und da würde ich jetzt noch zurückkommen auf, was ist rentabel und was nicht. Und wir haben gesagt, du brauchst zwei Anlageklassen, nämlich einmal diesen Renditebaustein, das waren die Aktien und dann einen beruhigenden Anker, den viele Vertriebler als Sicherheitsbaustein oder als risiko-lose Anlage bezeichnen, das ist es nicht, weil es unterliegt nämlich dem Inflationsrisiko. Trotzdem, da, wenn die nächste Waschmaschine kaputt geht, wenn du ein neues Auto brauchst oder wenn das Dach und Licht ist, dann musst du da drauf zurückgreifen können, ohne dass du an der Aktien gehst, die vielleicht gerade durch einem Crash im Mino sind. So und insofern ist es sinnvoll, aber eben so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Das heißt, bei jemand, der ein festes Einkommen hat und sagt ja, also ich komme jetzt nicht ständig in die Krise, da genügend dann vielleicht 5.000 oder 10.000 Euro, wer jetzt selbstständig ist und sehr schwangendes Einkommen hat, der brauchen sprechen mehr in diesem Zinsbaustein. Ich würde halt nie die Erwartung haben, dass mich das Reich macht, sondern ich kann nur den Inflationsschaden mindern. Das heißt, wenn ich jetzt zum Beispiel 3% auf stagesgeldkonto kriege oder mit irgendeinem Anleihen ETF kriege und ich habe 2,5% Inflation, dann sieht es gut aus, wird trotzdem ein kleines Minus geschäft, weil du nämlich auf die 3% Steuern zahlst. Trotzdem ist es kein Grund, die Anlage nicht zu machen, weil wenn du es unter dem Kopf kissen hältst oder wenn du das auf auf dem Schirokondol liegen lässt, dann hast du den vollen in den Platz und schaust. Gibt es eigentlich ein besonders guten oder einen schlechten Zeitpunkt, wann man am Kapitalmarkt investieren sollte? Ja, die gibt es wirklich, aber ich kenne sie immer erst hinterher, so wie die Lottozahlen, die richtigen. Also wir haben Schwankungen, wir haben Kursrisiken, aber wir haben insgesamt eine positive Tendenz. Und je länger du dein Geld zurückhältst, also zum Beispiel auf dem Chirokonto liegen lässt, obwohl du investieren könntest, desto länger stehst du an der Seitenlinie und guckst zu, wie die investierenden Tore schießen. Also wenn du Geld hast und wenn du einen Zeithorizont hast, von im Idealfall 10 oder mehr Jahre, dann ab in die Aktien. Wenn der Zeithorizont kürzer ist, dann brauchen wir zumindest einen hohen Anteil von Kurs stabilen Dingen, die sind nicht riesig oder los, weil sie der Inversion unterliegen, aber da musst du im Geldvermögen bleiben, sprich Tagesgeld, Festgeld, Geldmarkonto oder Anleihen ETF, Geldmark ETF. Ist es für nötig permanent Kurse zu beobachten und worauf muss man als Leih dabei achten? Also die Eheläute Wald verwenden für unser eigenes Geld keine vier Stunden pro Jahr. Ich würde sagen zwischen zwei und drei Stunden. Es wird ein Anlageerfolg nicht erhöhen, wenn du täglich einen Wirtschaftsteil liest und es wird in überhaupt nicht erhöhen, wenn du in meiner Vorlesung sitzt und in 90 Minuten dreimal auf Toilette gehst, weil du schnell die Kurse angucken willst. Also ich hab mal einen Studierenden gehabt, der ist in der 90 Minuten vor Lesung 7 mal raus und ich weiß genau, der war nicht auf Toilette, der hat ein Handy gecheckt. Aber hast du denn Tipps, wie man als Einsteiger ein Gefühl für den Markt bekommt? Also man muss ja jetzt vielleicht nicht in 90 Minuten dreimal reinschauen, aber wie schafft man es denn, bei Kurs einbrüchen möglichst ruhig zu bleiben und nicht die Nerven zu verlieren? Das schafft man, indem man als Anfänger eben breit gestreut hat, dann ist es nämlich gar nicht so schlimm. Dann hat man ein Wirecard Erlebnis, hat man dann nicht oder ein SpaceX Erlebnis schon 30 Prozent jetzt in kurzer Zeit im Minus, weil die einfach gehyped waren, sowas bleibt einem erspart und ansonsten, indem man klein anfängt, wird ja auch dieses negativer Erlebnis klein sein. Das stimmt. Und wann sollte ich vielleicht doch lieber verkaufen? Du solltest immer genau dann verkaufen, wenn du das Geld wirklich brauchst. Du solltest nicht verkaufen, um wieder woanders anzulegen. Wenn du einmal gescheit angelegt hast, also wenn du eine Dummheit begangen hast, also meine Studierenden haben die Hanf ETFs jetzt alle verkauft, allerdings mit Verlusten. Also wenn ich handwerklich schlimme Fehler gemacht habe, dann muss ich meine Fehlentscheidungen korrigieren. Aber wenn ich Klug investiert habe, nämlich dieses breite Sträumen, dann ist es wahrscheinlich nicht sinnvoll zu verkaufen. Ob im Netz oder sogar bei der eigenen Bank, und es gibt viele falsch Informationen oder auch schlechte Tipps, wie er kenne ich denn eine gute Vermögensberatung und wie er kenne ich vielleicht auch Betrüger. Eine schnelle, aber nicht ausreichende Antwort wäre, wer immer dich kostenlos bereht und nicht die Verbraucherzentrale der Bunte versicherten, die barfin oder Stiftung warrentest ist. Wer immer dich kostenlos bereht, ist kein Betrüger, aber ist ein Verkäufer oder eine Verkäuferin. Also die kostenlose Beratung bei Versicherungsgesellschaften, bei banken Bausparkaisen. Das ist legitim, es ist okay, es ist kein Betrug, aber es ist vertrieb und es ist teilweise auch vertrieb am Rande der Legalität. Da werden Dinge erzählt, wenn die wirklich produkuliert würden, hätte der Kunde einen Schaden der Satzanspruch. Was banken, fallen Sparkaisen vor ein paar Jahren, an offenen Immobilienfonds, an Anteilen von offenen Immobilienfonds in den Markt gedrückt haben, also verkauft haben, ist, wenn man die das gesprochene Wort beweisen könnte, auf alle Fälle am Rande oder Jenseits der Legalität, weil man den Leuten das als Festgeld als verkauft hat, eine völlig illekwide Anlage. Also ich würde den richtigen Betrug unterscheiden, das gibt es ja wirklich zum Beispiel das penny stocks oder absolut wertlose Grubdos verkauft werden, das ist wirklich Anlage betrug. Aber wenn man Kundinnen und Kunden im Rahmen der gesetzlichen Reglementierung mit extrem hohen Kosten und falschen Produkten verrät anstatt berät und wenn die Kosten dazu führen, dass die Anlage immer tiefer ins Minus rutscht, dann ist da strafrechtlich nicht zu machen und das Geld zurück zu holen ist äußerst schwer. Was sind die größten Mütten oder falschen Annahmen, die rund um das Thema Geldanlage kusieren? Das erste ist, ich bin klüger als der Markt, also wenn ich doch ein bisschen Zeitung lese und so dann erzielig übergewinne, also das nicht verstehen, dass es ein Nullzumenspiel ist kurzfristig und der Qualitätsvermutungseffekt. Also wir glauben halt, dass die teure Winterjage besser Qualität hat als die billige und bei Produkten klappt es häufig. Also wenn du ein Luxus-Auto kaufst, dann hat es eine andere Verarbeitung, eine höhere Qualität. Aber bei Finanzdienstleistung ist ja gerade die Tatsache, dass es wenig kostet, ein Qualitätsmerkmal. Also wenn ein Vertriebler dir sagt, kauf doch meine Lebensversicherung, ja wir sind teurer, aber wir sind der Ferrari der Altersvorsorge. Nee, je teurer der Vertrag ist es du weniger, Altersvermögen wird übrig bleiben. Das Geld ist ja nicht weg, es hat nur ein anderer. Welchen Rat würdest du deinem 30-Jährigen, ich heute in Sachen Geld anlage geben? Also mit 30 habe ich die schlimmsten Sünden schon hinter mich gebracht, weil ich habe ganz schnell, ich habe eine Banklehrer gemacht, ganz jung, ich habe ganz, ganz flot studiert und ich habe dann schon weit vor 30 über Verbraucherschutz bei Geldanlagen promoviert und habe gleichzeitig dumme Lebensversicherung abgeschlossen, Formpolis und so was. Aber das war vor 30, aber das würde ich alles nicht mehr machen, also diese teuren dummen Verpackungen, die würde ich vermeiden und ich würde jetzt unseren Zuhörern sagen, bitte trennt, sparen und versichern. Ich habe nichts gegen Versicherung, wir versichern unser Auto, wir versichern unseren Hausrad, wir haben vielleicht auch eine Berufsunfähigkeit, aber kein Geld in Versicherung stecken, um Vermögen aufzubauen. Versichera können keinen Vermögensaufbau, die haben zu viel Kosten, das gibt nix. Den Rat nehme ich mir auf jeden Fall auch zu herzen, vielen Dank für das Gespräch hat Mut. Sehr gerne, es war mir einfach nüben. Und noch mehr Infos zum heutigen Thema gibt es in Hardmutsbüchern, die ich euch in den Shownuts verlinke, sowie weiteres Materleben folgen zu dem Thema. Bei welchen Fragen braucht ihr noch Antworten? Bei welchen Themen fehlen euch Anregungen? Schreibt mir gern per Mail ans [email protected], per WhatsApp an die 0151, 728, zu 9182 oder bei Spotify direkt hier unter dieser Folge in den Kommentaren. Und falls euch dieser Podcast gefällt, bewertet uns gern bei Apple Podcasts oder Spotify. Und natürlich könnt ihr's mater leben dort auch kostenlos abonnieren. So verpasst ihr keine Folge. Dank geht an Frauke Bürger und Philipp Fackler, die mich diesmal unterstützt haben. Unsere Musik kommt von above 0. Das war's für heute. Tschüss, bis nächstes Mal.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Investieren ist nicht riskant, sondern ein entscheidender Teil des langfristigen Vermögensaufbaus, der sich nach Krise und Wirtschaftsschwankungen immer wieder erholt.
  2. Aktien sind die wichtigste Anlageklasse für langfristige Sicherheit und Wachstum, wobei eine diversifizierte Streuung das Risiko minimiert.
  3. Billige, passiv verwaltete ETFs mit niedrigen Kosten (z. B. unter 0,5 %) sind deutlich besser als teure aktive Produkte oder Zertifikate.
  4. Es ist entscheidend, keine Einzelaktien zu kaufen, um klare Kursrisiken und Klumpenrisiken zu vermeiden.
  5. Gold kann als ergänzende Anlage dienen, jedoch sollte es im Portfolio nicht über 10 % betragen.
  6. Einige Anlageformen wie Elterfs oder Kryptowährungen sind für Anfänger nicht geeignet und bergen hohe Kosten oder Risiken.
  7. Tagesgeld und Festgeld sind sicher, aber nicht rentabel – sie dienen als kurzfristige Liquiditätsreserve, nicht als Hauptanlage.
  8. Die besten Anlageentscheidungen basieren auf Disziplin, langfristigem Horizont und Vermeidung von Emotionen beim Kursverlauf.

Summary:

Investieren ist kein Risiko, sondern ein zentraler Bestandteil eines sicheren und wachstumsorientierten Lebens. Hartmut Walz betont, dass Aktien die wichtigste Anlageklasse für langfristige Vermögensbildung darstellen, da sie über eine durchschnittliche Rendite von 4–5 % eine Risiko-Prämie leisten. Eine breite Streuung, auch durch ETFs, reduziert das individuelle Risiko, wobei besonders preiswerte, passiv verwaltete Produkte empfohlen werden.

Es ist entscheidend, keine Einzelaktien zu kaufen und sich nicht von kurzfristigen Kursveränderungen leiten zu lassen. Gold kann als Ergänzung dienen, aber nicht über 10 % im Portfolio. Kryptowährungen und Elterfs sind für Anfänger ungeeignet.

Tagesgeld und Festgeld bieten Sicherheit, sind aber nicht rentabel. Der Erfolg kommt durch Disziplin, einen klaren Horizont und das Vermeiden von Emotionen. Der wichtigste Rat für Anfänger: Beginne klein, mit 100 Euro im Monat, und bleibe konsequent – der erste Erfolg steigert die Selbstvertrauen.

Es gibt keinen „besten“ Zeitpunkt für Investitionen, sondern ein langfristiges, ruhiges Verhalten ist entscheidend. Ein guter Anleger betrachtet das Investieren als ein langfristiges, strategisches Werkzeug, nicht als Spekulation.

FAQs

Teure Produkte haben im Bereich der Finanzanlagen keine höhere Qualität. Gute ETFs sind oft sehr preiswert und bieten eine bessere Rendite im Vergleich zu teureren Anlagen.

Aktien sind die wichtigste Anlageklasse für einen langfristigen Vermögensaufbau, da sie über die Zeit eine höhere Rendite bieten als andere Anlagen wie Tagesgeld oder Gold.

Streuen reduziert das Risiko, da man nicht in ein einzelnes Unternehmen oder eine einzige Anlage investiert. So wird das Portfolio vielfältiger und weniger anfällig für Marktkrashs.

Passive ETFs sind kostengünstiger und bieten über die Zeit eine stabilere Rendite. Aktive Investoren riskieren, dass sie die Marktrenditen nicht erreichen, da es ein Nullzumenspiel ist.

Man kann Angst überwinden, indem man erkennt, dass Krise nach Krise immer wieder abgehebelt wird. Historisch hat jeder Markt immer wieder an Wert zugelegt, selbst nach schweren Krisen.

Gold stabilisiert das Portfolio bei Aktienrückgängen, aber es ist langfristig nicht rentabel. Ein Anteil von 5 bis 10 Prozent ist sinnvoll, besonders im Alter, als Krisenschutz.

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