Geld in der Beziehung: Mit diesen 5 Tipps könnt ihr als Paar in Zukunft ohne Probleme über Geld reden!
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Das Thema Geld in der Beziehung ist ein häufiges, aber oft unterschätztes Konfliktthema, das durch mangelnde Kommunikation, unterschiedliche finanzielle Vorstellungen und emotionale Prägungen entsteht. Viele Paare haben zwar keine direkten Finanzkonflikte, aber Probleme wie fehlende Transparenz, unklare Grenzen und Angst vor der Zukunft führen zu Unwohlsein und Distanz. Der Kern des Problems liegt oft in verletzten Gefühlen aus der Vergangenheit, z. B. aus der Familie, die sich als Angst vor Armut oder Altersarmut manifestieren. Um ein gesundes Miteinander zu schaffen, ist es entscheidend, einen ruhigen, sicheren Gesprächsrahmen zu schaffen – etwa durch geplante, ungestörte Termine – und klare Gesprächsregeln zu etablieren, wie z. B. die Nutzung von „Ich-Form“ und die Wertschätzung des Partners. Beide Partner sollten ihre persönlichen finanziellen Ziele und Sicherheitsrahmen erkunden, bevor gemeinsame Absprachen getroffen werden. Zudem ist es wichtig, sich zunächst auf die emotionalen Verletzungen zu konzentrieren, bevor sachliche Finanzentscheidungen getroffen werden. In der Regel hilft es, die eigene wertschätzende Haltung zu reaktivieren, indem man an Erlebnisse denkt, an denen es gut war. Wenn das nicht funktioniert, kann professionelle Unterstützung durch einen unabhängigen Finanzberater oder einen Coach entscheidend sein, um finanzielle Ängste abzubauen und eine gemeinsame, nachhaltige Zukunft zu gestalten.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensidealisten.
In dieser Folge geht es um das Thema Geld in der Beziehung.
Mit diesen fünf Tipps könnt ihr als Paar in Zukunft ohne Probleme über Geld reden.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Das Thema Geld ist ein sehr spannendes Thema.
Deswegen haben wir das auch mal in die Podcast-Folge mit aufgenommen, weil das im Leben eine wichtige Rolle spielt
und es auch immer wieder in einer Beziehung zu einem Thema werden kann.
Gar nicht selten wird das Thema Geld in einer Beziehung früher oder später zum Thema.
Also am Anfang einer Beziehung ist es ja häufig noch so, dass beide vielleicht getrennte Konten haben.
Mit der Zeit vielleicht ein gemeinsames Konto entsteht.
Wenn meistens ja auch dann Kinder mit dazukommen oder etwas Größeres gekauft wird.
Und dann hat man das Gefühl, dass man sich halt finanziell gemeinsam aufstellt.
Und dann zeigt sich häufig, hat man da so die gleiche Richtung.
Was ist jedem wichtig? Kann man über Geld sprechen? Entstehen da Probleme? Gibt es da Glaubenssätze?
Und deswegen haben wir überlegt, nehmen wir dieses Thema einmal mit in eine Podcast-Folge.
Ich glaube, insgesamt habe ich das Thema Finanzen selten.
Gibt es da im Coaching, als man sich das, glaube ich, vorstellt?
Ich glaube schon, dass man davon ausgeht, dass bei sehr, sehr vielen Paaren Finanzen ein Problemthema sind.
Aber das ist nicht der Fall bei mir.
Also ich habe jetzt nicht so viele Paare, wo das wirklich so ist oder wo das ein Krisenthema ist,
wo vielleicht so eine Unstimmigkeit da ist.
Aber ich habe auch viele Paare im Coaching tatsächlich, wo das schon ganz gut gelöst ist.
Also ich habe das gar nicht selten, dass das Thema Geld jetzt nicht das Hauptthema,
das Hauptkonfliktthema ist, aber eines der Unterthemen, wo es schwierig ist.
Also gerade bei Paaren, die jetzt so, sage ich mal, zwei, drei Jahre zusammen sind,
wo es jetzt darum geht, zusammenzuziehen, aber auch wenn es darum geht,
zum Beispiel eine Familie zu gründen, ein Haus zu kaufen,
dass dann das Thema Geld schon natürlich sehr im Vordergrund steht
und dass es dann auch zu einem Konfliktthema wird.
Und das finde ich ganz spannend bei dem Thema Finanzen,
dass häufig im Coaching dann die Frage kommt, wie ist das denn bei anderen Paaren?
Das ist das beste Modell.
Ja, genau, weil das natürlich stark davon abhängt,
dass wir Menschen oder wir in Deutschland auch so eine sehr große Schwierigkeit haben,
über das Thema Geld allgemein zu sprechen.
Und es Menschen dann auch im Freundeskreis vielleicht schwerfällt, mal die anderen zu fragen,
Mensch, wie macht ihr das denn?
Ist das in Ordnung, wenn man Kinder hat, aber noch getrennte Konten hat?
Und wie machen das andere denn, wenn es da Konflikte gibt, bei Geschenken zum Beispiel,
wenn es da Unstimmigkeiten gibt, wer wie viel ausgibt?
Und da merkt man dann schon, okay, da sind wir wieder mit dem Thema Ausgleich geben von nehmen
und dass es dann schon ein Konfliktthema ist.
Ja, und auch ein Wertethema, weil damit ja häufig auch zusammenhängt,
für was gebe ich wie viel Geld aus?
Wie bin ich bereit, auch Geld auszugeben?
Dann geht es wiederum beim Geld.
Geld ja auch, um vielleicht das Thema investieren.
Überblick haben über Geld ist ein ganz großes Thema dann in dem Zusammenhang.
Genau. Bin ich bereit für Aktien oder nicht?
Möchte ich Immobilien haben oder nicht?
Wenn man jetzt ans Investieren denkt, wie viel darf ein Geschenk kosten?
Wie viel darf ein Pulli kosten?
Was sollte man für eine Hose ausgeben?
Oder auch die Frage…
Ja, Lebensmittel.
Genau.
Also gerade wenn da einer die Zuständigkeit hat, ist der andere meistens sehr überrascht,
wie viel Geld Lebensmittel dann kosten oder allgemein,
wie groß verschiedene Lebenshaltungskosten sind.
Da hatte ich zum Beispiel auch mal ein paar im Coaching,
wo halt die Problematik war, dass sie immer getrennte Konten hatten
und als dann sie als Paar beschlossen haben, Nachwuchs zu bekommen,
dass sie dann gesagt haben, wir machen ein gemeinsames Konto,
wo eher der Hauptverdiener war.
Und das war dann, dass der Hauptverdiener war.
Und dann hat der Hauptverdiener dann gemerkt,
dass das Geld, das sie sich dann um alles, was mit den Kindern im Zusammenhang finanziell war,
gekümmert hat.
Also Kleidung, irgendwelche Gebühren, irgendwas bezahlt hat, Ausflüge und so weiter.
Und er das Gefühl hatte, dass sie viel zu viel Geld ausgibt.
Aber die sich nie zusammengesetzt haben.
Also er hat immer nur den großen Endbetrag am Ende des Monats gesehen
und hat sich mal gewundert, für was gibt sie das Geld aus?
Ich verstehe das nicht.
Und sie aber nie darüber gesprochen haben, wie sich dieser Betrag zusammensetzt.
Und dann kam es immer wieder zu Konflikten.
Weil sie gesagt hat, ich mache das doch nicht für mich.
Also Sportverein, Kleidung, das ist ja nicht mein Privatvergnügen,
sondern das ist ja für die Kinder.
Ja, da muss man aufpassen, dass man das dann sozusagen nicht
demjenigen, der dafür zuständig ist, dann zurechnet.
Und sagt dann auf einmal, das ist eine Freizeitausgabe,
weil man es nicht überblickt.
Häufiges Thema ist ja auch, dass unklar ist
oder das wirklich nicht der Fall ist.
Wenn es wirklich nicht definiert wurde,
bis zu welchem Betrag kann einer von beiden Einzelnen entscheiden,
wenn man das Konto zusammengelegt hat.
Wenn die Konten getrennt sind, dann ist ja häufig so,
dass man sagt, jeder trägt irgendwelche Anteile Kosten.
Prozentual.
Oder man hat ein gemeinsames Konto, wo jeweils was rauf geht.
Und dann hat jeder immer noch so sein Konto, wo er dann frei entscheidet.
Da ist dieses Thema eher nicht so ein Konflikt.
Da wird es eher ein Konflikt, wenn das in Konkurrenz zu anderen Dingen läuft.
Also wenn jemand sagt, hey, pass auf,
wenn du dir nicht ständig so teure Dinge kaufen würdest,
dann könnten wir einmal im Jahr mehr in Urlaub fahren.
So was könnte zum Konflikt führen.
Aber dann ist es einfach, wenn man ein gemeinsames Konto hat,
so, dass man die Frage hat, bis zu welchem Betrag kann ich jetzt,
wenn ich zum Beispiel shoppen gehe, mir einfach Dinge kaufen?
Und ab welchem Betrag frage ich nach, ob das in Ordnung ist?
Und da sollte man sich für sich eben so eine Grenze definiert haben
und sagen, bis zu der Summe kannst du frei loslegen.
Und ab dieser Summe wäre es schon gut,
wenn du noch mal kurz eine Rücksprache hältst.
Genau.
Ja, das war so eine vielleicht längere Einleitung.
Das Thema Geld ist halt sehr spannend, auch in den Partnerschaften.
Und ich denke, dass viele von euch die Folge bestimmt hören werden
und gespannt sind, welche Probleme es gibt,
wie man das Ganze lösen kann.
Kommen wir zu dem Thema Probleme.
Ein Problem ist, wenn man nicht über Geld sprechen kann,
dann hat man keinen Überblick über die finanzielle Situation.
Und dann ist es häufig so,
dass Gespräche immer eskalieren
oder es gar nicht erst zum Austausch kommt.
Also wenn ich keine Kommunikation über Geld habe,
habe ich natürlich auch keinen Überblick
oder jeder hat so einen einzelnen Überblick,
aber ich habe nicht so ein Wir-Gefühl,
was die finanzielle Sache angeht.
Und das kann ein Problem sein.
Es geht nicht darum, dass beide komplett immer wissen müssen,
zu welchem Zeitpunkt der Kontostand wie ist auf dem Konto,
aber dass beide so einen Überblick haben,
wie ist der Ist-Zustand, wo wollen wir hin,
was sind unsere gemeinsamen Ziele, was ist geplant.
Dann sind beim Thema Finanzen häufig die Basisgefühle sehr aktiv.
Also gerade das Thema Angst spielt häufig als Problem eine Rolle.
Denn beim Thema Finanzen geht es eben für viele um die Existenz
beziehungsweise viele kennen aus ihrer Familienhistorie
das Thema Geld in Verbindung mit Existenzängsten.
Und da können entsprechende Prägungen vorliegen.
Also das heißt, einerseits kann natürlich eine Angst vorliegen,
dass der Partner, die Partnerin einfach über die finanzielle Situation
sehr unzufrieden ist und vielleicht sagt,
Mensch, du müsstest mehr verdienen,
entwickle dich mal weiter,
nimm endlich eine Führungsposition an.
Das kann was sein.
Existenzangst spielt da halt oft eine Rolle.
Das führt dann manchmal dazu, dass jemand eine sehr,
sehr intensive Art hat zu sparen und vorzusorgen.
Das ist dann derjenige, der wirklich viel Geld versucht,
auf die hohe Kante zu legen, aber gar nicht für ein Sparziel,
sondern da einfach unendlich viel Sicherheit aufgebaut wird.
Und man sagt irgendwann, Mensch, da liegt jetzt so viel Geld rum,
wie viel mehr Sicherheit willst du denn noch haben?
Aber auch beim Thema Alter, das kann auch so eine Angst sein,
Altersarmut.
Ist auch eine weit verbreitete Angst beim Thema Geld dann,
dass jemand einfach, es ist jetzt ein Luxusproblem,
aber wirklich Unsummen fürs Alter anspart.
Aber auch dann Druck entsteht zu sagen,
hey, du musst auch viel arbeiten, ob du willst oder nicht.
Du musst auch für die Rente vorsorgen.
Das wird sonst nicht für uns reichen.
Naja, man muss ja einfach sagen,
dass jeder Mensch ja auch ein anderes Gefühl finanziell hat von Risiko.
Für den einen ist es schon,
ein ungutes Gefühl und der kann nachts nicht schlafen,
wenn der Puffer, sag ich mal, ein paar tausend Euro sind.
Der nächste sagt, oh, aber ein paar tausend Euro,
ich bin immer am Dispo, wenn man eine Welt super
und wenn dann diese Welten aufeinander prallen,
dann ist für den einen natürlich so ein bisschen ins Minus gehen
noch völlig normal und für den anderen sagt es so,
oh, ist ein total ungutes Gefühl.
Genauso das Thema Kredit aufnehmen.
Es gibt ja Menschen, die sagen, ich nehme keinen Kredit auf.
für Sachen, für Urlaube, Möbel und so weiter.
Also höchstens mal für ein Eigenheim oder ein Auto, aber sonst nehme ich keinen Kredit auf.
Und der Nächste sagt, ja wieso, nur Prozentfinanzierung, gar kein Problem.
Und das ist mal spannend, was dann halt passiert.
Häufig ist ja so, dass dann jeder denkt, der ist im Recht und möchte den anderen überzeugen.
Also du bist falsch, komm auf meine Seite rüber, musst dich mal locker machen und was soll denn passieren?
Und so ist das Leben halt.
Bis jetzt ist es immer wieder gut gegangen.
Aber wie du sagst, es bringt nichts auf dieser Ebene, wenn jemand das im Basisgefühl hat.
Also wenn es da um Ängste geht, wenn es da um die Existenz geht,
dann bringt nicht so ein Satz wie, ja Geld kommt schon irgendwie immer wieder rein.
Da wird nicht der andere vor allem mal sagen, ah ja stimmt, okay, dann denke ich darüber jetzt nicht mehr nach.
Ja und was auch immer mal ein Problem ist, ist, wenn man mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Beziehung startet,
finanziell gesehen jetzt.
Genau, also wenn die Beziehung vielleicht nicht mit Anfang 20 beginnt und beide sind sozusagen blank und bauen sich was auf,
sondern wenn die Beziehung vielleicht in den 30ern beginnt und der eine hat schon gute Jobs gehabt, beharrlich gespart
und bringt eine Summe mit, hat vielleicht sogar schon eine Wohnung gekauft oder irgendetwas
und der andere hat gut gelebt und alles rausgehauen und sagt, ich bring eigentlich nichts mit.
Oder aber auch beim Thema Erbe.
Oh ja.
Wenn man dann nachher. Wenn man nachher Richtung Eheschließung denkt und der eine sagt, du pass auf, also meine Eltern, die waren sehr fleißig,
haben viel gemacht und hatten halt gute Jobs, Unternehmen aufgebaut, was auch immer.
Ich bekomme dort eine echt große Summe und bei der anderen Seite ist das eben nicht so.
Dann kann das Thema Ehevertrag präsent werden und kann dann natürlich auch je nach Haltung zu Konflikten führen.
Was mir noch einfällt, das hatte ich auch mal in einem Coaching-Fall, das fand ich auch sehr spannend,
da war ein Konflikt zwischen den beiden, weil er sich das Ziel gesetzt hat, mit 45 aufzuhören zu arbeiten.
Also er wollte bis 45 Jahre finanziell so dastehen, dass er die Möglichkeit für sich hat, nicht mehr arbeiten zu müssen.
Was natürlich ein echt krasses Ziel ist und er alles danach ausgerichtet hat,
aber dieses Ziel war nicht am Anfang der Beziehung da, sondern hat sich in der Beziehung entwickelt.
Kann man sich natürlich jetzt vorstellen, dass das natürlich. Das ist natürlich einfach auch starke Konsequenzen für eine Beziehung hat dann, wenn jemand so ein Ziel hat,
weil der wird dann wahrscheinlich nicht die großen Urlaube mehr machen oder das Geld nach Lust und Laune manchmal ausgeben,
sondern das sehr beisammen halten und er hat halt dieses festes Ziel, was damit passieren soll.
Und das hat sie natürlich dann auch sehr eingeschränkt.
Ja, wer sich dafür interessiert und auch das Ziel hat, Mensch 45 finanziell frei zu werden,
klingt spannend, das nennt sich Frugalisten.
Ja, ich dachte, du sagst jetzt, komm in meine geschlossene WhatsApp-Gruppe, ich zeige dir, wie du finanziell frei bist.
Nee, ich habe jetzt auch kein Lambo zur Verfügung, den ich kurz zeigen kann oder sowas.
Genau, zeig mal deine Rolex, die du nicht hast.
Das läuft so nicht.
Aber der Satz war so gleich.
Ja, genau, also könnte jetzt die Werbeansprache gewesen sein.
Nee, also das nennt sich Frugalismus und geht häufig ja auch mit einem starken Minimalismus einher und einem sehr starken Spardrang.
Und dann wird maximal gespart.
Finde ich super spannend.
Und in Aktien investiert, um eben dann auch die Zinseszinseffekte und die Wertsteigerungseffekte mitnehmen zu können.
Aber bedeutet natürlich dann für viele Jahre eine sehr starke Entbehrlichkeit.
Muss man als Typ Mensch auch für gemacht sein, dass man sagt, ich kann auch einfach mit so wenig gut leben.
Also häufig auch Menschen tatsächlich, die sehr gute Jobs haben, sehr gut verdienen, auch Nebenjobs machen.
Das war in dem Fall auch so, ja.
Und dadurch auch auf Sparquoten von bis zu 70, 80 Prozent kommen.
Weil sie dann eben hoch verdienen, aber wirklich nur minimalst ausgeben und dann eben diese Sparquoten erreichen können.
Ich habe mich im Zusammenhang mit dem Coaching auch darüber informiert, weil ich das sehr spannend fand.
Also ich habe das gar nicht selten mal, dass ich durch verschiedene Lebensansichten, die ich im Coaching ja durch die Teilnehmer dann bekomme, mich selber mal über Themen informiere.
Und ich fand das auch super spannend.
Habe dann für mich aber festgestellt, da würden einige Lebensmomente, die mir wichtig wären, nicht möglich sein.
Aber ich finde diesen Ansatz einfach sehr spannend.
Aber in dem Fall natürlich hat es starke Verletzungen gemacht und war natürlich nicht schön.
In der Folge entsteht häufig dann finanzielle Unklarheit und Unsicherheit, zumindest bei einem von beiden.
Das liegt dann daran, dass das Wissen darüber fehlt, wie man finanziell als Paar dasteht, welche Investitionen anstehen, welche Puffer da sind, was man sich gerade erlauben kann, wie die Perspektive ist.
Und das kann unwohl sein im Alltag hervorrufen, zum Beispiel beim Kauf bestimmter Dinge oder eben beim Nichtkauf, weil man sagt, ich weiß gar nicht, ob das geht gerade.
Missverständnisse und Streitigkeiten werden dann zu einer Regelmäßigkeit, weil es ja häufig im Alltag immer wieder stattfindet.
Man entwickelt halt unterschiedliche finanzielle Vorstellungen.
Also wie du schon sagtest, hinsichtlich von Ausgaben, Sparen, Kaufen.
Einfach auch von Wertigkeiten.
Ist mir die Sache, die ich kaufen werde, das wert?
Wie sieht der andere das?
Sagt er auch, okay, das ist jetzt das Paar Schuhe für die Kinder, das kann ich sehen, dass das so teuer ist, weil das ist eine gute Qualität, mach das mal.
Oder ist in dem Moment, wo der Preis fällt, eigentlich schon ein Streit entfacht, weil der andere sagt, egal was jetzt kommt, wie du das begründen wirst, auch wenn du mir sagst, dass Kinderschuhe immens teuer geworden sind, der Preis geht nicht.
Und das finde ich mal ganz wichtig.
Das finde ich ganz spannend, weil es ist ja beim Essen gehen ja auch so.
Manchmal ist es so, wenn man Menschen erzählt, wie man da und da essen gegangen ist.
Und du brauchst auch gar nicht sagen, was du gegessen hast oder so, dass manche Menschen sagen, das würde ich nie ausgeben.
Dann haben wir es auch immer wieder in den Coachings, dass die Paare von Folgeproblemen berichten.
Dadurch, dass sich einer primär um die Finanzen dann kümmert, nämlich, dass der dann ja auch einige Aufgaben drumherum bekommt und es unterschiedliche Ansichten dazu geben kann,
in welcher Art und Weise eine Aufgabe erledigt wird.
Oh ja.
Da gibt es das Thema, dass die Rechnung hingelegt wird und jemand so die Philosophie verfolgt, dass man mit der ersten Zahlungserinnerung bezahlt.
Das kann man bei dem anderen, der die Philosophie hat und den Wert hat, ich zahle alles sofort, ich habe ja auch schon die Leistung bekommen, ein ungutes Gefühl auslösen und sorgt dann so für das Gefühl von Unzuverlässigkeit.
Das kann in der Folge dann häufig entstehen.
Und wenn es weiterläuft, kann es eben auch dann finanzielle Probleme durch fehlende Absprachen und fehlendes Wissen dann geben.
Wenn jemand dann nicht regelmäßig informiert wird, man vielleicht nicht Dinge liegen lässt und da stapelt sich ein bisschen was, was man irgendwie zahlen will und das kommt sich aber trotzdem gut aus.
Also da wird dann auch eine gute Kommunikation gebraucht, damit diese ganzen Dinge eben nicht passieren.
Und man kann dann sogar auch so weit gehen, dass sie eine Distanz zwischen zwei Menschen macht.
Also dass man das Gefühl hat, dass keine Nähe mehr möglich ist, dass keine körperliche Nähe mehr möglich ist, dass man irgendwie sich so auseinanderlebt, weil man sagt, wir haben unterschiedliche Ansätze im Leben, wie wir über finanzielle Sachen denken und damit auch über die Grundlage vielleicht von unserem Leben.
Wir haben vielleicht auch unterschiedliche Ansätze, wie wir die Zukunft gestalten wollen, finanziell gesehen.
Ich hatte mal ein paar, die auch gesagt haben, wir haben unterschiedliche Vorstellungen darüber, wie unsere Kinder aufwachsen sollen und was für einen finanziellen Rahmen, wie möchten wir Kindern vermitteln, wie es ist, mit Geld umzugehen.
Wenn ich das Gefühl habe, der eine gibt es so lockerflockig aus, das sehen Kinder ja auch und der nächste hält das so zusammen, so möchte ich das irgendwie in Zukunft nicht haben, dass ich jetzt die Person dastehe, die alles immer zusammenhält und der andere gibt das komplett aus, das macht bei den Kindern vielleicht auch ein doofes Gefühl oder ein ungutes Gefühl zu wissen, da ist irgendwie kein Problem.
Es ist irgendwie kein gemeinsamer Strang, an dem man zieht. Und Stück für Stück, so mit Kleinigkeiten, entstehen dann erste Trennungsgedanken.
Ja und die Distanz wird immer größer und das Problem wird immer intensiver, wenn dann noch Vertrauensprobleme hinzukommen. Das entsteht zum Beispiel bei geheimen Ausgaben, die dem anderen nicht mitgeteilt werden und dabei ist nicht gemeint, dass ich dir ein Geschenk kaufe und dir das nicht erzähle.
Was dann vielleicht ein gutes Geheimnis wäre, damit die Überraschung erhalten bleibt, sondern tatsächlich bei anderen Ausgaben, die ich dem anderen dann vielleicht einfach nicht erzähle. Genauso, wenn vielleicht Schulden aus der Vergangenheit ans Licht kommen, von denen man gar nichts wusste oder einfach Schulden gemacht werden, ohne den anderen zu involvieren, was natürlich häufig durch die mangelnde Kommunikation, durch das mangelnde Vertrauen,
durch die unterschiedlichen Werteansichten zu den Themen passieren kann. Und es geht ja bis hin dazu, dass finanzielle Probleme dann wieder durch Spielsucht auch entstehen können. Auch das sind natürlich Themen, die damit reinspielen.
wo man vielleicht leichtfertig Geld ausgibt.
In dem Versprechen und dem Glauben daran, dass man damit dann schnell Geld verdienen könnte. Und das sind natürlich alles Dinge, die in der Folge massive Streitigkeiten, Konflikte und vielleicht sogar Trennungsgedanken hervorrufen können.
Was wir auch schon öfters im Coaching hatten, gerade am Anfang, als wir angefangen haben, vielleicht kannst du dich noch daran erinnern, war auch das Thema Ängste, was das Alter angeht.
Also wie man finanziell sozusagen im Alter dasteht, wie man zusammen als Paar finanziell im Alter dasteht.
Und da ist es auch hier ein Thema, wo jetzt in den 30er, 40ern immer mehr Paare auch überlegen, gibt es das?
Gibt es später noch eine Rente? Wie müsste ich jetzt vorsorgen? Und da prallen halt auch unterschiedliche Ansichten aufeinander.
Wir haben zu diesem Thema einen Blogartikel für euch geschrieben. In diesem gehen wir noch einmal detailliert auf das Thema ein und haben für euch die wichtigsten Aspekte zusammengefasst.
Und es gibt auch noch zwei weitere Tipps im Blogartikel, den ihr in der Podcast-Folge so nicht findet.
Sollte euch das Thema interessieren?
Finanzen in der Art belasten, dass ihr darüber streitet, die Werte nicht ganz überein bekommt und irgendwie nicht so richtig wisst, welches Kontomodell ist das richtige für uns?
Wie kriegen wir das nun von der Kommunikation so hin, dass wir darüber im Guten sprechen können? Wir verlieren da irgendwie immer die wertschätzende Haltung.
Dann tragt euch gerne bei uns fürs Telefon-Shares-Gespräch ein. Wir sind da gerne euer Moderator und Coach und helfen euch dabei, durch dieses Thema hindurchzukommen.
Insbesondere natürlich auch dann, wenn vielleicht Prägungen aus der Vergangenheit dafür sorgen, dass da immer so verschiedene Ängste mit reinrutschen, die es euch einfach schwer machen, mit dem Thema Geld vernünftig eine Lösung zu finden.
Kommen wir einmal zu den Lösungsansätzen. Wir haben einmal fünf Tipps für eure Beziehung, damit das Thema finanzielle Grundlage, finanzielles Fundament besser wird.
Der erste Tipp.
Das betrifft natürlich einerseits, was ich gerade schon erwähnt hatte, eure Prägungen, welche ihr mitbringt.
Wenn ihr vielleicht Glaubenssätze habt, die euch limitieren, wenn ihr Ängste aus der Vergangenheit mitbringt, ob das eine Existenzangst ist, eine Angst vor Armut, eine Angst vor Altersarmut, wodurch ihr euch beim Thema Geld nicht so frei bewegen könnt, wie ihr euch das wünscht und euch eher limitiert.
Aber natürlich auch, wenn zwischen euch als Paar das Fundament Risse bekommen hat und ihr verschiedenste emotionale Verletzungen dadurch hattet, dann machen wir das mit Hilfe der System-Empowering-Methode, gehen zurück an den Punkt, dann war es mal gut, lösen die emotionalen Verletzungen auf.
Denn das ist ein maßgeblicher Baustein dafür, dann auch eine sachliche Lösung für das Thema zu finden.
Denn eine sachliche Lösung fällt vor allem immer dann schwer.
Wenn eben verletzte Gefühle hineinkommen, denn dann fordert man meistens mehr, als einem sozusagen zusteht oder man eigentlich überhaupt braucht, um dieses verletzte Gefühl zu kompensieren.
Deswegen ist es sehr wichtig, das als ersten Schritt zu tun.
Die Vorgehensweise der Methodik haben wir an unterschiedlichen Stellen im Podcast schon erläutert.
Ansonsten könnt ihr euch für unseren kostenlosen Videokurs eintragen.
Auch da beschreiben.
Wie man sich richtig entschuldigt und somit emotionale Verletzungen nachhaltig löst.
Und wenn ihr das in der Tiefe angehen wollt, dann haben wir sogar noch einen 26-teiligen Videokurs, der in der Tiefe euch unsere Methodik erklärt und ihr somit lernt, emotionale Verletzungen und Konflikte nachhaltig zu lösen.
Und das nicht nur beim Thema Finanzen, sondern in dem Fall dann bei allen Themen, die euch betreffen.
Tipp Nummer zwei ist, einen ruhigen und sicheren Gesprächsrahmen zu schaffen.
Und diesen Tipp haben wir immer mal wieder in den Podcast-Folgen zu verschiedenen Themen.
Und er ist wirklich, wirklich wichtig.
Gerade beim Thema Geld, das ist ein sehr intimes Thema, ein Thema, was vielen Menschen schwerfällt, darüber zu sprechen, ist es wichtig, einen ruhigen Gesprächsrahmen zu haben, wo man sich selber sicher fühlt.
Also, dass man nicht das in einem Tür-und-Ange-Gespräch macht, wo man den anderen vielleicht auch falsch verstehen könnte.
Es geht ja schnell mal, dass der eine sagt, ja, auf dem Konto ist so und so viel und ich dachte, dir wäre klar, das und das geht davon ja noch ab.
Aber das wurde ja nicht erwähnt.
Und der andere sagt, okay, aber ich habe das anders verstanden.
Deswegen ein sicherer Gesprächsrahmen.
Das heißt, am besten durch einen Termin, auch wenn sich das mal unromantisch anhört, wo man genug Zeit hat und sich einfach auch auf das Thema einlassen kann, wo keine Kinder einen unterbrechen oder jemand dauernd das Handy guckt oder abgelenkt ist,
sondern wo man wirklich mal in Ruhe Zahlen besprechen kann, Ziele besprechen kann, auch einfach Rückfragen dann stellen kann, unter anderem.
Zeit hat, das in Ruhe zu beantworten und selber vielleicht auch nochmal drüber nachzudenken.
Und wie bei allen Themen im Leben gilt, das, was man da besprochen hat, ist nicht in Stein gemeißelt.
Absolut.
Es gibt Veränderungen. Ich ändere meine Ansichten, Werte. Ich probiere vielleicht mal Minimalismus aus.
Ich habe eine Gehaltserhöhung, eine Gehaltsverschlechterung.
Also es gibt ja immer auch da mal vielleicht gewisse Schwankungen bei Selbstständigen und unternehmen dann sowieso vielleicht, dass sich da was verändert.
Es gibt neue Erkenntnisse.
Vielleicht zu der Altersvorsorge.
Es kommt eine Inflation.
Es kommt auf einmal Inflation. Die Dinge werden teurer.
Also es ändert sich auch da laufend mal etwas.
Also updatet euch auch regelmäßig und setzt das Ganze nicht nur einmal fest, sondern überprüft, ob alles noch für euch stimmig ist.
Und wenn etwas unstimmig ist oder ihr auf etwas reagieren wollt oder müsst, dann setzt euch erneut zusammen.
Der nächste Tipp ist, werdet euch als Paar individuell.
Darüber bewusst, welche finanziellen Ziele ihr habt.
Denn das ist ja auch ein ganz wichtiger Aspekt.
Ihr könnt nur den Weg gehen und zum Beispiel sparen, Ausgaben kontrollieren, wenn ihr auch ein gemeinsames Ziel verfolgt.
Diese Klarheit könnt ihr natürlich in diesem Gespräch für euch erreichen.
Aber es ist natürlich auch wichtig, sich erstmal selbst über die persönlichen finanziellen Ziele bewusst zu werden.
Auch vielleicht für den Sicherheitsrahmen.
Bei welchem Rahmen fühle ich mich sicher?
Brauche ich ein Gehalt auf dem Konto als Rücklage?
Brauche ich drei? Brauche ich sechs? Brauche ich zwölf?
Was ist das, was mir eine Sicherheit vermittelt?
Wo fühle ich mich wohl und sage, da kann mir eigentlich nicht mehr viel passieren, wenn ich das schaffe, diesen Puffer anzusparen.
Und man kann natürlich dann aber auch einen entsprechenden Rahmen als Paar schaffen und Absprachen bilden.
Sodass man seine Ziele eben auch gemeinsam erreicht.
Der nächste Tipp ist, stellt Gesprächsregeln auf, um über das Thema Geld harmonisch sprechen zu können.
Das ist natürlich gar nicht so leicht, wenn schon verletzte Gefühle da sind.
Also gar nicht selten starten Paare dann so ein Gespräch, wo es relativ schnell explodiert.
Das heißt, Gesprächsregeln können sein, dass jeder einmal erstmal hervorbringt,
wie die eigene Sichtweise ist, ohne dass er unterbrochen wird, dass der andere sich das erstmal anhört.
Andere Regel könnte sein, auch eine wertschätzende Haltung bewusst zu gelangen.
Also keine Vorwürfe den anderen zu machen, sondern immer in Ich-Form zu sprechen,
wie die eigene Meinung ist, wie die eigene Ansicht ist, keinem anderen keine Schuldzuweisung zu geben.
Und ich glaube, dass es auch wichtig ist, dass man das vielleicht, wenn man merkt,
man ist schon in einer Konfliktspirale, das vorab vielleicht einmal kurz notiert.
Mal kurz darauf zusammen committet, wie soll so ein Gespräch jetzt ablaufen?
So ein bisschen ein Gesprächsplan.
Jeder erzählt einmal seine Vorstellung, der andere hört zu.
Es sind dann Rückfragen erlaubt, Rückfragen ohne Vorwürfe.
Und dass man sich dann so besser durch das Gespräch hangeln kann.
Bedenkt da auch nochmal Tipp 1.
Also tatsächlich ist es sehr sinnvoll, an den Punkt zu gehen, wann war es mal gut
und erst die emotionalen Verletzungen zu klären, bevor man sachlich,
über das Thema Geld dann versucht zu sprechen.
Dann fällt es einem auch deutlich leichter, diesen Gesprächsrahmen und die Regeln einzuhalten
und eben auch auf einer sachlichen, wertschätzenden Ebene zu bleiben.
Das ist übrigens, falls ihr euch jetzt noch die Frage stellt,
wie komme ich denn in eine wertschätzende Haltung?
Das ist genau der Trick, sozusagen an den Punkt zu gehen, innerlich, wann war es mal gut?
Denn da, wo es gut war, da hat man die wertschätzende Haltung
und ab da löst man die emotionalen Verletzungen auf bis der Punkt,
an dem es mal gut war, im Heute liegt.
Wichtig ist vielleicht auch noch zum Gesprächsrahmen zu sagen oder zu den Gesprächsregeln.
Der ganz entscheidende Punkt ist häufig auch, ist der andere oder bin ich selber wirklich gesprächsbereit?
Also sind die Voraussetzungen dafür erfüllt, dass ich in ein Gespräch gehen kann?
Also wenn ich müde bin, wenn ich hungrig bin, wenn ich sowieso schon total gestresst bin an dem Tag,
von der Arbeit, genervt bin von den Kindern, was auch immer.
Und ich weiß, heute Abend sprechen wir über das große Ding Finanzen.
Und ich komme mit dieser Energie in dieses Gespräch rein,
dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es knallt, sehr groß.
Das heißt, jeder sollte natürlich auch sich gesprächsbereit machen
und sich selber fragen, bin ich bereit für so ein Gespräch?
Ich bringe eigentlich alles mit, dass das Gespräch auch gut laufen kann.
Und der fünfte und letzte Tipp ist, holt euch professionelle Unterstützung.
Damit kann gemeint sein, geht zur Bank und lasst euch beraten.
Lasst euch da beraten und schaut mal, wie es laut Bank um eure Finanzen steht,
ob eure Vorsorge sinnvoll aufgebaut ist.
Holt euch einen unabhängigen Finanzberater, wenn ihr möchtet.
Im besten Fall einen Honorarberater, der nicht auf Provision berät,
sondern der völlig frei berät und für seine Beratung bezahlt wird
und nicht am Ende provisioniert wird, weil er ein bestimmtes Produkt verkauft.
Das birgt natürlich immer die Gefahr, dass man dann ein Produkt bekommt
oder etwas bekommt, was die meiste Provision liefert.
Und auch die Bank berät natürlich innerhalb ihres Produktsortiments,
weil die ja auch immer an Versicherungen angebunden sind und so weiter.
Also lasst euch dort beraten.
Wenn euch das Thema Rente interessiert, macht euch einen entsprechenden Termin
bei der Beratungsstelle dafür und lasst euch aufzeigen,
wie es da gerade bei euch aussieht, ob alle Daten eingetragen sind,
ob dort alles ohne Lücken ist.
Dann habt ihr dort einen echten Überblick, wenn ihr wissen wollt,
wie es mit Aktien funktioniert.
Oder mit Rürop und Riester Renten und Co.
Dann informiert euch übers Internet, besucht Seminare, kauft euch Bücher.
Und wenn es darum geht, dass euch das Thema, das ist jetzt erstmal inhaltlich,
wenn es darum geht, dass ihr merkt, dass ihr bei dem Thema
die wertschätzende Haltung einfach nicht mehr findet
und es euch schwerfällt, dort hineinzufinden,
dann sucht euch einen passenden Coach, kommt zu uns ins Coaching
und schaut euch das Thema an.
Und wenn es euch nicht mehr gefällt, dann schaut euch einen passenden Coach,
kommt zu uns ins Coaching und schaut euch das Thema.
Lasst euch dabei helfen, die emotionalen Verletzungen abzubauen,
um dann wirklich sachlich und wertschätzend über dieses Thema sprechen zu können.
Wir hoffen, ihr fandet die Podcast-Folge interessant
und konntet einige Impulse mitnehmen und hören uns das nächste Mal wieder.
Bis bald.
Bis bald.
, bis bald.
Podcast Summary
Key Points:
Geld in der Beziehung ist ein häufiges, aber oft unerkanntes Konfliktthema, das durch mangelnde Kommunikation und verschiedene finanzielle Vorstellungen entsteht.
Emotionale Prägungen wie Angst vor Armut oder Altersarmut beeinflussen die finanziellen Entscheidungen und behindern eine sachliche und wertschätzende Diskussion.
Der Mangel an klaren Regelungen und gemeinsamen Zielen führt zu Unsicherheit, Missverständnissen und einem Gefühl von Distanz zwischen den Partnern.
Ein sicherer, ruhiger Gesprächsrahmen – zum Beispiel durch geplante, ungestörte Termine – ermöglicht eine konstruktive und tiefe Auseinandersetzung mit finanziellen Themen.
Gesprächsregeln wie „Ich-Form“, Wertschätzung und Wartezeiten helfen, Konflikte zu vermeiden und eine verletzungsfreie Kommunikation zu fördern.
Es ist entscheidend, persönliche finanzielle Ziele und Sicherheitsrahmen zu klären, bevor gemeinsame Absprachen getroffen werden.
Die Wirkung von verletzten Gefühlen aus der Vergangenheit muss vorab angesprochen werden, um eine sachliche Lösung für finanzielle Differenzen zu ermöglichen.
Professionelle Unterstützung durch Finanzberater oder Coaching hilft, Finanzangst zu überwinden und eine fundierte, gemeinsam verantwortete finanzielle Zukunft zu gestalten.
Summary:
Das Thema Geld in der Beziehung ist ein häufiges, aber oft unterschätztes Konfliktthema, das durch mangelnde Kommunikation, unterschiedliche finanzielle Vorstellungen und emotionale Prägungen entsteht. Viele Paare haben zwar keine direkten Finanzkonflikte, aber Probleme wie fehlende Transparenz, unklare Grenzen und Angst vor der Zukunft führen zu Unwohlsein und Distanz. Der Kern des Problems liegt oft in verletzten Gefühlen aus der Vergangenheit, z.
B. aus der Familie, die sich als Angst vor Armut oder Altersarmut manifestieren. Um ein gesundes Miteinander zu schaffen, ist es entscheidend, einen ruhigen, sicheren Gesprächsrahmen zu schaffen – etwa durch geplante, ungestörte Termine – und klare Gesprächsregeln zu etablieren, wie z.
B. die Nutzung von „Ich-Form“ und die Wertschätzung des Partners. Beide Partner sollten ihre persönlichen finanziellen Ziele und Sicherheitsrahmen erkunden, bevor gemeinsame Absprachen getroffen werden.
Zudem ist es wichtig, sich zunächst auf die emotionalen Verletzungen zu konzentrieren, bevor sachliche Finanzentscheidungen getroffen werden. In der Regel hilft es, die eigene wertschätzende Haltung zu reaktivieren, indem man an Erlebnisse denkt, an denen es gut war. Wenn das nicht funktioniert, kann professionelle Unterstützung durch einen unabhängigen Finanzberater oder einen Coach entscheidend sein, um finanzielle Ängste abzubauen und eine gemeinsame, nachhaltige Zukunft zu gestalten.
FAQs
Weil viele Paare unterschiedliche finanzielle Werte, Ängste oder Prägungen mitbringen, wie Angst vor Armut oder Altersarmut. Außerdem fehlt oft die offene Kommunikation über Ausgaben, Ziele oder Konten.
Durch den Aufbau eines sicheren, ruhigen Gesprächsrahmens, wie beispielsweise einen gemeinsamen Termin ohne Ablenkungen, und durch die Nutzung von "Ich-Form"-Sätzen, um Verletzungen zu vermeiden.
Dass einer der Partner große Ausgaben macht, ohne dass der andere weiß, wofür das Geld verwendet wird. Oft entstehen Streitigkeiten über Lebensmittelpreise, Geschenke oder Urlaubsausgaben, weil keine klare Zuständigkeit besteht.
Weil viele Menschen aus ihrer Kindheit oder Familie Angst vor Armut oder finanzieller Unsicherheit mitbringen. Diese Ängste können sich dann in der Beziehung als Existenzängste oder Altersängste auswirken.
Ziele wie eine gemeinsame Wohnung, eine Familie zu gründen, eine finanzielle Sicherheit im Alter oder Urlaube für die Zukunft. Dazu gehört auch die Festlegung von Budgets und Puffergeldern.
Um Konflikte zu vermeiden, etwa durch die Regel, dass jeder zuerst seine Meinung ausspricht, ohne unterbrochen zu werden, und durch die Einhaltung einer wertschätzenden Haltung ohne Vorwürfe.
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