In dieser Podcast-Episode spricht Kari mit Chris, der kurzfristig für den erkrankten Manuel einsprang. Chris ist seit fast fünf Jahren Videoproduzent bei Easy German und berichtet von seinem Weg mit der deutschen Sprache. Ursprünglich kam er aus den USA, wo er eine eigene Videoproduktionsfirma leitete. Bei seiner Bewerbung nutzte er den Ausdruck „Das passt wie die Faust aufs Auge“, was Kari sofort überzeugte – obwohl sein Deutsch damals noch sehr begrenzt war. Anfangs verstand er Interviews auf der Straße kaum und musste viele Aufnahmen mehrfach ansehen. Sein Deutsch verbesserte sich deutlich durch mehrere Faktoren: den Job, bei dem er wöchentlich Produktionsmeetings auf Deutsch leitete, das Leben außerhalb Berlins, wo Englisch weniger hilfreich war, und die Notwendigkeit, mit Schulen, Elternabenden und Behörden auf Deutsch zu kommunizieren. Auch seine Kinder, die nach dem Umzug nach Deutschland schnell Deutsch als Muttersprache annahmen, motivierten ihn. Chris teilt eine Lerntipp: Er stellte sich konkrete Gesprächssituationen vor, etwa Arztbesuche, und übte diese Rollenspiele allein, um den Druck echter Unterhaltungen zu simulieren. Kari ergänzt, dass diese Methode auch durch KI-Tools wie ChatGPT unterstützt werden kann, und verweist auf ein Video von Robin MacPherson zum Thema Selbstgespräche beim Sprachenlernen. Insgesamt betont die Folge, dass Motivation, praktischer Zwang und kreative Übungsmethoden entscheidend für den Lernerfolg sind.
* Musik * Hallo und willkommen zurück zu einer neuen Episode des Easy German Podcasts. Heute mit mir, Karri und mit. Chris. Überraschung. Manuel ist heute nicht da. Dafür ist Chris hier. Was ist passiert? Wir waren eigentlich vor kurzem erst krank beide. Manuel und ich ihr erinnert euch vielleicht. Denn es sind einige Episode 2, glaube ich, nacheinander ausgefallen. Weil wir beide krank waren. Wir sind noch in Barcelona. Aber Manuel ist leider krank geworden und liegt jetzt im Bett. Ich habe es ja sein Podcast-Equipment gegeben. Und ja, Chris, du bist der nächste Mann in der Reihe. Du musst es jetzt als Podcast-Gast einspringen. Erzähl uns doch mal über dich. Wer bist du, wenn man dich noch nicht kennt? Ja, ich bin Chris und ich stehe normalerweise hinter der Kamera bei Easy German. Ich bin einer von mittlerweile drei Videoproduzenten, die wir in Team haben. Und ich bin Teil des Easy German Teams seit schon vier einhalb Jahren, glaube ich. Fast fünf Jahre. Und gestern hast du uns noch mal daran erinnert, wie das war als du bei uns angefangen hast. Wo war Easy German vor fünf Jahren? Also, ich glaube, ich muss erst mal ein bisschen erzählen. Wir sind von den USA nach Deutschland umgezogen und meiner Familie und ich. Und dann ich habe einen Job natürlich gesucht, also wir hier unser Leben angefangen haben und bin zufälligerweise auf die Easy German Website. Sofällig. Total zufällig. Bis heute kann ich nicht so gut erklären, warum ich überhaupt die Easy German Website besucht habe. Weil zu dieser Zeit war das für mich immer noch ein YouTube-Kanal und ein Podcast. Ich hatte keine Grund wirklich auf. Doch, weil du ein Mitglied werden wolltest von Easy German. Vielleicht, ja. Kann sein. Ich war kurz vorher. Ich weiß nicht. Ich war mal ein Mitglied. Ah, okay. Dann warst du auf der Website und du hast dann gesehen? Um stand ein Banner, das sagte, wir suchen ein Videoproduzent. Und du daches? Wow. Ja, das passt perfekt. Ich bin ja Videoproduzent. Genau. Was hast du vorher gemacht? Als wir in den USA gelebt haben, ich hatte meine eigene Firma als Videoproduzent, so ein kleiner Videoproduzent-Firme. Und ich weiß noch ganz genau, wie du uns damals, wie du dich beworben hast. In deinem Video hast du nämlich gesagt. Weißt du noch? Genau, diese Ausdruck. Ja. Ich passet zu dieser Stelle wie die Faust aufs Auge. Richtig. Das wäre eigentlich spontan ein guter. Ausdruck der Woche. Ich glaube, wir haben das hier schon mal erklärt. Aber lass uns das spontan erklären. Das passt wie die Faust aufs Auge. Ist das ein Ausdruck, den es im Englischen auch gibt? Oh, guter Frage. Nicht so. Nicht so wörtlich übersetzt. Kannst du das mal wörtlich übersetzen auf Englisch? Ja, genau. Und man fragt sich dann, warum passt die Faust ins Auge? Bei den Deutschen. Also, es theoretisch passt die Faust ins Auge. Man hat ja da ja die. Das Auge hat so eine Augenhöhe. Man hat eigentlich so eine Runde. Stelle. Da, wo die Augen sind. Und die Faust ist auch rund. Und die passt da rein. Und manchmal schlagen Menschen sich ins Gesicht. Ja, irgendwie eine traurige Ausdruck. Aber auch ein lustiger Ausdruck. Und Chris hat sich damals beworben. Mit dem Satz, ich pass er auf diese Stelle. Wie die Faust aufs Auge. Und ich habe sofort gedacht, als ich das gehört habe. Der ist es. Perfekt. Wer musst du nicht sehen oder hören? Ja. Und deswegen, weil du jetzt seit fünf Jahren bei uns bist. Und ich weiß noch, damals war da in Deutsch noch nicht so gut. Dachte ich. Wir sprechen heute mal über. Thema der Woche. Der Übergang war jetzt nicht so smooth. Wir sprechen über das Thema der Woche. Und das bist du, Chris. Deine. Deine Reise. Nicht deine Reise nach Deutschland, aber deine Reise mit uns auf der Deutschleerenreise. Du hast damals. Du warst damals ganz neu. Und ich dachte, da manulhütte krank ist. Und wir spontan ein Thema gesucht haben. Es ist immer inspirierend für euch, auch zu hören, wie es anderen Leuten geht beim Deutschleeren. Denn Deutschleeren ist sowieso schwer für alle. Und nervig. Und es dauert lange. Aber Chris, du bist jetzt seit fünf Jahren ungefähr in Deutschland. Seit fast fünf Jahren bei uns. Auch. Und wie fühlst du dich denn nach fünf Jahren in der deutschen Sprache? Ja, in dieser Zeit hat mein Deutsch sich viel, viel verbessert. Ich habe auch diese Bewerbungs-Bewerbungsvideo letztens angeguckt. Hast du noch mal angeguckt? Ja, ich glaube, es ist ungefähr drei Minuten lang. Und ich habe nur die erste 40, 50 Sekunden Deutsch gesprochen. Weil ich könnte nicht alles erklären, was ich wollte. Also dann irgendwann, welcher auch Englisch geswitched so. Ja. Das habe ich alles gescriptet. Also das war nicht so spontan. Aber ja. Es ist erstaunlich, dass ich diese Stelle gekrischt habe. Weil. Ja. Das war ziemlich. Ich kann mich sehr gut erinnern an diese erste. Ich weiß nicht, sechs Monate auf der Straße mit Janusch zu gehen und die Interviews zu machen. Weil am Anfang hatte ich keine Idee, was die Leute sagen. Ah, du hast nichts verstanden? Ich habe es einfach nicht verstanden. Und Janusch wird dann oft nach jeder Interview ein bisschen dieser Inhalt zusammenfassen. Ja. Aber. Ach, das hat er für dich gemacht. Ich habe mal mal, ich habe ganz oft Fragen gestellt, glaube ich. Aber beim Schneiden, ich musste fast jede Interview so viel mal anschauen, bevor ich mehr oder weniger verstanden habe. Ja. War eigentlich ineffizient, was uns er ist. Es ist super ineffizient. Ja. Aber guck mal, so kann man auch einen Job in Deutschland bekommen, ohne perfekt Deutsch zu sprechen. Und würdest du sagen, ich mein, heute sprichst du ziemlich gut Deutsch. Was hat dazu beigetragen, dass du so gut Deutsch sprichst? Der Job ist vielleicht eine Sache? Ja, ich glaube, das hilft ziemlich viel, weil. Ich weiß nicht, wann, aber irgendwann. Dürfte ich unser easy German Production Call ein bisschen liken durch die Unser Produktionkalender. Ja. Und. Und das sollte ich auf Deutsch machen, natürlich. Und das war für mich eine große Herausforderung am Anfang. Und das war. Ich glaube, das war auch am Anfang nur 5 oder 10 Minuten in dieser Meeting. Aber das hat geholfen, dass ich das jede Woche machen muss. Und auch eine große Einfluss ist, wo ich wohne. Ich wohne nicht mitten in Berlin, ich wohne außerhalb der Stadt. Und ich glaube, in Unter Nachbarschaft ist es nicht so einfach mit Englisch. Ja. mit nur Englisch umzugehen. Ja, das ist schon ein guter Tipp, wenn man nach Deutschland kommt. Viele Menschen in Berlin gerade dann, wenn sie Englisch, Muttersprachlich sind oder sehr gut Englisch sprechen haben, das Problem, dass sie gar nicht Deutsch lernen können, oft weil ihnen einfach die Umgebung fehlt. Sie arbeiten in einem Englischsprachigen Job und haben vielleicht auch eine Englischsprachige Familie oder noch eine andere Sprache. Und haben dann auch. Treffen dann auch oft Englischsprachige Freunde oder selbst wenn sie Deutsche kennenlernen, spricht man erst mal nur auf Englisch, weil das dann ja schneller geht. Und ich kenne viele Leute, die viele Jahre in Berlin leben und immer noch Englisch sprechen, weil sie das Deutsch gar nicht brauchen im Alltag. Also das wäre schon mal dein erster Tipp weg aus der Stadt. Ja, genau. Und ich habe auch Kinder, die in der Schule gehen und da musste ich dann Elternabende und Social-Hand.
Ich bringe alles auf Deutsch machen. Ich bin in mehrere Hinsichte gezwungen, zumindest Deutsch zu verstehen in dieser Situation. Auch wenn ich nicht so viel rede, aber ich muss das alles. Spannend. Du hast zwei Kinder im Grundschulalter. Das heißt, du musst. Also, das ist ja sowieso eine interessante Konstruktion. Deine Kinder sprechen muttersprachlich Englisch oder Deutsch. Mittlerweile, mehr Muttersprache, Deutsch ist ihre Muttersprache jetzt. Die verstehen alles auch Englisch, aber die sprechen mit einer ziemlich starke Akzent und machen auch viele Fehler in Englisch. Aber sie sind eigentlich, das ist interessant. Sie sind aufgewachsen in den USA. Ja, aber die waren noch jung, also wir nach Deutschland umgezogen sind. Die waren so drei, vier Jahre alt. Und dann. Was. Ich glaube, für sie, das war ein ziemlich einfacher Transition. Ein einfacher Übergang. Übergang, genau. Die waren dann sofort in einer Kita, wo es nur Deutsch gab. Und dann meine Schwierermutter wohnt um die Ecke von uns. Ja. Deine Frau ist auch Deutsch. Meine Frau ist auch Deutsch, genau. Hat sie denn mit den Kindern in den USA schon Deutsch gesprochen? Wenig. Sie fand es immer schwierig, nach der Arbeit so zwitschen. Weil. So wechseln. Zu wechseln. Ja. Was ich total verstehe. Aber wir hatten die Regel, dass wenn die Kinder etwas auf dem Fernseher guckt, in den USA, das muss dann auf Deutsch sein. Wir haben deutsche Kindersendungen auf YouTube gefunden. Das ist interessant. Also, wenn die Kinder etwas im Fernsehen geguckt haben, musste es auf Deutschland die Süduften nicht englisch. Genau. Wow. Das ist interessant. Ich habe viel mitgeguckt. Ich habe viel von Pepperwoods gelernt. Ah ja? Ja, interessant. Das ist ja schon mal eine höchste Motivation. Wenn die eigenen Kinder eine andere Sprache sprechen. Ja. Und ich glaube, also wenn wir quasi deine Geschichte auf andere Menschen übertragen, du hast auch so einen guten Erfolg im Deutsch lernen gehabt, weil du eine hohe Motivation hattest. Deine Kinder sprechen eine andere Sprache. Deine Nachbarschaftsprichten, andere Sprache. Du brauchst die Sprache bei der Arbeit. Und du brauchst die Sprache im besten Fall auch in der Umgebung deiner Familie, also im in der Schule und so weiter. Ja. Das ist schon gut, oder? Ja, absolut. Ich weiß nicht, ob ich so selbst die Motivation haben wird. Falls sich nicht so viele Druck hätte, ich weiß nicht. Ja, ich glaube, das muss man sich überlegen. Kann man so eine Motivation irgendwie finden. Wenn man es alleine hat, ich sehe das ja selber bei mir. Ich würde gerne seit über, ich glaube, seit vor 20 Jahren habe ich meinen ersten Polnisch-Kurs gemacht. Und immer, wenn ich in Polen bin, habe ich eine sehr hohe Motivation. Weil die Polen sind so nett und geduldig, wenn ich Polnisch spreche. Und es gibt ja auch immer noch Orte in Polen, wo man mit Engelsch nicht so gut vorankommt. Ja, aber wenn ich wieder in Deutschland bin, habe ich einfach. Wien ich Motivation, habe ich auch noch einen Planisch. Redet zwar mit mir meine drei Standards, setze auf Polnisch, aber er spricht auch Deutsch perfekt und Englisch perfekt. Und warum sollen wir dann jetzt noch Schwierigkeiten in einer dritten Sprache haben? Ja. Spannend. Und was ich bin, Spannend finde, Chris, du hast dann doch bei der Arbeit sehr viel Englisch am Anfang gesprochen, aber auch, weil es ja möglich ist. Ich glaube, wir sprechen im Team die ganze Zeit Englisch und Deutsch gemischt. Und dann haben wir noch das Easy Language-System, wo du auch eine Rolle spielst als Partner-Manager und Videoproduzent. Da sprechen wir dann eigentlich nur Englisch. Und mir ist aber aufgefallen, dass du irgendwann angefangen hast, mehr Deutsch zu sprechen. Ich erinnere mich noch, dass es eine ganze Zeit lang, ich glaube, mehrere Jahre war es auch so, dass dann in einem Meeting hab ich Deutsch gesprochen und du hast auf Englisch geantwortet. Ah, okay. Aber seit einiger Zeit antwortest du auch öfters mal lang gestreckend auf Deutsch? Interessant, ich glaube, vielleicht weil mein Deutsch mittlerweile besser geworden ist, aber ich glaube auch, dass ich war von "Roward" inspiriert. Ich habe gemerkt, dass er von Anfang an ziemlich viel Deutsch gesprochen hat in unserer Meeting. "Roward" ist dann der zweite Videoproduzent, der nach dir angefangen hat. "Roward" kommt, ist auch zum Deutsch lernen oder durch das Deutsch lernen zu uns gekommen und dann nach Deutschland gekommen, stimmt. Ja. Und er hat sehr fleißig immer alles auf Deutsch gesprochen. Ja, gute Inspirationen, Roward. Müssen wir mit ihm auch mal hier sprechen. Ja. Und heute morgen, als ich gesagt habe, "Kris, hast du Lust für Manuel im Podcast einzuspringen?" Was hast du da gesagt? Ich weiß nicht. Ich glaube, du hast gesagt auf keinen Fall. Auf keinen Fall. Weil wir sind hier in Spanien und ich versuche jetzt, meinen Spanisch zu erfrischen und ich habe diese Woche aufzufrischen. Aufzufrischen. Ich habe diese Woche so diese Gelegenheit benutzt, so in dieser spanische Welt im Kopf zumindest zu. Du hast gestern in ganzem Tag auf Spanisch gearbeitet, habe ich gehört. Also dein Spanisch scheint schon sehr gut zu sein. Ja, es war quasi wie diese erste Easy-Durman-Medings. Also ich könnte alles verstehen, aber wieviel ich dann sagen könnte, weiß es nicht. Also du hast jetzt einen Sprach, wirre war im Kopf, weil eigentlich bist du gerade im spanischen drin und dann sagt Kari, "Hey, können wir spontan einen Podcast auf Deutsch aufnehmen?" Ja. Und du hast dann aber kurz nachgedacht und gesagt, "Okay, mache ich." Und das finde ich sehr cool, Chris. Empfehlungen der Woche. Chris, ich habe dich um Empfehlungen gefragt. Vielleicht zum Deutsch lernen, hast du etwas mitgebracht? Ja, und es war, also ich, also wir nach Deutschland, Deutschland umgezogen sind. Ich musste öfter Deutsch reden, aber am Anfang das fehlt mir sehr schwer, weil ich hatte ganz viel YouTube-Videos geguckt, Podcast-Sabyson gehört. Und ich hatte das Gefühl, dass mein Vokabeln und alles ziemlich groß war. Aber ich hatte nicht so viel Erfahrung vor allem mit Mutlersprache, Muttersprache, die ich nicht kenne. Ja. Und das ist die große Nervosität. Genau. Also ich höre das auch immer wieder von unseren Mitgliedern. Wir haben ja Conversation-Calls auf Deutsch, die sind moderiert. Und dann haben wir auch diese offenen Sprechenübenräume. Und die Leute freuen sich eigentlich, dass es auch die Möglichkeit gibt, ohne Muttersprachlad zu sprechen. Weil man dann weniger nervös ist. Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Aber ja, das Ziel ist, dass man dann doch mit Mutlersprachladen sprechen kann. Sprächen kann. Und was mir ganz viel geholfen hat, ist diese so ganz bestimmte Situationen, so wir vorzustellen. Zum Beispiel, ich musste zum Arzt. Und ich habe dann so eine Stunde einfach diese verschiedene Gespräche so vorgestellt. Okay, was muss ich sagen, was wir könnten die antworten? Also bin ich bereit, die verschiedene Antworten zu hören. Weil es ist ein Ding so bestimmte Sätze auswendig zu lernen und dann sagen. Aber dann, wenn etwas zurückkommt, du musst. Das versteht. breit sein, das zu verstehen. Und dann. Du kannst nicht sagen, okay, ich sage das und dann das und dann das. So ein Gespräch, man hat keine Ahnung, wohin es geht. Richtig. Und das macht ein ja auch oft nervös. Ich würde sagen, diese nervösität, da möchte ich demnächst auch noch mal eine eigene Episode zu machen. Weil die hat ja ganz verschiedene Aspekte. Also du hast einmal sowieso eine nervösität beim sprechen. Viele Leute haben, dass das, wenn du in neuen Situationen bist, du Angst hast, dass du nicht richtig reagierst oder nicht etwas nicht richtig verstehst. Das haben ja auch Muttersprachlach schon in aus unterschiedlich ausgeprägten Maßen. Also manche Leute sind extrem selbstbewusst und die haben nie vor etwas neuem Angst. Wie vielleicht Manuel. Aber manche Leute sind nicht so selbstbewusst. So ich musste mir mein Selbstbewusstsein auch erarbeiten und ich habe mich früher nie gewohnt.
Ich fand das sehr unangenehm, wenn ich irgendwo anrufen musste. Zum Beispiel in der Art Spraxis, auch als Muttersprachlerin. Und dann machst du das noch in einer anderen Sprache. Das heißt, dann kommt noch diese Nervosität dazu. Und auch diese Aufgabe, dass du dir etwas merken musst. Du hast das im Kopf, was du dir vorgestellt hast, diese Wörter, die du sagen musst. Und du willst, die nicht vergessen. Dann konzentrihst du dich darauf. Dann gleichzeitig musst du dich konzentrieren, das zu verstehen und das zu verarbeiten. Ich würde mal gerne mit jemandem darüber sprechen, der das Gehirn besser erklären kann. Weil das spricht ja ganz unterschiedliche Bereiche des Gehirns an. Und ich glaube, dass das einfach eine extreme Form des Multitastkings ist, dass du das dann, was dich sowieso schon unter Stress setzt, in einer anderen Sprache machen musst. Und wahrscheinlich am Anfang im Kopf, wir haben noch sehr viel übersetzt. Und das ist Stress. Das könnte wahrscheinlich die meisten von euch nachvollziehen. Wie hast du das Ding gemacht, konkret, dir diese Situation vorgestellt? Hatest du da ein Buch und bist die Themen durchgegangen? Oder hast du das? Wie hast du das gemacht? Ich habe das erst mal versucht, alles in meinen Kopf zu machen oder auf dem Computer, aber einfach das zu schreiben oder zu denken. Also ob ich in diesem Moment diese Druck habe. Ich wollte nicht direkt zum Google Transite gehen oder so. Okay. Oder. Hast du dir vorgestellt, das geht nicht? Was kann ich schon? Druck selber hättest jetzt. Ja, genau. Wie Schauspieler. Ja, weil ich wollte diese Situation so wirklich erleben, bevor es so im echt passiert. Und dann habe ich so aufgeschrieben, auf Englisch, die Sätze oder Ausdrücke, die mir gefällt haben. Und danach habe ich dann das so im Wortebuch oder Google Translate nachgeguckt. Und ich glaube, wenn man das heutzutage macht, dann kann man dann auch so eine Partner dafür machen. Also dass du dann mit Chatgit-Sprichst richtig bist? Ja, ich glaube, man kann sagen, okay, Chatgit-Sprichst du bist jetzt der Arzt und ich glaube, und ja, du kannst auch sagen, mach es nicht zu einfach, also benutzt verschiedene Vokabeln und so. Ich glaube, das hilft ziemlich viel. Aber ich habe gemerkt, vor allem es hat mit dieser Druck zu tun. Ich musste diese Druck füllen. Ja. Kannst du denn den Druck füllen, nur durch die Vorstellung, das du den hast? Ich schon. Ich weiß nicht, was das sagt. Aber ja. Cool, das ist eine schöne Methode und eine tolle Empfehlung. Und ich habe vielleicht zu dieser Empfehlung noch eine Videomempfehlung. Das ist ein Video, was schon vier Jahre alt ist. Und das heißt "How to learn German by speaking to yourself" mit Robin MacPherson, der auch ein YouTuber ist und sich viel um das Thema "Sprachenlernen" kümmert. Ganz liebe Grüße, falls du noch unseren Podcast hörst. Und das war ein schönes Gespräch, wo wir genau darüber gesprochen haben. Denn er hat tatsächlich mehrere Sprachen vorrangig so gelernt. Das ist auch andere Ressourcen benutzt, aber vor allem durch Gespräche, mit sich selbst, die er sich vorgestellt hat. Und ich finde, das ist eine oft unterschätzte Ressource, weil man denkt, man braucht alles mögliche. Ich glaube, es passt vielleicht nicht für jede Person. Man muss schon Vorstellungskraft haben und auch Spaß daran haben, mit sich selbst zu sein. Manche Leute brauchen vielleicht eher die Spüren dann den Druck erst, wenn man externe Hilfe hat oder im Unterricht sitzt. Und für dich hat es geklappt? Ja, ich finde diese Idee super, weil ich glaube auch, man denkt, man muss mit ein Lehrer oder einer Lehrerinnen reden, jemanden, der wirklich gut Deutsch kann. Aber ich glaube, wenn man so eine Gespräche mit sich selbst hat, oder macht, man merkt schon, wo die Fehler sind. Ich weiß, ich mache immer noch ganz viele Fehler. Und ich bin wirklich in dem Hintergrund. Aber ich, mir egal, mittlerweile. Aber das merke ich und ich könnte theoretisch das alles aufschreiben. Ich weiß, ich habe mich nicht so sicher gefühlt, aber ich darf es und das gesagt haben. Okay. Ja. Könntet das danach recherchieren? Das ist eine gute Methode. Und ja, es ist ja auch, man trainiert ja auch unterschiedliche Dinge. Wenn man dann wirklich perfekt werden will oder sich für eine Prüfung vorbereiten will, ist es auch immer noch gut, einen Lehrer oder Lehrerinnen zu haben und dann das individuelle Feedback zu bekommen. Aber mit dieser Methode trainierst du ja erst mal einmal vocabeln, indem du dich auf eine konkrete Situation vorbereitetst und auch vielleicht diese Angst zu überwinden, dass du in so einer diffusen Situation bist, wo du hören und nachdenken und verstehen gleichzeitig musst. Und ich denke, man soll einfach, wenn man eine Sprache lernt, alle Methoden ausprobieren und gucken, was für einen funktioniert. Und es gibt einfach Dutzende. Wenn nicht hunderte verschiedene Methoden zum Sprachen lernen und jeden funktioniert etwas anderes besser. Und ja. Ich glaube, das ist auch ein sehr wichtige Punkt, weil ich benutze ganz viele verschiedene Methoden und ich glaube, es gibt kein einziger Methoder, die funktioniert. Also ich lese gerne, ich höre ein Podcast, ich gucke nachrichten, ich gucke Filme, Serien, also man muss alles ein bisschen, aber was ist auch sehr einfach in so einer passive Lernrhythmus zu fallen. Ja. Und das hat mir immer gefällt. Auch bei der Arbeit, also wir können, wie du gesagt hast, auf Englisch oder auf Deutsch, kommunizieren und ganz oft bei uns so auf Slack. Es gibt so ein Threadauf Deutsch und ich dann antwort er auf Englisch, plötzlich. Ich sollte mehr auf Deutsch schreiben, weil das hat mir gefällt, diese Sprache zu produzieren, entweder sprechen, aber auch schreiben. Und beim Schreiben bin ich echt schlecht. Ich mache das fast nie. Ich muss aber sagen, dein Deutsch ist ziemlich gut Chris. Dankeschön. Und du hast vielleicht einen bisschen Unsicherheiten manchmal bei den Artikeln oder bei den, du weißt dann nicht, heißt es in oder im oder ein oder einen. Aber du machst das sehr gut, indem du das einfach gar nicht so deutlich ausspricht. Und dann, es fällt nicht so deutlich auf. Das ist eine gute Technik, du musst dich sagen. Ich verschluck das ein bisschen. Genau. Und das Problem haben ja viele. Und du musst das grammatische Geschlecht eines Wortes lernen, der, die das. Und je nachdem, welches es ist, ist dann alles anders. Dann ist das attraktiv anders, der Artikel anders. Und ich finde, das machst du sehr gut. Und auch deine Aussprache ist sehr gut. Für uns. Das, was mir auffällt, ist, dass ich, dass du sagst, er ist. Er ist. Er ist. Ich. Ich. Ich. Er hat auch zum Leichtes dahinter. Okay. Ja, meine Töchter, die beschweren sich immer, wenn ich so schnell, ich weiß nicht. Ich weiß nicht. Ich weiß nicht. Dieser. Irgendwas klingt komisch. Ich weiß es nicht. Ja, ich, genau. Das es muss weg. Aber das, ich habe diese Problemen mit alles, was mit SCH zu tun hat. Also. Wir waren lassen sind die sechsische Schweiz. Ich kann das einfach nicht aussprechen. Das ist ja ein super Zungenbrecher für dich. Die sechsische Schweiz. Jetzt musst du noch einen Werb finden, was dazu passt. Was wir schländern durch die sechsische Schweiz. Wir schländern schlau durch die sechsische Schweiz. Oh nein. Ja, das kannst du üben. Aber ansonsten denke ich, dein Deutsch ist super und du bist ein gutes Vorbild hier für unsere Zuhörer innen. Und nicht nur das, Chris, du hast jetzt auch noch etwas mitgebracht. Ausdruck der Woche. Du hast dir einen Ausdruck überlegt, den du heute unseren Zuhörer innen beibringen möchtest. Ja, absolut. Wie gesagt, ich habe zwei Töchter und die bringen mir oft neuer Wörter bei, neuer Ausdrücke auch. Ja. Und ja, eine meiner Töchter hat letztens das schönes Wort gebonnt. Gebonnt? Mir beigbracht, genau. Und in welchem Kontext hat sie das benutzt? Ja, also ich bringe die ins Bett, abends manchmal zu spät. Und wir haben zwei Töchter. Einer ist ein Frühaufsteher, der anderer so einen Morgenmüffel, will nicht raushausten, bedt. Und Heidi ist unser Morgenmensch. Ja. Und wenn ich sie ins Bett bringe, ganz oft.
reden über was wir am nächsten Morgen zusammen machen. In dieser Zeit waren meine Frau und unser anderer tauchte noch Schlaf. Und meistens, wir sagen, okay, wir machen eine lese Stunde oben auf dem Sofa. Oh wow. Und was perfekt ist, war es ganz entspannt. Sie ließ ganz viel. Also sie ließt und du machst etwas anderes. Ich lese auch. Okay, du musst nicht vorlesen oder ihr leß nicht zusammen. Aber das war diese Kontext. Also wir verabreden uns und dann am Ende hat sie gebonnt. Gebonnt. Ja. Toll. Weißt du, woher der Ausdruck kommt? Nein, nein, keine Ahnung. Okay, also ich habe es gerade kurz nachgeguckt. Das kommt von dem Verb "Bongen". Und dieses Verb "Bongen" benutzt man in Kassen. Also ankassen, wenn man etwas registriert oder etwas erfasst in der Kasse, du kriegst auch einen Kassenbong. Und wenn man das bongt, dann ist das quasi erfasst oder erledigt. Und es hat quasi im übertragenden Sinn bedeutet es dann, okay, abgemacht, erledigt, eingelockt, registriert. Ah, sehr interessant. Weil Heidi hat mir erklärt, dass das so erledigt heißt, so abgemacht. Abgemacht, genau. Aber ja, interessant, das Kassenbong. Also diese Prozess heißt "Bongen". Ja. Und dann ist was gebonnt. Dann ist etwas gebonnt, genau. Das ist jetzt die Erklärung, die ich im Internet gefunden habe und die für mich auch Sinn macht. Weil das, ja, diesen Begriff gibt es tatsächlich. Man benutzt das Wort "Bongen" nicht so oft oder das ist dann vielleicht schon eher ein fachsprachlicher Begriff. Aber ja, du kennst den Bong, den man bekommt. An der Klasse, das ist im Prinzip die Abrechnung, wo man sieht, was wurde in der Klasse abgerechnet oder registriert. Ja. Interessant, das passt auch zu die Übersetzung, dass ich nachgeguckt habe, auf Englisch, so "Dundil". "Dundil". Ja, ja. Also diese Transaction ist vorbei. Super. Ja. Ja, Chris, das war irgendwie richtig schön. Wir haben heute geredet über deine Deutschlehrnreise und deine Deutschlehrn Tipps. Ich würde sagen, du hast Manuel würdig vertreten. Ah, super. Wollt mich das zuhören. Du kannst wiederkommen. Gerne. Nächste Woche. Nein, wir hoffen natürlich, Manuel ist wieder gesund. Gute Besserung, Manuel. Wenn du das hier hörst. Wir sind noch ein paar Tage in Barcelona und fahren dann zurück. Tschüss, Chris. Danke, dass du da warst. Ja, hat Spaß gemacht. Ciao. Ciao. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Chris springt kurzfristig für den erkrankten Manuel im Easy German Podcast ein.
Chris erzählt von seiner Bewerbung vor fünf Jahren mit dem Satz „Das passt wie die Faust aufs Auge“ und seinem anfänglich schlechten Deutsch.
Er verbesserte sein Deutsch durch den Job, das Leben außerhalb Berlins und den Kontakt mit deutschen Muttersprachlern.
Seine Kinder sprechen inzwischen besser Deutsch als Englisch, was ihn zusätzlich motivierte.
Chris empfiehlt, sich konkrete Alltagssituationen (z. B. Arztbesuche) vorzustellen und Gespräche mit sich selbst zu üben.
Kari ergänzt ein Video von Robin MacPherson zum Thema „Deutsch lernen durch Selbstgespräche“.
Summary:
In dieser Podcast-Episode spricht Kari mit Chris, der kurzfristig für den erkrankten Manuel einsprang. Chris ist seit fast fünf Jahren Videoproduzent bei Easy German und berichtet von seinem Weg mit der deutschen Sprache. Ursprünglich kam er aus den USA, wo er eine eigene Videoproduktionsfirma leitete.
Bei seiner Bewerbung nutzte er den Ausdruck „Das passt wie die Faust aufs Auge“, was Kari sofort überzeugte – obwohl sein Deutsch damals noch sehr begrenzt war. Anfangs verstand er Interviews auf der Straße kaum und musste viele Aufnahmen mehrfach ansehen. Sein Deutsch verbesserte sich deutlich durch mehrere Faktoren: den Job, bei dem er wöchentlich Produktionsmeetings auf Deutsch leitete, das Leben außerhalb Berlins, wo Englisch weniger hilfreich war, und die Notwendigkeit, mit Schulen, Elternabenden und Behörden auf Deutsch zu kommunizieren.
Auch seine Kinder, die nach dem Umzug nach Deutschland schnell Deutsch als Muttersprache annahmen, motivierten ihn. Chris teilt eine Lerntipp: Er stellte sich konkrete Gesprächssituationen vor, etwa Arztbesuche, und übte diese Rollenspiele allein, um den Druck echter Unterhaltungen zu simulieren. Kari ergänzt, dass diese Methode auch durch KI-Tools wie ChatGPT unterstützt werden kann, und verweist auf ein Video von Robin MacPherson zum Thema Selbstgespräche beim Sprachenlernen.
Insgesamt betont die Folge, dass Motivation, praktischer Zwang und kreative Übungsmethoden entscheidend für den Lernerfolg sind.
FAQs
Chris ist einer von drei Videoproduzenten bei Easy German und seit fast fünf Jahren Teil des Teams. Er ist normalerweise hinter der Kamera tätig, hat aber im Podcast eingesprungen, als Manuel krank war.
Dieser Ausdruck bedeutet, dass etwas perfekt passt. Er kommt daher, dass eine Faust rund ist und in die Augenhöhle passt, obwohl die Vorstellung etwas seltsam oder traurig wirkt.
Chris hat sein Deutsch durch seinen Job bei Easy German, das Leben außerhalb von Berlin, wo Englisch weniger verbreitet ist, und durch die Notwendigkeit, mit seinen Kindern und in der Schule Deutsch zu sprechen, stark verbessert.
Chris empfiehlt, sich konkrete Situationen wie Arztbesuche vorzustellen und die passenden Sätze zu üben. Er schlägt vor, diese Gespräche aufzuschreiben, nachzuschlagen und sie sich selbst vorzustellen, um den Druck einer echten Situation zu simulieren.
In Berlin sprechen viele Menschen Englisch, und man kann im Alltag oft ohne Deutsch auskommen. Chris und Kari raten, aus der Stadt zu ziehen oder sich Umgebungen zu suchen, in denen man gezwungen ist, Deutsch zu verwenden.
Chris hat die Nervosität überwunden, indem er sich auf spezifische Gespräche vorbereitet hat, indem er sich selbst simulierte, was er sagen würde und was die Antworten sein könnten. Diese Methode half ihm, den Druck zu fühlen und sich sicherer zu fühlen.
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