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622: Geben macht glücklicher als Nehmen

29m 55s

622: Geben macht glücklicher als Nehmen

Der Podcast behandelt verschiedene Themen rund um Lebensgewohnheiten, Verbraucherrechte und Spenden. Im Winter wird die kurze Sonnenzeit in Berlin als Herausforderung beschrieben, wobei die Menschen früh aufstehen, um Tageslicht zu genießen. Eine Tageslichtlampe wird als nützliches Hilfsmittel für die Morgenroutine genannt. Außerdem wird der Begriff „Verbraucherzentrale“ erklärt und der Fake-Shop-Finder vorgestellt, um die Sicherheit von Online-Shops zu gewährleisten. Ein zentrales Thema ist die Spende – nicht nur Geld, sondern auch Zeit, wie bei ehrenamtlicher Arbeit, oder Dinge wie alte Kleidung. Die Podcaster empfehlen Organisationen wie „Ärzte ohne Grenzen“, „Against Malaria Foundation“ und die „Gesellschaft für Freiheitsrechte“, die sich für Menschenrechte, Tierrechte und medizinische Soforthilfe einsetzen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bedeutung von Transparenz und dem Teilen von Glück, wobei wissenschaftlich nachgewiesen wurde, dass das Teilen von Freude glücklicher macht. Die Podcaster laden ihre Zuhörer ein, über ihre eigene Spende zu reflektieren, und platzieren den Fokus auf persönliche Motivationen und soziale Verantwortung.

Transcription

4380 Words, 26813 Characters

German
* Musik * Lalalala! Guten Abend, Karri. Wir podcasten zu später Stunde. Nee, es ist gar nicht spät, aber es ist dunkel draußen in Berlin. Ich muss sagen, Berlin im Winter. Das. - Also, erst mal ist die Sonne ständig weg. Und wenn sie dann da ist, kreiert sie Stress in mir. Weil ich hab sofort Fomo. Ich denke scheiße. Ich wollte heute nachmittag zu Hause bleiben. Aber die Sonne schein, dann muss ich raus, denn ich könnte sie für 20 Tage nicht sehen. Ja. Hast du das auch? Ja, ich bin mir auch immer sehr bewusst, wann genau die Sonne scheint. Und du weißt seit einiger Zeit, gehe ich eigentlich sofort, wenn ich aufstehe, nach draußen ans Tageslicht. Weil da aktuell stehe ich zwei Stunden, bevor die Sonne aufgeht, auf. Wie fühlt man sich morgens um sechs Uhr, wenn es noch dunkel ist? Manchmal, ich muss sagen, Manuel, lache ich um acht Uhr auf. Und eigentlich sollte es da hell sein. Aber in Berlin ist manchmal die Tag und Nacht nicht zu unterscheiden, weil es dann um acht Uhr morgens noch so dunkel ist. Ja. Ich habe eine Tageslicht-Lampe auf meinem Schreibtisch. Und ich setze mich dann, wenn ich um sechs Uhr meine Power-Auer starte, mache ich immer eine Power-Auer vor dem Frühstück. Da fokussiere ich mich eine Stunde lang auf ein schwieriges Thema. Da bin ich tatsächlich mental am Fittesten, hab ich festgestellt, die erste Stunde am Tag ist, das ist meine golden-Auer. Und. Mir ist es umgekehrt. Die letzte Stunde am Tag ist meine golden-Auer. Und die erste Stunde am Tag. Und die erste Stunde am Tag ist meine Loa-Auer. Loa-Auer, ja. Also, wir sind hier wieder im Easy German Podcast mit einigen Anglicismen, wenn ihr Tipps habt, um Tageslicht zu bekommen, trotz dunkelayeres Zeit. Es gibt ja auch Regionen auf der Welt. Da ist das noch viel krasser. Ja. Wir können ja noch froh sein mit unseren sechs Stunden Tageslicht oder was wir aktuell haben. Stimmt. Ich war mal in St. Petersburg im Januar. Da ist es erst um 9 Uhr hell geworden und um 3 Uhr dunkel. Aber der Faktor war es dann erst um 10 Uhr richtig hell. Und um 2 Uhr wurde es schon dunkel. Das war auch ganz schlimm. Also, eine Tageslichtlampel ist zwar immer noch nicht so schön wie Sonne, aber hilft mir morgens um 6 Uhr dann wach zu werden. Das glaube ich. Ja. Entfehlung in der Woche. Karri, ein wiederkehrendes Thema in unserem Podcast ist, dass wir, meistens ich irgendetwas kaufen im Internet. Ich kaufe auch Dinge im Internet. Ja, aber ich falle manchmal auf so Instagram-Werbung rein. Es ist wirklich ein Kuriosum bei dir, Manuel, weil du hast sowohl diesen Instinkt stundenlang. Ich würde sogar sagen, manchmal Wochenlang Produkte zu recherchieren und dann kaufest du Sachen einfach spontan. Und ich war ja jetzt letztens mit dir auf Reisen. Und ich fand es sehr lustig. Ihr müsst euch vorstellen, Leute. Was macht Manuel Salman auf einem längeren Flug? Er guckt sich. Du hast dir vorher Videos runtergeladen von YouTube mit Produkt-Reviews. Ja. Und zwar für einen Koffer. Was ist der beste Ort, um sich Koffer-Reviews anzugucken? Das Flugzeug natürlich. Ich fand das so lustig, weil ich gucke manchmal Produkt-Reviews, aber wirklich dann irgendwie 10 Minuten vor dem Kauf. Und dass du dir das richtig vornimmst. So, ich fliege morgen, ich sitze zwei Stunden im Flugzeug. Was könnte ich mir da schönes angucken? Nein, nicht die neueste Netflix-Wiria. Ich gucke einen Koffer-Review. Also dieser Koffer als Seitenbemerkung ist der absolute Hammer. Das ist ein Peak-Design-Koffer. Ich hoffe, das ist eine tolle Marke, bin ich großer Fan. Die sind machen gute Qualität. Die sind auch cool drauf. Die machen auch lustige YouTube-Videos. Und die haben auch das Herz am rechten Fleck, wie man so schön sagt. Die haben auch eine gute Firmenphilosophie. Kann ich empfehlen. Aber um darauf zurückzukommen, was ich einfach mache, ist, ich mag hier mir Dinge auf YouTube, egal ob das Koffer-Reviews sind oder Easy-German-Videos, als Watch Later, später gucken. Und diese Liste habe ich so konfiguriert, dass sie sich herunterlädt auf meinem iPad. Egal, das ist noch nicht die Empfehlung der Woche gewesen. Nein, du hast ja jetzt schon ein Produkt hier angemerkt. Eine Marke, ja. Das war nicht die Empfehlung, die Empfehlung. Kommt von der Verbraucherzentrale. Kannst du erklären, was das ist? Das ist ein späriges Wort, ein schwieriges Wort, aber ein nützliches Wort. Verbraucher? Was sind erstmal Verbraucher? Ich hasse dieses Wort eigentlich. Wir sind alle Verbraucher in diesem Kapitalismus. Konsumenten, wir verbrauchen Dinge. Das ist ja eigentlich traurig. Wir sind Menschen, wir laufen durch die Gegend und verbrauchen Dinge. Lebensmittel, Gegenstände, sofas. Ich find's interessant. Ja, ich verbraucher ist ein anderes Wort für Konsument, aber Verbraucher hält sich trauriger. Das hat sowas endgültiges. Ich habe das Verbraucht. Ja, diesen Tee, den habe ich mir gerade gemacht. Und jetzt verbrauche ich ihn. Und die Tee, viermal, hat jetzt dank mir mehr Geld. Ja. Und die Verbraucherzentrale ist ein Ort, der Verbrauchern hilft. Ich finde den Namen auch nicht so klasse, aber es ist eigentlich ein guter Ort, das ich viel zu selten nutzeerlich gesagt. Aber es geht darum, eigentlich die Rechte der Konsumenten zu stärken. Genau, es ist ein Verein, bzw. es sind ganz viele Vereine. Die sind regional auf landesebene organisiert. Und wie du schon sagst, die verteidigen die Rechte von Verbrauchern. Wie uns. Und die haben einen Fake-Shop-Finder. Ah, das ist ja was für dich. Fake-Shop-Finder. Verbraucherzentrale.de/Fakeshop-Finder. Minus. Also die URL ist sehr lang, die verlinken wir mal. Und da kann man also eine URL, eine Website eingeben. Und dann schauen die, z.B. mal, hat dieser Shop ein Impressum. Und ist da, wissen wir da z.B. dass das ein Fake ist. Also ein guter Tipp, wenn man sich nicht sicher ist. Ah. Ob das vielleicht ein Scam ist. Das ist eine tolle Idee. Es wird sofort gebuchmarkt bei mir. Und ich werde da auch mal direkt was eingeben. Von einem Shop oder einen Online-Geschäft, wo ich dachte, das muss das jetzt aber erst mal finden. Machen wir nächstes mal, ich werde das mir bookmarken, wie man auf Deutsch sagt. Ein Leserzeichen setzen. Ich habe mir ein Leserzeichen gesetzt in meinem Browser. Ist das eigentlich nervig, dass wir uns jetzt korrigieren? Wenn wir englische Wörter sagen, immer auch das deutsche equivalent suchen? Oder ist das gut? Schreibt mal einen Kommentar. Ich glaube, es ist gut, aber wir sollten immer dazusagen, was wirklich benutzt wird. Man würde auf Deutsch, also ich würde schon sagen, wir beide sprechen natürlich. Und es gibt Menschen, die noch mehr englische Wörter benutzen. Nämlich Menschen, die noch deutlich junger sind als wir. Und vielleicht gibt's welche, die weniger englische Wörter benutzen. Aber grundsätzlich gehört das dazu, muss man sagen. Ihr werdet nicht nach Deutschland kommen können, ohne englische Wörter zu hören. Korrekt. Thema der Woche. So, ein Thema, was eigentlich viel wichtiger ist, als das Schoppeln und Verbrauchen und kaufen, ist ein Thema, das uns beiden an Herzen liegt, über das wir hier aber sehr selten sprechen. Ja, und wo ich auch nicht so viel drüber nachdenke. Du vielleicht ein bisschen mehr als ich. Ich habe da eine Zeit lang sehr intensiv drüber nachgedacht. Und im Moment ist aber alles so auf Autopilot bei mir. Ich denke da nicht mehr so viel drüber nach. Wow, warum geht's? Ja, jetzt ratet mal. Ihr wisst es schon. Vielleicht habt ihr schon die Sendungsbeschreibung gelesen. Es geht ums Thema Spenden. Ein Thema, das wir ausgewählt haben, weil es zumindest in Deutschland ein Thema ist, was irgendwie in der Weihnachtszeit noch mal mehr Aufmerksamkeit bekommt. Ob das gut oder schlecht ist, weiß ich nicht. Aber es ist schon irgendwie gut, dass es einmal im Jahr wenigstens Aufmerksamkeit bekommt. Und die Weihnachtszeit ist in Deutschland so eine klassische Zeit, wo man spenden sammelt. Das machen sowohl die Kirchen, aber ich würde sagen, das ist auch außerhalb der Kirchen mittlerweile so, dass es einfach Spenden, Galen, Spenden, Aufrufe gibt. Und wir haben uns jetzt überlegt, wir wollen da jetzt kein großen Aufruf machen für eine bestimmte Organisation. Aber wir dachten, wir reden einfach mal darüber, wie wichtig uns das Thema ist und was wir persönlich machen, um Geld zu spenden. Was ist das erstmal überhaupt eine Spende? Ist das immer nur Geld? Nee, man kann verschiedene Dinge spenden, man kann Geld spenden, man kann natürlich auch Dinge spenden. Zum Beispiel alte Kleidung und man kann auch Zeit spenden. Da hatten wir auch mal ein YouTube Video zu, dass wir zusammen mit einer Organisation gemacht haben, die eine App herausbringt. Die heißt Let's Act, finde ich eigentlich eine schöne Idee, wenn man nämlich sagt, ich möchte eigentlich gerne freiwillig meine Zeit spenden und zum Beispiel mich in einer Organisation engagieren oder im Altenheim aushelfen oder was auch immer. Aber man weiß nicht, so richtig. wo man vielleicht in seiner Gegend das machen kann. Dabei hilft diese. Ich hab früher in meiner Jugend, in meinen frühen 20ern, ganz viel freiwillig ehrenamtlich gearbeitet. Und wie das typischerweise oft so ist, je älter man wird, desto mehr hat man beruflich zu tun oder auch mit anderen Dingen und desto weniger spendet man dann seine Zeit. Zum mir ist das zumindest so. Ich mach im Moment gar nichts ehrenamtlich leider. Ich bin weniger Zeit, aber mehr Geld. Im besten Fall hat man dann mehr Geld. Ich finde das Thema Zeit, Spenden oder Volunteering, freiwillig arbeiten, auch für euch interessant. Denn es kommt immer mal wieder diese Anfrage von euch, von Leuten, die nach Deutschland oder nach Österreich oder die Schweiz gezogen sind. Weil ich finde, das hat noch was noch einen anderen Charakter. Außer, dass es charitativ ist und vielleicht einer Organisation hilft. Ist es auch schön, um Menschen kennenzulernen? Und es ist auf jeden Fall etwas, was ich empfehlen würde, dass ihr mal guckt, wenn ihr neu in einer Stadt seid, was kann man denn hier machen? Denn über freiwilligen Arbeit kann man auch tolle Menschen kennenlernen. Absolut. Ja. Wir wollen aber heute mal über das Thema Geld Spenden reden. Und mich interessiert, wie denkst du über dieses Thema? Ich weiß, dass es extreme gibt. Es gibt leider ziemlich viele Menschen, die Spenden gar nichts. Nie. Das hab ich mal in einer Statistik gesehen. Die hab ich jetzt nicht mitgebracht, aber das weiß ich einfach. Es ist auch viele Menschen, die nie spenden. Und es gibt das andere Extrem. Da hast du mir gerade einen Artikel geschickt von Menschen, die tatsächlich sagen, ich spende alles über einem bestimmten Betrag. Also ich behalte für mich nur das Notwendigste, so dass ich einen Dach über dem Kopf habe und mich ernähren kann. Und alles, was ich darüber hinaus verdiene, spende ich. Das sind so vielleicht die beiden extreme. Ich vermute, wir beide sind dazwischen. Genau, ja. Kann man sagen, dass wir dazwischen sind? Es gibt es so viele Leute, die gar nichts spenden, ja. Ich kann da noch mal eine Statistik raussuchen. Ich erinnere mich, dass ich da letztes Jahr, was in den Nachrichten gesehen hatte, dass die Spenden bereit schafft, tendenziell nach unten geht in Deutschland. Oder man spendet halt dann einmal, zweimal zu Weihnachten. Weil dann gibt es einen Spendenaufruf, entweder heißt nicht auf irgendeiner Website, die ihr benutzt, oder bei irgendeinen Magazin, was ihr leist. Oder in der Kirchengemeinde gibt ein Spendentopf, um das passiert ja oft. Aber ich würde schon denken, dass die meisten Leute irgendwann im Jahr mal spenden, was wir machen, ist schon eher, wie man sagen, langfristig, oder? Hast du Organisationen, den du regelmäßig Geld spendest? Ja, habe ich. Und tatsächlich, was mir einfach geholfen hat, ist ein Vorschlag, der so simpel ist und für mich so einleuchtend und der tatsächlich auch eine unglaublich lange Tradition hat in mehrere Religionen, zum Beispiel. Und das ist, dass man einfach 10 Prozent seines Einkommens spendet. Also da gibt es 10 Prozent vom Netto oder Brutto. Das kann man denke ich entscheiden, wie man möchte. Also ich würde das definieren als 10 Prozent des Einkommens, was einem frei zur Verfügung steht oder was man nicht frei zur Verfügung, sondern das, was man auf dem Konto hat oder das, was neu aufs Konto kommt, egal aus welchen Quellen, also wenn man mehrere Jobs hat oder wenn man Geld gewinnt, dass man da von 10 Prozent abgibt für gute Zwecke. Und ich weiß, dass das im Islam und im Judaismus auch empfohlen ist oder eine Regel ist. Also da gibt es Traditionen in diesen Religionen, wo auch gesagt wird, 10 Prozent sollst du abgeben. Hierklich, das wusste ich gar nicht. Und im Sekulärenbereich gibt es eine Stiftung, eine Gruppe, die heißt "giving what we can". Die haben einen Rechner auf ihrer Website, da kann man ausrechnen, wie reich man ist im Vergleich zum Rest der Welt. Und wenn man zum Beispiel 34.000 Euro Netto in Deutschland verdient, das ist ungefähr der Durchschnitt, glaube ich, dann ist man reicher als 97 Prozent. Der Weltbevölkerung und zwar schon adjustet, also angepasst auf die Kaufkraft. Also es geht nicht darum, dass Dinge anderswo günstiger sind. Und da kann man dann eben auch sehen, wenn ich jetzt 10 Prozent davon spende, dann bin ich immer noch sehr reich. Das finde ich es sehr hilfreich, wenn man vor so einer Entscheidung steht, sich das mal klar zu machen, wie gut es einem geht. Find ich interessant. Also für Menschen, die sehr organisiert sind mit ihrem Budget, gibt es Richtlinien, die man. Oder die sehr solch logisch denken oder zahlen basiert. Genau. Was machen Menschen, die eher impulsiv sind, wie ich? Ja, erzähle uns das. Wie machst du das? Ich muss sagen, ich hab mir auch überlegt, dass ich jetzt irgendwann mir ein System überlege. Ich hab aber nicht irgendwie eine Quote oder so, wie du die meisten Organisationen, die ich unterstütze, sind durch echten Kontakt entstanden, weil ich irgendwie oft die Arbeit aufmerksam geworden bin und dachte, okay, die will ich gerne unterstützen. Ich hab mal nachgeguckt, wie viele das sind. Das sind jetzt Mit-Kreatern noch drin, das sind so ungefähr zehn Gemeindetzige Organisationen und noch so. 5-Kreatern und Medien, wo ich sagen würde, dass es auch ein bisschen, dass so wie die Leute, die bei uns Mitglieds sind. Das ist halt halt nutzlich und halt spende. Ich hab auch einige Creator, wo ich einfach sage, alles, was die machen oder vieles, was die machen, finde ich echt toll. Und ich möchte einfach, dass die ihren Job weitermachen und den spende ich dann Geld auch, wenn ich jetzt ihre Sachen nicht nutze und betrachtet, dass so in der Mitte zwischen Spende oder nicht, ich hab jetzt gerade zum Beispiel wieder mein New York Times-Abo kündigen wollen. Und dann haben die mir schon wieder ein Sonderangebot gemacht und dann dachte ich, okay, ich nutze selten, aber ich find's auch wichtig, dass die Geld haben. Weil das würde bei mir jetzt nicht mehr als Spende gelten, weil es einfach trotzdem auch, wenn Journalismus so wichtig ist, ein profit organisiertes, profit orientiertes Unternehmen ist, also ich schaue schon auf Gemeindetzigkeit. Aber ich finde das völlig in Ordnung, ich glaube, das kann jeder so definieren, wie er möchte und grundsätzlich ja auch selbst entscheiden, was ist mir wichtig? Also was möchte ich mit meinem Geld erreichen? Was ist denn gemeinnützig, dieses Wort? - Das, das Hauptziel dieser Organisation nicht ist, Geld zu verdienen, sondern. - Es nutzt der Gemeinheit. - Genau, einen bestimmten. Und das kann man natürlich auch nicht immer so ganz strikt trennen, das stimmt schon, dass manche Organisationen wahnsinnig gutes tun, aber als Firma organisiert sind. Auch als Firma organisiert trotzdem erhalten wir manchmal Spenden, und das hilft uns natürlich. Und andersrum gibt es auch gemeinnützige Organisationen, die jetzt vielleicht nicht super, ja, keine Ahnung. - Die auch Geld verdienen. - Ja, das eigentlich sollte nicht passieren, aber. - Ja, doch, du kannst ja auch T-Shirts verkaufen und Geld verdienen, nur dein Hauptzweck ist eben der Allgemeinheit zu dienen. - Ja, okay, wollen wir einfach mal verraten, so ein paar Beispiele an, welche Organisationen wir Spenden und die mal ganz kurz vorstellen? - Genau, das sind jetzt nur Beispiele, also trotzdem auch Empfehlungen, würde ich sagen, ich habe mir jetzt ein paar Organisationen rausgenommen, die auch größer sind. - Ich unterstütze z.B. seit, weil sie nicht noch nicht so lange ist, eine der neueren Organisationen vielleicht seit ein oder zwei Jahren, ämnis die International, die finde ich machen wichtige Arbeit und fokussieren sich auf Menschenrechte, das kann ja alles möglich sein, das können Frauenrechte sein, das können die Rechte sein, ähm, ähm, ja, freie Meinungen äußern zu dürfen, das ist ganz viel Lobbyarbeit und Kampagnenarbeit auch für Menschen, die in Ländern leben, wo man nicht freie sich bewegen kann oder freie sagen kann, was man will, z.B. aktuell in der Türkei Iran, es geht aber auch z.B. um die Menschenrechte von den Menschen, die im Krieg betroffen sind, in aktuellem Palästina z.B. aber auch in Deutschland. Ich habe mir mal angeguckt, was die in Deutschland machen, die setzen sich z.B. für den Abschaffung, für die Abschaffung des Paragraphen ein der Schwangerschaftsabbrüche kriminalisiert, weiß man vielleicht nicht, in Deutschland kann man einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen, es ist aber offiziell verboten und das, genau, da sagt, ämnis die, da steht im Widerspruch zum Recht der körperlichen Selbstbestimmung und das finde ich spannend und diese Arbeit, das ist, glaube ich, würd ich so sagen, von, den ganzen Themen, es gibt so viele Themen, die mich berühren, aber Menschenrechte stehen, glaube ich, ganz oben. Das finde ich gut, Menschenrechte sind wichtig und was mir auch noch wichtig ist, sind Tierrechte, du weißt, ich bin da persönlich sehr, wie soll man sagen, betroffen bin ich nicht, bin ja ein Mensch. Aber mir ist es einfach wichtig, dass das Leid reduziert wird, dass wir Tieren an tun, das ist ja ein unfassbares Leid, dass wir als Menschen den Tieren an tun, vor allem eben in der Massen-Tierhaltung und es gibt eine deutsche Stiftung, die sehr gute Arbeit macht. Denn ich. Vermute, dass, wenn ich zum Beispiel hier erzähle, dass ich vegan lebe, dass das manche Leute inspiriert, da auch mal drüber nachzudenken. Ich glaube aber grundsätzlich, dass die richtige Veränderung eher auf Basis der Firmen stecken wird, die eben massentierhaltung betreiben. Und die Albert-Schweizer-Stiftung für unsere Mitwelt, die macht da sehr, sehr gute Lobbyarbeit. Die übt zum Beispiel Druck auf Lebensmittel, Discounter oder Supermärkte, auf, dass das entsprechend gekennzeichnet wird. Und die haben da auch schon einiges erreicht, dass dann zum Beispiel so bestimmte Haltungsformen, Haltungsstandards dann besser durchgesetzt werden, weil die Supermärkte dann da Druck erfahren, die machen auch politische Lobbyarbeit, machen rechtliche Guch, gutachten, also die haben, glaube ich, ganz gute Ergebnisse vorzuweisen, wenn es darum geht, das Leid von Tieren zu verringern. Ah, schön. Ich habe noch eine Organisation mitgebracht, die wahrscheinlich auch bekannt ist. Ärzte ohne Grenzen. - Ja. Was heißt das? Das sind Ärzte die Reisen, die in Gebiete fahren, in andere Länder fahren, wo sie gebraucht werden. Genau, es 1971 in Paris gegründet worden, als "Medi-Sans von Frontier". Klingt gut, mein Französisch, ne? - Mhm. Und das war ein Soforthilfe-Programm, erst mal nach dem Nigerianischen Bürgerkrieg 1971, aber mittlerweile sind sie in aller Welt tätig, haben 1999 auch den Friedensnobellpreis für ihre Arbeit erhalten. Und machen neben medizinischer Soforthilfe auch viel Lobbyarbeit, als Zeugen vor Ort. Es gibt ja viele Konflikte, leider immer noch auf der Welt. Da hat sich seit 1971 irgendwie nicht so viel geändert, die vielleicht auch in Vergessenheit geraten, weil sie gerade in den Industrieländern gar nicht so viel Fokus drauf liegt, oder Menschen generell vielleicht klar, man kann nicht jede Region der Welt im Blick haben. Aber es gibt natürlich einige Regionen, die sind vielleicht unterrepräsentiert in der internationalen Aufmerksamkeit. Und dafür setzen sie sich auch ein. Das finde ich gut. Die Against Malaria Foundation macht richtig gute Arbeit. Gibt's noch nicht so lange, glaubt, unter 20 Jahre. Und das vergessen wir hier in unseren breiten Graden, dass Malaria eine ziemlich schlimme Krankheit ist und tatsächlich immer noch jedes Jahr sehr viele Todesopfer fordert. Also 263 Millionen Erkrankungen pro Jahr, lese ich auf Wikipedia und 600.000 Todesopfer weltweit pro Jahr. Und dabei kann man eine Malaria-Infektion ziemlich leicht verhindern, oder zumindest die Wahrscheinlichkeit reduzieren, nämlich mit Netzen, Mosquito-Netz, und das macht die Against Malaria Foundation, die Sammeln oder verteilen Mosquito-Netz und sind dadurch unglaublich effektiv, mit sehr wenigen Mitteln. Also, die sind nicht so bekannt, die machen nicht so viel Marketing, aber die haben einfach einen sehr, sehr großen Impact mit ihrer Arbeit. Und das finde ich sehr unterstützendes Wert. Das ist ja auch so ein Thema, wo die machen die auch was im Bereich Medikamente. Weil ich glaub mal, Malaria ist eins von diesen Themen, wo die Medikamente wahnsinnig teuer sind. Und dabei betrifft das aber viele Länder, die eben sehr niedrige Einkommen haben. Und das ist so eine von den Krankheiten, die man wahrscheinlich besser regulieren könnte, wenn die Sachen einfach zugänglicher und günstiger wären. Das stimmt. Ich glaube, die Against Malaria Foundation fokussiert sich tatsächlich nur auf Netze. Das kann man auch ganz gut nachlesen auf der Website 2 Dollar kostet so ein Netz. Und sie haben was mehr an der Stiftung auch gefällt, ist, dass sie sehr transparent sind mit ihren Daten. Man liest genau, wie viele Netze sie wo verteilt haben, wo das Geld hingeht. Ich hab da das Gefühl, wenn ich da spende, weiß ich genau, was passiert mit dem Geld. Ich hab noch eine Organisation. Also, ich muss sagen, ein Thema, was mir noch viel am Herzen liegt, ist es, geflüchtete zu unterstützen. Ich glaube, das sind in vielen Ländern Menschen, die viel hinter sich lassen mussten. Es ist sowieso schon viele Probleme haben. Und dann auch noch aber viele Repressionen erfahren. Das hab ich jetzt aber nicht auf der Liste, weil wir haben tatsächlich demnächst auch noch einen Gast und reden dann eine ganze Episode lang über das Thema Hilfe für geflüchtete. Ich wollte es aber erwähnen, weil das ist der größte Anteil. Ich hab mehrere Organisationen, den ich spende. Ich hab jetzt aber noch eine Organisation ausgewählt, über die wir hier schon mal gesprochen haben, Manuel. Und ich glaub, du bist da auch spenden mitgeht. Es ist die Gesellschaft für Freiheitsrechte, was machen die? Diejenigen, die die ACLU in den USA kennen, die American Civil Liberty Union, die können sich das so eh nicht vorstellen, was die Gesellschaft für Freiheitsrechte macht, ist sie setzen, oder sie setzen sich für Freiheitsrechte ein, in dem sie strategische Klagen machen. Das heißt, wenn sie zum Beispiel feststellen, dass Frauen schlechter bezahlt werden und dass das systematisch passiert immer noch in Deutschland, dann suchen sie Leute strategisch aus, oder suchen nach Leuten, die betroffen sind, und unterstützen sie dann bei einer Klage. Und diese Klagen haben dann oft einen sehr großen Effekt. Hoffentlich. - Ja, hoffentlich. Aber du hast, glaub ich, ein paar Beispiele mitgebracht, was sie schon erreicht haben. Das stimmt, ich hab jetzt gar nicht so viele Beispiele, was sie erreicht haben, aber eher so Themen. Also, gleicher Lohn für Frauen ist ein Thema, an dem sie gearbeitet haben, Meinungsfreiheit, aber auch. Also alles, was eigentlich in der Verfassung geschützt ist, aber nicht geschützt wird im Alltag. Dafür setzen sie sich ein, so kann man sich das vorstellen. Z.B. alle Menschen sind gleich. Alle Menschen dürfen ihre freie Meinung äußern. Da hat z.B. eine Dozentin an einer Polizeihochschule, die Polizei kritisiert, und die Polizei hat sie darauf hingekündigt. Und sie hat dagegen geklagt und hat gesagt, "Ich hab aber ein Recht auf freie Meinungsäußerung und nur weil ich bei der Polizei arbeite", heißt das doch nicht, dass ich die nicht kritisieren darf. Oder z.B. der Einsatz von Schmerzgriffen bei friedlichen Protesten ist auch rechtswidrig. Also, das sind Dinge, die stehen sowieso in unserem Grundgesetz in unserer Verfassung, aber werden eben manchmal. Ja, manchmal wird da im Prinzip die Verfassung gebrochen. Gebrochen, genau. Und in diesem Moment ist dann diese Gesellschaft da und hilft, sich dagegen einzusetzen und vielleicht mit einer Klage etwas zu erreichen. Aber sowas kostet natürlich Geld. Dafür braucht man gute Anwälte, die sich auskennen. Und das finde ich einfach voll unterstützend schwer. Das ist eine super gute Idee und funktioniert auch seit Jahren sehr gut. Okay, eine habe ich auch noch mitgebracht. Und das ist die Wikimedia, das ist die Dachorganisation hinter Wikipedia, aber auch noch einigen anderen Projekten, die nicht so bekannt sind, wie Wikimedia, Commons, Wikidater. Und gerade jetzt im Zeitalter von AI und LLMs finde ich das sehr unterstützend schwer. Was ist denn ein LLLM? Ein Large Language Model. All die Weisheiten, die da so aus ChatGPT und so weiter purzeln, kommen ja auch oft, gerade aus diesen Quellen. Und Wikipedia, bei aller Kritik, die man üben kann, ist einfach ein Wunder und so nützlich und so ein tolles Projekt. Und bis heute, wer befreie, einmal im Jahr bitten Sie um Spenden. Und da spende ich nicht so viel wie an manche andere Organisationen. Aber ich überleg mir immer, was wäre mir das wert? Ja, Lich, also diese Ressource und dann spende ich ein bisschen, weil wenn es Wikipedia nicht mehr gäbe, wäre schon was verloren. Finde ich gut, ja, ich hab auch schon oft gespendet. Und ja, nur, wenn du jetzt so hörst, guck mal öfter aus Wikipedia, nicht nur ChatGPT, das tut uns allen gut. Das tut uns allen gut. Schön, ich bin sehr neugierig, wem ihr so spendet, schreibt uns mal einen Kommentar, wie ihr über das Thema denkt, spendet ihr zehn Prozent oder mehr oder weniger. Ja, oder sagt ihr vielleicht, wow, ich hab jetzt eine Motivation bekommen, auch was zu spenden, schreibt uns gerne einen Kommentar. Das geht auf easyjerman.fm und für Mitglieder in unserem Podcast Discord Channel. Der ist sehr aktiv, da sprechen wir immer über die aktuellen Episoden. Und ich freue mich, wenn ihr da mal schreibt, wie ihr das seht. Habt ihr bestimmte Themen zum Beispiel, die ihr gerne unterstützt? Meins haben wir noch vergessen zu sagen, dass es mittlerweile auch wissenschaftlich bewiesen ist, macht glücklich, es macht glücklich, sein Glück zu teilen. Ja, ne, eben macht oft glücklicher als nehmen, Manuel. Absolut, absolut. Schön, bis bald, Karri. Bis bald, ciao.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Sonnenzeit in Berlin im Winter ist eng begrenzt und auslösst FOMO, wodurch die Menschen frühmorgens nach draußen gehen, um Tageslicht zu erleben.
  2. Eine Tageslichtlampe hilft, morgens früh wach zu werden und mentale Fokussierung in der ersten Stunde des Tages zu erreichen, wobei die letzte Stunde des Tages als „goldene“ Zeit gilt.
  3. Die Verbraucherzentrale bietet einen Fake-Shop-Finder an, um Online-Shops auf echte Impressum- und Rechtskonformität zu prüfen, was besonders bei Unsicherheiten hilfreich ist.

Summary:

Der Podcast behandelt verschiedene Themen rund um Lebensgewohnheiten, Verbraucherrechte und Spenden. Im Winter wird die kurze Sonnenzeit in Berlin als Herausforderung beschrieben, wobei die Menschen früh aufstehen, um Tageslicht zu genießen. Eine Tageslichtlampe wird als nützliches Hilfsmittel für die Morgenroutine genannt.

Außerdem wird der Begriff „Verbraucherzentrale“ erklärt und der Fake-Shop-Finder vorgestellt, um die Sicherheit von Online-Shops zu gewährleisten. Ein zentrales Thema ist die Spende – nicht nur Geld, sondern auch Zeit, wie bei ehrenamtlicher Arbeit, oder Dinge wie alte Kleidung. Die Podcaster empfehlen Organisationen wie „Ärzte ohne Grenzen“, „Against Malaria Foundation“ und die „Gesellschaft für Freiheitsrechte“, die sich für Menschenrechte, Tierrechte und medizinische Soforthilfe einsetzen.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Bedeutung von Transparenz und dem Teilen von Glück, wobei wissenschaftlich nachgewiesen wurde, dass das Teilen von Freude glücklicher macht. Die Podcaster laden ihre Zuhörer ein, über ihre eigene Spende zu reflektieren, und platzieren den Fokus auf persönliche Motivationen und soziale Verantwortung.

FAQs

Die Verbraucherzentrale unterstützt Verbraucher und verteidigt ihre Rechte. Sie bietet z. B. einen Fake-Shop-Finder an, um zu prüfen, ob ein Online-Shop echt ist oder ein Betrug ist.

In Berlin ist die Sonne im Winter oft nicht zu sehen, was zu Stress und Fomo führt. Viele Menschen spüren daher einen starken Bedarf nach Tageslicht, um sich zu fühlen.

Viele Menschen beginnen ihre Tagesaktivität mit einer konzentrierten Stunde im Morgengrauen, um mental am Fittesten und produktiv zu sein.

Sie spenden an Organisationen wie die ACLU (für Freiheitsrechte), die Albert-Schweizer-Stiftung (für Tierrechte), Ärzte ohne Grenzen und die Against Malaria Foundation (für Malaria-Prävention).

Menschenrechtsorganisationen setzen sich für Gerechtigkeit und Rechte ein, z. B. für Frauenrechte, Meinungsfreiheit oder Menschen in Konflikten, was soziale und rechtliche Veränderungen bewirkt.

Manche spenden 10 Prozent ihres Einkommens, andere wählen Organisationen aus, die sie persönlich unterstützen, etwa durch Interesse an ihren Arbeit oder Projekten.

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