Die chronische Gastritis wird in drei Haupttypen unterteilt: autoimmun (A), bakteriell (B) durch Helikobakter pylori und chemisch (C) durch Reizstoffe. Typ A führt durch autoimmunbedingte Zerstörung der Belegzellen zu Vitamin-B12-Mangel und erhöhtem Krebsrisiko, wird aber nicht durch Ulzeration gekennzeichnet. Typ B entsteht durch eine Bakterienbesiedlung, die Säureproduktion erhöht und Entzündung verursacht, wobei das Risiko für Magenkrebs steigt. Typ C resultiert aus chemischen Reizungen wie Alkohol oder Schmerzmitteln und zeigt sich durch schwankende Symptome. Diagnostik erfolgt über Endoskopie, Biopsie, Ureastest oder 13C-Atemtest, wobei eine ausreichende Abdeckung aller diagnostischen Aspekte notwendig ist. Therapeutisch wird bei Typ A Vitamin-B12-Ersatz und regelmäßige Kontrollen empfohlen, bei Typ B erfolgt die Erradikation von Helikobakter pylori mit der Bismutquadrupeltherapie, bei Typ C werden Reizstoffe vermieden und Säureblocker vorübergehend eingesetzt. Besonders bei Typ A besteht ein erhöhtes Risiko für Metaplasie und Displasie – etwa 1 von 3.000 Patienten entwickelt Magenkrebs. Zudem sollten Partner getestet werden, da die Infektion übertragbar ist, und eine zahnärztliche Zahnreinigung empfohlen ist. Als unterstützendes Hausmittel wird eine Leinsamen-Schleim-Zubereitung empfohlen, die die Schleimhaut schützt, jedoch niemals eine echte medizinische Therapie ersetzen sollte.
[Musik]
Medizin geflüster. Der Podcast zum Mitreden.
Hallo und herzlich willkommen zu Medizin geflüster. Der Podcast, wo wir euch medizinische Fakten
und Erkrankungen in einer allgemeinverständlichen Sprache erklären. Heute hat Robert wieder ein
Thema vorbereitet und beim letzten Mal ging es ja um das Thema Normaldrucküdo zerverlust.
Das habe ich euch mitgebracht. Dieses Mal weiß ich wieder natürlich nicht, was Robert so in
Petro hat und ich bin schon mal ganz gespannt. Also, ich versuche mal wieder etwas Abwechslung rein
zu bringen, weg von der Ernörung zu gehen. Das ist schön. Und dachte, du hast dich mit dem
Darmsystem auseinandergesetzt, gehabt in der Folge und ich gehe jetzt mal ein Organ weiter hoch, so zu sagen,
ich kümmere mich heute mal um den Margen und ich wollte euch halt etwas mal zur chronischen,
also zur anhaltenen Margen-Schleimordentzündung erzählen. Ach, das sind ja alles Themen, die wir
alle gut gebrauchen können, oder? Ganz genau. Und ich fand es auch wieder ganz interessant wie
tatsächlich die Leitlinie empfehlt, wie man das terapiert und wie es im Alltag terapiert wird,
da können wir gleich mal darauf zu sprechen kommen. Ich bin gespannt. Wenn wir dann bei den Blogs sind.
Genau, ich habe das so ein bisschen aufgeteilt, sage ich mal, so vorweg es gibt letztendlich drei
Typen von Margen-Schleimordentzündung, also ich spreche jetzt immer von der chronischen Margen-Schleimordentzündung,
also der verschleppten sozusagen von der Anhaltenen und dann gibt es drei Varianten und die kann man
sich relativ vielleicht merken, es gibt nämlich die ABC-Klassifikation, A für Autoimmun. Das sind
so ungefähr 5% der Patienten, die das haben, das heißt, dass der Körper den Margen angreift und
da ist die Ursache eben unbekannt. Was da genau passiert, das erzähle ich gleich. Es gibt die
Bakterielle, also Tübe, wie Bakterielle Variante, das sind 60% und da hat man eben eine Besiedlung des
Margens mit einem Bakterium, dem sogenannten Helikobakter Pylori. Es gibt auch ganz seltene andere
Verkeimungen, aber das ist wirklich das Grot, das reicht, wenn man jetzt an dieser Stelle über diesen
spricht, weil das eigentlich sozusagen 99% ausmacht. Und ja, je älter man ist, desto wahrscheinlich
ist auch wirklich die Bakterielle Genese, also die Bakterielle Ursache der chronischen Gastritte,
ist das Problem, was die Bauchschmerzen verursacht, macht ungefähr 60% wie gesagt der Markenentzündung
aus und dann gibt es noch die chemische, also Typ C, wie chemische Margen-Schleimordentzündung,
die eben noch die restlichen 30% ausmacht. Jetzt fehlen so ein paar Prozent, das liegt einfach daran,
weil es noch so ganz abgefahrene selten Ursachen gibt, aber auf die werde ich heute nicht eingehen,
weil die eben zu selten sind. Chemische Ursachen sind zum Beispiel Medikamente, die eingeläumt werden,
die den Margen reizen oder werden geilen, solche Zurückläuft in den Margen, die eigentlich erst
in 12 Fingerdarm hinzugegeben wird und dort dann auch kein Schaden anrichtet, aber Margen halt
eben doch und auch sogenannte Noxen, also Alkohol oder Rauchen oder sehr reizende saure Getränke,
sage ich mal ganz im Wesentlichen, die können halt eben den Margen chemisch reizen. Und jetzt
habe ich euch diese drei Varianten, also A, Autoemonen, B, Bakterielle, C, chemisch genannt und jetzt
werde ich über die verschiedenen Punkte reden, wie wir das ja immer machen, also über Symptome,
über die Krankheitsmechanismen und ich werde das immer so allgemein machen und dann noch mal
speziell sagen, was ist typisch für die AB und C-Gastritte, da werde ich dann irgendwann zu
übergehen, dass nicht mehr immer Autoemonen, Bakterielle und Chemisch zu nennen, sondern AB und C.
Also wenn wir uns den Krankheitsmechanismus angucken, ist bei der Typ A-Magen-Schleimordentzündung,
bei der Typ A-Gastritte ist einer eben autoemonen Zerstörung von Zellen im Marken die Ursache und
die Zellen, die da angegriffen werden, sind die sogenannten Belegzellen. Die Aufgabe von diesen
Belegzellen sind so ganz vereinfacht zwei Sachen, nämlich einmal die Produktion von Margen-Säure und
die Produktion des sogenannten Intrinsic-Faktors und das wird jetzt gleich tatsächlich wichtig werden,
weil den Intrinsic-Faktor brauchen wir natürlich. Diese anhaltende, diese chronische Entzündung des
Margens durch diese OT-Mun-Reaktionen für zu der chronischen Entzündung und wer uns schon länger
zuhört weiß, dass chronische Entzündung häufig auch Grundlage für Krebs sein kann. Und das ist
zum Beispiel, wenn man Reflex hat, also so ein saures Aufstoßen aus dem Margen, dann kann diese
Dauerreizung zum Beispiel zum Speiserüren Krebs führen und diese Dauerreizung des Margens kann eben
zum Margen Krebs führen. Wenn man sich den Krankheitsmechanismus von der Typ B, der Bakterielle
Gastritt ist, anschaut, haben wir hier eben eine Besiedlung des Margens-Schleims sozusagen,
beziehungsweise der ganz nahen Margen-Schleimhaut zu gewandten Seite des Schleims mit dem Bakterium
Helikobakter Pylori und der lebt halt eben in diesem Schutschleim des Margens, wo es so gemütlich
ist, die Säure nicht so hoch ist und der Schleim wird dadurch halt eben weniger und das Problem ist,
dass die Säureproduktion durch die Reizung halt eben auch erhöht wird und das beides führt dann
in der Kombination, also der verminderte Schutz und die vermehrte Säureproduktion eben wieder zu einer
Entzündung und auch darüber ist, dass Krebsrisiko dann wieder erfült. Wo du das jetzt erzählt hast
mit den erzählen, ist mir jetzt eine E-Sitzbrücke aus dem Studium wieder eingefallen, weißt du noch,
was ich meine? Ich sag mal ruhig. Der Hauptmann trink Pepsi, die Neben-Sitzer-Schleim und die Belegschaft
ist sauer. Ach stimmt, ja, wo du das sagst. Also für alle anderen, es gibt drei wichtige Zähltypen,
die haupt die Neben und die Belegzellen, die Belegzellen, machen ja eben die Säure im Marken,
wie Robert eben schon gesagt hat, an den schützenden Schleim das machen die Nebenzellen, also
nur mal so, als da spielt eben diese E-Sitzbrücke drauf ab. Ja, sehr, sehr gut. Also ich habe das tatsächlich
inzwischen vergessen gehabt, da war die E-Sitzbrücken im Studium, die haben einen häufig das Leben
gerettet, ne? Wichtig. Gut, als letztes fehlt natürlich noch die Z-Variante, also der Krankheitsmechanismus,
dieser schämischen Schädigung und da geht es einfach um die dreckten schädlichen Einflüsse,
die diese verschiedenen Stoffe haben. Also ich sag mal, es gibt ja Leute, die zum Beispiel in
ja Selbstschädigen der Absicht irgendwas doves trinken, irgendwelche Säuren oder so was. Das
ist natürlich naheliegend, aber halt eben auch schafe Alkohol zum Beispiel kann eben den Margenstag reizen.
Ich glaube, da kennt jeder jemanden im Freundeskreis, der mal bei einem Festival war und danach
eine Margen-Schleimaut-Entzöhnung hatte und sich gewundert hat, wie unangenehm das sein kann. Und
damit würde ich auch zu den Symptomen kommen, die sind nämlich letztendlich sehr variabel. Also
manche Menschen haben sehr, sehr viele Beschwerden und in der Endoskopie, also in der Kamera-Untersuchung
eben des Magens haben die dann sehr wenig befallen und umgekehrt gibt es manche, die sehr wenig
Beschwerden haben und dann durch eine erste Blutung zum Beispiel auffällig werden. Und das ist bei
Diabetika häufig der Fall oder häufiger der Fall, weil die Diabetika durch diese Nerven-Schädigung,
die dieser hohe Zucker mit sich bringt im Laufe der Zeit, das Gefühl im Darmsystem nicht mehr
so stark haben oder nicht mehr so gut haben und dann fällt es halt eben erst durch Komplikation auf.
Das selbe Problem haben auch ältere Patienten, die natürlich auch häufiger Diabetika sind sozusagen,
aber ältere Patienten nehmen halt auch eben diese Bauchbeschwerden weniger und später war. Aber
junge Leute klagen häufig halt eben über einen Oberbauchschmerz, völlig Gefühl, zum Beispiel ein
Hungergefühl, aber gleichzeitig ein schlechten Appetit, nüchtern Schmerzen oder Schmerzen nach dem
Essen gibt es beides bei der Markenschleimatentzündung und es kann auch zu Übelkeit zum Beispiel kommen,
aber die Symptome wie gesagt, die können relativ bunsen sein. Und wenn wir das ist so allgemein,
jetzt uns nochmal die Typ Agastrie des angucken, ist da halt ein typisches Symptome der Vitamin-Bit 12,
mangel, ich hatte ja eben nämlich gesagt, dass der Intrinsic-Faktor verloren geht und der
Intrinsic-Faktor den braucht mir um den Extrinsic-Faktor aufzunehmen und der Extrinsic-Faktor ist eben
das Vitamin-Bit 12 und das kann dann eben zu allen Symptomen führen, die so ein Vitamin-Bit 12 mangel,
dann natürlich auch mit sich bringt, also eine Blutbildungstörung, die zählen sind dann zu groß,
weil die sich nicht mehr gut teilen können, Vitamin-Bit 12 wird für die Zeltheilung eben gebraucht. Es kann
zu neurologischen Symptomen kommen zu der sogenannten im schlimmsten Fall von die kulären Mühelose,
also eine schweren Entzündung des Rückenmarks. Es kann zu Darmstörung kommen, also Verdauungsproblemen,
Darmfunktionstörungen, die auftreten können. Und das wird jetzt auch gleich noch mal in der
Therapie dann der Typ Agastritis wichtig werden. Wenn wir uns die Typ Agastritis angucken sind diese
Patienten häufig langjährig asymptomatisch, also es kommt lange zu so einer ganz leichten Reizunut
des Magens und die fallen dann häufiger dann dadurch auf, dass es zur Blutung kommt oder dass
zum Beispiel eine Blutarmut auftritt, also eine sogenannte Mikrozytheraanemie zu kleine Zellen,
das kommt dann dadurch zustande, dass ich so immer so ganz kleine Blutverlüsste im Darmsystem,
die am Anfang nicht bemerkt werden, sozusagen der Körper sich so ein bisschen Eisenarm blutet,
so möchte ich es nennen. Und die Patienten haben also mit Mikrozytheraanemie, haben eher eine
Typ Agastritis und Patienten mit einer Markrozythera, also mit einer zu großen Blutzellen,
die haben eher eine Typ Agastritis, wobei man das natürlich nicht immer pauschal sagen kann.
Bezüglich der Typ C-Gastritis ist dann auch
auch noch mal wichtig zu erwähnen, dass diese Patienten häufig eine wechselnde Intensität
der Beschwerden haben. Also die, wenn die dann zum Beispiel stark Alkohol wieder trinken,
ich spreche jetzt mal von Patient mit Alkoholismus. Die haben dann das Problem, dass dann der
Marken immer intervallmäßig stark gereizt wird oder die Nebenmedikamente ein, also nicht
jetzt die, also generell Patienten neben Medikamente ein mit diesen Beschwerden. Und wenn sie dann
zum Beispiel Asperin oder Ibuprofen einnehmen, die zum Beispiel deutlich auf den Marken gehen,
besonders das Asperin. Die haben dann immer, wenn sie es eingenommen haben, Probleme, wenn sie
darauf sehr empfindlich sind. Und es gibt auch einen Antidepressivum, die sogenannten SSREs,
dazu gehört zum Beispiel das S-Zitalopram, wo der das Zitalopram generell. Die haben halt
auch ein Risiko, eine Magen-Schleimhaut-Reizung zu machen. Alkohol und hier besonders hochprozentiger
führen halt eben auch zu diesen Beschwerden Raucher, haben häufig diese Typ C-Gastritis-Beschwerden,
diese Schwankenden. Und auch die können eben eine Mikrozutäre-Animie haben durch diese chronische
Reizung, wenn man immer wieder zum Beispiel Schmerzmittel braucht im Rahmen von chronischen Schmerzen,
und auf die nicht gut reagiert, dann kann es halt eben zu diesen verschiedenen Symptomen kommen.
Es gibt noch zahlreiche Sonderform, die man da erwähnen kann von den Symptomen her. Eine möchte ich
allerdings einmal nennen, die sogenannte Nanalzer-Dispapsi, also die nicht-Ulserative Dispapsi, dass man schlecht
schlecht ist und das ist der Reiz-Magen. Den hat das du ja glaube ich auch mal im Rahmen von deiner
Folge des Reiz-Dermsindroms ein bisschen angeschnitten. Genau, weil ja beim Reiz-Dermsindrom ist es ja so,
dass die Beschwerden eben vom, ich sag mal, Mund bis zum Arft erreichen, also dazwischen kann alles
vom Verdammtrakt betroffen sein, ebenso auch der Margen. Und beim Reiz-Magen ist es ja so, dass man,
weil sie so eine Art Gefühl des brennenden Margens hat und man teilweise auch Übelkeit erbrechen
haben kann Schmerzen, Bauchschmerzen in völlig Gefühl, vor allem nach dem Essen, dass man normalem
ist. Aber denk, man hätte wahnsinnig viel gegessen, also so ein unnormales Völge-Fühl. Und das gehört
alles zu diesen Symptomkomplex des Reiz-Margens. Es passt ja wirklich sehr gut, ehrlicherweise, weil wenn
du die Symptome so beschrieben hast, dass ja auch die Symptome, die die Patienten mit nachweisbaren
Gastgennis eben auch aufweisen. Also wir kennen das wahrscheinlich ja alle mal, dass man irgend
eins von den Symptomen hat. Und bei den Reiz-Magenpatienten ist es halt eben so, dass das Auftritt ohne,
dass da eine, ich sag mal, gefährliche Ursache hintersteckt, aber nicht, es ist so trotz, es ist
genauso unangenehm, wie für die Leute, die eben Bakterien da im Magen haben, zum Beispiel,
ne? Ganz genau und ich kann an der Stelle einfach nur empfehlen, der Pascal hat sich einmal sehr
viel Mühe gegeben, mit der Reiz-Darmfolge, das vernünftig zu recherchieren und auch aufzuarbeiten.
Also wer sich hier die Folge anhört, weil er bei sich eine Gastritis vermutet, obwohl die Endoskopie,
also die Kammeruntersuchung unauffällig war, der könnte dort weitere Antworten finden. Wichtig
ist noch zu erwähnen, dass Patient nehmen, mit diesem Nann-Alzer-Dispap-C 15% der Fälle eine
Erradikation von Helikopoulori erhalten und danach deutlich Beschwerde gelindert sind. So dass es
halt auch Varianten sozusagen gibt, wo die Magen-Schreimhaut gar nicht unbedingt entzündet sein muss,
wo man nur sozusagen die Besiedlung mit Helikopakter-Poulori als Zufall findet. Und ich finde 15% ist ja
eine gar nicht zu vernachlässigende Zahl an Patienten, die doch profitieren, wenn man dann behandelt,
auch wenn die Besiedlung erst mal nicht krank als verursachend aussieht. Ich habe jetzt auch,
wie gesagt, schon mit dieser Kammeruntersuchung so ein bisschen den Punkt Diagnostik eingeleitet,
also die Kammeruntersuchung, nennen wir halt eben eine Endoskopie, das bedeutet so im Wesentlichen,
dass man sich halt innere Körperregionen visuell anschaut, die sogenannte Ösofago-Dudino-Gastroskopie
oder Ösofago-Gastro-Dudino-Skopie. Das sind halt eben die Darstellung der Speiseröre,
des Magens und des Zölf-Fingerdarms. Und in dem Rahmen werden typischerweise Biopsien genommen.
Und das ist halt dann, je nachdem welche Diagnose man so hat oder vermutet oder was man
nachweisen möchte, nimmt man dann aus verschiedenen Stellen unterschiedliche Sachen, weil die Zellen
kommen teilweise nur in gewissen Regionen des Magens vor, das heißt, wenn man eine falsche Regionen
biopsiert und die andere zum Beispiel nicht, weil man nicht Bescheid weiß, dann wäre das
problematisch, aber da könnt ihr von ausgesehen, davon könnt ihr ausgehen, dass die Gastroenterologen
das bei euch machen genau wissen, was sie da tun. Die Diagnose einer chronischen Gastritis,
also einer Magensteimerdentzündung, darf nur gestellt werden, wenn man verschiedene
diagnostische Bausteine dafür hat. Und zwar einmal den endoskopischen, also dass man gesehen hat,
dass etwas ist, wenn man histopathologisch, also wenn man sich das dann anschaut, auch einen
befundet, der dafür spricht. Und wenn man zum Beispiel auch dann noch eine Helikopakta-Pylori-Diagnostik
eine positive hat, dann kann man die Diagnose stellen. Und jetzt ist natürlich die Frage, wie stellen wir
diese Helikopakta-Pylori-Besiedlung fest? Da gibt es verschiedene Verfahren. Die wichtigste oder der
Gold standard erst mal, bei der Beschwerden halt auch einer malen Steimerdentzündung ist es eben
in den Biopsien, die Bakterien direkt anzufärben. Also man kann die halt eben darstellen in der
Schleimschicht des Magens. Man kann die aber auch indirekt in der Biopsie nachweisen. Das ist jetzt
vielleicht schon wieder spezieller, aber ich finde es halt wichtig, dass man das einmal gehört hat.
Da gibt es diesen sogenannten Urea, der Schnelltest. Und hier wird eben die Anwesenheit von Helikopakta-Pylori
indirekt gezeigt. Dann nimmt das Gewebe, was dann halt eben rausbeobsiert wird. Das wird dann
aufgelöst und der Spaktarium Helikopakta-Pylori hat ein Enzym, das nennt sich Urea. Und Urea
kann Hanstoff in einer Probe-Reagance, die dann dazugegeben wird, in Ammonjak umwandeln. Und
dieser Prozess führt dazu, dass der pH sich von diesem Reagance dann ändert und dann kommt zu
dem Farb und umschlag. Und darüber, weil diese Urea, sie gibt es beim gesunden Menschen sozusagen
in diesem Gewebe nicht. Kann man eben nachweisen, dass eine Besiedlung vorliegt. Sehr senzitiver,
aber sehr selten benutzt, könnte man theoretisch per PCR auch. Also per Polymerasen-Kettenreaktion,
nachweisen, dass DNA von dem Bakterium in einer Probe vorliegt. Passt gar nicht mehr als wir sollten,
weil PCR erklären, oder das jetzt geht wahrscheinlich ein bisschen zu weit, ne. Ja, ihr kennt das vielleicht
noch aus der Corona-Zeit. Und bevor wir das jetzt erklären, da gibt es ein super Video mit Sicherheit
zu von Quarks und Co oder von Kurz gesagt, das können wir gerne dann mal in die Schutz in die Show
notzupacken, oder? Genau, das ist eine super Idee. Ganz kurz nur gesagt, einfach man kann halt
mittels PCR ganz kleine Mengen von etwas sozusagen stark verfielfältigen und sie dadurch
dann nachweisbar machen. Und wenn diese kleinen Mengen nicht vorhanden sind, ist in der Regel eben
auch nichts drin. Man kann eine Kultur durchführen, also eine Bebrütung von den Bakterien im Biopsyn
eben durchführen. Das macht man allerdings im Alltag nicht. Das braucht eine sehr, sehr spezielle
Nährbullion, in der das nur wachsen kann. Da wird auch zwei Wochen. Und das macht man zum Beispiel
über Patienten, wo man versucht, den Helikobakter wegzubekommen und nicht geschafft hat. Da gibt man das
dann zum Beispiel eben in so einen Nährbullion und dann kann man darüber nachschauen, wie die
Resistenzverteilung ist, weil da komme ich auch gleich zu, dass es ein Problem ist. Es ist ja leider
zunehmend ein Problem, dass diverse Bakterien gegen Antibiotika, Stämme oder sogar mehrere
verschiedene Antibiotika-Resistenz sind. Und ja, das ist ein allgemeines Problem, muss man sagen,
in der Medizin aktuell, ne? Ja, du wirst dich gleich wundern, tatsächlich wenn ich zu den
Antibiotischen Behandlungen komme, was da aktuell der Stand ist, habe ich nämlich ähnlicherweise
nur am Rande mal mitbekommen, auch wieder vergessen gehabt und jetzt, wo ich das gelesen habe, ist mir
das mal wieder hochgekommen. Pilot Rex, diese ganz vielen Kapsel mit tausend verschiedenen
Antibiotika drin. Ja, und wie man das inzwischen behandeln muss, weil du gewisser Resistenzenden
hast, also komme ich gleich zu nochmal, damit das alles in der Reihenfolge bleibt. Genau, also ich
hatte jetzt gesagt, wie gesagt, dass man diese Dinge anzüchten kann. Man kann einen Antigene nachweis
im Stuhl durchführen, das heißt, dass man mit Antikörpern im Stuhl nachweisen kann, dass
Teile von Helikobacter Polori im Stuhl sind. Das eignet sich aber meistens nicht zur Erstdiagnostik,
wäre aber theoretisch ein nichtinversives Verfahren, damit ganz interessant. Kann man aber für die
Erfolgskontrolle der Erradikation benutzen, also wenn das dann gar nicht nachweisbar ist,
können es dafür sprechen, dass alles gut gegangen ist. Es gibt noch den 13C Atem-Test.
Jebei wird ein markiertes Kohlenstoffatomen an Harnstoff gebunden, eben mit dem Patienten gegeben,
und ich hatte eben gesagt, Harnstoff wird von Helikobacter Polori über diese Oriase in Amunjak
umgebaut und dabei kommt es zur Bildung von 13, also von diesem 13C CO2, also es kommt
CO2, also Kohlenstoff, die auch sieht, wird dabei produziert. Und das ist eingebaut dieses 13C
wieder dieser markierte Kohlenstoff und der in der ausatmen Luft kann eben gemessen werden.
Und darüber kann man halt auch wieder indirekt nachweisen, dass Helikobacter Polori noch ein Problem
ist. Würde sich auch tatsächlich eigenen sozusagen als zweites Nachweis verfahren, um so eine
Besiedlung zu beweisen für die Diagnose-Stellung, wie ich eben gesagt habe, theoretisch kann man im
im See rumau.
auch im Ungluboline vom Typ, gegen die Kovakta Pylori nachweisen, ist aber nicht sehr
sensitiv und mit Sicherheit auch nicht als Marker gut, weil der häufig noch positiv und
hochziehtlich bleibt, auch wenn die Erradikation funktioniert hat.
Als letzter wichtiger diagnostischer Punkt ist auch eine Blutabnahme sinnvoll.
Warum?
Wir wollen nämlich eben gucken, ob die Bildung noch vernünftig produziert, also haben wir
Hinweise darauf, dass eine immer wieder auftretende kleine Blutung auftritt, dann haben wir
eher diese Mikrozythera, also zu kleine Anime über den Eisenverlust oder im Falle der Typ
Agastritis.
Können wir ja eben über dieses fehlendes Intensik-Faktor, diesen Vitamin Bezöffmangel mit eben
der zu großen Anime haben, Makrozytherien-Animie haben.
Bei der Typ Agastritis gibt es auch zwei Antikörper, die man bestimmen kann, das glaube ich
wird auch deutlich zu selten gemacht, also ich werde ich mal überlegen, in der Neurologie
haben wir ja relativ häufig Vitamin Bezöffmangel und du kannst ja eigentlich am Anfang erstmal
oral versuchen, das zu substituieren, das bringt nur einfach nichts, wenn deine Parietalzellen
eben kaputtgegert macht wurden von der Autoimmunerkrankung, weil dann kannst du es halt trotzdem
nicht reservieren.
Das sollte dann aber auf jeden Fall empfohlen werden für die weitere Diagnostik, erstmal eben
die Parietalzellen Antikörper bestimmt, die sind in 90 Prozent der Fälle bei der Typ
Agastritis positiv.
Jetzt müssen wir noch sagen, Parietalzellen sind die Belegzellen, das ist nur ein anderes
Wort dafür.
Genau, Entschuldigung, richtig.
Also die Belegzellen werden auch Parietalzellen genannt und deshalb eben diese Parietal-Bitungssöße
Belegzellen Antikörper können wir dann nennen und der Intensik-Faktor-Antikörper, den
gibt es halt eben auch und der ist in 70 Prozent der Fälle positiv, wobei man dann
halt sagen muss, es gibt noch Vereinszende Fälle, die man dann drüber nicht nachweist, so
dass die Biopsy- und Probmentnahme trotzdem immer wichtig bleibt.
Jetzt komme ich zum Punkt der Therapie, ist glaube ich immer mit so der interessantes
Detail, wie behandeln wir das und da müssen wir auch wieder schauen, welchen Typen
wir haben.
Ich werde es jetzt auch wieder streng aufgeteilt machen bei der Typ Agastritis, reicht es
in der Regel, wenn wir Vitamin B substituieren, das heißt, wir müssen, dass denen ein paar
Änderal, also nicht über den Darm, sondern wir müssen den Darm umgehen, eben den Körper
zuführen und da wird empfohlen, zum Beispiel, dass man in der ersten Woche 2000 Mikrogramm
intramuskulär, Subcutan oder intravenös verabreicht, in der zweiten und dritten Woche 1000
Mikrogramm auch wieder halt über einen der drei Wege und danach braucht man eine individuelle
Dosierung und ich glaube, das war tatsächlich mir auch nicht bekannt, ich habe immer gedacht
einmal pro Monat, aber es reicht einmal 1000 Mikrogramm alle drei bis sechs Monate zu
spritzen.
Die Frage ist eben warum, die Leber speichert nämlich Vitamin B12 und das auch lange und
der Erhaltungsbedarf pro Monat liegt bei 100 Mikrogramm, also wir mit den 1000 Mikrogramm
zum Beispiel alle drei Monate übersättigen wir den Patienten quasi nochmal deutlich, wir
würden nur 300 Mikrogramm in 300 verbrauchen und geben 1000 Mikrogramm und da ist tatsächlich
empfohlen, dass man da auch dann einfach Laborkontrollen macht und wenn man merkt, dass dann
zum Beispiel alle drei Monate zu wenig ist, dann könnte man es reduzieren, man könnte
aber auch auf alle sechs Monate hochgehen und dann nochmal kontrollieren, ist natürlich
auch intensiv für die Ärzte draußen, dass alles zu kontrollieren muss man auch sagen,
dass man das nicht immer zumuten möchte, aber 1000 Mikrogramm Monat ist wahrscheinlich
zu häufig.
Ich habe auch schon mal Patienten gesehen, die dann so Spiegel hatten von Vitamin B12, die
gar nicht mehr nachweisbar waren, also die waren so, ne, die waren so umgekehrt, die waren
so hoch, dass das Labor gar kein Wert mehr dafür ausdrücken konnte, also die waren
überhaupt dieser Messschwelle und da muss man halt sagen, da hat man natürlich sofort empfohlen,
dass man das erst mal sein lässt mit der Sub-Situation und dann einfach eine Kontrolle
macht den drei Monaten um mal zu schauen, wo man da steht, ja, es ist tatsächlich
noch häufiger Sache, als man denkt und viele Leute vergiffen sich ja fast regerecht
mit Vitamin, weil sie irgendwelche hoch Vitamin-Preparate zu sich nehmen, weil es irgendwie
so online-Gurus gibt, die meinen, das wäre das 9+ Ultra, aber wir können ja gerne meine
Folge zu Vitamin machen, habe ich gerade so gedacht, wir haben ja schon mal so Vitamin D
angesprochen, aber Vitamin da allgemein und was es da überhaupt für Symptome geben kann,
wenn man nämlich auch zu viel davon hat, das macht auch ganz schlimme Nebenwirkungen
unter Umständen, also so, soll nun mal so gesagt sein, lasst euch dann nicht irgendwas
andrehen, wenn ihr keinen Vitamin-Mangel habt, braucht ihr auch keine Vitamin dazu euch nehmen.
Und vor allem keine hochdusierten Dosen, nach dem Motto immer mehr ist deshalb, weil ich
meine selbst, wenn wir noch gar nicht genau wissen, wie die Sachen auch teilweise im Körper
funktionieren, ein zu viel gibt es auf jeden Fall bei eigentlich allem auch.
Die Dosis macht das Gift. Ganz genau. Ja, bei der Typ Agastritis ist es sehr wichtig,
dass man regelmäßig Kontrollgastroskopien macht und das habe ich eben gesagt, wir haben ja
eine Autimunerkrankung, die wir nicht aufhalten können. Das heißt, diese dauerhafte, leichte
Entzündung des Bismarnges geht natürlich weiter und damit haben wir halt ein Entartungsrisiko
und es gibt da leider keine offizielle Empfehlungen, dass man jetzt da ganz klein etwas sagen kann,
aber so in der Regel aus der Praxis haben sich alle zwei bis drei Jahre bewährt, um da
eben Kontrollen durchzuführen, wenn bei einem eine Typ Agastritis gesichert vorliegt.
Wenn man Beschwerden hat, muss man natürlich auch im Intervall mal nachschauen, nach dem Motto,
wird natürlich schwierig, wenn man dann sehr verunsichert ist und ständig irgendwie natürlich
dann einem das auf dem Magen schlägt sozusagen diese Nervosität davor, was kommt, das ist natürlich
auch problematisch, sage ich mal, aber alle zwei oder drei Jahre so ungefähr das, was in der
Regel draußen gemacht wird. Bei Patienten, die eine Typ Agastritis haben und wo Helikobakter
Pylori vorliegt, wird empfohlen, diesen zu erradizieren, auch wenn man sagt, gut der hat ja
auch eine Typ Agastritis, sollte man ihn erradizieren, weil etwa 15% der Patienten bis 20%
dann da drunter auch Beschwerdefrei werden, auch wenn dann natürlich diese Grundproblematik,
der chronischen Unterentzug nur noch vorliegt, ist immerhin die Beschwerden weg, sage ich mal.
Und jetzt komme ich zur Behandlung der Typ B, der Bakterienastritis und damit zur Erradikation
von Helikobakter Pylori und weißt du, wie aktuell die Therapie heißt, Pascal, welche oder welche
kennst du von früher noch? Ja genau, es gibt die französische, ganz genau, ganz andere landenische,
ganz richtig. Und beide sind tatsächlich eigentlich nicht mehr anzuwenden wegen Resistenzen. Das muss
ich sagen, das hat mich schon irritiert, weil ich sag mal keine Ahnung, vor sieben Jahren haben wir
beide noch wahrscheinlich in Pharmacologie gesessen, dass es vielleicht acht gewesen sein und da war
das noch so das, was man gemacht hat. Weißt du, was man jetzt macht? Also ich wusste nicht,
sage ich mal vorweg. Pylorex. Das ist irgendwie das Medikament, was man aktuell einsetzt, ich
glaube da an irgendwie sein so drei Kapseln, dreimal täglich und da sind verschiedene Antibiotika
drinne, aber welche genau drinne sind, also es ist auf jeden Fall ein Mix. Also das Klaritromylzien,
was bei Französischer und Italienischer Triple Therapie drin war, das ist auf jeden Fall nicht mehr,
weil da also die Resistenzen inzwischen so ausgeprägt, dass man das gar nicht mehr geben braucht in
der Regel. Das ist eher so zweitlinient Therapie, wenn man dann mit der Erstlinie das nicht geschafft hat,
muss man schauen, ob da Resistenzen vorliegen gegen Klaritromylzien und wenn nicht kann man es dann
doch probieren und die Therapie, die man heutzutage tatsächlich nimmt, ist die sogenannte Bismutquadruppel Therapie.
Also man gibt Bismut, was ein Metall ist, ein Protonpupminibitor wie Panto-Pratsoll, also was,
was die Magenseure Produktion hemmt, dann zusätzlich noch ein Tetra zu klinen und metronidar Zoll. Also
dann zwei Antibiotika, ein Säureblocker und Bismut und wer Bismut nicht kennt, der sollte das
jetzt mal googeln, weil ich hab das schon ein paar mal gesehen, wie das Leute so eine Flüssigkeit
irgendwie schütten und das dann so total tolle Strukturen ergibt und das ist halt eben das, was
heutzutage verwendet wird. Und es wird eben empfohlen nach dieser Erradikationstherapie vier bis
acht Wochen später eine Erfolgskontrolle zu machen. Das kann man dann eben über diesen Stuhlantigen
Test machen, den ich eben erwähnt hatte oder über den 13C Atentest, den ich auch schon erklärt hatte und
bei Ulkos nachweis, also wenn man so bei der Endoskopie halt nachgewiesen hat, dass es so richtig offene
entzündete bis in die Muskelschicht runtergehende kaputte Schleimaut gibt, dann sollte auch noch mal
eine Endoskopie mit erneuter biopsieentnahme erfolgen, um wirklich sicher zu sein, dass das
Problem gelöst ist, weil das sind halt Patienten, die drohen zum Beispiel eine Magenblutung zu entwickeln,
die ja teilweise tödlich verlaufen kann oder einen Durchbruch mit dann Entzündung des Bauchroms.
Auch das wäre natürlich etwas, was man nicht hinnehmen könnte, das müsste dann agressiv weiter
terrapiert werden. Bei der Typ C-Gas Drittes ist es so leicht, wie sich es anhört, man muss die
Noxen weglassen und vorübergehend also Protonpumpen-Inhibitoren, also Säureblocker geben,
das aber wirklich zeitlich limitiert und für die Zeit aber auch ausreichend dusiert, damit man es
auch durchbricht, es wird empfohlen, Pantoparzoil, 40 Milligramm zum Beispiel, Pantoparzoil kann man
natürlich auch andere Peperrate nehmen, einmal täglich jedem einzunehmen, vor allem bis zwei
Wochen und dann auch wieder abzusetzen. Und das Absetzen ist aber jetzt auch nicht so, dass man das
einfach so machen sollte, sondern man soll es ausschleichen, dass man es dann 20 Milligramm runter reduziert,
dann 10 Milligramm, dann jeden zweiten Tag und dann raus erst geht. Ich würde so aus meinem
persönlichen Erfahrungsschatz sagen, so eine wöchentliche Reduktion dann zum Ausschießen. Das
Das Problem ist nämlich, dass wir die Margen sauria blocken und das findet der Margen.
aber im ersten Moment obwohl es ihm natürlich gut tut, erst mal doof, weil der Mist das ja wie viel
so irreproduziert wird, das ist ja eigentlich ein Gleichgewichtsystem und da wird ein
Hormon ausgeschüttet, das sogenannte Gastrien vom Körper, um halt die magensäure Produktion anzuschmeißen
und wenn man das einfach absetzt von heute auf morgen, das Pantopation dann kommt es zum sogenannten
Rebound-Effekt mit dann erhöhte magensäure Produktionen hat man am Ende nichts gewonnen gehabt und die
Frage, warum wir das alles machen, ist er eben darüber zu beantworten, dass man sich die
Komplikation anschaut. Bei der Typ Agastritis können wir natürlich den Vitamin B12 mal mit
seinen Folgen haben, was ich eben erzählt habe, aber auch eben Magenkatzidome und das, was ich
interessant finde zu wissen, was mir so nicht so ganz bewusst mehr war, ist, dass wir bei der Typ
Agastritis keine Ulzerer haben. Also es kommt nicht zu diesen Blutungen in erster Linie,
weil eben durch die Zerstörung dieser Belegzellen, der Paketalzellen, keine Säureproduktion mehr,
möglich wird oder die deutlich runtergefahren wird. Also wir haben nicht diesen Überschuss an
magensäure und dadurch kommt es nicht zu dieser direkten Reizung, sondern die Reizung des
Magens kommt eben durch die Automonentzündung zustande und die Reichtheit nicht um Ulzerer zu machen,
aber reicht um das Krebsrisiko zu erhöhen. Bei der Typ Agastritis haben wir in 5% der Fälle
zusätzliche eine Typ Agastritis, so dass man nicht einfach nur bei Magenschmerzen dieser
Atentests machen sollte, sondern man sollte dann auch wirklich einmal die Biopsy machen und
umzuschauen, dass dann nicht auch noch eine zweite Gastritis vorliegt und die Patienten nicht zu
unterkontrollieren. Es kann eben durch diese chronische Reizung der Magenschleimbahn zu sogenannten
Metaplasien führen, das sind Krebs vorstufen, bevor es dann zu, also wir haben das normale,
die normale Schleimhaut, das nehmen wir das normale Epithel, was dann das alles auskleidet,
das führt dann erst mal zur Metaplasie, dass sich das quasi in seiner Aussehen ändert in der
mikroskopischen Untersuchung und das kann halt dann eben zu einer Displasie führen dem
Kazzinomrisiko und das liegt bei 1 zu 3000 Typ Agastritis, die nicht unter Kontrolle gebracht
werden, also einer von 3.000 Patienten mit einer Typ Agastritis entwickelten Magenkazzinom,
das finde ich gar nicht wenig tatsächlich, deshalb lohnt es sich, dass einmal ausreichend zu
terapieren und Helikobakte auch loszuwerden. Da wollte ich jetzt auch nochmal was interessantes
einwerfen, das habe ich in der Zeit jetzt mal gelernt, das hat jetzt nicht explizit recherchiert,
aber fällt mir an dieser Stelle ein, dass die Partner von Patienten mit einer Helikobakte
Pylori Produktion ebenfalls einmal getestet werden sollten, weil das wird über Küsten auch wieder zurück
übertragen, wenn man Pech hat. Also die Helikobakte Pylori, das heißt, man sollte auch bei dem Partner
eine Erradikation durchführen, wenn es da ist und man sollte vor der Erradikation unter
währenddessen einmal zum Zahnarzt gehen, denn im Zahnstein sozusagen kann sich das auch nämlich
eben mit drin verstecken einzelne Bakterien davon, dann geht man zunächst ein Zahnprofel
Lachse und dann hat man sich grad neu besiedelt sozusagen, also zahnärztliche Zahnreinigung
und den Partner einmal untersuchen sind wichtig, dass man sich dann nicht erneut infiziert. Und
ein Symptom war mir überhaupt nicht bewusst und zwar die chronische Utikaria, das können
so Quadlen sein, kann aber auch in so niedrigen Formen, so jucken Rötungen sein oder so eine Schwellung
der Haut, also so eine chronische Utikaria kann tatsächlich auch an einer Typikastrittes
liegen, weil der Magen versucht sozusagen sich zu schützen über eine Mastzellaktivierung
und Histamine Ausschüttung und das führt halt zu diesen typischen Symptomener, chronischen
Utikaria mit ner jugenden und geröteten Haut. Und das war mir gar nicht bewusst bisher.
Das ist doch die Nessel sucht oder sagt man doch da auch nicht so. Genau, ein Nessel sucht
das sozusagen richtig, das ist dann der nicht fachbegriff richtig. Also es ist gar nicht, und
ich meine es gibt ja auch Leute, die nicht das Freudebild haben mit diesen flächigen Quadlen,
die dann da entstehen können, sondern es kann ja auch relativ wenig sein, so dieses jucken
der Haut, die als Symptomen mit Rötungen oder leichten Schwellungen. Das sollte halt zumindest
einmal dann denken lassen, dass man auch bei zum Beispiel Fälle gefühlt und Magen beschwerden
eben auch an eine Typ B-Gastritte, denkt. Und bei der Typ C-Gastritte ist es halt eben als
Komplikation die Magenblutung, die da besonders häufig auftritte. Also Patienten, ich spreche
halt auch da, wieder es gibt natürlich viele, die das auch im Rahmen von einem Medikamenten
übergebrauch von diesen NSAR, also über Profälen und so weiter, eben bekommen. Aber es ist schon
das große Patienten, die halt das auch überall cool Konsum bekommen. Und die fallen halt dann häufig
erst durch so eine Blutung oder durch Magen, durch Brüche in den Bauchraum auf. Und das gilt
halt unbedingt zu vermeiden, ist aber mit Sicherheit einer der schwersten Therapien. Man kann nicht einfach
eine Pille nehmen, damit es weggeht, weil die Säureblocken bringt halt nichts, wenn halt das Auslösen
ergänzen, irgendwas aus der Umwelt ist. Ja klar, wenn man halt natürlich ein Alkohol weiter zu sich
führt, zum Beispiel, oder es gibt ja wirklich die Leute, die völlig übergebrauch von zum Beispiel
Ibuprofen betreiben. Man sollte aber nicht, wenn man eine Zeit lang Ibuprofen einnehmen muss,
sollte man tatsächlich nicht direkt einen Magenschutz mit dazu geben. Das muss man nicht,
außer man bekommt Probleme. Aber wenn man Kortison nimmt, dann muss man auf jeden Fall ein dazu
nehmen. Und Kortison ist auch ein Medikament, was ja sehr häufig verabrecht wird, aber was eben
auch in der Erhöhung der Säureproduktion und der verminderten Schleimschutz des Magens bewirkt.
Sehr richtig. Das ist auch sehr gefährlich, in dem Zusammenhang kann natürlich diese Typ
C-Gastritis auslösen. Genau. Und man muss es halt auch nur nehmen für die Dauern. Wenn
man mal zwei Wochen Kortison nimmt, man zwei Wochen dazu einen Magenschutz, das ist auch empfohlen.
Und danach setzt man aber auch beides dann wieder ab mit dem Aufhören von Kortison, gibt's
keinen Grund mehr, das Pantopazole vorzuführen. Und was nämlich ganz interessant ist, was ich auch
noch mal mitgeben möchte, es gibt Hinweise darauf, dass das Dauerhafte einnehmen von Pantopazole,
also das Dauern, also von PPEs besser gesagt, also Ome-Pazole und S-Ome-Pazole wie sie alle heißen,
dass das halt dazu führt, dass das Darmkrebs Risiko steigen könnte, dadurch das halt auch
der Magensorian Schutz hat. Das macht Bakterien kaputt, die wir über die Nahrung zu uns nehmen,
die sonst im Darmsystem auch Probleme bereiten können und zu so leichten Entzündungen führen.
Also das hat natürlich eine Funktion, das ist quasi auch ein Schutzmechanismus unseres
Immunsystems, um Bakterien und Schädlinge, die wir aus unserer Umwelt aufnehmen zu zerstören.
Ich glaube, der pH beim Magen nicht so bei 3,5, das ist schon verdammt Sauer, muss man sagen.
Und das überleben die meisten Fischer nicht außer die Nisten, sich halt in der Schutzschicht ein,
wie Helikobakterpülori. Damit bitte ich auch am Ende angekommen. Also ich habe hoffentlich jetzt
so ein bisschen was mitgeben können, mal für die chronische Gastritte. Das ist zu unterscheiden
von der akuten Gastritte, wo man irgendwas zu sich genommen hat, was stark reizendes und dann
darauf reagierend ein Problem hat und fehlt noch was Pascal. Es fehlt nichts, aber ich habe noch
ein Tipp für die Zuhörer. Und zwar, ich bin ja aktuell auch, wie du weißt, in der Klinik,
die eine große und bekannte Naturheilkunde hat. Und dort behandelt man auch viele Patienten,
die eben Markdarm beschwerten haben. Und es gibt ein Mittel, was tatsächlich sehr gut wirksam ist
beim Reflux, also bei der Überseuerung des Markens. Und das ist der sogenannte Alleinsamen Schleim.
Klingt richtig widerlich, ist aber ganz einfach herzustellen und auch gar nicht so eklig,
wie sich das erst mal anhört. Und man macht das so, man gibt tatsächlich drei Esslöffel
Leinsamen in 500 Milliliter Wasser. Dann lässt man das ganze eine halbe Stunde lang köcheln,
bei geschlossenem Deckel. Und dann kann man das durch ein Sieb laufen lassen. Und dann hat man
so eine, ja, ich sag mal, etwas schleimige Flüssigkeit, die aber tatsächlich sehr gut für den
Marken-Darmtrag geeignet ist, den Markenschützen kann vor eben gefährlichen Einflüssen wie zu viel
Säure, aber auch tatsächlich im Darm positive Aspekte hat. Also Google, das gerne mal, das ist jetzt
nochmal so ein, ich sag mal, Tipp für viele Patienten wünschen sich ja immer, dass man auch
irgendwelche Hausmittel anwenden kann, das ersetzt niemals eine echte Medikamenteuse Therapie,
aber es kann natürlich unterstützend eingesetzt werden, um die Therapie, die wir eben schon besprochen
haben zu begleiten. Perfekt, dass du das erwähnt hast. Das wollte ich tatsächlich eigentlich auch in
den Podcast aufgenommen haben, aber ich habe dann vergessen gehabt, merke ich gerade sehr, sehr guter
Tipp und nochmal präzisieren. Ich glaube schon, wie du das auch gesagt hast, bei schweren Fällen,
dann ersetzt es tatsächlich nicht die Medikamente, wenn es dann notarmanes und schon eine Blutung ist oder
Ulzerra vorliegen. Aber ich glaube, es gibt auch mehr Leute, die so niedrige Befunder haben, wo es
sich noch nicht lohnt, Diagnostik zu machen und dann so als Hausmittelchen habe ich das auch mehrfach,
ich habe ja in der Selben-Klinik gearbeitet, fasenweise, wo man dann wirklich gemerkt hat,
was den extrem viel besser ging.
Und es ist etwas, was natürlich ist, als Präparat sozusagen.
Es hat eher noch positive Wirkung auf dem Darm.
Und alles, was wir sonst so machen in der Medizin hat,
halt auch Nebenwirkungen, Neben der Hauptwirkung, die wir erzielen wollen.
Man soll sich damit natürlich jetzt nicht überdusieren.
Man kann so, ja, ich sag mal, so einen kleinen, kleines Glas voll.
Also wirklich so ein Pintchen, ja, ein Pintchen voll.
Dreimal am Tag zu dem Maltseiten, dazunehmen, wunderbar.
Das reicht schon aus.
Und ja, wie gesagt, ich kann nur raten, es einfach mal auszuprobieren,
wenn ihr nicht die ganze Flasche trinkt,
was im Endeffekt wahrscheinlich einfach nur Durchfall und Blähung machen würde,
kann es nicht schaden.
So, dann bedanken wir uns fürs Zuhören.
Und sagen bis zum nächsten Mal. Tschüss.
Tschüss.
* Musik *
Podcast Summary
Key Points:
Die chronische Gastritis wird in drei Haupttypen unterteilt
Typ A ist durch eine autoimmunbedingte Zerstörung der Belegzellen verursacht und führt zu Vitamin-B12-Mangel und erhöhtem Krebsrisiko durch chronische Entzündung.
Typ B ist durch eine Besiedlung mit Helikobakter pylori verursacht, was zu vermehrter Säureproduktion und Schutzverlust führt und ebenfalls ein erhöhtes Krebsrisiko birgt.
Typ C entsteht durch chemische Reizung durch Medikamente oder Lebensmittel und zeigt sich durch schwankende Symptome und eine erhöhte Gefahr von Magenblutungen.
Diagnostik erfolgt durch Endoskopie, Biopsie, Ureastest, 13C-Atemtest oder Antikörperbestimmungen – alle sind notwendig für eine korrekte Diagnose.
Therapie richtet sich nach dem Typ
Bei Typ A besteht ein erhöhtes Risiko für Metaplasie und Displasie, wobei 1 von 3.000 Patienten ein Magenkrebs entwickeln kann.
Partner von Patienten mit Helikobakter pylori sollten getestet werden, da die Infektion übertragbar ist, und eine zahnärztliche Zahnreinigung empfohlen ist, um Infektionen zu verhindern.
Summary:
Die chronische Gastritis wird in drei Haupttypen unterteilt: autoimmun (A), bakteriell (B) durch Helikobakter pylori und chemisch (C) durch Reizstoffe. Typ A führt durch autoimmunbedingte Zerstörung der Belegzellen zu Vitamin-B12-Mangel und erhöhtem Krebsrisiko, wird aber nicht durch Ulzeration gekennzeichnet. Typ B entsteht durch eine Bakterienbesiedlung, die Säureproduktion erhöht und Entzündung verursacht, wobei das Risiko für Magenkrebs steigt.
Typ C resultiert aus chemischen Reizungen wie Alkohol oder Schmerzmitteln und zeigt sich durch schwankende Symptome. Diagnostik erfolgt über Endoskopie, Biopsie, Ureastest oder 13C-Atemtest, wobei eine ausreichende Abdeckung aller diagnostischen Aspekte notwendig ist. Therapeutisch wird bei Typ A Vitamin-B12-Ersatz und regelmäßige Kontrollen empfohlen, bei Typ B erfolgt die Erradikation von Helikobakter pylori mit der Bismutquadrupeltherapie, bei Typ C werden Reizstoffe vermieden und Säureblocker vorübergehend eingesetzt.
000 Patienten entwickelt Magenkrebs. Zudem sollten Partner getestet werden, da die Infektion übertragbar ist, und eine zahnärztliche Zahnreinigung empfohlen ist. Als unterstützendes Hausmittel wird eine Leinsamen-Schleim-Zubereitung empfohlen, die die Schleimhaut schützt, jedoch niemals eine echte medizinische Therapie ersetzen sollte.
FAQs
Es gibt drei Haupttypen: den autoimmunen (Typ A), den bakteriellen (Typ B, verursacht durch Helikobacter Pylori) und den chemischen (Typ C, durch Reizstoffe wie Alkohol oder Medikamente).
Bei der autoimmunen Gastritis reagiert der Immunsystem gegen die eigenen Belegzellen im Magen, wodurch diese zerstört werden und der Vitamin-B12-Mangel entsteht.
Die Belegzellen produzieren den Intrinsic-Faktor, der notwendig ist, um Vitamin-B12 im Darm aufzunehmen. Bei ihrer Zerstörung erfolgt eine Aufnahme-Störung und folgt ein Mangel.
Die bakterielle Gastritis entsteht durch eine Besiedlung des Magenschleims mit dem Bakterium Helikobacter Pylori, das die Schleimhaut angreift und die Säureproduktion erhöht.
Zu den Symptomen gehören Bauchschmerzen, Appetitverlust, Übelkeit, nächtliche Schmerzen und bei Vitamin-B12-Mangel auch Blutbildungsstörungen und neurologische Beschwerden.
Durch eine Endoskopie mit Biopsie, wobei die Anwesenheit von Helikobacter Pylori mittels direkter oder indirekter Methoden wie Urea-Test oder PCR nachgewiesen wird.
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